Cornelias Bulldog Blog
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Archiv: Tyson

von Silvia Wolf


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Donnerstag, März 11, 2021

Heute ein Beitrag von Gastbloggerin Silvia Wolf

In dieser merkwürdigen Zeit


Tyson schreibt: Liebe Cornelia, liebe Bullyfreunde, ich bin es mal wieder, der Tyson und will euch schildern, wie ich das Leben in dieser besonderen Zeit finde, - also ehrlich nicht schlecht!

Meine zwei besten Freunde, die ja nicht mehr zur Arbeit gehen müssen, leben inzwischen sehr gemütlich und entschleunigt, und ich habe mich vollständig angepasst. Ich mutierte inzwischen zum Langschläfer und wurde quasi zum Assistenzhund. So assistiere ich regelmäßig sehr intensiv beim Frühstück, aber auch in der Küche. Da ich ja gebarft werde, kenne ich mich sehr gut bei Fleisch, Gemüse und Obst aus und teste diese Lebensmittel gewissenhaft.

Wir gehen noch regelmäßiger und ausführlicher spazieren und dieses Jahr hatten wir das Glück, über eine lange Zeit Schnee zu haben. Ich liebe den Schnee. Da gibt es kein Halten mehr und meine zwei Freunde sind immer fassungslos, welchen Schwung ich an den Tag legen kann. Aber haben sie mir doch ein Hoodie gekauft - mit Kapuze, "wegen der alten Knochen", meinte mein Herrchen. Tse, dieses Ding mag ich ja garnicht, von wegen alten Knochen.

Übrigens gehe ich nach wie vor einmal in der Woche zur Physiotherapie zu meiner Freundin Nellie. Da gab es etwas ganz Tolles, eine Schallwellentherapie. Nellie fuhr mit einem kleinen Gerät, dem Novafon über viele meiner athletischen Körperregionen. Das tat so gut, dass ich prompt einschlief und mich hinterher richtig gut fühlte. Wir haben das Teil jetzt selbst daheim. Und soll ich euch etwas verraten? Meine zwei Lieblingsmenschen benutzen es auch mit Begeisterung. (Aber sie schlafen nicht ein dabei!)

Zuhause meint Frauchen, müsse sie mich kopfmäßig besonders fördern. Dabei bin ich doch ein ganz cleverer Typ. (Eingebildet bin ich ja überhaupt nicht!)

Sie überlegt sich dauernd irgendwelche Spielchen. Ich beteilige mich aber nur, wenn ich Leckereien bekomme. Noch immer lebe ich nach dem Motto: Eine Bulldogge gehorcht nicht, sie entscheidet. Ich bin mehr oder minder entscheidungsfreudig. Mein Frauchen sagt, ich hätte Charakter, mein Herrchen meint, ich wäre manchmal doch recht ungezogen. Aber beide lieben sie mich, so wie ich bin. Da bin ich mir ganz sicher.

Frauchen hat mir einen Schnüffelteppich gebastelt und vielen meiner Hundefreunde auch, - zwecks Nasenarbeit. Zudem bekam ich eine kleine Maschine, die folgendermaßen funktioniert: Ich muss auf eine große Taste drücken, dann kommt aus dem Maschinchen ein Leckerchen. Das System habe ich unglaublich schnell durchschaut und es macht richtig Spaß.

Übrigens war auch meine Freundin Huberta eine Woche da. Da ging was ab, das kann ich euch sagen. Aber davon berichte ich ein anderes Mal. Liebe Bullikumpels und Bullifreunde, ich hoffe, es geht euch allen so gut wie mir in dieser merkwürdigen Zeit.

Bleibt mir gesund und behaltet euch eure bullimäßige Gelassenheit (und euren Humor)!
Euer Tyson


Samstag, August 29, 2020

Tyson feierte seinen 10. Geburtstag :-)


Am 23. August wurde Tyson 10 Jahre alt. Clara schickte ihm eine Glückwunschkarte :-) und ich schrieb: "Liebe Silvia, lieber Karlheinz, wir alle wünschen Tyson ein weiteres wunderbares Leben mit Euch. Und umgekehrt :-) Liebe Grüße Cornelia

Tyson antwortete uns: "Danke für die lieben Geburtstagswünsche! War ganz schön anstrengend, wurde den ganzen Tag verwöhnt, seufz!"


Samstag, Juli 18, 2020

Heute erzählt Gastbloggerin Silvia Wolf

Tyson und Huberta


Mail vom 30. Juni 2020: Liebe Cornelia, liebe Bullyfreunde, ich bin es mal wieder, der Tyson. Ich muss euch etwas Aufregendes erzählen.

Ich habe eine neue Freundin. Sie heißt Huberta, genannt Hubbi und ist eine kleine Zwergspitzdame. Sie verbrachte 14 Tage bei uns und das war ganz schön aufregend.

Sie wiegt 2,3 kg und ist stolze 25 kg. Hubbi ist erst wenige Monate alt und ich feiere bald meinen 10. Geburtstag. Mehr muss ich dazu nicht sagen, oder?

Da war echt viel los bei uns. Die kleine Dame hatte null Respekt vor mir. Sie sauste über mich hinweg, legte sich auf mein Hundekissen, schlabberte aus meinem Wassernapf und hätte auch noch von mein Fressen probiert. Frauchen hat das aber nicht zugelassen.

Aber sie war auch richtig lieb. Frauchen übte mit ihr Grundkommandos und ich machte natürlich aus Solidarität mit. Leckerlis bekamen wir beide anschließend.

Einmal ging sie mir ganz schön auf die Nerven. Also stellte ich mich vor sie und bellte. Was tat Hubbi? Sie schaute mir fest in die Augen und bellte zurück. Ja, sie ist schon toll. In drei Wochen sehen wir uns wieder. Ich bin gespannt!

Bleibt alle schön gesund! Ich melde mich mal wieder! Euer Tyson


Montag, April 27, 2020

Heute berichtet Gastbloggerin Silvia Wolf

Tyson meldet sich zurück!


Mail vom 5.4.2020: Liebe Cornelia, liebe Bullyfreunde, ich bin's mal wieder, der Tyson. Ja, es gibt mich noch!

Wie ihr vielleicht gelesen habt, hatte ich eine Arthroskopie an meinem rechten Ellbogen. Diese ganze Geschichte war ja nicht vergnügungssteuerpflichtig. In meinem Archiv vom Januar 2020 könnt Ihr das ja genau nachlesen. Aber wenn ihr glaubt, dass das für immer ausgestanden ist, irrt ihr euch.

Mein Frauchen hat sich zum Supercoach entwickelt und spricht ständig von Muskelab- und -aufbau. Manchmal wird mir ihr Übungsprogramm fast zu viel. Dann lege ich mich einfach hin und schau sie schmachtend an. Glaubt mir, sie kann mir dann ja nicht widerstehen.

Was noch unmöglich ist: Sie nennt mich manchmal, zugegebenermaßen ganz liebevoll, mein lieber Opi, oder mein Senior, oder mein Old boy! Tse, das find ich ganz unmöglich und im selben Atemzug kommt immer das alte Sprichwort: Wer rastet, der rostet. Ich kann euch sagen, sie hält mich in Trapp.

Vor kurzem kam sie auf die Idee, mich quasi durch den TÜV zu schicken. Ich wurde durchgecheckt, es wurde kaum ein Organ ausgelassen, - es gibt Schöneres. Und was soll ich euch sagen, wäre ich ein Auto, ich hätte sofort die gewünschte Plakette bekommen. Alles bestens, ein Blutbild von dem Menschen nur träumen können.

Soll ich euch sagen, was Frauchen alles mit mir anstellt? Also, dass ich entsprechende Zusätze zum Fressen bekomme, ist klar. Ein- bis zweimal in der Woche gehe ich zur Physiotherapeutin aufs Unterwasserlaufband, das finde ich super. Ich bekomme aber auch Massagen oder turne auf dem Wackelbrett und mache lustige Übungen. Zuhause habe ich einen Schnüffelteppich (hat Frauchen selbst gemacht), verschiedene Unterlagen auf denen ich balanciere und zur Erholung ruhe ich mich auf einem Magnetfeldteppich aus.

Ja, liebe Bullyfreunde, ich renne zwar nicht mehr so schnell wie früher und bei der Gartenarbeit grabe ich auch entschieden kürzer, aber ich laufe im Wald wieder meine 3 km.

Ich hoffe, dass es allen meinen Hundkumpels und ihren lieben Untertanen gut geht, gerade in dieser schlimmen Zeit und wünsche euch ein herzliches "Bleibt gesund"! Euer Tyson


Montag, Januar 6, 2020

Heute berichtet Gastbloggerin Silvia Wolf

Tyson fand Hilfe: Sein zerstörtes

Ellenbogengelenk hat sich regeneriert!


Mail vom 23.12.2019: Liebe Cornelia, ja es gibt uns noch. Tyson (und damit auch ich) hatten kein gutes Jahr.

Über Tyson schrieb ich dir, dass er im November 1918 eine Arthroskopie im rechten Ellbogen über sich ergehen lassen musste. Da viel Knorpel zerstört war, war die Prognose wirklich schlecht. Der Operateur erklärte uns das gleich nach dem Eingriff. Aber mit der Bemerkung, dass es noch weitere chirurgische Möglichkeiten gäbe. Tyson wurde im August 9 Jahre alt. Operationen, Narkosen und die damit verbundenen Belastungen wollten wir möglichst vermeiden.

Unser sportlicher Tyson humpelte traurig durch die Gegend. Wir befolgten alle Richtlinien (Medikamente, Physiotherapie..), die die Tierklinik vorgab, gewissenhaft. Die Erfolge waren nur sehr mäßig. Aber Aufgeben gehörte nicht zu unserer Philosophie. Irgendetwas musste es doch geben, was unseren Hund wieder ein lebenswertes Hundeleben führen ließ.

Ein liebe Freundin unseres Sohnes gab uns die Adresse einer Tierarztpraxis im Raum München, in der auch eine Tierärztin, die gleichzeitig Tierheilpraktikerin ist, arbeitet. Sie hatten selbst Erfahrung mit dieser Praxis, da die Familie Pferde züchtet und immer Hunde hat. Also stellten wir Tyson dort vor.

Er wurde höchst genau untersucht und ihm wurde eine zytoplasmatische Kur verordnet. Wir konnten es selbst nicht glauben. Tyson ging/geht es zusehens besser. Heute läuft er wieder seine 3km und ist ein fröhlicher Hund. Sicher rennt er nicht mehr wie früher, aber es ist kein Sofa vor ihm sicher, auf das er nicht springt. Gerne lasse ich ihn in einem Beitrag von seiner Kur erzählen. Vielleicht hilft das auch anderen "hoffnungslosen Patienten" weiter.

Wir verbrachten den kompletten September im geliebten Südfrankreich. Ich las aber mit Begeisterung von eurer Reise ins Elsass und in unsere Heimat. Alle Odenwaldorte sind von unserem Wohnort Eberbach nur einen Katzensprung entfernt. Ich las/lese auch mit Begeisterung alle deine Beiträge. Vor allem die Entwicklung von Clara und deine Unternehmungen mit ihr begeistern mich und kommen mir doch so bekannt vor. Manches erlebte ich mit Tyson in ähnlicher Form.

Im Augenblick sind wir wieder in Südfrankreich. Auch Tyson tut die Sonne und die Wärme gut. Er wird nach wie vor viel fremdgestreichelt und hält wie immer genussvoll still. Wir wünschen euch ein frohes Weihnachtsfest und dann ein glückliches und vor allem gesundes neues Jahr 2020. Seid ganz lieb gegrüßt und knuddelt die Hundlady Clara, Silvia und Karlheinz mit dem inzwischen wieder fröhlichenTyson

In meiner Antwort bat ich Silvia um den Namen der Praxis für den Blog, denn es ist immer gut im Notfall solche Hinweise und Erfahrungsberichte zu haben. Hier Auszüge aus der Antwort:

Mail vom 25.12.2019: Hallo liebe Cornelia, Wenn ich in die lieben braunen Augen schaute, wenn er angehumpelt kam, hätte ich losheulen können. (Habe ich auch oft gemacht.) Der Knorpel in seinem Ellbogen ging durch ein Knochenstückchen kaputt. Der Name für diese Verletzung fällt mir gerade nicht ein, sorry.

Unser Tierarzt erklärte mir lange, dass sich Tyson wohl versprungen hätte und stand einer CT unter Vollnarkose kritisch gegenüber, obwohl unser Tyson freiatmend ist. Also bekam der arme Kerl Schmerzmittel bis ich den Tierarzt wechselte. In der Tierklinik machte man dann das CT und dann war die Arthroskopie angesagt. Wie schon erwähnt war die Diagnose niederschmetternd. Wir versuchten alles, aber auch nach einem halben Jahr war sein Humpeln nicht weniger geworden, dazu war aber ein Problem mit seiner linken Hüfte aufgetreten. Dies war Folge seiner Fehlhaltung.

Auch die Cartrophen Spritzenkur hatte er erhalten und Spritzen mit einem Gemisch aus Hyalaron und Kortison ins kranke Gelenk. Nichts hat angeschlagen. Im Frühsommer stellten wir Tyson dann bei der Tierärztin Heidede Holdschuer vor. Es sind wohl Medikamente der Firma Vitorgan, die halfen. Ich will keine Werbung machen, aber ich weiß, dass die Medikation daher stammte. Was Frau Holdschuer genau zusammenmixte, weiß ich nicht. Allerdings ist jeder, der Tyson kennt und ihn in seinem Elend gesehen hat, sehr erstaunt, wie es ihm heute geht.

Für uns ist ein Wunder geschehen. Während die Schulmedizin ihn mit Schmerzmitteln behandelte, worauf er oft Durchfall bekam oder weitere chirurgische Eingriffe in Aussicht stellte, bekam er etwa vierwöchig Spritzen und ich gab ihm Medis ins Fressen. Frau Holdschuer schrieb mir genau auf, was ich wann zu geben hatte. Wir gehen davon aus, dass sich der Knorpel wieder aufbaute, ansonsten könnte er so nicht laufen.

Durch Physiotherapie 2mal in der Woche wurde der Muskelaufbau gefördert. Ich werde die Physiotherapie noch lange beibehalten. Tyson liebt sie und sie tut ihm gut. Die Physiotherapeutin heißt übrigens Cornelia und alle nennen sie Nellie!!!! Höchst selten bekommt Tyson eine niederdosierte Schmerztablette, vor allem, wenn das Wetter neblig und nasskalt ist. Dann steht er schwerer auf. Auch bekam er durchgehend Nahrungsergänzungsmittel von Nutri Labs:Canidex bzw. Canicox-HD!

In der Praxis traf ich übrigens noch etliche Hundebesitzer, deren vierbeinige Freunde wirklich Hilfe erfahren haben und Frau H. in den höchsten Tönen lobten. Der Name der Tierarztpraxis, in der die Tierärztin und Tierheilpraktikerin H. Holdschuer praktiziert: Dr. med.vet. Wolfgang Appel, Bergstraße 42, 82069Schäftlarn

Seid ganz lieb gegrüßt und knuddelt die liebe Clara, Silvia und der Tyson


Freitag, August 17, 2018

Heute berichtet Gastbloggerin Silvia Wolf

Ich bin´s wieder, der Tyson


Hallo liebe Bullyfreunde, ich bin`s wieder, der Tyson. Ich wollte euch von unserem letzten Urlaub erzählen. Wir waren wieder da, wo es meine Lieblingsmenschen immer wieder hinzieht, in Südfrankreich. Wenn Frauchen sagt, sie sei frankophil, heißt das für mich, dass ich erst mal viel mit dem Auto unterwegs bin.

Habe ich euch schon erzählt, dass ich Autos liebe? Ich wurde auch schon mal fast als vermisst gemeldet deswegen. Das kam so:

Frauchen hatte in der Garage die Fahrertür ihres Autos offengelassen, weil sie das Innenfenster putzen wollte. Dann verschwand sie im Haus. In einem unbeobachteten Augenblick habe ich mich quasi hinters Steuer gelegt und mein Mittagsschläfchen gehalten. Wenn ich schlafe, höre ich manchmal nichts!!! Was waren meine Zwei glücklich, als sie mich gefunden hatten. Aber das war eine andere Geschichte.

Wir waren also in Frankreich in dem Haus, das wir schon viele Jahre mieten, mit großem eingezäuntem Garten und vielen Olivenbäumen. Und wir waren auch wieder in den alten Dörfern, wo wir gerne einkehren.

In einem unserer Lieblingsbistros meint der "Patron" immer, ich sei "un chien extraordinaire". Das heißt nicht, dass ich ein extraordinärer Hund sei, nein natürlich nicht, -sondern ein außergewöhnlicher. Und weil ich so bin, bekomme ich mein Wasser vom Wirt immer in einem Champagnerkübel gereicht. Die Südfranzosen sind einfach herrlich hundeverrückt!

In den nächsten Wochen geht es vielleicht nach Bayern und dann habe ich ja auch Geburtstag. Da gibt wieder eine "extraordinaires", lukullisches Fest. Ich werde wieder berichten! Bis dahin ganz bullymäßige, fidele Grüße Euer Tyson

P.S. Im Augenblick bin ich nicht so sehr fidel, es ist zu heiß, seufz!


Sonntag, Juni 17, 2018

Heute berichtet Gastbloggerin Silvia Wolf

Tyson: "Ich war ein bisschen krank"


Hallo liebe Bullyfreunde, ich bin`s wieder, der Tyson! Ich muss euch unbedingt das Neueste berichten. Ich war ein bisschen krank.

Also ich habe jetzt beschlossen, mich in meiner Gartenarbeit zu mäßigen. Ihr wisst ja, ich bin Hobbygärtner. Ich grabe, assistiere und passe auf, dass Frauchen alles richtig macht. Bei dieser Arbeit stach mich irgendein gemeines Tier in die Backe und das juckte.

Bevor Frauchen das richtig erkannte, hatte ich mich blutig gekratzt. Ich wurde mit Honigsalbe verarztet, aber ich kratzte weiter, weil es immer wieder anfing zu jucken. Schließlich hatte ich eine richtig große Wunde.

Herrchen meinte, dass wahre Schönheit von innen käme und wenn da kein Fell mehr nachwachsen würde, ich dennoch ein hübscher Kerl wäre.

Schließlich bekam ich eine Art Rettungsring um den Hals - nicht schön. Aber dieser Hotspot heilte dann doch gut und inzwischen wächst auch mein Fell wieder nach.

Ich habe eine Vorderpfote mit schwarzen Krallen und eine mit weißen. Die mit den weißen Krallen ist meine weiche Pfote, die hat eine fast rosa Sohle. Zwischen den Ballen hatte sich eine Stelle entzündet, ich wäre wohl im Garten in einen Dorn getreten.

Nachdem ich eine Salbe aufgetragen bekommen hatte, sollte ich ein Babysöckchen tragen, meinte meine Tierärztin. Ich als gestandener Bullymann - unvorstellbar, das ging gar nicht. Das machte ich sofort klar.

Ich bekam Ausgehverbot, meine beiden Lieblingsmenschen verarzteten mich dauernd und passten höllisch auf mich auf. Inzwischen ist auch das wieder gut verheilt und ich bin im wohlverdienten Urlaub.

Davon erzähle ich euch beim nächsten Mal! Euer wieder sehr fideler Tyson!


Samstag, Mai 5, 2018

Heute berichtet Gastbloggerin Silvia Wolf

Sind Bulldoggen gute Wächter?


Als ich von Kosmos gutem Gehör und seiner Wachsamkeit las, ( Beitrag 25.2.2018: "Sonne macht Laune") fiel mir wieder eine "Tysongeschichte" ein, und damit eine Begebenheit, die ich eigentlich gerne verdränge.

Wie ich schon erwähnte, ist Tyson ein eher ruhiger und gelassener Hund. Auch wenn er von kleineren Hunden unterwegs angekläfft wird, läuft er meist gelassen weiter. So ist es auch, wenn es bei uns an der Gartentüre klingelt. Tyson springt dann auf und behält uns im Auge. Gehen wir freudig auf den Gast zu, freut sich Tyson mit, eilt an die Gartentüre und wieder zurück und holt mitunter auch sein Lieblingsspielzeug, um den Gast zu animieren, mit ihm zu spielen, - oft noch bevor er unsere Wohnung betritt.

Steht jemand an der Türe, den wir nicht kennen, bleibt Tyson gespannt stehen und lässt ihn nicht aus den Augen, uns auch nicht. Er wartet ab. Bei einem Tierarztbesuch, meinte ich einst gegenüber einer Tierärztin, dass ich nicht glaube, dass Tyson, mich je verteidigen würde, bzw. ein guter Wachhund wäre. Die Ärztin schmunzelte und meinte, diese Wette würde sie sicher gewinnen.

An einem Herbstabend einige Wochen später geschah etwas Merkwürdiges. Es war bereits dunkel, ich war alleine zuhause und hatte es mir gemütlich gemacht, Tyson lag zu meinen Füßen. Alles war ruhig. Plötzlich sprang Tyson auf, fing an zu bellen und zu knurren, rannte an die Terrassenfenster, die bis auf den Boden reichen, rannte durch das Haus an die Eingangstür. Er hatte Schaum vorm Maul und alle Haare gestellt. Er war wie von Sinnen. So hatte ich ihn noch nie erlebt. Tyson war nicht zu beruhigen. Ich kannte meinen Hund nicht mehr.

Eine Katze oder ein Marder, Tiere, die vielleicht über die Terrasse gelaufen waren, konnten es nicht gewesen sein. Tyson hat mit anderen Tieren keine Probleme. Sie interessieren ihn schlichtweg nicht. Ich schaltete zitternd die Panikbeleuchtung an, konnte aber nichts erkennen.

Wir haben ein großes Grundstück, das z. T. mit Büschen und Bäumen bewachsen ist. Nach einiger Zeit beruhigte sich Tyson wieder und ich vergaß die Begebenheit. Nur kurze Zeit später wurden wir jäh daran erinnert. Als wir aus einem Kurzurlaub zurückkehrten, mussten wir feststellen, dass bei uns in unserer Abwesenheit eingebrochen worden war.

Nach Sachlage und Meinung der Polizei war unser Haus wohl genau ausgespäht worden. Ich lasse es mir nicht nehmen, dass Tysons außergewöhnliches Verhalten damit zusammenhing. Auch die Polizei schloss das nicht aus.


Sonntag, April 22, 2018

Heute erzählt Gastbloggerin Silvia Wolf

Tyson im Frühlingsstress


Eberbach, 14. April 2018: Hallo, ich bin es mal wieder, der Tyson. Ich konnte mich nicht früher melden, - ich war im Stress.

Zuerst musste ich wieder in Urlaub fahren, und seit wir wieder daheim sind, arbeite ich regelmäßig im Garten oder betätige mich sportlich. Bei uns ist nämlich der Frühling eingekehrt.

Habe ich eigentlich schon erzählt, dass ich passionierter Fußballer bin, - allerdings mit meinen eigenen Regeln?

Mein Herrchen ist nach unseren Spielen immer total fertig, - seine Kondition halt. Der Gewinner und letztliche Ballbesitzer bin immer ich, der bullymäßige Fußballkönig. (Ich bin nicht eingebildet, nein, wirklich nicht!) Auch steigere ich meine Fitness nun wieder ausdauernder im Lieblingswald.

Darüber hinaus bin ich leidenschaftlicher Gärtner. Meine Spezialität ist das Umgraben. Aber ich assistiere treu bei jeglicher Gartenarbeit.

Versteht ihr, dass mein Frauchen meine so hoch motivierte Mitarbeit nicht immer schätzt? Ich kann es ihr einfach nicht recht machen. Das ist mein Schicksal, seufz.

Euch allen eine schöne Frühlingszeit. Ich melde mich wieder, wenn der Stress nachlässt. Euer Tyson


Donnerstag, Februar 1, 2018

Heute schickt Gastbloggerin Silvia Wolf

Verspätete Neujahrsgrüße von Tyson


Eberbach, 16. Januar 2018: Es ist zwar schon ein bisschen spät, aber ich will doch noch allen Bullys und ihren Lieblingsmenschen ein gutes und gesundes neues Jahr wünschen.

Mögen eure Schutzengel 24 Stunden Dienst tun, und möget ihr so viele fröhliche Momente im neuen Jahr erleben, dass ihr sie gar nicht zählen könnt.

Ich war über Weihnachten und Neujahr wieder in Südfrankreich. Nachdem hier die Sonne kaum geschienen hat, beschlossen meine Lieblingsmenschen dem Grau und der Nässe den Rücken zu kehren. Sie wollten das Licht der Provence genießen. Es war nur schön. An zwei Nachmittagen regnete es mal kurz, das war alles.

Ansonsten schien die Sonne und wir waren viel am Meer, natürlich auch an meinem Lieblingsstrand. Aber was denkt ihr, Frauchen ließ mich nicht von der Leine. Sie hatte Angst, ich könnte ins 15 Grad kalte Wasser springen.

Ehrlich gesagt und unter uns, die Angst wäre berechtigt gewesen. Ich bin zwar besterzogen, aber manchmal gehorche ich nicht, sondern entscheide. Aber daran bin ich ja nicht schuld, das ist genetisch bedingt. Und gegen die Gene kann man ja nichts machen, oder?

Die hundeverrückten, charmanten Franzosen riefen bei meinem Anblick oft "oh, un beau" oder "un bel anglais" und ich wurde wieder viel fremdgestreichelt, was ich sehr genieße. Ich stelle mich auch schon immer in die richtige Position. --- Eine Geschichte muss ich euch noch erzählen:

Wenn Frauchen zuhause ihre alte Basttasche nimmt, geht sie auf den Markt. Ich darf da nicht mit, weil der Markt bei uns für Hunde verboten ist. Auf dem großen Obst- und Gemüsemarkt in Cannes` Altstadt ist das anders. Hier gibt es kein Verbotsschild. Frauchen fragte einen Gemüsehändler danach, und der schmunzelte und meinte:

"Leute, die mit ihren Hunden auf den Markt kämen, hätten in der Regel gut erzogene Tiere. Die würden nicht auf sein Obst und Gemüse niesen oder husten und stehlen würden sie auch nichts, was man von Menschen nicht immer sagen könne." Und als er hörte, dass ich so gerne Äpfel esse, bekamen wir noch einen geschenkt. Ich ging dann immer mit auf den Markt!

Bis bald, Euer Tyson (gern auf Reisen!)


Mittwoch, Dezember 20, 2017

Heute schreibt Gastbloggerin Silvia Wolf

Weihnachtszeit mit Tyson


Mein Frauchen hat wieder Kisten geschleppt. Wenn sie die Zugtreppe runterlässt, weiß ich ja was los ist. Es weihnachtet. Dort oben lagert sie alles, was sie braucht, um aus unserer Wohnung ein Weihnachtswunderland zu machen. Ich mag diese Zeit.

In diesen herrlichen Tagen liegt auch der Nikolaustag. Zu uns kommt er ja nicht immer. Aber dieses Jahr hieß es, habe er etwas Besonderes auf der Terrasse abgelegt. Ich sollte suchen. Was glaubt ihr, was ich fand?

Dort lag ein Riesenrinderknochen. Ob das das normale Geschenk für einen besonderen Hund wie mich ist (ich bin ja nicht von mir eingenommen, nein), weiß ich nicht. Ich habe mir auch keine Gedanken darüber gemacht, sondern war Tage beschäftigt, dieses Teil zu zerkleinern.

Jetzt machen wir auch meine geliebten Schneespaziergänge. Ich fange Schneeflocken und spiele Schneeschieber, einfach herrlich.

Vor allem gibt es jetzt auch Plätzchen. Mein Frauchen bäckt sie und Herrchen testet. Und wisst ihr was, sie bäckt auch Plätzchen für mich. Mmm superlecker, und weil mein Frauchen ein praktisch denkender Mensch ist, bäckt sie manchmal ein Rezept, das für uns beide gesund und genießbar ist. So stapfen wir manchmal Plätzchen kauend durch die Schneelandschaft. Einfach schön.

Magerquarkröllchen, Rezept:

200 gr Haferflocken - 150 gr Magerquark oder körnigen Frischkäse - 1 Eigelb - 3 El Milch - 3 El Olivenöl
Alle Zutaten mit dem Knethaken verrühren, aus dem Teig fingerlange Röllchen formen. Im Backofen bei 150°C ca. 20-25 Minuten backen und gut auskühlen lassen. Sie sind ganz zart und auch für Menschen geeignet.

-

Auf einem Weihnachtsmarkt waren wir auch schon. Frauchen band mir das rote Weihnachtsnickituch um den Hals.

Es muss mir wirklich sehr gut stehen. Ich wurde fremdgeknuddelt, fremdgeküsst und fotografiert. Leute, das war richtig anstrengend. Ja, und dann kommt das Weihnachtsfest.

Stellt euch vor, was ich letztes Jahr bekam. Ich war nicht amused, um es britisch auszudrücken. Ein Intelligenzspiel für Hunde stand für mich unter dem Baum, - ja bin ich denn doof?

Ich sollte unter bestimmten Gefäßen nach Leckerlis suchen. Schnell habe ich mit meinem ausgeprägten Riechorgan erkannt, wo diese waren, habe die Becher mit meinen Pfoten umgeworfen und die Leckerlis genossen. Als ich das zum vierten Mal machen sollte, streikte ich. Gemäß meinem Motto: Eine englische Bulldogge gehorcht nicht, sie entscheidet. Ich entschied mich, gegen das Intelligenzspiel, da ich ja sowieso erwiesenermaßen clever bin (fragt meine Fangemeinde!), und für meine Leckerlischublade, - ohne Suchspiel.

Hoffentlich bekomme ich dieses Jahr etwas Anständiges und weniger Anstrengendes, lukullisch darf es natürlich sein.

Dieses Weihnachtsfest wollen meine Lieblingsmenschen nicht zu Hause feiern, weil es durch Schicksalsschläge kein großes Familienfest mehr geben kann, und unser Fest vielleicht traurig werden könnte. Deshalb feiern wir fern der Heimat. Ich verspreche euch in meine dicken Pfoten, dass ich bestimmt davon berichten werde.

In diesem Sinne wünsche ich allen Bullyfreunden mit ihren Bullys ein schönes Weihnachtsfest und einen guten Rutsch ins neue Jahr. Übrigens erschreckt nicht zu sehr in der Sylvesternacht, mir macht sie nämlich gar nichts aus! Ich bleib da ganz cool. Es grüßt euch euer weiterhin tiefenentspannter Tyson


Samstag, Dezember 2, 2017

Heute schreibt Gastbloggerin Silvia Wolf

Reisen mit Tyson: Seefeld in Österreich


Tyson berichtet: Meine Lieblingsmenschen haben es gerade wieder getan. Ich beobachtete, wie gepackt wurde, auch meine große Hundetasche war dabei, und ich machte mich breit, - bereit, meine ich.

Wie immer saß ich in einer solchen Situation im Flur und allen vor den Füßen. Aber damit vergaß man mich auch nicht. Ist auch noch nie passiert, aber sicher ist sicher, meine ich.

Im Herbst sagt Frauchen meist, es wird wieder Zeit, dass wir ein paar Tage ins Kloster gehen. Das meint sie nicht wirklich so. Aber das Hotel, das wir dann beziehen, steht wirklich auf alten Klostermauern. Es hätte etwas einmalig Mystisches, vor allem, wenn am Abend unendlich viele Kerzen in den Gängen brennen, meint Frauchen. Mich beeindruckt das ja weniger.

Ich finde vor allem, dass sie hier alle sehr hundefreundlich sind. Ich darf mit zum Frühstück und zum Essen (anders ginge es mit meinen Lieblingsmenschen auch nicht), und es gibt "Moritz, den Hotelmanager". Manchmal hat der Typ sogar ein Geschirr an auf dem "Moritz - Hotelmanager" steht. - Angeber. -

Aber er ist ein ganz cooler Hundekumpel, distanziert, aber mit jedem Hund verträglich. Der läuft hier überall einfach so rum.

Ein Ober meinte übrigens zu meinen Lieblingsmenschen: "An Sie erinnere ich mich nicht mehr, aber an den Hund. Das ist doch der Tyson!"

Mein Frauchen strahlte nur so vor Begeisterung und vor Stolz. Fast hätte sie den Mann umarmt, - ts, ts, ts wie peinlich. Sie ist doch mein größter Fan, - ich ihrer aber auch.

Wenn wir hier unser Gartenzimmer verlassen, sind wir in der freien Natur, - viele Wiesen, herrliche Wege, eine beeindruckende Berglandschaft und der kleine Wildsee, der sich in einer Stunde gut umrunden lässt.

Morgens geht es immer hinauf auf den Klosterberg, ein Ort der viel Energie ausstrahlen soll. Nunja, die habe ich morgens nach dem Frühstück sowieso immer. Gehe da aber trotzdem sehr willig mit.

Seefeld liegt auf einem Sonnenplateau. Hier scheint tatsächlich oft die Sonne. Wir kennen es fast nicht anders und so wird viel gewandert.

Meine Lieblingsmenschen meinen, dass man sich einfach viel in dieser herrlichen Bergluft bewegen sollte. Und ich trabe bereitwillig mit, - meistens wenigstens. Manchmal wäre ich meinungsresistent, sagt mein Frauchen. Ich weiß wirklich nicht, was sie damit meint.

Wir fahren auch gerne nach Mittenwald. Das ist eine kleine, nette Stadt in der Nähe, in der fast alle Häuser bemalt sind, und die bekannt für den Geigenbau ist.

Hier traf ich dieses Jahr Edgar, einen lieben Bulli. Wir hatten echt viel Spaß.

Alles in allem waren es schöne Tage. Ich glaube meine Lieblingsmenschen haben für das kommende Jahr schon wieder reserviert. Es grüßt euch euer erholter und tiefenentspannter Tyson.


Freitag, Oktober 27, 2017

Heute schreibt Gastbloggerin Silvia Wolf

Tyson und sein Verhältnis zum Wasser


Tyson liebt Wasser über alle Maßen. Es darf nur nicht von oben kommen, sprich: er hasst den Regen. Dann niest er und schüttelt sich gewaltig, und man bekommt ihn nur mit Mühe vor das Haus. Aber nur um blitzschnell wieder ins Trockene umzukehren.

Werden wir unterwegs in der Stadt vom Regen überrascht, schleicht er wie eine begossene Bulldogge ganz eng an den Häusern entlang, in der Hoffnung nur wenig Regen abzubekommen.

Allerdings liebt Tyson das Wasser in gefrorenem Zustand, sprich den Schnee. Er ist süchtig danach, und somit ist der Winter fast seine liebste Jahreszeit. Dann machen wir die längsten Spaziergänge oder besser Schneewanderungen.

Er spielt dann mit Leidenschaft "Schneeschieber", - Schnauze nach unten in den Schnee und Gas geben.

An einem unserer Lieblingswaldwege gibt es eine Quelle, die eingefasst ist. Tyson weiß schon lange vorher, dass es am Ende des Weges Wasser gibt und man hier gut die Füße kühlen kann, weshalb er auch plötzlich unheimlich beschleunigt.

Tyson kann schwimmen. Als wir das feststellten, blieb uns fast das Herz stehen. Er folgte nämlich seiner Hundefreundin Holly, einer Border-Collie-Labrador-Hündin in den Neckar. An diesem Fluss leben wir, und der ist immerhin schiffbar.

Am liebsten ist Tyson jedoch am Meer. Wir fahren gerne nach Südfrankreich (das fanden wir auch dort :-), natürlich nicht im Hochsommer.

Der morgendliche Spaziergang am Meer ist auch für Tyson ein Genuss. So wartet er immer ganz gespannt auf die nächste Welle, - um dann vor ihr zu flüchten.

Ist er nicht schnell genug, und wird er von ihr getroffen, macht er sich wie eine begossene Bulldogge von dannen. Aber nur um ganz schnell wieder umzukehren und auf die nächste Welle zu warten.


Donnerstag, September 14, 2017

Heute schreibt Gastbloggerin Silvia Wolf

Tyson erzählt von seinen Reisen: 1. München


Ich spürte mal wieder die aufkommende Unruhe im Haus und positionierte mich schon mal im Flur. Obwohl es noch nie passierte, habe ich doch im tiefsten Innern immer die Angst, meine beiden Lieblingsmenschen könnten mich vergessen oder zurücklassen.

Öfters vernahm ich das Wort MÜNCHEN und damit wusste ich, wo es hingeht. Da war ich nämlich schon oft. Hier wohnt jemand, den meine Lieblingsmenschen auch sehr lieben, - ihren Sohn. Aber da bin ich nicht eifersüchtig, bin ich eigentlich sowieso nicht. MAX, so heißt er, ist auch immer lieb zu mir, weiß genau, wo er mich streicheln muss, damit es mir super gefällt, und ich liege ihm ja auch zu Füßen - und lecke sie ihm ab - und er lässt es immer lachend geschehen. Er ist echt auch mein Freund.

Und München mag ich auch sehr. Das hat seine Gründe:
1. Hier gibt es in der Stadt und am Stadtrand viele Parks und Hundewiesen mit einer Menge Hundekumpels.
2. Es gibt in und um diese Stadt Gewässer, in denen ich problemlos meine Füße tauchen, oder sogar schwimmen kann. Von Oktober bis Mai kann ich das problemlos fast überall.
3. Die Menschen sind meistens nett und nennen mich auch schon mal "liabes Zamperl". Eigentlich soll das der Münchner Ausdruck für einen Dackel sein, weil das früher die häufigste Hunderasse in München war. Zu mir hat man es auch schon häufig gesagt und mich gestreichelt. Dabei sehe ich ja nicht wie so ein krummbeiniges Hundchen aus. Ich bin ja eine stolze, souveräne Englische Bulldogge. "Der beste Hund der Welt", sagt mein Frauchen, "Teufelskerl" sagt mein Herrchen. Übrigens ist es hier fast eine Selbstverständlichkeit, dass ich in einem Gasthaus oder Biergarten Wasser bereitgestellt bekomme.
4. Außerdem gibt es hier besondere Spezialitäten: ein gutes Bier fürs Herrchen und Weißwürste für mich, und die habe ich zum Fressen gern.

Am Mittwoch (23. August) bekam ich gleich 2 Stück zum Frühstück, weil ich meinen 7. Geburtstag feierte. Da gab`s den ganzen Tag meine Lieblingsdinge zu fressen, sogar das geliebte Vanilleeis mit Schlagsahne. So ein Geburtstag ist einfach ein toller Tag!!

Ich verspreche euch in die Pfote: Mein Frauchen schreibt bestimmt bald den nächsten Beitrag. Es soll über mich und mein Verhältnis zum Wasser gehen!!

Lieber Tyson, zu deinem 7. Geburtstag gratulieren wir alle dir von Herzen. Mögen die Weißwürstchen mit Eis und Sahne nie für dich augehen :-) Deine begeisterten Blog-LeserInnen


Sonntag, August 27, 2017

Heute schreibt Gastbloggerin Silvia Wolf

Tierheimgeschichte Teil II: Tyson schreibt


Das war vielleicht ein aufregender Tag, aber es siegte quasi die Liebe auf den ersten Blick. Nach einigen Turbulenzen, das hat mein Frauchen ja schon erzählt (Beitrag unten), bekamen sie den Zuschlag, - nämlich mich.

Mein neues Frauchen machte mit der Tierheimchefin einen Vertrag, und ich durfte nach 3 Tagen bei meiner neuen Familie einziehen. Zwischenzeitlich wurde ich noch untersucht, geimpft und entwurmt. Ich kann euch sagen, das war nicht vergnügungssteuerpflichtig. Aber ein Bully wie ich ist ja meistens tapfer. Ich habe ein Kämpferherz, meine Vorfahren haben ja schließlich gegen Bullen gekämpft und ganz oft gewonnen.

Meine Reise ins neue Zuhause

Was soll ich euch sagen? Ich wurde tatsächlich nach drei Tagen abgeholt, und meine zwei neuen Leute fuhren mit mir in mein neues Zuhause. Frauchen saß mit mir auf dem Rücksitz und streichelte mich mindestens 40 km lang, schätze ich, und dann ging`s in ein richtig großes Geschäft, einfach wunderbar.

Hier gab es natürlich Leinen, Futter, Fressnäpfe, aber auch so was von leckeren Leckerlies und vielen anderen Dingen, von denen meine Leute meinten, dass ich sie unbedingt brauchen würde. Die waren richtig im Kaufrausch. Mir waren vor allem die Leckerlies wichtig und was glaubt ihr, die kauften richtig viele Sorten für mich. Ich bekam natürlich auch ein Hundebett, knochenschonend. Dies wurde in meinem neuen Zuhause ins Esszimmer gestellt. Dieser Platz gefiel mir nur bedingt. Ich fand bald eine andere Lösung!!

Meine neuen Lieblingsmenschen

Zwei ganz besondere Hobbys haben ja meine zwei besten Freunde: Essen gehen und reisen. Traumjobs von Frauchen wäre wohl Restauranttesterin und Reiseleiterin, aber sie hat einen ganz anderen Beruf. Dennoch sind die beiden sehr unternehmungslustig, und wenn es bei uns unruhig wird, nach den richtigen Klamotten gesucht wird oder noch schlimmer, mit Koffern durch das Haus gestolpert wird, dann setze ich mich vorsichtshalber in den Flur. Damit man mich nicht vergisst.

Ich bin ja ein ganzer Bullymann, aber alleine bleibe ich nicht gerne. Ich benehme mich zwar dann auch, - bis auf wenige Ausnahmen. Einmal, ganz am Anfang in meinem neuen Heim, zernagte ich die Fernbedienung für den Fernseher, einige Teile verschluckte ich auch, aber es blieb ohne Folgen. Frauchen meinte, ich hätte damals einen sehr intensiven chemischen Mundgeruch gehabt.

Ein anderes Mal las ich eine Fernsehzeitschrift ganz genau und intensiv. Beides kam bei meinen Lieblingsmenschen nicht gut an. Natürlich zerstöre ich nichts mehr, aber mir wird immer so langweilig, wenn ich alleine bin. Folglich gehe ich überall mit hin.

Überall heißt überall. Frauchen meint überzeugend: "Wer uns mit Hund nicht mag, der bekommt uns gar nicht". Ich bin absolut restaurant- und hoteltauglich, benehme mich vorbildlich. Deshalb habe ich diesbezüglich viel gesehen und erlebt.

Wir leben in der Metropolregion Rhein-Neckar, in der schönen Kurpfalz bei Heidelberg, in einer Kleinstadt. Mein Revier ist hier vor allem der schöne, waldreiche Odenwald, aber ich war auch schon oft am Meer und im Gebirge. Ich werde noch davon erzählen.


Montag, Juli 31, 2017

Heute schreibt Gastbloggerin Silvia Wolf

Eine Tierheimgeschichte: Tyson


Hallo Cornelia, ich habe mir lange überlegt, was ich über Tyson schreiben könnte. Vieles fiel mir ein. Aber ich werde erzählen, wie wir auf den Hund, sprich auf Tyson kamen. Es war ein einmaliger Glücksfall.

Nachdem ich vor Jahren unseren Boxer wegen eines schweren Krebsleidens einschläfern lassen musste, wollte ich keinen Hund mehr. Aber im tiefsten Innern spürte ich doch bald, dass mir so ein lieber Kamerad fehlte.

In meinem Leben war eigentlich gerade nicht die Zeit, mir wieder einen Hund zuzulegen. Meine Eltern waren hochbetagt und Pflegefälle und ich beruflich sehr eingespannt: morgens eilte ich zur Arbeit, mittags war ich in die Pflege meiner Eltern eingebunden. Gott sei Dank hatte aber mein Mann viel Zeit. Ich träumte von einem Hund, ein Molosser sollte es wieder sein, am besten eine Englische Bulldogge. Viel hatte ich über diese Rasse gelesen und mich in sie verliebt.

In einem Tierheim 40 km von uns entfernt, stieß ich im Internet auf einen Mischling, und den wollten wir eigentlich kennenlernen, vereinbarten einen Termin mit der Tierheimchefin. Am Tag vor diesem besagten Termin checkte ich nochmals die Homepage des Tierheims und siehe da, sie hatten eine junge Bulldogge, einen Scheidungshund, - unseren Tyson.

Als wir im Tierheim eintrafen, mussten wir eine eingezäunte Wiese überqueren. Hier spielten alle verträglichen Hunde miteinander. Wir öffneten die Holztüre und genau hinter dieser Türe saß Tyson und schaute uns mit einem Blick an, der in etwa folgendes sagte: "Wo kommt ihr denn her? Ich warte schon so lange auf euch."

Ich streichelte den hübschen Kerl, und er wich nicht mehr von unserer Seite. Die Tierheimchefin teilte uns jedoch mit, dass sie uns genau diesen Hund nicht verkaufen könne, da eine Familie wegen dieses Hundes von weither kommen würde. Vor allem für mich war aber ganz klar, dass ich genau diesen Hund haben musste. Es war Liebe auf den ersten Blick - für Tyson wohl auch.

Tyson sitzt auch heute noch gerne auf Stühlen. Und so saßen wir nun, mein Mann und ich, Tyson in der Mitte, auf roten Stühlen im Tierheim und hofften, dass die Familie doch nicht kommen würde. Aber sie kam. Und nun passierte das Außerordentliche. Die Frau schaute sich das Bild, das sich ihr bot, genau an und sagte folgenden denkwürdigen Satz: "Und da drängen wir uns nicht mehr dazwischen!"

Ich habe sie umarmt. Ich wusste, dass mit Tyson bei uns ein besonderes Wesen einziehen würde, und dem war auch so. Tyson ist nun 51/2 Jahre bei uns, bereichert unser Leben, macht uns so viel Freude, lässt uns jeden Tag lachen.

Für meine alten Eltern war er ein lieber zärtlicher, empathischer Freund, und meine Mutter wies mich an einem ihrer letzten Lebenstage an, ich solle doch ja immer gut auf Tyson aufpassen, und das tun wir täglich aus ganzem Herzen und werden dafür tausendfach belohnt.

Liebe Cornelia, ich hoffe, Sie können etwas mit dieser Geschichte anfangen. Natürlich kann ich auch etwas Kurzes aufs "Papier" bringen. Es gibt ja dauernd etwas Bemerkenswertes mit diesen liebenswerten Burschen. Bilder schicke ich Ihnen alsbald. Ihnen und Ihrer Familie ein schönes Wochenende und knuddeln Sie Kosmo. Liebe Grüße Silvia






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Cornelia Savory-Deermann Cornelia Savory-Deermann

Cornelia
Savory-Deermann
, geboren 1945 in Wuppertal, hat seit inzwischen 37 Jahren Englische Bulldoggen und ist Gründungs- und Ehrenmitglied des "Verein der Freunde Englischer Bulldogs e.V.".

Jetzt sollen die Bulldogs zusätzlich hier ihr eigenes deutsches Weblog bekommen. Jeder Leser kann Blog-Beiträge an Cornelia schicken, Eure Bulldog-Anekdoten, -Fotos und -Tipps für's Blog sind willkommen. Der jeweilige Autor behielt sein Copyright an Bildern und Text, gab aber Cornelia ein einmaliges, unwiderrufbares Nutzungsrecht für eine Veröffentlichung in diesem Blog.


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Update: 21. 3. 2008

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