Cornelias 'Bulldog Blog' ...
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Archiv-Organisation vom 15. Juli 2009:

Reisen und Ausflüge mit Bulldogs



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Archiv Mai 2005 - August 2008 :


Sonntag, April 27, 2008

www.hundeparadies.net


"Das hier IST ein Hundeparadies!" sagte Stu strahlend lachend über unsere morgendlichen Strandspaziergänge bei unserem Nordsee-Ferienhaus.

Für Frieda und Kosmo war es allerdings selten ein Spaziergang, sondern meistens ein Glück aus Staunen, ausgelassenster Begeisterung, Rennen, Beutemachen und Muschelsuchen, Springen, Balgen und Spielen - am in der Nebensaison herrlich einsamen - wüstenweiten Sandstrand von St. Peter Ording.

Wir hatten diese 200 Jahre alte, reetgedeckte Fischerkate im Internet als 'Hundeparadies' entdeckt - und dies war kein Werbespruch, sondern Realität! Die Erbin und Vermieterin dieser alten Fischerkate, Andrea Elischer, liebt Hunde wirklich sehr! Der riesige Garten, komplett fest eingezäunt, und die ganze so praktisch-hundegerechte Einrichtung des Häuschens zeugten davon. Wir möchten Euch Bulldoggern dieses kleine Paradies unbedingt weiterempfehlen!

Zu unserer Überraschung erzählte uns Frau Elischer, dass im Herbst oft eine Familie aus Frankfurt - auch mit zwei Bulldoggen - hier Gast wäre! Wir baten um sie Kontakt-Vermittlung :-) Liebe Familie Beacham mit Lucy und Sally, dieser Zufall hat uns begeistert; wir werden uns bestimmt für eines der nächsten Bulldogtreffen verabreden können :-) Zunächst von hier die herzlichsten Grüße!

Dort am Ordinger Deich, 20 Meter vom Ferienhaus entfernt, beginnt unmittelbar der 'Nationalpark Wattenmeer' mit seinen vielen Vögeln. Besonders die Wildgänse, die auf den Salzwiesen hinter unserem Garten noch in ihrem Winterquartier grasten und schliefen, beeindruckten und alle 4!

Die Fotos bislang zeigten unsere vormittäglichen Strandwanderungen. Nachmittags sonnten Stu und ich im windgeschützten Garten; nur Frieda und ganz besonders Kosmo platzten weiter vor Energie. Stundenlang tobten sie dann noch im Garten rum:

Ihr neuestes Spiel war "Abfangjäger". Dabei drehte einer von beiden Runden durch den Riesengarten, als hätte er bei Schumi gelernt; und der Andere stand in der Mitte des Gartens - versuchend den optimalen Zeitpunkt und Rennwinkel zu erwischen - um dem Anderen in die Seite zu donnern und ihn umzuwerfen. Und wer jeweils dieser "Abfangjäger" war, da wechselten sie sich doch tatsächlich einvernehmlich ab!

Irgendwann gegen Abend wollte Frieda gewöhnlich Ruhe haben - aber Kosmo immer noch nicht. Er nervte sie dann sichtlich - und sie zeigte ihm dann endlich, dass sie immer noch seine erziehungsberchtigte Mutter ist!
Hier eine Fotofolge dazu:
Frieda: 'Gib endlich Ruhe!'
Kosmo: 'Meinst du das wirklich ernst, dass du nicht mehr balgen willst?'
Kosmo: 'OK, OK, ich hab verstanden!'
Frieda: 'Sauberlecken hat dich als Baby schon schläfrig gemacht...'
Kosmo: 'Vielleicht doch noch einmal Abfangjäger... nur noch 1 mal?!'
Kosmo: 'Bitte entschuldige Mama! Klar, keinmal mehr heute...'


Ausflüge...

Man kann wundervolle Ausflüge in die Umgebung machen. Aber darüber könnt Ihr lieben Leser im Internet lesen. Heute hier nur ein Tipp von Frieda und Kosmo: Der Tierpark im westlichen St. Peter Ording ist ein kleiner Hundetraum, denn die dürfen mit hinein!

Frieda war hin- und hergerissen von ihren Wasser-Verwandten.

Kosmo bewunderte dagegen mehr einen Pfau, der leider sofort voll Schreck vor ihm wegrannte, um seine Schleppe zu retten ;-)

Dann versuchte Kosmo eine Gans zu küssen, die aber als Erwiderung scharf nach seiner Nase schnappte! Er glaubte es nicht - und versuchte erneut zu küssen - mit dem gleichen Ergebnis. Sein GesichtsausdrucK sprach Bände von Beleidigtsein, als er abzog. Und dann überflog ihn ein Storch in 1 Meter Höhe und begann bei seiner anschließenden Landung zu klappern! Kosmo dachte so was wie: 'alles Gänsepack!' und bellte zurück. Mit Erfolg, der Storch hielt seine Klapper-Klappe und Kosmo stolzierte stolz weiter zu den Lamas...

An meinem Geburtstag fuhren wir ins Feinschmeckerlokal Godewind nach Tönning. Stu begeisterte sich an einem Steinbeißer - ja, und Frieda sowie Kosmo partizipierten hingerissen ;-)! Zuvor hatten wir das faszinierende Nationalpark-Zentrum Multimar besucht und dort alle Lebewesen der Nordsee fast hautnah bestaunen dürfen. Nie hätte ich zuvor bei einem Fisch solch einen Kußmund vermutet. Jedenfalls bekamen Frieda und Kosmo meinen Steinbeißer später im "Godewind" nahezu komplett ab .... ich war nicht mehr in Fischesserlaune nachdem ich die Fische zuvor so quicklebendig in ihrer eigenartigen Schönheit bewundert hatte....


Abends...

Abends dann waren unsere beiden Urlauber rechtschaffen müde - auch Kosmo fielen irgendwann die Augen zu :-) Hier eine Fotofolge dazu:
Kosmo: 'Wenn alle anderen schlafen...'
Kosmo: '... dann schlaf ich am besten auch!'
Kosmo: '... bei Mama Frieda angedrückt ist das ja sehr schön!'

Und wieder morgens...


Donnerstag, November 15, 2007

Heute erzählt Gastbloggerin Silke Funke

Dänemark : Endlich Urlaub !!!


Breite Sandstrände, frische Luft und herrliche Natur - das alles durfte Goldie gemeinsam mit der ganzen Familie erleben. Wie jedes Jahr im Herbst zog es uns auch dieses Jahr wieder für 1 Woche auf die Insel Romo (DK).

Hatten wir anfangs noch Bedenken, wie Goldie die lange Fahrt und vor allem unsere langen Strandspaziergänge verkraften würde, so wurden wir in allen Belangen eines Besseren belehrt. Man könnte es einfach so beschreiben:

Auf der Hinreise hatte sich Goldie ausgiebig ausgeruht, um dann als energiegeladenes Kraftpaket über den Strand zu rasen, durchs Wasser zu springen und mit anderen Hunden zu toben. Ob lange Spaziergänge am Strand, der an manchen Stellen bis zu 4 km breit ist, oder Wanderungen über die Insel, egal welche Hürden es auch zu überwinden gab, ob flache Wasserarme oder Windstärke 9 --- Goldie zeigte keine Schwäche !

Doch kaum hatte sich die Tür unseres Ferienhauses geöffnet, war sie die Erste auf dem Fernsehsessel, von dem sie dann auch nur schwer herunterzubewegen war. Hatte dann doch mal einer von uns Zweibeinern das Glück, einen der zwei heiß begehrten Sessel zu ergattern, gab es nur eine Möglichkeit diesen zu behalten, indem man sich nämlich nicht mehr davon fortbewegte. Doch selbst das war nicht immer der Weisheit letzter Schluß, denn auf dem Schoß von Herrchen oder Frauchen ist ja auch ganz bequem.

Sehr interessant waren natürlich auch die vielen fremden Hunde, welche Goldie mit sehr viel Interesse beschnüffelten, denn wie es der Zufall so wollte, hatte sie gerade ihre 1. Läufigkeit. Das war auch für uns eine neue Erfahrung, denn bisher hatten wir einen Rüden und das Ganze daher immer aus der anderen Perspektive betrachtet.

Am Abreisetag setzte bei uns jedoch nicht die übliche Abschieds-Stimmung ein, denn wir hatten an diesem Tag noch ein großes Highlight vor uns - das Mitgliedertreffen des VdFEB in Petersdorf. Cornelia hatte uns dazu eingeladen, und da der Ort sowieso fast auf unserer Reiseroute lag, stand für uns von vornherein fest, auf jeden Fall mal vorbeizuschauen. Gespannt waren wir auf das Wiedersehen mit Goldies Geschwistern Chilli und Kosmo und natürlich Mutter Frieda.

Während Goldie sich nach der Autofahrt in Petersdorf wahnsinnig freute, Frieda zu sehen, war die Wiedersehensfreude bei Frieda und später auch bei Chilli doch etwas verhaltener, was mit Goldies Läufigkeit zusammenhing, wie uns Cornelia sagte.

Und Kosmo? Der hat sich natürlich gefreut und mußte immer wieder zurück gehalten werden. Es war schön die drei mal wiederzusehen, Gemeinsamkeiten zu vergleichen und Unterschiede festzustellen. Wir lernten aber auch noch viele andere Bulldogs kennen, ihre Herrchen und Frauchen natürlich nicht zu vergessen. Es war ein sehr schöner Nachmittag, von dem wir sehr viel Wissenswertes und viele neue Eindrücke mit nach Hause nahmen.

Obwohl es Goldie mit all ihren Bulldogfreunden super gefallen hat, ist es zu Hause dann doch am besten, vor allem wenn man eine so liebe Freundin wie Olli hat.


Dienstag, November 13, 2007

Heute erzählt Gastbloggerin Susanna Frösch

Herbstfest in Mecklenburg


Donnerstag, der 18.10.2007, morgens um 4.00 Uhr in Blaustein : es geht endlich los!! Unsere grosse "Deutschland-Tour", mit Ziel Petersdorf in Mecklenburg-Vorpommern.

Wir hatten mit 8-9 Stunden Fahrt gerechnet und waren überrascht, als wir um kurz vor 11.00 Uhr am Donnerstag schon unser Ziel erreicht hatten. Bei der Einfahrt auf den Hotelparkplatz hatte ich gerade noch zwei hübsche Bulli-Popos auf dem Weg Richtung Plauer See davonhüpfen sehen und mir gleich gedacht, dass das eigentlich nur Jans und Sophies Uschi und Oskar sein können... Wir natürlich hinterher, und hatten sie auch gleich eingeholt. Uschi, Oskar und Spike haben sich gleich verstanden, und so gingen wir zusammen schon mal den für Sonntag geplanten Spaziergang zum Lenzer Krug ab.

Da Jan und Sophie erst am Freitag abend wieder zu uns stossen wollten, beschlossen wir die Gunst der Stunde zu nutzen, und machten uns auf den ca 1-stündigen Weg nach Warnemünde. Spike hat sich wie immer riesig gefreut am Meer zu sein und stürzte sich auch gleich in die sehr stürmischen und noch viel kälteren Fluten ...

Als wir abends zurück ins Hotel kamen, erfuhr ich vom netten Herrn an der Rezeption (an dem ich sehr demonstrativ Spikes Hundebett vorbei geschleppt hatte, damit er auch ja nicht denkt, der Hundling würde im Hotelbett nächtigen...), dass Gabi mit Familie (-: auch schon da sei. Ich hinterließ meine Nummer und wir gingen ins wunderschöne benachbarte Insel-Städtchen Malchow, Pizzaessen..

Am nächsten Tag, Freitag also, war ich schon morgens sehr gespannt weil ich ja wusste, dass Cornelia (mein Bulldog-Guru) im Laufe des Nachmittags anreisen würde. Zuerst hatten wir jedoch einen tollen Vormittag, wir waren in Malchow, wo wir ein schönes Kloster angeschaut haben, und dann in Röbel auf einem Kirchturm, von dem aus wir einen wunderbaren Rundum-Blick auf die wundervolle Seenlandschaft hatten!

Wir sind nochmal an die Ostsee gefahren, haben einen ganz langen Strandspaziergang in Graal-Müritz gemacht und uns wunderbar entspannt. Spike ist wie ein Wahnsinniger am und im Wasser entlanggerannt und hat sich richtig seines Lebens gefreut, hatte ich den Eindruck... Das freut uns dann natürlich, wenn das Hundebaby so einen Mordsspaß hat!!

Ab ca 15.00 fing ich an zu quengeln, ich wollte zurück ins Hotel, falls Cornelia schon da sein sollte, wollte ich sie gleich begrüssen und ihr Spike zur Begutachtung vorsetzen... Wir haben dann im Hotelrestaurant gegessen, und nach dem Essen kamen dann auch endlich Cornelia mit Frieda und Kosmo (Stu war krank und zuhause geblieben), nach stundenlangem Stau! Freitag abend sind wir alle relativ früh in die Heia,...

... denn das eigentliche Programm des Bulldog-Herbstfestes fing ja erst am Samstag an!

Samstag haben wir dann mit Ina & Rob mit Baby Chilli, Cornelia mit Mama Frieda und Baby Kosmo, Jan & Sophie mit Uschi Und Oskar-Ossi (-:, und all den anderen, die noch gekommen waren, erst einen tollen Gang am See entlang gemacht, um schließlich noch einmal beim bzw im "Lenzer Krug" zu landen, um dort bei Tee und heisser Schoki ein bisschen aufzuwärmen...

Die Hunde lagen entspannt in der Sonne oder friedlich auf dem Schoss, als ich plötzlich aus dem Augenwinkel heraus etwas so unnormal hoch und so abartig schnell durch unsere Tischgruppe springen bzw hüpfen sah, dass ich sofort wusste, das kann - beim Besten Willen - keiner unserer Bullis gewesen sein.

Freezy war sofort im Jagd-Modus, und wäre sie nicht am Stuhlbein festgeschnallt gewesen, hätte es sich auch durchaus für ALLE Bullis lohnen können, denn so ein saftiger Braten von zwei jungen Geisslein... Naja. Die Aufregung hatte sich schnell gelegt, bei uns gar so schnell, dass ich Spike ohne Leine liess, und der dann ca zehn Minuten später, als diese zwei irren - ich möchte fast sagen selbstmörderischen Ziegenviecher sich zum zweiten Mal durch unser lauschiges Grüppchen hopsten, die Chance auf lecker Ziegenbraten noch einmal versuchte zu nutzen.. (ohne Erfolg natürlich..)

Samstag nachmittag ging es dann, nachdem wir alle von Stefan & Sabrina (die ihre drei Rüden Charlie, Fero und den jungen Boss dabeihatten), unsere tollen Vereins-T/Sweat-Shirts bekommen hatten, in das wunderschöne Naturschutzgebiet "Nossentiner Hütte".

Dort, wo wir ursprünglich parken wollten, an einem Gartenzaun, zwischen Dörfchen und Waldrand, auf einem Stück Land, das genausogut eine Art Parkplatz hätte sein können, (...) wollte uns aber der Besitzer des Zaunes partout nicht parken lassen, und er ereiferte sich ziemlich. Wir parkten natürlich sofort die Autos um, aber Ina, tough und klasse wie sie ist, (Du bist unser Held, Ina!!!!) ging noch schnell die Hausnummer und Strasse des wirklich unfreundlichen Herrn herausfinden, um dann am Sonntag in ihrer Sendung (sie ist Radio-Moderatorin) nochmal die ein oder andere Spitze auf ihn abzuschiessen!!! Toll!!!

Samstag abend gab es dann ein gemeinsames Abendessen im Hotel, da gab es natürlich viel zu erzählen, wir haben alle viel gelacht und es wurde ein wirklich wunderschöner Abend.

Dann ging es auch schon sehr schnell dem Ende zu, die meisten hatten eine lange Fahrt vor sich, und wir gingen zum Hotel zurück, noch einmal ein schöner Spaziergang mit wundervoll offenen und herzlichen Gesprächen, und dann mussten wir alle schweren Herzens Abschied voneinander nehmen.

Im Allgemeinen: Ich bin glücklich, dass doch fast alle unsere Bullis so gesund und munter sind - ES GEHT DOCH, würde ich sagen!! Ossi Oskar hat ein bisschen Probleme mit der Haut, und auch seine Öhrchen machen ihm Probleme, aber das Ohrenproblem hatte Spike auch und die OPs sind an beiden Ohren gut gelaufen und mit viel Pflege und noch mehr Liebe kriegt man das sehr gut in den Griff. Die süße Freezy hat leichtes Übergewicht, aber auch da sind wir mit Spike schon durch, das ist wirklich hart (die böse böse Diät), aber danach macht es umso mehr Spaß! Und Übergewicht ist ja kein "typisches Bulldogproblem".

Im Speziellen: Hätte man so einen Haufen sich zum Teil unbekannter z.B. Schäferhunde (gut, mein Lieblings-schlechtes-Beispiel..) zusammengelassen, würde danach nach meiner Meinung mindestens die Hälfte tierärztliche Hilfe oder sogar noch Schlimmeres in Anspruch nehmen müssen.. Unsere Hundis haben sich alle verstanden, manche sehr gut, andere nicht soo gut, aber es gab überhaupt keine ernstzunehmenden Probleme. Die Babys toben eben gerne, und das ist auch gut so. Toll, toll, toll. Allerliebste Grüße an Alle, drückt die Hunde von uns! Bis möglichst bald, Susanna


Anmerkung und heißer Tipp:
Unser Hotel Haus Waldesruh kann ich nur SEHR für einen Ferienaufenthalt mit Hund empfehlen! C.S.D.


Samstag, August 25, 2007

Gastblogger Jan Peters erzählt heute von seinem

Urlaub in Mecklenburg-Vorpommern


Auch wenn Uschi in der Schweiz und Oskar in Polen und nicht in Mecklenburg-Vorpommern groß geworden sind, so lieben sie doch die Ausflüge in die Region der 1000 Seen und weiten Wälder.

Zu Gast auf dem Welshof bei Sophies Eltern zu sein, das bedeutet vor allem für die Hunde immer Abenteuer und Spaß. Und so entschieden wir uns unsere 2 Urlaubswochen gemeinsam bei Sophies Eltern zu verbringen.

Diese zwei Wochen waren für uns alle Erholung pur, weshalb Sophie und die beiden Hunde sogar für eine weitere Woche auf dem Hof blieben. Mir blieben nach der Abreise nur die Erinnerungen und ein eine tolle Zeit mit meinen Liebsten.

Da Sophies Vater Fischer ist, lag es nahe auch mal mit dem Boot zum Fischen auf den See zu mitzufahren. Wer natürlich nicht dabei fehlen durfte war Oskar, der diesen etwas anderen Ausflug klasse fand. Wie ein echter Kapitän suchte er den See nach Verdächtigem ab und freute sich bei jedem Fang, ob Aal oder Zander. Kein Fisch kam an ihm vorbei, ohne nicht einmal begutachtet worden zu sein. Als wir mit dem Fischen fertig waren, war auch Oskar sichtlich fertig. So eine Bootstour ist schließlich nichts für kleine Kläffer!

Die meiste Zeit nutzten wir um viel mit den Hunden spazieren zu gehen. Wir fuhren an verschiedenste Seen und Teiche, gingen über Wiesen und Felder, durch die zahlreichen Wälder in der Region, solange bis die Hunde fast schon beim Gehen einschliefen. Oskar und Uschi waren sichtlich begeistert von der tollen Abwechslung von grünen Flächen und kühlem Nass.

So ganz ohne Bulldog Gesellschaft wollten wir aber nicht bleiben. Und da Bulldoggen in Mecklenburg nicht auf den Bäumen wachsen, muß man schon mal ein paar Kilometer zurücklegen um Leute mit Bullys zu treffen. Robert und Ina waren so lieb uns zu sich nach Hause einzuladen. Und so fuhren wir an einem schönen sommerlichen Abend zu den Tansleys nach Zölkow. Die erste, die uns auf dem großen Hof begrüßte, war Chilli! Bei dem Anblick einer so kleinen Schönheit wurde uns ganz warm ums Herz.

Nachdem Uschi, Oskar und Chilli sich in Ruhe kennen lernen konnten, gingen wir hoch ins Haus zum Abendessen. Der ganze Abend war sehr herzlich und super schön, weshalb auch wir hoffen Robert und Ina bald in Berlin einladen zu können. Sophie, ich und auch Uschi und Oskar waren sehr begeistert von der süßen Chilli und natürlich von dem wunderschönen Abend.

Alles in allem waren die zwei Wochen in unserer Heimat mehr als gelungen und ich kann jedem, der Mecklenburg noch nicht kennt, nur empfehlen einmal vorbei zu schauen. Für Hund und Halter bietet gerade die "Mecklenburgische Seenplatte" und "Mecklenburgische Schweiz" tolle Möglichkeiten um die Seele mal ordentlich baumeln zu lassen.

Im Oktober feiern wir an einem See in Mecklenburg-Vorpommern das diesjährige Herbsttreffen des "Verein der Freunde Englischer Bulldogs e.V." Es haben sich dazu sogar schon Bulldogfreunde aus Bayern und Baden-Würtemberg angemeldet! Sophie und ich freuen uns sehr Euch allen dann unsere schöne, und so hundefreundliche Heimat zeigen zu können!
Beste Grüße aus Berlin, Jan

Anmerkung: Seht Euch einmal die Berlin-Seite dieses BB´s an; Link in der grauen Spalte rechts :-)


Donnerstag, Februar 22, 2007

Heute informiert uns Gastblogger Jan Peters

Berlin: Sightseeing für Vierbeiner, Teil II


Berlin hat viel zu bieten, wenn es um unsere Vierbeiner geht! Im Beitrag vom 9. 1. 2007 (siehe weiter unten) stellte ich 3 Berliner Hunde-Attraktionen vor, heute nun 3 weitere.


"Astrid Zöfel - Hundemassage in Berlin"

Frau Zöfel zeigt wie gesunde und erkrankte Hunde mit Hilfe von medizinischer Massage (wieder) mehr Lebensqualität erhalten. Sie ist geprüfte Fachkraft für Hunde-Krankengymnastik. Ziel aller Maßnahmen ist die Vorbeugung und Rehabilitation der Funktionalität. Besonderes Augenmerk wird dabei auf die Schmerzbehandlung gelegt.

Hundekrankengymnastik - oder auch Hundephysiotherapie - ist mittlerweile in Deutschland eine anerkannte Behandlungsmethode geworden. Länger bekannt und etabliert ist sie schon seit vielen Jahren in den Niederlanden, USA und Großbritannien. Es gibt verschiedene Methoden:

  • klassische Massagen, Rollungen, Friktionen und Schüttelungen
  • Narbenbehandlung
  • Lymphdrainage
  • Dehnungen, passives und aktives Bewegen, stabilisierende Übungen
  • neurologische Behandlung
  • Wärme - und Kälteanwendungen
Als Hundekrankengymnastin gibt Frau Zöfel Tipps, um den Hund auf längere Sicht gesund zu bekommen und zu halten.
Telefon: Festnetz 030/ 21 47 60 80, Mobil 0160/ 442 94 31, Fax: 030/ 21 47 60 80,
Homepage HIER. Der Stadtplanlink zur Massagepraxis ist HIER.


"Hundeauslaufgebiet Grunewaldsee"

Berlin besitzt viele schöne Hundeauslaufgebiete. Eines der schönsten ist sicherlich das Gebiet um den Grunewaldsee im Süden von Berlin.

Dieses größte zusammenhängende Hundeauslaufgebiet der Stadt befindet sich in Zehlendorf. Es ist ca. 27 km lang und ca. 12 km breit. Mitten im Auslaufgebiet liegt der wunderschöne See, an dem sich sogar eine eigene Hundebadestelle befindet. Jeden Tag wird dieses Areal gerne von Hundeliebhabern besucht. Auch wir sind dort regelmäßig anzutreffen. Oskar und Yanka gefällt gerade die Abwechslung aus Badespaß und ausgelassenem Spielen mit anderen Hunden. Wer die Zeit hat für einen langen und ausgedehnten Spaziergang, der sollte sich die Erholung gönnen und sich und seinem Vierbeiner diesen Luxus einräumen. Der Stadtplanlink zum Hundeauslaufgebiet-Grunewaldsee ist HIER.

Weitere Hundeauslaufgebiete und tolle Bilder findet Ihr HIER im Web.


"Pfötchenhotel Resort Berlin"

Das Hotel ähnelt einer Stadt für Tiere, aber auch Herrchen und Frauchen kommen hier auf Ihre Kosten. Ein Besuch, der sich auch von weit her lohnt.

Im "Pfötchenhotel Resort Berlin" bietet die hauseigene Praxis auf fast 250 qm eine klinikähnliche Kleintierpraxis mit allem was dazu gehört (Behandlungsräume, Apotheke, Labor, 2 OP, Röntgenraum, uvm.). Neben der tierärztlichen Praxis verfügt das Pfötchenhotel über eine eigene Physiotherapiepraxis. Hier werden professionell alle Reha-Maßnahmen durchgeführt, die nach Bandscheiben-Vorfällen, Hüftgelenkschäden und dergleichen angebracht sind.

Das Grundkonzept des Hauses sieht - neben artgerechter, gewohnter, wohnungsnaher Unterbringung mit allem Komfort und tierärztlicher Betreuung - vor allem die Ganztagesanimation seiner Gäste vor. Die Tiere sollen ihren Spaß unter ihresgleichen haben und auch "Urlaub" erleben. Wir haben es leider selbst noch nicht testen können, werden es aber sicherlich in den nächsten Wochen in Angriff nehmen. Auf jeden Fall macht die Internetpräsenz wahnsinnig neugierig. Eine Wegbeschreibung befindet sich in der Webseite.

Kontaktdaten: Pfötchenhotel Resort Berlin, Birkenallee 10-11, 14547 Beelitz-Schönefeld, Tel.: 033204 6178-0, Fax: 033204 6178-19.

Ich hoffe, dass der eine oder andere nützliche Tipp für euch dabei war. Auch weiterhin werde ich mich nach interessanten, nützlichen und auch skurrilen Dingen umsehen. Oskar und Yanka freuen sich genauso sehr darüber wie Sophie und ich.


Dienstag, Februar 20, 2007

Heute ein Urlaubsbericht von Gastblogger Wolfgang Zeinert

Eine Winterreise nach Dänemark


Bulldog Churchill erzählt:

Endlich war es soweit. Am 06.01.2007 sind wir nach Klegod, einem Ort an der Nordsee-küste, aufgebrochen. Annemarie und Wolfgang haben mir auf der 6-stündigen Fahrt viel über diese Küstenregion berichtet, und ich war natürlich sehr gespannt das Ferienhaus und die Dünenlandschaft kennen zu lernen. Als wir ankamen musste ich das Haus besichtigen und begutachten. Es entsprach genau meinen Vorstellungen und verfügte auch über meinen geliebten Schlafsessel.

Und dann ging es ab in die Landschaft. Ich war von der Weitläufigkeit und den vielen Dünen ganz begeistert. Wir haben kaum jemanden auf unseren täglichen Spaziergängen getroffen, leider auch keine anderen Artgenossen. Es ist einfach herrlich mit Hochgeschwindigkeit über das Dünen- und Heidegras zu laufen.

Wunderschön war der breite Strand der Nordsee, die ich bisher noch nicht kannte. Bei dem starken Wind war es ein Vergnügen nach den Schaumbällchen zu schnappen. Wenn es nicht so kalt gewesen wäre, hätte ich gern ein Bad genommen. Außer der Wassertemperatur haben mich auch die großen Wellen etwas abgeschreckt und natürlich der salzige Geschmack des Wassers. Selbstverständlich wäre ich jedoch im Notfall als Rettungsschwimmer eingesprungen.

Mein Fazit nach diesen wunderbaren zwei Wochen lautet: Dänemark ist auch im Winter eine Reise wert. Euer Churchill

P.S.: Liebe Grüße an alle Bulldogfans senden Annemarie und Wolfgang Zeinert


Dienstag, Januar 9, 2007

Heute informiert uns Gastblogger Jan Peters

Berlin: Sightseeing für Vierbeiner, Teil I


Berlin hat viel zu bieten, wenn es um unsere Vierbeiner geht! Wer denkt, dass Berlin für Hunde nicht geeignet ist, der wird in diesem Beitrag eines Besseren belehrt. Berlin bietet viel Abwechslung für Vierbeiner und Halter. Ich werde Euch in 2 Teilen meiner Sightseeing-Tour durch Berlin Geschäfte und Orte vorstellen, um die Ihr bei einem Besuch in der Hauptstadt
(siehe auch Fußnote *) nicht drum rum kommen werdet ;-)


"Doggy Bag - Bäckerei & Friseursalon für Ihren Vierbeiner"

Die Bäckerei Doggy Bag ist ein absolutes MUSS für jeden Hundeliebhaber. Dagmar von Stuckrad backt die unterschiedlichsten Varianten und Formen von gesunden und magenfreundlichen Leckereien (ohne Konservierungsstoffe) für Hunde.

Die Backwaren sind natürlich jeden Tag frisch zubereitet. Von Muffins (mit Hähnchenherzen), Schokolade, Burger, Pizzen, bis hin zu Geburtstagstorten (auf Vorbestellung) gibt es alles, was das Hundeherz höher schlagen lässt.

Auch Accessoires gibt es zu erwerben. Ob Leinen, selbst angefertigte Halstücher oder Schlafplätze. Es gibt nichts, was es nicht gibt. Öffnungszeiten: Di.-Fr. 10-18 Uhr Sbd. 10-14 Uhr, Karl-Marx-Platz 12, Neukölln Bei Fragen zu Produkten oder bei Bestellungen ruft Ihr einfach unter der 030 / 689 749 66 an. Weitere Infos gibt es HIER im Netz. Und der Stadtplanlink zu "Doggy Bag" ist HIER !


"Washdog - Der Hundewaschsalon"

"Washdog" ist ein völlig verrückter Waschsalon für Hunde. Alleine die Internetpräsents ist eine Empfehlung wert.

Jeder kennt das Problem seinen Vierbeiner in der Badewanne abspülen zu müssen. Danach ist das Badezimmer meist dreckig und nass und die Wanne voll Haare und Schmutz. Um diesem Problem zu entgehen, kann man seinen Hund in Berlin (Prenzlauer Berg) professionell waschen. Um alle Angebote von "Washdog" nutzen zu können, braucht man eine Servicekarte. Diese kann man dann mit einem Guthaben aufladen und 24 Stunden am Tag selber nutzen. Zur Pflege des Lieblings gibt es vor Ort verschiedene Shampoos, Parfüms und Lotionen. In einer Waschkabine kann man dann seinen Vierbeiner in Ruhe waschen, kämmen, trocknen und pflegen. Das Guthaben auf der Karte wird nur weniger, wenn man den Hund wäscht oder föhnt. So gibt es keine zeitlichen Einschränkungen.

Wir haben die Waschkabine mit Oskar getestet, der sehr begeistert von diesem Vergnügen war. Die Karten gibt es Mo.-Sbd. 10-14 Uhr, Bornholmer Straße 14, Prenzlauer Berg. Hat man eine Karte, kann man den Salon rund um die Uhr selber nutzen.
Der Stadtplanlink zu "Washdog" ist HIER !


"Susi Wau" - Hundemode nach Maß

Das Geschäft Susi Wau bietet Halsbänder als außergewöhnliche Schmuckstücke, Einzelanfertigungen aus feinstem Leder in Kombination mit außergewöhnlichen Materialien. Die Ausfertigung wird nach Kundenwunsch in verschiedenen Farben und individuellen Motiven in Handarbeit vorgenommen.

Exklusive Einzelanfertigungen auch von Mänteln, Hundetaschen, Geschirren, Kissen und Hundebettchen sind möglich. Wer seinen Hund mit einem Einzelstück um den Hals sehen möchte, ist bei "Susi Wau" genau richtig. Auch wir mussten für Yanka sofort ein Halsband mitnehmen. Die gelernte Bühnenbildnerin Susanne Müller fertigt alle Dinge auch nach Kundenwunsch an. Wer gerne ein Halsband oder ähnliches bestellen möchte, sollte sich telefonisch mit Frau Müller in Verbindung setzen unter 030 / 215 81 24 .

Das Besondere: In einem Extraraum werden Collagen, Skulpturen und Gemälde verschiedener Künstler (Jenny Löbert oder Dörthe Brümmer) ausgestellt. Die Ausstellungen wechseln alle 8 Wochen und sollen vor allem junge Künstler zeigen.
Öffnungszeiten: Mo.-Fr. 14-19 Uhr Hornstraße 1, Kreuzberg Weitere Infos HIER im Netz.
Und der Stadtplanlink zu "Susi Wau" ist HIER !

Dies sind die ersten 3 Empfehlungen für Eure Tour durch Berlin. Im nächsten Teil werde ich euch zeigen, wo man seinen Vierbeiner frisiert, wo die schönsten Gegenden sind, um mit seinem Vierbeiner spazieren zu gehen und weitere nützliche Tipps.

* : Wer von Euch Berlin über einen Sonntag besucht, der sollte sich das Bulldog-Treffen dort ansehen, besser noch mitmachen :-) Siehe dazu den Link in der grauen Spalte rechts: "Bulldog-Treff Berlin". C.S.D.


Sonntag, Oktober 29, 2006

Heute überzeugt uns Gastblogger "Henry" Tetzlaff vom :

Luxus


Luxus ist was Feines. Na, sagen wir eher "angemessen" für so einen Titelträger wie mich. Eigentlich heiße ich ja "Sir Henry". Keine Ahnung, warum das im täglichen Sprachgebrauch weggefallen ist. Wahrscheinlich ist "Sir Henry, jetzt gib sofort den Handschuh her!" oder "Hör endlich auf, ins Sofa zu beißen, Sir Henry!" für meine Herr- und Frauschaften nicht praktisch genug.

Aber zurück zu den angenehmen Seiten im Leben eines kleinen, wohlgenährten Bulldogs. Auch ein rundes Bäuchlein gebietet ja Ansehen und Achtung - werden nicht die Sumo-Ringer in Japan wie Götter verehrt? Also pflege und hege ich meine Rundungen mit Inbrunst. Auf dem Sofa, auf dem Bett oder auch in meinem Schlafabteil. Unsereins hat natürlich ein eigenes Gemach. Für die tägliche Büroarbeit kaufte Frauchen neulich eine nette Decke im Schottenkaro-Design. Sie erzählte etwas von "angenähtem Kissen in Schaffelloptik", ich habe nur festgestellt, dass diese höhere Popo-Lagerung schlichtweg unbequem ist...

Reisen gehört leider auch zu den Pflichten eines Repräsentanten des englischen Königreiches. Von meinem angenehmen Aufenthalt im Schlosshotel Fleeßensee habe ich ja schon berichtet. Nun ergab es sich, dass Herrchen ja noch einen Hotelaufenthalt bei ebay für uns ersteigerte und ich abermals sehr gezwängt für mehrere Stunden (!!!) über Deutschlands Autobahnen geschaukelt wurde.

Inzwischen haben wir ja eine neue Karosse mit einer etwas niedrigeren Ladekante und einem hübschen Ausblick, aber im September musste wie gesagt noch die alte Kutsche herhalten.

Hatte ich schon erwähnt, dass Frauchen offenbar sehr viel Spaß daran hatte, den Kofferraum vor dem Verkauf des Wagens von meinem weichen, wonnigen Haar zu befreien?? Uih, sie schleppte zunächst einen Staubsauger und vier verschiedene Düsen heran. Dann eine Drahtbürste, danach eine Entfilz-Bürste (das hatte mit der Bernhardiner von gegenüber erklärt) und schließlich Einweg-Rasierer. Es muss recht lange gedauert haben, ich erinnere mich gerne an ein ausdauerndes Schläfchen meinerseits.

Aber zurück zu meinem letzten Kurztrip. Wir fuhren nach Rostock ins "SAS Radisson"-Hotel. Ich kann es empfehlen. Zwar fehlte hier die noch in Fleeßensee gereichte Hundebar, aber es gab einen herrlichen Panorama-Blick durch die bis zum Boden reichenden Fenster auf die Warnow (das war der Fluss) und auf die vielen Bauarbeiter und ihre Maschinen, die ich mehrmals am Tag zählte und bei neu hinzugekommenen Baggern oder Raupen dies stets meldete. Viel Zeit blieb mir allerdings nicht dafür, ich musste ständig herumspazieren und in der Ostsee baden. Eigentlich mag ich die See, wenn sie zart meine Hüften umspielt, aber hier gab es widerliche Wellen, die mich von oben bis unten durchnässten, so dass ich lieber Sandbäder nahm.

Gleich am ersten Tag trafen wir eine Baby-Bulldogge. Sie hieß "Spike" und war schon recht robust, wie ich bei einem kleinen Rempler-Test bemerkte. Ein hübsches Kerlchen, wobei ich Frauchens Verzückungs-Rufe nun etwas übertrieben fand. Auch in Warnemünde musste ich Bekanntschaft mit einer Bulldog-Dame machen. Sie wohnte in einem Geschäft mit Sanddorn-Produkten und war wohl schon ein Continental-Bulldog. So viele Muskeln... meine Güte - muss das denn sein bei einer Dame? Außerdem war sie spröde und nicht mein Typ.

Hervorragend war dagegen die Verpflegung im Hotel. Man servierte mein Wassernäpfchen beim Frühstück auf dem Tablett, die Eier waren immer so wie ich sie am liebsten mag (noch leicht weich innen!) und auch die Käseauswahl ließ auf ein besseres Haus schließen. In Warnemünde gab es zudem exquisites Vanille-Eis in einer ganz feinen Waffel.

Dem Alkohol bin ich dagegen nicht zugetan, auch nicht in Form von stark angetrunkenen Skandinaviern, die in Busgruppen auch im Hotel wohnten. Da sitzt man abends gemütlich im Hotelrestaurant und freut sich auf Leckereien, liegt so fein auf dem Boden und ahnt nichts Böses. Da kommt doch plötzlich so ein besoffener Däne und will nach mir greifen. Pech gehabt. Eigentlich mag ich ja nur keine Tierärzte und Riesenschnauzer, aber hier musste ich doch eine Ausnahme machen.... Frauchen konnte das ganze unblutig beenden, wir bekamen dann einen anderen Tisch. Aber ein Schreck war es schon. Besonders für den Dänen. Ich habe es gut überstanden.

Übrigens habe ich MORGEN Geburtstag - am 30. Oktober werde ich schon 5 Jahre !

Damit bricht dann auch das Halbjahr an, das Ruhe und Gemütlichkeit verheißt. Mal schauen, vielleicht ergibt sich für mich ja die Gelegenheit, Euch zwischen Vanillekipferln und Kerzenschein mal wieder ein paar Zeilen zu schreiben.

In diesem Sinne "Gehabt Euch wohl", Henry


Sonntag, Oktober 15, 2006

Herbsttreffen der Bulldogfreunde in Marl


Es waren 16 Bulldogs angereist - mit Hilfe ihrer Frauchen und Herrchen :-). Sie kamen nicht nur aus NRW, sondern auch von Berlin, Schwerin, aus der Pfalz, aus dem Schwarzwald und aus Alaska. Das nenne ich Bulldogfreu(n)de :-))).

Es waren auch viele Neumitglieder des VdFEB gekommen. Ein kleiner Bericht über das Treffen ist dort unter "Neuigkeiten" zu lesen. Ausführliche Geschichten über dies schöne Wochenende werden im nächsten "EBI" erscheinen. Bitte alle Fotos vom Treffen an Gabi schicken :-))
Hier noch großen Dank an Andreas Riedel, der dies zauberhafte Wochenende organisierte.

Übrigens: unsere Vereinsbulldogs waren fit! Sich selbst zu schwere, röchelnde Extrembulldogs kamen erst am Sonntag zum allgemeinen NRW-Bulldogtreffen...


Frieda flirtete hingebungsvoll mit Fero

Frieda hatte Gefallen an Fero ;-) Er ist bestimmt noch nie von einer "Mädchen-Tatze" so viel gestreichelt worden :-)

Samstag war Frieda nur zu den Bulldogs, die sie schon kannte, freundlich. Alle anderen erfuhren eine Abfuhr nach dem Motto "Mein Hintern gehört mir!" (O-Ton Gabi ;-) Am Sonntag dann hatte sie sich an das "Meute-Dasein" gewöhnt und war besonders an der hübschen Gloria interessiert :-).

Eine Hotelempfehlung : "Loemühle" bei Marl

Diese alte Wassermühle mit Kornspeicher ist ein ganz wundervolles Anwesen mit Gebäudeteilen aus dem Jahr 1230! Mittelalterliche Deckenbemalungen schmücken einige Gasträume und die Küche ist hervorragend! Vom Hotel aus führen Holzbrückchen direkt über klare, sandgrundige Bäche zu einem Naturschutzgebiet mit uralten Bäumen, lichtem Unterholz und Teichen. Die Bulldogs badeten und tobten in den Bächen herum; es war eine große Freude! Einige unserer Bulldogfreunde verbrachten mehrere Tage hier als Kurzurlaub. Eine gute Entscheidung :-)


Dienstag, Juni 13, 2006

Ein Besuch im Soonwald in Rheinland-Pfalz


Wir Savorys und uns bekannte Bulldogbesitzer aus Sachsen-Anhalt trafen uns Pfingsten im Soonwald und wollten dort auch den naheliegenden Zuchtzwinger "Floral Garden" zu besuchen.

Wir wußten nicht, wie sehr wir dort in einem Dorf auch in Schottland !!! landen würden. In Spall wohnt Basil Wolfrhine (Untergruppe des Stuart-Clan) in einer keltischen Drachen-Burg mit schottischer Kneipe. Er hatte früher Bulldogs, heute Möpse und will auch wieder Bulldogs dazunehmen. Auf Frieda fuhr er ab - und umgekehrt :-)

Hi Xenia, besonders für Dich diese HPs (-: Basils Scottisch Rock-Pop Events und sein Zuhause in der Drachenburg mit Museum und urig-schottischer Bar. Basil ist ein COOLER Typ, toller Sänger, Piper und Bulldogfan !!

Birgit Braum hatte uns zu Basil auf Bier, Whisky und Shortbread eingeladen; danke Birgit :-)). Frieda konnte in der Bar und in der Schwertkammer frei rumlaufen, denn das Drachentor ist immer geschlossen, Gäste müssen läuten. Später schlief sie selig auf der Schottenbank zwischen mir und Stu ein :-).

Am nächsten Morgen ging es wieder zu den Bulldogs vom "Floral Garden". Nun schöne Fotos über Friedas erste Begegnung mit ihrem US-Vetter Dreamboy, genannt Gino :-) Sie und er verstanden sich auf Anhieb - Gino ist nämlich auch ein pfoten-begabter Hund (siehe Beitrag zu Friedas 1. Geburtstag vom 30. Mai 2006)
Gino-Dreamboy umgarnte Frieda (und uns auch :-) voller Charme und Aufmerksamkeit!

Auf der Rückreise besuchten wir am Rhein noch einen weiteren schönen Bulldog-Freund, Bonzo von Trude Warner. Er lebt nicht wie Gino in einem Rudel sondern ist ein Einzelhund - und entsprechend aufgeregt und wild war er über diesen "Damenbesuch". Frieda versteckte sich schließlich unter der Hecke, aber auch das hielt ihn von nichts ab ;-))

Trude Warner erzählte uns im Beitrag vom 20. September 2005 von ihm. Damals war er noch ein Junghund. Inzwischen ist er, wie Ihr auf dem im obigen Absatz verlinkten Foto sehen könnt, ein schöner, stattlicher und wilder ;-) Rüde geworden !


Freitag, Juni 9, 2006

Meine Abenteuer in den Bergen, hi ...

Heute erzähle ich, Frieda Fay, Euch etwas Steiles!


Anfang Mai sagten mir meine Eltern, daß wir in die Alpen reisen, damit ich auf der Alm in den noch ungemähten "paradiiiisischen Blumenwiesen " rumtoben könnte. Das klang so aufregend, daß ich ausnahmsweise mal schlecht schlief, bevor es losging. Endlich dort, da rannte ich gleich ungeduldig in eine solche Wiese hinein : sie duftete sooo verführerisch nach Frühling, und sie war riesenriesengroß! Einmal sah ich nach diesem Rumtreiben in all den Blumen "geschmückt wie ein Pfingstochse" aus, sagte Mama. Sie lachte stolz und so habe ich verstanden, daß dies ein schönes Aussehen sein mußte!

Papa sagt, ich bin ein Wiesen-Champion - oder Champignon ?

Die Anfahrt war ja lang gewesen; es gab mal kurze Pausen, aber davon war nur eine nett: da kam ein Rudel Polizisten auf mich zu, und die klopften mir auf den Rücken und einer sagte sogar beeindruckt: "Du hast aber schöne Zähne!"

Am allerfreundlichsten waren die Leute in Grünau im Almtal, wo wir wohnten, weil Mama die Raben dort zum Spielen verführen wollte. Dabei spiele ICH doch viel wilder und länger mit ihr, als diese schwarzen Flieger! Also, die Wirtin vom "Kirchenwirt" wurde meine ganz besondere Freundin. Wenn sie mich sah rannte sie aus der Küche auf mich zu, ich durfte sie anspringen so viel ich wollte, sie gab mir sogar Küßchen! Mit solchen schönen rollenden Rs rief sie immer wieder:
"Was bist du ein schönes Hunderl, ein allerliebstes Weiberl bist du. Ja wo war denn mein Pupperl heute? Mein Gott, was bist Du steil ! Sooo steil !"

Und am letzten Tag im Wiesendorf erzählte meine Wirtsfreundin:
"Das ganze Dorf spricht von Frieda. Sogar die Männer. Weil sie so ein liebes Hunderl ist." Ich bellte vor Begeisterung.
Mama erklärte mir dann, daß die Berge dort so steil sind, daß es ihr den Atem verschlagen hätte. Und wenn ich "steil" wäre, dann hieße das, ich wäre atemberaubend beeindruckend! Mama und Papa nannten mich dann auch noch ständig "steil"! Naja, ich finde die Beiden auch "steil", nachdem ich weiß, was das heißt! Und dort waren sie absolut supersteil, weil sie jeden Tag mehr als 6 km mit mir liefen!!!

Es ging durch Urwald, am Bach entlang, über Bretterstege, wieder Bäche, sogar am Sumpf entlang, zweimal war ich auch im Schnee - und ich lief an einer vom Schnee ertränkten Hütte vorbei - dann wieder Wald und Blumen, um dreimal! um meinen Lieblingsee herum. Also es war wirklich viel los in diesem Tal, das kann ich euch sagen!

Ach ja, mein Lieblingssee war er, weil ich dort tauchen konnte! Kopf runter und die Wasserwelt betrachten. Stellt euch vor, einmal kam eine schnelle Welle, eigentlich war es aber keine Welle, unter Wasser auf mich zu. Ich versuchte dieses Etwas zu fangen - aber es entwichte. Immer wieder hielt ich danach Ausschau, und zweimal konnte ich es auch wieder entdecken. Ich war langsam wütend, weil es sich nicht fangen ließ.
Später tröstete Papa mich und erklärte, es wäre auch wirklich schwer, Forellen am Schwanz zu packen! Jetzt weiß ich wenigstens, wie dieses wellenartige Etwas heißt! Ich werde weitertrainieren, und irgendwann kriege ich es!

Mama war bei diesen Forellenenttäuschungen nicht dabei. Sie war nämlich schon wieder bei den Raben!
In diesen Raben- und Schweinepark durfte ich nämlich nicht mit rein. Die Wildscheinwelpen, die Wildgänse und die wilden Hirsche würden da nämlich frei rumlaufen. Das wäre zu gefährlich für mich! Die haben ja keine Ahnung dort, das wäre nur gefährlich für alle diese Wildirgendwas geworden!

Als wir Mama von diesem Wildpark abholten, da erzählte sie verwirrt, ein Ganter hätte sie angegriffen und sie sei wie vom Teufel getrieben weggerannt. Und "Gut, daß Frieda nicht dabei war, die hätte dem Ganter den Kopf abgebissen!" Habe ich doch gesagt, ICH wäre die Gefahr für all diese Wilderlinge gewesen!!

Leider hat auch ein Paradies ein Ende. Dies war eine nicht leicht zu bewältigende Erfahrung für mich!! Zurück ging es wieder durch ein anderes Land. Mama sagte : " Nur Wiesen und Wälder - statt Forste und Felder!" Irgendwie war das, als wären wir wieder in einem Paradies. Dann verstand ich noch "Böhmische Dorfer".
Schließlich kamen wir in ein kleines Städtchen mit vielen tollen Kneipen. Das ist wichtig, denn dort bekomme ich immer Leckerli ab. Das wäre hier ein berühmtes Riesenschloß mit einem Barocktheater, sagte Mama und flippte aus: "Mittelalter wie ein Rothenburg o.d. Moldau!"
Ich flippte auch aus : gaaanz viele Leute, wie ich verstand aus Japan, Amerika, Bayern, Holland, Frankreich, die anderen Namen habe ich vergessen. Also, am allerliebsten waren die Bayern und die Amerikaner zu mir. Ich wurde bewundert, gestreichelt, am Bauch gekitzelt, bejuchst. Es war einfach himmlich, wie ich beachtet wurde!!
Papa flippte auch aus : über einer anderen tollen Kneipe war ein Motorradmuseum. Er verschwand strahlend darin. Diese tolle Kneipe hatte aber noch nicht auf, also verschwanden Mama und ich in einer anderen am Fluß. Wir teilten uns ein Eis.

Dann kam nur noch Regen, und Papa wollte deshalb nach Hause.
Und jetzt habe ich Mühe hier zuhause wieder 6 km am Tag zum Laufen zu kommen.
Aber ich kriege sie noch soweit !!! Schließlich bin ich ein ganz hartnäckiger Bulldog !!!

Auf der langen langweiligen Hinfahrt traf ich nette Polizisten, wie ich euch erzählte. Und auf dieser langen langweiligen Rückfahrt traf ich einen seltsam angezogenen Menschen mit weißer Lockenperücke. Der war sehr interessiert an mir, obwohl ich ja keine Perücke aufhatte. Mama lachte : "Das ist Weimar! Du bekommst jetzt ein Thüringer Würstchen:-"
Das Würstchen war SEHR lecker!

Hallo ihr Fans, noch was !

Papa sagt mir, da ich euch dies so bunt erzählt habe, sähe man nicht mehr, wo ich die Bilder alle versteckt hätte.
Also, ich verrate es euch : hinter den lila Worten in meiner Geschichte oben, die in etwas kleineren Buchstaben geschrieben sind, und die beim Anklicken blau werden, hihi ;-)

Eure Happy Miss Frieda Fay


Donnerstag, August 11, 2005

Frieda hat entschieden -

sie fliegt mit aus den USA nach Deutschland


Frieda, unser neuer Welpe, mußte aus den USA abgeholt werden. Stu und ich wollten einen Goomba-Bulldog haben, da Doris´zwei Goomba-Bulldogs und Birgit Braums 'Goomba Dreamboy' uns mit ihrem so völlig zauberhaften Wesen regelrecht bezirzt hatten. Außerdem sind sie gesund und auch noch schön, also schlicht Traumhunde :-))) In den USA gibt es sehr viele Bulldogzüchter unterschiedlichster Ausrichtung und Qualität. Doris hatte 2 Jahre lang recherchiert, bis sie sich für 'Goomba' entschied. (Ohne Fleiß kein Preis, DANKE Doris.)
Die Anreise zur Züchterin Dianne Benham im winzigen Dorf Home in Pennsylvania war ziemlich abenteuerlich : auf dem Flugplatz Pittsburgh wollten Doris Ehrenstein (sie flog aus Alaska an) und ich uns treffen, und wir liefen 2 Stunde nur irgendwie aneinander vorbei; Doris rief Stu an, ob ich überhaupt angekommen sei ... dann verfuhren wir uns bei all den Straßenbaustellen gewaltig ... und statt um 3.00 Uhr landeten wir erst um 9.00 bei Dianne. Das minderte zwar den Nervenzustand, aber nicht die gute Laune.

Dianne lebt paradiesisch am Rande von hügeligem Urwald, der bis zum Horizont reicht, blühenden Wiesen gegenüber und einem Bach. Diese relative Einsamkeit hat aber auch Nachteile: verrottete Telefonleitungen und der nächste gute Tierarzt lebt 2 Fahrstunden entfernt. Übrigens züchten sie und ihr Mann Blake auch Araberpferde. Diannes Herz gehört aber - seit sie 5 Jahre alt ist - ganz und gar den Englischen Bulldogs.

Dianne Benham begann ihre Zucht vor 35 Jahren mit einem Sohn des berühmten, in den USA gezüchteten English Bulldog 'Marinebulls All the Way', dessen Bild ich in einem alten Heft (1976) des deutschen Zuchtvereins CEB fand. Auch Wilma stammte - wie Frieda - von diesem Bulldog ab, denn Wilmas Ur- und Großvater 'Rusty', ('Bedfords Coventry Prince') den ihre Züchterin Birgit Braum damals aus den USA importiert hatte und der Weltsieger wurde, ist eine Linienzucht auf diesen 'Marinebulls All the Way' gewesen, genauso wie ihr heutiger, ebenfalls aus den USA importierter 'Dreamboy' es ist. * Jedenfalls : Frieda ist verwand mit Wilma! *

Sie wackelte mich auf den ersten Blick mit ihrem Schwänzchen an ...
In Diannes Haus begrüßte uns zuerst ihr inzwischen 7 1/2 Jahre alter Champion Macho. Macho ist der Erzieher;-) der Welpen; sie lieben ihn, turnen auf ihm herum ... wie ich sogleich sehen konnte. Drei Welpen waren da, auf Wunsch wären wir aber noch zu 2 weiteren Goomba-Würfen in der Nähe gefahren. Nun, der Wunsch bestand nicht mehr, als Frieda mich zu erobern beschloß :-) Ihre Geschwister knabberten an meinen Schnürriemen, Frieda aber bestand darauf hochgenommen zu werden und mein Gesicht zu küssen. Sie wackelte mich auf den ersten Blick mit ihrem Schwänzchen an und sah mir direkt in die Augen.

Doris sagte mir, sobald sie meine Stimme höre, liefe sie auf meine Stimme zu ...
Später dann klaute sie Macho sein Quietschspielzeig und rannte damit raus in den Garten. Diese Frieda-Pause nutzte ich, um mich zu ihren Geschwistern herunter zu beugen; ich wollte diese streicheln. Sofort kam Frieda von draußen reingerannt und schob sich energisch dazwischen. Auch den großen Macho versuchte diese kleine, 9 Wochen alte Person wegzuschubsen, als ich ihn streichelte. Eifersucht :-) Doris sagte mir, sobald sie meine Stimme höre, liefe sie auf meine Stimme zu ...

Das Wetter in Pennsylvania war heiß und sehr schwül. 30 Grad Celsius mindestens. Ich fühlte mich wie in den Tropen. Diannes Bulldogs litten sichtlich weniger unter diesem Klima als ich - sie waren es ja auch gewohnt und tobten auf den Wiesen am Haus voller Lebensfreude glücklich herum. Ich hatte schöne - NICHT DEN STANDARD ÜBERINTERPRETIERENDE - Bulldogs schon in Süd-Kalifornien, Hawaii und Australien herumtollen erlebt. Und jetzt in diesem schwülen Pennsylvania wieder. Es gibt sie, die gesunden English Bulldogs - natürlich nicht nur - aber BESONDERS in den heißeren Weltgegenden. Ich war glücklich.

'It´s a honour for both sides'
Dianne hätte mir natürlich die Wahl gelassen, aber sie hatte diese Frieda für mich vorgesehen, da sie der beste Welpe ihrer Würfe der letzten Zeit sei. Auch Doris sagte, dies würde eine wunderschöne Hündin werden. Dianne wollte nur den besten Bulldog nach Deutschland geben : "it´s a honour for both sides", diese transatlantische Transaktion :-), meinte sie. Ich habe ihr versprochen Frieda auch auszustellen. (Sie wird beileibe kein Extrembulldog, sie hat deutlich Hals, Nase und Nasenlöcher, starke längere Beine und einen längeren Rücken ... mal sehen wie sie sich weiter entwickelt ...)
Nun, die Wahl hat Frieda selbst (im Sinne Dianne´s) getroffen : SIE wollte MICH !!!

... sie quiekte nicht einmal während des 7 1/2 stündigen Fluges.
Frieda hat ein völlig robustes Gemüt : sie quiekte nicht einmal während des 7 1/2 stündigen Fluges. Sie hatte ihren Kopf, mitsamt Seitenstoff ihrer Transporttasche, fast die ganze Zeit auf meinen Fuß gelegt und schlief vertrauensvoll. Die Formalitäten für solch einen Transport sind nicht sehr kompliziert. Wer Genaueres wissen möchte, der kann mir mailen. Als Fluglinie kommt allerdings nur United Airlines in Frage : nur hier darf ein Hund bis zum Gewicht von 10 kg in der Kabine mitreisen. Die Damen im Reisebüro First hatten alles Nötige hochgradig kompetent für mich geregelt, DANKE.

Bulldogs spielen hingebungsvoll gern mit Kindern !


Montag, Juli 18, 2005

Wilmas letzter Urlaub, 2004 in England


Früher dachte ich immer, mit meinen Bulldogs werde ich nie nach England können und war traurig darüber. Nun, manchmal hat das leben die schönsten Überraschungen bereit. Die Quarantäne fiel so unerwartet wie die Berliner Mauer :-) Letzten Sommer reisten wir also mit Wilma wieder einmal nach England. Diesmal in den Osten an die Nordsee.

Unsere 1. Übernachtung

Romantisches Gasthaus südlich von London, Wilma fühlte sich im Garten dort gleich zuhause :-), und im Bett natürlich auch ! Die jungen Leute im Hotel spielten mit ihr Ball.

Dies war unsere 4. Reise mit Wilma (nach einigen Jahren Pause) nach - und durch - England. Vor vier und vor fünf Jahren begegneten uns andere Bulldogs unterwegs durch England zwar selten, aber immerhin überhaupt noch. Dieses Mal trafen wir keinen einzigen Bulldog.

Spaziergang durch Norwich

Durch Wilma kamen wir mit vielen Menschen in Gesprächskontakt: 'Was für ein schöner Bulldog!' Worte wie beautiful, nice, lovely, gentle, klangen uns ständig in den Ohren. Das war ein wunderbares Gefühl, könnt Ihr Euch denken :-)! Wir hörten aber genau so oft solche Sätze: 'Oh, ich habe seit Jahren keinen Bulldog mehr gesehen.' 'Ein Bulldog, gibt es ihn denn noch?'


Gewöhnlich fragten wir dann nach, ob es ihn wirklich im Straßenbild nicht mehr gäbe. Das wurde bestätigt. Er sei viel zu krank, er könne nicht mehr laufen und bekäme keine Luft, hieß es, man könne ihn einfach nicht mehr halten - er sei kaputtgezüchtet. Die Schuld wurde immer den Züchtern gegeben.

Wilma bekam dann (zu ihrer Freude:-) all die Liebe und Zärtlichkeit ab, die die Engländer immer noch sehr stark dieser 'in England gezüchteten :-) und in England verzüchteten :-(' Rasse gegenüber empfinden.

Als wir durch die Jugendstil-Passage der berühmten Altstadt schlenderten sprach uns wiedermal ein Mann an, besser gesagt er sprach nätürlich Wilma an. Er war entzückt von ihr. Daß sie aus Deutschland kam, erstaunte ihn nicht weiter, denn : 'Der originale Englische Bulldog existiert hier nicht mehr... 'Es gibt ihn nicht mehr, denn jede Zucht ist durchsetzt mit operierten Hunden, die ohne Operationen nicht lebensfähig wären.' Dieser Mann hatte früher Bulldogs gehabt, jetzt Boxer. Stu und ich erklärten ihm "In Rest-Europa und besonders in den USA gibt es noch unoperierte Zuchttiere. Wilma ist z. B. aus solch einer Zucht !"

Er glaubte es sofort, denn Wilma war mit ihren 10 Jahren mental noch völlig wach und körperlich nicht eingeschränkt. Unsere vitale und so liebe Wilma machte diesen Mann zweifellos glücklich. Er streichelte sie dankbar - daß es sie überhaupt gab - und machte dieses Foto oben von uns Dreien.


Abenteuer Eisenbahn

Mit der Schmalspureisenbahn von Walsingham nach Wells on Sea

Die Tuckelbahn fuhr so langsam, daß Stu mir im Vorbeifahren Wiesenblumen pflückte. Wilma überlegt wohl das Gleiche zu tun ??? (Foto links)

Die Rückfahrt machten wir in der 'Kabine' eines geschlossenen Waggons, einfach um es auszuprobieren. Wilma bestand darauf, den Kopf aus dem Fenster und die Nase im Ruß ... :-) zu halten; eben ein Bulldog zu sein !!! Und als der Zug vor jeder Kreuzung mit einem Feldweg pfiff, da bellte sie gewaltig mit. (Auf dem Hintergrund-Foto sieht man an ihrer Maulhaltung, daß sie es gerade wieder vor hat .-))


Abenteuer Boot

Mit dem Elektro-Boot in den 'Norfolk Broads'
Dies war ein unbedingter Höhepunkt der Reise, ja das 'Ziel im Ziel' :-). Man kann dort stunden- tage- und wochenlang ein Boot mieten. Hier noch in zwei Hintergrundbildern Eindrücke dieser Wasser-Landschaft : ein großes System von Bächen, Kanälen, Seen und Sumpf.

Den Bulldog fanden wir unterwegs nur in Antiquitätenläden, siehe Foto links ! In den Geschenkartikelläden im Land sahen wir die schlichten Ton- und Porzellanfigürchen vieler Hunderassen, aber keinen Bulldog.

Wir fragten eine Ladenbesitzerin warum. Antwort: ' Es hat doch niemand mehr einen Bulldog. Die Figuren verkaufen sich deshalb auch nicht. Es gehen nur Bulldog-Figuren gemacht als Churchill, mit dem Union-Jack in der Pfote oder anderen National-Symbolen.'

Der Bulldog ist in seiner Heimat nur noch ein Symbol - für die siegreiche, ein Empire beherrschende Nation und für Kraft und Stärke.
Die Angestellten in der Bulldog-Garage im 2. Hintergrundbild hatten keine Ahnung von Bulldogs, ja kannten nicht mal einen. Sie antworteten erstaunt, als wir sie nach ihrem Bulldog fragten :
'Das ist Werbung. Hat doch überhaupt nichts mit einem Hund zu tun !'

Wilma hatte jedenfalls einen Superurlaub, und ich hoffe diese Fotos können Euch vielleicht zu solch einem Urlaub animieren. Mit einem English Bulldog in England, die Begeisterung der Menschen läßt Euch glatt 10 cm wachsen :-)) Die meisten Hotels und Ferienhäuser lassen Hunde zu. Nur in die Restaurants kann man keinen Hund mit hineinnehmen. Da wir aber die ganze Zeit gutes Wetter hatten, war das kein Problem: Wir aßen dann im Garten oder im Straßencafe der Restaurants unter blühendem Gold- und Blauregen, Flieder, und vielen, vielen Blumen. Die Gärten in England sind ein inspirierender Traum.


Mittwoch, Juli 6, 2005

Mit Hund bloß nicht nach ... !


Im Juni-Blog schrieb ich über 'Urlaub mit Hund' in Skandinavien, Brittanien und Mittel-West-Europa. Heute schreibe ich über Erfahrungen in Spanien und Portugal. Um es vorweg zu sagen : Spanien war ein Albtraum ! 'Hier kommt man eher mit Pferd ins Hotel als mit Hund' , sagte uns damals (1980) ein Einheimischer. Heute ist es nur unwesentlich besser dort.

Wir wußten nicht, was uns erwartete...
Wir flogen mit der Foxi, unserem Kleinflugzeug (einmotoriger Viersitzer), über Frankreich bis hin nach Bayonne am Atlantik, nahe vor der Grenze zu Spanien. Unser Ziel war Lissabon, aber das war für einen Tagesflug zu weit für die Maschine. Am nächsten Tag dann im Tiefflug den Golf von Biskaya entlang - einer der schönsten Flüge meines Lebens. Diese Küste ist so großartig ungebändigt und schön : Hochgebirge mit Schnee auf den Gipfeln, wilde Flüsse mit leeren Sandstränden an ihren Mündungen, Felszacken im Meer wie Riesenhaifischzähne. Weder mit dem Schiff noch mit dem Auto kann man diese wilde, gefährliche Küste in ihrer natürlichen Unberührtheit so nah erleben wie im Tiefflug. Wir waren glücklich, und Sarah schlief zufrieden.

Dann Lissabon : Wir brauchten ein Hotelzimmer und einen Leihwagen. Herrlich naiv waren wir, weil wir dachten: Portugal ist ja Europa, alles wird problemlos sein. Die Touristen-Info besorgte uns mit Mühe ein Zimmer mit 'Hundeerlaubnis'. Ich versteckte mich mit Sarah, während Stu ein Auto 'nur für sich' mietete... Nach einigen schönen Tagen dann zurück - in der ersten Etappe die portugisische Atlantik-Küste entlang zur alten Pilgerstadt 'Santiago di Compostella' in Galizien, Nord-Spanien.

Wir kamen dort am Flugplatz am frühen Abend an. Der Platz liegt weit außerhalb der Stadt, ziemlich klein und einsam am Atlantik gelegen. Wir riefen ein Taxi an, um uns in die Stadt bringen zu lassen. Nach circa 40 Minuten kam das Taxi, der Fahrer sah Sarah, und er schimpfte los, warum wir nicht gleich gesagt hätten, daß wir einen Hund:-( dabei hätten, dann wäre er erst gar nicht gekommen. Jetzt müsse er uns mit Hund mitnehmen, sonst wäre sein Verlust viel zu groß ...
Unsere Laune sank..:-(((

In der Stadt baten wir den Taxifahrer uns zu einem zentralen Mittelklassehotel zu fahren. Er grunzte und meinte mit schrägem Blick auf Sarah: 'Die nehmen alle keinen Hund!'. Leider hatte er Recht. Gut, dann muß Geld es richten: entweder also ein ganz teures Hotel oder aber ein ganz billiges Hotel - plus viel Trinkgeld - wählen. 'Zum Teuersten dann!' knurrte Stu. Er ging in den Prachtbau und kam bald mit wenig erfreuter Miene zurück: 'Die haben schon einen Gast mit Hund, und zwei nehmen sie nicht!:-(((( Das zweitteuerste Hotel war (wohl wirklich) ausgebucht. ....

Der Kulturschock war offensichtlich auf beiden Seiten.
Unser Taxifahrer sah meistens auf seinen Taxameter, und seine Miene erhellte sich so langsam. Also jetzt zu den billigsten Hotels. Aber darin stieß Stu jedes Mal auf gewaltigen Zorn: 'Das ist Schweinerei, ein Hund im Zimmer!' Der Kulturschock war offensichtlich auf beiden Seiten. ... Wir überlegten, ob wir uns zurück zum Platz bringen lassen sollten, Sarah in der Foxi lassen, und dann wieder zurück in die Stadt um zu übernachten. Aber wir entschieden dagegen, wir wollten Sarah dort lieber nicht alleine lassen, denn sie war ein ängstlicher Hund... Der Taxifahrer wußte in der Stadt kein weiteres Hotel mehr, es war inzwischen 12.00 Uhr Mitternacht, und er bat uns am Bahnhof auszusteigen. Wir waren ratlos und taten es, weil uns auch nichts Besseres einfiel.

Da saßen wir nun auf einer Bank im Bahnhof, Stu heulte vor Wut, ich lachte hysterisch und Sarah knurrte. Nach 10 Minuten funktionierte unser Verstand wieder: an Bahnhöfen gibt es immer Abstiegen, versuchen wir es da! Stu ging zu Fuß los, Sarah und ich warteten auf der Bahnhofsbank. Nach einer halben Stunde kam Stu entschlossen zurück: 'Wir haben was bei einer Zigeunerin. Ich zeigte 50 Mark Trinkgeld, und sofort liebte sie Hunde!!!'

Um es kurz zu machen : unter dem Kopftuchrand der Vermieterin krochen Läuse, und sie stank unter ihren 5 Röcken hervor. Wir legten uns im Parka - Kapuze hoch und Schuhe an - auf die Tagesdecke des Bettes, Sarah in der Mitte. Sie war die einzige von uns, die schlafen konnte. Am nächsten Morgen besorgte Stu wieder allein einen Leihwagen, und wir fuhren für ein paar Stunden an einen traumhaften Strand zum Erholen von dieser Nacht. Das Wetter war toll : Juli-Sonne und Wind. Sarah spielte mit den Wellen :-)

'Ich tausche sie gegen meine zwei Dt. Schäferhunde - plus 50 Liter Sprit - Sprit SUPER !'
Wenigstens ein bulldogfreundliches Erlebnis hatten wir aber an diesem einen Tag in Spanien: Wir wollten tanken, doch dazu kamen wir erst mal gar nicht : der Tankstellenbesitzer redete nur begeisternd gestikulierend und auf Sarah zeigend auf uns ein. Dann bedeutete er uns zu warten, verschwand kurz und kam mit drei Freunden wieder zurück. Allgemeines Entzücken über unseren Englischen Bulldog. Fragen : 'Welche Rasse? - Beißt er? - Ist er ein Rüde? - Wie heißt sie? - Wie alt ist sie?' Nach einer kleinen Beratung mit seinen Freunden strahlte der Tankstellen-Besitzer uns hoffnungsvoll an und erklärte ganz ernst: 'Ich tausche sie gegen meine zwei Deutschen Schäferhunde - plus 50 Liter Sprit - Sprit SUPER !'

Auf dem schönen Marktplatz der Stadt aßen wir später in einem Straßen-Restaurant zu Mittag. Eine junge Holländerin malte Portraits von den Leuten dort. Sie sei Kunststudentin, erzählte sie uns. Für nur 10 Mark zeichnete sie Sarah : ein 'menschliches' Portrait. Wir hatten genug von Spanien und flogen nachmittags in die Schweiz zurück, immer den Mont Blanc in Sicht.


Jahre später in den Pyrenäen

Acht Jahre später flogen wir im Sommer nach Lourdes, um von dort aus mit dem Leihwagen in die Pyrenäen zu starten. Die spanische Seite dieses Gebirges ist unglaublich schön und Flora und Fauna sind ganz ursprünglich erhalten. Es gibt dort vereinzelt sogar noch Bären - wir sahen aber keine. Die französische Seite dagegen ist ähnlich bevölkert und 'durchzivilisiert' wie die Alpen. Wer vom Menschen unbeeinflußte Natur liebt, dem empfehlen wir die spanischen Pyrenäen, besonders das Tal des Ara und den Nationalpark 'Ortesa' sehr.

Wir hatten uns darauf eingestellt, mit Alma nicht auf der spanischen Seite übernachten zu können. Deshalb starteten wir unsere Reise von Frankreich (Lourdes) aus. Wir fuhren jeden Abend aus Spanien zurück und ein paar Meter nach Frankreich zum Übernachten hinein, und jeden Morgen wieder in die spanische Wildnis zurück. Wir fragten zwar in den wenigen Hotels auf der spanischen Seite immer mal wieder nach einem Hotelzimmer, aber wir wurden nur angesehen, als wären wir 'Spinner' oder zumindest hündische 'Dreckfinken' :-(. Diese Grenze zwischen Frankreich und der spanischen Halbinsel erschien uns als Grenze zwischen Europa und Nichteuropa, so stark war dieser Kulturbruch in Bezug auf Haustiere.

Da Restaurants in Spanien natürlich auch keine Hunde erlaubten, machten wir mittags Picknick, das war toll, einfach romantisch. Alma genoß diesen 'Tisch auf Hundehöhe' sehr. Im Bild spielt sie nach fertiger Mahlzeit :-) im Bach.
Unser Tip : diese Gegend ist ideal für eine Reise mit Wohnmobil !


Dienstag, Juni 28, 2005

Urlaubszeit : Reisen mit Hund

Die einzelnen europäischen Länder haben ziemlich unterschiedliche Spielregeln für 'Hunde als Mitreisende'.

... sind unserer Erfahrung nach die hundefreundlichsten Reiseländer.
Deutschland, Frankreich, Österreich, Schweiz und Italien (Bild: im Winter 1984 mit Alma vor dem Vesuv in Pompeii) sind unserer Erfahrung nach die hundefreundlichsten Reiseländer. In diesen Ländern wurden wir NIE in einem Hotel oder Gasthof wegen unseres Bulldogs abgewiesen, allerdings wird in aller Regel eine Übernachtungsgebühr (zwischen 5 Euro und 20 Euro) berechnet. Und auch in die Restaurants konnten wir unseren Hund dort immer mit hineinnehmen. In Frankreich erlebten wir sogar gelegentlich, daß Gäste z.B. ihren kleinen Mops während des Essens auf dem Schoß hielten und mitfütterten. Niemand nahm daran Anstoß!

In den skandinavischen Ländern
und ebenso in Großbritannien
erfuhren wir hin und wieder ein 'nein' bei der Zimmerfrage. Ins Restaurant darf dort grundsätzlich kein Hund mit hinein genommen werden. (In England sind Hunde aber in den Bars erlaubt: Männer mit ihrem Hund bei Whisky oder Bier, das ist dort auf dem Land regelrecht Sitte :-). Also aßen wir mit Wilma in Bars und in Gartenrestaurants, wo ein Hund auch immer erlaubt ist. Oder wir ließen sie im Hotelzimmer. Sie war ein sozusagen 'von Haus aus' souveräner Reisehund : sie bellte nie, sondern wärmte nur das Bett vor :-). In diesen Ländern ist es für uns Hundefreunde deshalb einfacher sich ein Ferienhaus zu mieten, als Hotels, Gasthäuser oder 'Bed and Breakfast' zu wählen. Außerdem ist das billiger! Und, siehe Bild, sehr gemütlich :-).

Blutuntersuchung auf Tollwut-Immunität ...
Seit ein paar Jahren ist es endlich möglich Britannien, Irland, Schweden, Norwegen und Finnland mit Hund zu bereisen. Eine Blutuntersuchung auf Tollwut-Immunität ist vorher nötig. Die Konsulate der einzelnen Länder geben auf telefonische- oder email-Anfrage ausführliche Informationen und schicken alle Formulare zu, die der Amtsarzt dann noch unterschreiben muß. Die Hunde-Einreise nach Britannien ist kostenlos, die skandinavischen Länder verlangen aber eine Einfuhrgebühr.

... gibt es nicht einmal mehr Hundeflöhe.
Es lohnt sich ganz unbedingt diese bürokratische Hürde zu nehmen, denn für einen Hundeurlaub sind diese Länder einfach ideal. Das Klima ist angenehm auch für uns Menschen, weil richtig heißes Wetter selten ist. Das Meer, irgendein See, Waldbäche oder Wasserfälle zum Trinken oder Abkühlen - für Mensch UND Hund - sind immer in der Nähe; und es gibt dort keine Zecken. Ab Mittelschweden gibt es nicht einmal mehr Hundeflöhe : die überleben die Winter dort nämlich nicht.

... steht mitten in diesem großen Sandkasten ein Baumstamm zu Beinchenheben.
Nach England ist die CAT-Fähre Calais - Dover am angenehmsten für den Hund, da diese Überfahrt nur 45 Minuten dauert, und der Hund in dieser Zeit im Auto bleiben muß. Nach Skandinavien empfehlen wir die Nacht-Fähre Travemünde - Trelleborg. Der Hund darf für circa 30 Euro mit in die Kabine! (Der Steward fragte uns gleich, wie Wilma sich denn fühle, und ob sie zufrieden sei. Unseren Namen wußte er dagegen nicht! :-) Es gibt auf dieser Fähre ein Hundedeck : ein Sandkasten zum Pipimachen. Und damit das auch bei Rüden klappt, steht mitten in diesem großen Sandkasten ein halber Baumstamm zum Beinchenheben...

Die Menschen in Britannien und in Skandinavien sind alle sehr hundelieb. Wilma war immer ein umschwärmter Star dort - sie genoß es sehr - wie Ihr Euch vorstellen könnt :-). Überhaupt, je weiter man nach Norden kommt, um so mehr ist der Hund geliebtes bis unverzichtbar dazu gehörendes Familienmitglied! Meistens sind es sogar mehrere Hunde pro Familie. (Je weiter man dagegen nach Süden kommt, um so mehr erscheint mir der Hund für die Leute dort nur lästiges 'Ungeziefer' zu sein :-((( Man denke nur an die verelendeten Straßenhunde z.B. in Griechenland und auf den Balearen.)


Montag, Juni 20, 2005

Fliegende Bulldoggen: Wilma Queen


Mit Wilma eine Flug-Einreise nach Schweden

Wilma flog auch für ihr Leben gern. 'Die Foxi ist ihre 'Weltveränderungsmachine'', lachten wir oft. Das meinte für Wilma : Gleich bin ich am Meer ! Die letzte große Flugreise mit ihr ging 2001 nach Schweden. Die skandinavischen Länder hatten die Quarantäne aufgehoben, und das war toll für Wilma. Norwegen und Schweden, das sind wahre Paradiese für Hunde (und Menschen :-) . Die Einreise mit Hund im Flugzeug ist etwas kompliziert : man muß zuerst einen internationalen Flughafen anfliegen, um den Hunde-Papierkram zu erledigen. Also landeten wir auf dem Flug nach Gotland, dieser so zauberhaften Ostseeinsel, deswegen in Malmö zwischen. Alle Beamten waren sehr freundlich und streichelten Wilma. In der Veterinärabteilung wurde sie sogar vorzüglich gefüttert :-).

Zurück von den Büros zu unserem Abflug-Gate lief neben uns eine deutsche Reisegruppe den gleichen Weg zu ihrem Flugzeug.

Eine echte 'Dickmadame' aus dieser Gruppe sprach uns empört an : 'Hat der Hund etwa einen eigenen Sitz?' Stu sehr gelassen :'Dieser Hund hat ein eigenes Flugzeug !'


Wilma Queen - 'in between' :-))

*** 'Floral Garden Quality Wilma Queen' wollte immer im Bett in der Mitte zwischen uns liegen - daher gaben wir ihr den Spitznamen 'in between'. Morgen wäre sie 11 Jahre alt geworden. 'Liebe ist unsterblich', das ist (und war) ihre uns verzaubernde Botschaft. ***


Samstag, Juni 18, 2005

Fliegende Bulldoggen: Alma Joy


Stu sagte einmal :
'Wenn Alma ein Adler wäre, dann würde sie uns in ihre Krallen packen uns die Schönheiten der Erde zeigen.'
Stu schreibt in seinem Samstag-Blog kurz über unsere vielen Jahre des Fliegens mit unserem Bulldog. Das animierte mich eine Flieger-Geschichte herauszukramen, die ich 1989 schrieb; Alma war damals gerade 8 Jahre alt geworden. Während ich diese Geschichte jetzt wieder lese, da erinnere ich mich fast schmerzhaft deutlich daran, von welch wunderbar starker und leidenschaftlicher Natur Alma Joy gewesen war.


Alma's Urlaub in Zell am See

Reisefieber - Alma sitzt hechelnd mit geschwollenem Hals neben dem Pilotenkoffer. Sie verläßt den Koffer nicht mal zum schnellen Frühstück - ohne Alma könnte die Reise losgehen, aber nie ohne diesen Koffer, schließlich hat sie Erfahrung !

Am Flugplatz heult und tobt sie vor Freude gleich los. Stu zieht de 'Foxi' (das Flugzeug D-EHFS, im Funk genannt 'Fox Sierra') aus dem Hangar, Alma jagt um ihn herum, vor Leidenschaft und Abenteuerlust beißt sie ihn in die Füße, jetzt schreit Stu und ich lache schallend - eine laute Familie!

Noch aufregender als ein Start ist für Alma eine Landung.
Alma gibt sofort Ruhe, sobald sie auf der hinteren Sitzbank liegt. Sind wir in der Luft, schläft sie friedlich, auch die gut drei Stunden bis Zell am See, wohin es diesmal geht. Noch aufregender als ein Start ist für Alma eine Landung. Abenteuer, los, raus, anfangen! Sie steht dann auf der Hinterbank, Füße auf meiner Schulter, Kopf an die Scheibe gedrückt und bellt mit so schrecklichen Obertönen, daß es in den Ohren weh tut. In Zell hatte kein anderes Flugzeug den Motor an, also lassen wir sie als Erste rausstürmen. Der österreichische Zollbeamte ist so beeindruckt von Almas wütender Energie, er vergißt nach unseren Papieren zu fragen, nur über Alma will er viel wissen, ob sie geimpft ist, fragt er vor lauter allgemeinem Interesse auch nicht.

Im Gasthaus Trixi am Flugfeld treffen wir, das ist Zufall, Fliegerfreunde aus Paderborn. Nur Flieger und Segelflieger sind hier zu Gast, Stu strahlt, nur über Fliegen reden, ...!

... alles gelogen, sie will nur los.
Dann der nächste Tag: das Wetter ist leider zu schlecht zum Fliegen, tiefe Wolken, aber zum Laufen gerade recht, es ist frisch. Alma jagt uns schon früh aus den Federn. Das Luder stellt sich so an als habe sie plötzlich Durchfall und müßte ganz dringend schon um 6 Uhr morgens raus, alles gelogen, sie will nur los.

Mit der Arietbahn fahren wir in die Höhe, auf circa 1150 Meter. Abwärts ist es leichter für uns Flachlandtiroler, denken wir. Wir haben Sandalen an, und es wird steil. Stu kapiert bald : das verspricht Blasen am Fuß, aber es ist zu steinig um barfuß abzusteigen. Ich habe wenigstens Gesundheitssandalen an, mein Glück. Stu blickt neidisch auf unsere begeistert wandernde Alma : 'die hat Vierbeinantrieb'.

Vor uns läuft schon eine Zeitlang ein Mann mit einem merkwürdig großen Rucksack. Er murmelt in Berlinerisch etwas wie: 'Endlich was steiler als der Teufelsberg.'?. Am ersten freien Skihang macht er seinen Rucksack auf und entfaltet einen großen roten Gleitschirm. Dann 20 Schritte hangabwärts rennen, und der Mann fliegt. Er peilt den Parkplatz in der Talstation an. Im Laufe unseres so mühevollen Abstiegs überholt er uns 7mal.

Alma leckt Stu's blutende Füße ...
Stu leidet an seinen Füßen und träumt mal wieder vom Fliegen! Alma genießt die Düfte im Pinienwald und in den Wiesen. Der feine sandige Boden gerät in Stu's Sandalen, wo er mit Schweiß gemischt eine patentwürdige Schmirgelpaste zwischen Zehen und Sandal-Leder formt. Die ersten Blasen zeigen sich, wir gehen langsamer. Der Wald ist herrlich kühl, Alma leckt Stu's Füße energisch, aber nur kurz. 'Weiter!' will sie. Endlich ein wagerechtes Stück Weg. 'Wagerecht ist Paradies', Stu lacht. Aber das Paradies dauert nicht lang, es geht wieder abwärts.

Stu's Füße bluten. 'Ich glaub, ich leg mich längs in die Brennesseln, nur so zur Abwechslung, dann tut es mal woanders weh...' Dann die Idee: Stu geht rückwärts weiter. Die Belastung nicht mehr bei den Zehen, sondern an den Fersen, und die sind ja heil. Nach zwei Stunden haben wir dreiviertel des Weges geschafft.

Eine Jausenstation. Eine barmherzige Holländerin schenkt Stu 5 Heftpflaster. Danke, liebe Unbekannte. Nach drei Stunden im Hotel angekommen gibt es kalte Fußbäder. Wir lesen im örtlichen Reiseführer : 'Der Abstieg von Ariet ist leicht begehbar und dauert nur 70 Minuten.'... Stu ist nur noch zu kleinsten Fußtouren unten im Tal zu bewegen...

Alma dreht durch : Schnee!
Wir nehmen uns einen Mietwagen und fahren zum Großglockner. Alma dreht durch : Schnee! Sie macht ihr Maul auf und schaufelt es sich rennend voll, wie ein Bagger. Dann Murmeltiere, Alma hat sie nie vorher gesehen, sind so groß wie Katzen... riechen anders ... laufen nicht weg... (diese blöde Leine...)

Wir stellen fest, in Zell am See gibt es jeden Tag pünktlich um 4 Uhr nachmittags ein Gewitter. Danach ist die Luft frisch gewaschen, weite Sichten. Ein Alpenflug : wir steigen auf Flugfläche 100 (3100 Meter). Sachte Kurven, der Foxi geht langsam die Puste aus, sehr viel höher kann sie nicht, denn dazu gibt es in dieser Höhe zu wenig Sauerstoff für ihren Motor.

... soviel Schönheit...
Wir fliegen um den Kitzhornstein, am Gletscher vorbei, wir bleiben immer nah an den Felswänden, um den Aufwind zu nutzen. Die Gipfel sind zackig und scharf wie Messerkanten. Wir sind glücklich, soviel Schönheit und Frieden.

Daß der Luftdruck sich hier oben sehr verringert hat, hören wir : Alma macht leise töff, töff, töff, töff. Zwischen Bäuchlein und Außenwelt wird Druckausgleich hergestellt. Fensterluke auf, sonst vergast sie uns!

... mir wird es mulmig, ...
Einige Tage später fliegen wir knapp 3 Stunden vor dem '4-Uhr-Standard-Gewitter' los, durch die Täler nach Osten. Die 'CB´s' (cumulus nimbus = Gewitterwolke) stehen zwischen den Bergen südlich, wir verlassen uns auf die '4-Uhr-Regel'.

Ein unerklärbarer fliegerischer Instinkt zwingt Stu nach 20 Minuten einen Vollkreis zu drehen, um sich das Wetter hinter uns anzusehen. Die CB´s stehen schon fast im Tal, der Höhenwind ist offenbar wesentlich stärker als sonst. Jetzt aber schnell, der nächste Platz ist Zell, unser Startplatz, mir wird es mulmig, Stu ist sehr konzentriert, und Alma voller Gott- und Stuvertrauen.

... die Gewitterwolke ist inzwischen direkt vor uns.
Zell antwortet uns, noch 6 km Sicht, aber der Wind hat gedreht, die erste CB wird in kurzer Zeit den Platz erreicht haben. Eine Landung ist dann nicht mehr möglich, so gut wie keine Sicht. In dem Fall müßten wir uns nach Salzburg Richtung Norden durch ein Seitental durchschlagen. Die CB ist inzwischen direkt vor uns, aber noch hinter dem Platz - die gute Foxi ist schneller als das Unwetter. Wir landen in dem Moment, als der Sturzregen beginnt, zurren die Foxi fest und rennen ins Hotel. Alma schaut uns empört an, ihr kostbares Plüschfell wird nass!

Wasser ist nur schön, wenn es von unten kommt, aber keinesfalls von oben. Wie können wir das nur vergessen, sagt ihr Blick. Sie zeigt uns, daß sie uns heute für Versager hält : der Ausflug endete unbefriedigend, nämlich nass!

... entwurzelter Wald, Häuser fast ganz im Schlamm begraben...
Wir sind anderer Meinung, besonders als wir am nächsten Tag in allen Zeitungen lesen können: 'Das Jahrhundertunwetter im Ponzgau' - mit schrecklichen Fotos von entwurzeltem Wald, von überschwemmten Straßen und von Häusern fast ganz im Schlamm begraben. ...

Rückflug, Alma bejubelt die Hangarhalle zu Hause, hilft Stu durch Füßebeißen die Foxi herein zu schieben, ... bebellt den Amselweg, ihre Heimatstraße : 'ich bin wieder da, bloß aufpassen, wer hier vorbei will - ich könnte mich für Blutzoll entscheiden...'


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Cornelia Savory-Deermann Cornelia Savory-Deermann

Cornelia
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, geboren 1945 in Wuppertal, hat seit inzwischen 37 Jahren Englische Bulldoggen und ist Gründungs- und Ehrenmitglied des "Verein der Freunde Englischer Bulldogs e.V.".

Jetzt sollen die Bulldogs zusätzlich hier ihr eigenes deutsches Weblog bekommen. Jeder Leser kann Blog-Beiträge an Cornelia schicken, Eure Bulldog-Anekdoten, -Fotos und -Tipps für's Blog sind willkommen. Der jeweilige Autor behielt sein Copyright an Bildern und Text, gab aber Cornelia ein einmaliges, unwiderrufbares Nutzungsrecht für eine Veröffentlichung in diesem Blog.


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Update: 21. 3. 2008

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