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Cornelias 'Bulldog Blog' ...
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Freitag, Dezember 30, 2011
Wir wünschen ein gutes Jahr 2012 :-)
Denn wenn jeder mit jedem reden kann, wenn jeder jeden informieren kann, dann bleibt auf längere Sicht kaum noch etwas im Dunklen stecken. Korruption, Lügen und Bosheit können so für alle erkennbar gemacht werden. Solche Transparenz erzeugt gewaltigen Druck auf die großen und kleinen Dunkelmänner der Welt. Ein großes Beispiel dafür ist der Fall der arabischen Despoten; ein kleines Beispiel dafür ist (dank Bulldog Nachrichten) die Auflösung des "Lug und Trug"-Bulldogzuchtvereins ACEB; und die Marginalisierung seines Dachverbandes VDH ist aus dem gleichen Grund absehbar. H-U. Jörges schreibt in "Stern Nr. 47": "Wir erleben eine Zeit des Wandels, nicht zuletzt des Wandels der Werte. Die Ära der Gier, Verantwortungslosigkeit,... und des Terrors der Rendite geht zu Ende. Das historische Pendel schlägt zurück. Es hat eine Zeitenwende begonnen - hin zu Nachhaltigkeit, Verantwortung und Entschleunigung... zerstörender Prozesse. .... Eine neue Ordnung wird denkbar: Globalisierung mit menschlichem Antlitz."
Wir wünschen uns für 2012,
Wir glauben, dass durch die Digitalisierung und Vernetzung so gut wie aller Lebensbereiche stetig weiter
aufklärendes Licht in die dunklen Ecken alter Macht- Monopol- und Manipulations-Strukturen fallen wird.
Deren Vertreter werden sich mit aller Gewalt und mit jedem erdenkbaren Lug und Trug gegen den Verlust ihrer alten Bedeutung wehren.
Aber letztendlich werden sie ihren Kampf verlieren, denn nach Durchleuchtung ihrer Personen und Offenlegung ihres sie steuernden simplen Eigennutzes wird der
Öffentlichen Druck, die Empörung oder der Abscheu einer immer besser informierten Gesellschaft sie aus ihren Positionen hinweg fegen. dass der neue, "fitte" Bulldog mehr und mehr Züchter findet, die ein Herz für ihn haben, und nicht ihr "Konto gegen ihn" dick werden lassen wollen. Wir wünschen uns von ganzem Herzen, dass immer mehr Menschen jeden finanziell motivierten Tiermißbrauch ächten! Für den Bulldog wünschen wir uns den Untergang des qualgezüchteten Extrembulldogs und seiner Nutznießer; und dafür stehen die Zeichen tatsächlich günstig, seit die britische Bevölkerung - durch die öffentliche Bloßlegung der praktizierten Qualzuchten - den "Kennel Club" zwang, seinen Standard im Sinne von "fit for function" zu ändern.
Mittwoch, Dezember 28, 2011
Weihnachtsgrüße, und ein Jahrhundert Züchtersünden
Shanny aus den USA schickte uns mit ihren Grüßen auch den Link zu einem Video, in dem ein Jahrhundert Züchtersünden dokumentiert sind. Thank you Shanny :-)
Isabelle Borgert schickte uns Grüße und eine Weihnachtsgeschichte, die nachdenklich macht.
"Frohe und gesegnete Weihnachten -
So alt war Vater Krohn, dass er sich auf sein Gehör nicht mehr verlassen konnte, das ihm doch bislang gut gedient hatte.
Immer glaubte er, es kämen Schritte - er wartete ja, dass sein Sohn von drüben ihm zur Weihnachtsfeier holte, aber er wartete schon lange,
man hatte ihn wohl vergessen. -Als der Altenteiler da nun trübselig saß, überlegte und halblaut seine Gedanken vor sich hin sprach, stand auf einmal der kleine Busemann Puk vor ihm. Das ist der Knirps aus dem Stall, den man nur zu hohen Festen sieht. Kindsgroß schien er und hatte eine neue rote Mütze auf dem Kopf. " Kommst mit, Vater Krohn?" "Wie soll ich mit die gehen", knurrte der Alte, "meine Kinder werden mich gleich holen!" Der Zwerg murrte und war nicht mehr zu sehen. Nach einer Weile kam Busemann wieder. "Willst jetzt mit, Vater Krohn, das Essen ist bald gar!" "Schönen Dank, Busemann, aber sie zünden drüben wohl noch die Lichter an." Als wieder eine Stunde vergangen war, zeigte sich der Kleine zum dritten Mal. "Die drüben sind schon mitten im Feiern, kommst jetzt mit mir?" Da nickte der Bauer trübsinnig; Busemann kletterte blitzschnell auf den Stuhl und zog ihm seine gestrickte Mütze über den Kopf. Was glaubt ihr? Im Augenblick, wo der Mützenrand die Brauen berührte, saß der Alte, hui, durch Wand und Tür hindurch, bei den Tieren im Stall. Die Ohren sausten ein wenig, sonst war nicht viel besonderes dabei. Am Weihnachtsabend war Vater Krohn nie lange im Stall gewesen, er sah jetzt ein, dass man zu allen Lebzeiten noch dazulernen muss. Wie gemütlich hatte dieser Busemann es sich doch eingerichtet! Nahe der Laterne die über den Kuhköpfen hinflimmerte und noch die Pferde beschien, hatte er ein Laken über eine alte Haferkiste gehängt. Fein und wunderlich war das Muster, es musste jemand an die hundert Jahre daran gewebt haben. Und eine Milchkruke stand darauf, zwei Messer und zwei Teller. Krohn rieb sich die Augen, das hatte er nicht für möglich gehalten! War aber noch längst nicht genug! Busemann kroch wie durch ein Mauseloch fort und kehrte nach einer Weile mit einer brutzelnden Pfanne Bratkartoffeln wieder. Und als der Duft davon durch den Stall zog, ruschelte der Igel aus dem Stroh, wünschte fröhliches Fest und hielt den Hut hin, um sich etwas Abendessen zu leihen. Und die Ringelnatter, die bei den Kühen wohnt, so lange man denken kann, nahte mit einem Kragen von kleinen Glocken um den Hals und mit einem Krüglein für die Weihnachtsmilch. Als die beiden aber den Altenteilsbauern sahen, vergaßen sie warum sie gekommen waren. Der Igel machte einen höflichen Kratzfuß, holte eine Pfeife aus der Tasche und fragte, ob einer der Herren eins mit ihm rauche. Und die Schlange hob und drehte sich. Wäre der alte Krohn nicht so taub gewesen, hätter er sicher gemerkt, dass die kleinen Glocken in ihrer Halskette wie ein Weihnachtslied klangen. Dann , als sie schon zusammenrücken wollten, schlug es draußen vom Kirchturm Mitternacht. Mit dem zwölften Schlag klirrte und polterte es, allen Tieren fielen die Ketten ab. Ja, mehr noch, sie begannen sich wie die Menschen über allerhand Dinge zu unterhalten. Von Koben und Raufen kamen sie, stellten sich, so gut es ging, zum Tisch und erkundigten sich nach des lieben Gastes Gesundheit. Die Stute sagte ihm sogar ein altes Hausmittel gegen Gicht, und jeder fügte einen Wunsch für Weihnachten hinzu. Aber die Tiere waren auch höflich, keines von ihnen fragte, warum der greise Bauer das Fest gerade hier im Stall feierte. So wurde es wirklich eine schöne, gemütliche Stunde; der Igel legte etwas Tabak auf das Tischtuch, er hatte genug für jedermann, und der heisere Wachhund, der drüben bei den Menschen weggejagt war und humpelnd zum Tor hereinkam, wusste eine ellenlange traurige Liebesgeschichte, der alle kopfschüttelnd zuhörten. Sogar die fünf großen Balken über dem Stall fanden in dieser Stunde die Sprache und redeten ernst und weise von der Zeit, wo Bauer Krohn jung gewesen war. Sie kannten jede Kuh beim Namen, die er einst gehabt hatte. Sonderbar, sann der Alte, da muss man von seinen Kindern vergessen werden, um zu erfahren, wer alles an einen denkt. Ob er sich nicht auch eine Pfeife anstecken wolle, fragte der Igel wieder und reichte den Tabaksbeutel herauf. Gewiss sagte Krohn, er hätte wohl Lust darauf. Während er sich noch verwunderte, wo er eigentlich hauste und wie alles möglich war, begann eine sanfte Musik vom Stallende. Die Leute standen auf und riefen, der Ommegang, das ist der feierliche Umzug, aus dem Garten sei da. Dann traten auch schon mit Lichtern durch ein Tor sieben Unterirdische ein, hinter ihnen das Brunnenfräulein, danach drei dicke Apfelknechte und neun Hollerfrauen. Die Weibsen hatten Schnee an den Füssen, schüttelten sich, tanzten doch gleich wieder und trieben mit den Tieren ihren Schabernack. Der arme Hund wurde umgeworfen, weil er zu sauertöpfisch dreinschaute, und Busemann klopften sie auf die dürren Schenkel und wünschten ihm auf seine alten Tage, dass er noch etwas wüchse. Wirklich kam der halbe Garten mit Singen und Klingen und Tanzen bei den kleinen im Stall zu Besuch. Immer mehr Leute fanden sich ein; die Kühe warfen die Köpfe, als könnte ihre Art Reigen lernen, und auch die Schweine grunzten und standen auf den Hinterbeinen. Dann, auf einmal, geriet alles ins Laufen, hin und her, husch, husch, husch und auf und davon. Die Lichter und winzigen Laternen waren wie fortgeblasen, nur die Brunnendirn, die im Ommegang die größte gewesen war, hatte Mühe durchs Tor hinauszufahren. Sogar die Tiere trappelten und trabten wieder an ihre Plätze, steckten die Köpfe ins Geschirr und taten, als wenn sie von nichts wüssten. Die Tür ging auf, der junge Bauer leuchtete in den Stall. "Mein Gott, wie bist du hier her gekommen, Vater?" fragte er , "wir suchen dich überall!" Der Altenteiler wollte erst böse antworten, dann blickte er traurig in die Ecke, wo der bunte Ommegang verschwunden war. "Lass mich heute abend hier." "Willst du nicht zu uns kommen ,Vater?" bat der Junge. Er sah ein feines Tischtuch über die Krippe gedeckt, wunderte sich und hatte ein schlechtes Gewissen. Der andere winkte ihm. "Geh nur, ich habe noch was zu bereden. Da ist ein alter Freund zu Besuch", sagte er, "der wird gleich wieder da sein!"
Esmeralda und Siggi schickten uns schöne Fotos von ihren "Weihnachtsbulldogs" und ein kleines Weihnachtsgedicht: Ich wünsche euch zur Weihnachtszeit - Gesundheit, Glück, Zufriedenheit - Und hoffe dann, dass es so bleibt - Allezeit!
Montag, Dezember 26, 2011
Glückwünsche an Uli Stein :-)
Samstag, Dezember 24, 2011
Frohe Weihnachten
Euch allen wünschen wir wunderschöne Weihnachtstage mit Euren Familien und mit Euren Hunden. Gutes Essen, Schneespiele, Zeit für Ruhe und Freude.
Wer gerne im Internet stöbert: Hier gibt es viele Fotos zu betrachten, wie weltweit Bulldogs Weihnachten feiern.
Donnerstag, Dezember 22, 2011
Heute schreibt Gastbloggerin Isabelle Borgert Ein Tannenbaum und anderes ;-)
Ich weiß echt nicht, ob ich dieses Rumgekuschel länger aushalte, aber ich muss da wohl durch, denn ansonsten habe ich keine Chance auf einen Sofaplatz!
Und dann gibt es auch immer ein Wettrennen: Unser Willy kann vielleicht schnell Laufen....... Dann bockt er und springt in die Luft - und ab und zu wälzt er sich dann auch, eben wie ich auch. Ich glaube, er macht mir sowieso einiges nach..... Vielleicht schafft Herrchen es ja mal, von uns im Feld ein paar Bilder zu machen! Zunächst aber erstmal schönen 4. Advent, Euer Dicki 18.12.2011, Bulldogge Agrippina, genannt Pine, mailt: Hi Leute, ich bin es dieses Mal: Pine-Emmy! Muss mich ja auch mal wieder zu Wort melden... Ich durfte heute mit Herrchen und Frauchen im Wald einen Weihnachtsbaum aussuchen.
Die ganze Aktion hat Stunden gedauert - Herrchen und Frauchen haben halt den Wald vor lauter Bäumen nicht gesehen... oder besser: Unseren Weihnachts-Tannenbaum! Als wir dann daheim waren, wollte Willy sich an diesem satt fressen. Ich jedenfalls war müde und habe die anderen alleine los geschickt. Agility machen! Ausserdem war es schon fast dunkel und da sehe ich eh nicht so gut! Frauchen und Herrchen finden aber, dass ich nach meiner OP richtig wild und top-fit bin. Sieht man mir nicht an, aber ich kann richtig los toben und ausserdem bin ich viel schlanker geworden. Hatte ja auch diese komischen Dinger im Bauch...
Dienstag, Dezember 20, 2011
Heute schreibt Gastbloggerin Isabelle Borgert Ein Igel und eine andere Operation
Guten Morgen, wie ich ja neulich berichtet habe, hat Frauchen alles versucht, uns los zu werden..... (siehe Beitrag vom 26. November)
Apropos Pine: Hat sie doch glatt in ihrem "Hilfe-ich komme ins Heim-Trauma" Herrchen vor sein geliebtes Bücherregal gepinkelt. Und Herrchen ? Er hätte mich umgebracht... Nein, er hat still und leise die Pfütze beseitigt, Frauchen zwar für den dummen Hund beschimpft, aber Pinchen lang und breit erklärt, dass sie keine Angst haben braucht, sie nicht traurig sein muss und ähnliches Weich-Herz-Gedusel! Und da sind wir bei der Haftungsfrage, die sich Frauchen neulich gestellt hat! WER NIMMT SO EINEN WIE MICH? Ha, vorgestern habe ich übrigens mit einem Igel Fußball gepielt, diesen in mörderischer Absicht durch die Gegend geschleudert. Frauchen kam und musste mich, am Boden liegend, von dem armen Tier lösen. Dieser hat sich einen Tag nicht getraut, sich wieder auszurollen!
Jedenfalls will sie nun mal prüfen, ob Rafaela nicht "Schuld" an mir Rüpel ist... Oder Beebob? Oder gar meine Mama Wilma? Die Gene in mir sollen es sein, die mich soooo schrecklich machen! Herrchen aber hat da eine ganz einfache Erklärung: Frauchen! Mein liebes Frauchen soll mich verzogen haben, verwöhnt sogar! Und die sagt widerrum, Herrchen hat aus mir einen kleinen Prinzen gemacht... WER DENN NUN? In diesem Sinne eine schöne Woche, Euer Dicki 10.12.2011, Bulldogge Agrippina, genannt Pine, mailt: Hallo Leute, meine Güte, ging es mir elend... Frauchen war mit mir beim Tierarzt und ehe wir uns versahen, lag ich unter dem Messer... Gut, dass Frauchen selber assistiert hat, so konnte sie sehen, was mich so geplagt hat: Eine kaputte Gebärmutter und einige böse Tumore...
Wir sind alle gestorben: Ich mit diesem Dauerbrechreiz, Frauchen mit ihrem dicken Knie und dem Rücken, weil sie mich ständig tragen musste, die Waschmaschine im Dauereinsatz war und Herrchen... tja, der war - wie immer- hilflos! Aber nun ist alles gut, und heute bin ich mit Frauchen und Willy toll spazieren gewesen - Dicki war mit Herrchen zur Jagd. Willy darf nun immer frei an der langen Laufleine mitkommen. Wie der galoppieren kann... wenn Frauchen ruft, dann springt der vielleicht los... ich glaube er begreift jetzt, dass er nie wieder weg muss. War bei mir genauso - hat eben etwas gedauert, bis ich gemerkt habe, dass man mich so richtig lieb hat! Und Coco geht es genauso - der pfeift mit Vorliebe mit Frauchen Weihnachtslieder.
Ein Tipp für alle, die am ersten Weihnachtstag abends Zeit haben: -
Dort kommt auf "Bayern 3" die "Aiderbichler Weihnacht" um 19.55 Uhr. Ist immer sehr schön, denn da berichten all die geretteten Tiere von ihrem neuen Zuhause!
Sonntag, Dezember 18, 2011
Wieder einmal Bulldog-Werbung und mehr
Es ist wirklich schön, wie viele Freunde und Bekannte unterwegs Bulldoggiges für uns sammeln. Und es ist sehr beachtlich, was so manchen Bulldoggern unterwegs über den Weg läuft oder für sie in einem Schaufenster steht...
Stu traf im September seine alten Studienkollegen in Oxford. Natürlich hielt er Ausschau nach Bulldogs, Bulldogkarten, Bulldogfiguren.... Oxford war sozusagen bulldogleer - bis auf diese Menschen-Bulldogs : die Universitäts-Polizisten (im Bild mit Melonen-Hut) nennen sich die "Bulldogs" :-)
Stu erzählte noch etwas Lustiges: Im Hotel lief während des Frühstücks der Fernseher. Zufälligerweise wurde
gerade ein surfender Bulldog darin gezeigt. Noch einmal England: Diesmal eine politische Kommentierung im "Focus" und "Stern".
Und daneben standen bunt-bunt-bunte "Flower-Power"-Bulldogs mit Gold und Silber behängt.... nicht mein Fall, aber sie erheischten so fordernd grell Kunden-Aufmerksamkeit, dass ich sie als Kuriosum knipste :-)
Freitag, Dezember 16, 2011
Heute erzählt Gastbloggerin Alexandra Bombek Wie Sir Stanley zu ruhen pflegt :-)
Mittwoch, Dezember 14, 2011
Buchbesprechung: "Hunde würden länger leben wenn,..."
Die Autorin Dr. med. vet. Jutta Ziegler beschäftigt sich in diesem Buch vorwiegend mit Allergien und anderen Krankheiten, die Folgen von industrieller Ernährung oder auch von Überimpfungen sind. Sie beschreibt sehr engagiert, wie hier Tierärzte typischerweise versagen, ja statt den Gesundheitszustand des Tieres zu verbessern diesen sogar noch verschlimmern, da sie außer Antibiotika, Kortison und Diätfuttermitteln nichts zu verschreiben oder zu empfehlen wissen.
Neben einer sehr kritischen Bewertung des ständigen Impfens geht die Autorin ausführlich darauf ein, warum und wodurch industriell produziertes Futter biologisch wertlos ist und für den Körper des Tieres eine unnatürliche, belastende Situation darstellt. Sie gibt reichlich Tipps für eine artgerechte, ausgewogenen und biologisch hochwertige Ernährung Ihres Hundes oder Ihrer Katze. Besonders warnt die Autorin auch vor übermäßigem Einsatz von Antibiotika und Kortison. Oft sind, wie sie aufzeigt, deren Folgewirkungen schlimmer als die Ursprungskrankheit. Dieses Buch ist, wie der Titel "Schwarzbuch" schon sagt, eine hochkritische und entlarvende Auseinandersetzung mit den oft nur finanziell gesteuerten Behandlungsmustern von Tierärzten. Es ist das Anliegen der Autorin durch Aufklärung den Tierbesitzer mündiger zu machen, ihn zu befähigen, nicht alles hin- und anzunehmen, was ein Tierazt sagt. Er sollte im Großen und Ganzen abzuschätzen lernen, was wirklich seinem Tier dient - und nicht nur der Tierarztbörse. Zu diesem Zweck bringt sie am Ende des Buches eine Check-Liste von tierärtlichen Verhaltens- und Vorgehensweisen, an denen man sofort erkennen kann, ob es dem Tierarzt tatsächlich um seinen Patienten geht. Ich nenne aus dieser Liste einige mir besonders wichtig erscheinenden Punkte: "Hände weg von: Für die LeserInnen unter Ihnen, deren Hund oder Katze eine Futtermittelallergie hat, ist dieses Buch aus meiner Sicht wirklich zu empfehlen! Weitere sehr nützliche Literatur über Allergien und deren Behandlung empfahl ich im Beitrag 14. Oktober 2010.
Montag, Dezember 12, 2011
Heute Erfahrungen von Gastbloggerin Alexandra Bombek
Allergie, Fellprobleme und dazu
die Tierärzte....
Also machten wir 3 Monate lang eine Kur mit Antibiotika, was zunächst auch half. Als wir die Tabletten abgesetzt haben, wurde es erneut schlimmer, und ich sollte wieder Antibiotika geben... allerdings halfen sie dies zweite mal nicht mehr wirklich, so dass ich damit aufhörte und beschloß das Futter zu wechseln. Ich ließ mich von einem Futterhändler und Züchter beraten und versuchte ein gutes Futter, was nur aus Hirsch und Reis bestand, ohne Getreide und den ganzen Mist. Hirsch wäre wohl für Hunde mit Fellproblemen gut verträglich, da Hirsch keine Allergien verursacht. Das Fell wurde zeitweise besser, dann kam aber der Rückfall... also brauchten wir erneut einen neuen Tierarzt. Tierarzt Nr.3 machte ebenfals eine Hautabschabung. Es wurde auf Milben und Pilze getestet... wieder ohne Befund. Stanleys Fell wurde aber immer schlimmer, auch seine Ohren waren mitlerweile betroffen, dick geschwollen und entzündet, und mir fiel auf, dass er dadurch schlecht hörte. Was Stanley ja auch einschränkte... er bekam nicht mehr mit, dass Besuch kam, da er die Klingel nicht hörte, und er ist schreckhafter geworden.
Das Ergebnis kam 3 Tage später, und ich erfuhr, dass Stanley allergisch auf Hirsch reagiert... dann sagte mir der Tierarzt, ich sollte bitte die nächsten 10 Tage nur Pferdefleisch, und das roh, füttern. Gesagt, getan... Stanley bekam das teure Pferdefleisch... nur wurde sein Fell nicht besser, sondern nach meinem Gefühl eher schlechter... mittlerweile hatte er schon richtig große kahle Stellen, die dazu auch noch juckten, die Haut war gerötet und wund. Na ja wenigstens wurden seine Ohren durch das Kortison etwas besser. (Ironie) Irgendwann bekam ich Post vom Labor, welches den Allergietest gemacht hatte, einen Allergiepass für Stanley. Ich war sehr überrascht, dass dort stand Stanley wäre auch auf Pferdfleisch allergisch... und da wunderte ich mich, dass es ihm nicht besser ging. Ich habe mich nicht nur gewundert, sondern war mächtig stinkig auf diesen Tierarzt... der hatte sich zweimal den Laborbefund durch gelesen und mir trotzdem Pferdefleisch empohlen!
Manchmal glaube ich, die Tierärzte spulen nur eine Punkteliste ab!!! Nach dem Motto: Pferd verträgt fast jeder Hund... also muss Stanley das auch vertragen. Gedanken werden sich keine gemacht.... Was soll ich sagen, dieser Tierarzt, verdient an mir kein Geld mehr. Ich habe mir jetzt meinen eigenen Futterplan gemacht (wer braucht schon Tierärte dafür) und das Futter erneut umgestellt. Stanley bekommt jetzt nur noch Rohfleisch vom Rind und Geflügel... das machen wir jetzt sein ca. 7 Wochen, und in den letzten 2 Wochen konnte man fast zusehen, wie sein Fell nachgewachsen ist... die kahlen Stellen sind nicht wiederkommen, und sein neues Fell ist ganz weich und glänzend. Und auch seine Ohren jucken nicht mehr. Wir hoffen sehr, dass es so bleibt, und dass wir diese schlimme Zeit hinter uns gelassen haben.
Es wird immer nur mit Medikamenten gearbeitet, der Hundeorganismus wird durcheinander gebracht und viel Geld auf Kosten der Tiere verdient... aber keiner will sich mit der Ursachenfoschung beschäftigen... nur die Symtome werden behandelt. Das finde ich schade. Ich möchte nicht alle Tierärzte schlecht reden, aber ich habe mein Vertrauen aufgrund dieser Ereignisse verloren. Danke für´s Lesen... vielleicht hilft meine Erfahrung anderen weiter. Liebe Grüße und bleibt gesund, Alexandra und Sir Stanley
Hallo Frau Savory!
Samstag, Dezember 10, 2011
Heute schreibt Gastblogger Stu Savory "Wach auf!"
Neulich konnte ich die ganze Nacht nur mehr schlecht als recht schlafen. Und so beschloß ich ein oder zwei Stunden länger im Bett liegen zu bleiben - als Rentner kann man das ungestraft machen :-) Aber ich hatte ohne die Hunde gerechnet. Zuerst kam die liebe Frieda unter die Bettdecke getunnelt und legte sich sanft in meinen Arm. Wir beide waren selig :-)
Cornelia fand das so niedlich, daß sie mit der Kamera ankam. Kosmo sah das Blitzlicht, und fotogeil wie er ist, warf er sich längs auf meine Brust und leckte mir voll das Gesicht ab. "Ich bin auch da, wach auf!!!" meinte er. An Weiterschlafen war nicht zu denken :-(
Donnerstag, Dezember 8, 2011
Heute informiert Gastblogger Stu Savory USA: "Ist der Bulldog zu retten?"
Brenda Bonnett, eine Beratungs-Veterinär-Epidemiologin und Rednerin auf der 2011 "Humane Society" Konferenz, erläuterte die Ergebnisse ihrer Studie über die Daten (1995 bis 2006) der schwedischen Hunde-Versicherung. Sie berichtete den Konferenzteilnehmern, dass Bulldogs deutlich häufiger als andere Hunde, aus einer breiten Palette von Gesundheit-Fragen einschließlich Ohr- und Augen-Problemen, Infektionen der Haut, der Atemwegs-Probleme, immunologischen und neurologischen Problemen und Herausforderungen des Bewegungsapparates, leiden.
Ein paar Monate nach der "Humane Society"-Konferenz veröffentlichte "The Journal of Veterinary Internal Medicine" eine Studie über die Todesursachen bei amerikanischen Hunden, bezogen auf die einzelnen Rassen. Die Forscher fanden heraus, dass Bulldogs die Rasse sind, die häufiger als alle anderen Rassen an Atemwegs-Erkrankungen sterben. Bei Tod durch angeborene Krankheiten stehen sie auf dem 2. Platz. Zwar gibt es keine neueren umfassenden Studie in der USA mit einen Vergleich der Lebensdauer von verschiedenen Rassen, es berichtete aber eine britische Studie von 2010 in "The Journal of Small Animal Praxis", dass der typische dortige Bulldog nur etwas länger als 6 Jahre lebt. "Der Bulldog ist einzigartig für die schiere Breite seiner gesundheitlichen Probleme", sagt Brian Adams, ehemals Leiter der Medien-Beziehungen des "MSPCA-Angell Animal Medical Center" in Boston (USA). "Typisch für Rassen sind ein oder zwei gemeinsame Problemfelder. Der Bulldog hat so viele."
Viele Kritiker der Bulldog-Zuchtmethoden sagen, dass einige der bulldog-spezifischen gesundheitlichen Probleme einfach durch Veränderung des Rassestandards abgemildert werden könnten. Jemima Harrison, die Regisseurin des Fernsehberichtes "Pedigree Dogs Exposed", sagte, es ist ziemlich schnell möglich zu einem gesünderen Phänotyp bei den meisten Rassen zu kommen - in drei bis vier Generationen - denn es gibt immer eine gewisse Variation innerhalb einer Rasse - zum Beispiel Bulldoggen mit etwas längere Nase oder mit weniger Falten.
Der Artikel beschreibt anekdotisch in großer Länge und Breite die gesundheitlichen Probleme der UGA (Universität von Georgia) Maskott-Bulldogs, die in mehreren Generationen früh verstorben sind und zwar an Herz-Kreislaufüberlastungen (siehe Beitrag vom 24. November 2009). Aber die eigentiche Frage "Wie kommen wir (in der USA) zum gesunden Bulldog?" wird im Artikel nur angedeutet, nicht beantwortet. Es fehlt weiterhin ein konkreter Plan, der die Unterstützung von und Umsetzung durch den BCA (Bulldog Club of America) hat :-( Denn der breite genetische Basis ist in den USA da, auch mit schlanken, gebärfähigen Hündinnen. Da haben wir schließlich unsere Frieda her :-)
Dienstag, Dezember 6, 2011
Santa Claus - kommt ins Haus :-)
"Bald nun ist Weihnachtszeit......... (und dann muß nicht mehr soviel gearbeitet werden ;-) Wir wünschen allen eine besinnliche Vorweihnachtszeit. Wir haben uns schon mal verkleidet und sind als Weihnachtselfen unterwegs. Vielleicht denkt dann der Weihnachtsmann auch ein wenig an uns. Hundekekse haben wir auch schon gebacken..... Weihnachten kann das ganze Jahr sein. Grüße von den Weihnachtselfen Helene und Jacky"
Sonntag, Dezember 4, 2011
"Der VDH nützt niemandem - außer sich selbst!"
Wie hat der VDH es geschafft, sich selbst in solch eine Abseits-Ecke zu manövrieren? Ich möchte auf ein paar typische Aussagen, wie wir sie mehr und mehr hören, eingehen:
Alternativen zum VDH, und wie andere Länder zuchtregulierende Strukturen
und/oder Methoden - auch im Interesse der Hunde - erfolgreich nutzen, darüber werden wir in einem späteren Beitrag sprechen. -
Nachtrag vom 8. Dezember 2011 Zu den so eigennützigen wie kläglichen "Bemühungen" des VDH, den Bulldog "gesund zu züchten", hat Carsten Thierfelder eine kleine Persiflage geschrieben, die mich sehr lachen ließ: Link zu "Der elektrische Bulldog" HIER. "Tante Wiki" erklärt: "Eine Persiflage (von frz. persifler, „verspotten, lächerlich machen“) ist eine geistreiche, nachahmende und oft auch kritische Verspottung eines Genres, eines künstlerischen Werks oder einer bestimmten Geisteshaltung allgemein.[1] Verwendung findet der Begriff hauptsächlich in der darstellenden und bildenden Kunst, speziell in der Literatur und im Journalismus." Die derzeitigen VDH-"Bemühungen" werden offensichtlich von verantwortungsvollen Züchtern aus anderen deutschen Zuchtvereinen als Propaganda für das VDH-Zuchtgeschäft durchschaut und als für die Rasse bedeutungslos links liegen gelassen.... Einzelheiten dazu werden bei "Bulldog Nachrichten" in Kürze folgen.
Freitag, Dezember 2, 2011
Weihnachtsgebäck :-)
Vor einigen Tagen kam von Sherlock eine schöne Postkarte
an:
Zsuzsa antwortete und schickte das Rezept: "Liebe Cornelia, die Freude war auch bei uns gross, dass Omi und Onkel unsere Krümmelchen gern gegessen haben. Diese Kekse sind immer ein Hammer bei Hunden. (Ehrlich gesagt, mit ein bisschen mehr Honig ist es auch für die 2Beinigen ist ein gesundes Knabberzeug). Die Variationsmöglichkeiten siund unbegrenzt:
Das Hundevolk vom Herd fernzuhalten ist eigentlich das Schwierigste dabei. Wir wünschen einen schönen Sonntagabend für Euch, bis zum nächsten Mal: Zsuzsa und die Bulldogbande" Noch mehr Rezepte von Zsuzsa 29. November 2011: Hallo liebe Cornelia,
Viel Spass beim Nachkochen und Guten Appetit den Testern!
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