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Cornelias 'Bulldog Blog' ...
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Archiv-Organisation vom 15. Juli 2009:
Archiv Mai 2005 - August 2008 : Die Beiträge zu diesem Thema - von September 2008 bis heute - erreichen Sie über das Thematische Inhaltsverzeichnis in den jeweiligen Monatsarchiven.
6. Fortsetzung (Dezember 05 - Mai 05)
Dienstag, Dezember 27, 2005
***Weihnachtsente * Weihnachtsschnee
***
Es lagen viele kleine Päckchen im diesem großen Paket.
Die ersten schwiegen (aber dufteten nach Schokolade und Ingwer ;-) beim Auswickeln
aus dem Weihnachtspapier; dann, das 4. Päckchen
lachte : wir befreiten eine Ente für Frieda! Sie rannte gleich damit los - und brachte
das Tierchen innerhalb von 5 Minuten zum Schweigen! Denn :
Im Paket von Doris war auch wieder einmal Werbung mit Bulldogs als Sympathieträgern; sie sammelt solche Anzeigen für mich und den 'Verein der Freunde Englischer Bulldogs. e.V.', welchen sie vor 25 Jahren mitgründete und deren 1. Geschäftsführerin sie damals war. Diesmal ist es Werbung eines Anbieters von: 'Wie man seine Rasse zelebriert', und, von Doris am Rande vermerkt, wie das der AKC (American Kennel Club) so macht :-)). Friedas Weihnachtswunder :-)
Friedas Weihnachts-Ente erwachte am nächsten Mittag von den Toten !
Frieda bekam von ihrer "Patentante Jana" ein Krokodil und einen Kauknochen, verpackt in blauem Papier mit goldenem Band. Das waren für Frieda VIER Geschenke, Papier und Band zählte sie nämlich mit. Sie tollte sich überschlagend vor Freude herum und versuchte dabei, alle vier Geschenke aufeinmal ins Maul zu kriegen... Es war wirklich schwierig, einen ruhigen Moment für ein Foto zu erwischen. Und von Gabi bekam sie selbstgebackene Plätzchen geschickt, (siehe Hinweis auf das Hunde-Backbuch in der rechten Spalte). Diese tollen Plätzchen sollten nach ihrem Willen auch alle auf einmal in ihren Bauch :-)). Weihnachten ist was ganz BESONDERES, meint sie. Frieda bedankt sich bei allen ihren "WeihnachtsFrauen" bulldog-herzlich-heftig!
Sie tobt und rennt durch die Weiße, dreht eine Pirouette auf dem Bauch. Da staune ich ... Frieda ist verrückt auf Schnee! Sie will überhaupt nicht mehr reinkommen. Stu spielt mit ihr Schneeballwerfen. Das macht sie endlich müde - und wir kommen um´s "Füße-gebissen-bekommen" herum :-))) Sie ist ein "Outdoor-" Bulldog wie Vetter "Alaska-Willie"! Winter heißt für beide "Schneepflug-Zeit". Wofür hat man als Bulldog solch ein Riesen-Schaufelmaul? ;-)
Samstag, Dezember 17, 2005
Sleeping Beauties ;-)
Freitag, November 25, 2005
Familienfotos ;-)
Das Foto unten mit Alma-Baby ist von 1981. Einige Freunde nannten es etwas spöttisch (in Anspielung auf den britischen Hof und Stus Nationalität :-) das "königliche Bild". - "Es ist halt der Traditions-Stil der normalen Fotografen", meinte ich seinerzeit zu unserer Verteidigung. Jedenfalls nahm ein Bulldogfreund dies Foto zum Anlaß eine Karikatur davon zu zeichnen. Diese beiden Bilder hängen nebeneinander und fast jeder, der das so sieht, schmunzelt ;-)
Wilma wurde knapp 11 Jahre alt; sie starb im Februar diesen Jahres. Nun haben wir seit
August unser Frieda-Baby.
Besonders stolz war Herr Schmidt selbst auf dieses Bild, das er (aus eigener Freude und kostenlos für uns) in schwarz-weiß-rosa zu einem Thriller ;-) machte. Nun noch ein witziges Foto von Stu mit einem Arm voll Hund und ein Foto von mir mit Frieda Daumenlutscherin ;-)
Wenn Frieda groß ist, wollen wir wieder schöne Profi-Fotos (wie unten ;-)
von ihr machen lassen.
Montag, November 7, 2005
Wiedersehensfreude und überhaupt ... :-)
meine Studienreise nach Peru und ins bolivianische Hochland hat mir solche Schönheit, Wildheit, Weite und extreme Höhe (ich war high-high :-) - und darin eingebettet von Geheimnissen umgebene Kulturen - nahegebracht ... man muß es erleben, Worte erfassen es nicht ... Um alles zu verarbeiten machte ich anschließend noch 3 Tage Urlaub in der Karibik, auf einer Insel der Kleinen Antillen: Kajaking durch Mangrovenwälder, Schnorcheln in einem der intaktesten Tauchgebiete der Erde, ein Segelturn bei Sonnenuntergang ... Ich bin sehr dankbar, alles dies erlebt zu haben. Und um mich vollends als Goldmarie ;-) fühlen zu können, setzte mich die KLM für den langen Rückflug (aus mir unbekannten Gründen, vielleicht weil ich ein Vielflieger-Konto dort habe ?) in die 1. Klasse (Wold Business Class); mein Erstaunen konnte ich dann gleich mit einem mir angebotenen Champagner begießen... :-) - jedenfalls kam ich perfekt ausgeschlafen und glücklich in Düsseldorf an!
Im Auto ging die Begrüßung weiter, bis sie auf meinem Schoß kurz einschlief. Wirklich nur kurz, denn Begrüßen ist einfach toll und jede Fortsetzung wert! Auch zuhause wurde ich weiter von Frieda umwirbelt und abgeleckt (das letzte tat meinen Mückenstichen vom letzten Abend in der Karibik sehr gut :-) Stu, Frieda und ich tobten noch bis zur Erschöpfung (nicht Friedas! :-) auf dem Teppich herum. Und Friedachen schlief dann im Bett endlich an meinen Hals angedrückt ein. Und ich sah natürlich;-) AUCH auf dieser Reise, mitten in Peru, einen schönen English Bulldog - ich glaube inzwischen, daß ich "magnetisch" auf Bulldogs wirke :-). Mehr darüber, sobald die Fotos entwickelt sind. Eure dankbar-glückliche Cornelia
Donnerstag, November 3, 2005
Heute wartet auch (Gastblogger) Stu Savory...
Warten auf Frauchen :-)
Sonntag, Oktober 30, 2005
Heute erklärt Gastblogger Andreas Riedel:
Bulldogfreude ist Lebensfreude !!!
"Ein Bulldog sieht niemals aus wie ein anderer."
Der english Bulldog hat ja relativ wenig mit einem Hund gemeinsam.
Sicher, er stammt als Canide von denselben Vorfahren ab.
Irgendwie !
Aber er benimmt sich einfach nicht wie ein Hund. Er klingt nicht wie ein
Hund. Ganz sicher sieht er aber nicht aus wie ein Hund !!! Also woher diese
kompromisslose Liebe zum Bulldog ??? Genau aus dieser Unterschiedlichkeit. Ein
Bulldog sieht niemals aus wie ein anderer. Stellen Sie 20 Schäferhunde
nebeneinander, selbst deren Besitzer haben Probleme ihren Hund auf Anhieb aus dieser
Gruppe heraus zu finden. Stellen Sie dagegen 20 english Bulldogs
nebeneinander, es ist als ob 20 Menschen nebeneinander stünden, so unterschiedlich sehen
diese Gesichter aus.
"... die Selbst-sicherheit immer ruhig zu bleiben"
Man könnte meinen, er wüßte nicht über welche
schier unbegrenzten Kräfte er verfügt, daß Gegenteil ist aber der Fall. Er weiß
wie stark er ist, deswegen besitzt er
die Selbstsicherheit immer ruhig zu
bleiben. Diese Selbstsicherheit wird oft als Dickköpfigkeit falsch verstanden.
Ein Bulldog macht keineswegs nur das was er will, er will aber auch nicht mit
sinnlosen Befehlen überhaüft werden. Ich habe von Bulldogs gehört, die sich
recht geschickt beim Agility angestellt haben sollen. Ich habe aber auch von
Bulldogs gehört denen partout nicht der Befehl " Sitz " einleuchten wollte.
Diese "menschliche" Charaktervielfalt ist vielleicht sogar die größte Stärke dieser wundervollen Rasse. Ermöglicht sie es doch quasi jedem Bulldogliebhaber seinen Traumhund zu haben.
Mittwoch, Oktober 26, 2005
Heute Stu Savory als Gastblogger
Halloween und Kerberos im Anmarsch :-)
Halloween ( ein US Gruselfest) ist der Abend (E'en=Evening=Abend) vor Allerheiligen (Hallows=Heiligen) und steht vor der Tur(Oktober 31). Vor der Tur stehen jedes mal auch bettelnde Kinder, getarnt in 'schreckhafte' (eher schreckliche) Kostumen. Es sind diesselbe fromme Kinder die im Advent auch von Tur zu Tur betteln gehen, mit ein 'Gesang' der nicht minder schreckhaft wirkt :-) Kerberos - aus der griechische Mythologie - war der Höllenhund, (Alp)Traumaufgabe unsere Bulldoggen :-) In den altgriechischen homerschen Gesängen las ich folgende Zeilen über den Höllenhund Kerberos : "Auch den Cerberos sah ich, mit bissigen Zähnen bewaffnet Böse rollt er die Augen, den Schlund des Hades bewachend. Wagt es einer der Toten an ihm vorbei sich zu schleichen, So schlägt er die Zähne tief und schmerzhaft ins Fleisch der Entfliehenden Und schleppt sie zurück unter Qualen, Der böse, der bissige Wächter." Frieda ist eine typische Welpe. Ihr aktuelle Hobby is die Zerstörung von Dingen wenn Herrchen nicht aufpasst. Manchmal sind es meine Hausschuhe, ein andere mal irgendeine Stofftier. Neulich sind es Bücher :-( Ich hatte am 20/10 berichtet wie sie gern eine ganze Welt (zumindest die Weltkarten) zerstört hatte. Scheinbar schmeckt der Leim in Buchrücken tierisch (sic!) gut, denn ich muß z.Zt. jeder Minute aufpassen, daß sie keine weitere Bücher erwischt, es sind schon vier :-( Friedas Atlas-Vertilgung errinnert mich an die Zeile aus der
Hinduschrift Bhagavad Gita : Nun, dies soll kein Bildungsreferat werden :-) Eigentlich wollte über Wilmas Halloween berichten. Friedas Vorgängerin Wilma begrußte gern Besucher an der Haustür - ich glaube das tun alle Bulldoggen gern. Aber am Halloween machte ich den Tur auf und die Kinder machten Geister-schreck-Geräusche, so "Hooo-Hooo!", die angsteinfloßend wirken sollte. Wilma fand das gar nicht lustig, und machte selbst Geräusche die VIEL mehr angsteinfloßend waren. Die Kinder kehrten blitzartig um und verschwanden so schnell wie möglich ;-) Wilma jagte sie aber nur bis zum Gartenzaun, und kam dann triumphierend zu mir zurück "Schau mal, was ICH geschafft habe! Unser Territorium mit vollen Einsatz verteidigt!!" Sie bekam ihre Belohnung. "Trick-or-treat" :-) Angesichts Friedas jetzige Hobby, werde ich wohl am Halloween den Tur nicht aufmachen ;-)
Donnerstag, Oktober 20, 2005
Heute fragt sich Gastblogger Stu Savory :
Haben unsere Hunde sechs Sinne?
Dazu sei gesagt, daß wir über 7000 Bücher haben, die meisten in Wandregalen im besagten Wohnzimmer. Die großen und schweren Bücher sind natürlich unten im Regal plaziert. Irgendwie wurde ich plötzlich wach. Frieda hatte aus diesen 7000 Bücher (na ja, vielleicht 800 in der unterste Reihe der Regale) just den Atlas herausgeholt. Sie hatte daran herumgekaut, wie man hier sieht, sodaß der Rücken beschädigt wurde. Als ich den Atlas retten wollte haute sie damit ab, ließ ihn dann aber fallen. Sie hatte es auch geschafft den Atlas auf Seite 204 fallen zu lassen (wie man sieht). Seite 204 ist die Seite für Peru! Ich sagte ja, mir gingen die Nackenhaare hoch. Nun, ich rettete das Buch, schnappte den Hund, und ging mit ihr nebenan in Fernsehzimmer. Wir legten uns dort auf den Couch und ich schaltete den Fernseher auf Viva ein. Viva zeigte gerade Rammsteins video "Ohne Dich"!! Irgendwie war mir das alles unheimlich!!! Ich glaube unsere Hunden haben doch sechs Sinne.
Freitag, Oktober 14, 2005
Heute unterhält uns Gastbloggerin Doris Ehrenstein
Mit dem Kopf durch´s Eis ;-)
liebe Grüße aus Alaska sendet Dir Dein Vetter Willie. Ich soll Dich auch ganz herzlich grüßen von unserem Opa Macho und Deinem Papa, Onkel Comanche. Und von der gerade frisch geborenen Verwandschaft auch.
Ich muss Dir erzählen was mir heute morgen passiert ist. Ich trinke täglich viel Wasser, am liebsten ganz kalt. So gehe ich immer auf die Terrasse, da steht auch ein Topf mit Wasser. Und weisst Du was, ich konnte das Wasser sehen - aber nicht trinken. Nur lecken. Das gefiel mir gar nicht. Also ich habe noch mal geleckt und geleckt. Doris sagte: 'Komm rein, das Wasser ist gefroren. Es ist Eis.' Ich war fürchterlich ärgerlich und kurz entschlossen habe ich dann meinen Kopf kräftig in den Topf gestoßen. Und siehe da, das Wasser kam wieder, und ich konnte trinken und das Eis essen. Nun kam auch meine Cousine Berta, ja, die hatte es einfach. Sie konnte gleich Wasser trinken. Alle Vorarbeiten hatte ich ja gemacht. Ich will nun abwarten, was morgen früh passiert. Ich schicke Berta zuerst auf die Terrasse! Ich muss Schluss machen, das Auto läuft und wir fahren zur Post. Herzlichst Dein Willie
Mittwoch, Oktober 12, 2005
Frieda hatte Besuch :-)
Big Jim kapierte es ;-) sofort : Frieda ist ein Weibchen ! Ich war erstaunt, Frieda ist doch gerade erst 4 Monate alt geworden, aber sie scheint schon schön weiblich zu duften. Und der kastrierte "Franzose" Tyson versuchte anschließend auch sein Bestes - und das sehr viel besser, als dem Foto (unten) nach zu vermuten ;-) Wir mußten nur lachen :-)))))). Frieda brauchte keine Hilfe, wenn es ihr zu toll wurde, dann versteckte sie sich im Tannenbaum :-)))
Mittwoch, September 28, 2005
5. NRW Bulldoggen-Treffen in Marl
Diese junge Frau und ihr Mann waren aus Siegburg (circa 250 km) angereist gekommen, um sich auch "leibhaftig:-)" über die Varianten des English Bulldog zu informieren, bevor sie sich beim Welpenkauf für einen Zwinger entscheiden. Das nenne ich eine ganz vorbildlich kluge Vorbereitung auf den ersehnten, eigenen Englischen Bulldog! (Grüße von hieraus!) Es waren auch in etwa 10 Französische Bulldoggen beim Treffen dabei, einige Amerikanische Bulldoggen und vereinzelte Boston Terrier, Bullterrier und andere. Aber bestimmt 80% der Teilnehmer hatten einen Englischen Bulldog. Wir waren begeistert wieder "knietief" in Bulldogs zu sein. Es ergaben sich auch ein paar interessante Gesprächskontakte und - last not least - das Essen beim Griechen war gut :-) ! Die Gegend dort bei Marl widerlegte alle unsere Vorurteile über den "Ruhrpott"! Endloser Mischwald mit einem Wanderweg entlang eines wildufrigen Baches; es ist dort wunderschön zu wandern! Danke Andy ":-):-);-)" für dieses harmonische Treffen !
Montag, September 12, 2005
Ziska war ein wilder Welpe... Frieda auch !
Gestern abend sprang mein Friedalein mir mit weit aufgerissenem Maul auf den Bauch, als ich abends im Bett lag. Und mit diesen Milchzähnen kann das sozusagen ins Auge gehen, denn die sind verdammt fein und spitz. Ich kam mit einem blauen Auge davon :-). Die beiden Vorderzähnchen kommen zur Zeit neu, und Stu fand einen ihrer Milch-Backenzähne im Bett; der wird natürlich aufgehoben.
Eigentlich wollten wir wieder einen hellen Bulldog haben. Nun, es kam anders. Und jetzt wissen wir, WIE GUT das für uns war, denn unser rot-gestromtes Friedalein erinnert uns in keinem Augen-BLICK an Wilma. Sie sieht einfach zu anders aus als Wilma. So war es leicht für uns, sie gleich und nur ALS FRIEDA zu lieben. Frieda ist jetzt 14 Wochen alt und wiegt gut 10 kg. Sie kann nun, aufrecht stehend, locker über den Badewannenrand schauen und versuchte sogar zu uns reinzuspringen! Vor 4 Wochen erreichte sie aufgerichtet, nur mit der Nasenspitze, knapp die Wannenoberkante. Frieda ist ein kleines Tigerchen, oder ein "bunter Hund", wie es hier im Dorf heißt :-)
Samstag, August 27, 2005
Wir hatten vergessen wie wild Welpen sind !
Unsere Bulldogs Sarah und Alma holten wir mit 14, Wilma mit 13 Wochen bei ihren jeweiligen Züchterinnen ab. (Ziska bekam ich erst im Alter von 11 Monaten; das ist eine Geschichte für sich.) So ein Winzling wie Frieda, nur 9 Wochen alt, ist also etwas ganz Neues für uns.
Rufen wir Friedas Namen, dann kommt sie sofort wackelnd erregt angelaufen. Sie reagiert inzwischen auch auf 'kommt mit', indem sie zur Tür oder gleich zum Auto rennt. Sie strotzt nun vor Selbstbewußtsein, das heißt ihre sanfte Anpassung ist in Konflikt mit ihren Forderungen ans Dasein geraten.
Sie hat verstanden, daß man im Restaurant still auf seiner Decke sitzen muß; und sie ist wählerisch mit ihrem Futter geworden. Ohne ein paar Körner Hüttenkäse oder einem Stich Butter nimmt sie ihr langweiliges Welpenfertigfutter nicht mehr, sondern verzieht nur angeödet ihr Gesicht :-) Und sie will TOBEN. Ich habe es gezählt : meinen linken 'Verteidigungsarm' zieren 16 kleine Löcher. Diese Milchzähne sind gemein spitz - aber wir balgen mit! Doris hat uns schon gewarnt : 'Ihr nehmt ein paar Kilo ab!' Täglich rennt Frieda (als wäre sie Schumi im Ferrari :-) ihre Runden durch den Garten, schmeißt sich unter den Tannenbäumen durch, kennt keine Ilex- und Brombeerstacheln... es ist Freude und Glück pur mit ihr! Obwohl wir manchmal ihre Mobilität verdammt anstrengend finden ;-)). Nach diesen Sportübungen beschäftigt sie sich dann gern intellektuell mit der FAZ :-)), was sie nach kurzer Zeit zum Schlafen bringt!
Nun, das rechte Ohr hielt diese Anstrengung nur eine Stunde aus. Am nächsten Tag schaffte es die 'Rosenübung' einen halben Tag lang, und das linke machte seine ersten zaghaften Aufrichtungs-Übungen. Am 3. Tag hielt sich das rechte Ohr stabil aufrecht, und das linke gab sich größte Mühe, diesen Rekord auch zu schaffen, aber es braucht wohl noch ein paar Tage :-) Alle raten mir zu mehr Geduld;-) mit ihren Ohren ! Typischerweise stellen sich die Bulldogohren in der 12. Woche in den Knick zum Rosenohr hoch. Manchmal aber geschieht dies auch schon in der 8. - oder aber erst in der 14. Woche. Ursache ist die Verhärtung des Knorpels in der Ohrmuschel, der den Rosenohrknick bewirkt.
Und Schlappohren, die sich kaum oder nur wenig aufrichten, die sind im Allgemeinen sehr fleischig, das heiß zu schwer, um vom Knorpel hochgeschoben und gehalten zu werden. Sehr viele Bulldogs in Amerika haben solche dickeren Ohren. Diese gelten dort (meistens) nicht mehr als Fehler. - Nun, das über die Ohrenentwicklung habe ich gerade selbst erst gelernt. Bulldogfreund Klaus Steigler fand folgende wirklich sehr informative Webseite (aus England) mit Bildern der verschiedenen Varianten von Ohren, Schwanz, usw usw beim Bulldog. Ebenso werden Hinweise zur Behandlung einiger Krankheitsprobleme gegeben.
Freitag, August 19, 2005
Friedas Plums-Klo :-)
Für Frieda ist das wundervoll, so eine tolle Patentante, die fast täglich hingebungsvoll mit ihr Raufen, Jagen oder Ball spielt. 'Happy Miss Frieda' ist gar nicht wasserscheu : Regen, Blitz und Donner gehören zum Leben, (lernte sie schließlich bei 'Mama Goomba' in Pennsylvania :-), und ins Baby-Schwimmbad zu springen ist schlicht 'fun' ;-)))
Montag, August 15, 2005
Häuptling Frieda ...
Wohl eine Habichtfeder - aber nur, weil es Adler bei uns nicht mehr gibt ;-) !! Stu steckte sie ihr an, bevor sie ein Opfer ihres Milchzahngebisses wurde :-))) Frieda geht von Anfang an an der Leine. Manchmal bleibt sie stehen und betrachtet die Welt um sich herum mit Staunen. Sobald wir dann mit ihr sprechen begleitet sie uns neugierig weiter. Aber zu Hause ist sie eine Wilde : Sie knurrt sogar, wenn wir mit ihr rumbalgen. Sie ist eine riesige Freude für uns. Aber alles hat so seine Stinkeseite : sie macht bestimmt 7mal am Tag ein Häufchen ... 3 davon landeten, bevor sie selbst oder wir sein Nahen erahnten, auf dem Teppich ...
Doris Ehrenstein schenkte Frieda (oder mir ? ;-) für den Rückflug nach Hause eine kleine Schminktasche, die sie auf einer Show in Anchorage gekauft hatte. DANKE, Doris. Ich bin immer wieder überrascht, wie beliebt der Bulldog als Symbol für so unterschiedliche Lebensbereiche wie Sport, Spannung und Schönheit ist. So als wäre er der 'bessere Mensch'. Vielleicht ist da was dran ??? ;-)))
Im Petsmart in Pittsburgh kauften wir vor dem Rückflug für Frieda noch ein schönes, mäh-mäh-machendes Spielzeug-Schaf und ein MiniMini-Halsband 'Lil´ Dog University'. Schließlich hatte Stu gesagt : 'Mit einem häßlichen Hund kann ich leben, aber NICHT mit einem DUMMEN!' ;-)) Und als wir hinausgingen trafen wir vor der Tür auf einen sehr stürmischen, sportlich großen Bulldogrüden, gezüchtet in South Carolina, wie uns der Besitzer sagte. Dieser Mann war so begeistert von Frieda, daß er sich gleich Dianne´s Karte geben ließ, um seinem Bulldog-Boy ein 'Girl like Frieda' dazu zu kaufen :-) ! Wir waren superstolz und lachten vor Freude :-)))
Donnerstag, August 11, 2005
Frieda hat entschieden !!!
Dianne lebt paradiesisch am Rande von hügeligem Urwald, der bis zum Horizont reicht, blühenden Wiesen gegenüber und einem Bach. Diese relative Einsamkeit hat aber auch Nachteile: verrottete Telefonleitungen und der nächste gute Tierarzt lebt 2 Fahrstunden entfernt. Übrigens züchten sie und ihr Mann Blake auch Araberpferde. Diannes Herz gehört aber - seit sie 5 Jahre alt ist - ganz und gar den Englischen Bulldogs. Dianne Benham begann ihre Zucht vor 35 Jahren mit einem Sohn des berühmten, in den USA gezüchteten English Bulldog 'Marinebulls All the Way', dessen Bild ich in einem alten Heft (1976) des deutschen Zuchtvereins CEB fand. Auch Wilma stammte - wie Frieda - von diesem Bulldog ab, denn Wilmas Ur- und Großvater 'Rusty', ('Bedfords Coventry Prince') den ihre Züchterin Birgit Braum damals aus den USA importiert hatte und der Weltsieger wurde, ist eine Linienzucht auf diesen 'Marinebulls All the Way' gewesen, genauso wie ihr heutiger, ebenfalls aus den USA importierter 'Dreamboy' es ist. * Jedenfalls : Frieda ist verwand mit Wilma! *
Sie wackelte mich
auf den ersten Blick mit ihrem Schwänzchen an ...
In Diannes Haus begrüßte uns zuerst ihr inzwischen 7 1/2 Jahre alter Champion Macho.
Macho ist der Erzieher;-) der Welpen; sie lieben ihn, turnen auf ihm herum ...
wie ich sogleich sehen konnte. Drei Welpen waren da, auf Wunsch wären wir aber noch
zu 2 weiteren Goomba-Würfen in der Nähe gefahren. Nun, der Wunsch bestand nicht mehr,
als Frieda mich zu erobern beschloß :-) Ihre Geschwister knabberten an meinen Schnürriemen,
Frieda aber bestand darauf hochgenommen zu werden und mein Gesicht zu küssen.
Sie wackelte mich
auf den ersten Blick mit ihrem Schwänzchen an und sah mir direkt in die Augen.
Doris sagte mir, sobald sie meine Stimme höre, liefe sie auf meine Stimme zu ...
Später dann klaute sie Macho sein Quietschspielzeig und rannte damit raus in den Garten.
Diese Frieda-Pause nutzte ich, um mich zu ihren Geschwistern herunter zu beugen;
ich wollte diese streicheln.
Sofort kam Frieda von draußen reingerannt und schob sich energisch dazwischen. Auch
den großen Macho versuchte diese kleine, 9 Wochen alte Person
wegzuschubsen, als ich ihn streichelte. Eifersucht :-)
Doris sagte mir, sobald sie meine Stimme höre, liefe sie auf meine Stimme zu ... Das Wetter in Pennsylvania war heiß und sehr schwül. 30 Grad Celsius mindestens. Ich fühlte mich wie in den Tropen. Diannes Bulldogs litten sichtlich weniger unter diesem Klima als ich - sie waren es ja auch gewohnt und tobten auf den Wiesen am Haus voller Lebensfreude glücklich herum. Ich hatte schöne - NICHT DEN STANDARD ÜBERINTERPRETIERENDE - Bulldogs schon in Süd-Kalifornien, Hawaii und Australien herumtollen erlebt. Und jetzt in diesem schwülen Pennsylvania wieder. Es gibt sie, die gesunden English Bulldogs - natürlich nicht nur - aber BESONDERS in den heißeren Weltgegenden. Ich war glücklich.
'It´s a honour for both sides'
Dianne hätte mir natürlich die Wahl gelassen, aber sie hatte diese Frieda für mich
vorgesehen, da sie der beste Welpe ihrer Würfe der letzten Zeit sei. Auch Doris sagte,
dies würde eine wunderschöne Hündin werden. Dianne wollte nur den besten Bulldog nach
Deutschland geben : "it´s a honour for both sides", diese transatlantische Transaktion :-),
meinte sie. Ich habe ihr versprochen Frieda auch auszustellen. (Sie wird beileibe kein
Extrembulldog, sie hat deutlich Hals, Nase und Nasenlöcher, starke längere Beine und
einen längeren Rücken ... mal sehen wie sie sich weiter entwickelt ...)Nun, die Wahl hat Frieda selbst (im Sinne Dianne´s) getroffen : SIE wollte MICH !!!
... sie quiekte nicht einmal während des 7 1/2 stündigen Fluges.
Frieda hat ein völlig robustes Gemüt : sie quiekte nicht einmal während des 7 1/2
stündigen Fluges. Sie hatte ihren Kopf, mitsamt Seitenstoff ihrer Transporttasche, fast
die ganze Zeit auf meinen Fuß gelegt und schlief vertrauensvoll.
Die Formalitäten für solch einen Transport sind nicht sehr kompliziert.
Wer Genaueres wissen möchte,
der kann mir mailen. Als Fluglinie kommt allerdings nur United Airlines
in Frage : nur hier darf ein Hund bis zum Gewicht von 10 kg in der Kabine mitreisen.
Die Damen im Reisebüro First hatten alles Nötige hochgradig kompetent für mich
geregelt, DANKE.
Besonders Jana, sie wohnt nur ein paar Häuser weiter, freute sich riesig auf Frieda : "mein Bauch tut vor Warten schon weh", erzählte sie mir letzte Woche. Und jetzt die große Begrüßungsfreude ... Jana und Ronja sind wirklich Fans; sie ließen sich begeistert von Frieda in die Füße und die Hose zwicken, und sie waren stolz auf die winzigen Löcher von Friedas spitzen Milchzähnchen :-)). Als ich ihnen zur Warnung meine kleinen Löcher im Bein zeigte, lachten sie nur und balgten mit Frieda weiter. 'Frieda, schmeiß mich um !' hieß das Lieblingsspiel ;-) Frieda-Baby schlief anschließend 3 Stunden lang und träumte mit zuckenden Beinchen und Zähnchen von mehr ... Dienstag, August 9, 2005
Frieda ist da :-) :-) :-)
![]()
Darf ich vorstellen : unser neuer Welpe Goomba's Happy Miss Frieda. Sonntag, August 7, 2005
Ungeduld. . .
![]()
Cornelia ist drüben in den USA dieses Wochenende und holt unseren neuen Welpe Goomba's Happy Miss Frieda ab. Ich kann es kaum abwarten und habe alles vorbereitet, wie man sieht :-) Dienstag, Juli 26, 2005
Wann ist man ein Bulldog-Fan(atiker) ?
Neli : Wenn Du depressiv wirst, weil er den Kopf und die Lefzen hängen läßt. Stu : Wenn Dein Auto wie ein Bulldog aussehen muß. Neli : Wenn Du Dich freust, daß Dein Bulldog Dir immer wieder die Schau stiehlt. Stu : Wenn Du Deine Schwiegermutter liebst, nur weil sie einen Bulldog hat. Neli : Wenn Du Dich freust, daß ihm dein Steak schmeckt. Pa : Wenn Du dich Karneval so anmalst, dass du ihm ähnlich bist. Wer hat noch mehr solcher Sprüche im Kopf ? Bitte schreiben :-))) (Werbung muß sein :-) BigJim grüßt uns herzlich.)
Sonntag, Juli 24, 2005
Heute erzählt Gast-Bloggerin Xenia Ramel
Ich bin Yacuma
'Aber sie kam wieder. ... Ich hatte gewonnen !'
Aber sie kam wieder!
Ich war
in der Zwischenzeit 8 Wochen alt und kräftig gewachsen. Meine
Geschwister und ich stürmten auf sie zu und rissen sie zu Boden, ihre Mami musste sie vor
uns retten. Ich wusste gar nicht dass wir so stark sind ;o) ... Meine Geschwister verloren
ziemlich schnell das Interesse an ihr, aber mich zog dieses kleine Mädchen magisch an.
Wenn sie es wagte an einen Ort zu gehen, wo ich ihr nicht folgen konnte, gab ich meinem
Unwillen lautstark Ausdruck. Schließlich konnte ich jetzt auch bellen! Leider gingen die
beiden schon bald wieder. Aber eine Woche später kamen sie noch einmal zurück. Und sie
hatten ihren Rudelführer mitgebracht! Ich begriff schnell, dass ich IHN um die Pfote
wickeln musste. Er schaute uns alle gut an und wir schienen ihm auch zu gefallen.
Er brummelte irgendwas von "Weibern", und dass sie mich halt nehmen sollen, wenn
sie mich so lieben. Ich hatte gewonnen!
'... scheine meine Menschen immer wieder zum
Lachen zu bringen ...'
Wenn ich mit darf, um sie im Kindergarten abzuholen, werde ich von den Kindern immer
begeistert empfangen. Obwohl mich einige am Anfang richtig fürchteten. Wieso bloß???
Auch an den Anlässen, die von meinen Menschen organisiert werden, bin ich immer dabei
und habe mich dort schon richtig zum Maskottchen entwickelt. Alle wollen mich knuddeln
und fotografieren, so ein Rummel. Aber ich habe das ganz gerne.
'Alle wollen mich knuddeln und fotografieren !'
Frauchen hat mich schon zweimal an einen Ort mitgenommen, den sie "Ausstellung" nennt.
Da sollte Hund stillstehen oder im Kreis laufen ...
Gar nicht so einfach, wenn da noch so viele potenzielle Spielkameraden sind. Aber
Frauchen fand, dass ich mich dafür, dass wir kaum geübt haben, ganz passabel benommen
habe. Einmal war sie sogar besonders stolz auf mich. Sie sagte, ich sei die "Zweitschönste
meiner Klasse", was heißt denn da Zweitschönste??
Für meine Menschen bin ich sowieso die Schönste. Und das ist alles was zählt.
Und soll ich Euch was sagen? Ich würde sie auch nicht mehr hergeben wollen.
Dienstag, Juni 14, 2005
Bleiben wir beim Thema Militärs ...:-)
Stu und Alma spazieren am frühen Abend am Waldrand entlang. Da wir Dezember haben, ist es stockdunkel. Stu hat für alle Fälle eine Taschenlampe dabei. Alma läuft vorweg, schnüffelt plötzlich intensiv an einem Gestrüpp, beginnt tiefdröhnend zu grollen und ins Gelände zu drohen. Stu denkt, da ist vielleicht ein Dachs drin; die Jäger in der Dorfkneipe sprachen neulich von mehreren Dachsfamilien, die es hier wieder gäbe. Leise Sorge. Alma ist circa 50 Meter voraus.
Plötzlich erscheinen Almas breites Gebiss und ihre drohenden Augen
voll erleuchtet im Schein mehrerer starker Taschenlampen. Ihr Grollen
wird wild : 6 Männer in Uniform springen vor ihr hoch und rennen in
alle Himmelsrichtungen kopflos vor ihr weg. Alma läuft hochzufrieden
mit fliegenden Ohren zu Stu zurück. Sie hat ein Nest von Soldaten
aufgestöbert !
Stu sieht jetzt im Schein seiner eigenen Taschenlampe belgische
Militärwagen am Rande der Lichtung stehen.
Montag, Mai 30, 2005
Erdarbeiten ... Burgarbeiten ...
Andreas Riedels derzeitiges Lieblingsfoto von BigJim :
'Erdferkel ...' Bei diesem lustigen Bild von BigJim mußte ich an Almas räuberischen Sandburgenbau auf Baltrum denken. Sie entdeckte eine Burg, in der gerade niemand saß, und sie beschloss : 'Das Werk ist ausbaufähig !' Wie eine hochbezahlte Arbeitskraft vertiefte sie den Grund des Ganzen um fast einen Meter. Zwischendurch vertrieb sie näherkommende Beobachter (oder Besitzer, wie Stu fürchtete :-) mit wildentschlossenem Gesicht und vorgerecktem Hals.
Ob sie nach 2 Stunden zufrieden oder
einfach erschöpft war, konnten wir nicht ausmachen ;-) Wir
beschlossen, beides anzunehmen !
Jedenfalls verstanden wir nach diesem Tiefbauunternehmen von Alma,
warum der Trecker 'Lance Bulldog' eben 'Bulldog' heißt. Allen Englischen Bulldogs, die einen Urlaub am Meer vor sich haben, wünschen wir tollen Sandspaß und Wellenbeißen und Naßmachen bei Sonne :-)
Montag, Mai 23, 2005
Zum Schmunzeln ;-)
Herrin und Hündin
Bisse und Küsse
Kind und Bulldog
Freitag, Mai 13, 2005
Eine Erinnerung an Ziska
Ziska wußte das ganz genau. Das halbe Kotelett, das da eines Morgens an ihrem Wiesenrand lag, roch aber so wunderbar; sie geriet in Konflikte. Haben wollte sie es, aber Streit mit mir liebte sie wiederum gar nicht. Ich war ebenfalls uneins mit mir, das Kotelett sah wirklich noch ganz frisch aus und ich gönnte es ihr. Also entschlossen wir uns beide, nach kurzem Blickwechsel, es zunächst einmal zu ignorieren. Ich ging zum Haus zurück und beobachtete Ziska dabei heimlich. Anstatt wie jeden Morgen in den angrenzenden Wald zu laufen, stellte sie sich auf den höchsten Buckel in der Wiese und verfolgte mich von diesem Aussichtspunkt aus mit ihren Blicken, bis ich hinter der Haustür für sie nicht mehr sichtbar war. Dann: reine Luft, ran ans Kotelett. Ich ließ ihr eine angemessene Zeit, bis ich sie zurückholte. Kaum sah sie mich kommen, hockte sie sich augenblicklich hin und und vollführte ein "Schaupinkeln". Glücklich hopste sie mir dann entgegen. Sie war überzeugt, mich glänzend hinter´s Licht geführt zu haben. Und ich hatte Gesicht gewahrt, ein Verbot war ein Verbot geblieben. Bei der heute wenig hundefreundlichen Stimmung in der Gesellschaft ganz allgemein würde ich das Fressen eines solchen Koteletts am Wiesenrand nicht mehr stillschweigend :-) genehmigen.
Mittwoch, Mai 11, 2005
Ein neuer Anfang: Frieda und das 'Bulldog-Blog'
1972 bekam ich meine erste Bulldoghündin, Ziska von der Eisenschmelz. Sie war eine schöne Wienerin, sportlich und gesund. Sie hatte Nase und eine gerade Standardrute, wie sie heute nur noch selten bei Bulldoggen zu finden sind. Sie starb bei der Entfernung einer schwer vereiterten Gebärmutter. Heute glaube ich, ich schob die Operation zu lange hinaus, und auch waren damals die Narkosemittel noch weit gefährlicher als die heutigen. Es half mir über ihren Tod hinwegzukommen, indem ich ein Jahrbuch für den Bulldog-Zuchtverein schrieb, in dem ich damals Mitglied war. Diesen Club verließ ich später, weil mir der "Krieg der Züchter" auf die Nerven ging. Das "Bulldog-Schreiben:-)" gefiel mir aber: also schrieb und gestaltete ich 25 Jahre lang für einen kleinen Bulldog-Halterverein das "Bulldog-Blatt". Aber 25 Jahre sind genug! Jetzt wage ich einen interessanten Neuanfang im Internet mit diesem "Bulldog Blog", ohne dabei irgendeinem Verein verpflichtet zu sein. Wer Spaß hat über Bulldogs zu lesen, Gesundheitstips zu erhalten oder zu geben, Fotos zu sehen, zu senden oder Beiträge zu schreiben, die/der ist willkommen, solange sie/er keinen Streit sät. Um dies zu gewährleisten, gibt es weder ein Gästebuch noch ein Forum. Eure Beiträge werden jedoch per Email gern empfangen und ggf. in das "Bulldog-Blog" eingebaut.
Zurück zu meinen Bulldogs. Nach Ziskas Tod war ich ziemlich verzweifelt und machte den typischen Fehler in solchen Situationen: ich ließ mir keine Zeit bei der Suche nach einen neuen Bulldog. Und ich hielt zu sehr am äußeren Erscheinungsbild der gestorbenen Ziska fest, denn ich wollte wieder einen weißen Bulldog haben. Das Ergebnis dieses Fehlers war, daß ich mir mit Pickwick Sarah Blue einen Angsthund holte, der vor Menschen scheute. Außerdem hatte sie einen schwer nach innen ins Fleisch gedrehten Krüppelschwanz und Augenentzündungen, die nicht zu beherrschen waren. Es war eine schwierige Zeit mit Sarah. Sie starb mit 4 Jahren an einem totalen Nierenversagen unklarer Genese in der Tierklinik Hannover.
Diesmal suchte ich mit mehr Verstand einen Welpen aus: Pickwick Alma Joy. Schon als Welpe zeigte sie ein Gemüt, das durch nichts zu erschüttern war, und hatte auch so viel Intelligenz wie Nase :-). Ihr farbliches Aussehen überließ ich dem Zufall. Und der Zufall schenkte ihr einen weißen Kopf: eine Resonanz zu meiner geliebten Ziska. Alma wurde knapp 13 Jahre alt. Sie hatte zwar Zeit ihres Lebens Zwischenzehengeschwüre, die aber mit homöopatischen Mitteln (Staphylokokkus forte von HEEL) zu kontrollieren waren. Im Alter hatte sie Arthritis - aber wer hat das nicht? Alma Joy war (wie ihr Name übersetzt heißt) die Seelenfreude pur. Ich werde immer einmal wieder Geschichten über sie in diesen Blog einstreuen.
Nach Almas Tod träumte ich von einer uni-hellbraunen Hündin, die auf mich zulief
und sich vor Freude vor mir auf den Rücken warf. Es war ein Vorabbild (oder was
auch immer) von
Floral Garden Quality Wilma Queen, ich fand sie bei Birgit Braum.
Und sie ist die 7-urfache Enkelin meiner Ziska. Sie war die gesündeste meiner
Bulldoggen: außer ein paar Härchen direkt oberhalb der Schneidezähnchen
(wirklich :-) und in einem Augenlid hatte sie nur noch Altersarthritis
(gleichzeitig mit mir :-). Sie starb mit fast 11 Jahren an Milzblutungen.
Eine Not-OP konnte sie nicht mehr retten. Sehr sehr viele Hunde sterben an
Milz/Leber-Tumoren oder anderen Milzproblemen. Inzwischen gibt es erste
medizinische Einschätzungen, daß dieses Phänomen mit einer Überimpfung
der Hunde in Zusammenhang steht.
Wilma war einfach nur Liebe, ich werde auch von ihr immer wieder einmal
etwas erzählen. Wir haben unsere Welpenwahl nie von einem bestimmten Züchter, sondern immer nur von der augenblicklichen Qualität einer Zucht abhängig gemacht. Deshalb werde ich unsere neue Bulldoghündin "Goombas Happy Miss Frieda" aus Pensylvania, USA, holen. Meine Nichte Laura (13 Jahre alt) malte mir ein wundervolles Bild zu diesem noch bevorstehenden Ereignis, das sie "Frieda-Air" nannte. Es ist rührend und hilft, wie Familie, Freunde und sogar Fremde Anteil an der Trauer um einen gestorbenen Hund nehmen. Stu und ich danken Euch allen!
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