Cornelias 'Bulldog Blog' ...
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Samstag, Oktober 31, 2009

Viel Spaß an Halloween ;-)


Doris Ehrenstein schickte uns dies niedliche Zeitungs-Foto unten, danke :-). Es ist schon beeindruckend, welche Mühe und Phantasie manche Hundebesitzer entwickeln, wenn es um ihre Lieblinge geht!

"Halloween" (engl.) heißt "Abend vor Allerheiligen". Dies Fest ist keltischen Ursprungs; es hieß ursprünglich "Samhain" (irisch), und dieses Wort heißt "Ende des Sommers". Die Kelten glaubten zu diesem Wechsel der Jahreszeiten - vom Licht zur Dunkelheit - stünden die Tore zwischen den Welten offen, und die Toten würden deshalb die Lebenden besuchen können. Daher der heutige Gerippe- und Gespensterkult an diesem Tag. Das Schildkrötenköstum oben - beim Halloween-Hundekostüm-Wettbewerb in Alaska - setzt dagegen auf ein möglichst langes Leben im Diesseits .-)))

Diese zwei Bilder sind weniger niedlich als das obere, dafür aber mehr halloween-gruselig. Wir wünschen Euch allen für heute abend eine Lust-Gänsehaut und viel Spaß ;-)


Donnerstag, Oktober 29, 2009

Heute erzählt Gastbloggerin Isabelle Borgert weiter

Leben und Sterben (II) ....


9.10.2009 Bulldog Caligula, genannt Dicki, mailt:

Wir sind wieder Zuhause! Mein Frauchen und ich haben eine Woche den Strand genossen. Endlich hatte ich mein Frauchen mal ganz für mich alleine...

Um halb 6 Früh ging es los an den Strand, wir haben uns Brötchen geholt und in Ruhe gefrühstückt. Dann ist Frauchen zum Dienst gefahren und ich habe mich von meinem Morgenausflug erholt. Und um 15.30 Uhr hat Frauchen mich abgeholt - und wo sind wir hin: an den Strand - mein absoluter Lieblingsort! Mann, das war schön! In 3 Wochen geht es wieder los... Ein schönes Wochenende von uns allen, Euer Dicki

12.10.2009 Bulldog Caligula, genannt Dicki, mailt:

Was ist mit Herrchen los? Er braucht Frauchen und mich nicht mehr - und die anderen uns - außer Duggy - auch nicht!

Ich bin der Einzige, der auf´s Frauchen wartet, wenn sie nach Hause kommt. Ich hocke am Tor und warte und warte und warte... Herrchen derweil füttert nicht nur seine Voliere - nein, jetzt verbrüdert er sich auch mit den Hühnern und Hasen - heute hat er sogar mit Frauchen gemeckert, dass sie die Kaninchen nicht ordentlich füttert. So ein Blödsinn... dafür hält Duggy zu uns. Wenn das so weiter geht, nehme ich ihn nächstes Mal mit an die Ostsee.

Duggy ist neulich wieder hinter Frauchen hergeflogen, als sie am Wochenende Laub harken wollte. Problem war nur, dass Duggy sich vor irgendwas erschrocken hat und steil in die Lüfte gegangen ist. Hoch über den Dächern von Friedrichsaue sah man ihn fliegen. Frauchen war in Panik. Tja, und da so richtiger Sturm war, hat Duggy unseren Garten um 10 cm verfehlt und ist hinterm Zaun bei Benni gelandet. Benni ist mein Nachbar und ein Jagdterrier, den ich irgendwann mal nach Strich und Faden verprügeln werde. Ihr hättet Frauchen mal sehen sollen, wie die über den 1,50 m hohen Zaun geklettert ist, um Duggy zu retten... mein altes Frauchen.... Nun denn: Ich lege mich nun hin, waren eben Agility machen - bin müde! Lieben Gruß von uns, Euer Dicki Borgert

16.10.2009 Bulldog Caligula, genannt Dicki, mailt:

Hallo zusammen, Frauchen krank, Parsival schwerkrank, Hühner frierend und ein verrücktes Karnickel - ich gehe da lieber in mein Auto und habe Ruhe.

Tja, unseren Parsival hat es böse erwischt. Plötzlich fiel er einfach um und ist seitdem nicht mehr aufgestanden. Der Tierarzt sagt, er hat eine Pansenazidose (Annelie weiß sicher, was das ist). Kommt von zu kohlenhydratreichem Futter. Dafür sind es eben Steppenschafe! Nun ist er quasi vergiftet und Frauchen muß im alle 2 Stunden eine Lösung zum Pansenspülen eingeben.

Dann kommt jeden Morgen der Tierarzt, der heute schon ein schlechtes Gewissen hatte, die Leistung in Rechnung zu stellen, denn eigentlich soll eine Behandlung den Wert eines Nutztieres nicht überschreiten - gut, dass ich kein Nutztier bin......

Tja, und nun hat Frauchen einen Schnellkurs im Schmerzmittelspritzen bekommen und wir alle hoffen, dass unser Parsival bald wieder auf die Hufe kommt...

Julius ist ein echt Guter - allerdings hat er Angst vor mir. Dafür rennt er unserem Herrchen überall hin hinterher - und Herrchen streichelt jetzt sogar mit echter Hingabe das Karnickelfell, was er vorher ekelig fand (warum eigentlich???). Die Hühner sind auch nicht normal und jammern rum, weil der Boden im Garten matschig ist. Nun hat Frauchen ihnen unters Vordach Teppich gelegt, wo sie den ganzen Tag hocken. Auch hier musste der Tierarzt leicht Schmunzeln... Nun müssen wir noch Heupellets für Parsival kaufen, die Frauchen dann als Brei geben soll - ein Theater! Einen lieben Gruß von Eurem Dicki

19.10.2009 Bulldog Caligula, genannt Dicki, mailt:

Ich bin traurig - heute Morgen ist mein Parsival gestorben. Frauchen ist auch untröstlich und Herrchen musste helfen, ihn aus dem Stall zu tragen - ich glaube, dass war für mein Herrchen ganz schön viel.... geschimpft hat er, dass er so schwer ist. Damit wollte er nur überdecken, dass ihm das auch leid tut.

Gut, dass er so eingeschlafen ist, wie Frauchen ihn gestern noch schön in eine Decke gewickelt hat - Elsa und Bruni haben neben ihm gelegen. Und unser Duggy versucht in seiner typischen Art alle wieder aufzumuntern. Allerdings hat er unseren Julius fest im Griff und beklaut ihn um sein Futter, wo es geht. Frauchen hat sogar fotografiert, wie er auf Julius losgehen möchte - Duggy kann vielleicht fauchen... Dafür hat er mir aber ganz viele Küsschen gegeben - wenn ich meinen Duggy nicht hätte....
Einen lieben Gruß, Euer Caligula


Dienstag, Oktober 27, 2009

Heute erzählt wieder Gastbloggerin Isabelle Borgert

Leben und Sterben (I) ....


5.9.2009 Bulldog Caligula, genannt Dicki, mailt:

Hallo, nach langer Zeit kommt von mir nochmal ein Lebenszeichen; der Grund hierfür ist einfach das Leben von Herrchen und Frauchen. Nun stehe ich morgens schon um halb 4 Uhr auf - na gut, der Spaziergang durch den Wald (brr- im Stockdustern) bringt auch Spaß, da es nach Igel!! riecht, aber früh ist es trotzdem!

Dann fahre ich mit Frauchen zu der alten Dienststelle, wo ich in meinem Zwinger versuche, meinen Bulldoggenschlaf im Körbchen fortzusetzen - geht aber nicht, denn irgendwann gegen 8 Uhr, kommt meine Freundin Jutta (der Malinoi) zur Arbeit. Wieder wach! Kaum eingeschlafen, versucht Herrchen mich zu wecken. Funktioniert meistens nicht, denn Frauchen hat mir gesagt, ich soll warten, bis sie aus Berlin wieder kommt... Da gehe ich mit Herrchen gerade bis zum nächsten Baum - und nicht weiter!

Um 17 Uhr kommt dann Frauchen aus Berlin zurück und holt mich ab, auf dem Heimweg wandern wir an die Oder (Cornelia kennt meine Wiese). Dann Zuhause müssen die anderen versorgt werden - und dann kommt Herrchen endlich heim. Vor 2030 Uhr sind wir nie fertig und ich falle dann oft im Garten irgendwo totmüde um. Letzte Woche habe ich Donnerstag gestreikt und wollte nicht mit um 05 Uhr zur Arbeit. Ich durfte dann Zuhause bleiben und habe nur geschlafen.

Mein neuer Freund Big Food wohnt nun im Garten, nachdem er unser Haus auf den Kopf gestellt hat - er ist nicht zu bändigen. Dafür habe ich nun Julius Cäsar als Kumpel - der ist lieb und ordentlich.

Nebenbei kümmern Kurti und ich uns um meinen lieben Clemenz: Clemenz ist mittlerweile halb blind und kann seine Hinterbeine kaum noch bewegen - Frauchen hat mehrere Anläufe gemacht mit ihm zum Tierarzt zu fahren, um ihn einzuschläfern - aber immer wenn sie es vor hat, dann steht er wieder auf. Er frisst und fühlt sich bei uns wohl. Der Tierarzt hat gesagt, wenn er leidet, dann frißt er nicht mehr - macht er aber - und wie! Tja, nun hatte Frauchen die geniale Idee, im Babywindeln anzuziehen - eigentlich hatte Herrchen sich Gedanken gemacht, wie man das Problem lösen kann. Nun funktioniert es bestens und Clemenz scheint seine letzten Tage noch zu genießen.

Übrigens ist er schon mehrmals tot gewesen und hat bestimmt 10 OP´s hinter sich... Als Baby litt er durch eine Hasenbeißerei an bösen Abszessen, die einfach nicht weggingen. Herrchen und Frauchen haben ihn dauernd behandeln müssen, der Tierarzt hat sie regelmäßig gespalten. Schon damals hat sich der Tierarzt gewundert, warum Clemenz nicht aufhörte zu fressen und immer weiter wollte. Selbst als sein kompletter Bauch eine einzige Narbe war, hoppelte er weiter munter durch´s Hasenleben. Und er wurde gesund! Nun scheint es ähnlich zu sein. Er will weiterleben, wenn es auch diesmal wegen seines Alters nicht lange sein wird. Tja, so ist das eben. Nun wird er die letzten Tage noch ordentlich verwöhnt - auch von Kurti!

Ich habe heute den ersten Herbstspaziergang gemacht: Cornelia - die Hirsche werden langsam munter!!! Danach gab es lecker Eis und nun ruhe ich mich aus! Einen lieben Gruß, Euer Dicki

PS von Isabelle: Auch unter Tieren - oder gerade bei ihnen - gibt es echte Fürsorge! Clemenz scheint es zu genießen.... Die weißen Hühner waren einst die kleinen gelben Kücken, die Dicki zur Verzweifelung gebracht haben... Comodinchen und Ihre Hasenkinder...

10.9.2009 Bulldog Caligula, genannt Dicki, mailt:

Wir haben einen Tag Urlaub!!!!!!!! Schlafen für mich und Arbeit für Frauchen...

Na wenigstens ist Clemenz in guten Händen, zumal Duggy sich endlich mal wieder aus seinem Gehege bewegt und ihm Gesellschaft leistet. Ein anderes Kaninchen - außer Clemenz - darf allerdings nicht in seine Nähe! Dafür darf er dann auch mit ins Haus! Clemenz feiert schon die zweite Woche seinen wiederholten Geburtstag. Für den Tierarzt ist es unerklärlich, dass er immer noch frißt und sich ordentlich putzt. Viele Grüße, Euer Dicki

Ach so, für den zerflückten Maiskolben auf dem Wohnzimmerteppich gab es noch Ärger!!!! Hat aber geschmeckt - besser als jeder Kauknochen!

11.9.2009 Isabelle mailt:
Auszug aus Wikidedia :.....Da die Enten während der Brutzeit häufiger den Beutegreifern zum Opfer fallen, finden sich in vielen Beständen mehr Erpel als Enten. In der Wildnis können Enten 10 bis 15 Jahre alt werden. Unter menschlicher Pflege werden sie aber auch 40 Jahre!!!!!!!!!!!!!!!
Noch 38 Jahre mit Duggy verbringen..... Auweia, der zieht dann mit uns zusammen in ein Pflegeheim ein!!!!!

19.9.2009 Bulldog Caligula, genannt Dicki, mailt:

Wieder eine Woche zu Ende - zunächst ging alles etwas traurig los! Am Montag hat mein Freund Clemenz nicht mehr gefressen, und so sind Frauchen und ich Dienstag früh zum Tierarzt gefahren und haben ihn in den Hasenhimmel geschickt. Frauchen hat ihn nochmal schön gewickelt, und Herrchen hat einen Karton besorgt und mit Handtücher ausgelegt. Abends hat Herrchen dann ein Grab geschaufelt und wir haben Clemenz beerdigt. Ein schöner Tod für ihn - und ich war dabei.

Aber Leben und Sterben liegt bekanntlich nah beieinander und so hat Frauchen in der Voliere wieder ein Vogelbaby gefunden, was die Eltern aus dem Nest befördert haben - nun gibt es wieder einen Schreihals bei mir. Morgen ist die letzte Bootsfahr angesagt - da freue ich mich drauf. Und heute - wie man sieht - genieße ich die letzten warmen Sonnenstrahlen - gestern waren wir nach Dienst noch an der Oder, den Sonnenuntergang genießen - man, geht´s mir gut! Nur in einer Sache mache ich nicht mehr mit: Um 0400 Uhr früh Spazieren gehen hat ja seinen Reiz, aber ich will dann danach nicht mehr mit zum Dienst fahren. Ich bleibe lieber Zuhause und passe auf, dass mein Herrchen aus den Federn kommt. Und wenn der dann auch weg ist, gehe ich wieder schlafen - tief und fest und träume von unserem Abendausflug ans Wasser!
Liebe Grüße, Euer Dicki Borgert


Sonntag, Oktober 25, 2009

Heute schwärmt Gastblogger Stu Savory vom Hobby

Geocaching (auch mit den Hunden).


Hallo liebe BulldoggerInnen, heute will ich Euch etwas zu einem meiner Hobbies erzählen, eines, bei dem die Hunde mitmachen können :-) Geocaching ist eine moderne Schnitzeljagd; dazu braucht man einen GPS Empfänger (Global Position System = Navi für Fußgänger), meiner hat keine €80 gekostet.

Im Internet, z.B. bei www.geocaching.com, findet man die Koordinaten der Caches (Schätze) als Längen und Breitengrade mit eine Genauigkeit von typischerweise 6 bis 20 Meter. Diese Koordinaten lädt man dann in sein GPS Gerät, und auf geht's auf der Suche :-)

Der Cache ist normalerweise eine Tupperwaredose mit einem Tauschobjekt drin, oder - noch kleiner - eine 35mm Filmdose (wie lange noch?) mit nur einem 'Logbuch' zum Protokollieren als Beweis, daß man da war. Die Cache sind versteckt in/an Plätzen, wo der Besitzer den Geocachern etwas Schönes zeigen will: z.B. einen tollen Blick auf eine Burg, oder tatsächlich eine ausrangierte Dampflok von innen, oder irgendwo Historisches, hier einen Pestfriedhof aus dem 17ten Jahrhundert, oder (was die Hunde besonders irritiert) einen Cache in Baumhöhe, oder - was den Hunden schnüffeligerweise besser gefällt - z.B. unter einem Stein am Rande des Waldweges, oder unter einem Findling, oder mitten im Wald ein Quelltal voller Bärlauch ;-)

Für die Hunden ist es Spaß einen Spaziergang zu haben und Herrchen bei der Suche nach den Verstecken zu 'helfen'. Obwohl, da ich ehrlich bin, sind sie gelegentlich eher ein Hindernis, und ich bin dann froh, wenn Neli sie am Zielort beschäftigt oder festhält :-)

Selbstverständlich, wenn das Gelände am Zielort schwierig ist, z.B. eine Klippe und ich müßte mich abseilen, oder entlanghangeln unter einer Brücke über einem schnell fließenden Fluß, dann lass ich die Hunde zuhause. Aber bei den einfacheren Caches haben sie auch ihren Spaß. Ich auch natürlich, denn es macht süchtig : bin schon bei meinem 250ten Cache :-)


Freitag, Oktober 23, 2009

Der Bulldog ist ein 'COOLER' Hund ;-)



Mittwoch, Oktober 21, 2009

Bulldog-Küchenhilfen ;-)


Bulldogs essen gerne - was Wunder, dass "Küchenhilfen" oft in ihrer Gestalt zu finden sind :-) Heute bringe ich Fotos vom Bulldog-Zubehör in unserer eigenen Küche :-)

Hier noch ein schönes Pfeffer-und-Salz-Set, ich kaufte es Xenia ab.

Ein süßer kleiner Bulldog, in einem Thrifty-Store in Alaska für 1$ erstanden, sitz in einem Topf für allerlei Küchenkram :-)

Und dann haben wir auch noch eine Bulldog-Eieruhr und ein Brettchen mit der kleinen Wilma, das uns ein Kunsthandwerker vor Jahr und Tag auf einer Messe nach einem Foto von Wilma brannte.

Auf einer Kunsthandwerk-Messe in England lernten wir - auch vor Jahr und Tag :-) - eine alte Dame kennen, die nach einem Foto von unserer Wilma diesen Kacheluntersetzter so schön bemalte.

Und dieser Kaffee-Aufkleber der besonderen Art erfreut uns jeden Morgen am Küchenfenster. Unsere größte und liebste Bulldog-Küchenhilfe sieht allerdings SOOOO aus ;-)

Von der Küche zum Futter. Jan Peters schreibt:

Hallo Cornelia, habe auf der Seite von Royal Canine dieses Video gefunden. Vielleicht kennst du es ja noch nicht. :>) Liebe Grüße Jan

Danke Jan :-)) Besonders gefällt mir, dass dieses Video auf die große Gefahr von Übergewicht beim Bulldog hinweist! Liebe Grüße zurück, Cornelia


Montag, Oktober 19, 2009

"You too !" - Die Geschichte von Yu-Tu

Die folgende Geschichte fand ich, leider ohne Fotos, in meinen Bulldog-Unterlagen von 1975. Die Autorin wird nicht genannt, aber da sie den "Ben Nevis" (den größten Berg Schottlands) erwähnt, vermute ich, dass sie eine Schottin war.


Yu tu ist der erste Bulldog, von dem ich je gehört habe, der einen chinesischen Namen hatte. Den Namen hat er durch Zufall erhalten. Als Welpe war er zu einer älteren Dame gekommen, die einen Pekinesen namens Ping Pong hatte. Den ganzen Tag hieß es "Ping Pong hin, Ping Pong her". Zum Bulldogwelpen sagte sie dann immer "you too" (du auch), und mit der Zeit hörte er nur auf diesen Namen.

Als er gezwungenermaßen bei uns landete, habe ich ihn zuerst nicht sehr gemocht. Er erinnerte mich an einen grotesken kleinen Chinesen. Normalerweise würde ich nie zugeben, daß ein Bulldog häßlich ist. FÜr mich hat diese Rasse die Schönheit Ben Nevis' oder eines Epstein Modells. Aber auch ich mußte zugeben, daß Yu tu mehr wie ein verschrumpfter Gnom als wie ein Bulldog aussah. Vielleicht war er, wie jemand vorschlug, als Welpe auf den Kopf gefallen.

"Weißt Du", sagte ich zu meinem Mann, "ich glaube, ich werde diesen Hund nie richtig mögen." Yu tu bewegte ein Ohr, aber zeigte sonst nicht, ob er meine Äußerung verstanden hatte. Er war reserviert. Er hatte die chinesische Art zu seiner eigenen gemacht, er zeigte nie, was er dachte. Lange wußten wir nicht, ob er uns mochte, ob er mit seinem Leben bei uns zufrieden war.

Die Zeit verging und langsam hat er sich in unsere Hausgemeinschaft integriert. Er war wie ein Chamäleon, so daß man oft vergaß, daß er anwesend war. Manchmal, wenn ich Leckerbissen verteilte und die anderen Hunde bettelnd herumsaßen, bemerkte ich seine Knopfaugen, mit denen er mich unaufhörlich beobachtete. Obwohl er sah, daß ich den anderen etwas gegeben hatte, hat er nie versucht, etwas von ihnen zu nehmen oder zu betteln. Da er sich so ruhig verhielt, hatte ich ihn oft ganz vergessen! Unnötig zu sagen, daß ich mir miserabel vorkam.

Ich muß zugeben, daß er keine Umstände machte. Die Junghunde und die Welpen haben ihn alle sehr gemocht. Sobald sie ihn sahen, haben sie sich um ihn gesammelt, sie kletterten auf seinen RÜcken und zogen an seinen Ohren, oft waren sie lästig. Er blieb aber immer geduldig. Nie habe ich gesehen, daß er grob zu ihnen war. Er spielte mit ihnen wie ein älterer Junggesellenonkel, bis es ihm zu viel wurde. Dann schüttelte er sie ab und ging weg. Oft habe ich amüsiert zugeschaut, wenn sich unsere Hündinnen stritten. Er fuhr bestimmt dazwischen, schickte eine in die Richtung und die andere beförderte er mit einem Schultergriff in die andere Ecke.

Im Laufe der Zeit stellte sich heraus, daß Yu tu der anspruchsloseste von unseren Hunden war, aber ich wußte noch immer nicht, ob er sich bei uns wohlfühlte. Ich gewöhnte mich an ihn, obwohl mein Verhältnis zu ihm nie dasselbe war wie zu meinen anderen Bulldogs.

Dann wurde ich krank. Halb bewußt nahm ich ein Kratzen und Scharren außerhalb meiner Türe wahr, dann folgte ein regelmäßiges Schnarchen. Später, als man mich besuchen durfte, war auch Yu tu dabei. "Weißt Du", sagte mein Mann, "es war ganz unmögliche Yu tu von Deiner Tür wegzubringen!" Zwei Tage hatte er dort gehockt, ohne zu essen oder zu trinken. Armer Yu tu.

Nun setzte er sich neben mein Bett, den Kopf auf die Bettkante gestützt und betrachtete mich mit seinen undefinierbaren Knopfaugen. "Hallo häßliches Entlein", sagte ich und streichelte ihn. Er zitterte am ganzen Körper und preßte seinen Kopf noch näher an meine Bettkante.

Von diesem Tag an hat sich unser Verhältnis radikal geändert und als er Jahre später von uns gehen mußte, hinterließ er eine Lücke, die kein anderer Hund hat füllen können!


Samstag, Oktober 17, 2009

Kopf hoch, oder wie war das ??? ;-)


Seit heute bin ich wieder zuhause, die so überaus heilende und helfende Zeit in der "Kaspar Heinrich Klinik" in Bad Driburg - und die sehr gute Betreuung, die ich durch ihren Orthopädie-Chef Dr. Dürrfeld erfuhr - ist vorbei. Alle sind begeistert wie wunderbar ich durch die große Wirbelsäulen-OP wieder "her- und aufgestellt" wurde: ich laufe so gut wie vor 20 Jahren. Nochmals Dank aus ganzem Herzen an meinen großartigen Neurochirurgen Dr. Gregory Köppen.

Bad Driburg ist ein kleines Städtchen nahe Paderborn - viel ist dort nicht los, aber ich fand in einem Kartenständer auf der Straße immerhin diese zur PostOP-Situation passende Postkarte links ;-)


Frieda und Kosmo sprangen Bulldog-Hochsprungrekorde um mich jeweils am Wochenende zu begrüßen... und dann alsbald rannten sie zur Tür signalisierend "auf geht´s SPAZIEREN!"

A propos Gesundheit:
In einer anderen Zeitung (als der rechts
zitierten) las ich vor einiger Zeit, die Haltung
eines Hundes würde das Leben um durchschnittlich 7 Jahre verlängern - und eine glückliche Ehe ebenfalls um 7 Jahre. Also gute Aussichten ;-)


Donnerstag, Oktober 15, 2009

Heute Mails von Gastbloggerin Doris Ehrenstein

Willie und der Herbst


27.9.09: Guten Morgen Cornelia und Stu,
hier ein paar Bilder mit den herrlichen Farben des Herbstes. Willie sitzt gerne im Garten und guckt allen fallenden Blättern nach. Die Tundra-Schwäne sind immer noch hier. Das ist der kleine See auf dem Weg nach Talkeetna... Euch einen schönen Sonntag und liebe Grüße, Doris

27.9.09: Hier noch ein paar Bilder, Berta und Willie warten auf Besuch. Nach dem Essen geht Willie immer zum Tisch in der Hoffnung, er bekommt was. Liebe Grüße, Doris

29.9.09: Hallo Stu, Klaus machte gestern diese beiden Fotos von unserem Wiesel im Garten. Ich finde sie ganz toll! Liebe Grüße, Doris


Dienstag, Oktober 13, 2009

Schöne Fotos :-)


Im Bild unten verteidigt Frieda in unserer Gartenlaube ihren Platz im gemütlichen Korb. Für sie war es längst ihre Schlafenzeit, als Anke, Angelis und ich noch in der lauen Sommernacht endlos erzählten und lachten... und Kosmo legte sich schließlich bescheiden! auf den Teppich zur wachsamen Ruhe :-)))

Ein "Kauftipp" von Anke Teloudis:

In der aktuellen Ausgabe des Magazins "Dogs" sind viele schöne Fotos von Bulldogs - leider aber nicht in der Online-Version, sondern nur im Heft selbst. Lohnt sich zu kaufen.


Sonntag, Oktober 11, 2009

Der Bulldog - nur ein Symbol für Trägheit !?!


Bildinterpretation: Ella Azizi: Kunstdruck ´Gehe deinen Weg´
Nachtrag 30.10.09: Der Link oben führt nicht mehr zum Bild, deshalb ein Screenshot der Verkaufseite und ein Screenshot des Vergrößerungsfensters.

Der Bulldog vorne im Bild soll, wie es im Verkaufstext heißt, "Trägheit" symbolisieren, durch die eine Frau sich nicht abhalten läßt, ihren Weg zu gehen. Klar, oberflächlich betrachtet ist auch das eine Deutung. Betrachtet man das Bild aber genauer, dann kommt man zu einem viel umfassenderem Verständnis der Symbolik.

Der Bulldog liegt neben einer Sanduhr, dem allgemeinen Symbol für Vergänglichkeit. Diese Sanduhr ist allerdings nicht mit Sand gefüllt, sondern mit Goldtalern: "Time is money" ist eine naheliegende Assoziation dazu. Die Zeit fließt fort wie Geld... läuft die junge Frau weg von der Sanduhr und dem die Sanduhr bewachenden Bulldog, weil sie der Vergänglichkeit entfliehen will? Denn ihrem wehenden Gewand und ihrer Körperhaltung nach scheint sie zu laufen und nicht zu gehen.... Anke Teloudis weist noch darauf hin, dass die junge Frau auf direktem Weg in das Licht am Ende des Tunnels (Ende des Lebens) eilt, ohne sich Zeit für die kraftvolle Lebendigkeit eines langen Lebens zu nehmen.

Der ruhende Bulldog spielt die Rolle des Antagonisten zu dieser vor dem Zeitfluß, vor der Vergänglichkeit und vor Verlust fliehenden Frau. Der Bulldog in seiner kraftvollen Ruhe läßt mich an den antiken Gott Chronos denken, den Herrscher der Zeit - und nicht deren Sklave.

Der Bulldog und der Papagei wirken in ihrer Farbigkeit hoch lebendig. Sie sind einander zugewendet, sie sehen sich an, sie führen ein stille Kommunikation. Im Text heißt es, der Papagei verkörpere die "Geschwätzigkeit". Wieder oberflächlich betrachtet durchaus richtig. Der Papagei ist aber zugleich einer der allerklügsten Tiere. Und sein blaues Federkleid verkörpert Pracht, Schönheit und Fülle. Dieser Aspekt von Schönheit und Phantasie wird betont durch den korinthisch anmutenden, floral-ornamental gearbeiteten Säulensockel, auf dem er sitzt. Dieser kunstvoll verzierte Säulensockel steht in betontem Kontrast zu den sterilen, unlebendig wirkenden Quadraten und Streifen, die den Boden bis zum Horizont beherrschen.

Das Hauptthema des Bildes scheint mir unser Lebensweg innerhalb unserer begrenzten Lebenszeit zu sein. Jede Deutung ist zwangsläufig subjektiv: Ich würde es in jedem Fall vorziehen meine Zeit dem Bulldog und dem Papagei (und dem, was sie hier symbolisieren) zu schenken, als ihnen den Rücken zu kehren und in einem trostlos kalten und leblosen Raum zum weit entfernten Licht am Horizont zu fliehen....


Freitag, Oktober 9, 2009

"Simplicissimus"


Im Jahr 1896 kündigte der "Albert Langen Verlag für Literatur und Musik in München" die Herausgabe einer satirischen Zeitschrift mit dem überraschenden Namen "Simplicissimus" an. Der Starzeichner des Verlages war Th.Th. Heine - ihm verdanken wir den kantigen, kettenzerreißenden und den Betrachter über die Unfreiheiten der Zeit rotsehen lassenden Simplicissimus-Bulldog.

Der Name "Simplicissimus" hat als Hintergrund einen Schelmenroman (erschienen 1668), der während des 30jährigen Krieges spielt. Ein "Satiriker" ist ein moderner Schelm, vergleichbar dem mittelalterlichen "Narren", der unerwünschte Wahrheiten ausspricht. Und die zwei schrecklichsten Kriege nach dem Dreißigjährigen lagen sozusagen "in der Luft", als diese Satire-Zeitschrift 1896 erschien. Damit war nicht nur das "Bulldog-Wappen" - sondern auch der Name - Programm!

Der "Simplicissimus" (deutsch: "Der Einfältigste") wurde vom 4. April 1896 bis zum 13. September 1944 in München herausgegeben. Die Zeitschrift zielte mit ihren Satiren auf die bürgerliche Moral, die Kirche, die wilhelminische Politik, den Strafvollzug, die Beamten, das Militär, den Nationalsozialismus, der hier "Nationalmarxismus" genannt wird, und auf andere politische Gruppierungen der Zeit. Wer sich mehr für die kulturgeschichtlichen Aspekte rund um diese berühmte Satirezeitschrift interessiert, kann sich HIER darüber informieren.

Der Maler Thomas Theodor Heine, der das Bild des Simplicissimus als kettenzerreißende Bulldogge schuf, kam 1898, also 2 Jahre nach dem Start der Zeitschrift, wegen Majestätsbeleidigung für 6 Monate in Festungshaft! Unserer heutigen Meinungsfreiheit, die wir alle uns wohl nicht mehr wegdenken können, wurde in Deutschland auch mit dieser Zeitschrift - und dem Mut der sie symbolisierenden Bulldogge - der Weg gebahnt.

Es gibt eine online-Version der ganzen Zeitschrift, herausgegeben von der "Klassik Stiftung Weimar". Der Link führt gleich auf ein Titelbild mit Bulldogge, das ich sehr liebe :-)

Die eher seltenen Zeichnungen mit Bulldogge muß man dann suchen. Ich gab z.B. als Suchbegriff "Polizei" oder "Militär" ein und klickte mich durch. Hochspannende Zeitdokumente, wie ich finde, und ich wurde auch bulldogfündig: z.B. HIER, dann auf P353 klicken.


Mittwoch, Oktober 7, 2009

Heute schreibt Gastblogger Jan Peters über seine

Erinnerungen an Oskar


Oskar war etwas ganz Besonderes für mich. Ich hatte mir schon als Kind immer einen Hund gewünscht. Doch leider konnten mir meine Eltern diesen Wunsch nie erfüllen. Als ich dann mit 19 Jahren in Lübeck meine erste eigene Wohnung bezog, wollte ich mir meinen größten Wunsch selber erfüllen. Und das tat ich auch.

Zu diesem Zeitpunkt hatte ich mich noch nicht weiter mit Hunderassen auseinandergesetzt.

Ein guter Freund von mir hatte sich einige
Monate zuvor eine Englische Bulldogge gekauft. Als ich ihn das erste Mal sah, war mir klar, dass ich auch so einen wollte. Meine damalige Freundin Sophie war ebenfalls sofort begeistert von diesem kleinen Tollpatsch, sodass wir uns sofort um Lektüre zur Rasse bemühten.

Wir studierten verschiedene Seiten im Internet und Zeitschriften um einen geeigneten Welpen zu finden. Im Haustieranzeiger fanden wir einen Züchter aus Dresden, der mit Bulldog-Welpen mit FCI-Papieren warb. Rückblickend muss ich mir einige Fehler bei der Wahl des Züchters eingestehen. Doch waren wir Laien zu diesem Zeitpunkt.

Wir holten Oskar am 03.01.2005 ab. Ich kann mich noch genau daran erinnern. Wir waren bereits den Abend zuvor zu meinem Bruder nach Berlin gefahren, um direkt am nächsten Morgen gemeinsam Richtung Oskar aufzubrechen. Wir waren alle sehr aufgeregt. Als wir dann beim Züchter ankamen und Oskar das erste Mal auf den Arm nahmen, war das ein unbeschreiblich schönes Gefühl. Ich hatte mir meine ganze Kindheit über einen Hund gewünscht und nun war es endlich soweit.

Leider wurde unsere Freude sehr schnell gedämpft. Bei unserem ersten Besuch beim Tierarzt, nur einen Tag später, wurde uns geraten Oskar direkt wieder zurückzugeben. Er war gesundheitlich in keinem guten Zustand. Er konnte sich kaum auf den eigenen Beinen halten. Wir mussten sehr geduldig mit ihm umgehen und konnten uns nur eingeschränkt mit ihm beschäftigen. Trotz aller Schwierigkeiten kam es für uns nie in Frage ihn wieder abzugeben. Wir waren uns einig, alle zusammen zu kämpfen und das beste aus der Situation zu machen.

Das Zusammenleben mit Oskar war wie eine Fahrt in einer Achterbahn. Wir haben super viele schöne Dinge zusammen erlebt und konnten wirklich sehr oft über ihn und seine Art lachen. Er war ein gutmütiger Hund. Nichts und niemandem konnte er etwas antun. Jeden Menschen und jedes Tier empfing er mit einer unglaublichen Freude. Und genauso beliebt war er auch überall. Wir konnten ihn überall mit hinnehmen, weil sich alle Leute über ihn freuten. Ich hatte vorher nie einen Hund gesehen, der ein vergleichbar tolles Gemüt hat.

Es war nur schade, dass er generell durch seine schlechte körperliche Verfassung so stark eingeschränkt war. Wir haben oft gesagt, dass er so wundervoll wäre, wenn er nicht in diesem kranken Körper gefangen wäre. Mit nicht einmal vier Jahren hatte er bereits 2 Ops hinter sich und war Stammgast beim Tierarzt. Als sich sein Zustand nicht besserte, im Gegenteil sogar verschlechterte mussten wir versuchen nochmal etwas zu probieren. Doch auch die Tierärzte wussten nicht mehr weiter. Es war für alle Beteiligten eine große Quälerei. Besonders Oskar war anzumerken, dass er starke Schmerzen hatte. So ließen wir Oskar mit nur 4 Jahren bei meinen Eltern auf dem Hof einschläfern. Das war die mit Abstand schwerste Entscheidung, die ich in meinem Leben treffen musste.

Er fehlt mir sehr. Gerade die Dinge, die mich sonst öfter störten, sind die die mir jetzt am meisten fehlen. Das Betteln wenn der Kühlschrank aufgeht und das unendlich lange Zurechtziehen der Decke bevor er schlafen wollte. Ich bin kein Mensch der gerne alleine ist. Umso schwieriger ist die aktuelle Situation für mich. Ohne Oskar ist das Leben im Moment nur halb so schön. Ich hoffe nur, dass es ihm jetzt - da wo er ist - besser geht, und er nicht böse auf mich ist.


Montag, Oktober 5, 2009

Heute Gastblogger Stu Savory über

Rossi´s Bulldogs


Achtfacher Motorrad-Weltmeister Valentino Rossi (46: The Doctor) hat selber zwei Englische Bulldoggen, Rüde Caesar und Hündin Cecilia. Sie leben bei seiner Mutter, wenn er beruflich unterwegs ist.

Er hat öfter Karikaturen von den beiden auf seine Renn-Motorräder oder Helme gemalt, siehe Beispiel links, weil er die beiden viel vermisst und ganz sicherlich umgekehrt.

Apropos vermisst, unsere beiden, Kosmo und Frieda vermissen die Neli, die z.Zt. in der Anschlußheilbehandlung nach ihren schweren Operation ist. Cornelia ging es diesem Jahr zunehmend schlechter, und sie konnte zum Schluß wegen Schmerzen kaum 50 m gehen, deswegen hat sie sich für die komplizierte, vier-stündige Wirbelsäulen-OP entschieden.

An dieser Stelle vielen Dank an alle die Gastblogger, die diesen Blog aufrecht erhalten, während Cornelia im Krankenhaus/Klinik war/ist. Ihr seid wahre Freunde, auf Euch ist Verlass!
Leider gibt es auch ein paar Leute, die sogar in schweren Zeiten nur negativ und schädlich sein können. Schämt Euch!; habt ihr keine Erziehung gehabt?

Der OP ist geglückt, Cornelia kann schon über 1 km gerade aufrecht und schmerzfrei gehen, wenn auch langsam. Der klinische Nach-OP-Heilbehandlung wirkt auch, und so können wir wochenends mit den Hunden spazieren gehen, was für alle Beteiligten eine wahre Freude ist. Rollator verbannt! :-) In 2 Wochen kann sie wieder das Blog selbst übernehmen :-)

Wir hoffen unsere Freunde auf dem nächsten BulliTreff zu sehen :-) Das nächste Treffen wird das Wichtel-Weihnachtsfest sein. Alex Bombek, siehe NRW-Seite, wird es für uns organisieren.


Samstag, Oktober 3, 2009

Gastbloggerin Chrissi Probst schreibt über

"Weiße Mäuse - oder was ???" ;-)


Ein böser Traum? Weiße Mäuse ??? Neeee….. Elefanten und Kamele ! Ja Ja, weiße Mäuse werden ja öfters mal gesehen, mal sind sie tatsächlich da, na ja und so manche Male eher nicht, aber bei Elefanten und Kamelen hört´s ja wohl auf, oder?

Als am Samstagmorgen unser Frauchen mit uns die „Bullyge Frühstücksgassierunde“ drehen wollte, war - einfach so - unser Feldweg mit einer rot-weiß-gestreiften Plane gesperrt, na sooo was, einfach so über Nacht. Na gut, dann eben um die Ecke an der Straße vorbei, da ist noch ein 2. Weg zu unserer morgendlichen Tobe-Piste, jaaaaa sonst………!

Snowy und ich - der Schmusebully Spyke - wurden stutzig, als da große dicke Pfosten in der Mitte von genau diesem 2. Weg standen, aber als die sich dann auch noch bewegten, blieben wir erschrocken stehen. Frauchen kicherte sich halb kringelig, na die hat gut Lachen.

Ich, der Schmusebully war ja ganz schön neugierig und hätte gern mal mit diesen Mammut-Bullys gespielt, aber nicht geschupst, dazu waren die mir auch zu riesig. Die Sweet Snowy war eher etwas schüchtern, will nun nicht gleich ängstlich sagen, ick hätte sie ja schließlich beschützt (bzw. unser Frauchen uns beide ;), zur Tarnung hatte Snowy gleich ´ne dicke fette bullyge Bürste.

Als wir denn über Umwegen auf unser Tobeschubsefeld kamen, sahen wir noch eigenartigere Bulldogs mit Höcker, die sahen aus als hätten die heimlich Melonen verschluckt und verstecken die auf dem Rücken.


Donnerstag, Oktober 1, 2009

Heute ein Gedicht von Gastbloggerin Alexandra Bombek

Zu Stanley´s Geburtstag


Hallo Cornelia, Stanley hat heute (24.9.09) Geburtstag. Er wir schon 3 Jahre alt, und ich habe da mal ein Gedicht geschrieben. Ich finde es schön, wenn du es auch gut findest kannst du es in den Blog stellen.... Vom Treffen kommt auch noch was in einer späteren Mail (siehe HIER). Bis dahin... Alex

Ein British Bulldog

Ein Brithish Bulldog nahm ich mir ins Haus,
ganz klein und knautscherrich sah er aus,
sogar hässlich wurde er oft genannt,
egal, denn mein Leben begann.
Tollpatschig und witzig war er noch dazu,
drum taufte ich ihn Stanley, und später kam das "Sir" hinzu.

Sir Stanley wurde zu meinem Sonnenschein,
zaubert Lachen und gute Laune für mich herbei,
er steckt immer so voller Leben,
will nur schmusen und Küsschen mir geben.
Das Wort "Vollgas" ist ihm ebenfalls bekannt,
drum bringt er mir Spielzeug am laufenden Band.

Auch nervig ist er gelegentlich,
bettelt am Tisch und schnarcht permanent,
Doch klein ist er längst nicht mehr,
denn sein Alter zählt nun 3 Jahre mehr.
Von seiner Rasse ganz edel, vom Wesen arrogant,
die Gestalt voller Kraft,
Respekt einflößend, das gibt ihm die Macht,
doch sein Herz unendlich rein, bietet nur Liebe,
für jedes Wesen egal ob groß, ob klein.

Er berührt meine Seele mit nur einem kurzen Blick,
dann bin ich reich an Glück und denke mir:
Ich liebe Dich!


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Cornelia
Savory-Deermann
, geboren 1945 in Wuppertal, hat seit inzwischen 37 Jahren Englische Bulldoggen und ist Gründungs- und Ehrenmitglied des "Verein der Freunde Englischer Bulldogs e.V.".

Jetzt sollen die Bulldogs zusätzlich hier ihr eigenes deutsches Weblog bekommen. Jeder Leser kann Blog-Beiträge an Cornelia schicken, Eure Bulldog-Anekdoten, -Fotos und -Tipps für's Blog sind willkommen.


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