Cornelias 'Bulldog Blog' ...
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Montag, Juni 29, 2009

Ein Rätselfoto: "Was stinkt mir hier?"


Rafaela Schuda schickte uns dieses gelungene Foto ihres Beebob. Solch ein Gesicht macht er in immer der gleichen Situation - was für eine mag das sein ? :-)))


Samstag, Juni 27, 2009

Heute erzählt Gastbloggerin Isabelle Borgert weiter

Caligula: "Immer Arbeit..."


3.5.2009 Bulldog Caligula, genannt Dicki, mailt:

Nach einem arbeitsreichen Wochenende möchte ich nun mal das Ergebnis vorstellen:

Frauchen hat sich gerade heute in den Kopf gesetzt, die Schafhütte von der Nachbarin endlich zu uns in den Garten zu holen - jetzt hat sie schon Monate gewartet und da musste es gerade heute sein - Auslöser war mal wieder Chato, der Frauchen mit seinem Dauerkrähen genervt hat, Herrchen ihn schon mehrmals in die Suppe packen wollte, nur passiert ist in der Hinsicht auch nichts, denn Chato ist ja ansonsten in Ordnung. (Herrchen tut zwar immer so, aber ihm den Kopp abhauen könnte er dann doch nicht).

Wie immer ist Frauchen mit Slawek los und hat sich das bautechnische Problem angesehen, dann wurde eine Deichsel gebaut und mit Slaweks Auto ging es dann mitsamt Hütte los durchs Dorf. Herrchen hat gemault, da er den Verkehr (hier fährt eh nur ein Auto) regeln sollte. Nun ist sie da, die riesige Hütte und eigentlich für Schafe gedacht...

Dann hat Frauchen sich in den Kopf gesetzt, meinen Agility-Platz wieder aufzubauen, dafür muß der Rasen aber sehr kurz sein, Herrchen und Slawek hatten wieder einen Auftrag und nun ist alles schön.

Das erste Heu ist auch schon gemäht, die Möhren und Salat sowie die Zuchini sind im Boden, den Misthaufen hat Frauchen im ganzen Garten als Dünger verteilt, dabei ein Mausenest in der Hand gehabt, geschrieen, und bevor sie die Mäuse zur Handaufzucht retten konnte, hat Herrchen sie an Choseese verfüttert - ih!

Ach so, zur Belohnung hat man mich dann auf die Radtour mitgenommen - das ist toll! Durfte dann in der Oder schwimmen und Frauchen hat mich schön 40km im Hänger durch die Gegend gefahren - Herrchen ist natürlich neben uns hergefahren und hat Frauchen ackern lassen - wie immer eben! Nun einen schönen Abend - wir holen jetzt das Heu rein! Euer Dicki

P.S. Auf dem einen Foto seht Ihr Herrchen auf der Terrasse bei seiner Lieblingsbeschäftigung - sagt er! Frauchen und mir beim Arbeiten zusehen....

17.5.2009 Bulldog Caligula, genannt Dicki, mailt:

Hallo alle miteinander! Besorgte Anrufer haben meine Wochenendmail schon vermißt, liegt aber daran, dass Herrchen, Frauchen und ich abends erst recht spät von der Arbeit kommen - irgendwie ist bei uns der sogenannte Arbeitswurm drin...

Nicht, dass am Wochenende Ruhe wäre - wir mussten das gute Wetter nutzen und wieder mal einen Teil des Gartens zu mähen - Ihr seht mich auf dem Foto auf einem Teil zwischen Gras und nochmal Gras und nochmal Gras... Mähen ist das eine, das alles zusammenharken das andere, und noch was anderes ist es, das ganze Gras auf eine andere Wiese umzuschichten, die schon kurz gemäht ist. Ist ein Teil bearbeitet, ist der andere schon wieder zugewachsen und Frauchen fragt sich langsam, wo sie das ganze Heu lagern soll.

Crazy-Horse ist stolzer Vater von 5 Kücken geworden - leider nicht bei uns, denn Frauchen hat die Bruteier verschenkt, kurz bevor die Mädels angefangen haben zu glucken. Etwas geärgert hat sie sich schon, aber der Sommer ist ja noch nicht um. Dafür ist Comudus zu einer schönen Comudine herangewachsen, die allerdings nur bei ihren Hasenbabies bleiben will, denn vor Hühnern hat sie "noch???" Angst.

Hasenbaby Flatcher musste leider sein Äuglein herausoperiert bekommen, aber es heilt sehr schön, wie man auf dem Bild sehen kann. Dafür hält Summerlight Herrchen und Frauchen auf Trapp, indem sie jede noch so kleine Möglichkeit nutzt, um abzuhauen. Im Garten beginnt dann immer eine riesen Jagd, denn "Euli" hat mittlerweile in unserer riesigen alten Eiche Einzug gehalten. Euli ist eine wunderschöne Waldohreule und beobachtet Frauchen immer beim Füttern. Natürlich wäre Summerlight ein leckeres Eulenmahl!

Crazy und Chato haben sich ihr Revier schön aufgeteilt, nachdem Chato mit seinen Mädels in die neue Hütte eingezogen ist: Es gab eine kurze Prügelei zwischen den beiden und nun ist Ruhe - auch beim Dauerkrähen, was das ganze Dorf freut....!!! Dafür tragen Crazy und ich ab und zu einen Kampf aus. Crazy war sauer, dass seine Mädels den ganzen Tag im Stall gegluckt haben und er alleine im Garten rumrennen musste und ich wollte ihm erklären, wer mehr Rechte hat. Nachdem wir aber von Frauchen tierisch Ärger bekommen haben und ein Eimer, diverse Gartengeräte u.ä. uns an den Kopp geflogen kamen, ist jetzt zwischen uns einigermaßen Ruhe.

Duggy wird zunehmend Hund, Ganimed übrigends auch! Mittlerweile frisst er mit mir, aus meinem Napf, das morgendliche Leberwurstbrot und abends meinen Pansen, liegt fett auf dem Wohnzimmerteppich und beißt alles, was ihn stört. Er ist ein Meisterflieger, der gnadenlos durch die Terrassentür ins Haus fliegt und Gäste in die Füße beißt. Da er besagtes Leberwurtbrot liebend gerne frißt, hat er manchmal Gewichtsprobleme, die in dann für seine kaputten Füsse zu schwer werden lassen - dann fliegt er eben um so mehr oder liegt auf irgendwelchen Teppichen rum.

Seit zwei Tagen wohnt Clemenz im Haus. Er ist ein alter Mann, der auf einem Auge blind geworden ist regelmäßig Schwindelanfälle bekommt, wenn es für ihn bei den anderen im Gehege zu anstrengend wird. Da macht sein Kreislauf einfach nicht mehr mit. Komisch, im Haus ist er putzmunter. Neulich hat er Frauchens Blumentopf auseinander genommen! Der Teppich sah aus, als Herrchen von der Arbeit kam. Aber da ist mein Herrchen ganz Kumpel und hat sich gefreut, denn morgens lag Clemenz noch torkelig auf der Seite und Herrchen hat gedacht, er müsse ihn abends beerdigen. Das ist schon 3 Wochen her. Anbei auch von dem alten Mann ein Bild. Und Kurti? Seht selbst (bild oben): Für Kurti bin ich ein tolles Spielzeug: Reiten auf der Bulldogge scheint für ihn was ganz Tolles zu sein!

Ansonsten war ich eben mit Herrchen und Frauchen und Slawek beim Tag der offenen Tür im Dorfmuseum gegenüber. Da wir quasi im Dorfzentrum wohnen, sind wir immer in der Mitte des Geschehens. Ich durfte mit - gesichert mit Halsband, Geschirr und Doppelleine, da ich mich normalerweise immer unmöglich benehme, wenn einer meinem Garten zu nahe kommt. War aber nicht nötig - ich habe ordentlich Fuß gemacht, obwohl mein Zaunfeind, der große Deutsch-Drahthaar, auch dabei war. Ich habe mir wieder die unmöglichsten Menschen ausgesucht, die mich streicheln durften - gewisse Szenetypen finden mich richtig genial - ich die dann auch!

Frauchen musste mehrmals zwischendurch nach Hause, um irgendeinen Schreihals zu füttern - erst hat Elsa das Dorf zusammengebrüllt, dann fingen die Hühner an. Der letzte, der nun noch mit auf dem Sofa hockt, ist Kurti - er ist heute zu kurz gekommen, da wir den ganzen Tag draußen waren. Eine gute Nacht und eine schöne - kurze - Woche, Dicki und die anderen


Donnerstag, Juni 25, 2009

Heute erzählt Gastbloggerin Isabelle Borgert

Caligula: "Frauchen eine Woche weg..."


17.4.2009 Bulldog Caligula, genannt Dicki, mailt:

Endlich Wochenende - und das fing auch gleich mit riesigem Ärger an! Nachdem Frauchen mich aus meiner dienstlichen Kindertagesstätte abgeholte und wir etwas Unterordnung trainierten, haben wir Herrchen ebenfalls abgeholt, was ich immer toll finde.

Nachdem ich gestern im Dienst den ganzen Tag zusehen durfte, wie meine Hundekumpels wilde Einsatzlagen durchproben - mich aber keiner dabei sein lässt, hatte ich eine sau-üble Laune!

Beim Füttern der Hühner habe ich mich das erste Mal mit Crazy-Horse angelegt (Cornelia, Doris - Ihr kennt das Prozedere, wenn Frauchen uns mit dem obligatorischen Toast füttert.) Crazy war sauer, dass ich zuerst was bekomme und hackt mich - darauf habe ich nach ihm geschnappt. Für uns Beide gab es einen üblen Patsch von Frauchen. Aber als der unverschämte Typ dann noch Duggy und mich bei unserem Pansenabendbrot stört, anstatt seine dusseligen Körner aus seinem Napf zu fressen, da bin ich durchgedreht und habe ihn mir gegriffen!

Frauchen brüllte, die Hühner kreischten, Duggy flog davon. Frauchen hat mich dann am Nacken gepackt und Crazy am Schwanz - der war nämlich auch stinkig ! Man, hat der sich erschrocken - ich habe echt Ärger bekommen und Crazy rannte in den Wald. Toll, Frauchen hinterher und hat ihn untersucht - lächerlich - auf dem Arm! Der spinnt wohl....

Nun sind alle im Bett und endlich habe ich meine Ruhe! Herrchen hat gesagt, auf dem Foto sehe ich aus wie ein Killer... er nennt mich neuerdings ganz stolz "Killer" - weil ich mich in der Hundeanlage so unmöglich benehme und keiner sich mehr an meinen Zwinger traut - nicht mal Herrchen selber - denn in Uniform erkenne ich mein Herrchen erst recht spät und brülle rum.
Nun also ein schönes Wochenende, Euer Dicki

24.4.2009 Bulldog Caligula, genannt Dicki, mailt:

Obwohl ich heute müde bin, schicke ich Grüße zum Wochenende - Frauchen hat meinen Dienst fotographiert... das ist meine Freundin Jutta, ein Malinoi - Jutta und ich wohnen nebeneinander und in der Mittagspause geht entweder Frauchen oder Jutta´s Herrchen mit uns spazieren. Jutta geht auch mit Frauchen Joggen, da habe ich einfach keine Figur für.

Tja, auch Elsa macht in der Sonne mit ihren Kindern ein Mittagsschläfchen - warum nur immer in der engen Hütte? Ich liege lieber nach Dienst auf meiner Wiese. Tja, und Chocheese brütet, wie man sieht. Frauchen hat ihr zwei Eier drunter gelegt - mal sehen, ob wir wieder Nervensägen bekommen -

Tja, und Montag lässt das Frauchen Herrchen und mich mit all den anderen allein - einfach so! Ich fahre nicht mit an die Ostsee, denn Frauchen will in ihre alte Heimat nach Hamburg - und da es für mich einfach schon zu warm ist, um in der Gegend rum zu rennen - bleibe ich bei Herrchen. Aber bevor sie Montag fährt, hetzt sie uns allen den Tierarzt auf´s Fell: Jeder von uns Hunden, Hasen und Schafen wird geimpft; die Hühner entwurmt; das kann was werden.... Herrchen macht sich auf zum Dienst - er sagt, er kann das nicht (er meint wohl, Kaninchen anfassen... - die haben ihm zu viele Haare, die fusseln).

Tja, und Herrchen tönt davon, Chato zu Hähnchenbraten zu verarbeiten, weil er dauer-kräht! Gestern hat ihm ein Nachbar erzählt, was man alles machen muß, damit die Hühner nicht ohne Kopp in der Gegend rumlaufen.... Haha : Crazy-Horse quasi kopflos.... - naja, so nervig ist er ja nun auch nicht! Herrchen jedenfalls scheint mehr zu reden, als es dann tun zu können - nicht mal eine Wachtel kann er erlösen - dafür muß Slawek dann ran, oder der Tierarzt!

Wie auch immer: Ich wünsche ein schönes Wochenende - Euer Caligula

1.5.2009 Bulldog Caligula, genannt Dicki,
mailt:

Unser Frauchen ist wieder da - nachdem sie
uns 1 Woche allein gelassen hat, was so
nicht in Ordnung ist.

Gleich bei meinem ersten Spaziergang wieder mit ihr habe ich gegen den Stromzaun unseres Nachbarn gepieselt - könnt Ihr Euch vorstellen, was da mit mir passiert ist?

Schreiend bin ich auf die Kuhwiese, um dann nochmal in diesen Zaun zu rennen. Frauchen mußte mich im ganzen Dorf suchen (ist ja zum Glück recht übersichtlich und Strassen gibt es kaum). Ich bin jaulend gerannt, gerannt, gerannt... Herrchen hat sich totgelacht über mich! Nur mein Freund Duggy hatte Mitleid und hat sich mit mir in die Sonne gelegt! Trotzdem wünsche ich allen ein schönes Wochenende - gehe gleich Schwimmen in der Oder, Euer Dicki


Dienstag, Juni 23, 2009

Kalifornien und Hawaii : Surfende Bulldogs


Bulldog Dozer wurde Dritter im San Diego Surf-Wettbwerb für Hunde. Glückwunsch :-))

Danke Klaus für diesen Link über den neuesten Bulldog-Sport :-))

Liebe Ina, Du bist gerade in Kalifornien, San Diego, und Du hast heute Geburtstag! Ganz liebe Glückwünsche und eine feste Umarmung von uns 4 Savorys :-)) Genieße deinen Tag!


Von Kalifornien nach Hawaii

Die Englischen Bulldogs Mabel und Gracie, Mascottchen der "Ty Gurney Surf School and Waterlogged Video Productions", surfen vor Waikiki's Strand. Beide können übrigens auch alleine!!! surfen. Zwei atemberaubend mitreißende, Sehnsucht weckende Videos gibt es über die Beiden bei YouTube : Link zu Video 1 und Link zu Video 2

Ich fand im Netz auch eine Firma für Surfing-Zubehör, die "Bulldog" heißt!


Sonntag, Juni 21, 2009

Heute Gastbloggerin Anke Teloudis :

Ronja erzählt über Chilli als Teenager


Hallo Cornelia, ich hatte ja versprochen von Chilli’s Teenagerzeit zu berichten. Chilli blieb also bei uns und damit hatte ich drei Töchter im Haus. (Siehe Beitrag vom 18. April 2009).

Jeder, der halbwüchsige Kinder hat, kennt es... Alles wollen die selbst machen, selbst ausprobieren, und als Mutter kann man nicht alles kontrollieren !

Na ja ... Chilli wollte unbedingt nochmal alleine unterm Pflaumenbaum nachsehen, ob da schon wieder ein paar Leckerlies rumliegen... sehr schnell war sie wieder im Haus und hatte einen kleinen roten Fleck unter dem Auge. Daraus wurde dann eine "Fast-Katastrophe", ich hatte schlimme Angst um "meine" Jüngste ! Anke hat ja schon davon berichtet. (Siehe Beitrag vom 18. Oktober 2007) Zum Glück ist alles gut ausgegangen, aber einen roten Fleck hat Chilli danach noch lange gehabt.

Im Herbst kamen dann wieder zwei Hundekinder zur Pflege in unser Rudel, ganz verschüchterte Hundejungen, die furchtbare Angst vor fremden Leuten hatten. Kimo und Kelto waren von da an Chilli’s Tobekameraden und lernten von ihr unseren Menschen zu vertrauen - und, dass Äpfel ganz tolle, fressbare Spielzeuge sind.

Die beiden Brüder sind etwas jünger als Chilli, zum Glück ! Denn Chilli wurde wirklich langsam erwachsen. Damit die zwei Jungs gar nicht erst auf dumme Gedanken kommen (sie waren ja alle miteinander wirklich noch Kindsköpfe) haben Ina und Anke der Chilli dann das "heisse Höschen" von Chilli’s richtiger Mama Frieda angezogen. Ich finde, schwarz steht ihr gut ! Das fand Chilli auch, sie fühlte sich gaaanz toll und flirtete mit jedem männlichen Vierbeiner, egal ob Hund oder Katze(5) und verlor in diesen Wochen jeden Respekt vor uns älteren Hündinnen.

Das war manchmal ganz schön anstrengend und, es hörte nicht auf. Unsere Menschen machten sich immer mehr Sorgen und Chilli musste zum Tierarzt. Ja, und da wurde diese überlange (52 Tage) Läufigkeit dann im Tiefschlaf beendet ;-) (siehe Beitrag vom 14. März 2008) - und ein paar Tage später war Chilli endlich wieder mein normales, nun erwachsenes Mädchen !

Der kleine Kelto zog zu seinen neuen Menschen, Kimo blieb hier und rannte mit Chilli um die Wette, wenn sie nicht mit meiner Jule kuschelte, und ich freute mich auf eine ruhige Winterzeit in meiner großen Hundefamilie.

Wie es danach weiterging, und warum Chilli (und wir alle) eine unglückliche Zeit erlebten, erzähle ich Dir das nächste Mal. Grüße bitte Frieda und Kosmo von mir. Deine Ronja


Freitag, Juni 19, 2009

Bulldoggen und deutscher Humor ;-)


... und nicht unwitziges deutsches Design :-)

Alle Bilder schickte uns Rafaela Schuda. Danke!


Mittwoch, Juni 17, 2009

Gefährliche Bakterien : Pseudomonaden


Medizinisch und veterinärmedizinisch relevant ist "Pseudomonas aeruginosa". Dieses Bakterium lebt überall, wo es feucht ist: aus Pfützen und aus Pferdemist können Hunde es sich einfangen; Menschen infizieren sich besonders oft in Krankenhäusern damit.

In der Regel setzten sich diese Bakterien nur in geschwächten Tieren und Menschen fest. Geschwächt heißt auch, der Hund hat z.B. eine kleine Halsentzündung. Dann ist die Gefahr gegeben, dass "Pseudomonas aeruginosa" sich zusätzlich im Hals ansiedeln und die Halsentzündung chronisch wird. Diese Bakterien können sich dann sogar in die Organe und in die Gelenke ausbreiten. Dies bedeutet Lebensgefahr.

Warum ist die Bekämpfung von "Pseudomonas aeruginosa" so schwierig?

  • Die Stämme dieses Bakterium weisen eine hohe Resistenz gegen Antibiotika auf; manche Stämme sind gegen ALLE Antibiotika resistent. (Siehe Bericht über den grausigen Tod einer jungen Frau in SPIEGEL online.)
  • Dieses Bakterium ist extrem mutationsfreudig: es verändert sich manchmal während einer Behandlung und kann damit sicher vor den Antibiotika werden, gegen die es ein paar Tage zuvor noch empfindlich war.
  • Außerdem sind "Pseudomonas aeruginosa" fähig, bei höherer Zelldichte Biofilme (Schleime) zu bilden, die sie gegen körpereigene "Fresszellen" und Antibiotika schützen. Der für diesen Problemkeim typische Schleim bei einer Halsentzündung des Hundes sieht wie schneeweißer Eischnee aus. Er ist voller Luftbläschen, in denen diese Bakterien - raffiniert geschützt vor den Antibiotika im Blut - leben und sich vermehren.

Ich habe den schlimmen und im Ende hoffnungslosen Kampf gegen "Pseudomonas aeruginosa" bei Sandras Bulldoghündin Chagall miterlebt. Sie hatte als Welpe, schon beim Züchter, eine Lungenentzündung als Folge einer vernachlässigten, zu Beginn harmlosen Halsentzündung bekommen. Einige "Pseudomonas aeruginosa" in ihrer Lunge überlebten alle Behandlungsversuche und am Ende breiteten sie diese in Chagalls Gelenke aus. Die langsame Zerstörungs-Arbeit dieser Bakterien war schrecklich...

Was tun ?

Der Bulldog hat nicht nur äußere Falten in seiner Gesichts- und Halswamme, sondern auch innere. Diese feuchten Schleimhaut-Falten bilden ein ideales Milieu für "Pseudomonas aeruginosa": deshalb jede Halsentzündung, die nicht völlig abklingen will, ernst nehmen und in einem Abstrich die Keime identifizieren und auf Resistenzen untersuchen lassen!

Entsprechend dem Testergebnis Antibiotika verschrieben lassen. Die Einnahme muß in der Regel über 14 Tage erfolgen, da diese Bakterien in ihren Luftblasen im Schleim schwer zu erwischen sind. Es ist dann zwingend erforderlich einen erneuten Abstrich zu machen um festzustellen, ob noch Reste der Pseudomonaden vorhanden sind, und ob diese inzwischen weitere Resistenzen entwickelt haben. In diesem Fall mit anderen noch wirksamen Antibiotika weiterbehandeln.

Sinnvoll ist es auch während der Behandlung Naturheilmittel zu geben, die das Immunsystem stärken.


Montag, Juni 15, 2009

Postkarte: "Du schaffst das!"



Samstag, Juni 13, 2009

Skateboarding - einmal anders ;-)


Erinnert Ihr Euch an die alte Geschichte, wie ein Mann seine Bulldogge in einer Schubkarre nach Hause schieben mußte, da sie sich weigerte weiterzugehen? (Beitrag vom 19. Februar 2009.) Jetzt fand ich einen Bericht über eine Bulldogge, die ein Skateboard - sozusagen als "Schubkarre modern" - besitzt.

Chad Wilks und Karen Boothby aus Michigan (USA) sagen über ihre Bulldogge:
"Elsie Mae skatet durch ihr Leben, sie erledigt ihre Wege auf Rädern."

Elsie Mae ist ein fauler Hund. Sie springt vom Sofa um sich zu verstecken, wenn sie Chad mit ihrer Leine in der Hand zur Tür gehen sieht. Chad: "Sie skatet, weil sie laufen haßt! Du mußt sie auf dem Skateboard hinter Dir her ziehen, wenn Du sie bewegen möchtest." Wenn Elsie Mae dann auf ihr ausgebleichtes schwarzes Skateboard steigt, sieht sie so zufrieden entspannt aus, wie ein Hund überhaupt nur aussehen kann.

Elsie Mae ist der geborene Skater. Schon als Welpe sprang sie glücklich auf das Board, und heute läßt sie sich ebenso glücklich darauf die Hauptstraße entlang durch den Ort ziehen. Chad benutzt dazu zwei Leinen: eine am Board, um dieses mit Elsie Mae´s 25 kg zu ziehen, und eine Fleileine, an der Elsie Mae befestigt ist.

Die "O-beinige" Elsie Mae balanciert sehr geschickt auf dem Skateboard. Ein vorbeikommender Jogger meinte neulich: "Wow, sie ist talentiert!" Das Paar zieht Elsie Mae für gewöhnlich eine Stunde lang durch die Nachbarschaft. Dann, wieder zuhause, schläft Elsie Mae zufrieden und laut schnarchend ein.

Nun, ich meine Elsie Mae ist ein nicht untypischer Bulldog: "Wer klug ist, kann sich Faulheit leisten." ;-)


Skateboarding - einmal NICHT anders ;-)

"Bazooka" lebt in Tokio und er wollte, nachdem er mit 5 Monaten einen Skateboardfahrer gesehen hatte, unbedingt selbst skateboarden.

Jetzt ist er 2 1/2 Jahre alt und hat in dieser Zeit 15 Skateboards "verbraucht", denn er "knabbert" gelegentlich auch an ihnen :-) Er bekommt deshalb spezielle Skateboards ohne giftige Lackfarben angefertigt.

Bazookas Herrchen verkauft Hundekleidung - und dank Bazookas Bekanntheitsgrad floriert das Geschäft!

Der Link zum Video.


Donnerstag, Juni 11, 2009

Heute unterhält uns Gastbloggerin Xenia Ramel

Harley zum erstenmal in der Hundeschule


Harley im Dez. 2008 - ca. 1 Jahr alt :
Da ich meine Mami in letzter Zeit viel Nerven und Schweiss gekostet habe (sagt sie), hat sie beschlossen es sei an der Zeit, dass ich doch etwas benehmen lerne. Was soll das denn heissen?? Ich benehme mich ja. Manchmal besser und manchmal etwas weniger... Aber irgendein Benehmen lege ich auf jeden Fall an den Tag. Es ist nur eine Sache der Auslegung. Ich finde, dass ich mich zu der gegebenen Situation immer passend verhalte.

Nun ja, an Mamis Entscheidung war aber nicht zu rütteln, und so sah man eine verschlafene Frau mit einem sehr wachen Hund an einem Samstagmorgen auf dem benachbarten Übungsplatz stehen.

Ich frage mich immer noch, weshalb die anderen Junghund-Besitzer bei meinem Anblick alle schmunzeln mussten. Bin ich etwa komisch???

Naja, die hätten sich besser um ihre Langnasen gekümmert, die sich alle vor mir zu fürchten schienen... außer Athena, eine reizende Staffi-Dame. Sie war schon was Besonderes... Aber Mami sagte, wir seien nicht "dazu" hergekommen, und so wurden wir dann umgesetzt. Aber ich konnte sie immer noch riechen, also war sie auch nicht weit weg.

Irgendwann kam ein bärtiger Mann mit Schlapphut (habe ich vergessen zu erwähnen, dass es heftig schneite?) zu uns um mich zu begrüssen und Mami schon mal ein paar Tipps zu geben. Und dann ging es los! Wir sollten einmal hintereinander über das Gelände gehen - und dies möglichst "bei Fuss"... wozu das auch immer gut sein sollte. Aber das war wirklich äußerst schwierig, denn 3 Hunde vor mir ging Athena... recht gesittet neben ihrem Herrchen. Sie roch sooo gut. Ich musste unbedingt zu ihr!!!

Dagegen hatte aber Mami etwas einzuwenden und so erbrannte ein erbitterter Kampf. ICH zog nach vorne, denn ich wollte unbedingt zu Athena, und Mami zog nach hinten... Sie schwitzte trotz der Kälte gewaltig und auch die Leckerli, die sie mir anbot, konnten mich nicht von dieser hellbraun gefleckten Schönheit ablenken...

Nach ein paar Runden über den Platz (ich merkte, dass Mami schon fix und fertig war) gab es eine Pause und wir wurden abgeleint. Juhuuuu! ... Ich war blitzschnell bei und auf Athena... Das schien diese (und auch ihr Herrchen) aber gar nicht zu mögen, und auch Mami schimpfte mit mir... Also echt... Was kann ich denn dafür? Da sind nur die Hormone schuld, und die brodelten zu der Zeit recht heftig... Nach einer kurzen Pause wurden wir wieder angeleint, was mir gar nicht gefiel. Ich bin ein Freigeist und mag es nicht Zwängen unterstellt zu werden. Aber Mami zuliebe machte ich erst mal wieder mit.

Nach ein paar Runden an der Leine gehen sollten wir lernen "Sitz" zu machen. Dabei sollten uns unsere Herrchen und Frauchen mit Leckerlies vor der Nase herum wedeln... So was Doofes. Sitz konnte ich doch schon lange und die Wedelei machte mich ganz kirre. Na immerhin dauerte das nicht zu lange, und schon gab es wieder etwas Neues. Wir sollten uns einander gegenüber in zwei Reihen aufstellen. Dann sollte Hund sich an das eine Ende und Herrchen an das andere begeben. Der Trainer nahm sich des Hundes an, und auf Zuruf des Herrchens sollte Hund nun zu ihm hinrennen und sich dann anleinen lassen. Da wir ja alles Junghunde waren, schoss so mancher über das Ziel - sprich sein Herrchen - hinaus. Aber ich toppte sie alle. Das war ich mir doch schuldig - oder?

Der Mann mit dem Schlapphut nahm mich in Empfang und hielt mich am Halsband fest, während Frauchen sich mit der Leine zum anderen Ende "des Tunnels" begab. Sie ging in die Hocke und rief "Harley, komm Fuss!" und ich rannte wie ein Kugelblitz auf sie zu... und Huuiiiiiii! an ihr vorbei... und gleich nochmal! Das machte so grossen Spass, zumal alle Umstehenden lachten! Mami hat mich dann aber doch am Halsband festhalten können und versuchte mich anzuleinen. Aber da hat sie die Rechnung ohne den Wirt - sprich MICH - gemacht. Ich verbiss mich in der Leine und schüttelte sie und zerrte daran mit aller Kraft.

Dummerweise (für sie) war Mami in die Hocke gegangen um mich anzuleinen. Ich brachte sie aus dem Gleichgewicht und schleppte sie auf dem Bauch liegend durch den geschmolzenen, mit Matsch vermischten Schnee über den Platz.

Ihr könnt Euch denken, dass ich die Lacher auf meiner Seite hatte. Mami sah aus wie ein Schweinchen, das sich im Schlamm gesuhlt hatte. Sie machte aber gute Miene zum bösen Spiel.

Dann war aber fertig mit Lustig! Der Mann mit dem Schlapphut sprach ein Machtwort. Uiuiuiii! Mit dem war aber nicht gut Kirschen essen! Er war sehr bestimmt und sagte mir, dass das so nicht geht und ich merkte schnell, dass es bei ihm keine Diskussionen gibt. Also war ich für den Rest der Stunde brav, als wir noch mal an der Leine gehen und "Sitz" üben mussten. Ich war ja auch schon ganz schön müde und hatte deshalb auch keine Lust mehr Unsinn zu machen. Meine Lacher hatte ich ja schon.

Bei der Verabschiedung meinte der Schlapphut-Mann noch zu Mami: "Na mit DEM werden Sie noch zu tun haben".
Und ich dachte bei mir: "DARAUF KANNST DU GIFT NEHMEN, MEIN GUTER!"


Dienstag, Juni 9, 2009

Gloria Estefan und ihre Bulldogge Noelle


Die berühmte kubanische Sängerin Gloria Estefan, die in Florida lebt, ist auch Autorin von zwei spanischen Bulldog-Kinderbüchern.

Gloria Estefan hatte Noelle, ein braun-weiß gestromtes Bulldog-Baby, erst ein paar Tage, als ein Tierarzt ihr sagte, Noelle sei zu krank um zu überleben. Gloria wies den Vorschlag Noelle einzuschläfern zurück. Sie meinte es sei gut und in Ordnung ihre kleine Freundin zu retten:
"Ich sagte mir, 'hilf ihr zu überleben, diese Hündin ist eine, die das schafft.'"

Gloria Estefan ist eine wunderbare Sängerin, aber mein Respekt gilt ihr besonders wegen ihrer Entscheidung die kleine schwerkranke Noelle zu retten. Sie liebt Noelle offensichtlich sehr, denn sie gab inzwischen zwei Kinderbücher - mit Noelle als Star :-) - heraus. Den Büchern liegt übrigens eine CD von ihr mit bei.


Sonntag, Juni 7, 2009

"Dominanz als Erklärungsmodell für

Hundeverhalten ist ein alter Hut"


ScienceDaily (May 25, 2009), von mir übersetzt:

Eine neue Studie zeigt, wie über Generationen hinweg Hundeverhalten mißverstanden wurde:

Falsche Vorstellungen über das Hundeverhalten - und danach zu trainieren - verursacht keine Besserung desselben, sondern erzeugt weiteres unerwünsches Verhalten. Im Gegensatz zu populären Überzeugungen versuchen aggressive Hunde NICHT Dominanz über ihr Hunde- oder Menschenrudel zu gewinnen, wie Forschungen der Tiermedizinischen Fakultät der Universität Bristol (GB) beweisen.
.

Die Forscher studierten 6 Monate lang freie Interaktionen zwischen Hunden in einem "Trust rehoming centre", und sie reanalysierten Daten von Studien an Wildhunden, bevor sie ihre Ergebnisse so zusammenfassten:

Die Studie zeigt, dass Hundeverhalten NICHT durch die Rangordnung in ihrem Rudel bestimmt wird, wie viele bekannte Hundetrainer predigen.
Hunde haben untereinander individuelle Beziehungen, die wiederum individuelle Verhaltensweisen zwischen ihnen bedingen. Diese werden durch Erfahrung erlernt, aber nicht motiviert durch den Wunsch nach "Dominanz".

Alles andere als hilfreich sei es - wie die Forscher sagen - das Hundetraining auf eine "Dominanz-Reduktion" auszurichten. Diese Trainingsmethode variiere nur von wertlos bis gefährlich, denn sie könne das Verhalten sogar verschlechtern.

Regeln von Besitzern - vor ihren Hunden zu essen oder zuerst durch eine Tür hinauszugehen - wird die allgemeine Bedeutung dieser Beziehung für den Hund nicht beeinflussen sondern ihn nur lehren, welches Verhalten in dieser speziellen Situation erwartet wird.

Viel schlimmer: Techniken wie den Hund im Flur zu festbinden, Lefzenziehen oder Schreckgeräusche, das alles macht dem Hund nur Angst, oft vor ihren Besitzern, und es kann potentiell zu einer Eskalation von Aggression führen. Dr. Rachel Casey (Senior Lecturer in Companion Animal Behaviour and Welfare at Bristol University) sagte:

"Die schlichte Überzeugung, dass jeder Hund durch einen angeborenen Wunsch motiviert würde Menschen oder andere Hunde zu dominieren, ist einfach lächerlich. Dadurch wird die komplexe Kommunikation und Lernfähigkeit von Hunden grandios unterschätzt. Diese Meinung führt außerdem zu einer Zwangserziehung, welche Wohlbefinden verhindert und tatsächlich Verhaltensprobleme erzeugt.
.

In unserer Klinik sehen wir oft Hunde, welche durch das Zeigen von Aggression Bestrafung verhindern wollen. Besitzer sind oft erschüttert wenn wir ihnen erklären, dass ihre Hunde von ihnen terrorisiert werden und Aggression zeigen, weil sie unter den benutzen Erziehungstechniken leiden. Aber das ist nicht ihr Versagen, wenn ihnen von unqualifizierten Verhaltenstrainern, auch im TV, zu solchen Methoden geraten wurde."

Im "Dogs Trust" (UK’s largest dog welfare charity) siehen die Mitarbeiter des Resozialisierungs-Zentrums ständig die Resultate fehlgeleiteten Trainings. Veterinary Director Chris Laurence MBE fügt hinzu:

"Traurig. Viele Methoden dem Hund beizubringen, dass sein Besitzer der Rudelchef ist, sind kontraproduktiv. Man wird durch sie keinen sich besser verhaltenden Hund gewinnen, sondern entweder einen ängstlichen Hund, der seine natürlichen Impulse unterdrückt und garnichts mehr tut - oder einen rundum aggressiven."
.

Hinweis: Über zwei weitere Studien, die sicher mittelfristig zum allgemeinen Umdenken im Hundetraining mit hinführen werden, siehe unter Infos, News, Termine vom 7. Juni 2009.


Meine Anmerkung zu diesem Bericht aus "ScienceDaily"

"Alles Wissen, die Gesamtheit aller Fragen und Antworten, ist in den Hunden enthalten." Franz Kafka

Ich glaube gerade Bulldoggern war immer schon klar, dass Druck, Zwang oder menschliches Dominanzgehabe nichts bringt, denn der typische Bulldog hat zu den zwei oben genannten Reaktionsmöglichkeiten auf solche Erziehungsmethoden noch eine dritte in petto:
STURHEIT, Psychologen würden sie "Verweigerung" nennen.

Die ganze "Kampfhunde-Diskussion" hat so gesehen auch etwas Gutes: sie setzte Forschungen in Gang, die zu dem gleichen Ergebnis kommen wie Forschungen über die Erziehung von Kindern. Kommunikation, BEZIEHUNG, ist der Schlüssel, nicht Dominanz, oft auch verharmlosend als "Autorität" heruntergespielt. (Siehe Beitrag vom 27. 2. 2009.)
.

Nun noch eine wunderbare Erziehungsleistung, die NUR durch Trainingsmethoden auf der Basis von gelungener vertrauensvoller Kommunikation möglich sein kann :-)


Auf Kommando bellen, wuffen, grollen!

Max, der frühere Boxer von Stu´s Eltern, konnte auf Kommando LEISE bellen. Mom legte ihren Zeigefinger auf ihre Lippen, und Max´s Bellen reduzierte sich sofort zu einem leisem Wuffen. Ich bewunderte das !

Jetzt habe ich ein Video gefunden, in dem ein Bulldog auf Kommando bellt, wufft und sogar grollt! Ein paar andere Dinge kann er auch noch :-)

Man kann sich mit "YouTube" wirklich eine herrliche Bulldog-Stunde bereiten: das Programm schlägt von sich aus immer weitere Bulldog-Videos vor. Und viele davon zeigen wirklich Typisches und Lustiges - und manche Außergewöhnliches!


Freitag, Mai 5, 2009

Hunde wollen Fairness

und können neidisch sein.


Bislang wurden diese "menschlichen" Empfindungen Fairness und Neid, sowie die daraus resultierenden Verhaltensweisen, nur Affen zugestanden. Die Verhaltensforscherin Friederike Range von der Universität Wien berichtete nun kürzlich über ihre Versuchsreihen ("Proceedings Of The National Academy Of Sciences") die zeigen, dass Hunde ein Gefühl für Gerechtigkeit haben und auch Neid empfinden können :

Die prinzipielle Gleichbehandlung untereinander war das Mitmach-Kriterium für die Hunde.
Friederike Range und ihre Forschungsgruppe setzten jeweils zwei Hunde nebeneinander, die gelernt hatten, fremden Personen die Pfote zu reichen. Folgten die Tiere der Anweisung die Pfote zu geben, bekamen sie als Belohnung entweder eine Wurst oder ein kleines Stück Brot. Bekam aber nur einer der Hunde eine Belohnung, obwohl beide die Pfote gegeben hatten, dann gehorchte nach ein paar Versuchen der benachteiligte Hund nicht mehr. Er leistete sozusagen passiven Widerstand. Bekamen dann beide Hunde keine Belohnung mehr, so arbeitete der zuvor unbelohnte Hund wieder mit, da er wieder gleich behandelt wurde! Dieser Wunsch nach Gleichbehandlung ging allerdings nicht so weit, dass Unterschiede in der Qualität der Belohnung die Arbeitsbereitschaft der Hunde beeinflußt hätte. Bekam einer der Hunde Wurst und der andere Brot, so machte der jeweils geringer belohnte, nämlich nur mit Brot, trotzdem weiter die Übungen mit.

Ohne einen direkt belohnenden Rudelführer ist das alles etwas Anderes...

In den oben beschrieben Versuchen ist der belohnende Mensch der Rudelführer, der Aktionen der Hunde untereinander - in dieser speziellen Situation - für diese uninteressant macht, da sie nicht zielführend zu weiteren Leckerli wären. Anders ist das, wenn kein Belohnung verteilender Rudelführer das Geschehen steuert. Dann schlägt (wie bei Kindern :-) der Neid, das Konkurrenzgefühl durch:
der Knochen (das Butterbrot) des Anderen scheint einfach attraktiver zu sein!


"Wage es nicht zu foulen !"


Mittwoch, Juni 3, 2009

Bulldog-Urlaub an der Ostsee :-))


Eigentlich wollten wir ja einmal wieder in die Berge fahren - aber da wir auch zu Chilli nach Mecklenburg-Vorpommern reisen wollten, beschlossen wir einen kleinen Ostsee-Urlaub dort "oben" gleich anzuschliessen. Und es war herrlich !

Wir hatten ein zauberhaft am Flüßchen Barthe gelegenes Ferienhaus gemietet, dass so schön und liebevoll - wie hochwertig und gleichzeitg hundegerecht - eingerichtet ist. Lest Euch die genaue Beschreibung einmal durch : wir und unsere Bulldogs :-) waren begeistert und empfehlen es sehr !!!

An einem Nachmittag besuchten uns Anke und Angelis Teloudis im Ferienhaus zu einem Gartengrill bei sich strahlend entwickelndem Wetter und bester Lach-Laune.

Und: dies Kuß-Fotos des Nachmittags ist so verrückt, dass ich es nicht verkleinern möchte. Unbedingt anklicken :-))


Nordvorpommern
bietet unglaublich viele Attraktionen:

den Jasmund Nationalpark auf Rügen und den westlicheren Nationalpark Vorpommerische Boddenlandschaft, viele Naturschutzgebiete, Backsteingotik in großer wie in bescheidenerer Ausprägung, Seen, Meer, große Segelschiffe, kleine Hafenidyllen, ...

Wälder - für mich ist es das Land der Baumriesen, des Windes und der Weite.....

Ein Ferienland. Noch ein Foto von einem typischen rohrgedeckten Haus, das mit seinem Palisadenzaun (hundegeeignet :-) an eine Wikingerfestung denken läßt ;-)
Und: es gibt viele Restaurants mit bester Fischküche ;-)

Aber nicht nur die Kochkunst ist ausgeprägt, auch die Holzkunst. Und ich habe lange nicht mehr so viele Steingut- und Keramikartikel gesehen, die wunderschön und weit weg von Massenware gestaltet waren.


"Geo Caching" - Stu´s neues Hobby

Wer es nicht kennt: es ist eine Art "Schatzverstecken - Schatzsuchen" ;-) Eine Kleingkeit wird irgendwo (am liebsten irgendwo im wilden Gelände) versteckt und die Koordinaten werden (mit Hinweisen praktischer Art) im Internet angegeben. Dann stürmen Geo-Casher los und suchen per Navigationssystem... meist erfolgreich ;-)

Geo-Caching wird seit neuestem immer populärer und als Hobby gerade für Hundebesitzer empfohlen, weil es mit Laufen in der Natur verbunden ist.

Stu allerdings erlebt Frieda und Kosmo als eher störend bei der Suche: sie suchen nämlich voller Jagdeifer mit unter jedem Stein oder lockeren Wurzel und könnten die "Beute" vor ihm finden und packen...

Während wir auf abgelegenen Wegen ein Cash suchten, begenete uns eine junge Familie. Der Junge und seine Mutter liefen gleich zu Frieda und Kosmo : Frieda legte sich sofort vor das Kind hin - wie sie es immer vor Kindern macht um zu bitten: "Streichel mich, ich bin ungefährlich." Der Familienvater zog sich ins Abseits zurück, ich fragte ihn warum. "Ich habe große Angst vor Hunden!" sagte er mit einem Gesicht, das überzeugte, er sagt die Wahrheit.

In dem Augenblich sprang Frieda auf, lief zu ihm hin und schmiß sich auch vor ihm auf den Rücken. Vor fremden Erwachsenen hatte sie das noch nie getan. Sie hatte begriffen, dass er Angst hatte und ermutigte ihn wie ein kleines Kind. Es wirkte! Er faßte Mut und streichelte vorsichtig ihren Bauch!

Kosmo hielten wir in der Zeit fest, denn er macht sich nicht klein wie Frieda um gestreichelt zu werden, sondern er macht sich groß um bewundert zu werden!

Aber auch Kosmo bezauberte einen Jungen: Im Restaurant genoß es ein Achtjähriger wie Komo mit den Pfoten auf seinen Schultern stand und ihn küßte. Er konnte sich kaum von Kosmo trennen: "Ich liebe Tiere mit großen Augen" erklärte er uns und umarmte Kosmo fest....


Montag, Juni 1, 2009

"Hundsgras"; warum fressen Hunde Gras?


Im Frühjahr geht die Grasfresserei der Hunde wieder los. Welchen biologischen Sinn hat dieses Verhalten?

  • Wenn Hunde eine Wahl haben, dann fressen sie nicht wahllos jedes Gras, sondern sie bevorzugen am Wegesrand (wie ich auch selbst beobachteten konnte) das "Hundsgras", auch "Quecke" (bedeutet: "quick"-lebendig, langlebig) genannt. Es hat sehr lange und feste Blätter, gut geeinet um den Darm "auszuputzen" (wie eine Klobürste ;-). Das ist besonders sinnvoll bei Wurmbefall und auch um z.B. unverdauliche Knochenreste mit dieser "Bürsten-Hilfe" auszuscheiden; also sehr sinnvoll von Mutter-Natur im Instinktverhalten des Hundes angelegt. Manchmal fressen Hunde so viel Gras, dass sie dadurch erbrechen. Hier gilt der gleiche mechanische Reinigungsprozess wie im Darm.
  • Das Hundsgras (Quecke) hat als Heilpflanze auch eine biochemische Wirkung. Bei Erkrankungen der Atemwege und bei chronischen Ausschlägen wirkt es reizlindernd. Insbesondere hat es eine leicht diuretische (harntreibende) Wirkung, deshalb bringt es die Hunde dazu, mehr zu trinken - und das hat wiederum eine entschlackende Wirkung. Also eine gute Frühjahrskur - (auch für Menschen als Tee :-)

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Cornelia Savory-Deermann Cornelia Savory-Deermann

Cornelia
Savory-Deermann
, geboren 1945 in Wuppertal, hat seit inzwischen 37 Jahren Englische Bulldoggen und ist Gründungs- und Ehrenmitglied des "Verein der Freunde Englischer Bulldogs e.V.".

Jetzt sollen die Bulldogs zusätzlich hier ihr eigenes deutsches Weblog bekommen. Jeder Leser kann Blog-Beiträge an Cornelia schicken, Eure Bulldog-Anekdoten, -Fotos und -Tipps für's Blog sind willkommen. Der jeweilige Autor behält sein Copyright an Bildern und Text, gibt aber Cornelia ein einmaliges, unwiderrufbares Nutzungsrecht für eine Veröffentlichung in diesem Blog.


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