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Cornelias 'Bulldog Blog' ...
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Archiv-Organisation vom 15. Juli 2009:
Archiv Mai 2005 - August 2008 : Die Beiträge zu diesem Thema - von September 2008 bis heute - erreichen Sie über das Thematische Inhaltsverzeichnis in den jeweiligen Monatsarchiven.
Freitag, August 29, 2008
Scheiße ...
Zwei Tage später setzte das Elend ein: Kosmo hatte schlimmsten Durchfall und erbrach sich die halbe Nacht. Am frühen Morgen erbrach er auch frisches Blut. Wir riefen voller Not um 6.30 Uhr Peter Söhl an und fuhren dann zu ihm nach Hause, weil das näher für uns ist als seine Praxis. Kosmo war inzwischen apathisch und bewegte sich kaum. Er hatte auch starke Bauchschmerzen, wie sein Katzenbuckel zeigte... Diagnose nach Blutuntersuchung und Röntgen: Entzündung der Magen- und Darmschleimhaut, hervorgerufen durch das Fressen von etwas, das er nicht vertrug... Da Kosmo auch kein Wasser bei sich behielt, mußte er den Tag über bei Peter in der Klinik bleiben und Infusionen bekommen, damit er nicht austrocknete. Diverse Spritzen bekam er auch : Antibiotika, Schmerzmittel, Antiübelkeitsmittel und ein Kontrastmittel - für Röntgenaufnahmen des ganzen Magen-Darmbereiches am nächsten Morgen - wurde ihm "eingetrichtert". Am nächsten Morgen bekam er eine weitere Infusion, da er nichts essen und nichts trinken durfte, solange die Magen- und Darmschleimhäute so hoch entzündet waren.
Am zweiten Tag durfte er wieder trinken, und am dritten Tag Diätfutter fressen. Seine inneren
Schleimhäute heilten gut. Und die Moral von der Geschicht: "Befass dich mit menschlicher Scheiße nicht!"
Samstag, Juni 28, 2008
Tierärzte und "Auf ins EM-Finale!"
Dabei hatten die Welpen einen schweren Infekt, an dem sie bis auf den Helden Hero auch leider leider nach und nach verstarben. Wir alle waren tief traurig.... Rafaela hatte vergeblich bis zur völligen Erschöpfung um ihre Welpen gekämpft; sie umsorgte sie Tag und Nacht, verließ sie nahezu nie! Für mich ist auch sie ein Held! Nun bekommt Honky Tonk Hero ihre ganze Liebe alleine ab. Mein Einduck ist, der Kleine wird jetzt durch und durch verwöhnt ;-)
"Hallo!
Meine Schwester erlebt das immer wieder, wenn sie erneut nicht an einem am Straßenrand hungernden oder kranken Hund vorbei gekommen ist. (Sie lebt in Südamerika, da passiert das leider oft). Ein Tierarzt hat sogar schon mal verärgert reagiert als meine Schwester einem Hund helfen wollte, der von einem Parasit befallen war, und sie bereit war die Kosten zu übernehmen!! Dabei sind die Heilungschancen in dem Fall fast 100% gewesen. Unverständlich. Trotzdem, man sollte sich auf die positiven Dinge konzentrieren und das ist in dem Fall ja der kleine Honky Tonk Hero :-D und seine liebe Familie. Ich drücke ihm auf jeden Fall ganz fest die Daumen. Ja, dann schick ich dir hier noch frische Fotos von Elsa. Hab sie vorhin gemacht und ihr erzählt, wir würden uns damit bei einen Schönheitswettbewerb bewerben. Da ist sie natürlich auch schön artig stehen geblieben ;-) Normalerweise gibt's keine so schöne Posen...
Der geheime Schnappschuss oben beweist auch endgültig, dass Elsa Schweinis wahre Freundin ist! Tschüüüss, Emmanuel" Für Sonntag alle Däumchen halten!
Montag, Juni 16, 2008
Zwischenzehengeschwüre
Ende 2007 bekam ich eine Mail, die ich nun zum Anlaß nehme, mich diesem Übel erneut in einem Beitrag zuzuwenden.
wir haben einen 2 Jahre alten englischen Bulldogrüden namens Bruno. Seit einigen Monaten macht er uns Sorgen. Am linken Fuss zwischen den beiden mittleren Zehen hatte er immer wieder einen Abzess. Wir sind mit ihm in die Tierklinik zum Arzt unseres Vertrauens. Antibiotika, Salben, Cortison brachten immer nur kurzzeitig Besserung. Vor ca. 5 Wochen wurde der Abzess dann operativ entfernt und eingeschickt. Es waren Kolibakterien. Er bekam noch ein Langzeitantibiotikum, 14 Tage Verband und Halskrause, da der Schnitt locker vernäht worden war. Enzyme wurden in den Schnitt gesteckt und alles war ok. Die Schwellung der Narbe ist schön zurück gegangen. Heute Morgen nun der Schreck. An der gleichen Stelle eine dicke Schwellung bläulich rot. Beim Gassi gehen ist sie dann leicht aufgeplatzt und helles Blut kam heraus. Wir sind in die Klinik. Auf Druck platze diese Blutblase auf. Es steckt nichts in der Wunde und es kam auch kein Eiter heraus. Enzyme in die Wunde, Betaisadonaverband, Antibiotikumspritze und für die nächsten 8 Tage täglich eine Antibiotikumtablette. Verbandwechsel ist für Mittwoch vorgesehen.
Da ich im Internet beim Surfen nach Bulldogseiten auf Ihre Homepage
gestossen bin und es den Anschein erweckt, dass Sie viel Erfahrung mit
dieser Rasse haben, wende ich mich ratsuchend an Sie und hoffe auf einen
Tipp, so dass es unserem Bruno und somit auch uns bald wieder gut geht.
Zu unserem Haushalt gehören noch unser Mops Carlos und die beiden
Hauskatzen Tinka und Garfield.
Hallo Barbara, Zunächst würde ich noch mal einen Abstrich machen lassen und auf alle vorhandenen Bakterien und deren Resistenzen untersuchen lassen. Diese Bakterienbesiedlungen sind nie stabil, besonders die Resistenzen können sich bei Antibiotikagaben schnell ändern. Dann entsprechend den Ergebnissen gezielt, eventuell auch eine Antibiotika-Kombination, geben. Ursache solcher Geschwüre können tiefsitzende Demodex-Milben sein. Auch darauf untersuchen lassen, das heißt aus der Tiefe der Pfotenhaut eine Probe entnehmen. Oft sind diese Zwischenzehengeschwüre allerdings eine genetisch bedingte Abwehrschwäche, speziell gegen Staphylokokken. Dann hilft eine Kur mit den homöopatischen Mitteln "Cutis Compositum" und "Staphylokokkus forte". Beide Mittel kann man in der Apotheke bestellen; Hersteller : HEEL. Sie werden subcutan gespritzt oder auch ins Maul geträufelt. Anfangs 3 Tage hintereinander jeweils eine Ampulle beider Mittel geben. Dann 1 Tag aussetzten, dann 2 Tage aussetzen usw. "Ausschleichen" wird das genannt. 10 Ampullen pro Mittel müßten erstmal für eine Kur reichen. Diese Kur muß aller Erfahrung nach jährlich wiederholt werden.
Operationen bringen nur in seltenen Fällen Heilung. Die Entzündung kommt meist in der
nächsten Talgdrüse wieder. Damit sind wir bei der Fußpflege. Oft sind
verstopfte Talgdrüsen, in Kombination mit einer Abwehrschwäche, der
Auslöser dieser Entzündungen. Sehen Sie sich die Füße von UNTEN an. Scharze
Punkte, das sind verstopfte Talgdrüsen - wie bei Akne. Dann die Füße in
heißem Seifenwasser baden, das weicht die Haut sehr ein. Die Talgdrüsen
lassen sich dann leicht - von der Fußunterseite aus - ausdrücken.
Wichiger Link-Tipp von Sabine Kilgus:
Die Idee von Ihnen mit der Spritzkur habe ich auch noch im Hinterkopf. Ich wollte jetzt erst schauen, wie das mit den Globollis funktioniert und falls der Erfolg ausgeblieben wäre, hätte ich gleich zur Spritzkur gegriffen.
Interessant wird es im Winter werden, wenn Salz und Nässe dazu kommen.
Was ich im Winterausklang gemacht habe: von Schlecker die hauseigenen Abschminktücher mit Lotion
zum Abwischen der Füsse genommen und über Nacht die Pfoten auch zwischen den Ballen ganz dick mit Vaseline eingecremt.
Also Toi Toi Toi seit ca. 3 - 4 Monaten ist alles im grünen Bereich.
Und seit den Globolis hat auch das viele Schlecken an den Zehen nachgelassen.
Nach Rückfrage bei meiner auf Homöopathie spezialisierten Heilpraktikerin Stefanie Erhardt-Eich folgende Infos:
Calcium carbonicum wirkt besonders auf Knochen und Haut und regt das Immunsystem an.
Es ist auch indiziert bei "erblicher Veranlagung zu entzündlichen Reaktionen der Haut und der Schleimhäute."
(L.P. Huijsen) Stefanie sagt: "Die oben genannte Dosierung ist sehr hoch und sollte unter keinen Umständen ohne Rücksprache mit einem im Homöopathie ausgebildeten Tierarzt in dieser Höhe gegeben werden, da die Wirkung bei dieser hohen Dosierung 'kippen' kann."
Donnerstag, Juni 12, 2008
Tierärzte, "solche:-((" und "solche :-))"
Nur 3 Beispiele, was "solchen:-((" Tierärzten gelang :
"Solche:-((" Tierärzte sagen auch oft zum Besitzer eines schwer atembehinderten Bulldogs "Das ist bei Bulldogs eben so, das macht nichts...." und sie machen nichts und überweisen auch nicht an einen Spezialisten...
Emma von Familie Drubba (aus Sachsen-Anhalt) humpelte an einer Seite vorne. Ein Tierarzt in der Nähe "diagnostizierte", nachdem er die Schulter geröntgt hatte, "schwere Arthrose". Sein einziger und ihn ebenso kennzeichnender wie deklassifizierender Kommentar dazu: "Das haben alle Bulldoggen...!" (Ach ja, bei einer Diagnose "Schwere Arthrose" kann man bestens ein Hundeleben lang teure Medikamente verkaufen....) Das Röntgenbild weigerte er sich übrigens Familie Drubba auszuhändigen...
Emma ist HD-frei, ED-frei, Arthrosefrei, Kniescheibe ok, Gaumensegel ok, Nasengänge ok, Herz ok, großes Blutbild ok! Emma ist kerngesund! Das Humpeln vorne lag an einer Entzündung eines Nerves vom Hals zur Schulter, die Verdickung dort war spürbar. Emmas Angewohnheit, beim Spazierengehen an der Leine ständig stark an dieser zu ziehen, das war die Ursache dieser Nerv-Reizung.... Inzwischen ist alles abgeheilt und Emma hat vor kurzem die Begleithundeprüfung bestanden! Das Ziehen läßt sie nun. (Über Emmas Lernerfahrungen und ihre stolzen Prüfungsergebnisse wird ihr Frauchen Loritta Drubba in einem späteren Beitrag berichten :-) Ich weiß nicht, was in "solchen:-((" Tierärzten vor sich geht. Wollen sie nichts tun??? Sind ihnen die Tiere egal? Oder sind sie einfach nur faul?... ??? Wollen sie nur Geld kassieren? (Kunstfehlerprozesse wie in der Humanmedizin riskieren sie ja wohl kaum!) Ich liebe die Bulldogs sehr und Tierärzte sowie Züchter, die sie herzlos als "Goldesel" begreifen, machen mich zornig!
Dienstag, Januar 8, 2008
Tierärzte: manchmal ist es Geldschneiderei
"Ein CT würde Wilma wegen der dazu nötigen Narkose nur belasten. Lassen wir es. Es ist auch aus therapeuthischer Sicht gar nicht nötig, denn die Behandlung würde sich dadurch nicht ändern. Menschen werden bei Bandscheibenproblemen kaum noch operiert, sie werden konservativ behandelt... und bei Wilma machen wir es genau so.... CT´s und Wirbelsäulen-OP´s in diesen Fällen bringen vor allem dem Tierarzt Geld.. grins.." Wilma wurde an der geschädigten Hüfte "denerviert", das heißt der entsprechende Schmerzleitungsnerv wurde durchtrennt. Weiter wurde sie wegen der Wirbelsäulenprobleme medikamentös behandelt: sie bekam Rimadyl - mit Unterbrechungen - bis an ihr Lebensende. (Wilma starb mit knapp 11 Jahren an einem Gefäßriss in der Milz.) Nach dieser Denervierungs-OP erlebte sie noch 2 sehr schöne, behinderungsfreie Jahre als alte Hündin :-)
Ich fragte Peter Söhl, was Rimadyl von Metacam, einem ebenfalls hochwirksamen Mittel bei
Rheuma, Arthritis usw., unterscheide. Seine Erklärung ist für alle interessant: In Mails und in Foren erfahre ich in letzter Zeit ziemlich oft, daß Tierärzte sehr schnell zu einem CT raten. Ich denke die Gründe sind augenfällig! Ich rate in Antwortmails den Bulldoggern immer zuerst einmal dem Humpeln mit "Vermiculite D6" zu begegnen. Und oft mit großem Erfolg! Hierzu können Sie z.B. im Beitrag vom 26. Juli 07 Näheres nachlesen. Sollte der Gelenkschaden so groß sein, daß Vermiculite D6 nicht hilft, so gehen Sie zu einem TA, der es gut mit IHNEN meint, und der nicht primär an sein Einkommen oder an die Refinanzierung seiner CT-Investition denkt... PS: Auch das Problem der Überimpfung passt genau in diesen Zusammenhang!
Sonntag, Januar 6, 2008
Betrag entnommen : "Veterinary Focus" Die Genetik des Hundes, Klinische Aspekte
Zur Übersicht der Themenspannbreite "Genetik", die in diesem Heft behandelt wird, zuerst das Inhaltsverzeichnis. Die Artikel sind auch für allgemein an der Genetik interessierte Nicht-Mediziner - zumindest in ihren Kernaussagen - bestimmt informativ. Die Sprache der Artikel ist kein extremes Fach-Latein, sondern im Großen und Ganzen ist sie zumindest mir verständlich. Und ggf. kann ja unter Wikipedia nachgesehen werden. Der im Artikel aufgezeigte statistisch hochsignifikante Zusammenhang zwischen schweren Atemstörungen einerseits und Magen-, Speiseröhren- und Zwölffingerdarm-Erkrankungen anderseits war mir neu. Ich hörte auch noch nie einen Züchter etwas darüber berichten. Aus meiner Beobachtung heraus ist die Halslänge ein Schlüssel dieses Zusammenhanges. Ein kurzer Hals heißt nämlich nicht zugleich eine kurze Speiseröhre, denn Halslänge und Speiseröhrenlänge werden durch ganz andere Gen-Kombinationen bestimmt. Bei extrem kurzem Hals (den viele Schau-Bulldogs haben) ist die Speiseröhre in "Platznot", sie verlagert sich und bedingt dadurch Druckstress auf den Kehlpopf, Gaumen, Mageneingang und den Magen selbst. Das führt einerseits zu noch mehr Atemnot und andererseits zu Magenschleimhaut-Entzündungen, Brechreiz, Speichelüberfluß usw.... Hier der Artikel :
"Das Brachycephalen-Syndrom: Obere Atemwege und
Gastrotintestinaltrakt"
Montag, Dezember 3, 2007
Heute ein Bericht von Gastbloggerin Sabrina Schmidt Operation gegen den "frühen Herztod"
Es hätte eigentlich
jeden Tag sein können, dass er umfällt.
Am 11.11. 2007 habe ich Boss in die Uni-Klinik Gießen gebracht.
Dort wurde erstmal sein Blut untersucht, ob er für die OP stark genug ist.
Die ganze Voruntersuchung hat ca. 1 Stunde gedauert. Die Ärztin hat mir
ganz genau erklärt, was Boss hat und wie die OP verläuft.
Ich habe natürlich gleich nachgefragt, ob bei der OP etwas passieren kann. Die Ärztin
war sich eigentlich ziemlich sicher, dass es gut ausgehen wird. Sie sagte zu mir,
dass ich mir keine Sorgen machen soll, ich bekomme jeden Tag einen Anruf und
werde auf dem Laufenden gehalten. Da war ich ja erstmal beruhigt.
Sie hat mir auch nochmal erklärt, was genau Boss hat (aber ich war so aufgeregt, dass ich es natürlich nicht wirklich realisiert habe.) Ich habe nur noch mitbekommen, als Sie meinte, dass es durchaus passieren kann, dass Boss stirbt. Es war wohl eine Chance von nur 5%, dass Boss es schafft.
Es war wohl eine Chance von nur 5%, dass Boss es schafft.
Sein Überleben lag jetzt wohl mehr oder weniger in den Händen der operierenden Ärztin.
Wenn die nur eine Sekunde zu langsam wäre, und wenn Boss´s Herz nicht mit genug Sauerstoff
versorgt wird, dann war es das. Die Ärztin wollte mich sofort anrufen, wenn die OP
vorbei ist.
Ich war mit meinen Nerven am Ende. (Und ich hatte noch eine fünfstündige Autofahrt
zu Boss nach Gießen vor mir).
Ich habe die ganze Zeit darauf gewartet, dass sie mich anruft und mir sagt,
was mit Boss ist. Um 17.00 Uhr dann entlich klingelte das Handy, die Uni Klinik war
dran. Ich habe die Stimme von Frau Henrich (die Ärztin) gehört und wußte, Boss hat es
geschafft. Sie sagte mir, dass sie die OP nicht so ausführen konnten, wie sie es
geplant hatten, dass hätte er dann wohl nicht überlebt...
Die nächsten zwölf Stunden waren nun entscheidend, ob er überlebt.
Sie erklärte mir, dass sie bei Boss eine Druckreduktion vorgenommen haben.
Mehr konnten Sie leider nicht machen. Das Herz ist wohl schlimmer betroffen als
gedacht. Die nächsten zwölf Stunden waren nun entscheidend, ob er überlebt.
Er mußte auf der Intensivstation bleiben. Ich konnte die ganze Nacht nicht schlafen,
mußte immer dran denken, ob er es schafft oder nicht. Am nächsten Tag kam dann der Anruf von Frau Henrich. Sie sagte mir, dass es Boss gut geht, er hat alles überstanden. Dann fragte Sie mich noch (mit total gut gelaunter Stimme), wann ich Boss dann wieder abholen möchte. Daruf sagte ich, wenn es geht am Samstag. Da lachte Sie nur und meinte, nein Frau Schmidt, Sie können Boss morgen (Mittwoch) abholen. Ich war total baff, dass Boss schon wieder so fit war.
... dass er es wirklich richtig gut hatte in der Klinik.
Ich bin also Mittwoch früh sofort nach Gießen gefahren, um endlich meinen
kleinen Rabauken abzuholen. Ich war so glücklich als ich ihn gesehen habe.
Boss war in der Uni schon sehr bekannt geworden (er hat alle um den Finger
gewickelt), die Schwestern fanden es alle schade, dass Boss schon wieder
nach Hause fährt. Da wußte ich aber, dass er es wirklich richtig gut hatte in
der Klinik. Die haben sich alle um ihn gekümmert und mit ihm gespielt. Echt super.Boss muß jetzt für immer Tabletten nehmen. Ist zwar nicht so schön, aber Hauptsache er lebt. Peter Söhl hat einen Befund von der Uni zugeschickt bekommen, wenn Du magst kannst Du dir den gerne durchlesen. Peter kann Dir dann auch bestimmt alles erklären, ich habe es leider nicht behalten, ich hatte immer nur einen Gedanken im Kopf. Die OP hat uns ca. 2500 Euro gekostet. Aber die Uni Gießen ist wirklich sehr zu empfehlen, die machen dort richtig gute Arbeit. Wir waren sehr zufrieden. Im März 2008 muss Boss nochmal zur Untersuchung nach Gießen und dann nach einem Jahr nochmal. Gut, das soll´s erstmal gewesen sein. Grüßt schön, Eure Sabrina
Bulldog Hugo fing nachmittags an zu hüsteln, so als hätte er etwas
im Hals. Das klang nach einer kleinen Erkältung, aber... Im Laufe des Abends steigerte sich die
Not von Hugos bis hin zu Krämpfen am ganzen Leib, die Augen quollen ihm aus dem Kopf, er
bekam fast keine Luft mehr. Also sofort zur Notklinik vor Ort. Hugo wurde sogleich
Cortison gespritzt und sein Zustand verbesserte sich zusehends. Vermutlich war ihm
ein Insekt in den Hals geraten.......
Nachmittags von Hugos Unglückstag passierte Chilli fast das Gleiche! Sie
hatte sich an all dem "Süßem" unterm Pflaumenbaum vergnügt - und sie
lernte dort die Wespen kennen!
Gestern stellte ich bei Chilli eine kleine rote Schwellung zwischen Auge und Nase
fest, dachte "da haben die Mädels wohl etwas zu wild gespielt"...
2 Minuten später wurde das Auge dick, ich vermutete nun einen Insektenstich
und gab ihr eine Kautablette mit 500 mg. Kalzium. Das Gesicht schwoll so schnell
weiter an, dass man zusehen konnte !
Anruf beim TA (Landtierarzt mit Passion Kleintiere), der wurde weitergeleitet
auf's Handy, er war bei einem Notfall im Kuhstall, wollte aber so schnell wie
möglich kommen. Er sagte "Ihr habt doch Prednisolon im Haus (2 unserer Katzen
haben ein Autoimmun-Problem und brauchen es ab und an), gib ihr sofort
15mg davon in die Backentasche, wenn es sich nicht bessert gib 10 mg nach, was
anderes könnte ich auch nicht geben, würde es aber spritzen."
Hab ich gemacht - und gekühlt wie blöd, Eiswürfel lutschen lassen und damit
die Lefzen von innen abgerieben, denn inzwischen war keine Chilli mehr zu erkennen -
die Augen fest zugeschwollen, die Lefzen so dick, dass sie nicht mehr durch die Nase
atmen konnte und die Zunge schwoll auch an !
Chilli war unheimlich ruhig, liess alles mit sich geschehen, nur ihr Herzchen raste
(Puls 180) - und dann stand die Schwellung, der Puls normalisierte sich, Ronja stand
auf, schnupperte noch mal an Chilli - und ging in die Küche ;)
ÜBERSTANDEN !!!
Dann konnte ich fast sehen, wie die Schwellung nachliess - nach 1 Stunde war nur noch
die betroffene Lefze dick. Unser TA strahlte, als er sie sah - alles wieder OK !!!
Von der Prednisolon-(Cortison)Gabe bis zum Stillstand der Schwellung waren
vielleicht 10-12 Minuten vergangen. Hätte ich es gewusst und ihr sofort gegeben,
hätte ich Chilli und mir (und Ronja) die schlimmsten Minuten ersparen können.
Jeder von uns hat jetzt Prednisolon im Geldbeutel - und im Haus ist es auch oben und unten.
Die Notfalldosis ist 1bis 2 mg /Kg Körpergewicht. Für den Dauergebrauch von
Cortison bin ich nicht, wenn's irgendwie auch anders geht - aber es rettet im Notfall
Leben !
Ich hoffe, Higgins hat sich gut erholt und Ihr könnt jetzt auch wieder durchatmen.
Wegstecken lässt sich so ein Erlebnis aber nicht so schnell - dazu lieben wir
"unsere Kleinen" viel zu sehr. Liebe Grüße, Anke
Wie wir im vorletzten Beitrag erfuhren, lebt Käthchen jetzt bei
Rafaela Schuda im Georgshof bei Berlin.
Ina und Rob Tansley
ließen es sich nicht nehmen, sie dort zu besuchen :-)
Es war wohl ein schöner Nachmittags-Besuch; Chilli fand besonderen Spaß an Rafaelas
Wilma ;-) und an eines
Nachbarn Schuhen ;-) Und wie wir links sehen,
zeigte sie sofort einem Nachbarskind ihren schönen Bauch, um einerseits dem Kind jede
Angst zu nehmen - und um andererseits (sehr schlau :-) ihren Bauch gekrabbelt und
gestreichelt zu bekommen!
und Konsequenzen für den Welpenkäufer
Darunter versteht man den örtlich begrenzten Befall bei jungen Hunden,
der circa zwischen dem 4. und 6. Monat in Form von kleinen kahlen Stellen vorzugsweise im
Hals-, Gesicht- und Brustbereich auftritt.
Mögliche Ursachen :
So nennt man den Befall mit diesen Milben, wenn diese sich so ausgebreitet haben, daß
mehr als 5 Körperstellen davon befallen sind.
Früher war
dieser generalisierte Befall tödlich, heute gibt es wirksame Mittel dagegen.
Trotzdem gibt es aber auch heute noch Fälle, die
nie ausheilen. Es gilt die Regel : je jünger der Hund bei Behandlungsbeginn ist, um
so aussichtsreicher ist die Behandlung!
Nicht die Milben selbst sind übrigens die Gefahr für das Leben des Hundes, sondern ihre
Ausscheidungen sind toxisch (giftig):
Von den Milben wird u.A. eine Substanz in deren Serum produziert, welche
zu einer generalisierten Unterdrückung der T-Zellen führt, welche Teil des Immunsystems
sind (zellvermittelte Immunität).
Behandelt man die Milben, normalisieren sich die T-Zellen wieder. (In über 90 % der Fälle
schafft das der Körper bei der jugendlichen "Lokalen Demodikose" alleine.)
Eitrige oder juckende Hautausschläge an den befallenen Stellen sind bakterielle
Sekundär-Infektionen, die mit Antibiotoka behandelt werden müssen.
Mögliche Ursachen :
In den Haarbälgen der Zehenbehaarung
leben die Demodexmilben besonders gern,
manchmal auch ausschließlich. Dies wird dann die "Zehen-Demodikose"
genannt. Die Ursachen dieses Zehen- und Zwischenzehenbefalls sind die gleichen wie oben.
Die Milben sitzen in den Zehen-Haarbälgen oft so tief, daß sie nur durch eine Biopsie
nachgewiesen
werden können! Manche Zwischenzehengeschwüre, die als "Immunschwäche"
abgetan werden, weil bei deren Behandlung einfach nichts wirklich greift, können durch
solche tiefsitzenden Demodexmilben verursacht sein. Ich empfehle bei solchen Geschwüren
auch auf die Demodexmilben untersuchen zu lassen!
Bei Welpen verschwindet die "Lokale Demodikose" in über 90 % der Fälle von allein.
Früher empfahl ich bei "Lokaler Demodikose" immer eine Behandlung, da man als
Käufer selten weiß,
ob die jugendliche "Lokale Demodikose" duch von Mutter und/oder Vater ererbte
Immunschwäche, oder nur durch Stress und/oder Aufzuchtfehler bedingt ist.
Heute weiß man, dass eine "Generalisierte Demodikose"
mit einem Defekt der T-Zellen des Immunsystems einhergeht, bzgw. darauf basiert.
Deshalb kann man ggf. bei der
jugendlichen "Lokalen Demodikose" auf eine Behandlung verzichten, wenn eine
Blutuntersuchung ergibt, dass kein Defekt der T-Zellen vorliegt. Das heißt dann auch,
es liegt - nach heutigem Wissensstand - keine ererbte Immunschwäche gegenüber diesen
Milben vor.
Alle Demodikose-Formen werden mit den gleichen Mitteln behandelt, nur die Dosierung
ist sehr unterschiedlich.
Hunde mit "Generalisierter Demodikose", auch wenn diese ausgeheilt sein sollte,
sowie deren Eltern und Geschwister
dürfen nicht zur Zucht eingesetzt werden, da das Risiko der Vererbung der speziellen
Immunschwäche gegen diese Milben hoch wäre.
Solche Hunde werden aber nicht selten aus finanziellen Gründen trotzdem
zur Zucht eingesetzt!
Manchen Züchtern ist es egal, ob eine Zuchthündin demodexkrank ist - besonders dann,
wenn sie auf Zuchtschauen prämiert wurde. Das gibt es tatsächlich!
Andere Züchter behandeln eine "Lokale Demodikose" bei ihren Junghündinnen
(z.B. mit Interceptor) - ohne sie auf einen T-Zellen-Defekt untersuchen zu
lassen - um sie in die Zucht zu nehmen.
Es gibt aber auch Züchter, die NUR Hündinnen, die auch keine "Lokale Demodikose" hatten,
in die Zucht nehmen.
Wie können Sie beim Welpenkauf das Risiko vermindern, einen Demodex-Welpen zu erhalten?
Bei Käufen im Ausland
sollten Sie diese deutsche Gewährleistungsregelung im Kaufvertrag aufnehmen und dann ebenso
weiter verfahren wie oben.
Xenia schreibt :
Die ganze, so furchtbar traurige Geschichte dieses Wurfes könnt Ihr
in
Xenias HP unter "Mom zum 2ten" lesen. Dort stehen auch schöne Geschichten
aus Yumis glücklichem Leben.
Xenia schreibt : Ohne Dich...
Ich realisiere das alles noch nicht wirklich...
Ich nannte Dich mein drittes Kind,
und das warst Du auch. Ein Blick in dein
Faltengesicht und ich war glücklich. Du warst die liebeswürdigste und sanfteste
Seele, der ich je begegnet bin. Du warst eben mein Yumi.
Innert 48 Stunden hatte sie Deine Nieren und Leber fast zerstört
und auch schon die Lunge in Mitleidenschaft gezogen. Als ich heute Nachmittag ins
Tierspital kam, bin ich erschrocken, als ich Dich gesehen habe. Meine liebe,
süsse Rünzi war nur noch ein Schatten ihrer selbst. Begleitend der Leptospirose
hattest Du auch noch eine Hepatitis (Gelbsucht)... Alle Deine Schleimhäute waren
zitronengelb!!! Die Lefzen, Zunge, Augen...sogar durch die weissen Haare an Deiner
weichen Schnauze, konnte man das Gelb durchschimmern sehen.
Die Chancen Dir zu helfen waren minim... und ich wollte Dich nicht noch mehr quälen.
Also habe ich Dich zu Deinen Baby's auf der anderen Seite des Regenbogens gehen lassen...
Ich bin so traurig und Du fehlst mir so sehr. Ich hatte so sehr gehofft, dass
Du auch noch als alte Dame bei mir sein wirst... Ich werde Dich nie vergessen - Du
warst einzigartig! ICH LIEBE DICH
Kein Humpeln dank Homöopathie
Vor einigen Wochen jedoch humpelte er plötzlich vorne rechts. Gewöhnlich hat er sich
dann bei seinen wilden Spielen im Garten vertreten oder ist beim (nicht erlaubten!!)
eigenmächtigen Herunterspringen vom Sofa falsch aufgekommen. Also haben wir dem
leichten Lahmen zunächst wenig Bedeutung beigemessen und ihn lediglich ein wenig
gebremst, was das Herumtoben betrifft. Übers Wochenende wurde es nicht besser, im
Gegenteil.
Also besuchten wir wieder Dr. Steeb, die Henry sehr mag, was auf Gegenseitigkeit beruht.
Sprich: Er knurrt lediglich ab und an, unserem vorherigen Tierarzt hat er regelmäßig
seine Abneigung gezeigt.
Henry bekam Athrovet in Tablettenform, eine Arnica-Kur und sollte
möglichst oft "Kneippen". Also wanderten wir täglich an der Weser, ich auf dem Sand,
Henry im Wasser. Nach drei Tagen wurde das Lahmen besser, aber es verschwand auch
noch vier Wochen nie ganz.
Cornelia gab mir dann den Tipp, eine vierwöchige Kur mit "Vermiculite D6" zu machen,
ein homöopathisches Mittel, wirksam bei Arthrosen, Gelenksteifheiten usw., dass man
über einige Apotheken beziehen kann. Das Mittel wird zwar in Deutschland hergestellt,
jedoch nur über die Firma Holomed in den Niederlanden vertrieben. Ich hatte dorthin
gemailt, und man hatte mir dann sehr nett die nächste Apotheke genannt, die
Vermiculite besorgen kann. (Siehe auch BB-Beitrag vom
18. Juni 07)
Wir sind, was homöopathische Mittel betrifft, nicht unkritisch, wollten aber, da
Cormelias Selbstversuche erfolgreich waren, nichts unversucht lassen. Sie wies
uns noch daraufhin, dass wir nicht ungeduldig sein sollten und ein Erfolg erst
nach etwa zehn Tagen sichtbar würde.
Henry bekam jeweils zwei Tabletten morgens und abends mit ins Futter. Nach einer
Woche lahmte er nicht mehr, sondern lief fröhlich herum, von Humpeln keine Spur!
Auch wir können "Vermiculite D6" bei Gelenkproblemen empfehlen. Bitte aber unbedingt
die Tabletten "D6" nehmen, nicht das Pulver, dass es in jeder Apotheke gibt.
200 Tabletten kosten rund 23 Euro.
Nebenbei sei noch erwähnt, dass Henry in den letzten Monaten rund 3 Kilo abgenommen
hat! Von 32,4 Kilo auf 29,3 Kilo, nun ist die Taille rank und schlank!
Geholfen hat neben mehr Bewegung das neue Diätfutter "pd" (prescsription diet) von
Hills, das Henry gemischt mit seinem normalen Hills bekommt. Als Alleinfutter würde
ich es ihm das "pd" nicht geben, dann müsste er vermutlich sieben mal am Tag ein
Häufchen machen, aber in der 50:50-Mischung finde ich es optimal und das Ergebnis
kann sich wirklich sehen lassen!
Welche Krankheiten werden von Zecken übertragen?
Borreliose-Impfungen für Menschen gibt es nicht, wohl aber für Hunde. Diese
Impfungen sind aber
sehr umstritten, da eine Wirkung für Europa so gut wie nicht gegeben ist, denn
der Impfstoff wurde in den USA entwickelt und zielt auf dort - aber nicht bei uns -
vorkommende Borreliose-Stämme. Wir lassen Frieda und Kosmo deswegen NICHT dagegen impfen.
HIER
Näheres zur Immunisierungs-Problematik. Und im nächten EBI des
VdFEB wird auf die Probleme
bei dieser Impfung ausführlich eingegangen werden.
Dieser Virus tritt nur bei Zecken in bestimmten Risiko-Gebieten auf.
HIER Näheres dazu.
Vorbeugungsmaßnahmen
Das Beste ist zweifellos, die Zecke beißt garnicht erst zu! Dabei helfen 2 Möglichkeiten:
Gängige Mittel sind "Frontline" und "Exspot". Beide Mittel wehren übrigens auch Flöhe ab.
Speziell gegen Zecken soll "Exspot" etwas wirksamer sein.
Mit den "Chemischen Keulen" gehen wir behutsam um, da sie immerhin Gift sind und
den Hundeorganismus belasten. Wir geben sie
nur, wenn wir mit den Hunden in uns unbekannte Gegenden Richtung Süden
oder Osten verreisen. Kosmo bekommt jetzt als Welpe noch
in keinem Fall diese Mittel auf seinen Pelz :-).
Die Ohrausbildung hängt einmal davon ab, ob das äußere Ohr fleischig oder fein, groß oder
klein ererbt wurde. Und zum zweiten spielt eine bedeutende Rolle, in welchem Welpenalter
sich der noch weiche Knorpel, der die Faltung zur "Rose" bewirken soll,
zum festen Knorpel verstärkt.
Auf dem unteren Foto sehen wir bei Frieda sehr deutlich die Knorpelleiste, über die sich
der Ohrlappen nach hinten wegfaltet.
Bei Kosmo sehen wir sie auch - aber das Bild täuscht.
Er ist hier gerade 9 Wochen alt, und seine Ohr-Knorpelleiste ist noch zu weich, um
diese Faltung nach hinten aufrecht zu erhalten : nur bei gestrecktem oder gehobenen
Kopf "fällt" der Ohrlappen nach hinten.
Zu "Tulip Ears" und zu "Flying Ears" entwickeln sich die Welpenohren, wenn die
Verfestigung des Ohr-Knoppels zu früh einsetzt, also etwa schon in der
5. oder 6. Lebenswoche. Der Ohransatz bleibt durch diese zu frühe Knorpelverfestigung
zu weit auf dem Oberkopf stehen, er sinkt nicht mehr entsprechend dem
Schädelwachstum etwas seitlich zum Kopf. Der seitliche Stand wird von Standard
als "korrekt" vorgeschrieben, um den insgesamt quadratischen
Kopfeindruck zu unterstützen. Zum "Tulip Ears" werden bei zu früher Knorpelverfestigung
kleine, und zum "Flying Ears" größere Ohrlappen.
Zum Ohr gilt: Immer sauber halten. Der dunkle Schmier, der sich dort sonst
ansammelt, ist
der ideale Nährboden für Ohrmilben und Bakterien aller Art. Am besten das äußere Ohr 1mal
in der Woche - als Standardbehandlung - mit einem Feuchtpflegetuch auswischen.
Das Hängeohr
ist pflegeintensiver als die anderen Ohrformen, da weniger Luft daran kommt.
Gelegentlich haben Bulldogs von Geburt an sehr enge Gehörgänge. Besonders betroffen
von diesem Übel
sind die Bulldogs mit übertypisiertem Groß-Kopf. Leider werden gerade die
"Großkopferten" Bulldogs besonders gerne auf VDH-Zuchtschauen prämiert....
Der Gehörgang kann sich auch in Laufe des Lebens durch nicht ausgeheilte
Warzen- Pilz- oder Bakterien-Infektionen extrem verengen. Solches "Nichtausheilen"
liegt in der
Regel aber genau an einem schlecht durchlüftetem, weil von vorn herein
äußerst engem Gehörgang - (oder an
falscher Diagnose/Behandlung - oder an Nachlässigkeit der Besitzer)
Wir im "Verein der Freunde Englischer Bulldogs e.V. (1980-2009)" hatten bislang nur 2 solcher Fälle unter
unseren Bulldogs.
Konsequenz :
Gelenkprobleme und Hilfe durch VERMICULITE D6
Im Durchschnitt sollte ein
Rüde mit 8 Wochen (wenn er in der Regel vom Züchter abgegeben
wird) zwischen 5 und 6 kg wiegen, und eine
Hündin zwischen 4 und 5 kg.
Entsprechen die Elterntiere in punkto Körperbau nicht dem Standard, sondern sind
deutlich größer und/oder breiter und damit schwerer als ein Standard-Bulldog, so können
deren Welpen entsprechend auch schwerer sein. Bei bloß zu fetten Eltern gilt dies
natürlich nicht :-)
Kosmo ist auf
diesen Fotos 10 Wochen alt und wiegt 8 kg. Seine Mutter
Frieda wog mit
10 Wochen 6 kg. Frieda ist von relativ zierlichem Körperbau, so wie die Bulldogs
es in der Nachkriegszeit noch waren. Sie lag als Welpe gewichtsmäßig an der
Unterkante der Wunschgewichts-Bandbreite. Kosmo wird dagegen ein "prächtiger Brocken"
werden, so wie es aussieht. Warten wir es ab :-) Er liegt gewichtsmäßig an der
Oberkante der Wunschgewichts-Bandbreite.
Wachstumsstörungen werden ganz hervorragend mit dem homöopathischen Mittel
VERMICULITE D6 behandelt. Das Humpeln
verschwindet dann sehr schnell, ein Gelenkproblem manifestiert sich bei dieser Behandlung
so gut wie nie.
Wichtig : nicht das Pulver ist gemeint, sondern die Homöopatischen (D6) Tabletten!
Dies Mittel wird zwar in Deutschland (Staufen Pharma) produziert, aber über Holland
vertrieben. Man kann es in jeder Apotheke rezeptfrei bestellen. 200 Tabletten kosten
circa 20 Euro.
Ein hervorragendes Sachbuch zur Impfdiskussion
Wieviele und welche Impfungen sind wirklich sinnvoll,
nötig und gesundheitssichernd? Und welche und wieviele sind gesundheitsschädigend?
Dies Sachbuch ist außerordentlich solide recherchiert : es gibt ausführlich
begründete Antworten auf diese Frage. Jede Impfung wird einzeln behandelt, auf
Risiken usw. wird
hingewiesen, und das alles anhand veröffentlichter wissenschaftlicher Studien. Eine
Tabelle gibt die erwiesene Wirkungsdauer der
wichtigsten Impfungen wieder. Ich meine es lohnt sich sie auszudrucken und in den
Impfpass zu legen.
Das Problem der heute so üblichen Kombi-Impfungen wird in seinen Nebenwirkungen
(Schwächung des Immunsystems usw.) beschrieben. Erschreckt hat mich auch, welche
Träger- und Nebensubstanzen in manchen Impfstoffen stecken - bis hin zu Antibiotika.
Dies Buch ist gut lesbar, "medizinischer Slogan" wird zugunsten von
Allgemeinverständlichkeit vermieden. Nicht vergessen werden Hinweise zur
Rechtslage z.B. bei der Tollwutimpfung.
Hervorragend finde ich auch, daß die
Kapitel zu den Einzelimpfungen mit einen Fazit beendet werden,
in dem in ein paar Sätzen Empfehlungen und Warnungen zusammengefaßt sind.
HIER das Inhaltsverzeichnis. Und
HIER die Infos des Verlages zum Buch und zur
Autorin Monika Peichl.
Vor ein paar Tagen gingen Berichte über "Abnehmpillen für den Hund"
durch die Presse. Ich habe einen Kommentar aus der
'FAZ' für Euch dazu; und einen Bericht aus dem
'Westfalenblatt', mit einem Bulldog als Beispiel eines "Dicken Hundes".
Anmerkung zu "Hund überfüttern als Straftatbestand" :
Der "VdFEB" berichtet über die Verurteilung
eines Mannes wegen Überfütterung seines Hundes. HIER eine Kopie davon.
The new trend is "Bulldog light" ...
Neues zur Verbesserung des Atemstromes
bei kurzköpfgen (brachyzephalen) Hunderassen
Durch die Zucht kurzköpfiger Hunde- bzw. Katzenrassen wurde der Schädel so verändert,
dass er eine Rotation nach oben und dadurch eine Stauchung der gesamten Nase erfuhr.
D.h. die gesamten Anteile der Nase müssen in einem kurzköpfigen Hund vergleichsweise
zu einem normalköpfigen
Vergleich: Man zieht mit seinem kompletten Mobiliar von einer 200 qm Wohnung in
eine 40 qm Wohnung um, dann steht der Flur (Atmungsgang der Nase) voll.
Die Abbildung (oberes Bild) eines langköpfigen Hundeschädels, eines
mittellangköpfigen Hundeschädel
(Bild darunter) und die Abbildungen eines Bulldogschädel von 1920 (unteres Bild links) und
eines Bulldogschädels von 1980 (unteres Bild rechts) zeigt, daß durch diesen
Verkürzungsprozess eine
Stauchung der inneren Nasenorgane zwangsläufige Folge war.
1. Schaffung einer besseren Atemsituation vom Nasengang bis zum Rachen.
Funktionsverlust post OP?
Da nur geringgradig Riechschleimhaut entfernt wird, sondern hauptsächlich
Atmungsschleimhaut, erfolgt durch den verbesserten Luftstrom auch eine Verbesserung
der Geruchswahrmehmung.
Vorbeugende Maßnahme zur Erfassung der Atemsituation:
Wie vermeidet man die Zucht weiterer krankhaft veränderter Bulldogs,
und wie fördert man die Zucht gesunder Bulldogs?
Nicht zu vergessen ist der Tierschutzgedanke (Qualzucht?)
Prof. Oechtering verhalf Oskar zu einem neuen Leben
Oder: Das brachyzephale Syndrom
Viele von euch kennen unseren Oskar bereits und wissen, dass er zwar ein sehr
dynamischer und fröhlicher, aber auf der anderen Seite auch oft kränklicher
Bulldog ist. Die kleineren "Probleme", die Oskar bisher hatte (Schnupfen,
Milben, Hautentzündungen, etc.) haben wir alle gut überstanden. Was uns jedoch
seit geraumer Zeit als scheinbar unlösbare
Aufgabe erschien, waren seine starken Atemprobleme.
Wir waren bei vielen Tierärzten, die uns zwar oft
Tipps gaben, welche aber nicht die Genesung brachten, die wir uns für Oskar
erhofften. Dr. Harnisch, ein sehr netter Arzt
aus der Potsdamer Klinik, stellte bei Oskar
sehr starke Atemprobleme fest und empfahl uns eine sofortige Operation bei
Prof. Oechtering, einem Speziallisten
auf diesem Gebiet von der Uni Leipzig.
Nachdem ich Prof. Oechtering die Symptome von Oskar genannt hatte, empfahl er mir einen
sofortigen Eingriff in der Universitätsklinik Leipzig. Er räumte uns einen Termin
zum 05.09.2006 ein, an dem Oskar operiert werden sollte. Wir hätten sicherlich Bedenken
gehabt, ob Oskar diese Zeit alleine in der Klinik aushält, wenn wir nicht auf der
anderen Seite genau gewusst hätten, dass Oskar in den Händen von Prof. Oechtering
und seinem Team gut aufgehoben ist.
Wir fuhren so früh als möglich los, um Oskar abzuholen. Als wir ankamen waren
die Erwartungen riesig. Als Oskar dann endlich durch die Tür auf uns zu kam,
waren alle überglücklich. Als wir uns dann abschließend von der Klinik
verabschiedet hatten, war es wie eine Fahrt in ein neues Leben. Sophie drehte
sich auf der Fahrt ständig nach Oskar um, um zu gucken, ob er noch lebt, da
keine Atemgeräusche zu hören waren.
Seit Oskar jetzt wieder bei uns ist, sind auch wir
als "Eltern" glücklicher. Wir lieben unseren Oskar über alles und sind nun
optimistisch, nie wieder solche Momente durchleben zu müssen.
Wir wollen natürlich nicht vergessen uns bei allen, die uns beigestanden haben,
zu bedanken. Es hat uns viel Auftrieb gegeben diese zwei Wochen durchzustehen.
Außerdem wollen wir uns ganz herzlich bei Prof. Oechtering und seinem Team
bedanken. Dieser kurzfristige OP Termin war nicht selbstverständlich, und auch
die Betreuung über diese Zeit war unbeschreiblich. Wir sind froh und stolz,
dass wir die Möglichkeit hatten so schnell etwas gegen Oskars Leiden zu unternehmen.
Hallo Cornelia,
Als wir relativ
lange unterwegs und danach wieder zu Hause waren, da rannte er immer
noch die ganze Zeit von einem Zimmer zum anderen. Er schnappte sich ein Spielzeug
und legte es uns ständig vor die Füße. :>)
Auch Nachts sind keine Schnarchgeräusche zu hören. Er atmet ganz leise und ruhig.
Sophie ist heute extra zu Hause geblieben, um ihn auch am Tag mal richtig fordern
zu können. Man merkt, dass er jetzt mehr Beschäftigung benötigt als vorher.
Ihr habt ja das Glück, es nicht anders zu kennen. :>))
Dieser Tagesausflug war Friedas erste Schiffsreise. Sie benahm sich
wohlerzogen und versuchte meist nur bei uns, sich
Streicheleinheiten einzuheimsen :-) Frieda zeigte sich zudem geduldig entspannt - wir
waren immerhin insgesamt 5 Stunden auf dem Schiff. Dabei waren wir voller
Freude, schließlich
feierten Stu und ich unseren Hochzeitstag nach! Und das Wetter war nach der
spätsommerlichen Regenzeit wieder himmlisch :
viel Sonne, aber keine Hitze! Wir bräunten sogar
und wurden Frieda somit ein wenig ähnlicher :-))
Frieda hatte sich bei diesem wechselhaften Wetter eine Hals- und Mandelentzündung geholt,
(so wie ich auch). Sie konnte plötzlich nicht mehr
schlucken. Zunächst gaben wir ihr das hömopathische Mittel "Angin Heel". Nach 2 Tagen schluckte sie
dann ihr Futter zwar unbehindert fröhlich wieder herunter, aber sie blieb verschleimt und
schniefte ziemlich. Also zu Freund und
Tierarzt Peter. Er gab ihr sofort Breitband-
Antibiotika.
Halsentzündungen haben, wie Peter erklärte, oft die Neigung chronisch zu werden,
wenn man sie nicht gleich zu Beginn sehr energisch, das heißt antibiotisch kappt.
Und bei chronischer
Halsentzündung bleiben die Mandeln stark vergrößert, und es verdicken sich die Schleimhäute
einschließlich des Gaumensegels deutlich.
Zudem sondern sie vermehrt zähflüssigen weißen Schleim ab im Versuch, sich selbst von der
Entzündung zu befreien.
Für viele Bulldogs bedeutet eine chronische Mandelvergrößerung
und Schleimhaut-verdickung mit entsprechender Verschleimung Atemnot!
Also sollte man unter keinen Umständen beim Bulldog eine
Halsentzündung als Kleinigkeit auf die leichte Schulter nehmen, sondern sofort mit allen
Mitteln der Kunst verhindern, daß sie chronisch wird!
Das magische Kraut : Gänseblümchen
Was unsere Couch-Kojoten durchmachen muss man nicht weiter
ansprechen -
Ceanu bekommt das volle Programm. Zuhause liegt er die meiste Zeit im Bad
auf den kühlen Fliesen. Wenn ich dort auftauche
um "was auch immer zu erledigen"
bin ich schon lange zu spät : der Boden ist superwarm
und Ceanu ist nicht einen Zentimer von der Stelle zu bewegen.
Die Badewanne ist etwa 15cm tief
mit kaltem Wasser gefüllt. Dann und wann schlittert
Ceanu mal rein um sich etwas Abkühlung zu verschaffen.
Ab und zu sind wir auch in der Küche und sitzen vor geöffneter Kühlschranktür. Ich
muss aufpassen, dass Ceanu nichts klaut - und Serpil achtet darauf, dass ich
darauf achte, dass Ceanu nichts klaut. Er hypnotisiert uns ja ständig mit seinem Futterblick.
Wir gehen NOTFALLS auch bei Wüstentemperaturen Gassi, aber dann auch
ohne zu toben, gemütlich im Schatten und in Wassernähe. Für alle Fälle haben
wir auch Wasservorräte "am Mann".
Das Beste was man seinem Bulldog jedoch tun kann ist, ihm Gänseblümchenköpfe mit
ins Essen zu mischen. 6-10 pro Tag. Die kleinen Pflanzen wirken Wunder,
sie wachsen nahezu überall, fast das ganze Jahr über vom April bis September,
und sie kosten nichts.
Ceanu hat zuvor immer ein bronchienerweiterndes Medikament bekommen.
Wir sind auf das natürliche Multitalent Gänseblümchen
umgestiegen und sein
Rachen ist frei von Verschleimungen, er ist vitaler und sein Stoffwechsel
läuft auf Hochtouren.
Auch die Schmerzen in den Ellenbogen und der Hüfte scheinen gemildert zu
sein, denn er tobt ruppiger als sonst.
Mittlerweile brauche ich Ceanu nur die Gänseblümchen
zu zeigen, und er grast
sie gierig ab wie eine professionelle Vollzeitberufskuh.
Ach ja : Wie ich gehört habe, können dank der
Gänseblümchen auch
Alaska Willie (Siehe auch Blog-Beitrag
1. Juni 2005) und Big Jim mit ganz unverschleimtem Rachen perfekt
durch diesen heißen Sommer laufen und rumtoben !
Aber Vorsicht! Einem Zigeunerbrauch nach bleiben alle diejenigen, die Gänseblümchen essen,
für immer klein ?! ;-))
Woher kommt dieser Trend? Vereinfacht und allgemeinverständlich erklärt :
Vergleichen Sie Kopf, Vorderfront und Vorderbeine der beiden Bulldogs unten :
Der übertypisierte
Extrembulldog rechts ist ein heutiger Europäischer FCI-Champion; er wirkt fast wie
eine Karikatur des Standards. Aber er ist keine Ausnahme:
Die von uns wieder und wieder kritisierten Extrembulldogs mit ihren zum Teil
monströs verbreiterten und tiefhängenden
Brustkästen sind typischerweise nicht nur die Leidtragenden früher arthrotischer Gelenk- und
Wirbelkörperveränderungen, sondern auch Opfer von Herzkrankheiten!
Diese Extrembulldogs erinnern mich ans alte China,
wo den Frauen aus "Schönheitsgründen"
die Füße gebunden und verkrüppelt wurden. Aber sie starben wenigstens nicht daran, wie es
immer mehr dieser armen Extrembulldogs mit ihren kranken Herzen tun ...
Es gibt eine wichtige Änderung der Vorschriften Die Wissenschaft ist sich nicht einig. Aber für mich heißt das :
Vorsicht ist geboten. (Alma starb mit knapp 13 Jahren an einem Milz-Lebertumor.
Wilma starb mit knapp 11 Jahren an zwei geplatzten Blutgefäßen in der Milz.)
Wir lassen Frieda nicht mehr in einer Impfung gegen Tollwut und gleichzeitig
gegen andere Krankheiten impfen, sondern sie bekommt nur noch zeitlich
versetzte Einzel-Impfungen.
Bislang galt in Deutschland rechtlich die Tollwut-Impfung nur für jeweils
1 Jahr. Und das, obwohl medizinisch längst klar war, daß
die Immunisierungswirkung für mindestens 3 Jahre anhält. Möglicherweise steckten auch
wirtschaftliche Interessen der Pharmaindustrie hinter dieser Rechtsregelung,
möglicherweise auch einfach nur wieder einmal Überregulierung.
Das hat sich seit Anfang 2006 - dank Europäischem Recht - geändert:
Wir empfehlen jedem von Euch Euren Hund - nach dieser Änderung der Gesetzeslage -
nur noch alle 3 Jahre gegen Tollwut impfen zu
lassen.
Das ist gut für Euren Geldbeutel ;-) und gut für die Milz Eures Hundes :-))
Unsere reise- und abenteuerlustige Frieda kann es kaum abwarten,
wie ihre Augen oben sagen, daß es losgeht :"Egal wohin! Das Leben ist
spannend ! Und wenn man dabei einmal naß werden sollte - schließlich kann man sich
trockenschütteln, wie Ihr seht ;-)))"
Wohl jeder weiß um die Atemprobleme des Bulldogs. Traurig, meint man
dort zurecht !
Aber welcher deutsche Bulldog-Zuchtverein tut etwas gegen diese Extremausprägung ?
Um den Bulldog vor einem Zuchtverbot wegen Qualzucht zu retten, müssen ALLE
Probleme in Abwägung zueinander in ein Zuchtkonzept einfließen. Dazu gehört viel
Wissen über genetische Wahrscheinlichkeiten.
Haben die Extrembulldog-Züchter das? Ich glaube nein. Dazu gehört auch LIEBE zum Bulldog, denn
es ist teuer und aufwendig nur Paarungen vorzunehmen, die konsequent der Gesundheit
der Nachkommen dienen. LIEBEN die Extrembulldog-Züchter den Bulldog? Ich glaube wieder nein :
sie reden nur davon.
Hier eine Adresse, wo wirklich umfassend über die
Atemproblematik
der kurznasigen Hunde informiert wird. Diese Seite wurde von einem Verein für Boxer
herausgegeben. Die Erstveröffentlichung geschah in einem Magazin für Französische Bulldoggen.
Beide Rassen sind weniger (Boxer) oder mehr (Bullies) betroffen. Der Engliche Bulldog ist
jedenfalls sehr stark betroffen ...
Auf die Frage nach der Gesundheit mancher Bulldogs, die auf den Ausstellungen von
ACEB/VDH gezeigt werden antwortet Gisela Klan, Offizielle des ACEB für die Welpenvermittlung:
Bei so einem Umgang mit der berechtigten Sorge um die Gesundheit in der
Englischen Bulldog Zucht sollte man auf DIESE Welpenvermittlung verzichten - im
Interesse der Hunde, aber auch im eigenen Interesse.
Umgehen Sie diese Welpenvermittlung und wenden Sie sich direkt an die Züchter, deren
Bulldogs auf Sie einen vitalen Eindruck machen.
Nach meinem Eindruck empfehlen sich die Züchter, die ich in der Spalte rechts genannt habe.
Birgit Braum züchtet KEINE Extrembulldogs, und soweit ich es beurteilen kann,
die 2 genannten ACEB-Züchter auch nicht.
Ich glaube diese Augen, diese Bulldogblicke, diese so ganz besonderen "Bulldogaugenblicke"
sind auch ein Grund für den Fakt:
Harnleiter- und Blasenentzündungen
Für uns ist dieses Thema interessant weil gesagt wird: "In der Fachliteratur ist das Auftreten
rekto-urtehraler Fisteln bereits bei mehreren Englischen Bulldoggen beschrieben."; -
damit handelt es sich bei dem in diesem Artikel beschriebenen konkreten Fall aus den USA nicht
um eine Einzelerscheinung. Solche „rekto-urtehraler Fisteln" sind Durchlässe vom Harnleiter zum Darm,
die oft angeboren sind. Diese Fisteln müssen nicht immer durchgängig für Sektrete oder Harn sein,
sie sind es aber für Darmbakterien. Behandlungsresistente Entzündungen des harnabführenden Bereichs,
Ausscheidung von roten Blutkörperchen und Harnzwang können hier ihre Ursache haben.
Entzündungen sind die mit Abstand häufigste Ursache für Blasensteine, und diese wiederum können zu
Fistelbildungen führen. In diesen Fällen hilft nur eine
chirurgische Entfernung der Fistel und anschließende Antibiotikabehandlung.
Im beschriebenen Fall wurde die richtige Diagnose erst gestellt, als der Harn schließlich aus dem Darm herauslief.
Der Bulldog war zu diesem Zeitpunkt schon 8,5 Jahre alt. Bis dahin wurde bei Untersuchungen im Alter von 15
und von 25 Monaten nur eine „bakterielle Zystitis" diagnostiziert. „Das diagnostische Vorgehen
beinhaltete die wiederholte Anfertigung von Doppelkontrast Zystogrammen, Blutbildern inklusive
klinischer Chemie, die Funktionsüberprüfung des Immunsystems sowie Harnuntersuchungen inklusive
bakteriologischen Untersuchungen." Die Feststellung solcher Fisteln ist also sehr schwierig!
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