Cornelias 'Bulldog Blog' ...
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Dienstag, September 30, 2008

Heute berichtet Gastblogger(in Elsa) Emmanuel Müller

Mein 2. Geburtstag


"Spätestens zu deinem zarten 2. Geburtstag (am 11.September) dürftest du ja mal ausschlafen können", dachte ich. "Na, dann träum mal schön weiter!" Stress pur, hab ich gehabt! Bulldog-Alptraum, hab ich gehabt.

Geklingel und Besuch ohne Ende, Nachbarn am Gartenzaun, die mich wie üblich bespitzeln, usw. Der Hammer war dann, dass ich auch noch soviel essen musste: Hühnchen vom Spieß, Vollkornbrot mit Schmelzkäse, Apfel, und Leckerlis bis zum Geht-nicht-mehr! Wie soll ich denn da nur schlank bleiben!? Müssen die denn alle davon profitieren, dass ich nie "nein" sagen kann?

Wenigstens hab ich ein neues Halsband aussuchen dürfen. Rosa Leder mit jede Menge Diamanten und Blitzen hab ich genommen. Steht mir doch irgendwie gut, oder?
Eure Elsie auf der Erbse


Sonntag, September 28, 2008

3. Folge: - pragmatisch - praktisch - klug -


Heute erzähle ich zwei weitere erstaunliche Geschicklichkeits- Intelligenz- und Wissens-Taten von Bulldogs :-)

Kosmo´s "Sesam öffne Dich !"

Kosmo liebt Essen! Er meint zudem, bei Tisch NIE genug zu bekommen! Was also tun?

Neulich hatten wir in der Stadt zu tun und ließen Frieda und Kosmo ausnahmsweise zuhause. Der übliche Sicherheits-Check : alle Türen zu? alle Geräte ausgeschaltet? OK....

Als wir zurückkamen waren weiterhin alle Geräte ausgeschaltet, aber die Spülmaschinen-Klapptür stand auf, die untere Schiebe war rausgezogen, und alle Teller, ja sogar die Messer dort waren blitze sauber! Kosmo hatte gespült! Mit seiner Zunge! Vielleicht hat Frieda ihm assistiert, wir können es nur vermuten, aber initiativ war sie bestimmt nicht gewesen. Essen ist für sie nicht so wichtig wie für Kosmo, und die Spülmaschine hatte immer nur ihn interessiert :-). Bloß, wie hatte er die Türklappe auf bekommen?

Kosmo stand stolz vor seinem Werk, ich glaube er wollte gelobt werden.... Naja, ich streichelte ihn - unschlüssig, wie ich reagieren sollte. Beeindruckt war ich schon von seiner Konsequenz, Beharrlichkeit und zweifelloser Gründlichkeit! Geschnitten hatte er sich an den Messern nicht, und der "Elefant im Porzellanladen" war er auch nicht gewesen; kein Teil war kaputt gegangen!

Stu und ich vermuten, dass die Spülmaschinentür nicht fest eingerastet gewesen war. Mit Engelsgeduld, Pfoten- und Zahnarbeit hatte er vermutlich einen schmalen offenen Türspalt vergrößert, und dann die Schiebe rausgezogen, um auch an die hinteren Teller zu kommen...

Frieda´s "Sesam öffne Dich !"

Frieda liebt die Freiheit! Sie meint, davon könne man NIE genug bekommen! Was also tun?

Das Gartentor im Zaun ist Friedas Haupt-Herausforderung! In Vorschulalter von knapp einem Jahr schaffte sie es schon, es zu öffnen:

Sie drückte den Hebelgriff herunter und, da sich die Zauntür nur nach innen öffnen läßt, gelang es ihr diese mit ihren Pfoten zu sich hinzuziehen, indem sie dabei auf ihren Hinterbeinen rückwärts ging. Dann ab, um Nachbarn zu besuchen... Wir klemmen seitdem den Riegel mit einer Schraube fest, die an einer Schnur befestigt ist. Neulich beobachtete ich sie dabei, wie sie mit den Zähnen an dieser Schnur hin und her zog, um die Schraube so aus der Verriegelung heraus zu bekommen... Noch gelang es ihr nicht...



Nachtrag vom
9. Oktober 2008:

Wieder ein Kartoffel-Herz!

Oben im Beitrag ist ein Foto verlinkt, in dem ich Kosmo ein Kartoffelherz zeige. Rafaela Schuda meinte, das sei sehr selten, im Kartoffelsack solch ein Herz zu finden und gratulierte mir zu diesem Fund!

Heute kam eine Foto-Mail von Rafaela, in der sie ihrem Käthchen (Kosmos Schwester) AUCH ein gerade im Sack gefundenes Kartoffelherz gibt! Wir sehen, das Leben ist zwar nicht "gerecht", aber .... : es zeigt oft Herz für unsere Herzchen ;-)))


Freitag, September 26, 2008

Der Sheriff rief an: "Ein Bulldog in Not!"


Unsere Freundin Doris Ehrenstein erzählte mir am Telefon: "Gestern rief mich der Sheriff von Palmer an. Ob ich einen Notbulldog, einen jungen Rüden, aufnehmen würde."

Doris wohnt ja in Alaska, und der Ort Palmer liegt circa 1 1/2 Fahrtstunden von ihr entfernt. Ich war erstaunt, dass der Palmer-Sheriff sie angerufen hatte - aber Alaska ist so dünn besiedelt, dass man voneinander weiß. Schließlich hat Doris - auch für US-Verhältnisse - ungewöhnlich schöne und gesunde Bulldogs. Das hat sich offensichtlich im Staate rumgesprochen, auch ohne dass Doris eine Bulldog-Webseite hat.

Was hatte sich zugetragen?

Der Sheriff erzählte Doris, dass die Männer, welche u.a. herrenlos in der Gegend rumlaufende Hunde einfangen müssen, einen Bulldog ins Tierheim gebracht haben. Seit über 50 Jahren wäre kein Bulldog mehr dorthin gebracht worden...

Er glaube, dieser Bulldog sei nicht ausgesetzt worden, sondern heimlich ausgebüxt, um die Wildnis zu erkunden... Er meine das deshalb, weil die Hunde-Einfänger keine Chancen hatten, den Bulldog in ihr Netz zu treiben : dieser rannte nämlich fröhlich an ihnen vorbei und sprang - irgendwie erleichtert - von selbst in ihren Truck. Offenbar liebe er Autofahren und hätte genug von der Wildnis gehabt ;-)...

Doris sagte zu den Bulldog abzuholen, wenn sich die Bulldogbesitzer nicht mit einer Vermißtenmeldung beim Sheriff melden würden. Sie wisse mehrere Menschen in ihrem Ort, die sofort von Herzen gern einen Bulldog aufnehmen würden.

Nun, das war nicht nötig: Schon am nächsten Tag meldeten sich die Besitzer dieses Bulldogs beim Sheriff. Der Kerl war tatsächlich heimlich ausgebüxt und seine Menschen hatten Todesangst um ihn gehabt: schließlich sind die Bären noch nicht im Winterschlaf ... und Stachelschweine sind gemeingefährlich ... und Wölfe streifen auch herum... und ...

Unser Ausreißer begrüßte seine Menschen überschwenglich. Ende gut, alles gut!


Mittwoch, September 24, 2008

Noch ein fliegender Bulldog


Da wir im letzten Beitrag vom Fliegen sprachen, binde ich jetzt passend;-) eine weitere Flug-Geschichte ein, und zwar über "Cincinatti Gipsy Prince alias Oscar Burda". Oscar war ein knuffiger und sportlicher Bulldog von sehr freundlichem Wesen, ich hatte ihn gerne. Übrigens war er ein Wurfbruder von Doris Ehrensteins Nelly. (Über Nelly und Anka schrieb Doris einen herrlichen Beitrag, siehe 10. August 2006.)

Frau Carina Burda, Oscars Besitzerin, förderte damals in den 70er Jahren den VDH-Bulldog-Zuchtverein "CEB" in vielerlei Hinsicht. Oscar war ihr 1. Bulldog - diese Geschichte über ihn stammt aus dieser Zeit. Ich habe sie einem alten Exemplar des "Bulldog" entnommen, das seinerzeit Kari Wolfsjäger (Cincinatti Bulldogs) für den damaligen "CEB", dessen Mitglied ich war, herausgab. Mehr über diese alten Zeiten können Sie im Beitrag vom 13. August 2008 lesen.

"Oscar, der fliegende Bulldog"

"Jedesmal, wenn Oscar ein Flugzeug sieht, wird er ganz aktiv. Er hebt an jedem Rad sein Beinchen und wird gar nicht fertig, denn auf so einem Sportflugplatz stehen ja eine Menge Maschinen herum. Dieses Manöver erfordert von der Besitzerin eine Engelsgeduld. Bis er beim richtigen Flugzeug angekommen ist, bis man ihn über die Tragfläche in das Innere des kleinen Flugzeuges gehoben hat, vergeht eine geraume Zeit. Pilot und Herrchen sind schon beide sauer!

Nun, da Oscar endlich sein Plätzchen eingenommen hat, grunzt er tief und zufrieden. Es stört ihn das Rattern der Räder beim Start nicht mehr, es stört ihn kein heftiges Schaukeln, und selbst wenn man einmal in großer Höhe fliegen muss, lässt er sich gern und geduldig seine Sauerstoffmaske, auf der in grossen roten Buchstaben "Oscar" zu lesen ist, aufsetzen.

Am Ziel angekommen, von Anflug und manchmal harter Landung unbeeindruckt, weigert sich Oscar strik, das Flugzeug zu verlassen. Nur eine vorbeiflanierende Hündin - leider nicht immer zur Stelle - lässt Oscar seine sture Haltung aufgeben, um mit einem Satz über Sitz und Fläche ins Freie zu springen.

Es ist schwer zu sagen, von wem Oscar mehr angetan ist, von der Fliegerei oder von der Weiblichkeit. Sicher wird es sich noch herausstellen. Oscar ist erst elf Monate alt. Vielleicht wird er einmal für Stewardessen schwärmen?"


Montag, September 22, 2008

Alma wußte, sie kann fliegen ;-)


Ina Tansley Geschichte über Chillis Schwimm-Leidenschaft hat mich sehr lachen lassen :-) Und sie erinnerte mich an Almas Flieg-Leidenschaft.

Stu und ich dachten Alma würde ihre "Foxi" (eine PA 28) so wie ein Auto erleben: die Maschine bringt sie irgendwo hin, vorzugsweise "zum Pipimachen" nach Juist. Weit gefehlt!

Einmal gingen wir am Endteil des Flugplatzes PB-Ahden (wo unsere Foxi ihren Hangar-Platz hatte) spazieren. Ein Kleinflugzeug, auch eine Piper, näherte sich - schon ziemlich tief - im Landeanflug.

Alma hörte die Maschine, blickte sofort hoch und sah sie ein paar Meter über sich: vor Begeisterung aufheulend sprang sie so hoch sie konnte in die Luft, immer wieder, versuchte sozusagen in die Maschine schräg oben über sich einzusteigen... Dann rannte sie los in Richtung Hangar... Sie wollte fliegen! SOFORT!

Stu und ich waren baff - Alma wußte demnach, dass ihre Foxi sie durch die Lüfte trug - und sie fand das überhaupt nicht erstaunlich!! "Enten können auch fliegen - ist doch normal sowas!" schien sie uns zu sagen...

Über einen ganz besonders aufregenden AusFLUG (und nicht ungefährlichen) mit Alma - in die Alpen - könnt Ihr im Beitrag vom 21. Juni 2005 lesen!


Alma fand heraus, daß fliegen und schwimmen etwas gemeinsam haben!

Einmal drückte Stu während des Fluges "negativ g", so daß Alma vom Hintersitz - in Schwerelosigkeit - abhob. Sie schwebte mit riesigen Augen, fassungslos, plötzlich vollkommen frei in der Luft.

Dann versuchte sie sich "schwer" zu machen. Das nützte natürlich nichts, sie verblieb freischwebend über ihrem Sitz. Ihre nächste Maßnahme: sie begann in der Luft zu paddeln! Sie wußte, im Wasser ist sie ja auch leichter (wenn auch nicht sooo leicht) also mußte Schwimmen die Welt und die Natur wieder "in Ordnung" bringen!

Stu legte sie dann durch seine weiteren Flugmanöver sanft auf ihrem Hintersitz wieder ab. Er hatte dies alles nur gemacht, um Almas Reaktion zu erfahren; er "spielte" sozusagen mit ihr auf diese Weise.

Mit großem Erstaunen hatten wir bei Alma gerechnet, aber diese Ableitung: "Gewichtsverlust ist wie im-Wasser-sein, also kann man dem mit Schwimmen begegnen."... das ließ uns sehr staunen!

Alma Joy war eine sehr kluge, vitale, abenteuerlustige, beherzte und überaus wesensstarke Bulldogge. Sie starb 1994 mit 12 Jahren und 10 Monaten. Wir lieben sie immer noch so wie damals....


SCHWIMMEN: Olympiasieger Michael Phelps hat einen Bulldog!

Hier der LINK zu einem Video von den Beiden! Danke Doris und Klaus!



Samstag, September 20, 2008

Heute bezaubert uns Gastbloggerin Ina Tansley

"Jeder Hund kann schwimmen..."


"Jeder Hund kann schwimmen..." Mein Nachbar Axel, Jäger, Deutschdrahthaarbesitzer, Ausbilder und Verbandsrichter, lächelt mich nachsichtig an, fast schon ist es ein unverschämtes Grinsen - "Jeder Hund kann schwimmen. Manche stellen sich vielleicht ungeschickt an anfangs, aber: Jeder Hund kann schwimmen."

Aha, denke ich - jetzt kommt die Leier von wegen - stell Dich nicht so an, auch dein Augensternchen, Chillimaus und Kindersatz wird schwimmen lernen... Du musst sie nur lassen. Übervorsichtige Gluckenmutti, Du. Ich hatte ja auch schon den Spruch eines wohlwollenden Kollegen hören müssen, in Afrika würde man die Kinder einfach in's Wasser werfen, die würden auch schwimmen lernen. Gut, in Afrika haben Männer auch gleich mehrere Ehefrauen - kein Land, dessen Gebräuchen ich mich bedienen möchte. (Mein Kollege aber vielleicht...?)

Zum besseren Verständnis: Ich bin gelernte Pferdewirtin-Reitlehrerin. Ich habe bockende 3jährige angeritten, habe verzogene Gören dazu anhalten können die Stallgasse zu fegen, und war sicherlich niemals zimperlich und verweichlicht. Geschweige denn, dass ich jemals ein Pferd über's Hindernis getragen habe - ich habe sehr wohl "springen lassen". Und jetzt so etwas, jetzt muss ich mich milde anlächeln lassen, als wäre ich eine spät gebärende Eislaufmutti . Mein Jagdhundefreund Nachbar grinst immer noch. "Axel - sag das Chilli, dass jeder Hund schwimmen kann! Ich weiß das doch."

Wir haben es wirklich versucht - mehrfach: Hier, in England - überall. Chilli stellt sich auch nicht doof an, nein - ihre Technik ist ganz vorzüglich. Sie schafft es nur einfach nicht, das Ganze auch an der Wasseroberfläche zu tun.

Immer wieder das gleiche Bild - Hund stürzt sich engagiert in die Fluten... nimmt Haltung ein und schwimmt los... vermeintlich. Ich zähle in Gedanken mit, einundzwanzig, zweiundzwanzig... der Hund ist weg.

Um kurz danach mit lautem Schnaufen wieder aufzutauchen - nein, es ist vielmehr ein panisches Hochspringen nach erfolgtem Bodenkontakt! Auch das schafft Sie mehrmals hintereinander, bevor sie wieder am Ufer steht, und sich gleich darauf todesmutig wieder in die Fluten stürzt.

Sie liebt das Wasser! Und ihr Mut imponiert mir, von eventueller Dummheit möchte ich hier nicht sprechen. Sie ist wirklich wild entschlossen, das Wasser zu erobern. Wie - ist erst mal zweitrangig.

Also - was tun. Ich hörte ja schon, dass Chilli mit ihrem Talent nicht ganz alleine ist, und es vielen Bulldoggen wohl schwer fällt zu schwimmen, zumindest über längere Strecken. Sue erzählte mir von Ernest toller Schwimmweste, die sie bei ebay fand, und Susanna hatte dann den entscheidenden Tipp! Schwimmwesten im Angebot bei Fressnapf.

Wir zu der Zeit im Urlaub - also wurde meine Mutter auf das hoffentlich lebensrettende Teil angesetzt.

Wir haben sie nun - sie ist, nun ja... sehr orange. Darüber hinaus habe ich mich wohl einwenig vermessen, als ich in England Chillis Rückenlänge maß. Die Weste... ist auch ein wenig lang. Alles in allem sieht Chilli aus damit, wie der fünfte lang verschollen geglaubte Ninja Turtle. (Die Helden einer Comic Serie) Leonardo, Donatello, Raphael, Michelangelo und jetzt Chillidonna. Wir waren nicht schön anzusehen, aber wild entschlossen, als wir uns also am letzten Wochenende aufmachten Richtung Wasser.

Wir fanden eine geeignete Stelle am See, relativ ungestört. Wir wollten nicht, dass ein vorwitziger Jack Russell, ein Retriever- oder schlimmer, ein Wasser-Spaniel unsere Kreise störte - oder dessen Besitzer... Ich erinnere an die "Jeder Hund kann schwimmen" Diskussion...

Ich verpasste Chilli Ihre Ninja Turtle Kluft, und schon war sie im Wasser... ging ein zwei mal am Ufer auf und ab. Und guckte uns dann fragend an. Ok... wir warfen halbherzig ein paar Stöckchen - würde sie etwa dem Wasser entsagt haben? Und - traumatisiert - vermeiden zu weit herein zu gehen?

Nein - sie ging doch immer weiter rein, die Schwimmweste fing wohl an zu tragen... und Chilli legte los. Endlich brachten sie die Schwimmbewegungen auch von der Stelle! Da wo sonst große Fragezeichen in Chillis Augen, jetzt Ausrufezeichen! Aha - so funktioniert schwimmen!

Wie ein Luxusliner kreuzte sie durch's Wasser. 3, 4 und 5 Meter mitten auf den See hinaus, und wieder zurück. Robert und ich derweil standen natürlich auch schon im Wasser. Sekunden später stand Rob in Unterhosen neben mir, "Ich gehe jetzt zu Chilli- das Wasser ist herrlich." Man mag es total kitschig finden - aber es war schön "meine beiden Lieben" so paddeln zu sehen, und es sah ganz und gar nicht danach aus, als würde einer von beiden in Kürze ertrinken müssen.

So hatte ich mir das gewünscht. Chilli schwimmt mit Hingabe, Eifer, Leidenschaft - und Schwimmweste.

Übrigens - eine ganze Weile und etliche geschwommene Meter später fanden wir, es wäre genug für's Erste. Schwimmweste runter, und die Idee, es doch einmal kurz so zu versuchen kam auf. Im Nachhinein komme ich mir vor wie ein Verräter - die arme Chilli sprang in's Wasser, paddelte los, und versank gewohnt spektakulär in den Fluten. Als vertrauensbildende Maßnahme haben wir sie gleich noch einmal in die Schwimmweste gesteckt und ein wenig schwimmen lassen. Nicht, dass die Goldfisch Karriere doch wieder endet bevor richtig angefangen.

Fazit -

  1. Jederzeit wieder Schwimmweste. Chilli hat riesengroßen Spaß gehabt am Schwimmen.
  2. Wenn Schwimmweste dabei, immer auch Badesachen mit haben, oder wenigstens nicht helle Unterwäsche tragen.
  3. Mein Nachbar Axel hat Recht. Jeder Hund kann schwimmen, manche mit, manche ohne Schwimmweste.


Donnerstag, September 18, 2008

Heute informiert Gastblogger Stu Savory

Schuß vor´m Bug!


Der Britische Tierschutzverband RSPCA (Royal Society for the Prevention of Cruelty to Animals) hat seine Mitwirkung bei der 2009er Crufts Hundeausstellung abgesagt.
Begründet wird dies mit der fortwährenden Qualzucht.

Als spezifische Beispiele wurden angegeben :-

  • Cavalier King Charles Spaniel mit Syringomyelia (d.h der Schädel ist zu klein fürs Gehirn).
  • Boxer mit Epilepsie
  • Möpse mit Atemprobleme (wie für Englische Bulldogs öfter in diesem Blog beschrieben)
  • und Englische Bulldogs, die sich nicht natürlich paaren und nicht gebären können.
Daß solche Hunde als BoB (Best of Breed) prämiert und dann weiter in der Zucht eingesetzt wurden sei unerträglich, sagte Mark Evans, der Obertierarzt der RSPCA. Er verlangt, daß die Betonung bei Hundeausstellungen mehr auf Gesundheit und Vitalität (Fitneß) liegen muß, statt auf übertypisiertem Aussehen.

Ein Signal auch für hiesige Züchter !!!

Hier der Link zum englischsprachigen Artikel.


Dienstag, September 16, 2008

Heute wieder Mails von Gastbloggerin Isabelle Borgert :-))

Caligula und das Hühnervolk


8.8.2008 Bulldog Caligula mailt:

ES REICHT MIR LANGSAM!!!!!!!!!!!!! Hallo, ich bin´s mal wieder - Caligula!!

Diese Woche hatten wir unsere Verwandtschaft hier - es war so schrecklich heiß und Frauchen ist mit mir jeden Tag Schwimmen gefahren! Ich schwimme mittlerweile besser als sie - quer durch unseren Oderarm! Toll, das bringt mir Spaß! Wir trainieren jeden Tag und mittlerweile haben wir richtig Spaß, wett zu schwimmen! Nun denn, trotzdem haben wir unseren Pool aufgebaut und ich habe meinem Onkel, Tante und Nichte mal gezeigt, was Schwimmen heißt (in die Oder sind sie nicht gegangen).

Seit einer Woche wohnen unsere Kücken nicht mehr im Haus! Sie sind in ihre Hütte umgezogen... aber noch viel schlimmer... woran liegt es bloß, dass alle immer so zahm sind??? Sie haben vor Duggy und mir keinerlei Respekt - bekommen wir Futter - müssen sie gleich dabei sein! Pansen mögen die doch gar nicht!

Sagt Mal, Leute, bin ich eigentlich ein Hütehund? Oder sind meine Gene weiblich, dass ich ständig Babys großziehen darf? Schutzhund darf ich auch spielen und irgendwann bildet Frauchen mich noch in Wasserrettung aus... so kann es nicht weiter gehen!

Es ist wirklich manchmal nicht einfach, die alle unter Kontrolle zu halten, zumal Frauchen ja auch alle frei rumlaufen lässt. Duggy und ich genießen Vorrechte, oder nicht? Da ist ja auch noch Cato, unser Seidenhuhnhahn, der alles beißt, was ihm in seiner Voliere nicht passt - echt albern, denn er kann stundenlang bei Frauchen auf dem Arm hocken und sich streicheln lassen....

Also in Sachen Futter habe ich mit Duggy die Fronten geklärt! An der Terrassentür ist Grenze für "Crazy horse", "Manges","Jeronimo", "Chochese" und "Sitting-Bull" - außer "Crazy-horse" sind alles Mädchen, warum hat Herrchen die denn so blöd benannt??? Ich werde ihn mal fragen...
In diesem Sinne, einen lieben Gruß, Euer Caligula

10.8.2008 Bulldog Caligula mailt:

Einen schönen Sonntag von uns allen - heute gab es für meine Kücken Nachhilfe im Würmerfangen. Der braune Seidenhuhn-Hahn Cato hilft mir bei der Erziehung, wo er kann! Er ist für die Ordnung da und dafür, meinen Kücken zu zeigen, wie gut Hundefutter schmeckt. Wir fressen mittlerweile aus einem Napf - keiner wußte, dass Hühner Pansen fressen ....

"Crazy-horse" hat den Kopf schon auf meiner Höhe, wie man sieht! Angeblich wird er mich später mal deutlich überragen.... na, mal sehen! Noch habe ich den Überblick und ab und an zeige ich "crazy-horse" wo er hingehört (rechts neben mir), denn wenn der mal groß ist, dann wird´s nicht lustig. Gelegentlich meint er nämlich, einen auf Hahn machen zu müssen und mich einfach anzuspringen.

Ein Glück ist "Cato" da vollkommen lieb - er allerdings hasst jedes andere Huhn in seiner Voliere - Frauchen und Herrchen haben ihm doch extra ein Seidenhuhn - Kücken besorgt. Klein Catharina! So hat jeder von uns seine Macken.

Gestern haben Frauchen und ich Valentinchen in den Himmel geschickt - sie hatte doch tatsächlich ein Krebsgeschwür im Kopf. Wir wollten sie noch operieren, aber nichts hat mehr geholfen. Nun liegt sie im Garten beerdigt. Frauchen hat Valentinchen beim Tierarzt im Arm gehalten, und da ist sie dann nach 20 Minuten erst eingeschlafen - es war schlimm! Dafür bin ich Onkel geworden: Die Nymphensittiche schlüpfen gerade. Unsere alte Wachtel Mäuselinchen ist auch gestorben - mit 5 Jahren, was für Wachteln recht alt ist. Clausewitz, der Ziegensittich, hat wieder seine Augenentzündung und ist eben bei uns im Krankenzimmer eingezogen. So haben wir immer zu tun. Heute hat Herrchen die Hühner aus dem Haus gejagt, die laufen nämlich schon genauso hinter mir her, wie Duggy - der mausert übrigens auch und ist total elend! Ab morgen sind Herrchen und ich 2 Tage allein - HILFE! Hoffentlich vergessen wir nichts...

In diesem Sinne einen schönen Sonntag noch von mir, Euer Caligula

16.8.2008 Bulldog Caligula mailt:

Ich wünsche Euch allen einen schönen Samstag! Gestern waren Frauchen und Herrchen eingeladen und haben uns alle schon um 17.00 Uhr in die Ställe gesperrt - so eine Unverschämtheit... Sie sind mit langem Kleid und Anzug bis zum Morgen weggewesen - und wir? Waren allein!

Seit Donnerstag sind wir gewachsen - unsere Familie hat "Thelma und Louise" dazubekommen. Eigentlich sind sie ja zu "Ernst-August" gezogen. Nach "Valentinchens" Tod konnte selbst Herrchen nicht mit ansehen, dass Ernsti alleine in seinem Gehege sass, und so haben wir wieder zwei vor der Schlange (als deren Futter) gerettet.

Normalerweise beißen sich die Hasen oft, wenn Fremde dazu kommen, aber nach einigen Minuten war "Ernst-August" klar, wie schön es ist mit Hasenfreunden zu spielen und zu kuscheln. Nun sind wieder alle zufrieden.

Meine Hühnerbande wird immer frecher. Duggy und ich haben gut zu tun, sie im Schach zu halten!

"Sitting-Bull" ärgert alle wo sie nur kann, und heute früh sind sie beim Saubermachen auf die Gehege gesprungen. "Cato", "Duggy" und ich sind manchmal schon genervt, vor allem, wenn man uns permanent ärgert. Sie werden jetzt jeden Tag größer und rennen uns ständig hinterher. Gut, dass Duggy und ich dann ins Haus dürfen. Da haben wir wenigstens etwas Ruhe! Ansonsten haben wir noch Vogelnachwuchs. Achilles und Helena, der Rosella und der Nymphensittich, haben zwei Junge im Nest. Mal sehen wie die Kleinen als Hybriden aussehen. Die Wellensittiche haben auch Junge, und Herrchen schlägt langsam die Hände über dem Kopf zusammen. "Pu-Ji", der Goldfasan, hat sich auch gut eingelebt.

Das wäre es von uns allen hier an Neuigkeiten. Einen lieben Gruß nach nah und fern,
Euer Caligula Borgert


Sonntag, September 14, 2008

Betriebskapital "Zuchtmaterial"


Wie erleben Sie Leute, für die ihre Hunde, "Zucht-Material" sind?
Es schreckt mich immer tief ab, wenn Züchter ihre Hunde als "Zuchtmaterial" bezeichnen. "Material" ist eine empfindungslose Sache, mit der man irgendetwas macht; aber Hunde sind für mich so wenig eine Sache, wie Menschen es sind. Wer von seinen Hunden als "Zuchtmaterial" spricht, der verrät damit sehr viel von sich selbst und von seinem mangelnden Respekt vor seinen Hunden als empfindenden, leidens- und freudenfähigen Lebewesen.

Vielleicht liegt dieser mangelnde Respekt allgemein vor Tieren daran, dass man sie kaufen kann. Sie sind "geldwert". Solange man Menschen kaufen konnte (Sklaven), solange waren sie für ihre Käufer (Sklavenhalter) auch nur "Material", Arbeitsmaterial, Sexmaterial, das nach Belieben eingesetzt wurde. Der "Besitz" von etwas verführt Menschen offensichtlich zu denken, sie besäßen freie bis willkürliche Verfügungsgewalt darüber...

Kommerziell orientierte Züchter

Aus kommerzieller Züchtersicht muß jeder Hund Geld bringen, da er auch Geld kostet...
Kommerziell orientierte Züchter bewerten ihre Hunde logischerweise primär kommerziell, als Geldwert, der sich rentieren muß. Sie kaufen oft für die Zucht gedachte Junghunde teuer ein, und sie züchten dann damit - gleichgültig welche Defekte diese "Zuchthunde" mit ihrem Erwachsenwerden aufweisen... Ich kenne Züchter, die züchten/vermehren mit Bulldogs, die zB eine massive Kniescheiben-Problematik haben, oder Nasenstenosen, oder sogar bissig sind...

Wer von "Zuchtmaterial" spricht, der setzt meiner Erfahrung nach alle seine Hunde auch als "Zuchtmaterial" ein, weil er dies "Zuchtmaterial" - die Hunde - eben nun mal besitzt:
Sie sind sein Betriebskapital!

Und Betriebskapital ist schließlich dazu da, um Gewinn zu erwirtschaften :-((( Der eingesetzte Geldbetrag (Kaufpreis, Haltung, Ausstellungskosten usw.) muß sich über den Verkauf vieler Welpen (oder bei Rüden über viele Deckgebüren) "lohnen"...

Es gibt Massen-Züchter, die sich nur wenig von Hundehändlern unterscheiden: man könnte sagen, der Hauptunterschied ist ihr "Direktvertrieb"....
Das - auch finanzielle Risiko - tragen die Welpenkäufer solcher kommerziellen Zuchten. Sie bringen oft Hunderte von Euros zum Tierarzt.


Was sagen Ausstellungstitel aus?

Lassen Sie sich nicht blenden von Titeln wie "Champion" oder gar "Weltsieger", mit denen kommerzielle Zuchten in aller Regel werben.

Anatomische Extreme werden mit Champion-Titeln belohnt, Gesundheitsprüfungen finden nicht statt.
Der Kynologe, Züchter und Richter Dr. Dieter Fleig führt in seinem Buch (Kynos 2000) 'Quo Vadis Canis' ausführlich aus, dass auf Grund der menschlichen Natur, die zu Übertreibungen neige, es in Laufe der Jahrzehnte zu immer extremeren - und die Lebenstüchtigkeit beeinträchtigenden - Standardinterpretationen gekommen ist. Und diese Extreme werden dann auch noch mit Championtiteln "belohnt" und manifestieren sich über die bevorzugte "Championzucht" in der Rasse insgesamt.

Diese Feststellung der Merkmal-Übertreibung in der Hundezucht belegt Dr. Fleig u.a. sehr witzig mit einer Karikatur der Satire-Zeitschrift "Punch" von 1889. Die Rassenamen werden auch karikiert: der Bulldog der Zukunft wird zB "Hippopotamus-Bulldog" genannt.

Vergleichen Sie diese Karikatur von 1889 mit einem heutigen Champion, der Name "Nilpferd-Bulldog" wurde recht treffend voraus erahnt: Masse als Perversion von Kraft...
Auch der riesig vergrößerte Kopf wurde - bis auf das Gebiß;-) - exakt vorausgesehen ....

Dr. Fleig führt (wie Prof. Wachtel, Dr. Krautwurst, Dr. Eichelberg) in seinem Buch einen Feldzug gegen die Irrwege in der Hundezucht: "Es kommt häufig zu nicht mehr zu korrigierenden Fehlentwicklungen, die in aller Regel zu Lasten der Gesundheit, der Lebenserwartung und der Einsatzmöglichkeit unseres vierbeinigen Begleiters (gehen)."

Als Grund sieht er "... fehlendes Wissen, Vorurteile, Beeinflussung durch Dritte, unterentwickeltes eigenes Denken. Und warum sollen ausgerechnet Hundezüchter frei von diesen Fehlern sein?"
Ich füge hinzu : Warum sollen ausgerechnet Hundekäufer frei von diesen Fehlern sein?


Zum Wesen von Zuchthunden

Das Wesen von Zuchthunden, die im Zwinger oder "Hundehaus" leben, ist den Züchtern meist unbekannt. Einmal deshalb, weil diese Hunde ihr Wesen einfach nicht ausleben und entwickeln können; und ebenso, weil diese Züchter kaum Zeit spielend und beobachtend mit ihren Hunden verbringen.

Richter auf Zuchtschauen haben ebenso kaum eine Chance, das Wesen eines ausgestellten Hundes zu beurteilen.

Dr. Fleig schreibt dazu im schon oben erwähnten Buch 'Quo Vadis Canis':

"Alle Rassestandards beschreiben nicht nur die Anatomie, sondern auch das rassetypische Wesen. Und wer selbst im Ring stand oder auch nur regelmäßiger Ausstellungsbesucher ist, wird mir bestätigen, daß eine Wesensbeurteilung im Ring außerordentlich schwierig ist. Ja - wahrscheinlich sollte ich an dieser Stelle anmerken, dass bedauerlicherweise die Mehrzahl der Richter bei ihrer Bewertung vorwiegend die Anatomie, weniger das Wesen beurteilen. Wie wäre es sonst möglich, daß aggressive, ängstliche - ja sogar scheue Hunde auf den vorderen Plätzen stehen? ... Und die Mehrzahl der Hundebesitzer ist sicherlich mit mir der Auffassung, daß das gute Wesen für ein vernünftiges Zusammenleben zwischen Hund und Mensch absolut Vorrang hat."

Mein Rat, liebe Welpensucher, kaufen sie lieber bei einem Liebhaberzüchter, der von seinen Hunden namentlich spricht, der nie auf die Idee käme, sie als sein Betriebskapital "Zuchtmaterial" zu nennen.

Dr. Fleig schreibt über Liebhaberzuchten im schon erwähnten Buch:

"Um es klar zu stellen - unter Liebhaberzüchtern verstehe ich alle die, welche mit ein oder zwei Hündinnen, vielleicht noch einem Rüden, alle voll in das Familienleben integriert, sich darum bemühen, rassetypische Welpen zu züchten. Diese kleinen Züchter sind das Rückgrat jeder Hunderasse, bieten durch Haltung der Tiere im Familienrudel die Gewähr, daß auch ihre Welpen frühzeitig und erfolgreich sozialisiert werden."


Zum Abschluß

Meine Bitte für die Bulldogs: bedenken Sie, von Anfang an ist Liebe das Wichtigste für sie!
Allgemeine Tipps für Welpensucher: HIER

Zum Abschluß einer der Sätze, die auf der Rückseite des Buchdeckels "Quo Vadis canis" stehen, und den ich als Leitsatz unter meinen heutigen BB-Beitrag setzen möchte:

"Eine Darstellung, die bei den Betroffenen mit Sicherheit Kritik auslösen wird. Wenn diese sich zur Selbstkritik wandelt, eigenes Nachdenken und Handeln auslöst, dann hat dieses Buch (dieser Beitrag) sein wichtigstes Ziel erreicht."


Freitag, September 12, 2008

Heute erinnert uns Gastbloggerin Anke Teloudis an :

"Lea"


Ja, es gibt sie, diese Ausnahmen, die die Regel bestätigen (siehe letzten Beitrag)! Leider bleiben es Ausnahmen, und auch wenn ich mich für Alexandra und Stanley sehr freue - die Regel sind sie eben nicht. Vor einigen Jahren las ich die Geschichte von LEA...

Wir alle wissen, dass es diese skrupellosen Händler und deren Zulieferer gibt.
Ob sich Leas Geschichte so oder anders zugetragen hat, spielt leider gar keine Rolle - wir alle wissen mittlerweile (oder wir sollten uns schleunigst informieren), dass es diese skrupellosen Händler und deren Zulieferer - ich will diese Leute nicht Züchter nennen - gibt. Je trendiger eine Rasse ist, desto größer der "Absatz" und damit der Gewinn! Wie viel Leid, wie viel Schmerz, wie viel Kummer, wie viele Tränen nur in diesem einen Fall? Und es gibt sie, tausende von Welpen, tausende von Menschen, die das Gleiche ertragen müssen. Stanley und seine Menschen hatten Glück - offenbar hat es das Schicksal gut mit ihnen gemeint, die gute Absicht honoriert. Gut, dass auch die Züchterin erkannt hat, dass diese Händler niemals den Welpen mit all seinen Bedürfnissen sehen, sondern nur die Handelsware, deren Haltbarkeit leider viel zu oft schon endet, wenn das "Welpige" sich herauswächst.

Verantwortungsvolle Zucht und Aufzucht wird sich nie eines "Zwischenhändlers" bedienen.

Ich wage es mir die Hoffnung zu erlauben, dass der Tag kommt an dem jeder Welpe aus den Armen seines Züchters - oder auch nur des Besitzers seiner Mutter, wenn es ein ungeplanter Wurf war - in die Arme seiner neuen Familie gelegt wird.

Wir hoffen, dass die folgende Geschichte von "Lea" (bewilligte Übersetzung von E. Wittwer) viele Menschen erreicht, die einen Hund kaufen möchten.


Leas Geschichte, Autor J. Ellis, Toller-Info 1999 :

Warum wollen viele Menschen nicht wissen, wie (in der Regel) die Mutterhündinnen leiden? ...
Ich weiß nicht mehr viel von dem Ort, wo ich geboren bin. Es war eng und dunkel und nie spielte ein Mensch mit uns. Ich erinnere mich noch an Mama und ihr weiches Fell, aber sie war oft krank und sehr dünn. Sie hatte nur wenig Milch für mich und meine Geschwister. Die meisten von ihnen waren plötzlich gestorben. Als sie mich von meiner Mutter wegnahmen war ich sehr traurig und hatte furchtbare Angst. Meine Milchzähne waren kaum durchgestoßen und ich hätte meine Mama noch so sehr gebraucht. Arme Mama, es ging ihr so schlecht. Die Menschen sagten immer, dass sie jetzt endlich Geld sehen wollen und dass das Geschreie von meiner Schwester und mir ihnen auf die Nerven ginge. So wurden wir eines Tages in eine Kiste verladen und fortgebracht. Wir kuschelten uns aneinander und fühlten wie wir beide zitterten, ohnmächtig vor Angst. Niemand kam, um uns zu trösten.

Warum wollen viele Menschen nicht wissen, wie sich das Leben für Welpen in einem "Pet-Shop" anfühlt? ...
All diese seltsamen Geräusche und Gerüche - wir sind in einem "Petshop", einem Laden, wo es viele verschiedene Tiere gibt. Einige miauen, andere piepsen, einige pfeifen. Wir hören auch das Wimmern von anderen Welpen. Meine Schwester und ich drücken uns eng zusammen in dem kleinen Käfig. Manchmal kommen Menschen, um uns anzuschauen, oft ganz kleine Menschen, die sehr fröhlich aussehen, als wollten sie mit uns spielen. Tag um Tag verbringen wir in unserem kleinen Käfig. Manchmal packt uns jemand und hebt uns hoch, um uns zu begutachten. Einige sind freundlich und streicheln uns, andere sind grob und tun uns weh. Oft hören wir sagen "oh, sind die süß, ich will eines", aber dann gehen die Leute wieder fort.

Warum wollen viele Menschen nicht wissen, wie viele Welpen bei Händlern sterben?
Letzte Nacht ist meine Schwester gestorben. Ich habe meinen Kopf an ihr weiches Fell gelegt und gespürt, wie das Leben aus ihrem dünnen Körperchen gewichen ist. Als sie sie am Morgen aus dem Käfig nehmen, sagen sie, sie sei krank gewesen und ich sollte jetzt verbilligt abgegeben werden, damit ich schnell wegkomme. Niemand beachtet mein leises Weinen, als mein kleines Schwesterchen weggeworfen wird.

Heute ist eine Familie gekommen und hat mich gekauft! Jetzt wird alles gut!

Es sind sehr nette Leute, die sich tatsächlich für mich entschieden haben. Sie haben gutes Futter und einen schönen Napf gekauft und das kleine Mädchen trägt mich ganz zärtlich in den Armen. Ihre Eltern sagen, ich sei ein ganz süßes und braves Hündchen. Ich heiße jetzt Lea und ich darf meine neue Familie sogar abschlabbern, das ist wunderbar. Sie lehren mich freundlich, was ich tun darf und was nicht, passen gut auch mich auf, geben mir herrliches Essen und viel, viel Liebe. Nichts will ich mehr, als diesen wunderbaren Menschen zu gefallen und nichts ist schöner, als mit dem kleinen Mädchen herumzutollen und zu spielen.

Warum wollen viele Menschen nicht wissen, wie krank Händler-Welpen (in der Regel) gemacht werden?
Mein erster Besuch beim Tierarzt. Es war ein seltsamer Ort, mir schauderte. Ich bekam einige Spritzen. Meine beste Freundin, das kleine Mädchen, hielt mich sanft und sagte, es wäre alles ok, dann entspannte ich mich. Der Tierarzt schien meinen Menschen traurige Worte zu sagen, sie sahen ganz bestürzt aus. Ich hörte etwas von schwerwiegenden Mängeln und von hochgradiger Dysplasie und etwas über das Herz. Er sprach von wilden Züchtern und dass meine Eltern wahrscheinlich nie gesundheitlich getestet worden sind. Ich habe nichts von all dem begriffen, aber es muss furchtbar gewesen sein, denn meine Menschen sahen so traurig aus.

Warum wollen viele Menschen nicht wissen, dass sie sich (in der Regel) mit einem Händler-Welpen auch selbst unglücklich machen?
Jetzt bin ich 6 Monate alt, meine gleichaltrigen Artgenossen sind wild und stark, aber mir tut jede Bewegung schrecklich weh. Die Schmerzen gehen nie weg. Außerdem kriege ich gleich Atemnot, wenn ich nur wenig mit dem kleinen Mädchen spielen will. Ich möchte so gern ein kräftiger Hund sein, aber ich schaffe es einfach nicht. In der Zwischenzeit war ich oft beim Tierarzt und meine Menschen sprechen viel über mich und es bricht mir das Herz, alle so traurig zu sehen. Nach jedem Tierarztbesuch heißt es immer 'genetisch bedingt' und 'schlechte Aufzucht', 'da wird nichts mehr zu machen sein'.

Ich möchte draußen in der Sonne mit meiner Familie spielen, möchte rennen und hüpfen. Es geht aber nicht mehr. Letzte Nacht war es schlimmer als eh und je. Ich konnte nicht einmal mehr aufstehen, um zu trinken und nur noch jaulen vor Schmerzen.

Am Morgen tragen mich alle ins Auto. Alle weinen. Sie sind seltsam, was ist los? War ich böse? Sind sie am Ende böse auf mich? Nein, nein, sie liebkosen mich ja so zärtlich. Ach wenn doch diese Schmerzen aufhören würden. Ich kann nicht mal die Tränen von dem kleinen Mädchen ablecken, aber wenigstens erreiche ich ihre Hand.

Warum wollen viele Menschen nicht wissen, dass dieses Elend - speziell für sie - überhaupt nur in die Welt gesetzt wird?
Der Tisch beim Tierarzt ist kalt, ich bekomme Angst. Meine Menschen weinen in mein Fell und ich fühle, wie sehr sie mich lieben. Mit Mühe schaffe ich es, ihre Hand zu lecken. Der Tierarzt nimmt sich heute sehr viel Zeit und ist sehr freundlich zu mir und ich empfinde jetzt etwas weniger Schmerzen. Das kleine Mädchen hält mich ganz sanft, ein kleiner Stich... Gott sei dank, der Schmerz geht zurück. Ich fühle tiefen Frieden und Dankbarkeit! Ein schöner Traum kommt auf mich zu, meine Mama, meine Brüder und Schwestern auf einer großen grünen Wiese. Sie rufen mir zu, dass es dort keine Schmerzen mehr gibt, nur Frieden und Glück.

So sage ich meiner Menschenfamilie erleichtert Auf-Wiedersehen auf die einzige mir mögliche Weise: mit einem letzten sanften Wedeln und einem kleinen Schnuffeln.

Viele glückliche Jahre wollte ich mit euch verbringen, es hat nicht sein sollen. Statt dessen habe ich euch so viel Kummer gemacht. Es tut mir Leid, ich war halt nur Händlerware.


Janosch:
"Du kannst auf dieser Welt nur leben, wenn du sie zu deiner Geliebten machst. Sie mit diesen Wundern und Grausamkeiten annimmst und zwischen beiden das Gleichgewicht findest. Sonst wirst Du sie nicht so verlassen können, wie Du es vorhast - laut lachend auf einem silbernen Vogel fliegend und bis zum Rand erfüllt mit allem, was sie dir zu bieten hatte."
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Mittwoch, September 10, 2008

Heute freuen wir uns mit Gastbloggerin Alexandra Bombek

Glück gehabt - oder ein Hund vom Händler


Hallo zusammen! Ich möchte mal gerne was loswerden, und zwar zu Hunden aus Polen. Ich habe Stanley auch bei einem Händler aus Gelsenkirchen gekauft, allerdings muss ich sagen, das ich erst im nachhinein im Bulldoggen-Forum gelernt habe, was die Begriffe: Züchter, Vermehrer, Händler wirklich bedeuten. Zurück zu meinem Händlerhund, dessen Papiere sowieso gefälscht sind ?!

Also, ich habe damals eine Geburtsurkunde zu Stanley bekommen, die ich nach Polen zu einem Amt geschickt habe, und die haben mir dann den Stammbaum zukommen lassen. Da steht der Name der Züchterin drin und natürlich auch die Eltern von Stanley usw.

Ich habe dann im Internet gegoogelt und habe die Internetseite der Züchterin gefunden und auch Bilder von Stanley, seinen Eltern und Geschwistern. Stanley ist den Eltern wie aus dem Gesicht geschnitten, daher kann ich es nicht glauben, dass die Papiere nicht echt sind. Ich habe dann mit der Züchterin Kontakt aufgenommen, per E-Mail, und wir haben uns regelmäßig geschrieben. So gut es halt ging auf Deutsch, Englisch, Polnisch.

Vor Zwei Wochen bin ich zu ihr gefahren um mir ein Bild zu machen, ob das alles so wahr ist, was über die polnischen Hunde und die angeblichen Vermehrer so erzählt wird.

Wir kommen also da an auf dem riesigem Anwesen, das so weit reicht, dass man das Ende nicht sieht. Die Züchterin lädt uns in ihr tolles Haus ein, und uns empfangen die ersten Bulldoggen, die ganz gemütlich vom Sofa fallen ;-) Bei Kaffe und Kuchen erzählt sie ein bisschen von sich, den Hunden und ihrer Familie. Sie erzählte uns, dass sie viel auf Ausstellungen unterwegs ist, während ihr Mann das Geld verdient. Er betreibt drei gutlaufende Geschäfte mit dem Vertrieb von Landwirtschaftbedarf.

Bulldoggen züchtet sie aus Hobby. Sie importierte Hunde aus Brasilien und den USA für viel Geld, um neues Blut in die Zucht zu bekommen, das tut man wohl kaum, wenn man nur vermehren will, dann läst man doch irgendwelche Hunde aufeinander, oder ?

Sie zeigte uns dann ihre restlichen Hunde, insgesamt hat sie 15 Hunde, 14 Englische Bulldoggen und einen alten Mischling, darunter sind auch, wie sie sagt, Senioren, die für die Zucht nicht mehr eingesetzt werden. Diese Hunde werden auch nicht entsorgt, wie oft behauptet, sondern bleiben bei ihr.

Sie kann natürlich nicht immer alle Hunde im Haus haben, daher hat sie eine große klimatisierte Scheune (einem Haus ähnlich, da würde sogar ich wohnen wollen), wo jeder Hund eine Box hat mit Körbchen, Decken, Spielsachen, Wasser und Futter, wo sie aber nur nachts untergebracht sind. Tagsüber laufen die Hunde draußen rum. Manche sind eingezäumt, andere kümmern sich liebevoll um die vielen Katzen. Die Hunde spielen mit ihrer Tochter und verstehen sich auch mit den Pferden, die als Hobby dort gehalten werden. Außerdem hat sie einen Raum für den Tierarzt eingerichtet, wo er behandeln kann, beziehungsweise auch Not-OPs durchführen kann. Alles sehr sauber und ordentlich.

Ich durfte mir alles anschauen, und soweit ich das beurteilen kann, sind auch die Hunde in gutem Zustand und gepflegt. Stanleys Eltern sind ganz toll gewesen, und Stanleys Mama bekommt dieses Jahr wieder Welpen, den letzten Wurf hatte sie 2006 mit Stanley, geboren ist Stanleys Mama 2004. Ich kenne mich zwar nicht so aus, aber ich denke, dass das ok so ist mit den Abständen zwischen den Würfen. Und die Ähnlichkeit zwischen Stanley und den Eltern ist in Natura noch verblüffender, sogar die Verhaltensweisen gleichen sich. Das fand ich sehr lustig.

Dass Stanley bei einem Händler gelandet ist, erklärte sie mir auch. Sie sagte, der Händler hat nur einmal zwei Welpen bei ihr gekauft, da wusste sie noch nicht, dass er so ein Händler ist. Er hat sich bereit erklärt ihre Hunde zu verkaufen, das kam ihr erst mal gelegen, weil sie dachte so neue Kontakte in Deutschland knüpfen zu können, da sie kaum deutsch kann.

Allerdings macht sie mit ihm jetzt keine Geschäfte mehr, weil er bei so vielen Züchtern /Vermehrern einkauft, und sie da nicht dazu gehören will, da das ein schlechtes Licht auf sie wirft.

Ich habe die Anzeigen des Händlers auch beobachtet, seit ich mit ihr Kontakt habe (Januar 2007), und habe seitdem auch keine ihrer Hunde mehr bei ihm gesehen. Daher kann man ihr auch glauben! Sie bringt ihre Hunde lieber persönlich zu den neuen Besitzern, oder man kann sie natürlich auch besuchen und bei ihr einen Welpen kaufen.

Ich denke dass das, was ich gesehen und erlebt habe, der Realität entspricht, da sie einen sehr netten und lieben Eindruck auf mich gemacht hat. Sie hat sich natürlich gefreut uns - und auch den erwachsenen Stanley (rechts) - kennen gelernt zu haben. Ihren ersten Worte waren, Stanley sieht aus wie sein Vater! Und sie konnte sich noch gut daran erinnern, dass Stanley als kleiner Welpe einen Ausschlag am Bauch hatte, den sie immer eingecremt hat, und dass seine Geschwister das immer abschlecken wollten. Irgendwie kommt mir das bekannt vor, das Bullys Creme abschlecken!

Wir sind jeder Zeit herzlich willkommen, und zum Abschied hat sie mir noch einige Dinge für Stanley mitgegeben.

So das ist, was ich erlebt habe. Es gibt in Polen bestimmt auch schwarze Schafe, aber die gibt es bei uns auch! Ich hatte da wohl einfach viel Glück! Liebe Grüße, Alexandra


Montag, September 8, 2008

Libori setzt Signale


Während Kosmo bei Peter Söhl seine Erkrankung durch menschliche Hinterlassenschaften (siehe Beitrag 29. August 08) auskurierte, wurde er besonders von einem Praktikanten (18jährig) immer wieder begeistert beachtet. Ich sprach diesen jungen Mann daraufhin an.

Manuel Risse, wie er heißt, möchte Tierarzthelfer werden. Zuhause hat er Meerschweinchen, Fische, Katzen - aber noch keinen Hund. Bulldoggen seien immer seine Lieblingshunde gewesen, erzählte er. "Als ich kleiner war, spielte ich immer mit zwei Bulldoggen auf dem Friedhof im Dorf herum, da durften die frei laufen."

Ich fragte ihn, was ihn an Bulldogs so fasziniert. Seine überzeugte Antwort:
"Das fast schon menschliche Wesen, das sie besitzen. Diese verschmuste, freundliche und doch auch ein wenig eigensinnige Art macht die Bulldoggen zu einem perfekten Partner auf vier Pfoten!"

Manuel schrieb dann für diesen Blog folgendes erstaunliche Ereignis auf, das er eine Woche zuvor auf dem großen Paderborner Volksfest "Libori" erlebte:

"Ein Zufall? Wohl eher nicht!"

"Ich wünsche mir schon lange eine Bulldogge. Auf dem Liborifest in Paderborn ist dieser Wunsch zumindest als Plüschtier erfüllt worden. An einer Losbude habe ich, mit nur einem Los, diesen Bulldog gewonnen. Ist das ein Zeichen gewesen, dass es einmal solch ein lebender Bulldog sein soll...? Auf jeden Fall finde ich es eine interessante Geschichte, dass mich mein Lieblingstier so begleitet. Und vielleicht wird dieser Bulldog, und damit ein großer Traum von mir, ja Wirklichkeit..."



Samstag, September 6, 2008

Ein Besuch beim "Georgshof"


Wie im vorletzten Beitrag angekündigt, besuchte ich Ende August Rafaela Schuda und ihre Bulldogs vom Georgshof.

Beebob, Rafaelas beeindruckender Zuchtrüde (Vater der uns bekannten Gastblogger Caligula, Elsa, Emma :-) hatte es mir besonders angetan. Er ist schön, harmonisch ausgewogen in Gestalt und Wesen - eben nicht über- oder untertypisiert. Er ist weder "Couch Potato" noch Hektiker, er ist voller Vitalität und Charme :-))

Es wurde natürlich viel über Bulldogs gesprochen, aber noch mehr schmuste ich mit ihnen herum. Käthchen, Tochter unserer Frieda, erinnerte sich offensichtlich mit Begeisterung an mich; sie wich mir kaum von der Seite und küßte und umsprang mich so leidenschaftlich, wie es eben glückliche Bulldog-Natur ist :-).

Käthchen lief auf zwei Beinen mit mir auf der Wiese herum, um mir auch in dieser Situatrion so nah wie möglich zu sein .-)) Rafaela meinte: "Das macht sie öfter auch bei mir!"
Toll, Käthchen, wie Du Dich entwickelt hast!! Und du hast es wundervoll hier!!!

Ebenfalls zu Besuch war Rafaelas Freundin Annette mit Töchterchen Lea. Lea ist eine sturmerprobte;-) kleine Bulldoggerin : Sie lebt mit Belushi zusammen, einem wirklich großem Wurfbruder von Beebob. Und so konnte sie Käthchens kitzeligen "Kuß-Überfall" von Herzen quietschend genießen :-))

Liebe Rafaela, Dir und Deinen Bulldogs ganz herzlichen Dank für die schönen, sonnigen Stunden bei Euch! Und grüße Deine Nachbarinnen ganz herzlich!


Donnerstag, September 4, 2008

Heute forscht Gastblogger Stu Savory

Woher kommen die LeserInnen dieses Blogs?


Mich interessierte es zu sehen, wer alles hier liest, denn es sind überwiegend Stammleser. Der Großteil kommt erwartungsgemäß aus dem deutschsprachige Europa.

Täglich besuchen über 200 Leser Cornelias Bulldog Blog. Hier zunächst eine prozentuale Übersicht der Herkunftsländer der Leser der letzten 24 Stunden (1.9.2008, Montag abend) :


Dann schaute ich nach, wer soeben (Montag Abend) zeitgleich mit mir in Cornelias Bulldog Blog las, aus Datenschutzgründen aber keine Namen. Es waren Leser aus :

Amsterdam(NL), Bergen(N), Bielefeld, Bingen, Buochs(CH), Diedorf, Duisburg, Ehingen, Frankfurt/Main, Gera, Grevesmühlen, Guntramsdorf(A), Halle, Hamburg, Hannover, Heidelberg, Koblenz, Leipzig, Leonberg, Marktheidenfeld, Markt Schwaben, Müllheim, Münster, Oakland(USA), Papendrecht(NL), Pfaffenhofen, Plan-les-Ouates(CH), Salzburg(A), Stuttgart, Thale, Tralee(IRL), Trier, Warstein, Wasilla(USA), Worms, Wuppertal, und Zell am See(A).

Willkommen an alle, besonders an die oben nicht-namentlich genannten 37, die zeitgleich mit mir in Cornelias Bulldog Blog (auch Blog-Archiv) lasen :-)


Dienstag, September 2, 2008

Ein Besuch in Potsdam


Ende August fuhr ich mit Freundin Regina Reppenhagen für ein paar Tage nach Potsdam und Berlin. Anlass war die große Babylon-Ausstellung im Pergamon-Museum Berlin.

In Potsdam besuchten wir u.a. den Park von Sanssousis.

Der "Alte Fritz" (Friederich II) wurde vor ein paar Jahren dorthin umgebettet. Er wollte neben seinen 11 Lieblingshunden, Windspielen, beerdigt werden, und dieser Wunsch wurde ihm nach der Wende endlich erfüllt.

Unser Schloß-Führer erzählte :
Seine Hunde genossen beim "Alten Fritz" völlige Narrenfreiheit. Sie schliefen in Betten und spielten mit Vorhängen und Möbelbeinen. Hygienevorschriften gab es auch nicht für sie, für Menschen aber ebenso nicht! Noch 40 Jahre nach dem Tod vom "Alten Fritz" hingen die Fenstervorhänge in Fetzten herunter. Es wäre damals nie repariert worden, was die Hunde je demoliert hatten. Wir erfuhren auch : Der Alte Fritz ging nie zur Jagd. Tiere waren ihm heiliger als Menschen, denn in seinen Kriegen kämpfte und tötete er auch persönlich.

Noch etwas zum Thema Hund: Diese sehr schönen, schweren Porzellan-Schalen entdeckte ich in Potsdam in einem Geschäft der "Königlichen Porzellan Manufaktur" (KPM) Berlin. Allerdings für mein Empfinden überteuert: 139 Euro pro Schale - als reduzierter Sonderpreis!

Einen weiteren Bulldog trafen wir in Potsdam nur noch auf dieser Postkarte ;-)

Aber nichts geht bei mir ohne Bulldogs ;-) Und so besuchten wir auch Rafaela Schuda und ihre Bulldogs in Priort bei Potsdam. Darüber erzähle ich in den nächsten Tagen.

Anmerkung 3.9.08:
Bernd Schuda ist gleich nach Potsdam gefahren und hat seiner Rafaela diesen einzigen Terracotta-Blumen-Bulldog gekauft :-) Der Künstler hat selbst einen Bulldog, erzählte ihm die Verkäuferin.


Die Bulldog-Blog-Beiträge der Monate Mai 2005 - Juli 2008 sind komplett nur noch in meinem privaten Archiv. Die besten Beiträge daraus finden Sie aber online in den thematisch sortierten Archiven, siehe graue Referenzspalte im aktuellen Blog.

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Cornelia Savory-Deermann Cornelia Savory-Deermann

Cornelia
Savory-Deermann
, geboren 1945 in Wuppertal, hat seit 34 Jahren Englische Bulldoggen und ist Gründungs- und Ehrenmitglied des "Verein der Freunde Englischer Bulldogs e.V.".

Jetzt sollen die Bulldogs zusätzlich hier ihr eigenes deutsches Weblog bekommen. Jeder Leser kann Blog-Beiträge an Cornelia schicken, Eure Bulldog-Anekdoten, -Fotos und -Tipps für's Blog sind willkommen. Der jeweilige Autor behält sein Copyright an Bildern und Text, gibt aber Cornelia ein einmaliges, unwiderrufbares Nutzungsrecht für eine Veröffentlichung in diesem Blog.


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Übernommen in die Thematischen Archive habe ich nur die besonders bulldog-typischen :-), die lustigsten, informativsten oder mir sonstwie wichtige Beiträge. Bei Fragen bitte an mich wenden.

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Update: 21. 3. 2008

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