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Archiv-Organisation vom 15. Juli 2009:
Archiv Mai 2005 - August 2008 : Die Beiträge zu diesem Thema - von September 2008 bis heute - erreichen Sie über das Thematische Inhaltsverzeichnis in den jeweiligen Monatsarchiven.
Mittwoch, August 13, 2008
Bulldog-Austellungen 1950 und 1975
Bulldog-Ausstellung (CEB/VDH/FCI) 1950 Am 6. August 1950 fand in Dortmund die erste Sonderausstellung des CEB nach dem Kriege statt. Neun englische Bulldogs stellten sich der Richterin Otti Heermann. Sie schrieb in ihrem Bericht: "Unsere Zucht ist im Aufstieg begriffen und alle Mühe lohnt sich! Selbstverständlich sind noch Mängel und Fehler in der Zucht vorhanden, aber unsere Züchter werden sich bemühen diese herauszuzÜchten. Ich habe alle erschienenen Bulldogs freundlich beurteilt, denn Züchter und Besitzer sollen den Mut zum weiteren Aufbau unserer Zucht behalten. Ich bin von dem Resultat dieser ersten Sonderausstellung nach dem Krieg angenehm überrascht und muß meinen Dank aussprechen für die liebenswürdige und sportliche Art unserer Mitglieder. Ich bemerkte nirgends ein Zeichen von Mißfallen, auch wenn ich Mängel erwähnen mußte." Nach Otti Heermanns Tod 1964 erlebte der Club leider einen Niedergang. Er lebte erst 1971 durch Frau Wolfsjäger wieder auf, allerdings nur für etwa 7 Jahre. Dann war Schluß. Als Nachfolgeverein des CEB im VDH wurde der ACEB gegründet. Bulldog-Ausstellung (CEB/VDH/FCI) 1975
Ich selbst stellte meine 1. Bulldoggin
Ziska aus. Diese Leichtigkeit in der Bewegung, die Mr. Westlake auf dieser Ausstellung
Ziska attestierte, haben noch heute einige ihrer Nachkommen,
wie zB Chilli und Käthchen. Über die Blog-Suchmaschine findet Ihr mehr über die Beiden :-) Auch im "Kölner Stadtanzeiger" wurde über unser Bulldog-Wochenende berichtet.
Zu dieser Clubschau 1975 war der bekannte Hunde-Verhaltensforscher Eberhard Trummler eingeladen. Er hielt
Samstagabend einen interessanten Vortrag über die Erforschung der Urnatur des Hundes, und er blieb auch Sonntag
bei der Ausstellung dabei. Ich erinnere mich insgesamt an diese Schau als eine riesige Bulldog-Wochenend-Party, einfach herrlich... Vielleicht liegt das auch daran, dass es wieder - wie 25 Jahre zuvor - um den Wiederaufbau guter Bulldogzuchten ging. Ich möchte hier zwei Zitate von Frau Wolfsjäger, der Cincinatti-Züchterin und Organisatorin der Ausstellung, bringen. Dieser Appell trug meiner Meinung nach mit dazu bei, die sportliche, gelassene und fröhliche Stimmung bei dieser Ausstellung zu erzeugen. Und noch dies Zitat: "Wer seinen Hund nur der Schönheit wegen liebt, verdient es nicht, Besitzer eines Bulldogs zu sein!"
Montag, August 11, 2008
So kam Otti Heermann auf den Bulldog
Ich hatte tatsächlich persönlich noch den Züchter als uralten Mann kennengelernt, von dem Otti Heermann ihren
1. Bulldog kaufte!
"Alle Bulldogs meiner Kindheit (Anfang 20. Jahrhundert) waren Isegrimme - gewiß hat mich niemals einer von ihnen bedroht oder angegriffen, dennoch betrat ich immer mit Herzklopfen, das ich mit erheucheltem Mut ableugnete, den Bulldogzwinger meines Onkels.
Dann aber verwirklichte ich dennoch meinen Wunsch und schaffte mir 25 Jahre später (Anfang der 30er Jahre) Bulldogs an. In meinen ganzen Vorstellungen war der Bulldog immer grimmig und respekteinflößend aussehend. Ich weiß es noch genau, wie ich voller Herzklopfen in einer Nacht um 2 Uhr am Kasseler Bahnhof meinen ersten Bulldog abholte, mit fast zittrigen Händen die Kiste öffnete, sozusagen beinahe den Tod vor Augen - man konnte ja nicht wissen - vielleicht war der eingesperrt gewesene Bulldog wütend und ablehnend zu mir.
Die Beamten an der Expreßgüterabfertigung mochten wohl meine zögernden Handbewegungen bemerkt haben, sie halfen mir, und ich hielt vorerst mal meine Fleischreste, die ich als Lockmittel mitgebracht hatte, an die sich immer mehr öffnende Spalte der Hundekiste. Da kam er ganz gemächlich heraus, ich griff beherzt nach seinem Halsband, vielleicht würde er gleich mich oder die Männer der Güterabfertigung anfallen - wußte man es? Und nun trat Beruhigung für mich ein. Was da an mir herumschnüffelte, war das gutmütigste, vertrauensseligste Hundevieh der Welt, das sich nicht allein von mir, sondern von den nun sämtlich herbeigelaufenen, bei der Güterabfertigung beschäftigten Männern streicheln und knutschen ließ, deren Schmalzstullen er genauso gern verschlang wie meine von besonders guter Qualität gewesenen Fleischreste. Da hatte ich einen respekteinflößenden englischen Bull erwartet, und vor mir stand ein ganz außerordentlich freundlicher, gemütlicher Thüringer. (Mein Bull stammt aus dem Zwinger des Herrn Hans Drechsel, Pößneck, Thüringen.) Soviel war für mich jetzt schon feststehend, von diesem Bull bekam niemand eine Schreckneurose! Glücklich und dankbar legte ich natürlich meinen Bull in einen Hundekorb, der neben meinem Schreibtisch stand. Nachts stand der Korb neben meinem Bett. Überall ging mein Bull mit, niemals war er ungezogen, niemals hat er mir irgend etwas zerrissen oder beschädigt, keinerlei Jugendfehler traten bei ihm auf. Heute noch gibt es keinen Tag und keine Stunde, wo ich sagen könnte: jetzt war er unartig oder mißgelaunt!"
Samstag, August 9, 2008
Zucht-Probleme 1908
(1971 und) 2008
"Der folgende Bericht, erschienen 1908 in der illustrierten kynologischen Zeitschrift "Der Hund", geschrieben von Herrn Pelzer, (Mit-Initiator des 1901 gegründeten "Kontinentaler Bulldog Club") weist viele Parallelen mit der Situation auf, mit der wir konfrontiert wurden, als wir im Spätsommer 1971 den Club reaktivierten." Herr Pelzer schrieb 1908 in "Der Hund" :
Noch vor acht oder zehn Jahren sah man nur selten auf deutschen Ausstellungen einen richtig guten Bulldog. Die Mehrzahl waren hochläufige, schlecht gebaute Hunde mit lustig getragenen langen Ruten, die Köpfe meistens im Schädel viel zu rund, aber sie waren bisweilen doch ganz passabel. Andererseits waren es stramme Burschen, welche wohl ihren Mann standen. Meistens war man aber nicht so sicher, ob man einen Boxer oder einen Bulldog vor sich hatte. Nach und nach nahm das Verständnis immer mehr zu. Aus England wurde Material importiert, meistens hoch bezahlte aber minderwertige Bulldogs; die besten behielten die Engländer fÜr sich. Diese qualitativ schlechten, teils kranken Hunde mit verzerrten Schultern, wurden von uns als die echten Vertreter ihrer Rasse angesehen. Daß sich unter solchen Umständen die Liebhaberei nicht ausbreiten konnte, ist verständlich. Gute Exemplare waren zu wenig vorhanden um für die Rasse Propaganda machen zu können." Und die Zucht-Situation 2008 ? Heute sieht es anders aus: Fans, die einen langlebigen und vitalen Bulldog wünschen, meiden mehr und mehr - wegen starker Überzüchtung - englische Linien . Der wichtigste Unterschied zur Zeit vor 100 Jahren ist dieser: die über 100jährige Linieninzucht, die zum Standard hingeführt hat, überholte sich inzwischen selbst; sie führte hin zu Vitalitätsverlust und Krankheiten. Auskreuzungen sind das Gebot der Stunde. Leider stehen viele Züchter der Wissenschaft fern; und leider bestimmt kommerzielles Denken viel zu oft "züchterisches" Handeln. Aber darüber mehr in einem späterem Beitrag. In Deutschland gibt es durchaus vitale Bulldogs, die man als "gebrauchsfähig" bezeichnen kann. Man muß zwar länger suchen, aber es gibt sie noch :-) Tipps zum Suchen finden Sie HIER !
Donnerstag, August 7, 2008
Ausstellungen in der Vor- und Kriegszeit Nachdem ich Fotos von Bulldogs in Deutschland von 1912 zeigte, nun ein Bericht von Herrn L. Helbig über Bulldogs während der Vor- und Kriegszeit in Deutschland. Ich selbst lernte Herrn Helbig Anfang der 70er Jahre noch kennen und schätzen.
"Ein dickes Buch könnte ich über meine Erlebnisse mit den Vertretern Englands schreiben. Hierfür reicht aber heute der Raum nicht aus, und somit muss ich mich kürzer fassen. Eines ist jedenfalls erfreulicherweise heute festzustellen, dass Dank der Initiative von Frau und Herrn Wolfsjäger unsere Rasse auf Ausstellungen wieder vertreten ist.
Aus meinen jahrzehntelangen Erfahrungen weiss ich, was für ein kinderlieber Hund er ist. Vielleicht haben sich meine Eltern damals gewundert, wie gern ich Einkäufe bei unserem Bäcker und Konditor in Thüringen machte: bis sie erfuhren, dass der "Dicke", so wurde er gerufen, die Ursache war. Schon nach dem ersten Zusammentreffen war die Freude jedesmal auf beiden Seiten recht gross und stürmisch. Recht stolz war ich, als ich die Erlaubnis vom Besitzer bekam, mit dem "Dicken" zu seinen Eltern in deren großen, parkartigen Garten zu gehen. Diese Freude konnte nur noch gesteigert werden, als meine Eltern mir meinen Wunsch erfüllten, einen Boxer zu schenken. Dann war das Kleeblatt vollständig: der Dicke, unser Flott, der Boxer und unsere Hexe, eine lustige und wenn es sein musste recht kämpferische Dackelhündin. Auf den weiten Wiesenflächen ging dann das Spiel los: immer animiert von dem Dicken, der, wenn er einmal verschnaufen wollte, sich lang auf den Boden legte und alle vier Beine von sich streckte. Diese Freundschaft hielt lange Jahre an, bis mich meine berufliche Ausbildung zu stark in Anspruch nahm. Als ich dann in den Krieg musste, nahm ich von allei herzlich Abschied. Es sollte für meine vierbeinigen Freunde ein Abschied für immer sein, denn keiner hat den Krieg überlebt. Es ist nun immer so, wenn man erst einmal eine Rasse entdeckt hat, kommt man nicht wieder davon los, zumal, wenn man Tierliebe vom Elternhaus aus kannte und dort schon eine Reihe von Rassen kennen gelernt hatte. Es war nun eine besondere Freude für mich, auf der Weltausstellung vom 26. bis 28. April 1935 den damaligen Obmann Herrn Eugen Deter, Berlin, kennen zu lernen und Frau Otti Heermann, die ich schon des öfteren auf Ausstellungen begrüssen konnte. Frau Heermann war damals Zuchtbuch- und Geschäftsstellen- Verantwortliche und machte unter Herrn Deter ihre Anwartschaft als Richter. (Siehe auch den besonders in diesem Zusammenhang wichtigen und interessanten Blog Beitrag vom 5. 10. 2005)
Unter den über 3300 Hunden wurden 17 Vertreter unserer Rasse vorgeführt. So zeigte Mr. William Damiral,
London, "Detford Defiance - 8721" und "Deptford Duplicate - 8722". Ausserdem wurden von Mitgliedern
der Gruppe Südwest Augsburg "Roseville Bizarre - 255o" vorgeführt. Weiter eine Reihe Hunde englischer
Abstammung und den Rest bildeten Hunde aus deutschen Eltern. Wir waren also schon einmal recht weit gekommen.
Ich hoffe, dass wir es bald wieder sind. Für mich war es eine Freude unter Herrn Deter bei dieser letzten Reichssieger Ausstellung meine erste Richter-Anwartschaft für Englische Bulldogs zu machen. Wie ich eingangs schon erwähnte, könnte ich aus diesen Jahren und Ausstellungen berichten, aber der Platz lässt es nicht zu.
Nur kurz darf ich Ihnen noch meinen "Butsch" vorstellen. "Britania Ambassadeur"
2o916/46 2.9.46 Züchter Reg. Boden. Über seine Ahnen und die drollige Geschichte,
wie er nach Deutschland und zu mir kam, berichte ich später im UR unter unseren Seiten.
(Anmerkung: leider habe ich diesen Text nicht. C.S.D.)
"Eines ist jedenfalls erfreulicherweise heute festzustellen, dass Dank der Initiative von Frau und Herrn Wolfsjäger unsere Rasse auf Ausstellungen wieder vertreten ist."
1973 schreibt Kari Wolfsjäger, damals 1. Vorsitzende des CEB (VDH), über Herrn Helbig:
Dienstag, August 5, 2008
Bulldog-Ausstellung anno 1912
Hier einige Fotos, aufgenommen bei
der Deutschen Bulldog-Ausstellung 1912.
Wir sehen, wie sehr sich der Englische Bulldog von damals bis in die 70er Jahre gewandelt hat :
Frau von Lingelsheim war noch 1973 Mitglied im CEB, den ihre Mutter Frau Dr. Berthold 1901 mit initiiert hatte, und sie schrieb in diesem Jahr an Frau Wolfsjäger: "Seit Monaten freue ich mich auf die Berichte und Bilder des Clubs für Englische Bulldogs im Rassehund. Meine Mutter, Frau Dr. Bertold aus Hannover, hatte von 1905-1914 den bekannten Bulldogzwinger "Bonanza", und so bin ich mit Bulldogs groß geworden; meine ganze Liebe gehört den Bulldogs. Zwischen den beiden Weltkriegen wurde nicht gezüchtet und auch später waren nur wenige Tiere vorhanden. Captain Wilbur, ein englicher Offizier, brachte nach Ende des Krieges einen sehr schönen Rüden mit. Trotz seiner Qualität war die Nachzucht nicht gut, vielleicht auch deshalb, weil keine gleichwertige Hündin vorhanden war. Ich kaufte zwei Welpen von ihm, diese wurden aber von Otti Heermann so bewertet, dass sie für mich zur Zucht nicht infrage kamen. Später gab ich sie als pets weg.
Wie sie wissen trage ich mich mit dem Gedanken wieder einen Bulldog zu kaufen. Wenn mein Besuch bei Ihnen auch sehr kurz war, so war es doch für mich ein großes Erlebnis Ihre Bulldogs zu sehen. So viele Erinnerungen an unsere eigene Zucht wurden wach. Meine Familie protestiert zwar gegen die Anschaffung eines Bulldogwelpen, aber sie haben unsere Bulldogs auch nicht erlebt. Nun, wir werden sehen.... " Wie wir sehen, bekam Frau von Lingelsheim wieder ihren Bulldog :-) Mona gefiel mir mit ihrer feinen Ausstrahlung ganz besonders gut :-)
"Zurück zum Standard" ist nach Dr. Eichelberg das Postulat der Stunde.
Vergleichen Sie einmal diese top-fitte 8jährige FCI-Siegerhündin
von 1973 mit dieser FCI-Siegerin (Jugendklasse!)
von 2008, also nach 35 Jahren
"FCI-Zuchtleistung :-(((" ....
Sonntag, August 3, 2008
Eine Geschichte aus dem Ende des 19. Jahrhunderts: "Die zwei Beleidigten" Zunächst eine ganz kleine Einführung in den Stand der Bulldogzucht zum Ende des 19. Jahrhunderts, diesem Büchlein (von 1973) entnommem. Ende des vorigen Jahrhunderts kauften sich wohlhabende Pferdeliebhaber ihre Reit und Wagenpferde in England. Es war üblich bei englischen Pferdegestüten, dass man einen englischen Bulldog sozusagen als vierbeinige Rabattmarke an auserwählte Käufer schenkte. Meist lebten in jedem berühmten Pferdestall englische Bulldogs in Gemeinschaft mit den Pferden. Sie regten die Pferde nicht auf und bildeten eine nationale Ehre für jeden Pferdezüchter. Der alte Herr Krupp in Essen hatte auch bei einem solchen Pferdekauf eine englische Bulldogge als Zugabe erhalten. Solche Geschenke festigen auch geschäftliche Freundschaften.
Immer wieder hatte Krupp die guten Eigenschaften seines Bulldog geschildert, aber wenig Verständnis gefunden. Man liebte eben nicht diesen fremdländischen Hund und gönnte ihm auch nicht den Platz auf der Bank. Der Bulldog fühlte jede Abneigung und nahm im stillen auch eine feindliche Haltung ein, ohne dass die Anwesenden das sehr bemerkten. Der Bulldog liess keinen Blick von seinem Herrn, er lag immer ganz nahe bei ihm auf der Bank. Die Stammtischbrüder rückten ein Stück von dem Bulldog ab, vielleicht aus Angst oder nur aus Abneigung. Mit der Zeit sahen die Herren ein, dass Krupp seinem Bulldog die Treue hielt und nie von seiner Liebe zu ihm abzubringen war. Nun begannen sie langsam und versteckt, den Bulldog zu ärgern. Er sollte am gemeinsamen Stammtisch verschwinden, das war ihr Ziel. Krupp hatte wohl einige Male kleine Anrempelungen, welche seinem geliebten Bulldog galten, bemerkt und warnte! Die Herren lachten, denn was konnte der phlegmatisch scheinende Bulldog schon anrichten! Eines Abends, als wieder alle beieinanderhockten und im lauten Bierbankgespräch über Zeit, Industrie und Politik ihre Bierkrüge schwenkten und hoben, da geschah es! Ein ganz besonderer, hartnäckiger Feind des Bulldogs, mit einer dicken schwarzen Zigarre im Mund, wollte ihm auf tückische Art eins auswischen. Er nahm seinen Mund voll Rauch und neigte sich leise von hinten über des Bulldogs Kopf, blies ihm eine Mundladung voll Rauch ins faltige Bulldoggesicht. In dieser Sekunde war alles verändert. Totenstille, der Rauchbläser hielt sein Gesicht mit beiden Händen, das Blut troff durch seine Finger! Der Bulldog legte sich gerade wieder bequem zurecht, schnaufte, als wollte er sagen: "So, das wäre geschafft". Alle Stammtischbrüder waren entsetzt und erstaunt, wie der schwere Hund den Sprung und den Biss so schnell vollbracht hatte, er war doch schneller und gewandter, als man es ihm je zugetraut hatte. In einer Sekunde hatte sich der Bulldog eine grosse Achtung errungen! Während man sich um den Verletzten kümmerte, erstaunt den ganzen Fall überlegte, stand Krupp auf, gefolgt von seinem Bulldog, und sagend: "Wer meinen Bulldog beleidigt, der hat mich beleidigt!", verliess er seinen Stammtisch. Krupp und sein Bulldog kamen nie wieder an diesen Stammtisch.
Mittwoch, Juli 18, 2007
Kosmo´s und seiner Geschwister Vorfahren und ein Bericht über "Marinbull´s All The Way"
Friedas Zucht (Goomba) basiert auf einem Sohn des berühmtesten US-Bulldogs aller Zeiten: Marinbull´s All The Way. Und James´Zucht (Floral Garden) ist ebenso stark auf einen Nachkommen (Rusty) dieses "Marinbull´s All The Way" ausgerichtet gewesen. Vielleicht passen deshalb - wie es dieser so ausgeglichene und schöne K-Wurf von Floral Garden zeigt - die Zuchtlinien von Frieda und James so gut zusammen !
Sein Nachkomme Robbie starb leider leider vor kurzem 10jährig an Krebs. Sein Nachkomme Macho ist 10jährig und zeugte gerade - auf natürlichem Weg - noch einmal ein vitales Sixpack :-)
Freitag, November 10, 2006
Ein Vorbild
... gibt es Menschen, die sich einer Sache verschrieben haben,...
In jedem Klub, jedem Verein, der sich aus Gleichgesinnten, Idealisten, zusammensetzt
gibt es Menschen, die sich einer Sache verschrieben haben, die sie wachhalten wollen,
der sie neue Akzente setzen möchten. In diesen Kreis sind wiederum Menschen, die
eben aus Idealismus Arbeiten übernehmen und Zeit opfern der Sache wegen. Nun, bei uns
haben wir es nicht mit einer Sache zu tun sondern mit Wesen aus Fleisch und Blut,
vielleicht sogar mit Seele, wenn man den Ausdruck oder den Blick unserer Lieblinge
so deuten will.
"Es ist unmöglich diese Frau nicht zu bewundern !"
Diese vitale, mit immer neuen Impulsen uns überraschende und überzeugende Frau war
für mich die größte in unserem Klub. Ein Ausspruch von Harald Diekmann:
"Es ist unmöglich diese Frau nicht zu bewundern !" Sie nur z. B. von 1911 bis 1019
Krankenschwester in Davos, Unfallschwester für Bergunfälle mit möchentlichen
Besteigurgen von 3-4 Tausesendern, Oberin in einem Lungensanatorium im Odenwald
und später Oberin des Nervensanatoriums in Kassel. Können Sie sich vorstellen mit
welchen Menschen sie es zu tun hatte, wieviel Hilfe und Rat sie vielen Menschen
geben konnte ? Sie hat das alles gemeistert mit Offenheit, mit Fröhlichkeit.
Und dabei war sie immer einfach geblieben, ...
Sie stellte sich etlichen Ehrenämtern zur Verfügung wie z.b. als 1.Vorsitzende
unseres Vereins und des Tierschutzvereins in Kassel. Viele viele Aufsätze,
Abhandlungen und Vorträge geben Aufschluß über ihre Bereitschaft immer da zu
sein für Menschen, die sie brauchten. Und dabei war sie immer einfach geblieben,
keine Spur von Großspurigkeit, im Gegenteil. Jahrelang hat sie im "UR"
(Verbandszeitung des VDH) äußerst interessante Artikel geschrieben, die nicht nur
Klubmitglieder lasen. Noch heute lese ich hin und wider nach in ihren Abhandlungen
über die Rassekennzeichen unseres Englischen Bulldogs.Als Zuchtrichterin war sie unbestechlich, stets tolerant, aber bestimmt. Dabei immer das Ziel der Verbesserung unserer Rasse im Auge.
... Vorbild für viele.
Ich selbst wurde durch meinen Vater auf sie aufmerksam gemacht. Den klaren
freien Blick, der beim Vorstellen auf mir ruhte, werde ich nicht vergessen. Er
war eine Forderung und Weisheit zugleich. Sie war mir auf zwei drei Ausstellungen
schon aufgefallen, denn sie hatte immer einige Menschen um sich herum und
meistens eine Zigarre an. Jeder, der sie kannte, verehrte sie. Sie war eben
eine außergewöhnliche Frau, Vorbild für viele.
... unvergessen bleiben.
Viel zu früh schloss sie am 23.7.1964 für immer ihre Augen, die soviel Leid und
Elend, aber auch Schönes gesehen hatten. Sie ist es wert und mir ist es eine Ehre
etwas über sie zu schreiben, denn sie wird mir und vielen anderen wirklich
unvergessen bleiben.
Otti Heermann selbst schrieb oft humorvoll, und immer voller Liebe und Einsatz über
ihre Bulldoggen. Unten sind Links zu Texten und Briefen von ihr, die ich schon im BB
brachte. Einige weitere werden noch folgen.
Samstag, September 23, 2006
"Das Europäische Hundemuseum" und anderes aus der "WUFF 9/2006"
Das Museum basiert auf den Sammlungen von Dr. Fleig und Dr. Hauck. Dieter Feig war Liebhaber speziell der Molosser-Rassen und der Autor mehrerer Bücher über diese, inklusive des Bulldogs. Unser Bulldog dürfte in dieser Sammlung deshalb gut vertreten sein. Im WUFF-Bericht sind, aus dem Besitz des Museums, zwei sehr schöne Zeichnungen von Elisabeth Peterlik abgebildet, die ich hier wiedergebe.
Bezugsadresse des Kataloges und weitere Infos zum Hundemuseum HIER.
Einleitung dieses guten Artikels, aus der gleichen WUFF-Ausgabe:
Außerdem ist in dieser WUFF ein kleiner Bericht über den auch schon im "BB"
erwähnten, skatebording
Sonntag, Februar 19, 2006
Glückwünsche zum 87. Geburtstag
Bully und meine schneeweiße Ziska waren ein Traumpaar: sie wachte und er kämpfte! Er griff sogar den Donner himmelwärts springend an, wenn Ziska ihn mit aufgeregter Stimme anfeuerte. Meine Mutter hatte Bully wunderbar erzogen. Sie konnte mit ihm zum Metzger gehen - er blieb brav draußen sitzen und ließ sich durch nichts verführen, diesen Platz zu verlassen. Er konnte auch auf Kommando zittern. Das kam so: wenn er baden sollte zitterte er zunächst. "Der Bully zittert ja", sagte meine Mutter mit melodischer Stimme dann immer - und eines Tages zitterte er auf der Stelle los, wenn man genau diesen Satz zu ihm sagte :-) - auch ohne Bad :-(( im Hintergrund. Bully starb mit 6 Jahren den Heldentod: als ein Mofa meinen 91-jährigen Großvater rücksichtslos niedergefahren hatte, griff er dieses sofort voller Wut an. Meine Mutter konnte ihn kaum bändigen. Aber diese Aufregung war zu viel für ihn. Er bekam einen Herzinfarkt und starb. Ziska trauerte sehr um ihn - wie wir alle. Ein kurzer Ausflug in die Bulldog-Vereinsgeschichte meines Vaters: Mein Vater trat damals, als er Bully kaufte, in den "Club für Englische Bulldogs" (gegründet 1901) ein. 1976 wurde er dort 1. Vorsitzender. 1976 gründete sich parallel ein 2. Zuchtverein für Bulldogs im VDH, der DKEB. Unter Federführung des VDH gründeten mein Vater, Doris Ehrenstein und weitere Vorstandmitglieder des CEB, sowie einige Vorstandsmitglieder des DKEB 1977 den ACEB (Allgemeiner Club für Englische Bulldogs). Mein Vater wurde dort der erste 1. Vorsitzende. Die Vereine CEB und DKEB wurden aufgelöst. Der CEB allerdings wurde damals nicht im Vereinsregister Dortmund gelöscht. Zunächst ließ sich die Arbeit im ACEB gut an. Mein Vater und Doris Ehrenstein erhielten für ihren Einsatz die Goldene Ehrennadel des ACEB. Ich selbst erhielt nach der Herausgabe des erfolgreichen 1. Jahrbuches des ACEB die Silberne Ehrennadel und die Mehrheit der Mitglieder wünschte mich daraufhin als Vorstandsmitglied in der Funktion der Schriftleiterin. Auch die bisherige Schriftleiterin war damit einverstanden. Bald aber gab es ersten Streit im ACEB um die Verkaufs-Praktiken einiger Züchter (z.B. wurde ein Bulldog ohne Schließmuskel an eine alte Dame verkauft und vor Gericht dann gesagt, man habe kein Geld um den Kaufpreis zurückzuerstatten), und es gab Streit um die Richtung, in welche die züchterischen Bemühungen für den Bulldog gehen sollten. Die Verfechter der Massiv-Bulldog-Linie setzten sich (1980) durch; konkret: sie wählten den holländischen Züchter Herrn Steffens zum Zuchtleiter, den mein Vater, Doris Ehrenstein und andere aus dem ehemaligen CEB aber in dieser Funktion ablehnten.
Mein Vater, Stu und ich, Doris Ehrenstein und viele andere
verließen nach dieser Zuchtleiter-Entscheidung (1980) den ACEB und gründeten den
Verein der Freunde Englischer Bulldogs
als NICHT-ZUCHT-VEREIN. Wir wollten unabhängig vom Zuchtgeschäft, unabhängig damit von finanziellen Gesichtspunkten,
dem Bulldog als Lobby dienen. Mein Vater war der erste 1. Vorsitzende dieses Vereins,
bis er aus Altersgründen dieses Amt abgab. Heute ist er Ehrenmitglied des VdFEB und ich
möchte ihm an dieser Stelle für sein Engagement für den Bulldog und für unseren VdFEB
von Herzen danken.
Meine Eltern hatten nach Bully für viele Jahre Bulldog Billy2. (Billy1 starb mit 16 Wochen am Wasserkopf-Syndrom). Später, nach dem Tod meiner Mutter, lebte mein Vater dann einige Jahre allein mit Bulldog Dewrie, dem letzten Bulldog meiner Eltern. Der war sehr krank: Gaumensegel zu lang, Gehörgänge ewig entzündet weil zu eng, schiefer Kiefer mit faulen Zähnen, Entropium an beiden Augen, Zwischenzehen-Geschwüre, Akne, Arthrose, Prostataprobleme ... Dewrie war ein trauriger Hund. Alma und später Wilma behandelten ihn wie ihren wehrlosen Prügelknaben :-((. Ich mußte immer eingreifen. Aber Dewrie war "Papas Liebling". Mein Vater pflegte Dewrie hingebungsvoll und mit großer Liebe, obwohl er gehbehindert ist und damals schon krank war. Das haben wir alle sehr bewundert. Mit 9 Jahren wurde Dewrie zu Hause eingeschläfert; es ging nichts mehr mit ihm. Mein Vater war inzwischen auch selbst zu pflegebedürftig geworden, um noch einmal einen Bulldog zu halten. Er erfreute sich aber immer von ganzem Herzen an Wilma - und jetzt wieder an Frieda.
Also Pa, ganz liebe Glückwünsche von mir und unserer "Bulldog-Gemeinde " zu Deinem Geburtstag!
Donnerstag, Oktober 6, 2005
Ein Zeitgenosse spricht über Otti Heermann
Von Otti Heermann selbst kann ich noch etwa 2-3 Geschichten bringen, was ich auch gerne tun werde. Vorher halte ich es aber für sinnvoll und wichtig, etwas mehr über die außerge- wöhnliche Persönlichkeit dieser deutschen Bulldog-Züchterin zu informieren. 1982 traf ich auf einer Bulldog-Austellung den damaligen Präsidenten des "Holländischen Bulldog Clubs", Herrn Dr. W.K.J.J. van Ommen Kloeke. Er war Zeitgenosse von Otti Heermann und schrieb mir auf meine Bitte hin den unten folgenden Bericht über sie.
Ich warne ungeduldige Blog-Besucher ;-) :
Dr. W.K.J.J. van Ommen Kloeke Vor mir auf dem Tisch liegt eine seltsam geformte Brosche. Für einen Außenstehendenwird sie höchstens von geringem historischen Wert sein. Aber für mich ist sie sehr wertvoll. Weil sie eine Erinnerung an eine Frau herstellt, die sich in der Ausübung ihrer streng gezogenen Lebensprinzipien tapfer und streithaft für eine Hunderasse einsetzte, die ihre ganze Liebe war, die Englische Bulldogge.
"Continentaler Bulldog Club 1904"
Die Brosche besteht aus zwei Teilen. Das Oberteil ist ein emailliertes Dreieck,
blau mit weißem Rand, innen mit den Buchstaben "RDH"; eine Abkürzung für
den um den zweiten Weltkrieg aufgelösten "Reichsver-band für das Deutsche Hundewesen".
Unter dem Dreieck hängtan zwei dünnen Kettchen eine silberne Münze, 22mm im Durchmesser,
worauf in der Mitte der Kopf eines Englischen Bulldog abgebildet ist. Darum herum steht
in kleinen Buchstaben "Continentaler Bulldog Club 1904".
Diese Brosche wurde mir 1935 von der damaligen Sekretärin des Clubs,
Frau Otti Heermann, geschenkt.
... 1935 bekam ich von der Familie
Heermann eine Einladung ...
Unser Kontakt kam zu Beginn der dreißiger Jahre zustande. Ich
schrieb für die kynologische Presse verschiedene Artikel über
den Englischen Bulldog und Frau Heermann fragte mich, ob sie
für ihren Club das eine oder andere daraus entnehmen dürfe.
Ein Briefwechsel entstand, und 1935 bekam ich von der Familie
Heermann eine Einladurg zu einem Besuch, um mein Urteil über
die vorhandenen Bulldoggen abzugeben, vor allem auch, weil ich
meine Kenntnisse hierüber in England erwerben konnte.
Wir lernten auch Mißtrauen und Verrat kennen, auch das Untertauchen.
Es wurde ein merkwürdiger Besuch. Nicht wegen der Hunde, sondern wegen der unheimlichen
Atmosphäre, in der gelebt wurde.
Denn ich wurde direkt nach meiner Ankunft mit Nachdruck ersucht, im eigenen Interesse
nicht über Politik zu sprechen, wenn andere dabei wären, und vor allem kein Interesse
für Uniformträger oder militärische Ausrüstung zu zeigen, die mir auf der Straße
zufällig begegnen würden. Befremdent fand ich es auch, daß ich wiederholt feststellen mußte,
daß wir bei Spaziergängen in Kassel beschattet wurden. Ich fragte dann wer das wäre, der
sich immer verbergen würde, wenn ich das Haus der Heermanns betrat.
Mir wurde geantwortet, ich solle darauf einfach nicht achten.
- Erst viel später, als wir nach kurzem Krieg besetzt worden waren, begriff ich alles.
Wir lernten auch Mißtrauen und Verrat kennen, auch das Untertauchen.
... ihre Englischen Bulldoggen
nicht allein im Garten laufen lassen konnte, weil schon einer vergiftet worden war.
Dr. Kurt Heermann, Rechtsanwalt und Notar, erzählte mir, daß er es sehr schwierig habe, da
er kein Mitglied der "Partei" sei. - Er ist dies auch nie geworden - und daß er darum stets
Angeklagte zu verteidigen bekam, die gegen die neue "Ordnung" verstoßen hätten
oder dessen verdächtigt würden. Eine unter diesen Umständen äußerst heikle Angelegenheit !
Schlimm fand ich es auch, daß Frau Heermann ihre Englischen Bulldoggen
nicht allein im Garten laufen lassen konnte, weil schon einer vergiftet worden war. -
Aus Haß gegen die Engländer !
... 1936 nach Köln zur Reichssieger- Ausstellung ...
Bei meinem Abschied versprach ich im nachsten Jahr am 23. und 26. April 1936 nach Köln
zur Reichssiegerausstellung zu kommen. Frau Heermann würde dort die Englischen Bulldoggen
richten und dann auch gerne meine Englische Bulldoghündin sehen, über die sie schon soviel
gehört hatte. Das war "Christmas Snowball", die viel Reklame für diese Rasse machte,
indem sie zweimal Beste der Ausstellung und auf zehn hintereinander folgenden
Ausstellungen Beste der Doggenartigen Hunde geworden war.
... durch hereinfliegende Glasscherben verletzt würde.
Die Reise zur Reichssiegerausstellung 1936 verlief nicht besonders günstig. Mein Vater
fand, daß sein gerade volljährig gewordener Sohn nicht alleine fahren sollte
und hatte einen Freund mit Auto gechartert.
So fuhren wir zu dritt mit einer Bulldogge nach Köln. Doch kurz vor
der Stadt fuhr unser Fahrer unter äußertst ungünstigen Witterungsver-hältnissen auf einen
großen Lastzug auf. - Ich konnte mich noch
so eben über die Bulldogge beugen um zu vermeiden, daß das Tier durch
hereinfliegende Glasscherben verletzt würde. Dadurch war glücklicherweise die Bulldogge
unverletzt geblieben, außer, daß sie mit Blut verschmiert war. Ich hatte mir nämlich
einige leichtere Verletzungen an den Händen zugezogen, zum Glück nichts Ernsthaftes.
Unsere erste Handlung am Abend im Hotel war, die rotweiße Bulldogge wieder zu einer
reinweißen zu machen, welches mit einiger Anstrengung im Badezimmer gelang.
... unter keinen Umständen den Reichstitel an einen Ausländer ...
Aber ein Unglück kommt seiten allein. An diesem Abend erzählte uns Frau Heermann,
daß der "RDH" (Reichsverband für das Deutsche Hundewesen) ihr zur Bedinggung gemacht
hätte, unter keinen Umständen den Reichstitel an einen Ausländer zu vergeben.
Die Tränen standen ihr in den Augen, als sie uns dies mitteilte.
Wir haben noch in Erwägung gezogen die Meldung zurückzuziehen aber dann doch
beschlossen, "Snowball" in den Ring zu bringen.
... die Spannung wurde immer unerträglicher.
Es wurde das spannendste Richten, welches ich in meinem 48-jährigen Hundeleben jemals
mitmachte. Es war eine stattliche Anzahl Bulldoggen gemeldet, neben unserem "Niederländischen
Champion" auch noch zwei Champnions aus Skandinavien. Erst wurden die 'Rüden - und für
unseren Geschmack - sehr langwierig, gerichtet. Ein deutscher Hund gewann.
Wieder verging eine Zeit bis die Jugendklasse Hündinnen gerichtet wurde,
die Spannung wurde immer unerträglicher. Dann kam endlich der Moment, in dem die die sechs
Hündinnen der Offenen Klasse in den Ring gerufen wurden, "Snowball" hatte zum Glück
ihren Autounfall vergessen. Sie ging mit locker rollendem Gangwerk ihre Runde und blieb
auf mein Kommando unbeweglich stehen. Dies hatte ich ihr so beigebracht,
und ich konnte auch die Leine neben sie auf den Boden legen, eine Übung, die immer Eindruck
auf die Richter macht. Denn gut vorführen, das ist der halbe Gewinn ! Sie stand wie
ein echter "John Bull", mit mächtigem, doch weiblichem Kopf, etwas erhoben, die
kräfigen Vorderbeine neben der breiten Brust. Mit elegantem Karpfenrücken, gut
gewölbten Rippen und einer schlanken Hinterhand, sie stand dort wie ein Standbild.
Die Richterin ging mehrmals an den sechs Hunden vorbei, aber sie kam jedesmals zu
"Snowball" zurück. Und dann brach die Spannung..., sie kam zuletzt auf uns zu und
gratulierte mir. "Snowball" war Reichssieger 1936 geworden.
... einen offiziellen Brief vom "RDH".
Einige Wochen später bekam Otti Heermann einen offiziellen Brief vom "RDH". Ihre Erlaubnis
zum Richten wurde eingezogen mit der Begründung, daß sie nicht das Wissen hätte
um diese Rasse weiter zu richten....
... welch beinahe hoffnungslosen Kampf ...
Wir sind uns persönlich nie wieder begegnet. In den Kriegsjahren war dies natürlich
ausgeschlossen, auch danach kamen alle verabredeten Treffen nicht mehr zustande.
Wir hielten wohl den schriftlichen Kontakt aufrecht, wenn auch manchmal mit großen
Zeitabständen. Bei diesem Briefwechsel wurde deutlich, welch beinahe
hoffnungslosen Kampf Frau Heermann führen mußte, um die Rasse durch den Krieg
zu erhalten und danach wieder aufzubauen. Es erscheint mir für die Geschichte der Rasse
in ihrem Land von Bedeutung, daß ich hierüber das ein oder andere aus ihren sorgfältig
aufbewahrten Briefen wiedergebe.
Diese Hunde schlafen nun in des Toten Bett...
Am 26. 11. 1940 schreibt Otti Heermann :"Hunde habe ich 5 Stück, es geht ihnen sehr gut. Bull ist aber tot, er hatte ein Hodengewächs so dick wie ein Kopf Rotkohl. Er mußte getötet werden, es war schrecklich! Auf dem Kopf dieses Briefes ist sein Bild. Bonny ist auch tot, er hatte Magengeschwüre und war drei Jahre in ärztlicher Behandlung. Täglich erbrach er sein Essen. Nita hat mehrere Würfe gehabt und bei sechs Jungtieren waren immer drei Hunde "Vorzüglich" auf allen Ausstellungen ! - Herr Max Lehmann ist plötzlich gestorben, ich habe sehr gute und sehr teure Hunde aus seinem Zwinger gekauft. Zweijährig, ich werde damit züchten. Der Zwinger Lehmann ist aufgelöst. Später, so Gott will, sprechen wir darüber. Lehmanns Tod war eine Katastrophe. Ich habe geholfen den Zwinger aufzulösen. Es waren 17 Hunde! Die Witwe hat zwei davon behalten, die ältesten, die ersten Zuchthunde zum Andenken an ihren lieben Mann. Diese Hunde schlafen nun in des Toten Bett neben dem Bett von Frau Lehmann."
... wir haben nun alles vorloren, ...
Am 5.12.1946 schreibt Frau Heermann in den ersten Brief nach dem Krieg:"Wir haben gewiß Furchtbares durchgemacht, wir haben nun alles vorloren, aber es ist mir möglich gewesen mich neu einzurichten. Wir haben wieder ein Heim, ich habe wie früher die Vereinstätigkeit. Wenn Sie einmal nach Deutschland kommen, hoffe ich, daß Sie uns einmal besuchen."
Die Nazis haben sie erschossen, ...
Und an anderer Stelle:"Meine Bulldogrüden leben noch. Meine Hündin ist leider bei einem Angriff ums Leben gekommen. Meine Rüden sind Witwer und weinen nach einer Frau, die sie aber nicht bekommen. Es gibt in Deutschland nur noch drei oder vier Bulldoggen. Die Nazis haben sie erschossen, weil es eben englische Hunde waren !"
Im Frühjahr 1947 arbeitete sie mit an der großen
internationalen Ausstellung in Köln.
Aber Frau Heermann setzte sich durch. Im Frühjahr 1947 arbeitete sie mit an der großen
internationalen Ausstellung in Köln. Sie durfte auch wieder richten.
Dann bekam ich das Angebot am 6.8.1950 nach Dortmund zu kommen, wo eine
Clubschau abgehalten werden sollte. Otto Borner lud mich auch persönlich ein. Alle
Vorbereitungen waren getroffen, doch im letzten Moment mußte ich absagen. - Dann kam die
Einladung im Jahre 1950 in Osnabrück eine Anzahl Rassen zu richten, darunter auch
die Englischen Bulldoggen. Ich nahm die Einladung in der Hoffnung an nun endlich, nach 17
Jahren, Otti Heermann wieder die Hand zu drücken. Es sollte nicht sein. Eine Krankheit
machte ihr die Reise unmöglich.
Etwas später hörte ich, daß
sie gestorben war ...
Meinen letzten Brief an sie schrieb ich als damaliger Sekretär des "Holländischen Bulldog Club" an
Frau Otti Heermann als Sekretärin unserer deutschen Schwestervereinigung als Antwort auf
ihre Anfrage, in welchem Alter frühestens eine Englische Bulldog Hündin gedeckt werden
könnte. Aber darauf habe ich keine Antwort mehr erhalten. Etwas später hörte ich, daß
sie gestorben war ...Wir leben in der Hundewelt schnell und Namen werden bald vergessen. Darum bin ich Frau Cornelia Deermann dankbar, daß sie mich gebeten hat, etwas über Otti Heermann zu schreiben, eine tapfere und unerschrockene Frau, die für ihre Rasse buchstäblich durch´s Feuer ging. Wir haben sie nicht vergessen.
Sonntag, Juni 12, 2005
Vor 60 Jahren Kriegsende
Otti Heermann erzählt: "Eifersüchtig war er wie ein Othello. Wollte mir jemand die Hand geben, so war er zur Stelle, um es zu verbieten. Niemand durfte mir in meinen Mantel helfen, in allem sah er Gefahren für mich. In der Gastwirtschaft mußte ich dem Kellner meinen Teller reichen, kein Kellner durfte ihn mir fortnehmen. Manchmal war es unangenehm, und ich hätte gerne gewünscht, er wäre friedlicher gewesen. Es war unmöglich Blackman zu verändern, und bis zu seinem Tod blieb er scharf und temperamentvoll. Er war einer meiner allertreuesten Bulldogs, und das will bei unserer Rasse etwas heißen.
Wieviel Angst habe ich ausgestanden, wenn wir Vollalarm hatten und Ex in aller Ruhe die Treppe zum Keller ging, ...
Ex war dagegen anders. Wieviel Angst habe ich ausgestanden, wenn wir
Vollalarm hatten und Ex in aller Ruhe die Treppe zum Keller ging,
das konnte man nur für einen Zeitlupenfilm verwenden. Kein Anfeuern
half, er blickte mich höchstens an, als ob ich leicht verblödet wäre,
meine Erregung war ihm unverständlich. Aus dem auf der Treppe
stehenden Wasser-Reservoir goss ich Wasser hinter ihm her, aber
auch das lief an ihm ab, ohne irgendwelche Veränderungen in seiner
Gangart hervorzurufen. Eiche, seine Schwester, war etwas
verständiger, jedenfalls war sie längst im Keller, bevor Ex erschien. Aus allen Angriffen habe ich meine Hunde retten können, aus dem brennenden Haus in der Kaiserstraße holte ich sie heraus, schloss sie ein in ihre Reisekisten, welche eigentlich nur zum Besuch der Hundeausstellungen angeschafft waren. Eine ganz böse Nacht lang standen meine Hunde in ihren Kisten auf der Straße. Immer waren sie geduldig und folgsam, immer fügten sie sich in Unabänderliches, was ich auch von meinem temperamentvollen Blackman sagen konnte.
Dann bekamen wir Notquartiere...
Dann bekamen wir Notquartiere in einer kleinen Villa in der Schlossreichstraße. Alle drei Bulldogs fügten sich,
nahmen auch zeitweise mit dem Aufenthalt in der Waschküche des Hauses vorlieb.
Bei Regenwetter konnten sie nicht im Garten sein, und die zwei uns
zugewiesenen Wohnräume waren teilweise Schlaf- und Büroraum. Die
Küche wurde von anderen ausgebombten Familien mitbenutzt. Ich mußte
auch alles verhüten, Mitbewohner zu verärgern. Wenn man Hunde hat,
muß man immer den untersten Weg gehen.Der Krieg war zu Ende, die Sieger zogen ein. Es mußte wohl bekannt geworden sein, daß ich Englische Bulldogs hatte - auch bei den Herren der Besatzung. Schon wenige Tage nach dem Einzug der Besatzung kam in der Frühe ein deutscher Offizier a.D. zu mir. Es war Herr von Beesten. Sehr offiziell teilte er mir mit, daß einige Herren von der Besatzung meine Englischen Bulldogs zu sehen wünschten. Er ermahnte mich, absolut zu gehorchen, meine Hunde vorzuführen, deren Papiere zu zeigen alles weitere würden die Herren dann entscheiden. Er selbst habe die Rolle des Dolmetschers übernommen.
... durch die furchtbaren Angriffe hatte ich sie gerettet, ...
Ich war wie gelähmt vor Schreck - denn sah das nicht aus wie eine
Enteignung, sollte ich jetzt noch meine geliebten Bulldogs verlieren?
Durch die Nationalsozialisten war mir nichts weiter geschehen, trotz
allem Hass auf meine Auslandsrasse. Durch die furchtbaren Angriffe
hatte ich sie gerettet, manche Nacht sie heimlich im Keller des
Finanzamtes untergebracht, immer gezittert, daß man sie mir auf
die Straße setzen würde, allem preisgegeben, sie dann wieder im
eigenen Keller untergebracht, der starke Mauerrisse bekommen hatte
und für Menschen untauglich als Luftschutzkeller erklärt worden war
- immer wieder gerettet, und was kam nun?
... jetzt mußten meine Bulldogs sich selber retten, ...
Der Tag ging zu Ende, nichts geschah, also wohl am anderen Morgen?
Die halbe Nacht probte ich mit meinen Hunden in der Waschküche: 'Gut
aufpassen, fass an, jeden fasse, der kommt, Black, Ex, Eiche,
fasst, fassen, passt auf..!' Alle meine Kommandos waren unter
Tränen hervorgebracht, da saß ich bei meinen Hunden auf dem
Steinboden in der Waschküche, ein Bild des Jammers. Meine Hunde
hörten gut zu, Blackman wollte gleich los, seine rotunterlaufenen
Augen zeigten mir schon seine ganze Wut. Ex und Eiche waren
aufmerksam, sahen auch umher, fanden aber nichts Aufregendes,
rollten sich wieder zusammen zum üblichen Schnarchkonzert.
Das wußte ich bestimmt, Black war richtig, der hatte mich
verstanden! Aber Ex und Eiche, die waren für mich verloren! Der andere Morgen kam und mit ihm Herr von Beesten und drei amerikanische Offiziere. Gefasst ging ich ihnen entgegen. Ja, Englische Bulldogs vorführen mit ihren Papieren - ich hatte die Ahnentafeln alle gerettet, gehütet wie meine eigenen Papiere.
Und als ich in die Waschküche kam, traute ich meinen Augen nicht, da saßen Ex und Eiche wie zwei Wahnsinnige, brüllten vor Wut, waren nicht zu halten - was war denn das - die Veränderung durch das Wutgeschrei meines Black, wollten sie nun genau so tapfer sein, mir und sich helfen? Schnell leinte ich sie an und heraus mit ihnen, bevor die Zorneslust verrauschen würde.
Die Herren gingen und mir zitterten die Hände und Beine, ...
Friedlich standen die Herren wieder im Garten, aber als ich mit den
beiden Wütenden kam, da liefen sie schnell wieder zum Gartentor
hinaus und hielten den Griff von außen fest. Der eine Offizier meinte
zu mir hingewendet: 'Haben Sie gemacht Pepper unter die Schwanzen
wie bei Pferde?' Ich verneinte und sagte nur, daß meine Hunde immer
so wären! (Frechheit hilf mir!) Die Herren wollten nicht mehr
bleiben, ich hörte nur ihre abfälligen Worte. 'Nix got, slechte,
falschen Dogs, nix got...' Die Herren gingen und mir zitterten die
Hände und Beine, wir stolperten zur Waschküche, Ex und Eiche gingen
rückwärts, immer die Augen noch zum Gartentor, ob nicht doch noch
eine Gefahr vorhanden .....
Ja, also das waren Bulldogs, in der Not doch keine Phlegmatiker, sie hatten mich und Black verstanden, ich hätte sie alle drei totdrücken können vor Glück, alles war gut, da saß ich wieder auf dem Steinboden mit meinen Bulldogs, gelacht und geweint habe ich. Liebe gute Bulldogs, konnte ich denn jemals zweifeln an eurem Verstand, an eurer Treue, wie habe ich euch Unrecht getan!"
Freitag, Juni 10, 2005
Noch einmal Vorkriegs-Bulldoggen
Martina und ich schrieben Herrn Drechsel an und besuchten ihn Anfang 1991 in Krölpa. Er starb im Oktober 1991; ich war froh die Gelegenheit gehabt zu haben, ihn über den Englischen Bulldog in den Vorkriegszeiten erzählen zu hören. Auf einem kleinen Diktiergerät nahm ich damals einige seiner Geschichten auf. Beim Aufräumen fand ich heute diese alte Diktierkassette wieder. Der Ton ist ziemlich schlecht, aber das meiste noch verstehbar. Hans Drechsel wurde 1902 in Thüringen
geboren. Er liebte den
Bulldog
schon als Kind und züchtete ihn auch später.
In dem 30er Jahren lernte er die berühmte Züchterin
Otti Heermann auf Ausstellungen kennen und schätzen. In diesem
Zusammenhang nur am Rande : Otti Heermann
baute nach dem Krieg mit ihren wenigen Bulldogs, die sie in ihrem
Kasseler Zuhause unter riesigen Schwierigkeiten über die Kriegsjahre
versteckt am Leben erhalten hatte, die
Bulldogzucht in Deutschland
und den Bulldog-Zuchtverein CEB wieder auf.
"Bulldoggen kenne ich seit meiner Schulzeit. Ich war 10 Jahre alt, da hatte der Pferdeschlächter aus Plauen eine Bulldogge. Ich durfte sie ausgeführen, und seitdem bin ich närrisch auf die Bulldoggen.... und 1917 war da ein verückter Kerl, der auch Rennfahrer war, der hatte eine Bulldogge.....
'Und gleich im Bordell hat der Bulldogrüde meine
Bulldoghündin gedeckt.'
Ich wurde eine Treppe hochgeführt, eine wunderschöne Dame kam,
und gleich kam der Hund mit. Die Bordellmutter war die Besitzerin
des Bulldogs. Und gleich im Bordell hat der Bulldogrüde meine
Bulldoghündin gedeckt. Ein solcher kleiner Bulle war das, ich hatte
richtig Angst um meine 'Afra', sie war so schmal.
Dann habe ich mich bei der Polizei bedankt.
Das hat einen schönen Wurf gegeben. Da hatte ich 4 Stück. Ich hab annonciert. Aber niemand wollte einen Welpen. Dann hab ich sie an einen Händler verkauft, das Stück für 50 Mark. Zum zweiten Decken fuhr ich nach Chemnitz zu einem Fabrikanten, der einen Rüden aus England hatte. Aber da hatte ich Pech damit. Die 4 Welpen sind nach der Geburt gleich eingegangen. Das war traurig. ..."
Mittwoch, Juni 8, 2005
Ein schönes altes Bulldog-Kinderbuch
Das Buch bekam ich 1954, ich war also neun Jahre alt. So einen Freund wie Bulli, den wünschte ich mir auch! Gemeinsam mit Peter rettete er Lerchenkinder im Feldnest vor der Heusense, ein Uhubaby wurde im Wald gefunden und aufgezogen, der Ziegenbock mußte nicht zum Metzger, die beiden befreiten einen armen Kettenhund, ... alles Geschichten so richtig für mein tierliebendes Kinderherz.
Erst vor ein paar Jahren, als ich den Speicher in meinem Elternhaus nach meinen Kinderbüchern ganz allgemein durchwühlte, fiel mir dies Buch wieder ein. Aber es war verschwunden. Leider. Das machte mich richtig traurig. Und am letzten Wochenende, ich besuchte meine Schwestern und meinen alten Vater, da fand ich dies Buch zufällig unter ganz anderen Büchern in der elterlichen Bibliothek wieder. Ich freute mich riesig. In Kinderschrift steht mein Name, ganz bescheiden am Rand, hinein geschrieben.
Der wichtigste Satz (bestimmt schon damals für mich)
in diesem Buch ist : 'Bulli ist nämlich ein sehr gescheiter Hund,
von dem der alte Knecht Franz sagt : 'Der hat Menschenverstand!''
In den 60/70er Jahren gab es diesen vitalen Typ des Englischen Bulldogs noch in England
und auch in Deutschland : hier besonders in der Cincinatti-Zucht,
die wesentlich auf dem mit 6 Monaten aus Wales importierten Welt-Champion
Dewrie Drummer Boy
basierte. Bully und meine erste Hündin Ziska waren seine Kinder.
Deshalb liebe ich genau diesen Typ des Englischen Bulldogs auch
heute noch so sehr. Frieda wird auch solch ein Typ Bulldog
werden, denn das war ein
Entscheidungskriterium für den US-Zwinger Goomba (Goomba ist ein
Eingeborenenwort und heißt 'Freund'), in dem sie am 20. Mai 2005 geboren
wurde :-))) Doris Ehrensteins Willie wurde im gleichen Zwinger genau
ein Jahr vorher, am 20. Mai 2004, geboren : welch ein gutes Omen !
Denn, wie Ihr hier im Bulldog-Blog lesen könnt,
Willie ist ein wirklich besonderer Hund ;-) In Rußland überlebte dieser kernig gesunde 'Vorkriegs-Typ' des English Bulldog bis heute, wie ich im Mai-Blog (siehe Blog-Archiv) an Beispielen zeigte. BigJim, einer dieser bulldoggigen 'Ur-Typen ;-)' ist unten auf der Seite von seiner sanften Seite :-)) zu sehen. Ein weiteres Beispiel dieses früheren, vitalen Standard-Bulldog-Typs ist Bonzo . Er wurde in Wien im Hobby-Zwinger Charming Huge gezüchtet. Er gehört Gertrud Warner und bezauberte mich bei einem Besuch durch seinen Charme und seine ungebremste Lebendigkeit.
'Der hat Menschenverstand!'
Wie hieß es über den Bulldog-Verstand
so treffend im Kinderbuch? Das meinen die Werbeleute auch! Deshalb bleiben wir jetzt mit der Werbung beim Lesen ;-)
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