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Archiv-Organisation vom 15. Juli 2009:
Archiv Mai 2005 - August 2008 :
Die Beiträge zu diesem Thema - von September 2008 bis heute -
erreichen Sie über das Thematische Inhaltsverzeichnis in den jeweiligen Monatsarchiven.
Tier-Geschichten
Fortsetzung (November 07 - Mai 05)
Anfangsfolge (August 08 - Dezember 07): HIER!
Dieses Archiv ist im Aufbau.
Donnerstag, November 1, 2007
Egon und sein "Halloween-Zoo" :
Schlangen, Ratten, Spinnen, Kröten, ...
Wir kennen schon Caligula und
seinen Streichelzoo. Als ich Caligulas Züchterin
Rafaela Schuda,
(Zucht vom Georgshof)
gegenüber voller Entzücken darüber sprach, meinte sie augenzwinkernd: "Und sein Bruder
Egon hat sowas wie einen Horrorzoo
;-)"
Klar, ich bat Julia, Egons Frauchen, sofort um ungewöhnliche
Tier-Fotos für den Blog. Und heute ist das
passende Erscheinungdatum ;-)
Julia mailte viele Fotos ihrer Mitbewohner und schrieb:
Hallo liebe Cornelia,
Egon ist der absolute Sonnenschein und die perfekte Mischung aus
Mutter Wilmas Verschmustheit und
Vater Beebops
Lebensfreude.
Als Egon zu uns kam, lebte noch die kleine Rattendame Erna bei uns.
Sie war extrem lieb und Egon konnte sie stundenlang beobachten. Aus Sicherheitsgründen
blieb es aber bei einer Gitterfreundschaft.
Das große Terrarium mit dem Buntpython
ist für Egon nur interessant, wenn sich etwas
bewegt. Da der Python aber nicht nur nachtaktiv, sondern auch faul ist, gibt
es keine Probleme. Die Spinnen
ignoriert Egon auch.
Wenn ich die kleinen Spinnen füttere, sitzt Egon immer auf der Couch neben
mir und schaut genau zu. Sollte dann mal ein Heimchen entwischen, stellt
er es aber sofort. Er spielt es aber nicht kaputt, sondern hält es in Schach
bis ich komme. Das gleiche hat er auch mit einer Maus (Schlangenfutter) gemacht, die
unbemerkt abhauen wollte.
Ansonsten ist Egon extrem verspielt. Seine Spielsucht schlägt die
angeborene Bulldog-Verfressenheit um Größenordnungen.
Abends geht Egon dann oft mit
ins Labor, manchmal auch in den Laborschank.
Hier kann er auch schön toben und hat seinen Lieblingsball, den er jedem auf
den Fuss hält um darauf rumzukauen.
Einen riesigen Freudentanz mit minutenlangem Kopfschütteln gibt es, wenn
eine Weintraube verlockend durch das Wohnzimmer kullert. Die Weintraube wird
oft "eingesaugt" und kullert auch wieder raus, um dann irgendwann gefressen
zu werden.
Egon ist wie auch seine Eltern kerngesund und läuft und springt durch die Gegend.
Er liebt es mit uns auf der Couch zu kuscheln und sein Köpfchen an uns zu schmiegen.
Und so geht dann ein anstrengender Bulldog-Tag
zu Ende.
Ich will noch ein Foto von Egon machen, wo man
seine Statur erkennen kann. Und hier steht
Egon unter seinem Portrait.
Auf Hundeschauen hat er auch schon zwei
Preise gewonnen. Ganz liebe Grüße und ein zünftiges
Halloween ;-), Julia
Copyright © Cornelia Savory-Deermann
am 1ten November 2007; Email Adresse
Donnerstag, September 20, 2007
Heute stellt Gastbloggerin Isabelle Borgert vor :
Caligula und...
die "100;-)" anderen Tiere bei ihm zuhause
Hallo Ihr lieben Leser,
heute erzähle ich von "First Caligula
vom Georgshof", einem Bruder von Elsa, über welche ihr Herrchen Emmanuel Müller
(Luxemburg) schon berichtete (siehe Beitrag vom
6. März 07).
Caligula hat sich zu einem recht sportlichen Bulldog entwickelt, liegt es
daran, dass ich eigentlich immer sportliche Hunde hatte, z.B. Boxer,
Spaniel und eine Heidewachtel, und selber Sport treibe ?
Nun denn, die
Entscheidung wieder einen Hund zu bekommen lag bei meinem Mann, eigentlich
überhaupt keinem Hundefreund - eher Hundegegner! Ich weiß nicht warum, aber
plötzlich kam von ihm der Vorschlag, mir wieder einen Hund zu schenken,
aber: es durfte nur eine Englische Bulldogge sein. Für mich ein recht
gewöhnungsbedürftiger Gedanke, denn einen so dicken unsportlichen Hund
wollte ich gar nicht so recht.
Ein Buch, ein Anruf beim VDH, unzählige Infos eingeholt, das Internet bemüht,
Anzeigenblätter studiert, alles ließ mich zunächst nicht glücklich werden.
Der VDH sprach von dieser Rasse mit den Worten: "Meine Zuchthündin macht
gerade mal "SITZ", mehr kann man einem Bulldog nicht beibringen!", aber auch
viele dubiose Gesprächspartner gab es am Telefon und Internetantworten
fielen nicht besser aus.
Durch einen Zufall fand ich dann die Seite von
Rafaela Schuda: Eine Mail, ein
Telefonat, eine so ganz andere Auskunft über die Rasse, aber auch
Verständnis für unsere Berufstätigkeit, die es galt mit dem Hund in
Einklang zu bringen. Und dann auch noch bald
ein Wurf! Nach den ersten
kritischen Tagen folgte das erste Bild der Kleinen, und es hat nicht eine
Minute gedauert, dann war "Caligula" reserviert.
Und das ist er nun: Ein
sehr agiler Kerl, der leidenschaftlich
Agility betreibt, mit Frauchen quer
durch den Badesee schwimmt, die Begleithundeprüfung ablegen kann, im Wald
jede Fährte aufnimmt, sein Tierrudel abgöttisch liebt, neben dem Rad gut
2-3 km mitläuft, 25 km Wanderungen munter wegsteckt und so gut wie kaum am Tage
schläft, es sei denn, Frauchen muß arbeiten.
Caligula ist wirklich
sehr ungewöhnlich, denn er passt auf alle seine Tiere
(so meint er es) den ganzen Tag auf.
Unser Tierarzt, übrigens kein Freund dieser Rasse auf Grund der häufigen
gesundheitlichen Probleme, ist begeistert von "seinem Caligula".
(Dieser liebt übrigens jeden Gang zum
Tierarzt - für Caligula ist es das Schönste überhaupt, zu unserem Tierarzt zu
gehen!) Da ich im Polizeidienst bin, gestaltet sich bei Einsätzen manchmal
der Tagesablauf chaotisch: da muß Caligula schon mal mit zum Dienst oder muß
plötzlich 10 Stunden allein sein. Alles steckt er unkompliziert weg.
Er ist einfach ein Traum und der Stolz von Frauchen und Herrchen:
Der beste Hund, den es gibt!
Ganz liebe Grüße, Isabelle Borgert
Copyright © Isabelle Borgert
am 20ten September 2007; Email Adresse
Mittwoch, Januar 3, 2007
Frieda und der Widder
Am Silvestermorgen spazierten wir wieder einmal im Naturschutzgebiet und Tierpark
von Bad Willebadessen. Frieda und
ein Wildschwein schnieften sich gegenseitig an,
ein Hirsch nahm vor ihr
Reißaus, und ein prächtiger Widder schmuste mit ihr!

Der Widderkuß : ein glückliches Omen für´s neue Jahr ;-)))
In der Silvesternacht
war Frieda zunächst von den Knallern irritiert und wollte diese
im Garten verbellen und verjagen. Dann aber explodierten diese Knaller als
Lichtsterne im Himmel über uns. Sie sah mich fragend an, welche Reaktion denn NUN
angebracht sei. Ich lachte und munterte sie auf, sich mitzufreuen.
Und dann sah sie sich mit uns gemeinsam - hinter dem Glasgiebel des Schlafzimmers vor
der Kälte geschützt - fasziniert und bewegungslos diese wundervoll
bunte
Lichterfülle mit weit geöffneten Augen fast eine Stunde lang an.
Sie war schwer beeindruckt, das zeigte sie uns deutlich :-)
Copyright © Cornelia Savory-Deermann
am 3ten Januar 2007; Email Adresse
Donnerstag, Dezember 28, 2006
Es herrsche Frieden auf Erden,
oder wenigstens "mehr oder weniger" Burgfrieden.
Erzfeinde wie Hund und Katze können durchaus "Kollegen" werden :-) Es hängt von den
jeweiligen
Interessen ab, könnte man sagen. Das
"Sitzen im gleichen Boot", oft auch "Burgfrieden" genannt,
meint solch einem Vernunft-Frieden zwischen Hund und Katze, der nicht einmal selten ist.
Burgfrieden hat sich auch zwischen Menschengruppen - im gegenseitigen Interesse -
bewährt!
Wir Bulldogfans wünschen uns einen "Burgfrieden" zwischen Bulldog-Züchtern und
Bulldog-Haltern; wir wünschen ihn uns im Interesse der Zukunft des Bulldogs!
Es wäre wundervoll, wenn Bulldog-Züchter und Bulldog-Käufer
sich mehr und mehr darauf einlassen würden, daß es - im eigenen Interesse -
zunächst um die genetische Gesundung des Bulldogs hier in Europa gehen muß :
und erst nachrangig um´s Geld, Preisvergleiche oder um
vermeintliches Ansehen. Ich weiß, daß solches Umdenken
in unserer materialistischen Kultur, und auch infolge der menschlichen Natur,
nie ganz gelingen wird. Aber viele
Bulldogfreunde kann man mit dieser Botschaft erreichen. Und dafür strengen wir
vom VdFEB uns weiterhin an.
Ein Umdenken in Richtung Gesundheit würde allen nützen :
Die Züchter/Vermehrer, denen es ums Geld geht, hätten dann eine langfristig bessere
finanzielle Perspektive, weil die Rasse weniger als "genetisch kaputt" dastehen
würde.
Die (ACEB-)Züchter, denen es um Status geht, hätten aus dem gleichen Grund eine
ehrenwerte Pokal-Zukunft vor sich, anstatt daß sie wegen ihrer oft
monströsen Bulldogs ausgelacht oder mit Kopfschütteln bedacht werden, so wie es
heute meist ist.
Und die Bulldog-Fans ;-)
hätten eine frohere Zukunft vor sich, da ihre Lieblinge dann wieder
springlebendig und glücklicher im eigenen Fell :-) sein könnten!
Ein "Burgfrieden" unter diesem gemeinsamen Interessenverbund wäre zumindest möglich.
Nur die Hundehändler, die ihre "Ware" aus "Welpenfabriken" beziehen, werden wir nie
erreichen. Wenn der Bulldog "weg" wäre, dann eben eine andere Rasse. Ihnen geht es nicht
mal um Hunde, ihnen geht es nur um schnelles Schwarz-Geld.....
Euch allen eine friedliche Zeit "zwischen den Jahren" !
Copyright © Cornelia Savory-Deermann
am 28ten Dezember 2006; Email Adresse
Mittwoch, Oktober 25, 2006
Bulldogs und Papageien
Papageien sollen, neben den Raben, die klügsten Vögel sein. Also eine
echte Heraus-forderung für jeden Bulldog ;-)
Begegnung der 1. Art :
Berta und Willie sind noch jung; sie sahen zuvor noch keinen Papagei. Willies
Vogel-Freund ist ein Rabe, der mit ihm gemeinsam bellt.
Das ist wirklich wahr: (Beitrag 6.6.05).
Doris erzählte mir nun neulich am Telefon (und schrieb es auch für EBI Nr.3):
Ich besuchte mit Berta und Willie Freunde, die Tiere sehr lieben.
Sie haben 3 Mastiffs und 3 große Vögel. Einer davon ist ein 20jähriger Papagei.
Er ist völlig bunt und höchst sprachbegabt. Er plappert nicht nur nach, sondern versteht Situationen,
die er dann kommentiert - auch wenn er dabei anderen ins Wort fällt. So einen Papagei habe
ich noch nie erlebt, geschweige denn Berta und Willie.
Berta sieht die Vögel und verläßt erst einmal sicherheitshalber das Zimmer.
Willie soll die Sache zunächt mal prüfen :-). Das tut er auch!
Er schleicht geduckt wie eine
Katze auf den Papagei zu.
Zwei Schritte vor, einen zurück, man weiß ja nie... wie wahr :
Der Papagei sagt laut und deutlich "Bad Boy!" Willie bleibt aprupt stehen und denkt nach.
Dann geht er entschlossen weiter vor. Das will der Papagei aber nicht, denn
jetzt sagt er in Kommandoton: "Sit!" Willie setzt sich. Der Papagei: "Down!" Willie
macht Platz und sieht mich nur
verwirrt an: "Wer ist der? DARF der kommandieren??"
Schließlich sage ich "Komm Willie". Er springt auf und folgt mir rückwärts, diesen
Oberkommandierer nicht aus den Augen lassend. Berta begrüßt uns im Flur mit der Miene:
"Das hätte ich euch gleich sagen können; der ist doch nicht geheuer!"
Begegnung der 2. Art :
Bulldog Alex lebte mit einem Papagei, genauer gesagt
Kakadu, zusammen. Ich bat damals seine Besitzerin,
Ingrid Sann, mir diese Story über ihn aufzuschreiben:
Wir haben nicht nur Kinder, Schildkröten, Fische und einen Bulldog, nein, wir haben auch einen Vogel im
Käfig, einen Kakadu. Dieser Zimmergenosse ist anspruchsvoll, laut, und es ist manchmal schwierig
mit ihm zu leben.
Das findet Alex auch, der viel zu dulden hat, wenn Hugo, der Kakadu, im Zimmer Ausflüge
macht. Auch die Eifersucht
auf beiden Seiten ist groß. Alex verfolgt, auch wenn der Widersacher im Käfig sitzt,
dunkle Ziele; er zernagt Hölzer, die dem Vogel aus dem Käfig gefallen sind; und
eines Tages frißt er, als die Büchse mit dem Vogelfutter umfällt, fast das ganze
trockene Zeug in sich hinein, als ginge es um die Henkersmalzeit.
Der Genuß dabei war, daß ihm der Kakadu notgedrungen vom Käfig aus zusehen mußte.
Begegnung der 3. Art :
Da bin ich schwer beeindruckt :
Kommunikations-Beispiel für Fortgeschrittene.
Birgit Braum mailte mir diese Fotos. Der Bulldog heißt bezeichnender Weise "Heaven" :-)
Begegnung der 4. Art :
Jetzt geht es um die Liebe. Eine Kölner Freundin von uns, Karin, hatte
immer viele Tiere im Haus. Mindestens 3 Hunde,
ein Hausschwein, Kleintiere - und damals auch einen schneeweißen Kakadu.
Dieser Kakadu saß vorzugsweise auf der stets offenen Küchentür,
oder genauer gesagt auf deren zernagten Resten. Wie gesagt, Karin ließ ihren Tieren viel Spielräume.
Dieser Kakadu war bei den übrigen vierbeinigen Hausgenossen nicht sonderlich
beliebt, weil er so kreischte.
Wir besuchten Karin mit unserer schneeweißen Sarah Blue. Dieser Kakadu sah Sarah -
und augenblicklich schlug die Liebe bei ihm ein.
Er verließ seinen hohen Türrahmen-Hochstand und sprang vor Sarah auf den Boden.
Wir faßten es kaum, er begann Sarah zu umbalzen!
Richtige Tanzschritte vollführte er, hob seine Schwingen stolz, drehte und wendete
sich vor ihr - er hörte überhaupt nicht mehr auf! Sarah verstand, daß dies sehr freundlich von ihm gemeint war
und verharrte einfach still ihm zuschauend. Der Kerl steigerte sich so weit in seine
Tanz-
und Balzdarbietungen hinein, daß wir schließlich Sarah aus dem Raum zogen. Sofort begann
er fürchterlich zu schreien....
Wir haben uns seine Verliebtheit in Sarah mit ihrer
Schneeweißheit erklärt. Sie war noch weißer als der Kakadu selbt, sie erreichte wohl sein
absolutes Schönheitsideal an Weiß :-)) Und vielleicht wußte er, daß Sarah
das Fliegen liebte - so wie er :-))
Begegnung der 5. Art :
Humor (aus Florida):
Ein Anstreicher soll, während die Hausbesitzer zur Arbeit aus dem Haus sind, deren
Wohnzimmer neu streichen. Ein
Papagei steht dort in seinem Käfig, und ein
Bulldog
liegt dösend auf dem Sofa. Bevor er geht ermahnt der Hausbesitzer den
Anstreicher noch eindringlich : "Der Papagei kann zwar sprechen, aber Sie dürfen
unter gar keinen Umständen etwas zu ihm sagen!" Der Mann wundert sich darüber. Nach
zwei Stunden beginnt er sich beim Anstreichen zu langweilen und meint,
es könne doch nichts ausmachen mit dem sprechenden Papagei ein paar Worte zu wechseln.
"Hallo boy," beginnt er, als der Papagei ihn unterbricht: "Tyson, fass!!"
Und HIER eine 6. Begegnung - der
"schamanischen" Art ;-)
Copyright © Cornelia Savory-Deermann
am 25ten Oktober 2006; Email Adresse
Samstag, Oktober 21, 2006
Frieda liebt Doris - Doris liebt Frieda :-)
Doris Ehrenstein hatte ihren Besuch in Deutschland so gelegt, daß sie am Herbst-Treffen
des VdFEB teilnehmen konnte.
(Siehe unten Beitrag vom 17. Oktober)
Sie besuchte uns in diesem Zusammenhang für
eine Woche - und verliebte sich ganz und gar in
die kleine Frieda.
"Die ist ja NOCH lieber als mein Willie!", meinte sie eines Abends.
Frieda ging jede Nacht kurz zwei Etagen tiefer um nachzusehen, daß Doris noch da war und
es ihr gut ging. Ein Küßchen, und hopp lief sie wieder nach oben zu uns ins Bett.
Morgens weckte sie Doris auf die gleiche Art - sie ist normalerweise ein Spätaufsteher,
aber in dieser Woche nicht!
Und abends die große Überraschung für Doris: unmittelbar bevor
Frieda sich an meiner Seite langstreckte um in den langen Nachtschlaf einzutauchen,
ging sie zu Doris, legte zu einer Umarmung beide Pfoten auf deren Schultern
und gab ihr einen mit Sicherheit bewußten Gutenachtkuß zum Abschluß des
gemeinsamen Tages!
Doris verwöhnte Frieda im Laufe des Tages immer einmal wieder mit Leckerli - mit
der Konsquenz, daß sie selbst mir lachend zum Abschied am Flugplatz riet :
"Und speck Frieda wieder um ein Kilo ab :-))"
Doris lernte Frieda gleichzeitig mit mir kennen: als Frieda 9 Wochen alt und noch bei ihrer
Züchterin Dianne in Pennsylvania war.
(Siehe Beitrag 11. August 2005)
Wir glauben, daß sich Frieda an Doris erinnerte: denn als sie Doris´ Stimme bei deren
Ankunft hier hörte, da zuckte sie etwas und zögerte irgendwie verblüfft, um dann in
einen Freudenrausch auszubrechen :-)
An der Märchenstraße....
Ein paar Fotos vom Ausflug mit Doris zum Dornröschenschloss
Sababurg, dem Rapunzel-Gefängnis
Trendelburg, beide an der "Deutschen Märchenstraße"
in unserer Nähe gelegen. Dort gibt es auch den letzten mitteldeutschen Urwald
Reinhardswald und einen
weitläufigen Tierpark mit Bisons, Urpferden,
Wölfen, Luchsen, Eulen, Ottern ... und Streichelziegen :-)
Copyright © Cornelia Savory-Deermann
am 21ten Oktober 2006; Email Adresse
Donnerstag, August 24, 2006
Ein früher Sonntagmorgen
im schönen Südlichen Eggegebirge, Friedas Zuhause
Bei
Bad Willebadessen gibt es wunderschöne Wanderwege, die Eggequelle,
Teiche, Wälder über sanfte Hügel hinweg und einen
weitläufigen Tierpark.
So früh am Morgen waren wir die
einzigen Besucher in diesem Tierpark
und freuten uns an den Spätsommer-Blumen und
Früchten, dem
Tau
und den urwüchsigen
Bäumen.
Das Wetter war sonnig und die leicht bewegte Luft erfrischte. Im Tal stieg der Nebel hoch.
Im Zentrum von Bad Willebadessen kann man im Park des
Schlosses/Klosters eine Skulpturensammlung
durchwandern, und in den Klosterhallen ist
zur Zeit eine
Ausstellung der Bilder unserer Freundin
Udalrike Hamelmann zu sehen.
Übrigens kann man in diesem Schloß/Kloster auch ganz wunderbar - in barocker Fülle
- speisen, wie wir es neulich
bei Udalrikes
Geburtstagsfeier erlebten. Vielen Dank, Udalrike :-)))
(Und am Rande : bei all der
Farbenpracht der Bilder wagte ich es, dort
sehr bunt zu erscheinen :-)
Ich liebe Udalrikes Bilder
in ihrer Intensität und
Farbenlust
sehr :-) Und Udalrike ist ein großer Hundefreund :-). Lothar,
sie und Carlos lieben Frieda-Herzchen :-)))
Sie wird ein Bild - mit Frieda drin - malen. Ich bin riesig gespannt und voller
Vorfreude darauf.
An diesem frühen Morgen wurde uns wieder einmal dankbar bewußt,
wie wunderschön wir hier mit Frieda :-)
leben.
Copyright © Cornelia Savory-Deermann
am 24ten August 2006; Email Adresse
Sonntag, Juli 23, 2006
Alte Postkarten: mit Hahn und mit Kücken ;-)
Copyright © Cornelia Savory-Deermann
am 23ten Juli 2006; Email Adresse
Montag, Juli 3, 2006
Alte Postkarten:
Selbstverständlich mit Pferden
Noch bis zum 2. Weltkrieg war es in England auf dem Land selbstverständlich,
dass zu einem Gestüt auch Bulldoggen gehörten. Sie lebten meist mit im Stall.
Alfred Krupp z.B. bekam von einem englischen Pferdezüchter, als er dort Pferde kaufte, als Zugabe
einen Bulldog geschenkt, den er über alles liebte.
Auch unsere Frieda wuchs in ihrem Welpengehege, das direkt an die große Küche mit dem Welpen-Innengehege
anschloß, neben Pferden auf - als Welpe waren das die ersten lebewesen, die sie nach Menschen
kennenlernte. Sie liebt Pferde seitdem :-)
Copyright © Cornelia Savory-Deermann
am 3ten Juli 2006; Email Adresse
Montag, Mai 15, 2006
Ein Affen-Theater :-)))
Ich denke immer wieder einmal mit großer Liebe an meine erste Bulldoghündin Ziska.
Zuletzt erzählte ich am
3. 2. 2006 von ihr. Heute eine meiner lustigsten Ziska-Erlebnisse :
ihre einzige Begegnung mit einem Affen. Die verlief aber ganz anders ;-),
als hier gezeigt!
Samstagvormittag, ein Bummel durch Bielefelds Innenstadt.
Vor einem Delikatessenladen fällt mir ein, daß ich keine Milch mehr zuhause habe.
Ich drücke meinem mich begleitendem Kollegen Ziskas Leine in die Hand und springe
schnell in das Geschäft hinein. Als ich wieder herauskomme steht ein riesiger Pulk
von Menschen vor der Tür, Ziska und mein Kollege in der Mitte.
Während ich im Geschäft war, kam ein Paar mit einem
Affen an der Leine vorbei. Ziska knurrte sofort dies unbekannte Wesen
mit steifer Bürste kräftig an. Der Affe erschrak fürchterlich, sprang seinem Herrn auf die Schulter,
wollte sich in dessen Haaren festhalten - und hielt ein Toupet in den Händen!
Sein Herr schrie auf, warf seiner Frau den armen Affen mitsamt Toupet
an die Brust, bedeckte fluchend
seine Hauptesblöße mit den Händen und rannte weg. Übrig blieb die lachende Menge
mit meiner verblüfften Ziska mittendrin. Die Frau des Entblößten hatte sich
inzwischen still und
heimlich mit dem Affen davon gemacht. Und Ziska freute sich über
ihren Erfolg und alle die Aufmerksamkeiten, die sie erhielt!
Sie tänzelte dann mit uns weiter die Straße entlang ...
Heute vor 34 Jahren wurde meine weiße und wunderschöne
"Ziska v.d. Eisenschmelz" in Wien geboren.
Ich liebe "Ziska Line, Sonnenschein" heute noch wie damals.
Liebe endet nicht :-)
Copyright © Cornelia Savory-Deermann
am 15ten Mai 2006; Email Adresse
Donnerstag, April 27, 2006
Wilma, Frieda, Pferde und die Jungsteinzeit
(((-: and Happy Birthday to Dianne :-)))
Im Bild links ist Wilma mit ihrer guten Freundin "Blümchen" zu sehen. Es war ihre erste
Bekanntschaft mit einem Pferd. Blümchen massierte
mit ihrer großen Zunge gern und ausdauernd Wilmas Rücken - und Wilma genoss das sehr.
Sie räkelte sich dabei richtig genußvoll :-)) Sobald wir Wilma in den Garten ließen, sah
sie sich zuerst nach Blümchen auf der Weide hinter dem Gartenzaun um. Und Blümchen
seinerseits schaute jeden Tag immer wieder mal am Zaun vorbei, ob Wilma draußen sei.
Auf der Weide hinter unserem Garten graste auch Blümchens Mutter. Aber die war völlig
uninteressiert an Wilma.
Die Freundschaft zwischen Wilma und Blümchen war ganz individuell
von diesen beiden bewußt gewollt.
Wir hatten das Haus damals mit diesem gammeligen Gartenzaun gekauft. Erst als Blümchen
verkauft worden war ersetzten wir diesen Zaun durch einen massiveren Holzzaun.
Wir hätten es Wilma nicht antun können diesen Maschendrahtzaun zu ersetzen, solange
Blümchen noch da war.
Auf dem Sofa ruht der verdiente Stammvater "Machoman"
(knapp 10 Jahre alt) von Frieda, Berta, Willie und Birgit Braums Gino-Dreamboy.
Dem Sofa sieht man an, daß Machos Züchterin Dianne ebenfalls Pferde züchtet,
und daß sie auch Indianerblut in sich hat :-).
Ich habe Dianne ins Herz geschlossen. Sie hat unglaublich
viel Humor, Herz und Natürlichkeit.
Die Bulldogs von Dianne sind Pferde gewohnt.
Friedas Vater Comanche läuft jeden Morgen mit Diannes Mann Blake die Pferde füttern.
Und Friedas Welpenauslauf bei der Küche grenzte gleich an eine der Pferdeweiden.
Durch den Maschendrahtzaun wurden dort neugierige Zärtlichkeiten (und Informationen
mir fremder Art) ausgetauscht.
Frieda ist regelrecht auf Pferde geprägt.
Sie läuft immer hin, wo sie eines
sieht - zu unserem Schreck, muß ich zugeben. Beim Anblick eines
Pferdes gehorcht sie vor lauter Begeisterung nicht mehr! Sie übernimmt dann die
Verantwortung selbstsicher selbst :
Neulich im Wald begegnete uns eine einsame Reiterin. Frieda lief hin,
und wir hatten Angst das Pferd könnte sie treten. Aber Frieda blieb 2 Meter
vor ihm stehen und sah es nur an. Die Reiterin hatte das Pferd auch angehalten,
und das sah wiederum nur Frieda an.
Als diese stumme Zwiesprache - worüber auch immer - zuende war, kam Frieda gut gelaunt
zu uns zurück:-) Frieda hat es offensichtlich irgendwie gelernt Pferden "richtig"
zu begegnen. Erstaunlich, denn sie war doch erst 9 Wochen alt, als ich sie von
Diannes Ranch abholte.
Wir vermeiden trotzdem Pferdepfade, sozusagen sicherheitshalber, da WIR keinen
Pferde-Verstand haben :-). Das
freie Feld ist uns lieber, oder
Kistengräber aus der
Jungsteinzeit :-))
Copyright © Cornelia Savory-Deermann
am 27ten April 2006; Email Adresse
Donnerstag, September 8, 2005
Ziska und die Hühner...
'Ziska von der Eisenschmelz',
meine erste Bulldoghündin, hatte noch verborgene Jagd-Instinkte in sich. Offen
zutage traten diese sobald sie ein Huhn sah. Und diese heimliche Leidenschaft
hatte Ziska offensichtlich an ihre Enkelin 'Anka of the Old Fashioned Corner'
vererbt. Anka gehörte Birgit Braum.
Birgit baute (um 1980) auf ihr ihre Zucht auf.
Ich hatte Ziska mit 11 Monaten aus dem Cinicinatti-Zwinger übernommen. Sie war von ihren
Käufern zurück gegeben worden, da sie 'zu wild ist'. Die Züchterin Kari Wolfsjäger
suchte deshalb ein neues Zuhause für sie und überredete mich, sie einmal 'auf Probe'
mitzunehmen. Ich hatte Bedenken, denn ich arbeitete damals voll. Naja, nach zwei Tagen
hätte ich mich um Nichts mehr von ihr trennen können -
und sie sich nicht von mir :-) ...
Ich saß in der Liebesfalle :-)
Die Züchterin Kari Wolfsjäger wollte kein Geld für Ziska,
sie wollte vielmehr 2 Würfe mit ihr machen. Ich saß in der Liebesfalle :-) und sagte ja.
Also fuhr ich nun jeden Mittag nach Hause (das war sehr nah) und ging mit Ziska raus ins Grüne.
Als die Firma später in ein anderes Stadtviertel umzog, zog auch ich dorthin um, damit ich wieder
in der Stunde Mittagspause zu ihr nach Hause fahren und mit ihr spazieren konnte. Freund
wurde - und blieb - nur
noch, wer Ziskas Freund war :-)
... bis sie zu schnarchen begann.
Einmal mußte ich dienstlich ein Seminar besuchen. Ich konnte Ziska mitnehmen. Sie lag
unter dem großen Tisch an meine Füße gedrückt, der Referent bemerkte sie nicht - bis
sie zu schnarchen begann! Er sah in die Runde, wir alle fixierten ihn hellwach, er staunte, überlegte,
schwieg. Dann plötzlich ging ein Grinsen über sein Gesicht und er fragte :
'Hat jemand einen Hund dabei?' Alle lachten so laut, daß Ziska davon
erwachte - für eine kurze Unterbrechung ihres phonetischen Beitrags :-)
An Ziska und dieses Seminar erinnere ich mich über die Hühnergeschichte unten:
Es blutete nicht und ich war deshalb hoffnungsvoll, daß es überlebt hatte.
Das Seminarhotel lag inmitten bäuerlich idyllischer Anwesen. In der Mittagspause
spazierten wir dort herum, Ziska (wie meistens) ohne Leine. Da kamen uns andersgeartete
Spaziergänger entgegen - Hühner! Ziska heulte wie ein Wolf auf und hatte innerhalb
von 20 Sekunden eines davon im Maul. Das Huhn und ich waren starr vor Schreck,
ich fing mich zuerst und nahm ihr das immer noch starre Huhn wieder ab. Es blutete nicht
und ich war deshalb hoffnungsvoll, daß es überlebt hatte. Es hatte! Aus dem Riesenmaul befreit rannte es
zeternd und flügelschlagend davon, allen anderen Hühner hinterher :-). Diesen Spazierweg vermieden Ziska und ich
an den Folgetagen des Seminars - die Hühner auch, wie uns erzählt wurde :-)
Copyright ©
Cornelia Savory-Deermann am 8. September 2005.
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Dienstag, September 6, 2005
Anka und die Hühner...
Birgit Braum erzählte mir neulich über ihre 1. Zuchthündin Anka eine Hühnergeschichte.
Anka ist übrigens eine Enkelin meiner 1. Bulldoghündin Ziska. Die liebte Hühner auch ;-) Darüber dann
im nächsten Beitrag.
"Anka, der Hühnerschreck!"
An einem schönen Sonntag im Juli durfte ich mit Herrchen und Frauchen zum Opa ins
"Hühnerfeld" fahren. Ich liebe Opa's Hühner sehr, denn er hat so schöne große bunte
"Russische Orloff's". Opa sah mir das wohl an meinem Gesicht an, daß ich doch so gerne
dieses Federvieh mal aus nächster Nähe betrachten möchte. Leider war es mir nie möglich,
diese Biester an den Zaun zu locken. Ich konnte noch so herzhaft bellen - jedesmal,
wenn die mich gesehen hatten, nahmen sie Reissaus.
... prompt ist auch die Lederleine gerissen ...
Aber heute muß ich wohl
besonders traurig ausgesehen haben, denn Opa nahm mich ganz stolz an die Leine
und ging mit mir in den großen Hühnerauslauf. Da habe ich mal meine ganze Kraft
präsentiert, prompt ist auch die Lederleine gerissen, und ich hatte jetzt die
ganzen Hühner für mich allein. Das war eine herrliche Hetzjagd. Das Federvieh war
so erschrocken, daß es wie verrückt im Auslauf herumgeflogen ist. Ich natürlich
hinterher. Die in den Stall, ich ebenfalls ( ich frage mich heute noch, wie ich
durch das kleine Loch gepaßt habe!). Die Hühner wieder aus dem Stall, ich durch
das Loch hinterher. Opa und Frauchen hatten keine Chance mich zu erwischen, denn
die passten zum Glück nicht durch das Loch.
... er brach unter mir zusammen!
Jetzt hatte ich ein ganz besonders hübsches
Exemplar zum Schmusen erwischt. Aber es muß meinem Gewicht nicht ganz gewachsen
gewesen sein, denn es brach unter mir zusammen! Nun erst konnte mich Frauchen am
Halsband fassen und mich aus dem Hühnergehege bringen. Dem Opa ist fast das Herz
stehen geblieben, denn ich hatte seinen besten Zuchthahn erwischt, der sich völlig
geschockt in die hinterste Ecke verkroch.
Ich wäre aber trotzdem sehr nützlich, ...
Herrchen und Oma haben sich fast
totgelacht über dieses Naturschau-spiel. Es muß ja auch ulkig ausgesehen haben,
wie Frauchen und Opa mir nachgerannt sind und Opa sich den Hosenboden aufgerissen
hat. Seit diesem Tag darf ich nur noch am Zaun entlang jagen. Opa meint, die wären
zu kostbar, da es seltene Ausstellungs-Exemplare sind. Ich wäre aber trotzdem
sehr nützlich, denn das Unkraut auf dem Weg am Zaun kommt erst gar nicht zum
Wachsen. Durch meine Hin- und Herraserei pflüge ich die ganze Strecke. Als ich
wieder zu Hause war, habe ich mich gleich schlafen gelegt und bin erst 14 Stunden
später wieder aufgestanden. Es gibt nichts schöneres als ein Bulldog zu sein!
Eure Anka
Copyright ©
Cornelia Savory-Deermann am 6. September 2005.
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Donnerstag, August 25, 2005
Alma und die Tiere
Unsere English Bulldogs Alma und Wilma liebten Tiere sehr, und wir hoffen,
mit Frieda wird es nicht anders sein. Wir gehen nämlich gern mit unserem Bulldog
in einen Zoo; es ist herrlich ihre Kommunikation mit den Zoobewohnern zu
beobachten :-)) Hier eine Alma-Gechichte :
Alma liebt Tiere, große Tiere entzückten sie ganz besonders.
Wir wohnen auf dem Land.
Schafe, Kühe und Pferde weiden zu Almas Freude gleich nebenan; Wisente, Esel und
Damhirsche
leben in der Nähe.
Kühe scheinen neugierig
und zutraulich zu sein. Sie kommen immer an den Weidezaun galloppiert, sobald sie Alma
sehen. Die macht sich dann ganz klein
um Sanftmut und Freundschaft zu signalisieren.
Vor kleinen Kindern drückt sie sich auch platt auf den Boden, damit die nicht aus Schreck
gleich wieder weglaufen.
Nur Hunden gegenüber bläßt Alma sich auf wie ein Gorilla beim Imponieren.
Kühe und Alma lecken sich gewöhnlich die Gesichter ab, die Nasen besonders.
Stu und ich vermuten, daß die Kühe Alma für ein Kälbchen halten; schließlich
ist sie genau so weiß-bunt gescheckt und ihr dicker Kopf ist zweifellos 'bullig'. Für
Almas Vergnügen an den Kuh-Küssen hatte Stu die Interpretation, daß es aus dem
Kuhmaul wohl nach Pansen röche, und daß dies Alma gefalle. Mir ist diese Deutung aber zu
materialistich ! Letzte Woche im Bullenstall bei Verwandten im Emsland allerdings
nahm Alma Reißaus, als die schweren Kerle zu brüllen begannen. Offensichtlich war sie über diese
unfreundliche Begrüßung sauer, denn sie sah während des ganzen Tages überhaupt nicht
mehr zum Stall hin. Und das Pferd vom Hof hielt sie deutlich auf Abstand zu sich,
weil neulich eine anderes ihr Fell mal zwischen die Lippen nahm.
... bis ich anfange 'mäh' zu blöken ...
Schafe zeigen sich dümmer als Kühe und auch deutlich uninteressierter. Sie kommen längst nicht gleich
angerannt, wenn sie mich und Alma vorbeispazieren sehen. Alma springt dann so lange um
Unterstützung bittend an mir hoch, bis ich anfange 'mäh' zu blöken. Ich achte
allerdings darauf, daß kein Bauer oder sonst wer mich dabei beobachten kann, aus
Selbstachtung sozusagen. Beim ersten Böken meines Lebens war Alma über diese Töne von
mir zuerst erstaunt - und
dann begeistert, denn die Schafe trotteten tatsächlich langsam auf mein Blöken zu !
Aber ich sagte schon, die scheinen dumm und naiv zu sein, mir diese Töne zu glauben :-)
Solange ich immer wieder mal blöke, lassen sich die Schafe sogar von Alma die Ohren
beknabbern und geküßt wird natürlich auch. Alma bittet mich seitdem beim Anblick von Schafen
immer wieder, für sie die 'Schafanlockung'
zu erledigen. Wir sind eben ein Team :-)
Unser Almachen kapierte garnichts;
Alma kennt auch Löwen, Wölfe und Wildschweine. Im Freizeit- und Tierpark 'Ziegenhagen' entschied sie nach dem ersten Blick auf das Löwenpaar im Käfig
mit diesen tollen Tieren spielen zu wollen. Sie sprang fröhlich und
schwanzwackelnd am Gitter davor hoch. Der Löwenmann schlief weiter, die Löwin aber war
urplötzlich in ein jagendes Wildtier verwandelt. Sie duckte sich, suchte den Absprung
ohne Alma aus den Augen zu lassen. Unser Almachen kapierte garnichts; jagen und gejagt
werden war nicht als Konzept in ihrem Kopf vorhanden : sie lief nicht mal vom
Gitter weg.
Sex hin Sex her ...

Auch ein Uhu versuchte Alma anzugreifen : er stürzte sich von seinem Baum runter und krallte
sich im Schutzgitter direkt vor Alma fest. Er tobte mit seinen Schwingen, daß ich Angst bekam.
Alma dagegen verharrte nur leicht verwirrt. Ich mußte sie fortziehen. Dann zu den Wölfen;
Alma streckte dem Rudelführer ihr Hinterteil am Zaun entgegen, doch wieder eine Enttäuschung
für sie ! Sex hin Sex her, der Wolf ignorierte sie !
Wildschweine, besonders die Frischlinge, sind Almas liebste Tiere. Sie sind neugierig,
furchtlos und verspielt - wie sie selbst !
Beim Spaziergang entlang der Alme begegnete uns neulich ein Kamel am Wegesrand, ein Kamel in dickem,
lockigem Wollpelz. Alma fand das nur interessant, wir aber waren fassungslos. Bis wir
sahen, daß auf der Bachwiese nebenan ein Wanderzirkus sein Winterquartier aufgeschlagen
hatte. Das sei ein winterfestes Sibirisches Kamel, wurden wir später aufgeklärt. Alma
versuchte das Kamel zu küssen, aber es reagierte leider nur wie ein 'Kamel' ;-)
Letztes Wochende auf Juist begegneten wir einem Fasan, einem 'Infanteristen', und zwei dicken Hasen.
Alma trottete uninteressiert weiter durch die Dünen; solche Tiere sind wohl einfach zu klein,
um ihre hochwohlgeborene Aufmerksamkeit zu erringen ;-)
Vielleicht hätte ich als Überschrift wählen sollen : Alma und die 'großen Tiere' ? :-)))
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Cornelia Savory-Deermann am 25. August 2005.
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Dienstag, August 23, 2005
Besuch bei Waldschweinen
Die Bulldogs wollten aber lieber weiter im Wald laufen, denn ins Gehege ließen wir sie schließlich nicht hinein...
also dann auf zu anderen Abenteuern...
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Cornelia Savory-Deermann am 23. August 2005.
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Sonntag, Juli 31, 2005
Heute erzählt Gast-Bloggerin Xenia Ramel
Das Ferienkind
Es ist kaum zu glauben, was mir diesen Monat wieder passiert ist.
Meine Menschen waren sehr aufgeregt, Frauchen war
sogar beim Frisör und ist wie von der Wespe gestochen umhergewuselt ...
Auch Herrchen war nicht so ruhig wie sonst. Da kam Frauchen die Treppe herunter in
einem gewaltigen weißen Kleid.
... bis mich mitten in der Nacht ein schreckliches
Geschrei geweckt hat.
Und sie wagten es tatsächlich, ohne mich wegzugehen!!
Später kam meine Dogsitterin vorbei, und erklärte mir, dass das heute halt eben so sei,
aber sie noch zweimal käme. Na ja, so habe ich halt die meiste Zeit verschlafen. Bis ...
ja, bis mich mitten in der Nacht ein schreckliches Geschrei geweckt hat. Als ich
nochmals in den Garten durfte, roch es auch ganz komisch ...
Am nächsten Tag verstand ich, was in der Nacht los gewesen war. Die haben es gewagt
ein Ferienkind mitzubringen! Es war ganz rosa und fast nackt, mit großen Ohren und
kleinen Augen. Manchmal klang es fast wie ich und grunzte ein wenig. Sie nannten es
Joanna.
Wie ich aus den nachfolgenden Gesprächen entnehmen konnte, hatte ihnen ein Spaßvogel ein
Ferkel geschenkt.
Ich fand es erst ganz lustig und wollte mich mit ihm anfreunden, aber seine Art zu
spielen war sogar mir zu wild ! Glücklicherweise war es angebunden und ich konnte
ihm ganz gut ausweichen ...
Herrchen hätte es sehr gerne gegessen - da hätte ich auch nichts dagegen gehabt -
aber Frauchen und vor allem Carol
waren doch seeehr dagegen ! Schade !
Auf jeden Fall wurde unser 'Ferienkind' am nächsten Tag wieder abgeholt und dorthin
zurückgebracht, wo es hingehört. Natürlich ging dies nicht, ohne wieder die ganze
Nachbarschaft zusammenzuschreien, als man es in die Transportbox hob ...
Aber es war gut so, denn ich habe Frauchen sagen gehört, dass sie sonst noch daran
hängen würde.
... laut grunzend. Das kann ich doch auch !!
Das raffinierte Ding hatte schnell herausgefunden, woher das Essen kommt und
begrüsste Frauchen immer laut grunzend. Das kann ich doch auch !!
Naja, eigentlich habe ich es ganz gerne gemocht.
Denn wir wissen ja: 'BULLDOGS LIEBEN -FAST- ALLES UND JEDEN !' Oder?
Eure Yacuma
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Xenja Ramel am 31. Juli 2005.
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Montag, Juni 6, 2005
Raben und andere Vögel :-)
Tierliebe einmal anders
Willie beeindruckt mich besonders durch seine Tierliebe! Vögel,
Erdhörnchen und im Winter die Elche am Haus sind sowas wie interessante
Zeitgenossen für ihn. Er bedrängt sie nie, sondern er beobachtet
sie ganz konzentriert, lange und oft geduldig wartend, immer vorsichtig und
aus angemessenem Abstand heraus.
Im Winter ist sein Beobachtungsposten die Terrasse : hier im
Bild bestaunt er einen an der Fensterscheibe abgeprallten kleinen Vogel,
bis der sich erholt hatte und wegflog. Jetzt im Sommer will er immer
auf dem Rasenstück am Rande das Busches (Urwald, würden
wir sagen) hinter dem Haus sitzen. Eine Stelle, an der einmal ein Erdhörnchen
herauskam, vergißt er nie. Er behält sie hoffnungsvoll im Auge; ebenso die
Vogelnester, die er ausgemacht hat. Er ist 'typisch Alaskaner',
eben ein Naturbursche. Berta ist mehr der häusliche Typ, sie bevorzugt
ganz klar das Sofa ;-)
Rabenbesuch
Heute morgen erzählte mir Doris am Telefon:
... Auf einem der
Pfosten des Terrassengeländers saß ein Rabe - und bellte ...
Sie war gerade oben im Bad, und die Bulldogs lagen in ihrer Nähe im Flur
oben. Da bellte es von unten, von der Terrasse her. Willie und Berta
bellten gleich aufgeregt zurück. Wieder ein Bellen von draußen, wieder
die Antwort der beiden, die jetzt nach unten zur Terrassentür stürmten.
Doris war neugierig, welcher Hund bloß so weit zu ihnen gelaufen sein
könnte. Aber vor der Terrassentür stand kein Hund ! ???
Auf einem der
Pfosten des Terrassengeländers saß ein großer Rabe - und bellte !
Offensichtlich beobachtet Willie nicht nur Tiere, sondern er versucht
auch mit ihnen zu kommunizieren. Und dieser Rabe hat offensichtlich
Spaß an Gesprächen (und Spielen) mit Willie! Er übernahm
dessen 'Sprache', das Bellen, um ihn heraus zu rufen... (Dieses
Erlebnis hätte sogar Konrad Lorenz fasziniert!)
Rabenspiele
Vor vielen Jahren besuchte ich mit Ziska meine Schwester Gunda in
Berlin. Es war Sommer und wir lagen auf einer Parkwiese mit Käse,
Weißwein, grünen Äpfeln und tiefsinnigen Gesprächen über die
Liebe ;-) beschäftigt.
Ziska wanderte auf der Wiese herum. Es dauerte nicht lange, und ein
Kolkrabe flog herunter und landete 1 Meter vor ihr. Beide
fixierten sich, Ziska machte sich ganz klein, um sich ihm zu nähern,
ohne daß er Angst vor ihr bekäme, dachte sie ;-) Sie war gerade bis
auf 10 cm an ihn
heran, da erhob er sich lässig und landete sofort wieder - unweit von ihr weg.
Er fixierte sie, und sie fixierte ihn. Ganz klar, er spielte 'Fang mich'
mit ihr ! ... Ganz klar, er spielte 'Fang mich'
mit ihr ! ...
Immer wieder ließ er sie bis auf Tuchfühlung an sich heran -
und hops, saß er einige cm weiter weg, hinter ihr, neben ihr, aber nie
über ihr. Ziska bekam den Frust, sie bellte und sprang und rannte
schließlich im Kreis, erfolglos. Dann beschloß sie einen Abgang in
Würde. Sie kam auf unsere Liegedecke, machte klar, daß sie ein Stück
Käse wollte, und dann spielte sie - demonstrativ - wild mit uns herum.
In die Richtung
des Raben, der lange auf einem Ast saß und abwartete, schaute sie den
ganzen Nachmittag - extra - nicht mehr hin !
Wer hat da die Gans gestohlen ? ;-)
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Cornelia Savory-Deermann am 6. Juni 2005.
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Cornelia Savory-Deermann, geboren 1945 in Wuppertal, hat seit inzwischen 37 Jahren
Englische Bulldoggen und ist Gründungs- und Ehrenmitglied des "Verein der Freunde Englischer
Bulldogs e.V." (1970-2010).
Jetzt sollen die Bulldogs zusätzlich hier ihr eigenes deutsches Weblog bekommen. Jeder Leser kann Blog-Beiträge an
Cornelia schicken, Eure Bulldog-Anekdoten, -Fotos und -Tipps für's Blog sind willkommen. Der jeweilige Autor
behielt sein Copyright an Bildern und Text, gab aber Cornelia ein einmaliges, unwiderrufbares Nutzungsrecht für
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Update: 21. 3. 2008
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Cornelia Savory-Deermann
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