Cornelias Bulldog Blog
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English Bulldog Netzwerk für Kenner und Freunde
Mai 2005 bis Mai 2015 jeden 2. Tag ein Beitrag
Ab Mai 2015 Beiträge in unregelmäßigen Abständen

Die Links zu den thematisch sortierten Archiven sind in der Referenzspalte:
Sie finden dort (fast) alles, was Sie über den English Bulldog wissen wollen.


Montag, Oktober 25, 2021

Im "Schwarzen Bruch"

Das "Eselsbett" (siehe letzter Beitrag) und das "Schwarze Bruch" liegen nah bei einander und bilden ein gemeinsames Naturschutzgebiet. "Der/Das Bruch" bedeutet Sumpfland, Moor mit Bäumen und Sträuchern. Ein paar Tage nach dem Besuch des Eselbett, noch Mitte September, durchwanderten wir es.

Zunächst führt der Weg an renaturierten Fischteichen vorbei. Der gras- und moosbedeckte Boden ist weich und nachgibig, aber weitgehend trocken.

Dann geht es weiter auf einem Dammpfad, rechts und links davon Teiche, Tümpel und Sumpflöcher; sie liegen wie eingesackt zwischen Urwaldinseln und die Wasserlöcher säumenden alten Birken.

Entlang der Wasserlöcher sahen wir alle paar Meter umgekippte Bäume mit schweren Wurzeltellern dran. Die Erde sah tatsächlich dadurch aufgebrochen aus - ich vermute daraus leitet sich die Bezeichnung "Bruch" für diese Art der Landschaft ab.

Wahrscheinlich wurde diese mitsammt ihren riesigen Wurzeltellern umgefallenen Bäume alle irgendwann unterspült.

Gegen Ende dieses Schutzbereiches wurde der Weg mühsamer, auch dank der Wildschweine. Sie lieben Sümpfe zum Suhlen - von ihnen aufgebrochenes Erdreich sahen wir hier besonders oft. Pilze dagegen erstaunlicher Weise weniger; nur ein paar Boviste.

Am hinteren Ende dieses Bruchs grenzt toter Fichtenforst ganz nah heran. Dort wurde mit dem Kahlschlag begonnen. Immerhin erfreute sich wenigstens Clara an den davon liegen gebliebenen Hölzern :-)

Satte feuchte Wiesen im sprichwörtlichen Grasgrün und ausgeblühte, schon bräunliche Seerosen- und Irisblätter sowie die blassbraunen Sumpfgrashalme, auch das erste gelbbraune Laub bestimmten neben den schwarzen Wasserspiegeln eine in sich selbst versunke, melancholische anmutende, stille Schönheit.

Ich bin gespannt, wie dieses Bruch im blühenden Frühling wirken und strahlen wird.


Freitag, Oktober 22, 2021

Im heimischen Moor "Eselsbett"


Das Eselsbett ist das 12 Hektar große Restgebiet eines Moors bei Lichtenau, das seit 1970 unter Naturschutz steht. Bis dahin wurde dort 50 Jahre lang Torf und Heilerde abgebaut. Heute besteht das Eselsbett aus feuchten bis nassen Grünlandflächen und einem Niedermoor- und einem Hochmoorbereich.

Auf der Suche nach neuen Wegen fuhr ich Mitte September erstmalig dort hin - es ist nur 13 km von unserem Zuhause entfernt - um es mir mit Clara anzusehen. Es war ein kühler, dicht bewölkter Tag - er passte hervorragend zu der Stimmung des Moores selbst.

Das eigentliche Moor ist bis auf einen einzelnen direkten Zugang - er führt zunächst zu einem kleinen Aussichtsturm - umzäunt, damit weder Kühe noch (Wanderer :-) sich hinein verirren können.

An diesem Weg direkt durch´s Moor steht an einer Kurve ein hoher Warnstab, und er ist auf einem höchstens 50 cm verfestigten, aber kaum erkennbaren Pfad angelegt.

Gottseidank bleibt Clara stehen, wenn ich sie mit richtig scharfer Stimme rufe.

Nun, ich mußte dies zweimal tun, als sie Interesse zeigte der Nase nach ins Sumpfgras abzubiegen. Danach versuchte sie es nicht mehr, sie hatte verstanden, dass solche Aktion dort tabu waren!

So braun die hohen Saathalme der Sumpfpflanzen jetzt waren, so herrlich farbig muß es hier im Frühling aussehen. Klar, dann gehen wir wieder hin :-)


Dienstag, Oktober 19, 2021

Teutoniaklippen und "Fauler Jäger"


Anfang September machten Clara und ich uns mit Gaby auf den Weg den Altsächsischen Kultstein, den "Faulen Jäger" zu finden. Es war schwierig muß ich sagen!

Wir starteten beim "Försterkreuz", das von den - noch bis vor 150 Jahren - wilden Zeiten in unseren Wäldern erzählt. Nun, seit Kurzem ist nicht einmal mehr der Wald da, geschweige denn Wilderer. Den Kartenausdruck des Wanderweges hatten wir dabei, aber das ganze Wegenetz hatte sich durch die massiven Kahlschlagarbeiten verändert. Wir verliefen uns!

Wir waren von der Richtung abgekommen und erlebten dadurch ein Abenteuer besonderer Art: wir befanden uns auf dem Teil des schmalen Klippenweges, der direkt entlang tief abfallender Bruchkanten führt: den "Teutonia Klippen" - wie mir erst später klar wurde.

Der Weg war hier nach Rodungsarbeiten nahezu vollständig mit Ästen und Stämmen verbarriekardiert und wir fanden auch keine Wegmarkierungen. Wir schlugen uns vorsichtig Schritt für Schritt durch - und das in der falschen Überzeugung, immer noch Richtung "Fauler Jäger" unterwegs zu sein. Direkt am Abgrund hielt ich Clara an der kurzen Leine.

Irgendwann machten wir kehrt, wir gaben die Suche nach dem "Faulen Jäger" auf und wollten nur noch zurück zum Auto, das schien uns das Sicherste zu sein.

Clara führte uns an einigen Stellen, an denen wir nicht mehr erkannten, woher wir gekommen waren. Nach vielleicht ein/zwei Stunden waren wir erschöpft, zwischendurch auch mal gestolpert und gefallen, aber mit heilen Sprunggelenken wieder auf einem Weg, der tatsächlich ein Weg genannt werden konnte. Hier waren wir her gekommen, das erkannten wir erleichtert! Wenig später an einer vielfach Gabelung waren wir erneut unsicher und wählten wieder eine falsche Abzweigung - trotz Clara´s Zögern...

... und plötzlich lag der "Faule Jäger" vor uns! Manche Wünsche erfüllen sich eben über Irrwege, die aber auch ihren Reiz haben. Deshalb kann man auch sagen: Es gibt nur Wege.

Wir bewunderten diesen Monolithen und verstanden, dass er für die Eingeborenen, die Alten Sachsen, heiliger Ausdruck des Wunders Natur gewesen war.

Jetzt aber standen wir vor dem Problem, wie würden wir unser Auto wiederfinden?? In diesem Moment kam ein junger Mountainbyker zu uns hochgetrampelt. Wir baten ihn um Orientierungshilfe. Er fragte ob es ein kleines graues Auto sei - so eines habe er beim Försterkreuz gesehen. JA - wir atmeten auf. Der Junge fuhr langsam vor uns her, bis wir uns nicht mehr weiter verlaufen konnten. Wir dankten ihm, und er lachte fröhlich.

Wir hatten über drei abenteuerliche Wanderstunden erlebt - und dabei stand unser Auto nur eine halbe Stunde entfernt vom "Faulen Jäger" :-)


Samstag, Oktober 16, 2021

Karlschanze und "Kleiner Herrgott"


Ein besonders interessanter Teil des Eggegebirges ist der Höhenzug zwischen Kleinenberg und Willebadessen, denn dort sind Altsächsische Kultplätze und eine sehr mächtige Wallburg, die Karlschanze zu finden. Sie wurde geschichtsverfälschend nach Karl dem Großen benannt, ist aber älter: INFO.

Clara und ich brachen an einem sonnigen Julitag mit Gaby auf, um zu dieser nur zufuß erreichbaren Wallburg zu wandern.

Es war sehr warmes Wetter - der Karte nach sollte der Weg durch Kühlung spendenden Wald führen - aber er führte zunächst durch Kahlschlagflächen, die inzwischen von vielen wilden Blumen überwachsen waren. Für mich und eigentlich auch für Clara war es um diese Mittagszeit zu heiß, um die Blumenpracht richtig zu genießen. Gottseidank war bald vor uns ein - wenn auch geschädigter - Restfichtenforst in Sicht.

Wir hielten Ausschau nach dem "Kleine Herrgott", einem der beiden Altsächsischen Kultplätze hier. Er sollte an einer Wegbiegung unseres Wanderweg zur Wallburg stehen:
"In der Nähe der Karlsschanze und Drudenhöhle liegen die Überreste eines Denkmals, die man als “Kleinen Herrgott” bezeichnet. Bei der Einführung des Christentums ließ Karl der Große in der Nähe der Karlsschanze ein Kreuz errichten. Dieser Weg war ein alter Wanderweg der Germanen, der von Westen her nach Osten zur Weser und Diemel führte. Wenn die Sachsen dort nun vorbeigingen, bezeichneten sie diese Stelle als den “Kleinen Herrgott”, während ihr großer Gott Wodan auf der Karlsschanze thronte."

Der Weg führte ab der Stelle, an der der "Kleine Herrgott" der Karte nach stehen sollte, weiter durch Fichtenforst mit dichtem Randgesprüpp . Wir entdeckten den nicht sehr hohen Kultstein darin leider nicht!

Aber wir genossen die Kühle im Schatten der gesunden Fichten, welche den Weg säumten. Abgestorben waren nur die dicht an dicht im Lichtmangel stehenden Fichten hinter den Wegöffnungen. Wir freuten uns eine große Ameisenburg unterwegs am Wegrand bewundern zu können; die Ameisen ließen Clara und uns in Ruhe, sie waren beschäftigt ;-)

Und dann standen wir plötzlich vor dem Außenwall der alten Wallburg! Rechts (Westen) stürzt der Höhenzug, auf dem diese Wallburg stand, steil ab und wurde durch mehrere Wälle geschützt. Nach links (Nordosten), zum Klippenweg hin, schmiegt sie sich weiträumig an die Felswände der Klippen, diese als Schutz nutzend.

Ein paar Wochen später, bei kühlerem Wetter, fuhr ich mit Clara zu einem anderen Parkplatz in der Nähe der Karlsschanze. Ich dachte mir, dieser "Kleine Herrgott", muß doch zu finden sein! Vielleicht hilft eine andere Perspektive, eben ein anderer Weg dorthin.

Clara und ich fanden ihn: Diesmal war er nicht zu übersehen, denn es war weiter toter Fichtenforst abgeholzt worden, auch direkt an der Wegecke, an der wir ihn vergeblich gesucht hatten. Außerdem standen keine hohen Fingerhüte mehr dort herum, die ihn wahrscheinlich vor unseren Augen verborgen hatten.

Wir wohnen hier in Sächischem Kernland: die Westfalen und die Ostfalen (Sachsen Anhalt) sind Sachsen. Karl der Große schlug sie bei Paderborn (772-804) und baute in dieser Zeit dort eine seiner Pfalzen.

Inzwischen wanderten Clara und ich auch zum "Faulen Jäger", einem gewaltigen Monolith, an dem noch lange mit Festen Odin/Wodan gehuldigt wurde. Darüber erzähle ich im nächsten Beitrag.


Mittwoch, Oktober 13, 2021

Unruhige Nächte: Hunde im Tierheim

brauchen Tage, um sich an die neue

Umgebung anzupassen

Quelle: ScienceDaily (Juli 13, 2021)


Janneke van der Laan und Kollegen von der Veterinärmedizinischen Fakultät der Universität Utrecht verglichen die nächtliche Aktivität von 29 Tierheimhunden und 29 Haushunden in ihren eigenen vier Wänden – ähnlich in Rasse, Alter und Geschlecht – mit Hilfe von Nachtkameras und einem kleinen Aktivitätstracker am Halsband.

Sie fanden heraus, dass Tierheimhunde nachts viel weniger ruhen als Haushunde, insbesondere während der ersten beiden Nächte im Tierheim. Diese Unruhe nahm zwar mit der Zeit ab, aber auch nach zwölf Tagen im Tierheim ruhten die Hunde nachts immer noch weniger als die Haushunde.

„Diese Unruhe haben wir auch bei Hormonmessungen im Urin von Tierheimhunden gesehen“, sagt Janneke van der Laan. Tierheimhunde hatten vor allem in den ersten zwei Tagen, aber auch nach zwölf Tagen höhere Werte des Stresshormons Cortisol im Urin als Haushunde. Auffallend war auch, dass kleinere Tierheimhunde, zum Beispiel Shi Tzus und Chihuahuas, in den ersten beiden Nächten unruhiger waren als größere Tierheimhunde und auch höhere Cortisolwerte aufwiesen.

Die Forscher fanden große Unterschiede zwischen einzelnen Hunden: Einige waren bereits in der ersten Nacht im Tierheim recht ruhig, andere schliefen einige Nächte kaum. „Anscheinend brauchen Hunde mindestens zwei Tage, oft aber auch länger, um sich an ihre neue Umgebung, in diesem Fall das Tierheim, zu gewöhnen“, erklärt Van der Laan. "Der Mensch schläft auch in der ersten Nacht in einer neuen Umgebung meist weniger gut, zum Beispiel zu Beginn eines Urlaubs."

„Mit unserer Folgeforschung werden wir das Wohlergehen von Hunden in Tierheimen noch weiter vertiefen. Aber unsere aktuellen Ergebnisse zeigen bereits, dass es wichtig ist, Hunden, die nach mehreren Nächten nicht richtig ausruhen können, besondere Aufmerksamkeit zu schenken.“ Die Mitarbeiter des Tierheims können diesen Hunden möglicherweise bereits helfen, indem sie sie beispielsweise an einen weniger belebten Ort im Tierheim bringen."

ANMERKUNG: Ich finde es beachtlich, dass überhaupt das Wohlergehen von Tierheimhunden die Aufmerksamkeit von Forschern findet. Unsere Kultur entwickelt sich langsam hin zu Mitgefühl und Respekt für alles Leben :-))


Sonntag, Oktober 10, 2021

Was wäre unser Leben ohne Clara...


Ich weiß, ohne Clara gingen ich und Stu nicht einen Bruchteil so oft in die Natur hinaus.

Ihr selbstvergessenes Einssein mit ihrer natürlichen Umwelt weckt in mir den Wunsch dies immer wieder mitzufühlen. Ja, ihre Neugier und ihre Freude im Hier und Jetzt überträgt sich auf mich und macht mich glücklich. Ich erlebe sie als ein Wesen, das weiß, was Glück ist und dies teilt.

Ohne Clara und in gewisser Weise auch ohne die durch Corona bedingten Einschränkungen der Reisemöglichkeiten wüßte ich weniger davon, in welch schöner, lebensfreundlich sanfter und bäuerlich geprägter Umgebung wir hier leben.

Auf Grund der Kaarstlandschaft gibt es hier auch einige schöne Quellbereiche. Einer davon liegt in unserem Dorf Henglarn; im letzten Beitrag schrieb ich über den Naturpark, der um ihn herum angelegt wurde. Wenn wir unterwegs in Feld und Flur einen der Quell- oder Regenwasserbäche plätschern hören, freut sich Clara mit aufgerichteten Ohren: Dann nichts wie hin !

Zumindest mein Glück draußen ist aber manchmal getrübt:

Mir war schon vor einiger Zeit aufgefallen, dass ich kein Froschquaken den Sommer über gehört hatte. Dass es aber hier noch einige gibt dokumentierte ein toter, den ich Ende August an einem Teichweg fand. So gesehen freute ich mich darüber, denn die Sorge um den Erhalt der Arten treibt mich um. Die Menschheit führt sich selbst mit durch Überbevölkerung bedingter Vernichtung natürlicher Lebensräume in eine Armut hinein, die sie wohl erst langsam erahnt.

Unterwegs auf unseren Wald- und Feldwegen beobachtete ich unsere Clara (und sie mich :-)

Ich beachte aber auch voller Freude die Pfanzen am Wegesrand. Oft erscheinen sie mir kleine Wunder an Schönheit voller Phantasie und Fruchtbarkeit. Obwohl es in diesem Sommer hinreichend geregnet hatte, begannen die Bäume zu meiner Verwunderung schon Ende August das erste Laub abzuwerfen; vielleicht wegen des niedrigen Grundwasserspiegels?

Hügel, Schluchten, Täler, Wald und Forste, Weiden und Felder wechseln sich ab. Gelegentlich werden hier sogar Wölfe gesichtet - in Bezug auf die Natur ein Merkmal von Restintaktheit, möchte ich dankbar sagen.

Es gibt viele von den Wandervereinen gepflegte Wege und auch einsame, wilde Pfade kann man entdecken. Und unser Wetter ist ebenso wenig eintönig :-)

Wie Goethe weiß: "Willst du immer weiter schweifen, sieh, das Gute liegt so nah; lerne nur das Glück ergreifen, denn das Glück ist immer da."

Die Tage werden im ja Spätsommer schon deutlich kürzer und Clara´s und meine Abendrunde somit früher. Die Abende sind kühler, und das ist uns angenehm :-)

Die Sonne geht jetzt Anfang September weniger weit westlich unter und das heißt von unserem Höhenweg oberhalb von Zuhause aus gesehen: ins Bild geraten mich die Stimmung störende Windräder. Ich suche jetzt andere Wege für die Sonnenuntergangsstimmung.

Aber einen windradfreien Horizont zu finden ist schwierig, denn wir sind hier in Ostwestfalen ziemlich umringt (umzingelt) von Stromerzeugern und Stromleitungen über Land. Ich plädiere für viel mehr Energiegewinnung aus Erdwärme, wie es einige Häuser im Dorf schon machen!

Ach ja, Clara und ich fanden unterwegs wieder eine herzliche Baumbotschaft :-)


Donnerstag, Oktober 7, 2021

Unser Dorfpark an der renaturierten Altenau

ist fertig und erfreut uns alle hier sehr !


Das Dorf Henglarn (Einwohner: 1054 (31. Dez. 2020) Bevölkerungsdichte: 93 Einwohner/km² ) liegt an der Altenau. Es gehört zur Titularstadt Lichtenau, Kreis Paderborn, NRW. Erstmalig erwähnt wird Henglarn im Jahr 1015.

Und wir leben hier, immer mit einer oder zwei Bulldoggen, seit 33 Jahren glücklich und zufrieden.

Am 15. 9. 2021 wurde der jetzt größer angelegte, wunderschöne Dorfpark entlang der Altenau mit Reden von Bürgermeisterin, Dorfvorsteher und Vertretern des Heimatvereins sowie einem Marsch der Dudelsackkapelle eingeweiht: Alles Nähere über Renaturierung, Finanzierung usw.: LINK.

Auch das Westfalenblatt berichtete darüber: LINK und ein Auszug aus dem Artikel.

Clara und ich stellen Euch Lesern und Leserinnen heute all die Ecken des Parks vor, welche wir selten zeigten oder die neu angelegt sind.

An der Neele-Terrasse neben der Dorfbäckerei geht eine steile Treppe hinab zum Ufer, und man steht dort zwischen uralten, mächtigen Baumgestalten. Dort beginnt auch der Park. Der Parkweg folgt der Altenau über den Zufluß unseres Quellgebietes, der Pötte, hinaus. Diesen Sommer fiel die Altenau seit Jahren bei uns einmal wieder nicht komplett trocken :-)

Dann umrundet der Weg die Quellen und den von Kopfweiden umsäumten Quellteich und die angrenzenden Wiesen mit Kneippanlage und Spielplätzen mittendrin. Außen herum wecken Clara´s Aufmerksamkeit stets einige Kühe.

Clara geht gern in die Altenau rein, aber nicht in den Quellteich. Möglicherweise weil ich es ihr verbot, als sie noch klein; denn der ist am Rande schlammig bis sumpfig.

Besonderen Spaß habe ich mit Clara vor dem Zerrspiegel am Spielplatz. Als sie noch klein war, rannte sie vor meinem und ihrem Zerrbild darin entsetzt fort. Inzwischen weiß sie, was FAKES sind ;-) Irrelevant, meint sie souverän!

Wir Savorys danken der Stadt Lichtenau und allen Helfern vor Ort von Herzen für ihre Arbeit und ihren Einsatz. Die Freude der Anwohner und der Wanderer über diesen so gelungenen Naturpark ist ihnen sicher :-)))


Montag, Oktober 4, 2021

Erntedankfest: Futter zum Spielen ;-)


Clara mag, wie Ihr Leser und Leserinnen wißt, keinerlei Plastikbälle. Vor ein paar Tagen kam mir eine Idee, warum: sie sind aus ihrer Sicht Fake, denn sie sind nicht essbar!

Auf der Wiese in ihrem Welpengarten bei ihrer Züchterin standen Apfelbäume, und sie sowie ihr ganzes Geschwisterrudel spielte damit Ball, knabberte sie an und fraß davon. So hatte sie es gelernt, und so ist es für sie im Ordnung. Aber Plastikbälle, wie gesagt: alles Täuschung :-((

Jetzt zum Herbst liegen auch auf unserer Gartenwiese einige Äpfel. Sie spielt gelegentlich mit den festen darunter.

Vor ein paar Tagen allerdings holte sie sich einen besonders festen, knackigen nach dem abendlichen Pippimachen und trug ihn erhobenen Hauptes durch das Erdgeschoß, die Treppe rauf und sprang damit zu Stu auf´s Bett. Wir hörten sie noch etwas knabbern, dann schliefen wir ein... und am Morgen war kein noch so kleiner Apfelrest im Bett zu finden. Er hatte ihr geschmeckt :-)

Gestern (zum Erntedankfest ;-) schenkten wir ihr ein Äpfel aus dem Supermarkt, denn unser Apfelbaum trägt wegen der Frühlingsfröste fast keine Früchte. Und wir spielten "Apfelball" mit ihr :-)

Bulldogs mögen Süßes wie Eis, Kuchen, Früchte und auch Mais, der ja ebenfalls süß schmeckt. Mir gefällt dieses Video :-)

Es muß nicht immer ein Knochen (oder ein Truthahnbraten ;-) sein.


freitag, Oktober 1, 2021

Heute ein Beitrag von Gastbloggerin Susanne Nas

Tono, Muffin und Lilo: Dicke Freunde


Tono! ……ist im gleichem Alter wie unsere Lilo, nur drei Mal so groß……

Wir haben uns in der Hundeschule kennen gelernt und es hat sich eine dicke Freundschaft zwischenTono und Lilo entwickelt. Was ein Glück …… für ALLE. Beide jung, wild und ein bisschen durchgeknallt.

Tono lebt mit seine Familie auf einem ehemaligenBahnhof mit viel Platz, großen Weiden und zeitweilig mit einigen Schafen, nah an der holländischen Grenze. Dort treffen wir uns regelmäßig zum Spielen.

Auch Muffin ist begeistert von unseren Ausflügen. Nachdem sie bei unseren ersten Treffen, die beiden jungen Wilden in ihre Schranken gewiesenhat, ist sie die Chefin im Ring.

Tono hat großen Respekt vor Muffin. Sie ist ihm manchmal sogar etwas unheimlich ……. wenn er entspannt am Boden liegt und sie an ihm schnüffelt…… gruselig…….aber er lässt alles tapfer über sich ergehen…..

Wir alle Genießen die schönen gemeinsamen Stunden. Bis Bald…… Susanne


Dienstag, September 28, 2021

Kühe, Ziegen, Esel


Diese Kühe sind neugierig, aber das ist auch alles... Auf unser Abendrunde oberhalb unseres Hauses begegnen wir ihnen oder sehen/riechen sie in dem kleinen Seitentälern.

Clara hat seit ihrer Junghundzeit häufiger die Erfahrung gemacht, dass nicht alle Tiere auf den Weiden sie so anziehend sympatisch finden, wie sie das gerne hätte.

Da sie immer die Gestimmtheit ihres Gegenüber als entscheidend für ihr eigenes Verhalten aufnimmt, geht sie auf Schafherden gar nicht mehr zu, die rennen eh nur vor ihr weg. Nur die Widder sind mutig, besser gesagt bösartige Rammböcke (siehe Beitrag vom 4. Dezember 2020.)

Ziegen sind nicht viel besser. Vor zwei Jahren hat ein Bock sie im Wünnenberger Tierpark mal hinterhältig gerammt, das hat ihr gereicht (siehe Beitrag vom 3. Mai 2019.) Außerdem sind die Kletterer! Schwer beeindruckt hat mich vor Kurzem dieser Hochsitz eines Bockes:

Das war im Juni auf dem Gelände des Museumsklosters Dalheim; trotz Corona fand das geplante Gartenfest statt. Sehr schön für mich, mal wieder so etwas besuchen zu können. Clara hatte ich nicht mitgenommen, war aber zuvor dort mit ihr einmal wieder gewandert.

Auf unserer fast täglichen, wunderschönen Spätnachmittags- oder Abendrunde oberhalb unseres Dorfes kommen Clara und ich jedesmal an einer kleinen Ziegenherde vorbei. Der Blick des Bockes reicht Clara: einen Bogen schlagend weigert sie sich ihn auch nur anzusehen: "Bloß nicht provozieren!"

Unser Übernächster Nachbar hat zwei Mini-Esel auf seiner Weide am Haus stehen. Gelegentlich hört man einen davon reichlich unharmonisch "I-A" schreien, ich freue mich dann, dass es ihm gut geht - denn ich liebe Esel.

Unter den Pferdeartigen sind Esel die "Bulldoggen": stur, weil kluge Selbstentscheider, mutige Beschützer und neugierige Menschenfreunde :-)

Und ich hatte gedacht, Clara freut sich über die Esel! Sie ist erwachsen geworden... nicht jeder Fellträger ist nur deswegen ein Freund... es kommt auf die Umstände an... ziemlich menschlich ;-)



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Archivierung: Die Bulldog-Blog-Beiträge bleiben circa 4 Wochen auf DIESER Seite. Danach kommen die wichtigen, informativen, besonders lustigen und die Gastblogger-Beiträge ins jeweils entsprechende Archiv.

Die Links zu den Archiven sind oben rechts in der grauen Referenzspalte.

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Montag, Oktober 1, 2018

Redaktionelles: Dieser Blog


Dieser Bulldog-Blog startete 2005 mit underer Hündin "Gombas Happy Miss Frieda" und ist unter Anderem ihr und ihres Sohnes "Kenai Kosmo Floral Garden" Tagebuch geworden.

Nachdem auch Kosmo gestorben ist, überlegte ich zunächst den Blog zu schließen, aber er ist mir selbst und vielen Anderen doch solch eine Freude, dass ich ihn etwas reduziert weiter führen werde.

Er ist nun neben Frieda und Kosmo auch unserer neuen Hündin Clara "Elisa Clara vom Urstromtal" gewidmet :-) Und - GastbloggerInnen sind nach wie vor herzlich willkommen.


Unser Kosmo (2007 - 2018)

Unsere Frieda (2005 - 2017)


Montag, Mai 11, 2015

Zehn Jahre Bulldog-Blog - und:

Die wichtigsten Schritte für das Überleben des Englischen Bulldogs sind getan.


Liebe Leserinnen und Leser, heute feiern wir ein Jubiläum: das zehnjährige Bestehen dieses Bulldog-Blogs. Der 1. Beitrag erschien am 11. Mai 2005.

Es wurde über diese 10 Jahre jeden zweiten Tag ein Beitrag veröffentlicht, das heißt 1815 Beiträge insgesamt - lustige, besinnliche, spannende, warnende, informative und, mir die wichtigsten, aufklärende Beiträge. Aufklärung über den besonderen Zauber des Bulldogwesens, Aufräumen mit Vorurteilen über ihn, das war und ist mir wichtig :-).

Im Blog wurde auch immer wieder über das Elend informiert, welches dem Englischen Bulldog Zucht, Mode und Geldgier antaten und auch noch antun. Die Aufklärung über rasseschädigende, den Genpool ausdünnende Züchtungs-Methoden tut Not, einmal im Sinne der gezüchteten Hunde selbst, aber auch für ihre Käufer ist sie wichtig. Züchter setzten oft wirtschaftliche Zucht-Prioritäten, deshalb ist der "Druck des Marktes" entscheidend.

Und Aufklärung über die sadistische Quälerei, die Massenzüchter ihren "Zuchthunden" antun, ist noch wichtiger. Nicht gerade wenige Menschen entscheiden über den Preis und ahnen nicht, was hinter "Billigwelpen" für ein grausames, verzweifeltes Elend steht.

Zu diesem Jahrestag möchte ich mich bei allen Gastbloggern von Herzen bedanken, denn sie trugen wesentlich dazu bei, dieses Bulldog-online-Magazin, das es der Sache nach ist, abwechslungsreich zu gestalten.

Insbesondere danke ich Isabelle Borgert für ihre spannenden, so informativen wie humorvollen Beiträge. Sie ist unsere aktivste Gastbloggerin: seit September 2007, also schon 7 1/2 Jahre lang, können wir regelmäßig circa zwei Beiträge pro Monat von ihr genießen :-)

Danken möchte ich auch allen Leserinnen und Lesern, die mit oft einzigartigen Fotos, Witzen oder auch Links diesen Blog wesentlich bereichern.

Danke auch an meinen lieben Stu, der mir immer technisch zur Seite steht, und ohne den dieser Blog gar nicht erst begonnen worden wäre.


Die wichtigsten Schritte

für das Überleben des Englischen Bulldogs sind inzwischen getan:

  1. Der Standard wurde (2009) geändert, um ihn wieder "fit for function" werden zu lassen. Der deutsche Zuchtverein ACEB, die hiesige Speerspitzen der Zucht des atmungsbehinderten Extrem-Bulldogs, wurde u.A. als eine Konsequenz dieser Änderungen aufgelöst.
  2. Über ein Dutzend bulldogartiger Rassen wurden neu gezüchtet, und diese erzeugen den nötigen Markt-Druck auf die Züchter des Originals.
  3. Welpenhändler und Welpen-Fabriken werden, auch dank der Medien, gesellschaftlich zunehmend geächtet. Der Gesetzgeber wird dem früher oder später folgen.

Auf diesem Hintergrund nehme ich dies 10-jährige Blog-Jubiläum zum Anlass, ihn in Zukunft nur noch in reduzierter Form weiterzuführen, es wird mittelfristig auf vielleicht 2 Beiträge pro Woche hinauslaufen.

Das Meiste über den Bulldog aktuell und über seine Vergangenheit ist gesagt - und in den Blog-Archiven zu finden :-)

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Cornelia´s Tierbuch:
'Tiere als Spiegel der Seele und Sinnbild der Kultur'


Cornelia Savory-Deermann

Cornelia
Savory-Deermann
, geboren 1945 in Wuppertal, hat seit 1971 Englische Bulldoggen und ist Gründungs- und Ehrenmitglied des "Verein der Freunde Englischer Bulldogs e.V. (1980-2009)".

Seit Mai 2005 haben die Bulldogs hier ihr eigenes deutsches Weblog bekommen. Jeder Leser kann Blog-Beiträge an Cornelia schicken, Eure Bulldog-Anekdoten, -Fotos und -Tipps für's Blog sind willkommen. Der jeweilige Autor behält sein Copyright an Bildern und Text, gibt aber Cornelia ein unwiderrufbares Nutzungsrecht für Veröffentlichungen in diesem Blog.



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