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Cornelias 'Bulldog Blog' ...
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English Bulldog Netzwerk für Kenner und Freunde |
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Donnerstag, September 29, 2011
Eine entzückende Bulldogbeschreibung :-)
Keine andere Rasse ist so eigensinnig wie unsere Bulldogs. Und kein anderer Hund schafft es so gut wie ein Bulldog, seinen Besitzer lächerlich zu machen.
Er verblüfft Sie oft mit seiner Intelligenz und Kombinationsgabe, aber wenn Sie Freunden seine Begabung vorführen wollen, stellt er sich dumm und taub, und Sie werden mitleidig belächelt! Die meisten Bulldogs lieben große schmutzige Pfützen, kleine Kinder, Kekse und Menschenschokolade. Was er gar nicht leiden kann, ist Medizin und der späte abendliche Spaziergang, um einen Bach zu produzieren. Natürlich verbringen Sie Ihren Urlaub hier in England, da er es ja gar nicht überleben würde, wenn man ihn in einer Hundepension unterbringen würde. Die Kinder hinterlassen ständig Kleinigkeiten auf dem Teller, damit er auch etwas hat. Dies, obwohl Sie beharrlich versuchen, sein Gewicht zu reduzieren. Man läßt ihn die Teller abschlecken, und nachts schläft er selbstverständlich im Bett. Er ruiniert die Blumenbeete und ein anderer kriegt die Schuld. Sie machen einen Spaziergang mit Ihrer Erbtante, die strikte Antialkoholikerin ist. Wie auf Kommando bleibt der Bulldog an jeder Kneipentür stehen und sieht Sie fragend an "wieso heute nicht?" Dies, obwohl Sie ihn nie in Kneipen mitgenommen haben!
Sein Magen ist unverwüstlich, er frißt alles, was er finden kann. Steine, Nadeln, Tuben und Deckel, es scheint ihm alles nichts auszumachen. Er meint, er hätte die Größe eines Pekinesen und besteht darauf, ein Schoßhund zu sein, besonders wenn Gäste anwesend sind. Wenn man ihn in die Küche verbannt hat, liegt er da und wartet, bis sich die Tür einen Spalt öffnet - dann ist er durch. Kein Vertreter beherrscht diese Technik mit gleicher Vollkommenheit wie ein Bulldog. Wie die Araber ist er auch der Meinung, daß man eine gute Mahlzeit hören sollte!
Wenn er plötzlich erkrankt und man um sein Leben bangen muß, bleibt alles stehen, keine Hausarbeit mehr,
sogar der Fernseher schweigt, um ihn nicht zu stören. Die Nachbarn kommen, um sich zu erkundigen, wie es ihm geht.
Und auf einmal wird es Ihnen klar, wie leer die Welt sein würde, wenn er morgen nicht mehr wäre.
Ich weiß nicht, was es ist, aber wenn man einmal Sklave dieser Rasse geworden ist, kommt man nicht mehr davon los.
Dienstag, September 27, 2011
Zwangswaschungen :-)
So als sei Kosmo noch ein Baby, wird er jeden Morgen - verständiger Weise wenn Stu und ich im Bad sind - von Frieda gewaschen, ausgiebig von der Schwanz- bis zur Nasenspitze. (Naja, "Spitze" passt bei einem Bulldog nicht so recht ;-) Und die Ohren sind nicht zu vergessen. Man sieht Kosmo an, dass er ihren so liebevollen wie pflichtbewußten "Zwangswaschungen" gegenüber zwiespältige Gefühle hat. Er duldet sie, oder besser gesagt nimmt er sie eine Zeit lang resigniert hin, weil er weiß: beendet er ihre Fürsorge zu schnell, dann wird sie so rabiat, dass Widerstand ziemlich zwecklos ist.
Sonntag, September 25, 2011
Der Bulldog als Liebling, als Maskottchen und als Werbeträger
Beim Friseur in der Regenbogenpresse gefunden: David Beckham mit Coco und der Filmschauspieler Ice-T mit Spartacus. Den Fotos nach scheinen beide Bulldogs dem neuen Standard "fit for function, fit for life" zu entsprechen. Das nenne ich ein gutes Vorbild :-) "Mütze" aus Deutschland dagegen läßt wegen seiner Beschreibung eher an den weniger fitten "Schau-Bulldog" des früheren Standards denken; was an seiner Liebenswürdigkeit aber nichts ändert :-) Jetzt ein Foto HIER, das neulich in der BILD abgedruckt war. Niedlich, aber vielleicht ist es eine Fotomontage? .... Und noch zwei Werbungen aus dem Internet mit dem Bulldog als Symbol: Diese steht für Dienstleistungen in und mit Kreativität, Witz und Verstand; und diese für bullige Kraft. Klar, wie könnte es anders sein! Die so lustige wie "stimmige" Postkarte unten ist mein derzeitiger Favorit :-) Ich fand sie in einem Großhandels-Zentrum. Innen steht der Text: "Du hast drei Wünsche zu Deinem Geburtstag frei."
Freitag, September 23, 2011
Frühe Vernachlässigung verkürzt Lebenszeit
Von der Länge seiner Telomere hängt es ab, wie alt ein Lebewesen werden kann.
Frühe Vernachlässigung bewirkt eine Verkürzung seiner Telomere.
Das bedeutet: die genetisch ursprünglich mit der Telomer-Länge angelegte Anzahl von Zellteilungen ist nicht mehr erreichbar.
Die zu erwartende Lebensspanne verkürzt sich.
Neben der Erforschung von Alterungsprozessen befaßt sich auch die Krebsforschung mit Telomeren, denn es gibt einen gegenläufigen Effekt:
durch das Enzym Telomerase verlängern sich Telomere, dadurch kann die Zellteilung - wie es bei Karzinomen usw. geschieht - theoretisch ewig weitergehen.In der FAZ vom 25. Mai 2011 steht ein Bericht über den Zusammenhang zwischen der Vernachlässigung von Kindern und deren Alterungsprozess. Eine amerikanische Studie (Stacy Drury, Tulane University New Orleans) an rumänischen Heimkindern legt den Schluß nahe, dass emotionale Vernachlässigung während der Kindheit den Verkürzungsprozess der Telomere ebenso beschleunigt wie späterer Tabakkonsum, Bewegungsmangel und Stress. Wie in der Zeitschrift "Molecular Psychiatry" berichtet wird, gibt es nach dieser Studie einen direkten Zusammenhang zwischer der Aufenthaltsdauer in einem rumänischen Kinderheim und der Verkürzung der Telomere. Einer der Gründe dafür scheint zu sein, dass gewisse Gene während einer kindlichen Vernachlässigungphase ihre Aktivität dauerhaft einstellen. Wie das genauer geschieht muß in weiteren Studien geklärt werden.
Dieser Beitrag ist ein erneuter Appell von mir, den schrecklichen Hundehändler-Markt nicht durch einen Welpenkauf weiter zu fördern.
Molekularbiologische Prozesse laufen bei allen Säugetieren vergleichbar ab, also auch beim Hund. Bekannt ist,
dass Händlerwelpen oder sonstwie vernachlässigte oder zu früh von der Mutter getrennte Welpen weniger
Gehirnsynapsen entwickeln, d.h. sie bleiben im Leben eher ängstlich passiv, erscheinen uninteressiert und in neuen Situationen schnell überfordert.
Die Wissenschaft erklärt jetzt mehr und mehr auch die GENETISCHEN Schäden, die eine frühe
körperliche sowie emotionale Vernachlässigung mit sich bringt.Meine Hoffnung dabei ist, dass ich viele Bulldog-Fans erreiche, die zu Mitgefühl fähig sind, und die nicht in ihrem Tunnelblick feststecken. Es gibt schon viel zu viele Händler-Bulldogs, die zu früh von der Mutter getrennt und oft qualvermehrt wurden. Sie bekommen ohne teure Operationen kaum Luft, und sie sterben auch deshalb zu früh. In diesem Zusammenhang sind folgende Beiträge lesenswert:
Mittwoch, September 21, 2011
Ein Bulldogbett besonderer Art ;-)
Montag, September 19, 2011
Eine schöne Geschichte aus alten Unterlagen Tommy und die Lilien
Zur gleichen Zeit als Tommy zu mir kam, hatte ich mir für mein Terrassenbeet vom berühmtesten Lilienzüchter Amerikas einige besonders schöne Herbstlilien bestellt. Diese waren vor seiner Ankunft gerade gepflanzt worden.
Zur Sicherheit gitterten wir die Lilien ein. Man konnte nie wissen, was so ein kleiner Kerl an dummen Streichen aushecken konnte..... Glückselig stand ich, voller Erwartung vor meinen Lilien, und wie es so ist, was den Herren interessiert, muß auch vom Hund untersucht werden! Ehe ich es verhindern konnte, rammte Tommy das dünne Drahtgitter, brach natürlich die Blütenstengel und die Knospen und zerbiß gleichzeitig einige Zwiebeln. In der wilden Verteidigungsschlacht verfing ich mich in dem Drahtgitter, flog hin und brach mir dabei zwei Rippen! Das Fazit der Tragödie: drei zertrümmerte Blütenstengel nebst verletzten Lilienzwiebeln und zwei kaputte Rippen. Aber auch Tommy bekam davon etwas zu spüren, am nächsten Tag hatte er vom Liliengift einen häßlichen Ausschlag im Gesicht. Alle Haare fielen ihm aus, und er hatte eine knallrote Fratze. Monatelang! Unser Tierarzt mußte sich sehr plagen, bis er fÜr ihn ein Gegengift fand. Ich schwor mir blutenden, Herzens: nie wieder Lilien! Die Moral von der Geschicht, * Hast Du einen jungen Hund, * Sorge Dich um Blumen nicht, * Sei froh, der Welpe ist gesund!
Samstag, September 17, 2011
Luna und Rocco können schwimen :-)
Roccos großes Interesse gilt dem Futter! Ich erinnere mich, als ich die Kleinen bei ihrer Züchterin Rafaela besuchte, da lag Rocco doch dick und breit zusammengeringelt im Futternapf komplett drin - damit nur ja kein Geschwisterchen die letzten Krümel erwischen konnte :-) Luna ist eher ein "Delikatessen-Esser" wie unsere Frieda. Sie ist mehr Gourmet, und er ist zweifellos ein glücklicher Gourmand ;-)
Donnerstag, September 15, 2011
Hunde lernen auch durch Empathie
Unter Empathie wurde früher schlicht Einfühlungsvermögen verstanden.
In der Fachliteratur liest man immer wieder, dass Hunde ein außerordentlich großes Talent zu Empathie (siehe Kasten) haben.
Neulich griff auch das wirklich gute "Hundemagazin WUFF" dieses Thema auf: "Was machst Du da?" Autorin Karin Joachim in der Ausgabe 6/11.
Ich gehe im Folgenden nur auf den Empathie-Aspekt dieses Artikels ein und bringe eigene Beispiele dazu.Heute hat dieser Begriff eine etwas komplexere Bedeutung: neben Einfühlungsvermögen ist damit auch das Erkennen und Mit-Fühlen-Können der Emotionen, Gedanken, Absichten und Persönlichkeitsmerkmale Anderer gemeint. Dafür sind "Spiegelneuronen" verantwortlich: diese Neuronen "spiegeln", sie imitieren (in abgeschwächtem Maße) im Beobachter genau die gleichen mentalen Vorgänge, die das beobachtete Wesen durchlebt. Das kann z.B. Trauer, Wut, Angst, Liebe, Schmerz, Sehnsucht oder ein Hilfsimpuls sein. Heute geht man davon aus, dass (mehr oder weniger ausgeprägte) Soziopathen an einem Mangel dieser Spiegelneuronen leiden. Diese Personen bekommen emotional nicht mit, was sie z.B. mit "Lug und Trug" anderen Menschen antun. Sie fühlen ausschließlich, was in ihnen selbst vorgeht: man findet unter ihnen deshalb viele "Loser", sie gehen menschlich und beruflich oft pleite. Empathie-starke Menschen sind dagegen meist "Winner". Wikipedia: "... Empathie (ist) eine Fähigkeit, die in nahezu allen Lebensbereichen entscheidend für den Erfolg ist. Menschen ... mit besonders ausgeprägten empathischen Fähigkeiten haben bessere persönliche Beziehungen, können sich selbst und andere stärker motivieren; sie lernen schneller und genießen ein größeres Vertrauen." Wir alle wissen, schreibt die Autorin, wie schnell unsere Hunde mitbekommen, ob wir gestresst, erfreut, traurig, erwartungsvoll oder ungeduldig sind und unsere Stimmung dann übernehmen. "Britische Forscher fanden 2008 heraus, dass Hunde besonders häufig (in 72% der Fälle) von gähnende Menschen zum Mitgähnen gebracht wurden, während Menschen andere Menschen nur in 45-60% der Fälle zum Gähnen animierten. Auch dies wieder ein möglicher Beleg für die unbedingte Fähigkeit unserer Hunde zur Empathie, besonders uns Menschen gegenüber." Erstaunlich ist, schreibt die Autorin weiter, dass Hörstörungen des Hundes mit einem Verlust gerade des empathischen Einfühlens in Andere einhergeht. Ich kann aus eigener Erfahrung bestätigen, wie wichtig akustische Signale sind: Frieda schläft meistens oberhalb meines Kopfes auf dem Kopfkissen. Ich habe mehrfach experimentiert, wie weit sie im Tiefschlaf auf meinen Atem reagiert: ich atmete laut, lang und tief ein - und unmittelbar unterbrach Frieda ihren leisen und sanften Atemrhythmus, um auch tief, laut und lang einzuatmen - und das ohne wach zu werden. Atmete ich dagegen ganz leise lang und tief ein, dann "spiegelte" sie meinen veränderten Atemrhythmus nicht. Dieses subtile Wahrnehmen von menschlichen "Stimmungen" verschiedenster Art ist offensichtlich tief im neuronalen Instinktbereich des Gehirns verankert. Unsere Bulldogs lernten von Stu und mir Dinge und Menschen zu lieben oder zu meiden, allein indem sie unsere Gefühle - oder uns oft nicht bewußte Mimik, Gesten, Atemveränderungen oder "Bauchgefühle" - durch ihre Spiegelneuronen mitempfanden und übernahmen; man kann auch sagen sie lernten daraus. Der Instinkt der Hunde, manche Menschen als bedrohlich zu erleben und diese dann drohend fernhalten zu wollen, das ist wahrscheinlich auch ihren Spiegelneuronen zu verdanken: unsere Hunde spiegeln nur die in diesen Menschen vorhandene latente Aggression!
Zitat: "Der Hund ist der sechste Sinn des Menschen." (Christian Friedrich Hebbel)
Dienstag, September 13, 2011
Heute schreibt Gastbloggerin Isabelle Borgert Spaß im Oderbruch und südlich davon
Hi Leute, hey, Dicki kann wieder hören, die Ohrentzündung ist weg! Und Willy kann auch wieder hören,... mein Pony natürlich, denn bei Herrchen (Willi) schlagen die Tropfen für´s Ohr nicht an, sagt Frauchen!
Willy ist ja mein Freund, und so macht er mir vieles nach... gibt ja auch ein Leckerli! Allerdings wollte er heute nicht Springen und ist immer ordentlich um das Hindernis rum gelaufen, aber egal. Jedenfalls haben wir echt viel Spaß dabei. Nun gehen wir Schwimmen, damit sich die "Dicke" auch mal bewegt (nicht Frauchen, Pine ist gemeint - hihi). Liebe Grüße von uns, Euer Urlaubs-Dicki 26.8.2011, Bulldogge Aggippina, genannt Pine, mailt: ....wenn schon Dicki meint, seine Urlaubsstories preis zu geben, dann ich ja wohl auch! Anbei MEINE Bilder von meiner Cousine Malou und mir! Keine Sorge, wir sind ja nicht so richtig verwandt, aber eigentlich ja auch doch??? Wie auch immer, mein Urlaub mit Frauchen bei ihrer Schwester war jedenfalls toll. Ich habe Malou beigebracht, wie man "auf das Haus aufpasst". Cool, Malou hat mit mir sogar eine Frau vom Hof vertrieben, die mit so einer Hunde-Fuß-Hupe meinte, uns belästigen zu müssen... Wir Mädels sind echt unschlagbar.
Ich habe heute Willy erzählt, dass Malou fast so groß ist wie er ... ob er denkt, meine Freundin ist ein eseliger Hund? Wir werden es sehen und ich berichte natürlich! Gruß, Eure Pine-Emmi-Alma Borgert 3.9.2011, Bulldog Caligula, genannt Dicki, mailt: Hi Leute, beinahe hätte ich vergessen, Euch meinen üblichen Wochenend-Gruß zu senden, aber das schöne Wetter lässt mich nur unterwegs sein - echt keine Zeit!
Pine haben wir nach einer kleinen Runde wieder ins Auto gebracht - Frauchen glaubt, sie hat sich die Blase verkühlt, jedenfalls ist sie irgendwie schnell müde (ich kann zwar keinen Unterschied zu sonst erkennen, aber wenn Frauchen meint...). Meine Aufgabe war es, ins Schilf zu gehen und Waschbären oder Ähnliches aufzustöbern. Komisch, heute war keine Ente weit und breit zu sehen (Frauchen meint, dass Duggy aus dem Himmel alle vorgewarnt hat). Ich bin jetzt jedenfalls hundemüde. Nun schauen wir mit Herrchen und Frauchen das Quiz der Tiere (wir natürlich mit Herrchen, denn Frauchen muss heute aufs Hundesofa ausweichen, oder seht Ihr noch einen freien Platz für sie?).
Ach - und stellt Euch vor: Wir haben noch ein Kücken bekommen! Schneeweißchen, unser weißes Seidenhuhn,
will so kurz bevor es kalt wird tatsächlich noch ein Kücken groß ziehen...
Und: Wenn Ihr mich fragt, ist das eine Meerschwein entweder überfressen, oder meerschwein-schwanger!
Herrchen hat schon ein riesen Donnerwetter losgelassen bei Frauchen.... 11.9.2011, Bulldog Caligula, genannt Dicki, mailt:
Hey Leute, wo bleiben die Würstchen.........??????????????????????
Ich habe ein aufregendes Jagdwochenende hinter mir - Herrchen und ich sind heute früh erst um 02.00 Uhr nach Hause gekommen. Eben wollte ich nicht mit - ich werde mit den Mädels den Sonntag-Abend-Heul-Film gucken! In diesem Sinne eine schöne Woche, Euer Caligula Pine ist nicht so schwer krank, wie dachten. Alle Tests und Untersuchungen sind negativ - aber was hat sie bloß? Spinnt die vielleicht rum? Gestern war sie mit Herrchen und Frauchen zum Nachbardorffest. Frauchen musste mit ihrem Chor singen und Pine hat zugehört. Das ist nichts für mich! Herrchen sagt immer, ich fresse alle Leute auf... hihi! Schmecken aber doch gar nicht!
Lieber Dicki! Alle wir LeserInnen gratulieren Dir von Herzen und mit vielen Würstchen in den Gedanken.
Schaffst du sooo60oooo viele? ;-)
Ansonsten: Mach weiter so; du bist einfach nur herrlich :-))) Und: "Waidmanns Heil!" C.S.D. -
Sonntag, September 11, 2011
Heute eine Mail von Gastbloggerin Isabelle Borgert
Des Bulldogs Urnatur,
oder "Was wollen wir denn nun?"
Pferd, Hund und zwei Hasen haben übrigens kranke Ohren, wobei Dicki eine bakterielle Ohr- Entzündung hatte und die anderen Milben - der Pflegeaufwand ist bei so was enorm, vor allem sind diese Ohrentzündungen mit echt bösen Schmerzen verbunden, wie wir ja nun bei Dicki erlebt haben: Kurzum - alle wieder geheilt, Dicki-Mann kann wieder hören - seine agressive Grundstimmung ist weg und er ist wieder der alte. Pine und ich waren ja eine Woche im Süden unterwegs. Sie war toll, und sie hat den Deerhound meiner Schwester auf Touren gebracht. Bei Reisen ist sie die unkompliziertere von Beiden. Dicki war mit Willi und den anderen hier und hat jeden Tag sein Jagderlebnis genossen - Rehhirn und Auge sind seine Delikatesse - was ist aus meinem Dicki geworden???
Mit Freude schaue ich mir Dicki an, der sicherlich körperlich noch leicht im Sommer bei Hitze eingeschränkt ist, aber ein Wahnsinnshund auf dem besten Weg zurück zu dieser schönen Ur-Rasse. Auch Pinchen (Nothündin aus dem Tierheim) ist mit diesen schrecklichen Kreaturen nicht vergleichbar - ein Glück! Ein paar Gedanken von mir - vielleicht für den Blog geeignet, wenn auch recht offen dargestellt!
Seit sechs Jahren lebt Caligula nun schon bei uns: Ein Wunsch meines Mannes - nicht meiner! Ein Hund dieser Rasse? Was sollte ich mit sowas? Der Anruf bei der Zuchtwartin des VDH: ich bekam die Auskunft, dass das kein Hund für mich sei, denn mehr als SITZ könne man den Bulldoggen nicht beibringen. Und im 1. Stock wohnen? Treppen? Bei so einem Hund?
Und dann kam Rafaela ins Spiel - und mein Dicki! Von der Rasse keine Ahnung, fühlte ich mich gleich zu ihrer offenen Art hingezogen - und als die Welpen da waren, war mein Lieblingshund gleich für mich reserviert - schön, den eigenen Welpenhund mit jedem Tag begleiten zu dürfen. Als Dicki dann mit 10 Wochen bei uns einzog, erhielt er das Programm, was jeder andere Hund in meiner Familie erhalten hat: Konsequente Erziehung, Ausbildung - und wenn man mal einen Jagdhund hatte, dann bleibt die Fährtenarbeit nicht aus - auch nicht mit einer Bulldogge! Klein Dicki wuchs mit in meiner (Polizei-)Dienststelle auf und genoss recht schnell die eine oder andere Unterrichtsstunde mit den Diensthunden: Unterordnung, leichter Schutzdienst, Frauchen bekanntlich Langstreckenläuferin - also kleine Jogging-Einheiten inklusive!
Etwas Anderes ist schon schwieriger zu handhaben: Sein Schutztrieb! Die Gene einer Bulldogge sind nun mal alte Kampfgene - das darf man nicht vergessen! Ein Bullenbeißer hat keine Zeit zu überlegen oder auf das Kommando seines Herren zu warten: Er handelt! Caligula ist ein typisches Beispiel dafür, wie diese Rasse tatsächlich ist (oder sein kann), wenn sie nicht inzwischen gedanklich und tatsächlich bei den Menschen (und bei vielen Züchtern) zu einem faulen Fleischklops verkommen wäre. Hat sich jemand mal gefragt, wie sich Bullenbeißergene bei so viel Masse ausleben sollen? Angeblich hat die Rasse keinen Jagdtrieb. Stimmt, denn eine Bulldogge ist kein Jagdhund - aber er bleibt als Hund genetisch ein Raubjäger. Caligula geht voll und ganz in der Jagd auf - Fährten sind seine Leidenschaft - allerdings muss man ihn gut beherrschen, denn hier kommt der Bullenbeißer durch: Er schaffte es vor einiger Zeit, eine Wildschweinrotte aufzumischen und griff gnadenlos an. Was wollen wir denn eigentlich? Ebenso kann man an Dicki ein vollkommen sauberes und natürliches Rudelverhalten beobachten: Bei jedem Neuzugang organisiert er die Rangfolge nach ihm neu: Leider musste auch sein Freund Duggy dieses merken - ihm böse zu sein, ihm "Schuld" zu geben, ist eine Vermenschlichung im Umgang mit dem Tier - hätte er Duggy töten wollen, hätte er dieses getan.
Wir Halter sind dafür verantwortlich, unseren Hund genau einzuschätzen. Wie kann ich einem Hund beibringen, auf Haus und Hof aufzupassen, und gleichzeitig soll dieser Hund alle Gäste freundlich ertragen? Geht einfach nicht. So wird Dicki bei Besuch regelmäßig in Sichtweite angebunden - auch hier wieder: Eine Bulldogge hat kaum Drohgebärden - wofür auch, denn die Gene sprechen für sofortiges Agieren. Unser Dicki ist ein wirklich gelungenes Exemplar, wenn es darum geht, die tolle Rasse wieder lebenswert zu züchten. Mir ist es wichtig, dass auch die Halter wissen, welche Verantwortung sie tragen, wenn sie sich so einen Hund anschaffen. Entweder ich entscheide mich für eine übertypisierte Qualzucht, dann habe ich nicht die eine oder andere Schwierigkeit in der Erziehung und Ausbildung. Entscheide ich mich aber für so einen "Dicki", dann muss ich mich umso intensiver damit auseinandersetzen, welche Urgene diese Rasse hat. Caligula scheint sicherlich auch ein extrem urwüchsiges Exemplar seines Wurfes zu sein - aber für mich bringt er all diese Eigenschaften hervor, die ich bei einer VDH-Bulldogge vermisse.
Anmerkung: Caligula ist einer der Stars dieses Blogs. Alle Geschichten von und über ihn finden Sie im "Inhaltsverzeichnis Gastblogger", (siehe Referenzspalte rechts) unter Isabelle Borgert. C.S.D.
Freitag, September 9, 2011
Heute erzählt Gastblogger Mike Hünting Vegas :-)
Eine Freundin habe ich auch schon: Gerda, eine kleine (heißblütige) Terrierdame aus Spanien. Mit der macht Spielen richtig Spaß und sie beschützt mich sogar, wenn mir mal jemand ans Leder möchte.
Aber das Leben ist auch bei mir nicht immer eitel Sonnenschein. Einmal die Woche muss ich zur Hundeschule. In meiner "Klasse" sind ein Münsterländer, eine Australian-Sheppard-Dame, zwei Beagle-Brüder - und seit kurzem auch die Englische Bulldogge Coco. Sie ist zwar schon älter, ich versteh mich aber trotzdem ganz gut mit ihr.
Beim Tierarzt war ich auch schon. Der hat mich geimpft und genau gemustert. Als der meine Nase gesehen hat, ist der Bursche total ausgeflippt. Er hätte schon viele Bullys gesehen, aber niemanden mit so einer schönen Nase. Und generell würde ich mit meinen mittlerweile 15 Kilo eine sehr gute Figur machen. Wobei ich sagen muss, dass die gute Figur nicht von ungefähr kommt. Auch ich muss mich mit Laufen und Spielen fit halten. Sogar erste vorsichtige Schwimmversuche habe ich schon unternommen. So, mehr berichte ich dann beim nächsten Mal, denn ich werde nun einem weiteren Hobby von mir nachgehen: Schlafen... Gruß, Vegas
Mittwoch, September 7, 2011
Schöne aktuelle Fotos von vier "Frieda Enkel-Bulldogs" :-)
************ Andrea Paatsch, glückliche Besitzerin der Schwestern Helene und Jacki, schreibt:
************ Auch Melanie und Christoph Hentschel schickten schöne neue Fotos ihres Gespanns "Indy und Lilly" :-) Indy ist Wurfbruder von Helene und Lilly ist Wurfschwester von Jacki :-)
Der Welpenschädel muß auch eine, im Verhältnis zum Kopf, lange Nase haben. Mit dem genetisch angelegten Breitenwachstum seines Schädels hält das Wachstum des knöchernen Nasenrückens nämlich nicht mit. Ein Welpe mit sehr kurzer Nase behält deshalb als ausgewachsener Bulldog eine viel zu kurze Nase - mit den bekannten Atmungsbehinderungen als Folge. Ähnliches gilt für die Nasenlöcher. HIER 2 Fotos von Indy als Welpe und Indy mit 1 Jahr. Der Rüdenkopf braucht übrigens bis zu 2 1/2 Jahren, um voll entwickelt zu sein. Der Hündinnenkopf ist in der Regel mit 2 Jahren ausgewachsen. Wer mehr darüber wissen möchte: Ausführlich auf die optimale Kopfentwicklung des Bulldogs bin ich im Beitrag vom 29. November 2007 eingegangen.
Montag, September 5, 2011
Heute ein Beitrag von Gastblogger Stu Savory Sonias Geschenk: mein Brillenträger
U nser gute Freundin Sonia sah mich mit meinen zwei Brillen herumfuchteln und frug, warum ich zwei habe anstatt einer Gleitsichtbrille. Nun, ich brauch eine Brille für die Fernsicht (z.B. fahren), keine für die mittlere Entfernung und eine Lesebrille. Der Optiker bot mir zwar eine Gleitsichtbrille zur Probe an, aber für´s Motorradfahren taugt sie nicht. Wer will schon beim Motorradfahren den Tacho sehen? ;-) Nein, ernstaft, der Kopf schwingt etwas im Luftstrom, und somit ändert sich ständig den Fokus: mit einer Gleitsichtbrille sieht man deshalb mehr oder weniger unscharf. Ergo, zwei Brillen zum Wechseln. Und weil ich immer auf der Suche war, wo sich die andere Brille sich gerade befand, schenkte die aufmerksame Sonia mir zum Geburtstag eine Brillenstand; als Bulldogfan, die sie ist, selbstverständlich im standesgemäßen Format einer Bulldogge.
Samstag, September 3, 2011
Heute eine Mail von Gastbloggerin Zsuzsa Feldenkirchen
Gratulation! (siehe Beitrag unten :-)
und über das Welpen-Knabbern
Aber ein Geheimnis kannst Du mir bitte verraten: Mami schimpft immer mit mir, wenn ich die Möbel anknabbere. Sie sagt, sie sperrt mich aus (natürlich tut sie das nicht, sie kann meinem Verzeih-mir-Blick nicht widerstehen), aber sie ärgert sich sehr. Sag mal Papa, hast Du auch alles angeknabbert, als Du noch ein Welpe warst? Feiert Ihr heute schön und auch liebe Grüsse an Mama Käthchen, Schwesterherz Tahila, und an den Kater auch! (Stell Dir mal vor: die doofen ungarische Katzen aus der Nachbarschaft laufen vor mir weg, sie wollen gar nicht mit mir spielen, sie verstehen mich überhaupt nicht, blöd nicht war?)
Meine Antwort: Liebe Zsuzsa, Rafaela hat Dir sicher schon so ziemlich alles zum "Knabbern" erzählt. Deshalb jetzt nur noch meine persönlichen Erfahrungen damit.
Frieda hatte eine ganz ungewöhnliche Lösung gefunden, doch an Schuhe zu gelangen: sie zog meinen Designer-Puppen die Lederschuhe aus - richtig vorsichtig löste sie dazu deren Schuhriemen - und dann wurde diese Schuhbeute mit richtigem Stolz zerkaut! Ich glaube, das war ihr bewußter Ersatz für MEINE Schuhe, denn die hatte ich ihr, nachdem zwei davon im Flur ihr Opfer geworden waren, streng verboten. Ich war fasziniert, wie sie das "Konzept Schuh" verstanden hatte. Ansonsten ging sie außer an den alten Gürtel nie an etwas ran.
Deshalb kamen BEIDE, wenn weder Stu noch ich im Haus waren (bis Kosmo 1 Jahr alt war) in die Küche: bei offener Tür, aber hinter eine Kindersperre. In der Küche lagen für Kosmo immer leere Wasserflaschen aus Plastik am Boden, die er mit lautem Getöse und viel Eifer nur so herumwarf und bekaute. Alleine hätte ich Kosmo natürlich nicht in die Küche sperren dürfen, solch eine "Benachteiligung" hätte er nicht verstanden, sie hätte ihn womöglich nachhaltig verstört. Sein Knabbertrieb beschränkt sich heute auf Eßbares (und auf Stöcke ;-) Sein Lieblings-Kau-und-Schleuderspielzeug ist immer noch ein abgeschnittenes Jeansbein mit einem Knoten drin. Genial findet er das! Vielleicht hilft Dir dieser kleine Erfahrungsbericht weiter. Liebe Grüße, Cornelia
Donnerstag, September 1, 2011
Geburtstagsgrüße :-)
Satchmo wird heute 10 Jahre alt. Junge, wir gratulieren Dir von Herzen!
Wir verdanken indirekt Satchmo (FCI) all die wunderbaren "Georgshof"-Bulldogs, denn Rafaela Schuda litt mit ihm in seiner Atemnot mit. Gleichzeitig wuchs in ihr der Zorn auf die Züchter, die dies bei Satchmo und vielen anderen Bulldogs zu verantworten haben. Ihr Entschluß stand fest: "Das kann man besser machen!" Sie züchtet seitdem selbst - und sie macht es besser! Viel besser! Satchmo ist ein Spaßvogel, er will sich immer zwischen den Beinen von z.B. auch nettem Besuch "einparken". Er ist quietschfidel seit er nach seiner frühen Gaumensegel-Operation Luft bekommt. Danach wurde er auch nie mehr krank. Mehr über diesen Schalk Satchmo können Sie im Beitrag vom 18. 1. 2008 lesen. Beebob wird heute 8 Jahre alt. Väterchen, wir gratulieren Dir auch von Herzen!
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