Cornelias 'Bulldog Blog' ...
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English Bulldog Netzwerk für Kenner und Freunde
Mittwoch, November 30, 2011

Hauptsache Bauch frei!


Einige Gastblogger schickten mir Fotos von den Verdauungs-Schläfchen ihrer Lieblinge. Ihr werdet auch nicht wissen, ob Ihr mehr darüber staunen oder lachen sollt :-)

Das nächste "bauch-frei" Foto machte Zsuzsa Feldenkirchen von ihrem Sherlock :-) Sie hatte schon mehrere Fotos von seinen sehr ungewöhnlichen Schlafpositionen geschickt. Einige davon sind im Beitrag vom 19. Oktober 2011 zu bewundern :-)

Spike Thierfelder hat sich etwas ganz Besonderes ausgedacht. Früher schlief er auf der Sitzbank in der Küche, neuerdings zieht er eine ganz und gar andere Position vor.

Er rückt zuerst zwei Stühle auseinander, setzt sich danach auf einen davon, der Kopf wird dann auf den anderen gelegt, und um den Komfort zu vervollständigen schiebt er mit den Vorderpfoten den "Kopfstuhl" noch ein bißchen weiter vom ersten Stuhl weg....

Dazu fällt mir (im Sinne einer druckfreien und mögliche Blähungen berücksichtigenden Verdauung ;-) nur noch ein: "Hauptsache Bauch frei!"

Auch Biene und Pine zeigen Bauch

30. November, Esmeralda Gotzes schreibt:

"Hallo Cornelia; habe gerade in dein Blog reingeguckt und sehe diese tollen Bauchbilder!!! Ganz aktuell habe ich von Bienchen welche !!...."


Montag, November 28, 2011

Heute berichtet Gastblogger Michael Hebeis

Liebe Egon-Fans,...


14. 11. 2011: Liebe Egon-Fans, seit über einer Woche ist Egon jetzt bei uns in Dresden. Bernd und Janine hatten ihn gut versorgt und gesund und munter nach Dresden gebracht.

Egons neue Tierärztin war zufrieden. Auch sonst ist Egon in Loschwitz schon bekannt, sein Favorit ist natürlich Fleischermeister Richter, der günstig Lamm- und Junghammelfleisch anbietet.

Hier (rechts) schaut Egon aus seinem Korb.

Sein neues Revier liegt hier nahe dem Blauen Wunder.

Stöckchen, Bälle und sich auf der Wiese wälzen freut ihn. Nur, daß das Herrchen ihn nie den Radfahrern und Joggern hinterherjagen läßt, wird Egon wohl nie verstehen. (Na, wir arbeiten dran, ganz allmählich...)

Unter der Woche verschnarcht Egon den Bürotag, wenn er nicht gerade die hundefreundlichen Sekretärinnen amüsiert. Mehr Fotos und Geschichten folgen. Viele Grüße, Michael


Samstag, November 26, 2011

Heute tagebucht Gastbloggerin Isabelle Borgert

Caligula: "Ich durfte mit!"

...und viel Ungemach...


12.11.2011, Bulldog Caligula, genannt Dicki, mailt:

Wäre ich Marius Müller-Westernhagen, ja dann würde ich bellen: "Ich bin wieder hier - in meinem Revier"!

Hi, hier ist Dicki! Als Pine und Frauchen letzten Sonntag wieder an die See gefahren sind, da habe ich mich einfach ins Auto gelegt - die wollten mich doch glatt hier zurücklassen.... unfassbar! Begründet wurde das damit, dass ich schrecklich bin: nervig, bissig, anstrengend... und und und! Gemein, oder? Aber, ICH DURFTE SONNTAG MIT DORTHIN!

Und: Ich war - nach Frauchens Resumee - lieb, ja, das hat sie gesagt! Und dann war Herrchen plötzlich bei uns, als wir vom Dienst kamen! Toll! Was haben wir uns alle gefreut. Wir haben - bei meiner Freundin Patricia (Jack, Paulis und Lilliys Frauchen) - Herrchen erstmal den Hof und die Pferde gezeigt, und dann sind wir mit unserem Herrchen an den Strand gefahren - mitten in der Nacht!

Hui, Herrchen fand das richtig gut, hatte er doch einiges am Nachmittag bei der Jagd erlebt! Ich habe mit Pine und Frauchen mal endlich die freien Nachmittage genossen und wir haben viel gespielt - wobei die Mädels eigentlich immer zusammengehalten haben....

Und nun sind wir alle wieder daheim, und Frauchen ist das erste Mal im Jahr durchgedreht: KARNEVAL!!!!!! Herrchen musste da gestern Abend durch, als Frauchen laut singend mit uns auf dem Sofa gesessen hat. Eigentlich ist es doch am schönsten, wenn wir alle wieder zusammen sind...

Und heute, wieder zuhause, ging die Ackerei schon los! Bäume fällen. Nun tut uns alles weh, aber vor Schnee und Kälte muss ja alles wintersicher gemacht werden!

Morgen ist große Jagd angesagt. Herrchen hat neulich doch glatt ohne mich ein Wildschwein geschossen - man, darauf hat der Dicki doch schon lange gewartet - na, vielleicht haben wir morgen Erfolg! Viele Grüße von uns allen, Euer Dicki

20.11.2011, Bulldog Caligula, genannt Dicki, mailt:

Zwei Englische Bulldoggen und ein Pony abzugeben! Psst, Leute, ich bin´s: Dicki!

Ich muss ganz kleine Brötchen backen, denn bei uns droht Unheil... Die oben stehende Überschrift zu einer Anzeige in unserem Oderlandmarkt habe ich bei Frauchen auf dem Schreibtisch gefunden...

Sie will uns abgeben - ehrlich, nicht mal verkaufen, das hätte ja bedeutet, dass wir wenigstens einen materiellen Wert für sie noch haben - nein: VERSCHENKEN! War unser Verhalten wirklich soooo schlimm, dass all meine Liebe zu ihr nachrangig ist???

Nun gut, Freitag Morgen hatte sie Recht, wir waren nämlich im Wald unterwegs - wie immer so gegen 05 Uhr früh - und als wir zurückkamen, wollte Frauchen die Mülltonne auf die Straße stellen. Das Tor war noch offen, und wie Frauchen so mit Mülltüte zum geöffneten Tor läuft, kommt das Auto mit der Zeitungsfrau vorgefahren.... Und wer Dicki kennt, weiß, dass er ein gnadenloser Schutzhund ist - vor allem nachts...

Ich also aus dem Kofferraum raus gesprungen, und Frauchen sah schon eine ermordete Zeitungsfrau auf der Strasse liegen...

Um das zu verhindern stellt sie sich mir in den Weg, aber Dicki konnte nicht bremsen und hat Frauchen voll umgehauen. Die lag mit kaputter Hose und Mülltüte mitten auf der Einfahrt... als ich meine Zeitungsfrau erkannt habe, habe ich diese natürlch begrüßt - kann doch schlecht gucken nachts.....

Frauchen wollte mich eigentlich erschießen, hat sie jedenfalls gesagt.... Wir sind dann nach Berlin zum Dienst, und Frauchen hatte zeitlich ein echt enges Programm.

Als sie mittags los wollte, ist sie das zweite mal am Tag durchgedreht: Pine war sauer, weil sie in der Box bleiben musste, ist aus dieser heraus und hat Frauchens neues Auto total verdreckt, das Navi demoliert u.ä. Ich habe Pine noch gesagt, se solle es lassen - zu spät...

Abends habe ich vor lauter Ärger den halbverdauten Blättermagen auf Frauchens heiligen Teppich erbrochen...

Tja, als dann später Herrchen nach Hause kam, das Tor öffnete und unser Nachbarshund Benny bei uns vorbei kam, da war alles aus. Ich war - ein Glück - an der Leine, aber Willy rannte auf die leckere Wiese gegenüber, Pine hinter Benny her, dahinter Benny´s Herrchen im Auto, der Benny einfangen wollte, und Herrchen - wie immer hilflos - mit mir tobendem Dicki an der Leine und dem Auto mitten auf der Strasse...

Frauchen hat zuerst mir den Hintern vermöbelt, dann hinter Willy her, der auch einen auf seinen dicken Ponyhintern bekommen hat, weil er weiter grasen wollte und bockte, Pine hat natürlich keinen auf ihren Wabbekpopo bekommen, da sie ja ein Heimkind ist - auch nicht fair, aber egal.

Nun gut. Gestern dachten alle es würde ruhiger, aber da hat Willy 3 gelbe Säcke mit Wertstoff auf der Einfahrt auseinander genommen, während Herrchen und Frauchen Laub geharkt haben. Er wollte Herrchens Bierdosen auslecken...

Ich habe kurze Zeit später Frauchens Lieblingshuhn in seine Schranken gewiesen - das hat ihm wohl weh getan, jedenfalls ist ein Beinchen dick... albern, aber nun wird es im Haus gepflegt, und ich habe meinen Hundekorb opfern müssen....

Problem bei Frauchens Anzeige ist nur, dass uns keiner nimmt, sagt Herrchen - und Frauchen hält es ohne uns ja gar nicht aus. Obwohl sie uns zu Gulasch machen wollte, durften wir uns gestern Abend schon wieder an sie kuscheln.... mal sehen, was ich noch so anstellen werde heute... hihi! Eine aufregende Woche, Euer Dicki Borgert


Donnerstag, November 24, 2011

Heute tagebucht Gastbloggerin Isabelle Borgert

Ein böses Wiesel

und der Timmendorfer Strand


29.10.2011, Bulldog Caligula, genannt Dicki, mailt:

Hi, hier ist Dicki! Ganz ehrlich, mein Willy sieht toll aus, oder? Frauchen hat ihm eine Jacke gekauft - so eine, wie wir auch haben, denn langsam wird es zu kühl, wenn Willy nach dem Reiten im Garten rumläuft und schwitzt. Aber mussten das soooo viele Sterne sein?

So ganz nebenbei hat Willy auch ein neues Auto bekommen... ein jagd-, hunde-, und vor allem pferdegerechtes Mobil, damit Willy dann auch transportiert werden kann... aber in meinen Kofferraum kommt er nicht, reicht schon, dass ich mir mit Pine den Platz teilen muss - schrecklich!

Kommt Willy dann auch bald mit auf Dienstfahrt nach Lübeck?? NEIN, bitte nicht! Eine Woche darf ich mit den Weibern mitfahren, obwohl man sagen muss, dass ich muss!!! Herrchen schafft das alles angeblich sonst nicht... die zweite Woche ist Vollmond und Herrchen hat extra für mich Urlaub eingereicht, damit wir beide ordentlich Jagen können, während die Mädels in Lübeck sind.

Tja, und seit zwei Wochen treibt ein Mauswiesel sein Unwesen in der Voliere. 25 Vögel hat es schon geklaut - einfach verschleppt, indem es sich durch den Boden gefressen hat. Der Rest der armen Piepmätze ist nun im Haus auf Käfige verteilt - das ist ein Lärmpegel... aber Herrchen findet es gut, Frauchen dreht durch!

Jetzt sind die Igel in die Voliere umgezogen - sollen dem Vieh den Kampf ansagen, bevor sie in den Winterschlaf gehen. Zum Auswildern sind sie noch zu leicht, obwohl sie schon 700, bzw. 800 g wiegen. Können jetzt ja Mäuse jagen.... Frauchen ist wirklich fix und fertig, denn heute war schon wieder ein Loch im Boden... Nun aber ein schönes Wochenende an Euch alle, der Dicki

4.11.2011, Bulldogge Aggripina, genannt Pine, mailt:

Hallo, hier bellt Pine! War das eine tolle Woche... Frauchen und ich ganz alleine - naja, nicht ganz, denn ich bin fast jeden Tag mit Frauchen, ihrer Freundin und meinen Kumpels Paul, Jack und Lilly am Strand gewesen.

Ihr erinnert Euch: Mein Lieblingsspiel ist Wellenfangen! Morgens waren wir im Dienst - also ich nicht direkt, aber Frauchen und dann ging es los... Könnt Ihr Euch auch vorstellen, wie es ist, wenn ich so richtig rumtolle?

Ich bin die Königin von Timmendorf, so wie ich dort auf andere Hunde los renne. Leine brauche ich nicht, denn ich bin so artig, dass ich mit Paul ohne Leine laufen darf - Frauchen sagt immer, wie schön es ist, so einen Hund zu haben, der weder kleine Menschen, noch große Menschen, noch andere Rüden auffrisst....

Allerdings sagt Frauchen auch, dass sie sich - morgens am Strand in tiefer Dunkelheit - den Dicki herbei wünscht... ich kann aber auch aufpassen....!

Und wisst Ihr was? Nächste Woche kommen Dicki und Herrchen uns in Lübeck besuchen.

Herrchen geht mit seinem Kumpel in Eutin jagen - und abends werden wir Herrchen Timmendorf zeigen, damit er weiß, wo "sin fru und köts to hus sind" - verstanden? Macht nichts - ich lerne auch noch platt snacken. Nun denn - ich bin müde! Ein schönes Wochenende, Eure Pine-Emmy-Alma Borgert


Dienstag, November 22, 2011

Wer ist ein "Vermehrer",

und/oder wer ist ein "Züchter"?


"Vermehrer" - "Gewerblicher Züchter" - "Hobby Züchter"
Was unterscheidet sie voneinander ?

  • Wer ist ein "Vermehrer"?

    Der VERMEHRER denkt ökonomisch: hoher Gewinn bei geringen Kosten
      Ein "Vermehrer" ist von der Wortlogik her jeder, der aus zwei Tieren mehrere erzeugt: also auch jeder Züchter, egal ob es um Hunde oder Hühner geht.

      Wenn das Vermehren von Hunden das Vermögen des "Züchters" mehren soll, geht es also jemandem nur um den ökonomischen Nutzen, den er aus einem Hund ziehen kann, so hat das mit Zucht nichts zu tun. Dann ist die Bezeichnung "Vermehrer" korrekt - auch wenn es sich nur um eine "Zucht" mit einer einzigen Mutterhündin handeln sollte!

  • Was bedeuete es ein "Züchter" zu sein, und nicht nur ein "Vermehrer"?

      Ein Züchter vermehrt seine Hunde nicht um dadurch gleichzeitig sein Geld zu vermehren, sondern um die speziellen Talente, die Standarderfüllung, und heutzutage die Vitalität und Gesundheit der Hunde zu verbessern oder zu stabilisieren. Das Wort "züchten" hängt mit "ziehen und zielen" zusammen. Das heißt, ein Züchter steuert mit dem Vermehren ein Zuchtziel an.

      Fragen Sie "Züchter" nach ihrem Zuchtziel, welches sie konkret mit ihren Zuchthunden anstreben. In dieser Frage steckt auch die Frage nach Schwächen der Zuchthunde, die es auszugleichen gilt. Bekommen Sie die Auskunft, diese Hunde seien alle perfekt, dann wird dort etwas verschleiert. "Nobody ist perfekt" gilt nicht nur für Menschen, sondern auch für die Bulldogs.

      Der ZÜCHTER hat spezielle Zuchtziele zum Wohle der Hunde. Dafür scheut er weder Kosten noch Aufwand.
      • Hat der "Züchter" überhaupt ein Zuchtziel, das er benennen kann? Wenn nicht, dann ist er nur ein Vermehrer.
      • Oder zieht der "Züchter" sich ganz allgemein auf das Ansehen und die Propaganda - z.B. des VDH - als Zuchtverband zurück? Dann ist er höchst wahrscheinlich auch nur ein Vermehrer.
      • Oder kann der "Züchter" nur ganz allgemein auf eine Vereins-Zuchtordnung oder die Vereins-Zuchtzulassung verweisen? Dann sind Überlegungen angebracht, ob nicht doch nur aus finanziellen Gründen vermehrt wird.
      • Nach welchem Gesichtspunkten hat der "Züchter" Verpaarungen ausgesucht? Waren geringer Aufwand und niedrige Kosten entscheidend? Dann ist er auch deutlich mehr Vermehrer als Züchter.
      • Betont ein "Züchter" ganz besonders seine Pokale und die Typerfüllung seiner Zuchthunde, dann muß vermutet werden, dass es auch "Zuchtziel" ist soziale Bedeutung für sich selbst zu gewinnen. Da Pokale immer die Welpenpreise steigern, liegt meines Erachtens in diesen Fällen auch ein starkes ökonomisches Ziel vor. Das schließt grundsätzlich aber nicht aus, dass auch Zuchtziele zum Wohle der Hunde verfolgt werden können.
      • Beim Bulldog müßte heutzutage als Zuchtziel zumindest genannt werden, dass durch Auskreuzung mit nicht übertypisierten Bulldogs der Verarmung des Genpools entgegen gesteuert wird, um vitalere und z.B. nicht atmungsbehinderte Nachkommen zu erhalten.

  • Der "Hobbyzüchter". Wie paßt der in unsere Schematik?

    Der Hobbyzüchter züchtet mit Hunden als HAUSTIEREN, weil er sie bei sich im Haus hält.
      Einem Hobbyzücher geht es in der Regel um die Freude an seinen möglichst vitalen, quicklebendigen Welpen. Er interessiert sich auch noch für jeden einzelnen von ihnen, wenn der alt und grau geworden ist :-)

      Da der Hobbyzüchter meist nicht mehr als vielleicht 2 oder 3 Mutterhündinnen hat und auch nicht mehr als 1 oder 2 Würfe im Jahr, halten sich bei ihm der Gewinn und die Kosten bestenfalls die Balance. Auch hier gilt wie bei Autos oder Eiern: nur eine Massenproduktion verringert die Kosten gewaltig.

  • Zuletzt müssen wir noch über den "Gewerblichen Züchter" sprechen.

    Der Gewerbliche Züchter züchtet mit Hunden als NUTZTIEREN, weil er sie wie solche in Zwingern/Ställen hält.
      Für einen "Gewerblichen Züchter" sind seine Hunde nicht "Haustiere", sondern "Nutztiere". Er hält sie entsprechend in Zwingern oder Ställen und nutzt und hält sie so, wie andere Nutztiere (z.B. Schweine oder Hühner) eben auch gehalten werden.

      Der gesetzlich geforderte Minimal-Tierschutz wird manchmal eingehalten. Und nachdem aller mögliche Nutzen aus den Mutterhündinnen gezogen wurde, kommen sie weg.... Wenn sie Glück haben in eine Familie. Übrigens gibt es auch im VDH gewerbliche Züchter: siehe hierzu den Beitrag "Gewerbliche Hundezucht: Die Doppelzüngigkeit des VDH" vom 6.April 2011.

      Es kann manchmal einem "Gewerblichen Züchter" auch um sinnvolle Zuchtziele gehen. Ich halte allerdings bei jedem von ihnen die Grauzone zwischen kommerziellem Vermehren und Züchten für riesengroß. Sie werden übrigens im Gegensatz zum "Hobbyzüchter" passenderweise auch "Brotzüchter" genannt...

    Mehr Entscheidungshilfe für die Einschätzung der Qualität einer Zucht finden Sie HIER.


  • Sonntag, November 20, 2011

    Zum Totensonntag


    Wie jedes Jahr gedenken wir am Totensonntag all unserer geliebten Tiere, die von uns gegangen sind.

    Es ist unser Schicksal als Hundebesitzer, dass unsere Hunde uns immer viel zu früh verlassen. Ihr Tod ist ein Trauma für uns, das wir aber wissend akzeptiert haben, als wir uns für unseren Hund entschieden. Warum akzeptierten wir so etwas Schmerzhaftes, so etwas tief Trauriges?

    Meine Antwort darauf ist: weil wir über mehr oder weniger als ein Jahrzehnt von unserem Hund das Glück bedingungsloser Liebe, das Glück sprachlosen Verstehens, das Glück die Bedeutung des "Jetzt" zu erleben, das Glück des Versorgen-Dürfens und Beschützt-Werdens geschenkt bekommen.

    All dieses Glück stirbt nicht. Es lebt nicht nur in der Erinnerung, sondern es wird uns mit jedem neuen Hund immer wieder in verschiedenen Variationen, aber immer gleich mächtig, wieder und wieder geschenkt. Ein Grund für tiefen Dank.

    Seit dem letzten Totensonntag erfuhren wir vom Weggang aus dieser Welt von Pepper, von Boss und Charly, von Murphy und von Ashanti. Ihre Besitzer weinten, und wir versuchten zu trösten... ja, es ist sehr schwer den Verlust seines Hundes oder seiner Katze hinzunehmen. Aber wir können letztendlich an diesem Schmerz wachsen...

    Der Regenbogen ist zum Symbol des Übergangs in eine andere Welt geworden. Ein sehr schönes und angemessenen Symbol. Als Rafaelas Katze, Ashanti, starb, erschien gleichzeitig ein Regenbogen hinter ihrem Garten. Dieser letzte Gruß machte sie sprachlos und erleichterte ihr ihre Trauer...

    Für alle von Euch, die ein geliebtes Tier verloren, jetzt noch ein besonders schönes Foto vom Regenbogen, der tröstenden Brücke zum unfassbaren Jenseits des Schleiers.


    Freitag, November 18, 2011

    Heute berichtet Gastbloggerin Zsuzsa Feldenkirchen

    Neues von Sherlock :-)


    13. 11. 2011: Guten Morgen liebe Cornelia, ... Wir haben ziemlich turbulente Tage, wobei Sherlocks Pubertäts-Hormone (siehe Beitrag vom 19. 10. 2011) jetzt mehr oder weniger okay sind. Wenn er sehr aufdringlich ist, dann knurrt Csöpke ihn ziemlich eindeutig an.

    Und hier ein Foto von den schönen Kügelchen :-) Sonst haben die Beiden ein mehr oder weniger friedliches Zusammenleben ausgetüftelt.

    Zweimal in der Woche sind wir in der Hundeschule, am 11. Dezember sind die Prüfungen des Grundkurses. Also Weltmeister wird er nicht sein, aber die Grundkommandos kennt er schon, es gelingt immer öfter, dass er auf den ersten Ruf zurückkommt. Für mich ist das das Wichtigste, weil ich beide auf der Wiese ohne Leine laufen lasse. Und wenn schon an der Leine, dann bitte ohne ziehen, das geht auch schon.

    Überhaupt ist er ein cleveres Kerlchen. Zum Beispiel Csöpke hat nie Interesse gezeigt, wenn Hunde im Fernsehen zu sehen waren. Sherlock ist aber in der Lage, sie im tiefsten Schlaf wahrzunehmen, sich in Verteidigungsposition zu versetzen und die Eindringliche wegzujagen. Danach soll sein heroischer Kampf würdevoll belohnt werden :-) Und Csöpke macht das eine Auge auf, um zu kucken, wer ihren wohl verdienten Schlaf stört.

    Sherlock wiegt schon 21,5 kg und ist höher als die Csöpke. Autofahren ist eine seiner Lieblingbeschäftigungen: inzwischen in der Hundebox hinten, da kann er schön kucken, und nach der Ankunft will er überhaupt nicht aussteigen.

    Leider ist die blöde Knabberei nach wie vor seine Leidenschaft: Plastikschalenbett, Holzschneidebrett, Petflaschen, Wellpappe usw. steht ihm alles zur Verfügung, und trotzdem haben wir keine schadenfreie Möbelstücke mehr. Unter dem Motto, wenn nicht im Wohnzimmer, dann suche ich mir in der Küche was "Leckeres" zum Knabbern. Und er weiß inzwischen haargenau, dass er das nicht tun darf, ... genau wie die Kleinkinder.

    Jetzt spielen die Jahreszeiten auch nicht mehr mit. Nach dem wunderschönen langen, lauen Herbsttagen ist die Terrassentür jetzt nicht mehr offen, wo hund immer rein und rausgehen konnte. Wahrscheinlich tagsüber - wenn ich nicht zu Hause bin - langweilt er sich, und dann kommen die dummen Gedanken.

    Ich habe mit großem Interesse deinen Beitrag über die Wassertherapie gelesen (siehe weiter unten Beitrag vom 8. 11. 2011):

    Letztes Jahr hatte Csöpke ganz schlimme Schmerzen, und sie hat so eine Behandlung gehabt, es hat wunderbar geholfen. Ich überlege gerade die Therapie dieses Jahr zu wiederholen. Wir wünschen ein schönes Wochenende: Zsuzsa und die Bulldogbande


    Mittwoch, November 16, 2011

    Bruno liebt Kühe :-)


    Beim NRW-Herbstreffen in Lichtenau/OWL (siehe Beitrag vom 8. 11. 2011) entpuppte sich Bruno als wahrer Kühefan! Seinem Frauchen Esmeralda gelangen ganz tolle Schnappschüsse davon :-)

    Kühe sind neugierig, sie hatten die kleine Nachtwanderertruppe gehört und waren - wie Gespenster in der Dunkelheit - zum Zaun gekommen. Bruno und auch seine Biene, näherten sich nun ihrerseits neugierig dem Zaun. Das verunsicherte die Kühe für einen kurzen Augenblick. Sie zogen ihre Köpfe - fluchtbereit - ein wenig zurück.

    Weil Bruno und Biene ruhig stehen blieben, faßten die Kühe Vertrauen und meinten, Bruno sei ein richtig netter "Bullenbeißer". Sie versuchten ihm deshalb noch näher zu kommen. Bruno ließ das interessiert zu :-)

    Esmeralda erzählte uns am nächsten Morgen begeistert: "und dann gab Bruno einer Kuh ein Küßchen!!!" Ich meinte lachend : "Bruno 'makes love not war!'" :-)

    Bulldogs lieben Tiere ganz allgemein. In diesem Blog gibt es viele zauberhafte Beiträge darüber mit tollen Fotos dazu. So finden Sie diese Beiträge:

    In der grauen Referenzspalte rechts finden Sie thematisch sortierte Inhalts-Verzeichnisse. Klicken Sie dort auf das Verzeicnis "Wir und unser Engl. Bulldog". In diesem Inhaltsverzeichnis scrolen Sie runter bis zur Übersicht der Beiträge "Der Bulldog mit anderen Tieren". Dort finden Sie alle Links zu diesen herrlichen Beiträgen. Klicken Sie auf den Beitrags-Link, der Sie besonders interessiert. Wie immer muß dann zum genannten Erscheinungsdatum des gewünschten Beitrags runter gescrolt werden. Viel Spaß beim Lesen :-)


    Montag, November 14, 2011

    Heute berichtet Gastbloggerin Alexandra Bombek

    Besuch in Brüssel


    Hallo Bulldog Freunde, heute habe ich mal wieder was zu erzählen. Wir hatten Anfang Oktober ja ein langes Wochenende und so ging ich mit Frauchen Alex und Oma wieder auf Tour. Unser Kurztrip ging dieses mal nach Belgien... genauer gesagt nach Brüssel. Frauchen hat sich für den Marathon gemeldet, der am Sonntag war, und ich und Oma gingen zum Anfeuern mit.

    Natürlich wurde auch ein wenig die Stadt erkundet und lecker essen - und Süßes schlemmen - konnte man dort auch in den kleinen Restaurants in der Altstadt.

    Außerdem waren wir am Grand Place, da war so viel los, sodass ich aufpassen muste meine Alex nicht zu verlieren. Mir persönlich hat ja das Hotel, oder besser gesagt das Bett viel besser gefallen als die Stadt...

    Ich finde solche Abenteuer immer sehr spannend und genieße es, dass ich mal was anderes sehe.

    Und toll fand ich die ganzen vielen Parks in Brüssel, da kann man toben und Spaß haben. Komisch fand ich allerdings die Hundetoilette, sowas haben wir alle noch nicht gesehen... eine Fläche eingezäumt und mit Sand ausgestreut und mit viel Hundekaka... iiihhh... da wird meine Bulldognase noch mehr kraus.

    Nach drei Tagen Brüssel und vielen neuen Eindrücken fuhren wir dann am Montag wieder heim. So bis zun nächsten mal... ich melde mich, wenn ich wieder was zu erzählen habe. Euer Stanley


    Samstag, November 12, 2011

    Homöopatische Therapie-Erfolge

    bei Haarausfall der kastrierten Hündin


    Kastrierte Hündinnen erleiden häufiger einen Haarausfall ausschließlich an den Flanken. Unkastrierte Hündinnen zeigen dies Symptom (oft auch weitergehenden Haarausfall) durch eine spezielle Hormonsituation nach Geburten.

    Bei kastrierten Hündinnen läßt "Ovarium compositum" in kurzer Zeit das Fell an den Flanken nachwachsen.

    Bei den unkastrierten Hündinnen wächst das Haar - nach dem Ende des Säugens - von alleine nach: die Eierstöcke (und die Hypophyse) produzieren die dazu nötigen Hormone erneut.

    Die kastrierte Hündin hat keine Eierstöcke mehr. Deshalb kann ihr Hormonspiegel in einen Zustand, ähnlich wie nach dem Werfen, "umkippen" und so verharren. Es gibt ein hochwirksames homöopathisches Kombinationsmittel dagegen:

    "Ovarium compositum" Ampullen von Heel.

    Unsere Alma litt nach ihrer Kastration an diesem Haarausfall. Ich spritzte ihr das Mittel über 2 Wochen (in ausschleichender Dosierung) unter ihr Nackenfell. Schon nach 3 Tagen begannen die Härchen wieder zu sprießen :-). Erst ein paar Jahre später zeigte sie dies Symptom erneut. Die gleiche Behandlung brachte den gleichen Erfolg.

    Man muß die Ampullen nicht unbedingt spritzen, man kann die Flüssigkeit darin auch ins Maul geben. Die Mundschleimhaut absorbiert das Mittel. Die Wirkung soll diegleiche sein.


    Donnerstag, November 10, 2011

    Emotionale Intelligenz

    oder: Machtspiele von Hündinnen ;-)


    Satchmo ist verfressen, man kann das nicht anders nennen. Futter ist für ihn Lebensessenz. Und das weiß Tahila zu nutzen!

    Rafaela Schuda gibt ihren Bulldogs jeden Morgen als erstes ein trockenes Brötchen zum Knabbern. Satchmo stürzt sich wie wild darauf und vergißt seine Umwelt. Sein Abgelenktsein nutzt Tahila umgehend, um auf seinen Lieblingssessel zu steigen. Und ihr Brötchen nimmt sie dabei mit. Sie legt es auf die Lehne des Sessel, auf dem sie sich selbst möglichst breit macht. Dann beobachtet sie geduldig wartend Satchmo beim Brötchen-Fressen...

    Sobald Satchmo sein Brötchen vertilgt hat, dreht er sich zu Tahila um und will sehen, ob von deren Brötchen noch was übrig ist. Und erst in diesem Augenblick nimmt sich Tahila ihr Brötchen von der Lehne und kaut ihm genußvoll langsam was vor.... Erstens thront sie in seinem Sessel, und zweitens hat sie noch ein Brötchen... Satchmo steht dann voller frustrierender Ohnmachtsgefühlen "tief unter" ihr - und sie genießt ganz offensichtlich ihre "hohe Position" und ihre Brötchen-Macht, die ihn zappeln läßt!

    Als mir Rafaela dies Spiel von Tahila erzählte, erinnerte ich mich daran, was mir Doris über ihre Berta berichtet hatte.

    Abends bekommen Berta und Willie ihre Futternäpfe gleichzeitig auf den Boden gesetzt, im Abstand von vielleicht 1/2 Meter. Willie schaufelt alles in 0,nichts in sich rein und sieht sich dann nach Berta um. Und Berta beginnt in der Regel genau erst dann zu futtern, wenn er sie dabei beobachtet: "Sieh, ich hab sooo viel!" Willie steht dann neidvoll sabbernd neben ihr; sie von ihrem Futtertopf zu vertreiben wagt er nicht... er hat da nämlich so seine Erfahrungen....

    In der Psychologie wird von "Impuls-Kontrolle" gesprochen, wenn jemand die sofortige Befriedigung eines Impulses zugunsten einer späteren Belohnung oder eines späteren Vorteils unterdrücken kann.

    Menschen mit gut ausgeprägter Impulskontrolle sind fast immer die Erfolgreichen, sie sind die Menschen, die ihre Lebensziele - und Lebenszufriedenheit - erreichen, wie Daniel Goleman in seinem bekannten Buch "Emotionale Intelligenz" statistisch signifikant belegt.

    Tahila und Berta verfügen offensichtlich, anders als die Rüden Satchmo und Willie, über eine ausgeprägte Impulskontrolle. Sie zeichnen sich damit durch eine hohe "Emotionale Intelligenz" aus, denn die Impulskontrolle ist zwar nicht die einzige, aber eine wesentliche Voraussetzung für kluges soziales Handeln. Natürlich läßt sich solche Begabung auch zu Machtspielen nutzen.

    Ein weiteres Machtspiel:

    Unsere Frieda lebt ja mit ihrem Sohn zusammen und nicht mit einem Rüden, der mit ihr um Futter oder Liebe konkurriert. Sie weiß, dass sie Kosmo nicht über ihre gut ausgeprägte Impulskontrolle zu manipulieren braucht - als seine Mutter hat sie eh die Führungsrolle. Andererseits läßt sie ihn auch manchmal vor, sie entscheidet das selbst.

    Fremde Rüden dagegen manipuliert Frieda über ihre perfekte Verführungskunst. Man kann auch sagen, sie bringt sie nicht durch den Futtertrieb, sondern durch den Geschlechtstrieb in eine Situation geschwächter Impulskontrolle... :-)

    Ich habe überlegt, ob es ein Zufall ist, dass die guten "Machtspieler" in meinen Beispielen weiblich sind. Möglicherweise sind Hündinnen (und Frauen) statistisch gesehen tatsächlich mit höherer Emotionaler Intelligenz gesegnet als das männliche Geschlecht. Der Grund könnte sein, dass sie dieses Talent für die Jungenaufzucht brauchen - und dass die Natur dies berücksichtigt.


    Dienstag, November 8, 2011

    Beste Erfahrungen

    mit Hunde-Physiotherapie


    Frieda hatte sich vor mehreren Wochen beim Toben im Wald ein Knie verrenkt. Sie benutzte plötzlich ihr rechtes Hinterbein gar nicht mehr.

    Alle manuellen Untersuchungen an Friedas Bein ergaben, dass ganz eindeutig nur ein Problem des Knies vorlag; ein Bänderriss schien gottseidank unwahrscheinlich. Eine spezielle Röntgen-Untersuchung (unter Narkose) ließ erkennen, dass tatsächlich kein Band und keine Sehne am Knie gerissen war... aber Stauchungen, Zerrungen und Verrenkungen tuen auch sehr weh und die Heilung dauert oft lange.

    Unser Tierarzt Peter Söhl verordnete Schonung, Schmerztabletten und Physiotheraphie, besonders das Unterwasserlaufband.

    Und so kam Lisa zum Zuge, die freundliche und wirklich kompetente Hundephysiotherapeutin in Peter Söhls "Tier-Gesundheitszentrum". Frieda blieb immer ganz ruhig, wenn Lisa ihr das Bein streckte und andere passive Bewegungs- Übungen mit ihr machte. Und die professionelle Massage zur Lockerung ihrer Rückenmuskulatur genoß sie offensichtlich "mit Haut und Haaren" sehr!

    Zu Lisa: Ihre Mutter kaufte sich vor Jahren ihren ersten Border Collie - und damit der artgerecht bei ihr leben konnte, kaufte sie ihm eine 50-Stück Schafherde dazu! Sie wurde nebenberuflich Ausbilderin für Hunde, die wirklich mit Schafherden arbeiten müssen. Und das erfolgreich: mit einem ihrer Hunde qualifizierte sie sich sogar in diesem Jahr zur Weltmeisterschaft in England.
    Inzwischen hat auch Lisa eigene Border Collies und trainiert mit ihnen das volle Programm der Schäferarbeit. Toll! Lisa sagt: "Ohne Arbeit mit Hunden kann ich mir mein Leben nicht vorstellen." Und diese Liebe und dieses Einfühlungsvermögen spüren ihre Patienten :-))

    Das Unterwasserlaufband ist für Verletzungen - und nach Operationen - am Bewegungs-Apparat sehr wichtig, denn es verhindert den Muskelabbau durch Schonhaltungen. "Bewegen, aber nicht belasten!" Diese Anforderung läßt sich auf dem Unterwasserlaufband perfekt erfüllen!

    Friedas rechter Oberschenkelmuskel war durch ihre Schonhaltung des Beines dünn geworden, und nach jetzt 16 Unterwasserlaufband-Anwendungen ist er nahezu wieder gleich stark wie der linke. Und sie lahmt nicht mehr, sondern hält das Bein - aber erst nach circa 1 Stunde Spaziergang - nur noch leicht steif. Bis Weihnachten werde ich deshalb dies Wasserlauf-Training mit ihr in jedem Fall weiterführen - auch weil sie es liebt :-).

    Lisa erklärte mir, welche physiotherapeutischen Anwendungen für welche Verletzungen oder Erkrankungen indiziert sind.

    • Das Unterwasser-Laufband ist für alle Mobilisierungen geeignet, da es die Muskeln stärkt:
    • Bei neurologischen Problemen, nach Operationen an den Bandscheiben oder den Extremitäten, bei "Cauda Equina", bei Arthrose, bei Trainings- und Beweglichkeits-Verlust im Alter und als Training für Sporthunde.

      Lisa hat auch Patienten, die es nur zur Gewichtsreduktion nutzen, denn es kostet reichlich Kalorien, gegen den Wasserdruck anzulaufen.

      Da das Wasser leicht erwärmt ist, ist es für alle entzündlichen Prozesse contra-indiziert: z.B. bei Arthritis- oder Rheuma-Schüben, Fieber usw... Und natürlich darf auch nicht ins Wasserbad, wer offene Wunden oder offene Infektionen (z.B. an den Pfoten) hat.

    • Passive Bewegungs-Übungen sorgen dafür, dass sich keine Verkürzungen von Sehnen und Muskeln, ebenfalls eine Folge von Schonhaltungen, einstellen. Der durch Schmerzen eingeschränkte Bewegungsspielraum des betroffenen Gelenkes wird bei diesen Übungen vom Physiotherapeuten nach und nach wieder vergrößert.
    • Durch Isometrische Übungen wird ein einzelner Muskel oder eine Muskelpartie nur durch gezielten Gegendruck, den der Physiotherapeut leistet, gestärkt, ohne dabei seine Länge zu verändern. Diese Übungen sind eine Form des Krafttrainings.
    • Massagen sind förderlich bei Verspannungen und Stress jeder Art. Sie beruhigen, fördern die Durchblutung und regen so den Stoffwechsel an. Dadurch wird das Gewebe, besonders bei älteren Hunden, sehr gut entschlackt.
    • Dagegen sind Massagen bei entzündlichen Prozessen - und auch bei Krebstumoren - nicht unbedingt angeraten. Durch die Durchblutungssteigerung können ggf. Bakterien usw. sowie Krebszellen verbreitet werden.

    • Lymphdrainagen, beantwortete Lisa meine Frage, sind gut bei Ödemen, z.B. bei Schwellungen nach Operationen.
    • Lisa erklärte mir auch die Anwendungsmöglichkeiten verschiedener Geräte: viele dienen zur Koordinationsverbesserung bei neurologischen Problemen unterschiedlichster Art. Wenn Hunde z.B. ihre Pfoten nachschleifen, kann die Schrittlänge und Schritthöhe durch bestimmte Übungen verbessert werden.

    Ich möchte allen LeserInnen empfehlen, bei Problemen der genannten Art einen Hunde-Physiotherapeuten aufzusuchen. Ihr Hund dankt es Ihnen! Wir werden jedenfalls, wenn Frieda und Kosmo älter geworden sind, das Unterwasserlaufband und Massagen zum Konditionserhalt in regelmäßigen Abständen in Anspruch nehmen.


    Sonntag, November 6, 2011

    Heute schreibt Gastbloggerin Isabelle Borgert

    Heu, Nachwuchs und Besuch


    25.9.2011, Bulldogge Agrippina, genannt Pine, mailt:

    Hi, ich hatte heute ein riesiges Problem zu lösen, denn unser Nachbar Manni hat für Willy und die anderen Stroh organisiert! Ha, aber wie bekommt man 450 kg Stroh von dem Hänger runter??

    Herrchen war tierisch überfordert mit dieser Problematik - und ich glaube, er hat sich mal wieder überlegt, ob das alles so richtig ist.

    Gerade hatte er doch den ersten Schock zum Sonntag verdaut: 6 MEERSCHWEIN-BABIES !!!!!!!!!! Frauchen und ich sind heute früh leicht in Aufregung geraten, als die Kleinen beim Füttern plötzlich geboren wurden. Bei 6 war dann Schluss! Nur wie sollten wir das Herrchen erklären, der mit Dicki zur Jagd war.

    Kurzerhand sind wir ins Revier gefahren und haben ihn schonend drauf vorbereitet, was da passiert ist! "WIE KANN SOWAS PASSIEREN ?!" hat er gesagt! Mensch, Herrchen - wie wohl?

    Nun, Willy und die anderen haben jedenfalls genug Stroh für den harten Winter. Ach so, beinahe hätte ich es vergessen: Igel-Kind Nr. 2 ist bei uns! Ebenfalls ca 130 g leicht. Vielleicht bekommt Frauchen sie ja doch noch schwer genug für den Winterschlaf... Ich bin jetzt jedenfalls total müde - wie man sieht! Eine gute Nacht und eine schöne neue Woche, Eure Agrippina Borgert

    16.10.2011, Bulldog Caligula, genannt Dicki, mailt:

    Leute, ich hatte echt keine Zeit, mich zu melden! Wir hatten die letzten Wochenende nur Besuch, dazwischen waren die Mädels auf Dienstreise... Zeit, dass endlich wieder Ruhe rein kommt in den Laden!

    Meine Tante und Onkel mit Malou waren bei uns - da gibt es Fotos, auf denen man sehen kann, dass Malou und Willy gar nicht so weit voneinander entfernt sind. Willy überlegte in der Tat, ob Malou Esel, Pony oder doch Hund ist.

    Malou hat sich in Pinchens Korb gequetscht - sieht doch ulkig aus, oder? Ich habe mich an Dorchen gehalten, denn als "Rüpel" stand ich unter strenger Aufsicht von Frauchen. Aber Frauchen war zufrieden mit mir.

    Das Wochenende danach kam Patricia aus Lübeck zu uns, Willy begutachten. Und mit ihr mein Kumpel Jack, das Hundekind Lilliy und Paul, der alte Schafpudel. Pine hat sich benommen, als wenn sie die Oberwölfin wäre.

    Sie meinte doch glatt, das ganze Rudel anführen zu müssen. Ich habe mich nur kurz mit Paul gezankt, aber der alte Herr hat mich kurz auf die Erde gedrückt, und ich habe verstanden!

    Und dann sind Frauchen und Pine eine Woche weggefahren. Pine durfte mit und hat mit Frauchen in einem Hotel gewohnt. Die etwas schlechteren Bilder hat sie Herrchen geschickt, einmal mit dem Titel "Deine beiden Weiber" und dann "Pine im Bett". Sowas gibt es ja nur, wenn die beiden alleine unterwegs sind - ih ih ih!

    Und dieses Wochenende haben wir im Garten geholfen, die letzten Atbeiten vor dem Winter müssen verrichtet werden. Wir alle wünschen Euch jedenfalls eine schöne Woche, Euer Dicki


    Freitag, November 4, 2011

    Fundstück mit Bulldog der 70er Jahre,

    oder: Bulldog küßt "Bulle" ;-)


    Vor 40 Jahren war es (zumindest für einen Bulldog) einfacher als heutzutage (siehe unten Bericht "Gabe") in alle Medien zu kommen ;-)

    Man könnte außer Bulldog küßt "Bulle" in diesem Fall, da es sich um Dudelsackpfeiffer handelt, auch sagen: Engländer küßt Schotte :-)


    Mittwoch, November 2, 2011

    "Gabe" Knapp, ein neuer Superstar !


    Diesen Link (unten) zum Video - mit dem unglaublich talentiertem, 3 1/2 jährigem Bulldog "Gabe" von Cheryl Knapp - schickte uns Klaus Steigler.

    Gabe kann Milch aus dem Kühlschrank holen, ein Schaukelpferd reiten und noch mehr unwahrscheinliche Tätigkeiten vollbringen... :-)) Und zum Schluß seiner Talent-Vorstellungen läßt Gabe - symbolisch - den Vorhang fallen. Ein großes Kompliment gilt auch seiner Züchterin, Besitzerin und Trainerin Cheryl Knapp.

    Hier ist der Link: "Bulldog with Talent"

    Klaus schickte inzwischen noch ein paar mehr Links zu Gabe, danke Klaus!

    Zuerst ein Link zu einem Interview mit Cheryl Knapp über ihre Zucht und ihre Erfolge, speziell mit "Gabe": LINK HIER

    Hier ist der Link zur Seite (Screenshot) oben: "Americas Got Talent"

    Cheryl Knapp züchtet seit über 20 Jahren Bulldogs. Sie trainiert nicht nur mit Gabe, sondern auch mit einigen ihrer anderen Bulldogs und gewann schon 1. Preise in Gebrauchshundeprüfungen! Ein Bild gefällt mir besonders: Gabe trainiert wiederum mit seinem Welpen-Sohn Sonny :-)

    Hier ist der Link zur Seite (Screenshot) oben: "Cheryl Knapp und Gabe: Fotoauswahl"

    Cheryl Knapp erzählt, Gabe war als Welpe schon etwas Besonderes: er suchte ständig Körperkontakt zu ihr und ließ sie nicht aus den Augen. Sie beschloß deshalb, ihn zu behalten. Er ist auch heute noch so verbunden zu ihr wie als Welpe. Seine Tricks baute sie auf seinen eigenen Spielen mit demSkateboard und dem Schaukelpferd auf.... Sie berichtet dann weiter über die Arbeit mit ihm zum Film "Dogfather".

    Hier ist der Link zur Seite (Screenshot) oben: LINK HIER


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    Cornelia
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    , geboren 1945 in Wuppertal, hat seit inzwischen 39 Jahren Englische Bulldoggen und ist Gründungs- und Ehrenmitglied des "Verein der Freunde Englischer Bulldogs e.V. (1980-2009)".

    Jetzt sollen die Bulldogs zusätzlich hier ihr eigenes deutsches Weblog bekommen. Jeder Leser kann Blog-Beiträge an Cornelia schicken, Eure Bulldog-Anekdoten, -Fotos und -Tipps für's Blog sind willkommen.




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    Standard des English Bulldog, gültig seit Oktober 2009

    Mit Skizze: HIER




    Engl. Bulldog
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    Wichtige Hinweise zur Welpensuche
    und von Zeit zu Zeit Vorstellung guter Würfe:

    Update: 9. 7. 2011

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