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Archiv: Beiträge 2021

Clara


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Samstag, Januar 16, 2021

Gewohnheit - Gewohnheitsrecht - Gesetz


Unsere Clara zeigte uns dieses Hunde-Rechtsverständnis neulich deutlich:
Seit mir vor fast 2 Jahren Jahr einmal in der Küche ein Topfdeckel mit Getöse auf den Boden fiel, geht sie geht nicht mehr in die Küche. Die ist zudem klein, solchem "Angriff" auszuweichen wäre schwierig.

Also wird Clara im Flur vor der Küche gefüttert. Das ist aus Gewohnheit zu ihrem Gewohnheitsrecht geworden, sie erwartet es als selbstverständlich. Neulich konnten wir sie abends ausnahmsweise nicht zu einer Verabredung mitnehmen. Ich stellte ihr ihren Futtertopf in die Küche: wir dachten, wenn niemand in der Küche rumwerkelt, dann geht sie vielleicht aus Hunger einmal hinein. Zwei Stunden später kamen wir zurück:

Das Futter war nicht angerührt! Sie schaute uns im Flur sitzend vorwurfsvoll an: "Ihr habt euch nicht an das Gesetz 'FUTTER GEHÖRT IN DEN FLUR' gehalten!" wir entschuldigten uns lachend und stellten den Futtertopf 3 Meter weiter in den Flur. Sie fraß gleich los! Dann stieg sie die Treppe hoch und ging zufrieden, dass das Recht gesiegt hatte, zu Bett ;-)

Manche nennen des Bulldogs Rechtsverständnis auch Sturheit :-)!


Samstag, Januar 16, 2021

Das Jahr 2021 begann mit

Mitternachts-Schnee :-)


Der nächste Schnee kam schneller als erwartet: Ein gutes Omen für 2021 :-)

Silvester um Mitternacht schneite es uns im Garten ins neue Jahr hinein: eine wundervolle, sozusagen himmliche Zugabe zum buntgoldschönen Feuerwerk in nachbarlichen Gärten.

Der Schnee taute bei uns im Tal tagsüber wieder ab, er ist ein Mitternachtsgeschenk gewesen. Clara sah das mehr praktisch: sie blieb um Mitternacht im Haus, ihr war es draußen zu knallig-laut und zu naßartig :-)

Auf den Eggegebirgshöhen um uns herum blieb der Schnee liegen. Am Neujahrstag erlebten Clara und ich dort die ersehnte Schneefreude :-)

Die dünne, oftmals von Büscheln unterbrochene Schneedecke war nur unter den dicht stehenden Bäumen weggetaut, da es dort minimal wärmer ist als auf den der kalten Nachtluft ausgesetzten Kahlschlagflächen.

Und es schneite sogar noch mäßig weiter. Die Luft war windstill, deshalb konnte der Schnne auch auf den kleinen Ästchen und den nicht abgefallenen Buchenblättern liegen bleiben.

Wie immer blieb Clara auf den Wegen an meiner Seite. Aber wenn ich übers zugeschneite Brombeergestrüpp in den Wald hinein stapfte, dann war sie in ihrem Element - wie ein Häschen hüpfte sie glücklich im Schnee herum :-)

Am nächsten Tag lag morgens früh sogar Schnee in unserem Garten. Clara mied ihn, er war wirklich ziemlich nass. Sie machte ihr Pipi lieber an den trockenen Stellen unter den Tannen. Sie war noch nicht in Spiel- oder Experimentierlaune, die Langschläferin :-)

Nachmittags spazierten wir den Höhenweg hinterm Haus entlang. Ich konnte mich nicht satt sehen, und Clara nicht satt schnuppern :-) Auf dem Schnee hatten Hasen, Rehe, ein Fuchs und andere Hunde ihren Spuren hinterlassen. So konnte ich verfolgen, was sie besonders interessierte: Hasen gar nicht, Hunde aber sehr !

Schneewolken hingen tagelang über unserer Gegend, es schneite immer wieder leicht nach. Auf den Höhen blieb der Schnee liegen. Wegen der Windstille blieb er auch auf allen Ästchen liegen. Eine wunderschön leuchtende Eiswelt!

Wir gingen in den nächsten Tagen alle unsere Lieblingswaldwege ab, um diesen so selten gewordenen Schneezauber zu genie0en. Schafherden begegneten wir gelegentlich auch, aber wegen der sie bewachenden Hunde ließ ich Clara nicht heran. :-)


Mittwoch, Januar 13, 2021

Ein Hauch von Schnee


Der letzte Sonntag im Alten Jahr brachte mit stürmischem Wind einen Hauch von Schnee. Ich freue mich riesig und fuhr gleich morgens mit Clara in den etwa 30 Meter höher gelegenen Nebelwald, denn bei uns im Garten blieb keine Schneeflocke liegen.

Clara staunte und lauschte dem Sturm. Ich machte ein kleines Video, um diesen Sound einzufangen :-)

Clara beschloß sich weiter mit der Nase zu orientieren. Und ich hoffte auf eine Waldstelle mit ein wenig mehr Schnee - und fand sie auch im Meerhofer Wald nahebei.

Ich genoß diesen stürmigen Tag mit seinem Schneegestöber sehr - er war ein Energiebad. Clara hielt ihre Nase unterwegs gespannt, konzentriert und erwartungsfroh in den Wind hinein. Wir hofften auf mehr Schnee im Januar/Februar :-)


Sonntag, Januar 10, 2021

Winterliche Regenzeit


Bis auf einen einzigen Tag, an dem eine stürmische Kaltfront durchzog, war das Wetter im Dezember feucht und milde. Es nieselte manchen Tag lang. Die Sonne leuchtete immer nur mal kurz zwischenzeitlich auf, wie um zu zeigen, dass sie es noch kann :-)

Das Herbstgold hatte sich zu nassem Rostbraun entwickelt, dass von frischem Grün durchbrochen wurde. Auch das Moos leuchtete satt in frischem, nassen Grün an Baumstämmen und Wurzeln.

Die durch Corona bedingte Mobilitätseinschränkungen lenkten und hielten den Fokus auf das nahe Gelegene, im Sommer hinter dichtem Grün Versteckte - sowie auf das Kleine, auf Details. Erstaunliche Gebilde, Schönes und auch traurig Stimmendes sahen wir auf unseren Wegen.

Durch das nasse Wetter hatten sich einige Bäche und Lachen wieder gefüllt. Aber Füße naß machen, dazu sah Clara definitiv keine Veranlassung ;-)

An einem sonnigen Nachmittag "Zwischen den Jahren" fuhren wir einmal wieder zum Tierpark Willebadessen.

Der Park war voller Besucher. Geschätzt jedes 2. Paar hatte einen Hund dabei - dort herrscht Leinenpflicht, was ich gut fand, denn der Kontakt war manchmal stressig: Wir hörten Entschuldigungen wie "der ist noch jung, deshalb bellt er so doll", oder: "der ist aus dem Tierheim, der knurrt nur vor Angst". Clara blieb wie immer gelassen unaufdringlich, aber: circa jedes 2. Paar der Hundehalter hatte Hund UND (nicht an der Leine rumlaufende ;-) Kleinkinder dabei. Das war für Clara zu viel Krach und Unberechenbarkeit, sie hatte keine wirkliche Freude an diesem Ausflug und wir fuhren in unsere Wälder zurück.

Einmal an einem richtig warmen Tag begleitete uns Stu. Er ist herzkrank und darf sowie kann sich nicht mehr anstrengen. Er setzte sich in die Sonne auf eine Bank, um auf meine und Clara´s Rückkehr zu warten.

Aber Clara wollte nicht ohne ihn weiter! Ich bekam fragende und dann auch vorwurfsvolle Blicke von ihr, wie ich überhaupt auf so eine unsolidarische Idee kommen könnte! Also fuhren wir zurück nach Hause. Sie ist eine so liebevolle Seele :-)


Donnerstag, Januar 7, 2021

Feenhaar im Nebelwald


Auf einigen wenigen Totholzzweigen im Totengrund an unserem Dorfrand hatten sich Anfang Dezember nachts vereinzelt Eisfädenbündel gebildet, die sich trotz der mittäglichen Positivtemperaturen noch immer hielten.

Ich war nicht sicher, ob das Gespinst Eis oder Eis auf Pilzfasern war. Wikipedia bestätigte mir dann die zweite Vermutung. Es entsteht bei geringen Minusgraden durch das Wasser aus dem Totholz nach außen verdrängende Schlauchpilze.

Diese feinen Eisfäden sind so schön und so hauchzart, dass es fast nicht zu glauben ist. Dies Feenhaar, auch Engelshaar genannt, ist selten zu finden. Es ist das Vorbild des es aus Glasfasern imitierenden Tannenbaumschmuckes, den ich aus meiner Kindheit kenne.

Ungefähr 15 Kilometer weiter Richtung Ostens ins Hochsauerland hinein fanden wir abseits eines Forstweges einen ganzen Feenhaar-Märchenwald.

Nun, zuerst mußten wir durch ein Kahlschlaggebiet gehen. Es hatte ein paar Tage geregnet und dort waren die Furchen, welche die Trecker aufgerissen hatten, zugefroren. Clara untersuchte Gras und Laub am Boden genau. Sie roch sicherlich die Wildschweine, die hier mit ihren Rüsseln den weichen Matschboden des Waldweges aufgebrochen hatten.

Der leichte Nebel gab dem Wald die Unschärfe des Geheimnisvollen, und das Feenhaar den Charme des Zauberhaften. Ich konnte gar nicht aufhören diese feinen Eishaare aus der Nähe zu fotografieren. Hier einige Beispiele: Bild 1 * Bild 2 * Bild 3 * Bild 4

Clara war zuerst nur neugierig fasziniert. Bald übernahm sie meine Begeisterung - und versuchte mir die Eishaar-Nester immer häufiger mit Begeisterung vor der Kamera wegzuschlecken. Herrliches Spiel :-)

Clara liebt dieses Stiefeln durch das Unterholz sehr. Schöneres scheint es für sie kaum zu geben! Sie dreht hier wirklich durch, rennt und springt sicher über alles Totholz am Boden - und beißt mir in die Schuhe, um mich an ihrem Glück teilhaben zu lassen - wunderbar :-)


Montag, Januar 4, 2021, 2021

Abenteuer: Quer durchs Gelände


Nach den ersten Frosttagen wurde der Dezember bei uns zunehmend feucht und matschig. Der leere Bach im Totengrund war zwar immer noch leer, aber unter seiner Laubdecke versteckte sich vielfach Schlamm. Wir sahen dort reichlich Wilschweinspuren, gute Gelegenheit für diese sich zu suhlen!

Freundin Gaby begleitete Clara und mich einmal: Für Clara bedeutete das "Rudel beisammen halten!", tolle Sache !

Es ging über Stöcke, Steine und durch Matschmulden unterm Laub. Clara machte als geländesicherer "Scout" die Vorhut.

Blieb Gaby mal etwas weiter zurück, so machte sie kehrt um zu kontrollieren, ob mit ihr alles in Ordnung ist. Und dann wieder vor und an mir vorbei. Sie entschied sich immer für ein möglichst trittsicheres Wegstück, gut für uns Zweibeiner in ihrem Gefolge! Abseits der sicheren Wege fühlt sie sich als Wolfsabkömmling uns zu Recht überlegen - und somit verantwortlich!

Dieser Ausflug war ein Riesenspaß, auch für mich. Der glücklichen Clara sich immer wieder an Ästen festhaltend zu folgen ist bei meinem lädierten Rücken eine Herausforderung. Deshalb war es sicherer für mich, dass Gaby dabei war.


Freitag, Januar 1, 2021

Haustiere, Berührung und COVID-19:

Warum unsere pelzigen Freunde

Lebensretter sind

Quelle: ScienceDaily (Dez. 1, 2020)


Lockdowns, Arbeitsplatzverluste und soziale Isolation waren die Markenzeichen des Jahres 2020, als COVID-19 die Welt fester in den Griff bekam, nicht nur Millionen Infizierte und eine steigende Zahl von Todesopfern hinterließ, sondern auch den Menschen den grundlegendsten Sinn verweigerte - Berührung.

In Ermangelung eines Kontakts von Mensch zu Mensch sind in Millionen von Haushalten weltweit Tiere für viele Menschen in die Bresche getreten und bieten den dringend benötigten Komfort durch Kuscheln, Streicheln und ständige körperliche Präsenz. Eine neue Studie, die von Forschern der University of South Australia veröffentlicht wurde, weist auf die lebensrettende Rolle hin, die Haustiere im Jahr 2020 gespielt haben, und warum Regierungen aufhorchen und aufmerksam werden müssen.

Die Ausgaben für Haustiere erreichten bereits ein Rekordniveau und lagen 2020 in Australien bei über 13 Milliarden US-Dollar und im Jahr 2020 weltweit bei 260 Milliarden US-Dollar. Dies müsste jedoch noch übertroffen werden. Schätzungen zufolge teilt mehr als die Hälfte der Weltbevölkerung ihr Leben mit einem oder mehreren Haustieren. Über die gesundheitlichen Vorteile wurde vielfach berichtet, es liegen jedoch nur wenige Daten zu den spezifischen Vorteilen vor, die Haustiere für den Menschen in Bezug auf die Berührung bringen.

Viele Menschen verwiesen auf die angeborene Fähigkeit von Haustieren zu "wissen", wann sich ihre menschlichen Kollegen nicht gut fühlten, und sie ihnen physisch dann nahe kommen wollen. "Das Feedback, das wir erhalten haben, war, dass Haustiere selbst genauso viel Freude an der taktilen Interaktion zu haben scheinen wie Menschen", sagt Dr. Young.

Stu fand diese zum Thema passende Empfehlung im Netz :-))


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Cornelia Savory-Deermann Cornelia Savory-Deermann

Cornelia
Savory-Deermann
, geboren 1945 in Wuppertal, hat seit inzwischen 37 Jahren Englische Bulldoggen und ist Gründungs- und Ehrenmitglied des "Verein der Freunde Englischer Bulldogs e.V.".

Jetzt sollen die Bulldogs zusätzlich hier ihr eigenes deutsches Weblog bekommen. Jeder Leser kann Blog-Beiträge an Cornelia schicken, Eure Bulldog-Anekdoten, -Fotos und -Tipps für's Blog sind willkommen. Der jeweilige Autor behielt sein Copyright an Bildern und Text, gab aber Cornelia ein einmaliges, unwiderrufbares Nutzungsrecht für eine Veröffentlichung in diesem Blog.


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Update: 21. 3. 2008

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