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Cornelias 'Bulldog Blog' ...
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English Bulldog Netzwerk für Kenner und Freunde |
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Archiv-Organisation vom 15. Juli 2009:
Archiv Mai 2005 - August 2008 : Die Beiträge zu diesem Thema - von September 2008 bis heute - erreichen Sie über das Thematische Inhaltsverzeichnis in den jeweiligen Monatsarchiven.
Dienstag, Juli 22, 2008
Heute ein Appell von Gastbloggerin Anke Teloudis : Keine Händlerwelpen kaufen !
Ein Taschentuch, das viel zu schnell nass ist! Ein Herz, das sagt: komm mit mir, ich schütze Dich, will Dich lieben und alles für Dich tun !!! Und... ein Verstand, der sagt "Du leistest Beihilfe" ... Wenn Du nur eines dieser Kleinen hier rausholst, werden drei nachrücken... wird wieder eine Hündin gedeckt, mit Glück selbst gebären oder ihre Kleinen zum drittem, vierten Mal aus dem Leib geschnitten bekommen.... Bis ihre Kräfte erschöpft sind, und sie...?
NEIN, SCHLUSS ...., das will doch keiner hören oder lesen !
Ich bitte Euch, die Leser dieses Blogs, seht Euch auf dieser Seite mal um : "Hinsehen statt Wegschauen". Stellt Euch vor, es wäre Eure Hündin, Euer Rüde - Euer geliebtes Hundekind... Mit der Betreiberin dieser Seiten, Frau Kathrin Hansen, halte ich Kontakt und sie berichtete speziell über unsere Englischen Bulldogs :
"Englische Bulldogs sind leider sehr beliebt, und man findet sie in vielen Hundeläden. Sie sehen
als Welpen so "knuffig" aus, passen einfach zu gut ins Baby-Schema mit ihren dicken Beinen und dem
kräftigen Körper - leider! .Vielleicht haben Sie ja auch den Aufklärungsfilm, den ich mit dem ETN gedreht habe, gesehen? Sie finden diese 30-minütige Reportage (welche man sich kostenlos runterladen kann), auf meiner Projektseite, dort unter Reportage "Der Hund als Ware"... Wir haben in einem schrecklichen Laden zwei Bulldoggen gefilmt, die ihre Wachstumszeit in diesen Glasboxen verbracht haben... die Knochendeformierungen waren mehr als deutlich zu sehen, die Hunde nicht in der Lage, überhaupt zu laufen - von den seelischen Folgen ganz abgesehen." Ich appelliere an Euch Bulldogger, an Euer Herz, Euer Gewissen ..... Eure Menschlichkeit
Nennt die Dinge beim Namen .... erzählt im Freundes- und Bekanntenkreis von diesen Bildern und Schicksalen.
Verdammt, - ja ich meine es so! - verdammt diese Art von Handel, von Gier, von Macht,... Und - ich weiss, jetzt kommt das Schwerste: wenn Ihr so ein Elend seht - seid stark, weint, schreit , tobt, von mir aus prügelt auch - aber: Bitte - kauft nicht! Ihr schafft nur Platz für den Nächsten... Eure Anke Teloudis - gerade mal wieder mit Tränen der Wut....
Donnerstag, Juli 10, 2008
Welch süßer Welpe!!
Montag, Mai 19, 2008
Hinweise zum Kaufvertrag eines Welpen
Zwei rechtliche Kernpunkte aus Haltersicht Aus Haltersicht ist bedeutsam, dass Werbe-Angaben in Verkäufer-Announcen über die Welpen - wie z.B. "gesund" oder "kinderlieb" - zu zweifelsfreier Haftungspflicht des Verkäufers führen, wenn diese Angaben nicht uneingeschränkt erfüllt sein sollten.
Ebenso bedeutsam aus Haltersicht ist, dass die 2jährige, gesetzliche Haftung des Verkäufers
bei "Mängeln" (Krankheiten usw.) nicht ohne weiteres ausgeschlossen werden kann.
Dazu ein Zitat aus der Seite der Kanzelei Hecker: ."Zuerst sei hier angemerkt, dass es bei der Beurteilung, ob es sich um einen Hobbyzüchter oder einen Unternehmer handelt, allein auf die Bewertung nach § 14 BGB ankommt. Einordnungen nach dem VDH oder steuerliche/gewerberechtliche Erwägungen oder des Tierschutzgesetzes stehen hier außen vor. Als Unternehmer nach § 14 BGB gilt grundsätzlich jede natürliche oder juristische Person, die am Markt planmäßig und dauerhaft Leistungen gegen Entgelt anbietet. Dabei muss noch nicht einmal eine Gewinnerzielungsabsicht vorhanden sein. Die Gewinnerzielungsabsicht wird vermutet, wenn entgeltliche Geschäfte vorgenommen werden. Nach dieser weitreichenden Definition dürfte jeder Hundezüchter, der regelmäßig züchtet, als Unternehmer einzustufen sein." Die rechtliche Stellung des "Verbrauchers", (in diesem Fall des Welpenkäufers), ist gegenüber der Stellung des "Produzenten", (in diesem Fall des Züchters), seit 2002 deutlich gestärkt!
Freitag, März 28, 2008
Wolfsväter - Bulldogväter
Bei den Hunden ist es ähnlich: nur gibt es eine Wurfkiste statt einer Wurfhöhle. Aber die Mutterhündin läßt (in aller Regel) auch erst andere Hunde in die Nähe ihrer Welpen, wenn diese circa 5 Wochen alt sind und entwöhnt werden.
Beebob gestattet (wie ein Wolf) den Welpen nicht, weit in den Garten wegzulaufen; er beschäftigt sie in der Nähe des Hauses, zur Not rollt er sie wie einen Ball zurück zum Gehege. Schafft er es nicht alleine die gesamte Rassebande in Hausnähe zu halten, dann bellt er tief und sehr speziell Mutter Wilma zur Hilfe herbei.
Bei den Wölfen ist nicht jedes Rudelmitglied an Welpenspielen interessiert, da gibt es ganz individuelle Vorlieben oder eben auch nicht. Bei Hunden ist auch das ähnlich: Rafaela warnt, daß manche Rüden sich durch Welpen nur belästigt fühlen und dann durchaus für die Welpen gefährlich werden können. Ein "Welpenschutzprogramm" ist nicht in jedem Rüden instinktiv angelegt...
Montag, Dezember 31, 2007
Gedanken (und eine Info) zum Tierschutz
Wenn wir auf 2007 zurückblicken, so war dies kein schlechtes Jahr für Hunde, zumindest in Österreich. Dort wurde das Tierschutzgesetz verschärft : in Österreich ist es ab 2008 verboten, im "öffentlichen Raum", also auch im Internet, mit Hunden zu handeln. Österreich ist hier ein gutes Vorbild, das hoffentlich in anderen Ländern Schule machen wird.
Unter meist qualvollen Bedingungen werden Welpen als Massenware produziert, ...
In Mitteleuropa hat sich eine ganze Szene etabliert, die gewerbsmäßig Hundehandel betreibt. Unter meist qualvollen
Bedingungen werden Welpen massenhaft produziert, um dann über oft tausende Kilometer
transportiert und dann in Deutschland vermarktet zu werden. Die Abnehmer können hiesige Hundehändler
sein, aber uns wurde auch berichtet, dass unseriöse Züchter mit solchen Welpen oft ihre Würfe
preisgünstig "vergrößern". Über Kleinanzeigen mit Handynummern kann man dann sein vermeintliches Schnäppchen,
eben einen oft kranken Bulldog, erwerben. Ich kenne Menschen, die so ihren Bulldog einkauften. Meistens waren diese Leute nur naiv und uninformiert über die betrügerischen Tricks dieses "Gewerbes". Daß hinter diesen Händlern oft Tierquälerei und Ausbeutung der Muttertiere steht, das war ihnen nicht klar. Aufklärung, Aufklärung, das ist im Grunde die Hauptaufgabe auch dieses Blogs.
Es gibt aber auch Welpenkäufer, die nicht naiv oder leichtgläubig sind, sondern die einfach für wenig Geld einen Statushund wollen, und die deshalb beim "Schmuddelhändler" kaufen.
Persönlichkeitskrücke Statushund
Solche Menschen kenne ich auch. Es ist ihnen gleichgültig, ob ihr Hund viel oder wenig Bewegung, ob er viel oder
wenig Aufmerksamkeit braucht.
Sie versuchen nur ihre Bedürfnisse nach Anerkennung über einen "wertvollen" Besitz zu befriedigen : so soll
ihnen z.B. ein Bulldog oder ein teures Auto als Persönlichkeits-Krücke dienen. Ist es ein Auto, dann ist das für
diesen schmerzfrei. Ist es aber ein Bulldog oder ein anderer "wertvoller" Hund, dann ist die Haltung bei Menschen
mit solchen Persönlichkeits-Schwächen oft grenzwertig zur Tierquälerei!Für 2008 wünschen wir allen Bulldoggen und allen Bulldoggern Gutes und Freude!
Sonntag, Dezember 9, 2007
Heute antwortet Gastblogger(in Elsa) Emmanuel Müller Ball ist nicht gleich Ball
Es ist natürlich die Rede von der menschlichen Unkonsequenz gegenüber uns treuen Geschöpfen. Wie oft haben sie uns hoffnungsvoll angegrinzt und einen bunten, quietschenden Ball in der ausgestreckten Hand gehalten ? Wie oft sind wir aus schönen Träumen plötzlich aufgeweckt worden, damit sie uns diesen Ball zeigen konnten, den sie dann dummerweise weg geworfen haben, und den wir dann, noch ganz schläfrig, für Frauchen oder Herrchen zurückholen mussten ? Natürlich haben wir die Lektion verstanden. Wenn die dann aber eines Tages auf die schier wahnsinnige Idee kommen, sich einen kleinen Tannenbaum ins Haus zu holen, und dem dann auch noch zahlreiche solcher Bälle an die Äste hängen, darf man nicht mehr zeigen was man gelernt hat ? Dabei ist das doch pure Verschwendung. Haben die denn nicht verstanden, dass Bäume nicht spielen ? Bald werden die noch Steine auffordern ihnen hinterher zu rollen.
Also, mir hat ja mal ein alter Bulldog erzählt, er habe Menschen
gesehen, die Hühnereier in einer Wiese versteckt haben, um später ihren
eignen Kindern glaubhaft versichern zu können ein Hase (!) hätte die
gebracht.
In Anbetracht des Preises von 300 Euro pro Welpe gehe ich davon aus,
dass es sich hier um Händlerhunde aus Polen oder Rußland handelt. Also nicht darauf
hereinfallen!
Morgens am 9.12.07
Stu googelte die Absenderadresse dieser Antwort und wurde fündig!
Die englische Seite
fraudwatchers (Betrugs-Wächter) nennt u.A. diese email-Adresse als Betrügern zugehörig,
die weltweit Hunde aller Rassen aus Kamerun anbieten. Dort ist (danke!) auch eine Liste
weiterer Betrüger-Emailadressen und Webseiten aufgeführt!
Betrugsopfer und auch ein Bulldog-Züchter, von dessen Webseite Welpenfotos gestohlen
wurden, beschreiben auf dieser Seite ihren Ärger mit diesen Betrügern!
Donnerstag, November 29, 2007
Wie sich ein Bulldog-Kopf entwickeln sollte
1.) Die Kopfgröße Der Bulldogkopf ist groß, größer als der Kopf anderer mittelgroßer Rassen. Der Bulldog-Welpenkopf sollte aber nicht von Anfang an sehr groß sein, sondern sich langsam auswachsen : das heißt ein Rüdenkopf kann bis zu 2 1/2 Jahren zur vollen Ausprägung brauchen. Hier ein Beispiel eines guten Bulldogkopfes. Großköpfigere Zuchtlinien sollten gemieden werden. Die Gründe :
Gehirnschäden durch zu viel Hirnwasser
Defizite im Instinktbereich
zu große Augenhöhlen
2.) Die Nase: Der Naserücken sollte kurz, aber nicht extrem kurz sein! Außerdem ist eine übergroße Nasenfalte von Übel.
die Atmung behindert
Herd für chronische, oft juckende ...
3.) Der Unterkiefer Der Unterkiefer des Bullgogs soll hochgewölbt und die unteren Schneidezähne wie mit dem Lineal gezogen in einer Reihe stehen, so wie beim Wolf.
untertypisierter Ausdruck
die Elterntiere ansehen
4.) Die Kopfform insgesamt Der Welpen-Bulldogschädel sollte länglich sein und noch nicht so quadratisch, wie der ausgewachsene Bulldogschädel.
nicht kompetent in Geburtshilfe
widernatürliche Qualzucht
Kopfform der Eltern und Großeltern
Friedas Züchterin Dianne Benham (USA) behält nur Hündinnen, die nach menschlichem Ermessen natürlich werfen können. Hier ein Foto natürlich geborenen Geschwister von Frieda. Ach ja, ihre prächtige Cousine Berta darf ich hier natürlich nicht vergessen :-)
Und ein besonders schönes Foto aus dem G-Wurf vom Georgshof, auf dem man Vater Beebob mit Sohn Egon sieht. Auch dieser Wurf kam ohne Kaiserschnitt zur Welt! Beebobs Kopf ist ein guter, ziegelsteinförmiger Standard-Rüdenkopf, sein Sohn hat den noch etwas länglichen Welpenkopf. Wie schön - im Sinne des Standards - Egons Kopf geworden ist, das können wir HIER sehen :-) Und dass diese Welpen viel Verstand in ihren Köpfen haben, das erzählen die Geschichten, die ihre begeisterten Besitzer über sie für diesen Bulldog-Blog schreiben :-)
Donnerstag, Oktober 14, 2007
Käthchen
- oder manche Träume erfüllen sich :-)
Rafaelas Liebe zu Käthchen beruht auf Gegenseitigkeit : Käthchen ist aufgeblüht, da sie nun IHREN Menschen hat, denn Rafaelas Rudel ist klein, sie hat nie mehr als 4 bis 5 Bulldogs im Haus, und keine weiteren zusätzlich außerhalb des Wohnhauses. Käthchen ist sehr stark auf Menschen bezogen, und IHRE Menschen hat sie nun bekommen :-) Auch Papa Bernd liebt Käthchen sehr :-) Rafaela verwöhnt ihr "Traum-Käthchen" mit riesengroßer Liebe - vergleichbar - natürlich nur so in etwa - mit diesem Superleckerli ! Und Käthchen läßt Rafaela aus Angst, sie und ihre Liebe wieder zu verlieren, kaum aus den Augen und heult wie ein Wolf, wenn Rafaela rausgeht. Rafaela schmust und herzt sie aus lauter Glück, sie zu haben, auch wirklich viel. - Wie ein Wolf heult Käthchen übrigens auch, wenn sie raus muß zum Pippi machen :-)) Ihre Geschwister Chilli und Kosmo brummen dagegen in den verschiedensten Tonlagen, so wie kleine Bären :-)
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Beebob ist in Käthchen verliebt! Bei der 1. Begegnung der Beiden wieß sie ihn in seine
Schranken: "Überfallen unerwünscht!" Das akzepierte er sofort und brachte ihr
galant einen Kong als Begrüßungsgeschenk
:-) Die Beiden sind ein herrliches Paar, und ich
bin gespannt auf die zukünftigen Babys von ihnen.
Es gab ein wunderschönes und hochprämiertes "Käthchen" in den 70er Jahren. Sie war die Tochter von Anka, der ebenfalls hoch prämierten Zuchthündin von Doris Ehrenstein. HIER ein Foto von diesem früheren Käthchen, seiner Mutter Anka und seiner Großmutter Pearl. (Das Foto stammt aus dem Jahrbuch 77/78, welches ich damals für den ACEB herausgab.) Alle 3 Hündinnen konnten natürlich gebären und wurden weit über 10 Jahre alt. Dieses Käthchen war der Liebling aller. Sie war mein Vorbild bei der Namensgebung für (Friedas und James´ Tochter) Käthchen, welches nun glücklich bei der es so sehr liebenden Rafaela lebt :-)
Dienstag, September 18, 2007
Heute spricht Gastbloggerin Jutta Nolte Hundehandel, Bestellung per Internet!
Gemeint sind hiermit nicht seriöse Züchter (es gibt sie wirklich noch), sondern jene Hundevermehrer, die unter unvorstellbaren hygienischen Verhältnissen auf Teufel komm raus Welpen wie am Fließband in heruntergekommenen ausgedienten Kuh- oder Schweineställen auf Bestellung produzieren; sowie Hundehändler, die alles aus diesen sogenannten Züchtungen, was sich gerade gut verkaufen läßt, hauptsächlich aus dem osteuropäischen Ausland, aufkaufen.
... jedes Mittel recht!
Der "Modetrend Hund" ist zu einem einträglichen Geschäft geworden. Um an das
schnelle Geld zu kommen ist diesen "Menschen" jedes Mittel recht.
Wer versucht gegen diese Mißstände vorzugehen, sie öffentlich zu machen, der
muss mit schlimmen Folgen rechnen. Wie man hört
ist diese Palette groß und unerschöpflich. Von Anschlägen auf Häuser und Personen
bis hin zu Morddrohungen ist alles vertreten.Anzeigen werden diese Hundehandel-Mafia nicht von ihren gewalttätigen, kriminellen Methoden abhalten! Diese Täter tauchen einfach immer wieder ab. Schuld an all dem großen Tierelend ist mal wieder der Mensch! Der Mensch unter uns, der ohne viel nachzudenken ein Tier für wenig Geld, ja fast zum Nulltarif, dafür aber mit "1 A Papieren" haben möchte. Der Mensch, der jedem nach außen hin zeigen muß, was er sich leisten kann...
... schwerkrankes Tier eingehandelt ...
Dass man im Osteuropäischen Ausland an jeder Ecke für ein paar Euro die Papiere
bekommt, die dem "Dummen Käufer" samt Hund mitgeliefert werden,
darüber macht sich keiner Gedanken. Oft entwickelt sich das "Schnäppchen" als
Faß ohne Boden, nämlich dann wenn man merkt, dass man sich ein schwerkrankes
Tier eingehandelt hat, dessen Tierarztkosten den Welpenpreis eines
verantwortungsvollen Züchters um ein vielfaches übersteigen, hinzu kommt das
Bangen um das Leben des Tieres. (Siehe z.B. den Beitrag unten über die Demodikose.)
Als nichts mehr ging dann ins Tierheim ...
Mir selbst ist ein Fall bekannt, wo vor Jahren ein
bestellter Welpe von Belgien in eine süddeutsche Großstadt per Fracht geschickt
wurde. Unvorstellbar, aber dem Tierheim lag später bei der Abgabe des Hundes der
Frachtbrief vor. Also verpackt wie eine Ware, in einer Kiste mutterseelen allein
verschickt ging der kleine Kerl auf Reisen. Dieser Hund war dann schwer
verhaltensgestört. Wurde von seinen Besitzern, weil
sie nicht mit ihm fertig wurden, auf dem Balkon gehalten. Als nichts mehr ging
dann ins Tierheim abgeschoben. Mehrere Vermittlungsversuche schlugen fehl.
... die dem "Dummen Käufer" samt Hund ...
Mitte März diesen Jahres wurde Dank eines aufmerksamen Menschen ein illegaler
Hundehandel vorerst von der herbei gerufenen Polizei gestoppt.
Man hatte beobachtet wie ein rumänisches "Züchterpaar" an einer Raststätte
Bulldog-Welpen verkaufte. (Ein Handel, der per Internet zu Stande gekommen war)
Im Kofferraum eines Kleinwagens (Seat Marbella) befanden sich 13 Welpen. Auf
Grund Ihres Alters (unter acht Wochen) natürlich nicht geimpft.
Dafür aber mit "besten" (gefälschten) Papieren ausgestattet. Der Preis 195 Euro pro Stück.
Übrigens kaufen auch manche "Züchter" solche Welpen auf, und verkaufen sie dann an den "Dummen Kunden" zum "preisgünstigen Züchterpreis" von 1000 bis 1500 Euro weiter. Der normale Züchterpreis liegt bei 1500-2000 Euro.
... naive oder verantwortungslose zukünftige Hundehalter ...
Die Tatsache, dass die Welpen bekanntermaßen nach nur wenigen
Wochen von Mutter und Geschwistern getrennt wurden läßt auch darauf schließen, um
welch naive oder verantwortungslose zukünftige Hundehalter es sich hier handeln würde :
denn dass diese zu frühe Trennung später negative Auswirkungen auf das Sozialverhalten der
Tiere haben wird, das schien niemand wirklich zu interressieren.Solange es einen Markt für diesen tierquälerischen "Geiz ist geil"-Hundehandel gibt, solange wird dieses Elend so weitergehen!
Soviel zum günstigen Kauf per Internet!
Vorerst wurden die Tiere in amtliche Verwahrung genommen und im hiesigem Tierheim
unter Quarantäne gestellt. Es stellte sich heraus, dass in der Heimatregion der
Welpen im Jahre 2005 insgesamt 27 Fälle von Tollwut registriert wurden.
Sämtliche Hunde waren von Kopf bis Fuß total verwurmt. Der rumänische Tierarzt hatte
dem Transport und der Abgabe der Tiere zugestimmt. Soviel zum günstigen Kauf per
Internet!
Tiernothilfen oder Tierheime sind gegenüber diesen "Geiz-Hundekäufern" immer noch die bessere Alternative für den Hund, denn von dort können sie von tatsächlichen Hunde-Freunden übernommen werden. Als absolute Rottweilerfans kamen wir über eine Tierheim-Nothilfe Mitte der 90ger Jahre zu unserem ersten über alles geliebten Englischen Bulldog 'Gismo'. Viele liebe Grüße, Jutta, Emma-Bella-Lola und der Rest vom Rudel
Tel.: 0561 516473
Sonntag, Mai 13, 2007
Heute ist Muttertag, Friedas Muttertag :-)
Frieda verbringt die ersten 8 Wochen ihrer Welpen mit diesen bei Birgit (Zuchtmiete). Ich selbst war und bin nahezu Dauergast bei Birgit : einmal um bei Frieda zu sein, und zum anderen, weil es eine ungeheuer spannende Sache ist, wie sich die Welpen entwickeln. Die 6 Babys von Frieda sind so lieb, ich kann es gar nicht sagen. Völlig ausgeglichen, jammern oder schreien nie, schmusen und spielen miteinander, mit Frieda und mit meiner Hand, wenn ich dort bin. Sie geben "Pfötchen", wenn sie Aufmerksamkeit wollen. (Pfotenarbeit ist ein Markenzeichen von Frieda :-). Am 12. Tag konnten alle 6 Welpen schon auf ihren Hinterbeinchen stehen, um an die obere Zitzenreihe von Frieda heranzukommen; und mit 3 Wochen liefen alle 6 herum und begannen die Welt zu erkunden ;-)
Ich konnte bei aller grundsätzlicher Verhaltensähnlichkeit der Welpen aber auch schon früh individuelle Eigenarten und kleine Unterschiede in ihrem jeweiligen Temperament beobachten. In jedem dieser sechs Winzlinge sind schon die eigene Persönlichkeit und wahrscheinliche Vorlieben erahnbar!
Frieda war bis Mitte der 3. Woche noch vorzugsweise die Milchbar. Ab dann begannen die Kleinen die ganze Frieda zu beschnuppern und ihre Ohren, Lefzen und Pfoten zu endecken und spielerisch zu lieben :-) - und menschliche Hände und Haare auch :-)
![]() Kashwitna, die Erstgeborene, robbte beim 1. mal gleich hinter Kosmo zu mir hin; sie ist sehr lebendig und verspielt, schmusig, und sie beachtet aufmerksam, was so um sie herum vorgeht. Grundsätzlich ist jede Zitze für sie interessant. Halbgesättigt geht sie oft zu Friedas Kopf und leckt und zwickt sie voller Freude. Dann geht sie zurück zu den Zitzen um weiterzutrinken. Sie animiert ihre Geschwister gerne zum Spielen :-) und sie liebt es hingebungsvoll meine Hände zu erkunden, so wie sie alles mit Hingabe macht. Käthchen, Katmai Kate zeigte sehr schnell Muttergefühle und Verantwortung : als Klondike Goldie einmal wegen Blähungen weinte, robbte sie zu ihr hin und tröstete sie durch Anstupsen und Schmusen. Sie ist die "Soziale" im Rudel. Fiept einer, dann geht sie gleich hin um zu sehen, daß alles in Ordnung ist :-) Käthchen wurde schnell so nebenbei zur Schwersten : sie liegt immer still und genüßlich an einer der unteren Zitzen und schert sich nie darum, was die anderen für Zitzen haben. Das würde ja auch nur vom Trinken ablenken ;-) Sie schiebt sich nicht in den Vordergrund, sondern wartet erst mal ab, bis sie ihre Chance sieht.
![]() Ketchikan Kurt, der 2. Rüde, ist stark, gemütlich und schmust viel. Außer Hunger bringt ihn nichts aus der Ruhe. Hat er Hunger, dann trommelt er auf die Zitzen, daß die ganze Frieda wackelt ;-). In diesen Situationen merkt man, dass er ein kleiner "Herrscher" sein kann. Er wächst und gedeiht in Ruhe, und er ist souverain und freundlich zu seinen Geschwistern. Besonders nah scheint er sich seinen Bruder zu fühlen. Ist er satt, dann zeigt er Geduld in allen Situationen. Ich bin sicher : nichts wirft diesen so liebenswürdigen wie starken Kerl um - solange er geliebt wird! Kivalina ist eine sehr wache und sportliche Bulldoggin. Sie scheint mir zäh und zierlich wie Frieda zu werden. Jedenfalls trainierte sie das Laufen als Erste mit viel Konzentration und Ehrgeiz. Einmal knirrte (Welpensprache für knurrte :-) sie entschlossen einen Plüschball an, als dieser in einer Ecke festklemmte, in die sie selbst den Ball mit ihrem Pfötchen gerollt hatte :-) Und sie hält gut Maß: nie mehr trinken als man zum Wachsen braucht, um fit zu bleiben fürs spielerische Welterkunden und glückliche Schmusen :-)
Frieda ist als Mutter ziemlich professionell :
Helen Babby aus Kalifornien mailte: Bulldogfreundin Kathrin Gawlik und ihre Emma schickten Frieda nach der Geburt ihrer Sechslinge :-) die Empfehlung, etwas besonders Gutes zu sich zu nehmen:
Liebe Frieda, Liebe LeserInnen, die HP von Frau Lammert lohnt einen Besuch! Danke Kathrin für diesen Tipp!
Dienstag, April 3, 2007
Der Hundehandel ist aktiv und gefährlich!
Im engen Käfig hatten diese Bulldogwelpen schon eine lange Reise durch die Ukraine, ganz Polen und halb Deutschland hinter sich. Glücklicherweise waren die Welpen zusammengelassen worden, so war wenigstens zunächst ein Rudelgefühl geblieben in all diesem Schrecken, der für sie begonnen hatte. Was wird sie noch alles nach diesem (Rück-)Transport erwarten ???
... Marktwert bis zu 15.000 Euro
Ein Bulldogbesitzer informierte uns, dass eine Ladung Bulldog-Welpen einen Marktwert bis
zu 15.000 Euro hat. Viel Geld und erst recht viel Geld, wenn man sich die
Einkommenssituation in der Ukraine anschaut.
Der Hundehandel blüht, gerade auch mit Rassen wie dem Bulldog, wo ein Welpe
um die 1.500 Euro kosten kann. Die Profitgier führt Regie! Der Bulldogbesitzer informierte weiter:
In Deutschland werden allein offiziell 400 Mio. Euro pro Jahr
mit der Hundezucht umgesetzt. Der inoffizielle Umsatz obendrauf ist wahrscheinlich
noch einmal soviel. Und diese Leute sind gefährlich; eine Käuferin berichtete mir, dass sie massiv bedroht wurde,
als sie entdeckte mit ihrem Welpen (er war ein Mischling) betrogen worden zu sein und klagen wollte.
Der Kauf eines Bulldogs - auch direkt beim Züchter - ist Vertrauenssache! (Siehe auch "Tipps zum Welpenkauf", Link in der grauen Spalte rechts.)
Deshalb kann man immer nur warnen: Bitte kaufen Sie ihren Welpen nur DIREKT
bei einem seriösen Züchter!
Aber selbst wenn man dies tut, ist man vor Betrug mit Hundehandel nicht gefeit. Denn es gibt auch nicht wenige
unseriöse Züchter.
Ein beliebter Trick ist das Ergänzen von Würfen mit importierten Welpen.
Oder gar das Erfinden ganzer Würfe samt vermeintlichem Muttertier - ohne Gesäuge. Und Zuchtverbände oder Zuchtvereine, die
"Papiere" ausstellen, gibt es zu Hauf. Es ist zu loben, dass der Zentralverband Zoologischer Fachbetriebe Deutschlands e.V. sich selbst verpflichtet hat, auf den Handel mit Hunden zu verzichten. Ein allgemeines Verbot des Hundehandels wäre sehr wünschenswert.
Mittwoch, November 8, 2006
Spielen, spielen und glücklich sein
Im Schweizer FCI-Bulldog-Zuchtverband (SCEB) ist einiges in Bewegung geraten. Die Gesundheitsprobleme werden nicht mehr länger totgeschwiegen, und erste Anweisungen an Zuchtrichter, in Zukunft die Atmungs- und Bewegungsfähikeit bei ihren Bewertungen mehr zu beachten, sind schriftlich rausgegangen. Das ist ein erster Schritt in Richtung Hoffnung :-))) auf eine Zukunft für unseren Bulldog.
Freitag, August 18, 2006
Besuch bei 1en Tag alten Bulldog-Babys :-)
Als ich im Floral Garden ankam begrüßte mich als Erster mein Liebling Gino überwältigend freudenvoll - ich liebe diesen Hund wirklich. Birgit sagt, jeder wolle ihn haben, das läge an seinem glücklichen Wesen und seinen großen, so intensiv strahlenden Augen. Dann ging es ins Welpen-Haus zu den 6 Winzlingen, 4 Mädchen und 2 Rüden. Mama Shiny begrüßte mich freundlich und leckte mir gleich die nackten Füße, als wären diese auch pflegebedürftige Babys :-) Wir legten die Welpen an, Shiny war ganz still und geduldig dabei, es tat ihr offensichtlich gut. Und ich staunte sehr, wie unterschiedlich diese 3 Stunden alten Welpen sich dabei schon verhielten !!
Was mich aber am stärksten beeindruckte : sie wuchsen zusehens, wirklich, man konnte zusehen : abends waren sie schon deutlich größer als morgens - und das kleine hektische Mädchen hatte nach 4 Tagen sein Geburtsgewicht ver-doppelt und war etwas gelassener geworden - quirlig wird sie aber bleiben. Birgit und ich schliefen im Welpenzimmer; es war bei diesem heißen Wetter auch dort schrecklich heiß. Ich habe Mama Shiny bewundert, wie unbelastet sie durch diese Hitze ihre Babys versorgte. Sie ist eine Tochter der brasilianischen Hündin mit der riesenbreiten Luftröhre und super fit. Der Vater dieses Wurfes ist nicht "Gino", sondern der alte "FloralGarden-Star" (und Wilmas jüngerer Halbbruder) Robbie. Birgit zieht sich auf diese Art zwei nicht zu nah verwandte Zuchtlinien heran. Eine dritte wird noch folgen.
Anmerkung 1.3.10:
Diese drei Tage lang waren die drei "Haushunde" Gino und die zwei alten Hündinnen Sunny
(8) und Babsy (11) im Haus und Hof meine Begleiter;
Gino sogar auf Schritt und Tritt. Abends lag meist Gino in meinem
linken, Sunny in meinem rechten Arm und Babsy an meinen Füßen. Ich hatte nicht gewußt,
welch starke, freudige innere Ruhe diese selbstverständliche, sprachlose Zusammengehörigkeit inmitten
eines Rudels erzeugt. Diese Ruhe macht ganz stressfrei.
Ich war den Bulldogs dankbar für diese wundervolle Erfahrung!
Das WELPENrudel machte mir klar, daß Hunde mit einem dominant starken Bedürfnis
nach Nähe geboren werden. Dieser innere Trieb, den anderen immer nah zu sein, erzeugte
im Welpenrudel ganz offensichtlich als Nebenprodukt den Futterneid : dieses
"nahe-sein-wollen" wurde
in Bezug auf die Zitze des anderen als "daran-teilhaben-wollen" ausagiert.
Da dieses Verhalten bei ausgewachsenen Hunden zu Beißereien führen würde,
ist dort der Futterneid,
das "Teil-haben-wollen", durch hierarchische Strukturen im Rudel neutralisiert...
Sonntag, Juli 9, 2006
Ein "Domino"-Baby ;-)
Donnerstag, Juni 29, 2006
Babys .... :-)) ... ... Menschen- und Bulldog-Babys :-))
Dies Foto links gefällt mir sooo sehr !!! Es scheint, als würde die kleine Sarah Dixie anlächeln; und als würde Dixie Sarah-Baby bewundern und bemuttern ! Dixie geht so wundervoll sanft und vorsichtig an den Menschen-Welpen ;-) heran - diese Liebe ist zauberhaft schön ! Dies Foto zeigt eine der innigsten Szenen zwischen Bulldog und Kind, die ich kenne :-)) Es heißt wirklich nicht umsonst : Bulldogs sind wahre Kinderfreu(n)de !
Kleine Anschleichstory und dann der
fragende Blick (als ich Sarah weggenommen habe)
"WO ist MEIN Baby!?!"
Hallochen!
Dixie hat ihn nun für sich entdeckt ;o)
Im letzten Herbst, als Dixie noch ein Bulldog-Baby war, mailte Xenia diese wunderschöne Foto-Sequenz : Bild 1, Bild 2, Bild 3, Bild 4. Yacuma ließ Dixie in allem gewähren! :-)
Es ist wohl klar, wer hier ein Mädchen und wer ein Junge ist ;-))) Die Kleidung verrät es !
Und Schmuck, Tücher und Bänder machen auch "Leute" :-) Das blaue Geschirr von "MOs" Wurf-Schwesterchen "Emma Culbreth" wirkt hier wie feinster Seiden-Schmuck :-)
Dienstag, Juni 27, 2006
Alte Postkarte mit Bulldog-Welpen
Donnerstag, Juni 15, 2006
Ein gesunder, schöner Bulldog-Wurf :-) Ich habe wieder Hoffnung seit der Weltsiegerausstellung :
"Modell-Show" zur Kür der Super-Brustumfänge :-(
Die VDH/FCI Weltsiegerausstellung 2003 in Dortmund war ein tiefgreifender Schock für uns
Besucher vom VdFEB.
Die meisten der Ausstellungsbulldogs hatten eine extrem breite und tief hängende
Vorderfront; das heißt die Brust war etwa doppelt so breit wie ein Vorderbein lang war!
Auf uns wirkten diese Ausstellungsbulldogs durch ihre Fehl-Proportionierung wie eine
absurde Karikatur ihrerselbst.
(Vergleiche dagegen den gezeichneten Standard-Bulldog in der Spalte rechts.)Und zu unserem Entsetzen zeigten viele Ausstellungs-Bulldogs größere Konstitutions- und Atmungprobleme. Wir fühlten Mitleid und Wut zugleich! Uns wurde klar : bei dieser Ausstellung ging es nicht mehr um Zucht-Qualifikationen, sondern um eine "Super-Modell-Show" zur Kür der Super-Brustumfänge :-(((
Woher einen Bulldog nehmen, mit dem ich mich auch sommertags in der Öffentlichkeit zeigen könnte, ohne wegen seiner Atemnot als Tierquälerin beschimpft zu werden??? Das nämlich war mir oft genug mit den zwei letzten (FCI/SKC-)Rüden meiner Eltern passiert :-((( Ich hatte mich geschämt, weil diese Leute Recht hatten...
... das Risiko eines gesundheitlich beeinträchtigten Hundes ...
Aus all den Zuchten, die in Dortmund ihre
Bulldogs zeigten, würde ich nie einen Welpen nehmen, denn das Risiko eines
gesundheitlich beeinträchtigten Hundes wäre mir viel zu hoch! Aus dem gleichen Grund würde
ich natürlich auch keinen Bulldog-Welpen aus irgendwelchen Internet-Angeboten kaufen.
Und die Zucht "Floral Garden", aus der
unsere gesunde, frei atmende und
auch mit 10 Jahren noch gut bewegliche und lebenslustige Wilma stammte,
ruhte zu dieser Zeit leider.
Damals schienen mir die Versuche von Frau Angehrns "Pickwick" - mit Einkreuzungen anderer Bulldogartiger die Rasse zu revitalisieren - vielversprechend. Leider scheiterten ihre Mühen an dem verbissenen Widerstand speziell der Englischen Zuchtverbände und mündeten stattdessen in der Gründung einer ganz neuen Rasse. In Anbetracht des ursprünglichen Zieles dieser Anstrengungen - eben den Englischen Bulldog zu revitalisieren - war das in meinen Augen ein tragisches Ergebnis, weil es am Ziel vorbei ging.
... nach diesem Schockerlebnis "Weltausstellung Dortmund 2003" ...
Meine Hoffung zielte nach diesem Schockerlebnis "Weltausstellung Dortmund 2003" mehr und mehr
auf die USA.
Genährt wurde diese Hoffnung konkret durch Berta, die 2003 geboren wurde und 1 Jahr
später auch durch Willie: beide wurden von unserer Freundin Doris Ehrenstein
in den USA gekauft.
Beide sind von wunderbarem Wesen,
im Sinne des Standards sehr schön (also nicht kurzbeinig und breit wie, pointiert gesagt,
überfütterte Groß-Dackel à la Dortmund), sowie springlebendig in des Wortes Sinn.
Die Mutter des Wurfes, "Butterfly", ist super vital. Sie stammt väterlicherseits (wie Wilma) aus der wunderbaren, alten "Floral Garden"- Linie. Und ihre Mutter, Ilha, ist eine Bulldoghündin aus Brasilien, welche Birgit zur Erweiterung ihrer Zuchtbasis importierte, da Ilha überhaupt keine Atemprobleme hat: langer offener und freier Hals, gute Nasen-Luftdurchgänge. Ihr Becken ist allerdings eng, und sie ist insgesamt untertypisiert. Ihre wunderbar gute Atmung und Belastbarkeit war entscheidend, sie für die Zucht einzusetzen. Dreamboy ist allerbester Standard und hat ein breites Becken. Er stammt aus einer Zucht, in der überwiegend natürlich geworfen wird, und in der kaum Atemprobleme auftreten. Diese Verbindung von Butterfly und Dreamboy dürfte aller Wahrscheinlichkeit nach Nachtzucht mit "gebärfreudigem Becken :-)" und völlig freier Atmung hervorbringen!
... machen Normalgeburten möglich.
Alle 7 Welpen wogen bei der Geburt zwischen 250 und 320 Gramm. Sie waren damit
also eher klein, vergleicht man das mit Welpen so mancher anderer Linien, wo
Welpen bei der Geburt sogar über 400 Gramm wiegen - und bei denen allein schon deshalb
ein Kaiserschnitt nötig ist. Alle sieben hatten längliche Köpfe, so wie es z.B. auch auf
dem Welpenfoto von Frieda (in der Spalte rechts oben) zu sehen ist. Solch optimales
Geburtsgewicht
und solch eine Welpen-Kopfform machen bei einer Bulldoghündin mit normal breitem Becken
Normalgeburten möglich.
Sehr großköpfige Welpen haben oft "Wasserköpfe".
Schon beim ersten Anlegen saugten sich alle 7 Welpen an den Zitzen fest und "pumpten" mit
den Vorderfüßchen. Riesenköpfige Welpen schaffen das oft erst nach 3 Tagen!
Riesenköpfe beim kleinen Welpen ("Wasserköpfe" im Volksmund) sind gefüllt mit sehr viel
Hirnwasser, das die Gehirne sozusagen mehr oder weniger "dumm" drückt. Ein sehr
hohes Geburtsgewicht schadet auch den
kleinen Gelenken. Solche Welpen brauchen oft wegen ihres Übergewichtes
lange, bis sie auf die Beine kommen. DIESE Welpen
konnten mit 1er Woche auf ihren Beinchen stehen,
und mit 2 Wochen begannen sie zu laufen! Eine gesunde Entwicklung!!!
Dabei muß natürlich beachtet werden, daß es auch in den USA und in Brasilien
überzüchtete Extrembulldogs gibt. Um das zu erkennen braucht man nur im Internet zu
surfen. Es gibt aber dort noch genug KORREKTE (d. h. nicht
übertypisierte) Standard-Bulldogs -
aber man muß sie in aller Regel jenseits von "FCI-(Super-Modell-)Shows"
suchen! Anmerkung vom 28. 12. 2008: Aus heutiger Sicht würde ich keine Nachkommen von der brasilianischen Importhündin "Ilha" kaufen. Phänotypisch erschien sie mir wie ein Mischling, aber ihre gute Atmung hob das für mich auf. Heute weiß ich, dass einige ihrer Nachkommen ein bulldog-untypisches Wesen zeigen. Ich kann sie nur als "hyper", als Möbelzerreißer, bezeichenen... Und ihre unbehinderte Atmung zeigen leider nicht alle Nachkommen...
Freitag, Mai 5, 2006
Heute warnt Gastbloggerin Steffi Schmuck Vorsicht beim Welpenkauf
Nachdem meine Zwillinge Tim und Luca ihren 4. Geburtstag feierten, beschloss ich, dass es nun an der Zeit war, mir meinen sehnlichsten Wunsch zu erfüllen. Endlich einen eigenen Hund, und ein Englischer Bulldog sollte es sein.
... die Mutterhündin war nicht da ...
Ben wurde uns im
Wohnzimmer der Dame präsentiert, und wir verliebten uns auf der ersten Blick in ihn.
Die Zwingeranlage wurde uns nicht gezeigt, auch nicht die Mutterhündin.
... der Impfpaß war nicht aufzufinden ... Als
wir Ben 2 Tage später abholten, war der Impfpass nicht auffindbar und sollte
nachge-schickt werden. 3 Wochen vergingen, ein Impfpass kam auch nach mehreren
Telefonaten nicht bei. Da ich mit Ben in die Welpenspielstunde wollte, ließ ich ihn
von unserem jetzigen Tierart impfen.
Ben benötigte bereits jetzt zwei künstliche Hüften.
Wir hatten Ben im November 2004 geholt. Im
Januar 2005 fiel mir auf, dass Ben nie vor mir, sonder nur hinter mir hertrottete.
Meine Tierärztin wusste auch keinen Rat und überwieß uns zu Dr. Hoehner nach
Kreuznach. Ben war da gerade 6 Monate alt.
Der Röntgen-Befund war niederschmetternd,
Ben benötigte bereits jetzt zwei künstliche Hüften oder eine Femurkopfresektion.
Dr. Hoehner meinte damals, wenn wir uns viel Leid ersparen wollten, sollten wir Ben zurück
geben, was für mich jedoch auch in den weiteren schwierigen Monaten
nie in Frage kam. Mein Telefonat mit der Züchterin endete damit, dass ich schwere Schuldzuweisungen bekam, ich hätte Ben falsch gefüttert. Der Schweregrad der HD war jedoch eindeutig vererbt, und in den Papieren von Ben stand, dass die Eltern HD frei waren. Unser mittlerweile eingeschalteter Rechtsanwalt empfahl uns Ben nochmals in der Giesener Tierklinik vorzustellen, da Ben mittlerweile auch vorne hinkte. Bei der Untersuchung in Giesen knirschten bereits die Hüftgelenke. Die Untersuchung ergab, daß wir zuerst die Knie und Schultern operieren müßten, bevor die Hüftgelenke gemacht werden könnten. Vom Rechtsanwalt der Angeklagten wurde uns der Vorschlag gemacht uns einen neuen Welpen zu holen, der Vorschlag wurde von unserer Seite natürlich abgelehnt.
Ben lag nur noch am Boden und jammerte,...
Mit Ben war mittlerweile
nicht mehr gut "Kirschen essen", er wurde zusehendes agressiver und ich kam mit
der Dosierung der Schmerzmittel nicht mehr nach. Also schnappte ich mir
den Hund und ging zum Dominanztraining. Am Schluß lag Ben nur noch am Boden und jammerte,
für eine Wegstrecke von nur 250 Metern benötigten wir gut und
gerne 20 Minuten. Mein Sohn Tim sagte dann immer: "Mamma, ich glaube Ben hat Heimweh,
er vermißt bestimmt seine Mamma".
Am Tag, als Ben eingeschläfert
wurde, sagte ich zu meinen Jungs, daß ich Ben zu seiner Mamma bringe, weil Mammis
so gut trösten können, wenn man krank ist. Tim und Luca drückten Ben
nochmal ganz fest und sagten zu Ben er solle uns nicht vergessen.
Eine Sammelklage einreichen war leider nicht möglich,
da viele der geschädigten Hundehalter keinen privaten Recht-schutz hatten. Jedoch machten einige
eine Zeugenaussage beim Polizeipräsidium am jeweiligen Wohnort. Sobald der Prozess
beendet ist, schalte ich den Tierschutz ein. Weiterhin sind viele Welpen-
Besitzer der Meinung, dass die Welpen billig aus Polen importiert sind.
![]() Frau Braum stand uns auch in der schweren Zeit mit Ben bei, obwohl sie es nicht hätte tun müssen. Dafür und für die stets liebevolle Betreuung bei kleinen Problemchen sind wir ihr sehr dankbar. (Einen ganz dicken Kuß hiermit an Frau Braum.)
Übrigens viele liebe Grüße auch an Frieda, ich finde sie sieht ganz herzig aus.
Dienstag, März 28, 2006
"Bullmina", ein bewegendes Jugend-Buch
Abandoned in London, Bullmina learns to live by her instincts. Bloody and near death, she is rescued by eleven-year old Lisette St. Germaine. Lisette falls in love with Bullmina only to have her heart broken when Bullmina is stolen by greedy thieves and forced to fight in the dogfight pits. Bullmina's triumph becomes the triumph of dogs everywhere because they will never be forced to fight in the dogfight pits again. With rich, complex characters, Eitner-England paints a realistic picture of the miserable conditions dogs had to endure. The book is also about the decisions people make and the consequences of those decisions. Realizing that owning a dog can be expensive and time-consuming, Eitner-England has included a section at the end of the book with thoughtful questions about ownership and rescue should any of her readers decide to rescue a dog themselves. Dies Buch schließt mit einem von Herzen kommenden Appell, keinen Hund von Hunde-Händlern oder Hinterhofzüchtern zu kaufen. Die Händler werden von "puppy mills", von Wurf-Fabriken beliefert, in denen die Hunde es so furchtbar oder sogar noch schlimmer haben, als was Bullmina bei den "Neemy Brothers" ertragen mußte. Ja, das ganze Buch ist ein Plädoyer dafür, den Hunden mit Respekt und Verantwortung zu begegnen. Lita Eitner-England fordert im Sinne dieser so liebenswerten Geschöpfe, nicht aus eigenem Geiz oder aus Naivität heraus - als Käufer eines "Billig-Welpen" - die Raffgier eines Hundehändlers zu befriedigen und ihn damit zum Weitermachen zu ermutigen. Der Welpe ist nur deshalb billig, weil er und seine Mutter rücksichtslos als Geldmaschinen mißbraucht werden. Denn nur so ist noch ein Gewinn mit "Billig-Welpen" zu machen ...
Aktuell
Am Wochenende bekam Stu die Mail eines Mannes, der von einem polnischen "Züchter" von
vorne bis hinten betrogen worden war.
Ich nahm diesen Betrugsfall, der mich wegen seiner Dreistigkeit besonders wütend machte,
am Wochenende zum Anlaß einmal grundsätzlich ein paar Tips aufzuschreiben, wie man sich
als Betrogener wehren kann, oder noch besser, wie man
vermeiden kann, überhaupt erst betrogen zu werden. Diese
Betrugswarnung ist hier zu lesen, und sie
bleibt auch in der grauen Spalte rechts, unter "Züchter", auf Dauer verlinkt.
Samstag, Januar 14, 2006
Wie sieht ein guter Welpe aus ?
Am 9. November brachte ich zu diesem Thema schon zwei Fotos von Bertas Kopf (AKC-Bulldog), die zeigen, wie sehr sich ein Welpenkopf vom erwachenen Bulldog-Kopf unterscheidet. Am 6. Januar (scrollen) zeigte ich Samson aus Kalifornien, der als Junghund auch ein "Berta-Typ" war, wie auf dem verlinkten Foto gut zu sehen ist. Und welch herrlichen Bulldogkopf hat er als erwachsener Rüde im Bild hinter dem Steuer. Heute noch ein weiteres Beispiel : Delius (von Peter Koch-Weißgerber), ein russischer FCI-Bulldog, als Welpe - und als erwachsener Bulldog zu Hause in Köln und "in action" auf Sylt.
Ich betone diesen Unterschied des Welpenkopfes zum Kopf des ausgewachsenen Hundes, damit "Bulldog-Neulinge" bei der Auswahl eines Welpen nicht auf schon ziemlich ausgeprägte Köpfe hereinfallen. Ist der Schädel beim Welpen sehr groß, so sind Schädigungen des Gehirn durch zu viel Hirnflüssigkeit zu befürchten. Meine Eltern kauften vor vielen Jahren solch einen breitköpfigen Welpen aus Championzucht, der dann mit 16 Wochen am Wasserkopfsyndrom starb. Die Züchterin gab ihnen zwar einen neuen Welpen als Entschädigung, aber das Trauma bleibt :-(( Auch aus Tierschutzgründen ist es ratsam Bulldogs aus Zuchtlinien zu kaufen, in denen die neugeborenen Welpen noch einen relativ schmalen Kopf haben : solche Welpen können NORMAL GEBOREN werden! Nur im Ausnahmefall ist dann ein Kaiserschnitt nötig. Gut vorstellen kann man sich das auch als Laie, wenn man sich z.B. Friedas "schmalen Langkopf" ansieht, den sie mit 9 Wochen noch hatte. Mit sechs Monaten war ihr Schädel altersgemäß "bulldoggig dick" ;-) Vergleichsfotos siehe rechte Spalte Inhaltsverzeichnis.
Im verlinkten Foto ist der Jugend-Sieger einer amerikanischen Show in 2005 zu sehen ("Frodo" aus Kalifornien). Er hat eine altersgemäß normal entwickelte Brustbreite, er ist NICHT extrem. Natürlich gibt es in den USA auch Extrembulldogs, die Show-Sieger sind. Aber eben : AUCH, und nicht ausschließlich! Jugendsieger "Frodo" (oben verlinktes Foto) ist korrekter Standard, und deshalb steht er AUF seinen Beinen, und nicht schon nahezu ZWISCHEN diesen. Der Kopf dagegen ist bereits ausgewachen. Zum Vergleich einen typischen deutschen Jugend-Sieger ("Dakota", gezüchtet in Holland), dessen Brust, dem Gesetz der Schwerkraft folgend mit zunehmendem Alter, unserer Erfahrung nach NOCH tiefer sacken wird, mit entsprechenden Konsquenzen z.B. für die Schultergelenke. Ansatz zu Spreizfüßen hat er bereits jetzt! Am Rande: Spreizfüße sind eine Mit-Ursache für die elenden, immer chronischen Zwischenzehengeschwüre. Bei den vom Standard vorgeschriebenen "geschlossenen Füßen" kommen sie fast nie vor. Beim Welpenkauf auch darauf achten! Diese beiden Jugendsieger sind ein anschauliches Beispiel dafür, wie INTERPRETATIONS-FÄHIG der Standard ist. Beim dem deutschen Jugend-Sieger aus Holland ist er eindeutig überinterpretiert zu Lasten des ja zwangsläufig älterwerdenden Hundes. Der kalifornische Jugend-Sieger dagegen wird aller Vorraussicht nach - bis ins Alter hinein - agil bleiben. Deshalb : Einen Welpen mit ausgeprägt breiter Brust empfehlen wir genau so wenig wie einen Welpen mit sehr großem und breiten Kopf (siehe oben). Ab circa drei bis vier Jahren zeigen sich nämlich bei solchen breitbrüstigen Welpen häufig ausgeleierte, "lockere" Schultergelenke und auch oft Ellebogenprobleme; ja sogar schon Hüft-Arthrose.
Sehen Sie sich im Zwinger nicht nur die Welpen und deren Mutter an,
sondern fragen Sie ausdrücklich nach den über 7jährigen Bulldogs.
Dienstag, November 15, 2005
Heute erzählt Gast-Bloggerin Yacuma (Xenia) Ramel
Wie ich Mama wurde ...
Es gibt wieder eine Menge zu berichten seit dem letzten Mal. Ist ja auch schon eine Weile her! Dieses Jahr ist wirklich viel Menge passiert. Ich fange mal im Frühling an:
Und dauernd rätselte sie mit ihren Freundinnen "wie viel wohl drin sind"? WO DRIN BITTE??? Aber es stimmte schon, in mir drin schien sich tatsächlich was zu rühren. Frauchen tastete häufig meinen Bauch ab und schien sehr aufgeregt. Als ich schon fast nicht mehr gehen oder liegen konnte, durfte ich wieder zur "Tante Evelyn" meiner Züchterin in Urlaub. Das tat mir gut, dort fühlte ich mich wohl. Ich hörte wie sie meiner "Mama" erzählte, ich hätte jetzt 90cm Bauchumfang!!! Hilfe! Meine Figur kriege ich doch nie mehr hin!!! OK. Ab heute keine Leckerchen mehr! Ich sah aus wie ein Wal, oder ein Nilpferd; und genau so "leichtfüßig" fühlte ich mich auch! Aber dies sollte -Gottlob- bald ein Ende haben!
Im Juli war es dann soweit, ich durfte nach Hause zu meiner Familie und musste meine Kinder bei Tante Evelyn zurücklassen. Am Anfang fühlte ich mich schon noch etwas verloren, ohne sie und meine liebe Züchterin. Zumal meine Familie in der Zwischenzeit umgezogen war. Ich gewöhnte mich aber rasch wieder ein und war froh wieder die erste Geige zu spielen. Leider vernahmen wir schon bald, dass es meiner Züchterin sehr schlecht gehe und die Kleinen waren relativ schnell vermittelt. Meine Mama war etwas traurig, dass sie sie nicht mehr gesehen hatte und auch nicht genau wusste wo die Kleinen waren.
Interessant war, dass sich die beiden Mädchen gar nicht zu mögen schienen und sich dauernd anzickten. Das hatte vielleicht aber auch damit zu tun, dass es ein langer Tag gewesen war. Scarlett war Dritte in der Baby-Klasse! Bravo! Ich war sehr stolz auf sie! Leider haben wir von Scarletts Besitzern erfahren, dass sie eine großes Geschwulst an der Brust hat. Sie wird dies wohl in der nächsten Zeit einem Tierarzt vorführen. Wir drücken ihr alle Daumen und Pfoten, dass sie bald wieder gesund wird. So, das war's für heute. Das nächste Mal erzähle ich Euch mein neuestes Abenteuer. Frauchens Herrchen hat sich nämlich entschlossen, dass er jetzt auch reif für eine Bulldogge ist. Also hat er sich ein weißes Bulldog-Mädchen geholt. ANGEL von den Black & White Bulldogs, alias DIXIE, wohnt nun schon seit zwei Wochen bei uns. Und ich sage Euch: Es geht rund!!!!! Dies aber beim nächsten Mal! Bis bald, Eure Yacuma
Mittwoch, November 9, 2005
Bulldog - Babys
Für Bulldogfreundin Xenia Ramel hat jetzt zum zweiten Mal das "Abenteuer Bulldog-Baby" begonnen. Sie mailt:
Hallo Cornelia!
Oder Dixie klaut ihr Essen... auch das scheint Yumi
nicht zu stören. Sie ist viel zu gutmütig!
Frieda war genau so - da bei uns keine Yumi da war, hing sie mir an der Wamme :-))))) Jetzt ist sie schon ruhiger geworden - nur: weckt keine schlafenden Hunde !!!! Wenn Frieda abends selig schlummert (BISLANG schnarcht sie nicht :-) und noch mal raus soll, dann knurrt und schnappt sie empört herum! :-))) Wir lachen dann, und DAS macht sie richtig wach und sofort vernünftig, manchmal sogar gleich liebevoll. Knurren geht dann unmittelbar in Schmusen über. Mademoiselle möchte nicht beim Träumen gestört werden... (Es ist wunderbar, dass jeder Bulldog seine ganz eigene, individuelle Persönlichkeit hat!) Stu meint jedenfalls, jetzt verstehe er endlich die
Redensart : "Man soll keine schlafenden Hunde wecken!" Donnerstag, Juli 28, 2005
Ein Beitrag für Welpensucher
Wo und wie finde ich einen gesunden und standardgerechten Englischen Bulldogwelpen ?
Der Englishe Bulldog ist in Deutschland durch die SAT1 Hündin Helga ziemlich bekannt und populär geworden. Unsere Wilma wurde oft angesprochen : 'Du bist ja eine HELGA !' Die Menschen sind vielfach bezaubert von dem schönen Aussehen, dem selbstbewußten Wesen und der (oft unfreiwilligen :-) Komik, die die SAT1-Helga zweifellos ausstrahlte. Sie wissen aber so gut wie nichts über die Gesundheits-Problematik in unserer Rasse und über ihre damit im Zusammenhang stehende Typologie. Meiner Beobachtung nach teilt sich die English Bulldogszene in drei Unterszenen ein :
Der 'Mittelmaß' Bulldog - sofern das Wort 'Mittelmaß' überhaupt auf unsere Rasse paßt ! ;-)
Zunächst empfehle ich jedem sich genau darüber klar zu werden, welchen der drei heute üblichen Bulldog-Typen er FÜR SICH möchte, und welchem er am besten gerecht werden kann. Auch Überinterpretierte Bulldogs sind nicht immer und zwangsläufig atmungsschwach und bewegungseingeschränkt, das möchte ich ausdrücklich sagen. Es besteht nur ein SEHR viel höheres Risiko durch ihre allgemeine schwere Konstitution, daß sie Behinderungen haben bzw. entwickeln. Unterinterpretierte Bulldogs können auch Atmungsprobleme haben, wenn sie z.B. ein zu langes Gaumensegel geerbt haben. Das Risiko dazu ist jedoch kleiner als beim Überinterpretierten Typus, wegen des längeren/großräumigeren Rachens. Die Aussagen hier zu Gesundheits-Erwartungen beim jeweiligen Bulldogtyp sind STATISTISCHE Aussagen, keine absoluten. Denn es handelt sich schließlich um Lebewesen und keine Roboter :-)
Der Welpensucher sollte sich folgende Fragen ehrlich beantworten :
Dann kommen Fragen der eigenen Natur ins Spiel : wie steht es mit meiner Geduld ?
Die Kostenfrage sollte der Welpensucher zunächst hinten anstellen. Wobei hier die Faustregel gelten mag : die Ganzbilligen sind - genauso wie die Ganzteuren - der einen oder aber der anderen Fehlinterpretation des Standards verdächtig. ((Nicht nur beim Bulldog liegt das Gold in der Mitte :-))
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Cornelia
Jetzt sollen die Bulldogs zusätzlich hier ihr eigenes deutsches Weblog bekommen. Jeder Leser kann Blog-Beiträge an
Cornelia schicken, Eure Bulldog-Anekdoten, -Fotos und -Tipps für's Blog sind willkommen. Der jeweilige Autor
behielt sein Copyright an Bildern und Text, gab aber Cornelia ein einmaliges, unwiderrufbares Nutzungsrecht für
eine Veröffentlichung in diesem Blog.
Tier-Gesundheitszentrum Peter Söhl
"Frieda Fay Happy Day"
"Kosmo Key Feeling Free"
Wichtige Hinweise zur Welpensuche
Allgemeiner Hinweis:
Hunde Magazin WUFF
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Buchtipps Haltung, Zucht und Gesundheit Eine Auswahl aus unserer Bibliothek
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