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Cornelias 'Bulldog Blog' ...
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Archiv-Organisation vom 15. Juli 2009:
Archiv Mai 2005 - August 2008 : Die Beiträge zu diesem Thema - von September 2008 bis heute - erreichen Sie über das Thematische Inhaltsverzeichnis in den jeweiligen Monatsarchiven.
Montag, Januar 28, 2008
Der Bulldog in den USA : Seit 75 Jahren wieder unter den TOP 10 !
Lisa erzählt im Video etwas über das Wesen des Bulldogs: er ist anpassungsfähig an städtische sowie ländliche Wohnbedingungen, ist ein großer Schmuser, braucht nicht viel sportliche Betätigung, liebt Kinder. "Dann ist er ein glücklicher Hund :-)"
Die Rangliste der TOP 10 wird vom AKC, anhand der dort gemeldeten Hundebesitzer, ermittelt.
Zum AKC informiert Lisa u.A., dass die Mitgliedsbeiträge Stiftungen und Forschungsinstituten zugute kommen,
welche sie auch im Einzelnen nennt.
Los Angeles, das heißt auch Hollywood:
Unten noch ein herrlich gelungener Schnappschuß, der gute Laune macht, weil er den Spaß im Umgang mit einem Bulldog zeigt :-). Er ziert eine Hauptseite der "Anchorage Daily News" im Dezember 07. Der auf diesem Bild-Ausschnitt "abgeschnittene" Text (oben rechts) dazu:
Bei Uli Stein "Notizbuch" ist Emma wieder abgebildet am 26.01.! Liebe Cornelia,
Damit Du wieder was zum Kichern
hast. Alles Liebe, Kathrin und Emma Ein Fundstück: "Check-in am Lufthansa-Schalter in Mailand : Bald auch für Flüge in die USA ?"
Donnerstag, Dezember 13, 2007
Heute schreibt Gastbloggerin Doris Ehrenstein begeistert: Eine ganz vitale, 13jährige Bulldoghündin !
Zunächst war ich skeptisch und hielt dies für ein Gerücht. Ich ging jedoch der Sache nach und Du wirst es nicht glauben, ich erfuhr den Namen dieser Dame. Kurz, ich rief an und sie sagte, "ja ich habe eine 13 Jahre alte Englische Bulldoghündin (die nicht sabbert) und einen 2 1/2 jährigen Amerikanischen Bulldog."
Für mich war es nach über "40 Hunde-Erfahrungsjahren" das erste Mal, dass ich einen solch vitalen, immer noch springlebendigen alten Bulldog sah. Im Haus begrüßte sie mich stürmich, gab Pfötchen, holte ihr Spielzeug (Quietsch-Plüsch-Tier) und nahm meine Cookies. Audrey, so heißt die Dame, liebt ihre Beebe, so heißt der Bulldog, sehr und pflegt sie außerordentlich gut. Alte Hunde riechen oft, besonders aus dem Mund. Jedoch Beebe nicht. Die Falten sind nicht feucht, und die Ohren sind sauber. Ihre Augen sind immer noch wunderbar klar und strahlen. Ich war beeindruckt.
Mit 2 1/2 Jahren hatte Beebe einen Wurf. Es war eine Normalgeburt (9 Welpen: 5 Boys und 4 Girls), d.h. 2 Welpen wurden bei Audrey geboren, und da es nicht weiter ging bekam Audrey es mit der Angst, nahm Beebe und die beiden Welpen und fuhr zum Tierarzt. Dies alles ereignete sich auf dem Land (Texas), und nach einer schrecklich angsterfüllten Stunde war sie endlich beim Tierarzt angekommen. Und sie traute ihren Augen nicht, 2 weitere Welpen waren im Auto geboren. Die restlichlichen, es waren noch 5, kamen dann in aller Ruhe beim Tierarzt normal zur Welt. Als sie meine Fotos von Berta und Willie sah, meinte sie, "die beiden sind wunderschön! Aber ich wollte keinen Show Dog und auch nicht züchten - vielleicht einen Wurf?! - den Deckrüden damals schlug mir Beebes Züchterin vor." ... "Für mich kam nur ein Kamerad infrage, d.h. ich wollte ein PET, und ich habe eine wundervolle Beebe, die in 13 Jahren nie krank war."
Nun noch mal zu Beebe, dem Anlass meines Besuches bei Audrey. Sie ist ein so vitaler Bulldog, sie läuft, nein rennt durch den Schnee, freut sich ihres Lebens, geht die Treppen rauf und runter, kein Humpeln, nichts. Sie hatte nie im Leben Atemprobleme, wie Audrey erzählt. Beebe ist auch klug und hört immer noch scharf. Sagt Audrey zu ihr "hol die Kissen", dann läuft sie los und holt alle Kissen von Sofa und baut sich damit ihre Höhle, d.h. sie setzt sich auf dem Boden mitten in die Kissen hinein. Ein Spaziergang von 20 - 30 Minuten gehört zu Beebes und Audreys Tagesordnung, allerdings darf die Temperatur nicht unter -15 Grad sein.
Ich wünsche mir, meine Bulldogs würden dieses Alter von Beebe erreichen!
Sonntag, Juli 22, 2007
Vaterschaftstest
Zum einen geschieht diese DNA-Bestimmung beim Welpen einfach aus Qualitäts-Bewußtsein. Denn so ist ein Betrug mit "dazugelegten Welpen" (zumindest über den genannten Vater) beweisbar. Denn: billig aufgekaufte Welpen aus Hinterhofzuchten zu einem eigenen Wurf "dazuzulegen", das ist längst nicht so selten, wie man als "Normalbürger" meinen mag. Die Hundezüchter- und Hundehändlerszene ist vielfach von der gleichen miesen "Gewinn-Methodik" geprägt, wie z.B. mancher Gebrauchtwagenmarkt...
Es gibt aber noch einen weiteren Grund für DNA-Bestimmungen: Decken mehrere Rüden eine Hündin, so wird sich der vitalere Samen durchsetzen; und damit der in mancher Hinsicht auch vitalere Rüde. Gut für den Fortbestand der Rasse - zumal man heute weiß, dass jahrelange Linieninzucht Vitalitätsverluste erzeugte, und zwar besonders bezüglich der Fruchtbarkeit der Hunde. In diesen Fällen ist ein DNA-Vaterschaftstest natürlich zwingend nötig.
Mittwoch, Juli 18, 2007
Kosmo´s und seiner Geschwister Vorfahren und ein Bericht über "Marinbull´s All The Way"
Friedas Zucht (Goomba) basiert auf einem Sohn des berühmtesten US-Bulldogs aller Zeiten: Marinbull´s All The Way. Und James´Zucht (Floral Garden) ist ebenso stark auf einen Nachkommen (Rusty) dieses "Marinbull´s All The Way" ausgerichtet gewesen. Vielleicht passen deshalb - wie es dieser so ausgeglichene und schöne K-Wurf von Floral Garden zeigt - die Zuchtlinien von Frieda und James so gut zusammen !
Sein Nachkomme Robbie (D) starb leider leider vor kurzem 10jährig an Krebs. Sein Nachkomme Macho (USA) ist 10jährig und zeugte gerade - auf natürlichem Weg - noch einmal ein vitales Sixpack :-)
Sonntag, Mai 27, 2007
The incredibly ruff life of a mascot
Danke Doris für diesen Zeitungsausschnitt !
Sonntag, April 29, 2007
Bulldogs : verwöhnt, gekrönt, gerettet ;-)
In der Dia-Schau hinter dem Link (oben) sind noch mehr lustige Fotos zu finden.Bitte beachtet, daß keiner dieser Bulldogs eine große, einzelne Nasenfalte hat! Die ist sowieso nicht standardgerecht, und zudem drückt sie auf die Luftkanäle der Nase. Auf den Profilbildern sieht man außerdem, daß die Nasen etwas länger sind, als bei den Schau-Bulldogs in England und bei uns üblich. Ich rate sowieso von englischen Zuchtlinien ab, da mir dort das Gesundheitsrisiko erfahrungsgemäß besonders hoch erscheint : die Mode-Interpretation des Standards als "Extrembulldog" (siehe weiter unten) kommt schließlich aus England. In den USA dagegen findet man noch reichlich vitale, "normale" Standardbulldogs, die frei atmen können. Man muß nur danach suchen wollen !
USA : Bulldogge Lucy wird von ihrem Herrchen, nachdem sie in einen eiskalten See gefallen, von ihrem Herrchen durch Mund-zu-Maul-Beatmung gerettet. Die BILD-Zeitung griff dies Ereignis am 12. März 2007 auf.
Wer von uns hätte das nicht auch getan????
Donnerstag, April 5, 2007
"Wells Fargo", die freundliche Bank
Die Amerikaner sind eine ganz ungewöhnlich hundeliebende Nation! Für sie bedeutet (kollektiv gesehen) "Hund=Lebensqualität".
Good morning Stu & Cornelia,
Mittwoch, März 14, 2007
Eis in Alaska; und hier zuhause ?
Als wir dort waren, passierten übrigens nachts 2 Teams des berühmten Yukon Quest diese Station Chena Hot Springs Resort! Im "Chena Hot Springs Resort" gibt es auch ein Eishotel : innen konstant -5 Grad, außen im Winter -50 bis -30 Grad Celsius. Also richtig gemütlich ;-) in diesem Eishotel : die Bar, eines der Schlafzimmer, tatsächlich mit einer Eis-Toilette ausgestattet! Doris und ich zogen jedoch eine Holzhütte (Bild oben) vor :-))
(Wen es interessiert : hier noch der Link zur
Eis-Skulpturen
Weltmeisterschaft 2007 in Fairbanks: wir waren von diesen eisigen Gestalten und Szenen
ganz ungeheuer beeindruckt! Klickt Euch einmal durch die Seiten,
Ihr werdet staunen und staunen :-)
Berta und Willie leben über 600 km südlich von Fairbanks in Talkeetna, und die bekannten Bulldogzüchter leben noch weiter südlich in Alaska. Die Bulldogs der Zucht Aurora Bulldogs gefallen mir ganz gut. Die Züchter sind verantwortungsvolle, noch jüngere Leute.
Stu besuchte mit Frieda in Lippstadt Bekannte mit ihren Bulldogs Connor und Hannibal. Das war wohl ein Riesenspaß :-) !
Sonntag, Januar 7, 2007
Heute erzählt Gastbloggerin Doris Ehrenstein :
Willie´s vermasselter Auftritt ;-)
Willie schreibt am 5. Dezember 2006
Wo ging es hin, ich ahnte Schreckliches. Und ich hatte Recht : ins Dog Studio! Es ging um die nächsten Kalender 2008 und 2009. Am Studio angekommen wurden wir schon herzlichst begrüßt. "Der Willie ist aber gross geworden! Und wie schön er aussieht." Alle guckten diesmal mich zuerst an, dann streichelten sie Berta. Randi (die Fotografin) sagte: "Dieses Mal fangen wir mit Willie an." Berta kam in den Kennel, da sie dauernd herumlief und alles beschnuffelte. Ich wurde zwischen zwei Pumpkins gesetzt, die Scheinwerfer gingen an, und ich war auf und davon. Nach längerem Fangenspielen gaben Randi und die beiden Helfer auf, ich hatte gewonnen. Ich schüttelte die Stoffenten, dann kaute ich auf einer Plastikkuh, und Randi sagte: "Er soll sich erst etwas ausruhen, ich glaube er ist unter Stress und das darf nicht sein." So, dachte ich, sie versteht was von Bulldogs und legte mich auf den Boden und schnarchte. "Also, fotografieren wir erst Berta." Berta kam an die Reihe, und ihr glaubt es kaum, sie tat alles was man ihr sagte. Ich war sauer, wir wollten doch so richtig toben bei den tollen Spielsachen. Randi meinte: "Berta sieht einmalig aus, wir nennen sie "Little Princess." Berta genoss es. Dann gab es eine große Schüssel Doggie-Bisquits, ich schoss direkt darauf los, sie waren aber aus Plastik. Nun war ich endgültig beleidigt. Ich dachte mir, ich werde aber auch überhaupt nichts tun, was sie zu mir sagen. Und ich hielt Wort.
Sie setzte mich wieder auf so ein doofes Bettuch mit Herzen und Blumen, und als sie näher kam, um mich zurecht zu rücken, da habe ich ihr erstmal so richtig ins Gesicht genießt. Anschließend machte ich "Shake", damit sie nicht böse war. Aber Randi war unermüdlich, sie setzte mich doch wieder auf dieses fürchterliche Bettuch. Da habe ich mich rumgedreht und an die Wand geguckt. Sollte sie doch meinen Rücken fotografieren. Sie meinte nach fast 5 Stunden fotografieren, Requisiten hin- und herräumen : "Hören wir für heute auf." Sie packte die Kamera ein und knipste die Scheinwerfer aus. Da habe ich mich rumgedreht und mich langgestreckt genüsslich auf das Bettuch gelegt.
Da sie aber unbedingt Bilder von mir machen will, muss
ich im Januar wiederkommen, aber zu AUSSEN-AUFNAHMEN IM SCHNEE. Das gefällt mir
schon besser. Ich werde mich auch dann ordentlich benehmen.
Also, Ihr werdet von mir hören, wie der nächste Termin
abläuft.
Ich bin nun müde und will schlafen und schnarchen.
Berta auch!
Willie schreibt am 6. Januar 2007
Guten Morgen Frieda, Cornelia und Stu,jetzt ist es mir zu kalt für Außenaufnahmen! Doris sagt, es sind -41 Grad Celsius. Ich renne nur so schnell ich kann zwei Meter zum Pipimachen raus. Und sofort wieder rein. Die bunten Vögel beobachte ich lieber drinnen vom Sessel aus. Ich wandere dazu von Sessel zu Sessel. Bei Euch ist es nicht so kalt, sagt Doris. Frieda, du kannst noch Eichhörnchen draußen jagen, das ist toll! Hier haben wir Erdhörnchen, und die bauen sich Tunnel und Höhlen mitten im Schnee. Ich glaube die machen das, weil es ihnen draußen auch zu kalt ist. Unter dem Schnee kann ich sie nicht mehr beobachten. Nur im Sommer kann ich das. Dafür habe ich jetzt so viele Vögel hier wie sonst nie, Doris sagt 50! Ich glaube, sie füttert die Vögel für mich!
Sonst ist es jetzt langweilig hier, so nur im Haus. Deshalb habe
ich mir ein neues Ballspiel überlegt. Mit meinen Pfoten schupse ich den Ball weg.
Dann springe ich mit allen 4en hoch und werfe mich drauf, um ihn zu erwischen.
Doris sagt, ich bin geschickt wie eine Katze! Ich denke aber, ich bin geschickt wie ein Tiger!!
Samstag, Dezember 2, 2006
Hunde in der Türkei
Bei dem weltweit einzigartigen Naturwunder der Sinterterrasen im Taurus bei Pamukkale, direkt neben der antiken Stadt Hierapolis (dt.: "Heilige Stadt"), da stöberte ich im Hotellädchen herum und fand meinen Bulldog : einen handgearbeiteten aus Meerschaum (Sepiolith), zwischen wundervoll schönen Meerschaumpfeifen sitzend! Übrigens wird Meerschaum-Gestein einzig in der Türkei, und da auch nur an einer einzigen Stelle, gefunden. Meine Erwartungen an den Stellenwert der Hunde in der Türkei waren geprägt von der so oft elenden Situation der Hunde in Südspanien, Tunesien und anderen Mittelmeerländern. Aber zu meiner großen Überraschung sah ich überhaupt kein Hundeelend an der südlichen Mittelmeerküste und im noch wirklich wilden Taurusgebirge. Alle Hunde, die wir bei unseren Ausflügen am Strand oder in den Bergdörfern herumlaufen sahen, machten einen gesunden Eindruck. Sie waren schlank, aber nicht mager, mit dichtem gesundem Fell ausgestattet und von freundlichem, unaufdringlichem Wesen; einige Zecken waren alles, was wir an "Üblem" bei ihnen feststellen konnten. Sie gehörten alle mehr oder weniger zum Typ Anatolischer Hirtenhund. Während einer Fluß-Schiffsfahrt legten wir an einer Sandbank zum Mittagessen an. Es gab Forelle (SEHR lecker zubereitet) - und der Kapitän gab den zwei Hunden am Ufer einige Fischköpfe ganz selbstverständlich ab. Ich tat es ihm gleich - die Hunde nahmen diese Leckerli völlig ruhig und vorsichtig aus meiner Hand. Sie waren es offensichtlich gewohnt, Reste des Essens per Hand zu bekommen.
Noch kurz etwas zu Katzen: in allen (5Sterne) Hotels, in denen wir auf unserer Rundreise übernachteten, liefen mehrere Katzen im Restaurant frei herum. Irgendjemand meinte dazu wohlwollend lächelnd: "Ägyptisches Erbe hier, die Katzen sind wohl immer noch heilig ;-)"
Dienstag, November 14, 2006
Ungewöhnliche Begegnungen
Weiter die Dorfmeile entlang : Frieda wurde fotografiert und gestreichelt, wie sie es inzwischen von aller Welt erwartet :-)). Dann kam ein Stand, vor dem gesponnen und gefilzt wurde. Ich verschwand darin und kam mit einem Hut heraus, der eine Kreuzung zwischen "Harry Potter- und Wilddieb-Hut" genannt werden muß ;-)
Am nächsten Morgen waren wir zum Frühstücken in ein schönes altes Renaissance-Hotel an den Paderquellen gefahren. Einige amerikanische Hotelgäste frühstückten auch gerade : eine der Damen sprach uns an, weil sie (welch Zufall :-) 2 Bulldogs zuhause hat! Einen aus Virginia und den anderen aus Kalifornien, wie sie erzählte; und sie selbst lebt mit ihren Bulldogs in Hawaii. Sofort fragte Stu sie nach Jim und Lilly Gribbins, Bulldogzüchtern in Hawaii, die uns 1994, während unseres Urlaubs dort, zu einer Dinnerparty eingeladen hatten; (darüber erzähle ich ein andermal.) Ja, da trifft man mitten in Paderborn Bulldogger aus Hawaii, und hat als gemeinsamen Bekannten auch noch den Bulldogzüchter dort, der die Hunde der Serie "Der Dicke und ich" gezüchtet hatte. Jim und Lilly sind inzwischen uralt, wenn sie überhaupt noch leben, erzählte die Dame, und ihre Zucht gibt es nicht mehr. Einer der früheren Bulldogs dieser Bulldoggerin war aus Gribbins Zucht. Diese Bulldogs waren tropenfest, das kann ich Euch sagen. Wunderbare typvolle Bulldogs - ohne Atemnot sogar im heißen und feuchten Klima dort!
Samstag, August 5, 2006
Heute erzählt Gastbloggerin Helen B. Abby Winston Montana Brown
I just visited your Bulldog Blog and it gives me such happiness to look at the photos. There seems to be a new one where the dear Bulldog is trying to get some tid bits from a plate on the table. His, her face is just wonderful. I have Wilma's picture right next to my computer, the one where she is rolling on her back laughing.
They are both of the infinitely wonderful Winston Montana Brown, so name because he was born in a tiny town in the state of Montana called "Big Timber." This was about 40 years ago and he was my third of four wonderful Bulldogs. Meeting Winston was kind of an amusing story because at the time I was living in Montana in a town about 25 miles away from Big Timber... I was working at a trucking company and earning $2.10 an hour - even a pittance then so I had little money to spend on a Bulldog without writing home to my dad for the money. He would have sent it gladly because he too loved Bulldogs and was just a generous man-- anyway. I took my last, $125.00 in my checking account and wrote a check for Winston, an 8 week old puppy. We lived happily in Montana for a year or so and then missed home in San Francisco too much and moved back to the city. While in Montana though the owner of the trucking company was very enlightened. He permitted all the employees to bring their dogs to work and they did. Winston was the only puppy though and was just loved by everyone and as you can imagine he was very well socialized though I think Bulldogs "come that way" because they are just so sweet that people are attracted to them.
The Bulldog flower photo is of Winston in Montana at about one year old. The Christmas picture was taken about 3 years later in my fathers house in San Rafael. Note the scarcity of ornaments on the low branches. Winston had removed them... We thought him so clever to do that and his strong jaws never broke one. As you can see he was very pampered and much loved like Wilma and Frieda. Hope you like the photos. I will select some of the other wonderful four Bulldogs, Noel, Amy, and Oliver and send them along with brief stories. Hope all is well. Helen
... The commemorative stamp is very interesting... ... Hugs to beautiful Frieda. I think that photos of her as she conducts her daily activities, up and down the side margins of your blog would be a wonderful artistic addition. Ha!
Donnerstag, August 3, 2006
"Goomba´s Berta" - der Shooting-Star ;-)
Von 15 Hunderassen gibt es z.B. Notizblöcke mit dem kleinen Foto eines besonders typischen und freundlichen Hundes der jeweiligen Rasse : auf jedem Blatt oben links. Eine dieser 15 Rassen ist unser Bulldog : gerade ist solch ein Notizblock ($ 5) herausgekommen. Das Tolle daran : ein Foto von "Goombas Alaska Queen" = "Berta Ehrenstein" ziert jedes einzelne Blatt! Bertas Verwandschaft hier in Germany - Frieda, Dreamboy, Connor und Geschwister - ist besonders stolz auf ihre illustre Cousine, Schwester, Tante :-))) Doris Ehrenstein kommt zum diesjährigen Herbsttreffen des "VdFEB (1980-2009)" aus Alaska angeflogen, leider OHNE Berta und Willie :-)). Sie bringt von diesen Notizblöcken einige mit. Berta ist AUCH in zweien der Bulldogkalender 2007 : einmal als Valentins-Girl (Februar) und einmal lustig auf einem Hocker sich drehend (April). Doris bringt ebenso einige dieser Kalender mit : Vorzugspreis und natürlich ohne Versandkosten :-). Über die Kalender - und über die Story, wie es zu diesen Fotos kam - werde ich auch noch bloggen.
sind humorvoll typisierende Sympathieträger für die jeweilige Rasse. Es geht nicht um deren gerade modische Standard-Interpretation, sondern um Akzente des gemeinsamen Lebens mit ihnen. Ihre Individualität wird betont. Deshalb sind die Kalender ja so beliebt.
... der Hund als Kompensationsobjekt
zeigen fast immer erstarrte Modepuppen in immer gleicher Position. Allein schon diese
so langweiligen "Ausstellungs-Siegerfotos" machen augenfällig, daß hier der Hund
als Kompensationsobjekt persönlicher Bedeutungslosigkeit mißbraucht wird. Man kann daran
erkennen : Status soll verkauft werden; der Hund als Status-Stütze für Status-Bedürftige
... wie beschämend ! Ein SEHR GUTER ARTIKEL zu diesem Thema steht in der aktuellen Ausgabe (7/8 2006) des Hundemagazins WUFF. Hier die Zusammenfassung des Verlages :
... Jahrmarkt der Eitelkeiten der Hundeaussteller ...
Hundeausstellungen: Lust oder Leid?Der ursprüngliche Sinn von Hundeausstellungen war die Ermittlung der besten für die Zucht geeigneten Hunde. Heute werden Hundeausstellungen immer häufiger als abstoßender Jahrmarkt der Eitelkeiten der Hundeaussteller und Züchter kritisiert - und als Kniefall vor einer Nachfrage, die unsere vierbeinigen Freunde als gequälte Marionetten missbraucht.
Montag, Juli 17, 2006
Etwas vom "Bulldog Club of America"
Es ist bewundernswert, wie sehr sich über diese 50 Jahre der Sieger-Typ des Bulldogs
in den USA gleich geblieben ist. Er ist nicht wie z.B.
in Deutschland (VDH/ACEB) in die Breite gegangen und kurzbeinig geworden. Der Sieger-Typ
des BCA ist keine modische Massigkeits-Abweichung vom Standard geworden -
wie auf den Bildern klar zu erkennen.
Außerhalb des AKC - und des FCI/VDH bei uns - wird MINDESTENS noch einmal die gleiche Anzahl Welpen pro Jahr gezüchtet und/oder produziert. Aber darüber liegen nur Schätzwerte vor.
Rechnet man diese oben genannten offiziellen Zahlen auf die Einwohnerzahlen von den
USA und Deutschland um, dann kaufte
in den USA in einem Jahr (gerundet) jeder 50-Tausendste
Einwohner einen Bulldogwelpen, und in
Deutschland jeder Millionste!
Dabei ist der Bulldog in den USA und auch in Deutschland sehr populär
- wie man aus der vielen Werbung mit ihm als Star ableiten kann;
aber er ist erstaunlicherweise BEI UNS trotzden kaum verbreitet!
Das hat mit Sicherheit seine Ursachen in
der oft so miesen gesundheitlichen Verfassung des Bulldogs hier, die sich einfach rumgesprochen hat.
Eine zweite Ursache dürfte in der oft
größenwahnsinnigen Preispolitik vieler deutscher Züchter liegen. Dagegen sind die USA
ja fast ein
Bulldog Paradies ;-) zu nennen :-))) (Siehe dazu Blog-Beitrag vom
2. Juli 2005)
In den anderen westeuropäischen Ländern dürften die FCI-Zahlen ähnlich tief wie
in Deutschland sein.
Anders in Osteuropa : der legale und illegale Hundehandel hier bei uns
wird sehr stark mit FCI-Welpen von dort
beliefert :-((( Es wird oft berichtet, dort "kriegt ja jeder FCI-Papiere!"
Wie dem auch sei, wegen dieses starken Exportes nach Westeuropa müßte das jährliche
FCI-Welpenaufkommen dort deutlich höher liegen als bei uns! Die optische und
gesundheitliche Qualität dieser Händler-FCI/Bulldogs
ist sehr zweifelhaft, da es in dieser Szene - sowohl beim Verkäufer als auch beim Käufer -
erstmal nur um Geld geht...
Natürlich gibt es in den USA auch Züchter der
Überinterpretation des Standards in extreme Breite,
Schwere und Tiefe. Sie gewinnen auch gelegentlich regionale Wettbewerbe bei Richtern, die
dem derzeitigen Bulldog-Modetyp in England anhängen. Ebenso gibt es Züchter, die
ins andere Extrem fallen und
den Standard unterinterpretieren. ABER :
Und zum Abschluß heute ein lustiges Goomba-Foto aus den USA : "Groß wie ein Turnschuh" ;-)), dieser Vetter "King Junior" von Frieda. Und so sieht Goombas King Junior heute aus :-)
Sonntag, April 23, 2006
Noch einmal Gastblogger Willie (Doris Ehrenstein ;-) Meine neue Riesen-Freundin Diva
Meine neue Freundin heißt "Diva". Ich finde sie sieht auch umwerfend wie eine Diva aus! (Richtig umwerfen kann sie mich natürlich nicht. Dazu bin ich viel zu stark!) Shanny, das ist Divas Frauchen, war ja schon immer meine Freundin. Shanny züchtet solche Riesen-Hunde ! Als Doris mich im vorigen Winter, da war ich noch VIEL jünger als jetzt und Doris ließ mich nicht den Elch hintern Haus verjagen :-(, also als Doris mich im letzten Winter auf einer Schau ausstellte, da hat Shanny mich vorgeführt. Ich wurde Sieger! Diva kommt aus Rom, eigentlich ja aus Tibet, aber in Rom ist sie geboren. Ich glaube Diva ist sehr mutig, da sie so eine Flugreise gemacht hat. Mit Umsteigen!! Doris hat mir nämlich erzählt, daß ein Bulldog, sogar ein Namensvetter von mir, nach einem Flug von New York nach San Francisco im Airport gestorben ist. Das waren böse Menschen dort, die haben ihn einfach über 5 Stunden in einer Frachthalle vergessen! Und sein Herrchen belogen!
Ich bin ja auch mit 3 Monaten über den Kontinent geflogen. Aber ich erinnere mich nur an Doris, die mich auf dem Schoß hatte. Der Pilot hat das erlaubt, weil ich so ein lieber Bulldog bin! Euer guter Freund Willie. Berta grüßt Euch auch. Das nächste Mal will SIE wieder schreiben.
Freitag, April 21, 2006
Heute schreibt uns Gastblogger Willie (Doris Ehrenstein ;-) Eine Hunde-Geburtstagsfeier
Ich glaube Ihr kennt Penny und Doc Yates schon: im Winter tragen beide einen Bärenfell-Parka auf dem Snowmobil. Da hab auch ich gestaunt! Aber meine Pferdedecke gefällt mir besser!
Da waren viele Menschen und Hunde. Alle Hunde hatten so ein Hütchen auf. So etwas hatte ich noch nie gesehen. Ich beschnüffelte Penny und sie bekam die Torte. Die Würstchen darauf schenkte sie ihrem Herrchen Doc Yates, alles andere teilte sie mit uns. Das war nett von ihr! Auf ihrem Halstuch stand geschrieben: "If you can read this, pet me!" Natürlich kann ich inzwischen mit meinen fast 2 Jahren lesen und schreiben! Also habe ich ihr noch ein Küßchen gegeben. Dann guckten mich die Menschen an und tuschelten; ich konnte nichts verstehen. Aber Doris sagte, das ist "Pretty Boy Floyd", aber ihr könnt auch Willie zu ihm sagen. Und dann sah ich so viele Hunde, Labradore, Schäferhunde, Border Collies - um nur einige zu nennen. Jedenfalls hatten alle lange Schnauzen und ich dachte, so wie die aussehen, bin ich doch etwas Besonderes. Wir waren insgesamt 26 Hunde. Jeder bekam einen HOT DOG zu essen, einige bekamen 2, auch ich durfte 2 essen. Das war gut so, denn von Doris´ Kuchen sind wir 26 Hunde nicht ganz satt geworden. Bei mir ist das ja selbstverständlich, aber auch von den anderen Hunden hat keiner gebellt oder gezankt, um einen Hot Dog zu bekommen! Anschließend habe ich jeden Menschen begrüßt und fast alle Hunde beschnüffelt. Doc Yates mag ich am liebsten, deshalb ging ich immer wieder zu ihm. Er sah mich lange und freundlich an und dann sagte er: "Ich weiß warum Willie immer zu mir kommt, ich sehe ihm ähnlich : klein und breit!" Alle lachten; ich auch, denn so hatte ich das noch nicht betrachtet.
Wer wollte, durfte auch etwas Bier trinken, habe ich auch probiert, schmeckte mir aber nicht (die Langschnauzen-Hunde tranken alle Bier).
Liebe Grüße, Euer Willie. Zutaten: 500 gr Rindergehacktes (mager), 1 Ei, klein gehackte Petersilie, 2 Möhren geraspelt, Haferflocken. Alle Zutaten in einer Schüssel gut vermengen und den Teig in eine Springform füllen. Im vorgeheizten Backofen bei 200 Grad 30 -35 Minuten backen. Erkalten lassen und dann aus der Form nehmen. Als Kerzenersatz den Kuchen mit Cocktailwürstchen bestücken - in der Anzahl der Geburtstagsjahre.
Montag, April 17, 2006
Zuchtgenehmigungen beim "Bulldog Club of America"
Dies gelinkte Dokument mit allgemeinen
Informationen zum Bulldog und zur Bulldog-Zucht (vom BCA) bekamen wir vom
"American Kennel Club" (AKC) mit Friedas Papieren zugeschickt. .Auf der Rückseite steht, siehe auch Blog-Beitrag 2.7.2005, daß ein verantwortungsvoller Züchter Welpen, die zur Weiterzucht zu untypisch oder zu fehlerhaft sind, nicht zur Weiterzucht mit AKC-Papieren zuläßt - und zwar durch die Vergabe einer nur eingeschränkten Registrierung (limited registration) beim AKC. Gute Regelung! Die Kastration wird für solche Nicht-Zuchthunde vom AKC empfohlen. In der Regel wird in den USA schon ganz früh kastriert: für die Hündin bedeutet das vor der 1. Hitze. Europäische Tierärzte halten dies meist für verfrüht. Der als noch Jugendlicher kastrierte Hund wird nämlich - wenigstens statistisch gesehen - ein ewig Jugendlicher in seinem Wesen bleiben. Wir vermuten, daß die amerikanische Empfehlung zu solch einer frühen Kastration mit den US-Versicherungspolicen zu tun hat : die Haftpflicht-Versicherungskosten sind dort für jugendlich kastrierte Hunde niedriger als für später kastrierte Hunde. Was aus meiner Sicht nur bestätigt, daß die als Jugendliche kastrierten Hunde ihr Leben lang - mehr oder weniger - unterwürfige Jungtiere bleiben. Deshalb ließen wir unsere Hündinnen immer erst nach der 2. Hitze kastrieren. Sie blieben "richtige Weibchen" und wurden auch nicht dick danach.
Mittwoch, Dezember 21, 2005
Bulldogger finden IMMER Bulldoggen ;-)
Ich schrieb über unsere australische Bulldog-Begegnung schon einmal im "Bulldog-Blatt", (Nr.48 in 1991) der Vereinszeitung des 'Verein der Freunde Englischer Bulldogs. e.V.'. Hier jetzt etwas ausführlicher ;-), damit es auch für damalige Leser noch interessant sein mag.
In einem kleinen Gelände-Bus ging es los von Alice Springs (bei Ayers Rock). Tankstellen sind im Inneren Australiens rar gesät und deshalb gibt es dort immer Warteschlangen. Wir hatten gerade in Curtin Springs Station vollgetankt (auch die Reservekanister) und wollten weiterfahren, da sah ich zwischen den vielen parkenden Wagen für einen kurzen Moment einen Bulldog vorbeigehen.
Ich schrie: "Haaalt! Da steht ein Bulldog, ich muß raus !!!"
Stu und mein Vater meinten, ich würde halluzinieren... Ich bestand darauf, rauszumüssen, und unser Scout
glaubte mir. Er hielt wieder an. Ich lief dorthin, wo ich den Bulldog gesehen hatte,
und da stand er! Er ließ sich genüßlich streicheln, sein Fell fühlte sich sandig an, war aber toll in Ordnung, nur hatte er (wie viele Bulldogs auch hier) ein Zwischenzehengeschwür. Er war ein schöner, wohlproportionierter und schlanker Rüde! Es war dort Frühling und schon morgens 30 Grad Celsius heiß; diesem Bulldog machte das weniger aus als mir!
Ich fragte im Tankstellenbüro nach dem Besitzer des Bulldogs. "Der ist beim Vieh draußen." Man gab mir die Adresse dieses australischen Ranchers, und wir schrieben ihm später; natürlich war unser Brief voller Fragen nach seinem Bulldog und nach der Haltung eines Bulldogs in solch einem heißen Klima. Seine von Stu übersetzte Antwort: Curtin Springs Station, via Alice Springs, New Territorys, Australia 5751, 20.12.1985
Liebe Cornelia, ...
Liebe Cornelia,
ich möchte mich zunächst entschuldogen, daß es so lange gedauert hat Deinen Brief zu
beantworten. Ich bin weiß Gott kein Briefschreiber und neige dazu, dies vor mir
herzuschieben. Zudem habe ich viel Zeit gebraucht, um alles für diese Antwort zur
Hand zu haben.
Wir nennen ihn Alex,...
Wir nenen ihn Alex, aber sein voller Name ist "Shyola I´m Alexander", geboren September 1978.
Sein Vater war "ChuringaHesajimmy of Mellea", importiert aus Großbritannien unter der
Reg.Nr. 66085/75. Seine Mutter war "Wybong Houlahan", Reg.Nr. 408599. Züchter:
Herr und Frau H.R.Barry, P.O.Box 132, Smithfield, 5114 South Australia.
... sind die Hitzeprobleme geringer, wenn man sein Tier gesund
hält.
Zu Deinen Fragen nach dem hiesigen Wetter: Im Sommer (Dezember) steigt die Temperatur bis zu 45 Grad Celsius an.
Aber normalerweise ist es sehr trocken, 5-6 % Luftfeuchtigkeit. Im Winter (Juli) wird
es recht windig und kühlt nachts bis zu -8 Grad Celsius ab. Wie bei allen anderen Hunderassen
(und anderen Tieren) sind die Hitzeprobleme geringer, wenn man sein Tier gesund hält.
Dies bedeutet, daß man den Unterschied zwischen Rippen, Bauch und Hüften sehen kann.
Als Du Alex sahst, war er leicht übergewichtig, aber es war ja gegen Winterende.
... stellt er sich draußen unter den Wassersprenkler ...
Wenn die Temperatur 40 Grad übersteigt, bringe ich ihn ins Haus hinein, das eine Klimanlage hat.
Dies hilft ihm leichter zu atmen.. Sollte ich nicht da sein,
stellt er sich draußen unter den Wasser-Sprenkler
und legt sich abgekühlt in den Schatten.
... Normalerweise helfen dann ein paar Pfund gehacktes Rinderfett.
Zu Essen bekommt er nur rohes Rindfleisch, aber keine Innereien. Gelegentlich bekommt er vom Tisch Übriggebliebenes.
Er ist phantastisch als Familienhund und hat nie die Kinder angeknurrt. Die
einzigen Probleme, die er hat, ist eine Art Asthma, sowie Haut-probleme, die beide immer durch die Hitze und die trockene Luft dabei verursacht werden.
Normalerweise helfen dann ein paar Pfund gehacktes Rinderfett. Es muß gehackt sein, sonst
würgt er es hoch. Ebenso würgt er Eier und Milch wieder hoch. Dieses Problem hat nur Alex.
Die Bulldoghündin, die ich vorher hatte, kannte all diese Probleme nicht.
Leider starb sie vor 6 Jahren in Folge einer Blutvergiftung, nachdem sie 3 Wochen zu früh gebar.
Sie wurde von Alex gedeckt; ich verlor sie und alle Welpen.
... zwei weitere Bulldogs ...
Es gibt zwar zwei weitere Bulldogs in der Umgebung von Alice Springs, aber leider
kenne ich deren Adresse nicht.
Ich hoffe das sind alle Informationen, die Du brauchst. Frohe Weihnachten und alles Gute für 1986. Ashley Severin Das war Weihnachten vor genau 20 Jahren :-)
Sonntag, Dezember 11, 2005
Hinweis von Gastblogger Stu Savory
Bulldogs in Australien
Meine australische Freundin Anna Pashen macht uns aufmerksam auf eine Foto-Datenbank mit einigen tollen Bulldog-Fotos. In Australien gibt es nämlich auch schöne Bulldoggen :-)
Ich habe hier aus 8 Bildern davon einen Dia-Streifen gemacht. Wenn man auf jedes der 8 Fotos klickt, kommt man zum jeweiligen (großen) Originalbild, wenn auch mit längeren Ladezeiten.
Sonntag, November 13, 2005
Hunde in Peru und in Bolivien
Wir sahen übrigens keinen einzigen verwahrlosten oder halbverhungerten Hund, wohl aber waren sie alle sehr schlank. (Aber dicke Menschen sahen wir auch nicht!) Kinder hielten oft einen Welpen wie eine lebendige Puppe zärtlich an sich gedrückt. Das Meerschweinchen dagegen, beliebtes Kuscheltier hier, wird dort nur als Familien-Speisevorrat in einer Küchen- oder Hofecke gefüttert und gehalten. Meerschweinchen kommen dann gehäutet, aber ansonsten komplett in den Ofen ... Sollen wie Kaninchen schmecken - und sich noch schneller als diese vermehren ... praktische Nahrungssicherung ... Die Hunde suchten sich Futter auf den Märkten und in den Straßen; nie waren sie aggressiv oder aufdringlich. Nun, wir bekamen so viel Fleisch - oft riesige Steaks - in den Hotels zu essen, daß Doris und ich die Tellerreste unserer Mitreisenden erbaten und am nächsten Tag Hunde damit fütterten. Sie nahmen alles sehr sanft und vorsichtig an. Die Kinder machten dann manchmal ihre Augen staunend riesenweit auf und wir gaben ihnen auch. Sie lächelten und teilten mit ihrem Welpen auf ihrem Schoß. In Arequipa, der 2400 m hoch in einem fruchtbaren Tal gelegenen "Weißen Stadt" (das meint die Stadt der Weißen), sahen wir dann einen schönen, schneeweißen Bulldogrüden! Wir standen auf der berühmten Brücke, die vom Erbauer des Pariser Eiffelturmes gebaut wurde, und sahen über die Häuser im grünen Flußtal unter uns, die "typisch für die hiesige obere Mittelschicht sind", wie unser hochkompetenter Reiseführer Egbert Ronnefeld ausführte. Wie alle Häuser dort in Peru hatten sie ein mehr oder weniger bewohntes Dach, von dem aus die Hunde oft ihre Straße überwachen :-) Und ich sah so über diese Hausdächer hinweg, da kam aus einer dieser Dachterrassentüren ein weißer Bulldog heraus. Doris sah ihn gleichzeitig. Er spazierte gemütlich herum und legte sich dann - mit dem Kopf zu uns hin, in die Sonne. Leider hatte ich nur eine Kamera mit kleinem Teleobjektiv dabei - ich versuchte damit mein Bestes... Ihr werdet den Bulldog - weiß in gleißender Sonne - auf dem oben verlinkten Foto kaum finden. Mit bloßem Auge aber war er gut zu sehen, sogar sein Geschlecht ;-). Man erkennt auf der Ausschnittvergrößerung unten seine dunkle Nase und den Schatten seines rechten Ohres. Wären Doris und ich ohne Gruppe dort gewesen, wir hätten im Haus unter dieser Dachterrasse geschellt - und als "Ausweis" Fotos von Frieda, Berta und Willie gezeigt ;-)
Ein dem Bulldog sehr ähnliches Tier, (Doris fühlte sich stark an Willie erinnert :-), einen Seelöwen-Mann, hatten wir schon am Tag vorher erblickt : bei einem Schiffsausflug zu den streng geschützten Islas Ballestras im Pazifik. Er umwarb eine zierliche Seelöwin abseits der Herde. Herde, das meint 1000e von Seelöwen !!, die in vielen Durchbrüchen, Domen, Bänken und Tunneln der Inselfelsen ruhten und so laut brüllten, daß sie die tosende Brandung noch gewaltig übertönten. ... So, genug abgeschweift zu anderen Tieren :-)
Wir überflogen die (spätestens seit Däniken) berühmten Linien in der Hochebene bei Nasca in einer kleinen Cessna - in einer Höhe von 300 Metern. Anders als aus der Luft waren diese riesenweiten, in den Boden gescharrten Tier-Umrisse wirklich nicht erkennbar. Äußerst rätelhaft! Jedenfalls stellte ich zu meiner Freude fest, daß nicht nur Kondor, Spinne, Wal, Affe usw. dort (von wem und warum auch immer) verewigt waren, sondern auch ein Hund! Dieser Hund sieht dem Schatten eines gewöhnlichen Indianerhundes durchaus ähnlich. Licht und Schattenwurf zu signifikanten Tagen, wie z.B. der Sonnenwende, waren den Früh-Amerikanischen Kulturen wichtigstes Planungselement auch ihrer Tempel. Und übrigens galt auch bei den frühen Indianern der Pazifik-Küste - wie z. B. auch bei den Ägyptern und Griechen - der Hund als Begleiter des Menschen ins Jenseits.
Zum Abschluß am Rande:
Freitag, November 11, 2005
Montag, Juli 4, 2005
Bulldogs in den USA
Vieles läuft in den USA anders ab als bei uns. Ich beginne einmal mit der Preispolitik :
Nicht alle Welpen eines Wurfes sollten gleich teuer sein...
In Deutschland wollen die Züchter in aller Regel den gleichen Preis für jeden Welpen eines
Wurfes, gleichgültig wie robust oder wie 'gut
im Sinne des Standards' der jeweilige Welpe ist. Das erzeugt bei Käufern oft die Illusion,
daß jeder Welpe eines Wurfes mehr oder weniger gleich 'gut' sei, da gleich teuer. Ich habe
auf Ausstellungen schon fassungslos enttäuschte Bulldogbesitzer erlebt, weil ihr Junghund
z.B. nur ein 'gut' bekam, obwohl der Vater ein Champion war : genetische Vererbung und Vitalität
geschieht
eben nie 'gerecht' verteilt . Und eine Preispolitik, die diese Wirklichkeit
nicht berücksichtigt, halte ich für unredlich!
Doris Ehrenstein, Birgit Braum und Stu und ich haben uns nicht nur für den Goomba-Zwinger
entschieden, weil es dort gesunde und schöne 'klassische Bulldogs' gibt, sondern auch
weil diese Hunde sehr klug und so ganz besonders lieb im Wesen sind ;-). In den USA trennen viele Züchter die Welpen eines Wurfes in 'Pets' und in 'Showdogs' ein.
Nicht jeder will einen "Schau-Hund"!
'Pet' meint einfach 'Haustier' und die Bezeichnung 'Schau-Hund'
heißt hier schlicht : typisch genug, um damit zu züchten. Der Preis zwischen diesen
Kategorien innerhalb eines Wurfes ist oft enorm: $ 500 bis $ 1000 ! Wer also nicht züchten will, und wer auch nicht unbedingt
eine 'Standard-Schönheit' im Haus haben möchte, der kann sich in voller Absicht und
Klarheit ein Bulldog-Pet kaufen, ohne dafür einen Superpreis zahlen zu müssen.
Das ist doch fair, oder?Diese Preisdifferenzierung hat auch Vorteile für den soliden Züchter :
Nur die besten Welpen bekommen Zuchtpapiere, und das ist vernünftig.
'Pets' (also Hunde, die für die Zucht nicht typisch genug sind) werden von ihm
oft nur verkauft unter der Vertragsbedingung, daß der neue Besitzer sie kastrieren läßt;
oder sie bekommen von vorne herein nur eine Zuchtbuchregistrierung, aber keine
Stammtafel. Ein auf seinen Ruf und sein Ansehen bedachter Züchter
gibt auch einen 'im allgemeinen Sinne des Standards schönen' Welpen dann als 'Pet' ab,
wenn dieser Welpe z.b. einen nach innen gedrehten Wirbelschwanz oder sonstige
negative Extremprägungen, die die Lebensqualität beeinträchtigen, hat.
Die Preise eines Bulldogwelpen aus einer
AKC-Zucht - A(merican) K(ennel)
C(lub) - entspricht bei uns einer FCI-Zucht - sind sehr unterschiedlich. Eine Faustregel:
je konsequenter die gesundheitliche Auswahl der Zuchttiere, um so teurer die Welpen.
Manche Zwinger machen DNA-Test der Welpen als Abstammungsgarantie, andere geben den Durchmesser der
Luftröhre der Elterntiere an, manche lassen auf HD röntgen - und manche
machen all dieses und noch mehr. Der potentielle Welpenkäufer kann sich in den USA wirklich
schlau machen, bevor er sich für einen Zwinger und einen Welpen entscheidet.
Donnerstag, Mai 19, 2005
Englische Bulldogs aus Tschechien
Ansonsten weiß ich nur vom Hörensagen, daß es in Tschechien durchaus um Gesundheit bemühte Zuchtanstrengungen geben soll, die nicht nur auf aus England importierten Bulldogs basieren. (England hat es geschafft seinen Nationalhund 'kaputt zu züchten', wie der Mann auf der Straße es dort nennt. Über diese tragische Entwicklung dort ein andermal mehr.) Nachtrag 11. 3. 2010: So gesund und schön Fero ist, so krank, behindert und in allem (bis auf den Hunger) reduzierter Bulldog war Willi aus Halle (SA), der in Tschechien gezüchtet wurde. Dieser Hund hatte so gut wie alles, was einen Bulldog leiden läßt: Krüppelrute, ewig schwerst entzündete Ohren und Augen, Übergewicht, Laufprobleme, Atemnot.... Es ist in jedem Fall Vorsicht geboten, wenn man sich dort einen Bulldogwelpen kaufen will.
Dienstag, Mai 17, 2005
Englische Bulldogs aus Polen und Tschechien
Bulldog-Urlaub in den Masuren : Wald, immer wieder andersartiger Wald, und viel Wasser, große Seen, Kanäle, Bäche, kleine Seen. Selbst an wolkenlosen Sommertagen ist es in diesen Wäldern immer kühl. Unsere Bulldogs bekamen jeden Morgen erneut einen Freudenkoller. Mimi sprang gleich vom schwankenden Moosufer mit Kopfsprung los ins Wasser, um treibende Äste zu sammeln. Einmal brachte sie unter großer Anstrengung sogar einen mittleren Stamm zu uns ans Ufer. Sie entwickelte eine Bibernatur. Sarah drehte zuerst immer ein paar Platzrunden. 'Vorsicht, der Bomber kommt!' Man konnte nur rechtzeitig beiseits springen. Nach Bulldogart rammte sie mit Kopf und Brust alles nieder. Blieb sie trotzdem einmal zwischen zwei Bäumen stecken, dann zurück und mit Anlauf einen Bogen schlagend ging es erneut los. Bootfahren dagegen war ihr ruhigeres Vergnügen. Aufrecht wie ein Zweibeiner stand sie an der Bootswand, die Arme auf die Kante gestützt und beobachtete mit ernster Miene die vielen Wasservögel. Mimi aber war im Boot kaum zu halten. Sie heulte, weil sie ins Wasser wollte und es war ihr nicht klar zu machen, daß ein Ruder kein Stock ist, den sie aus dem Wasser ziehen darf. Doch das ganz besondere Bulldogerlebnis des Urlaubs : Wir waren in den äußersten Nord-Osten Polens gefahren um Biber zu beobachten. Nach stundenlangen Irrfahrten über holperige Waldwege erreichten wir das kleine Dorf, fünf Bauernhäuser, im Herzen des Reservats. Plötzlich, zwischen Sträuchern in einem Garten, sahen wir auf einem Holztisch in majestätischer Ruhe einen wunderschönen Englischen Bulldog sitzen! Wir waren so verblüfft, daß wir nur an eine Porzellanfigur denken konnten. Doch als wir ausstiegen, sprang uns diese Statue freudig wackelnd entgegen! Die Verwunderung der Gartenbesitzerin, als sie neben ihrem Bulldog unvermittelt unsere zwei stehen sah, kann man nur Starre nennen. Sie stotterte etwas von 'Halluzinatation'! Wir waren in die tiefe Wildnis gefahren um Biber zu suchen und fanden - den einzigen Englischen Bulldog dort. Auf der Stelle verliebte er sich in Sarah, die ihm aber auch gleich ihr Hinterteil zugewandt hatte; nach ihrer Erfahrung mit unserem Bully die beste Methode, um Freundlichkeit von einem Rüden zu ernten.
Um am nächsten Tag dann doch noch zu unseren Bibern zu kommen, übernachteten wir bei Frau Oberländers Nachbarn. Als wir vorsichtig anfragten, ob Mimi und Sarah mit im Zimmer schlafen könnten, kam die prompte Antwort: 'Die Hunde können im Bett schlafen, das kostet nur wenig mehr.'
Es gibt 'Bulldog-Massenproduktionen' noch und noch.
Aber es kommt noch toller.
Die Bulldogs aus Polen, die ich heute kenne, sind alles Händlerhunde. Das deutsche Tierschutzgesetz verbietet übrigens, Welpen unter 8 Wochen ohne die Mutter nach Deutschland einzuführen. Dieser ganze Hundehandel ist also nicht nur moralisch verwerflich, sondern auch kriminell.
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