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Cornelias 'Bulldog Blog' ...
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Archiv: Beiträge 2015, 2014 zum Thema
Haltung, Wesen, Verhalten, Kommunikation
Beiträge "Haltung, Wesen, Verhalten, Kommunikation" 2018, 2017 und 2016 Link HIER Zur Hauptseite LINK HIER !
Mittwoch, August 17, 2015
Treppen-Lifter
Der heute leider meist verbreitete Bulldog ist durch Zuchtversagen - insbesondere der letzten Jahrzehnte, dazu mehr im nächsten Beitrag - häufig gelenkschwach. Ein Treppenlifter kann vorbeugen, dass sich beim jungen Bulldog nicht schon früh Arthrose entwickelt. Für einen Bulldog, der schließlich kein Feld- und Wiesen Arbeitshund ist, sind allerdings mehrere Treppen, z.B. hoch in einen 3. Stock, eine ihm grundsätzlich unangemessene Belastung. Glatte Treppenstufen sind wegen der Rutsch- und Zerrungsgefahr ungeeignet. Wir haben zwei Treppen im Haus, deren Holzstufen haben wir deshalb mit Kokos-"Bremsmatten" beklebt. Glatter Fußboden, gleich welchen Materials, ist grundsätzlich ungeeignet für alle Hunde, da sie darauf leicht ausrutschen können. Teppiche und/oder Läufer helfen hier.
Screenshot unten: LINK zum VIDEO. Dieser Bulldog sieht überzüchtet aus; zu schwer und kurzatmig scheint er in jedem Fall zu sein.
Als unsere Alma Joy 12 Jahre alt war, schaffte sie irgendwann keine Stufen mehr, und auf Sofas konnte sie nicht mehr springen. Taub war sie auch geworden. Ich schlief das letzte halbe Jahr bei ihr unten im Erdgeschoß auf einer Bodenmatratze. Es war eine sehr innige Zeit... Ich lernte dabei von ihr, ihren Tod zu akzeptieren...
Mittwoch, September 2, 2015
Aussichten im Stadt- und Landleben; und etwas zur Bedeutung des Laufens
Sonntag, Juli 26, 2015
Zehn Gründe eine Englische Bulldogge zu adoptieren
Übersetzung Quelle:
Canines & Couture.
Du solltest auch eine englische Bulldogge adoptieren, wenn Du es magst ihnen entzückende Schlipse umzubinden.
Ich habe ganz vergessen, dass ich Rufus vor einigen Jahren eine Krawatte von "Scutte" in San Francisco kaufte. Als ich sie in seiner Schublade fand, war ich voller Liebe!Sieht er nicht schön damit aus? Willst Du nicht auch eine englische Bulldogge wie ihn adoptieren?
Donnerstag, Juli 16, 2015
Wölfisches Erbe: die Kooperationfähigkeit des Hundes gegenüber Menschen Quelle: ScienceDaily (Jan. 20, 2015)
ANMERKUNG: Die in Deutschland wieder wild lebenden Wölfe verhielten sich - gegenüber ihnen zufällig begegnenden
Menschen - nicht aggressiv, sondern abwartend beobachtend.
Der Mensch gehört, warum auch immer, offensichtlich nicht zu ihrem natürlichen Beuteschema.
Die Untersuchungen der Wiener Uni in Zusammenarbeit mit dem Wolfs-Forschungszentrums bestätigen dies, erklären es aber leider noch nicht.
Hunde sind bester Freund und Partner des Menschen. Die Ursprünge dieser Hund-Mensch-Beziehung waren Gegenstand einer Studie von Verhaltensforschern des
Messerli Forschungsinstitut an der Veterinär-Uniklink Wien und dem Wolfsforschungszentrum. Sie zeigten, dass die Vorfahren der Hunde, die Wölfe, den Mitgliedern
ihrer Spezies und den Menschen gegenüber mindestens so aufmerksam sind wie Hunde. Diese sozialen Fähigkeiten sind nicht während der Domestikation entstanden,
wie zuvor angenommen wurde, sondern sind schon in den Wölfen vorhanden. (Veröffentlicht in der Zeitschrift Frontiers in Psychology)Die allgemein akzeptierte Domestizierungs-Hypothese lautet: "Hunde wurden tolerant und aufmerksam als Folge des Domestikations-Prozesses, in dem Menschen sie aktiv nach diesen Fähigkeiten selektierten, um sie zu Kooperationspartnern zu machen." Friederike Range und Zsófia Virányi von der Vergleichenden Kognitionsforschung am Messerli Forschungsinstitut haben die Gültigkeit dieser Hypothese in Frage gestellt und die "Canine-Zusammenarbeits Hypothese" entwickelt. Diese besagt, dass Wölfe bereits tolerant, aufmerksam und kooperativ sind. Das Verhältnis von Wölfen zu ihrem Rudel könnte die Grundlage für die heutige Mensch-Hund-Beziehung sein. Eine zusätzliche Selektion zu Gunsten sozialer Aufmerksamkeit und Toleranz sei während der Domestikation nicht notwendig gewesen.
Hunde akzeptieren den Menschen als Sozialpartner
Die Forscher glauben, dass Wölfe nicht weniger sozial aufmerksamen sind als Hunde. Hunde arbeiten jedoch leichter mit Menschen,
weil sie Menschen leichter als Sozialpartner akzeptieren, und weil sie ihre Angst vor Menschen schneller verlieren.
Um ihre Hypothese zu testen, untersuchten sie die soziale Aufmerksamkeit und Toleranz von Wölfen und Hunden innerhalb ihrer Rudel und zu den Menschen.
Die Testleistung von Wölfen ist zumindest so gut wie die der Hunde
Verschiedene Verhaltenstests zeigten, dass Wölfe und Hunde sehr ähnlich soziale Fähigkeiten haben. Unter Anderem testeten die Forscher,
wie gut Wölfe und Hunde Lebensmittel, die von einem Artgenossen oder von einem Menschen versteckt worden war, finden können. Beide, Wölfe
und Hunde, verwendet Informationen, die von Menschen gegeben worden waren, um die versteckte Nahrung zu finden.
In einer weiteren Studie zeigten sie, dass Wölfe dem Blick der Menschen folgten. Um die Aufgabe zu lösen, müssen die Tiere in der Lage sein
eine mentale Repräsentation der "Hingucker"-Perspektive zu realisieren. Wölfe können dies ganz gut.
Testen von Hunden und Wölfen in Rudeln
Am Wolfsforschungszentrum in Ernstbrunn in Niederösterreich Österreich, untersuchten die Forscher das soziale Verhalten von Hunden und Wölfen,
die mit Artgenossen und mit Menschen aufwuchsen. "Die Tiere werden sowohl mit Artgenossen und mit Menschen sozialisiert.
Um das Verhalten von Hunden und Wölfen zu vergleichen und die Auswirkungen der Domestikation untersuchen zu können, ist es wichtig,
dass die Tiere unter den gleichen Bedingungen leben," erklärt Virányi.
EINE EMPFEHLUNG: Mehr zu diesem Thema siehe Beitrag vom 13. März 2014. Und
wie Wölfe freiwillig mit einem Menschen kooperieren können, ja diesen sogar als "schwaches Rudelmitglied" fürsorglich
am Leben erhalten, dazu lesen Sie bitte die Rezension über das
bewegende Buch "Der mit den Wölfen lebt", Beitrag vom 8. März 2015 -
Mittwoch, Juni 24, 2015
Heute ein Beitrag von Evelyn Riesen
"Notbulldoggen - eine Entscheidungsfrage"
oder "Von der Not-Bulldogge zur Glücks-Bulldogge"
Der Aufbau des Vertrauens und des gegenseitigen Verstehens dauert bei einer Not-Bulldogge SEHR, SEHR VIEL länger. Lady war bei mir gar nicht geplant, ich sah sie, sie berührte mich, und ich entschied mich sie zu mir zu nehmen. Und was da auf mich zukam, das hätte ich nicht erwartet, weil ich nicht so weit gedacht hatte.
Lady zeigte schon immer immense Angst bei Schuss- oder schussähnlichen Geräuschen und zwar stärker, als ich es von Hunden bislang kannte. Zufällig zeigte uns dann vor Kurzem eine Röntgenaufnahme des Kopfes, dass der armen Maus ein Geschoss eines Luftgewehres in der Stirn über dem linken Auge steckt. Ja, in "solchen Ländern" (wo sie her kommt), ist es völlig "normal", dass auf die Tiere "einfach mal so" geschossen wird ... was das mit mir macht, kann ich nicht in Worte fassen, und es entsetzt mich, dass "das", das so etwas macht, noch als "Mensch" bezeichnet wird!
Ganz aktuell wurde noch eine versteckte Leishmaniose (zeigt sich weder im regulären noch im E.L.I.S.A.-Test) bei ihr entdeckt, und zwar zuerst vermutet durch eine verschobene Eiweißelektrophorese im Blutbild. Erst eine Lymphknoten-Punktion brachte den eindeutigen Befund. Die Therapie läuft gerade noch und ich bin ganz zuversichtlich.
Aber auch bei einem Welpen vom Züchter kann es böse Überraschungen geben (s. meine Kama: HD, ED, Patella-Luxationen ... sie hatte so viele orthopädische Probleme und musste mit 5 3/4 wegen eines Hirntumors erlöst werden). Da eine Entscheidung zu treffen, kann nur Jeder für sich alleine! HAUPTSACHE, man kauft KEINEN Billig-Welpen vom Welpenvermehrer !!! Hier bekommt man kranke, traumatisierte Welpen von kranken, ausgebeuteten Muttertieren - so etwas will doch keiner unterstützen, der über ausreichend gesunden Menschenverstand verfügt - nicht wahr!? Und wenn die Welpenvermehrer keine Welpen mehr verkaufen können, legt man ihnen auf diesem Weg elegant und effektiv das Handwerk. Es gibt einen Verein, die Plattnasenhilfe e.V., die ich nach meinen bisherigen Erfahrungen sehr lobe. (Lady bekam ich über eine andere Tierrettung, die deutlich "sorgloser" vermittelt). Ich schreibe gelegentlich mit Nina e-Mails und sie wirkt wirklich sehr engagiert und seriös. Schaut man sich auf deren Website um, wird zwar auch das Schicksal der Hunde dargestellt, aber weit weniger reißerisch, als so einige Tierrettungen es mit tränentreibenden Stories praktizieren. Und sie weisen vor allem ausdrücklich darauf hin, welche Punkte man ernst nehmen MUSS: LINK HIER.(BITTE UNBEDINGT ernst nehmen!!!). Das machen sonst die wenigsten Vereine.
Wer eine schnelle Bindung und gemeinsames Aneinanderwachsen sucht, ist gewiss mit einem Welpen besser bedient (bitte gründlich über die jeweiligen Züchter informieren und ruhig hier bei Cornelia oder anderen erfahrenen Bulldoggern Beratung und Tipps erfragen!). Wer aber einem geschundenen Wesen noch Lebensqualität unter Berücksichtigung sämtlicher Einschränkungen der eigenen Bedürfnisse und Optionen (Investition von Zeit, Geld und Nerven) geben will, sollte es meiner Meinung nach wagen ... Wie heißt es so schön beim Menschen: "Es ist nie zu spät, eine schöne Kindheit zu haben!", und es könnte auch heißen: "Es ist nie zu spät, ein glücklicher Bulldog zu sein!". Ich kann für meinen Teil nur sagen: es hat seine Zeit gedauert, aber seitdem ist Lady ganz tief in meinem Herzen und ich möchte die Erfahrungen und das, was ich mit ihr erlebe, um nichts in der Welt missen oder tauschen! Und wenn sie eines Tages zu Kama über die Regenbogenbrücke geht, muss ich wirklich ernsthaft überlegen, ob ich mir dann einen Welpen oder eine Not-Bulldogge zulege. Das entscheide ich, wenn es soweit ist. Das Bauchgefühl ist dann sicher ein guter Berater!
Sonntag, April 19, 2015
Ein Hund hört uns immer zu! Quelle: ScienceDaily (Nov. 26, 2014)
ANMERKUNG:
"Wir können in unserer Studie zwar nicht sagen, wie viel oder in welcher Weise Hunde Sprachinformationen verstehen, wohl aber
dass sie sowohl auf verbale als auch auf Sprecher-bezogene Informationen reagieren, und és scheint, dass diese Komponenten in verschiedenen Bereichen ihres Gehirns
verarbeitet werden, ", sagt Victoria Ratcliffe von der School of Psychology an der University of Sussex.Es ist in meinen Augen ein großer gesellschaftlicher Fortschritt, erzielt durch die Neuro-Wissenschaften, dass mehr und mehr all das, was früher als "Vermenschlichung" diskreditiert wurde, jetzt als tatsächlich menschenähnlicher Prozess, speziell im Gehirn, erkannt wird! Frühere Studien haben gezeigt, dass Hunde eine hemisphärische Verarbeitungsneigung haben - linke Gehirnhälfte gegen rechte - wenn sie die Laute anderer Hunde verarbeiten. Ratcliffe und ihr Vorgesetzten David Reby sagen, dass es ein logischer Schritt sei zu untersuchen, ob Hunde eine ähnliche Verarbeitungsneigung bei in der menschlichen Sprache übermittelten Informationen zeigen.
Die Forscher haben allgemeine Neigungen (biases) bei Hunden festgestellt, "Antworten auf bestimmte Aspekte der menschlichen Sprache zu beobachten. Bei vertrauten Befehlen, in denen die sinnvollen Komponenten deutlicher gesprochen werden, zeigten die Hunde eine Verarbeitungsneigung in der linken Hemisphäre, was sie durch Drehen nach rechts anzeigten. Wenn die Intonation oder die sprecherbedingten Stimm-Hinweise übertrieben waren, zeigten die Hunde eine signifikante Bevorzugung der rechten Hemisphäre.
Natürlich bedeutet dies bei weitem nicht, dass Hunde tatsächlich alles, was wir Menschen sagen verstehen, oder dass sie eine menschenähnliche Fähigkeit des Sprachverständnisses hätten - ganz im Gegenteil. Aber, sagt Ratcliffe, "diese Ergebnisse unterstützen die Idee, dass unsere vierbeinigen Begleiter aufmerksam sind", nicht nur, wer wir sind und wie wir etwas sagen, sondern auch was wir sagen." All dies sollte als eine gute Nachricht zu vielen von uns hundliebenden Menschen kommen, die wir viel Zeit im Gespräch bereits mit unseren Welpen verbringen. Sie mögen Dich nicht immer verstehen, aber sie höhren Dir wirklich zu. Unten: Danke Anke, für diesen "Baby diskutiert mit Bulldog" Video-Link :-)
Dienstag, Februar 24, 2015
Zählen können...
Mental in der Lage zu sein sinnvolle Futtermengen zu erkennen, ist von Vorteil für alle sozialen Arten. Wissenschaftler des Messerli Forschungsinstitut an der Vetmeduni Wien haben untersucht, wie gut Hunde zwischen einer verschiedener Anzahl von Futterstückchen unterscheiden können.
Die Forscherinnen verglichen diese Ergebnisse mit denen von Wölfen: die Hunde konnten nicht zwischen 2 gegen 3 Stücke oder 3 gegen 4 Stücke unterschieden, Wölfe aber wohl. "Hunde sind besser in der Lage die Mengen von Lebensmitteln zu unterscheiden, wenn sie sie in ihrer Gesamtheit zu sehen", sagt Range. "Aber das erfordert keine mentale Vorstellung der Anzahl." Die Forscherinnen untersuchen nun, warum die Hunde so schlecht in diesen Tests sind. Ist es, weil sie Schwierigkeiten mit der Verarbeitung numerischer Information haben, oder ist es die fehlende Fähigkeit zur mentalen Vorstellung? Es ist möglich, dass eine dieser Fähigkeiten im Laufe der Domestikation verloren ging. "Im Vergleich zu Wölfen müssen Haushunde nicht mehr ihr Futter selbst suchen. "Sie sind so von der natürlichen Selektion ausgeschlossen," erklärt Range.
Es wurde 13 Mischlinge getestet; das ist keine signifikante Menge - und deshalb dürfte sich eine generalisierte Aussage zum numerischen Verständnis von Hunden, gleich welcher Rasse, verbieten.
Kosmo z. B. kann zählen (wie weit, das wissen wir nicht). Er erwartet abends 4 Bettgeh-Leckerli. Wir haben es getestet: Wir gaben ihm weniger, und er protestierte, bis er insgesamt 4 hatte. Dann war er still. Wir machten irgendwann einmal einen kleinen Zähl-Test mit ihm: Wir gaben ihm ein 5tes, und er sprang vor dankbarer Überraschung wild herum. Fatal: am nächsten Abend protestierte er bei 4, und war nach dem 5ten still. Wir unterließen weitere Tests, womöglich hätte er aus Dauerappetit bis 100 zählen gelernt ;-) Im Sinne der obigen Studie könnte man auch sagen: Kosmo fühlt sich nicht von der natürlichen Selektion ausgeschlossen. Wir sind seine Umwelt, die er "im Sinne seines Überlebens" optimal behandeln und nutzen muß ;-) Wir achteten irgendwann nicht mehr darauf, wie viele (aus seiner Sicht wie wenige) Leckerli wir ihm abends gaben, es geschah mehr zufällig. Als ich diesen Beitrag schrieb, testete ich ihn noch einmal. Da wir, wie gesagt, nicht mehr auf die immer gleiche Anzahl Leckerli geachtet hatten, zählte er auch nicht mehr mit, sondern fand es wäre stets 1 zu wenig! Was lernen wir daraus? Zum Lernen muß man/hund motiviert sein. Und zum Lehren auch ;-)
Bei YouTube fand ich ein Video das zeigt, wie ein Bulldog bis 10 zählen kann, und sogar diese Zahlen in beliebiger Reihenfolge bellen kann. Es ist ein Viedeo aus Griechenland - naja, die 'Alten' Griechen waren die führenden Mathematiker und Philosophen ihrer Zeit. Neuerdings wird dort die (kaufmännische) Rechenkunst aber etwas anders genutzt... aber lassen wir dieses Thema. Sehen Sie sich das Video an! Ich würde gerne wissen, wie lange der 'Mathematik-Unterricht' gedauert hat :-) Jedenfalls erscheint es mir kein Zufall zu sein, dass der Schüler ausgerechnet ein Bulldog ist. Diese Rasse ist ein Selbstentscheider (siehe Beitrag vom 30. Dezember 2014) Und Selbstentscheider bedeutet auch Selbstverantworter. So gesehen ist er auch als Rasse dazu geneigt, seine Umwelt "im Sinne seines Überlebens" klug zu erfassen - ggf. auch durch Zählen. Noch etwas Mathe :-)
Montag, November 10, 2014
1.) Auch Hunde können Pessimisten sein. Quelle: ScienceDaily (Sept. 18, 2014)
Den Test-Hunden wurde beigebracht zwei verschiedene Töne (zwei Oktaven auseinander) mit Milch - oder bloß Wasser der gleichen Menge - als Belohnung
zu verbinden. Sobald sie diese Unterscheidungsmerkmale gelernt hatten, wurden ihnen gemischte Töne präsentiert.
Wie Hunde auf mehrdeutige Töne reagieren zeigt, ob sie erwarten, dass gute Dinge mit ihnen geschehen werden, und sie demnach als optimistisch bezeichnet
werden können. Wie sie auf solche unterschiedlichen Mischtöne reagieren zeigt, wie optimistisch sie sind: Ein sehr optimistisch Hund kann sogar auf Töne, die eher
wie der 'Wasser-Belohnungs-Ton' klingen, mit positiver Erwartung reagieren. -
"Unter den getesteten Hunden waren mehr als optimistisch denn als pessimistisch einzuschätzen. Aber es ist zu früh um zu sagen,
ob das allgemeingültig für Hundepopulationen ist", sagte Dr. Starling.
Laut dieser Forschung erwartet ein Hund mit einer optimistischen Persönlichkeit mehr gute und weniger schlechte Dinge. Er geht Risiken
ein und gewinnt Zugang zu Belohnungen. Er ist ein Hund, der es erneut angeht, wenn die Dinge nicht in seinem Sinn geschehen.
Kleinere Rückschläge stören ihn nicht. Wenn der Hund eine pessimistische Persönlichkeit ist, erwartet er weniger gute und mehr schlechte Dinge. Dies kann ihn vorsichtig und risikoscheu werden lassen. Er kann ohne weiteres aufgeben, wenn die Dinge sich nicht in seinem Sinn entwickeln, weil kleinere Rückschläge ihn stressen. Er ist nicht unglücklich per se, aber er wird wahrscheinlich am zufriedensten mit dem Status quo sein und braucht Ermutigungen, um neue Dinge auszuprobieren. "Pessimistische Hunde schienen viel mehr von Mißerfolgen gestresst zu werden als optimistische Hunde. Sie neigen zum Jammern und vermeiden es eine mißlungene Aufgabe zu wiederholen. "Diese Forschung könnte Arbeitshundetrainern helfen die am besten für die Arbeit geeigneten Hunde auszuwählen. Ein pessimistisch Hund, der die Risiken scheut, wäre z.B. ein guter Blindenhund, während ein optimistischer, hartnäckiger Hund gut für Drogen- oder Sprengstoff-Erkennung eingesetzt werden kann."
"Diese Forschung hat das Potenzial die Beurteilung des Tierschutzes völlig umzugestalten. Wenn wir wissen, wie optimistisch oder pessimistisch ein Tier gewöhnlich ist, ist es möglich Verhaltensänderungen zu verfolgen, die anzeigen, ob sein aktueller emotionalen Zustand positiver oder negativer ist als üblich ", sagte Dr. Starling. "Das bemerkenswerteste Ergebnis ist, dass wir einen Hund fragen können 'Wie fühlst du dich?' und eine Antwort bekommen." "Das Maß an Optimismus/Pessimismus einers Hundes könnte verwendet werden, um sein Wohlbefinden in jeder Umgebung zu überwachen und zu beurteilen, wie effektiv vermehrte Aktivitäten es verbessern könnten, und um genau festzustellen, was ein Hund emotional belastend finden würde."
Optimismus / Pessimismus sind nichts Statisches Es stellt sich die Frage zu den oben berichteten Tests, ob die getesteten Hunde alle aus einer "normalen", hundefreundlichen Umgebung kamen, also ihr angeborenes Temperament zum Tragen kam. Da die Haltungsbedingungen der Testhunde nicht speziell erwähnt werden, gehe ich davon aus.
Die ersten Jahre bei Borgerts zeigte Emmy Menschen gegenüber so gut wie keine Emotionen der Freude oder auch nur der inneren Aufmerksamkeit. So konnte sie, wie in einem mentalen Schutzpanzer verschanzt, die Zeit in ihrer tierquälerischen Ersthaltung aushalten - und daraus wurde Gewohnheit. Erst jetzt, nach Überwindung einer lebensbedrohenden Erkrankung durch alte Infektionsherde, hat sich das geändert. Sie weiß, dass sie dies Isabelle zu verdanken hat. Isabelle erzählte mir, dass Emmy nun ihr "Schattenhund" geworden ist: sie folgt ihr vertrauensvoll auf Schritt und Tritt voller optimistischer Verbundenheit. Ihre lebensoffene, bulldoggige Urnatur ist wieder zum Vorschein gekommen.
Umgekehrt halte ich es auch für gegeben, dass ein ängstlicher, eher pessimistischer Welpe durch gezielte Ermutigungserziehung ein gewisses Maß an Optimismus entwickeln kann. Biologisch steht das durch äußere oder innere Einflüsse bewirkte Aus- und/oder Einschalten bestimmter Gene dahinter. Die Wissenschaft spricht hier von der Epigenetik. Ausführlicher gehe ich im Beitrag vom 20. Juli 2010 darauf ein.
Ängstliche, 'pessimistische' Bulldogs gibt es heute leider häufiger - sie sind meist das Ergebnis von Linien-Inzucht, bei der die Wesensmekmale gegenüber körperlichen Merkmalen in der Regel vernachlässigt werden. Typischerweise sind das FCI-Zuchten. Es gibt aber natürlich auch sich spontan entwickelnde Gendispositionen zu 'Pessimismus' oder Ängstlichkeit. Aber im Allgemeinen zeigt auch der heutige Bulldog noch so viel Selbstbewußtsein wie optimistischen Mut :-)
Freitag, August 22, 2014
So ein schöner Tag, "go walk"!
Die überzüchteten Bulldogs - mit denen manche gewissen- oder ahnungslose Züchter und Hundehändler immer noch ihr Geld verdienen - können nicht viel laufen. Manchmal habe ich den Eindruck, dass es tatsächlich Menschen gibt, die ihn genau deswegen kaufen: sie wollen "Couchpotatoes", weil sie selbst welche sind :-( Der Bulldog braucht kein regelrechtes und ausgiebiges Lauftraining wie viele andere Rassen; aber ein gesundes Maß davon unbedingt! Und das Spazierengehen mit Hund macht auch einem Menschen Freude: zu sehen, wie er rumtrollt, alles anschnuppert, jedes auch kleinste Geräusch registriert, auf Wiesen vor Freude rumrennt und sich rumwälzt, Krähen verjagt und sich Stöcke packt - herrlich. Da möchte man manchmal vor Mitfreude laut singen :-) Übrigens: auch alte - und sogar arthritische - Hunde brauchen maßvolle Bewegung. Wie jeder Arzt und Tierarzt sagt: um dann nicht ganz zu versteifen ist Bewegung notwendig, auch wenn es zunächst weh tut!
Anfang August auf Motorradtour unterwegs in Österreich, fuhren Stu und Frank auf der Mautstrasse über dem Gerlospass, um die Krimmler Wasserfälle zu sehen. Kaum auf dem Parkplatz angekommen, wurden sie von einer schönen Bulldogge begrüßt.
Und schon kam postwendend ein Email : "Hallo, Ich bin der Besitzer von der Bulldogge, die sie in Österreich gesehen haben. Die Bulldogge heißt Rza (=Riza) und ist Rüde. Hat mich sehr gefreut ihn auf ihrer Website gesehen zu haben :-)"
Montag, August 18, 2014
Des Bulldogs Erziehungsmethoden :-)
... oder sollte ich sagen: Erziehungs-Methoden, die Menschen zu seinem "Besten Freund" machen können?
Samstag, August 16, 2014
Rechtsprechung: Hundeliebe ist ein Wert
Der Hund wird hier nicht gleichermaßen als "Sache" bewertet wie z.B. ein Möbelstück oder ein Auto. Zwar bleibt er formaljuristisch eine "Sache", aber die emotionale Bedeutung dieser "Sache Hund" für einen Menschen macht ihn über seinen "finanziellen Wert" hinaus schützens- und pflegenswert. Dies zeigt aber auch die völlige gesellschaftliche Abhängigkeit des Hundes vom Menschen... Die Menschheit hat noch einen weiten Weg vor sich bis zu respektvollerer Wertschätzung von Leben allgemein...
Das Oberlandesgericht Düsseldorf (Quelle: Kostenlose Urteile) hielt das Familiengericht in einem Unterhaltsstreit für einen "ehelichen Hund" für zuständig. Zum Unterhalt gehöre der gesamte Lebensbedarf. Dies umfasse in angemessenem Umfang auch Aufwendungen zur Pflege geistiger Interessen und sonstiger Belange. Zu den sonstigen Belangen seien auch Zuwendungen zu einem Haustier zu zählen, wenn dieses die Lebensqualität und das Wohlbefinden steigert.
Das Amtsgericht München (Quelle: Kostenlose Urteile) entschied: Wer einen Hund anfährt und verletzt, hat grundsätzlich die Behandlungskosten unabhängig vom Wert des Hundes zu erstatten. Aber der Hundehalter muss sich bei unsachgemäßem Anleinen des Hundes ein Mitverschulden zurechnen lassen. Auf die Frage, in wieweit der Hund sachgemäß festgebunden war oder nicht, gehe ich in diesem Zusammenhang nicht ein. Das kann bei Interesse in der angegebenen Quelle nachgelesen werden. Das Urteil jedenfalls legte fest, dass der Autofahrer von den 2200 Euro Behandlungs- und Operationskosten des angefahrenen Hundes Pauli 1650 Euro zu ersetzen habe. Den Rest muß die Hundebesitzerin wegen teilweisen Mitverschuldens selbst tragen.
Zitat: -Behandlungskosten bei einem Tier können auch bei erheblichem Übersteigen des materiellen Wert des Tieres ersatzfähig sein. Zur Schadenshöhe stellte das Gericht klar, dass durch das Gesetz zur Verbesserung der Rechtsstellung des Tieres im bürgerlichen Recht vom 20. August 1990 geregelt wurde, dass Behandlungskosten bei einem Tier auch dann ersatzfähig sein können, wenn diese den materiellen Wert des Tieres erheblich übersteigen. Das Gesetz berücksichtigt nunmehr auch den ideellen Wert. Folglich können Tiere nicht uneingeschränkt wie Sachen behandelt werden, deren Wert ausschließlich materieller Art ist. Aber anders als beim Menschen, bei dem Heilbehandlungskosten im Rahmen des medizinisch Gebotenen grundsätzlich unbeschränkt erstattungsfähig sind, gibt es bei Tieren eine Obergrenze, jenseits derer die Heilungskosten unverhältnismäßig sind und damit nicht ersetzt werden müssen. Kriterien, wann die Kosten unverhältnismäßig sind, enthält das Gesetz nicht. Dies hängt nach den Ausführungen des Gerichts von den Besonderheiten des einzelnen Falls ab. Grundsätzlich spielen dabei der Wert des Tieres und sein Alter lediglich eine untergeordnete Rolle. Die Höhe der Erfolgsaussicht der Behandlung spiele insoweit eine Rolle, als umso höhere Kosten aufgewendet werden dürfen, je höher die Erfolgschancen der Heilbehandlung sind. Das Gericht hat daher bei dem Hund Pauli mit Blick auf den im Tierschutzgesetz niedergelegten Gedanken des Schutzes der lebenden Natur die angefallenen Heilbehandlungskosten für verhältnismäßig erachtet, obwohl der Hund 8 Jahre alt war und an anderen Krankheiten litt.
Samstag, Juli 5, 2014
Heute schreibt Gastbloggerin Alexandra Bombek Zweiter Schwimmunterricht für Bulldoggen
Die Gesichtermimik war erstaunlich ;-) Bei allen Hunden Augen aufgerissen: Oh mein Gott was passiert hier; Augen geschlossen: Ich genieße es!!! Anbei mein Bericht und die Bilder:
Es hat mich sehr gefreut, dass nicht nur Spike und Lucy wieder mit dabei waren, (denn die Zwei können ja schwimmen), sondern dass auch neue und vor allem jungen Bulldogs mitmachten, um Schwimmen zu lernen und um die Scheu vor Wasser zu verlieren.
Es ist gut zum Schwimmenlernen die Hunde in erfahrene Hände zu geben, so wie in der Hundephysiotherapie Praxis Gangwerk, wo Frau Siebertz mit viel Liebe unsere Bulldoggen betreute.
Lilly war zu Anfang etwas steif, aber auch sie wusste schnell was zu tun ist, um sich vorwärts zu bewegen.
Stanley, Spike und Lucy sind leidenschaftliche Schwimmer. Alle Drei können auch ohne Schwimmweste schwimmen, besitzen allerdings trotzdem Schwimmwesten, die gerade bei Ausflügen ans Wasser, wo man selber nicht mit ins Wasser kann, für mehr Sicherheit sorgen und auch das Schwimmen erleichtern.
Ich bin immer wieder gerne bereit, ein Schwimmenlernen für Bulldoggen zu organisieren. -Bei Interesse schreibt mich an.
P.S. Mein Tipp: Stanley wiegt 27kg und hat eine
EzyDog Schwimmweste in Größe M.
Dienstag, Juni 17, 2014
Heute berichtet Gastbloggerin Katharina Kaiser Tahila ist jetzt Therapiehund :-)
Liebe Katharina und Tahila, -
Wir alle gratulieren Euch zu diesem Erfolg, und wir wünschen Euch viel Freude bei der gemeinsamen Arbeit :-), Cornelia und die LeserInnen
Freitag, Juni 13, 2014
Diese Tragodie warnt uns alle: Bill ertrank in einem Teich
Ihr Erlebniss als Warung für andere, es wäre vielleicht ganz gut darüber im Blog zu berichten... damit es anderen nicht so ergeht. Einen schönen Tag noch. Alex" Liebe Corinna, es tut uns allen im Herzen leid, dass Du Bill so plötzlich und unerwartet verloren hast. Jeder von uns kann Deinen Schmerz mitfühlen, sei Dir unserer sehr traurigen Anteilnahme gewiss.
Bitte, laßt Euren Bulldog, wenn er noch nie in tieferem Wasser geschwommen ist, nicht ohne Schwimmweste in ein Gewässer, wo er mit seinen Füßen den Boden nicht mehr berühren kann!
Informiert Euch bitte -im Blog-Beitrag vom 10. April 2014 wie Hunde schwimmen, und warum das für manche Bulldogs ein tödliches Problem sein kann. Es gibt noch ein weiteres Sommerbad-Risiko: Kälteschock
Einen überhitzten Bulldog darf man zunächst nur mit den Beinen und dem Unterbauch in kaltes Wasser lassen, bis das Blut sich etwas abgekühlt und der Kreislauf sich angepasst hat! Sonst riskiert man einen oft tödlichen Herzschlag!
Dienstag, Juni 3, 2014
Bulldog bellte sich in Tierpension zu Tode
Einen Hund tagelang sich die Kehle aus dem Hals bellen zu lassen ohne sich um ihn zu kümmern, das ist Tierquälerei!
Der Bulldog, "Cowboy", wurde tot in seinem Zwinger in Manhatten aufgefunden, weil Pfleger und Tierärzte der Pension sein notleidendes Bellen ignoriert hatten.
Dagegen sagten die zuständigen Tierärzte zunächst, der Hund sei an Herzversagen gestorben, und es hätte nichts gegeben, was sie hätten tun können, um ihn zu retten.
Eine im Zuge der Klage der Besitzerin erfolgte Autopsie ergab, dass Cowboy sich durch ununterbrochenes Bellen erstickt hatte.Die Besitzerin, Marie M., behauptet, die Ärzte an der Riverside Animal Clinic hätten versucht ihre Fehler durch die Behauptung "Tod durch Herzinsuffizienz" zu vertuschen. Die Angeklagten ignorierten offensichtliche Anzeichen von Cowboys Kummer, so dass er für Tage weiter bellte, ohne richtige Pflege oder Aufmerksamkeit zu bekommen. Dadurch schwoll sein Hals so an, dass er erstickte.
Ein Bulldog kann eher als andere Hunde durch Schwellungen im Hals ersticken, da er oft einen verengten Luftweg wegen eines vergrößertes Gaumen- und
Kehlkopfsegels hat. Atemnot tritt dann schneller ein. Und permanentes, tagelanges Bellen führt zwangsläufig zu Schwellungen.
Darüber hinaus beweisen die Röntgenaufnahmen aber, aufgrund derer der behandelnde Arzt behauptete Cowboy starb an Herzversagen, dass Cowboys Herz normal war.
Entsprechend der Klage war Cowboy "bei guter Gesundheit", als Marie M. ihn übergab.
Sie sagte auch dem Personal ausdrücklich, dass Cowboy noch nie länger von ihr getrennt war, und ihr wurde versichert, dass er gut behandelt werden würde.Marie M. rief 4 Tage, nachdem sie Cowboy in Verwahrung gegeben hatte, dort an und ihr wurde gesagt, dass alles in Ordnung sei. Am nächsten Tag war Cowboy tot. Die Besitzerin sagt weiter aus, dass sie dann nicht einmal aufgerufen wurde, um sie über den Tod zu informieren. Stattdessen schickten sie ein E-Mail an ihre Mutter, die auch einen Hund dort hatte, und baten um einem Rückruf. Der Mutter wurde dann am Telefon gesagt, dass Cowboy gestorben sei. Die Autopsie hatte auch ergeben, dass Cowboys Magen voll von Luft und sein Hals angeschwollen war, was auf Atemnot hindeutet. Es geht weiter: "Die richtige Diagnose einer schweren Kehlkopfentzündung und der Atemwege, gefolgt von geeigneten Sofortmaßnahmen, würden Cowboy das Leben gerettet haben." "Sein Tod ist sehr schockierend, einfach nur schrecklich" klagt Cowboys Familie. "Jeder liebte Cowboy. Er war ein wunderbarer Hund."
Montag, Mai 26, 2014
Schuld und Schuldgefühle
Kosmo hatte sich indessen in die hintere Esszimmerecke zurückgezogen und schaute überall hin, bloß nicht in Richtung Erbrochenem. Er benahm sich, als hätte ER sich erbrochen, oder als würde Stu glauben, dass er es gewesen sei, denn Frieda hatte ja nur liebe Worte zu hören bekommen. In unserer Sprache benahm er sich so, als befürchte er einen "Justizirrtum" ;-)
Das für uns Erstaunliche ist, dass wir nie böse geworden waren, wenn einer von Beiden sich einmal erbrochen hatte (was nur dann gelegentlich vorkam, wenn sie zu große Stücke runtergeschluckt hatten). Kosmo wußte aus sich selbst heraus, dass "das nicht so ganz in Ordnung war"; vielleicht hatte er es daraus abgeleitet, dass wir immer alles Erbrochene sofort beseitigt hatten (?!). Ein ganz wunderbares Video zum Thema: "Guilty Bulldog" und auch noch zum Thema "Damenschuhe" (siehe vorigen Beitrag) : LINK HIER!
Donnerstag, April 10, 2014
Wie schwimmen Hunde ? Warum schwimmt nicht jeder Bulldog?
Dr. Fisch und seine Kollegen machten Unterwasser-Videos schwimmender Hunde und analysierten die Bewegungsabläufe. Sie stellten fest, dass Hunde
ein besonderes "Hunde-Paddeln" - eine dem Trab ähnliche Bewegungsart - zum Schwimmen verwenden;
das heißt die jeweils diagonalen Beinpaare bewegen sich zusammen. -Ein trabender Hund bewegt sich schneller als ein gehender, und ein schwimmender (paddelnder) bewegt seine Beine noch einmal schneller als beim Traben auf Land. Die Grundbewegung des Trabens bleibt beim Schwimmen die gleiche, aber sie ist nicht nur schneller, sondern auch der Bewegungsbereich der Beine geht über ihren Bewegungsbereich an Land hinaus. Dieses "Hunde-Paddeln" variiert von Rasse zu Rasse nur sehr wenig. Dr. Fishs Studien belegen eine starke Evidenz, dass längere, paddelartige Gliedmaßen den Lernprozess des Schwimmens (Trab-Paddelns) sowohl beim Individuum als auch bei einer Spezies beschleunigen. Was bedeutet "Trab-Paddeln" für den Bulldog?
Bulldogs können schwimmen lernen, und sei es mit Schwimmweste: Alexandra Bombek hatte vor 1 1/2 Jahren einen professionell geleiteten Schwimmunterricht für unsere Bulldogs organisiert, der dies bewies - siehe Beitrag vom 3. September 2012.
Fortsetzung HIER !
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Cornelia
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