Tiere als Spiegel der Seele und Sinnbild der Kultur
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Spinne


Zum Symbol, zum Sinnbild gewordene Eigenschaften

  • Die Spinne erzeugt einen Faden, aus dem sie sich ein Netz webt. Dies ist ihr symbolprägendes Element. Ihr Netz wird einerseits positiv als das Netz gedeutet, das die Welt erschafft und zusammenhält, andererseits aber auch negativ als todbringendes Fangnetz.
  • Die Spinne webt ihr Netz als Informationssystem, sie spürt alles, was in ihm geschieht, und das gleich an welchem Punkt des Netzes sie sich aufhält. Ihr Netz wurde dadurch symbolgebend für das Internet. Sie selbst wird dabei auch als gefräßige Beutefängerin mit den Daten sammelnden Behörden und Konzernen verglichen.
  • Das Spinnennetz symbolisiert die Welt als Maya, als die subjektive Illusion jedes einzelnen Menschen mit ihm selbst als der Spinne in der Mitte . Seine Struktur zeigt Fäden gezogen in "nichts". Diese Leerräume entsprechen in der Quantenphilosophie den Wahrscheinlichkeiten, aus denen Bewußtsein Wirklichkeit schafft.


Die Weltenweberin

Das Vermögen der Spinne, aus ihrem Leib heraus einen durchscheinenden Faden erzeugen zu können, der so lang und stabil ist, daß sie damit ganze Netze weben kann, hat die Menschen seit je fasziniert. Im Indianischen Kulturkreises wurde sie wegen dieser einmaligen Fähigkeit zum Sinnbild einer Schöpferin. In den ältesten Mythen der Hopi-Indianer heißt sie Kokyangwuti, das Spinnenweib. Der Kerninhalt dieser Mythen :

Der Schöpfer Taiowa (Geist der Sonne) hatte Sotuknang, der auch sein Neffe genannt wird, geschaffen und ihm die Aufgabe gegeben, aus der Leere die Raumzeit zu gestalten und alles das zu sammeln, das sich als feste Erde oder als Wasser offenbaren wolle. Als dies getan war, schuf Sotuknang Kokyangwuti, das Spinnenweib. Sie sollte auf der Erde als seine Helferin bleiben und dort Klang, Bewegung und Leben schaffen. "Es ist dir das Wissen, die Weisheit und die Liebe gegeben, alles, das du erschaffen wirst, damit zu segnen. Deshalb bist du hier." "Also sammelte Spinnenweib Erde und mischte sie mit der Feuchtigkeit ihres Mundes. Sie formte die Erde und bedeckte sie mit ihrem Umhang aus weißer Substanz, der die schöpferische Weisheit selbst war." (James N.Powell).

Das Spinnennetz wird hier als Sinnbild geistiger Urqualität gedeutet, die weiblich erlebt wird, da die Spinne es aus den Elementen Erde und Wasser erschafft. Wie die zum Leben notwendigen Komplementärelemente Feuer und die es ernährende Luft auf die Erde kamen, erzählen Mythen aus den Nordwesten: Die Spinne habe von der anderen Seite der Welt das Feuer geholt. Sie trug es in einem selbstgewebtem Korb auf ihrem Rücken herbei. In diesen Mythen heißt es auch, sie webte ein großes, großes Netz, das alle Dinge zusammenhält und der Erde ihre Form gibt. - Dies läßt sofort an das geographische Koordinatennetz unserer Zeit denken, und genau so an das magnetische Ernergienetz der Erde, welches Leben ermöglicht. Das Spinnennetz als wundervolles Symbol geistiger, weiser Schöpfungsstrukturen.


Die Spinne als Kulturbringerin

Als Schöpferin der Erde hatte die Spinne im Indianischen Kulturkreis auch eine weitergehende Bedeutung als Kulturbringerin. Davon erzählt die Traumfänger-Legende der Sioux. Der Inhalt:

In einer früherer Zeit stand ein Medizinmann der Lakota auf einem hohen Berg, er war auf Visionssuche. Da erschien ihm Iktomi, der große Spinnengeist. Der begann ein wunderschönes Netz zu spinnen und schmückte es mit Federn und anderen heiligen Dingen, die der Medizinmann bei sich hatte. Er sprach dabei über alle Phasen des Lebens, vom Säuglings- bis zum Greisenalter und all den Aufgaben, die es dabei zu bewältigen gelte. Er sprach über all die schädlichen und all die helfenden Kräfte, die den Menschen in ihre Richtung ziehen wollen. Er sprach von der Harmonie der Natur und dem Großen Geist. Iktomi hatte sein Netz in einen kreisrunden Weidenkranz gewebt, aber im Mittelpunkt ein Loch gelassen. Er wies den Medizinmann an alle guten Kräfte, Träume und Visionen in diesem Netz zu fangen, und alle schädlichen durch das Loch herausfallen zu lassen.

Der alte Medizinmann teilte Iktomis Geschenk mit seinem Volk. Ich möchte sagen mit der ganzen Welt, denn solch ein Traumfängernetz gibt es heute überall zu kaufen. Viele Menschen hängen es über ihr Bett oder ans Fenster.

Die Spinne erscheint in dieser Legende als Gestalt des archetypischen Tricksters, des Kulturheros und Helfers. Die Indianer wußten auch Wichtiges über den nicht nur symbolischen Nutzen eines Spinnennetzes: sie legten es auf offene Wunden, denn es fördert die Wundheilung. Heute weiß man, dass es antiseptisch wirkt und Wundwasser aufsaugt und schließlich vom Körper absorbiert wird. Ein Wunderwerk aus Proteinfäden, das auch heute noch nicht ganz verstanden wird.


Die Schicksalsweberin

Ganz anders als in den indianischen Mythen tritt die Spinne in den europäischen auf. Sie erschafft hier nicht die Erde - und das Leben auf ihr - in seiner Ganzheit, sondern verantwortet nur jedes einzelne menschliche Schicksal. In den germanischen Schöpfungsmythen tritt sie antropomorph auf, sie spinnt ihre Fäden als die dreifache Große Mutter, versinnbildlicht in den drei Nornen:

Die erste Norne, Urd, beginnt den Lebensfaden eines Menschen zu spinnen. Ihr Name Urd bedeutet Erde, aber auch Wurzel; ("ur/ar/er": Ursprung, uralt, archaisch, Arche, Archiv, Erster). Die zweite Norne, Werdandi, webt das Lebensmuster, das Schicksalsnetz des Menschen aus diesem Faden. Ihr Name Werdandi bedeutet werdend, (altengl. "wyrd": Schicksal). Da in dieses Netz das gesamte Lebensschicksal eines Menschen eingewebt wird, läßt sich aus ihm natürlich auch die Zukunft ablesen. Dies Bild gibt uns ein Gefühl dafür, wie sehr sich die damaligen Menschen einem vorbestimmten Schicksal ausgeliefert sahen. Die dritte Norne, Skuld, schneidet den Lebensfaden durch. Sie ist die Todesgöttin. Von ihrem Namen Skuld leiten sich die Worte Schuld, Kult, Kultur und auch Schädel (scull) ab. Sie war namengebend für die Skalden. Diese alten Schamanendichter waren ihre Priester. In diesem Zusammenhang wird deutlich, wie sehr Kulturen auch, oder sogar wesentlich aus dem Bedürfnis geboren und gestaltet werden, eine Erklärung, eine Hilfe zu finden, um mit dem Phänomen des Todes fertig werden zu können.

Im griechichen Pantheon hat Athene die Rolle der göttlichen Spinnerin übernommen, die Spinne ist ihr Totemtier. Athene galt weniger als Schicksalsgöttin, sondern vielmehr als die Göttin des Geistes und der Kultur. Ich möchte deshalb hier schon den Beginn des kulturgeschichtlichen Prozesses ansetzen - bis hin zur Demokratie und zur Psychoanalyse - den einzelnen Menschen selbst als den Weber/Mitweber, seines Schicksalmusters zu sehen.

In der Indianischen Kultur wurde das Spinnennetz zum Symbolträger für die Welt, im alt-europäischem Denken wurde der Spinnfaden zum Sinnbild eines Einzelschicksals in seinem eigenen Lebensnetz. Dieser unterschiedliche Ansatz - das Ganze / das Einzelne - charakterisiert bis heute diese Kulturen. Einerseits das Indianische Denken: "Der Mensch schuf nicht das Gewebe des Lebens, er ist darin nur eine Faser. Was immer ihr dem Gewebe antut, das tut ihr euch selber an." (Chief Seattle, 1786 - 1866). Und andererseits europäisches Handeln nach dem alten biblischen Motto "Machet euch die Erde untertan", welches zum Alibi für jede Ausplünderung und persönliche Gier wurde - mit der Konsequenz jetzt vor dem Todesabgrund einer zerstörten Umwelt zu stehen. Rettung bringt nur die Rückbesinnung auf das Ganze, das Spinnennetz, das alle Lebensfäden zusammen hält und damit überleben läßt.


Das tödliche Fangnetz

In der europäichen Kultur wurde nicht nur der einzelne Spinnenfaden als Symbol des Schicksalsfaden eines Einzelnen bedacht, auch das Spinnennetz war präsent, aber nur als Angst und Schrecken auslösendes Fang-Werkzeug. Sie spinnt es um Beute zu machen. Die Menschen nahmen es als Vorbild für Fischernetze, Siebe, Seile, Fangnetze jeder Art. Die Ambivalenz der Menschen Lebendiges zu fangen, zu töten und zu essen zeigt sich in ihrer Ambivalenz dem Spinnennetz gegenüber. Tod und Töten war nötig, aber zugleich verstörend - da es ja auch einen jeden selbst betraf. Der an sich schon angstmachende Aspekt des Fangnetzes, ganz konkret betrachtet, wird von der Spinne durch ihr Fress- und Paarungsverhalten noch potenziert: Wer sich darin verfängt, wird von ihr umklammert und ihm wird das Leben bei lebendigem Leibe ausgesaugt. Außerdem verspeist sie gelegentlich nach der Begattung ihr Männchen. Diese Verhaltensweisen ließen sie zu einem Monster, zum Inbegriff des Schreckens und der Todesangst werden. Sigmund Freud deutete die spontane Angst, die manche Menschen vor Spinnen haben, als Angst vor einer übermächtigen, im übertragenen Sinn kastrierenden Mutter; das Weibliche als das alles Verschlingende im Symbol der Spinne.

J.R.R.Tolkien beschreibt die Riesenspinne "Kankras" in seinem modernen Mythos "Der Herr der Ringe" als Ausbund ekelerregender, stinkender, gefräßiger, dunkler und bösartiger Schwerfälligkeit. "Sie diente niemandem außer sich selbst, trank das Blut von Elben und Menschen, aufgedunsen und fett geworden bei endlosem Brüten über ihren Schmäusen, Netze aus Schatten webend. Denn alle Lebewesen waren ihr Nahrung und ihr Erbrochenes Dunkelheit... Doch keiner vermochte wie sie, Kankra, die Große, die unglückliche Welt zu plagen." Die Riesenspinne ist zugleich Tod, Krankheit und Irrsinn. Ihr Netz sind die Dunkelheiten, die Dämonen der Seele der Welt.

Betrachten wir aber das Spinnennetz abstrakt und in einem den Fess-Aspekt unterordnendem Zusammenhang, erleben wir sehr Befreiendes - denn in allem steckt auch die Potenz seines Gegenteils. Und damit sind wir beim Internet und der Quantenphysik.


Das Spinnennetz als Verbindungssystem und Weltmodell

Ein Netz ist zum Fangen, zum Festhalten da. Es besteht aber selbst nur aus Verbindungen. Diese Struktur ließ es zu einem Symbol unseres Kommunikationszeitalters werden: es wurde zum Vor- und Sinnbild für dynamische nichtlineare Kommunikation, für das "World Wide Web" (Weltweites Netz), das "Internet" (Verbindungsnetz). Im Grunde funktioniert dieses Informationssytem gleichartig wie das Spinnennetz: an jeden Punkt dieses Netzes kann die Spinne - wie der "User" (Benutzer) - erfahren, was an jeder beliebigen anderen Stelle des Netzes geschieht oder geschah, "eingegeben" wird oder wurde. Statt einer Fliege oder anderer Spinnennahrung handelt es sich im Internet um Informationen beliebiger Art.

Das Denkmodell einer vernetzten, und nicht mehr das einer linear-kausalen Welt, läßt uns Systemprozesse, wie zum Beispiel das Wettergeschehen oder auch seelische Entwicklungen, beschreiben und manchmal sogar verstehen. Und noch tiefgreifender: Der bedeutende Quantenphysiker Hans-Peter Dürr (1929 - 2014) sagt 2006 in einem Vortrag über seinen Lehrer Werner Heisenberg (1901 - 1976) und dessen Erforschung kleinster Teilchen: "... die Unschärfe (zwischen Ort und Impuls) erzwang letztlich eine radikal neuartige Deutung der Wirklichkeit, die als 'Kopenhagener Deutung der Quantenmechanik' (1927) bekannt ist. Letztlich spiegelt diese Unschärfe eine prinzipielle Ganzheitlichkeit der Wirklichkeit wider. Wirklichkeit lässt sich strenggenommen nicht mehr als dingliche Wirklichkeit, als Realität deuten. Die ontische Vorstellung der Welt, die letztlich mit der Frage beginnt 'was ist, was existiert', muss aufgegeben werden, da diese Frage ins Leere läuft. Es bleiben nur Fragen nach dem Beziehungsgefüge, 'was passiert, was bindet, was verbindet.'"

So gesehen ist das Spinnennetz ein hochaktuelles Symbol geworden - weit über das begrenzte Weltbild der klassischen Physik hinaus. Ihr Netz symbolisiert wesentliche Aspekte des Weltmodells, welche die Erkenntnisse der Quantenphysik uns zu akzeptieren lehren: das Universum ist keine reine Kette von Ursachen und Wirkungen, Raum und Zeit sind keine "a priori Bedingungen" der Existenz, sondern die Welt ist ein Netzwerk vielseitiger Bindungen und Wahrscheinlichkeiten. Unsere Sprache weiß es: Wirklichkeit ist Wirken.

Die Vorstellung, daß tatsächlich alles - wie über Netzknotenpunkte - alles beeinflußt, daß die Welt ein einziges Kontinuum darstellt, ist nur für uns westliche Menschen neu gewesen. Sie wurde schon sehr früh und sehr schön im Avatamsaka-Sutra-Mythos des Mahayana-Buddhismus formuliert. Dort heißt es von Indras Netz: "Im Himmel von Indra sei ein gigantisches Netz, das in jedem seiner Knotenpunkte eine spiegelnde Perle in sich trägt. Durch die Spiegelung ihrer unmittelbaren Nachbarn spiegelt jede Perle die Unendlichkeit aller Perlen in den äußersten Räumen des Gesamtnetzes, weil jede Perle das Spiegelbild ihres Nachbarn in sich trägt."

Man kann die Wirklichkeit in diesem Verständnis auch so formulieren: Jedes spiegelt Alles in sich, und Alles Jedes. Oder spirituell: Schöpfer und Schöpfung sind eins. Oder religiös: Gott erfährt sich in seiner Schöpfung selbst. Oder schmunzelnd: Spinnen ist der Normalzustand :-)


Spinne und Spinnenfutter sein

Das Internet hat seine eigene Wirklichkeit, wir nennen sie virtuellen. Sie ist ein mehr oder weniger phantastisches Abbild derjenigen, in welche sie eingebettet ist, nämlich der realen menschlichen. Wir sind die Spinnen, die es weben. Die Sozialen Netzwerke lassen sich wiederum sehr gut als eigene Netze im Netz mit jeweils eigenen Spinnen darin begreifen. Die "Großen Spinnen" dieser Netze sind die mächtigen Datensammelkonzerne wie z. B. Google - und in Diktaturen verschiedenster Spielart sind es die Herrscher. Hier "frißt" wie z. B. in China der Staat persönliche Daten um "Wohlverhalten" zu erzwingen und "Ungehorsam" zu sanktionieren.

Besonders riesige Spinnen im Internet sind die Betreiber Sozialer Netzwerke. Diese sammeln vorwiegend mehr oder weniger persönliche Daten, um sie zu verkaufen. Netzwerke wie Facebook machen ihre Nutzer glauben, sie seien die "glücklichen Spinnen", die sich frei zu ihrem Informationsnutzen im Netz bewegen. Das stimmt ja - aber zugleich ist jeder Nutzer mit seinen direkten und indirekten Daten ein "Spinnen-Fressopfer" desjenigen, der seine Daten zu eigenem Vorteil nutzt. Und das wird gerne bagatellisiert oder verdrängt. Ich möchte sagen, jeder Internetnutzer ist Spinne und Spinnenfutter zugleich - ob er will oder nicht.

Dabei läßt sich nicht generell das Spinnesein oder das Spinnenfuttersein ethisch oder moralisch bewerten, es kommt jeweils auf die Ziele des Einzelnen oder einer Gesellschaft, Partei oder Behörde an, mit denen jeder davon im Internet unterwegs ist, und zu welchem Zweck er seine Datensiebe justiert. Der Sinn des Internet - wie der Sinn des Spinnennetzes - ist etwas einzufangen, Insekten oder Menschen, Wissen und Daten, um davon in irgend einer Weise, die je nach Perspektive als "gut" oder "böse" verstanden werden kann, zu profitieren.

"Fact or Fake" ist ein großes Schlagwort unserer Zeit geworden. Grundsätzlich kann alles ins Netz gestellt und dort von jedermann konsumiert werde. Geheimes oder Geheim-bleiben-sollendes wird früher oder später ins Licht des WWW gerückt, deshalb ist es ja auch besonders in autoritären Staaten verboten oder eingeschränkt. Ich erlebe es als im Grunde positiv, dass auch Lügen, Verschwörungstheorien und Spinnereien im Internet erscheinen, diese Infos zeigen eine "gefühlte Wahrheit", so wie der Wetterbericht auch "gefühlte Temperaturen" anzeigt. Betrachte ich eine Gesellschaft so wie einen Einzelnen, dann zeigen sich ihre Schatteninhalte, wie C.G. Jung sie definierte, durch das Internet plötzlich im Licht. Und bei Licht betrachtet zeigen sich Wege und Chancen damit umzugehen.

Faszinierend ist für mich der altindische Ansatz, in dem es nicht um "Wahrheit", um Fact or Fake, um Licht und Schatten geht, sondern um die Wirklichkeit an sich: Die Welt wird als Illusion erkannt, als das subjektives "Maya", da jeder Blick auf sie relativ ist in Bezug auf den inneren wie äußeren Standpunkt des Blickenden. Ich möchte kurz näher darauf eingehen, denn ich empfinde diesen Erkenntnisansatz als sehr aktuell.


Maya, Lila und das Spinnennetz

In der indischen Mythologie wird Gott - Brahman - zur Welt, wodurch diese wiederum zu Gott wird. Der Physiker und Autor Fritjof Capra (geb. 1939) erklärt den Schöpfungsprozess, wie er im Rig-Veda erzählt wird, in seinem lesenswertem Buch "Das Tao der Physik" so: "Diese schöpferische Tat des Göttlichen heißt Lila, das Spiel Gottes, und die Welt wird als Bühne dieses göttlichen Spiels gesehen." Zum Wort "Lila" fällt mir sogleich "Leila, Leela", die Nacht ein. "Lila" und "Leila" haben den gleichen Wortursprung. Mit "Lila" begegnen wir Goethes poetischer Formulierung des Schöpfungsprozesses: "Die Mutter Nacht, die sich das Licht gebar" (Faust I).

Im Licht seines Bewußtseins manifestiert jeder Mensch, ja jedes Bewußtsein die Wirklichkeit als "Maya", als sein individuelles Abbild von ihr. Fritjof Capra beschreibt es so: "Maya bedeutet nicht, daß die Welt eine Illusion ist, wie oft fälschlicherweise behauptet wird. Die Illusion liegt lediglich in unserer Betrachtungsweise, wenn wir denken, daß die Formen und Strukturen, Dinge und Vorgänge um uns herum Gegebenheiten der Natur sind, anstatt zu erkennen, daß sie Begriffe unseres messenden und kategorisierenden Verstandes sind. Maja ist die Illusion, diese Begriffe für das Wirkliche zu halten, die Verwechslung der Landkarte mit dem Land." Ein indisches Symbol für "Maya", das subjetive Bild der Wiklichkeit, ist das Spinnennetz mit der Spinne in seiner Mitte, welche durch ihre Schöpfungskraft "Lila" ihr eigenes Netz, eben ihre eigene Maya-Illusion der Welt webt.

Das Spinnennetz ist symmetrisch und radial angelegt, es gilt deshalb als Sinnbild der kosmischen Ordnung. Die Körperform der Spinne bildet eine 8. Ihre acht Beine, jeweils rechts und links zwei nach vorne und zwei nach hinten gehalten, potenzieren diesen optischen Eindruck der 8. Die liegende 8 ist das Unendlichkeitssymbol, die Lemniskate. Im Zentrum des Netzes, das die kosmische Ordnug symbolisiert, liegt also dieser Unendlichkeitsschlüssel als Wesensmerkmal des Ganzen. Die Spinne wird die Weberin genannt, die diese kosmische Ordnung so kunstvoll in und mit unserer Sinnenwelt nachwebt, als wäre ihr Werk diese Ordnung selbst. Die Spinne selbst sitzt im Zentum, genau so, wie der Mensch sein Ich als Mittelpunkt seiner Welt, als seinen zentralen Punkt erlebt. Dieses Symbol sagt psychologisch betrachtet aus, daß sich jeder Mensch aus seinem Selbt heraus sein eigenes Modell der Wirklichkeit erwebt, das heißt erschafft, und zwar als beschränktes Abbild der unendlich dimensionierten und damit unfaßbaren Wirklichkeit an sich. Und es gibt unendlich viele Ichs, so wie dies auch die äußere Form des Spinnenkörpers (als liegende 8) symbolisiert. Lila, die Schöpfungskraft, durch die alle Mayas erzeugt werden, würde ich mit Geist, Gefühl und Willen im Zusammenhang sehen.

Vom Netz möchte ich zu meinen Gedanken über seine einzelnen Fäden weitergehen: Das Spinnennetz als Symbol der unendlich vielen Mayas, die jeweils durch Lila gestaltet werden, läßt sich als ein Netz gebildet aus Gegensatzfäden, aus Polaritäten verstehen. Diese hängen alle als "Spinnennetz" zusammen, sie beeinflussen ihre (Un-)Balancen gegenseitig. Zum Beispiel bedingte die Überbetonung des Männlichen gegenüber dem Weiblichen die Verschiebung des Schwerpunktes im Gegensatzpaar Gut-Böse zugunsten des Gesetzes als "gut" gegenüber seinem Gegensatz, dem kreatürlichem Empfinden als "böse". Dies wiederum war einer der Auslöser der Überbetonung von Herrschaft gegenüber seinem Gegensatz, dem Dienen - bis hin zur Sklaverei. Weiter läßt sich diese Kettenreaktion über das "Spinnennetz" verfolgen zum Kampf- und Totenkult gegenüber seinem Gegensatz, dem Dienst am Leben. Es lassen sich beliebig viele solcher Kettenreaktionen aufzeigen, die auch noch kreuz und quer laufen können.

Da die Spinne nicht immer nur im Zentrum ihres Netzes sitzt, sondern es auch ganz ablaufen kann, wird sie in den Upanischaden nicht nur als Symbol der "Maya-Netzweberin" beschrieben, sondern gleichzeitig auch als das Symbol des Gegenteils, nämlich der geistigen Befreiung. In der schamanischen Tradition heißt es, viele tausend Seelen, oder Geister, würden in einem Menschen wohnen. Diese Geister kann man sehr gut als "Ichs" übersetzen. Wäre sich jedes dieser Ichs darüber im Klaren, daß sein Bild der Welt "Maya" ist, aber eben nicht die Welt an sich, welche Befreiung wäre das: dann wäre unser Leben mehr Spiel statt Krieg, mehr "Lila"-gestaltet statt blutrot verletzt.


Der alte Gott und der Tod

Die Spinne galt vielfach als Orakeltier, ob sie Glück oder Unglück brachte hing vom kulturellen Kontext ab. Ein Beispiel: Im Mittelalter galt die Spinne, da sie weibliche Macht symbolisierte, als Hexentier. Nur die Kreuzspinne, da sie eben ein Kreuz auf dem Rücken trägt, galt aufgrund der christlichen Kulturdominanz als gutes Omen. Entsprechend war die gesellschaftliche Stellung der Frau im Christlichen Europa äußerst klein gehalten worden, denn ihre naturgegebene Macht galt als triebhaft und deshalb gefährlich. Zudem galten Frauen wegen ihrer vergleichsweise stärkeren Gefühlsbetontheit als zu "dumm" (Ausnahmen bestätigen die Regel) für so wichtige Dinge wie Krieg und Frieden. Ihr Wirkungsbereich war eingeschränkt auf "Kinder, Küche, Kirche".

Diese über Jahrhunderte eingespielte Abspaltung des Weiblichen ins menschlich Minderwertige und gesellschaftlich Unerwünschte führte zu weitgehendem Verlust von Mitgefühl und Instinktsicherheit bei den sich allein schon durch ihr Geschlecht machtvoll fühlenden Männern, ich möchte deren gegenpolige Selbstbeschränkung etwas spöttisch auch mit drei "Ks" charakterisieren: "Krieg, Kneipe, Kirche". Den Höhepunkt dieser Entwicklung bildete der 2. Weltkrieg. Das 1948, also drei Jahre nach Kriegsende entstandenes Gedicht "Quartär" von Gottfried Benn (1886 - 1956) bringt das tiefe Leiden an dieser entweiblichten, "verhirnten" und verfallen Welt weit ausgreifend und wie verloren zum Ausdruck. Die letzten zwei Strophen:

Riesige Hirne biegen sich über ihr Dann und Wann,
sehen die Fäden fliegen, die die alte Spinne spann,
mit Rüsseln in jede Ferne, und an alles, was verfällt,
züchten sich ihre Kerne, die sich erkennende Welt.

Einer der Träume Gottes blickte sich selber an.
Blicke des Spiel, des Spottes vom alten Spinnenmann,
dann pfückt er sich Asphodelen und wandert den Styxen zu -,
laß sich die Letzten quälen, laß sie Geschichten erzählen -
Allerseelen - Fini du Tout.

Das kirchliche Christentum war weitgehend zu exoterischer, veräußerlichter Traditionspflege vertrocknet, und die Wissenschaft erwärmte höchstens den Verstand, aber kein Herz. Der tradierte Gott des Abendlandes war zum "Alten Spinnenmann" geworden, dessen menschliches Abbild im Asphodelengrund wandert, der ein Gebiet in der Unterwelt der griechischen Mythologie ist, in der die meisten Toten als Schatten hausen, und als Schatten auch bald ins Nichts entschwinden: Hier einerseits die schattengleichen, todgeweihten Soldaten, die dem "Styx", dem Fluß zuwandern, der in der griechischen Mythologie die Welt der Lebenden von der Welt der Toten trennt. Andererseits verstehe ich darunter auch alle die Menschen, welche dieses weitgehend entseelte Zeitalter verinnerlicht haben und darunter leiden.


Vom Sinn des Leidens

Leiden hat - oder sollte die Wirkung haben - es vermeiden zu lernen, das ist für mich die Erlösungsantwort, die es in sich trägt. Aber dies zu lernen ist nicht so leicht, insbesondere, wenn es das bisherige Weltbild auf den Kopf stellt. Hier hilft die Spinne, sie hilft alle Polaritäten des Daseins als Fäden zu begreifen, die miteinander ein Netz bilden, und die sich durch diese ihre Netz-Verknüpfungen in einem Prozess befinden, in dem sich das Netz als Gesamtheit auszubalancieren versucht. Ein Beispiel:

Zur Zeit gilt fast weltweit, vereinfacht gesagt, immer noch das Primat des Männlichen gegenüber dem Weiblichem und das Primat des Materiellen (als Schatten-Eros) gegenüber dem Spirituellem (als Schatten-Logos). Vernetzt gesehen bedingen sich diese beiden polaren Ungleichgewichte und erzeugen Leiden bei Mensch und Natur. Weitere aus der Balance geratene Polaritäten hängen damit zusammen, zum Beispiel das Primat der Ökonomie über die Ökologie. Auch die Kluft zwischen Arm und Reich oder die Spannung zwischen Fremde und Heimat ist damit verbunden. Die Aufzählung ließe sich noch beliebig weiterführen. Sieht man alle diese Polaritäten als vernetzt, so wird offenbar, dass Fundamentalisten jeder Couleur, die es ja "gut" meinen, die jeweilige Polarität verstärken statt sie zu mäßigen, da sie ihren Gegenpol, den sie für jeweils "böse" halten, ausmerzen wollen, was aber nur Verdrängung oder Kampf auslöst, oder wie es heute gerne formuliert wird, eine "Spaltung verstärkt", weil sie zu Überpolarisierungen beitragen. Damit verstärken sie das innere und äußere Leiden meist nur, auch für sich selbst. Oder um weiter im Bild des Netzes zu bleiben, fundamentales Denken und Handeln bringt solche Spannungen in einzelne Fäden des Netzes, die es ernsthaft beschädigen können.

Um in einer Gesamtsituation, die ja nicht nur in sich vernetzt ist sondern immer auch mit einem "Außen", das Leiden wenigstens zu mindern, würde es helfen die jeweiligen Polarisierungen nicht wie "Hammer und Amboss" zu verinnerlichen, sondern wie eine Kompassnadel, deren Zeiger sich in der Mitte in voller Breite berühren und dann in zwei gegengerichtete Spitzen auslaufen, die sich in Frieden lassen, solange die gemeinsame Mitte erhalten bleibt. Das würde Ruhe und Stabilität ins Netz der Gesamtheit bringen, die polaren Ausschläge seiner einzelnen Fadenstränge wären sanft und weniger schmerzhaft. Sie würden das "Spinnennetz" in seinen Resonanzen nicht verreißen oder zerstören. Im Idealfall könnten die Schwingungen im kosmischen "Spinnennetz" Sphärenmusik erzeugen - so wie sich viele den Himmel vorstellen.

Europa hat aus seinen Katastrophen gelernt Leid zu vermeiden. Der Dreißigjährige Krieg (1618 - 1648) beendete im Wesentlichen den Konflikt zwischen den christlichen Konfessionen, eine Balance aus friedlicher Duldung der anderen Konfession pendelte sich ein. Nur Irland brauchte "als Nachzügler" dazu noch Zeit bis zum Ende des 20. Jahrhunderts. Der 2. Weltkrieg (1939 - 1945) beendete wenigstens für Westeuropa im Wesentlichen den Konflikt zwischen Nationen. "Nachzügler" und kleinere Rückschritte sowie "Vorreiter" gibt es der menschlichen Natur gemäß bei allen Entwicklungen. Die wachsende Globalisierung, welche wir zur Zeit erleben, läßt zwangsläufig ihr Gegenteil, den Wunsch nach Lokalisierung anwachsen, der oft als erneute Betonung des Regionalen oder der Heimat auftritt. Beide Bestrebungen müssen in Balance gebracht werden, soll der Frieden und die EU erhalten bleiben. Das oft esoterisch genannte, stetig wachsende Bedürfnis der Menschen, wieder innerlich die Beseeltheit alles Lebendigen zu erfahren, und die von immer mehr Menschen als Liebe empfundene Basis der Verbundenheit von Allem mit Allem läßt hoffen, weiteres Leid in Zukunft zu vermindern oder sogar zu vermeiden.

Hoffnung auf eine weniger leidvolle Zukunft macht auch, dass wir uns langsam aber zielstrebig der Gleichstellung der Geschlechter nähern. Zu diesem Prozess hatte ich von 20 Jahren, ich war 52 Jahre alt, einen Traum, der mich seitdem gelassen der weiteren Entwicklung zuschauen läßt. Mein Traum: Wir sind eine ziemlich große Gruppe von ganz unterschiedlichen Frauen und stehen hoch oben an einem riesigen Steilfelsen über dem Meer. Im Meer unten ist eine Insel, die gehört einem unendlich reichen alten Mann. Er ist wohl ein Mafia-Boss, sagen wir. Ihm gehört fast die ganze Welt. Wir sind auf dem Weg, um ihm etwas (?) abzunehmen, das uns zusteht. Wir fahren in einem großen Boot zu der Insel rüber und ich glaube, wir werden bestimmt nie zu ihm vorgelassen werden. Seine Wächter würden das zu verhindern wissen. Bei uns ist eine sehr alte Frau, voller Falten im mediterranen, dunklen Gesicht, und sie ist schwarz gekleidet. Sie heißt Perera (Kommentar: ital. "per-era" - "für die Zeit"). Als wir vor dem Eingang des Palastes stehen, kommt zufällig ein überraschend schwächlicher alter Mann, der Herrscher fast der ganzen Welt, heraus. Er sieht Perera und winkt seinen Wächtern ab. Er geht auf Perera zu, er scheint sie von früher zu kennen, sie waren wohl einmal ein Liebespaar. Sie sprechen leise miteinander und der alte Mann hört ihr lange zu. Dann tut er, was sie sagt. Wir Frauen sind maßlos erstaunt und lieben diese Perera sehr. Wir erhalten zurück (?), deswegen wir unterwegs sind.

Mein Kommentar zum Traum: Adam hat schon einmal auf Eva gehört, die Netzweberin wird wieder eine Frau sein :-)


Das "nichts" im Spinnennetz

Der Standpunkt und die Perspekiven, aus denen er die Welt betrachtet, können vom Menschen im Prinzip in freier Entscheidung und im Einklang mit seinen Gefühlen gewählt werden. Dass sein Weltverständnis "Maya", eine Illusion ist, kann er erkennen, wenn er seine Wahl der Perspektiven einmal ändert. Dies wird zum Beispiel bei der Gewaltprävention in Täter-Opfer Rollenspielen geübt. Maya ist, um im Symbolbild der Spinne zu bleiben, ja nur ein will- oder unwillkürlich gewirktes Spinnennetz, dessen Inhalt zum allergrößten Anteil "nichts" ist.

C.G. Jung (1875 - 1961) spricht von dem "nichts" als dem "Pleroma": "Dort drin hört denken und sein auf, denn das ewige und unendliche hat keine eigenschaften... Im Pleroma ist nichts und alles: es lohnt sich nicht über das Pleroma nachzudenken: denn das hieße sich selber aufzulösen." Er kommt zu dem Schluß, dass die Unterscheidbarkeit das Leben gegenüber dem Nichts ausmacht. Diese Unterscheidbarkeiten sind angelegt in Gegensatzpaaren: Wirksames - Unwirksames, Fülle - Leere, Hilfreich - Schädlich... "Die Gegensatzpaare sind die Eigenschaften des Pleroma, die nicht sind, weil sie sich aufheben."

Jung´s Formulierung beschreibt "Pleroma" als ein quasi statisches "nichts", ein "nichts" im Sinne von nichts geschieht, da sich alles gegenseitig aufhebt. Ähnlich die Quantenphysik: die Leere zwischen allen Teilchen wird als der Zustand eines noch nicht verstandenen Feldes betrachtet, solange kein Experimentator, also kein Bewußtsein eingreift und dieses Feld zu messbarer Realität "gerinnen läßt", wie Hans-Peter Dürr (1929 - 2014) diesen Prozess bildhaft formuliert. Der Biophysiker Ulrich Warnke (geb. 1945) nennt diese "Leere" in seinen Beiträgen zur Quantenphilosophie "das Meer der Möglichkeiten", aus dem heraus sich durch Wille und Geist faktische Prozesse, dazu gehört auch die Materiebildung, manifestieren - ich könnte auch sagen sich wiederum ein "Spinnennetz", ein Maya spinnen läßt. Dieses "nichts" zwischen den "Fäden" des kosmischen "Spinnennetzes" ist kein "Nichts", aber auch noch kein "etwas". Im Sinne der altindischen Symbolik möchte ich sagen, "nichts" scheint das zu sein, aus dem durch "Lila" die "Mayas" entstehen. Danach manifestiert sich durch Wille und Geist ganz allgemein, aber auch durch Erinnerung, Phantasie, Angst und Vertrauen, eben durch die Schöpfungstat "Lila" aus diesem "nichts" heraus Dingliches, Realität und Schicksal.


Nichts geht verloren
Eine Freundin träumte:

Sie zeigte auf das Traumfängernetz, das ich ihr geschenkt hatte und erzählte: "Ich träumte von einer glänzenden, lichterfunkelnden großen Facettenkugel, die mir sagte, sie sei der Geist aller Spinnen. Jede Erinnerung der Welt speichere sie in ihren Netzen, kein Signal, keine Resonanz ginge verloren, denn alles sei überall, und von jeher zu immer, in ihren Spinnennetzen gegenwärtig. Sie reichte mir ein besonderes, feingewebtes Traumfängernetz. Das solle ich im Traum nutzen, mir damit von den Erinnerungen und Möglichkeiten der Welt Fragen und Freuden zu fangen suchen, wie es mir gefalle."

Sie meinte weiter: "Die Spinne weist auf den Zugriff zur Welt hinter der Welt. Sie führt zu vergessenen Archetypen, zu verlorenen Archiven - zur Arche Noah der Seele. Was auch immer im Traumfängernetz ins Wachsein gelangt - es ist beachtenswert."


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Cornelia Savory-Deermann Cornelia Savory-Deermann

Cornelia
Savory-Deermann
, geboren 1945 in Wuppertal, hat seit 1971 Englische Bulldoggen. Seit Mai 2005 haben die Bulldogs hier ihr eigenes deutsches Weblog bekommen:

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Die Buchkapitel:

Inhalt

Einleitung

Tiere als Spiegel der Seele

Tiere als Sinnbild der Kultur

Bilder von Maggie M. Roe

1. Adler
2. Bär, Bärin
3. Biber
4. Biene
5. Delphin
6. Esel
7. Eule
8. Falke
9. Fisch
10. Fledermaus
11. Frosch, Kröte
12. Fuchs
13. Gans
14. Hase
15. Hirsch
16. Huhn, Hahn
17. Hund
18. Katze, Kater
19. Krebs
20. Kuh, Stier
21. Maus
22. Möwe
23. Mücke
24. Muschel
25. Otter
26. Pferd
27. Rabe
28. Ratte
29. Reh
30. Schaf, Widder
31. Schildkröte
32. Schlange
33. Schmetterling
34. Schwan
35. Schwein, Eber
36. Seehund
37. Spinne
38. Storch
39. Taube
40. Wal
41. Wolf
42. Ziege, Z-Bock

Literatur-Verzeichnis




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