Cornelias 'Bulldog Blog' ...
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English Bulldog Netzwerk für Kenner und Freunde
Dienstag, Februar 28, 2012

Noch einmal Schnee....


Doris Ehrenstein mailte neulich über den ungeheuer hoch liegenden Schnee in Alaska (siehe Beitrag unten vom 8. Februar) und es nimmt dort immer noch kein Ende mit dem Schneefall.

Hier eine Mail vom 27. Februar: "Hallo Cornelia und Stu, es schneit noch immer (seit 24 Std.) und es soll auch erst in 10 - 12 Std. (lt. Wetterbericht) aufhören. Einige Bilder hier, im Baum meine Vögel, da ich gerade Futter raus bringe. Die warten jeden Morgen auf mich und singen. Ich habe ja gerne Schnee, aber in Centimetern nicht in Metern. Das Haus kannst Du nur mit Schaufel verlassen, damit Du Dir einen Weg schaufeln kannst. Berta und Willie sehen überhaupt nichts mehr, nur meterhohe Wände. Was die wohl denken. Meiner Eule habe ich auch ihren Platz geschaufelt, damit sie sich ihre Mäuse fangen kann. Sie sitzt jeden Abend, wenn es dunkel wird neben, dem Futterhäuschen. Ich melde mich und rufe an. Doris"

Hier eine Mail vom 13. Februar: "Hallo Cornelia und Stu, der Schnee ist so hoch, dass das Moose (Elch) auf dem Autodach steht um zu fressen. Doris"

Auch in Deutschland gab es rund um den Valentinstag Schnee, wenn auch nur wenig. Hier Fotos von Rafaela Schuda, Potsdam:

Die schöne Tochter von Käthchen und Beebob, Tahila, nun knapp 2 Jahre alt, spielt spielt im Schnee begeistert mit ihrem Ball.

Käthchen ist, wie auf dem Bild schon zu erkennen ist, wieder trächtig, und dieser Zustand macht sie ruhiger und weniger spielvernarrt, als Vater Beebob es ist. Wir freuen uns auf die Welpen, die wohl auch diesmal genau zum Frühlingsanfang auf die Welt kommen werden :-)

Nun zu Käthchens Mutter und Bruder:

Die Beiden tobten im Wald bei der Iburg glücklich herum. Nur am sehr tiefen und steilen Abhang unterhalb der Burg nahmen wir sie an die Leine.

Auch bei uns im Dorf lag Schnee. Frieda und Kosmo (und ich) lieben ihn sehr!!!


Sonntag, Februar 26, 2012

Ermahnungen eines Zuchtleiters


Herr Helbig, Zuchtleiter des alten (je nach Standpunkt aufgelösten oder stillgelegten) "Club für Englische Bulldogs", schrieb 1973 in "Der Bulldog" Vorbedingungen für verantwortungvolles Züchten auf, die mir damals so wie heute aus dem Herzen sprechen. Leider sind sie diese Zuchtvoraussetzungen - meiner Beobachtung nach - heute weniger als je zuvor erfüllt...


Hier spricht der Zuchtleiter!!

Als Krönung der Hundehaltung habe ich immer die Hundezucht angesehen. Wer züchten will, soll sich aber vorher prüfen, ob er soviel Liebe zur Kreatur - genÜgend, das heißt viel Zeit - entsprechende Räume für sachgemäße Unterbringung zur VerfÜgung hat.

Außerdem gehört Geld dazu. Wer diese einfachsten Voraussetzungen nicht erfüllt, dem kann ich nur raten die Finger davon zu lassen - er schadet der Rasse nur.

Und noch eins: wer glaubt mit der Zucht goldene Berge zu verdienen, dem kann ich nur sagen, seine Rechnung geht nicht auf. Es mag sich also jeder prüfen, ob er berufen ist und ob er zu den Auserwählten zählt.

Wer Hunde hält und züchtet übernimmt der Kreatur gegenüber eine große Verantwortung auch gegenüber den Käufern der Welpen. Der Käufer hat das Recht für sein Geld einen ordentlich aufgezogenen Welpen, der aus gesunden Eltern gezogen wurde, zu erhalten. Ich habe in meinen Büchern und Vorträgen immer wieder auf diese Dinge hingewiesen. Wenn ich nun dem Wunsche nachkomme und heute wieder darüber schreibe, läßt es sich nicht vermeiden, daß sich manche Dinge wiederholen.

Oberster Grundsatz ist für jeden, der einmal züchten möchte, ist die Beschäftigung mit der Materie über längere Zeit. Außerdem man nur mit der besten Hündin, sowohl in Formwert als auch in Charakter und Wesen - d.h. Nervenfestigkeit und Frische - anfangen.

Das Züchten mit irgendeiner Hündin zu beginnen ist verlorene Zeit, bringt dem Züchter keine Freude und der Rasse keinen Fortschritt. Darüberhinaus schadet es dem Zwingernamen; hat dieser einmal einen weniger guten Ruf, dann ist es doppelt schwert dieses Aushängeschild wieder mit gutem Glanz zu versehen.

Es muß eine selbstverständliche Voraussetzung sein, daß die Hündin zur Zucht ausersehen ist, die vollkommen gesund ist und einen normalen Ablauf der Fortpflanzung gewährleistet. Oberster Grundsatz muß immer sein: Z ü c h t e n und nicht vermehren. Das erfordert genaues Studium der Rasse und Beschäftigung mit der Vererbungslehre.

Züchten ist eine Kunst, die man kaum erlernen kann, die angeboren sein muß. Haben wir nun eine erstklassige Hündin, dann heißt es den richtigen Partner zu finden. Man sollte recht viele Ausstellungen besuchen um viel Material zu sehen und sich mit erfahrenen ZÜchtern unterhalten. Es sollte kein Weg zu weit sein, wenn der Partner im Typ und in seiner Erblinie den Anforderungen entspricht. Dazu ist ein gewissenhaftes Studium der Ahnentafeln und der ZuchtbÜcher erforderlich. Nur so können wir uns ein Bild von der Vererbungskraft des Rüden machen, wobei natürlich genaue Kenntnisse der Mutterhündin nötig sind. L.H. Helbig


Anmerkung zum letzten Absatz

  • Herr Helbig spricht von "Erblinien", die zur Zucht zusammenpassen müssten. Damit ist die Linien-Inzucht gemeint, deren negative Auswirkungen auf die Vitalität der Nachkommen damals noch nicht bekannt waren.

    Heute sollten die Ahnentafeln nur überprüft werden, ob keine gemeinsamen Vorfahren vorkommen. Bei völlig unverwandten Hunden, auch einer Rasse, wählt die Natur (auf Grund meines Wissens nach heute noch nicht verstandener molekularbiologischer Prozesse) die gesündere, oder auch der genetischen "Blaupause Hund" mehr entsprechende Variante. Deshalb dauert es - bei entsprechender Auswahl der Nachkommen - auch nicht viele Generationen lang, bis der Bulldog wieder eine bessere Atmung bei längerer Nase bekommen kann.

  • Kommentar zu dem Satz: "Züchten ist eine Kunst, die man kaum erlernen kann, die angeboren sein muß."

    Damals steckte die Genetik noch in den Kinderschuhen. Außer den Mendelschen Regeln über Gene, die nur und ausschließlich ein einzelnes Merkmal vererben - und das sind sehr wenige - war wenig bekannt. Bis heute hat die Forschung unglaublich mehr Zusammenhänge innerhalb der komplexen, für Einzelmerkmale verantwortliche Multi-Gen-Kombinatorik herausgefunden. Und dass Merkmal-Ausbildungen sogar über den Einfluß von Umwelteinflüssen auf die Aktivität der Gene mitbestimmt wirkt, ja das gleicht einem Paradigma-Wechsel in der Genetik und der Biologie insgesamt.

    Deshalb hat heute, anders als noch vor 30 Jahren, der Faktor "Lernen" gegenüber dem Faktor "Instinkt" mächtig an Bedeutung zugenommen.

  • Herr Helbig benutzt für Zuchthunde das heute in diesem Zusammenhang meist negativ verstande Wort "Material". Vor 50 Jahren war diese Bezeichnung noch neutral gemeint.


Freitag, Februar 24, 2012

New York: Westminster Dog Show 2012


Danke Doris, dass Du uns wieder den Link zum Video vom Bulldogrichten der diesjährigen großen New Yorker "Westminster-Hundeschau" geschickt hast!

Die Schau-Bulldogs waren für mich allesamt eine Enttäuschung.

Wie Sie in Stus Savorys Beitrag USA: "Ist der Bulldog zu retten?" vom 8. Dezember 2012 lesen konnten, hat der AKC (American Kennel Club) den neuen Bulldog-Standard noch nicht offiziell übernommen. Das Ergebnis sah man auf dieser Hundeschau...

Soweit es dem Video zu entnehmen ist:

Alle Champion-Bulldogs hatten sehr kurze "Altstandard"-Beine, allerdings waren sie in den Schultern nicht so überbreit wie viele Champions in Europa. Zudem hatten manche die - schon im alten Standard unerwünschte - überlange Nasenfalte, die Nasenrücken insgesamt scheinen den Bildern nach zu kurz, um die neuen Anforderungen 'fit for function' tatsächlich zu erfüllen. Die Ruten, soweit man sie sehen kann, waren auch allesamt extrem kurz, das heißt in aller Regel müssen es Korkenzieherschwänze gewesen sein.

Übrigens wurde wie eh und je kein Fitness-Test mit den Bulldogs gemacht. Eine oder zwei Runden sanftes Traben waren alles :-(


Jetzt die gute Nachricht :-)

Wie vor inzwischem fast jedem Video gibt es auch vor diesem oben verlinkten einen Werbevorspann. Diemal von der Firma SUBARU: "confidence in motion". Fünf Hunde verschiedener Rassen werben für gute Bewegung - und der Bulldog ist dabei!

Sehen Sie sich DIESEN Bulldog einmal an: so, oder so in etwa, sieht der neue Standard-Bulldog aus. Sein starkes Muskelrelief ist erkennbar und ist nicht, wie bei den Schaubulldogs oben, von übermäßiger Wamme verdrängt. Er hat eine Nase, die ihn fit sein läßt.

Das Interessante bei diesem Vergleich ist: Die Züchter werben über dieses Video der Westminster-Schau um Kunden, und SUBARU macht das genau so.

Bezogen auf den Bulldog sprechen sie ganz unterschiedliche Zielgruppen an. Über den alten Standardtyp des bewegungsschwachen Schaubullddogs verspricht sich SUBARU offensichtlich keine Kunden aus der Bulldoggerszene, sondern nur über einen Bulldog 'fit for function'. Das sagt eine Menge über einen doch "gesunden Massengeschmack" in den USA aus !

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Übrigens züchtet in den USA jeder (AKC)Züchter stärker nach eigenem Ermessen als in Europa. Deshalb gibt (und gab es immer schon) dort viele Bulldogs, die 'fit for function' sind. Die USA sind eben immer noch das Land ausgeprägter persönlicher Freiheit und Verantwortung; im guten wie im schlechten Sinn.


Mittwoch, Februar 22, 2012

Heute berichtet Gastbloggerin Alexandra Bombek

Sir Stanley on Ice


Hallo Bulldogfreunde, heute erzähle ich mal kurz von unserem Ausflugsspaziergang... oder war es ein Rutschgang ;-)

Da es ja schon seit längerem eisig kalt ist, was uns natürlich viel besser gefällt als der Dauerregen davor, habe ich mir überlegt zu einem Baggersee zu fahren, wo ich schon als Kind immer Eislaufen war. Am See angekommen war es, wie ich es mir gedachte hatte... der See war zugefroren und es waren auch einige Leute zum Eislaufen und Hockeyspielen dort, somit war mir klar... das Eis hält uns auch.

Ich und Stanley also ab auf Eis... ich wuste ja was mich erwartet... Stanley dagegen war sehr überrascht, dass er so wenig Halt hatte und muste erst einmal austesten, wie es sich auf Eis am besten läuft.

Er hatte den Dreh schnell raus und mit kleinen Stippelschritten ging es dann doch recht gut, sah aber lustig aus. Und bloß nicht zu viel Schwung nehmen, das das bremsen im rutschen endete.

Ich machte Bilder, da die Landschaft dort einfach traumhaft schön ist, und Stanley schaute interessiert zu, was die anderen Leute und vor allem Kinder da so trieben. Auch hat Stanley bei dem Spaß schnell Freundschaft mit einer netten Hündin geschlossen.

Nach zwei Stunden Eisschliddern hatten wir genug und fuhren wieder heim. Bis zu nächstem mal... Eure Alex


Montag, Februar 20, 2012

Rosenmontag und Höschen :-)


Man kann inzwischen viele der auf den beliebten Humor-Postkarten mit "Zelda Wisdom" als Model gezeigten Verkleidungen als richtige - auf Bulldog-Maße abgestimmte - Kostüme kaufen. Und sie sind nicht einmal teuer! Toll. Link HIER!

Die Fotos (unten) dieses Beitrages passen (unfreiwillig ;-) zum heutigen Rosenmontag: lustige Höschen-(Be)Kleidung, denn Bulldog-Hündinnen tragen während ihrer Läufigkeit fast immer Höschen, um Teppiche und Sofas zu schonen. Sie lieben diese nicht, erdulden sie aber widerwillig unter den strengen Blicken ihrer Menschen :-)

Die handelsüblichen Höschen (so eine Art Tanga-Stil) halten meist nicht, da das Bulldog-Schwänzchen als "Halterung" für das Ganze zu klein ist. Also ist die Phantasie und Findigkeit ihrer Besitzer gefragt. Auf den Bildern dieses Beitrags sehen Sie einige Vorschläge dazu ;-)

Spannend wird die Sache, wenn mehrere Hunde im Haushalt wohnen. Carsten Thierfelder, Sie kennen ihn vielleicht schon als großen Bulldogfreund, Tierschützer und Fotograf, schickte ein paar lustige Handy-Schnappschüsse seiner Drei :-)

Leben mehrere Hündinnen in einem Haushalt, so synchronisieren sie in aller Regel ihre Läufigkeiten. Vermutlich spielt der Geruch hier die entscheidende Steuerungsrolle für die Hormone.

Also, Carsten Thierfelder erzählte mir von seiner Erfindung einer echt lustigen "Alarmanlage" vor ungewolltem Decken.

Sein Rüde Spike wollte seiner natürlichen männlichen Pflicht und Freude nachgehen, als seine beiden Hausgenossinnen läufig waren...

Nun, wir kennen diese Geburtstagskarten, in denen ein Chip mit dem Liedchen "happy birthday to you" eingeklebt ist. Drückt man auf diesen Chip, geht der Gesang los. Carsten Thierfelder nahm also so einen Chip und klebte ihn oben im Läufigkeitshöschen fest. Stieg Spike auf eine seiner Heißbegehrten auf, so drückte er automatisch diesen Chip und laut ertönten die Geburtstagswünsche. Alarm für Carsten und Heike: Spike muß wieder runtergezogen werden!

Carsten, Du machst mich herzlich lachen mit dieser so klugen wie witzigen Idee ;-))


Samstag, Februar 18, 2012

Bulldogs sind Tierfreunde :-)


Wie wir wissen, liebt Sammy Zoobesuche sehr! (Siehe Beitrag vom 4. April 2011) Bodo und Elke machen ihm deshalb die Freude von Tierparkbesuchen und Pferdeweiden, siehe Fotos:

Bulldogs hoffen in jedem Tier (und Mensch :-) einen Spielgefährten zu finden, und sie sind deshalb freundlich und animierend zu ihnen. Pferde (und Esel) scheinen allerdings (nach Vögeln und Katzen) eine Favoritenrolle für unsere Bulldogs zu spielen, wie es uns auch Caligula mit seinem besten Freund Willy zeigt...

Link zum Video oben: "Bulldog Potato" liebt ein Polizei-Pferd, und umgekehrt :-)

Und noch einmal "Potato": Video-Link
New York, Huffington Post, 1. 2. 2012:

"If you're an NYPD horse, you spend a lot of your day around people. And they may be cool or whatever, but they're not exactly cute. So when you come across a dog -- a baby-sized one -- and he lets you give him kisses, you're gonna go to town.

That's exactly what happens in this video. And at first the dog seems like he might not be too into it, but just watch his little face once it's time to go. Clearly he's made a new best friend. Who says New Yorkers aren't friendly?"

Bulldogs und Katzen sind meist dicke Freunde - und keine Feinde! Im Thematischen Inhaltsverzeichnis, Rubrik "Bulldogs mit anderen Tieren", können Sie viel Erstaunliches, Lustiges und auch Bewegendes zu diesem Thema finden.

Nun noch ein Bildwitz, den vielleicht nicht alle von Ihnen kennen; und Käthchen Schuda mit "ihren" Katzen :-)

Noch ein toller YouTube-Fund: Link zum Papageien-Video, Bild unten.


Donnerstag, Februar 16, 2012

Heute erzählt Gastbloggerin Isabelle Borgert

"Ich habe sie doch lieb."


12.2.2012, Bulldog Caligula, genannt Dicki, mailt:

Hi Leute, schaut mal, wie kalt es bei uns ist... Konnten wir mit Frauchen letzte Woche noch Agility ohne Schnee machen, ist es mittlerweile so hundekalt, dass sogar meine Oder zugefroren ist. Und Willy hat dauerhaft Eis unter seinen Hufen, das Frauchen ihm morgens und abends "rauspopeln" muss. Und wir haben wunde Pfoten von der Kälte.

Ha, gestern hat unser Super-Herrchen den Autoschlüssel beim Spaziergang verloren... natürlich kein Handy dabei und die Heimat 15km entfernt. Ein Glück, es hat ordentlich geschneit und da, wo wir im Wald sind, läuft kein anderer, so dass wir alle schön die Spur von Herrchen zurückgefährtet haben - Frauchen hat schließlich den Schlüssel gefunden - puh - Glück gehabt! Das wäre bei minus 20 Grad ekelig geworden....

Schaut mal unseren Willy an: Der legt sich einfach platt in den Garten, wenn er müde ist.

Mittlerweile sind wir draußen eine echte Herde, oder Rudel geworden. Gestern abend habe ich am Horizont irgendwas Ungewohntes gesehen und habe einen Angriff gestartet, Pine hinterher und Willy hat einen typischen Pferdeangriff gestartet - mit Schnauben und Wiehern und so. Der denkt echt, wir seien seine Herde, auf die er aufpassen muss... komischer Typ - sehe ich aus, wie eine Stute?????

Apropos aussehen: Pine vor zwei Jahren und heute beim Fährten im Wald - Herrchen hat heute festgestellt, dass sich jeder Euro Investition bei ihr gelohnt hat - davon hat die Kuh auch einige gekostet...

Da Herrchen im März auch auf Dienstreise geht, darf ich mit den Weibern mit nach Lübeck... cool, die dachten zwar, sie wären mich los - von wegen, dann kann ich Timmendorf aufmischen und mit meiner Freundin Patricia und den Hundekumpels an den Strand... Juhu, Ostsee, ich komme!!!!! Einen lieben Gruß zum Wochenanfang, Euer Caligula Borgert

12.2.2012, Bulldog Caligula, genannt Dicki, mailt:

Wenn ich so drüber nachdenke, dann bin ich doch ganz froh, dass Pine bei uns ist...

Ich habe jemanden, der mir Frauchens Rumgekuschel abnimmt, und der das auffrisst, was ich nicht essen mag - nebenbei kann man mit ihr ja auch ganz nett durchs Haus toben, wenn wir alleine sind... und sie hat mich auch lieb - obwohl ich es ekelig finde, wenn sie an mir rumknutscht - ihihihihih!!!

Grüße zum Valentinstag, der Dicki


Dienstag, Februar 14, 2012

Heute schreibt Gastbloggerin Isabelle Borgert

Garderobenfragen,

oder: "Mann, ist das peinlich!"


21.1.2012, Bulldog Caligula, genannt Dicki, mailt:

Jetzt dreht sie durch.... Frauchen fängt an mit Partnerlook und so einem Krempel...

Sagt mal, bin ich etwa Pferd, oder wie???? Pine ist hin und weg von der neuen Jacke, und so wie es aussieht, wird es doch noch Winter und wir müssen den Kram auch anziehen, wenn wir zusammen durch´s Dorf marschieren...

IST DAS PEINLICH - ICH GEHÖRE NICHT DAZU - in diesem Sinne ein schönes Wochenende,
Euer Dicki

4.2.2012, Bulldogge Agrippina, genannt Pine, mailt:

Ich bin eine echte Emmy, sagt Frauchen - und zu einem Mädchen gehört eben auch die hunderttausendste Leine in rosa Farbe, der Albtraum eines jeden Hundemannes... Aber Dicki soll ja auch seine Jagdleine behalten, obwohl ich es albern finde, wenn man mit so einem Hirschhorn am Hals rum läuft!

Ab morgen Mittag bin ich mit den Männern alleine - oh je, mein liebes Frauchen lässt uns alleine, ein Glück nur für einen Tag. Letzte Wochen war Herrchen 3 Tage weg - irgendwann muss das Rudel doch wieder mal zusammen sein? Willy jedenfalls ist heute früh eingefroren. Bei Minus 20 Grad sah er aus wie Gevatter Frost.

Nun denn: Jedenfalls von uns allen ein schönes Wochenende,
Eure Pine, Emmy, Alma, Lotta, Victualia Borgert


Sonntag, Februar 12, 2012

Ein Jubiläum :-)


Seit Samstag, dem 11. 2. 2012 leben Stu und ich genau 33 Jahre zusammen. Das ist jetzt die Hälfte meines Lebens, und es ist die schönere Hälfte. Danke Stu :-)

Unser gemeinsames Leben war und ist mit Freude und Erfolg gesegnet, und unsere Bulldoggen - mindestens einer begleitete uns immer - spiel(t)en eine wichtige Rolle dabei. Sie gaben und geben uns viel Grund aus dem Herzen heraus zu lachen, und sie sorgen dafür, dass wir oft und gerne mit ihnen in die Natur hinaus gehen; das hält gesund :-)

Da es in diesem Blog um Bulldoggen geht (anders als in Stu´s Blog), stehen sie hier im Focus dieser wundervollen, liebes- und erlebnisreichen 33 Jahre.

Unsere Bulldoggen begleiteten uns auf all unseren Reisen (und 25 Jahre lang auf all unseren Flügen) innerhalb von Europa. Weltweit kamen wir über sie mit vielen freundlichen und tierlieben Menschen in Kontakt. Nun, ein paar Neider gab und gibt es immer, aber die können wir getrost als bedeutungslos vergessen.

Meine erste Bulldogge Ziska (1972-1977) lernte Stu noch kurz vor ihrem frühen Tod (Gebärmuttervereiterung) auf einer Party kennen. Das freut mich bis heute :-)

Dann kam Sarah ins Haus. Auch sie starb leider früh (1977-1981), es war ein Nierenversagen. Der so frühe Tod meiner zwei ersten Bulldoggen brachte mich aber nicht von der Rasse ab. Ich liebte sie zu sehr...

Unsere Alma bekamen wir 1981. Sie lebte bis 1994. Die Jahre mit ihr waren voller beruflicher und privater Highlights :-)

Unsere Wilma lebte von 1994-2005. Alma war ein ins Abenteuer und ins Fliegen verliebter Bulldog gewesen, Wilma war ganz anders. Schmusig wie ein Schoßhund und ein klein bißchen ängstlich vor Lastwagen (aber nicht vor Flugzeugen) und sehr ängstlich bei Gewittern.

In Wilmas Lebenszeit ließen Brittanien und die Skandinavischen Länder die Quarantäne-Einreisebestimmungen für Hunde fallen. So nahmen wir sie mehrmals mit auf Reisen nach England, und den Nordpolarkreis in Norwegen lernte sie auch kennen :-) Schweden und Norwegen sind wie für unsere Bulldoggen gemachte Reiseländer, kühl, viele Gewässer und außerordentlich hundefreundliche Menschen.

Nach Wilmas Tod (2005) gab es nach unserer Einschätzung hier in Deutschland keine Bulldogs zu kaufen, die 'fit for function' waren, und zugleich das typische Bulldgwesen besaßen. Deshalb beschlossen wir, unsere Frieda aus den USA zu holen. Das war DIE richtige Entscheidung, denn Frieda verdanken wir ihren tollen Sohn Kosmo. Und wundervolle Enkel hat sie inzwischen auch, siehe auch Bulldogs v. Georgshof.

Stu und ich danken unseren Bulldoggen dafür, wie sehr sie unsere 33 gemeinsamen Jahre bereichert haben. Sie waren (und sind) unsere Entspannung, unsere Freude und unsere Bewacher :-)


Freitag, Februar 10, 2012

Der "Käfer" und die passende Werbung ;-)


Der VW-Käfer, auch in seinen modernen Varianten, war und ist mein Lieblingsauto.

Zum einen wohl deshalb, weil der "Käfer" mein erstes Auto war; zum anderen aber auch, weil mir seine runde, leicht gedrungene Form grundsätzlich gefällt. Klar: er hat Ähnlichkeit mit einem Bulldog. So gesehen ist die Werbung (links) total gelungen ;-)

Unser gelber Beetle ("Frodo" genannt), die fahrende Werbung für den Englischen Bulldog :-), ist nun wirklich alt geworden. Er fährt mit schon 280 Tkm auf dem Buckel, und das bei einem auf Zusatzleistung getuntem Motor, immer noch phantastisch gut.

Wir haben beschlossen ihn neben dem neuen Beetle, der ENDLICH geliefert wurde, als "Doggy Car" zu behalten. (Das hält den neuen Beetle zudem von Fellhaaren frei... die bekommt nämlich nur eine professionelle Reinigungsfirma alle wieder weg ;-)

Unsere Freunde Frank und Ulrike brachten Rosen und alkoholfreien Sekt zur Taufe mit: dieser Neue heißt jetzt 'Gimli' ;-)


Mittwoch, Februar 8, 2012

Winter extrem

und Geburtstagsglückwünsche


Dieser Winter ist in Deutschland sehr schneearm; nur ein paar Tage lang lag eine Schnee- oder Raureifdecke, die nicht einmal geschlossen war. Anders bei Doris in Alaska: dort liegt der meiste Schnee seit Menschengedenken. Die Nationalgarde mußte helfen, Häuser auszugraben!

Doris mailte am 1. 2. 2012:

"Liebe Cornelia und Stu, hier ein paar Bilder vom Haus bis zur Strasse. Wie Ihr seht komme ich kaum noch aus der Garage. Berta und Willie rennen bei diesen Minusgraden nur unter höchstem Druck raus zum Potty-Platz, und nach Erledigung sofort zurück... Wir haben nun den "Road Service" zum 2. mal hier gehabt, um uns "auszugraben". Nun kann Klaus wieder unseren Weg mit unserem Schneepflug freihalten, wenn es nicht wieder so furchtbar schneit. Zum Glück haben wir nun -20 und nicht mehr -38 bis -45 Grad Celsius. Es ist wie Frühjahr! Leider wird es ab Freitag wieder schneien. (lt. Wetterbericht.) In meinen Choco shop komme ich nicht hinein. Der Schnee liegt 1.80 m hoch. Habe ja auch alles abgestellt und keine Schokolade drin.... Liebe Grüße, Doris"

Geburtstagsglückwünsche an Doris und Berta :-))

Heute, dem 8. Februar, wird Berta 9 jahre alt. Am gleichen Tag feiert auch Doris ihren runden Geburtstag. Ganz herzliche Glückwünsche an Euch beide!

Doris mailte am 5. 2. 2012:

"Liebe Cornelia, Willie wollte auch unbedingt aufs Bild. Beide zusammen war nicht möglich. Berta schläft im Sitzen, und Willie guckt ob nicht doch ein Moose (Elch) kommt. Z.Zt. laufen die auf unserem Weg entlang, deshalb kann ich nicht raus mit Willie, er will mit denen spielen, aber die treten nur sehr gefährlich. Vögel beobachtet Willie immer noch gerne, aber ein Moose wäre doch attraktiver für ihn. Liebe Grüße, Doris"

In Brandenburg, bei Rafaela Schuda, lag wenigstens überhaupt mal Schnee; verglichen mit dem letzten Winter ist der diesjährige Schneefall auch dort wirklich unbedeutend. Rafaela ist aber damit zufrieden :-)

Man kann sagen, so viel Schnee wie Doris in Alaska hatte, soviel Regen hatten wir den ganzen Winter über... Für Kosmo und Frieda gab es bislang nicht einen einzigen Schneeball zu fangen... gerade mal zum Markieren reichte der Schnee, und das auch nur einen Tag lang. Aber Stu und ich freuten uns, ihn überhaupt mal wieder strahlen und glitzern zu sehen.


Montag, Februar 6, 2012

Deck-Geschichten und Zucht-Anmerkungen


Nicht jeder Bulldog eignet sich als Deckrüde

Otti Heermann war Bulldogzüchterin und Richterin in der Vorkriegszeit, sie rettete ihre Bulldogs unter großem persönlichen Einsatz über den Krieg, danach war sie die die Vorsitzende des "Club für Englische Bulldogs". Sie schrieb wunderbare Geschichten über ihre Bulldogs, wovon Sie einige über die bloginterne Suchmaschine finden können. Heute bringe ich eine lustige kleine Episode, die sie über ihren "Ex" schrieb:

"Als Deckrüde war Ex nicht zu verwenden, er war viel zu bequem dazu. Gewiss - gern hat er die Frauen geküßt - aber damit war es auch genug. Er legte sich auf seine Matte, rollte sich zusammen und schlief. Die Hündin, die zum Decken gekommen war, konnte machen was sie wollte; Ex hatte kein Interesse, er wollte nur seine Ruhe haben."

Links sehen wir den Kopf von Otti Heermanns fleißigem:-) Deckrüden Bull. Solch eine Nase, wie er sie hat, ist heute wieder Zuchtziel.

Links sehen wir unseren Kosmo, und wir können sehen, dass seine Nase nicht extrem kurz ist. Manche Züchter sind eben schon länger auf dem richtigen Weg, den Bulldog wieder so 'fit for function' zu züchten, wie er es vor 80 Jahren noch war; und das ohne mit anderen Rassen zu kreuzen!

Ricky: "Es ist mal wieder an der Zeit!"

"Dewrie Drummerboy", genannt Ricky, war der Top-Bulldog der späten 60er und frühen 70er Jahre des vorigen Jahrhunderts. Er gehörte Kari Wolfsjäger, der erfolgreichen Züchterin der "Cincinatti Bulldogs". Sie schrieb 1973 über Ricky:

"Hin und wieder besuchen uns Hündinnen, um sich mit Ricky zu vermählen. Ricky kennt den Zweck ihres Besuches genau und ist empört, wenn fremde hündinnen zu uns kommen und dann nicht läufig sind.

Nun wird in Deutschland wenig gezüchtet, daher gibt es auch nicht ständig Hündinnen, die zu decken sind. Meistens lassen wir in der Garage decken. Ein Stuhl, Wolldecken ect. werden zu diesem zweck hinein getragen. Vorige Woche beobachtete ich, wie Ricky wiederholt in der Garage verschwand. Was er vorhatte entdeckte ich erst, als er sich weigerte wieder heraus zu kommen. In der üblichen Ecke hatte er zwei Wolldecken zurecht geschoben und dahinter war auch schon der Stuhl gestellt! Auf seine Art wollte er mir sagen, dass es wieder an der Zeit sei..."

Früher war es üblich, die Bulldogs natürlich decken zu lassen. Ggf. wurde Hilfestellung geleistet, wie Kari Wolfsjäger es andeutet. Der Stuhl war für den Züchter da, um ggf. die Hündin ruhig halten zu können.

Bald gibt es wieder Welpen "vom Georgshof" :-)

Im letzten Beitrag wird von der Qualzucht (auch des Bulldogs) gesprochen. Statt von Qualzucht müßte man korrekterweise von QUALZÜCHTERN sprechen. Um keinem Qualzüchter "auf den Leim" zu gehen, informieren Sie sich gründlich, und lassen Sie sich Zeit bei der Welpensuche. Von VDH-Bulldogwelpen rate ich z.Z. ab! Mehr darüber HIER!

Rafaela Schuda, Besitzerin von Käthchen und Beebob (siehe Foto unten), gehört zweifellos zu den verantwortungsvollsten Bulldogzüchtern. Link zu ihrer Home Page: HIER.

Heute wird sehr oft künstlich besamt. Ich selbst stehe dieser Praxis zwiespältig gegenüber. Der Vorteil ist zweifellos die Hygiene dieser Methode:

Oft haben Rüden leichte Entzündungen an der Vorhaut, und beim natürlichen Deckakt werden diese Bakterien auf die Hündin übertragen. Die Folge ist dann sehr oft, dass die Föten resorbiert werden oder ohne Resorbtion absterben, was dann für die Hündin gefährlich werden kann. Ich erinnere mich, dass in den 70ger Jahren aus diesen Gründen Hündinnen oft "leer" blieben. Oder die Welpen starben in den ersten Tagen.


Samstag, Februar 4, 2012

Änderungen des Tierschutzgesetzes,

auch bzg. der Hundezucht, sind vorgesehen


Am 25. 1. 2012 brachte die "Frankfurter Allgemeine" (FAZ) einen Bericht über den Leipziger Tierärztekongress (Januar 2012), der als einer der wichtigsten Fortbildungs-Veranstaltungen für Tierärzte in Europa gilt. Da dieser Kongress unter dem Motto "Wenn Menschen Tiere verformen" stand, ist er für uns Bulldogger besonders interessant, da der Bulldog in den letzten Jahrzehnten, insbesondere von FCI-Züchtern, tatsächlich "verformt", das heißt qualgezüchtet wurde.

Wie in der FAZ berichtet wird, zeigte Prof. Öchtering (Uni Leipzig) eindrucksvolle endoskopische Aufnahmen von seinen kurzschädeligen Patienten. Deren Schädelanatomie ist zugunsten eines "Kindchenschema-Kopfes" derartig verformt, dass das Atmen durch die Nase sehr behindert ist, bei der Futteraufnahmen oft gewürgt werden muß, und diese Hunde sogar im Wachen schnarchen. Auch sind die Nasenmuscheln zu klein, sodass die Wärmeregulierung über die Atemluft ausfällt. In Folge dieser Qualzuchten hat die operative HNO-Tierheilkunde rasante Fortschritte gemacht.

Desweiteren wurde darüber referiert, wie sehr die wirtschaftlichen Verhältnisse das medizinisch Machbare bestimmen. Inzwischen leben etwa 30 % der Kunden von Kleintier-Praxen in Großstätten von Sozialhilfe. So fragen sich insbesondere die Onkologen unter den Tiermedizinern, welche Behandlungsmethoden auch für den kleinen Geldbeutel machbar sind.

Desweiteren wurde über die Bemühungen um eine "Evidenzbasierte Tiermedizin" (auf Beweismaterial gestützte Medizin) referiert. Es wurde in diesem Zusammenhang über den Mangel an Studien geklagt. Den evidenzbasierten Ansätzen kommt allerdings die technische Entwicklung zugute. Besonders in der Tiermedizinischen Neurologie hat der Einsatz der MRT-Technologie zu einer revolutionsartigen Verbesserung der Evidenzbasierten Behandlungen geführt. "30 bis 40 % der neurologischen Fälle sind Bandscheibenvorfälle.", sagt Tripold.

Frau K. Kluge vom Bundeslandwirtschftsministerium führte aus, dass im derzeit gültigen Tierschutzgesetzt die "Qualzucht" zwar schon seit 25 Jahren verboten (§ 11b) ist, was aber bislang keine Wirkung zeigte. Als Grund nennt sie, die Behörden könnten selten beweisen, dass ein Merkmal tatsächlich signifikant häufiger auftritt, als es zufällig vorkommen würde.

Es wird in diesem Zusammenhang auf eine mangelnde Kooperation der Züchter, Ausstellungsrichter und Halter hingewiesen.

Deshalb soll der § 11b nun umformuliert werden, um seine Durchsetztungs-Möglichkeiten zu erhöhen. Der momentan noch nicht veröffentlichte Entwurf soll in einigen Wochen als Bundestags-Drucksache vorliegen.


Eine Anmerkung für Welpensucher: Es gab und gibt immer Züchter, die dem Wohl ihrer Tiere vorbildlich verpflichtet sind. Wer sie mit Geduld sucht, der findet sie auch! Übrigens sieht man meistens den Welpen schon an, ob sie qualgezüchtet sind. (Und den Elterntieren sowieso.) Hier nur ein Beispiel dafür:

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Donnerstag, Februar 2, 2012

Heute ein Beitrag von Gastbloggerin Elke Bederke

Rosi und Sammy (fast) allein zu Haus


Jedes Jahr zur Urlaubszeit stellt sich ja regelmäßig die Frage "Wo können wir mit unseren Bulldoggen hinfahren - oder wer passt auf unsere Lieben auf, wenn wir doch ohne sie verreisen?".

Im Mai diesen Jahres waren wir mit Sammy in Berlin im Hotel. Mit ihm ist das alles überhaupt kein Problem. Er fährt für sein Leben gern mit dem Auto. Hauptsache immer dabei. Zwar verpennt er die meiste Zeit, aber genau so gern schaut er aus dem Autofenster. Alles völlig relaxt.

Anders sieht das mit Rosi - unserer kleinen französischen Bulldogge - aus. Seit einiger Zeit regt sie sich beim Autofahren und in einer fremden Umgebung meist so sehr auf, dass wir sie nur ungern überall mitnehmen, ihr zuliebe.

Als wir im November ins Ausland fliegen wollten, konnten wir die Beiden natürlich nicht mitnehmen. Was nun? Sammy und Rosi verkaufen? Aussetzen? Vermieten? Nein, das kam natürlich nicht in Frage. Wir hatten uns zwar auch eine Hundepension in unserer Nähe angeschaut, die einen sehr guten Eindruck gemacht hatte. Doch diese Variante hatten wir gleich wieder verworfen, da dort für Rosi der Stress zu hoch wäre durch die fremde Umgebung mit fremden Menschen und Hunden.

Sammy fand, wie alles, auch die Hundepension toll, er dachte wahrscheinlich, er sei im Hundekindergarten. Naja, für Rosi war es eben nichts, also kam die andere Variante zum Zuge. Unser Sohn musste für 14 Tage wieder nach Hause ziehen.

Als ordentliche Hundeeltern haben wir, also eigentlich ich, alles haarklein aufgeschrieben: wann wie oft spazieren, wann, was und wie oft wer welches Futter bekommt. Ausgerechnet kurz vorher wurde Rosi auch noch läufig. Also auch noch aufgeschrieben: welches homöopathische Mittel wegen der Hitze, wie beide auseinandersperren usw.

Ganz oben auf der Liste standen zum Glück Rafaelas Telefonnummern. Denn Rafaela hatte sich bereit erklärt, unserem Sohn mit Rat und Tat telefonisch bei jedem Problem zur Seite zu stehen, dass wir beruhigter unseren Urlaub genießen können. Und dann schweren Herzens haben wir (ich) uns von "Kind", Rosi und Sammy getrennt.

Doch dann endlich war es so weit, vom Hamburger Flughafen ging es wieder nach Hause. Und wie groß war die Freude, dass Sohn und Sammy und Rosi ohne uns alles bestens gemeistert hatten. Eigentlich hatten wir eher den Eindruck, dass die Drei es sich haben richtig gutgehen lassen. So nun mal sehen, wo uns unser nächster Urlaub hinführt.


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Cornelia Savory-Deermann Cornelia Savory-Deermann

Cornelia
Savory-Deermann
, geboren 1945 in Wuppertal, hat seit inzwischen 41 Jahren Englische Bulldoggen und ist Gründungs- und Ehrenmitglied des "Verein der Freunde Englischer Bulldogs e.V. (1980-2009)".

Jetzt sollen die Bulldogs zusätzlich hier ihr eigenes deutsches Weblog bekommen. Jeder Leser kann Blog-Beiträge an Cornelia schicken, Eure Bulldog-Anekdoten, -Fotos und -Tipps für's Blog sind willkommen.




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