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Cornelias 'Bulldog Blog' ...
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Archiv-Organisation vom 15. Juli 2009:
Archiv Mai 2005 - August 2008 : Die Beiträge zu diesem Thema - von September 2008 bis heute - erreichen Sie über das Thematische Inhaltsverzeichnis in den jeweiligen Monatsarchiven.
Mittwoch, August 27, 2008
Sinn für Seele Heute noch einmal eine kleine Episode, die einen Blick in Friedas Seele erlaubt :-)
Kosmo kommt abends und morgens kurz hoch zu unseren Köpfen gedonnert, um uns von Herzen begeistert und wild küssend "Gute Nacht" oder "Guten Morgen" zu verkünden. Frieda ist sanfter, sie verteilt abends einen kurzen, aber zärtlichen Gute-Nacht-Kuß, bevor sie sich zum Schlafen zusammenrollt. Morgens ist sie eher eine muffelige Langsamwachwerderin.... es sei denn der Müllwagen kommt : dann ist sie in 0,1 sec von 0 auf 100...:-)
Stu war wach geworden und sagte traurig zu mir: "Ich bekomme nichts ab von der Friedaliebe :-(" Da stand Frieda unvermittelt auf, drehte sich zu Stu um und verließ mein Kopfkissen; an seiner Schulter grub sie sich ein neues Nest, steckte ihre Nase unter sein Ohr, atmete tief durch und schlief wieder ein.... Ich meinte zu Stu: "Sie hat Dich tatsächlich verstanden! Sie zeigt Dir, Du bekommst ganz klar auch alle ihre Liebe!" Juli 2009: Nachtrag zu diesem Beitrag Warum habe ich den Beitrag oben mit ins Archiv "Haltung und Erziehung" aufgenommen? Entscheidend bei der Erziehung von Hunden ist eine von Liebe getragene Grundhaltung. Hunde wissen sehr wohl zwischen Liebe und Herrschaft - oft Dominanz genannt - zu unterscheiden. Und sie verhalten sich entsprechend: Liebe erzeugt Gegenliebe - Druck erzeugt Gegendruck... Liebe setzt aber auch Grenzen und kennt ein "nein" - aber keine Willkür der eigenen Dominanz wegen !
Wenn Du aggressiv bist, ist Dein Hund es auch. Studien-Ergebnis: Wesentliche Ursache aggressiven Verhaltens ist die weit verbreitete konfrontative Trainigsmethode für Hunde. Die Hunde geben ihr aggressives Verhalten erst auf, wenn diese Trainingsmethode aufgegeben wird.
"Diese Studie leuchtet das Risiko dominanz-basierten Trainings aus, welches durch TV, Bücher und Vertretern von
straf-orientierten Erzieungsmethoden populär gemacht wurde. Diese Techniken erzeugen Furcht und mögen
zu gegen den Besitzer gerichteten Aggressionen führen." 2009: Ergebnisse einer Langzeitstudie der "University of Córdoba (Spanien)": Schlecht behandelte Hunde werden aggressiv. Studien-Ergebnis: "Viele Hunde werden getötet oder abgegeben, weil ihre Natur für gewaltätig gehalten wird. Aber entgegen der allgemeinen Überzeugung hat die Rasse wenig mit aggressivem Verhalten zu tun - verglichen mit all den besitzerabhängigen Faktoren. Dies wurde in der Studie belegt, welche Rassen wie Rottweiler und Pit-Bull einbezog, welchen eine aggressive Natur nachgesagt wird."
"Die Zusammenfassung der Studie ist überraschend: primär sind die Hundebesitzer für Attacken ihres Hundes
verantwortlich aufgrund von Dominanz- oder Wettbewerbsverhalten zwischen Hunden." Neben zu erwartenden Ursachen
wie schlechte Grunderziehung usw. wird in dieser Studie auch als häufiger Auslöser
aggressiven Verhaltens genannt: Erst-Hundebesitzerschaft, Verwöhnung, ständiges Futter-zur-Verfügung-stellen,
impulsiver Hundekauf oder geschenkte Hunde, dem Hund generell zu wenig Zeit widmen.
Dienstag, Juni 24, 2008
Heute berichtet Gastbloggerin Loritta Drubba Emma bestand die Begleithundeprüfung!
Nach kurzer Suche im Internet und einem Anruf in Priort, saßen wir bei Frau Schuda im Wohnzimmer, mit Beebob auf meinem Schoß und guckten Bulldogwelpen an. Wir baten um Bedenkzeit. Zu Hause angekommen wollte ich gar keinen Hund mehr, wegen Sauberbekommen, Möbelannagen, Alleinelassen, und, und, und..... Zwei Tage später rief ich an und sagte, dass wir Emma möchten.
Als unser Sohn, der in Dresden wohnt, zu Besuch kam, zwickte sie ihn dauernd in die Füße. Heute sind die beiden ein Herz und eine Seele. Von Hundeerziehung hatten wir keinen Schimmer, also ab in die Hundeschule. Auf Anraten einer Bekannten fuhren wir alsbald 2-mal wöchentlich nach Bad Frankenhausen.
Vor 10 Wochen verkündete unsere Trainerin, dass sie alle Hunde, die im vorigen Jahr den Grundkurs gemacht haben, zur Prüfung angemeldet hat. Wir bekamen eine Zeichnung mit dem Parcours, 200 Hundefragen zur Theorie und acht Wochen Zeit zum Üben.
Der Parcours ist eine winklige Strecke, die man mit dem Hund abläuft. Zuerst mit der Leine. Der Hund soll
bei durchhängender Leine gut mitgehen. Es wird ein Stück schnell und langsam gelaufen, kehrt gemacht und
Sitz aus der Bewegung. Zum Schluss geht man mit Hund durch eine Gruppe von mehreren Personen. Dann wird das
Ganze ohne Leine wiederholt. Man fängt mit der Gruppe an und läuft wieder die Strecke mit den verschiedenen
Winkeln und Geschwindigkeiten ab. Zum Schluss muss der Hund absitzen, man entfernt sich 30 Schritte und
geht wieder zurück, nimmt ihn mit, geht 10 Schritte lässt den Hund ins Platz legen, entfernt sich wieder
30 Schritte und ruft den Hund zu sich heran. Er muss dann um den Hundeführer herum gehen und links absitzen.
Daher stören wir uns nicht daran, dass in der Urkunde aus dem Englisch Bulldog ein Britisch Bulldog wurde. Mit Sicherheit wird man einem Bulldog keinen Kadavergehorsam beibringen, aber es ist wichtig, dass der Hund seinen Patz im Rudel kennt und ein bisschen Erziehung und Konsequenz erleichtert das Zusammenleben von Mensch und Hund. Zum Schluss möchte ich von Emma noch viele Grüße an ihre Wurfgeschwister Elsa in Luxemburg, Egon mit dem Horrorzoo, Dicker und Georgina sowie an Frau Schuda und ihre Bulldogs ausrichten !
Donnerstag, Mai 1, 2008
Wunderbar: die Haltung eines Bulldog-Pärchens
Geboren wurde dieser Wunsch nach einem Pärchen schon zu Anbeginn meiner "Bulldog-Zeit", denn meine Ziska und Bully, der Rüde meiner Eltern, liebten sich abgöttisch und jedes ihrer Spiele, jede ihrer "Attacken" (sei es gegen den Donner oder gegen wilde Katzen) wurde in verblüffend kluger Einvernehmlichkeit erledigt! Berta/Willie und Frieda/Kosmo haben viele Verhaltensweisen ganz gleich entwickelt:
Der Zauber des Zusammen-Spiels:
Ein Pärchen hat (in der Regel) kein Dominanzproblem miteinander, hier ist Ergänzung, Respekt, Fürsorge und Kooperation
angesagt.
Dienstag, Februar 19, 2008
Menschliches Armsein -
Menschliches Reichsein
Ich zähle auch "Züchter" dazu, die ihre Hunde kaltherzig in Zwingern oder "Hundehäusern" halten - um Geld mit ihnen zu verdienen oder um "Anerkennung" unter Ihresgleichen zu suchen und doch nicht zu finden.... Ich zähle auch "Tierschützer" dazu, die Hunde aus Welpenfabriken (besonders aus dem östlichen Ausland) importieren, um sie dann hier mit Gewinn "zu vermitteln". Diese Welpen werden nämlich genau für diesen sogenannten "Tierschützer-"Markt unter schlimmsten Bedingungen produziert...
Arme Menschen, die Pflege für lästig und die Spiel für Zeitverschwendung halten... font color=orange>Diesen Armen kann man nicht helfen. Aber den armen Hunden, die unter solchen Menschen leiden, denen kann man oft helfen! Engagiert Euch im seriösen Tierschutz :-). )
Mein Vater (er starb im letzten November) war ein innerlich reicher Mensch. Er liebte die Bulldogs, und er spendete sein Leben lang für (Kinder und) Hunde in Not.
Sein letzter
Bulldog Dewrie war ein sehr kranker Hund. Er war herzkrank, atmete äußerst schlecht, er hatte
Prostata-Probleme, kranke Gelenke, ewig entzündete Zähne, Augen und Ohren.... Dewrie war wörtlich ein "armer Hund". Bei jeder der traurigen Gedichtszeilen oben kann ich sagen, meine Eltern waren anders:
Montag, Dezember 31, 2007
Gedanken (und eine Info) zum Tierschutz
Wenn wir auf 2007 zurückblicken, so war dies kein schlechtes Jahr für Hunde, zumindest in Österreich. Dort wurde das Tierschutzgesetz verschärft : in Österreich ist es ab 2008 verboten, im "öffentlichen Raum", also auch im Internet, mit Hunden zu handeln. Österreich ist hier ein gutes Vorbild, das hoffentlich in anderen Ländern Schule machen wird.
Unter meist qualvollen Bedingungen werden Welpen als Massenware produziert, ...
In Mitteleuropa hat sich eine ganze Szene etabliert, die gewerbsmäßig Hundehandel betreibt. Unter meist qualvollen
Bedingungen werden Welpen massenhaft produziert, um dann über oft tausende Kilometer
transportiert und dann in Deutschland vermarktet zu werden.Die Abnehmer können hiesige Hundehändler sein, aber uns wurde auch berichtet, dass unseriöse Züchter mit solchen Welpen oft ihre Würfe preisgünstig "vergrößern". Besonders infam erscheint es mir, wenn sogenannte "Nothunde-Vereine" regelmäßige als Abnehmer solcher Welpen-Fabriken aktiv sind. Diese Not-Welpen werden über dortige Tierheime importiert und zum persönlichen Gewinn, sprich über "Aufwandsentschädigungen", weitervermittelt. Solche "Nothunde-Vereine" kurbeln damit dies Geschäft mit dem Hunde-Elend überhaupt erst an! Ich kenne Menschen, die so ihren Bulldog einkauften. Meistens waren diese Leute nur naiv und uninformiert über die betrügerischen Tricks dieses "Gewerbes". Daß hinter diesen Händlern oft Tierquälerei und Ausbeutung der Muttertiere steht, das war ihnen nicht klar. Aufklärung, Aufklärung, das ist im Grunde die Hauptaufgabe auch dieses Blogs.
Es gibt aber auch Welpenkäufer, die nicht naiv oder leichtgläubig sind, sondern die einfach für wenig Geld einen Statushund wollen, und die deshalb beim "Schmuddelhändler" kaufen.
Persönlichkeitskrücke Statushund
Solche Menschen kenne ich auch. Es ist ihnen gleichgültig, ob ihr Hund viel oder wenig Bewegung, ob er viel oder
wenig Aufmerksamkeit braucht.
Sie versuchen nur ihre Bedürfnisse nach Anerkennung über einen "wertvollen" Besitz zu befriedigen : so soll
ihnen z.B. ein Bulldog oder ein teures Auto als Persönlichkeits-Krücke dienen. Ist es ein Auto, dann ist das für
diesen schmerzfrei. Ist es aber ein Bulldog oder ein anderer "wertvoller" Hund, dann ist die Haltung bei Menschen
mit solchen Persönlichkeits-Schwächen oft grenzwertig zur Tierquälerei!Für 2008 wünschen wir allen Bulldoggen und allen Bulldoggern Gutes und Freude!
Montag, Dezember 17, 2007
Unser English Bulldog ist kein Hund für die Zwingerhaltung !
Angus fand als Welpe keinen Käufer, und so kam er in die Zwingerhaltung seiner Züchterin. Es war zwar ein "Luxuszwinger" mit Auslauffläche, aber eben doch ein Zwinger mit der Konsequenz, dass Angus Mangel an menschlichem Kontakt erlitt und auf menschliche Lebensbedingungen ganz allgemein unsozialisiert blieb.
Angus war natürlich nicht stubenrein; es dauerte viele Monate, ihm dies beizubringen. Aber die Hundefans Corinna und Andreas nahmen das mit Geduld hin, denn Angus hatte schließlich eine Geschichte, wie sie so mancher Not-Bulldog hat... Das wirklich Schlimme, wie wir Bulldogger es auch auf Treffen erlebten, war seine Angst vor Menschen! Er lief vor Jedermann fort : näher als 3 Meter ließ er niemanden an sich herankommen. Er rannte - weggeduckt - sofort zu Corinna und versuchte sich hinter ihr zu verstecken. Wir Bulldogger hielten ihn zunächst nur für scheu, da sich dies Verhalten aber über viele Monate hinweg nicht änderte, mußten wir es schließlich als Angst begreifen.
Heute, 2 1/2 Jahre später, ist er zwar immer noch scheu, aber er läßt sich von mir und von anderen streicheln... Angus verdankt es dem geduldigem und ideenreichem Training, der jahrzehntelangen Hundeerfahrung sowie der Liebe von Corinna und Andreas, noch in ein für ihn als Bulldog angemessenes Leben hineingefunden zu haben :-) Es ist nicht auszuschließen, daß bei Angus´ Angst auch ein genetischer Faktor mitspielt. Aber wie dem auch sei, die frühe Zwingerhaltung - auch wenn diese im Sinne der gesetzlichen Mindest-Anforderungen (siehe oben) sehr gut war - spielt meines Erachtens in jedem Fall eine Rolle.
Freitag, September 28, 2007
WUFF 9/07:
"Hundeschule - Psycho-Doc" und "Studie über selektives Verhalten von Hunden"
Zunächst geht der Autor Jörg Tschentscher, selbst Tierpsychologe, auf die Hemmschwelle ein, die manche Menschen noch immer gegenüber einem "Psyco-Doc" haben. Es würde häufig die Meinung vertreten, ein paar Stunden Unterordnungstraining müßten reichen, damit der Hund funktioniere.... Nun, jeder weiß die Unterordnung der Hunde gelingt nicht immer so einfach, selbst bei gewalttätigen, schmerzhaften Methoden nicht. (Diese Methoden lehnen wir sowieso völlig ab; siehe auch Yasmins Beitrag unten vom 26. September.) In Bezug auf Fehlverhalten eines Hundes bringt Tschentscher den Unterschied zwischen Hundeschule und Hundetherapie auf den Punkt: "Unterlassung versus Umlernen". Er zeigt am Beispiel des Jagdtriebes eines Hund, wie dieser therapeutisch - auf Dauer - umgeleitet werden kann, wogegen er bei schulischen Unterordnungsübungen nur immer vorübergehend unterdrückt wird.
Weiter geht Tschentscher - leider zu kurz - darauf ein, wie therapeutisch wachsam
mit dem Hundehalter umgegangen werden muß, da dieser so oft Teil des
Verhaltensproblems ist : "Daher können Kontakte zu Kollegen aus dem Humanbereich sehr
hilfreich sein."
Bei kleinen Kindern und Hunden sei es "überraschender Weise" gleichermaßen ergebnisrelevant, wenn ihre Zielgerichtetheit durch die Kommunikation mit Menschen gefördert wird: "Unsere Ergebnisse sind vergleichbar zu denen der Kinderstudie, zumindest auf der Verhaltensebene." Und weiter: "Werden Kleinkinder also in eine Situation gebracht, in der sie darauf aufmerksam gemacht werden, dass etwas Wichtiges passiert und ihnen dann eine Handlung gezeigt wird, die eigentlich nicht die einfachste Methode ist und die nicht durch die Situation geklärt werden kann, ahmen sie trotzdem eine nicht effiziente Methode nach. Bis heute wird angenommen, dass nur Menschen diese Fähigkeit besitzen. Auf der anderen Seite sind auch Hunde ... in der Lage vom Menschen auch kausal nicht begründbare Dinge zu lernen... und auf die menschliche Kommunikation zu achten."
Mein Kommentar:
Nun, wir Bulldogger wußten schon immer, dass unser Hund "Menschliches" an sich hat:
Samstag, Juli 14, 2007
Gewitterangst, was tun ?
Zwischenbemerkung :
Zurück zu Wilmas Gewitterangst: Dann verstand ich : ihr natürlicher Reflex auf diese Gewittergefahr war die Flucht. Und indem wir einfach mit ihr rumfuhren, wähnte sie sich auf der Flucht, dem ihrem Instinkt nach einzig angemessenem Verhalten bei Gewitter! Warum sie und auch andere Hunde erst im Alter Gewitterangst entwickelten, weiß ich nicht. Vielleicht haben sich ihre bisherigen Gewittererfahrungen in ihrem Schrecken so kulminiert, daß irgendwann die Schwelle zu Angst überschritten war?
Viel Hunde haben Angst bei Gewittern, Feuerwerk, bei lauten Geräuschen ganz allgemein. Oft wird diese Geräuschempfindlichkeit mit dem Älterwerden stärker, und sie tritt zudem bei allen Rassen auf. Vorgestern (4.7.09) beschäftigte sich auch die NY Daily News mit diesem Thema. Es wird empfohlen alle Fenster zu schließen und den Hund darüber hinaus in einen isolierten, geschützten Raum zu bringen, z.B. ein fensterloses Badezimmer, und beruhigend auf ihn einzuwirken. Beruhigungsmedizin vom Tierarzt sollte auch auf Vorrat im Haus sein und gegeben werden.
Dienstag, Juli 10, 2007
Monatsbild und: Hilfe, Sommerhitze!!! Wie helfen wir unserem Bulldog durch die Sommerhitze?
HIER noch sinnige Bemerkungen zum Thema Sommerhitze von Henry Tetzlaff in seinem Blog.
Sonntag, April 15, 2007
Knabberzwang beim Bulldog ???
Warum knabbert unser lieber Kerl ständig ?
... Durch viele Gespräche mit anderen Bulldogbesitzern und dem Nachschlagen in einigen
Fachbüchern wurde uns bestätigt, dass dies eine Eigenart der Englischen Bulldoggen ist.
Aber woher kommt dieses Verhalten? Andere Hunderassen knabbern auch, z.B. wenn sie ein
Stöckchen finden, aber nach unserem Kenntnisstand nicht so intensiv wie unsere
Bulldogs...
... viele "Knabberer" aller Rassen tun es aus
einer nervösen Veranlagung heraus oder aus Langeweile...
... Das mit dem Knabbern ist unterschiedlich. Ich selbst hatte noch nie
einen Knabberer unter meinen 5 Bulldogs.Allgemein würde ich sagen, viele "Knabberer" aller Rassen tun es aus einer nervösen Veranlagung heraus oder aus Langeweile. Ein 2. Bulldog/Hund wäre vielleicht als Hausgenosse gut, denn dann gibt es Raufspiele und Rumbalgen, was ja mehr Spaß macht als alles andere, einschließlich Knabbern :-))).... Man sollte bei einem zwanghaften Knabberer aufpassen, dass es nicht zur Sucht wird (so wie z.B. das Rauchen beim Menschen.) Das Beste bei unerwünschtem Verhalten ist immer ABLENKUNG. Ballspielen, spazierengehen usw... Ansonsten durch strenge :-) Erziehung klarmachen, was er beknabbern darf und was nicht. Diese Knabberlust oder auch Knabberwut läßt übrigens mit dem Älterwerden nach - genau wie eine Ballspiel-Bessenheit, die es gelegentlich auch beim Bulldog gibt. Bis zum Alter von circa 1 Jahr allerdings kann der Bulldog wie ein Kleinkind sein : er geht an alles ran :-))
... diese Knabberwut absolut nicht rassetypisch
Ich halte diese Knabberwut absolut nicht für rassetypisch. Der Bulldog ist vom Typ
her eher ein
Tagträumer :-)..... Allerdings gibt es in jedem Wurf bei jeder Rasse
hochaktive Welpen und auch freundliche "Schlafmützen" :-)
In Amerika nennt man diese hochaktiven Welpen, die später
"Knabberer, Ballbesessene usw." werden,
"hyper",
(wir würden sagen hyperaktiv). Und die schmusebedürftigen Ruhigen werden
"laid back"
genannt. Natürlich gibt es eine
große Bandbreite dazwischen :-))Ich hatte Friedas Züchterin Dianne gleich gesagt, ich möchte Typ 'laid back'. Dianne ist eine wundervolle Züchterin, und sie weiß auch immer schon nach einigen Tagen, in welche Wesensrichtung sich die einzelnen Welpen mit hoher Wahrscheinlichkeit entwickeln werden, und wie klug sie sind ebenfalls :-). Und als wirklich in den Bulldog verliebte Züchterin vermeidet sie es mit Bulldogs Typ "hyper" zu züchten, um den in seiner Gelassenheit so bezaubernden Bulldog-Charakter nicht aus der Zucht zu verlieren.
Im BB-Beitrag vom 3. September 2005 gehe ich auf das Wesen des Bulldogs ein, wie es im Buch "Seele des Hundes; Wesen, Psychologie und Verhaltensweisen des Hundes" des bekannten Kynologen Eric H.W. Aldington als ein Rassemerkmal beschrieben und erklärt wird. Ich zitiere aus diesem Beitrag : Um die komplizierten Verschachtelungen sichtbar zu machen, die in einer Hunderasse vereinigt sein können, eignet sich ganz besonders die Englische Bulldogge. Wie wir bereits bei den Kreuzungstieren gesehen haben, können ganz gegensätzliche Verhaltensweisen in einem Hund vollständig oder teilweise vereinigt sein. Dies ist generell bei Kreuzungstieren gegensätzlicher Rassen der Fall, jedoch läßt sich dort nicht eine bestimmte "Mixtur" planmäßig erzeugen. Bei der Bulldogge wurde aber erreicht, daß eine derart komplizierte Verschachtelung dauerhaft, d. h. ein Rassemerkmal ist.
... Spannbreite des Bulldog-Temperamentes ...
Aldington geht dann genauer auf diese Spannbreite des Bulldog-Temperamentes ein :
einerseits ist er ein bis zur Exstase erregbarer Hund, andererseits ist er aber genauso
zu völliger Passivität fähig. Er beschreibt dann u.a. auch Versuche, die zeigten,
wie plötzlich der eine in den anderen Zustand umschlagen kann. Achten Züchter zu wenig auf diese Balance zwischen den emotionalen Polen, die im Bulldog schlummern, dann können sehr leicht Zuchtlinien entstehen, deren Bulldogs entweder nur noch passiv ihre Tage verdösen (Couch Potatos); oder aber es kann der Typ des leicht erregbaren, beschäftigungssüchtigen Bulldogs (Typ Hyper) die Zuchtlinie dominieren.
Züchten ist mehr als vermehren -
Wer sich fürs Züchten interessiert, dem empfehle ich (noch einmal) den BB-Beitrag
Freitag, April 13, 2007
Buchrezension aus einem alten (1992) "SPIEGEL" Von irren Hunden :-)))
Samstag, Februar 10, 2007
Heute ein Vorschlag von Gastblogger Murat Karakaya Bulldog-Games : Hütchenspiel
Die Gassirunden sind um diese Jahreszeit bei uns kürzer als sonst. Das ist gesünder für Mensch und Hund. Dafür haben wir aber tolle Spielchen zuhause, um die Zeit sinnvoll zu nutzen. Langeweile? Ein Fremdwort in Ceanu's Vokabelheftchen. Hier eines unserer Bulldoggames: Jeder (Hund) wird sich wünschen, ein Bulldog zu sein.
Wer kennt nicht die Hütchenspieler auf den Straßen, die einen um ein paar Euro reicher machen, oder einem halt den letzten Nerv rauben? Wer glaubt, das könne er besser, kann ja mit 3 Mini-Blumentöpfchen und einem Leckerlie Hütchenspielen üben. Das ist ein besonderer Gute-Laune-Kick für Mensch und Hund.
Und so funktioniert es: Leckerlie in ein Becherchen und losgehts. Sie sind Hütchenchef und drehen die Becher umher, um sie dann in einer Reihe aufzustellen. Ist das Leckerlie gefunden, gibt's ein dickes Lob und weitergehts. Toll, windiges Glückspiel, ohne dass man dafür eingebuchtet wird.
Samstag, Juni 10, 2006
Hunde in Österreich und ... ... ein Besuch in der Konrad Lorenz Stiftung
Über sein Verhältnis zu Hunden, speziell dem Bulldog, finden Sie einen Text im Beitrag vom 27. 5. 06. Das "Konrad Lorenz Institut" hier in Grünau nimmt Hunde als Bestandteil der menschlichen Kultur sehr ernst : neben anderem Info-Material bekam jeder der Besucher eine Info-Schrift über das Buch "FAKTOR HUND". Diese Werbe-Info enthält soviel Wichtiges über den Wert und Sinn der Hundehaltung, daß ich sie hier zitiere (kursive Schrift). Die konkret genannten Zahlen beziehen sich auf Österreich, die allgemeinen Inhalte und Bewertungen sind aber von staatsunabhängiger Aussagekraft.
"Faktor Hund", eine sozio-ökonomische Bestandsaufnahme der Hundehaltung in Österreich --- Zusammenfassung des gleichnamigen Buchs von K. Kotrschal und B. Föger
ein Menschenrecht auf Hundehaltung
Menschen leben mit Hunden schon seit mindestens 14.000 Jahren zusammen viel länger als
mit allen anderen Haustieren. Der Hund begleitete die frühe Ausbreitung des Homo sapiens
über den gesamten Globus. Mensch und Hund durchlebten gemeinsam Steinzeit und Eiszeiten,
die letzte davon vor 10.000 Jahren. Danach wurden Menschen und ihre Hunde sesshaft und
gingen gemeinsam daran, andere Wildtiere zu domestizieren. Schon zu Zeiten der frühen
Stadtkulturen in Mesopotamien und Indien, 5000-2000 vor Christus, war der Wolf
eindeutig zum Hund gewandelt: Es gab bereits große und kleine Hunde und alle Hundetypen,
die wir heute kennen.Alle menschlichen Kulturen entstanden in Begleitung von Hunden. Daher vermutet man heute, dass dieses lange Zusammenleben auch in den sozialen Veranlagungen des Menschen Spuren hinterlassen hat. Dafür spricht, dass gerade Hunde bei Menschen als "soziale Katalysatoren" wirken. Umgekehrt verdankt der Hund dem Menschen seine Verbreitung über alle Kontinente. Aus diesem neuen Bild der einzigartigen Partnerschaft zwischen Mensch und Hund lässt sich geradezu ein Menschenrecht auf Hundehaltung ableiten: Denn ohne Hunde sind menschliche Gesellschaften unvollständig.
Verbesserung der persönlichen Lebensqualität
In praktisch allen Kulturen bedeutet der Besitz eines bestimmten Hundes - materiell wie
ideell - einen Wert, der sich sogar auf den gesellschaft-lichen Status des Besitzers
auswirken kann. Darüber hinaus erbringen Arbeitshunde, vor allem bei ihren traditionellen
Aufgaben im landwirtschaftlichen oder jagdlichen Bereich, eine wirtschaftlich messbare
Arbeitsleistung.In unserer heutigen Gesellschaft werden die meisten Hunde jedoch als Gefährten gehalten, ohne dass eine spezielle Arbeitsleistung von ihnen verlangt wird. Der Nutzen dieser Form der Hundehaltung lässt sich nur schwer in Geld ausdrücken, sondern fällt unter das, was man mit dem modernen Begriff "Wellness" bezeichnet: ein Beitrag zur Verbesserung der persönlichen Lebensqualität. So sind es heute vor allem die mit der Hundehaltung verbundenen Aufwendungen, die den Hund zu einem wichtigen Wirtschaftsfaktor machen. Nach konservativer Schätzung gibt es in Österreich rund 589.000 Hunde, für die pro Tier rund 1.000 Euro pro Jahr aufgewendet werden. Dazu kommen Einmalausgaben von mindestens 1.500 Euro. Hochgerechnet ergibt das einen jährlichen Gesamtumsatz von 680 Mio. Euro. Das sind rund 0,5% der gesamten Konsumausgaben und über 4 % der Ausgaben für Freizeitaktivitäten in Österreich - eine Wirtschaftsleistung, die nicht nur das Wohlbefinden und die Lebensqualität der Hundebesitzer steigert, sondern auch tausende Arbeitsplätze sichert. Insgesamt leben etwa 973.000 Österreicher - statistisch gesehen also rund jeder Achte - mit einem Hund im Haushalt. Daraus ergeben sich auch viele indirekte Wirtschafts-effekte: Denn der Hundebesitz hat Auswirkungen auf zahlreiche Konsumentscheidungen, vom Autokauf über die Urlaubsplanung und das Freizeitverhalten bis hin zur gesamten Wohnsituation.
Hunde können wahre Heldentaten vollbringen
Als spezialisierte Helfer des Menschen können Hunde viele verschiedene Aufgaben
übernehmen. Ihre leistungsfähigen Sinnesorgane, ihre Aufmerksamkeit, Schnelligkeit
und ihr Arbeitswille machen sie zu den verlängerten Augen, Ohren und Armen "ihrer"
Menschen: Einsatzhunde unterstützen Exekutivorgane, retten Menschenleben, erschnüffeln
Verschüttete, finden Suchtmittel und Sprengstoff. Andere speziell ausgebildete Hunde
schützen vor Einbrechern, assistieren Rollstuhlfahrern, hüten Schafe, dienen ihren
Besitzern als Jagdhelfer und zunehmend auch als Sportpartner.Solche Hunde können wahre "Heldentaten" vollbringen oder einfach nur unseren Alltag erleichtern. In Österreich stehen im professionellen Bereich (Exekutive, Heer, Rettungshunde, Jagd, Therapiehunde, Blindenführ- und Assistenzhunde, Sport) rund 11.000 dieser Spezialisten im Einsatz. Jährlich kommen etwa 2.000 Tiere neu dazu; ihre Ausbildung bewegt immerhin geschätzte 9,5 Millionen Euro pro Jahr.
In Summe verbessern
Hunde in vielfacher Weise das soziale Klima in der Gesellschaft
Hundehaltung ist nicht nur ein bedeutender Wirtschaftsfaktor;
auch die gesellschaftliche Bedeutung der "ganz normalen Hunde" wird meist weit
unterschätzt. Forschungsergebnisse zeigen klar, wie wichtig Hunde als Gefährten
für Menschen jeden Alters sind: Der Hund ist "sozialer Schmierstoff" und
"Katalysator" in Gesellschaft und Familie. Hunde sind höchst wirksam als
sozialpsychologische Arznei, mit einer langen Liste von Indikationen: Sie fördern
die Gesundheit ihrer Besitzer und begünstigen die emotionale, kognitive und
körperliche Entwicklung von Kindern - in einem so hohen Ausmaß, dass man hundeloses
Aufwachsen sogar als soziale Deprivation bezeichnen könnte.Hunde stabilisieren und verlängern das Leben alter Menschen, helfen in sich gekehrten Personen, sich zu öffnen, und sind begnadete Co-Therapeuten in fast allen Bereichen psychologischer Betreuung. Das wussten übrigens bereits Sigmund Freud und C.G. Jung, die in schwierigen Fällen die Assistenz ihrer Hunde in Anspruch nahmen. In Summe verbessern Hunde in vielfacher Weise das soziale Klima in der Gesellschaft. Sehr vorsichtig geschätzt entlasten diese psychosozialen Wirkungen von Hunden auf Menschen - durch erhöhte Sozialkompetenz, Entfall von Reibungsverlusten in der Wirtschaft. Einsparungen bei medizinischen Behandlungen und Pflegeleistungen etc. - die Allgemeinheit um insgesamt etwa 600 Millionen Euro pro Jahr.
589.000 Hunde in Österreich stellen nicht nur einen unbestrittenen sozialen Nutzen
für die Gesellschaft dar, sondern auch einen bislang unterschätzten Wirtschaftsfaktor.
Neben diesen positiven Auswirkungen verursacht Hundehaltung natürlich auch Probleme
und Schäden. So schnappen, beißen und kratzen gelegentlich selbst die friedlichsten
Hunde in bester Haltung, in Österreich bis zu 8.000 mal pro Jahr. Vor allem
ungenügend erzogene und mangelhaft beaufsichtigte Hunde bereiten sich und ihren
Haltern Probleme, wenn sie Angst und Ärger auslösen oder durch Bellen Unfrieden
stiften.Hunde können Verkehrsteilnehmer gefährden und städtische Räume verschmutzen. Wie andere Tiere sind sie potenzielle Keimträger und - wenn auch nur selten Allergieauslöser. Unbetreute Hunde landen in Tierheimen, die sich durch Spenden und Zuwendungen aus Steuerleistungen erhalten und damit letztlich der Allgemeinheit zur Last fallen. Insgesamt belasten die von Hunden verursachten materiellen Schäden die Gesellschaft mit (in diesem Fall bewusst eher hoch) geschätzten 50 Millionen Euro pro Jahr. In einer Gesamtbilanz muss diese Summe der positiven Wirtschaftsleistung und Nutzenstiftung durch Hundehaltung von zusammengerechnet über 1,2 Milliarden Euro gegenübergestellt werden. 589.000 Hunde in Österreich stellen nicht nur einen unbestrittenen sozialen Nutzen für die Gesellschaft dar, sondern auch einen bislang unterschätzten Wirtschaftsfaktor.
Der Hund IST integraler Bestandteil der
menschlichen Kultur, wie es in diesem österreichischen Buch"Faktor Hund"
dokumentiert wird. Vor 20 Jahren, 1986, erschien das hier abgebildete Buch "Mensch und Hund, Psychologie einer Beziehung" mit Datenbasis aus Deutschland. So wie das Titelbild des oben genannten Buches "Faktor Hund" in seiner Symbolik dem Titelbild dieses Buches von 1986 ähnlich ist, so ist es auch inhaltlich ähnlich strukturiert und kommt zu völlig vergleichbaren Ergebnissen. Dies Buch von 1986 ist allerdings eine wissenschaftliche Publikation und damit zwangsläufig tabellenbelastet und sprachlich mehr komplex als leserfreundlich. Deshalb fand es auch nur einen kleinen Leserkreis. Gerade in der duch die so pauschalen wie dummen "Kampfhunde-Verordnungen" aufgeladenen Stimmung in Deutschland wäre ein mehr populärwissenschaftlich gehaltenes Buch (als dies von 1986) zum Thema "Hund und Gesellschaft - Hund und der Einzelne" eine nötige Aufklärung und damit ein Segen!
Donnerstag, Mai 18, 2006
Probleme mit dem Sauberwerden ???
Zurück zum Thema : Als ich mit Doris Ehrenstein über dieses Thema telefonierte, da meinte sie sozusagen augenzwinkerd : "Scheint bei Bulldogs wirklich häufiger vorzukommen. Naja, die sind eben mehr Mensch als Hund. Kinder brauchen auch länger :-))!" Lachen ;-)))
Bei Rüden fällt das Pinkeln auch immer in die Kategorie "Markieren". Deshalb ist bei Rüden die Stubenreinheit etwas schwieriger zu erreichen - jedenfalls meistens. Zum Beispiel brauchte der eigensinnige ;-) Dackel meiner Schwester ein halbes Jahr, bis er zuverlässig stubenrein war. Ich hielt sein "im Haus Pinkeln" für eine klare Demonstration seines Selbstbestimmungswillens :-) und seines Markierungswunsches. Bei den Bulldogs dürfte der Dickkopf ähnlich ausgeprägt sein. Auch der Besuch von oder bei Hündinnen läßt Rüden häufig ihre gute Erziehung vergessen. Dann ist dies "im Haus Pinkeln" eine sexuelle Wunsch-Demonstration. Alle meine 5 Bulldog-Hündinnen waren mit spätestens 16 Wochen stubenrein (Wilma sogar schon mit 12 Wochen), und sie waren aus ganz verschiedenen Zwingern : Ziska (v.d. Eisenschmelz), Sarah (Pickwick), Alma (Pickwick), Wilma (Floral Garden), Frieda (Goomba). Und in unserem Bulldog-Freundeskreis gibt es meines Wissens nur 2 Rüden, die circa 6 Monate bis zu zuverlässiger Stubenreinheit brauchten. Aber, wie gesagt, Rüden sind in der Regel etwas schwerer sauber zu bekommen. ((Wie ist das bei Menschen-Jungs ? ;-)) Dies alles belegt aus meiner Sicht, daß ein verzögertes Sauberwerden NICHT die Rasse an sich betrifft, wie leider manchmal speziell Züchter behaupten. Es gibt gewiß bestimmte Zwinger und Zuchtlinien, auf die dieses Problem zutrifft, aber eben längs nicht auf alle!
Mittwoch, Oktober 24, 2007
Ratgeber: kluge Entgegnungen auf dumme Sprüche
Mehr fällt mir jetzt nicht ein. Dazu muß ich anmerken, ob wir humorvoll, scharf oder voller Spott antworten, das hängt vom Tonfall des Gegenübers und auch von seinem Gesamteindruck auf uns ab. Ich muß jetzt aber auch betonen, Faktor 100mal häufiger bekommen wir freundliche, herzliche und sogar bewundernde Kommentare zu unseren Bulldogs auf der Straße zu hören. Hier Beispiele :
Montag, Juni 19, 2006
Der Trend zum Zweit-Bulldog :-))
Hi ihr Lieben!
Sicher habt ihr euch schon gefragt, wie es meinen beiden Süßen so geht. Es war
absolut die richtige Entscheidung sich einen zweiten Hund anzuschaffen.
Bei uns zuhause geht es jetzt zwar nicht mehr ganz so beschaulich zu wie sonst, aber die Freude, die es einem macht den Beiden den ganzen Tag beim Spielen zuzuschauen, kann man mit Gold nicht auf-wiegen. Überhaupt hätte ich nicht gedacht, daß es soviel einfacher ist zwei statt einen Hund zu halten. Die beiden hängen sehr aneinander, sie teilen sich alles (auch unser Bett). Angus ist dank seiner guten Erziehung ein vorbildliches Beispiel für Mo, und so hat man viel weniger Probleme bei der Ausbildung der Kleinen. Sollte sich jemand von euch mal fragen, ob ein zweiter Hund im Haushalt sinnvoll wäre, kann ich nur sagen : JA !!!!! Viele liebe Grüße von Angus, Mo und Corinna
Frieda ließ sich den ganzen Nachmittag lang von den Milchzähnchen der Kleinen ihre Lefzen, Ohren und Beine "tackern". Sie ist ja selbst noch ein Hunde-Kind mit ihren gerade 12 Monaten - obwohl sie langsam wie ein großer Bulldog ;-) aussieht. Es war wunderschön, Frieda und Mo zuzusehen bei ihrem Spiel im Garten; besser als jedes Kino! Zwei Bulldogs ;-) sind wirklich eine Vollendung der Bulldog-Freude, dachte ich ....
Freitag, Mai 19, 2006
Probleme mit dem Sauberwerden ???
Zurück zum Thema : Als ich mit Doris Ehrenstein über dieses Thema telefonierte, da meinte sie sozusagen augenzwinkerd : "Scheint bei Bulldogs wirklich häufiger vorzukommen. Naja, die sind eben mehr Mensch als Hund. Kinder brauchen auch länger :-))!" Lachen ;-)))
Bei Rüden fällt das Pinkeln auch immer in die Kategorie "Markieren". Deshalb ist bei Rüden die Stubenreinheit etwas schwieriger zu erreichen - jedenfalls meistens. Zum Beispiel brauchte der eigensinnige ;-) Dackel meiner Schwester ein halbes Jahr, bis er zuverlässig stubenrein war. Ich hielt sein "im Haus Pinkeln" für eine klare Demonstration seines Selbstbestimmungswillens :-) und seines Markierungswunsches. Bei den Bulldogs dürfte der Dickkopf ähnlich ausgeprägt sein. Auch der Besuch von oder bei Hündinnen läßt Rüden häufig ihre gute Erziehung vergessen. Dann ist dies "im Haus Pinkeln" eine sexuelle Wunsch-Demonstration. Alle meine 5 Bulldog-Hündinnen waren mit spätestens 16 Wochen stubenrein (Wilma sogar schon mit 12 Wochen), und sie waren aus ganz verschiedenen Zwingern : Ziska (v.d. Eisenschmelz), Sarah (Pickwick), Alma (Pickwick), Wilma (Floral Garden), Frieda (Goomba). Und in unserem Bulldog-Freundeskreis gibt es meines Wissens nur 2 Rüden, die circa 6 Monate bis zu zuverlässiger Stubenreinheit brauchten. Aber, wie gesagt, Rüden sind in der Regel etwas schwerer sauber zu bekommen. ((Wie ist das bei Menschen-Jungs ? ;-)) Dies alles belegt aus meiner Sicht, daß ein verzögertes Sauberwerden NICHT die Rasse an sich betrifft, wie leider manchmal speziell Züchter behaupten. Es gibt gewiß bestimmte Zwinger und Zuchtlinien, auf die dieses Problem zutrifft, aber eben längs nicht auf alle!
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