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Cornelias 'Bulldog Blog' ...
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Archiv-Organisation vom 15. Juli 2009:
Archiv Mai 2005 - August 2008 : Die Beiträge zu diesem Thema - von September 2008 bis heute - erreichen Sie über das Thematische Inhaltsverzeichnis in den jeweiligen Monatsarchiven.
Anfangsfolge (August 08 - März 08)
Dienstag, August 19, 2008
Erdschatten und Schattenspiele
Überhaupt Stöckchen... es war ein herrlicher Tag gewesen, und wir waren das Silberbachtal durchwandert.
Glückliche Seelen lassen sich nicht von Schatten verstören, das dachte ich abends, als ich Kosmo und Frieda - unter dem vom irdischem Schatten versteckten "Mann im Mond" - so unbeeindruckt herumspringen sah :-)))
Frieda und Kosmo haben Recht:
Montag, Juli 28, 2008
Besuch bei Chilli und Rudel
Zudem ist Chilli sehr wohlerzogen! Sie sitzt bei Tisch und rührt wirklich nichts an !!! (Und dabei kocht Anke wundervoll gut !! Danke Anke, es waren reine Schlemmertage (Lippenlecken ;-) bei Dir!)
Ein 150 Jahre altes, so gemütliches wie herrschaftlich-weiträumig gebautes Forsthaus. Es liegt in einem mehrere 1000 qm großem Garten mit einer echten Brunnenanlage vorm Haus, mit uralten Bäumen in den Wiesen, und einem Urwald-Streifen am Rande... Der nächste Nachbar ist ein Storch... Chilli lernte hier das Brombeerenpflücken und : ein Bulldog traut sich, wie wir wissen, fast alles zu - Chilli lernte im Urwald sogar die Anfänge des Bäumekletterns... Es würde mich nicht wundern, wenn sie es eines Tages auch soweit bringt! Vorab hatte ich meinen Aufenthalt hier in Zölkow bei Chillis Rudel "Besuch im Forsthaus" genannt, aber schon am ersten Abend fand ich nur noch die Formulierung "Urlaub im Forsthaus" passend.
Die großen Hunde zogen den Eßzimmerstühlen den schönen Holzfußboden und das Sofa vor :-))
Wismar
ist ein zauberhaftes Hafenstädchen, ein Besuch lohnt sich.
Parchim ist dabei sich auch zu mausern, vieles ist schon
renoviert, manches wird gerade. Wunderschöne Bachsteingotik auch hier!
Schwerins Schloß könnte Neuschwanstein den 1. Rang als
Märchenschloß streitig machen.... Zum Träumen
schön
im Wasser gebaut... Noch etwas Spezielles zu Schwerin :-)
Das war irre im Studio: so viel Bildschirme, Mischpulte, Anrufe, Nachrichtenticker... alles muß im Blick gehalten, abgewägt, einsortiert werden, und das auch noch möglichst gleichzeitig. Kompliment Ina, wie Du das schaukelst! Und deinen spontanen Humor dabei auch noch so selbstverständlich einbringst!
Donnerstag, Juli 24, 2008
Heute freuen wir uns mit Gastbloggerin Anke Teloudis :-) Wiedersehen macht Freude ...
Kimo MUSS als Hirtenhund Alarm schlagen, Anna, das ernsthafte Retrievermädchen hofft auf Gast-Unterstützung bei der Lösung aller Weltprobleme, Ronja als Retrievermama und Rudelchefin hält erfreut Hof - und CHILLI überschlägt sich regelmäßig in ihrer Begeisterung für ihre neuen "Entertainer" ! Grund genug also, die Begrüßung anfangs nur Chilli zu überlassen ! Und dann war es auch schon soweit : das knuddelige gelbe Auto hielt auf unserer Einfahrt - Auto - und Haustür gingen fast gleichzeitig auf, und ein 4beiniger Kugelblitz sauste in Richtung Cornelia um die übliche Begrüßungszeremonie (Ja ich weiss, eigentlich sollte Hund nicht anspringen... ;)) zu starten ! ABER - hier lief etwas ganz anderes ab ! Nach dem ersten Körperkontakt und dem offensichtlich gleichzeitigem ERKENNEN und ERINNERN verwandelte Chilli sich in einen WELPEN :o !!! Über mehrere Minuten freudig winseln, sich wälzen, immer wieder "quietschen", Gesicht ablecken, in die Schuhe "beissen", Hände "auffressen" ... nur unterbrochen von Luftsprüngen und sich-vor-Cornelias-Füße-werfen, das wäre schon viel viel mehr, als selbst Ina und Rob nach ein paar Tagen Abwesenheit erwarten können ! Nur - Chilli's Freude liess sich damit allein offenbar nur unzulänglich ausdrücken ! Eine Welpenspezialität hatte sie noch in Reserve : DER SPRINGBRUNNEN !!! Auf dem Rücken liegend, entzückt mit allen Vieren strampelnd hörte sie die Worte ihrer Babytage : "Wo ist Friedas schönes Kindchen?" .... und damit brach (wortwörtlich) der "letzte Damm". Chilli pieselte eine Fontäne - und Cornelia damit eine wahre "Freudendusche".
Später durften auch die übrigen Rudelmitglieder Cornelia begrüßen und sich anfreunden. Und selbst Kimo, der rassebedingt jeden für einen potentiellen Viehdieb hält ;), hat Vertrauen zu Cornelia gefasst.
Sonntag, Juli 6, 2008
Heute ein älterer Text von Gastblogger Stu Savory Wesen des English Bulldog
Der Bulldog ist kein Hund für jedermann - manche sagen, er sei gar kein "richtiger" Hund.
Freitag, Juli 4, 2008
Die Dame am Tisch :-)
Wenn wir uns nur etwas länger, als ihrer Meinung nach unbedingt notwendig, zunächst zu diesen absurden Wasser- und Naßmachquälereien im Badezimmer aufhalten, dann beschleunigt sie das Geschehen zielstrebig: Sie schließt sich selbst (per Schnappschloß) in der Gästetoilette ein - damit wir sie unverzüglich befreien müssen, oder sie rennt bellend und grollend zur Terrassentür - damit wir sie eiligst im Abwehrkampf gegen Räuber unterstützen müssen, oder, genügen diese Maßnahmen immer noch nicht, dann schleppt sie ihren Kauknochen an und plaziert ihn inmitten unserer Hosen und Hemden, legt sich darauf und beginnt an diesem Kauknochen in für unsere Sachen bestandsbedrohender Art und Weise herumzureißen. Wir beeilen uns dann..... Jetzt gehen wir in die Küche - und Wilma legt sich geduldig wartend auf ihre Decke am Eßzimmertisch, die zwischen unseren Stühlen (als ihre "Serviette") ausgebreitet ist. Jetzt treibt sie nicht mehr. Vielmehr scheint sie diese Küchengeschehnisse als Vorspiel, als Vorfreude durchaus zu genießen. Soviel plötzliche Geduld ist einfach nicht anders zu erklären.
Zuerst, sogar vor dem ersten Schluck Kaffee, mache ich ihr ein "Bütterchen", wie wir im Rheinland sagen. Kleingeschnittene Stückchen Brot mit Wurst, manchmal auch mit Roastbeef oder anderen Schleckereien darauf. Sie soll doch nicht "leben wie ein Hund", unser Herzensliebling, nicht wahr? Solange sie das Messer in meiner Hand in Bewegung sieht, solange wartet sie selbst bewegungslos, ruhig, voller Vertrauen alles zu bekommen, was sie sich so sehr wünscht. Sie springt nicht hoch, sie nervt nicht, sie grapscht nicht, gesittet und sattsam nimmt sie jedes Stückchen aus meiner Hand. Dann darf ich essen. Eine halbes Brötchen läßt sie mich nun ungestört genießen, denn nun ist Stu an der Reihe, ihr Liebe und Nahrung zu erweisen..... Ist der Tisch leer von allem Essen, dann ist sie zufrieden. Sie räkelt sich ein bißchen, wackelt mit dem Schwänzchen als sei es ein Propeller und schläft leicht und entspannt ein. Das Ritual ist vorbei. Jetzt können wir Zeitung lesen oder sonstwie unsere eigenen Wege gehen, ohne weiter angetrieben oder "angeweint" zu werden. Wir lieben dieses morgentliche Ritual mit Wilma. Nie haben wir so gerne gefrühstückt wie seit der Zeit, daß sie daran teilnimmt.......
Doris meinte bei einem Ihrer Besuche bei uns : "So etwas gab es nie und wird es nie wieder geben: ein Bulldog, der völlig brav und still auf seinem Sitz bei gedecktem Tisch wartet, bis alle anderen auch sitzen!" Wir haben ihr das nicht etwa beigebracht - es ist ihre Art mit allem auf uns zu warten. Gehen wir ins Restaurant, dann benimmt sich Wilma wie eine Lady. Sie bettelt nicht und weint nicht. Andere Hunde, die dann auch noch meistens bellen, wenn sie sie sehen, werden souverain ignoriert. Viele Kellner lieben sie ob ihres wunderbar wohlerzogenen Verhaltens. Wir staunen dann immer - denn wir haben sie nicht erzogen - sie ist einfach von sich aus so anständig in der Öffentlichkeit. Insgeheim - mehr oder weniger insgeheim - halten wir sie für außerordentlich klug: gelegentlich reicht ihr nämlich ein Kellner, weil sie so schön und sanft und unaufdringlich ist, einen ganzen Teller mit Fleischresten herunter auf den Boden. Haben diese Kellner sie also vielleicht „erzogen"??? Denn schließlich: der Erfolg zählt, mit Essen verwöhnt zu werden, und das heißt: geliebt zu werden ;-)
Mittwoch, Juli 2, 2008
Der Herr am Tisch :-)
Wir hatten ihn nie eingeladen. Es war gerade, als ob der Wind es ihm zutrüge. Wenn wir uns an den Tisch setzten und tatkräftig Messer und Gabel heben wollten, bewegte sich der Türvorhang, und er kam. Ungerufen, uneingeladen. Mit wichtiger Miene schob er sich in seine kraftvollen Schultern und nahm etwas schwerfällig Platz. Natürlich im Sessel.
Irgendein Verständnis für Ungeschicklichkeit schien er nicht zu haben - trotz seines adeligen Namens - denn sein Benehmen bei Tisch überstieg alles je Dagewesene. Wenn er den einen Bissen noch in der Backe hatte und Kauen und Schlucken sich zu eigennützigen Bestrebungen zusammen abspielten, schmatzte er schon nach dem nächsten. Das ihm gereichte genügte ihm nie. Wenn wir uns gestatteten, von einer Speise zu nehmen - wir taten es wirklich mit Anstand und Bescheidenheit - sahen wir den Flackerschein der Hölle über seine Züge ziehen und seine Zähne, eigentümlich grausam die fettigen Lippen zerteilend, bedeutungsvoll zum Vorschein kommen. Er war eine Herrennatur. Warten konnte er nicht. Er befahl uns mit dem schmatzenden Geräusch seiner Zunge und Zuhilfenahme des Überflusses der Absonderungen seiner zu Überproduktion neigenden Speicheldrüsen, weitere Nahrung zu reichen. In uns verhärtete sich immer mehr der Gedanke, daß das ästhetische Gefühl es verbiete, noch weitere Mahlzeiten mit ihm einzunehmen. Wir faßten Entschlüsse, die alle zu dem Endergebnis führten, daß wir von nun an alleine speisen wollten. Ja, bestimmt, das wollten wir tun, und wir sagten es ihm; ganz energisch sagten wir es!
Als er hinausgegangen war, kämpften wir mit einem kleinen Reuegefühl und überlegten nochmals unsere Handlungs-weise. Gewiß, vielleicht hatten wir ihn eben beleidigt, wir liebten ihn, er war ja doch ein netter Kerl, auch anständig, bis auf sein Benehmen bei Tisch. Schließlich hatte jeder seine Fehler und Schwächen. Wir auch. Ich ging hinaus, zurückrufen wollte ich ihn ja nicht, aber mal sehen, ob er beleidigt war, vielleicht traurig - ja, er stand noch in der Diele. Seine schönen braunen Bulldogaugen fragten mich - ich weiß nicht was - ich fühlte mich bedrückt, ich bedauerte jede Härte, gewiß, das ästhetische Gefühl war auch noch da und wollte berücksichtigt werden, ja, gewiß - aber schließlich hatte man ihn doch sehr lieb - und das war die Brücke. Ich verhieß ihm dann die Möglichkeit des Wiederkommendürfens - nach einer gewissen Zeitspanne natürlich - ja, und dann war am nächsten Mittag wieder pünktlich zur Stelle am gewohnten Platz.
Samstag, Juni 14, 2008
Heute erzählt Gastbloggerin (Berta) Doris Ehrenstein Ein toller Fang!
Liebe Freunde, die letzten Tage war nichts los. Ich hatte meine gewünschte Ruhe, aber Willie war es langweilig. Dann überlegt er immer wie er mich zanken kann! Ich kenne ihn: meine Ruhestörung nennt er spielen!
Im Garten lag ein großes Tier; es war ein Fisch. So etwas hatte ich noch nie gesehen und gerochen. Kurz, ich überholte Willie (was sonst nicht meine Art ist) und war als erster dort. Sofort schnupperte ich und gab dem Fisch Küßchen. Willie biss ihn in den Schwanz.
Wir waren beide sehr aufgeregt und liefen immer um den Fisch herum. Aber wir mussten dann
ins Haus und später bekamen wir auch gebratenen Lachs.
Freitag, Juni 6, 2008
Kosmo liebt Brillen ;-)
Freund und TA Peter verhalf in einer sofortigen Notmaßnahme allen Einzelteilen wieder rückwärts ans Tageslicht, und eine Puzzle-Runde ergab die zerbrochene Vollständigkeit des Objektes! Und Kosmo, so glaubten wir, hat die "Nase voll" von diesem einem, übel-machendem Brillen-Erlebnis ;-)) Dachten wir auch nur! Einige Wochen später vermißte Stu eine Lesebrille. Wir suchten den Teppich ab und fanden das einseitig entglaste Gestellt. Jetzt ging die rote Alarmlampe in unserem Gehirn an: wir suchten sofort in Kosmos Maul weiter - und fanden das Glas in den Lefzen, liebevoll wie ein Bonbon umleckt!
Vorige Woche nun fand ich meine Fernsehbrille nicht mehr. So im Spaß meinte ich:
Mittwoch, Juni 4, 2008
Heute setzt Gastblogger Klaus Fink Otto´s Geschichte fort: Otto kommt in sein neues Zuhause
Zuhause angekommen war er wieder putzmunter und nahm erst mal alles in Augenschein. Wir hatten ihm eine Grundausstattung Spielzeug gekauft (... waas, sie wollen einen Bulldog, da müssen sie alles in Vollgummi kaufen, die nehmen alles auseinander). Zuerst nahm Otto sein neues Spielzeug in Beschlag, d.h. er sammelte alles ein und brachte es unverzüglich in sein Körbchen, setzte sich dann dazu, schaute uns mit hoch erhobenem Kopf an und machte uns damit deutlich ...alles mir... das ist mein Spielzeug!!! Am nächsten Tag kamen Nachbarn zu Besuch, um das neue Familienmitglied zu begrüssen, und brachten ein Plüschschwein so gross wie er, als Geschenk mit. (Er hat es heute noch und benutzt es vornehmlich als Kopfkissen, zwar mehrmals von Frauchen geflickt und weder zusammengenäht, aber es existiert noch) Es musste sofort seiner Sammlung einverleibt werden, die er in seinem Körbchen hütete. Dummerweise passte es nicht durch den Eingang seines Körbchens. Er stiess und schob und zerrte so lange, der Korb war schon mehrmals umgefallen, bis er es letztendlich geschafft hatte und sass dann sichtlich stolz über seine Leistung mit Schwein im Korb, in dem es zunehmend enger wurde. Man kann es nur schwer beschreiben, aber es war wie Kintopp, wir haben Tränen gelacht.
Stubenrein.... eine AufgabeVollgepackt mir guten Ratschlägen zum Thema (wenn er hektisch umherläuft mit der Nase am Boden, dann wird es höchste Zeit (Häufchen!)... immer, wenn er aufwacht, sofort reagieren und raus ins Freie (Pieselchen!)...In dieser Zeit, es war Herbst, wirklich fieses Wetter bei dem man bekannterweise nicht seinen Hund vor die Tür schickt, musste Otto "stubenrein" lernen. Jedes mal, wenn er aufwachte, Jacke und Schuhe anziehen, den Kleinen auf den Arm nehmen und raus in Wind und Regen... das fand er gar nicht lustig (ich übrigens auch nicht, aber das nahm er nicht zur Kenntnis, offensichtlich hielt er mich für einen üblen Schleifer). Die vorwurfsvollen Blicke sprachen Bände, er nahm es uns schlicht übel! Also sann er nach Abhilfe:
1. Versuch...
3. Versuch... Wirklich lustig war, als er nach einiger Zeit den für ihn unverständlichen Drang verspürte, beim Pieseln das Bein zu heben. Bislang ging das alles im "Sitzen". Er fiel am Anfang fast um, und als das Gleichgewicht kein Problem mehr war, kam es vor, dass er schnell auf einen Baum zulief, sich daneben stellte, das "verkehrte" Bein hob und in die falsche Richtung pinkelte. Es verging (bis heute) einfach kein Tag, an dem man nicht mindestens einmal herzlich über ihn lachen musste.
Trauma!!Als er neun Wochen alt war, gingen wir mit ihm in Königstein spazieren. Man kam keine zehn Meter weit ohne angesprochen zu werden... ach wie süüüüß, darf man den mal streicheln, ooohhh wie goldig, nein wie knuffig usw usw. (Man muss sagen, dass Otto mittlerweile hier "bekannt wie ein bunter Hund" ist und viele Fans hat, die sich immer freuen, wenn sie ihn sehen.).
Diesen Vorfall hat er tief in seinem dicken Kopf gespeichert und bis heute ist jeder Westi, den er erblickt, ein potentieller Tierklinkpatient. Unser ruhig dahintrottender Bulldog verwandelt sich von einer Sekunde zur nächsten in eine knurrende Rakete. Gerade neulich, wir waren auf dem Weg nach Hause, kam hinter einer kleinen Kurve, die man nicht einsehen konnte, eine Frau mit ihrem Westi an der Leine des Weges. Otto war müde vom Laufen und schlurfte schnüffelnd neben mir her. Es war, als hätte man eine Lunte angezündet, so schnell konnte ich nicht nach unten fassen, wie er losraste. Nach Bulldogart rannte er den armen Westi über den Haufen, dieser flog fast zwei Meter weg, und ehe Otto erneut zufassen konnte (mit bremsen haben´s die Bullys nicht so) war ich zur Stelle und konnte ihn an die Leine nehmen. Diesmal schlotterte ein Westi ob dieser Brachialgewalt, und seitdem werden wir von lautem Kläffen begleitet, wenn wir am Heim des armen unschuldigen Terriers vorbeigehen. Der Schuldige selbst lebt allerdings immer noch gefährlich und wenn wir heute an besagtem Geschäft vorbeigehen (niemals ohne Leine) hängt Otto waagrecht im Geschirr und ich höre ihn förmlich knurren: Du Drecksack ... wenn ich dich erwische!!!
Dienstag, Mai 27, 2008
Der Kampf mit dem Rasenmäher ;-) Heute wieder eine lustige Fotosequenz von Rafaela Schuda :-)
Donnerstag, April 17, 2008
Schöne Fotos von zwei Freunden :-)
Mittwoch, April 9, 2008
Heute stellt Gastbloggerin Xenia Ramel ihren Harley vor :-)) "Mein Name ist Harley"
Er wird aber auch schon frech und bellt einem an... oder knurrt das Rüebli (die Katze) an. Bei Begegnungen der Beiden passe ich sehr auf, da Rüebli ja noch keine Hunde kennt. Timmi (der Kater) nimmt das Ganze locker, er kennt Bulldoggen ja schon. Aber Harley hat (noch) Respekt vor den Beiden, und das ist gut so. Beim "Bisi-Machen" hat er es eilig wieder ins Haus zu kommen. Kein Wunder, es stürmt bei uns nämlich schrecklich! Also bis jetzt ist alles super und er scheint die Trennung von seiner gewohnten Umgebung den Umständen entsprechend gut zu verkraften.
Soooo, meine Mami meinte es sei nun endlich an der Zeit, dass ich mich Euch vorstelle. Also gut, dann wollen wir mal: Mein Name ist Harley und ich bin der "Neue Mann" im Leben von Xenja und ihren Mädchen. Aber für die, die meine Mami nicht kennen, hole ich etwas weiter aus... Meine Mami Xenja war das Frauchen von Yacuma, die letztes Jahr auf so tragische Weise gestorben ist. (Siehe Beitrag vom 5. August 2007) Es war ein Riesenschlag für die ganze Familie - Yumi muss wirklich eine ganz spezielle Bulldog-Dame gewesen sein (sie war übrigens eine Grosstante von mir).
Wir waren zwei Buben, die am 21. Dezember 2007 das Licht der Welt erblickten. Unsere Mama Kiddy war die personifizierte Fürsorge und unsere Ziehmama wachte mit Argusaugen über uns. Als wir 2 ½ Wochen jung waren, kamen Mami und Carol uns das erste Mal besuchen. Und was soll ich sagen? Mein natürlicher Charme und alles überscheinendes Charisma haben die Beiden sofort betört. Also war es entschieden, ICH war der Auserkorene.
Ab unserer 6ten Lebenswoche zogen wir um ins Wohnzimmer unserer Ziehmama und der "Ziehpapa" installierte eine "Webcam". Keine Ahnung was das ist, aber meine Mami fand es megatoll. Sie sagte, so könne sie uns jeden Tag beobachten. Wie gut, dass ich nicht paranoid bin... "Big Brother's watching you"... oder eben Frauchen.
Seit ich hier eingezogen bin, ist für meine Mami und ihre Mädchen wieder die Sonne aufgegangen; (so drückt SIE das auf jeden Fall aus). Die sechs Monate ohne Bulldog in der Familie waren lang und traurig, und auch wenn ich jetzt hier bin, so ist Yumi nicht vergessen.
Ich habe mich hier schon gut eingelebt und fühle mich auch wohl. Ich habe auch eine Freundin: Phönix ist eine 7 Monate alte Französische Bulldogge, die meine Mami ab und zu hütet. Wenn wir zusammen sind, dann geht es ordentlich rund. Manchmal treiben wir es so wild, dass Mami uns trennen muss. Das finden wir dann ziemlich doof.
Ich bin ja auch zu müde um zu sehr darüber nachzudenken. Ich habe Euch ja so viel erzählt und schliesslich bin ich noch klein... Jetzt muss ich erst mal wieder in mein schönes Bettchen und eine Runde ratzen. Bis bald, Euer "Sir Harley"
Sonntag, Mai 11, 2008
Frühling, Pfingsten, Muttertag :-)
Im Freilichtmuseum Kloster Dahlheim gibt es ein Frühlings- und Gartenfest. Kosmo schreibt über seinen Besuch dort:
Neli hat Leckerli gekauft, so französichen Käse und Bio-Sachen.... das duftete vielleicht gut! Und einen Hut hat sie sich gekauft, der ist wirklich besser zu ertragen als der schreckliche Motorradhelm, meint Frieda. Leider hat Neli von den glänzenden und so schön tönenden Futtertöpfen keinen mitgenommen; das wäre die richtige Portionsgröße für mich, habe ich ihr gesagt. Aber sie war in diesem Punkt stur. Sie nennt mich "Nimmersatt", als wäre das was Besonderes für einen Bulldog! Naja, meine Mutter Frieda denkt weniger ans Essen, das stimmt.... Also, ein toller Nachmittag, der mir neue Fans gebracht hat!" Soweit zu Pfingsten... und heute ist ja auch Muttertag !
Montag, März 24, 2008
...wie Weihnachten und Ostern zusammen...
Ich stupste Stu ganz heftig von allen Seiten an, damit er aufsteht und nicht erfriert. Ich schaffte es endlich, nachdem er (ungeschickt!) bei meinen Rettungsversuchen - über mich - noch mal ausgerutscht war! Um Neli konnte ich mich in der Zeit natürlich nicht kümmern. So fiel die Arme auch auf dem Po! Sie wollte Stu und Frieda ebenfalls helfen, dabei schaffe ich sowas doch alleine! Also mußte ich jetzt auch noch Neli auf die Beine helfen. Und damit sie nicht auch über mich - wie Stu - stolpert, habe ich sie nur ermutigend geküßt und nicht angestupst. Das war toll, sagte sie mir dann :-))) Neli zog Frieda wieder die Pferdedecke richtig an, und gleich stapfte Frieda zurück in den Tiefschnee... meine Mutter ist eine tolle Bulldogge!!!
Agility im wilden Wald - bei uns ganz nah zuhause! Besonders hat mir die Mutprobe gefallen, über eine verrottete Brücke zu laufen. Frieda war stolz auf mich, ihren Indianer-Sohn!
Sonntag, März 16, 2008
"Käthchen ist mein 6er im Lotto!"
Kommt Besuch, so fragen alle zuallererst nach Käthchen. Jeder liebt sie, jeder will sie anfassen, jeder will
von ihr immer wieder um den Finger gewickelt werden.
Käthchen läßt sich durch nichts abhalten, Herzen zu gewinnen. Mit Engelsgeduld nimmt sie sich alle Zeit, bis z.B. ängstliche Menschen vergessen, daß sie ängstlich vor ihr sind. Oder bis knöterjanige Einzelgänger wie Satchmo sich hingebungsvoll um ihre Gunst bemühen. Rafaela kann nicht mit ihr schimpfen, das ginge einfach nicht, sagt sie. "Käthchen sieht mich an, zwinkert mit den Augen, und dann muß ich sie küssen, egal was sie angestellt hat!" und "Käthchen schafft alles, was sie will mit Geduld, mit Charme und mit unerschütterlicher, aufmerksamer Freundlichkeit!"
Käthchen spielt, sie spielt für ihr Leben gern - mit Spielzeug genau so, wie ihr auch einfaches Rumtoben
mit ihren Rudelfreunden Freude macht.
Derzeitiges Lieblings-Spielzeug ist übrigens ein Riesenschnuller! Käthchen will auch immer mit Rafaela spielen. Wenn diese auf Anwackeln und Spielzeug-Bringen einmal nicht reagiert, weil sie was zu tun hat, dann packt Käthchen sie (mit ihrem Zähnen) an der Hand und zieht sie zu sich runter auf den Boden um sie abzuküssen. Wen wundert es, dass sie damit oft Erfolg hat ? ;-) Käthchen erlaubt auch jedem alles: sie z.B. vom Hundebett zu schupsen oder ihr den Schnuller zu klauen. Wie Rafaela sagt: "Alles ist Spiel für sie!"
Der Schlüssel zu solchem Erfolg liegt bei Rafaela, das war ihr schnell klar ;-) Also morgens freundlich 10 Sekunden Rafaela begrüßen, dann diese zum Kaffeekochen gehen lassen - aber nur, weil der Weg dorthin an der Brötchentüte vorbei führt. In Höhe dieser Tüte stellt Käthchen sich dann mit vollem Gewicht auf Rafaelas Füße, damit diese nicht einfach an der Tüte vorbeigehen kann zur Kaffemaschine dahinter. Erst wenn Rafaela ein Brötchen als Wegezoll in Käthchens Maul gegeben hat, gibt Käthchen als "Gegenleistung" die Füße wieder frei und is(s)t zufrieden! Satchmo hat von Käthchen nicht nur das Spielen gelernt: seit kurzem versucht er auch Rafaela auf die Füße zu treten, um Leckerli zu "erpressen" ;-)))
"Wen ich liebe, der ist mir nah!" : das könnte man Käthchens Liebes-Motto nennen!
Je nach Hormonspiegel von Wilma und Käthchen leben die beiden mit dem kastrierten Satchmo oder dem Zuchtrüden Beebob in "Wohngemeinschaft Wohnzimmer" oder "Wohngemeinschaft Küche+Büro".
Auch Wilma und Käthchen verstehen sich übrigens gut. Zeigt Wilma als die ältere Hündin Dominanz, so legt sich Käthchen sofort ergeben hin :-) Käthchens Lieblings-Schmusepartner ist ununstritten Rafaela. Sie küßt, sie bepfotet, sie umarmt Rafaela sobald sie sie nur sieht und "zu fassen kriegt" ;-))))....
Gestern machte mir Rafaela eine Riesenfreude: sie gab Käthchen Bernd mit auf eine Geschäftstour, weil diese
in unserer Nähe vorbeiführte. So
konnte ich Friedas Tochter Käthchen wiedersehen!
Meinen Singsang in den ersten Wochen nach der Geburt der Welpen: "Wo sind Friedas schöne Kinder? Wo sind Friedas schöne Kinder?", ja den hatte sie schon neulich am Telefon wiedererkannt - Rafaela sagte, sie küßte das Telefon so leidenschaftlich, als säße ich leibhaftig darin :-) Meine ganz besondere Erinnerung an Baby-Käthchen: Sie war gerade 4 Wochen alt. Ich streckte meine Hand in die Wurfkiste, und Käthchen wackelte (als erste) zum ersten Mal in ihrem Leben heftig mit ihrem Schwänzchen! So schwanzwackelnd lief sie schnurstraks zu meiner Hand hin und leckte selig daran. Ihr könnt Euch meine Freude vorstellen ???!!!:-)))
Rafaela sagt zu Recht: "Käthchen ist mein 6er im Lotto!" :-))
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