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Cornelias 'Bulldog Blog' ...
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Montag, Juni 29, 2009
Ein Rätselfoto: "Was stinkt mir hier?"
Samstag, Juni 27, 2009
Heute erzählt Gastbloggerin Isabelle Borgert weiter Caligula: "Immer Arbeit..."
Nach einem arbeitsreichen Wochenende möchte ich nun mal das Ergebnis vorstellen: Frauchen hat sich gerade heute in den Kopf gesetzt, die Schafhütte von der Nachbarin endlich zu uns in den Garten zu holen - jetzt hat sie schon Monate gewartet und da musste es gerade heute sein - Auslöser war mal wieder Chato, der Frauchen mit seinem Dauerkrähen genervt hat, Herrchen ihn schon mehrmals in die Suppe packen wollte, nur passiert ist in der Hinsicht auch nichts, denn Chato ist ja ansonsten in Ordnung. (Herrchen tut zwar immer so, aber ihm den Kopp abhauen könnte er dann doch nicht).
Dann hat Frauchen sich in den Kopf gesetzt, meinen Agility-Platz wieder aufzubauen, dafür muß der Rasen aber sehr kurz sein, Herrchen und Slawek hatten wieder einen Auftrag und nun ist alles schön. Das erste Heu ist auch schon gemäht, die Möhren und Salat sowie die Zuchini sind im Boden, den Misthaufen hat Frauchen im ganzen Garten als Dünger verteilt, dabei ein Mausenest in der Hand gehabt, geschrieen, und bevor sie die Mäuse zur Handaufzucht retten konnte, hat Herrchen sie an Choseese verfüttert - ih!
P.S. Auf dem einen Foto seht Ihr Herrchen auf der Terrasse bei seiner Lieblingsbeschäftigung - sagt er! Frauchen und mir beim Arbeiten zusehen....
Hallo alle miteinander! Besorgte Anrufer haben meine Wochenendmail schon vermißt, liegt aber daran, dass Herrchen, Frauchen und ich abends erst recht spät von der Arbeit kommen - irgendwie ist bei uns der sogenannte Arbeitswurm drin... Nicht, dass am Wochenende Ruhe wäre - wir mussten das gute Wetter nutzen und wieder mal einen Teil des Gartens zu mähen - Ihr seht mich auf dem Foto auf einem Teil zwischen Gras und nochmal Gras und nochmal Gras... Mähen ist das eine, das alles zusammenharken das andere, und noch was anderes ist es, das ganze Gras auf eine andere Wiese umzuschichten, die schon kurz gemäht ist. Ist ein Teil bearbeitet, ist der andere schon wieder zugewachsen und Frauchen fragt sich langsam, wo sie das ganze Heu lagern soll.
Crazy-Horse ist stolzer Vater
von 5 Kücken geworden - leider nicht bei uns, denn Frauchen hat die Bruteier verschenkt, kurz bevor die Mädels
angefangen haben zu glucken. Etwas geärgert hat sie sich schon, aber der Sommer ist ja noch nicht um. Dafür
ist Comudus zu einer schönen Comudine herangewachsen, die allerdings nur bei ihren
Hasenbabies bleiben will,
denn vor Hühnern hat sie "noch???" Angst.
Crazy und Chato haben sich ihr Revier schön aufgeteilt, nachdem Chato mit seinen Mädels in die neue Hütte
eingezogen ist: Es gab eine kurze Prügelei zwischen den beiden und nun ist Ruhe - auch beim Dauerkrähen,
was das ganze Dorf freut....!!! Dafür tragen Crazy und ich ab und zu einen Kampf aus. Crazy war sauer,
dass seine Mädels den ganzen Tag im Stall
gegluckt haben und er alleine im Garten rumrennen musste und
ich wollte ihm erklären, wer mehr Rechte hat. Nachdem wir aber von Frauchen tierisch Ärger bekommen haben
und ein Eimer, diverse Gartengeräte u.ä. uns an den Kopp geflogen kamen, ist jetzt zwischen uns
einigermaßen Ruhe. Duggy wird zunehmend Hund, Ganimed übrigends auch! Mittlerweile frisst er mit mir, aus meinem Napf, das morgendliche Leberwurstbrot und abends meinen Pansen, liegt fett auf dem Wohnzimmerteppich und beißt alles, was ihn stört. Er ist ein Meisterflieger, der gnadenlos durch die Terrassentür ins Haus fliegt und Gäste in die Füße beißt. Da er besagtes Leberwurtbrot liebend gerne frißt, hat er manchmal Gewichtsprobleme, die in dann für seine kaputten Füsse zu schwer werden lassen - dann fliegt er eben um so mehr oder liegt auf irgendwelchen Teppichen rum.
Frauchen musste mehrmals zwischendurch nach Hause, um irgendeinen Schreihals zu füttern - erst hat Elsa das Dorf zusammengebrüllt, dann fingen die Hühner an. Der letzte, der nun noch mit auf dem Sofa hockt, ist Kurti - er ist heute zu kurz gekommen, da wir den ganzen Tag draußen waren. Eine gute Nacht und eine schöne - kurze - Woche, Dicki und die anderen
Donnerstag, Juni 25, 2009
Heute erzählt Gastbloggerin Isabelle Borgert Caligula: "Frauchen eine Woche weg..."
Endlich Wochenende - und das fing auch gleich mit riesigem Ärger an! Nachdem Frauchen mich aus meiner dienstlichen Kindertagesstätte abgeholte und wir etwas Unterordnung trainierten, haben wir Herrchen ebenfalls abgeholt, was ich immer toll finde.
Frauchen brüllte, die Hühner kreischten, Duggy flog davon. Frauchen hat mich dann am Nacken gepackt und Crazy am Schwanz - der war nämlich auch stinkig ! Man, hat der sich erschrocken - ich habe echt Ärger bekommen und Crazy rannte in den Wald. Toll, Frauchen hinterher und hat ihn untersucht - lächerlich - auf dem Arm! Der spinnt wohl....
Nun sind alle im Bett und endlich habe ich meine Ruhe!
Herrchen hat gesagt, auf dem Foto sehe ich aus wie
ein Killer... er nennt mich neuerdings ganz stolz
"Killer" - weil ich mich in der Hundeanlage so unmöglich benehme und keiner sich mehr an meinen Zwinger
traut - nicht mal Herrchen selber - denn in Uniform erkenne ich mein Herrchen erst recht spät und brülle rum. 24.4.2009 Bulldog Caligula, genannt Dicki, mailt: Obwohl ich heute müde bin, schicke ich Grüße zum Wochenende - Frauchen hat meinen Dienst fotographiert... das ist meine Freundin Jutta, ein Malinoi - Jutta und ich wohnen nebeneinander und in der Mittagspause geht entweder Frauchen oder Jutta´s Herrchen mit uns spazieren. Jutta geht auch mit Frauchen Joggen, da habe ich einfach keine Figur für.
Tja, und Montag lässt das Frauchen Herrchen und mich mit all den anderen allein - einfach so! Ich fahre nicht mit an die Ostsee, denn Frauchen will in ihre alte Heimat nach Hamburg - und da es für mich einfach schon zu warm ist, um in der Gegend rum zu rennen - bleibe ich bei Herrchen. Aber bevor sie Montag fährt, hetzt sie uns allen den Tierarzt auf´s Fell: Jeder von uns Hunden, Hasen und Schafen wird geimpft; die Hühner entwurmt; das kann was werden.... Herrchen macht sich auf zum Dienst - er sagt, er kann das nicht (er meint wohl, Kaninchen anfassen... - die haben ihm zu viele Haare, die fusseln).
Wie auch immer: Ich wünsche ein schönes Wochenende - Euer Caligula
Unser Frauchen ist wieder da - nachdem sie Gleich bei meinem ersten Spaziergang wieder mit ihr habe ich gegen den Stromzaun unseres Nachbarn gepieselt - könnt Ihr Euch vorstellen, was da mit mir passiert ist? Schreiend bin ich auf die Kuhwiese, um dann nochmal in diesen Zaun zu rennen. Frauchen mußte mich im ganzen Dorf suchen (ist ja zum Glück recht übersichtlich und Strassen gibt es kaum). Ich bin jaulend gerannt, gerannt, gerannt... Herrchen hat sich totgelacht über mich! Nur mein Freund Duggy hatte Mitleid und hat sich mit mir in die Sonne gelegt! Trotzdem wünsche ich allen ein schönes Wochenende - gehe gleich Schwimmen in der Oder, Euer Dicki
Dienstag, Juni 23, 2009
Kalifornien und Hawaii : Surfende Bulldogs
Liebe Ina, Du bist gerade in Kalifornien, San Diego, und Du hast heute Geburtstag! Ganz liebe Glückwünsche und eine feste Umarmung von uns 4 Savorys :-)) Genieße deinen Tag!
Die Englischen Bulldogs Mabel und Gracie, Mascottchen der "Ty Gurney Surf School and Waterlogged Video Productions", surfen vor Waikiki's Strand. Beide können übrigens auch alleine!!! surfen. Zwei atemberaubend mitreißende, Sehnsucht weckende Videos gibt es über die Beiden bei YouTube : Link zu Video 1 und Link zu Video 2
Sonntag, Juni 21, 2009
Heute Gastbloggerin Anke Teloudis : Ronja erzählt über Chilli als Teenager
Jeder, der halbwüchsige Kinder hat, kennt es... Alles wollen die selbst machen, selbst ausprobieren, und als Mutter kann man nicht alles kontrollieren !
Die beiden Brüder sind etwas jünger als Chilli, zum Glück ! Denn Chilli wurde wirklich langsam erwachsen. Damit die zwei Jungs gar nicht erst auf dumme Gedanken kommen (sie waren ja alle miteinander wirklich noch Kindsköpfe) haben Ina und Anke der Chilli dann das "heisse Höschen" von Chilli’s richtiger Mama Frieda angezogen. Ich finde, schwarz steht ihr gut ! Das fand Chilli auch, sie fühlte sich gaaanz toll und flirtete mit jedem männlichen Vierbeiner, egal ob Hund oder Katze(5) und verlor in diesen Wochen jeden Respekt vor uns älteren Hündinnen.
Der kleine Kelto zog zu seinen neuen Menschen, Kimo blieb hier und rannte mit Chilli um die Wette, wenn sie nicht mit meiner Jule kuschelte, und ich freute mich auf eine ruhige Winterzeit in meiner großen Hundefamilie. Wie es danach weiterging, und warum Chilli (und wir alle) eine unglückliche Zeit erlebten, erzähle ich Dir das nächste Mal. Grüße bitte Frieda und Kosmo von mir. Deine Ronja
Freitag, Juni 19, 2009
Bulldoggen und deutscher Humor ;-)
Mittwoch, Juni 17, 2009
Gefährliche Bakterien : Pseudomonaden
In der Regel setzten sich diese Bakterien nur in geschwächten Tieren und Menschen fest. Geschwächt heißt auch, der Hund hat z.B. eine kleine Halsentzündung. Dann ist die Gefahr gegeben, dass "Pseudomonas aeruginosa" sich zusätzlich im Hals ansiedeln und die Halsentzündung chronisch wird. Diese Bakterien können sich dann sogar in die Organe und in die Gelenke ausbreiten. Dies bedeutet Lebensgefahr. Warum ist die Bekämpfung von "Pseudomonas aeruginosa" so schwierig?
Was tun ? Der Bulldog hat nicht nur äußere Falten in seiner Gesichts- und Halswamme, sondern auch innere. Diese feuchten Schleimhaut-Falten bilden ein ideales Milieu für "Pseudomonas aeruginosa": deshalb jede Halsentzündung, die nicht völlig abklingen will, ernst nehmen und in einem Abstrich die Keime identifizieren und auf Resistenzen untersuchen lassen! Entsprechend dem Testergebnis Antibiotika verschrieben lassen. Die Einnahme muß in der Regel über 14 Tage erfolgen, da diese Bakterien in ihren Luftblasen im Schleim schwer zu erwischen sind. Es ist dann zwingend erforderlich einen erneuten Abstrich zu machen um festzustellen, ob noch Reste der Pseudomonaden vorhanden sind, und ob diese inzwischen weitere Resistenzen entwickelt haben. In diesem Fall mit anderen noch wirksamen Antibiotika weiterbehandeln. Sinnvoll ist es auch während der Behandlung Naturheilmittel zu geben, die das Immunsystem stärken.
Montag, Juni 15, 2009
Postkarte: "Du schaffst das!"
Samstag, Juni 13, 2009
Skateboarding - einmal anders ;-)
Elsie Mae ist ein fauler Hund. Sie springt vom Sofa um sich zu verstecken, wenn sie Chad mit ihrer Leine in der Hand zur Tür gehen sieht. Chad: "Sie skatet, weil sie laufen haßt! Du mußt sie auf dem Skateboard hinter Dir her ziehen, wenn Du sie bewegen möchtest." Wenn Elsie Mae dann auf ihr ausgebleichtes schwarzes Skateboard steigt, sieht sie so zufrieden entspannt aus, wie ein Hund überhaupt nur aussehen kann.
Die "O-beinige" Elsie Mae balanciert sehr geschickt auf dem Skateboard. Ein vorbeikommender Jogger meinte neulich: "Wow, sie ist talentiert!" Das Paar zieht Elsie Mae für gewöhnlich eine Stunde lang durch die Nachbarschaft. Dann, wieder zuhause, schläft Elsie Mae zufrieden und laut schnarchend ein. Nun, ich meine Elsie Mae ist ein nicht untypischer Bulldog: "Wer klug ist, kann sich Faulheit leisten." ;-)
Jetzt ist er 2 1/2 Jahre alt und hat in dieser Zeit 15 Skateboards "verbraucht", denn er "knabbert" gelegentlich auch an ihnen :-) Er bekommt deshalb spezielle Skateboards ohne giftige Lackfarben angefertigt. Bazookas Herrchen verkauft Hundekleidung - und dank Bazookas Bekanntheitsgrad floriert das Geschäft! Der Link zum Video.
Donnerstag, Juni 11, 2009
Heute unterhält uns Gastbloggerin Xenia Ramel Harley zum erstenmal in der Hundeschule
Ich frage mich immer noch, weshalb die anderen Junghund-Besitzer bei meinem Anblick alle schmunzeln mussten. Bin ich etwa komisch??? Naja, die hätten sich besser um ihre Langnasen gekümmert, die sich alle vor mir zu fürchten schienen... außer Athena, eine reizende Staffi-Dame. Sie war schon was Besonderes... Aber Mami sagte, wir seien nicht "dazu" hergekommen, und so wurden wir dann umgesetzt. Aber ich konnte sie immer noch riechen, also war sie auch nicht weit weg. Irgendwann kam ein bärtiger Mann mit Schlapphut (habe ich vergessen zu erwähnen, dass es heftig schneite?) zu uns um mich zu begrüssen und Mami schon mal ein paar Tipps zu geben. Und dann ging es los! Wir sollten einmal hintereinander über das Gelände gehen - und dies möglichst "bei Fuss"... wozu das auch immer gut sein sollte. Aber das war wirklich äußerst schwierig, denn 3 Hunde vor mir ging Athena... recht gesittet neben ihrem Herrchen. Sie roch sooo gut. Ich musste unbedingt zu ihr!!!
Nach ein paar Runden über den Platz (ich merkte, dass Mami schon fix und fertig war) gab es eine Pause und wir wurden abgeleint. Juhuuuu! ... Ich war blitzschnell bei und auf Athena... Das schien diese (und auch ihr Herrchen) aber gar nicht zu mögen, und auch Mami schimpfte mit mir... Also echt... Was kann ich denn dafür? Da sind nur die Hormone schuld, und die brodelten zu der Zeit recht heftig... Nach einer kurzen Pause wurden wir wieder angeleint, was mir gar nicht gefiel. Ich bin ein Freigeist und mag es nicht Zwängen unterstellt zu werden. Aber Mami zuliebe machte ich erst mal wieder mit.
Ihr könnt Euch denken, dass ich die Lacher auf meiner Seite hatte. Mami sah aus wie ein Schweinchen, das sich im Schlamm gesuhlt hatte. Sie machte aber gute Miene zum bösen Spiel. Dann war aber fertig mit Lustig! Der Mann mit dem Schlapphut sprach ein Machtwort. Uiuiuiii! Mit dem war aber nicht gut Kirschen essen! Er war sehr bestimmt und sagte mir, dass das so nicht geht und ich merkte schnell, dass es bei ihm keine Diskussionen gibt. Also war ich für den Rest der Stunde brav, als wir noch mal an der Leine gehen und "Sitz" üben mussten. Ich war ja auch schon ganz schön müde und hatte deshalb auch keine Lust mehr Unsinn zu machen. Meine Lacher hatte ich ja schon.
Bei der Verabschiedung meinte der Schlapphut-Mann noch zu Mami: "Na mit DEM werden Sie noch zu tun haben".
Dienstag, Juni 9, 2009
Gloria Estefan und ihre Bulldogge Noelle
Gloria Estefan ist eine wunderbare Sängerin, aber mein Respekt gilt ihr besonders wegen ihrer Entscheidung die kleine schwerkranke Noelle zu retten. Sie liebt Noelle offensichtlich sehr, denn sie gab inzwischen zwei Kinderbücher - mit Noelle als Star :-) - heraus. Den Büchern liegt übrigens eine CD von ihr mit bei.
Sonntag, Juni 7, 2009
"Dominanz als Erklärungsmodell für Hundeverhalten ist ein alter Hut"
Eine neue Studie zeigt, wie über Generationen hinweg Hundeverhalten mißverstanden wurde:
Falsche Vorstellungen über das Hundeverhalten - und danach zu trainieren - verursacht keine Besserung
desselben, sondern erzeugt weiteres unerwünsches Verhalten. Im Gegensatz zu populären Überzeugungen
versuchen aggressive Hunde NICHT
Dominanz über ihr Hunde- oder Menschenrudel zu gewinnen, wie Forschungen der Tiermedizinischen
Fakultät der Universität Bristol (GB) beweisen. .Die Forscher studierten 6 Monate lang freie Interaktionen zwischen Hunden in einem "Trust rehoming centre", und sie reanalysierten Daten von Studien an Wildhunden, bevor sie ihre Ergebnisse so zusammenfassten:
Die Studie zeigt, dass Hundeverhalten NICHT durch die Rangordnung in ihrem Rudel bestimmt wird,
wie viele bekannte Hundetrainer predigen.
Hunde haben untereinander individuelle Beziehungen, die wiederum individuelle
Verhaltensweisen zwischen ihnen bedingen. Diese
werden durch Erfahrung erlernt, aber nicht motiviert durch den Wunsch nach "Dominanz".Alles andere als hilfreich sei es - wie die Forscher sagen - das Hundetraining auf eine "Dominanz-Reduktion" auszurichten. Diese Trainingsmethode variiere nur von wertlos bis gefährlich, denn sie könne das Verhalten sogar verschlechtern. Regeln von Besitzern - vor ihren Hunden zu essen oder zuerst durch eine Tür hinauszugehen - wird die allgemeine Bedeutung dieser Beziehung für den Hund nicht beeinflussen sondern ihn nur lehren, welches Verhalten in dieser speziellen Situation erwartet wird. Viel schlimmer: Techniken wie den Hund im Flur zu festbinden, Lefzenziehen oder Schreckgeräusche, das alles macht dem Hund nur Angst, oft vor ihren Besitzern, und es kann potentiell zu einer Eskalation von Aggression führen. Dr. Rachel Casey (Senior Lecturer in Companion Animal Behaviour and Welfare at Bristol University) sagte:
"Die schlichte Überzeugung, dass jeder Hund durch einen angeborenen Wunsch motiviert würde Menschen oder
andere Hunde zu dominieren, ist einfach lächerlich. Dadurch wird die komplexe Kommunikation
und Lernfähigkeit von Hunden grandios unterschätzt. Diese Meinung führt außerdem zu einer Zwangserziehung,
welche Wohlbefinden verhindert und tatsächlich Verhaltensprobleme erzeugt. .In unserer Klinik sehen wir oft Hunde, welche durch das Zeigen von Aggression Bestrafung verhindern wollen. Besitzer sind oft erschüttert wenn wir ihnen erklären, dass ihre Hunde von ihnen terrorisiert werden und Aggression zeigen, weil sie unter den benutzen Erziehungstechniken leiden. Aber das ist nicht ihr Versagen, wenn ihnen von unqualifizierten Verhaltenstrainern, auch im TV, zu solchen Methoden geraten wurde." Im "Dogs Trust" (UK’s largest dog welfare charity) siehen die Mitarbeiter des Resozialisierungs-Zentrums ständig die Resultate fehlgeleiteten Trainings. Veterinary Director Chris Laurence MBE fügt hinzu:
"Traurig. Viele Methoden dem Hund beizubringen, dass sein Besitzer der Rudelchef ist,
sind kontraproduktiv.
Man wird durch sie keinen sich besser verhaltenden Hund gewinnen, sondern entweder einen ängstlichen Hund,
der seine natürlichen Impulse unterdrückt und garnichts mehr tut - oder einen rundum aggressiven." .Hinweis: Über zwei weitere Studien, die sicher mittelfristig zum allgemeinen Umdenken im Hundetraining mit hinführen werden, siehe unter Infos, News, Termine vom 7. Juni 2009. "Alles Wissen, die Gesamtheit aller Fragen und Antworten, ist in den Hunden enthalten." Franz Kafka
Ich glaube gerade Bulldoggern war immer schon klar, dass Druck, Zwang oder menschliches Dominanzgehabe nichts
bringt, denn der typische Bulldog hat zu den zwei oben genannten Reaktionsmöglichkeiten auf solche
Erziehungsmethoden noch eine dritte in petto:
Die ganze "Kampfhunde-Diskussion" hat so gesehen auch etwas Gutes: sie setzte Forschungen in Gang, die zu dem
gleichen Ergebnis kommen wie Forschungen über die Erziehung von Kindern. Kommunikation, BEZIEHUNG, ist der
Schlüssel, nicht Dominanz, oft auch verharmlosend als "Autorität" heruntergespielt. (Siehe Beitrag
vom 27. 2. 2009.)
.Nun noch eine wunderbare Erziehungsleistung, die NUR durch Trainingsmethoden auf der Basis von gelungener vertrauensvoller Kommunikation möglich sein kann :-)
Max, der frühere Boxer von Stu´s Eltern, konnte auf Kommando LEISE bellen. Mom legte ihren Zeigefinger auf ihre Lippen, und Max´s Bellen reduzierte sich sofort zu einem leisem Wuffen. Ich bewunderte das ! Jetzt habe ich ein Video gefunden, in dem ein Bulldog auf Kommando bellt, wufft und sogar grollt! Ein paar andere Dinge kann er auch noch :-) Man kann sich mit "YouTube" wirklich eine herrliche Bulldog-Stunde bereiten: das Programm schlägt von sich aus immer weitere Bulldog-Videos vor. Und viele davon zeigen wirklich Typisches und Lustiges - und manche Außergewöhnliches!
Freitag, Mai 5, 2009
Hunde wollen Fairness und können neidisch sein.
Die prinzipielle Gleichbehandlung untereinander war das Mitmach-Kriterium für die Hunde.
Friederike Range und ihre Forschungsgruppe setzten jeweils zwei Hunde nebeneinander, die gelernt hatten,
fremden Personen die Pfote zu reichen. Folgten die Tiere der Anweisung die Pfote zu geben, bekamen
sie als Belohnung entweder eine Wurst oder ein kleines Stück Brot. Bekam aber nur einer der Hunde eine Belohnung,
obwohl beide die Pfote gegeben hatten, dann gehorchte nach ein paar Versuchen der benachteiligte Hund nicht mehr.
Er leistete sozusagen passiven Widerstand. Bekamen dann beide Hunde keine Belohnung mehr, so arbeitete der
zuvor unbelohnte Hund wieder mit, da er wieder gleich behandelt wurde!
Dieser Wunsch nach Gleichbehandlung ging allerdings nicht so weit, dass Unterschiede
in der Qualität der Belohnung die Arbeitsbereitschaft der Hunde beeinflußt hätte.
Bekam einer der Hunde Wurst und der andere
Brot, so machte der jeweils geringer belohnte, nämlich nur mit Brot, trotzdem weiter die Übungen mit. Ohne einen direkt belohnenden Rudelführer ist das alles etwas Anderes...
Mittwoch, Juni 3, 2009
Bulldog-Urlaub an der Ostsee :-))
Und: dies Kuß-Fotos des Nachmittags ist so verrückt, dass ich es nicht verkleinern möchte. Unbedingt anklicken :-))
den Jasmund Nationalpark auf Rügen und den westlicheren Nationalpark Vorpommerische Boddenlandschaft, viele Naturschutzgebiete, Backsteingotik in großer wie in bescheidenerer Ausprägung, Seen, Meer, große Segelschiffe, kleine Hafenidyllen, ... Wälder - für mich ist es das Land der Baumriesen, des Windes und der Weite.....
Ein Ferienland. Noch ein Foto von einem typischen rohrgedeckten Haus, das mit seinem Palisadenzaun (hundegeeignet :-)
an eine Wikingerfestung denken läßt ;-)
Geo-Caching wird seit neuestem immer populärer und als Hobby gerade für Hundebesitzer empfohlen, weil es mit Laufen in der Natur verbunden ist. Stu allerdings erlebt Frieda und Kosmo als eher störend bei der Suche: sie suchen nämlich voller Jagdeifer mit unter jedem Stein oder lockeren Wurzel und könnten die "Beute" vor ihm finden und packen... Während wir auf abgelegenen Wegen ein Cash suchten, begenete uns eine junge Familie. Der Junge und seine Mutter liefen gleich zu Frieda und Kosmo : Frieda legte sich sofort vor das Kind hin - wie sie es immer vor Kindern macht um zu bitten: "Streichel mich, ich bin ungefährlich." Der Familienvater zog sich ins Abseits zurück, ich fragte ihn warum. "Ich habe große Angst vor Hunden!" sagte er mit einem Gesicht, das überzeugte, er sagt die Wahrheit.
Kosmo hielten wir in der Zeit fest, denn er macht sich nicht klein wie Frieda um gestreichelt zu werden, sondern er macht sich groß um bewundert zu werden! Aber auch Kosmo bezauberte einen Jungen: Im Restaurant genoß es ein Achtjähriger wie Komo mit den Pfoten auf seinen Schultern stand und ihn küßte. Er konnte sich kaum von Kosmo trennen: "Ich liebe Tiere mit großen Augen" erklärte er uns und umarmte Kosmo fest....
Montag, Juni 1, 2009
"Hundsgras"; warum fressen Hunde Gras?
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