Cornelias 'Bulldog Blog' ...
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English Bulldog Netzwerk für Kenner und Freunde
Archiv-Organisation vom 15. Juli 2009:

Archiv Mai 2005 - August 2008 :

Die Beiträge zu diesem Thema - von September 2008 bis heute - erreichen Sie über das Thematische Inhaltsverzeichnis in den jeweiligen Monatsarchiven.


Tier-Geschichten

Fortsetzung (November 07 - Mai 05)


Anfangsfolge (August 08 - Dezember 07): HIER!


Dieses Archiv ist im Aufbau.

Donnerstag, November 1, 2007

Egon und sein "Halloween-Zoo" :

Schlangen, Ratten, Spinnen, Kröten, ...


Wir kennen schon Caligula und seinen Streichelzoo. Als ich Caligulas Züchterin Rafaela Schuda, (Zucht vom Georgshof) gegenüber voller Entzücken darüber sprach, meinte sie augenzwinkernd: "Und sein Bruder Egon hat sowas wie einen Horrorzoo ;-)"

Klar, ich bat Julia, Egons Frauchen, sofort um ungewöhnliche Tier-Fotos für den Blog. Und heute ist das passende Erscheinungdatum ;-)

Julia mailte viele Fotos ihrer Mitbewohner und schrieb:

Hallo liebe Cornelia,
Egon ist der absolute Sonnenschein und die perfekte Mischung aus Mutter Wilmas Verschmustheit und Vater Beebops Lebensfreude.

Als Egon zu uns kam, lebte noch die kleine Rattendame Erna bei uns. Sie war extrem lieb und Egon konnte sie stundenlang beobachten. Aus Sicherheitsgründen blieb es aber bei einer Gitterfreundschaft.

Das große Terrarium mit dem Buntpython ist
für Egon nur interessant, wenn sich etwas bewegt. Da der Python aber nicht nur
nachtaktiv, sondern auch faul ist, gibt es
keine Probleme. Die Spinnen ignoriert Egon
auch. Wenn ich die kleinen Spinnen füttere,
sitzt Egon immer auf der Couch neben mir und schaut genau zu. Sollte dann mal ein Heimchen entwischen, stellt er es aber sofort. Er spielt es aber nicht kaputt, sondern hält es in Schach bis ich komme. Das gleiche hat er auch mit einer Maus (Schlangenfutter) gemacht, die unbemerkt abhauen wollte.

Ansonsten ist Egon extrem verspielt. Seine Spielsucht schlägt die angeborene Bulldog-Verfressenheit um Größenordnungen.

Abends geht Egon dann oft mit ins Labor, manchmal auch in den Laborschank. Hier kann er auch schön toben und hat seinen Lieblingsball, den er jedem auf den Fuss hält um darauf rumzukauen.

Einen riesigen Freudentanz mit minutenlangem Kopfschütteln gibt es, wenn eine Weintraube verlockend durch das Wohnzimmer kullert. Die Weintraube wird oft "eingesaugt" und kullert auch wieder raus, um dann irgendwann gefressen zu werden.

Egon ist wie auch seine Eltern kerngesund und läuft und springt durch die Gegend. Er liebt es mit uns auf der Couch zu kuscheln und sein Köpfchen an uns zu schmiegen. Und so geht dann ein anstrengender Bulldog-Tag zu Ende.

Ich will noch ein Foto von Egon machen, wo man seine Statur erkennen kann. Und hier steht Egon unter seinem Portrait. Auf Hundeschauen hat er auch schon zwei Preise gewonnen.
Ganz liebe Grüße und ein zünftiges Halloween ;-), Julia


Donnerstag, September 20, 2007

Heute stellt Gastbloggerin Isabelle Borgert vor :

Caligula und...

die "100;-)" anderen Tiere bei ihm zuhause


Hallo Ihr lieben Leser,
heute erzähle ich von "First Caligula vom Georgshof", einem Bruder von Elsa, über welche ihr Herrchen Emmanuel Müller (Luxemburg) schon berichtete (siehe Beitrag vom 6. März 07).

Caligula hat sich zu einem recht sportlichen Bulldog entwickelt, liegt es daran, dass ich eigentlich immer sportliche Hunde hatte, z.B. Boxer, Spaniel und eine Heidewachtel, und selber Sport treibe ?

Nun denn, die Entscheidung wieder einen Hund zu bekommen lag bei meinem Mann, eigentlich überhaupt keinem Hundefreund - eher Hundegegner! Ich weiß nicht warum, aber plötzlich kam von ihm der Vorschlag, mir wieder einen Hund zu schenken, aber: es durfte nur eine Englische Bulldogge sein. Für mich ein recht gewöhnungsbedürftiger Gedanke, denn einen so dicken unsportlichen Hund wollte ich gar nicht so recht.

Ein Buch, ein Anruf beim VDH, unzählige Infos eingeholt, das Internet bemüht, Anzeigenblätter studiert, alles ließ mich zunächst nicht glücklich werden. Der VDH sprach von dieser Rasse mit den Worten: "Meine Zuchthündin macht gerade mal "SITZ", mehr kann man einem Bulldog nicht beibringen!", aber auch viele dubiose Gesprächspartner gab es am Telefon und Internetantworten fielen nicht besser aus.

Durch einen Zufall fand ich dann die Seite von Rafaela Schuda: Eine Mail, ein Telefonat, eine so ganz andere Auskunft über die Rasse, aber auch Verständnis für unsere Berufstätigkeit, die es galt mit dem Hund in Einklang zu bringen. Und dann auch noch bald ein Wurf! Nach den ersten kritischen Tagen folgte das erste Bild der Kleinen, und es hat nicht eine Minute gedauert, dann war "Caligula" reserviert.

Und das ist er nun: Ein sehr agiler Kerl, der leidenschaftlich Agility betreibt, mit Frauchen quer durch den Badesee schwimmt, die Begleithundeprüfung ablegen kann, im Wald jede Fährte aufnimmt, sein Tierrudel abgöttisch liebt, neben dem Rad gut 2-3 km mitläuft, 25 km Wanderungen munter wegsteckt und so gut wie kaum am Tage schläft, es sei denn, Frauchen muß arbeiten.

Caligula ist wirklich sehr ungewöhnlich, denn er passt auf alle seine Tiere (so meint er es) den ganzen Tag auf.

Unser Tierarzt, übrigens kein Freund dieser Rasse auf Grund der häufigen gesundheitlichen Probleme, ist begeistert von "seinem Caligula". (Dieser liebt übrigens jeden Gang zum Tierarzt - für Caligula ist es das Schönste überhaupt, zu unserem Tierarzt zu gehen!) Da ich im Polizeidienst bin, gestaltet sich bei Einsätzen manchmal der Tagesablauf chaotisch: da muß Caligula schon mal mit zum Dienst oder muß plötzlich 10 Stunden allein sein. Alles steckt er unkompliziert weg.

Er ist einfach ein Traum und der Stolz von Frauchen und Herrchen:
Der beste Hund, den es gibt!

Ganz liebe Grüße, Isabelle Borgert


Mittwoch, Januar 3, 2007

Frieda und der Widder


Am Silvestermorgen spazierten wir wieder einmal im Naturschutzgebiet und Tierpark von Bad Willebadessen. Frieda und ein Wildschwein schnieften sich gegenseitig an, ein Hirsch nahm vor ihr Reißaus, und ein prächtiger Widder schmuste mit ihr!

Der Widderkuß : ein glückliches Omen für´s neue Jahr ;-)))

In der Silvesternacht
war Frieda zunächst von den Knallern irritiert und wollte diese im Garten verbellen und verjagen. Dann aber explodierten diese Knaller als Lichtsterne im Himmel über uns. Sie sah mich fragend an, welche Reaktion denn NUN angebracht sei. Ich lachte und munterte sie auf, sich mitzufreuen.

Und dann sah sie sich mit uns gemeinsam - hinter dem Glasgiebel des Schlafzimmers vor der Kälte geschützt - fasziniert und bewegungslos diese wundervoll bunte Lichterfülle mit weit geöffneten Augen fast eine Stunde lang an.

Sie war schwer beeindruckt, das zeigte sie uns deutlich :-)


Donnerstag, Dezember 28, 2006

Es herrsche Frieden auf Erden,

oder wenigstens "mehr oder weniger" Burgfrieden.


Erzfeinde wie Hund und Katze können durchaus "Kollegen" werden :-) Es hängt von den jeweiligen Interessen ab, könnte man sagen. Das "Sitzen im gleichen Boot", oft auch "Burgfrieden" genannt, meint solch einem Vernunft-Frieden zwischen Hund und Katze, der nicht einmal selten ist. Burgfrieden hat sich auch zwischen Menschengruppen - im gegenseitigen Interesse - bewährt!

Wir Bulldogfans wünschen uns einen "Burgfrieden" zwischen Bulldog-Züchtern und Bulldog-Haltern; wir wünschen ihn uns im Interesse der Zukunft des Bulldogs!

Es wäre wundervoll, wenn Bulldog-Züchter und Bulldog-Käufer sich mehr und mehr darauf einlassen würden, daß es - im eigenen Interesse - zunächst um die genetische Gesundung des Bulldogs hier in Europa gehen muß : und erst nachrangig um´s Geld, Preisvergleiche oder um vermeintliches Ansehen.

Ich weiß, daß solches Umdenken in unserer materialistischen Kultur, und auch infolge der menschlichen Natur, nie ganz gelingen wird. Aber viele Bulldogfreunde kann man mit dieser Botschaft erreichen. Und dafür strengen wir vom VdFEB uns weiterhin an.


Ein Umdenken in Richtung Gesundheit würde allen nützen :

Die Züchter/Vermehrer, denen es ums Geld geht, hätten dann eine langfristig bessere finanzielle Perspektive, weil die Rasse weniger als "genetisch kaputt" dastehen würde.

Die (ACEB-)Züchter, denen es um Status geht, hätten aus dem gleichen Grund eine ehrenwerte Pokal-Zukunft vor sich, anstatt daß sie wegen ihrer oft monströsen Bulldogs ausgelacht oder mit Kopfschütteln bedacht werden, so wie es heute meist ist.

Und die Bulldog-Fans ;-) hätten eine frohere Zukunft vor sich, da ihre Lieblinge dann wieder springlebendig und glücklicher im eigenen Fell :-) sein könnten!

Ein "Burgfrieden" unter diesem gemeinsamen Interessenverbund wäre zumindest möglich.

Nur die Hundehändler, die ihre "Ware" aus "Welpenfabriken" beziehen, werden wir nie erreichen. Wenn der Bulldog "weg" wäre, dann eben eine andere Rasse. Ihnen geht es nicht mal um Hunde, ihnen geht es nur um schnelles Schwarz-Geld.....


Euch allen eine friedliche Zeit "zwischen den Jahren" !


Mittwoch, Oktober 25, 2006

Bulldogs und Papageien


Papageien sollen, neben den Raben, die klügsten Vögel sein. Also eine echte Heraus-forderung für jeden Bulldog ;-)


Begegnung der 1. Art :

Berta und Willie sind noch jung; sie sahen zuvor noch keinen Papagei. Willies Vogel-Freund ist ein Rabe, der mit ihm gemeinsam bellt. Das ist wirklich wahr: (Beitrag 6.6.05).
Doris erzählte mir nun neulich am Telefon (und schrieb es auch für EBI Nr.3):

Ich besuchte mit Berta und Willie Freunde, die Tiere sehr lieben. Sie haben 3 Mastiffs und 3 große Vögel. Einer davon ist ein 20jähriger Papagei. Er ist völlig bunt und höchst sprachbegabt. Er plappert nicht nur nach, sondern versteht Situationen, die er dann kommentiert - auch wenn er dabei anderen ins Wort fällt. So einen Papagei habe ich noch nie erlebt, geschweige denn Berta und Willie. Berta sieht die Vögel und verläßt erst einmal sicherheitshalber das Zimmer. Willie soll die Sache zunächt mal prüfen :-). Das tut er auch!

Er schleicht geduckt wie eine Katze auf den Papagei zu. Zwei Schritte vor, einen zurück, man weiß ja nie... wie wahr : Der Papagei sagt laut und deutlich "Bad Boy!" Willie bleibt aprupt stehen und denkt nach. Dann geht er entschlossen weiter vor. Das will der Papagei aber nicht, denn jetzt sagt er in Kommandoton: "Sit!" Willie setzt sich. Der Papagei: "Down!" Willie macht Platz und sieht mich nur verwirrt an: "Wer ist der? DARF der kommandieren??"

Schließlich sage ich "Komm Willie". Er springt auf und folgt mir rückwärts, diesen Oberkommandierer nicht aus den Augen lassend. Berta begrüßt uns im Flur mit der Miene: "Das hätte ich euch gleich sagen können; der ist doch nicht geheuer!"


Begegnung der 2. Art :

Bulldog Alex lebte mit einem Papagei, genauer gesagt Kakadu, zusammen. Ich bat damals seine Besitzerin, Ingrid Sann, mir diese Story über ihn aufzuschreiben:

Wir haben nicht nur Kinder, Schildkröten, Fische und einen Bulldog, nein, wir haben auch einen Vogel im Käfig, einen Kakadu. Dieser Zimmergenosse ist anspruchsvoll, laut, und es ist manchmal schwierig mit ihm zu leben.

Das findet Alex auch, der viel zu dulden hat, wenn Hugo, der Kakadu, im Zimmer Ausflüge macht. Auch die Eifersucht auf beiden Seiten ist groß. Alex verfolgt, auch wenn der Widersacher im Käfig sitzt, dunkle Ziele; er zernagt Hölzer, die dem Vogel aus dem Käfig gefallen sind; und eines Tages frißt er, als die Büchse mit dem Vogelfutter umfällt, fast das ganze trockene Zeug in sich hinein, als ginge es um die Henkersmalzeit.

Der Genuß dabei war, daß ihm der Kakadu notgedrungen vom Käfig aus zusehen mußte.


Begegnung der 3. Art :

Da bin ich schwer beeindruckt :

Kommunikations-Beispiel für Fortgeschrittene.
Birgit Braum mailte mir diese Fotos. Der Bulldog heißt bezeichnender Weise "Heaven" :-)


Begegnung der 4. Art :

Jetzt geht es um die Liebe. Eine Kölner Freundin von uns, Karin, hatte immer viele Tiere im Haus. Mindestens 3 Hunde, ein Hausschwein, Kleintiere - und damals auch einen schneeweißen Kakadu. Dieser Kakadu saß vorzugsweise auf der stets offenen Küchentür, oder genauer gesagt auf deren zernagten Resten. Wie gesagt, Karin ließ ihren Tieren viel Spielräume. Dieser Kakadu war bei den übrigen vierbeinigen Hausgenossen nicht sonderlich beliebt, weil er so kreischte.

Wir besuchten Karin mit unserer schneeweißen Sarah Blue. Dieser Kakadu sah Sarah - und augenblicklich schlug die Liebe bei ihm ein. Er verließ seinen hohen Türrahmen-Hochstand und sprang vor Sarah auf den Boden. Wir faßten es kaum, er begann Sarah zu umbalzen! Richtige Tanzschritte vollführte er, hob seine Schwingen stolz, drehte und wendete sich vor ihr - er hörte überhaupt nicht mehr auf! Sarah verstand, daß dies sehr freundlich von ihm gemeint war und verharrte einfach still ihm zuschauend. Der Kerl steigerte sich so weit in seine Tanz- und Balzdarbietungen hinein, daß wir schließlich Sarah aus dem Raum zogen. Sofort begann er fürchterlich zu schreien....

Wir haben uns seine Verliebtheit in Sarah mit ihrer Schneeweißheit erklärt. Sie war noch weißer als der Kakadu selbt, sie erreichte wohl sein absolutes Schönheitsideal an Weiß :-))
Und vielleicht wußte er, daß Sarah das Fliegen liebte - so wie er :-))


Begegnung der 5. Art :

Humor (aus Florida):
Ein Anstreicher soll, während die Hausbesitzer zur Arbeit aus dem Haus sind, deren Wohnzimmer neu streichen. Ein Papagei steht dort in seinem Käfig, und ein Bulldog liegt dösend auf dem Sofa. Bevor er geht ermahnt der Hausbesitzer den Anstreicher noch eindringlich : "Der Papagei kann zwar sprechen, aber Sie dürfen unter gar keinen Umständen etwas zu ihm sagen!" Der Mann wundert sich darüber. Nach zwei Stunden beginnt er sich beim Anstreichen zu langweilen und meint, es könne doch nichts ausmachen mit dem sprechenden Papagei ein paar Worte zu wechseln. "Hallo boy," beginnt er, als der Papagei ihn unterbricht: "Tyson, fass!!"


Und HIER eine 6. Begegnung - der "schamanischen" Art ;-)


Samstag, Oktober 21, 2006

Frieda liebt Doris - Doris liebt Frieda :-)


Doris Ehrenstein hatte ihren Besuch in Deutschland so gelegt, daß sie am Herbst-Treffen des VdFEB teilnehmen konnte. (Siehe unten Beitrag vom 17. Oktober) Sie besuchte uns in diesem Zusammenhang für eine Woche - und verliebte sich ganz und gar in die kleine Frieda. "Die ist ja NOCH lieber als mein Willie!", meinte sie eines Abends.

Frieda ging jede Nacht kurz zwei Etagen tiefer um nachzusehen, daß Doris noch da war und es ihr gut ging. Ein Küßchen, und hopp lief sie wieder nach oben zu uns ins Bett. Morgens weckte sie Doris auf die gleiche Art - sie ist normalerweise ein Spätaufsteher, aber in dieser Woche nicht!

Und abends die große Überraschung für Doris: unmittelbar bevor Frieda sich an meiner Seite langstreckte um in den langen Nachtschlaf einzutauchen, ging sie zu Doris, legte zu einer Umarmung beide Pfoten auf deren Schultern und gab ihr einen mit Sicherheit bewußten Gutenachtkuß zum Abschluß des gemeinsamen Tages!

Doris verwöhnte Frieda im Laufe des Tages immer einmal wieder mit Leckerli - mit der Konsquenz, daß sie selbst mir lachend zum Abschied am Flugplatz riet : "Und speck Frieda wieder um ein Kilo ab :-))"

Doris lernte Frieda gleichzeitig mit mir kennen: als Frieda 9 Wochen alt und noch bei ihrer Züchterin Dianne in Pennsylvania war. (Siehe Beitrag 11. August 2005) Wir glauben, daß sich Frieda an Doris erinnerte: denn als sie Doris´ Stimme bei deren Ankunft hier hörte, da zuckte sie etwas und zögerte irgendwie verblüfft, um dann in einen Freudenrausch auszubrechen :-)


An der Märchenstraße....

Ein paar Fotos vom Ausflug mit Doris zum Dornröschenschloss Sababurg, dem Rapunzel-Gefängnis Trendelburg, beide an der "Deutschen Märchenstraße" in unserer Nähe gelegen. Dort gibt es auch den letzten mitteldeutschen Urwald Reinhardswald und einen weitläufigen Tierpark mit Bisons, Urpferden, Wölfen, Luchsen, Eulen, Ottern ... und Streichelziegen :-)


Donnerstag, August 24, 2006

Ein früher Sonntagmorgen

im schönen Südlichen Eggegebirge, Friedas Zuhause


Bei Bad Willebadessen gibt es wunderschöne Wanderwege, die Eggequelle, Teiche, Wälder über sanfte Hügel hinweg und einen weitläufigen Tierpark.

So früh am Morgen waren wir die einzigen Besucher in diesem Tierpark und freuten uns an den Spätsommer-Blumen und Früchten, dem Tau und den urwüchsigen Bäumen. Das Wetter war sonnig und die leicht bewegte Luft erfrischte. Im Tal stieg der Nebel hoch.

Im Zentrum von Bad Willebadessen kann man im Park des Schlosses/Klosters eine Skulpturensammlung durchwandern, und in den Klosterhallen ist zur Zeit eine Ausstellung der Bilder unserer Freundin Udalrike Hamelmann zu sehen. Übrigens kann man in diesem Schloß/Kloster auch ganz wunderbar - in barocker Fülle - speisen, wie wir es neulich bei Udalrikes Geburtstagsfeier erlebten. Vielen Dank, Udalrike :-)))
(Und am Rande : bei all der Farbenpracht der Bilder wagte ich es, dort sehr bunt zu erscheinen :-)

Ich liebe Udalrikes Bilder in ihrer Intensität und Farbenlust sehr :-) Und Udalrike ist ein großer Hundefreund :-). Lothar, sie und Carlos lieben Frieda-Herzchen :-))) Sie wird ein Bild - mit Frieda drin - malen. Ich bin riesig gespannt und voller Vorfreude darauf.

An diesem frühen Morgen wurde uns wieder einmal dankbar bewußt, wie wunderschön wir hier mit Frieda :-) leben.


Sonntag, Juli 23, 2006

Alte Postkarten: mit Hahn und mit Kücken ;-)



Montag, Juli 3, 2006

Alte Postkarten:

Selbstverständlich mit Pferden


Noch bis zum 2. Weltkrieg war es in England auf dem Land selbstverständlich, dass zu einem Gestüt auch Bulldoggen gehörten. Sie lebten meist mit im Stall. Alfred Krupp z.B. bekam von einem englischen Pferdezüchter, als er dort Pferde kaufte, als Zugabe einen Bulldog geschenkt, den er über alles liebte.

Auch unsere Frieda wuchs in ihrem Welpengehege, das direkt an die große Küche mit dem Welpen-Innengehege anschloß, neben Pferden auf - als Welpe waren das die ersten lebewesen, die sie nach Menschen kennenlernte. Sie liebt Pferde seitdem :-)


Montag, Mai 15, 2006

Ein Affen-Theater :-)))


Ich denke immer wieder einmal mit großer Liebe an meine erste Bulldoghündin Ziska. Zuletzt erzählte ich am 3. 2. 2006 von ihr. Heute eine meiner lustigsten Ziska-Erlebnisse : ihre einzige Begegnung mit einem Affen. Die verlief aber ganz anders ;-), als hier gezeigt!

Samstagvormittag, ein Bummel durch Bielefelds Innenstadt. Vor einem Delikatessenladen fällt mir ein, daß ich keine Milch mehr zuhause habe. Ich drücke meinem mich begleitendem Kollegen Ziskas Leine in die Hand und springe schnell in das Geschäft hinein. Als ich wieder herauskomme steht ein riesiger Pulk von Menschen vor der Tür, Ziska und mein Kollege in der Mitte.

Während ich im Geschäft war, kam ein Paar mit einem Affen an der Leine vorbei. Ziska knurrte sofort dies unbekannte Wesen mit steifer Bürste kräftig an. Der Affe erschrak fürchterlich, sprang seinem Herrn auf die Schulter, wollte sich in dessen Haaren festhalten - und hielt ein Toupet in den Händen!

Sein Herr schrie auf, warf seiner Frau den armen Affen mitsamt Toupet an die Brust, bedeckte fluchend seine Hauptesblöße mit den Händen und rannte weg. Übrig blieb die lachende Menge mit meiner verblüfften Ziska mittendrin. Die Frau des Entblößten hatte sich inzwischen still und heimlich mit dem Affen davon gemacht. Und Ziska freute sich über ihren Erfolg und alle die Aufmerksamkeiten, die sie erhielt! Sie tänzelte dann mit uns weiter die Straße entlang ...

Heute vor 34 Jahren wurde meine weiße und wunderschöne "Ziska v.d. Eisenschmelz" in Wien geboren.
Ich liebe "Ziska Line, Sonnenschein" heute noch wie damals. Liebe endet nicht :-)


Donnerstag, April 27, 2006

Wilma, Frieda, Pferde und die Jungsteinzeit

(((-: and Happy Birthday to Dianne :-)))


Im Bild links ist Wilma mit ihrer guten Freundin "Blümchen" zu sehen. Es war ihre erste Bekanntschaft mit einem Pferd. Blümchen massierte mit ihrer großen Zunge gern und ausdauernd Wilmas Rücken - und Wilma genoss das sehr. Sie räkelte sich dabei richtig genußvoll :-)) Sobald wir Wilma in den Garten ließen, sah sie sich zuerst nach Blümchen auf der Weide hinter dem Gartenzaun um. Und Blümchen seinerseits schaute jeden Tag immer wieder mal am Zaun vorbei, ob Wilma draußen sei. Auf der Weide hinter unserem Garten graste auch Blümchens Mutter. Aber die war völlig uninteressiert an Wilma.

Die Freundschaft zwischen Wilma und Blümchen war ganz individuell von diesen beiden bewußt gewollt.

Wir hatten das Haus damals mit diesem gammeligen Gartenzaun gekauft. Erst als Blümchen verkauft worden war ersetzten wir diesen Zaun durch einen massiveren Holzzaun. Wir hätten es Wilma nicht antun können diesen Maschendrahtzaun zu ersetzen, solange Blümchen noch da war.

Auf dem Sofa ruht der verdiente Stammvater "Machoman" (knapp 10 Jahre alt) von Frieda, Berta, Willie und Birgit Braums Gino-Dreamboy.

Dem Sofa sieht man an, daß Machos Züchterin Dianne ebenfalls Pferde züchtet, und daß sie auch Indianerblut in sich hat :-). Ich habe Dianne ins Herz geschlossen. Sie hat unglaublich viel Humor, Herz und Natürlichkeit.

Die Bulldogs von Dianne sind Pferde gewohnt. Friedas Vater Comanche läuft jeden Morgen mit Diannes Mann Blake die Pferde füttern. Und Friedas Welpenauslauf bei der Küche grenzte gleich an eine der Pferdeweiden. Durch den Maschendrahtzaun wurden dort neugierige Zärtlichkeiten (und Informationen mir fremder Art) ausgetauscht.

Frieda ist regelrecht auf Pferde geprägt. Sie läuft immer hin, wo sie eines sieht - zu unserem Schreck, muß ich zugeben. Beim Anblick eines Pferdes gehorcht sie vor lauter Begeisterung nicht mehr! Sie übernimmt dann die Verantwortung selbstsicher selbst :

Neulich im Wald begegnete uns eine einsame Reiterin. Frieda lief hin, und wir hatten Angst das Pferd könnte sie treten. Aber Frieda blieb 2 Meter vor ihm stehen und sah es nur an. Die Reiterin hatte das Pferd auch angehalten, und das sah wiederum nur Frieda an. Als diese stumme Zwiesprache - worüber auch immer - zuende war, kam Frieda gut gelaunt zu uns zurück:-) Frieda hat es offensichtlich irgendwie gelernt Pferden "richtig" zu begegnen. Erstaunlich, denn sie war doch erst 9 Wochen alt, als ich sie von Diannes Ranch abholte.

Wir vermeiden trotzdem Pferdepfade, sozusagen sicherheitshalber, da WIR keinen Pferde-Verstand haben :-). Das freie Feld ist uns lieber, oder Kistengräber aus der Jungsteinzeit :-))


Donnerstag, September 8, 2005

Ziska und die Hühner...


'Ziska von der Eisenschmelz', meine erste Bulldoghündin, hatte noch verborgene Jagd-Instinkte in sich. Offen zutage traten diese sobald sie ein Huhn sah. Und diese heimliche Leidenschaft hatte Ziska offensichtlich an ihre Enkelin 'Anka of the Old Fashioned Corner' vererbt. Anka gehörte Birgit Braum. Birgit baute (um 1980) auf ihr ihre Zucht auf.

Ich hatte Ziska mit 11 Monaten aus dem Cinicinatti-Zwinger übernommen. Sie war von ihren Käufern zurück gegeben worden, da sie 'zu wild ist'. Die Züchterin Kari Wolfsjäger suchte deshalb ein neues Zuhause für sie und überredete mich, sie einmal 'auf Probe' mitzunehmen. Ich hatte Bedenken, denn ich arbeitete damals voll. Naja, nach zwei Tagen hätte ich mich um Nichts mehr von ihr trennen können - und sie sich nicht von mir :-) ...

Ich saß in der Liebesfalle :-)
Die Züchterin Kari Wolfsjäger wollte kein Geld für Ziska, sie wollte vielmehr 2 Würfe mit ihr machen. Ich saß in der Liebesfalle :-) und sagte ja. Also fuhr ich nun jeden Mittag nach Hause (das war sehr nah) und ging mit Ziska raus ins Grüne. Als die Firma später in ein anderes Stadtviertel umzog, zog auch ich dorthin um, damit ich wieder in der Stunde Mittagspause zu ihr nach Hause fahren und mit ihr spazieren konnte. Freund wurde - und blieb - nur noch, wer Ziskas Freund war :-)

... bis sie zu schnarchen begann.
Einmal mußte ich dienstlich ein Seminar besuchen. Ich konnte Ziska mitnehmen. Sie lag unter dem großen Tisch an meine Füße gedrückt, der Referent bemerkte sie nicht - bis sie zu schnarchen begann! Er sah in die Runde, wir alle fixierten ihn hellwach, er staunte, überlegte, schwieg. Dann plötzlich ging ein Grinsen über sein Gesicht und er fragte : 'Hat jemand einen Hund dabei?' Alle lachten so laut, daß Ziska davon erwachte - für eine kurze Unterbrechung ihres phonetischen Beitrags :-)

An Ziska und dieses Seminar erinnere ich mich über die Hühnergeschichte unten:

Es blutete nicht und ich war deshalb hoffnungsvoll, daß es überlebt hatte.
Das Seminarhotel lag inmitten bäuerlich idyllischer Anwesen. In der Mittagspause spazierten wir dort herum, Ziska (wie meistens) ohne Leine. Da kamen uns andersgeartete Spaziergänger entgegen - Hühner! Ziska heulte wie ein Wolf auf und hatte innerhalb von 20 Sekunden eines davon im Maul. Das Huhn und ich waren starr vor Schreck, ich fing mich zuerst und nahm ihr das immer noch starre Huhn wieder ab. Es blutete nicht und ich war deshalb hoffnungsvoll, daß es überlebt hatte. Es hatte! Aus dem Riesenmaul befreit rannte es zeternd und flügelschlagend davon, allen anderen Hühner hinterher :-). Diesen Spazierweg vermieden Ziska und ich an den Folgetagen des Seminars - die Hühner auch, wie uns erzählt wurde :-)


Dienstag, September 6, 2005

Anka und die Hühner...


Birgit Braum erzählte mir neulich über ihre 1. Zuchthündin Anka eine Hühnergeschichte. Anka ist übrigens eine Enkelin meiner 1. Bulldoghündin Ziska. Die liebte Hühner auch ;-) Darüber dann im nächsten Beitrag.

"Anka, der Hühnerschreck!"

An einem schönen Sonntag im Juli durfte ich mit Herrchen und Frauchen zum Opa ins "Hühnerfeld" fahren. Ich liebe Opa's Hühner sehr, denn er hat so schöne große bunte "Russische Orloff's". Opa sah mir das wohl an meinem Gesicht an, daß ich doch so gerne dieses Federvieh mal aus nächster Nähe betrachten möchte. Leider war es mir nie möglich, diese Biester an den Zaun zu locken. Ich konnte noch so herzhaft bellen - jedesmal, wenn die mich gesehen hatten, nahmen sie Reissaus.

... prompt ist auch die Lederleine gerissen ...
Aber heute muß ich wohl besonders traurig ausgesehen haben, denn Opa nahm mich ganz stolz an die Leine und ging mit mir in den großen Hühnerauslauf. Da habe ich mal meine ganze Kraft präsentiert, prompt ist auch die Lederleine gerissen, und ich hatte jetzt die ganzen Hühner für mich allein. Das war eine herrliche Hetzjagd. Das Federvieh war so erschrocken, daß es wie verrückt im Auslauf herumgeflogen ist. Ich natürlich hinterher. Die in den Stall, ich ebenfalls ( ich frage mich heute noch, wie ich durch das kleine Loch gepaßt habe!). Die Hühner wieder aus dem Stall, ich durch das Loch hinterher. Opa und Frauchen hatten keine Chance mich zu erwischen, denn die passten zum Glück nicht durch das Loch.

... er brach unter mir zusammen!
Jetzt hatte ich ein ganz besonders hübsches Exemplar zum Schmusen erwischt. Aber es muß meinem Gewicht nicht ganz gewachsen gewesen sein, denn es brach unter mir zusammen! Nun erst konnte mich Frauchen am Halsband fassen und mich aus dem Hühnergehege bringen. Dem Opa ist fast das Herz stehen geblieben, denn ich hatte seinen besten Zuchthahn erwischt, der sich völlig geschockt in die hinterste Ecke verkroch.

Ich wäre aber trotzdem sehr nützlich, ...
Herrchen und Oma haben sich fast totgelacht über dieses Naturschau-spiel. Es muß ja auch ulkig ausgesehen haben, wie Frauchen und Opa mir nachgerannt sind und Opa sich den Hosenboden aufgerissen hat. Seit diesem Tag darf ich nur noch am Zaun entlang jagen. Opa meint, die wären zu kostbar, da es seltene Ausstellungs-Exemplare sind. Ich wäre aber trotzdem sehr nützlich, denn das Unkraut auf dem Weg am Zaun kommt erst gar nicht zum Wachsen. Durch meine Hin- und Herraserei pflüge ich die ganze Strecke. Als ich wieder zu Hause war, habe ich mich gleich schlafen gelegt und bin erst 14 Stunden später wieder aufgestanden. Es gibt nichts schöneres als ein Bulldog zu sein! Eure Anka


Donnerstag, August 25, 2005

Alma und die Tiere


Unsere English Bulldogs Alma und Wilma liebten Tiere sehr, und wir hoffen, mit Frieda wird es nicht anders sein. Wir gehen nämlich gern mit unserem Bulldog in einen Zoo; es ist herrlich ihre Kommunikation mit den Zoobewohnern zu beobachten :-)) Hier eine Alma-Gechichte :

Alma liebt Tiere, große Tiere entzückten sie ganz besonders.

Wir wohnen auf dem Land. Schafe, Kühe und Pferde weiden zu Almas Freude gleich nebenan; Wisente, Esel und Damhirsche leben in der Nähe.

Kühe scheinen neugierig und zutraulich zu sein. Sie kommen immer an den Weidezaun galloppiert, sobald sie Alma sehen. Die macht sich dann ganz klein um Sanftmut und Freundschaft zu signalisieren. Vor kleinen Kindern drückt sie sich auch platt auf den Boden, damit die nicht aus Schreck gleich wieder weglaufen. Nur Hunden gegenüber bläßt Alma sich auf wie ein Gorilla beim Imponieren.

Kühe und Alma lecken sich gewöhnlich die Gesichter ab, die Nasen besonders. Stu und ich vermuten, daß die Kühe Alma für ein Kälbchen halten; schließlich ist sie genau so weiß-bunt gescheckt und ihr dicker Kopf ist zweifellos 'bullig'. Für Almas Vergnügen an den Kuh-Küssen hatte Stu die Interpretation, daß es aus dem Kuhmaul wohl nach Pansen röche, und daß dies Alma gefalle. Mir ist diese Deutung aber zu materialistich ! Letzte Woche im Bullenstall bei Verwandten im Emsland allerdings nahm Alma Reißaus, als die schweren Kerle zu brüllen begannen. Offensichtlich war sie über diese unfreundliche Begrüßung sauer, denn sie sah während des ganzen Tages überhaupt nicht mehr zum Stall hin. Und das Pferd vom Hof hielt sie deutlich auf Abstand zu sich, weil neulich eine anderes ihr Fell mal zwischen die Lippen nahm.

... bis ich anfange 'mäh' zu blöken ...
Schafe zeigen sich dümmer als Kühe und auch deutlich uninteressierter. Sie kommen längst nicht gleich angerannt, wenn sie mich und Alma vorbeispazieren sehen. Alma springt dann so lange um Unterstützung bittend an mir hoch, bis ich anfange 'mäh' zu blöken. Ich achte allerdings darauf, daß kein Bauer oder sonst wer mich dabei beobachten kann, aus Selbstachtung sozusagen. Beim ersten Böken meines Lebens war Alma über diese Töne von mir zuerst erstaunt - und dann begeistert, denn die Schafe trotteten tatsächlich langsam auf mein Blöken zu ! Aber ich sagte schon, die scheinen dumm und naiv zu sein, mir diese Töne zu glauben :-) Solange ich immer wieder mal blöke, lassen sich die Schafe sogar von Alma die Ohren beknabbern und geküßt wird natürlich auch. Alma bittet mich seitdem beim Anblick von Schafen immer wieder, für sie die 'Schafanlockung' zu erledigen. Wir sind eben ein Team :-)

Unser Almachen kapierte garnichts;
Alma kennt auch Löwen, Wölfe und Wildschweine. Im Freizeit- und Tierpark 'Ziegenhagen' entschied sie nach dem ersten Blick auf das Löwenpaar im Käfig mit diesen tollen Tieren spielen zu wollen. Sie sprang fröhlich und schwanzwackelnd am Gitter davor hoch. Der Löwenmann schlief weiter, die Löwin aber war urplötzlich in ein jagendes Wildtier verwandelt. Sie duckte sich, suchte den Absprung ohne Alma aus den Augen zu lassen. Unser Almachen kapierte garnichts; jagen und gejagt werden war nicht als Konzept in ihrem Kopf vorhanden : sie lief nicht mal vom Gitter weg.

Sex hin Sex her ...
Auch ein Uhu versuchte Alma anzugreifen : er stürzte sich von seinem Baum runter und krallte sich im Schutzgitter direkt vor Alma fest. Er tobte mit seinen Schwingen, daß ich Angst bekam. Alma dagegen verharrte nur leicht verwirrt. Ich mußte sie fortziehen. Dann zu den Wölfen; Alma streckte dem Rudelführer ihr Hinterteil am Zaun entgegen, doch wieder eine Enttäuschung für sie ! Sex hin Sex her, der Wolf ignorierte sie !

Wildschweine, besonders die Frischlinge, sind Almas liebste Tiere. Sie sind neugierig, furchtlos und verspielt - wie sie selbst !

Beim Spaziergang entlang der Alme begegnete uns neulich ein Kamel am Wegesrand, ein Kamel in dickem, lockigem Wollpelz. Alma fand das nur interessant, wir aber waren fassungslos. Bis wir sahen, daß auf der Bachwiese nebenan ein Wanderzirkus sein Winterquartier aufgeschlagen hatte. Das sei ein winterfestes Sibirisches Kamel, wurden wir später aufgeklärt. Alma versuchte das Kamel zu küssen, aber es reagierte leider nur wie ein 'Kamel' ;-)

Letztes Wochende auf Juist begegneten wir einem Fasan, einem 'Infanteristen', und zwei dicken Hasen. Alma trottete uninteressiert weiter durch die Dünen; solche Tiere sind wohl einfach zu klein, um ihre hochwohlgeborene Aufmerksamkeit zu erringen ;-)

Vielleicht hätte ich als Überschrift wählen sollen : Alma und die 'großen Tiere' ? :-)))


Dienstag, August 23, 2005

Besuch bei Waldschweinen


Die Bulldogs wollten aber lieber weiter im Wald laufen, denn ins Gehege ließen wir sie schließlich nicht hinein... also dann auf zu anderen Abenteuern...


Sonntag, Juli 31, 2005

Heute erzählt Gast-Bloggerin Xenia Ramel

Das Ferienkind


Es ist kaum zu glauben, was mir diesen Monat wieder passiert ist.

Meine Menschen waren sehr aufgeregt, Frauchen war sogar beim Frisör und ist wie von der Wespe gestochen umhergewuselt ... Auch Herrchen war nicht so ruhig wie sonst. Da kam Frauchen die Treppe herunter in einem gewaltigen weißen Kleid.

... bis mich mitten in der Nacht ein schreckliches Geschrei geweckt hat.
Und sie wagten es tatsächlich, ohne mich wegzugehen!! Später kam meine Dogsitterin vorbei, und erklärte mir, dass das heute halt eben so sei, aber sie noch zweimal käme. Na ja, so habe ich halt die meiste Zeit verschlafen. Bis ... ja, bis mich mitten in der Nacht ein schreckliches Geschrei geweckt hat. Als ich nochmals in den Garten durfte, roch es auch ganz komisch ...

Am nächsten Tag verstand ich, was in der Nacht los gewesen war. Die haben es gewagt ein Ferienkind mitzubringen! Es war ganz rosa und fast nackt, mit großen Ohren und kleinen Augen. Manchmal klang es fast wie ich und grunzte ein wenig. Sie nannten es Joanna.

Wie ich aus den nachfolgenden Gesprächen entnehmen konnte, hatte ihnen ein Spaßvogel ein Ferkel geschenkt. Ich fand es erst ganz lustig und wollte mich mit ihm anfreunden, aber seine Art zu spielen war sogar mir zu wild ! Glücklicherweise war es angebunden und ich konnte ihm ganz gut ausweichen ...

Herrchen hätte es sehr gerne gegessen - da hätte ich auch nichts dagegen gehabt - aber Frauchen und vor allem Carol waren doch seeehr dagegen ! Schade ! Auf jeden Fall wurde unser 'Ferienkind' am nächsten Tag wieder abgeholt und dorthin zurückgebracht, wo es hingehört. Natürlich ging dies nicht, ohne wieder die ganze Nachbarschaft zusammenzuschreien, als man es in die Transportbox hob ... Aber es war gut so, denn ich habe Frauchen sagen gehört, dass sie sonst noch daran hängen würde.

... laut grunzend. Das kann ich doch auch !!
Das raffinierte Ding hatte schnell herausgefunden, woher das Essen kommt und begrüsste Frauchen immer laut grunzend. Das kann ich doch auch !! Naja, eigentlich habe ich es ganz gerne gemocht. Denn wir wissen ja: 'BULLDOGS LIEBEN -FAST- ALLES UND JEDEN !' Oder?

Eure Yacuma


Montag, Juni 6, 2005

Raben und andere Vögel :-)


Tierliebe einmal anders

Willie beeindruckt mich besonders durch seine Tierliebe! Vögel, Erdhörnchen und im Winter die Elche am Haus sind sowas wie interessante Zeitgenossen für ihn. Er bedrängt sie nie, sondern er beobachtet sie ganz konzentriert, lange und oft geduldig wartend, immer vorsichtig und aus angemessenem Abstand heraus.

Im Winter ist sein Beobachtungsposten die Terrasse : hier im Bild bestaunt er einen an der Fensterscheibe abgeprallten kleinen Vogel, bis der sich erholt hatte und wegflog. Jetzt im Sommer will er immer auf dem Rasenstück am Rande das Busches (Urwald, würden wir sagen) hinter dem Haus sitzen. Eine Stelle, an der einmal ein Erdhörnchen herauskam, vergißt er nie. Er behält sie hoffnungsvoll im Auge; ebenso die Vogelnester, die er ausgemacht hat. Er ist 'typisch Alaskaner', eben ein Naturbursche.
Berta ist mehr der häusliche Typ, sie bevorzugt ganz klar das Sofa ;-)


Rabenbesuch

Heute morgen erzählte mir Doris am Telefon:

... Auf einem der Pfosten des Terrassengeländers saß ein Rabe -
und bellte ...
Sie war gerade oben im Bad, und die Bulldogs lagen in ihrer Nähe im Flur oben. Da bellte es von unten, von der Terrasse her. Willie und Berta bellten gleich aufgeregt zurück. Wieder ein Bellen von draußen, wieder die Antwort der beiden, die jetzt nach unten zur Terrassentür stürmten. Doris war neugierig, welcher Hund bloß so weit zu ihnen gelaufen sein könnte. Aber vor der Terrassentür stand kein Hund ! ???
Auf einem der Pfosten des Terrassengeländers saß ein großer Rabe - und bellte !

Offensichtlich beobachtet Willie nicht nur Tiere, sondern er versucht auch mit ihnen zu kommunizieren. Und dieser Rabe hat offensichtlich Spaß an Gesprächen (und Spielen) mit Willie! Er übernahm dessen 'Sprache', das Bellen, um ihn heraus zu rufen... (Dieses Erlebnis hätte sogar Konrad Lorenz fasziniert!)


Rabenspiele

Vor vielen Jahren besuchte ich mit Ziska meine Schwester Gunda in Berlin. Es war Sommer und wir lagen auf einer Parkwiese mit Käse, Weißwein, grünen Äpfeln und tiefsinnigen Gesprächen über die Liebe ;-) beschäftigt.

Ziska wanderte auf der Wiese herum. Es dauerte nicht lange, und ein Kolkrabe flog herunter und landete 1 Meter vor ihr. Beide fixierten sich, Ziska machte sich ganz klein, um sich ihm zu nähern, ohne daß er Angst vor ihr bekäme, dachte sie ;-) Sie war gerade bis auf 10 cm an ihn heran, da erhob er sich lässig und landete sofort wieder - unweit von ihr weg. Er fixierte sie, und sie fixierte ihn. Ganz klar, er spielte 'Fang mich' mit ihr !

... Ganz klar, er spielte 'Fang mich' mit ihr ! ...
Immer wieder ließ er sie bis auf Tuchfühlung an sich heran - und hops, saß er einige cm weiter weg, hinter ihr, neben ihr, aber nie über ihr. Ziska bekam den Frust, sie bellte und sprang und rannte schließlich im Kreis, erfolglos. Dann beschloß sie einen Abgang in Würde. Sie kam auf unsere Liegedecke, machte klar, daß sie ein Stück Käse wollte, und dann spielte sie - demonstrativ - wild mit uns herum. In die Richtung des Raben, der lange auf einem Ast saß und abwartete, schaute sie den ganzen Nachmittag - extra - nicht mehr hin !


Wer hat da die Gans gestohlen ? ;-)


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Cornelia Savory-Deermann Cornelia Savory-Deermann

Cornelia
Savory-Deermann
, geboren 1945 in Wuppertal, hat seit inzwischen 37 Jahren Englische Bulldoggen und ist Gründungs- und Ehrenmitglied des "Verein der Freunde Englischer Bulldogs e.V." (1970-2010).

Jetzt sollen die Bulldogs zusätzlich hier ihr eigenes deutsches Weblog bekommen. Jeder Leser kann Blog-Beiträge an Cornelia schicken, Eure Bulldog-Anekdoten, -Fotos und -Tipps für's Blog sind willkommen. Der jeweilige Autor behielt sein Copyright an Bildern und Text, gab aber Cornelia ein einmaliges, unwiderrufbares Nutzungsrecht für eine Veröffentlichung in diesem Blog.


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Update: 21. 3. 2008

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