Cornelias 'Bulldog Blog' ...
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English Bulldog Netzwerk für Kenner und Freunde
Donnerstag, Februar 23, 2017

Aktueller Stand

der Hundeverhaltensforschung

Quelle: ScienceDaily (Okt. 24, 2016)


Hunde sind eines der häufigsten Haushaltstiere der Welt, deshalb ist es erstaunlich, dass wir relativ wenig über ihre kognitiven Fähigkeiten wissen, da wir doch so viel über die Fähigkeiten anderer Tiere wissen, von Primaten zu Walen. In den letzten paar Jahrzehnten haben Forscher darauf geachtet, diese Lücke zu überbrücken und zu untersuchen, wie sich unsere Hundebegleiter verhalten, und was sie wissen und warum. Die Oktober 2016 Ausgabe von 'Current Directions in Psychological Science' präsentiert eine ganze Sonderausgabe der Erforschung all dessen, was Psychologie Wissenschaftler über Hundeverhalten und Kognition in den letzten Jahren erforscht haben. Inhaltsverzeichnis der Sonderausgabe mit Links zu den jeweiligen Artikeln)

"Obwohl Pavlovs klassische Arbeit zur Konditionierung mit Hunden durchgeführt wurde, sind seither die meisten Forschungen über Tiere in erster Linie mit Ratten, Tauben und Primaten (einschließlich Menschen) durchgeführt worden," schreibt der Sonderausgabe-Redakteur Thomas R. Zentall von der Universität Kentucky in der Einführung in diese Sonderausgabe. "Der Grund für diese Verschiebung in experimentellen Fächern kann auf eine Reihe von Faktoren zurückgeführt werden, einschließlich der Frage, ob sie in Käfigen untergebracht werden können, und obwohl Hunde in der Regel ganz als Begleittiere verfügbar sind, haben die Forscher gezögert, sich mit der großen, rassebedingten Reichweite in Bezug auf Eigenschaften, Erfahrung und Alter zu befassen." "In den vergangenen 20 Jahren haben Forscher jedoch erkannt, dass diese Variabilitäten nicht so groß sein können, wie man einmal dachte, und eine Fülle von Forschungen über die kognitiven Fähigkeiten von Hunden ist in der Literatur erschienen", erklärt Zentall.

Die Sonderausgabe bietet einen Überblick über die Literatur und hebt die Fragen zur geistigen und sozialen Kapazität von Hunden hervor, die die Wissenschaftler zu beantworten versuchen", fügt er hinzu.

Die Sammlung der Artikel unterstreicht die einzigartige Beziehung, die Hunde mit Menschen haben. Die akkumulierte Forschung zeigt zum Beispiel, dass Hunde sehr aufmerksam auf die kommunikativen Verhaltensweisen der Menschen beachten - einschließlich des Zeigens und der Blickrichtung. Sie sind in der Lage, gesprochene Worte zu verstehen und darauf zu antworten. Studien zeigen auch, dass Hunde einzelne Menschen auf der Grundlage ihres Gesichts erkennen können und zwischen verschiedenen Ausdrucksformen von Emotionen, zumindest bis zu einem gewissen Grad, unterscheiden können. Aber die vorhandene Forschung liefert auch wenig Beweise dafür, dass Hunde ein sinnvolles Verständnis der menschlichen Motivationen und mentalen Zustände, oder dass sie die Fähigkeit haben, über ihre eigenen mentalen Zustände nachzudenken. Obwohl Studien darauf hindeuten, dass Hunde komplexe visuelle Aufgaben lösen und multisensorische Darstellungen speichern können, scheinen Hunde ein begrenztes räumliches Gedächtnis und eine numerische Diskriminierung zu haben. Und Daten zeigen, dass der Hunde Sinn für die Dauerhaftigkeit von Objekten etwa gleich dem eines 1- bis 2-jährigen Kindes ist.

"Hunde sind bemerkenswerte Wesen sind: Ihre Fähigkeit, eine größere, stärkere und sicherlich intelligentere Art um ihres Wohlergehens willen zu unterstützen, ist auffällig genug", schreibt der Forscher Clive DL Wynne von der Arizona State University in seinem Artikel über die Erkenntnisfähigkeit der Hunde. "Aber gerade weil Hunde unglaublich geschickt sind, wenn es um soziale Interaktionen mit Menschen geht, bedeutet das nicht unbedingt, dass sie fortgeschrittenere kognitive Fähigkeiten haben als andere Tiere", fügt er hinzu.

Wie viele Mitwirkende der Sonderausgabe betonen, steckt die Erforschung der besonderen Fähigkeiten der Hunde noch in den Kinderschuhen. Bestehende Studien sind in der Regel klein und ungenügend gefördert, so dass es schwierig ist, einzelne Variabilitäten und komplexe Verhaltensweisen zu untersuchen. Darüber hinaus ist die Integration über mehrere Ebenen der Analyse - einschließlich Verhalten, Neurobiologie und Genetik - eher selten. Aber es scheint sich in Bezug auf dies Thema ein Aufschwung zu bilden.

"Obwohl die Hunde seit vielen Jahren nicht mehr der Forschung um ihrer selbst willen dienen, hat sich die Situation in den letzten zehn Jahren dramatisch verändert", schreibt Gregory S. Berns und Peter F. Cook, beide der Emory University. "Es gibt jetzt eine wahre Renaissance in der Verhaltensforschung des Hundes."


Montag, Februar 20, 2017

Kälteeinbruch erfreut Frieda und Kosmo


Der Februar brachte uns in Ostwestfalen keinen Schnee, aber Dauerfrost. Kosmo, Frieda und ich lieben die Kälte - Stu nimmt sie eher unwillig hin ;-)

Als wir bei Sonne in den Frost rausgingen, biß Frieda mir - wie ein Welpe - vor Freude in die Schuhe :-) Sie ist, anders als Kosmo, ein unbedingter Outdoor-Fan :-)

Mit Frieda gehen wir nicht mehr viel spazieren, ihre Arthrose ist dabei das kleinere Übel, das halten wir gut mit Novalgin im Griff.

Durch ihren Herzbasistumor hat sie immer wieder Wasseransammlungen im Bauch. Dann bewegt sie sich manchmal sehr schwerfällig, angestrengt und mit Pausen schon nach wenigen Schritten.

Mit Entwässerungspillen helfen wir ihr, aber das ist ein Balanceakt. Ein bißchen zu viel davon, und sie säuft Wassermengen nach, damit der Kreislauf stabil bleibt - und der Bauch schwillt dabei nur wenig ab.

Sie bekommt diese Entwässerungspillen stets nach ihren Allgemeinzustand unterschiedlich dosiert; inzwischen haben wir ein ganz gutes Gefühl dafür entwickelt.

Unser Kosmo wird in 5 Wochen 10 Jahre alt. Er zeigt noch keine Altersprobleme, auch keine Einschränkungen durch Arthrose. Gottseidank :-)

Als Kosmo klein war ging Frieda immer vorneweg. Sie schnupperte sehr viel um Kosmo, der sofort mitschnuppern kam, so die Welt der Gerüche zu zeigen. Dies Verhalten ist im Wesentlichen so geblieben; Frieda voraus mit der Nase, und er folgsam und neugierig hinterher.

Jetzt ist wieder Regenwetter und wir freuen uns, wie wohl Ihr alle, auf den Frühling :-)


Donnerstag, Februar 16, 2017

Heute berichtet Gastblogger Alexander Esch

Luna wurde am Kreuzband operiert


Hallo Cornelia, hallo Stu; Habe ja versprochen mich wieder zu melden. Also, als Erstes vorweg, Luna hatte eben Ihre Kreuzband OP. Haben Sie grad wieder abgeholt, es ist alles soweit gut verlaufen. Jetzt liegt sie hier und ist am schlafen.??????

Und nun von vorne.... Nachdem ja Dr. Koch (TGZ Söhl) schon einen Kreuzbandriss vermutete, haben wir uns noch einen Termin in der Tierklinik Bielefeld geben lassen, um uns noch eine zweite Meinung zu holen, und ja, Dr. Koch's Vermutung hat sich bestätigt.

Nachdem wir dann nochmal im TGZ Söhl waren, hat uns Dr. Koch mitgeteilt, dass er zwar noch die OP machen könnte, danach jedoch das TGZ zum Ende Februar verlassen wird. (Er wird sich in Peckelsheim selbstständig machen.) Daher haben wir uns entschieden Luna dann doch von Dr. Flaig in Bielefeld operieren zu lassen. Heute war dann um 8.45 der Termin.

Nach erneutem Röntgen stellte sich dann heraus, dass das Kreuzband durch ist,swas sich auch in der anschließenden OP bestätigte. Unglaublich, wie tapfer die Luna damit noch gelaufen ist und gespielt hat. Kein Humpeln, nix...

Um ca.11.15 hat uns Dr. Flaig angerufen, dass die OP soweit gut verlaufen, und wir Luna nach der Aufwachphase um 17.00 wieder abholen könnten. Da fiel uns erstmal ein Stein vom Herzen.... Haben Luna nun wieder bei uns. Sie schläft noch.... natürlich wie es sich für eine Bulldogge gehört, laut am Schnarchen....

Ein paar Fotos von Bruder Rocco schicke ich auch noch mit.

So, das war es dann erstmal, sobald es was Neues gibt, melde ich mich nochmal. Viele Grüße, Alex


Montag, Februar 13, 2017

Heute grüßt uns Gastblogger Peter Pongratz

Linus´ 1. Winterurlaub


Wien, 13. Februar 2017: Hallo Cornelia! Frisch retour aus dem Schiurlaub ein Wintergruß aus der Alpenrepublik!

Linus hat seinen ersten Schiurlaub hinter sich - und Schnee ist nicht wirklich sein "Thema" ;-) Sein Lieblingsplatz war eindeutig das große Aussichtsfenster der Schihütte in Hohentauern - wo er alles von der gewärmten Ferne betrachten konnte!

Mittlerweile ist Linus ein richtig stattlicher Rüde geworden - vielleicht zieht dieses Jahr eine Bulldog Dame ins Haus... Schau ma mal ;-) Liebe Grüße, die Pongis

Lichtenau, 13. Februar 2017: Liebe Pongis!

Ein Bulldog-Pärchen habt Ihr dann, ja das ist herrlich! Welche Welpin oder welche erwachsene Hündin habt Ihr in Aussicht? Wir sind alle gespannt auf das Mädchen :-)) Liebe Grüße, Cornelia

Wien, 14. Februar 2017: Hallo Cornelia,

die Zücherin von Linus (ganz aufhören mit der Zucht kann sie doch nicht ;-), siehe auch Linis´ Archiv ) hat am 5.1. ihre Hündin Yumiko gedeckt - kommendes Wochenende fahren wir sie besuchen... Wenn alles klappt - und ein Mädchen beim Wurf dabei ist - dann wird sich Kristina wohl ihr erstes Mädchen ins Haus holen - wir sind ja doch irgendwie sehr (4:1) bubenlastig :-)) Liebe Grüße an alle Savorys, Peter


Donnerstag, Februar 9, 2017

Kurznachrichten aus der Genetik


Erbkrankheiten sind weit verbreitet
Quelle: ScienceDaily (Aug. 22, 2016)

"Wir haben festgestellt, dass überraschenderweise viele Hundeerbkrankungen weiter verbreitet sind, als die ursprünglichen Krankheitsstudien annahmen..." erklärt Senior-Autor Dr. Hannes Lohi von der Universität Helsinki, Forschungsgruppe Hundegenetik. "Das technologische Potential, einen Hund auf multiple Erbkrankheiten auf einmal zu testen, existiert seit mehreren Jahren. Die Herausforderung besteht darin, dieses Potenzial für die praktische Anwendung in der Diagnostik, der nachhaltigen Zuchtwahl, der personalisierten Tierpflege und der Hundegenetikforschung zu nutzen", so der leitende Autor Dr. Jonas Donner von Genoscoper Laboratories. Genoscoper Ltd. ist ein finnisches Unternehmen, spezialisiert auf Tiergenetik und Gentests.

Es wurden fast 7000 Hunden, die etwa 230 verschiedene Rassen repräsentierten, auf die Veranlagung zu fast 100 genetischen Störungen getestet. Das Forschungsteam stellte fest, dass 1 von 6 Hunden mindestens eine prädisponierende genetische Variante der getesteten Krankheiten in ihrem Genom trug. Darüber hinaus wurde 1 von 6 der getesteten genetischen Varianten auch bei einer Hunderasse entdeckt, in der es in der wissenschaftlichen Literatur bisher keine Berichte darüber gab. Durch die klinische Nachverfolgung von genetisch gefährdeten Hunden konnte das Forscherteam bestätigen, dass mehrere dieser Erbkrankheiten die gleichen Krankheitszeichen auch in diesen Rassen verursachen.

Genetisches Panel-Screening liefert Ergebnisse: Die Studie kommt zu dem Schluss, dass ein umfassendes Screening über Hundeerbkrankheiten ein effizientes und leistungsstarkes Diagnose-und Forschungs-Werkzeug ist, das eine Reihe von Anwendungsmöglichkeiten in der Tiermedizin, Krankheitsforschung und in der Hundezucht hat. Die Autoren betonen, dass die Verfügbarkeit von komplexen DNA-basierten Informationen wichtige Fortschritte für die Verbesserung der Gesundheit von reinrassigen Hunden ist, aber es sollte in Kombination mit anderen etablierten Ansätzen genutzt werden, die nachhaltig die Gesundheit in der Zucht der Rasse fördern.

Kooperation ist der Schlüssel zu gesünderen Hunden: Unsere Studie zeigt die Bedeutung der Zusammenarbeit zwischen verschiedenen Mitwirkenden - Wissenschaftler, Industrie und Hundezüchter -, um neue Ressourcen zu eröffnen, die nicht nur ein besseres Verständnis der genetischen Gesundheit von Hunden, sondern auch brauchbare Lösungen zur Verbesserung der Gesundheit ermöglichen. "Die veröffentlichte Studie liefert auch ein hervorragendes Beispiel für den Mehrwert der Forschungskooperationen zwischen Hochschule und Industrie in einer Form, die zu einer kraftvollen Innovation führt, die die alltägliche Praxis in der Tiermedizin ändert und das Wohlergehen unserer Hunde verbessert", so Lohi.


Hunde wurden zweimal domestiziert
Quelle: ScienceDaily (Jun. 16, 2016)

Die Frage "Woher kommen Haushunde?" hat die Gelehrten schon lange geärgert. Einige argumentieren, dass die Menschen zuerst Wölfe in Europa domestizierten, während andere behaupten, dies geschah in Zentralasien oder China. In einem neuen Papier, veröffentlicht in Science, legt nahe, dass alle diese Aussagen richtig sein können. Mit Unterstützung des Europäischen Forschungsrates und des Forschungsrates für die Umweltforschung hat ein großes internationales Wissenschaftlerteam die genetischen Daten mit den vorhandenen archäologischen Fakten verglichen und zeigt, dass der beste Freund des Menschen unabhängig von zwei getrennten (möglicherweise ausgestorbenen) Wolfspopulationen entstanden sein könnten - auf gegenüberliegenden Seiten des eurasischen Kontinents. Dies bedeutet, dass Hunde nicht einmal, wie allgemein geglaubt, sondern zweimal domestiziert worden sind.

Ein großes internationales Forschungsprojekt zur Hundedomestizierung unter der Leitung der University of Oxford hat die Evolution der Hunde rekonstruiert, indem sie zunächst das Genom (im Trinity College Dublin) eines 4.800 Jahre alten mittelgroßen Hundes aus Knochen, die aus dem neolithischen Ganggrab von Newgrange, Irland, ausgegraben wurde, sequenzierten. Das Team fand auch mitochondriale DNA aus 59 Hunden, die vor 14.000 bis 3.000 Jahren lebten. Sie verglichen diese dann mit den genetischen Signaturen von mehr als 2.500 modernen Hunden.

Die Ergebnisse ihrer Analysen zeigen eine genetische Trennung von modernen Hundenpopulationen, die derzeit in Ostasien und Europa leben. Seltsamer Weise scheint diese Populationsspaltung erst nach den frühesten archäologischen Beweisen für Hunde in Europa stattgefunden zu haben. Der neue genetische Beweis zeigt auch einen Populationswechsel in Europa, durch den anscheinend die früheste einheimische Hundepopulation dort weitgehend ersetzt wurde, was den Beweis dafür unterstützt, dass es eine spätere Ansiedlung von Hunden von anderswo her gab. Schließlich zeigt eine Überprüfung der archäologischen Aufzeichnungen, dass frühe Hunde sowohl im Osten als auch im Westen vor mehr als 12.000 Jahren, aber in Zentralasien vor nicht mehr als 8.000 Jahren auftraten.

Kombiniert deuten diese neuen Erkenntnisse darauf hin, dass Hunde in geographisch getrennten Wolf-Populationen auf gegenüberliegenden Seiten des eurasischen Kontinents domestiziert wurden. Irgendwann nach ihrer Domestikation verteilten sich die östlichen Hunde mit wandernden Menschen in Europa, wo sie sich mit den europäischen Hunden vermischten und meist ersetzten. Die meisten Hunde heute sind eine Mischung aus östlichen und westlichen Hunden - ein Grund, warum frühere genetische Studien schwierig zu interpretieren waren. Das internationale Projekt, in dem antike und moderne genetische Daten mit detaillierter morphologischer und archäologischer Forschung kombiniert wurden, analysiert derzeit Tausende von alten Hunden- und Wolfsknochen, um diese neue Perspektive zu erhärten und den Zeitpunkt und Ort der Entstehung unseres ältesten Haustiers zu bestimmen.


Montag, Februar 6, 2017

Abwechselnd :-)


Wir Ihr regelmäßige LeserInnen wisst, ist Kosmo, anders als Frieda, ein draufgängerischer Kauer. Also schnappte er sich, wie immer, den neuen Kauknochen sofort zur leidenschaftlichen Bearbeitung.

Frieda ignorierte Kosmo mit seinem Kau-Getue. Erst am nächsten Tag, als Kosmos Intersse an dem Knochen nachgelassen hatte, auch weil dieser schon teilweise eingeweicht war, erwachte Friedas Interesse. Sie schätzte damit auch die Kraft ihre alten Zähne richtig ein.

Stu war wegen einer Darmentzündung im Dezember/Januar zweimal im Krankenhaus. Dieses Kauknochen-Wechselspiel machten die Beiden während dieser Zeit nicht. Nun ist er wieder zuhause - und ihre Freude darüber zeigt besonders Frieda durch wiedergewonnene Spiellust und gute Laune ganz allgemein.

Hingebungsvoll vertiefte sie sich in ihre Kau-Freude, und stolz trug sie den Kauknochen, am von Kosmo eingeweichten Ende gepackt, mit erhobenem Kopf im ganzen Garten herum.

Das Spiel ging weiter: Kosmo ignorierte jetzt Frieda. Das Labberding, wie kann sie nur Spaß daran haben?! Je länger sich Frieda aber mit diesem "unattraktiven" Ding beschäftigte, um so stärker wuchs in ihm der Zweifel, ob dieser Altknochen nicht doch von ihm falsch eingeschätzt wurde... Er umstrich die zufrieden kauende Frieda....

Irgendwann wurde dies Spiel dann für Frieda langweilig. Sie legte den Knochen im Garten ab, kam zurück ins Haus und sprang mit dem Schwänzchen wackelnd aufs Sofa.

Und sofort griff Kosmo sich diesen Knochen.... sooo langweilig war der doch noch nicht... er hatte am anderen Ende noch feste Substanz... zwar wenig, aber immerhin! Dies Wenige hatte er bald auch weich... er überließ es mir zur Entsorgung. Diesen Labberlappen schlucken soll er nämlich nicht, das führt zu oft zum Erbrechen!

Gekämpft haben die Zwei noch nie um einen Kauknochen - auch früher nicht, als Frieda noch alle ihre starken Zähne hatte. Ihre gemeinsame Spielregel heißt: wir wechseln uns ab :-) Übrigens halten sie es auch so mit dem Lieblingsplatz auf dem Fernsehsofa.


Donnerstag, Februar 2, 2017

Sport- Haus- und Arbeitsschuhe ;-)


Für manche Menschen ist der Bulldog der Inbegriff von Kraft und Sieg, von Kraftsport, von Kampfsport ;-) ... und ein Windhund wie der Wolfhound steht für Laufsport-Assoziationen, welche diese Werbung witzig benutzt :

Neben Schutzschuhen ;-) gibt es viele praktische und gemütlich Schuhe, die mit Bulldogs verziert sind. (Welchen Bulldogger wundert das? ;-)) Die Auswahl an bulldogverzierten ist riesig.

Als Kontrast eine ganz alte Werbung für Bulldog-Schuhe speziell für Jungen und Mädchen. Ich vermute, sie vertrugen robuste Spiele:

Für manche Menschen sind Schuhe Persönlichkeits- und Status-Ausdruck :-)

Und was meint der Bulldog zum Thema Schuh?

Oben: Der Bulldog von Welt weiß zwischen Handschuhen und Schuhen zu entscheiden :-)
Unten Schmunzeleien :-)

Ach ja, Sandalen gibt es auch noch! Aber als Fortbewegungswerkzeug sind gibt es VIEL bessere Alternativen:

Unten ein besonders anrührendes Bild: UGA verfolgt das Spiel mit Aufmerksamkeit. Man könnte auch sagen: "Ich drück uns die "Fuß-Daumen" ;-)


Freitag, Januar 27, 2017

Kosmo liebt Schnee.

Frieda sorgt drinnen für Recht und Ordnung.


Bei uns in Ostwestfalen hält sich der Schnee über den Januar. Inzwischen ist er im Garten zu scharfkantigem Eisschnee gefroren. Unsere betagte Frieda stakst vorsichtig darüber, sie schützt so ihre Pfoten. Kosmo nimmt es robust - wie alles andere auch.

Frieda schläft viel, aber sie steigt immer noch selbstständig die Treppen rauf und runter - ja, sie besteht darauf. Hilfe unerwünscht, knurrt sie, wenn ich es doch meine versuchen zu müssen. Nur langsam ist sie geworden, sie haushaltet eben klug mit ihren Kräften.

Kosmo liebt die Kälte des Schnees. Er liebt es, sich den Bauch abkühlend, hinein zu strecken. Und im Wald interessiert ihn so mancher Geruch.

Er schnuppert, aber er rennt nicht mehr sofort los. Erst mal abwarten, ob sich der Einsatz lohnt. Er hält sich fast immer in meiner Nähe - auch um mitzubekommen, ob mir etwas auffällt ;-)

Eine nette Episode möchte ich noch erzählen:

Wir bekamen vor ein paar Tagen neue Matratzen gelieftert, auch für das Sommerschlafzimmer unten im Keller.

Als die zwei Männer die alten Matratzen die Treppe rauftrugen, setzte sich Frieda am Treppenende breit hin und reckte die rechte Pfote hoch. Es sah aus wie die "Stopp-Geste" eines Verkehrspolizisten. In dieser Pose verharrte sie - die Männer lachten los und meinten, Frieda wolle ihnen so untersagen die alten Matratzen zu "stehlen". Sie riefen mich, um Frieda die Situation zu erklären :-)


Montag, Januar 23, 2017

Heute grüßt Gastbloggerin Zsuzsa Feldenkirchen

Sherlock und Csöpke geht es gut

und sie grüßen.


Budapest, 22.12.16: Liebe Cornelia, ... Ich habe mit Sorge über Friedas Gesundheitszustand gelesen, Gott sei dank , dass es ihr jetzt gut geht. Ihre Fotos sind einfach umwerfend :-)

Ich habe schon lange Zeit keine Nachrichten von uns gegeben. Es ist zwar keine Ausrede, dass ich viel arbeite, ich weiss. Aber mindestens zwei Tage in der Woche habe ich seit Monaten auswärts zu tun. Jetzt aber habe ich endlich 2 Wochen Urlaub, da geht´s ein wenig ruhiger zu. Sonst bei uns ist alles in Ordnung, mein Mann hält Haus und Hunde in Ordnung.

Die beiden Bulldogge sind okay. Sherlock ist inzwischen ein ausgewogener Bulldog geworden mit den ersten grauen Haaren rund um der Schnauze, na ja, nächstes Jahr wird er 6 Jahre alt sein. Aber er geht sehr gerne über Stunden auf Wanderschaft, ihn interessiert alles, steht mit seinen vier Beinen mittendrin im Leben. Manchmal bin ich wirklich sehr traurig, dass er keine Nachwuchs hat. (Anmerkung: es gab keine wirklich gesunde und fitte Hündin in der Umgebung.) Echt Schade für diesen Prachtkerl.

Der Csöpke geht es mindestens seelisch gut. Im Herbst habe ich bei ihr einen kompletten Gesundheitsscheck machen lassen, die Ergebnisse sind verheerend. Fortgeschrittene Artrose bei beiden Hüften, teilweise auf beiden Seiten absolut abgenutzte Oberschenkelköpfe und Hüftgelenkdysplasie. Sie bekommt jetzt Medikamente, ab Januar auch Massage-Therapie um die Schmerzen zu lindern. Und diese Krankheiten hat sie wohl wahrscheinlich als Erbkrankheiten, und sie hat das als Gebärmaschine auch weitervererbt… Anderseits ist sie putzmunter und lieb.

Wir wünschen ruhige, friedliche Feiertage. LG Zsuzsa, Martin ud die Bulldogbande

Budapest, 31.12.16: Liebe Cornelia, ich glaube, langsam tut es wirklich gut, dass dieses Jahr zur Ende geht. Besonders wegen all der schreckliche Ereignisse, die passierten,...

Ich wollte über die Feiertagen einen kleinen Blogbericht schreiben, dann am 24. Dezember hatte ich einen Unfall, der alle meine Pläne (inc. Weihnachten ) ad Acta gelegt hat. Es war Eisregen, alles eine fürchterliche Rutschpartie und ich hatte noch die Hunde meiner Freundin - die wie jedes Jahr in Berlin bei ihre Tochter war - zu pflegen, ich musste unbedingt zu ihnen gehen und dann passierte es. Ich bin gefallen, einen schönen Salto mortale und am Kopf gelandet: die Ende war Notambulanz, ... mit 5 genähten Stichen am Kopf. Jetzt geht es mir viel besser.

Ich freue mich sehr, dass es mit Frieda wieder bergauf geht, armes Mädchen, diese blöde Virusinfektion hatte ihr gerade gefehlt. Sie hat so starke Gene, dass sie in ihrem hohen Alter auch das noch überwunden hat. Sie ist eine Superheldin! Wir wünschen ihr weiterhin gute Besserung und noch viele Jahre.

Mit unseren Beiden ist alles in Ordnung. Gestern vor einem Jahr kam die Csöpke zu uns. Es ist wunderbar zu beobachten, wie sie sich verändert hat. Der verunsicherte, scheue Hund ist passe, sie kommt direkt auf uns zu, sie fordert regelrecht Aufmerksamkeit, holt sich ihre Streicheleinheiten. Momentan bewegt sie sich auch noch sehr gerne, trotz ihrer Hüftprobleme. Sherlock ist der alte, wie ihn Du kennst. Immer dabei sein, immer der Erste sein.

Schöne Grüsse auch für Stu, hoffentlich erholt er sich schnell nach der OP und plant für das nächste Jahr wieder Motorradtouren. Wir wünschen Euch allen einen guten Rutsch ins Jahr 2017. Prosit Neues Jahr! Die Feldenkirchens

Nachtrag: Budapest 25.1.17: Liebe Cornelia, der Beitrag ist toll wie immer! Mir geht´s schon gut, die Narbe wächst langsam zu. Seit einem Monat haben wir massive minus Temperaturen, manchmal deutlich unter 10 Grad Celsius. Sherlock lässt sich davon nicht stören, ihm ist egal wie kalt draußen ist, Hauptsache er darf spazieren.

Diesen Snapschuss (Bild oben) habe ich vor ein paar Tagen gemacht, ausnahmsweise blieben die Beiden ruhig, solange ich das Telefon rausgekramt habe. Ich hoffe bei Euch ist alles okay, liebe Grüße von uns allen.


Donnerstag, Januar 19, 2017

Schnee von Westen bis Osten


Es gibt ihn noch, den Winter :-) Schnee über ganz Deutschland. Susanne Nas schickte lustige Fotos von Schneeabenteuern im Ruhrgebiet. Muffin und Tiffy haben ihren Spaß.

Isabelle Borgert schickte Fotos von den Schneefreuden des alten Dickis und seiner Hundegenossen im Oderbruch :-)



Archivierung:

Die Bulldog-Blog-Beiträge bleiben circa 4 Wochen auf DIESER Seite. Danach kommen die wichtigen, besonders lustigen und die Gastblogger-Beiträge ins jeweils entsprechende Archiv. Die Links zu den Archiven sind in der grauen Referenzspalte rechts.


Montag, Mai 11, 2015

Zehn Jahre Bulldog-Blog - und:

Die wichtigsten Schritte für das Überleben des Englischen Bulldogs sind getan.


Liebe Leserinnen und Leser, heute feiern wir ein Jubiläum: das zehnjährige Bestehen dieses Bulldog-Blogs. Der 1. Beitrag erschien am 11. Mai 2005.

Es wurde über diese 10 Jahre jeden zweiten Tag ein Beitrag veröffentlicht, das heißt 1815 Beiträge insgesamt - lustige, besinnliche, spannende, warnende, informative und, mir die wichtigsten, aufklärende Beiträge. Aufklärung über den besonderen Zauber des Bulldogwesens, Aufräumen mit Vorurteilen über ihn, das war und ist mir wichtig :-).

Im Blog wurde auch immer wieder über das Elend informiert, welches dem Englischen Bulldog Zucht, Mode und Geldgier antaten und auch noch antun. Die Aufklärung über rasseschädigende, den Genpool ausdünnende Züchtungs-Methoden tut Not, einmal im Sinne der gezüchteten Hunde selbst, aber auch für ihre Käufer ist sie wichtig. Züchter setzten oft wirtschaftliche Zucht-Prioritäten, deshalb ist der "Druck des Marktes" entscheidend.

Und Aufklärung über die sadistische Quälerei, die Massenzüchter ihren "Zuchthunden" antun, ist noch wichtiger. Nicht gerade wenige Menschen entscheiden über den Preis und ahnen nicht, was hinter "Billigwelpen" für ein grausames, verzweifeltes Elend steht.

Zu diesem Jahrestag möchte ich mich bei allen Gastbloggern von Herzen bedanken, denn sie trugen wesentlich dazu bei, dieses Bulldog-online-Magazin, das es der Sache nach ist, abwechslungsreich zu gestalten.

Insbesondere danke ich Isabelle Borgert für ihre spannenden, so informativen wie humorvollen Beiträge. Sie ist unsere aktivste Gastbloggerin: seit September 2007, also schon 7 1/2 Jahre lang, können wir regelmäßig circa zwei Beiträge pro Monat von ihr genießen :-)

Danken möchte ich auch allen Leserinnen und Lesern, die mit oft einzigartigen Fotos, Witzen oder auch Links diesen Blog wesentlich bereichern.

Danke auch an meinen lieben Stu, der mir immer technisch zur Seite steht, und ohne den dieser Blog gar nicht erst begonnen worden wäre.


Die wichtigsten Schritte

für das Überleben des Englischen Bulldogs sind inzwischen getan:

  1. Der Standard wurde (2009) geändert, um ihn wieder "fit for function" werden zu lassen. Der deutsche Zuchtverein ACEB, die hiesige Speerspitzen der Zucht des atmungsbehinderten Extrem-Bulldogs, wurde u.A. als eine Konsequenz dieser Änderungen aufgelöst.
  2. Über ein Dutzend bulldogartiger Rassen wurden neu gezüchtet, und diese erzeugen den nötigen Markt-Druck auf die Züchter des Originals.
  3. Welpenhändler und Welpen-Fabriken werden, auch dank der Medien, gesellschaftlich zunehmend geächtet. Der Gesetzgeber wird dem früher oder später folgen.

Auf diesem Hintergrund nehme ich dies 10-jährige Blog-Jubiläum zum Anlass, ihn in Zukunft nur noch in reduzierter Form weiterzuführen, es wird mittelfristig auf vielleicht 2 Beiträge pro Woche hinauslaufen.

Das Meiste über den Bulldog aktuell und über seine Vergangenheit ist gesagt - und in den Blog-Archiven zu finden :-)

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Cornelia Savory-Deermann Cornelia Savory-Deermann

Cornelia
Savory-Deermann
, geboren 1945 in Wuppertal, hat seit 1971 Englische Bulldoggen und ist Gründungs- und Ehrenmitglied des "Verein der Freunde Englischer Bulldogs e.V. (1980-2009)".

Seit Mai 2005 haben die Bulldogs hier ihr eigenes deutsches Weblog bekommen. Jeder Leser kann Blog-Beiträge an Cornelia schicken, Eure Bulldog-Anekdoten, -Fotos und -Tipps für's Blog sind willkommen. Der jeweilige Autor behält sein Copyright an Bildern und Text, gibt aber Cornelia ein unwiderrufbares Nutzungsrecht für Veröffentlichungen in diesem Blog.



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