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English Bulldog Netzwerk für Kenner und Freunde

Archiv: Jack und Little

von Johannes und Roswitha Stahl


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Mittwoch, Februar 8, 2018

Little feierte seinen 4. Geburtstag


Am 22. Januar wurde Little Stahl 4 Jahre alt, wir gratulieren ihm von Herzen!

Er hat nach Jack´s Tod als Einzelhund nun die volle Verantwortung für seine Menschen Roswitha und Johannes, und wie ich höre nimmt er sie mit Herz und Verstand vorbildlich bulldoggig an :-) Seine Wachsamkeit schläft nur selten - seine Liebe nie! Er steht als Einzelhund im alleinigen Focus seiner Menschen, und das läßt ihn an Bedeutung wachsen, wie er fröhlich bemerkt. Das ist so gesehen Himmel und Luxus :-)

Ein Geburtstag ist auch immer Anlaß sich an früher zu erinnern, an Jack und Baby-Little. Johannes und Roswitha schickten zauberhafte Fotos aus dieser Zeit, die das Herz erfreuen! Jack starb im letzten Frühsommer, so sind diese Fotos heute auch noch einmal ein Dankeschön an den so sanften und hingebungsvoll lieben Jack.

JacK war Little´s großer Bruder, Lehrer - eben Schutz und Vorbild :-))

Alles in der Küche ist wichtig, nicht nur gutes Benehmen ;-)

Spielen auf Sofas ist herrlich - man kann danach sofort weich in Schlaf fallen ;-)

Betten sind toll, aber am besten schläft man im Auto ;-)


Montag, Oktober 16, 2017

Little - gar nicht mehr so klein :-)


Nach Jack´s Tod veränderte sich Little. Johannes und Roswitha sagten, zu ihrer Freude sei er jetzt viel ausgeglichener, so sanft und noch viel anhäglicher geworden. Er strahle entspannte Zufriedenheit mit sich und seinem Leben aus, laufe nicht mehr aufgeregt herum, um nur ja hinter dem großen Jack beachtet zu werden.

Kosmo, Lady von Evelyn Riesen, und noch andere Bulldogs erlebten ihre neue Rolle als Einzelhund ähnlich. Und Isabelle Borgert erzählte mir nach Emmy´s Tod, sie könne nur sagen, dass Dicki deutlich froh sei, diese starke Person los zu sein.

Das heißt nicht, diese Bulldogs würden ihre alten Gefährten nicht vermissen, zum Beispiel zum Spielen und Balgen, es heißt nur, dass sie zwiespältige Gefühle haben - ein "Sowohl-als-Auch" - wie Menschen das auch kennen.

In einem alten Artikel des "Stern" über den English Bulldog stand geschrieben, er sei die einzige Hunderasse, die Menschen der eigenen Spezies vorzögen. Ja, das können viele von uns bestätigen.

Roswitha erzählt: "Früher nahm Little ruhig zur Kenntnis, dass ich das Haus verließ, heute heult er traurig in den höchsten Variationen los, wenn ich gehe."

Musikalisch war Little, anders als Jack, schon immer. Wenn Johannes Trompete spielt, heult er dazu mit, ja er trainiert sich in kleinen Tonfolgen, versucht mit zu "singen" :-) LINK ZUM VIDEO

Auch ansonsten ist Little nicht schweigsam: er schnarcht zum Engelerwecken.

Lustig ist das in Roswithas Praxis. Sein Zimmer liegt neben dem Wartezimmer, und durch die Wand können ihn die Patienten hören. Neulich sagte ein kleines Kind seiner Mutter dort: "Der ist soooo müde."


Donnerstag, Oktober 12, 2017

Erinnerungen: Jack bekommt einen Little :-)


Im Beitrag vom 24. Juni 2017, schrieb ich über Jacks Tod und der großen Trauer von Johannes und Roswitha Stahl darüber. Solche Zeiten spülen Erinnerungen hoch, die besonders bewegenden, die freudigen, solche die trösten können.

Jack war ja sehr krank gewesen, er litt besonders an immer wieder sich neu bildenden Blasensteinen.

Roswitha ist Frauenärztin, und sie nahm Jack täglich mit in ihre Praxis. Ihr Ultraschallgerät kannte Jack bald sehr gut; es hat mich sehr beeindruckt, dass Jack, wenn er wieder Schmerzen hatte, von sich aus zu diesem Gerät hinging und klar machte, dass es wieder mit den Steinen kritisch wurde und er eine Untersuchung mit anschließender Hilfe brauche.

Jack war ein Seelenhund; sanft, einfühlsam und voller sich zuwendender Liebe. Er liebte Johannes sehr, aber ein wenig mehr war er Roswithas Hund, auch weil sie ihn hingebungsvoll pflegte - besonders nach seiner Fistel-Operation (künstlicher Blasenausgang). Er schlief an ihrer Bettseite und suchte auch sonst immer ihre Nähe.

Johannes wünschte sich irgendwann einen zweiten Bulldog dazu. Als Jack 7 Jahre alt war, hatte er Roswitha endlich :-) dazu überredet. So kam Little ins Haus. Er war der kleinste in seinem Wurf gewesen, daher sein Name. Jack liebte ihn von Anfang an.

Wie Johannes und Roswitha mir erzählten, war Little ein ganz anderer Charakter als Jack, eben unbehindert, quicklebendig - und immer besorgt, dass er nicht benachteiligt wurde. Deshalb beobachtete er Jack stets aufmerksam, er orientierte sich an ihm und passte auf, ja strengte sich richtig an, dass er nur ja gleich gut belohnt und behandelt wurde.

Und gleich viel Aufmerksamkeit zu bekommen - das war ihm auch sehr wichtig, besonders wenn z.B. Besuch kam :-) Als seinen Bettplatz wählte er - im Sinne von Gleichberechtigung - Johannes´ Bettseite. Dort schläft er auch heute noch :-)

Roswitha erzählt eine erstaunliche Episode:

"Jack saß gern vor mir und hob seine Pfote, er wußte, dann gab es Leckerli. Klein-Little setzte sich neben ihn in der Erwartung, auch ein Leckerli zu bekommen. Das mit dem Pfötchengeben klappte aber noch nicht, er mußte es erst lernen. Ich zeigte Little, um was es ging, aber Jack ging dies Lernen und Lehren zu langsam, mußte er doch deswegen auf sein Leckerli noch warten. Also legte er sein Vorderbein über Klein-Little´s Hals herum auf dessen Schulter und klopfte enerisch darauf... Little begriff, Leckerli für Beide :-)"

Jack war wunderbar liebevoll zu Little, er war sein kluger Lehrer, Vorbild, geliebter Großer - er war wirklich viel größer, wog um die 31 kg, und Little brachte es auf sportliche 23 kg. Heute, nach 3 Jahren, hat er es auf 25 kg gebracht.

Nach Jack´s Tod hat Little sich verändert. Darüber mehr im nächsten Beitrag.


Samstag, Juni 24, 2017

Trauer auch um Jack


Wir bekamen sehr mitfühlende, herzliche Beileidsmails - auch von "stillen" Blogleser. Euch allen ganz vielen Dank für Euer uns gezeigtes Mitgefühl.

Die Mails von Johannes und Roswitha Stahl aus Oberbayern möchte ich hier gerne wiedergeben, denn sie haben auch gerade ihren Bulldog, Jack, verloren. Wie taurig, wie schmerzvoll. Wir sind bei Euch, lieber Johannes und liebe Roswitha.

Weilheim, 11. Juni 17: Liebe Familie Savory, Gerade habe ich gelesen, daß Ihre Frieda gestorben ist. Wir möchten Ihnen ganz viel Kraft wünschen! Seit mehr als 10 Jahren lesen wir Ihren Blog.

Heute vor 4 Wochen ist unser Jack mit 10 1/2 Jahren gestorben. Er war für uns die liebste und beste Bulldogge auf der Welt. Es tut so unendlich weh, man kann es gar nicht in Worte fassen.

Wir denken an Sie, Viele liebe Grüße, Johannes und Roswitha

Weilheim, 13. Juni 17: Liebe Cornelia, lieber Stu, vielen herzlichen Dank für Ihre lieben Zeilen. Wir schicken Ihnen ein paar Bilder von Jack und von Little (er ist 3 Jahre alt). Ohne Little wäre es jetzt ganz einsam.

Das Bild mit den Blumen ist sein Totenbett auf "seiner Couch". Leider konnte er nicht selber einschlafen und wir mußten am Sonntagabend den Tierarzt hohlen. Am Montagabend haben wir ihn dann in unserem Garten beerdigt.

Wenn Sie einverstanden sind, könnten wir ja mal telefonieren. Das wäre vielleicht einfacher. Viele liebe Grüße aus Weilheim Johannes und Roswitha

Johannes und ich telefonierten dann miteinander. Es tröstet Erinnerungen aus dem Leben seines toten Bulldogs zu erzählen. Damit wird er im Herzen wieder jung und lebendig.

Johannes erzählte, dass Jack viel krank war. Als Welpe hatte er schon eine Lungenentzündung. Später entwickelten sich bei ihm Blasensteine, die operativ nicht alle entfernt werden konnten. Eine Fistel (künstlicher Ausgang) wurde gelegt. In Laufe der Jahre bekam er immer häufiger heftige Blasenentzündungen. Seine Lunge zeigte auch Schädigungen, vermutlich hing das mit der frühen Lungenentzündung zusammen. Als Konsequenz mußte sein Herz sich stetig überaus anstrengen, um den Körper mit genügend Sauerstoff zu versorgen. Bis es dann dieses Übermaß an Arbeit nicht mehr voll leisten konnte, und das führte zu Wasseransammlung im Bauch. Johannes und Roswitha sind beide Ärzte, und Roswitha machte die nötigen Bauchpunktionen selbst bei ihm.

Johannes und Roswitha machen häufig Urlaub in Italien. Natürlich kam Jack mit. Dort bekam er wegen seines so überwältigend lieben Wesens den Spitznamen - oder besser gesagt den Ehrennamen - "Il Santo" (der Heilige :-)

Jack war ein sehr geduldiger und seelenvoller Bulldog. Ein Herzenshund. Dass er bei seinen Krankheiten so alt wurde, zeugt von der Liebe, die er bekam und gab. Wie schön, so etwas erlebt zu haben. Es prägt uns und unser Leben, und es bleibt uns unauslöschlich erhalten.


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Cornelia Savory-Deermann Cornelia Savory-Deermann

Cornelia
Savory-Deermann
, geboren 1945 in Wuppertal, hat seit inzwischen 37 Jahren Englische Bulldoggen und ist Gründungs- und Ehrenmitglied des "Verein der Freunde Englischer Bulldogs e.V.".

Jetzt sollen die Bulldogs zusätzlich hier ihr eigenes deutsches Weblog bekommen. Jeder Leser kann Blog-Beiträge an Cornelia schicken, Eure Bulldog-Anekdoten, -Fotos und -Tipps für's Blog sind willkommen. Der jeweilige Autor behielt sein Copyright an Bildern und Text, gab aber Cornelia ein einmaliges, unwiderrufbares Nutzungsrecht für eine Veröffentlichung in diesem Blog.


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Update: 21. 3. 2008

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