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Cornelias 'Bulldog Blog' ...
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Sonntag, Februar 27, 2011
Heute tagebucht(;-) Gastbloggerin Isabelle Borgert In der Zeitung und mehr...
Hi, hier ist Super-Dicki!
Ich habe doch schon berichtet, dass ich und meine Lieben in die Zeitung gekommen sind -
hier also der Artikel,
und ich stelle fest: Ich sehe genial aus! -BRRR - Frauchen hat heute Luise fotografiert - grrrrr! Katze!!!! Nett ist sie ja, aber eine Katze!
Nun sind wir müde: Die letzten beiden Tage waren wir mit Frauchen in Frankfurt und ab Mittag im Diensthunde-Zwinger um frische Luft zu tanken, sagt Frauchen! Heute ist Herrchen sogar aus seinem Büro gekommen, als er gehört hat, wie wir uns aufregen: Wir haben die ganze Dienststelle zusammengebellt. Grund waren wildfremde Handwerker, die meinten, in der Anlage arbeiten zu müssen. Wir haben vor Wut nicht mal Herrchen erkannt... hihihi! Oh, das hat einen lauten Anschiß gegeben....
12.2.2011, Bulldog Caligula, genannt Dicki, mailt: Waidmannsheil Leute, während Frauchen die ersten Gartenarbeiten erledigt hat, war ich mit Herrchen schon früh im Revier und habe die Sauenfährten kontrolliert, heute Nachmittag dann haben wir die Mädel mitgenommen und noch Mal die Kirrung angesehen. Scheint heute Nacht ein hoffentlich erfolgreiches Waidmannsheil zu versprechen - nach Herrchens Aussage ist das Licht optimal, die Fährte frisch, na, dann los! Ein schönes Wochenende von uns, Euer Caligula
Freitag, Februar 25, 2011
Heute tagebucht(;-) Gastbloggerin Isabelle Borgert "Oh Gott" und mehr...
Oh Gott, jet isset wedder so weit.... Das wir eine Landsmannschafts-Patchwork-Familie sind, das war mir kleinem Brandenburger schon seit 5 Jahren klar... aber jedes Jahr diese Karnevalszeit zu ertragen, ist schon schwer! Warum müssen wir ständig mit Frauchen in ihre Ex-Heimat Schleswig-Holstein, wenn sie sowieso alles zu uns nach Ostbrandenburg holt?
Hi, Ihr Lieben! Dieses Wochenende stand im Zeichen diverser Neuzugänge, von denen zumindest ein Teil Herrchen zu vertreten hat - und WASSER, MATSCHE und REGEN!
Luise versucht verzweifelt seit dem Sommer bei uns zu landen.... keine Chance, denn Luise ist eine KATZE, die plötzlich regelmäßig im Garten saß und mich geärgert hat. Frauchen hat mich auch gebeten, Luise von den Vögeln fern zu halten, was ich auch gerne übernommen habe. Mit Slawek haben wir uns geeinigt, dass Luise am Wochenende im Schuppen gefüttert wird, damit sie die Mäuse vertreibt.
Ich bin jedenfalls froh, wenn ich morgen wieder in meinem Auto dem geregelten Tagesablauf nachgehen kann. Mir fehlt am Wochenende echt die Ruhe.... ich frage mich auch langsam, welche Rolle ich hier überhaupt noch spiele?? Ich bin nicht krank - und was ist der Dank? Herrchen nennt mich neuerdings "der kleine Prinz" - was meint er bloß? Dass ich verwöhnt bin... nee, das kann nun wirklich nicht sein! In diesem Sinne eine schöne Woche an Euch alle!
Beinahe hätte ich das Wichtigste vergessen: WIR VIER KOMMEN IN DIE ZEITUNG! -Der Reporter der örtlichen Tageszeitung "Oderland Echo" hat vom Deich aus das Hochwasser fotografiert - und da kamen wir daher! Er kam sofort lachend auf uns zu und hat Herrchen gefragt, ob er von uns einige Fotos machen kann: Wir kennen das ja schon aus dem TV - so sind wir vier den Deich entlang gelaufen - mal schnell, mal stehend, im Sitz, usw. bis ich keine Lust mehr hatte und in die Kamera beissen wollte.... natürlich halte ich Euch auf dem Laufenden in der Sache! Gruß, der Presse-Dicki aus dem Oderbruch
Mittwoch, Februar 23, 2011
Heute ein Videotipp von Gastblogger Stu Savory Wie man einen Hund wiederbelebt
Das eingebettete Video habe ich neulich im YouTube entdeckt; zwar ist es in englischer Sprache, aber man kann sehen, was zu tun wäre. [Die Minutenangaben [zB 4:13] beziehen sich auf das Video]. Anhand dieses Video könnt ihr ein paar Dingen üben, damit in Notfall die Griffe sofort geläufig sind. Der Hund wird auf die rechte Seite gelegt. Dann wird sichergestellt, daß nichts den Hals blockiert (ggf. Blockade mit den Hand entfernen) und der Hals wird gerade gestreckt. Wenn man den linken Ellenbogen zurück zum Brustkorb bewegt [0:38], lernt man für den Notfall, wo das Herz abgefühlt werden kann. Die Dame im Video zeigt uns (mit einer Dalmatinerpuppe) zuerst, wo das Herz abgefühlt werden kann, und wo man den Puls am vorderen[1:01] und hinterem Pfotengelenken finden kann, sowie die Arterie an der Innenseite des Hinterbeins[1:23]. Im Notfall, wenn der Hund nicht atmet und keinen spürbaren Puls mehr hat, hält man den Fang mit dem linken Hand zu[1:53] und pustet ca. viermal schnell in der Nase[2:10]. Kein Hundebesitzer soll sich davor scheuen, es handelt sich ja um ein Notfall. Diesen Teil der Übung dulden unsere Hunde höchstens einmal ;-) Dann faltet man die Finger beider Hände zusammen und muß in ca. 15 Sekunden ca. 10 mal schnell auf den Herz schlagen[2:31->2:44]. Dies nicht vorher üben; die Hunde mögen es nicht und sehen in ihn eine Aufforderung zu heftigem Balgen! Dann wieder ein grossen Atemzug einpusten[2:50]. Als nächstes den Darm/Bauchbereich zusammendrücken, um Blut zurück in Richtung Herz zu bewegen [3:00]. Dazu legt man die linke Hand unter den Hundemagen und drückt ihn mit der rechten Hand (oben) zusammen[3:07].
Wiederholen (pusten/Herz pumpen/Magen-Darm zusammendrücken) solange nötig (bis 20 Minuten). Hier gibt es ein zweites Video zum Vergleich. Die Dame in diesem zweiten Video hat auch das Safe Dog Handbook geschrieben, falls ihr Englisch lesen könnt.
Montag, Februar 21, 2011
Arthrose und Arthritis
In der Literatur kann man ganz allgemein lesen, dass
alters- und verschleißbedingte Gelenkveränderungen beim Hund schon ab circa dem 3. Lebensjahr beginnen.
Arthrosen sind schmerzhafte Gelenksveränderungen: das Knorpelgewebe wird zunehmend zerstört, und an seiner Stelle wird
knöchernes Material angelagert. Das bedingt einen chronisch fortschreitenden Prozess: je mehr harte Knochensubstanz - statt
weichem und geschmeidigen Knorpel - sich im Gelenk befinden, um so schmerzhafter jede Bewegung, und um so mehr Zerstörung
des Restknorpels.
Der "WUFF"-Artikel (Autor Dr.H.Mosser) befaßt sich besonders mit den guten Möglichkeiten, die eine
spezielle Ernährung bietet. Am Rande: es lohnt sich die "WUFF" zu abonnieren.Dieser Zerstörungsprozess des Knoppelgewebes führt (meistens schubweise) zu Entzündungen speziell der Gelenksinnenhaut: dann spricht man von Arthritis.
Ursachen: Solch ein glukosamine-haltiges Diätfutter (Hills, J/D) bekommt z.B. seit längerem schon die 8jährige Berta von Doris Ehrenstein. Seit dem Futterwechsel auf "Gelenkfutter" steht Berta wieder ganz locker auf! Dieses langsame Aufstehen ist, wie natürlich auch Lahmen oder allgemeine Bewegungsunlust, ein typischen Anzeichen für Arthrose. Doris gibt neuerdings auch von Eaglepack das fettreduzierte Futter (mit Bulldog in der Produkt-Info :-). Für ältere Hunde (Doris´s 2. Bulldog Willie wird im April 7 Jahre alt) ist eine leichtere Kost, nicht nur zur Gelenkentlastung, von ganz allgemeinem Vorteil.
Es gibt inzwischen auch viele verschiedene glukosaminehaltige Nahrungsergänzungsmittel: Als unsere Alma alt wurde (Anfang der 90ger Jahre) gab es nur das "Canosan". (Hauptbestandteil: zermahlene grünlippige, neuseeländische Süßwassermuscheln, da sie besonders viel des Wirkstoffes "Glukosamin-Chondroitin" enthalten. Pur riecht dieses Pulver extrem nach Fisch.) Canosan wurde ursprünglich für den Pferdesport entwickelt, weil speziell die Sprungpferde an starkem Gelenkverschleiß leiden. Und da es bei diesem Sport um viel Geld geht, lohnte sich für die Pharmaindustrie die Entwicklung solch eines gelenkschonenden Mittels. Dann wurde es für Hunde weiterentwickelt. Ich kenne eine Frau, die - aus Not - damals gegen ihre Arthroseschmerzen "Canosan" aß! Da es sich in der Tiermedizin so sehr bewährt hatte, fand endlich auch die Entwicklung und Zulassung für uns Menschen statt. Zunächst nur in den USA, deshalb brachte ich mir früher diese "Glukosamin-Chondroitin"-Tabletten immer von dort mit. Heute kaufe ich sie (auch für mich selbst) beim "Schlecker". Arthrose ist nicht heilbar, aber man kann ihre chronische Fortschreitung zum Stillstand bringen und die Beschwerden stark mindern. Neben den Glukosamin-Chondroitin-haltigen Spezialfuttern und Nahrungs-Ergänzungsmitteln gibt es auch ein wirklich wunderbar wirkendes homöopathisches Mittel: "Vermiculite D6". Es wird in Deutschland hergestellt, aber über die Niederlande vertrieben. Deshalb muß man es über das Internet bestellen, oder die örtliche Apotheke in einer Internationalen Apotheke bestellen lassen. Mehr über dieses fantastische Mittel können Sie in den Archiv-Beiträgen vom 18. Juni 2007: "Welpengewicht, Gelenkprobleme und Hilfe durch VERMICULITE D6" und vom 26. Juli 2007: "Kein Humpeln dank Homöoptahie" nachlesen.
Für unsere Bulldogs ist zudem besonders wichtig: -
Noch ein Hinweis von Anke Teloudis:
"Eine unkomplizierte und - offenbar für Hunde leckere - Variante sind diese kleinen Kügelchen von
"Fidavet",
die Chilli seit ihrer Kreuzband-Operation bekommt.
Zusätzlich zum Glucosamin sind darin noch Heilkräuter, Algenmehl und Bierhefe enthalten.
Nachdem wir dieses Mittel probeweise abgesetzt haben, wurde das Knie wieder empfindlicher.
Schon etwa 1 Woche nachdem sie es wieder bekam war alles wieder in Ordnung :)
Dieser Erfolg war auch für unseren Jägerfreund Anlass genug, das bei seiner älteren Deutsch-Drahthaar
Hündin zu probieren. Das Ergebnis : 1. sie findet diese Kügelchen seeeehr lecker ;)
2. sie ist auch nach anstrengenden Jagdtagen nicht steif in den Gelenken :)
Samstag, Februar 19, 2011
Schreddern...
Alex Bombeck, Doris Ehrenstein, Rafaela Schuda und ich suchten nach (bzw. machten neue) Fotos, die diese Anzeige annähernd verifizieren :-)
Gottseidank habe ich keine neueren Fotos solch irreparabler Totalzerstörung, sondern nur von reparablen Teilzerstörungen. Diese hier gehen auf das Konto der halbstarken, süßen Tahila Schuda ;-) Herrchen Bernd Schuda flickte die Angelegenheit mit Hilfe von Tahilas Mama Käthchen :-)).
Donnerstag, Februar 17, 2011
FAZ: "Die Bulldogge springt auf Platz sechs"
Eine Anmerkung zu Deutschland:
Dienstag, Februar 15, 2011
Berta feierte ihren 8. Geburtstag
Herzlichen Glückwunsch an Doris und an Berta :-))
Sonntag, Februar 13, 2011
Heute erinnert sich Gastbloggerin Chrissi Probst Wie schnell die Zeit vergeht ...
Freitag, Februar 11, 2011
Heute warnt Gastbloggerin Chrissi Probst: ACHTUNG, DER SCHEIN KANN TRÜGEN!
Bitte schaut euch die Leute/Züchter genau an, wo Ihr Euch Euer neues Familien-Mitglied aussucht, denn es ist zwar für uns Tierliebende selbstverständlich liebevoll, sorgsam und vor allem verantwortungsbewusst mit dem vierbeinigen Nachwuchs umzugehen, leider schaffen das einige Menschen heutzutage nicht mal bei ihren eigenen Kindern....
Nicht nur das: Ihr solltet auch ganz genau überlegen, wem ihr euren Rüden zum Decken bzw. zur Paarung anvertraut,
denn der Schein kann trügen: genau diese Erfahrung mussten wir leider leider im letzten Jahr machen ! -
Dieser Nachwuchs hätte es wahrscheinlich in der freien Natur noch besser gehabt, da könnten sie sich ein sauberes gemütliches Plätzchen suchen und finden eventuell sogar was zu fressen und zu trinken ! Es ist auch bullyg wichtig, dass die kleinen liebevoll aufwachsen können und eine ordentliche Sozialisierung erhalten, damit sie gut auf die große weite Welt vorbereitet sind, vor allem gesund und sauber - und keine kleinen Angstbullys werden.
Die Einzelheiten erspare ich Euch, sagen wir mal, wir waren zur rechten Zeit am richtigen Ort und konnten das Beste aus der Misere machen! (Siehe auch die Beiträge vom 12. Juni 2010 und vom 18. Juli 2010) Von den vier Katzenbabies, die zwei Tage vor den Bullydogs geboren wurden, konnten wir leider nur noch ein Katerchen retten, sein Beinchen war eingeklemmt und seine Augen hatte er wegen einer Entzündung (mangels Pflege und Reinigung) schon Tage vorher nicht aufbekommen... Meine Tochter Michelle und ich haben es geschafft ihn neben den vier Bullywelpen auch noch aufzupeppeln ;o) Die vier Schmusebullybabies wurden von uns gut großgezogen und richtig sozialisiert, ich glaube die neuen Welpen-Eltern werden mir zustimmen. Mehr über die Kleinen, besonders Bilder von ihnen, im nächsten Beitrag (und auf der Schmusebullys Homepage :-)))
Mittwoch, Februar 9, 2011
Heute erzählt Gastbloggerin Elke Bederke über Sammys neue Hobbys
Im Laufe der letzten Monate hat Sammy neue Hobbys für sich entdeckt. Ganz besonders liebt er es, auf der Lehne der Couch zu hocken und aus dem Fenster zu schauen. Alles wird genau beobachtet. Bewegt sich ein Hund bei unseren Nachbarn oder geht jemand mit seinem Hund vorbei spazieren, macht er eigenartige Geräusche. Wie ein kleines quiekendes Schweinchen. Wenn wir ihn nicht von der Couch runternehmen, bleibt er stundenlang auf seinem Beobachtungsposten. Er hat mehr Spielzeug als meine drei Kinder je hatten. Die neueste Errungenschaft ist ein Kong, der aussieht wie ein Krake. Den bringt er sogar auf das Kommando "Brings". Ansonsten apportiert Sammy alles in sein Körbchen und nicht zu Frauchen oder Herrchen. Hören tut er ja sowieso nur, wenn er sehr sehr sehr gute Laune hat. Wir müssen uns jedesmal einen neuen Trick ausdenken, wenn er vom Garten bei seiner Hundefreundin wieder zu Rosi in's Haus soll.
Dann hatte ich eine Hundepfeife geholt, um ihn damit zu trainieren. Wir hatten den Auftrag, beim Üben erst mal zu pfeifen und dann zeitgleich unseren Hunden ein Leckerlie zu geben. Von wegen Leckerlie. Da Sammy sowieso nicht auf Fressen steht, wird das Leckerlie ausgespuckt und er will die Pfeife zum Spielen haben. Aber Rosi macht das Pfeifenspiel wenigstens Spass.
Zwar hat er noch nicht kapiert, was er eigentlich damit richtig soll, aber er fährt mit seinen Vorderpfoten und schiebt mit dem Hinterteil das Skateboard. Und will immer das Board dabei anknabbern.
Und so könnte ich noch von vielen Hobbys von Sammy berichten. Man kann also sagen, wir haben viel Spaß mit ihm. Rosi verleiert schon manchmal ihr eines Auge. Vor allem, wenn Sammy hinter Nachbars Hündin hinterherjammert. Das ist nämlich Rosis bevorzugte Feindin! Aber sonst hat sie Sammy im Griff. Anders als wir. Na mal sehen, was Sammy noch so für Hobbys entwickelt.
Montag, Februar 7, 2011
Fotos von Bulldogs mit Kindern :-)
Jetzt Fotos vom letzten Sommer, die uns auf den nächsten freuen lassen :-)
Samstag, Februar 5, 2011
Heute tagebucht(;-) Gastbloggerin Isabelle Borgert Das Leben ist ungerecht!
Kennt Ihr eigentlich die Weihnachtsgeschichte "Pelle zieht aus"? Nein? Schade, denn so geht es mir... In der Geschichte findet sich ein kleiner Junge ungerecht behandelt, weil er immer Ärger bekommt. Am Heiligen Abend zieht er in das Gartenhäuschen, damit seine Eltern mal sehen, wie es sich ohne ihn so lebt. Genau das werde ich auch machen, denn ich fühle mich ungerecht behandelt!
Wir waren mit Frauchen nach Berlin, und mittags im Stadtwald hat mich eine Dalmatinerdame total entzückt. Ich bin losgerannt, Frauchen auf dem Glatteis ins Schleudern geraten und auf Pine getreten, die schrie los. Mein Gezerre fand neben einer Pfütze statt, und Frauchen sah aus wie ein gesprenkeltes Huhn. Da gab es blitzschnell - quasi noch während Frauchens Straucheln - einen auf den Hintern. Heute gleich wieder... Wir wieder in Berlin, wieder im Wald, und wir trafen auf zwei Frauen mit Kinderwagen und zwei netten Hundemädchen. Die netten Mädels bedauerten mich, dass ich an der Leine war, und so hat Frauchen mich los gemacht. Wir haben gespielt und sind gerannt... war echt cool.
Und neulich hat Pine mich nach dem Fressen durchs Wohnzimmer gejagt - wir haben getobt und unser Futter ist förmlich postwendend aus uns rausgeflogen. Herrchen kippte fast um, und wer bekam den Ärger und flog raus in den Garten? ICH, der Dicki!
Anbei ein Foto von meiner Freundin Lisa-Marie mit uns. Wir hatten Sylvester Besuch von unserer Verwandtschaft und Frauchen hatte vorab mal wieder Panik wegen meines Benehmens. Seht her: Ich sehe doch aus wie ein Engel, oder?
Ich ziehe doch mal eine Weile in die Voliere oder zu Elsa in den Stall... sollen die alle sehen, wie sie ohne mich klarkommen...... Einen schönen Abend, der Dicki 16.1.2011, Bulldog Caligula, genannt Dicki, mailt: Hi Leute, heute von mir ein Kurzbericht - zu mehr bin ich auch nicht in der Lage... Ja, können Herrchen und Frauchen nicht wenigstens Sonntag mal ruhiger werden? Halb 7 Uhr ging der Wecker, und Herrchen ist mit lautem Gedöns zur Jagd aufgebrochen... Frauchen hat die Viecherei fertig gemacht, dann sind wir in den Garten und haben Holz für den Kamin aus dem Wald gesammelt, ... und als wir gesehen haben, dass Frauchen Jogging-Sachen angezogen hat, hat sich Pine auf´s Sofa gerollt und ich mich in Herrchens Kofferraum - denn mein Auto war ja zur Jagd unterwegs. Einer muss ja auf alles aufpassen...
Nach knapp 3 km haben wir unser Auto gefunden - nur wo war Herrchen? Rufen, Telefonieren... keine Antwort! Aber da bin ja ich, der Dicki... Nase in den Wind und los ins matschige, klebrige Feld.... Und da war Herrchen: mitsamt Reh. Ich war begeistert und durfte gleich die Luftröhre als Beute behalten. Ich muss sagen, meine beiden haben sich richtig gut angestellt, wo sie sonst immer so ein Theater machen. Tja, und dann hieß es schleppen bis zum Auto, wieder durch das überflutete Feld. WIR SAHEN AUS!!!
Ach ja, gestern im Revier hat Pine zwei Rehe aufgestöbert. Man, kann die rennen... unglaublich! Gut, dass sie aber mitten im Acker quasi stecken geblieben ist - ich bin da etwas dynamischer! Nun schlafen wir selig der neuen Woche entgegen - wird anstrengend! Herrchen wieder weg und Frauchen hat Tagung... wir dürfen mit und können Auto hüten. Nach der Anstrengung lässt sie mich morgen hoffentlich in Ruhe schlafen.... Liebe Grüße von uns allen... Euer Dicki 21.1.2011, Bulldog Caligula, genannt Dicki, mailt:
Herrchen war auf Dienstreise, und wir sind mit Frauchen auf Dienstreise gewesen. Nächste Woche geht das alles weiter - da fahren wir mit Frauchen nach Lübeck, und Herrchen pendelt nach Berlin - da steigt noch einer durch... Nun gehen Duggy, Julius und wir in unsere Schlafhöhlen, denn morgen Abend gehts zur Jagd.... Einen schönen Abend noch, Euer Dicki 22.1.2011, Bulldog Caligula, genannt Dicki, mailt: Findet Ihr nicht auch, dass Pine ein komischer Hund ist???? Herrchen meint dazu nur: "Dicker, sie ist eben ein Mädchen" - wie kann man nur so schlafen? Oder so essen? Tja, ich gebe es auf, darüber nachzudenken. Waren heute im Revier. Leider haben wir ein krankes Kitz gefunden. Herrchen ist mit uns nach Hause und hat das Gewehr geholt - Frauchen musste mit Fernglas beobachten, wohin es abspringt. Es ist dann in den Wassergraben gefallen und Frauchen ist fast in Panik geraten. Frauchen konnte sehen, dass es ein kaputtes Beinchen hatte. Leider ist Herrchen nicht zum Schuß gekommen und wir haben den ganzen Wald abgesucht. Morgen früh hat Herrchen aber versprochen, nochmal raus zu gehen, um es zu suchen und zu erlösen. Wir derweil gehen heute Nacht auf Wildschweinjagd! Gruß von uns, Euer Dicki
Donnerstag, Februar 3, 2011
Auf Papier und einer aus Leder....
Dienstag, Februar 1, 2011
Heute ein Nachruf von Gastbloggerin Nicole Dendra Tiefe Trauer: Kaspar ist gegangen
Ich glaube Spike hat das zum Glück noch nicht so ganz realisiert, er wartet zwar beim Spaziergang auf seinen Kaspi, aber wenn ich dann ganz ruhig mit ihm spreche geht’s wieder. Noch frisst Spike auch ganz normal und macht auch so keinen unruhigen Eindruck, ich hoffe nur, dass es so bleibt und er nicht so leiden muss wie wir.
Aber sobald es Kaspar wieder besser ging, war er wieder voll da und war unser wundervoller Kaspar. Das Schlimmste an der ganzen Geschichte ist, dass wir Kaspars Atmung vollständig in den Griff bekommen haben, dank eines Impfstoffes, der eigens für Kaspar hergestellt worden ist. Er sprang super gut darauf an und konnte damit gut atmen. Aber dann fing an sein Körper zu versagen; erst gingen Weihnachten seine Vorderpfoten auf, tiefe Risse in der Hornhaut, so dass es ihm schwer fiel zu laufen. Kein Problem, mit ein paar Klammern und Salben klappte es ganz gut, und Kaspar konnte wieder laufen.
Sonntags sind wir dann nach Hause und Kaspar baute wieder ab. Montags konnte er dann wieder das rechte Beinchen belasten, aber dann wurde plötzlich das linke Bein immer dicker. Verdacht: Kreuzbandriss, was sich aber laut Röntgenaufnahme und Abtasten nicht bestätigte. Wir bauten unser Schlaflager auf dem Wohnzimmerboden, Kaspar konnte ja nicht mehr ins Bett springen, und wir wollten ihn nicht aus den Augen lassen. Er konnte nicht mehr spazierengehen, geschweige denn sein Geschäft richtig erledigen. Kaspar konnte nur noch in den Garten getragen werden, aber egal, wir hätten ihn zur Not auch bis Moskau getragen. Donnerstag hat der Tierarzt dann Kaspars linke Bein bandagiert, in der Hoffnung, dass er dadurch mehr Halt hat und er besser stehen kann. Die Nacht von Donnerstag auf Freitag wurde dann richtig schlimm, Kaspar konnte weder liegen noch stehen, er konnte kein Wasser mehr lassen und keinen Kot absetzen... Er hechelte wie verrückt und zitterte am ganzen kleinen Körper.
Kaspar baute sekündlich weiter ab und schaute uns mit seinen großen braunen Kulleraugen Hilfesuchend an. Dann kam der Moment der Entscheidung, jagen wir Kaspar weiter durch irgendwelche Apparate und OP´s, oder begleiten wir ihn über die Regenbogenbrücke. Dieser Moment war die Hölle, aber wir waren bis zur letzten Sekunde bei unserem Engel und ich hoffe, dass Kaspar da, wo er jetzt ist, wieder gut laufen und atmen kann. Und ich weiß, dass dieser Hund mit seinem Charme dort, wo er jetzt ist, alle Herzen im Sturm erobern wird und auf uns wartet, bis wir irgendwann in vielen, vielen Jahren bei ihm sind.
Ganz viele liebe Grüße, Spike, Nicole und Lars Anmerkung: Kaspar starb letztendlich an einer generalisierten Pseudomonaden-Infektion. C.S.D.
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