Cornelias 'Bulldog Blog' ...
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English Bulldog Netzwerk für Kenner und Freunde
Archiv-Organisation vom 15. Juli 2009:

Archiv Mai 2005 - August 2008 :

Die Beiträge zu diesem Thema - von September 2008 bis heute - erreichen Sie über das Thematische Inhaltsverzeichnis in den jeweiligen Monatsarchiven.


Lieblings-Geschichten

6. Fortsetzung (Dezember 05 - Mai 05)


Anfangsfolge (August 08 - März 08): HIER!
1. Fortsetzung (Februar 08 - Oktober 07): HIER!
2. Fortsetzung (September 07 - Juni 07): HIER!
3. Fortsetzung (Mai 07 - Januar 07): HIER!
4. Fortsetzung (Dezember 06 - August 06): HIER!
5. Fortsetzung (Juli 06 - Januar 06): HIER!

Dienstag, Dezember 27, 2005

***Weihnachtsente * Weihnachtsschnee ***


Die Briefträgerin übergab Stu ein großes Paket und sagte:
"Ich weiß nicht was es ist, aber es spricht dauernd mit mir!"

Wir öffneten das Weihnachtspaket von Doris aus Alaska, gerichtet an "Cornelia, FRIEDA und Stu Savory" ;-) Beim Hinundherbewegen während des Öffnens lachte, ja kicherte das Paket, schrie "Juhuui" und plapperte in hohen Tönen unverständliches Amerikanisch.

Es lagen viele kleine Päckchen im diesem großen Paket. Die ersten schwiegen (aber dufteten nach Schokolade und Ingwer ;-) beim Auswickeln aus dem Weihnachtspapier; dann, das 4. Päckchen lachte : wir befreiten eine Ente für Frieda! Sie rannte gleich damit los - und brachte das Tierchen innerhalb von 5 Minuten zum Schweigen! Denn :
"Wer hat hier was zu sagen?" "Nur FRIEDA!" ;-)))


Was sonst noch?

Im Paket von Doris war auch wieder einmal Werbung mit Bulldogs als Sympathieträgern; sie sammelt solche Anzeigen für mich und den 'Verein der Freunde Englischer Bulldogs. e.V.', welchen sie vor 25 Jahren mitgründete und deren 1. Geschäftsführerin sie damals war.

Diesmal ist es Werbung eines Anbieters von: 'Wie man seine Rasse zelebriert', und, von Doris am Rande vermerkt, wie das der AKC (American Kennel Club) so macht :-)).

Friedas Weihnachtswunder :-)

Friedas Weihnachts-Ente erwachte am nächsten Mittag von den Toten !
Wir konnten uns den Mechanismus nicht erklären, wie das möglich war. Aber die Ente "lebte" einfach, diesmal für 5 Stunden statt für 5 Minuten - Frieda hat sie wieder !!! totgekriegt.
Nun warten wir auf das 2. Weihnachtsenten-Wunder ;-)))))


Was sonst auch noch?

Frieda bekam von ihrer "Patentante Jana" ein Krokodil und einen Kauknochen, verpackt in blauem Papier mit goldenem Band. Das waren für Frieda VIER Geschenke, Papier und Band zählte sie nämlich mit. Sie tollte sich überschlagend vor Freude herum und versuchte dabei, alle vier Geschenke aufeinmal ins Maul zu kriegen... Es war wirklich schwierig, einen ruhigen Moment für ein Foto zu erwischen.

Und von Gabi bekam sie selbstgebackene Plätzchen geschickt, (siehe Hinweis auf das Hunde-Backbuch in der rechten Spalte). Diese tollen Plätzchen sollten nach ihrem Willen auch alle auf einmal in ihren Bauch :-)). Weihnachten ist was ganz BESONDERES, meint sie.

Frieda bedankt sich bei allen ihren "WeihnachtsFrauen" bulldog-herzlich-heftig!


(((-: Und zu allem Überfluß : SCHNEE für FRIEDA :-)))

Im November hatte es schon einmal eine 2 mm Schneedecke gegeben, aber jetzt sind es 20 cm! Und dicke große Schneeflocken schweben langsam herunter vom Himmel. Frieda schnappt sich einige - aber dann hat sie NICHTS im Maul. Da staunt sie ...

Sie tobt und rennt durch die Weiße, dreht eine Pirouette auf dem Bauch. Da staune ich ...

Frieda ist verrückt auf Schnee! Sie will überhaupt nicht mehr reinkommen. Stu spielt mit ihr Schneeballwerfen. Das macht sie endlich müde - und wir kommen um´s "Füße-gebissen-bekommen" herum :-)))

Sie ist ein "Outdoor-" Bulldog wie Vetter "Alaska-Willie"! Winter heißt für beide "Schneepflug-Zeit". Wofür hat man als Bulldog solch ein Riesen-Schaufelmaul? ;-)



Samstag, Dezember 17, 2005

Sleeping Beauties ;-)



Freitag, November 25, 2005

Familienfotos ;-)


Ich hatte ja schon vier Bulldogs - Ziska, Sarah, Alma, Wilma - vor Frieda, sie sind in der Kopfzeile des Blogs zu sehen. Alma, Wilma und jetzt Frieda hatten/hat nicht nur mich als 'Mama', sondern auch Stu als 'Papa' ;-). Stolz ließen Stu und ich mit jedem unserer neuen Bulldog-Babys ein professionelles Familienbild schießen. Man sieht dabei : wir werden alt und älter ... :-) ... Jeder unserer Bulldogs war eine Epoche unseres Lebens. Mit Frieda beginnt wieder eine eigene Epoche : Stu und ich sind Rentner : für die Kleine ist das toll!

Das Foto unten mit Alma-Baby ist von 1981. Einige Freunde nannten es etwas spöttisch (in Anspielung auf den britischen Hof und Stus Nationalität :-) das "königliche Bild". - "Es ist halt der Traditions-Stil der normalen Fotografen", meinte ich seinerzeit zu unserer Verteidigung.

Jedenfalls nahm ein Bulldogfreund dies Foto zum Anlaß eine Karikatur davon zu zeichnen. Diese beiden Bilder hängen nebeneinander und fast jeder, der das so sieht, schmunzelt ;-)

Alma lebte bis 1994. Sie wurde knapp 13 Jahre alt. Und so kauften wir 1994 unser Wilma-Baby.
Wie man auf dem Foto links sieht, wechselten wir zu einem Fotografen mit einem etwas ungezwungeren Verständnis von einem Familienbild :-).

Wilma wurde knapp 11 Jahre alt; sie starb im Februar diesen Jahres. Nun haben wir seit August unser Frieda-Baby.
Noch vor meiner Peru-Reise gingen wir mit Frieda (16 Wochen alt) zum Wilma-Fotografen. (Paderborn, Studio "Schmidt-Gottesmann")


Letzte Woche holten wir die Fotos und zwei gerahmte Bilder bei Herrn Schmidt ab. Seine Foto-Kunst entwickelte sich in den letzten Jahren zu einem noch mehr spontanen, lebendigen Stil.

Besonders stolz war Herr Schmidt selbst auf dieses Bild, das er (aus eigener Freude und kostenlos für uns) in schwarz-weiß-rosa zu einem Thriller ;-) machte. Nun noch ein witziges Foto von Stu mit einem Arm voll Hund und ein Foto von mir mit Frieda Daumenlutscherin ;-)

Wenn Frieda groß ist, wollen wir wieder schöne Profi-Fotos (wie unten ;-) von ihr machen lassen.


Montag, November 7, 2005

Wiedersehensfreude und überhaupt ... :-)


Liebe Freunde und Freundinnen,

meine Studienreise nach Peru und ins bolivianische Hochland hat mir solche Schönheit, Wildheit, Weite und extreme Höhe (ich war high-high :-) - und darin eingebettet von Geheimnissen umgebene Kulturen - nahegebracht ... man muß es erleben, Worte erfassen es nicht ...

Um alles zu verarbeiten machte ich anschließend noch 3 Tage Urlaub in der Karibik, auf einer Insel der Kleinen Antillen: Kajaking durch Mangrovenwälder, Schnorcheln in einem der intaktesten Tauchgebiete der Erde, ein Segelturn bei Sonnenuntergang ...

Ich bin sehr dankbar, alles dies erlebt zu haben. Und um mich vollends als Goldmarie ;-) fühlen zu können, setzte mich die KLM für den langen Rückflug (aus mir unbekannten Gründen, vielleicht weil ich ein Vielflieger-Konto dort habe ?) in die 1. Klasse (Wold Business Class); mein Erstaunen konnte ich dann gleich mit einem mir angebotenen Champagner begießen... :-) - jedenfalls kam ich perfekt ausgeschlafen und glücklich in Düsseldorf an!

Stu und Frieda warteten in der Halle auf mich - und Frieda verlor vor Freude ihren Verstand und ihren Blaseninhalt. Sie riß mir die Brille vom Kopf - und beinahe die Ohren ab - alles vor sie überwältigender Begeisterung.

Im Auto ging die Begrüßung weiter, bis sie auf meinem Schoß kurz einschlief. Wirklich nur kurz, denn Begrüßen ist einfach toll und jede Fortsetzung wert!

Auch zuhause wurde ich weiter von Frieda umwirbelt und abgeleckt (das letzte tat meinen Mückenstichen vom letzten Abend in der Karibik sehr gut :-) Stu, Frieda und ich tobten noch bis zur Erschöpfung (nicht Friedas! :-) auf dem Teppich herum. Und Friedachen schlief dann im Bett endlich an meinen Hals angedrückt ein.

Und ich sah natürlich;-) AUCH auf dieser Reise, mitten in Peru, einen schönen English Bulldog - ich glaube inzwischen, daß ich "magnetisch" auf Bulldogs wirke :-). Mehr darüber, sobald die Fotos entwickelt sind.

Eure dankbar-glückliche Cornelia


Donnerstag, November 3, 2005

Heute wartet auch (Gastblogger) Stu Savory...

Warten auf Frauchen :-)



Sonntag, Oktober 30, 2005

Heute erklärt Gastblogger Andreas Riedel:

Bulldogfreude ist Lebensfreude !!!


Woher kommt diese unendliche Liebe zum English Bulldog ???

"Ein Bulldog sieht niemals aus wie ein anderer."
Der english Bulldog hat ja relativ wenig mit einem Hund gemeinsam. Sicher, er stammt als Canide von denselben Vorfahren ab. Irgendwie ! Aber er benimmt sich einfach nicht wie ein Hund. Er klingt nicht wie ein Hund. Ganz sicher sieht er aber nicht aus wie ein Hund !!! Also woher diese kompromisslose Liebe zum Bulldog ??? Genau aus dieser Unterschiedlichkeit. Ein Bulldog sieht niemals aus wie ein anderer. Stellen Sie 20 Schäferhunde nebeneinander, selbst deren Besitzer haben Probleme ihren Hund auf Anhieb aus dieser Gruppe heraus zu finden. Stellen Sie dagegen 20 english Bulldogs nebeneinander, es ist als ob 20 Menschen nebeneinander stünden, so unterschiedlich sehen diese Gesichter aus.

Ist ein english Bulldog also nur etwas für Individualisten ??? Nun, eigentlich nicht. Ein english Bulldog ist etwas für jeden Menschen der bereit ist, einen "Gott" neben sich zu dulden !!! Der english Bulldog liebt es im Mittelpunkt zu stehen, er ist ein äußerst charmanter Clown. Leider ist es auch ein Wesen welches sehr stark polarisiert. Viele sehen nur ein Monster in dem liebenswerten, aber eben auch faltigem Gesicht. Die leidige Kampfhund Diskussion trägt ihr übriges dazu bei. Der english Bulldog ist zwar kein Kampfhund, wird meines Wissens auch nirgendwo als solcher geführt, aber für viele Menschen sieht er leider so aus. Mich haben viele Hunde durch mein bisheriges Leben begleitet und auf keinen Hund traff diese Bezeichnung weniger zu als auf meinen english Bulldog. Ich habe noch nie ein sanftmütigeren Hund erlebt.

"... die Selbst-sicherheit immer ruhig zu bleiben"
Man könnte meinen, er wüßte nicht über welche schier unbegrenzten Kräfte er verfügt, daß Gegenteil ist aber der Fall. Er weiß wie stark er ist, deswegen besitzt er die Selbstsicherheit immer ruhig zu bleiben. Diese Selbstsicherheit wird oft als Dickköpfigkeit falsch verstanden. Ein Bulldog macht keineswegs nur das was er will, er will aber auch nicht mit sinnlosen Befehlen überhaüft werden. Ich habe von Bulldogs gehört, die sich recht geschickt beim Agility angestellt haben sollen. Ich habe aber auch von Bulldogs gehört denen partout nicht der Befehl " Sitz " einleuchten wollte.

Diese "menschliche" Charaktervielfalt ist vielleicht sogar die größte Stärke dieser wundervollen Rasse. Ermöglicht sie es doch quasi jedem Bulldogliebhaber seinen Traumhund zu haben.


Mittwoch, Oktober 26, 2005

Heute Stu Savory als Gastblogger

Halloween und Kerberos im Anmarsch :-)


Halloween ( ein US Gruselfest) ist der Abend (E'en=Evening=Abend) vor Allerheiligen (Hallows=Heiligen) und steht vor der Tur(Oktober 31). Vor der Tur stehen jedes mal auch bettelnde Kinder, getarnt in 'schreckhafte' (eher schreckliche) Kostumen. Es sind diesselbe fromme Kinder die im Advent auch von Tur zu Tur betteln gehen, mit ein 'Gesang' der nicht minder schreckhaft wirkt :-)

Kerberos - aus der griechische Mythologie - war der Höllenhund, (Alp)Traumaufgabe unsere Bulldoggen :-)

In den altgriechischen homerschen Gesängen las ich folgende Zeilen über den Höllenhund Kerberos :


"Auch den Cerberos sah ich, mit bissigen Zähnen bewaffnet
Böse rollt er die Augen, den Schlund des Hades bewachend.
Wagt es einer der Toten an ihm vorbei sich zu schleichen,
So schlägt er die Zähne tief und schmerzhaft ins Fleisch der Entfliehenden
Und schleppt sie zurück unter Qualen,
Der böse, der bissige Wächter."

Frieda ist eine typische Welpe. Ihr aktuelle Hobby is die Zerstörung von Dingen wenn Herrchen nicht aufpasst. Manchmal sind es meine Hausschuhe, ein andere mal irgendeine Stofftier. Neulich sind es Bücher :-( Ich hatte am 20/10 berichtet wie sie gern eine ganze Welt (zumindest die Weltkarten) zerstört hatte. Scheinbar schmeckt der Leim in Buchrücken tierisch (sic!) gut, denn ich muß z.Zt. jeder Minute aufpassen, daß sie keine weitere Bücher erwischt, es sind schon vier :-(

Friedas Atlas-Vertilgung errinnert mich an die Zeile aus der Hinduschrift Bhagavad Gita :
"Ich wurde der Tod, der Zerstörer der Welten." ("Now I am become Death, the destroyer of worlds"). Diese waren übrigens die Zeilen die der Atomphysiker J. Robert Oppenheimer 1945 zitierte bei der Explosion seiner erster Atombombe (Manhatten Projekt).

Nun, dies soll kein Bildungsreferat werden :-) Eigentlich wollte über Wilmas Halloween berichten. Friedas Vorgängerin Wilma begrußte gern Besucher an der Haustür - ich glaube das tun alle Bulldoggen gern. Aber am Halloween machte ich den Tur auf und die Kinder machten Geister-schreck-Geräusche, so "Hooo-Hooo!", die angsteinfloßend wirken sollte. Wilma fand das gar nicht lustig, und machte selbst Geräusche die VIEL mehr angsteinfloßend waren. Die Kinder kehrten blitzartig um und verschwanden so schnell wie möglich ;-) Wilma jagte sie aber nur bis zum Gartenzaun, und kam dann triumphierend zu mir zurück "Schau mal, was ICH geschafft habe! Unser Territorium mit vollen Einsatz verteidigt!!" Sie bekam ihre Belohnung. "Trick-or-treat" :-)

Angesichts Friedas jetzige Hobby, werde ich wohl am Halloween den Tur nicht aufmachen ;-)


Donnerstag, Oktober 20, 2005

Heute fragt sich Gastblogger Stu Savory :

Haben unsere Hunde sechs Sinne?


Manchmal denke ich unsere Hunden haben sechs Sinne.
Bei dieser Anekdote gingen mir die Nackenhaare hoch.

Sonntag sehr früh brachten wir (Bulldogwelpe Frieda und ich) unsere Frauchen Neli zum Düsseldorf Flughafen. Neli flog nach Peru (eine Studienreise) und wir fuhren wieder nach Hause. Dort angekommen wurde gefrühstückt und die 'Geschäfte' erledigt, dann legten wir uns auf's Sofa im Wohnzimmer, und ich hörte Musik über die Lautsprecher. Dabei schlief ich ein.

Dazu sei gesagt, daß wir über 7000 Bücher haben, die meisten in Wandregalen im besagten Wohnzimmer. Die großen und schweren Bücher sind natürlich unten im Regal plaziert.

Irgendwie wurde ich plötzlich wach. Frieda hatte aus diesen 7000 Bücher (na ja, vielleicht 800 in der unterste Reihe der Regale) just den Atlas herausgeholt. Sie hatte daran herumgekaut, wie man hier sieht, sodaß der Rücken beschädigt wurde. Als ich den Atlas retten wollte haute sie damit ab, ließ ihn dann aber fallen. Sie hatte es auch geschafft den Atlas auf Seite 204 fallen zu lassen (wie man sieht). Seite 204 ist die Seite für Peru!

Ich sagte ja, mir gingen die Nackenhaare hoch. Nun, ich rettete das Buch, schnappte den Hund, und ging mit ihr nebenan in Fernsehzimmer. Wir legten uns dort auf den Couch und ich schaltete den Fernseher auf Viva ein. Viva zeigte gerade Rammsteins video "Ohne Dich"!!

Irgendwie war mir das alles unheimlich!!! Ich glaube unsere Hunden haben doch sechs Sinne.


Freitag, Oktober 14, 2005

Heute unterhält uns Gastbloggerin Doris Ehrenstein

Mit dem Kopf durch´s Eis ;-)


Guten Morgen Frieda,

liebe Grüße aus Alaska sendet Dir Dein Vetter Willie. Ich soll Dich auch ganz herzlich grüßen von unserem Opa Macho und Deinem Papa, Onkel Comanche. Und von der gerade frisch geborenen Verwandschaft auch.

Ja, hier bei uns ist Herbst. Alle bunten Blätter fallen von den Bäumen, aber ich fange die Blätter nicht mehr. Das habe ich voriges Jahr getan. Jetzt bin ich ja schon 15 Monate alt. Das Foto links ist vom April, da war hier noch Schneeballspielen angesagt.

Ich muss Dir erzählen was mir heute morgen passiert ist.

Ich trinke täglich viel Wasser, am liebsten ganz kalt. So gehe ich immer auf die Terrasse, da steht auch ein Topf mit Wasser. Und weisst Du was, ich konnte das Wasser sehen - aber nicht trinken. Nur lecken. Das gefiel mir gar nicht. Also ich habe noch mal geleckt und geleckt. Doris sagte: 'Komm rein, das Wasser ist gefroren. Es ist Eis.'

Ich war fürchterlich ärgerlich und kurz entschlossen habe ich dann meinen Kopf kräftig in den Topf gestoßen. Und siehe da, das Wasser kam wieder, und ich konnte trinken und das Eis essen. Nun kam auch meine Cousine Berta, ja, die hatte es einfach. Sie konnte gleich Wasser trinken. Alle Vorarbeiten hatte ich ja gemacht. Ich will nun abwarten, was morgen früh passiert. Ich schicke Berta zuerst auf die Terrasse! Ich muss Schluss machen, das Auto läuft und wir fahren zur Post.

Herzlichst Dein Willie


Mittwoch, Oktober 12, 2005

Frieda hatte Besuch :-)


Letzten Sonntag hatte Frieda Besuch von Big Jim, Tyson und deren Menschen Andy und Sandy Riedel. "Besuuuuch" ist ein magisches Wort für Frieda. Sie wartet sogar geduldig vor der Haustür, wenn es sein muß auch richtig lang, bis sich der Zauber des Wortes erfüllt und Menschen erscheinen ;-)

Big Jim kapierte es ;-) sofort : Frieda ist ein Weibchen !

Ich war erstaunt, Frieda ist doch gerade erst 4 Monate alt geworden, aber sie scheint schon schön weiblich zu duften. Und der kastrierte "Franzose" Tyson versuchte anschließend auch sein Bestes - und das sehr viel besser, als dem Foto (unten) nach zu vermuten ;-) Wir mußten nur lachen :-)))))). Frieda brauchte keine Hilfe, wenn es ihr zu toll wurde, dann versteckte sie sich im Tannenbaum :-)))


Nach dem Spaziergang über die umliegenden Hügel und Wiesen war 'Dampf raus' :-) und Ruhe angesagt :-). Wir erzählten uns unsere Lieblings-Bulldoggeschichten und genossen das schöne Spätsommerwetter. Abends dann machten wir Feuer im Feuerkorb (rechts im Bild oben) und tranken Sekt dazu. Big Jim zog sich später - erfüllt und ermüdet vom Abenteuer dieses Tages - zu Andy zurück, und Frieda schlief den Abend auf Stu´s Bauch an. (Den Montag verschlief sie im Bett !) Es war für uns alle - in vieler Hinsicht - ein sonniger Sonntag :-)))


Mittwoch, September 28, 2005

5. NRW Bulldoggen-Treffen in Marl


Andreas Riedel hatte wieder zum großen Treffen eingeladen, und wir nahmen zum erstenmal daran teil. Toll, so viele so unterschiedliche English Bulldogs hatten wir noch nie beieinander gesehen. Ohren und Ruten in allen Spielarten, großrahmige und kleine Bulldog-Gestalten, Fellfarben von weiß bis schwarz; Bulldogs sind wirklich hochindividuelle Wesen!

Zu Beginn des Treffens kam eine sehr nette junge Frau kam auf uns zu und rief: 'Frieda' . Wir kannten sie nicht und fragten, woher sie denn Frieda kenne. 'Aus dem Internet! :-))'

Diese junge Frau und ihr Mann waren aus Siegburg (circa 250 km) angereist gekommen, um sich auch "leibhaftig:-)" über die Varianten des English Bulldog zu informieren, bevor sie sich beim Welpenkauf für einen Zwinger entscheiden. Das nenne ich eine ganz vorbildlich kluge Vorbereitung auf den ersehnten, eigenen Englischen Bulldog! (Grüße von hieraus!)

Es waren auch in etwa 10 Französische Bulldoggen beim Treffen dabei, einige Amerikanische Bulldoggen und vereinzelte Boston Terrier, Bullterrier und andere. Aber bestimmt 80% der Teilnehmer hatten einen Englischen Bulldog. Wir waren begeistert wieder "knietief" in Bulldogs zu sein. Es ergaben sich auch ein paar interessante Gesprächskontakte und - last not least - das Essen beim Griechen war gut :-) !

Die Gegend dort bei Marl widerlegte alle unsere Vorurteile über den "Ruhrpott"! Endloser Mischwald mit einem Wanderweg entlang eines wildufrigen Baches; es ist dort wunderschön zu wandern!

Danke Andy ":-):-);-)" für dieses harmonische Treffen !


Montag, September 12, 2005

Ziska war ein wilder Welpe... Frieda auch !


Frieda ist verspielt bis in die Zähne ;-).
Ihr Bulldogfreunde kennt das, mit offenem Maul 'Rempeln spielen' ...

Gestern abend sprang mein Friedalein mir mit weit aufgerissenem Maul auf den Bauch, als ich abends im Bett lag. Und mit diesen Milchzähnen kann das sozusagen ins Auge gehen, denn die sind verdammt fein und spitz. Ich kam mit einem blauen Auge davon :-).

Die beiden Vorderzähnchen kommen zur Zeit neu, und Stu fand einen ihrer Milch-Backenzähne im Bett; der wird natürlich aufgehoben.

Stu und ich lieben Frieda schon über alles.

Eigentlich wollten wir wieder einen hellen Bulldog haben. Nun, es kam anders. Und jetzt wissen wir, WIE GUT das für uns war, denn unser rot-gestromtes Friedalein erinnert uns in keinem Augen-BLICK an Wilma. Sie sieht einfach zu anders aus als Wilma. So war es leicht für uns, sie gleich und nur ALS FRIEDA zu lieben.

Frieda ist jetzt 14 Wochen alt und wiegt gut 10 kg. Sie kann nun, aufrecht stehend, locker über den Badewannenrand schauen und versuchte sogar zu uns reinzuspringen! Vor 4 Wochen erreichte sie aufgerichtet, nur mit der Nasenspitze, knapp die Wannenoberkante.

Frieda ist ein kleines Tigerchen, oder ein "bunter Hund", wie es hier im Dorf heißt :-)


Samstag, August 27, 2005

Wir hatten vergessen wie wild Welpen sind !


Frieda ist jetzt 12 Wochen alt, wiegt 8 kg und seit 3 Tagen stehen ihre Ohren - ganz termingerecht - wie Fledermausflügel ab ;-)

Unsere Bulldogs Sarah und Alma holten wir mit 14, Wilma mit 13 Wochen bei ihren jeweiligen Züchterinnen ab. (Ziska bekam ich erst im Alter von 11 Monaten; das ist eine Geschichte für sich.) So ein Winzling wie Frieda, nur 9 Wochen alt, ist also etwas ganz Neues für uns.

Dieser Altersunterschied von 4 Wochen macht ziemlich viel aus : statt 8 Mini-Häufchen täglich - zu Beginn ihres Beiunsseins - gibt es jetzt nur noch 4 'ordentliche'; sie weiß nun IM PRINZIP, daß diese Dinge in den Garten gehören.

Aber nutzen kann man solche Stinkereien auch anders! Frieda bleibt nur gern in ihrem Kennel bei ihrem Spielzeug, solange dessen Tür offen steht. Wir versuchten inzwischen sie zweimal darin einzusperren, als sie für kurze Zeit unbeaufsichtigt bleiben mußte. Und prompt, nach nur 10 Sekunden, machte sie beidesmal darin einen Wut-Haufen, trampelte auch noch darin herum und grellte ('grelles Bellen') empört. So nach dem Motto : 'Das ist Scheiße !!!'. Jetzt weiß ich den biologischen Verhaltens-Hintergrund dieses auch bei Menschen bekannten Gefühls ;-) !

Rufen wir Friedas Namen, dann kommt sie sofort wackelnd erregt angelaufen. Sie reagiert inzwischen auch auf 'kommt mit', indem sie zur Tür oder gleich zum Auto rennt. Sie strotzt nun vor Selbstbewußtsein, das heißt ihre sanfte Anpassung ist in Konflikt mit ihren Forderungen ans Dasein geraten.

Wenn sie balgen will, macht sie energisch 'Jiff' , was Welpensprache für 'Wuff' ist. Wenn es an der Tür klingelt rennt sie hin und erwartet bewundert und geschmust zu werden :-).

Sie hat verstanden, daß man im Restaurant still auf seiner Decke sitzen muß; und sie ist wählerisch mit ihrem Futter geworden. Ohne ein paar Körner Hüttenkäse oder einem Stich Butter nimmt sie ihr langweiliges Welpenfertigfutter nicht mehr, sondern verzieht nur angeödet ihr Gesicht :-)

Und sie will TOBEN. Ich habe es gezählt : meinen linken 'Verteidigungsarm' zieren 16 kleine Löcher. Diese Milchzähne sind gemein spitz - aber wir balgen mit! Doris hat uns schon gewarnt : 'Ihr nehmt ein paar Kilo ab!'

Täglich rennt Frieda (als wäre sie Schumi im Ferrari :-) ihre Runden durch den Garten, schmeißt sich unter den Tannenbäumen durch, kennt keine Ilex- und Brombeerstacheln... es ist Freude und Glück pur mit ihr! Obwohl wir manchmal ihre Mobilität verdammt anstrengend finden ;-)). Nach diesen Sportübungen beschäftigt sie sich dann gern intellektuell mit der FAZ :-)), was sie nach kurzer Zeit zum Schlafen bringt!

Die Entwicklung der Ohren ist richtig lustig. Zuerst stand das rechte Ohr von hier auf jetzt im 'Rosenknick', und das linke hing weiter schlapp runter. Sie sah wie ein Harlekin aus, zumal ihr Gesicht ja auch noch schwarz-weiß maskiert ist. Stu sagt, der weiße Blitz in ihrem Gesicht sei ein 'Harry-Potter-Blitz-Abzeichen' :-) Mal sehen, wann sie uns das Zaubern lehrt ;-)))

Nun, das rechte Ohr hielt diese Anstrengung nur eine Stunde aus. Am nächsten Tag schaffte es die 'Rosenübung' einen halben Tag lang, und das linke machte seine ersten zaghaften Aufrichtungs-Übungen. Am 3. Tag hielt sich das rechte Ohr stabil aufrecht, und das linke gab sich größte Mühe, diesen Rekord auch zu schaffen, aber es braucht wohl noch ein paar Tage :-) Alle raten mir zu mehr Geduld;-) mit ihren Ohren !

Typischerweise stellen sich die Bulldogohren in der 12. Woche in den Knick zum Rosenohr hoch. Manchmal aber geschieht dies auch schon in der 8. - oder aber erst in der 14. Woche. Ursache ist die Verhärtung des Knorpels in der Ohrmuschel, der den Rosenohrknick bewirkt.

Manche Bulldogs haben sehr hoch angesetzte Stehohren, dies ist die Folge von einer sehr frühen Verfestigung des Knorpels.

Und Schlappohren, die sich kaum oder nur wenig aufrichten, die sind im Allgemeinen sehr fleischig, das heiß zu schwer, um vom Knorpel hochgeschoben und gehalten zu werden. Sehr viele Bulldogs in Amerika haben solche dickeren Ohren. Diese gelten dort (meistens) nicht mehr als Fehler. - Nun, das über die Ohrenentwicklung habe ich gerade selbst erst gelernt.

Bulldogfreund Klaus Steigler fand folgende wirklich sehr informative Webseite (aus England) mit Bildern der verschiedenen Varianten von Ohren, Schwanz, usw usw beim Bulldog. Ebenso werden Hinweise zur Behandlung einiger Krankheitsprobleme gegeben.


Freitag, August 19, 2005

Friedas Plums-Klo :-)


Frieda entdeckt ihr eigenes 'Outhouse' ('Außen-Haus' = Plumpsklo). Gelernt hat sie nun, daß das 'Big Business' außer Haus zu geschehen hat. Heute morgen ging sie also raus und strikt auf das einbruchgesicherte Gitter über dem Schacht des Kellerfensters zu. Nach kurzem Innehalten dort entschied sie, diesen Schacht zu ihrem Plumpsklo, zu ihrem 'Outhouse = außer Haus Plumpsklo' zu machen. Wir lachten, grinsten ... hmmm: kluger Hund :-), versteht sie etwa Wortspiele ? ...:-)


Friedas Gartenfreuden, und die von Stu :-)

Jana Eich erklärte mir stolz : 'Ich bin Friedas Patentante !'

Für Frieda ist das wundervoll, so eine tolle Patentante, die fast täglich hingebungsvoll mit ihr Raufen, Jagen oder Ball spielt. 'Happy Miss Frieda' ist gar nicht wasserscheu : Regen, Blitz und Donner gehören zum Leben, (lernte sie schließlich bei 'Mama Goomba' in Pennsylvania :-), und ins Baby-Schwimmbad zu springen ist schlicht 'fun' ;-)))


Montag, August 15, 2005

Häuptling Frieda ...


Hier fand Frieda ihre Häuptlingsfeder am Wegesrand !

Wohl eine Habichtfeder - aber nur, weil es Adler bei uns nicht mehr gibt ;-) !! Stu steckte sie ihr an, bevor sie ein Opfer ihres Milchzahngebisses wurde :-)))

Frieda geht von Anfang an an der Leine. Manchmal bleibt sie stehen und betrachtet die Welt um sich herum mit Staunen. Sobald wir dann mit ihr sprechen begleitet sie uns neugierig weiter. Aber zu Hause ist sie eine Wilde : Sie knurrt sogar, wenn wir mit ihr rumbalgen. Sie ist eine riesige Freude für uns. Aber alles hat so seine Stinkeseite : sie macht bestimmt 7mal am Tag ein Häufchen ... 3 davon landeten, bevor sie selbst oder wir sein Nahen erahnten, auf dem Teppich ...


... bekommt schöne Geschenke !

Unsere Freundin Regina Reppenhagen schenkte uns zur Begrüßung von Frieda einen Golfschlägerschützer in Form eines Bulldogkopfes (was es nicht alles gibt, siehe Foto links) - mit dem kann man zweckentfremdet :-) fast Kasperle-Theater mit Frieda spielen. Und diese irre Tasche fand Regina auf dem Libori-Rummelplatz in Paderborn !!! DANKE, Regina und Manfred

Doris Ehrenstein schenkte Frieda (oder mir ? ;-) für den Rückflug nach Hause eine kleine Schminktasche, die sie auf einer Show in Anchorage gekauft hatte. DANKE, Doris.

Ich bin immer wieder überrascht, wie beliebt der Bulldog als Symbol für so unterschiedliche Lebensbereiche wie Sport, Spannung und Schönheit ist. So als wäre er der 'bessere Mensch'. Vielleicht ist da was dran ??? ;-)))



Dianne mailte noch Fotos von uns in Pennsylvania

Foto oben: vor Diannes Haus in 'Home'

Im Petsmart in Pittsburgh kauften wir vor dem Rückflug für Frieda noch ein schönes, mäh-mäh-machendes Spielzeug-Schaf und ein MiniMini-Halsband 'Lil´ Dog University'. Schließlich hatte Stu gesagt : 'Mit einem häßlichen Hund kann ich leben, aber NICHT mit einem DUMMEN!' ;-))

Und als wir hinausgingen trafen wir vor der Tür auf einen sehr stürmischen, sportlich großen Bulldogrüden, gezüchtet in South Carolina, wie uns der Besitzer sagte. Dieser Mann war so begeistert von Frieda, daß er sich gleich Dianne´s Karte geben ließ, um seinem Bulldog-Boy ein 'Girl like Frieda' dazu zu kaufen :-) ! Wir waren superstolz und lachten vor Freude :-)))


Donnerstag, August 11, 2005

Frieda hat entschieden !!!


Frieda, unser neuer Welpe, mußte aus den USA abgeholt werden. Stu und ich wollten einen Goomba-Bulldog haben, da Doris´zwei Goomba-Bulldogs und Birgit Braums 'Goomba Dreamboy' uns mit ihrem so völlig zauberhaften Wesen regelrecht bezirzt hatten. Außerdem sind sie gesund und auch noch schön, also schlicht Traumhunde :-))) In den USA gibt es sehr viele Bulldogzüchter unterschiedlichster Ausrichtung und Qualität. Doris hatte 2 Jahre lang recherchiert, bis sie sich für 'Goomba' entschied. (Ohne Fleiß kein Preis, DANKE Doris.)

Die Anreise zur Züchterin Dianne Benham im winzigen Dorf Home in Pennsylvania war ziemlich abenteuerlich : auf dem Flugplatz Pittsburgh wollten Doris Ehrenstein (sie flog aus Alaska an) und ich uns treffen, und wir liefen 2 Stunde nur irgendwie aneinander vorbei; Doris rief Stu an, ob ich überhaupt angekommen sei ... dann verfuhren wir uns bei all den Straßenbaustellen gewaltig ... und statt um 3.00 Uhr landeten wir erst um 9.00 bei Dianne. Das minderte zwar den Nervenzustand, aber nicht die gute Laune.

Dianne lebt paradiesisch am Rande von hügeligem Urwald, der bis zum Horizont reicht, blühenden Wiesen gegenüber und einem Bach. Diese relative Einsamkeit hat aber auch Nachteile: verrottete Telefonleitungen und der nächste gute Tierarzt lebt 2 Fahrstunden entfernt. Übrigens züchten sie und ihr Mann Blake auch Araberpferde. Diannes Herz gehört aber - seit sie 5 Jahre alt ist - ganz und gar den Englischen Bulldogs.

Dianne Benham begann ihre Zucht vor 35 Jahren mit einem Sohn des berühmten, in den USA gezüchteten English Bulldog 'Marinebulls All the Way', dessen Bild ich in einem alten Heft (1976) des deutschen Zuchtvereins CEB fand. Auch Wilma stammte - wie Frieda - von diesem Bulldog ab, denn Wilmas Ur- und Großvater 'Rusty', ('Bedfords Coventry Prince') den ihre Züchterin Birgit Braum damals aus den USA importiert hatte und der Weltsieger wurde, ist eine Linienzucht auf diesen 'Marinebulls All the Way' gewesen, genauso wie ihr heutiger, ebenfalls aus den USA importierter 'Dreamboy' es ist. * Jedenfalls : Frieda ist verwand mit Wilma! *

Sie wackelte mich auf den ersten Blick mit ihrem Schwänzchen an ...
In Diannes Haus begrüßte uns zuerst ihr inzwischen 7 1/2 Jahre alter Champion Macho. Macho ist der Erzieher;-) der Welpen; sie lieben ihn, turnen auf ihm herum ... wie ich sogleich sehen konnte. Drei Welpen waren da, auf Wunsch wären wir aber noch zu 2 weiteren Goomba-Würfen in der Nähe gefahren. Nun, der Wunsch bestand nicht mehr, als Frieda mich zu erobern beschloß :-) Ihre Geschwister knabberten an meinen Schnürriemen, Frieda aber bestand darauf hochgenommen zu werden und mein Gesicht zu küssen. Sie wackelte mich auf den ersten Blick mit ihrem Schwänzchen an und sah mir direkt in die Augen.

Doris sagte mir, sobald sie meine Stimme höre, liefe sie auf meine Stimme zu ...
Später dann klaute sie Macho sein Quietschspielzeig und rannte damit raus in den Garten. Diese Frieda-Pause nutzte ich, um mich zu ihren Geschwistern herunter zu beugen; ich wollte diese streicheln. Sofort kam Frieda von draußen reingerannt und schob sich energisch dazwischen. Auch den großen Macho versuchte diese kleine, 9 Wochen alte Person wegzuschubsen, als ich ihn streichelte. Eifersucht :-) Doris sagte mir, sobald sie meine Stimme höre, liefe sie auf meine Stimme zu ...

Das Wetter in Pennsylvania war heiß und sehr schwül. 30 Grad Celsius mindestens. Ich fühlte mich wie in den Tropen. Diannes Bulldogs litten sichtlich weniger unter diesem Klima als ich - sie waren es ja auch gewohnt und tobten auf den Wiesen am Haus voller Lebensfreude glücklich herum. Ich hatte schöne - NICHT DEN STANDARD ÜBERINTERPRETIERENDE - Bulldogs schon in Süd-Kalifornien, Hawaii und Australien herumtollen erlebt. Und jetzt in diesem schwülen Pennsylvania wieder. Es gibt sie, die gesunden English Bulldogs - natürlich nicht nur - aber BESONDERS in den heißeren Weltgegenden. Ich war glücklich.

'It´s a honour for both sides'
Dianne hätte mir natürlich die Wahl gelassen, aber sie hatte diese Frieda für mich vorgesehen, da sie der beste Welpe ihrer Würfe der letzten Zeit sei. Auch Doris sagte, dies würde eine wunderschöne Hündin werden. Dianne wollte nur den besten Bulldog nach Deutschland geben : "it´s a honour for both sides", diese transatlantische Transaktion :-), meinte sie. Ich habe ihr versprochen Frieda auch auszustellen. (Sie wird beileibe kein Extrembulldog, sie hat deutlich Hals, Nase und Nasenlöcher, starke längere Beine und einen längeren Rücken ... mal sehen wie sie sich weiter entwickelt ...)
Nun, die Wahl hat Frieda selbst (im Sinne Dianne´s) getroffen : SIE wollte MICH !!!

... sie quiekte nicht einmal während des 7 1/2 stündigen Fluges.
Frieda hat ein völlig robustes Gemüt : sie quiekte nicht einmal während des 7 1/2 stündigen Fluges. Sie hatte ihren Kopf, mitsamt Seitenstoff ihrer Transporttasche, fast die ganze Zeit auf meinen Fuß gelegt und schlief vertrauensvoll. Die Formalitäten für solch einen Transport sind nicht sehr kompliziert. Wer Genaueres wissen möchte, der kann mir mailen. Als Fluglinie kommt allerdings nur United Airlines in Frage : nur hier darf ein Hund bis zum Gewicht von 10 kg in der Kabine mitreisen. Die Damen im Reisebüro First hatten alles Nötige hochgradig kompetent für mich geregelt, DANKE.


Jana und Ronja lieben Frieda, wie sie Wilma liebten ;-)

Wilmas Freundinnen Ronja und Jana begrüßen Frieda begeistert.

Besonders Jana, sie wohnt nur ein paar Häuser weiter, freute sich riesig auf Frieda : "mein Bauch tut vor Warten schon weh", erzählte sie mir letzte Woche. Und jetzt die große Begrüßungsfreude ...

Jana und Ronja sind wirklich Fans; sie ließen sich begeistert von Frieda in die Füße und die Hose zwicken, und sie waren stolz auf die winzigen Löcher von Friedas spitzen Milchzähnchen :-)). Als ich ihnen zur Warnung meine kleinen Löcher im Bein zeigte, lachten sie nur und balgten mit Frieda weiter. 'Frieda, schmeiß mich um !' hieß das Lieblingsspiel ;-) Frieda-Baby schlief anschließend 3 Stunden lang und träumte mit zuckenden Beinchen und Zähnchen von mehr ...


Dienstag, August 9, 2005

Frieda ist da :-) :-) :-)


Darf ich vorstellen : unser neuer Welpe Goomba's Happy Miss Frieda.


Sonntag, August 7, 2005

Ungeduld. . .


Cornelia ist drüben in den USA dieses Wochenende und holt unseren neuen Welpe Goomba's Happy Miss Frieda ab. Ich kann es kaum abwarten und habe alles vorbereitet, wie man sieht :-)


Dienstag, Juli 26, 2005

Wann ist man ein Bulldog-Fan(atiker) ?


Stu : Wenn Du lieber im Bett frierst, als ihm Deine Bettdecke zu rauben.

Neli : Wenn Du depressiv wirst, weil er den Kopf und die Lefzen hängen läßt.

Stu : Wenn Dein Auto wie ein Bulldog aussehen muß.

Neli : Wenn Du Dich freust, daß Dein Bulldog Dir immer wieder die Schau stiehlt.

Stu : Wenn Du Deine Schwiegermutter liebst, nur weil sie einen Bulldog hat.

Neli : Wenn Du Dich freust, daß ihm dein Steak schmeckt.

Pa : Wenn Du dich Karneval so anmalst, dass du ihm ähnlich bist.

Wer hat noch mehr solcher Sprüche im Kopf ? Bitte schreiben :-)))

(Werbung muß sein :-) BigJim grüßt uns herzlich.)


Sonntag, Juli 24, 2005

Heute erzählt Gast-Bloggerin Xenia Ramel

Ich bin Yacuma


... und ich bin der Boss hier! Zumindest glaube ich das manchmal. Aber ich denke ich fange mal ganz am Anfang an, denn dass ich in meiner Familie lebe, war eigentlich - aus ihrer Sicht- nicht geplant. Meine Menschen habe ich kennen gelernt als ich gerade mal 5 Wochen jung war. Mein kleines Frauchen kam mit ihrer Mami zur Audienz bei meiner Mama, meinen Geschwistern und natürlich MIR.

Sie kamen (wie die Größere der beiden immer wieder betonte) nur, weil sie meine Eltern kannten und gaaanz toll fanden. Jetzt wollten sie doch einmal sehen, wie denn so die Nachkommenschaft der beiden aussah. Irgendwie gefiel mir das kleinere Exemplar ganz speziell und ich krabbelte mal zu ihr hin. Carol (so hieß sie, wie ich später erfuhr) war gerade drei Menschenjahre alt und schien auch sehr von mir angetan. Sie nahm mich auf den Schoss und streichelte mich, bis ich einschlief. Als ich wieder erwachte, war sie einfach weg! Schade!

'Aber sie kam wieder. ... Ich hatte gewonnen !'
Aber sie kam wieder! Ich war in der Zwischenzeit 8 Wochen alt und kräftig gewachsen. Meine Geschwister und ich stürmten auf sie zu und rissen sie zu Boden, ihre Mami musste sie vor uns retten. Ich wusste gar nicht dass wir so stark sind ;o) ... Meine Geschwister verloren ziemlich schnell das Interesse an ihr, aber mich zog dieses kleine Mädchen magisch an. Wenn sie es wagte an einen Ort zu gehen, wo ich ihr nicht folgen konnte, gab ich meinem Unwillen lautstark Ausdruck. Schließlich konnte ich jetzt auch bellen! Leider gingen die beiden schon bald wieder. Aber eine Woche später kamen sie noch einmal zurück. Und sie hatten ihren Rudelführer mitgebracht! Ich begriff schnell, dass ich IHN um die Pfote wickeln musste. Er schaute uns alle gut an und wir schienen ihm auch zu gefallen. Er brummelte irgendwas von "Weibern", und dass sie mich halt nehmen sollen, wenn sie mich so lieben. Ich hatte gewonnen!

Zwei Wochen später nahm ich in meinem neuen Heim Einzug, wo mich schon zwei ältere Semester erwarteten. Der 10-jährige Schäfer Sam und die 12-jährige Husky-Mischlingsdame Boogie. Wir verstanden uns eigentlich erstaunlich gut, wenn man bedenkt, dass ich sie manchmal ganz schön genervt habe. Leider hat uns Sam in der Zwischenzeit verlassen, ich vermisse ihn ziemlich. Ich selbst bin nun zu einer - wie ich finde - hübschen Bulldog-Dame herangewachsen, und meine Familie liebt mich sehr. Auch der Rudelführer hat mich sehr in sein Herz geschlossen, auch wenn er das nie zugeben würde. Aber ich habe ihn durchschaut! Ich scheine meine Menschen immer wieder zum Lachen zu bringen, auch wenn ich es eigentlich ernst meine. Und zu Carol habe ich immer noch ein besonders enges Verhältnis. Seht selbst ...

'... scheine meine Menschen immer wieder zum Lachen zu bringen ...'
Wenn ich mit darf, um sie im Kindergarten abzuholen, werde ich von den Kindern immer begeistert empfangen. Obwohl mich einige am Anfang richtig fürchteten. Wieso bloß??? Auch an den Anlässen, die von meinen Menschen organisiert werden, bin ich immer dabei und habe mich dort schon richtig zum Maskottchen entwickelt. Alle wollen mich knuddeln und fotografieren, so ein Rummel. Aber ich habe das ganz gerne.

'Alle wollen mich knuddeln und fotografieren !'
Frauchen hat mich schon zweimal an einen Ort mitgenommen, den sie "Ausstellung" nennt. Da sollte Hund stillstehen oder im Kreis laufen ... Gar nicht so einfach, wenn da noch so viele potenzielle Spielkameraden sind. Aber Frauchen fand, dass ich mich dafür, dass wir kaum geübt haben, ganz passabel benommen habe. Einmal war sie sogar besonders stolz auf mich. Sie sagte, ich sei die "Zweitschönste meiner Klasse", was heißt denn da Zweitschönste?? Für meine Menschen bin ich sowieso die Schönste. Und das ist alles was zählt. Und soll ich Euch was sagen? Ich würde sie auch nicht mehr hergeben wollen.


Dienstag, Juni 14, 2005

Bleiben wir beim Thema Militärs ...:-)


Alma siegt !

Stu und Alma spazieren am frühen Abend am Waldrand entlang. Da wir Dezember haben, ist es stockdunkel. Stu hat für alle Fälle eine Taschenlampe dabei. Alma läuft vorweg, schnüffelt plötzlich intensiv an einem Gestrüpp, beginnt tiefdröhnend zu grollen und ins Gelände zu drohen. Stu denkt, da ist vielleicht ein Dachs drin; die Jäger in der Dorfkneipe sprachen neulich von mehreren Dachsfamilien, die es hier wieder gäbe. Leise Sorge. Alma ist circa 50 Meter voraus.

Plötzlich erscheinen Almas breites Gebiss und ihre drohenden Augen voll erleuchtet im Schein mehrerer starker Taschenlampen. Ihr Grollen wird wild : 6 Männer in Uniform springen vor ihr hoch und rennen in alle Himmelsrichtungen kopflos vor ihr weg. Alma läuft hochzufrieden mit fliegenden Ohren zu Stu zurück. Sie hat ein Nest von Soldaten aufgestöbert ! Stu sieht jetzt im Schein seiner eigenen Taschenlampe belgische Militärwagen am Rande der Lichtung stehen.
'Mit Alma als Sieger!', grinst er.


Humor : Ja, Bulldogs können 'Zähne' zeigen ;-) und zuviel 'Blut' trinken ;-)


Montag, Mai 30, 2005

Erdarbeiten ... Burgarbeiten ...


Andreas Riedels derzeitiges Lieblingsfoto von BigJim : 'Erdferkel ...'
((oder : 'Ferkelig geil, so ein Sandsuuuhlen !!!'))

Bei diesem lustigen Bild von BigJim mußte ich an Almas räuberischen Sandburgenbau auf Baltrum denken. Sie entdeckte eine Burg, in der gerade niemand saß, und sie beschloss : 'Das Werk ist ausbaufähig !' Wie eine hochbezahlte Arbeitskraft vertiefte sie den Grund des Ganzen um fast einen Meter. Zwischendurch vertrieb sie näherkommende Beobachter (oder Besitzer, wie Stu fürchtete :-) mit wildentschlossenem Gesicht und vorgerecktem Hals.

Ob sie nach 2 Stunden zufrieden oder einfach erschöpft war, konnten wir nicht ausmachen ;-) Wir beschlossen, beides anzunehmen !

Jedenfalls verstanden wir nach diesem Tiefbauunternehmen von Alma, warum der Trecker 'Lance Bulldog' eben 'Bulldog' heißt.

Allen Englischen Bulldogs, die einen Urlaub am Meer vor sich haben, wünschen wir tollen Sandspaß und Wellenbeißen und Naßmachen bei Sonne :-)


Montag, Mai 23, 2005

Zum Schmunzeln ;-)


Herr und Hund
Peter K.W. besuchte eine Lesung aus Marcel Prousts 'Auf der Suche nach der verlorenen Zeit'. Delius lag neben ihm auf dem Boden. Als eine sehr langatmige Passage über Albertine und die ewige Eifersucht kam, dachte Peter '... das ist aber nun wirklich schon bald langweilig langatmig...' und just in diesem Moment begann Delius laut und deutlich zu schnarchen! :-))) !!! Bei einer anderen Lesung, die für Peter entschieden anregender war, entstand am Ende vor dem Einsetzen des Applauses die übliche kurze Pause. Und genau in dieser Stille eröffnete der wieder neben Peter liegende Delius den allgemeinen Beifall mit lautem und begeistertem Bellen! :-))) !!!

Herrin und Hündin
Jutta N. wurde gefragt, ob Emma ein Kampfhund sei.
Ihre Antwort: 'Nein, aber ich bin eine Kampffrau!'

Bisse und Küsse
Im Restaurant fragte mich ein junger Mann, ob Wilma beiße. Meine Antwort: 'Sie küßt nur, aber das ist ein ganz besondereres Erlebnis bei diesem großen Maul.'
Der junge Mann streichelte sie schwer beeindruckt ;-)

Kind und Bulldog
F.A. Oppermann erzählte : Unser Bulldog dient unserem fünfjährigen Sohn bei fieberhaften Erkrankungen, die ihn durchaus nicht ins Bett bringen, als geduldiges Kopfkissen auf dem Fußboden. Und eines Tages entdeckte er unter spielenden Kindern ein neues Kind, das soeben laufen lernte und so tolpatschend Halt suchte. Nachdem er den faszinierenden Windelduft erforscht, schob er sein Kinn unter das Kinn des kleinen Jungen. Dieser hielt sich erfreut zweihändig an den Hundeohren fest. So schoben die beiden, glucksende und fiepende Laute ausstoßend, über die Straße.


Freitag, Mai 13, 2005

Eine Erinnerung an Ziska


Der Tod von Wilma weckte die Erinnerung an alle meine früheren Bulldogs. Das ist eine Hilfe für mich bei der Trauerarbeit. Zum Abschluß des heutigen "Bulldog-Blog" eine kleine Episode, die ich 1977 über Ziska schrieb: Das Fressen von Funden auf Straßen ist Verboten!

Ziska wußte das ganz genau. Das halbe Kotelett, das da eines Morgens an ihrem Wiesenrand lag, roch aber so wunderbar; sie geriet in Konflikte. Haben wollte sie es, aber Streit mit mir liebte sie wiederum gar nicht. Ich war ebenfalls uneins mit mir, das Kotelett sah wirklich noch ganz frisch aus und ich gönnte es ihr. Also entschlossen wir uns beide, nach kurzem Blickwechsel, es zunächst einmal zu ignorieren. Ich ging zum Haus zurück und beobachtete Ziska dabei heimlich. Anstatt wie jeden Morgen in den angrenzenden Wald zu laufen, stellte sie sich auf den höchsten Buckel in der Wiese und verfolgte mich von diesem Aussichtspunkt aus mit ihren Blicken, bis ich hinter der Haustür für sie nicht mehr sichtbar war. Dann: reine Luft, ran ans Kotelett. Ich ließ ihr eine angemessene Zeit, bis ich sie zurückholte. Kaum sah sie mich kommen, hockte sie sich augenblicklich hin und und vollführte ein "Schaupinkeln". Glücklich hopste sie mir dann entgegen. Sie war überzeugt, mich glänzend hinter´s Licht geführt zu haben. Und ich hatte Gesicht gewahrt, ein Verbot war ein Verbot geblieben.

Bei der heute wenig hundefreundlichen Stimmung in der Gesellschaft ganz allgemein würde ich das Fressen eines solchen Koteletts am Wiesenrand nicht mehr stillschweigend :-) genehmigen.

Mittwoch, Mai 11, 2005

Ein neuer Anfang:

Frieda und das 'Bulldog-Blog'


Heute ist unsere Bulldogge Wilma 11 Wochen tot. Sie war schon unsere 4. Bulldoghündin, aber ihr Tod schmerzt nicht weniger stark als der Tod meiner ersten Bulldogge vor 28 Jahren.

Ziska Line

1972 bekam ich meine erste Bulldoghündin, Ziska von der Eisenschmelz. Sie war eine schöne Wienerin, sportlich und gesund. Sie hatte Nase und eine gerade Standardrute, wie sie heute nur noch selten bei Bulldoggen zu finden sind. Sie starb bei der Entfernung einer schwer vereiterten Gebärmutter. Heute glaube ich, ich schob die Operation zu lange hinaus, und auch waren damals die Narkosemittel noch weit gefährlicher als die heutigen.

Es half mir über ihren Tod hinwegzukommen, indem ich ein Jahrbuch für den Bulldog-Zuchtverein schrieb, in dem ich damals Mitglied war. Diesen Club verließ ich später, weil mir der "Krieg der Züchter" auf die Nerven ging. Das "Bulldog-Schreiben:-)" gefiel mir aber: also schrieb und gestaltete ich 25 Jahre lang für einen kleinen Bulldog-Halterverein das "Bulldog-Blatt". Aber 25 Jahre sind genug! Jetzt wage ich einen interessanten Neuanfang im Internet mit diesem "Bulldog Blog", ohne dabei irgendeinem Verein verpflichtet zu sein.

Wer Spaß hat über Bulldogs zu lesen, Gesundheitstips zu erhalten oder zu geben, Fotos zu sehen, zu senden oder Beiträge zu schreiben, die/der ist willkommen, solange sie/er keinen Streit sät. Um dies zu gewährleisten, gibt es weder ein Gästebuch noch ein Forum. Eure Beiträge werden jedoch per Email gern empfangen und ggf. in das "Bulldog-Blog" eingebaut.


Sarah Blue

Zurück zu meinen Bulldogs. Nach Ziskas Tod war ich ziemlich verzweifelt und machte den typischen Fehler in solchen Situationen: ich ließ mir keine Zeit bei der Suche nach einen neuen Bulldog. Und ich hielt zu sehr am äußeren Erscheinungsbild der gestorbenen Ziska fest, denn ich wollte wieder einen weißen Bulldog haben. Das Ergebnis dieses Fehlers war, daß ich mir mit Pickwick Sarah Blue einen Angsthund holte, der vor Menschen scheute. Außerdem hatte sie einen schwer nach innen ins Fleisch gedrehten Krüppelschwanz und Augenentzündungen, die nicht zu beherrschen waren. Es war eine schwierige Zeit mit Sarah. Sie starb mit 4 Jahren an einem totalen Nierenversagen unklarer Genese in der Tierklinik Hannover.


Alma Joy

Diesmal suchte ich mit mehr Verstand einen Welpen aus: Pickwick Alma Joy. Schon als Welpe zeigte sie ein Gemüt, das durch nichts zu erschüttern war, und hatte auch so viel Intelligenz wie Nase :-). Ihr farbliches Aussehen überließ ich dem Zufall. Und der Zufall schenkte ihr einen weißen Kopf: eine Resonanz zu meiner geliebten Ziska. Alma wurde knapp 13 Jahre alt. Sie hatte zwar Zeit ihres Lebens Zwischenzehengeschwüre, die aber mit homöopatischen Mitteln (Staphylokokkus forte von HEEL) zu kontrollieren waren. Im Alter hatte sie Arthritis - aber wer hat das nicht? Alma Joy war (wie ihr Name übersetzt heißt) die Seelenfreude pur. Ich werde immer einmal wieder Geschichten über sie in diesen Blog einstreuen.


Wilma Queen

Nach Almas Tod träumte ich von einer uni-hellbraunen Hündin, die auf mich zulief und sich vor Freude vor mir auf den Rücken warf. Es war ein Vorabbild (oder was auch immer) von Floral Garden Quality Wilma Queen, ich fand sie bei Birgit Braum. Und sie ist die 7-urfache Enkelin meiner Ziska. Sie war die gesündeste meiner Bulldoggen: außer ein paar Härchen direkt oberhalb der Schneidezähnchen (wirklich :-) und in einem Augenlid hatte sie nur noch Altersarthritis (gleichzeitig mit mir :-). Sie starb mit fast 11 Jahren an Milzblutungen. Eine Not-OP konnte sie nicht mehr retten. Sehr sehr viele Hunde sterben an Milz/Leber-Tumoren oder anderen Milzproblemen. Inzwischen gibt es erste medizinische Einschätzungen, daß dieses Phänomen mit einer Überimpfung der Hunde in Zusammenhang steht. Wilma war einfach nur Liebe, ich werde auch von ihr immer wieder einmal etwas erzählen.


Frieda Fay

Wir haben unsere Welpenwahl nie von einem bestimmten Züchter, sondern immer nur von der augenblicklichen Qualität einer Zucht abhängig gemacht. Deshalb werde ich unsere neue Bulldoghündin "Goombas Happy Miss Frieda" aus Pensylvania, USA, holen.

Meine Nichte Laura (13 Jahre alt) malte mir ein wundervolles Bild zu diesem noch bevorstehenden Ereignis, das sie "Frieda-Air" nannte. Es ist rührend und hilft, wie Familie, Freunde und sogar Fremde Anteil an der Trauer um einen gestorbenen Hund nehmen. Stu und ich danken Euch allen!


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Cornelia Savory-Deermann Cornelia Savory-Deermann

Cornelia
Savory-Deermann
, geboren 1945 in Wuppertal, hat seit inzwischen 37 Jahren Englische Bulldoggen und ist Gründungs- und Ehrenmitglied des "Verein der Freunde Englischer Bulldogs e.V." (1970-2010).

Jetzt sollen die Bulldogs zusätzlich hier ihr eigenes deutsches Weblog bekommen. Jeder Leser kann Blog-Beiträge an Cornelia schicken, Eure Bulldog-Anekdoten, -Fotos und -Tipps für's Blog sind willkommen. Der jeweilige Autor behielt sein Copyright an Bildern und Text, gab aber Cornelia ein einmaliges, unwiderrufbares Nutzungsrecht für eine Veröffentlichung in diesem Blog.


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Update: 21. 3. 2008

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Cornelia Savory-Deermann


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