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Cornelias 'Bulldog Blog' ...
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English Bulldog Netzwerk für Kenner und Freunde |
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Archiv-Organisation vom 15. Juli 2009:
Archiv Mai 2005 - August 2008 : Die Beiträge zu diesem Thema - von September 2008 bis heute - erreichen Sie über das Thematische Inhaltsverzeichnis in den jeweiligen Monatsarchiven.
Sonntag, April 27, 2008
www.hundeparadies.net
Für Frieda und Kosmo war es allerdings selten ein Spaziergang, sondern meistens ein Glück aus Staunen, ausgelassenster Begeisterung, Rennen, Beutemachen und Muschelsuchen, Springen, Balgen und Spielen - am in der Nebensaison herrlich einsamen - wüstenweiten Sandstrand von St. Peter Ording.
Zu unserer Überraschung erzählte uns Frau Elischer, dass im Herbst oft eine Familie aus Frankfurt - auch mit zwei Bulldoggen - hier Gast wäre! Wir baten um sie Kontakt-Vermittlung :-) Liebe Familie Beacham mit Lucy und Sally, dieser Zufall hat uns begeistert; wir werden uns bestimmt für eines der nächsten Bulldogtreffen verabreden können :-) Zunächst von hier die herzlichsten Grüße! Dort am Ordinger Deich, 20 Meter vom Ferienhaus entfernt, beginnt unmittelbar der 'Nationalpark Wattenmeer' mit seinen vielen Vögeln. Besonders die Wildgänse, die auf den Salzwiesen hinter unserem Garten noch in ihrem Winterquartier grasten und schliefen, beeindruckten und alle 4!
Ihr neuestes Spiel war "Abfangjäger". Dabei drehte einer von beiden Runden durch den Riesengarten, als hätte er bei Schumi gelernt; und der Andere stand in der Mitte des Gartens - versuchend den optimalen Zeitpunkt und Rennwinkel zu erwischen - um dem Anderen in die Seite zu donnern und ihn umzuwerfen. Und wer jeweils dieser "Abfangjäger" war, da wechselten sie sich doch tatsächlich einvernehmlich ab!
Irgendwann gegen Abend wollte Frieda gewöhnlich Ruhe haben - aber Kosmo immer noch nicht. Er nervte sie dann
sichtlich - und sie zeigte ihm dann endlich, dass sie immer noch seine erziehungsberchtigte Mutter ist!
Man kann wundervolle Ausflüge in die Umgebung machen. Aber darüber könnt Ihr lieben Leser im Internet lesen. Heute hier nur ein Tipp von Frieda und Kosmo: Der Tierpark im westlichen St. Peter Ording ist ein kleiner Hundetraum, denn die dürfen mit hinein! Frieda war hin- und hergerissen von ihren Wasser-Verwandten.
Dann versuchte Kosmo eine Gans zu küssen, die aber als Erwiderung scharf nach seiner Nase schnappte! Er glaubte es nicht - und versuchte erneut zu küssen - mit dem gleichen Ergebnis. Sein GesichtsausdrucK sprach Bände von Beleidigtsein, als er abzog. Und dann überflog ihn ein Storch in 1 Meter Höhe und begann bei seiner anschließenden Landung zu klappern! Kosmo dachte so was wie: 'alles Gänsepack!' und bellte zurück. Mit Erfolg, der Storch hielt seine Klapper-Klappe und Kosmo stolzierte stolz weiter zu den Lamas... An meinem Geburtstag fuhren wir ins Feinschmeckerlokal Godewind nach Tönning. Stu begeisterte sich an einem Steinbeißer - ja, und Frieda sowie Kosmo partizipierten hingerissen ;-)! Zuvor hatten wir das faszinierende Nationalpark-Zentrum Multimar besucht und dort alle Lebewesen der Nordsee fast hautnah bestaunen dürfen. Nie hätte ich zuvor bei einem Fisch solch einen Kußmund vermutet. Jedenfalls bekamen Frieda und Kosmo meinen Steinbeißer später im "Godewind" nahezu komplett ab .... ich war nicht mehr in Fischesserlaune nachdem ich die Fische zuvor so quicklebendig in ihrer eigenartigen Schönheit bewundert hatte....
Abends dann waren unsere beiden Urlauber rechtschaffen müde - auch Kosmo fielen irgendwann die Augen zu :-)
Hier eine Fotofolge dazu:
Donnerstag, November 15, 2007
Heute erzählt Gastbloggerin Silke Funke Dänemark : Endlich Urlaub !!!
Auf der Hinreise hatte sich Goldie ausgiebig ausgeruht, um dann als energiegeladenes Kraftpaket über den Strand zu rasen, durchs Wasser zu springen und mit anderen Hunden zu toben. Ob lange Spaziergänge am Strand, der an manchen Stellen bis zu 4 km breit ist, oder Wanderungen über die Insel, egal welche Hürden es auch zu überwinden gab, ob flache Wasserarme oder Windstärke 9 --- Goldie zeigte keine Schwäche !
![]()
Am Abreisetag setzte bei uns jedoch nicht die übliche Abschieds-Stimmung ein, denn wir hatten an diesem Tag noch ein großes Highlight vor uns - das Mitgliedertreffen des VdFEB in Petersdorf. Cornelia hatte uns dazu eingeladen, und da der Ort sowieso fast auf unserer Reiseroute lag, stand für uns von vornherein fest, auf jeden Fall mal vorbeizuschauen. Gespannt waren wir auf das Wiedersehen mit Goldies Geschwistern Chilli und Kosmo und natürlich Mutter Frieda. Während Goldie sich nach der Autofahrt in Petersdorf wahnsinnig freute, Frieda zu sehen, war die Wiedersehensfreude bei Frieda und später auch bei Chilli doch etwas verhaltener, was mit Goldies Läufigkeit zusammenhing, wie uns Cornelia sagte.
Obwohl es Goldie mit all ihren Bulldogfreunden super gefallen hat, ist es zu Hause dann doch am besten, vor allem wenn man eine so liebe Freundin wie Olli hat.
Dienstag, November 13, 2007
Heute erzählt Gastbloggerin Susanna Frösch Herbstfest in Mecklenburg
Als wir abends zurück ins Hotel kamen, erfuhr ich vom netten Herrn an der Rezeption (an dem ich sehr demonstrativ Spikes Hundebett vorbei geschleppt hatte, damit er auch ja nicht denkt, der Hundling würde im Hotelbett nächtigen...), dass Gabi mit Familie (-: auch schon da sei. Ich hinterließ meine Nummer und wir gingen ins wunderschöne benachbarte Insel-Städtchen Malchow, Pizzaessen..
Wir sind nochmal an die Ostsee gefahren, haben einen ganz langen Strandspaziergang in Graal-Müritz gemacht und uns wunderbar entspannt. Spike ist wie ein Wahnsinniger am und im Wasser entlanggerannt und hat sich richtig seines Lebens gefreut, hatte ich den Eindruck... Das freut uns dann natürlich, wenn das Hundebaby so einen Mordsspaß hat!! Ab ca 15.00 fing ich an zu quengeln, ich wollte zurück ins Hotel, falls Cornelia schon da sein sollte, wollte ich sie gleich begrüssen und ihr Spike zur Begutachtung vorsetzen... Wir haben dann im Hotelrestaurant gegessen, und nach dem Essen kamen dann auch endlich Cornelia mit Frieda und Kosmo (Stu war krank und zuhause geblieben), nach stundenlangem Stau! Freitag abend sind wir alle relativ früh in die Heia,... ... denn das eigentliche Programm des Bulldog-Herbstfestes fing ja erst am Samstag an! Samstag haben wir dann mit Ina & Rob mit Baby Chilli, Cornelia mit Mama Frieda und Baby Kosmo, Jan & Sophie mit Uschi Und Oskar-Ossi (-:, und all den anderen, die noch gekommen waren, erst einen tollen Gang am See entlang gemacht, um schließlich noch einmal beim bzw im "Lenzer Krug" zu landen, um dort bei Tee und heisser Schoki ein bisschen aufzuwärmen...
Freezy war sofort im Jagd-Modus, und wäre sie nicht am Stuhlbein festgeschnallt gewesen, hätte es sich auch durchaus für ALLE Bullis lohnen können, denn so ein saftiger Braten von zwei jungen Geisslein... Naja. Die Aufregung hatte sich schnell gelegt, bei uns gar so schnell, dass ich Spike ohne Leine liess, und der dann ca zehn Minuten später, als diese zwei irren - ich möchte fast sagen selbstmörderischen Ziegenviecher sich zum zweiten Mal durch unser lauschiges Grüppchen hopsten, die Chance auf lecker Ziegenbraten noch einmal versuchte zu nutzen.. (ohne Erfolg natürlich..)
Dort, wo wir ursprünglich parken wollten, an einem Gartenzaun, zwischen Dörfchen und Waldrand, auf einem Stück Land, das genausogut eine Art Parkplatz hätte sein können, (...) wollte uns aber der Besitzer des Zaunes partout nicht parken lassen, und er ereiferte sich ziemlich. Wir parkten natürlich sofort die Autos um, aber Ina, tough und klasse wie sie ist, (Du bist unser Held, Ina!!!!) ging noch schnell die Hausnummer und Strasse des wirklich unfreundlichen Herrn herausfinden, um dann am Sonntag in ihrer Sendung (sie ist Radio-Moderatorin) nochmal die ein oder andere Spitze auf ihn abzuschiessen!!! Toll!!! Samstag abend gab es dann ein gemeinsames Abendessen im Hotel, da gab es natürlich viel zu erzählen, wir haben alle viel gelacht und es wurde ein wirklich wunderschöner Abend.
![]()
Im Speziellen: Hätte man so einen Haufen sich zum Teil unbekannter z.B. Schäferhunde (gut, mein Lieblings-schlechtes-Beispiel..) zusammengelassen, würde danach nach meiner Meinung mindestens die Hälfte tierärztliche Hilfe oder sogar noch Schlimmeres in Anspruch nehmen müssen.. Unsere Hundis haben sich alle verstanden, manche sehr gut, andere nicht soo gut, aber es gab überhaupt keine ernstzunehmenden Probleme. Die Babys toben eben gerne, und das ist auch gut so. Toll, toll, toll. Allerliebste Grüße an Alle, drückt die Hunde von uns! Bis möglichst bald, Susanna
Urlaub in Mecklenburg-Vorpommern
Diese zwei Wochen waren für uns alle
Erholung pur, weshalb Sophie und die beiden Hunde sogar für eine weitere Woche
auf dem Hof blieben. Mir blieben nach der Abreise nur die Erinnerungen und ein
eine tolle Zeit mit meinen Liebsten.
Da Sophies Vater Fischer ist, lag es nahe
auch mal mit dem Boot zum Fischen auf den See zu mitzufahren. Wer natürlich nicht dabei
fehlen durfte war Oskar, der diesen etwas anderen Ausflug klasse fand. Wie ein
echter Kapitän suchte er den See nach Verdächtigem ab und freute sich bei jedem
Fang, ob Aal oder Zander. Kein Fisch kam an ihm vorbei, ohne nicht einmal
begutachtet worden zu sein. Als wir mit dem Fischen fertig waren, war auch Oskar
sichtlich fertig. So eine Bootstour ist schließlich nichts für kleine Kläffer!
So ganz ohne Bulldog Gesellschaft wollten wir aber nicht bleiben.
Und da Bulldoggen in Mecklenburg nicht auf den Bäumen wachsen, muß man schon mal
ein paar Kilometer zurücklegen um Leute mit Bullys zu treffen. Robert und Ina
waren so lieb uns zu sich nach Hause einzuladen. Und so fuhren wir an einem
schönen sommerlichen Abend zu den Tansleys nach Zölkow. Die erste, die uns auf
dem großen Hof begrüßte, war Chilli! Bei dem Anblick einer so kleinen Schönheit
wurde uns ganz warm ums Herz.
Im Oktober feiern wir an einem See in Mecklenburg-Vorpommern das diesjährige Herbsttreffen
des "Verein der Freunde Englischer Bulldogs e.V." Es haben sich dazu sogar schon Bulldogfreunde aus Bayern und
Baden-Würtemberg angemeldet! Sophie und ich freuen uns sehr Euch allen dann
unsere schöne, und so hundefreundliche Heimat zeigen zu können!
Anmerkung:
Seht Euch einmal die Berlin-Seite dieses BB´s an; Link in der grauen Spalte rechts :-)
Berlin: Sightseeing für Vierbeiner, Teil II
Hundekrankengymnastik - oder auch Hundephysiotherapie - ist
mittlerweile in Deutschland eine anerkannte Behandlungsmethode
geworden. Länger bekannt und etabliert ist sie schon seit vielen Jahren
in den Niederlanden, USA und Großbritannien.
Es gibt verschiedene Methoden:
Berlin besitzt viele schöne
Hundeauslaufgebiete. Eines der schönsten
ist sicherlich das Gebiet um den
Grunewaldsee im Süden von Berlin.
Weitere Hundeauslaufgebiete und tolle Bilder findet Ihr
HIER im Web.
Das Hotel ähnelt einer Stadt für Tiere, aber auch Herrchen und Frauchen
kommen hier auf Ihre Kosten. Ein Besuch, der sich auch von weit her
lohnt.
Im "Pfötchenhotel Resort Berlin" bietet die hauseigene Praxis auf
fast 250 qm eine klinikähnliche Kleintierpraxis mit allem was dazu
gehört (Behandlungsräume, Apotheke, Labor, 2 OP, Röntgenraum, uvm.).
Neben der tierärztlichen Praxis verfügt das Pfötchenhotel über eine
eigene Physiotherapiepraxis. Hier werden professionell alle
Reha-Maßnahmen durchgeführt, die nach Bandscheiben-Vorfällen,
Hüftgelenkschäden und dergleichen angebracht sind.
Das Grundkonzept des Hauses sieht - neben artgerechter, gewohnter,
wohnungsnaher Unterbringung mit allem Komfort und tierärztlicher
Betreuung - vor allem die Ganztagesanimation seiner Gäste vor. Die
Tiere sollen ihren Spaß unter ihresgleichen haben und auch "Urlaub"
erleben. Wir haben es leider selbst noch nicht testen können, werden es aber
sicherlich in den nächsten Wochen in Angriff nehmen. Auf jeden Fall
macht die Internetpräsenz
wahnsinnig neugierig. Eine Wegbeschreibung befindet sich in der Webseite.
Kontaktdaten:
Pfötchenhotel Resort Berlin, Birkenallee 10-11, 14547 Beelitz-Schönefeld,
Tel.: 033204 6178-0, Fax: 033204 6178-19.
Ich hoffe, dass der eine oder andere nützliche Tipp für euch dabei war.
Auch weiterhin werde ich mich nach interessanten, nützlichen und auch
skurrilen Dingen umsehen. Oskar und Yanka freuen sich genauso sehr
darüber wie Sophie und ich.
Eine Winterreise nach Dänemark
Endlich war es soweit. Am 06.01.2007 sind wir nach Klegod, einem Ort an der
Nordsee-küste, aufgebrochen. Annemarie und Wolfgang haben mir auf der 6-stündigen Fahrt
viel über diese Küstenregion berichtet, und ich war natürlich sehr
gespannt das Ferienhaus
und die Dünenlandschaft kennen zu lernen. Als wir ankamen musste ich
das Haus besichtigen und begutachten. Es entsprach genau meinen Vorstellungen und
verfügte auch über meinen geliebten Schlafsessel.
Wunderschön war der breite Strand der Nordsee, die ich bisher noch nicht kannte.
Bei dem starken Wind war es ein Vergnügen nach den
Schaumbällchen zu schnappen. Wenn es nicht so kalt gewesen wäre, hätte
ich gern ein Bad genommen. Außer der
Wassertemperatur haben mich auch die großen Wellen etwas abgeschreckt und natürlich
der salzige Geschmack des Wassers. Selbstverständlich wäre ich jedoch im
Notfall als Rettungsschwimmer eingesprungen.
Mein Fazit nach diesen wunderbaren zwei Wochen lautet:
Dänemark ist auch im Winter
eine Reise wert. Euer Churchill
P.S.: Liebe Grüße an alle Bulldogfans senden Annemarie und Wolfgang Zeinert
Berlin: Sightseeing für Vierbeiner, Teil I
Die Bäckerei Doggy Bag ist ein absolutes MUSS
für jeden Hundeliebhaber. Dagmar von
Stuckrad backt die unterschiedlichsten Varianten und Formen von
gesunden und magenfreundlichen Leckereien (ohne Konservierungsstoffe)
für Hunde.
Auch Accessoires gibt es zu erwerben. Ob Leinen, selbst angefertigte
Halstücher oder Schlafplätze. Es gibt nichts, was es nicht gibt.
Öffnungszeiten: Di.-Fr. 10-18 Uhr Sbd. 10-14 Uhr, Karl-Marx-Platz 12,
Neukölln
Bei Fragen zu Produkten oder bei Bestellungen ruft Ihr einfach
unter der 030 / 689 749 66 an. Weitere Infos gibt es
HIER im Netz.
Und der Stadtplanlink zu "Doggy Bag" ist
HIER !
"Washdog" ist ein völlig verrückter Waschsalon
für Hunde. Alleine die Internetpräsents
ist eine Empfehlung wert.
Wir haben die Waschkabine mit Oskar getestet, der sehr begeistert von
diesem Vergnügen war.
Die Karten gibt es Mo.-Sbd. 10-14 Uhr, Bornholmer Straße 14, Prenzlauer
Berg. Hat man eine Karte, kann man den Salon rund um die Uhr selber nutzen.
Das Geschäft Susi Wau bietet Halsbänder
als außergewöhnliche Schmuckstücke,
Einzelanfertigungen aus feinstem Leder in Kombination mit
außergewöhnlichen Materialien. Die Ausfertigung wird
nach Kundenwunsch
in verschiedenen Farben und individuellen
Motiven in Handarbeit vorgenommen.
Das Besondere: In einem Extraraum werden Collagen, Skulpturen und
Gemälde verschiedener Künstler (Jenny Löbert oder
Dörthe Brümmer)
ausgestellt. Die Ausstellungen wechseln alle 8 Wochen und sollen vor
allem junge Künstler zeigen.
Dies sind die ersten 3 Empfehlungen für Eure Tour durch Berlin. Im
nächsten Teil werde ich euch zeigen, wo man seinen Vierbeiner frisiert,
wo die schönsten Gegenden sind, um mit seinem Vierbeiner spazieren zu
gehen und weitere nützliche Tipps.
* : Wer von Euch Berlin über einen Sonntag besucht, der
sollte sich das Bulldog-Treffen dort ansehen, besser noch mitmachen :-)
Siehe dazu den Link in der grauen Spalte rechts: "Bulldog-Treff Berlin". C.S.D.
Luxus
Aber zurück zu den angenehmen Seiten im Leben eines kleinen, wohlgenährten Bulldogs.
Auch ein rundes Bäuchlein gebietet ja Ansehen und Achtung - werden nicht die Sumo-Ringer
in Japan wie Götter verehrt? Also pflege und hege ich meine Rundungen mit Inbrunst.
Auf dem Sofa, auf dem Bett oder auch in meinem Schlafabteil. Unsereins hat natürlich
ein eigenes Gemach. Für die tägliche Büroarbeit kaufte Frauchen neulich eine nette
Decke im Schottenkaro-Design. Sie erzählte etwas von "angenähtem Kissen in
Schaffelloptik", ich habe nur festgestellt, dass diese höhere Popo-Lagerung
schlichtweg unbequem ist...
Hatte ich schon erwähnt, dass Frauchen offenbar sehr viel Spaß
daran hatte, den Kofferraum vor dem Verkauf des Wagens von meinem weichen, wonnigen
Haar zu befreien?? Uih, sie schleppte zunächst einen Staubsauger und vier verschiedene
Düsen heran. Dann eine Drahtbürste, danach eine Entfilz-Bürste (das hatte mit der
Bernhardiner von gegenüber erklärt) und schließlich Einweg-Rasierer. Es muss recht
lange gedauert haben, ich erinnere mich gerne an ein ausdauerndes Schläfchen meinerseits.
Aber zurück zu meinem letzten Kurztrip. Wir fuhren nach Rostock ins "SAS Radisson"-Hotel.
Ich kann es empfehlen. Zwar fehlte hier die noch in Fleeßensee gereichte Hundebar,
aber es gab einen herrlichen
Panorama-Blick durch die bis zum Boden reichenden
Fenster auf die Warnow (das war der Fluss) und auf die vielen Bauarbeiter und
ihre Maschinen, die ich mehrmals am Tag zählte und bei neu hinzugekommenen
Baggern oder Raupen dies stets meldete. Viel Zeit blieb mir allerdings nicht
dafür, ich musste ständig herumspazieren und in der Ostsee baden. Eigentlich
mag ich die See, wenn sie zart meine Hüften umspielt, aber hier gab es widerliche
Wellen, die mich von oben bis unten durchnässten, so dass ich lieber Sandbäder nahm.
Hervorragend war dagegen die Verpflegung im Hotel. Man servierte mein Wassernäpfchen
beim Frühstück auf dem Tablett, die Eier waren immer so wie ich sie am liebsten mag
(noch leicht weich innen!) und auch die Käseauswahl ließ auf ein besseres Haus
schließen. In Warnemünde gab es zudem exquisites Vanille-Eis in einer ganz feinen
Waffel.
Übrigens habe ich MORGEN Geburtstag - am 30. Oktober werde ich
schon 5 Jahre !
Damit bricht dann auch das Halbjahr an, das Ruhe und Gemütlichkeit verheißt. Mal schauen,
vielleicht ergibt sich für mich ja die Gelegenheit, Euch zwischen Vanillekipferln
und Kerzenschein mal wieder ein paar Zeilen zu schreiben.
In diesem Sinne "Gehabt Euch wohl", Henry
Übrigens: unsere Vereinsbulldogs waren fit! Sich selbst zu schwere, röchelnde
Extrembulldogs kamen erst am Sonntag zum allgemeinen NRW-Bulldogtreffen...
Samstag war Frieda nur zu den Bulldogs, die sie schon kannte, freundlich.
Alle anderen erfuhren eine Abfuhr nach dem Motto
"Mein Hintern gehört mir!" (O-Ton Gabi ;-) Am Sonntag dann hatte sie
sich an das "Meute-Dasein" gewöhnt und war besonders an der hübschen
Gloria interessiert :-).
Eine Hotelempfehlung : "Loemühle" bei Marl
Diese alte Wassermühle mit Kornspeicher ist ein ganz wundervolles Anwesen mit Gebäudeteilen
aus dem Jahr 1230! Mittelalterliche Deckenbemalungen schmücken einige Gasträume und die Küche
ist hervorragend! Vom Hotel aus führen
Holzbrückchen direkt über klare, sandgrundige Bäche zu einem
Naturschutzgebiet mit uralten Bäumen, lichtem Unterholz und Teichen. Die Bulldogs badeten und tobten
in den Bächen herum; es war eine große Freude! Einige unserer Bulldogfreunde verbrachten
mehrere Tage hier als Kurzurlaub. Eine gute Entscheidung :-)
Hi Xenia, besonders für Dich diese HPs (-: Basils
Scottisch Rock-Pop Events
und sein Zuhause in der Drachenburg
mit Museum und urig-schottischer Bar.
Basil ist ein COOLER Typ, toller Sänger, Piper und Bulldogfan !!
Birgit Braum hatte uns zu Basil auf Bier, Whisky und Shortbread eingeladen; danke Birgit :-)).
Frieda konnte in der Bar und in der Schwertkammer frei rumlaufen, denn das
Drachentor ist immer geschlossen,
Gäste müssen läuten. Später schlief
sie selig auf der Schottenbank zwischen mir und Stu ein :-).
Am nächsten Morgen ging es wieder zu den Bulldogs vom "Floral Garden".
Nun schöne Fotos über Friedas erste Begegnung mit ihrem US-Vetter
Dreamboy, genannt Gino :-) Sie und er verstanden sich auf Anhieb - Gino ist nämlich auch
ein pfoten-begabter Hund (siehe Beitrag zu Friedas 1. Geburtstag vom
30. Mai 2006)
Trude Warner erzählte uns im
Beitrag vom 20. September 2005 von ihm. Damals war er noch ein Junghund. Inzwischen
ist er, wie Ihr auf dem im obigen Absatz verlinkten Foto sehen könnt, ein
schöner, stattlicher und wilder ;-) Rüde geworden !
Heute erzähle ich, Frieda Fay, Euch etwas Steiles!
Die Anfahrt war ja lang gewesen; es gab mal kurze Pausen, aber davon war nur eine nett:
da kam ein Rudel Polizisten auf mich zu, und die klopften mir auf den Rücken und einer
sagte sogar beeindruckt: "Du hast aber schöne Zähne!"
Am allerfreundlichsten waren die Leute in
Grünau im Almtal,
wo wir wohnten, weil
Mama die
Raben dort zum Spielen verführen wollte. Dabei spiele ICH doch viel wilder und länger
mit ihr, als diese schwarzen Flieger! Also, die Wirtin vom "Kirchenwirt" wurde meine
ganz besondere
Freundin. Wenn sie mich sah rannte sie aus der Küche auf mich zu, ich durfte sie
anspringen so viel ich wollte, sie gab mir sogar
Küßchen! Mit solchen schönen rollenden Rs rief sie immer wieder:
Und am letzten Tag im Wiesendorf erzählte meine Wirtsfreundin:
Es ging durch
Urwald, am
Bach entlang, über
Bretterstege, wieder
Bäche, sogar am Sumpf entlang, zweimal
war ich auch im Schnee - und ich lief an einer
vom Schnee
ertränkten Hütte vorbei -
dann wieder Wald und
Blumen,
um dreimal! um meinen Lieblingsee herum. Also
es war wirklich viel los in diesem Tal,
das kann ich euch sagen!
Ach ja, mein Lieblingssee war er, weil ich dort
tauchen konnte!
Kopf runter und die Wasserwelt
betrachten. Stellt euch vor, einmal kam eine schnelle Welle, eigentlich war es aber keine
Welle, unter Wasser auf mich zu. Ich versuchte dieses Etwas zu fangen - aber es entwichte.
Immer wieder hielt ich danach Ausschau, und zweimal konnte
ich es auch wieder entdecken. Ich war langsam wütend, weil es sich nicht fangen ließ.
Mama war bei diesen Forellenenttäuschungen nicht dabei. Sie war nämlich schon wieder bei
den
Raben! Als wir Mama von diesem Wildpark abholten, da erzählte sie verwirrt, ein Ganter
hätte sie angegriffen und sie sei wie vom Teufel getrieben weggerannt. Und "Gut, daß
Frieda nicht dabei war, die hätte dem Ganter den Kopf abgebissen!"
Habe ich doch gesagt, ICH wäre die Gefahr für all diese Wilderlinge gewesen!!
Leider hat auch ein Paradies ein Ende. Dies war eine nicht leicht zu bewältigende Erfahrung für
mich!! Zurück ging es wieder durch ein anderes Land. Mama sagte : " Nur
Wiesen und Wälder - statt Forste und Felder!"
Irgendwie war das, als wären wir wieder in einem
Paradies. Dann verstand ich noch
"Böhmische Dorfer".
Dann kam nur noch Regen, und Papa wollte deshalb nach Hause.
Auf der langen langweiligen Hinfahrt traf ich nette Polizisten, wie ich euch erzählte.
Und auf dieser langen langweiligen Rückfahrt traf ich einen
seltsam angezogenen Menschen
mit weißer Lockenperücke. Der war sehr interessiert an mir, obwohl ich ja keine Perücke aufhatte. Mama
lachte : "Das ist Weimar! Du bekommst jetzt ein Thüringer
Würstchen:-"
Hallo ihr
Fans,
noch was !
Papa sagt mir, da ich euch dies so bunt erzählt habe, sähe man nicht mehr, wo ich die
Bilder alle versteckt hätte. Eure
sie fliegt mit aus den USA nach Deutschland
Dianne lebt paradiesisch am Rande von hügeligem Urwald, der bis zum Horizont reicht,
blühenden Wiesen gegenüber und einem Bach. Diese relative Einsamkeit hat aber auch Nachteile: verrottete
Telefonleitungen und der nächste gute Tierarzt lebt 2 Fahrstunden entfernt. Übrigens züchten sie und ihr Mann Blake
auch Araberpferde. Diannes Herz gehört aber - seit sie 5 Jahre alt ist - ganz und gar den Englischen Bulldogs.
Dianne Benham begann ihre Zucht vor 35 Jahren mit einem Sohn des berühmten, in den USA gezüchteten English Bulldog
'Marinebulls All the Way', dessen Bild ich in einem alten Heft (1976)
des deutschen Zuchtvereins CEB fand. Auch Wilma stammte - wie Frieda - von diesem Bulldog ab,
denn Wilmas Ur- und Großvater 'Rusty', ('Bedfords Coventry Prince')
den ihre Züchterin Birgit Braum damals aus den USA importiert hatte und der
Weltsieger wurde, ist eine Linienzucht auf diesen 'Marinebulls All the Way'
gewesen, genauso wie ihr heutiger, ebenfalls aus den USA importierter
'Dreamboy' es ist.
* Jedenfalls : Frieda ist verwand mit Wilma! *
Das Wetter in Pennsylvania war heiß und sehr schwül. 30 Grad Celsius mindestens. Ich
fühlte mich wie in den Tropen. Diannes Bulldogs litten sichtlich weniger unter
diesem Klima als ich - sie waren es ja auch gewohnt und tobten auf den Wiesen am Haus
voller Lebensfreude glücklich herum. Ich hatte schöne - NICHT DEN STANDARD ÜBERINTERPRETIERENDE -
Bulldogs schon in Süd-Kalifornien, Hawaii und Australien herumtollen erlebt. Und jetzt in diesem schwülen
Pennsylvania wieder. Es gibt sie, die gesunden English Bulldogs - natürlich nicht nur - aber BESONDERS
in den heißeren Weltgegenden. Ich war glücklich.
Bulldogs spielen hingebungsvoll gern mit Kindern !
Unsere 1. Übernachtung
Romantisches Gasthaus südlich von London, Wilma fühlte sich im Garten dort gleich
zuhause :-), und im Bett natürlich auch ! Die jungen Leute im Hotel
spielten mit ihr Ball.
Spaziergang durch Norwich
Wilma bekam dann (zu ihrer Freude:-) all die Liebe und Zärtlichkeit ab, die die Engländer immer noch sehr
stark dieser 'in England gezüchteten :-) und in England verzüchteten :-(' Rasse gegenüber empfinden.
Als wir durch die Jugendstil-Passage der berühmten Altstadt schlenderten
sprach uns wiedermal ein Mann an, besser gesagt er sprach nätürlich Wilma an. Er war entzückt von ihr.
Daß sie aus Deutschland kam, erstaunte ihn nicht weiter, denn : 'Der originale Englische
Bulldog existiert hier nicht mehr... 'Es gibt ihn nicht mehr, denn jede Zucht ist
durchsetzt mit operierten Hunden, die ohne Operationen nicht lebensfähig wären.'
Dieser Mann hatte früher Bulldogs gehabt, jetzt Boxer. Stu und ich erklärten ihm
"In Rest-Europa und besonders in den USA gibt es noch unoperierte Zuchttiere. Wilma ist z. B. aus solch einer Zucht !"
Er glaubte es sofort, denn Wilma war mit ihren 10 Jahren mental noch völlig wach
und körperlich nicht eingeschränkt. Unsere vitale und so liebe
Wilma machte diesen Mann zweifellos glücklich. Er streichelte sie dankbar - daß es sie überhaupt gab -
und machte dieses Foto oben von uns Dreien.
Mit der Schmalspureisenbahn von Walsingham nach Wells on Sea
Die Rückfahrt machten wir in der 'Kabine' eines geschlossenen Waggons, einfach um es auszuprobieren. Wilma
bestand darauf, den Kopf aus dem Fenster und
die Nase im Ruß ... :-) zu halten; eben ein Bulldog zu
sein !!! Und als der Zug vor jeder Kreuzung mit einem Feldweg pfiff, da bellte sie gewaltig mit.
(Auf dem Hintergrund-Foto sieht man an ihrer Maulhaltung, daß sie es gerade wieder vor hat .-))
Mit dem Elektro-Boot in den 'Norfolk Broads'
Wir fragten eine Ladenbesitzerin warum. Antwort: '
Es hat doch niemand mehr einen Bulldog. Die Figuren verkaufen sich deshalb auch nicht.
Es gehen nur Bulldog-Figuren gemacht als Churchill, mit dem Union-Jack in der Pfote oder
anderen National-Symbolen.' Der Bulldog ist in seiner
Heimat nur noch ein Symbol - für die siegreiche, ein Empire
beherrschende Nation
und für
Kraft und Stärke.
Wilma hatte jedenfalls einen
Superurlaub,
und ich hoffe diese Fotos können
Euch vielleicht zu solch einem Urlaub animieren. Mit einem English Bulldog in England,
die Begeisterung der Menschen läßt Euch glatt 10 cm wachsen :-))
Die meisten
Hotels und
Ferienhäuser
lassen Hunde
zu. Nur in die
Restaurants
kann man keinen Hund mit hineinnehmen. Da wir aber die ganze
Zeit gutes Wetter hatten, war das kein Problem: Wir aßen dann im Garten oder im Straßencafe
der Restaurants
unter blühendem Gold- und Blauregen, Flieder, und vielen, vielen Blumen. Die Gärten in
England sind ein inspirierender Traum.
Dann Lissabon : Wir brauchten ein Hotelzimmer und einen Leihwagen. Herrlich naiv waren wir,
weil wir dachten: Portugal ist ja Europa, alles wird problemlos sein. Die
Touristen-Info besorgte uns mit Mühe ein Zimmer mit 'Hundeerlaubnis'. Ich
versteckte mich mit Sarah, während Stu ein Auto 'nur für sich' mietete...
Nach einigen schönen Tagen dann zurück - in der ersten Etappe die portugisische
Atlantik-Küste entlang zur alten Pilgerstadt 'Santiago di Compostella' in Galizien, Nord-Spanien.
In der Stadt baten wir den Taxifahrer uns zu einem zentralen Mittelklassehotel zu fahren.
Er grunzte und meinte mit schrägem Blick auf Sarah: 'Die nehmen alle keinen Hund!'.
Leider hatte er Recht. Gut, dann muß Geld es richten: entweder also ein ganz teures Hotel
oder aber ein ganz billiges Hotel - plus viel Trinkgeld - wählen. 'Zum Teuersten dann!' knurrte Stu.
Er ging in den Prachtbau und kam
bald mit wenig erfreuter Miene zurück: 'Die
haben schon einen Gast mit Hund, und zwei nehmen sie nicht!:-(((( Das
zweitteuerste Hotel war (wohl wirklich) ausgebucht. ....
Um es kurz zu machen : unter dem Kopftuchrand der
Vermieterin krochen Läuse, und sie stank unter ihren 5 Röcken hervor. Wir legten uns
im Parka - Kapuze hoch und Schuhe an - auf die Tagesdecke des Bettes, Sarah in der Mitte.
Sie war die einzige von uns, die schlafen konnte.
Am nächsten Morgen besorgte Stu wieder allein einen Leihwagen, und wir fuhren
für ein paar Stunden an einen traumhaften Strand zum Erholen von dieser Nacht. Das Wetter
war toll : Juli-Sonne und Wind. Sarah spielte mit den Wellen :-)
Auf dem schönen Marktplatz der Stadt aßen wir später in einem Straßen-Restaurant zu Mittag.
Eine junge Holländerin malte Portraits von den Leuten dort. Sie sei Kunststudentin,
erzählte sie uns. Für nur 10 Mark zeichnete sie Sarah : ein
'menschliches' Portrait. Wir
hatten genug von Spanien und flogen nachmittags in die Schweiz zurück, immer den
Mont Blanc in Sicht.
Acht Jahre später flogen wir im Sommer nach Lourdes, um von dort aus mit dem Leihwagen in die
Pyrenäen zu starten. Die spanische Seite dieses Gebirges ist unglaublich schön und
Flora und Fauna sind ganz ursprünglich erhalten. Es gibt dort vereinzelt sogar noch Bären -
wir sahen aber keine. Die französische Seite dagegen ist ähnlich bevölkert und
'durchzivilisiert' wie die Alpen. Wer vom Menschen unbeeinflußte Natur liebt, dem empfehlen wir
die spanischen Pyrenäen, besonders das
Tal des Ara und den Nationalpark 'Ortesa' sehr.
Da Restaurants in Spanien natürlich
auch keine Hunde erlaubten, machten wir mittags
Picknick, das war toll, einfach
romantisch. Alma genoß diesen 'Tisch auf Hundehöhe' sehr. Im Bild spielt sie nach
fertiger Mahlzeit :-) im Bach.
Die einzelnen europäischen Länder haben ziemlich unterschiedliche Spielregeln für
'Hunde als Mitreisende'.
Die Menschen in Britannien und in Skandinavien sind alle sehr hundelieb.
Wilma war immer ein umschwärmter Star dort - sie genoß es sehr - wie Ihr Euch
vorstellen könnt :-).
Überhaupt, je weiter man nach Norden kommt, um so mehr ist der Hund geliebtes bis
unverzichtbar dazu gehörendes Familienmitglied! Meistens sind es sogar mehrere Hunde pro Familie.
(Je weiter man dagegen nach Süden kommt, um so mehr erscheint mir der Hund für die Leute dort nur
lästiges 'Ungeziefer' zu sein :-((( Man denke nur an die verelendeten Straßenhunde z.B.
in Griechenland und auf den Balearen.)
Zurück von den Büros zu unserem Abflug-Gate lief neben uns eine deutsche
Reisegruppe den gleichen Weg zu ihrem Flugzeug.
Eine echte 'Dickmadame' aus dieser Gruppe sprach uns empört an : 'Hat der Hund etwa einen
eigenen Sitz?' Stu sehr gelassen :'Dieser Hund hat ein eigenes Flugzeug !'
*** 'Floral Garden Quality Wilma Queen' wollte immer im Bett in der Mitte zwischen
uns liegen - daher gaben wir ihr den
Spitznamen 'in between'.
Morgen wäre sie 11 Jahre alt geworden. 'Liebe ist unsterblich', das ist
(und war) ihre uns verzaubernde Botschaft. ***
Reisefieber - Alma sitzt hechelnd mit geschwollenem Hals neben dem Pilotenkoffer. Sie verläßt
den Koffer nicht mal zum schnellen Frühstück - ohne Alma könnte die Reise losgehen, aber nie
ohne diesen Koffer, schließlich hat sie Erfahrung !
Am Flugplatz heult und tobt sie vor Freude gleich los. Stu zieht de 'Foxi'
(das Flugzeug D-EHFS, im Funk genannt 'Fox Sierra') aus dem Hangar, Alma jagt um ihn herum, vor Leidenschaft und
Abenteuerlust beißt sie ihn in die Füße, jetzt schreit Stu und ich lache schallend -
eine laute Familie!
Mit der Arietbahn fahren wir in die Höhe, auf circa 1150 Meter. Abwärts
ist es leichter für uns Flachlandtiroler, denken wir. Wir haben Sandalen an, und es wird
steil. Stu kapiert bald : das verspricht Blasen am Fuß, aber es ist zu steinig um barfuß
abzusteigen. Ich habe wenigstens Gesundheitssandalen an, mein Glück. Stu blickt neidisch
auf unsere begeistert wandernde Alma : 'die hat Vierbeinantrieb'.
Vor uns läuft schon eine Zeitlang ein Mann mit einem merkwürdig großen Rucksack. Er murmelt in Berlinerisch
etwas wie: 'Endlich was steiler als der Teufelsberg.'?. Am ersten freien Skihang macht er
seinen Rucksack auf und entfaltet einen großen roten Gleitschirm. Dann 20 Schritte
hangabwärts rennen, und der Mann fliegt. Er peilt den Parkplatz in der Talstation an. Im
Laufe unseres so mühevollen Abstiegs überholt er uns 7mal.
Stu's Füße bluten. 'Ich glaub, ich leg mich längs in die Brennesseln, nur so zur
Abwechslung, dann tut es mal woanders weh...' Dann die Idee: Stu geht rückwärts weiter.
Die Belastung nicht mehr bei den Zehen, sondern an den Fersen, und die sind ja heil. Nach
zwei Stunden haben wir dreiviertel des Weges geschafft.
Eine Jausenstation. Eine barmherzige Holländerin schenkt Stu 5 Heftpflaster. Danke, liebe
Unbekannte. Nach drei Stunden im Hotel angekommen gibt es kalte Fußbäder. Wir lesen im
örtlichen Reiseführer : 'Der Abstieg von Ariet ist leicht begehbar und dauert nur 70
Minuten.'... Stu ist nur noch zu kleinsten Fußtouren unten im Tal zu bewegen...
Wir stellen fest, in Zell am See gibt es jeden Tag pünktlich um 4 Uhr nachmittags ein Gewitter.
Danach ist die Luft frisch gewaschen, weite Sichten. Ein Alpenflug : wir steigen auf Flugfläche 100 (3100 Meter).
Sachte Kurven, der Foxi geht langsam die Puste aus, sehr viel höher kann sie nicht, denn
dazu gibt es in dieser Höhe zu wenig Sauerstoff für ihren Motor.
Daß der Luftdruck sich hier oben sehr verringert hat, hören wir : Alma macht leise töff, töff, töff, töff.
Zwischen Bäuchlein und Außenwelt wird Druckausgleich hergestellt. Fensterluke auf, sonst vergast sie uns!
Ein unerklärbarer fliegerischer Instinkt zwingt Stu
nach 20 Minuten einen Vollkreis zu drehen, um sich das Wetter hinter uns anzusehen. Die
CB´s stehen schon fast im Tal, der Höhenwind ist offenbar wesentlich stärker als sonst.
Jetzt aber schnell, der nächste Platz ist Zell, unser Startplatz, mir wird es mulmig, Stu
ist sehr konzentriert, und Alma voller Gott- und Stuvertrauen.
Wasser ist nur schön, wenn es von unten kommt, aber keinesfalls von
oben. Wie können wir das nur vergessen, sagt ihr Blick. Sie zeigt uns, daß sie uns heute für
Versager hält : der Ausflug endete unbefriedigend, nämlich nass!
Rückflug, Alma bejubelt die Hangarhalle zu Hause, hilft Stu durch Füßebeißen die Foxi
herein zu schieben, ... bebellt den Amselweg, ihre Heimatstraße : 'ich bin wieder da, bloß
aufpassen, wer hier vorbei will - ich könnte mich für Blutzoll entscheiden...'
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