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Cornelias 'Bulldog Blog' ...
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Samstag, März 31, 2012
Wieder einmal Bulldogs und Kinder
Donnerstag, März 29, 2012
Artikel aus "Hundesport und Jagd" 1926: Bulldogs in Berlin
Dienstag, März 27, 2012
Sergeant Murphy, ein harter Bursche Quelle: "Der Bulldog", 1973. Leider war kein Foto dabei.
Murphy diente 16 Jahre lang als Armee-Maskottchen. Er war häßlich wie die Nacht; doch die meisten Jungs mochten ihn. Ein gutmütiger Hund. Viele neckten ihn und das gefiel ihm ganz und gar nicht. Natürlich hatte er mit der Zeit gelernt, sich zu wehren. Er biß, wenn es einer zu toll mit ihm trieb. Viel konnte dabei gegen Ende seines Hundelebens freilich nicht passieren, von seinen Zähnen waren nur wenige übrig.
Ab seinem 14. Lebensjahr erschien Murphy meist nur noch als Beobachter zum Appell, denn das wilde Leben hatte seine Spuren hinterlassen: Arthritis in beiden Hinterbeinen. Doch immer noch liebte er Hotdogs mit viel - viel Senf - und Bier! Er war ein harter Bursche. Die Autopsie nach seinem Tod ergab, daß Murphy sich überfressen hatte. Er konnte den vielen Hotdogs nicht widerstehen; die Leber wurde mit der täglichen Biermenge nicht mehr fertig.
Falls die Jahresangaben stimmen, scheint Murphy trotz allem ein gesundes Leben geführt zu haben, denn kaum einer von unseren wohl behüteten Bulldogs wird dieses Alter je erreichen!
Sonntag, März 25, 2012
Wir gratulieren Fero zum 12. Geburtstag :-)
Lieber Fero,
wir alle gratulieren Dir von Herzen zu Deinem 12. Geburtstag!
Freitag, März 23, 2012
Artikel aus "Hundesport und Jagd", 2. Teil 1926: "Der Englische Bulldog von heute"
In diesem 2. Teil geht Georg Hamel auf die Zuchtmethoden seiner Zeit ein. Ich kürze diese Ausführungen: -
Im 3. Teil dieser Serie wird es um Berlin als dem Schwerpunkt der Bulldogzucht
zwischen den beiden Weltkriegen gehen. -----
Mittwoch, März 21, 2012
Heute schreibt Gastbloggerin Zsuzsa Feldenkirchen Memoiren
Lieber Sherlock, Vegas, Joker und Rocco, liebe Luna, Lilli und Jacki,
wir alle gratulieren Euch von Herzen zu Eurem 1. Geburtstag! So, und damit ist es langsam Zeit meine Memoiren an den Bildschirm zu werfen. (Wieso, jeder kann sowas schreiben, nur ein Bulldogjunge nicht? Nö, ich bin ganz anderer Meinung! Aber wißt Ihr was, nennen wir es Jahresrückblick.)
Lest Ihr mein Schreiben, bitte antwortet mir, und vor allem schickt bitte Fotos!
Ja, und in diesem Jahr habe ich auch eine Hundeschule besucht, das mit der Prüfung war aber so eine Sache (ich belle nur unter uns: ich bin sitzen geblieben). Die Kollegen in der Schule waren sehr nett, wir haben immer doll gespielt. Aber diese öde Aufgaben, die mochte ich überhaupt nicht. Und jetzt ist mein erster Winter auch vorbei, Frauchen sagt es kommt der Frühling. Was das genau ist, weiss ich noch nicht ganz genau. Soll das dieser komische Zwickel zwischen meinen Beine sein? Oder dass ich den ganzen Tag im Garten rumtoben darf?
Falls Ihr an meinen Lebensumständen interressiert seid, kann ich Euch versichern, mir geht prima, ich habe eine Sterneköchin im Haus und an meinen Schlafgemach ist auch nichts zu beanstanden. Anfang waren zwar solche Versuche zu hören, wie zum Beispiel Sofaverbot oder Verweigerung des freien Zugangs zum Schlafzimmer. Ihr könntet aber beruhigt sein: diese Hindernisse habe ich im null-komma-nix überwunden. Unter uns, wer kann mir schon wiederstehen? (Na gut, Frauchen schon! Aber nur weil ich galant und großzügig bin, und ich lasse mich nicht allzu lange bitten. Ja, und da wäre noch die Oma Csöpke: leider ist sie absolut resistent gegen meinen Charme.)
So, dass war für diese Woche, ich muss jetzt dringend schlafen, weil ich todmüde bin.
Montag, März 19, 2012
SOS - Sumo braucht ein neues Zuhause Kontakt: Martina Wirtz, Tel: 02151-958 958
17. 3. 2012: Hallo Cornelia, --vielleicht kannst Du Dich noch an uns erinnern? Wir waren beim Treffen Valentinstag in Düsseldorf am 14.02.2010 und beim Frühlingstreffen im April 2010 in Remscheid. Mit den Hunden Mini, Liza und dem Bully Sumo. Ich wende mich an Dich, weil ich dachte, dass Du mit Deinen Kontakten oder der Internetseite helfen kannst. Unsere Situation hat sich zu damals ziemlich geändert und wir können dem Sumo nicht mehr wirklich gerecht werden. Sowohl kostenmäßig als auch seine Bedürfnisse. Ich bin Anfang letzten Jahres schwer erkrankt, Lungenkrebs mit Metastase im Gehirn.
Unser finanzielles Budget ist unsicher. Sumo hatte im Dezember zwei große Augen-Operationen. Er blinzelte wieder so stark und wir wollten die Haarnester entfernen lassen. Bei der OP stellte sich heraus, dass er ein tiefes Hornhaut-Geschwür hatte. Gottseidank konnte das Auge gerettet werden und er hat keine Beeinträchtigungen. Jetzt geht es ihm gut, er hat auch seit über 1 Jahr keine entzündeten Pfoten mehr gehabt. Aber das ist trotzdem kein guter Zustand, er muss sicher weiterhin regelmäßig zum Tierarzt zur Überprüfung.
Viele Grüße von Martina Wirtz, Krefeld, Tel: 02151-958 958
Sumo kam mit 8 Monaten ins Tierheim. Mit 10 Monaten nahm ihn Familie Wirtz auf, er war völlig abgemagert und sehr krank. Gezüchtet wurde er in Holland, er ist ein Vertreter der 'Qualzucht Extrembulldog' (siehe dazu Beitrag unten). Zu allererst ließ Martina Wirtz seinen Kopf "liften", um all der chronischen Entzündungen unter der übermäßigen Befaltelung Herr werden zu können... Martina schrieb einen Blog-Beitrag über die erste Zeit mit Sumo, wie er langsam gesundete und sich auch mental erholte: Siehe Beitrag vom 15. Mai 2011. Dort finden Sie auch viele schöne Fotos mit Sumo. EIN HERZ FÜR SUMO :-) Wir bitten Euch Leser und Leserinnen sich umzuhören und auch zu überlegen, ob er nicht für Euch selbst in Frage kommt.
Donnerstag, März 15, 2012
"Crufts 2012" das Zuchtende des Extrem-Bulldogs ist eingeleitet
krone.at: "Und tatsächlich wurde das Veto der Veterinäre ernst genommen: Eine Bulldogge, ein Clumber Spaniel, ein Basset Hound und ein Pekinese fielen durch den Gesundheitscheck der diesjährigen Schau. Caroline Kisko vom Kennel Club: "Die tierärztliche Kontrolle soll sicherstellen, dass keine krank gezüchteten Hunde Preise gewinnen. Der unabhängige Veterinär hat entschieden, dass die Sieger der Pekinesen und Bulldoggen ihre Pokale nicht erhalten und im Wettbewerb nicht weiter antreten dürfen." Mehr HIER und HIER
"Crufts 2012" ist eine Dokumentaion des Niedergangs der Bulldogzucht in England,
es ist eine Dokumentation des Versagens von Zuchtverbänden und Richtern.
Es zeigt aber auch den Willen der Englischen Allgemeinheit den Bulldog zu retten:
durch das Eingreifen von unabhängigen Tierärzten in die tierquälerischen Interessenverflechtungen von Züchtern. --Caroline Kisko, Kennel Club Secretary, sagte: "Wir sind entschlossen sicherzustellen, dass der Schau-Ring eine positive Kraft für den Wandel ist, und dass wir durch die Belohnung nur der gesündesten Beispiele einer Rasse helfen, dass deren Zucht sich vorwärts bewegt."
Ironischerweise war die Bulldoghündin, die als "Zweitbeste der Rasse" plaziert wurde, zur Fernsehdiskussion "More-4 Crufts" am Donnerstag eingeladen worden. Der Grund für ihren TV-Auftritt: sie ist ein Beispiel des "neuen, gesunden" Typ Bulldogs mit einer längeren Nase und weniger überlasteter Atmung. Es gibt eine offensichtliche Frage: wenn sie den Gewinner-Bulldog des Platzes "Bester der Rasse" geschlagen hätte, hätte sie auch den Gesundheitstest verfehlt? Ist der Bulldog als Rasse fähig, den Gesundheitstest zu bestehen?" Quelle HIER
Wir Bulldog-Freunde sind heilfroh und dankbar, dass die Verantwortlichen von "Crufts" mit ihrer früheren Aussage,
ein Ende der Qualzuchten einzuleiten, Ernst gemacht haben! Und ebenso erleichtert sind wir, dass die öffentliche Diskussion darüber wach gehalten wird. ---
Mit dem "de facto Ende" der VDH-Bulldogzucht ist auch in Deutschland ein großer Stein aus dem Weg geräumt, um in vielen kleinen Zuchtvereinen einem gesunden, einem 'fit for function' Bulldog den Weg ins Bewußtsein der Allgemeinheit zu erleichtern.
Dienstag, März 13, 2012
Jetzt sind Sherlock & Co fast ein Jahr alt
Zsuzsa Feldenkirchen mailt aus Budapest, 21. 2. 2012:
Heute hat er sich beim Spielen eine Wolfskralle abgerissen, so mussten wir zur Frau Doktor, sie ist jetzt operativ entfernt worden.
Das Futter "Basic Pac" ist schon bestellt, und das "Plain" auch, das bekommt die alte Dame. Csöpke hat sowieso ein bisschen zu viel um der Hüfte: dieser Schneematsch und davor die zweistelligen Minusgrade sind überhaupt nicht ihre Welt zum Spazieren gehen. Und ich kann ihr nicht so wenig geben, dass sie im Winter nicht zunimmt. (Ausserdem sie terrorisiert ganz doll den Sherlock: sie meint noch Hunger zu haben, so schubst sie den Sherlock einfach weg vom Futternapf. Was dabei zum schmunzeln schön ist, Sherlock akzeptiert das und geht beiseite.)
Danke das schöne Foto von Sherlock's Eltern, ich wurde sowieso
immer gefragt nach den Eltern, und der Vegas (siehe Fotos unten) ist auch ein prächtiger Bursche.:-)
Ich wünsche Euch ein schönen Abend und viel Kraft für die naechsten Wochen- Monaten.
Kathrin mailte brandneue Fotos von ihrem und Mike´s Vegas, einem Wurfbruder von Sherlock und Joker.
Und unten noch Neues von Joker :-)
Sonntag, März 11, 2012
Heute erzählt Gastbloggerin Isabelle Borgert Über Hasen und andere Tiere
Caligula hat heute (endlich mal) den Stromzaun kennen gelernt... tja, wer nicht hören will...
25.2.2012, Bulldog Caligula, genannt Dicki, mailt: Hi Leute, meine Güte, die Woche war vielleicht ereignisreich...
Von dem lauten Theater hat dann endlich meine Lieblingsfreundin Carmen gehört und ist mit Manni rübergerannt. Leider hat der Hund zwei Hühner erwischt. Frauchen hat das Ganze aus Berlin am Telefon mitbekommen und war fast am Heulen... Herrchen hat sich gleich ins Auto gesetzt und ist zu uns nach Hause gefahren - endlich war unser Herrchen hier! Manni hatte den Hund in Willys Zwinger gelockt und da hockte er nun. Das war dem Jäger aber peinlich, als Herrchen ihm gesagt hat, er solle seinen Hund abholen. Die toten Hühner hat Herrchen direkt neben den Zwinger gelegt, damit er sieht, was sein Hund angerichtet hat...
Wie auch immer - alle schwören sich "es kommt kein Tier mehr dazu"... tja, das Ergebnis sieht regelmäßig anders aus! Aber Herrchen findet sie auch ganz nett... wie sie heißt? Aus der "Häschenschule" hat Herrchen "Hasen-Liesel" gezogen.
3.3.2012, Bulldog Caligula, genannt Dicki, mailt: Hallo, hier ist der Dicki! Anbei einige Bilder von unserem neuen Rudelmitglied: Herrchens "Lohrngrin"! Für einen stolzen Zuchtbock muss der echt noch nachlegen, oder? Na gut, der kleine Schreihals ist ja auch erst 12 Wochen alt. Herrchen hat etwas komisch geguckt, als er ihn zum ersten Mal gesehen hat... och, "der ist aber noch ein Baby!" hat er gesagt. Ja, was denkt der sich denn?
Damit ich nicht überdrehe, wurde ich von Frauchen nach einer halben Stunde aus dem Verkehr gezogen und musste an die Leine! Warum immer ich? Weil Frauchen immer merkt, wenn ich die Rudelführerrolle annehme und blöde werde! Angeblich pinkel ich dann Leute an oder beiße sie oder oder oder..... Stimmt aber gar nicht!
Freitag, März 9, 2012
Otti Heermann: BULLDOG PERSÖNLICHKEITEN
Meine Meinung über die Wahl eines anderen Ruhelagers halten sie fÜr gänzlich abwegig, meine Befehle werden mit dem leeren Blick, unheilbar Verblödeter von ihnen überhört. Sobald ich den einen oder anderen anrühre, fallen sie wie "tot" um, legen sich auf den Rücken und lassen sich an den Hinterläufen von mir durch die Zimmer zurück zur Veranda ziehen, ohne selbst ein Glied zu bewegen. Eine Einigkeit hat die Gesellschaft, die vorbildlich ist, selbstbewusste, zielbewusste Persönlichkeiten auf der eisigen Höhe der Unnahbarkeit. Ich habe nie phlegmatische Bulldogs gehabt, immer scharfe Teufel, allerdings dürfen sie sich bei mir ausleben, ihr Hundeleben leben mit ihren eigenen Wünschen. Immer habe ich weite Grenzen gezogen und nie mit ihnen herumkommandiert. Sie sollten ihre Eigenart behalten und stolze Hunde bleiben. Unterwürfig "Pfoten geben" und "Bitte bittemachen", das darf man nicht von einem englischen Bulldog erwarten. Tut er es von selbst, mag es hingehen.
Sondermeldung: ---
BILD berichtet, dass die Welpen des Elendstransportes (siehe unten den Nachtrag zum Beitrag vom 5. März) zur Vermittlung freigegeben sind.
Mittwoch, März 7, 2012
"Bulldog-Funde" in Boulevard-Blättern
Anders als im Hollywood-Streifen ist hier der Hund Herr im Ring - eigentlich eine Hündin - "Emmily". Unter ihren wachen Augen strampeln sich Sportler ab, schwitzen Fitness-Freaks um die Wette. In einem Hanauer Fitness-Studio ist die Bulldogge die Chefin der Herzen. Mit ihrem Plastik-Kollegen im Bobby-Dress schaut sie sich das sportliche Treiben zwar gerne an, hält es selbst aber lieber mit dem Churchill-Motto "No Sports"!" Meinen Sie nicht auch, dass Emily einen durchaus autoritären Gesichtsausdruck hat, der dem Ausdruck des "Bobby", denkt man sich die Zigarre einmal weg, in nichts nachsteht? ;-)
Montag, März 5, 2012
Die Not und die Tierheime
"Mannheim – Völlig verstört sitzen die 113 Hundewelpen in einer Notunterkunft bei der Feuerwehr in Schifferstadt (Rheinland-Pfalz). ES IST DAS TRAURIGE ENDE EINES DUBIOSEN TIERTRANSPORTS!" Der Hintergrund: Ein Lastwagen war auf dem Weg von der Slowakei nach Belgien, um dort - auch für den deutschen Markt - 113 Welpen abzuliefern. Der Transporter rutschte auf der Autobahn aus und kippte um, den Fahrern passierte nichts, aber 7 Hundebabys wurden schwer verletzt. Aus meiner Sicht passierte dieser Unfall glücklicherweise, denn so kam diese tierquälerische Aktion überhaupt nur ans Licht.
"Als die Autobahnpolizei mit der Tierrettung am Unfallort ankommt, bietet sich den Einsatzkräften ein trauriges Bild: Die Welpen liegen eng aneinander in viel zu kleinen Käfigen. Aus dem Lastwagen stinkt es bestialisch nach Urin und Kot. Tierretter Michael Sehr zu BILD: „Ein ganz entsetzlicher Anblick! Die armen Welpen tapsten völlig traumatisiert umher, waren in einem elenden Zustand. Sie lagen in den viel zu engen Boxen regelrecht übereinandergestapelt.“ Das Unfassbare: Dieser Tierquäler-Transport ist legal! Polizeisprecherin Simone Eisenbarth zu BILD: „Rein juristisch liegt keine Straftat vor, da die Tiere gültige Impfpässe und Begleitpapiere haben. Uns sind leider die Hände gebunden.“" Die geretteten Welpen kamen in Tierheime, wo sie erst einmal untersucht und behandelt werden können. Leider ist die Rechtslage so, dass die Welpen weiter den "Lieferanten" gehören. Bestenfalls werden diese wegen Tierquälerei verurteilt und müssen die Kosten, die den Tierheimen entstanden, ersetzen.... Der Verkauf von Welpen kann nicht verboten werden, denn dem steht das grundgesetzlich verbürgte Eigentumsrecht entgegen. Ansetzten kann der Gesetzgeber nur durch strafrechtlich festgelegte Sanktionen gegen tierquälerische Massenzuchten und Massentransporte von Hunden. Viele Tierschützer kämpfen gegen den unregulierten Hundehandel aus unkontrollierten Zuchtstätten; und die gibt es nicht nur in Osteuropa, sondern auch bei uns.... Dies ist ein zäher Kampf, da so viele Menschen nicht das Elend hinter den so niedlichen Welpen sehen wollen... Und das macht mich sehr traurig.
Ich möchte diesen Vorfall zum Anlass nehmen, Sie um Spenden für die Tierheime zu bitten.
Am einfachsten wenden Sie sich deswegen an Ihr Tierheim vor Ort. -
Wer die Opfer nicht schreien hören, nicht zusehen kann, dem es aber,
sobald er außer Seh- und Hörweite ist, gleichgültig ist, dass es schreit und dass es zuckt – der hat wohl Nerven, aber –
Herz hat er nicht. (Bertha von Suttner) ---"Die Grausamkeit gegen die Tiere und auch schon die Teilnahmslosigkeit gegenüber ihren Leiden ist meiner Ansicht nach eine der schwersten Sünden des Menschengeschlechts. Sie ist die Grundlage der menschlichen Verderbtheit. Wenn der Mensch so viel Leiden schafft, welches Recht hat er dann, sich zu beklagen, wenn auch er selber leidet?" (Rolland, franz. Dichter)
"Skrupellose Tierhändler wollten mit den Rassehunden (u. a. Beagles, Golden Retriever, Englische Bulldoggen) das große Geld ... machen... Skrupellose Tierhändler wollten mit den Rassehunden (u. a. Beagles, Golden Retriever, Englische Bulldoggen) das große Geld machen. Sie hatten die teils erst drei Wochen alten Tiere ihren Müttern weggenommen – obwohl das erst mit acht Wochen erlaubt ist." 13 Welpen sind jetzt zur Vermittlung freigegeben, 8 starben schon, und alle anderen müssen erst noch weiter sorgsam aufgepäppelt werden. Ich kann mir nicht vorstellen, dass die Käufer von Händlerwelpen wirklich nicht wissen, welches erbarmungswürdige Elend sich hinter diesem Geschäft verbirgt. Vielleicht sind einige dieser Käufer hoffnungslos blauäugig, aber bei den meisten dürfte sich es um die Vorstellung "Geiz ist geil" handeln. Sparsamkeit mag "geil" sein. Geiz und Habgier sind dagegen eine der "7 Todsünden", weil sie Basis für Elend und Grausamkeit sind.
"Ein Geiziger kann nichts Nützliches tun, als wenn er stirbt." (Martin Luther) ---"Geizhälse: die Plage ihrer Zeitgenossen, aber das Entzücken ihrer Erben." (Theodor Fontane)
Samstag, März 3, 2012
Der Tod und die Tierheime
Es entsetzt uns hier in Deutschland immer wieder, wenn wir von Hunden in Tötungsstationen von Tierheimen in anderen Ländern erfahren.
Der folgende Beitrag stammt aus "Der Bulldog" (1973). Es geht leider nicht daraus hervor, wer ihn wann verfasste. Jedenfalls
wird darin beschrieben, dass auch in deutschen Tierheimen der Tod eines Hundes als "Lösung" - zumindest noch vor einigen Jahren - nicht undenkbar war : - Was ist die Aufgabe unserer Tierschutzvereine? Die langjährige Vorsitzende unseres Clubs, Frau Otti Heermann war auch Vorsitzende des Kasseler Tierschutzvereins und leistete hier eine hervorragende Arbeit. Ihr Mann, Dr. Heermann, hat noch heute dieses Ressort.
Ich rief sofort ein junges, sehr tierliebendes Ehepaar in Frankfurt an und diese versprachen, sich der Sache sofort anzunehmen. Drei Stunden nach dem ersten Anruf war der Hund bereits von ihnen abgeholt worden. Es stellte sich heraus, daß es ein besonders lieber, anhänglicher, etwa ein Jahr alter Rüde war. Nur als Notlösung wollten sie die Bulldogge beherbergen, bis ein Interessent gefunden würde. Aber schließlich behielten sie den Hund doch. Noch heute ist es mir völlig unverständlich, daß dieser junge, muntere Kerl getötet werden sollte. Etwas verbittert daher auch unsere Haltung dem dortigen Tierschutzverein gegenüber. Warum hatten sie uns nicht benachrichtigt. Mit Sicherheit wußten sie von der Existenz des VDH in Dortmund, außerdem wußten sie, daß es viele Spezialclubs gibt. Mit Dankbarkeit dachte ich wiederholt in den vergangenen Wochen an das Ehepaar, das ohne viel zu fragen, durch ihre Handlungsweise echte Tierliebe und Mitgefühl gezeigt haben, indem sie diesen fremden Hund sofort in ihre Familie aufnahmen!
Hinweis: Über diesen Blog sind schon häufiger "Bulldoggen in Not" an gute und liebevolle Menschen vermittelt worden.
In solchen Fällen helfen wir immer wieder gerne! -
Donnerstag, März 1, 2012
Einige lustige Bulldogbilder
Die Bilder unten schickte mir Rafaela Schuda. Sie meinte, das Bild rechts wäre eine Karikatur ihrer Tahila :-)
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