Cornelias Bulldog Blog
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English Bulldog Netzwerk für Kenner und Freunde
Mai 2005 bis Mai 2015 jeden 2. Tag ein Beitrag
Ab Mai 2015 Beiträge in unregelmäßigen Abständen

Die Links zu den thematisch sortierten Archiven sind in der Referenzspalte:
Sie finden dort (fast) alles, was Sie über den English Bulldog wissen wollen.


Sonntag, August 7, 2022

Ruhe und Unruhe in Clara´s Garten


Clara ist ein Outdoor-Hund! Als Sommer-Welpe lebte sie nach der Säugezeit mit Mutter und Geschwistern ganz im Garten, genauer gesagt auf einer großen Obstwiese in Brandenburg bei ihrer Züchterin Claudia Pagels.

Als einzige meiner Bulldogs bleibt sie sommerzeits wohl wegen dieser Prägung (solange es nicht regnet) den ganzen Tag über am liebsten im Garten. Sie genießt ihre Ruhe dort, spricht mit den Amseln, lauscht dem Wind, bearbeitet hin und wider kleine Äste. Sie hält dabei stets aufmerksam alles herum im Ohr, auch wenn sie scheinbar schläft :-)

Gelegentlich unterbrechen eine rote schlaue und eine weiße dumme Katze ihre Ruhe:

Die rote Katze weicht ihr auf ihrer Flucht sofort auf einen Baum aus und lacht sozusagen von oben herab, bis es ihr langweilig wird. Die weiße, eine Perserkatze, rannte neulich vor ihr im Vordergarten weg und donnerte gegen den Zaun hinterm Gebüsch, anstatt darüber zu springen. Clara packte sie sofort, die Weiße schrie los, und ich schrie "Clara!". Clara ließ sie frei um zu mir zu kommen :-). Diese blöde (oder blinde?) Katze lief an uns vorbei und legte sich auf die Bank vor unserer Haustür! Ich hielt Clara bei mir und versuchte schimpfend und gestikulierend die Katze - auch in ihrem eigenen Interesse - zu vertreiben: die fauchte mich nur an! Ich schellte Stu heraus und gemeinsam gelang es uns sie nach ein paar Minuten zum Rückzug zu bewegen...

Clara´s Gesicht zeigte Befriedigung! Sie ging, die Episode abhakend, mit mir in den Hintergarten und wir beide genossen die zurückgewonnene Ruhe :-)

Mitte Juni war es mit Muße und Muse vorbei: viele Wespen, und in der Laube ein Wespennest! Ich bekam Angst um Clara - manchmal schnappt sie nach Fliegen & Co.... Ich war auch um mich selbst besorgt, weil ich vor Jahren auf einen Wespenstich allergisch reagiert hatte. Seitdem war ich verschont geblieben.

Im Internet hatte ich mich informiert, dass Wespennester bis zum Herbst rasant wachsen: ein Innenraumvolumen von durchschnittlich 1.5 bis 2 Kubikmeter wurde angeben. Über den Sommer würden Tausende von Arbeitswespen nachgezüchtet, um dieses Bauvorhaben zu bewältigen.... Nein, diesen Horror wollten wir nicht! Wespen stehen zwar unter Schutz, aber bei Gefährdung von Mensch oder Tier dürfen ihre Nester entfernt werden: LINK

Wir baten Profis um Hilfe. Sie kamen 10 Tage später und erledigten nach Prüfung der Wespenart unser Problem! Bis es soweit war, ließen wir Clara nur mit uns als Schutzpersonal in den Garten. Wir vertrieben die, welche ihr nah kamen.

Nachdem die Profis ihren Job erledigt hatten, zog wieder Gartenfrieden für alle und Gartenfreiheit für Persönchen ein.

Da Clara nur mit Teddy als Spielpartner einen Ball oder ähnliches Spielzeug ins Maul nimmt, lege ich ihr immer wieder mal was Natürliches, z.B. einen Markknochen ins Gebüsch. Nach dem Ende dieser Wespenbelagerung kaufte ich wieder mal einen - aus und zur Entspannung sozusagen. Eine triumphierende Freude ist solch ein Fund für sie. Oft nimmt sie ihn abends sogar mit auf´s Bett :-)

Als ich den Knochen kaufte warnte mich die Metzgerin: "Bei meinem Jagdterrier klemmte sich der Knochenring mal auf seinen unteren Eckzähnen so fest, dass er nicht mehr wegzuziehen war. Was blieb mir übrig? Ich holte mir eine geeignete Säge aus der Werkstatt und sägte den Knochen direkt vor seiner Nase durch. Er zuckte dabei nicht mit der Wimper!"

Ich war kurz sprachlos! Dann antwortete ich: "Beim Bulldog stehen die Eckzähne weiter auseinander; das kann ihm deshalb nicht passieren."


Donnerstag, August 4, 2022

Wald, Wasser und das Wohlleben


An einem der noch nicht ganz so heißen Juni-Tage wollte ich Clara sich in dem so idyllischen Glasebach bei Hardehausen abkühlen lassen... aber ich erkannte ihn kaum wieder. Im Dezember noch plätscherte er lustig durch Ufergras und Unterholz, aber jetzt war er völlig überwuchtert und mehr sumpfig als fließend:

Clara wurde am früheren Bachbett ganz von Wiesen-, Unterholz- und Sumpfpflanzen überragt, aber solch ursprüngliches Gelände kennt sie. Sie folgt mir - solange es sich nicht um dichtes Gedörn handelt - stets hindurch, und hier ging sie nach Aufforderung auch ins flache Wasserloch hinein. Ich wollte, dass sie sich dort ein wenig abkühlt, obwohl sie selbst es offensichtlich noch nicht für nötig hielt. Ich neige dazu ihre Robustheit zu unterschätzen :-)

Inzwischen spazieren oder wandern Clara und ich in der Regel einmal in der Woche gemeinsam mit Hannelore. Sie kommt auch aus Henglarn und kennt sich gut mit Pflanzen (und Pferden) aus. Für uns (drei) ist die Natur ein Freuden- und Kraftquell. Wir erzählen uns viel und Hannelore lacht oft, das erlebt Clara als eine sehr positive Äußerung ;-)

Der oben genannte Glasebach mündet tiefer im Wald in den Schwarzbach. Anfang Juli waren Clara und ich dort mit Hannelore unterwegs: An der Zugangsstelle zum Schwarzbachufer nahe beim Wanderweg führte der Bach jetzt im Juli immer noch Wasser, aber der davor liegende erste der drei Waldteiche war schon vollständig versumpft und zugewachsen. Die Gräser auch an den Wegrändern waren aber noch grün.

Es war ein ziemlich warmer Vormittag, und Clara suchte sich diesmal ohne meine Aufforderung eine weniger steile Abhangstelle nach unten ins Wasser.

Die im Juni vom Weg aus noch sichtbaren Uferteile des Schwarzbaches konnte ich im Juli tatsächlich nicht mehr wiederfinden, weil alles dicht mit Brennesseln, Pestwurz, Farn, Disteln, Kletten, dem hoch giftigen Kreuzkraut, Brombeergestrüpp und noch vielem Anderem zugewuchert war. Aber der große Waldteich am Ende unseres Weges glich - ganz anders als noch im Frühsommer - durch die Fülle der Vegetation ein wenig einem einsamen nordosteuropäischen Natursee, einfach wunderschön.

Dieser Wald mit seinen kleinen Bächen ist ein Bachauenwald - eine fast vollständig in Mitteleuropa vernichtete Landschaftsform - und steht unter Naturschutz. Völlig trocken fallen seine Bäche auch in diesen heißen Sommern nicht.

Bislang sind die Altenau und einige der kleinen Waldbäche noch nicht völlig trocken gefallen, es regnete ja etwas mehr als in den letzten Frühsommern. In diesen letzten Trockenjahren starben bei so manchen einzeln stehenden Bäumen die Kronen ab: es war nicht genug Wasser im Boden, um diese mit zu versorgen. Also opferten die Bäume sie, um zu überleben.

Im Wald ist das anders: die Bäume halten durch ihren flächendeckenden Schatten und durch ihren bei Not sparsameren Wasserverbrauch solange wie möglich die Erde feucht. Und sie informieren und versorgen sich bei Bedarf über sich berührende Wurzeln untereinander: Mehr dazu LINK. Ein Vorbild für kollektives Überleben.


Montag, August 1, 2022

Experten sagen, dass bei der Zucht der

Englischen Bulldogge dringend

gehandelt werden muss

Quelle: ScienceDaily (June 15, 2022)


Englische Bulldoggen müssen mit gemäßigteren körperlichen Merkmalen gezüchtet werden, da eine neue Studie berichtet, dass die Rasse deutlich weniger gesund ist als andere Hunderassen. Englische Bulldoggen sind aufgrund ihrer extremen körperlichen Merkmale, darunter verkürzte Schnauzen, gefaltete Haut und ein gedrungener Körper, einem erhöhten Risiko für Atem-, Augen- und Hauterkrankungen ausgesetzt, berichtet das in der Zeitschrift Canine Medicine and Genetics veröffentlichte Papier.

Die Autoren plädieren dafür, dass die Rassestandards der Englischen Bulldogge in Richtung moderaterer Merkmale neu definiert werden sollten, denn sonst besteht die Gefahr, dass die Zucht dieser Hundeart in Großbritannien verboten wird.
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Die Englische Bulldogge wurde ursprünglich als muskulöser und athletischer Hund für den Stierkampf entwickelt, wurde aber im Laufe der Jahre zu einer Show- und Begleitrasse mit kurzem (brachyzephalem) Schädel, hervorstehendem Kiefer, Hautfalten und gedrungenem, schwerem Körperbau gezüchtet. Dieser Körperbau wurde mit mehreren Gesundheitsproblemen in Verbindung gebracht, und Länder wie die Niederlande und Norwegen haben die Zucht von Englischen Bulldoggen in den letzten Jahren eingeschränkt.

ANMERKUNG

Die Studie stammt von 2016. In den letzten 6 Jahren hat sich ein wenig in der Zucht getan.

Meiner Einschätzung nach folgen zwar viele Züchter noch dem alten Standard von vor 2009, der solch extreme Merkmalausprägungen zuließ. Der modifizierte Standard von 2009 schränkt diese Möglichkeit ein. Das Problem liegt einmal darin, dass solch ein Gesundungsweg selbst bei bestem Züchtereinsatz Zeit braucht, das heißt einige Generationen Hunde, bei denen immer wieder mit den Tieren weiter gezüchtet wird, deren Rassemerkmale moderater ausgeprägt sind.

Zum anderen ist das Festhalten am Extremtyp eine Änderungsunwilligkeit bei vielen Züchter UND Liebhabern. Die mag bei Züchtern finanzielle Gründe und bei den Fans mentale Gründe haben. Auch dieses Umdenken und "Umfühlen" braucht Zeit.

Es gibt aber sowohl unter den Züchtern als auch unter den Liebhabern der Englischen Bulldoge zunehmend solche, die im Interesse der Hunde dankbar für die angesagte Entwicklung hin zu einem moderateren Typ sind. Sehen Sie sich zum Beispiel Clara an!

Ihre Züchterin Claudia Pagels aus Fürstenberge bei Berlin ("English Bulldogs "vom Urstromtal", Telefon: 177 2483455) geht einen guten Weg:

Striktes Auskreuzen innerhalb der Rasse und nur Weiterzucht mit den jeweils vitalen, moderaten eigenen Nachkommen. Das ist aufwendig und auch kostenintensiv. Aber sie liebt diese Rasse, die "für´s Herz gut ist" :-)

Autoren des Royal Veterinary College (Hertfordshire, England) verglichen die Risiken häufiger Erkrankungen bei englischen Bulldoggen mit anderen Hunden, indem sie Aufzeichnungen von Tierarztpraxen in ganz Großbritannien aus dem Jahr 2016 mithilfe der VetCompass-Datenbank analysierten. Dan O'Neill und Kollegen bewerteten die Aufzeichnungen einer Zufallsstichprobe von 2.662 englischen Bulldoggen und 22.039 Hunden anderer Rassen und stellten fest, dass bei Englischen Bulldoggen doppelt so häufig mindestens eine Krankheit diagnostiziert wurde als bei den anderen Hunden. Die Rasse zeigte Prädispositionen für 24 von 43 (55,8 %) spezifischen Erkrankungen.

Englische Bulldoggen hatten ein 38,12-mal höheres Risiko, Hautfalten-Dermatitis zu entwickeln als andere Hunde. Sie hatten auch ein 26,79-mal höheres Risiko eine vorgefallene Nickhautdrüse (auch „Kirschauge“ genannt) zu entwickeln, bei der das dritte Augenlid des Hundes als rote geschwollene Masse im unteren Auge hervorsteht. Englische Bulldoggen hatten im Vergleich zu anderen Hunden auch ein 24,32-mal höheres Risiko für Unterkieferprognathie (wobei der Unterkiefer im Vergleich zum Oberkiefer zu lang ist) und ein 19,20-mal höheres Risiko für ein brachyzephalisches obstruktives Atemwegssyndrom (das zu schweren Atemproblemen führen kann).

Im Gegensatz dazu hatten Englische Bulldoggen im Vergleich zu anderen Hunden ein geringeres Risiko für einige Erkrankungen wie Zahnerkrankungen, Herzgeräusche und Flohbefall.

Die Autoren berichten auch, dass nur 9,7 % der englischen Bulldoggen in dieser Studie älter als acht Jahre waren, verglichen mit 25,4 % anderer Hunderassen. Dies stützt die Ansicht, dass eine kürzere Lebensdauer bei Englischen Bulldoggen mit ihrer schlechteren allgemeinen Gesundheit zusammenhängt, vermuten die Autoren.

Studienautor Dan O'Neill sagte: „Diese Ergebnisse deuten darauf hin, dass die allgemeine Gesundheit der englischen Bulldogge viel schlechter ist als die anderer Hunde. Am besorgniserregendsten ist jedoch, dass so viele der gesundheitlichen Probleme, unter denen Englische Bulldoggen leiden, wie z B. Hautfaltendermatitis und Atembeschwerden in direktem Zusammenhang mit der extremen Struktur ihres Körpers stehen, auf die selektiv gezüchtet wurde.

„Angesichts der anhaltenden Beliebtheit der Rasse sollte die Körperform der typischen englischen Bulldogge als Haustier neu definiert werden, hin zu gemäßigteren körperlichen Eigenschaften. Dies wird nicht nur die Gesundheit der Hunde verbessern, sondern könnte es Großbritannien auch ermöglichen, es zu vermeiden, anderen Ländern zu folgen beim Verbot der englischen Bulldogge aus Tierschutzgründen."

Die Autoren schlagen vor in der zukünftigen Forschung die Prädisposition für Gesundheutsstörungen zwischen Englischen Bulldoggen mit moderateren körperlichen Merkmalen und denen mit extremen Körperbau zu vergleichen, um potenzielle Gesundheitsgewinne durch die Zucht mit weniger drastischen Merkmale zu bewerten.


Donnerstag, Juli 28, 2022

Bis auf die neuen Bienenweiden wird es

in Feld und Flur langsam strohgelb - und

Clara vermißt Stu beim Wandern


Wenn ich Clara sage: "Clara kommt miiit, wir gehen spazieeeren!", dann rennt sie zuerst ganz aufgeregt springend und schwanzwackelnd zu Stu. Ich glaube sie versucht ihn zu animieren, trotz seiner Gehbehinderung mitzukommen. Sie ist so begeistert, dass es etwas Zeit braucht bis sie stillsteht um von mir das Halsband angelegt zu bekommen.

Gelegentlich läuft sie dann noch mal zu ihm zurück in der Hoffnung, ihn doch noch überreden zu können. Sie gibt dann erst auf, wenn er energisch sagt: "Geh zu Neli!" Das ist rührend! Es freut mich immer zu sehen, wie die Beiden sich lieben :-)

Bei weniger warmen Wetter, so wie um diesen Mittsommer herum, gehe ich mit Clara auch gerne über die Höhen in Feld und Flur, um die weite Sicht zu genießen.
Die bei uns in Lichtenau (nennt sich jetzt offiziell und viele abschreckend "Energiestadt") kaum wie sonst wo in Deutschland den Horizont so verstellenden (und meist ausgeschalteten!) Windräder bemühe ich mich dabei tatsächlich (und fotografisch) auszublenden....

Die Äcker, Felder und Wiesen strahlen nicht mehr in Grün, sondern das Strohgelb der Weizenfelder beherrscht zunehmend die Sicht. Nur noch die Maisfelder sind grün. In den Wiesen überragen die hohen, beigen Saathalme das Gras am Grund. Pink- und lilafarbene, auch weiße Spätblüher erfreuen dazwischen.

Eine Ausnahme bilden die neuen Bienenweiden.

Dass hier Imker in underen Dörfern tätig sind, wurde mir klar, als ich kürzlich beim Spazieren über unseren Dorf-Nordhang - versteckt hinter einer Hecke bei einer Kuhweide - einen Bienenkasten entdeckte.

Und etwas später stutzte ich im Nachbardorf Atteln beim Vorbeifahren über eine so dichte, hohe und blühende Weide, wie ich sie hier noch nicht bewußt gesehen hatte. Ich hielt sofort an und stieg mit Clara aus. Ein Schild wies sie als gezielt für Bienen angelegte Weide aus :-) Clara und ich gingen nur kurz hinein, um keine Unruhe zu erzeugen.

Vor ein paar Wochen besuchte ein riesiger Wildbienenschwarm unseren Garten für eine Nacht, siehe weiter unten im Beitrag vom 10. Juni. Hätte sich der Schwarm bei uns für länger eingerichtet, dann hätte ein Imker ihn eingefangen und abgeholt, wie ich informiert wurde. Ich vermute jetzt, dass die vielfach neu angelegten Bienenweiden schon zu einer ersten Wiedererstarkung der Wildbienen-Population führte, denn ein Wildbienenschwarm auf der Suche nach einem geeigneten Standort in Gärten ist sehr ungewöhnlich. Als ich Ende Juni meine Schwester Gunda kurz in Aachen besuchte, bestaunte ich dort eine solche Bienenweide mitten in einem Stadtpark. Die Stadt hatte sie angelegt. Wunderbar!

Der Sinn für Wert und Zauber der Natur offenbart sich immer mehr Menschen (und Behörden ;-)


Montag, Juli 25, 2022

Um Mittsommer herum im Wald unterwegs


Ende Juni, um die Sommersonnenwende herum, erreicht das satte Grün in der Natur seinen Höhepunkt. Es hat so manche unserer schmalen Pfade überwuchert, und fast mannshoch gewachsene blühende Brennesseln beherrschen viele Wegränder.

Im Wald beginnen nun die Beeren ganz langsam die Blumen als Farbtupfer abzulösen.

Dieses Jahr kann man köstlich schmeckende Himbeeren am Rand vieler Waldwege ernten. Anders sieht es bei den Wildkirschen aus: nicht mehr als 1 Millimeter Fruchtfleisch hat sich um die Kerne gebildet. Sie fallen klein und schrumpelig massenhaft von den Ästen...

Ich freute mich darauf, als ich mit Clara in den Heggewald loszog und war völlig überrascht dort keine Himbeeren, dafür aber erstmalig einige Stauden des hochgiftigen Eisenhuts zu entdecken. An der anderen Wegseite standen, unter den für Menschen ungenießbaren Vogelbeeren, Brombeeren in der Blüte. Wenn es genug regnen wird, dann können wir diese über den Herbst hin genießen :-)

Am Puttenholz-Rundwanderweg bei Haaren gibt es einen idyllischen Rastplatz am Waldrand unter einer mächtigen Urahnen-Buche. Dies ist einer unserer Lieblingsplätze, Clara stöbert dort gerne ein bißchen herum.

Man hat von dieser Bank aus einen schönen Blick über die Felder. Wie auf dem obersten Bild zu sehen, wurden die Gerstenfelder schon gemäht. Ein erstes Gefühl von Herbst schleicht sich ein.

Wir gingen weiter durch den Wald; er kühlt und bleibt als Laubwald zum Herbst hin länger grün als Feld und Flur.

Mich faszinieren Bäume. Sie zeigen immer wieder bizarre Überraschungen der Überlebenskunst und außerdem bieten sie Heime, Wetterschutz und Fluchthütten für viele Spezies. Clara sieht das ähnlich :-)


Freitag, Juli 22, 2022

Clara entpuppt sich als Schutzhund :-)


Eine schöne Hunde-Badestelle ist auch am Asselner Glasebach bei der Rastecke und Brücke am Wanderweg im Naturschutzgebiet. Ich muß korrigieren: war.

Eine neue Bank steht zwar da, aber immer noch inmitten von Sturmschäden. Clara ging nach einem kurzen Blick schnurstraks daran vorbei. Das Wetter war an diesem Tag bedeckt, eine Wasserkühlung fand Clara also nicht nützlich, geschweige denn nötig :-)

Wir gingen den schmalen Waldpfad zurück. Ich wollte an seinem Rand das Nest im toten Stamm wiederfinden, in dem ich im Frühjahr einen bewegungslos brütenden Vogel ganz absichtslos entdeckte, um es mir jetzt leer genauer anzusehn.

Ich fand es ungefähr in Bodenhöhe mitten in Himbeersträuchern versteckt. Ein wirklich klug ausgewählter Platz, nur aus einer einzigen Perspektive überhaupt wahrnehmbar sowie vor Wind und Nässe geschützt. Die weiche Polsterung lag noch sauber und trocken im Nest. Ich weiß nicht welche Vogelart es war, ich hatte das Foto an den BUND in Paderborn geschickt, aber auch dort konnte leider niemand die Brüterin bestimmen. Ich vermute sie war der Kopfform, Größe und dem Gefieder nach am ehesten ein kleinerer Greifvogel.

Clara hielt damals auf mein Handzeichen hin Abstand, als ich die Brüterin fotografierte. Auch jetzt drängte sie nicht zu mir hin um zu riechen, was mich da so interessierte. Gutes Gedächnis :-).

Wir gingen weiter, und kurz daruf überraschte mich Clara auf eine unerwartete Art:

Uns kam ein Mann entgegen, der alles andere als wie ein Wanderer oder Waldarbeiter aussah; eher wie ein Boxer aus einem großstädtischen Kiez-Studio. Das erste Mal reagierte ich auf meinen einsamen Waldwanderungen mit leichter Unsicherheit. Rechts und links von mir immer wieder Himbeergestrüpp, der Pfad höchstens 1 Meter breit. Clara ging vor mir her. Ich dachte, sie wird wie immer dem Entgegenkommendem in einem kleinen Bogen ausweichen. Aber nein!

Sie machte sich groß und ging mit vorgestrecktem Kopf frontal auf diesen Mann zu! DER wich aus, nicht SIE! Er sagte noch ein erstaunlich sanftes "Hallo" mit Blick auf SIE!

Clara hatte offensichtlich, so wie ich, eine leichte Bedrohung gefühlt; oder sie hatte meine leise Unruhe registriert. Zuhause tadelte mich Stu: "Wie hast du je daran zweifeln können, dass sie dich ohne Zögern bis zum Ende vertreidigt!"


Dienstag, Juli 19, 2022

Clara: "Bei Hitze ist Wasser nützlich"


Bis Mitte Juli bescherte uns dieser Sommer hier in Ostwestfalen gottseidank nur eine einzige Hitzewelle, das heißt Temperaturen bis 32 Grad. In diesen Tagen ging ich mit Clara ausschließlich an Bächen entlang spazieren.

Aus dem letzten, fast durchgehend heißen Sommer weiß ich, welche Bachstrecken wegen Bremsen-, Mücken- und Zeckenplagen jedenfalls für mich nicht in Frage kommen... Übrig bleiben damit in der Nähe nur wenige, zugängige Uferstellen der Altenau. Zwischen Atteln und Husen liegt eine besonders lauschige:

Ein befestigter Weg führt eine Weile direkt entlang des dicht bewachsenen Ufers, aber an einigen brombeerfreien Stellen kann man bis ans Wasser herunter steigen.

Mehr als die Beine macht Clara sich nur selten naß. "Blut abkühlen reicht" ist ihre Devise. Rumspringen im Wasser ist für sie nur manchmal - aus mir nicht ganz durchschaubaren Gründen - angesagt. Nur so viel: sie ist dann sehr abenteuerlustig gestimmt. In der Regel ist Wasser für sie nur eine nützliche Kühlung :-)

Eine andere gut zugängliche Uferstelle an der Altenau befindet sich am Alten Pilgerweg zur Annenkapelle. Durch eine Furt wird das Steilufer dort durchbrochen.

Wie die Altenau hat der kleinere Schwarzbach bei Hardehausen einige gute Zugangsstellen vom Wanderweg aus: "also schnell mal runter und rein", ermunterte ich Clara. Es gefällt ihr dort, auch bei weniger warmen Wetter folgt sie meiner Aufforderung hier meistens :-)

Wie Clara liebe auch ich diesen Weg besonders, denn im Wald haben an ihm und am Bach entlang so manche riesigen, alten Buchen überleben dürfen. Dieser Weg führt deshalb streckenweise durch eine abgedunkelte, kühle Welt. Ich atme dort auf, bin dankbar für die Hitzpause, fühle mich gut im Schutz der Bäume.


Samstag, Juli 16, 2022

Einige Trainingseinheiten aus Clara´s

Agility-Sommerprogramm mit Teddy :-)


Clara und Teddy setzen bei sehr warmem Wetter vorzugsweise mehr mentale als physische Kraft ein. Sehr politisch!

Für den physischen Einsatz gilt im Sommer allgemein:

Maß halten, Begeisterung zügeln, das sind bei heißem Wetter ihre Agility- und Spieleregeln. Sehr gesund!

Begrüßungsrituale auf wenige und kurze Rennrunden zu begrenzen (oder ganz darauf zu verzichten) ist als Erstes angesagt. Dadurch spart man Kräfte. Sehr ökonomisch!

Häufigere Spielpausen einzulegen, da sind sie sich einig. Sehr kooperativ!

Lieber das Spiel beenden als sich schlapp zu rangeln: sehr vernüftig!

Zwischendurch mit Frauchen Ulrike (oder mir) zu schmusen und das Rumtoben (oder Anderes) zu vergessen hilft gegen selbstgemachten Stress. Sehr weise!

Nebenbei: Solche Sport-Sommerregeln sind auch für Menschen geeignet :-)


Mittwoch, Juli 13, 2022

Allgemeine Körperkraft schützt vor

Knieverletzungen

Quelle: ScienceDaily (Feb. 17, 2022)


Anfällig für eine der häufigsten Knieverletzungen bei Hunden sind Agility-Hunde, denen es durch routinemäßige körperliche Übungen an Basis-Körperkraft mangelt, und solche, die an Aktivitäten wie Flyball teilnehmen. Bei dieser Knieverletzung handelt es sich um einen Riss des kranialen Kreuzbandes, der beim Menschen einem Riss des vorderen Kreuzbandes (VKB) entspricht.

Laut einer Forschungsumfrage, die die Aktivität und Verletzungswahrscheinlichkeit von mehr als 1.200 Agility-Hunden dokumentiert, scheint fast jede körperliche Übung das Risiko eines Bänderrisses zu senken, aber einige Übungen scheinen das Risiko zu erhöhen. Darüber hinaus wurde festgestellt, dass die Größe und Form des Hundes – und damit bestimmte Rassen – einem höheren Risiko ausgesetzt sind.

"Gleichgewichtsübungen, Wackelbretter und alles, was die Basiskraft des Hundes verbessert, schien die Wahrscheinlichkeit eines Bänderrisses zu verringern", sagte Deb Sellon, Tierärztin der Washington State University und Hauptautorin der in BMC Veterinary Research veröffentlichten Studie. „Wir fanden, dass Fitness für Hunde genauso wichtig ist wie für Menschen, und das haben wir noch nie gezeigt.“

Sellon ist auch der Gründer des Agility Dog Health Network der Universität, auf das in der Studie zugegriffen wurde. Sellon und Denis Marcellin-Little, ein Veterinärorthopäde an der University of California, Davis, suchten anhand von Odds Ratios, die im Wesentlichen eine statistische Risikobewertung sind, nach Trends bei 1.262 Agility-Hunden – 260 mit Bänderriss und 1.002 Hunde ohne Bänderriss. Zusätzlich zu Gleichgewichts- und Rumpfstärkungsübungen werden auch Aktivitäten wie Docktauchen, Scheunenjagd und Geruchsarbeit mit einer verringerten Rate von Bänderrissen in Verbindung gebracht. Während regelmäßige Aktivitäten wie Schwimmen, Holen oder Frisbee spielen, Gehen oder Laufen das Verletzungsrisiko nicht erhöhten, verringerten sie die Wahrscheinlichkeit auch nicht. Überraschenderweise war die Wahrscheinlichkeit eines Kreuzbandrisses bei Hunden, die häufiger an Agility-Wettkämpfen teilnahmen und auf einem höheren Niveau an technisch strengeren Kursarten teilnahmen, weniger wahrscheinlich.

Die einzigen körperlichen Aktivitäten, die das Verletzungsrisiko erhöhten, waren kurze, wöchentliche Spaziergänge oder Läufe über hügeliges oder flaches Gelände. Viele dieser Verletzungen traten auch bei Hunden zu Beginn ihrer Agility-Karriere auf, denen es an routinemäßigen körperlichen Übungen oder an gelegentlichen Ruhetagen mangelte.

Das Training oder der Wettkampf in der neuen und beliebten Hundesportart Flugball erwies sich als die riskanteste Aktivität aller in der Umfrage ausgewerteten Aktivitäten. Agility-Hunde, die auch Flugball betrieben, hatten im Vergleich zu anderen Hunden ein fast doppelt so hohes Risiko, dass das Band reißt. Fast 12 % der Hunde, die angaben, Flugball zu spielen, erlitten einen Bänderriss.

Die Umfrage bestätigte auch einige seit langem bestehende und anerkannte Risikofaktoren. Insbesondere bei Hündinnen, die vor dem ersten Lebensjahr kastriert wurden, war die Wahrscheinlichkeit eines Bänderrisses fast doppelt so hoch wie bei Hündinnen, die nach ihrem ersten Geburtstag kastriert wurden. Laut Sellon spiegelt dies die Bedeutung von Hormonen für die Entwicklung starker Bänder bei jungen Tieren wider.

Auch bei bestimmten Rassen wurden Trends festgestellt.

Anmerkung:

die Englische Bulldogge hat eine enorme Basiskraft, die sie wesentlich ihrer ausgeprägten Rumpfmuskulatur verdankt. Der in Relation zu ihren Beinen schwere Körper belastet tendenziell die Kniegelenke: deshalb sollten Sportarten, die mit viel Springen verbunden sind, gemieden werden.

Meiner Beobachtung nach sind die Pseudo-Kampfspiele, die alle Welpen trainieren und die Bulldoggen ihr ganzes Leben lang lieben, das beste Fitness-Training für sie:

Wendigkeit, Vollkörpereinsatz, Tempo, Atmung, Reaktionsgeschwindigkeit, Lebensfreude, all das fördert ihre Basiskörperkraft - und die ihres Mitspielers auch :-).

Umfrageergebnisse zeigten, dass bei australischen Schäferhunden und Labrador-Retrievern die Wahrscheinlichkeit, dass das Band reißt, mehr als doppelt so hoch war. Bei Rottweilern und Australian Cattle Dogs war die Wahrscheinlichkeit eines Bänderrisses mehr als viermal so hoch. Marcellin-Little spekuliert, dass dies etwas mit der Form des Hundes und vielleicht mit seinem Schwanz zu tun haben könnte.

„Größere Hunde, die Agility betreiben, neigen dazu dabei weniger ausgeglichen zu sein, daher ist es nicht verwunderlich, dass ein Rottweiler oder Australian Shepherd im Vergleich zu kleineren Rassen einem höheren Risiko für einen Bänderriss ausgesetzt ist“, sagte er. "Der Schwanz könnte auch ein Faktor sein; der Schwanz hat sich für Geparden als sehr wichtig erwiesen und Sie können sich vorstellen, dass er eine Rolle für das Gesamtgleichgewicht des Hundes spielt."

Marcellin-Little sagte, dass noch viel Forschung abgeschlossen werden muss, aber die Umfrage gibt Tierärzten einen Ansatzpunkt. „Diese Forschung verringert die Unsicherheit; sie bringt keine Gewissheit, aber diese eine Studie könnte zum Nachdenken anregen und uns helfen, potenzielle Forschungsbereiche zu untersuchen, auf die wir uns für die Zukunft konzentrieren können“, sagte er. "Das ist die Art von Forschung, die das Agility Dog Health Network zu unterstützen plant."


Sonntag, Juli 10, 2022

Kleines Bulldogtreffen im Teutoburger Wald


Zu unserer freudigen Überraschung meldete sich Ende Mai unsere Bulldogbekannte Janett nach Jahren wieder und regte ein Treffen der alten Bulldog-Truppe aus der Gegend des Teutoburger Waldes an. An einem Sonntag Mitte Juni war es soweit: Im Waldcafe Bienenschmidt trafen wir uns: Janett und Kai mit ihrem Elvis und Antje und Michael mit Stine und Hinnerk. Ina und Stephan mit Stan konnten leider nicht kommen.

Die Wiedersehensfreude war groß. Janett und Kai hatten nach dem Tod von Spike und Pia einige Jahre keinen Hund, dann konnten sie es nicht mehr länger aushalten. Vor einem Jahr übernahmen sie den 8jährigen Elvis. Dieser jetzt also neunjährige Kerl war noch immer sowas von fit, ich war völlig begeistert. (Clara übrigens auch :-)

Antje und Michael haben neben einem Deutschdrahthaar-Rüden schon immer Bulldogs gehabt, wie Antje sagt "für´s Herz" :-) Michaels DDH ist ein ausgebildeter Jagdhund, er und Hinnerk müssen allerdings getrennt gehalten werden, da der zweitgekommene Hinnerk (Archiv) allzu gerne der Chef wäre ;-). Stine hält sich als Hündin aus diesem "Männerding" raus.

Die drei Bulldogs kennen sich schon länger, fanden es aber super ihre Bulldogtruppe um Clara zu erweitern. Und Clara strahlte darüber vertraute Gesichter zu treffen! Sie ließ sich beschnuppern, beschmusen und sogar bedrängen: "Alles vertraut, alles herrlich!"

Hunde-Menschen vertraut Clara, aber Bulldog-Menschen liebt sie. Sofort als Janett mit Elvis ankam ging sie auf diese zu, und später schmiegte sie sich an Antje sogar an :-)

Der alte Mister Elvis war besonders heftig von Clara bezaubert, sie entzog sich seinen Überfällen so sanft wie geschickt. Wir Menschen freuten uns an unseren 4 Held(inn)en und schmunzelten, ja lachten fast die ganze Zeit.

Während wir später aßen, waren die Vier unterm Tisch mehr mit ihren Tollereien beschäftigt, als am Schnitzelgeruch interessiert. Und das will was heißen!

Stu und ich machten den größeren Spaziergang nicht mit, da Stu inzwischen gehbehindert ist. Es wurden Abschiedsfotos gemacht und ein Treffen für September verabredet. Es waren für Mensch wie Hund wunderschöne, herzerfrischende Stunden.



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Archivierung: Die Bulldog-Blog-Beiträge bleiben circa 4 Wochen auf DIESER Seite. Danach kommen die wichtigen, informativen, besonders lustigen und die Gastblogger-Beiträge ins jeweils entsprechende Archiv.

Die Links zu den Archiven sind oben rechts in der grauen Referenzspalte.

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Montag, Oktober 1, 2018

Redaktionelles: Dieser Blog


Dieser Bulldog-Blog startete 2005 mit underer Hündin "Gombas Happy Miss Frieda" und ist unter Anderem ihr und ihres Sohnes "Kenai Kosmo Floral Garden" Tagebuch geworden.

Nachdem auch Kosmo gestorben ist, überlegte ich zunächst den Blog zu schließen, aber er ist mir selbst und vielen Anderen doch solch eine Freude, dass ich ihn etwas reduziert weiter führen werde.

Er ist nun neben Frieda und Kosmo auch unserer neuen Hündin Clara "Elisa Clara vom Urstromtal" gewidmet :-) Und - GastbloggerInnen sind nach wie vor herzlich willkommen.


Unser Kosmo (2007 - 2018)

Unsere Frieda (2005 - 2017)


Montag, Mai 11, 2015

Zehn Jahre Bulldog-Blog - und:

Die wichtigsten Schritte für das Überleben des Englischen Bulldogs sind getan.


Liebe Leserinnen und Leser, heute feiern wir ein Jubiläum: das zehnjährige Bestehen dieses Bulldog-Blogs. Der 1. Beitrag erschien am 11. Mai 2005.

Es wurde über diese 10 Jahre jeden zweiten Tag ein Beitrag veröffentlicht, das heißt 1815 Beiträge insgesamt - lustige, besinnliche, spannende, warnende, informative und, mir die wichtigsten, aufklärende Beiträge. Aufklärung über den besonderen Zauber des Bulldogwesens, Aufräumen mit Vorurteilen über ihn, das war und ist mir wichtig :-).

Im Blog wurde auch immer wieder über das Elend informiert, welches dem Englischen Bulldog Zucht, Mode und Geldgier antaten und auch noch antun. Die Aufklärung über rasseschädigende, den Genpool ausdünnende Züchtungs-Methoden tut Not, einmal im Sinne der gezüchteten Hunde selbst, aber auch für ihre Käufer ist sie wichtig. Züchter setzten oft wirtschaftliche Zucht-Prioritäten, deshalb ist der "Druck des Marktes" entscheidend.

Und Aufklärung über die sadistische Quälerei, die Massenzüchter ihren "Zuchthunden" antun, ist noch wichtiger. Nicht gerade wenige Menschen entscheiden über den Preis und ahnen nicht, was hinter "Billigwelpen" für ein grausames, verzweifeltes Elend steht.

Zu diesem Jahrestag möchte ich mich bei allen Gastbloggern von Herzen bedanken, denn sie trugen wesentlich dazu bei, dieses Bulldog-online-Magazin, das es der Sache nach ist, abwechslungsreich zu gestalten.

Insbesondere danke ich Isabelle Borgert für ihre spannenden, so informativen wie humorvollen Beiträge. Sie ist unsere aktivste Gastbloggerin: seit September 2007, also schon 7 1/2 Jahre lang, können wir regelmäßig circa zwei Beiträge pro Monat von ihr genießen :-)

Danken möchte ich auch allen Leserinnen und Lesern, die mit oft einzigartigen Fotos, Witzen oder auch Links diesen Blog wesentlich bereichern.

Danke auch an meinen lieben Stu, der mir immer technisch zur Seite steht, und ohne den dieser Blog gar nicht erst begonnen worden wäre.


Die wichtigsten Schritte

für das Überleben des Englischen Bulldogs sind inzwischen getan:

  1. Der Standard wurde (2009) geändert, um ihn wieder "fit for function" werden zu lassen. Der deutsche Zuchtverein ACEB, die hiesige Speerspitzen der Zucht des atmungsbehinderten Extrem-Bulldogs, wurde u.A. als eine Konsequenz dieser Änderungen aufgelöst.
  2. Über ein Dutzend bulldogartiger Rassen wurden neu gezüchtet, und diese erzeugen den nötigen Markt-Druck auf die Züchter des Originals.
  3. Welpenhändler und Welpen-Fabriken werden, auch dank der Medien, gesellschaftlich zunehmend geächtet. Der Gesetzgeber wird dem früher oder später folgen.

Auf diesem Hintergrund nehme ich dies 10-jährige Blog-Jubiläum zum Anlass, ihn in Zukunft nur noch in reduzierter Form weiterzuführen, es wird mittelfristig auf vielleicht 2 Beiträge pro Woche hinauslaufen.

Das Meiste über den Bulldog aktuell und über seine Vergangenheit ist gesagt - und in den Blog-Archiven zu finden :-)

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Cornelia´s Tierbuch:
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Cornelia
Savory-Deermann
, geboren 1945 in Wuppertal, hat seit 1971 Englische Bulldoggen und ist Gründungs- und Ehrenmitglied des "Verein der Freunde Englischer Bulldogs e.V. (1980-2009)".

Seit Mai 2005 haben die Bulldogs hier ihr eigenes deutsches Weblog bekommen. Jeder Leser kann Blog-Beiträge an Cornelia schicken, Eure Bulldog-Anekdoten, -Fotos und -Tipps für's Blog sind willkommen. Der jeweilige Autor behält sein Copyright an Bildern und Text, gibt aber Cornelia ein unwiderrufbares Nutzungsrecht für Veröffentlichungen in diesem Blog.



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