Cornelias 'Bulldog Blog' ...
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English Bulldog Netzwerk für Kenner und Freunde
Archiv-Organisation vom 15. Juli 2009:

Archiv Mai 2005 - August 2008 :

Die Beiträge zu diesem Thema - von September 2008 bis heute - erreichen Sie über das Thematische Inhaltsverzeichnis in den jeweiligen Monatsarchiven.


Lieblings-Geschichten

1. Fortsetzung (Februar 08 - Oktober 07)


2. Fortsetzung (September 07 - Juni 07): HIER!
3. Fortsetzung (Mai 07 - Januar 07): HIER!
4. Fortsetzung (Dezember 06 - August 06): HIER!
5. Fortsetzung (Juli 06 - Dezember 06): HIER!
6. Fortsetzung (Januar 05 - Mai 05): HIER!
Anfangsfolge (August 08 - März 08): HIER!

Freitag, Februar 15, 2008

Heute unterhält und erfreut uns Gastblogger Klaus G. Fink

Neue kluge Sprüche ;-)


Freitag, 25. Januar 2008 : Hallo, liebe Freunde der stämmigen Schmuser...
ich bin durch Zufall über xing auf Euren Blog gestossen. Es ist immer wieder schön, Gleichgesinnte und Freunde/Liebhaber dieser tollen Hündchen zu finden. Wir sind im schönen Königstein/Taunus zuhause. Unser Liebster ist ein fünfjähriger Rüde namens OTTO, der uns, seit es ihn gibt, schon soviel Freude gemacht hat, dass man es nur schwer beschreiben kann, es sei denn, man hat selbst einen/eine.

Ich möchte noch etwas zu den Sprüchen beitragen, die man so im Bully-Alltag zu hören bekommt. Die Antworten sind teilweise wirklich bemerkenswert!!! (sie stehen unten:-)...

Montag, 28. Januar 2008 : Hallo Cornelia, ...
Otto ist ein Berliner! Die Züchterin kann ich nur empfehlen, die Welpen wurden liebevoll aufgezogen in einem guten Umfeld mit viel Freiheit und Fürsorge. Keine Massenzucht!!!

Zu den Sprüchen...

Am Anfang ist man erst mal sprachlos.

Otto ist unser erster Hund, es musste allerdings ein Bulldog sein, da ich mich schon früher, als ich noch keine Zeit für einen Hund hatte, in so ein Knautschgesicht verguckt hatte und so viel gutes über den Charakter der Bulldogs gelesen bzw. gehört hatte.

Aber nach einer Weile fällt einem dann, schon aus Ärger, das Richtige zu diesen dummen unerwünschten Kommentaren ein. Bis bald. Liebe Grüße, Klaus

Negative Sprüche:

"Puh.. ist der hässlich!" ....
aber immer noch hübscher als Sie! (dann ist Ruhe...)

"ist das ein Mops??" ....
nein, er will nur nicht erkannt werden! (Gelächter...)

"vor dem muss man ja Angst haben!!" ....
liebe Frau, ER ist der Philanthrop (Menschenfreund) von uns beiden, er hat noch nie schlechte Erfahrungen mit Menschen gemacht. Ich schon... also sollten Sie besser vor mir Angst haben!!
(Aha.. lächeln...oder je nachdem....ängstliches Betrachten des Zwei- statt des Vierbeiners.)

"ist das aber ein dicker Hund!!" ....
dann passt er ja besser zu Ihnen! (Wütendes Schweigen und Ruhe!!)

Aber letztendlich überwiegen die netten und schönen Kommentare!

Otto hat hier viele Freunde und Fans. Er wird von vielen Leuten beim Gassigehen mit Namen gegrüsst, wobei ich oft nicht weiss, wer das ist.

Oder auch was Lustiges:

Nachdem ich eine Weile im Cafe in der Fußgängerzone saß und viele Leute stehengeblieben waren mit Kommentaren wie:
... ist der aber süss
... darf man den streicheln
... der ist aber knuffig
... etc etc,
sagte ein dicker Mann beim Verlassen des Cafes:
"ich seh´genauso aus wie der, aber ich werde nicht so oft bekrabbelt."

Wie auch immer, es hat sich gezeigt, dass die meisten Bulldog Besitzer, die wir kennengelernt haben, einfach nette Menschen sind, die Ihre Hunde sehr lieb haben und sich ein Leben ohne Bully nicht mehr vorstellen können.

Damit Ihr wisst, von wem ich spreche, habe ich ein paar Bilder angehängt, die Ihr gerne verwenden könnt. Liebe Grüsse aus Königstein, Klaus Georg Fink


Samstag, Februar 9, 2008

Wieder ein Bulldog - "Lotte" - bei SAT1


Wir erinnern uns sicher alle an Helga, die SAT1-Bulldogge beim Frühstücksfernsehen. Im Beitrag vom 15. Januar 2007 berichtete ihr Besitzer, Stefan Pulvermüller, kurz über ihr Rentnerin-Leben :-). Helga wurde stolze 12 Jahre alt.

Stefan Pulvermüller hat jetzt wieder eine Bulldogge, die vollkommen niedliche kleine Hündin "Lotte"; (ein historisch passender Name zum Wohnort Berlin ;-).

Stefan Pulvermüller mailte mir Fotos und schrieb:

Donnerstag, 24. Januar 2008 : "Sehr geehrte Frau Savory,
Sie erinnern sich an meine Bulldogge Helga vom sat1 Frühstücksfernsehen? Morgen (Freitag, 25.01.2008) können Sie meine neue Bulldogge Lotte sehen (5:30-10 Uhr), sie ist jetzt ca 16 Wochen alt. Ich habe sie ebenfalls aus Dänemark, von der selben Züchterin wie ihre Vorgängerin.
Viele Grüße aus Berlin, Stefan Pulvermüller"

Natürlich sah ich mir Lotte an, nahm auch alles auf. Frieda wollte Lotte auf dem Bildschirm immer wieder abküssen - noch immer ist sie eine liebevolle Mama ;-)

Einmal sagte die Moderatorin begeistert und mit Lotte schmusend: "Wurde jemals ein süßerer Welpe geboren?" Nein, niemals (außer meinen Beiden ;-))), gab ich der Moderatorin Recht!

Lotte ist eine Himmelswolke, sanft knabberte sie am Anhänger der Moderatorin, alles an Lotte erscheint mir sanft und geduldig: ihr Blick, ihre Bewegungen, ihr Lächeln! Ihr wißt ja, ich kann Bulldogs lächeln sehen:-))

Ich mailte sofort Stefan zurück und fragte, ob wir alle Lotte "beim Wachsen zusehen" können. Seine Antwort:

Freitag, 25. Januar 2008 : "Sehr geehrte Cornelia Savory,
schnell ein paar Details zu meiner Bulldogge Lotte: sie wurde im Oktober 2007 geboren und stammt von der gleichen Züchterin wie Helga (Mrs. Vendelboe) aus Dänemark.
Da Lotte noch ein Puppy ist, möchte ich mit ihr erst einmal die Welpenschule besuchen. Alles weitere wird sich ergeben. Ich bin mir aber sicher, dass es nicht das letzte mal war, daß Lotte im Frühstücksfernsehen zugegen war. Die Reaktionen jedenfalls waren positiv.
Vielen Dank nochmals für Ihre Mail.
Ein schönes Wochenende wünschen Stefan Pulvermüller und Lotte"

Lieber Stefan Pulvermüller: wir wünschen ein wundervolles Leben für und mit Lotte!

Ach ja: und dann natürlich noch ein Prost (mit Sekt) auf die TV-Karriere :-)))


Sonntag, Februar 3, 2008

Heute begeistert uns Gastbloggerin Katharina Tansley

Der Versuch einer komplexen Beschreibung


Cornelia bat mich einmal aufzuschreiben, was Chillis Wesen ausmacht - ich fürchte, es wird eine längere Abhandlung werden :o)

Ich habe sofort meinen Mann Rob gefragt, was unbedingt erwähnt sein muss, und meine Mutter und meinen Vater, die ja auch sehr , sehr viel Zeit mit Chilli verbringen. Ich wollte eben alles sehen und benennen.

Rob antwortete mir wie aus der Pistole geschossen: "attention receiver and giver, loves cuddling and being near people, anpassungsfähig, sensible, loves children, loves people, has great awareness to peoples moods and feelings, confident amongst other animals, independent but reliant. For a start?"

"Chilli ist ein Sonnenschein" sagte mein Vater, meine Mutter hatte eine große Liste fertig liegen, als ich nach Hause kam.

Für mich - mhm - sie ist wie mein Fleisch und Blut. Sie steht mir näher als so mancher, der mein Fleisch und Blut ist.

Ich liebe Sie sehr, darüber hinaus bin ich froh, dass sie so ein wundervolles Wesen hat und kneife mich manchmal, weil ich denke - wo ist der Haken :o) ? So, da man mir erlaubte, eine Lobdudelei auf Chilli loszulassen, watch out - here it comes :o)

  • Sie ist liebevoll und zärtlich.
  • Sie liebt es Körperkontakt zu haben, gestreichelt zu werden , kleine Küsse zu verteilen und das erstreckt sich auf Zweibeiner, aber auch auf andere Hunde und Katzen.
  • Sie ist freundlich, stürmisch und aufgeschlossen zu Fremden.
  • Sie ist sensibel und vorsichtig.

Chilli hat ein sehr feines Gespür für Stimmungen, das sich mit zunehmendem Alter auszuprägen scheint. Sie nimmt durchaus wahr, in welcher Stimmung ihre Menschen sind, fröhlich oder traurig. Sie spürt auch, wenn jemand Angst hat, so geschehen Weihnachten:

Polly, knapp 3 Jahre alt, fand Chilli toll, aber hatte eben auch Angst, sobald sie von Mamas Arm runter sollte. Chilli hat sich diesem Mädchen nicht aufgedrängt, sondern einfach Abstand gehalten. Und das entgegen ihrem normalem Verhalten - Kindern nähert sie sich auf dem Bauch robbend und bietet sofort den Bauch dar - um, so nehme ich an, zu zeigen: "hey ich bin ganz klein und harmlos, und am besten wäre es, wenn Du mich schnell streichelst." Diese Taktik funktionierte bei Polly nicht. Nächstes mal aber sicher ;o) Ähnliches Verhalten legt Chilli übrigens auch bei älteren Menschen an den Tag.

  • Nun haltet mich für verrückt, aber sie kann sehen, wer sie streicheln möchte und wer kein Interesse hat. Kommt uns jemand entgegen, der in Kategorie 1 fällt, dann stürmt se wie irre in diese Richtung - Kategorie 2 wird nicht einmal angesehen!
  • Sie ist extrem nachsichtig und vorsichtig mit Kleineren und Schwächeren. Das äußert sich in langsamen Begreifen, dass es den meisten kleinen Hunden weh tut, wenn man sich auf sie setzt oder stellt, bei großen es aber ok ist.

Sie ist mutig und temperamentvoll. Zeigt mir eine Bulldogge, die schneller ist als ein Golden Retriever oder Labrador - Eine, die genauso schnell ist, kenne ich : Chilli kann locker mithalten und erstaunt uns immer wieder mit ihrem Tempo. Ich habe mal gelesen, eine Englische Bulldogge kann nur ihre eigene Höhe hochspringen. Vielleicht hätte man Chilli das sagen müssen, bevor sie auf Stuhl und Tisch springt.

Mut- oder nennen wir es lieber Waghalsigkeit?
Manchmal hilft einfach nur wegsehen, wenn der Hund eine 1,50 Böschung hinunter springt, oder beschießt, die Stecke von Couch zu Sessel kann man doch auch springend zurück legen... Oder ihr erstes Mal im See! So schnell konnten wir gar nicht gucken, wie Chilli 2-3 Meter auf den See hinaus schwamm! Robert hatte sofort Jacke und Handy abgelegt, für den Fall der Fälle - denn wir wussten ja nicht, ob sie auch wirklich schwimmen konnte - sie konnte sich offenbar zumindest über Wasser halten.
Sie tut alles mit Leidenschaft.

  • Sie ist nicht ängstlich. Selbst wenn das Eine oder Andere vorübergehend beunruhigend ist, wie der Staubsauger, unbekannte Geräusche, oder Silvester, Knaller und Raketen. Das wird bemerkt, von uns als harmlos deklariert, und dann ist gut.
  • Sie wird wachsam! Manches mal bellt sie und schlägt Alarm, wenn ihr etwas spanisch vorkommt. Eines Tages schob unser Nachbar ein paar Rollen Dämmwolle auf einer Schubkarre durch den Garten, was sie durch die Terrassentür sah. Chilli wurde richtig böse, und schlug Alarm. Ich bin sicher, sollte ich einmal in Schwierigkeiten sein, würde sie heldenhaft zur Attacke trompeten.
  • Sie ist flexibel und gelassen : Gartenfest mit 20 Hunden, Kneipenbesuch, Landleben oder Stadtwohnung - wo ihr seid, da bin ich auch - Und zwar völlig gelassen. (Nach einer ersten Phase von "Toll- wo geht's zur Tanzfläche!")
  • Sie ist souverän. Zum Beispiel mit anderen Hunden. Ein einziges Mal hatten wir uns kurz gesorgt, beim Bulldogtreffen im Herbst geriet Gloria ihr irgendwie in die Quere, die Süße. Und Chilli war vielleicht giftig! Und auch im Hausrudel hatte sich Chilli auf einmal mit der Rudelchefin Ronja am Gefieder! Heute schreiben wir das ganze der Läufigkeit zu, die sich da anbahnte. Chilli hatte nie wieder Stress mit einem anderen Hund.
  • Sie kann teilen - Menschen mit anderen Hunden - und sie wartet, bis sie mit dem Leckerlie dran ist. Wobei sie natürlich auf ihre charmante Art sicherstellt, dass man sie nicht übersieht :o)
  • Sie hat Humor :o) Chilli ist sehr geschwätzig! Sie hat die verschiedensten Lautäußerungen drauf. Von leisem Brummen zu lautstarkem Grummeln. Zu jeder Gelegenheit das passende Geräusch. Knurren hören habe ich sie noch nie - und weinen hören auch nur sehr selten. Manchmal gibt es auch ein ungeduldiges Piepsen. Was ich aber eher mit "Oh Mann jetzt lass uns doch endlich dies oder das machen" übersetze.

Ein anderes Beispiel für Chillis Humor. Ich erzähle Euch sicher nichts Neues, manchmal hat man mit den verschiedensten Wohlgerüchen zu kämpfen. Ein sehr entspannter Hund auf der Couch, an einem netten Nachmittag, kann schon mal die Heizkosten-Rechnung nach oben treiben, einfach weil man es bei geschlossenem Fenster kaum aushält.

Gut, wir harren auf der Couch aus, und versuchen es mit wedelnden Handbewegungen. Tritt aber nun mal der umgekehrte Fall ein, was ja durchaus mal vorkommen kann, ist Chillis Reaktion erstaunlich. Aus dem tiefsten Schlaf heraus hebt sie den Kopf, blickt den Verursacher vorwurfsvoll an und springt von der Couch! Was wohl ein Hundeverhaltensforscher dazu sagen würde?!

  • Sie ist eigensinnig, und es gibt Dinge die sie gar nicht mag! Dazu gehören Regen und Wind, würde ich sie nicht so manches mal mit sanfter Gewalt nach draußen bugsieren - sie würde sich schlicht weigern eine Pfote in solch ein Wetter zu setzen!
    Sonst - fällt mir nichts ein, wo Chilli streiken würde.

Sie kann sehr hartnäckig sein, wenn sie etwas möchte. Ist zum Beispiel die Zweier Couch schon belegt durch uns, oder 2 Golden Retriever Mädels, dann prüft und schaut sie so lange, bis sie den richtigen Einsprungwinkel gefunden hat und quetscht sich irgendwie rein bzw. rauf, schmatz sehr zufrieden- und schläft.

Oder das andere Beispiel:

Ich sage immer, sie hört spitze, wenn sie uns hört. Manches mal tritt aber auch der Fall ein, dass irgend etwas anderes... spielende Hunde, oder ein Mensch, der ganz toll aussieht, ihre Aufmerksamkeit schlagartig zu 100% von uns abzieht - dann sind wir machtlos! Sie ist dann einfach weg - gut - vielleicht finden wir da auch noch ne Lösung ;o) Nicht um ihr den Spaß zu verderben, sondern... sie im Zweifel zu schützen.

All das, was Chillis Wesen heute ausmacht, ist das Ergebnis mehrerer Dinge. Ihre Eltern, Frieda und James sind bezaubernde liebevolle Wesen. Die ersten Wochen nach der Geburt. Die gute Aufzucht einer liebenden Mama, und die liebevolle Zuwendung von Cornelia, die so viel Zeit im Welpenzimmer verbrachte.

Ihre ersten Wochen und Monate hier, wo sie Liebe, Spaß und Sicherheit bekam. Kontakte mit anderen Hunden...

Chilli wurde auf der Sonnenseite des Lebens geboren. Von ihrer ersten Minute an wurde sie mit Liebe durchtränkt. Kein Zweifel, keine Angst, keine Unsicherheit hatte so eine Chance sich zu manifestieren. Ich sehe das so sehr im Vergleich zu den jungen Straßenhunden aus Griechenland, die meine Eltern immer wieder mal in Pflege haben. Sie wollen vertrauen, Liebe annehmen und alles richtig machen, und trauen sich oft nicht und haben Angst. Umso schöner, dass das Sonnenkind Chilli ihnen so oftmals sagt: "hey - ist alles ok - entspann Dich."

Jetzt habe ich soviel geschrieben, und trotzdem gibt es noch so viel zu erzählen... gar nicht einfach den eigenen Hund zu charakterisieren... Vielleicht probiert Ihr es auch einmal?


Sonntag, Januar 20, 2008

2. Folge: - pragmatisch - praktisch - klug -

Heute erzähle ich weitere erstaunliche Geschicklichkeits- Intelligenz- und Wissens-Taten von Bulldogs :-)


Chilli weiß was!

Ina Tansley mailte:

"... Chili geht's hervorragend! Sie ist unheimlich agil und liebt es auch bei der Kälte durch den Garten zu flitzen und rumzurennen wie eine Irre- Sie hat Ihre Leidenschaft für Fußball entdeckt ;o) Und- noch eine ganz interessante Sache muss ich Dir erzählen:

Wir haben seit 5 Wochen eine neue Freundin, Dani. Chilli liebte Dani von Anfang an heiß und innig und flippte aus, wenn sie uns besuchen kam. Chilli freut sich immer tierisch über Besuch, aber mit Dani ist sie verrückt!

Nun stellte sich heraus - Dani ist jetzt in der 10ten Woche schwanger... Es ist wirklich irre - Ist Dani in der Nähe gibt es für Chilli kein Halten mehr - sie wirft sich ständig vor ihr auf den Rücken - sehr sehr extrem - und schmilzt förmlich dahin. Ich bin ganz sicher, sie riecht oder weiß - da ist ein Baby...."


Frieda ist sich sicher ...

Neulich kam Friedas 9jährige Patentante Jana zu Besuch. Frieda warf sich gleich strahlend auf den Rücken vor Jana hin.
Und Kosmo: der halbstarke Sohn sprang auf Mutter-Friedas Bauch um von dort aus besser und konkurrenzlos ;-) zu Jana hochzureichen....
Und Frieda: die ließ Kosmo gewähren, denn sie wußte ja, Jana würde sich zu ihr runterbeugen und sie küssen.
Und Jana: sie beugte sich runter um Frieda zu küssen.
Und Kosmo: der stand abseits des Geschehens verblüfft immer noch auf Friedas Bauch .-)))

Kosmo hat Ehrgeiz!

In der 1. Folge von "- pragmatisch - praktisch - klug -" (siehe Beitrag vom 21. 11. 07) schrieb ich über Kosmos´ Geschicklichkeit, Frieda ihr Halsband auszuziehen. Ich glaubte damals noch, ihr Geschirr sei sicher vor´m Ausgezogenwerden durch ihn :-). Weit gefehlt!

Wir spazierten durch das Naturschutzgebiet "Flußaue Altenau". Hier können die Beiden frei und weit laufen, da dort nie was los ist. Das nutzte Kosmo aus!

Uns auf die Schnelle unerreichbar weit voraus machte er sich am Schulterteil von Friedas Geschirr zu schaffen. Wir sahen nur, dass Frieda plötzlich mit einem Vorderbein darin festklemmte, sich humpelnd schüttelte, das ganze Teil ihr dann über den Rücken nach hinten runter fiel - und sie ohne dastand.

Kosmo beachtete das ausgezogene Geschirr gar nicht - es war keine Beute, sondern offensichtlich Abfall für ihn! Statt dessen nahm er sich einen Stock und rannte mit diesem stolz auf uns zu. Frieda blieb wo sie war - möglichst weit entfernt von uns "Geschirr-Anziehern" :-)

Stu, nicht minder klug als Kosmo ;-), meinte: "ob er Frieda zeigen will, daß sie ihm sein Geschirr losmachen soll ???"
Übrigens ließ Kosmo diesen seinen Stock nicht mehr los, sogar beim Haufenmachen nicht!


Doris Ehrenstein: ein Satz so knapp wie witzig :-)

"Willie hat Berta's Sessel erfolgreich erobert, anschliessend ist er mit seiner neuen Ziege in sein Bett gegangen."


Freitag, Januar 18, 2008

Geschichten von Satchmo


Bernd Schuda liebt Jazz, und so bekam der 1. Bulldog im Hause 'vom Georgshof' den Namen Satchmo. Das ist jetzt 6 Jahre her.

Satchmo ist ein FCI/VDH/ACEB-Bulldog. Rafaela und Bernd Schuda rechneten nicht mit ernsten Gesundheits-Problemen, als sie ihn als Welpen kauften; wer tut das auch schon?

Nun, Satchmo bekam als viermonatiger Welpe so schlecht Luft, dass er einfach umfiel, seine Zunge blau wurde, und Rafaela mußte ihm Klumpen von Schleim aus dem Hals holen, damit er überlebte. Ihm wurden als Konsequenz mit 5 Monaten Mandeln und Gaumensegel komplett herausgeschält. Drei Wochen später wurden ihm noch seine Nasenlöcher vergrößert, weil diese nahezu luftundurchlässige Schlitze waren. Mit 7 Monaten mußte er wieder operiert werden: diesmal stand die Kastration an, denn Satchmo war oversexed. Er rammelte einfach alles ununterbrochen und gnadenlos, egal ob Hund, Hase oder Hose. Nachdem Satchmo auch diese 3. OP hinter sich hatte, wurde er zum lebensfrohen und angenehmen Zeitgenossen :-)

Diese genetischen Defekte von Satchmo lösten in Rafaela den Willen aus, selbst zu züchten. "Es muß auch besser gehen!", davon war sie überzeugt. Und sie hat dies inzwischen auch vielfach bewiesen.

"Dampfwalze", so wird Satchmo liebevoll augenzwinkernd von Rafaela Schuda charakterisiert. Jetzt einige Geschichten über Satchmo, die Rafaela erzählte:


Satchmo: der mit ewigem Hunger gesegnete ;-)

Klar, die Küche ist die Schatzkammer des Hauses! Die Küche ist DIE Herausforderung an sich!! Aber Schätze gibt es auch sonst noch, nahezu überall ;-), zu rauben :

Rafaela spazierte mit Familie und Satchmo durch den Grunewald. Am Wegesrand saß auf einer Bank unweit einer Bratwurstbude ein Mann, der seine gerade gekaufte Wurst auspackte und den ersten Bissen tun wollte. Diesen Moment hatte Satchmo abgepasst:

Er lief auf ein Mäuerchen hinter der Sitzbank und sprang von hinten dem Mann über die Schulter, packte die Wurst knapp bevor diese im Mund des Mannes war, sprang damit nach vorne weg, und bevor irgend jemand reagieren konnte, war die Wurst verschlungen!

Der Mann lachte über Satchmos entschlossenen Zugriff und kaufte sich eine neue Wurst. Rafaela durfte ihm diese nicht einmal bezahlen: "Toller Bulldog! Die Wurst hat er gekonnt erbeutet! Das ist OK. Ich schenke sie ihm!"


Satchmo: der mit unstillbarer Reiselust gesegnete ;-)

Auto fahren, das ist die höchste Kunst der Fortbewegung für Satchmo. Er setzt sich dabei nie hin, egal wie weit die Reise geht, sondern sieht ständig stehend aus dem Fenster. So erkennt er immer schon nach kurzer Wegstrecke, ob es zum Tierarzt oder zB in den Grunewald geht - wie er deutlich zu verstehen gibt ;-) Er kennt Strecken offensichtlich auswendig wie seine wölfischen Vorfahren!

Einmal kamen Welpenkäufer aus der Schweiz mit dem Taxi vom Flughafen. Als sie mit ihrem Welpen zurück zum Flugplatz fahren wollten, da stand der Kofferraum des Taxis kurz auf - Satchmo sprang hinein und versuchte sich dort unsichtbar zu machen - was ihm auch für kurze Zeit gelang!

Satchmo meint, Herrchen Bernd darf das Haus nicht ohne ihn verlassen! Er packt Bernd sogar manchmal in die Füße, um seinem Willen deutlich fühlbar Nachdruck zu verleihen ;-) Der Grund: Bernd fährt morgens ja immer mit dem Auto zur Arbeit - und Autofahren, wo gibt es sowas, da muß Satchmo doch mit!! Bernd fuhr Satchmo bei solch einer Gelegenheit, so aus Liebe und Freundlichkeit, einmal um den Block herum, bevor er zur Arbeit mußte. Und Satchmo? Der weigerte sich auszusteigen! Die Tour war ihm nicht lang genug gewesen!!!


Satchmo: der mit stolzer Würde gesegnete ;-)

"Auch ein kaputter Thron ist ein Thron!" denkt Satchmo.

Zum Jahreswechsel räumte Rafaela alles Mögliche für den Sperrmüll raus, auch diesen roten Sessel. Wie man erkennen kann, sind seine Lehnen ruiniert. Dieser Sessel stand ein paar Tage auf der Terrasse, bis eben der Sperrmüll kam.

Satchmo erkannte einen hochbequemen Thron in diesem Teil, der zudem eine herrliche Übersicht erlaubte. Er wollte diesen Sitz um Nichts aufgeben! Schließlich hatten alle zu Weihnachten etwas bekommen. Und er entschied, dieser Thronsessel war das Geschenk für ihn! Er plusterte sich darin auf - ob vor Stolz oder weil er fror, das ist unklar geblieben :-)


Satchmo: der mit viel Verstand gesegnete ;-)

Satchmo kennt natürlich die Spielregeln im Haus - und er kennt Tricks, diese zu umgehen!

Eine der Spielregeln lautet: "Müll ist kein Spielzeug!" Also läßt man als kluger Hund lieber andere diese Drecksarbeit, diesen Müll-Diebstahl, erledigen! Und zwar so:

Neugier ist eine gute Falle, denkt er und schnuppert laut und auffallend am Papierkorb herum, wenn er etwas daraus zu haben wünscht. Natürlich muß ein anderer seiner Hausgenossen bei diesem auffallendem Schnuppern zusehen, das heißt neugierig werden. Ist das erreicht, dann zieht Satchmo sich zurück und wartet, bis der neugierig gewordene Mit-Hund den Papierkorb umwirft und dessen Inhalt auf dem Boden zu sortieren beginnt, denn darauf hat er scheinheilig im Hintergrund nur gewartet! Er schießt vor, nimmt sich in seiner bewährten ;-) Dampfwalzenart das begehrte Stück - und hält sich dabei für den bravsten aller Hunde!!


Satchmo: der mit Lust am Sex gesegnete ;-)

Rafaelas Kommentar: "So sieht Sex in der Öffentlichkeit aus ;-)"

Satchmo: der bei Käthchen das Schmusen lernte ;-)

Satchmo ist ein "Rauhbein", eine "Dampfwalze", ein "Richtiger Kerl", könnte man sagen. Er schläft allein, er spielt auch nicht eigentlich mit den anderen Hunden. Für gewöhnlich zeigt er sich als Hagestolz oder Grimmbart ... außer wenn es um Futter geht. "Dann versprüht er seine Pheromone km-weit", sagt Rafaela, "um an Leckerli zu kommen!" Das hat sich jetzt geändert, denn Satchmo ist verliebt!

Als Käthchen läufig wurde, da mußte sie beim unkastrierten, sie leidenschaftlich liebenden Beebob ausziehen. Sie tauschte mit Rudelmutter Wilma das "Heim" und zog aus dem Wohnzimmer zu Satchmo in den Küchen- und Bürobereich.

Über Käthchen erzählen wir ein andermal mehr, hier nur so viel: ihr Charme und ihr durch nichts zu trübender Optimismus, ihre Spielfreude, ihre Beharrlichkeit und ihre Unerschrockenheit vor seinem Geknurre, all dem konnte Satchmo auf Dauer nicht widerstehen. Er schläft jetzt immer neben ihr auf dem Sofa, bringt ihr Spielzeug, ist überhaupt ganz aufmerksam, zuvorkommend, ja geradezu vernarrt in das (schon längst nicht mehr läufige) Käthchen. Naja, dies Mädchen ist eben etwas Besonderes, das wußte Rafaela schon immer - und jetzt weiß es Satchmo auch :-))


Satchmo und das Star-Foto des Monats


Samstag, Dezember 15, 2007

Mutter und Sohn :-)


Kosmo ist ein Traum-Sohn, würde man als Menschenmutter sagen. Er folgt mit seinen 7 Monaten seiner Mama noch auf Schritt und Tritt, geht nur an Dinge ran, die sie geprüft und gut befunden hat, und er schmust hingebungsvoll mit ihr. Und Frieda ist eine Traum-Mutter, geduldig und liebevoll; oft leckt sie ihn sauber, als sei er noch ihr Baby :-)

Schnuppert Frieda an einem Grashalm, dann kommt Kosmo angesaust und muß exakt denselben Grashalm untersuchen, keinen einzigen daneben beachtet er - er nimmt es genau! Und macht Mutter Frieda beim Spaziergang einen Haufen, dann hockt er sich unmittelbar daneben und macht sogleich auch einen. Wie auf Kommando.

Springt Frieda aufs Sofa um mit uns Menschen zu schmusen oder einfach nur in Körperkontakt zu sein, dann springt er wie um sein Leben noch über sie weg, um nur ja zuerst an unserem Gesicht zu sein und küßt los, als wolle er uns verschlucken. Er scheint so zu rufen:
"ES GIBT MICH! ES GIBT MICH JETZT!!!"

Und Frieda : sie hat fast unendliche Geduld mit ihm; sie gibt nach und läßt ihn sich zwischen uns und sie drücken. Wenn ihr aber sein sie Wegdrängeln doch einmal zu bunt wird, das geschieht so circa einmal am Tag, dann bellt sie allerdings so schrill, gereizt und entschlossen los, dass sogar er erschreckt und ernsteren Maßnahmen ihrerseits ausweicht :-)

Sind Stu und ich anderseits beschäftigt, dann halten die beiden fast immer untereinander Körperkontakt. Sie lieben sich sehr :-)

Frieda gönnt ihrem Sohn jedes Futter - sogar ihr eigenes. Er bekommt sein Futter in der Küche und Frieda zeitgleich im Flur. Zwischen beiden schließen wir die Babytür, denn er frißt wie ein Bagger seinen Topf in Sekunden leer, Frieda aber leert langsam und bedächtig ihren Topf nicht in Sekunden, sondern in Minuten. Lassen wir die Babytür zwischen beiden einmal offen, dann überläßt Langsamesserin Frieda ihrem Schnellfresser Sohn ihr halbes Futter einfach so....

Jeden Abend bekommen beide Bulldogs ihren Rappel und toben lange durchs Wohnzimmer. Sie jagen sich um Tisch und Sessel, werfen sich aufeinander, rempeln, balgen - und das alles sehr lautstark knurrend, brummend, gellend, bellend, grunzend ... mir fehlen die lautmalerischen Worte dies Spiel zu beschreiben. Aber ihr Bulldogger kennt das :-)

Nichtbulldogger befürchten bei diesen wilden Spielen gelegentlich den nahenden Welt- oder zumindest Wohnzimmeruntergang und sind erstaunt, dass Hunde sich so wild und zugleich so ritualisiert ungefährlich austoben können :-)

Nachts dann schlafen die beiden mit uns im Bett : Frieda in meinem Arm oder in Stus Kniekehle, Kosmo ringelt sich dagegen gerne zum Einschlafen auf dem Kopfkissen um meinen oder Stus Kopf herum. Das wird ihm dann aber nach kurzer Zeit zu eng und er sucht eine freie Stelle, wo er selig auf dem Rücken ausgestreckt losträumt. Übrigens schnarcht er nur leise, und Frieda nach wie vor gar nicht. Selige Ruhe :-), meist :

Neulich sprang Kosmo mitten in der Nacht ziemlich rücksichtslos;-) auf meinen Bauch und schlug mit seiner Pfote zu allem Überfluß auch noch auf meine Nase. Als ich hochschreckte rannte er zur Treppe und wartete dort, bis ich (um seine Not ahnend) nachkam. Beide rannten wir dann zur Terrassentür runter und er raus - kaum 1 Meter auf dem Rasen kam der dicke Haufen auch schon... Ich lobte ihn überschwenglich, dass er mich rigoros geweckt hatte! Zufrieden gingen wir beide wieder ins Bett!

Frieda neigt zu Tiefschlaf in der Morgenfrühe und will dann um nichts in der Welt gestört werden. Kosmo ist eher ein Frühaufsteher wie wir. Diese 3 Fotos zeigen, wie ER wach wird, aber SIE sich nicht rührt - und das, bis es unten in der Küche aktiv wird ;-)

Es ist eine unbeschreiblich große Freude für Stu und mich diese zwei Bulldogs, Mutter und Sohn, um uns zu haben, sie beobachten zu können und ihre Lebensfreude zu erfahren. Auch für Frieda ist es eine Bereicherung ihres Lebens Kosmo als stets fröhlichen, liebevollen Gesellen immer um sich zu haben. Die Beiden sind ein starkes Gespann :-))

Am Rande: Am 8. Dezember hob Kosmo zum 1. Mal sein Beinchen. Und am gleichen Tag wurde Schwester Käthchen zu Beebos Freude läufig!



Sonntag, November 25, 2007

Zum Totensonntag : Rusty´s Letzter Wille


Wir können soviel von unseren Hunden lernen, und besonders auch den schweren Umgang mit dem Tod.

Hunde wissen oft, wann es bei ihnen selbst oder anderen soweit ist. Ich erinnere mich an eine ganz besondere Erfahrung mit Rusty, einem amerikanischen Import-Bulldog, der Großvater von Kimberly, der Urgroßvater unserer Wilma und der Urur... großvater unseres Kosmo ist.
Nun zu dieser bewegenden Geschichte, die ich über all die Jahre nicht vergaß :

Rusty war damals bei Floral Garden der Rudelchef und er schlief, ganz seiner Stellung gemäß :-), mit im Ehebett. Dieses Privileg schützte er konsequent; er erlaubte keinem einzigen anderen Bulldog des Rudels auch nur die Treppe nach oben ins Schlafzimmer zu betreten!

Als er 10 oder 11 Jahre alt war bekam er Krebs. Er wurde schwach und baute langsam aber stetig ab. Eines Abends schubste und drängte er seine Lieblingsenkelin Kimberly die Treppe zum Schlafzimmer hoch. Kimberly wagte schließlich seiner Aufforderung zu folgen, ja sogar sich endlich neben ihn ins Bett zu legen, weil er sie immer wieder dazu animierte. Birgit war über sein Verhalten sehr erstaunt, ließ die beiden aber gewähren, da sie wußte, Rusty würde es nicht mehr lange machen... Am nächsten Abend folgte Kimberly Rusty zügig ins Schlafzimmerbett. Und am 3. Abend schon ganz selbstverständlich - und Rusty starb ganz ruhig neben ihr....

Wir verstanden, Rusty hatte Kimberly seinen Bettplatz vererbt! Und Birgit & Manfred Braum akzeptierten natürlich Rustys letzten Willen...


Freitag, November 23, 2007

Heute schreibt Gastblogger(in Elsa) Emmanuel Müller

Luxemburgs Next Top Bodyguard


Lieber Bruder Egon,
Lass mich dir mal erzählen, was ich täglich durchmachen muss. Du kannst dir dann dein eigenes Bild machen.

Seit unserer Trennung von den Eltern, Vati Beebob und Mutti Wilma, lebe ich, wie dir aus einem älteren Bulldog-Blog-Bericht (siehe Beitrag vom 6. März 07) über meine Kindheit bekannt sein müsste, zusammen mit zwei Menschen, in einer Kleinstadt im Süden Luxemburgs. Mein Frauchen hört auf den päpstlichen Namen Carole, mein Herrchen auf den nicht weniger spirituellen Namen Emmanuel. Damit wäre dann aber auch schon Schluss mit allem Geistlichen und Geistigen ! Denn als der liebe Gott die Intelligenz an sämtliche Lebewesen verteilte, waren diese beiden nicht anwesend. Sie begreifen nämlich immer noch nicht die einfachsten Grundsätzen des Hundelebens. Man muss der Wahrheit ins Auge sehen. Und auch Herrchens Brille ändert nichts an dem, was ich sehe.

Jedes mal nachdem es bei uns geklingelt hat, springt einer meiner beiden Mainzel-männchen auf und rennt sichtlich erfreut zur Tür, welche sofort ganz ohne Bedenken aufgerissen wird. Wildfremde Exemplare der aufrecht gehenden Spezies treten ein. (Zu selten kommt ein Hund zu Besuch, aber darauf komme ich später noch zurück.)

Die Fremden gehen in die Küche, bekommen gleich was zu trinken und manchmal sogar was zum naschen vorgesetzt, ohne dass meine Meinung gefragt wird. Doch damit nicht genug: Tue ich meine hündische Pflicht und betrachte die Neuankömmlinge zunächst skeptisch, aus sicherer Entfernung, versteht sich, bevor ich einmal kurz belle um klar zu stellen, wer im Haus das Sagen hat, dann - das glaubst du mir bestimmt nicht, Egon, ist aber so - entschuldigen Herrchen und Frauchen sich in meinem Namen bei diesen Eindringlingen ! Das muss man sich mal vorstellen ! "Die will bloß Aufmerksamkeit", heißt es dann, oder "die kennt dich jetzt nicht wieder". Von wegen "nicht wieder erkennen", ich weiß noch genau welcher Zweibeiner mir letzte Woche die schöne weiße Wurst aus dem Kühlschrank geklaut hat !

Noch blauäugiger und ahnungsloser reagieren die beiden auf die super fiesen Tricks der unsichtbaren Räuber. Kennst du die, Egon ?

Meistens abends, wenn wir auf dem Sofa liegen, und Frauchen und Herrchen hypnotisiert vor diesem Flimmerkasten sitzen, passiert es. Dann hört man auf einmal Schreie, Gewehrschüsse, und sogar quietschende Autoreifen ! Unser einer würde doch nie einen solchen Krach überhören, oder ? Dann sagen die Mainzelmännchen einfach "Das ist doch nur ein Krimi" oder so ähnlich. Was das auch immer heißen mag, naiver als ein Mensch kann man gar nicht sein.

Es gäbe tausend weitere Beispiele die zeigen würden, wie sehr ich auf diese ahnungslosen Geschöpfe aufpassen muss. Knochenarbeit, mein Lieber ! Da kannst du froh sein, dass du nur die Riesen-Schlange im Glaskasten bewachen musst.

Es sei nur noch kurz bemerkt, dass meine Carole und ihr Emmanuel auch voll auf die Masche ihrer Artgenossen aus dem Nachbarhaus hereinfallen. Die stehen nämlich immer wieder an unserem Gartenzaun und machen auf freundlich und lachen laut. Prompt fallen meine beiden drauf rein.

Ich dagegen belle diese listigen Geschöpfe natürlich entschlossen an, wenn sie mit uns reden :
erstens wollen sie in Wirklichkeit ja nur eines, nämlich unseren wunderschönen Garten besetzen (wo ich doch so gerne im Sommer ein Nickerchen neben dem Lavendelstrauch halte), zweitens sollen mein Frauchen und mein Herrchen sowieso mit mir und nicht mit diesen Nachbarn reden, oder ?

Wie gesagt, sie sind sich absolut nicht bewusst, welche Gefahren draußen auf sie lauern. Was soll ich sagen, Menschen wie mein Frauchen und mein Herrchen sind leichte Beute für Nepper, Schlepper und Bauernfänger. Kurz gesagt, was das Aufpassen angeht ist bei denen Hopfen und Malz verloren.

Aber auch in Sachen Rangordnung ist ihr Einschätzungsvermögen als eher gering zu bezeichnen. Aussagekräftig für Versäumnisse dieser Art ist der erst kürzlich zu Ende gegangene Besuch von meiner Labrador-Freundin Tina. Im Oktober hat Tina nämlich vorübergehend bei uns gewohnt.

Meine Freude, als endlich einmal ein Hund zur Tür hereinspaziert kam, sollte aber nicht lange andauern.

Gleich am ersten Tag schnappte die schokoladenbraune Labrador-Dame sich nämlich mein Herrchen und ging mit ihm in den Wald. Der Schock war selbst-verständlich groß. "Ist das der Dank für meine Gastfreundlichkeit ?", fragte ich mich. Wenigstens hatte ich so mein Frauchen Carole einen Tag für mich alleine.

Trotzdem, erneut musste ich die Erfahrung machen, dass Menschen im Vergleich zu uns nicht das geringste Taktgefühl besitzen. Wissen die wirklich nicht, dass eine Neue im Rudel überhaupt nichts zu melden hat, keine Ansprüche zu stellen hat ? Anscheinend nicht, denn bald schon stand Tinas Korb in meinem Flur. Samt Trink- und Essnapf und buntem Spielzeug. Nee, aus Freundschaft zu Tina hab ich halt nicht gebellt, aber den Korb hab ich trotzdem mal eine Stunde in Beschlag genommen. Man hat ja seinen Stolz als Bulldog.

Nun, das weißt du ja genau so gut wie ich, Egon. Du bist es ja, der sein Bett neuerdings mit einer Maus teilen muss, nachdem man dir schon die Schlange, eine Riesenspinne und eine Ratte vor die kurze Schnauze gestellt hat. (Siehe Beitrag unten vom 1. November)
Dicker Schmatzer, Deine Elsa



Mittwoch, November 21, 2007

1. Folge: - pragmatisch - praktisch - klug -

Heute erzähle ich drei erstaunliche Geschicklichkeits- und Intelligenztaten von Bulldogs :-)


Willie und der Wassertopf

Doris Ehrenstein berichtete mir von einer Intelligenzleistung ihres Willie, die fast nicht zu glauben ist!

Doris benutzt dunkelblaue, relativ schwere und kochtopfgroße Emaille-Töpfe als Wasserbehälter für Berta und Willie. Diese Wassertöpfe stehen jeweils auf einem dunkelblauem Handtuch, damit das "Schlabber-Wasser" von diesem aufgesaugt werden kann.

Im letzten Sommer: Doris kommt nach Hause und Willie begrüßt sie freudewackelnd und handtuchschwenkend an der Tür. Ein dunkelblaues Handtuch, ein Handtuch, wie es nur unter den Wassertöpfen liegt... Doris schwant Böses, sie erwartet einen umgeworfenen Wassertopf und einen klatschnassen Teppich........ Aber: der Wassertopf an der Treppe steht immer noch voller Wasser da, nur ein Stückchen weiter weg von der gewohnten Stelle. Und es ist kein blaues Handtuch mehr darunter! Und der Teppich rundherum ist knochentrocken! ...???...

Willie kann nur so an dies Handtuch gekommen sein: er muß den Wassertopf - offensichtlich behutsam - mit dem Kopf vom Handtuch herunter geschoben haben, sodass er dies mit den Zähnen greifen konnte, es also nicht wegzerren mußte. Er wollte kein Wasserbad, sondern er wollte nur das Handtuch; und seine Vorgehensweise war dem entsprechend durchdacht!


Camilla´s Mäusespielzeug

'Anonyma' erzählte mir von einer Beobachtungsleistung ihrer damals 3monatigen Milla, die so manches Kleinkind nicht bringen würde!

Milla hat eine Katzenfreundin im Haus, und diese Katze besitzt ein Mäuse-Spielzeug. 'Anonyma' kann an einem Faden an dieser Maus ziehen, dadurch wird eine Feder gespannt, und dann rennt diese Maus 2/3 Meter weit los. Und die Katze hinterher.

Mehr zufällig als beabsichtigt spielte 'Anonyma', wie sie erzählte, mit dieser Aufzieh-Maus und der Katze das "Jagen-und-Fangen-Spiel", während Milla die ganze Zeit still zusah.

Am nächsten Tag beobachtete 'Anonyma' Milla, wie sie die Pfote auf die Maus legte, mit den Zähnen den Faden herauszog, dann die Pfote wegnahm - und der losrennenden Maus hinterherjagte. Und das wiederholte sie vielleicht 10 Minuten lang mit offensichtlich größtem Vergnügen !!!

16.1.08 Anmerkung: Die Erzählerin möchte anonym werden, da sie es falsch findet, dass ich meine Bedenken gegenüber einigen neuen Zuchthündinnen bei Floral Garden öffentlich ausgesprochen habe.


Kosmo´s Halsband-Befreiungstechnik

So wie unser Kosmo gerne an unseren Schuhen rumzieht, so macht er es bei Frieda mit ihrem Halsband. Leder ist eben was Tolles :-)

Frieda hat ein Indianerlederhalsband, welches ihr herrlich steht. Kosmo ist anderer Meinung! Trägt Frieda dies Halsband, dann zieht er es ihr innerhalb von 5 Minuten aus. Das geht so schnell, weil sie erstens damit einverstanden ist; und zweitens weil er es sehr geschickt macht. Wir beobachteten ihn einmal heimlich dabei, da wir uns wunderten, wie er das bewerkstelligte.

Er legte eine Pfote auf das Halsband hinter der Schnalle, und die andere Pfote auf das Halsband vor der Schnalle. So lag die Schnalle selbst fest und unverrutschbar vor ihm. Mit den Eckzähnen zog er jetzt abwechselnd rechts und links am Rand des Lederteils, in dem der Haltestift im umnieteten Loch steckte. Er zog nur in eine Richtung - und zwar in die richtige - um das Halsbandende aus der Schnalle und dann den Stift aus dem Loch zu bekommen. War das geschafft, nahm er beide Pfoten vom nun lockeren Halsband und zog es Frieda ganz herunter.

Nach vollbrachter Tat interessierte ihn das Halsband nicht mehr; er ließ es liegen und balgte triumphierend mit der von ihm "befreiten" Frieda rum ! Konsequenz: nun tragen beide Geschirre. Die hat er bislang noch nicht "knacken" können :-)


Anfrage: Wer schreibt oder erzählt mir für den Blog ähnliche Glanzleistungen seines Bulldogs?


Montag, November 19, 2007

Erfolg im Huckepack :-)


Käthchen und Beebob (siehe Zucht vom Georgshof) leben und residieren :-) als glückliches Paar im Wohnzimmer und Garten von Rafaela Schuda. Vor einer Woche gelangen Rafaela diese Bilder von der klugen und sehr zielgerichteten Kooperation der beiden, mit der sie ein hoch hängendes Seil, mit zwei Kongs daran, vom Baum ergatterten.

Rafaela mailte: "Käthchen und Beebob springen im Huckepack. Sowas habe ich bis heute auch noch nicht gesehen :)))"

Abends im Wohnzimmer möchte sich Käthchen auch gerne auf Beebobs Fernsehsessel ausruhen von Herumspielen, Nachbarschaftsbesuchen und sonstigen Ereignissen - aber dort liegt Beebob immer schon unverrückbar und schwer! Also was machen? Käthchen springt hoch auf ihn drauf und macht es sich auf seinem Rücken gemütlich - wo auch sonst? ;-) Und Beebob bleibt oft geduldig unter ihr liegen wie ein Sofakissen! Die beiden lieben sich!

Nur wenn Rafaela sich auf´s Sofa setzt, dann kommt Käthchen von ihrem Beebob runter: Rafaela schmusen ist der Hit jeden Abends :-)) Und der Hit jeden Morgens? Gemeinsam frühstücken :-))


Freitag, November 9, 2007

Kosenamen ;-)


Die Besitzerin von Friedas Tochter Kivalina (jetzt Camilla) brachte mich durch ihre phantasievollen Kosenamen auf die Idee, einmal darüber zu bloggen.

Pupsie
Diesen nicht weiter erklärungsbedürftigen Beinamen hat sich Friedas Tochter Käthchen erarbeitet ;-)

Reich-Ranicki
So rufe ich Kosmo, wenn er die Zeitung liest :-)

Dollkopf
Kosmos Kosenamen, wenn er vor Glück nicht mehr weiß, wohin mit sich :-)

Alle 9
Manchmal räumt Kosmo draußen wie eine Kegelkugel alles ab, was ihm im Wege steht.

Der Sohn
Wenn er auf dem Rücken liegt und sich von seiner hingebungsvollen Mutter pflegen läßt...

Die Heldin
So nennt Stu Frieda, wenn er an ihre Mutterschaft denkt.

Mein Mädchen
Friedas Name, wenn sie wie eine Bulldog-Gazelle über die Wiesen rennt.

Miss Happy
Friedas Name, wenn sie sich im Wald erinnert, dass ihre Vorfahren berühmte Jäger waren.

Olle Ziege
Frieda will morgens nicht geweckt werden. Geschieht das doch einmal, dann reagiert sie genau so ;-)

Küsschen
Dann denken Frieda und Kosmo beide, dass sie gerufen werden. Sie rennen an und geben ihr Bestes :-)

Kätzchen
Manchmal macht Frieda ein Gesicht wie ein Kätzchen :-)

Bärchen
Kosmo sieht mit seiner dunklen Maske einem Bärenbaby nicht unähnlich :-)


Donnerstag, Oktober 14, 2007

Käthchen - oder manche Träume erfüllen sich :-)


Rafaela Schuda, die Züchterin vom Georgshof, hatte sich schon in Käthchen verliebt, als diese erst ein paar Tage alt war : Rafaela sah ihr Bild am Muttertag im Blog (siehe Beitrag 13. Mai 2007) und wußte tief im Herzen: "Das ist Meine :-))"

Solche Liebe auf den ersten Blick ist selten - und so geduldig wie beharrlich. Es dauerte lange, bis Birgit Braum, die Käthchen (Mutter: Frieda, Vater: James) gezüchtet hat, dem Bitten und Drängen Rafaelas nachgab. Jetzt ist Käthchen bei Rafaela, westlich von Berlin.

Rafaelas Liebe zu Käthchen beruht auf Gegenseitigkeit : Käthchen ist aufgeblüht, da sie nun IHREN Menschen hat, denn Rafaelas Rudel ist klein, sie hat nie mehr als 4 bis 5 Bulldogs im Haus, und keine weiteren zusätzlich außerhalb des Wohnhauses.

Käthchen ist sehr stark auf Menschen bezogen, und IHRE Menschen hat sie nun bekommen :-) Auch Papa Bernd liebt Käthchen sehr :-)

Rafaela verwöhnt ihr "Traum-Käthchen" mit riesengroßer Liebe - vergleichbar - natürlich nur so in etwa - mit diesem Superleckerli ! Und Käthchen läßt Rafaela aus Angst, sie und ihre Liebe wieder zu verlieren, kaum aus den Augen und heult wie ein Wolf, wenn Rafaela rausgeht.

Rafaela schmust und herzt sie aus lauter Glück, sie zu haben, auch wirklich viel. - Wie ein Wolf heult Käthchen übrigens auch, wenn sie raus muß zum Pippi machen :-)) Ihre Geschwister Chilli und Kosmo brummen dagegen in den verschiedensten Tonlagen, so wie kleine Bären :-)


Käthchen im Glück - bei Rafaela

Rafaela und Käthchen, das ist eine erstaunliche Liebesgeschichte, die ihr Happy End fand, als Käthchen 5 Monate alt war. Auch ich bin glücklich darüber :-) Und noch einmal Dank an Birgit Braum, dass sie dieser Liebe nachgab und Käthchen hergab.


Käthchen im Glück - bei Rafaela´s Nachbarinnen

Rafaelas ganze Nachbarschaft ist bezaubert von der Kleinen. Das liegt wohl auch daran, dass sie zu jedem so liebenswürdig ist, einfach weil sie Menschen sehr liebt - und braucht. "Sie hat Charisma", sagt Rafaela, "das ist ihr Geheimnis."


Käthchen im Glück - bei Rudelfreund Beebob

Beebob ist in Käthchen verliebt! Bei der 1. Begegnung der Beiden wieß sie ihn in seine Schranken: "Überfallen unerwünscht!" Das akzepierte er sofort und brachte ihr galant einen Kong als Begrüßungsgeschenk :-) Die Beiden sind ein herrliches Paar, und ich bin gespannt auf die zukünftigen Babys von ihnen.


Käthchen im Glück - bei Rudelchefin Wilma

Rafaela erzählte mir am Telefon, dass die 1. Begegnung zwischen der "Hausherrin Wilma" und Käthchen zeigte, wie intelligent und sozial angepaßt Käthchen ist. Nach ganz kurzem Bürstezeigen auf beiden Seiten habe sich Käthchen untergeordnet und somit waren alle zufrieden!


Noch etwas zum Namen Käthchen:

Es gab ein wunderschönes und hochprämiertes "Käthchen" in den 70er Jahren. Sie war die Tochter von Anka, der ebenfalls hoch prämierten Zuchthündin von Doris Ehrenstein. HIER ein Foto von diesem früheren Käthchen, seiner Mutter Anka und seiner Großmutter Pearl. (Das Foto stammt aus dem Jahrbuch 77/78, welches ich damals für den ACEB herausgab.) Alle 3 Hündinnen konnten natürlich gebären und wurden weit über 10 Jahre alt. Dieses Käthchen war der Liebling aller. Sie war mein Vorbild bei der Namensgebung für (Friedas und James´ Tochter) Käthchen, welches nun glücklich bei der es so sehr liebenden Rafaela lebt :-)


Mittwoch, Oktober 10, 2007

Der Erntedank- und Kürbismonat


Um beim Thema "Endlich mal satt" (siehe unten die Story über Spike) zu bleiben, geht es heute um den traditionellen Erntedank im "Goldenen Oktober".

Zur Zeit werden bei uns auf den Dörfern (wohl nicht nur in Westfalen) die Erntedankfeste gefeiert. Der christliche Anstrich ist dünn geworden, uralte Dankesopferrituale mit ihren Weisheitssprüchen herrschen vor.

Der Kürbis als Symbol für Fruchtbarkeit und Fülle hat in Herbstdekorationen Haus und Hof von inzwischen fast jedermann erreicht ;-)

Aus Menschen- wie aus Bulldogsicht bedeutet solch ein Erntedankfest: Sattsein!!!

Oder, wie uns Freund Willie auf den Fotos unten mit seiner langer Zunge demonstriert: Endlich satt saatt saaatt saaaatt werden !!! Denn satt sein ist, wie ich meine, ein meist unerreichbares Tagesziel für einen Bulldog ;-)

Auf dem Foto unten riechen Frieda und Kosmo unter dem Tisch die Sahne auf dem Pflaumen-Kuchen oben auf dem Tisch. Kosmo fallen die Augen fast aus dem Kopf vor Erwartung des Genusses :-) Bei Tisch bettelt er nie aufdringlicher als hier - gelegentliches Hochspringen überläßt er Frieda - denn er weiß, NACH ihr bekommt auch er IMMER etwas ab!

Das ist übrigens bei Berta und Willie das Gleiche. Die Jungs sind immer brav; das können sie auch sein, da die Mädchen schon alles mit dem Tisch-Leckerli-Futter regeln ;-)

Frieda und Kosmo, Berta und Willie, alle 4 zeigen ihren Dank nach den regulären Fütterungen durch ausgelassenes Glücklichsein : nie tollen sie so unbeschwert und kraftvoll herum, wie immer direkt nach diesen Fütterungen....

Am Rande: Bulldogs erbrechen sich relativ leicht, wenn sie sich zum Toben tatsächlich zu "voll" fühlen sollten. Magendrehungen sind dagegen extrem selten.

Dies Foto (oben) von Caligula läßt bestimmt jeden Bulldog vor Futterneid erzittern!


Samstag, Oktober 6, 2007

A(uto) + B(ulldog)


Bulldogs lieben es Autozufahren - gelegentlich auch selbst. Mir ist nur eine einzige Hündin (Which-One) bekannt, die Autofahren als Höllenunternehmen betrachtet. Sie war aber auch die ersten Jahre ihres Lebens eine Zwingerhündin gewesen und schlecht sozialisiert.

Alle anderen Bulldogs, die ich kenne oder kannte, lieben oder liebten das Autofahren wirklich sehr :-))

Der aller-verrückteste Auto-Bulldog aber, den ich je erlebte, war der Bully (1971-1978) meiner Eltern.

Ging das Garagentor auf, dann stürzte er sich in rasender Vorfreude auf die Nebellampe hinten auf der Stoßstange und zerbiß sie vor Leidenschaft. Meine Eltern bekamen das nicht in den Griff : und nach der 5. Erneuerung dieser Nebelleuchte meinte der Werkstatt-Mann voller Mitleid: "Die nächste schenke ich Ihnen!" ... Was er auch tat! Übrigens schnitt sich Bully bei diesen Freude-Attacken nie! Er schien unverwundbar in seinem Autofahren-Glücksrausch zu sein!


Auto mit Bulldog 2007 und 1902

Die 1. Querung Nordamerkas mit einem Auto (1902) wurde mit einem Bulldog an Bord vollbracht. Diese Tour war damals noch hochabenteuerlich und gefährlich. Bulldog Bud + Fahrer wurden danach als große Pioniere gefeiert! Hier der Text in Deutsch.

Bulldogs scheinen immer schon so etwas wie eine "Treibende Kraft" gewesen zu sein. Sie wurden gern mit Kutschen und Fahrrädern dargestellt - und seit Anfang des 20. Jahrhundert auch mit Autos. Denn der Bulldog war (und ist) ein sehr mutiger Hund - mutig wie die Menschen, die diese neumodischen 'Geräte' zu steuern lernten - und sie sich leisten konnten! Autofahren hob den Status;-))


Der Käfer und der Beetle: "Bulldog Design" :-))

Cabrios sind sexy - Spielzeugautos sind lustig - und ...

... Geländewagen sind doggy-mobil, aber ...

... Kutschen sind immer noch am gemütlichsten ;-)


Zur 2. Fortsetzung der Lieblings-Geschichten HIER! klicken :-)

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Cornelia Savory-Deermann Cornelia Savory-Deermann

Cornelia
Savory-Deermann
, geboren 1945 in Wuppertal, hat seit inzwischen 37 Jahren Englische Bulldoggen und ist Gründungs- und Ehrenmitglied des "Verein der Freunde Englischer Bulldogs e.V." (1970-2010).

Jetzt sollen die Bulldogs zusätzlich hier ihr eigenes deutsches Weblog bekommen. Jeder Leser kann Blog-Beiträge an Cornelia schicken, Eure Bulldog-Anekdoten, -Fotos und -Tipps für's Blog sind willkommen. Der jeweilige Autor behielt sein Copyright an Bildern und Text, gab aber Cornelia ein einmaliges, unwiderrufbares Nutzungsrecht für eine Veröffentlichung in diesem Blog.


Blog Leser-Spiegel

Herkunft der Blog Leser
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Unser Tierarzt und
Bulldog Spezialist

Tier-Gesundheitszentrum Peter Söhl
Lichtenau/Paderborn




Standard des English Bulldog, gültig seit Oktober 2009



Cornelia´s Bulldogs

"Frieda Fay Happy Day"










"Kosmo Key Feeling Free"











Cornelia´s Bulldogs aus Künstler-Sicht




English Bulldog
Welpen

Wichtige Hinweise zur Welpensuche
und von Zeit zu Zeit Vorstellung guter Würfe:

Update: 21. 3. 2008

Allgemeiner Hinweis:
Betrugswarnung



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Cornelia Savory-Deermann


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