Cornelias 'Bulldog Blog' ...
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English Bulldog Netzwerk für Kenner und Freunde
Samstag, April 30, 2011

Willie und Berta haben genug vom Schnee!


Wir hier in Deutschland reden über warmes Wetter und Zecken - und Doris Ehrenstein muß immer noch über Neuschnee berichten...

Doris schaufelt den ganzen Winter über die Stufen von der Terrasse zum Garten und dann den Weg zum "Potti-Platz" von Neuschnee frei.... Bei Glatteis legt sie Handtücher über diesen Weg, damit Willie und Berta nicht ausrutschen und sich so die Bänder nicht verzerren.

Im April beginnt typischerweise in Alaska das große Schneetauen - nicht so in diesem Jahr. Anfang des Monats fiel 1 1/2 Meter Neuschnee, und in der Mitte des Monats noch einmal 60 cm dazu... Und jetzt, Ende April, sieht es dort immer noch so aus.

Auch Berta und Willie haben inzwischen genug von dieser zugedeckten Welt! Und Doris sagt: "Ich gucke nicht mehr aus dem Fenster!"
Berta und Willie schauen dafür um so länger raus....

Willie lief neulich - abenteuerlustig wie er ist - seitlich vom Spazierweg zu einem Abhang... und rutschte zu aller Entsetzen mit dem lockeren Neuschnee wie eine Lawine herunter und blieb am Grund bis zu den Ohren von Schnee bedeckt hilflos stecken. Klaus sprang und rutschte, um ihn zu retten, so schnell wie möglich hinter ihm her. Unten dann zog er ihn hoch und trug den schweren Kerl - mühsam schnaufend und bis zu den Hüften selbst immer wieder im Schnee versinkend - auf den (von ihm vorher mit schwerem Gerät freigepflügten) Weg nach oben...


Donnerstag, April 28, 2011

Neue Fotos von den

"Sieben Zwergen" vom Georgshof :-)


* Hier sind sie 4 Wochen alt. *

Sprechen wir zunächst einmal von den liebevollen Eltern der kleinen Kleinen. Käthchen sieht dünn aus - naja, alle Kraft ging in ihre Milch: man muß sich vorstellen, die Welpen haben in den ersten 4 Wochen, die sie nur von Käthchen gesäugt wurden, zusammen betrachtet circa 8 kg zugenommen! Eine tolle Milchleistung :-)

Vater Beebob hält sich meist geduldig im Hintergrund des Wohnzimmers auf... erinnert sich wohl noch an die unermüdlichen Beißerchen vom letzten Jahr, gegen die man sich als guter Rüde nicht mal wehren darf ;-) Aber interessiert am Geschehen im Welpengehege ist er doch! ...
Und die Welpen sind ihrerseits interessiert an dem Großen draußen ;-)

Sie sind überhaupt auf alles "da draußen" neugierig:

Die Welpen zeigen jetzt schon etwas deutlicher ihre Wesenszüge.

  • Jamiroquai ist z.Z. der größte Rüde, und das scheint er zu wissen ;-) Er hat etwas sehr Lustiges an sich: seine Vorderbeinchen kreuzt er oft wie ein Dandy ;-) Mit ihm wird man viel lachen können :-)
  • Jackpot war der Leichteste bei der Geburt, und er holt rasant auf: ich schrieb, dass er als 1. die Augen öffnete, und nun stellt er als Einziger seine Ohren schon etwas auf. Er ist friedfertig, läßt sich aber auch keine Wegschubserei seiner Geschwister gefallen :-) Er ist besonders dunkel gestromt, und das macht ihn richtig chic ;-)
  • Joker ist, wie Rafaela sagt, ein Seelenhund. Mit ihm kann man keinen Streit bekommen, und ein begeisteter, ausdauernder Schmuser ist er auch :-) In seinem helleren Fell wirkt er so sanft und strahlend, wie es sein Wesen ist...

  • John Bull ist im Wesen Jamiroquai ähnlich: freundlich, aber typisch bulldogmäßig willensstark. Rafaela vermutet, dass er ein besonders schöner Bulldog wird. :-)
  • Jacaranda ist mein persönlicher Liebling: sie wird ihrer so hübschen Großmutter Frieda immer ähnlicher: klug und verschmust, aber die "Butter vom Brot" läßt sie sich nicht nehmen. Versucht ein Geschwisterchen so etwas, dann bellt sie mit ihrem hellen Stimmchen protestierend auf ;-)
  • Jacima ist ein eher gelassenes, ruhiges Persönchen. Ihre geflammte Blesse auf der Stirn zeigt, sozusagen symbolisch, ihre Kraft und ihre Sicherheit. Sie besitzt schon jetzt etwas von die bulldog-typischen Souveränität :-)

  • Juanita ist eine hübsche, hellere Hündin. Sie läßt sich gerne und ausdauernd verwöhnen: kraulen, streicheln, füttern. Und wenn Rafaela damit aufhört, dann quietscht die Kleine ein energisches "mach weiter" :-) Sie kommt ja zu ihrem 1 Jahr älteren, energiegeladenen Bruder Indy: sie wird sich von ihm nicht unterbuttern lassen, lacht Rafaela.

WICHTIGES FÜR INTERESSENTEN: HIER !
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Dienstag, April 26, 2011

Heute empfiehlt uns Gastbloggerin Anke Teloudis

Zecken-Vorsorge !


Alle Jahre wieder... ... ... Zecken !

Auch wenn wir es Alle längst wissen, im Alltag geht das Bewusstsein für die Gefahren, die durch Zeckenbisse drohen, leicht unter. Deshalb "alle Jahre wieder" unsere Bitte, die Vorsorge gegen Zeckenbisse Rot im Kalender zu markieren.

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In den letzten Jahren verbreitet sich in Deutschland die Auwaldzecke, sie ist im Vergleich zum einfachen Holzbock recht einfach an ihrem "Muster" zu erkennen. Ein großer Teil dieser Zecken überträgt die sogenannte Hundemalaria, die BABESIOSE. Eine ernste Erkrankung, die unbehandelt oft tödlich verläuft.

Das Verbreitungsgebiet dieser Zecke war bereits 2005 erschreckend groß... ... heute muss man von einer Verdoppelung ihres Vorkommens ausgehen.

Sicherheit, weil man nicht in den dargestellten Bereichen wohnt, gibt es nicht! Einzig Vorbeugung kann unsere Hunde - und uns - wirksam schützen. Hat sich doch einmal eine Auwaldzecke festgebissen: bitte Datum notieren, falls es in der Folge zu Krankheitszeichen /Unwohlsein des Hundes kommt, erleichtert das die Diagnosefindung sehr.

Mehr über Diagnose und Behandlung der Babesiose: HIER! und HIER!

C.S.D.: Eine ergänzende Anmerkung:
Das beliebte und bekannte Mittel zur Floh- und Zeckenvorsorge "Frontline" ist nach Aussage unseres Tiergesundheitszentrums Söhl gegen Zecken so gut wie nicht mehr wirksam, da diese weitgehend immun dagegen geworden sind. Als das z.Z. wirksamstes "Spot on Mittel" wird "Advantix" genannt.
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Sonntag, April 24, 2011

Frohe Ostern - (und zwei Schildkröten :-)


Esmeralda Gotzes schickt uns allen diese herrlichen Ostergrüße :-)) Die Hauptdarsteller sind ihr Bruno und ihre Biene!

Bei unserem Treffen neulich (siehe Beitrag vom 2. April 2011) erzählte Esmeralda mir, sie warte darauf, dass sich bei diesem schönen Wetter ihre Schildkröten aus dem Boden herausbuddeln würden, wo sie den Winter verbrachten. Nun sind sie wieder "oben" und werden von Bruno und Biene begrüßt :-)

Übrigens:

Rafaela Schudas Käthchen hat, bevor sie ihre 7 süßen Welpen warf, auch noch schnell ein Osterei gelegt :-))


Freitag, April 22, 2011

Rafaelas 7 Welpen,

sie entwickeln sich prächtig :-)


Dienstag wurden Rafaela Schudas Welpen 4 Wochen alt. Sie wollen nicht mehr nur saugen und schlafen, sondern lieben inzwischen auch "richtiges Futter", das heißt Schabefleisch-Bällchen :-)

Käthchen liebt ihre Mutter-Aufgaben: sie leckt die Welpenpopos geduldig sauber und läßt sich von den Milchzähnchen in die Leftzen - ja eigentlich überall hin - gelassen zwicken. Das Säugen bedeutet für sie Entspannung: sie schläft dabei ein, so wie sich das gehört :-)

Die Welpen haben inzwischen ihr Gewicht verdreifacht und lieben es, ihr Welpengehege zu erkunden :-) Sie versuchen auch schon gelegentlich über den Rand ihrer Baby-Umfriedung hinaus zu sehen.

Die "7 Zwerge" nehmen sich inzwischen auch gegenseitig bewußt wahr. Spielen ist angesagt; dazu gehört auch, Rafaelas Zehen zu fassen, um die ganze Rafaela zum Schmusen herunter zu ziehen :-) Herrlich!

Hier noch ein Einzelbild des wunderschönen "John Bull" :-))

WICHTIG FÜR INTERESSENTEN:

Beide Elterntiere haben beste Hüft- Knie- und Ellebogen-Gelenke. Außerdem fand ebenfalls durch einen Tierarzt eine genaue Untersuchung aller Blutwerte und des Herzens statt: alles "ohne Befund"! Beide Elterntiere bekommen gut Luft: ein Röcheln kennen sie nicht!.

Rafaela Schuda züchtet seit 2002 Englische Bulldogs und hat - den neueren und für die Vitalität der Nachzucht so wichtigen Erkenntnissen der Genetik folgend - nie eine Linien-/Engzuchtverpaarung vorgenommen.

Papiere haben Georgshof-Welpen selbstverständlich auch.

Vor einem Jahr hatte Rafaela Schuda einen Wurf, den I-Wurf, aus gleicher Paarung: Wie prächtig, gesund und liebenswert sich Tahila, Lotte, Helene, Renato, Indy und Sammy im Laufe ihres 1. Lebensjahres entwickelt haben, kann hier in vielen Blog-Beiträgen (über die bloginterne Suchmaschine in der grauen Spalte) mitverfolgt werden :-)
Diese kleinen Vollgeschwister werden sich in gleicher, zauberhafter Weise entfalten :-))

Zur Kontaktaufnahme die Homepage von Rafaela Schuda und ihrer Zucht:
"English Bulldogs vom Georgshof" :-))

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Mittwoch, April 20, 2011

Noch mal Wildschwein ...


Unsere Frieda lief zwar nicht wie Caligula (im letzten Beitrag) einem Wildschwein nach - das ging schon nicht wegen des Zaunes zwischen den Beiden - aber ...

... sie bekam sofort eine Alarm-Bürste... Kosmo unmittelbar darauf auch... und dann...

Urplötzlich ging Frieda in Angriffsstellung und schlug ganz laut und so schnell ihre Kiefer aufeinander, dass wir die einzelnen Bewegungen nicht mehr mit den Augen unterscheiden konnten. Sie demonstrierte völlig angstfrei vor diesem großen Tier ihr Beißvermögen und ihre unbedingte Beißbereitschaft. Und Kosmo unterstützte sie.

Dieses Verhalten ist bei Hunden höchste Drohgebärde... danach wird es ernst! In freier Wildbahn hätte sie vermutlich wie Caligula (Beitrag unten) reagiert.

Wir zogen die Beiden mit beruhigenden Worten weiter, und sie richteten ihre Aufmerksamkeit schon bald auf die nächsten Tiere: Hirsche. Diese Grasfresser ließen unsere Beiden aber kalt... sie interessierten sich mehr für den die Hirsche fütternden Menschen ;-)


Montag, April 18, 2011

Heute schreibt Gastbloggerin Isabelle Borgert

Sausack usw. ;-)


26.3.2011, Bulldog Caligula, genannt Dicki, mailt:

Hi Leute, hier meine Leidensgeschichte, die ich mir einfach mal von der Seele bellen muss.... Seitdem dieses Weib bei uns wohnt, hat sie MEINEN Korb in Beschlag genommen.

Das ist der Korb direkt neben Frauchens und Herrchens Bett. Ich habe mir das lange angesehen, aber nun ist Ende. Bevor die anderen schlafen gehen, lege ich mich schon mal da hinein und tue so, als wenn ich tief und fest schlafe. Die dusselige Kuh quetscht sich doch tatsächlich da bei mir auch noch rein - liegen geht nicht, da neben diesem "Schnarch-Verhinderungs-Kissen" von Madame kein Platz mehr ist. Sitzen reicht wohl???

Dann versucht sie es mit Ohr-Pusten... ich halte stand... tue weiter auf Schlafen.... Ih - sie legt ihren dicken Kopp auf mir ab....HILFEEEEEEE!!! ...Um mir dann ihren dicken PoPo direkt entgegen zu strecken....

Diese Situation habe ich dann 10 Minuten ausgehalten, denn was zu viel ist, ist für Dicki einfach zu viel! In diesem Sinne einen schönen Abend noch, Euer Dicki

26.3.2011, Bulldog Caligula, genannt Dicki, mailt:

Halli hallo, ich bin der Super-Held.... sagt Herrchen! Ein ganzer Kerl, der tollste überhaupt, harter Hund - und eben Sausack! Frauchen dagegen ist total fertig mit den Nerven und das alles, obwohl der Spaziergang im Forst doch schön und harmonisch begann!

Unsere Pine ist hundsabgemagert ... haha, sieht man nicht, oder?

Spaß beiseite: Frauchen´s Ernährung zeigt erneut Früchte... Pine erscheint rank und schlank und damit steigt ihre Beweglichkeit!

Ich erinnere daran, dass dieses fette Tier vor einem Jahr ein vergrößertes Herz hatte, kaum gehen konnte und nach wenigen Metern am Ende ihrer Kraft war. Heute könnt Ihr selber sehen, wie sie mit mir Agility über die Baumstämme macht.

Nun aber zu mir: Wir waren fast am Ende unserer Hirsch-Beobachtungsrunde, da bin ich ohne Vorwarnung mal kurz rechts in die Schonung. Was meine Lieben nicht kapiert haben: Da lagen 8 Wildschweine drin! Und ich die Rotte aufgemischt.

Frauchen hat sich die Seele aus dem Leib gebrüllt, Herrchen wie immer erstarrt. Und ich bin los, über den kleinen Hügel hinter den Viechern her. Frauchen musste tatenlos zusehen, wie ich eines der Schweine in die Flanke gebissen habe.

Frauchen hat einen Panikanfall bekommen und ist hinter uns her, wobei sie sich sicher war, dass ich jetzt angegriffen werde - aber die Wildschweine und ich liefen weiter.

Übrigens: Mein Frauchen hat eine Schiene am Bein, weil sie sich bei der Schreibtischarbeit das Band am Sprunggelenk gerissen hat - aber das ist ein ganz eigenes Thema! Jedenfalls ist Frauchen gerannt, was sie konnte, denn Herrchen musste Pine einfangen, die auch langsam begreift, dass die Jagd toll ist.

Ich war weg! Weit weg! Frauchen hatte dann einen Heulanfall - ich habe das nach 15 Minuten gespürt und bin zurück - gut, dass ich fährten kann, denn der Wald ist groß und der Weg weit. Plötzlich sah ich mein aufgeregtes Frauchen vor mir und war stolz! Hatte ich doch fast ein Wildschwein erlegt, was Herrchen bis heute nicht geschafft hat!

Nun muß ich mich hinlegen, denn ich bin einfach nur müde! Dass ich viel Glück hatte und die Sauen noch keine Frischlinge hatten, das kann Cornelia sicher bestätigen!! Für Herrchen jedenfalls bin ich der Allerbeste!!! Und für Frauchen mittlerweile auch!! Euer Dicki

1.4.2011, Bulldogge Agrippina, genannt Pine, mailt:

Heute ist Frauchen laut geworden... das erste mal hat sie mich angebrüllt - ich bin beleidigt, denn Pine darf man nicht anschreien, nie tadeln und erst recht nicht den berühmten Klaps auf den Hintern geben. Dicki braucht das regelmäßig, sagt Frauchen, denn er ist ja bekanntlich ein gnadenloser Flegel, der sich wie ein Junghund im Rüpelalter benimmt - ich aber bin das arme Mäuschen aus dem Tierheim!

Na gut, ich gebe ja zu, dass ich mittlerweile vor Selbstbewusstsein strotze, all den Tieren im Haus das Futter klaue, Stöcke, Äste und andere Dinge ins Haus schleppe und auf dem Teppich zernage, Möhren übrigens mit Leidenschaft, und die machen helle Teppiche schön orange! Dann beiße ich immer noch in den Staubsauger - und da ist Frauchen geplatzt!

Dabei mussten wir heute echt Geduld zeigen, denn Frauchen kam einfach nicht nach Hause: Sie war im Tierheim, um für Ganimed (unser Penantsittich-Mädchen) einen neuen Kumpel zu suchen - Ende der ganzen Geschichte: Ein rotzfrecher Ziegensittich, eine wunderschöne Partnerin für unseren Freya (das ist unser Princes-of-Wales-Hahn und vom Lärm her ein echter Schwiegermutterschreck!) und - jetzt kommt´s: Ein blinder Kanarienvogel, dessen Herrchen gestorben ist und den man in der Wohnung nach Tagen gefunden hat und CoCo, ein 45 Jahre alter Mohrenkopfpapagei! Coco´s Frauchen musste ins Pflegeheim. Dazu kommt, dass der alte Kerl einen Flügel amputiert hat. Im Tierheim hat er einfach nur in seinem Käfig gesessen, aber als er bei uns in seinem Käfig saß, ist er doch gleich zu Herrchen gekommen. Wir konnten in sogar streicheln... Herrchen freut sich riesig, wollte er doch immer schon einen richtigen Papagei haben!

Nun müssen wir noch Essen und wünschen Euch allen ein schönes Wochenende!
Gruß Pine-Lotta

Ach so, vor lauter Neuzugängen hätte ich beinahe meine Agility-Künste vergessen. Was Dicki kann, kann ich auch schon fast - na gut, nicht ganz so hoch und geschickt, aber mindestens so schnell!

27.3.2011, Bulldogge Agrippina, genannt Pine, mailt:

Hi, solltet Ihr nun alle denken, nur Caligula jagt Wildschweine, nein, denn als uns heute im Wald plötzlich so eine Bache auf den Weg kam, bin ich hinterher. Dicki natürlich auch - dieses Mal allerdings beschloss die Bache auf uns zuzugehen. Und das hat Herrchen aktiviert, der - im Gegensatz zu gestern - hinter uns her rannte.

Nun ist aber Schluß: Ab sofort bekommen wir, so lange die Bachen Jungtiere führen, eine Schleppleine um. Bei Herrchen im Revier brauchen wir das nicht, denn das ist ein Niederwildrevier und somit tauchen da nicht so viel Wildschweine auf. Man gut!

Heute hat Frauchen auch unseren Agility-Platz aufgebaut - sogar mit Wippe! Auch dieses wackelige Ding schaffe ich mühelos, toll, oder? Und das Herrchen? Das musste heute mit den Hühnern Laub harken. Unter lautem Schimpfen hat er es dann aber doch noch geschafft, so dass im Garten endlich der Frühling einziehen kann!

Eine schöne Woche von uns! Eure Pine


Samstag, April 16, 2011

Rafaela Schuda hat 7 süße Welpen :-)

*** 22. 3. 2011: die 7 herrlichen Zwerge vom Georgshof ****

Käthchen Schudas 1. Wurf von Beebob (siehe Beiträge der Monate April bis Juni 2010) kennen wir: von der tollen Entwicklung der nun 1 Jahr alten Tahila, Renato, Indy und Sammy konnten Sie sich in den letzten Beirägen ein Bild machen. Von Helene und Lotte wurden auch immer einmal wieder Bilder gezeigt.

Jetzt hat Käthchen nicht nur 6, sondern 7 Welpen, wieder von Beebob, geworfen :-)

Käthchen war die letzten Tage vor dem Wurf wirklich furchtbar dick und etwas schwerfällig geworden - außer es ging um ihr Lieblingsleckerli Banane ;-) Sie hatte wieder sehr lange Wehen: nach 29 Stunden, am 22. März, kam dann endlich das 1. Baby heraus!

Käthchen hat für alle 7 mehr als genug Milch. Sie ist eine hingebungsvolle Mutter, die Rafaela als Co-Mutter nicht nur akzeptiert, sondern sie sozusagen als "Putzhilfe" auch einsetzt!

Die Kleinen machten alle am 10. Tag die Augen auf; und Rafaela erzählt, sie flitzen für ihr Alter schon ganz schön rum ;-)

Alle 7 sind fit und quicklebendig. Ihre Eltern Käthchen und Beebob sind nicht miteinander verwandt, was für die Vitalität der Kleinen mit entscheidend ist. Käthchen und Beebob sind völlig gesund (auf Herz und Nieren geprüft), und sie haben keinerlei Gelenkprobleme.

Etwas über das Wesen der Kleinen, soweit es jetzt schon erkennbar ist:

  • Jackpot war der Leichteste nach der Geburt - er ist ein energischer, konzentrierter Milchtrinker und holte deshalb alles an Gewicht sehr schnell nach. Die Augen öffnete er als Erster! :-)
  • Jamiroquai zeigt inzwischen seine Führernatur, besonders wenn es um die seiner Meinung nach beste Zitze geht :-)
  • Jacaranda liebt Rafaela über alles: sie läuft immer als erste zu ihr hin und will stets eine Extra-Portion Streicheleinheiten von ihr.
  • Jacima kam als größter der Welpen auf die Welt. Sie ist ein starkes und gemütliches Persönchen :-)
  • Joker ist ein eher sanfter, freundlicher Rüde, der einem Streit (um eine Zitze) aus dem Wege geht. Er ist ein einfach nur lieber und verschmuster Kerl :-)
  • John Bull läßt sich um nichts von der Zitze abdrängen, für die er sich nun einmal entschieden hat. Er ist beharrlich, ruhig und selbstbewußt :-)
  • Juanita ist eine sanfte Hündin. Sie hat sogleich die Herzen der Familie Hentschel erobert: sie kommt zu ihrem (auf den Tag genau) 1 Jahr älteren Bruder Indy.... Ja, ein Bulldog-Pärchen ist etwas Wundervolles :-)) Übrigens gab Töchterchen Emily Juanita-Baby gleich einen Kosenamen: "Zuckerbrezel" :-)

Rafaela Schuda, die Züchterin dieser Kleinen "vom Georgshof", hat eine bezaubernd schön gestaltete Webseite. Es lohnt sich sie in jedem Fall einmal anzusehen :-)

Besonders einfühlsam und humorvoll ist das Welpentagebuch, geschrieben von Vater Beebob.
Viel Spaß dort beim Lesen und Bildergucken ;-)

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Donnerstag, April 14, 2011

Tahila :-)


Tahila ist die Wurfschwester von Renato, Sammy und Indy, über die wir in den letzten Beiträgen lasen. Sie blieb bei ihrer Züchterin Rafaela Schuda und ist dort der tägliche Sonnenschein :-)

Rafaela erzählt, Tahila kenne überhaupt keine schlechte Laune, egal ob sie bei Regen oder Sturm rausmuß, ob sie mit einer Katze "im Nacken" schläft und dabei weiß, dass diese manchmal kratzbürstig auf sie springt, um "ihren" Sesselsitz zurück zu erobern... ; egal ob sie Hunger hat (oder meint ihn zu haben ;-), oder ob fremde Hunde sie beim Sonntags-Spaziergang durch die Siedlung, auf dem Weg zum Bäcker, anzumachen versuchen.

In der Siedlung gehört zu jedem Haus ein Hund, die meisten davon sind unfreundlich aufgelegte Schäferhunde und Co. Tahila guckt nicht mal hin, wenn diese herausfordernd bellend hinter ihrem Zaun rumrasen. Sie bellt überhaupt nie mit anderen mit, sie lächelt sozusagen freundlich über solche Provokationen hinweg. Rafaela freut sich: "Sie ist einfach IMMER nett!"

Zur Zeit ist Tahila läufig und lebt deshalb mit dem kastrierten "alten Mann Satchmo" in der Küche und im Büro. (Das Wohn-Eßzimmer bewohnt zur Zeit - ganz exclusiv - die junge Familie Beebob und Käthchen mit ihren 7, noch ganz kleinen Welpen. Darüber im nächsten Beitrag mehr :-)

Satchmo kann ein eigenwilliger Griesgram sein, besonders beim Futter kennt er überhaupt keinen Spaß... Aber Tahila hat ihn gezähmt: Rafaela war bass erstaunt, als sie neulich aus dem Bad in die Küche zurückkam, und Satchmo mit Tahila GEMEINSAM die Reste aus einer Schüssel leeren sah!!

Satchmos "Hagestolz"-Spielunlust hatte schon das junge Käthchen gebrochen. Rafaela erzählte damals: "Käthchen hat ihn in einen Jungbrunnen geworfen: er ist plötzlich wieder ein Welpe geworden und bringt ihr Spielzeug!" Bei Tahila sei das etwas anders: "Er ist bereit ihre Gelüste zu befriedigen: Sie bringt ihm das Spielzeug, und dann knabbert er folgsam am anderen Ende mit. Er ist einfach galant zu ihr :-)"

Das Besondere an Tahila sind ihre großen, runden, immer strahlenden Augen. Rafaela: "Man kann ihr einfach (leider) nicht widerstehen... Wen sie ansieht, den verzaubert sie!" Tahila vertraute von Anfang an auf ihren Zauberblick: sie bettelt z.B. nie, das heißt sie geht nie wie die anderen zum Schrank mit den Leckerli, denn sie weiß, sie bekommt sowieso davon :-)

Tahila hat ein höchst individuelles Spielzeug für sich entdeckt: den großen Flurspiegel, er fasziniert sie. Oft steht sie wackelnd davor.

Sie weiß, es ist kein anderer Bulldog dort drin, denn sie versucht nie Kontakt mit ihrem Spiegelbild aufzunehmen. Sie freut sich einfach daran, wie nett dieser "Bulldog" ist. Man weiß ja nicht genau, wie weit die Selbsterkenntnis bei Hunden geht. Raben z.B. wissen, dass sie sich im Spiegel selbst sehen. Vielleicht Tahila ja auch :-)

Noch ein Spiegelspiel der Kleinen: Wenn Herrchen Bernd abends in Arbeitskleidung nach Hause kommt, beobachtet sie ihn im Spiegel und weicht zurück, wenn sein Spiegelbild ihr näher kommt. Sie scheint demnach zu wissen, dass im Spiegel selbst zwar niemand drinsteckt, dass sich aber doch eine Realität darin zeigt.

Tahilas Highlight ist es aber, mit ihren Eltern Käthchen und Beebob - wild nach Bulldogart - im Garten rumzutoben! Denn das kann man nicht mit dem Spiegel, und auch ihre Menschen mögen es sanfter lieber :-)


Dienstag, April 12, 2011

Heute eine Mail von Gastbloggerin Sabrina Schmidt

Fero erzählt von seinem 11. Geburtstag


Am 26.03.2011 war es wieder soweit, ich habe meinen 11. Geburtstag gefeiert.

Es gab natürlich wieder viele Geschenke, lecker Essen und Trinken. Die Feier ging mal wieder ganz schön lange. Ich fühl mich ja immer noch wie ein junger Gott, ich springe rum, ärger Charly und Boss und meine Herrchen Stefan und Sabrina.

Dafür, dass ich jetzt schon 11 Jahre alt bin, bin ich noch echt gut drauf. Manchmal sagen meine Herrchen auch schon "Opi" zu mir, so fühle ich mich aber noch gar nicht. Ich höre vielleicht wie ein "Opi" - manchmal höre ich auch gar nicht, wenn die was sagen. Erst mal taubstellen - dann vielleicht reagieren. Macht schon Spaß meine Herrchen so auf die Palme zu bringen.

Naja, jedenfalls haben wir schön gefeiert, die Katerstimmung war mir und Boss noch am nächsten Tag anzumerken - da war dann erst mal Ausschlafen angesagt. Charly (er ist auch 11 Jahre alt) war auch noch nicht ganz fit - aber ich glaube das lag daran, dass er seit Dezember gegen seinen Krebs ankämpft. Das schlaucht wahrscheinlich ganz schön. Er hat ganz viele Mastzellentumore in seinem Körper - leider können meine Herrchen dagegen nichts mehr machen - es sind schon zu viele. Sonst geht es Charly aber ganz gut.

So, ich muss dann mal wieder in mein Körbchen - mal gucken, falls es keiner merkt schleich ich mich ins Bett. Ich lass dann mal wieder von mir hören. Ganz leibe Grüße Fero, (alias "Opi" oder auch "Fressraupe" )

Anmerkung:

Fero, alle wir LeserInnen gratulieren Dir zu Deinem stolzen :-) 11. Geburtstag und wünschen Dir von Herzen noch weitere schöne und gesunde Jahre mit Deinen Liebsten!


Sonntag, April 10, 2011

Heute eine Mail von Gastbloggerin Sonia Vargas

Renatos 1. Geburtstag :-)


21.März: "RENATO RENATO, DU HAST GEBURTSTAG" ...... oh mein Gott... nicht die schon wieder.... ich habe so gut geschlafen und schön geträumt... jetzt kommt meine Mutter und alles ist vorbei!!!

Wir haben kurz nach Mitternacht und sie muss mich mal wieder drücken, küssen und mit meinen Lefzen spielen. Und das alles nur, weil ich heute Geburtstag habe. Wenn ich aber etwas Leckeres zu essen dafür bekomme, ist das OK. Nun konnte ich nach diesem Stress in Ruhe weiter schlafen!!

Jetzt steht mein Papa Andre in der Küche.. er bereitet etwas vor und meine Schwester Caress und ich beobachten ihn vom Zaun aus.. vielleicht wird etwas Leckeres für uns gemacht. Was dort in der Küche gemacht wird, riecht richtig lecker.. so etwas gab es für mich bis jetzt noch nicht. Hoffentlich ist das auch für mich, was dort zubereitet wird!!

Meine Mutter hat uns ausgesperrt, so das wir nicht in das Wohnzimmer konnten. Dort wurde nämlich der Boden für mich dekoriert. Meine Mama hat dort eine Plastikdecke ausgebreitet. Mit Luftschlangen, Balloons, Teller, Hüte, Tröten und Leckerchen-Taschen wurde der Rest vom Wohnzimmer dekoriert.

Der Geruch aus der Küche wurde immer stärker und wir wollten nur noch dort hin. Dann kam Mama, wie immer, mit der gleichen Geschichte: "Ich mache euch schick für die Bilder"... plötzlich hatte ich ein rotes Halstuch und einen Geburtstagshut auf!!! Caress ging es genau so. Sie hatte ein rot/weisses Halstuch um und auch einen Hut auf. Nun waren wir bereit ins Wohnzimmer zu laufen.

Wir haben die ganze Deko beschnüffelt und was ganz Leckeres gefunden! Aber wir mussten erst mal wieder sitzen und für die Bilder Modell stehen. Nach getaner Arbeit hat Mama uns einen leckeren Teller vor die Nase gehalten. Oh Gott, das hat so guuuuut gerochen!!

Das sieht aus wie ein Burger von MacDonalds. Den darf ich manchmal essen, wenn wir länge mit dem Auto unterwegs sind, aber diese hier ist viel viel viel viel größer und das ganz ohne dieses doofe Brot drum herum. Einfach nur Fleisch!!! Und ich habe gedacht... wenn das eine Geburtstagstorte ist, dann möchte ich jeden Tag Geburtstag haben.

Nun kam auch noch eine Kerze auf meine Torte, die ich auspusten sollte. Mama sagte mir, das ich einen Wunsch frei hätte. Den werde ich euch aber nicht sagen, da er sonst nicht in Erfüllung geht... ich sage nur, das es etwas mit "LECKEREN SACHEN" zu tun hat.

Ich habe natürlich geschwisterlich mit meiner Schwester geteilt. Mama hat die Torte gehalten und Caress und ich von der Seite dran gekaut. Es war SUPER LECKER!!!

Zum Abschluss kam Papa auf den Boden und gab uns noch eine Tüte Leckerchen.. Die haben wir Stück für Stück von ihm bekommen... am Ende war mein Bauch so voll, das ich nur noch schlafen wollte.

So liebe Omas, das war mein erster Geburtstag!!
Alles LIEBE und GUTE von eurem RENATICO..


Freitag, April 8, 2011

Heute erzählt Gastbloggerin Melanie Hentschel

Wie schnell die Zeit vergeht…


Es ist schwer zu glauben, aber unsere kleine Knutschkugel (Indy's Kosename von meinem Mann, die Kinder nennen ihn auch gern Pupsi) ist nun kein kleiner Welpe mehr.

Vieles deutete schon darauf hin: sehnsüchtige Blicke auf andere Hundedamen, die Markierung des Reviers (gefühlte 100x pro Spaziergang), und kleinere Streitigkeiten mit fremden Rüden (wobei Indy nie als Erster anfängt!!).

Unser Dicker scheint sich aber seiner Zunahme an Größe und Gewicht selbst noch nicht so ganz bewusst zu sein, denn ab und an versucht er noch immer auf meinen Schoß zu krabbeln und sich dort gemütlich einzurollen. Leider ist dies nicht mehr möglich, und nach ca. 3-4 Fehlschlägen rückt Indy dann beleidigt ab und dreht mir seinen Allerwertesten zu: "So Frauchen, das hast Du jetzt davon. Such' Dir doch einen anderen, der an Deinen Ohrläppchen knabbert!" (Das Ohrläppchenknabbern zählte zu Indy's Lieblingsbeschäftigungen als Welpe; siehe auch Beitrag vom 4. Juni 2010.)

Unser "Purzelbärchen" (einer seiner unzähligen Spitznamen) hat sich auch viel von unserem Kater abgeguckt und kann sich nun äußerst grazil (wie mit 26 Kg eben möglich) in unser Ehebett schleichen.

Natürlich legt er sich erst ganz vorsichtig am Fußende ab, damit auch ja niemend beim Schlafen gestört wird. Leider weiß er nicht, dass meine Beine spätestens nach 10 Minuten anfangen einzuschlafen (so ohne Blutzufuhr) und dann ein wenig schmerzen. Dies ist der Zeitpunkt, an dem Indy verständnis- und rücksichtsvoll vom Fußende abrückt und sich genau zwischen mir und meinem Mann platziert - selbstverständlich auf Augenhöhe; man will ja schließlich sehen, neben wem man schläft. So kam es schon des Öfteren vor, dass wir liebevoll von einer Pfote an unserer Nase oder unserem Kehlkopf geweckt wurden.

Und wie der Lauf der Dinge eben ist, hat sich unser Dicker auch zum 1. Mal so richtig "verknallt". Das Geschöpf der Begierde ist unsere neue Nachbarshündin. Sie ist schräg gegenüber eingezogen, ist ein Bulldogmädchen und hört auf den Namen Waltraud. Leider ist mir noch kein gutes Foto von den beiden gelungen, aber sie zusammen zu beobachten ist wirklich schön. Irgendwann wird Indy zwar immer sehr aufdringlich (FSK ab 16 J.) aber Waltraud macht ihm das dann kurz klar und alles ist wieder im Lot.

Vor ein paar Tagen haben die beiden wiedermal ein wenig miteinander getobt und zum guten Schluss standen sie Stirn an Stirn und Indy leckte ihre Nasenfalte, was Waltraud wiederum mit einem genüsslichen Grunzen honorierte - total süß.

Ja, und so schreibe ich und schreibe ich und habe noch nicht ein Wort über Indy's 1. Geburtstag verloren - sträflich. Unsere Tochter hatte ihm einen kleinen Geschenkkarton gebastelt, mit Schmucksteinen und Malereien. Drinnen hatte sie dann 2 seiner geliebten Kaustangen versteckt - Indy freute sich sehr darüber. Am meisten freute er sich aber über ein Zerrspielzeug von Kong, welches er konstant den ganzen Tag mit sich herumtrug.

Wir machten einen ausgiebigen Spaziergang und überreichten ihm dann mit einem Ständchen (auf ausdrücklichen Wunsch unserer Kinder musste das "Happy Birthday-Lied" gesungen werden) seinen Geburtstagskuchen. Dieser wurde erst äußerst misstrauisch von allen Seiten begutachtet - Indy kreiste ca. 3x um den Teller - bevor er davon probierte. Ich glaube, heute hat er die letzten Reste verspeist (war wohl doch ganz lecker…).

In diesem Sinne bis zum nächsten Mal und viele liebe Grüße, Melanie


Mittwoch, April 6, 2011

Gewerbliche Hundezucht:

Die Doppelzüngigkeit des VDH


Auch im VDH (Verband für das deutsche Hundewesen) gibt es gewerbliche Hundevermehrer. Wie kann das sein, da der VDH doch damit wirbt, nur seriöse Hobbyzüchter zu vertreten???

Besser keiner Zuchtverbands- oder Züchterwerbung kritiklos glauben. Vertrauen Sie nur Ihrem eigenen Augenschein!
Viele Welpenkäufer vertrauen Werbung ganz allgemein, und so leider auch der des VDH. Wie eine Bulldoggerin auf einem unserer NRW-Treffen einmal erzählte, habe sie gedacht, ein so großer Verband wie der VDH sei zuverlässig und solide. Deshalb habe sie sich für einen VDH-Welpen entschieden. Aber sie gab, wie sich bald herausstellte, sehr viel Geld für den Kauf eines todkranken Welpen aus! Als sie dann seine VDH-Züchterin um Hilfe bei all den Behandlungskosten bat, erhielt sie zur Antwort: "Ein Bulldog ist ein Dekorationsstück für Sofa und Garten. Mehr darf man nicht erwarten." Das Geld, oder besser gesagt der hohe Gewinn beim Verkauf eines VDH-Bulldog-Welpen (circa 2500 Euro) verlockt so manchen Menschen im VDH/ACEB zu "züchten".... Eben weil andere Menschen der VDH-Werbung trauen....

Ich bin der Redaktion des "Hundemagazin WUFF" sehr dankbar, dass dieses Thema einmal aufgegriffen wurde: In der Ausgabe (Nr. 1210/0111) erklärt der Rechtsanwalt L.-J. Wiedemann sehr verständlich, warum im VDH gewerbliche Züchter zuhause sein können, obwohl Gegenteiliges vom VDH propagiert wird. Es liegt an der in sich widersprüchlichen Satzung des VDH. Aus seiner Satzung:
"Als ordentlicher Züchter und Halter gilt, wer lediglich aus Gründen der Liebhaberei (Hobby) die Zucht und/oder die Ausbildung nach kynologischen Grundsätzen betreibt und fördert. Dem steht eine etwaige tierschutzrechtliche Verpflichtung zur Beantragung einer Genehmigung oder eine behördliche Einstufung der Zucht als gewerblich grundsätzlich nicht entgegen."

Der "WUFF"-Autor Rechtsanwalt L.-J. Wiedemann schreibt zum obigen Passus aus der VDH-Satzung:

"Diese beiden unscheinbaren Sätze (oben) sollte man mehrfach lesen. Denn dann erschließt sich: Hier geht zugleich Schwarz und Weiß. Rechts und Links.... (Entscheidend) ist der 2. Teil des 2. Satzes, welchem zufolge eine behördliche Einstufung der Zucht als gewerblich der satzungsmäßig so bezeichneten Hobbyzucht grundsätzlich nicht entgegenstehen soll. Wenn also insbesondere das Finanzamt der Auffassung ist, es liege keine Liebhaberei mehr vor, sondern durch den Zuchtbetrieb würden (steuerpflichtig) Einnahmen erzielt, so ist der Züchter nach der Satzungsregelung trotzdem nach wie vor Hobbyzüchter."

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Diese VDH-Satzungformulierungen sind ganz schön doppelzüngig! Ich selbst vertraue dem VDH schon lange nicht mehr, von viel zu vielen kranken, qualgezüchtete Bulldoggen habe ich gehört, als dass ich ihn als Zuchtverband noch generell empfehlen könnte. Natürlich gibt es im VDH auch Züchter, die sich nach Kräften für ihre Hunde und um die Zucht bemühen, aber die sind oft schwer herauszufinden, da die Vorstände der VDH-Zuchtvereine in der Regel selbst Züchter - oder Vermehrer - mit eigenen Interessen sind....

Interessant ist noch, dass der VDH ja seinerseits Mitglied in der FCI (Federation Cynologique Internationale) ist. Damit hat der VDH sich deren Satzung, wenigstens formal, unterworfen. Zitat "WUFF": "Gemäß Artikel 9c, Punkt 8 der Statuten der FCI gehört es zu den Pflichten seiner Mitgliedsverbände, Personen auszuschliessen, die Hunde ausschließlich aus kommerziellen Erwägungen züchten."

Nicht nur die VDH-Züchter, sondern auch der VDH selbst verdient an jedem Welpen...
Warum wird der VDH nicht aktiv, um diesen Passus der FCI-Satzung in seinen Mitgliedsvereinen durchzusetzten? Und wieder sind wir beim Geld: der VDH bekommt für jeden Welpen, der in seinen Mitgliedsvereinen geboren wird, einen sogenannten "Zuchtanteil", also Geld. Der VDH wird über seine Zuchtvereine finanziert, und das heißt leider auch: je mehr Welpen, um so mehr Geld für ihn....

Woran können Sie "gewerblichen Züchter", oft richtigerweise "Vermehrer" genannt, erkennen? Hier zwei Tipps:
  • Gewerbliche "Züchter" verkaufen in der Regel Welpen mehrerer Rassen.
  • Gewerbliche "Züchter" halten ihre vielen Zuchttiere in Zwingern.

Ich kenne Fälle, bei denen VDH-Welpen gleichermaßen geschädigt waren wie Welpen aus dem Kofferraum von Hundehändlern. Sie waren nur Tausende teurer gewesen als diese.

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Vertrauen Sie keiner Werbung, sondern nur Ihrem eigenen Augenschein! Wenn finanzielle Überlegungen entscheidend für die Zucht sind, dann geht das immer auch auf Kosten des Wohlergehens, der Gesundheit und Sozialisierung der Hunde.

15.4.2011 NACHTRAG:
Hintergrundinformationen zum ACEB, auch im Zusammenhang mit gewerblicher Hundezucht, finden sie in den "Bulldog-Nachrichten".


Montag, April 4, 2011

Heute erzählt Gastbloggerin Elke Bederke

Sammy im Zoo


Sammy liebt Tiere. Schon als wir Sammy vor knapp einem Jahr zu uns nach Hause holten, haben wir ihm gleich viel von der schönen Welt gezeigt. Unter anderem waren wir auch im heimischen Tierpark. Der kann allerdings nicht mit so vielen Tieren aufwarten. Doch Sammy war bereits fasziniert von allem was so kreucht und fleucht.

Und so nutzten wir das noch nicht so schöne Wetter dazu, einen Sonntagsausflug in den Hallenser Zoo zu machen - Zum Glück sind dort Hunde willkommen.

Dieser Zoo besticht durch seine Lage, mitten in der Stadt und doch im Grünen, auf einem Berg. Es gibt schön gestaltete Rundwege bis zur Aussichtplattform mit mehreren Ebenen und vielen tollen Tieren. Ohne Zoo-Plan fast zum Verlaufen, aber mit dem Plan waren wir, oh Überraschung, doch wieder bei den einen oder anderen Tieren, die wir mit Sammy bereits besucht hatten.

Los ging es aber erst mal im Raubtierhaus. Also passend zu unserem Raubtier Sammy. Der stand auf einmal Auge in Auge einem Tiger gegenüber. Der Tiger lief an der Glaswand hin und her, natürlich Sammy immer hinterher. Gerade hatte Sammy die Katzen von einem unserer Söhne kennengelernt. Bestimmt hat er gedacht: "Oh, schon wieder eine Katze, nur ein wenig groß!" Sammy war total begeistert.

Also auf zur Elefantenanlage. Die riesengroßen (zumindest für Sammy) Elefanten konnte Sammy erst vom Berg bestaunen, dann nach einem kurzen Abstecher zum Braunbären, direkt von vorn. Unbegreiflich für unseren kleinen Mann, was das für eigenartige Tiere sind.

Sammy war so aufgeregt, dass er sich so schnell wie möglich alle Tiere anschauen wollte. Also ab zu den Steinböcken. Einer war auch von Sammy genauso begeistert, wie Sammy von ihm. Der kleine Bock kam immer wieder zu Sammy und beide haben sich gegenseitig beschnüffelt.

Und weiter wurden wir gezerrt zum Ameisenbär. Auch hier, hochgradige gegenseitige Begeisterung. Die gleiche Anziehungskraft zwischen Sammy und den Lamas, den Eseln, den Seelöwen, Flamingos und und und... Ins Affenhaus durften leider keine Hunde rein, da wäre Sammy bestimmt erstaunt gewesen, was es für große behaarte "Menschen" gibt.

Sammy fand alles super spannend. Und er ist ganz lieb und begeistert auf alle Tiere zugegangen. Ohne Angst und voller Freude. Wir haben schon gewusst, warum wir Rosi nicht mit in den Zoo genommen hatten. Rosi hätte versucht, alles zu jagen und sich gewaltig aufgeregt. So musste Rosi zu Hause auf ihren Sammy und uns warten.

Sammy war nach unserem Zoobesuch aber erst mal "kaputt", so dass Rosi nicht gleich so viel mit ihm toben konnte. Am Abend haben das beide aber nachgeholt. Und allzu lange werden wir bestimmt nicht warten, dass Sammy all seine neu gefundenen Freunde wieder im Zoo Halle besuchen kann.


Samstag, April 2, 2011

Frieda gratuliert ihren Kindern

zum 4. Geburtstag :-)


Heute, am 2. April, werden Friedas Welpen schon vier 4 Jahre alt. Stu und ich denken gerne, trotz der Anstrengungen und des Schlafmangels, an die ersten Wochen der bezaubernden Kleinen zurück :-)))

Und wir danken Frieda für ihre wundervolle Mutterleistung! Kosmo blieb ja mit ihr zusammen, und sie dankt es, indem sie ihn noch immer so wie auf dem Bild oben pflegt :-) Aber über diese ihre "Zwangswaschungen" ein andermal mehr.

Frieda, Stu und ich gratulieren
Kosmo, Chilli, Käthchen, Skipper, Goldie und Camilla
zu ihrem Geburtstag
und wünschen ihnen von Herzen noch viele Jahre Gesundheit und Freude :-))
... und für heute eine hinreißende Geburtstagsparty!
-

Doris Ehrenstein fand diese Glückwunsch-Karte: sieht die Hündin unserer (inzwischen 13facher Oma) Frieda nicht verblüffend ähnlich ? :-)

Tipp von Rafaela Schuda: noch ein Ereignis im April:
Ein 3D-Zeichentrickfilm mit Bulldog startet jetzt in den Kinos ;-)

Noch ein Tipp dazu von Alexandra Bombek:
Ausserdem kann man die Bulldogge bei McDonalds erwerden, sie wackelt ganz zauberhalt mit dem Popo, wie halt auch unnsere im echten Leben ;-)


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, geboren 1945 in Wuppertal, hat seit inzwischen 39 Jahren Englische Bulldoggen und ist Gründungs- und Ehrenmitglied des "Verein der Freunde Englischer Bulldogs e.V. (1980-2009)".

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