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Cornelias 'Bulldog Blog' ...
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Archiv-Organisation vom 15. Juli 2009:
Archiv Mai 2005 - August 2008 : Die Beiträge zu diesem Thema - von September 2008 bis heute - erreichen Sie über das Thematische Inhaltsverzeichnis in den jeweiligen Monatsarchiven.
1. Fortsetzung (Februar 08 - Oktober 07)
Freitag, Februar 15, 2008
Heute unterhält und erfreut uns Gastblogger Klaus G. Fink Neue kluge Sprüche ;-)
Zu den Sprüchen... Am Anfang ist man erst mal sprachlos. Otto ist unser erster Hund, es musste allerdings ein Bulldog sein, da ich mich schon früher, als ich noch keine Zeit für einen Hund hatte, in so ein Knautschgesicht verguckt hatte und so viel gutes über den Charakter der Bulldogs gelesen bzw. gehört hatte. Aber nach einer Weile fällt einem dann, schon aus Ärger, das Richtige zu diesen dummen unerwünschten Kommentaren ein. Bis bald. Liebe Grüße, Klaus Negative Sprüche:
"Puh.. ist der hässlich!" ....
"ist das ein Mops??" ....
"vor dem muss man ja Angst haben!!" ....
"ist das aber ein dicker Hund!!" ....
Otto hat hier viele Freunde und Fans. Er wird von vielen Leuten beim Gassigehen mit Namen gegrüsst, wobei ich oft nicht weiss, wer das ist. Oder auch was Lustiges:
Nachdem ich eine Weile im Cafe in der Fußgängerzone saß und viele Leute
stehengeblieben waren mit Kommentaren wie: Wie auch immer, es hat sich gezeigt, dass die meisten Bulldog Besitzer, die wir kennengelernt haben, einfach nette Menschen sind, die Ihre Hunde sehr lieb haben und sich ein Leben ohne Bully nicht mehr vorstellen können. Damit Ihr wisst, von wem ich spreche, habe ich ein paar Bilder angehängt, die Ihr gerne verwenden könnt. Liebe Grüsse aus Königstein, Klaus Georg Fink
Samstag, Februar 9, 2008
Wieder ein Bulldog - "Lotte" - bei SAT1
Stefan Pulvermüller hat jetzt wieder eine Bulldogge, die vollkommen niedliche kleine Hündin "Lotte"; (ein historisch passender Name zum Wohnort Berlin ;-). Stefan Pulvermüller mailte mir Fotos und schrieb:
Einmal sagte die Moderatorin begeistert und mit Lotte schmusend: "Wurde jemals ein süßerer Welpe geboren?" Nein, niemals (außer meinen Beiden ;-))), gab ich der Moderatorin Recht! Lotte ist eine Himmelswolke, sanft knabberte sie am Anhänger der Moderatorin, alles an Lotte erscheint mir sanft und geduldig: ihr Blick, ihre Bewegungen, ihr Lächeln! Ihr wißt ja, ich kann Bulldogs lächeln sehen:-)) Ich mailte sofort Stefan zurück und fragte, ob wir alle Lotte "beim Wachsen zusehen" können. Seine Antwort:
Freitag, 25. Januar 2008 : "Sehr geehrte Cornelia Savory,
Ach ja: und dann natürlich noch ein Prost (mit Sekt) auf die TV-Karriere :-)))
Sonntag, Februar 3, 2008
Heute begeistert uns Gastbloggerin Katharina Tansley
Der Versuch einer komplexen Beschreibung
Rob antwortete mir wie aus der Pistole geschossen: "attention receiver and giver, loves cuddling and being near people, anpassungsfähig, sensible, loves children, loves people, has great awareness to peoples moods and feelings, confident amongst other animals, independent but reliant. For a start?" "Chilli ist ein Sonnenschein" sagte mein Vater, meine Mutter hatte eine große Liste fertig liegen, als ich nach Hause kam. Für mich - mhm - sie ist wie mein Fleisch und Blut. Sie steht mir näher als so mancher, der mein Fleisch und Blut ist. Ich liebe Sie sehr, darüber hinaus bin ich froh, dass sie so ein wundervolles Wesen hat und kneife mich manchmal, weil ich denke - wo ist der Haken :o) ? So, da man mir erlaubte, eine Lobdudelei auf Chilli loszulassen, watch out - here it comes :o)
Polly, knapp 3 Jahre alt, fand Chilli toll, aber hatte eben auch Angst, sobald sie von Mamas Arm runter sollte. Chilli hat sich diesem Mädchen nicht aufgedrängt, sondern einfach Abstand gehalten. Und das entgegen ihrem normalem Verhalten - Kindern nähert sie sich auf dem Bauch robbend und bietet sofort den Bauch dar - um, so nehme ich an, zu zeigen: "hey ich bin ganz klein und harmlos, und am besten wäre es, wenn Du mich schnell streichelst." Diese Taktik funktionierte bei Polly nicht. Nächstes mal aber sicher ;o) Ähnliches Verhalten legt Chilli übrigens auch bei älteren Menschen an den Tag.
Mut- oder nennen wir es lieber Waghalsigkeit?
Gut, wir harren auf der Couch aus, und versuchen es mit wedelnden Handbewegungen. Tritt aber nun mal der umgekehrte Fall ein, was ja durchaus mal vorkommen kann, ist Chillis Reaktion erstaunlich. Aus dem tiefsten Schlaf heraus hebt sie den Kopf, blickt den Verursacher vorwurfsvoll an und springt von der Couch! Was wohl ein Hundeverhaltensforscher dazu sagen würde?!
Ich sage immer, sie hört spitze, wenn sie uns hört. Manches mal tritt aber auch der Fall ein, dass irgend etwas anderes... spielende Hunde, oder ein Mensch, der ganz toll aussieht, ihre Aufmerksamkeit schlagartig zu 100% von uns abzieht - dann sind wir machtlos! Sie ist dann einfach weg - gut - vielleicht finden wir da auch noch ne Lösung ;o) Nicht um ihr den Spaß zu verderben, sondern... sie im Zweifel zu schützen. All das, was Chillis Wesen heute ausmacht, ist das Ergebnis mehrerer Dinge. Ihre Eltern, Frieda und James sind bezaubernde liebevolle Wesen. Die ersten Wochen nach der Geburt. Die gute Aufzucht einer liebenden Mama, und die liebevolle Zuwendung von Cornelia, die so viel Zeit im Welpenzimmer verbrachte. Ihre ersten Wochen und Monate hier, wo sie Liebe, Spaß und Sicherheit bekam. Kontakte mit anderen Hunden... Chilli wurde auf der Sonnenseite des Lebens geboren. Von ihrer ersten Minute an wurde sie mit Liebe durchtränkt. Kein Zweifel, keine Angst, keine Unsicherheit hatte so eine Chance sich zu manifestieren. Ich sehe das so sehr im Vergleich zu den jungen Straßenhunden aus Griechenland, die meine Eltern immer wieder mal in Pflege haben. Sie wollen vertrauen, Liebe annehmen und alles richtig machen, und trauen sich oft nicht und haben Angst. Umso schöner, dass das Sonnenkind Chilli ihnen so oftmals sagt: "hey - ist alles ok - entspann Dich."
Sonntag, Januar 20, 2008
2. Folge: - pragmatisch - praktisch - klug - Heute erzähle ich weitere erstaunliche Geschicklichkeits- Intelligenz- und Wissens-Taten von Bulldogs :-)
"... Chili geht's hervorragend! Sie ist unheimlich agil und liebt es auch bei der Kälte durch den Garten zu flitzen und rumzurennen wie eine Irre- Sie hat Ihre Leidenschaft für Fußball entdeckt ;o) Und- noch eine ganz interessante Sache muss ich Dir erzählen: Wir haben seit 5 Wochen eine neue Freundin, Dani. Chilli liebte Dani von Anfang an heiß und innig und flippte aus, wenn sie uns besuchen kam. Chilli freut sich immer tierisch über Besuch, aber mit Dani ist sie verrückt! Nun stellte sich heraus - Dani ist jetzt in der 10ten Woche schwanger... Es ist wirklich irre - Ist Dani in der Nähe gibt es für Chilli kein Halten mehr - sie wirft sich ständig vor ihr auf den Rücken - sehr sehr extrem - und schmilzt förmlich dahin. Ich bin ganz sicher, sie riecht oder weiß - da ist ein Baby...."
Neulich kam Friedas 9jährige Patentante Jana zu Besuch.
Frieda warf sich gleich strahlend auf den Rücken vor Jana hin.
In der 1. Folge von "- pragmatisch - praktisch - klug -" (siehe Beitrag vom 21. 11. 07) schrieb ich über Kosmos´ Geschicklichkeit, Frieda ihr Halsband auszuziehen. Ich glaubte damals noch, ihr Geschirr sei sicher vor´m Ausgezogenwerden durch ihn :-). Weit gefehlt! Wir spazierten durch das Naturschutzgebiet "Flußaue Altenau". Hier können die Beiden frei und weit laufen, da dort nie was los ist. Das nutzte Kosmo aus! Uns auf die Schnelle unerreichbar weit voraus machte er sich am Schulterteil von Friedas Geschirr zu schaffen. Wir sahen nur, dass Frieda plötzlich mit einem Vorderbein darin festklemmte, sich humpelnd schüttelte, das ganze Teil ihr dann über den Rücken nach hinten runter fiel - und sie ohne dastand. Kosmo beachtete das ausgezogene Geschirr gar nicht - es war keine Beute, sondern offensichtlich Abfall für ihn! Statt dessen nahm er sich einen Stock und rannte mit diesem stolz auf uns zu. Frieda blieb wo sie war - möglichst weit entfernt von uns "Geschirr-Anziehern" :-)
"Willie hat Berta's Sessel erfolgreich erobert, anschliessend ist er mit seiner neuen Ziege in sein Bett gegangen."
Freitag, Januar 18, 2008
Geschichten von Satchmo
Nun, Satchmo bekam als viermonatiger Welpe so schlecht Luft, dass er einfach umfiel, seine Zunge blau wurde, und Rafaela mußte ihm Klumpen von Schleim aus dem Hals holen, damit er überlebte. Ihm wurden als Konsequenz mit 5 Monaten Mandeln und Gaumensegel komplett herausgeschält. Drei Wochen später wurden ihm noch seine Nasenlöcher vergrößert, weil diese nahezu luftundurchlässige Schlitze waren. Mit 7 Monaten mußte er wieder operiert werden: diesmal stand die Kastration an, denn Satchmo war oversexed. Er rammelte einfach alles ununterbrochen und gnadenlos, egal ob Hund, Hase oder Hose. Nachdem Satchmo auch diese 3. OP hinter sich hatte, wurde er zum lebensfrohen und angenehmen Zeitgenossen :-) Diese genetischen Defekte von Satchmo lösten in Rafaela den Willen aus, selbst zu züchten. "Es muß auch besser gehen!", davon war sie überzeugt. Und sie hat dies inzwischen auch vielfach bewiesen. "Dampfwalze", so wird Satchmo liebevoll augenzwinkernd von Rafaela Schuda charakterisiert. Jetzt einige Geschichten über Satchmo, die Rafaela erzählte:
Klar, die Küche ist die Schatzkammer des Hauses! Die Küche ist
DIE Herausforderung an sich!! Aber Schätze gibt
es auch sonst noch, nahezu überall ;-), zu rauben :
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Der Mann lachte über Satchmos entschlossenen Zugriff und kaufte sich eine neue Wurst. Rafaela durfte ihm diese nicht einmal bezahlen: "Toller Bulldog! Die Wurst hat er gekonnt erbeutet! Das ist OK. Ich schenke sie ihm!"
Auto fahren, das ist die höchste Kunst der Fortbewegung für Satchmo. Er setzt sich dabei nie hin, egal wie
weit die Reise geht, sondern sieht ständig stehend
aus dem Fenster. So erkennt er immer schon nach kurzer Wegstrecke, ob es zum
Tierarzt oder zB in den Grunewald geht - wie er deutlich zu verstehen gibt ;-) Er kennt Strecken
offensichtlich auswendig wie seine wölfischen Vorfahren!
Satchmo meint, Herrchen Bernd darf das Haus nicht ohne ihn verlassen! Er packt Bernd sogar manchmal in die Füße, um seinem Willen deutlich fühlbar Nachdruck zu verleihen ;-) Der Grund: Bernd fährt morgens ja immer mit dem Auto zur Arbeit - und Autofahren, wo gibt es sowas, da muß Satchmo doch mit!! Bernd fuhr Satchmo bei solch einer Gelegenheit, so aus Liebe und Freundlichkeit, einmal um den Block herum, bevor er zur Arbeit mußte. Und Satchmo? Der weigerte sich auszusteigen! Die Tour war ihm nicht lang genug gewesen!!!
"Auch ein kaputter Thron ist ein Thron!" denkt Satchmo.
Satchmo erkannte einen hochbequemen Thron in diesem Teil, der zudem eine herrliche Übersicht erlaubte. Er wollte diesen Sitz um Nichts aufgeben! Schließlich hatten alle zu Weihnachten etwas bekommen. Und er entschied, dieser Thronsessel war das Geschenk für ihn! Er plusterte sich darin auf - ob vor Stolz oder weil er fror, das ist unklar geblieben :-)
Satchmo kennt natürlich die Spielregeln im Haus - und er kennt Tricks, diese zu umgehen!
Neugier ist eine gute Falle, denkt er und schnuppert laut und auffallend am Papierkorb herum, wenn er etwas daraus zu haben wünscht. Natürlich muß ein anderer seiner Hausgenossen bei diesem auffallendem Schnuppern zusehen, das heißt neugierig werden. Ist das erreicht, dann zieht Satchmo sich zurück und wartet, bis der neugierig gewordene Mit-Hund den Papierkorb umwirft und dessen Inhalt auf dem Boden zu sortieren beginnt, denn darauf hat er scheinheilig im Hintergrund nur gewartet! Er schießt vor, nimmt sich in seiner bewährten ;-) Dampfwalzenart das begehrte Stück - und hält sich dabei für den bravsten aller Hunde!!
Rafaelas Kommentar: "So sieht Sex in der Öffentlichkeit aus ;-)"
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![]() Satchmo ist ein "Rauhbein", eine "Dampfwalze", ein "Richtiger Kerl", könnte man sagen. Er schläft allein, er spielt auch nicht eigentlich mit den anderen Hunden. Für gewöhnlich zeigt er sich als Hagestolz oder Grimmbart ... außer wenn es um Futter geht. "Dann versprüht er seine Pheromone km-weit", sagt Rafaela, "um an Leckerli zu kommen!" Das hat sich jetzt geändert, denn Satchmo ist verliebt!
Als Käthchen läufig wurde, da mußte sie beim unkastrierten, sie leidenschaftlich liebenden Beebob ausziehen.
Sie tauschte mit Rudelmutter Wilma das "Heim" und zog aus dem Wohnzimmer
zu Satchmo in den Küchen- und Bürobereich.Über Käthchen erzählen wir ein andermal mehr, hier nur so viel: ihr Charme und ihr durch nichts zu trübender Optimismus, ihre Spielfreude, ihre Beharrlichkeit und ihre Unerschrockenheit vor seinem Geknurre, all dem konnte Satchmo auf Dauer nicht widerstehen. Er schläft jetzt immer neben ihr auf dem Sofa, bringt ihr Spielzeug, ist überhaupt ganz aufmerksam, zuvorkommend, ja geradezu vernarrt in das (schon längst nicht mehr läufige) Käthchen. Naja, dies Mädchen ist eben etwas Besonderes, das wußte Rafaela schon immer - und jetzt weiß es Satchmo auch :-))
Samstag, Dezember 15, 2007
Mutter und Sohn :-)
Und Frieda : sie hat fast unendliche Geduld mit ihm; sie gibt nach und läßt ihn sich zwischen uns und sie drücken. Wenn ihr aber sein sie Wegdrängeln doch einmal zu bunt wird, das geschieht so circa einmal am Tag, dann bellt sie allerdings so schrill, gereizt und entschlossen los, dass sogar er erschreckt und ernsteren Maßnahmen ihrerseits ausweicht :-) Sind Stu und ich anderseits beschäftigt, dann halten die beiden fast immer untereinander Körperkontakt. Sie lieben sich sehr :-) Frieda gönnt ihrem Sohn jedes Futter - sogar ihr eigenes. Er bekommt sein Futter in der Küche und Frieda zeitgleich im Flur. Zwischen beiden schließen wir die Babytür, denn er frißt wie ein Bagger seinen Topf in Sekunden leer, Frieda aber leert langsam und bedächtig ihren Topf nicht in Sekunden, sondern in Minuten. Lassen wir die Babytür zwischen beiden einmal offen, dann überläßt Langsamesserin Frieda ihrem Schnellfresser Sohn ihr halbes Futter einfach so....
Nichtbulldogger befürchten bei diesen wilden Spielen gelegentlich den nahenden Welt- oder zumindest Wohnzimmeruntergang und sind erstaunt, dass Hunde sich so wild und zugleich so ritualisiert ungefährlich austoben können :-)
Frieda neigt zu Tiefschlaf in der Morgenfrühe und will dann um nichts in der Welt gestört werden. Kosmo ist eher ein Frühaufsteher wie wir. Diese 3 Fotos zeigen, wie ER wach wird, aber SIE sich nicht rührt - und das, bis es unten in der Küche aktiv wird ;-) Es ist eine unbeschreiblich große Freude für Stu und mich diese zwei Bulldogs, Mutter und Sohn, um uns zu haben, sie beobachten zu können und ihre Lebensfreude zu erfahren. Auch für Frieda ist es eine Bereicherung ihres Lebens Kosmo als stets fröhlichen, liebevollen Gesellen immer um sich zu haben. Die Beiden sind ein starkes Gespann :-))
Am Rande: Am 8. Dezember hob Kosmo zum 1. Mal sein Beinchen. Und am gleichen
Tag wurde Schwester Käthchen
zu Beebos
Freude läufig!
Hunde wissen oft, wann es bei ihnen selbst oder anderen soweit ist. Ich erinnere
mich an eine ganz besondere Erfahrung mit Rusty,
einem amerikanischen Import-Bulldog, der Großvater von Kimberly,
der Urgroßvater unserer Wilma und der Urur...
großvater unseres Kosmo ist.
Als er 10 oder 11 Jahre alt war bekam er Krebs. Er wurde schwach und baute langsam
aber stetig ab. Eines Abends schubste und drängte er seine Lieblingsenkelin Kimberly die
Treppe zum Schlafzimmer hoch. Kimberly wagte schließlich seiner Aufforderung zu folgen,
ja sogar sich endlich neben ihn ins Bett zu legen, weil er sie immer wieder dazu
animierte. Birgit war über sein Verhalten sehr erstaunt, ließ die beiden aber
gewähren, da sie wußte, Rusty würde es nicht mehr lange machen... Am nächsten
Abend folgte Kimberly Rusty zügig ins Schlafzimmerbett. Und am 3. Abend schon
ganz selbstverständlich - und Rusty starb ganz ruhig neben ihr....
Wir verstanden, Rusty hatte Kimberly seinen Bettplatz vererbt! Und Birgit &
Manfred Braum akzeptierten natürlich Rustys letzten Willen...
Luxemburgs Next Top Bodyguard
Die Fremden gehen in die Küche, bekommen gleich was zu trinken
und manchmal sogar was zum naschen vorgesetzt, ohne dass meine Meinung gefragt wird.
Doch damit nicht genug: Tue ich meine hündische Pflicht und betrachte die
Neuankömmlinge zunächst skeptisch, aus sicherer Entfernung, versteht sich, bevor
ich einmal kurz belle um klar zu stellen, wer im Haus das Sagen hat, dann -
das glaubst du mir bestimmt nicht, Egon, ist aber so - entschuldigen Herrchen und
Frauchen sich in meinem Namen bei diesen Eindringlingen ! Das muss man sich mal
vorstellen ! "Die will bloß Aufmerksamkeit", heißt es dann, oder "die kennt dich
jetzt nicht wieder". Von wegen "nicht wieder erkennen", ich weiß noch genau
welcher Zweibeiner mir letzte Woche die schöne weiße Wurst aus dem Kühlschrank
geklaut hat !
Noch blauäugiger und ahnungsloser reagieren die beiden auf die super fiesen
Tricks der unsichtbaren Räuber. Kennst du die, Egon ?
Meistens abends, wenn wir auf
dem Sofa liegen, und Frauchen und Herrchen hypnotisiert vor diesem Flimmerkasten
sitzen, passiert es. Dann hört man auf einmal Schreie, Gewehrschüsse, und sogar
quietschende Autoreifen ! Unser einer würde doch nie einen solchen Krach
überhören, oder ? Dann sagen die Mainzelmännchen einfach "Das ist doch nur
ein Krimi" oder so ähnlich. Was das auch immer heißen mag, naiver als ein
Mensch kann man gar nicht sein.
Es sei nur noch kurz bemerkt, dass meine Carole und ihr Emmanuel auch voll
auf die Masche ihrer Artgenossen aus dem Nachbarhaus hereinfallen.
Die stehen nämlich immer wieder an unserem Gartenzaun und machen auf freundlich
und lachen laut. Prompt fallen meine beiden drauf rein.
Wie gesagt, sie sind sich absolut nicht bewusst, welche Gefahren draußen auf
sie lauern. Was soll ich sagen, Menschen wie mein Frauchen und mein Herrchen
sind leichte Beute für Nepper, Schlepper und Bauernfänger.
Kurz gesagt, was das Aufpassen angeht ist bei denen Hopfen und Malz verloren.
Aber auch in Sachen Rangordnung ist ihr Einschätzungsvermögen als eher
gering zu bezeichnen. Aussagekräftig für Versäumnisse dieser Art ist der erst
kürzlich zu Ende gegangene Besuch von meiner Labrador-Freundin Tina.
Im Oktober hat Tina nämlich vorübergehend bei uns gewohnt.
Meine Freude, als endlich einmal ein Hund zur Tür hereinspaziert kam, sollte aber nicht
lange andauern.
Trotzdem, erneut musste ich die Erfahrung
machen, dass Menschen im Vergleich zu uns nicht das geringste Taktgefühl besitzen.
Wissen die wirklich nicht, dass eine Neue im Rudel überhaupt nichts zu melden
hat, keine Ansprüche zu stellen hat ? Anscheinend nicht, denn bald schon
stand Tinas Korb in meinem Flur. Samt Trink- und Essnapf und buntem Spielzeug.
Nee, aus Freundschaft zu Tina hab ich halt nicht gebellt, aber den Korb hab
ich trotzdem mal eine Stunde in Beschlag genommen. Man hat ja
seinen Stolz als Bulldog.
Nun, das weißt du ja genau so gut wie ich, Egon. Du bist es ja, der sein Bett
neuerdings mit
einer Maus teilen muss, nachdem man dir schon die Schlange,
eine Riesenspinne und eine Ratte vor die kurze Schnauze gestellt hat.
(Siehe Beitrag unten vom 1. November)
Heute erzähle ich drei erstaunliche Geschicklichkeits- und Intelligenztaten von
Bulldogs :-)
Doris Ehrenstein berichtete mir von einer Intelligenzleistung ihres Willie,
die fast nicht zu glauben ist!
Im letzten Sommer: Doris kommt nach Hause und Willie begrüßt sie freudewackelnd und
handtuchschwenkend an der Tür. Ein dunkelblaues Handtuch, ein Handtuch, wie es nur unter
den Wassertöpfen liegt... Doris schwant Böses, sie erwartet einen umgeworfenen
Wassertopf und einen klatschnassen Teppich........
Aber: der Wassertopf an der Treppe steht
immer noch voller Wasser da, nur ein Stückchen weiter weg von der gewohnten Stelle.
Und es ist kein blaues Handtuch mehr darunter! Und der Teppich rundherum ist
knochentrocken! ...???...
Willie kann nur so an dies Handtuch gekommen sein: er muß den Wassertopf
- offensichtlich behutsam - mit dem Kopf vom Handtuch herunter
geschoben haben, sodass er dies mit den Zähnen greifen konnte, es also nicht wegzerren
mußte. Er wollte kein Wasserbad, sondern er wollte nur das Handtuch; und seine
Vorgehensweise war dem entsprechend durchdacht!
'Anonyma' erzählte mir von einer Beobachtungsleistung ihrer damals 3monatigen Milla,
die so manches Kleinkind nicht bringen würde!
Mehr zufällig als
beabsichtigt spielte 'Anonyma', wie sie erzählte, mit dieser Aufzieh-Maus und der Katze
das "Jagen-und-Fangen-Spiel", während Milla die ganze Zeit still zusah.
Am nächsten Tag beobachtete 'Anonyma' Milla,
wie sie die Pfote auf die Maus legte, mit den Zähnen den Faden herauszog,
dann die Pfote wegnahm - und der losrennenden Maus hinterherjagte. Und das
wiederholte sie vielleicht 10 Minuten lang mit offensichtlich größtem Vergnügen !!!
16.1.08 Anmerkung: Die Erzählerin möchte anonym werden, da sie es falsch findet,
dass ich meine Bedenken gegenüber einigen neuen Zuchthündinnen bei Floral Garden
öffentlich ausgesprochen habe.
So wie unser Kosmo gerne an unseren Schuhen rumzieht, so macht er es bei Frieda
mit ihrem Halsband. Leder ist eben was Tolles :-)
Er legte eine Pfote auf das Halsband hinter der Schnalle, und die andere Pfote auf das
Halsband vor der Schnalle. So lag die Schnalle selbst fest und unverrutschbar vor ihm. Mit
den Eckzähnen zog er jetzt abwechselnd rechts und links am Rand des Lederteils, in dem
der Haltestift im umnieteten Loch steckte. Er zog nur in eine Richtung - und zwar in die
richtige - um das Halsbandende aus der Schnalle und dann den Stift aus dem Loch zu
bekommen. War das geschafft, nahm er beide Pfoten vom nun lockeren Halsband und zog
es Frieda ganz herunter.
Nach vollbrachter Tat interessierte ihn das Halsband
nicht mehr; er ließ es liegen und balgte
triumphierend mit der von ihm "befreiten" Frieda rum ! Konsequenz: nun tragen beide
Geschirre. Die hat er bislang noch nicht "knacken" können :-)
Abends im Wohnzimmer möchte sich Käthchen auch gerne auf Beebobs Fernsehsessel ausruhen
von Herumspielen, Nachbarschaftsbesuchen und sonstigen Ereignissen - aber dort liegt Beebob
immer schon unverrückbar und schwer!
Also was machen? Käthchen springt hoch auf ihn drauf
und macht es sich auf seinem Rücken gemütlich - wo auch sonst? ;-)
Und Beebob bleibt oft geduldig unter ihr liegen wie ein Sofakissen!
Die beiden lieben sich!
Nur wenn Rafaela sich auf´s Sofa setzt, dann kommt Käthchen von ihrem Beebob runter:
Rafaela schmusen ist der Hit jeden Abends :-)) Und der Hit jeden Morgens? Gemeinsam
frühstücken :-))
Reich-Ranicki
Dollkopf
Alle 9
Der Sohn
Die Heldin
Mein Mädchen
Miss Happy
Olle Ziege
Küsschen
Kätzchen
Bärchen
Rafaelas Liebe zu Käthchen beruht auf Gegenseitigkeit :
Käthchen ist aufgeblüht, da
sie nun IHREN
Menschen hat, denn Rafaelas Rudel ist klein, sie hat nie mehr als 4 bis
5 Bulldogs im Haus, und keine weiteren zusätzlich außerhalb des Wohnhauses.
Käthchen ist sehr stark auf Menschen bezogen, und IHRE Menschen
hat sie nun bekommen :-) Auch
Papa Bernd liebt Käthchen sehr :-)
Rafaela verwöhnt ihr "Traum-Käthchen" mit riesengroßer Liebe -
vergleichbar - natürlich nur so in etwa - mit
diesem Superleckerli !
Und Käthchen läßt Rafaela aus Angst, sie und ihre Liebe wieder zu
verlieren,
kaum aus den Augen und heult wie ein Wolf, wenn Rafaela rausgeht.
Rafaela schmust und herzt sie aus lauter Glück, sie zu haben, auch wirklich viel. -
Wie ein Wolf heult Käthchen übrigens auch, wenn sie raus muß zum Pippi machen :-))
Ihre Geschwister Chilli und Kosmo brummen dagegen in den verschiedensten Tonlagen,
so wie kleine Bären :-)
Es gab ein wunderschönes und hochprämiertes "Käthchen" in den 70er Jahren. Sie war die
Tochter von Anka, der ebenfalls hoch prämierten Zuchthündin von Doris Ehrenstein.
HIER ein Foto von diesem früheren Käthchen,
seiner Mutter Anka und seiner Großmutter Pearl.
(Das Foto stammt aus dem Jahrbuch 77/78, welches ich damals für den ACEB herausgab.)
Alle 3 Hündinnen konnten natürlich gebären und wurden weit über 10 Jahre alt.
Dieses Käthchen war der Liebling aller. Sie war mein Vorbild bei der Namensgebung
für (Friedas und James´ Tochter) Käthchen, welches nun glücklich bei der es so sehr
liebenden Rafaela lebt :-)
Der Kürbis als Symbol
für Fruchtbarkeit und Fülle hat in Herbstdekorationen Haus und Hof von inzwischen fast
jedermann erreicht ;-)
Aus Menschen- wie aus Bulldogsicht bedeutet solch ein Erntedankfest: Sattsein!!!
Oder, wie uns Freund Willie auf den Fotos unten mit seiner langer Zunge
demonstriert: Endlich satt saatt saaatt saaaatt werden !!!
Denn satt sein ist, wie ich meine, ein meist unerreichbares Tagesziel für
einen Bulldog ;-)
Das ist übrigens bei Berta und Willie das Gleiche. Die Jungs sind immer brav; das können
sie auch sein, da die Mädchen schon alles mit dem Tisch-Leckerli-Futter regeln ;-)
Am Rande: Bulldogs erbrechen sich relativ leicht, wenn sie sich zum Toben
tatsächlich zu "voll" fühlen sollten. Magendrehungen sind dagegen extrem selten.
Dies Foto (oben) von Caligula
läßt bestimmt jeden Bulldog vor Futterneid erzittern!
Alle anderen Bulldogs,
die ich kenne oder kannte, lieben oder liebten das Autofahren wirklich sehr
:-))
Der aller-verrückteste Auto-Bulldog aber, den ich je erlebte, war der Bully (1971-1978)
meiner Eltern.
Ging das Garagentor
auf, dann stürzte er sich in rasender Vorfreude auf die Nebellampe hinten auf der Stoßstange
und zerbiß sie vor Leidenschaft. Meine Eltern bekamen das nicht in den Griff :
und nach der 5. Erneuerung dieser Nebelleuchte meinte der Werkstatt-Mann voller Mitleid:
"Die nächste schenke ich Ihnen!" ... Was er auch tat!
Übrigens schnitt sich Bully bei diesen
Freude-Attacken nie! Er schien unverwundbar in seinem Autofahren-Glücksrausch zu sein!
Bulldogs scheinen immer schon so etwas wie eine "Treibende Kraft"
gewesen zu sein. Sie wurden gern mit
Kutschen und
Fahrrädern dargestellt - und seit Anfang des 20.
Jahrhundert auch mit Autos. Denn der Bulldog war (und ist) ein sehr mutiger Hund -
mutig wie die Menschen, die diese
neumodischen 'Geräte' zu steuern lernten - und sie sich
leisten konnten!
Autofahren hob den Status;-))
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