Cornelias 'Bulldog Blog' ...
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English Bulldog Netzwerk für Kenner und Freunde
Freitag, Oktober 20, 2017

Neue Dicki-Abenteuer


Dicki Borgert ist eine Persönlichkeit, das zeigen allein schon seine "Gesichter", die er auf Fotos macht ;-). Isabelle hat uns wieder neue geschickt.

Im Herbst wird gejagd, FLEISCH!, aber der Sommer war ernährungsmäßig auch nicht schlecht!

Der Herbststurm vor 2 Wochen schlug im Oderbruch bei Borgerts und ihren Pferden, Schafen, Hühnern und sonstigem Kleintier brachial zu. Ein Ast durchschlug sogar das Hausdach - aber die Ställe hielten. Aufräumen, reparieren und Nerven behalten war angesagt. Isabelle mailt:

"Alle ackern, sägen, arbeiten... nur einer nicht... er hockt seit 9 Uhr früh in seinem Auto und bewegt sich keinen Meter..."

"Er hat übrigens das Auto geschrottet! Ich hatte den Gang drin, als ich ausstieg. Nach ein paar Augenblicken kam ich zurück, das Auto war weg... Er hatte es in den Graben gesetzt!" WIE ? "Mit seinem dicken Hintern löste er den Schalthebel, als er sich vom Beifahrersitz auf den Fahrersitz schob!" ...

Das Auto fährt noch, ein neues war eh fällig und schon bestellt. "Das bleibt jetzt seins!", meint Isabelle. Ja Dicki, Respekt, das ist in deinem Sinn gelaufen ;-)


Montag, Oktober 16, 2017

Little - gar nicht mehr so klein :-)


Nach Jack´s Tod veränderte sich Little. Johannes und Roswitha sagten, zu ihrer Freude sei er jetzt viel ausgeglichener, so sanft und noch viel anhäglicher geworden. Er strahle entspannte Zufriedenheit mit sich und seinem Leben aus, laufe nicht mehr aufgeregt herum, um nur ja hinter dem großen Jack beachtet zu werden.

Kosmo, Lady von Evelyn Riesen, und noch andere Bulldogs erlebten ihre neue Rolle als Einzelhund ähnlich. Und Isabelle Borgert erzählte mir nach Emmy´s Tod, sie könne nur sagen, dass Dicki deutlich froh sei, diese starke Person los zu sein.

Das heißt nicht, diese Bulldogs würden ihre alten Gefährten nicht vermissen, zum Beispiel zum Spielen und Balgen, es heißt nur, dass sie zwiespältige Gefühle haben - ein "Sowohl-als-Auch" - wie Menschen das auch kennen.

In einem alten Artikel des "Stern" über den English Bulldog stand geschrieben, er sei die einzige Hunderasse, die Menschen der eigenen Spezies vorzögen. Ja, das können viele von uns bestätigen.

Roswitha erzählt: "Früher nahm Little ruhig zur Kenntnis, dass ich das Haus verließ, heute heult er traurig in den höchsten Variationen los, wenn ich gehe."

Musikalisch war Little, anders als Jack, schon immer. Wenn Johannes Trompete spielt, heult er dazu mit, ja er trainiert sich in kleinen Tonfolgen, versucht mit zu "singen" :-) LINK ZUM VIDEO

Auch ansonsten ist Little nicht schweigsam: er schnarcht zum Engelerwecken.

Lustig ist das in Roswithas Praxis. Sein Zimmer liegt neben dem Wartezimmer, und durch die Wand können ihn die Patienten hören. Neulich sagte ein kleines Kind seiner Mutter dort: "Der ist soooo müde."


Donnerstag, Oktober 12, 2017

Erinnerungen: Jack bekommt einen Little :-)


Im Beitrag vom 24. Juni 2017, (bitte im Archiv runter scrolen) schrieb ich über Jacks Tod und der großen Trauer von Johannes und Roswitha Stahl darüber. Solche Zeiten spülen Erinnerungen hoch, die besonders bewegenden, die freudigen, solche die trösten können.

Jack war ja sehr krank gewesen, er litt besonders an immer wieder sich neu bildenden Blasensteinen.

Roswitha ist Frauenärztin, und sie nahm Jack täglich mit in ihre Praxis. Ihr Ultraschallgerät kannte Jack bald sehr gut; es hat mich sehr beeindruckt, dass Jack, wenn er wieder Schmerzen hatte, von sich aus zu diesem Gerät hinging und klar machte, dass es wieder mit den Steinen kritisch wurde und er eine Untersuchung mit anschließender Hilfe brauche.

Jack war ein Seelenhund; sanft, einfühlsam und voller sich zuwendender Liebe. Er liebte Johannes sehr, aber ein wenig mehr war er Roswithas Hund, auch weil sie ihn hingebungsvoll pflegte - besonders nach seiner Fistel-Operation (künstlicher Blasenausgang). Er schlief an ihrer Bettseite und suchte auch sonst immer ihre Nähe.

Johannes wünschte sich irgendwann einen zweiten Bulldog dazu. Als Jack 7 Jahre alt war, hatte er Roswitha endlich :-) dazu überredet. So kam Little ins Haus. Er war der kleinste in seinem Wurf gewesen, daher sein Name. Jack liebte ihn von Anfang an.

Wie Johannes und Roswitha mir erzählten, war Little ein ganz anderer Charakter als Jack, eben unbehindert, quicklebendig - und immer besorgt, dass er nicht benachteiligt wurde. Deshalb beobachtete er Jack stets aufmerksam, er orientierte sich an ihm und passte auf, ja strengte sich richtig an, dass er nur ja gleich gut belohnt und behandelt wurde.

Und gleich viel Aufmerksamkeit zu bekommen - das war ihm auch sehr wichtig, besonders wenn z.B. Besuch kam :-) Als seinen Bettplatz wählte er - im Sinne von Gleichberechtigung - Johannes´ Bettseite. Dort schläft er auch heute noch :-)

Roswitha erzählt eine erstaunliche Episode:

"Jack saß gern vor mir und hob seine Pfote, er wußte, dann gab es Leckerli. Klein-Little setzte sich neben ihn in der Erwartung, auch ein Leckerli zu bekommen. Das mit dem Pfötchengeben klappte aber noch nicht, er mußte es erst lernen. Ich zeigte Little, um was es ging, aber Jack ging dies Lernen und Lehren zu langsam, mußte er doch deswegen auf sein Leckerli noch warten. Also legte er sein Vorderbein über Klein-Little´s Hals herum auf dessen Schulter und klopfte energisch darauf... Little begriff, Leckerli für Beide :-)"

Jack war wunderbar liebevoll zu Little, er war sein kluger Lehrer, Vorbild, geliebter Großer - er war wirklich viel größer, wog um die 31 kg, und Little brachte es auf sportliche 23 kg. Heute, nach 3 Jahren, hat er es auf 25 gebracht. (Roswitha sagt, er sei auch vergleichsweise nur mäßig an Fressen interessiert.)

Nach Jack´s Tod hat Little sich verändert. Darüber mehr im nächsten Beitrag.


Dienstag, Oktober 10, 2017

Zungensprache - Zungenspiel :-)


Ein paar Jahre schon habe ich keinen eigenen Beitrag mehr über "Zungenfotos" gebracht. Dabei ist die Bulldogzunge durch ihre Größe und Faltungensvielfalt so aussagekräftig wie seine Mimik insgesamt.

Die große Bulldogzunge ist natürlich zuerst einmal ein Schwitzorgan, ein Temperatursenker auch über den sie abkühlenden Atemstrom.

Abgesehen davon wirken Bulldog-Zungenbilder auf mich stets lustig. Vielleicht deshalb, weil sie in ihrer Größe so ursprünglich direkt Gefühle und Absichten verrät. Sie "spricht" auf ihre Weise.

Blickkontakt suchen und die Zunge dabei einzuziehen meint oft: "Hör mir zu!" Diese Fotos von Kaskades Stolp zeigen das sehr schön.

Auch ausnahmsweise einmal KEINE Zunge zu zeigen, ist eine Aussage: hohe Konzentration, Einsatzbereitschaft! Auch mensch würde in solch einer Situation schweigen :-)

Beim miteinander Toben bleibt die Zunge, um sie zu schützen, sorgsam eingezogen. Auch beim Bellen bleibt die Zunge eingefaltet im Maul. So verläßt der Ton das Maul "unverschlabbert" wie bei einer Trompete :-)

Auf den Fotos hier bellt mich ein 5 monatiger Welpe in Köln durch das Fenster (Galerie Klaus Benden) an. Er und ich sahen uns gleich überrascht an, ich ging in die Galerie hinein und er begrüßte mich sogleich zu meiner Freude (und zum Staunen seines Herrchens) stürmisch-lieb!

Die Zunge formt sich beim Trinken zum "Schöpflöffel" nach hinten (Siehe Beitrag vom März 20, 2015). Auf dem Foto oben von Dicki Borgert formt sie sich nach vorne zum "Greifinstrument" sehr praktisch: Mit dieser muskulösen Zunge läßt sich Sahne wie Wasser schöpfen und Leckerli - fest wie mit einer Hand - aufgreifen.

Oben noch einmal, weil sie so gekonnt ist, Dicki´s Zungenrolle. Diesmal beim Gähnen, das in Appetit übergeht..." :-) Apropos Gähnen ;-)

Unten ein Foto von Alex Schnabel: mit ihrer Profi-Kamera hat sie gut festgehalten, wie ihr schon 10jähriger Stanley seine Zunge zur Abkühlung als "Fächer" nutzt.

Jetzt ein wunderschönes Video über ein zärtliches "Zungenspiel" :-)

Und ein Video über diese lange Zunge als perfektes "Auslutschwerkzeug" :-)

Zum Schluß ein weiteres reizendes "Zungenspiel"-Video. Und viel Spaß mit Ihrem eigenen Bulldog dabei :-)

HINWEIS: Wenn Sie ganz oben in der grauen Referenzspalte den Suchbegriff "Zunge" eingeben, finden Sie viele Links zu Beiträgen über die große Bulldogzunge.


Freitag, Oktober 6, 2017

Neues aus der Verhaltensforschung


Wettbewerbsfähigkeit / Blinder Gehorsam
Quelle: ScienceDaily (Apr. 24, 2017)

Forscher am Canisius College fanden heraus, dass die Art der Beziehung zwischen zwei Hunden, die im selben Haushalt leben, beeinflussen kann, wie viel Einfluss sie jeweils auf das Verhalten des anderen haben. Hunde, die wenig bis gar keine Aggression gegenüber ihren Mithunden zeigten, neigten dazu automatisch dem Anderen in seinen Aktionen zu folgen bzgw. sie nachzuahmen. Anders diejenigen, welche ihre Mithunde als Konkurrenten betrachteten.

Die Testreihen wurden im Haushalt der Hunde und nicht in Laboren durchgeführt, um die Testsituationen so vertraut wie möglich zu gestalten. Hunde mit hoher Neigung zu Rivalität zeigten einen gewissen Grad an Aggression um wertvolle Ressourcen, was darauf hindeutet, dass sie eine wettbewerbsfähigere Natur haben.

In einem einfachen Test stellte ein wissenschaftlicher Mitarbeiter zwei Platten mit Nahrung vor beiden Hunden auf. Hunde mit niederigem Rivalitäts-Niveau neigten dazu dem ersten Hund zu folgen und gingen häufig zum leeren Teller. Hunde mit höherem Rivalitäts-Niveau entschieden sich sofort für den vollen Teller. Es überraschte die Forscher, dass die Hunde mit niederigem Rivalitäts-Niveau nur dann blind dem ersten Hund folgten, wenn sie ihre Wahl sofort trafen. "Hunde mit niedrigem und hohem Rivalitäts-Niveau unterschieden sich nur in ihren Entscheidungen, wenn als es keine Verzögerung gab", sagt Studienleiter Hoffman. "Als sie 5 Sekunden warten mussten, bevor sie ihre Wahl trafen, tendierten alle Hunde dazu, direkt zur vollen Platte zu gehen." Die Forscher testeten die Hunde auch, wenn ein Mensch das Essen von einem Teller entfernt hatte, bevor der Hund seine Wahl getroffen hatte. Die Hunde mit niederigem Rivalitätsniveau waren eher bereit auch dem menschlichen Demonstranten zu folgen, solange es keine Verzögerung gab. Hoffman schlägt vor, dass dies mit einem geerbtem niederigem Rivalitätsniveaus zu tun haben kann. Die Konkurrenzfähigkeit könnte ein Merkmal eines Hundes sein, das über seine Beziehung zu anderen Hunden hinausgeht."

Dies bedeutet, dass ein Hund mit höherem Rivalitätsniveau eher selbst nachdenkt, und weniger wahrscheinlich blind folgen wird, als ein Hund, der weniger wettbewerbsfähig ist", sagt Hoffman. "Im Großen und Ganzen zeigen unsere Erkenntnisse eine Variation in der Art und Weise, wie Hunde Entscheidungen treffen, und wie sie mit anderen interagieren. Die Wettbewerbsfähigkeit spielt eine große Rolle, wie sie unter Bedingungen reagieren, die schnelles Denken erfordern."

Kleiner Exkurs: Bei diesem Forschungsbericht mußte ich sofort eine Verknüpfung zu menschlichem 'Blindem Gehorsam' ziehen.
Warum folgen, ja wünschen sich Menschen manchmal einen 'Großen Führer', dem sie sich blind ergeben? Zum Einen, denke ich, wenn sie mehr oder weniger nie Wettbewerbsfähigkeit als Überlebensfaktor trainieren mußten oder konnten. Zum Anderen aber auch, wenn sie - durch ihre Lebensumstände bedingt - überzeugt sind, ihr Leben nicht mehr selbst erträglicher machen zu können. Sie hoffen diese Veränderungsmacht bei einem 'Großen Führer' zu finden. Wobei das in manchen Notsituation, für eine gewisse Zeit, auch zielführend sein kann; ob es sich insgesamt mehr zum Segen oder zum Fluch hin entwickelt, hängt dann wesentlich von der Persönlichkeit des 'Großen Führers' ab - und ob der 'Blinde Gehorsam' zur kollektiven Gewohnkeit, das heißt zu Kultur wird...
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Frust über ungleiche Belohnung
Quelle: ScienceDaily (Juni 8, 2017)

Nicht nur Hunde, sondern auch Wölfe reagieren auf Behandlungsungleichheit - ähnlich wie Menschen oder Primaten. Die Empfindlichkeit gegenüber Behandlungsungleichheit ist wahrscheinlich nicht eine Wirkung der Domestikation, wie bisher angenommen. Es ist eher ein Verhalten, das von einem gemeinsamen Vorfahren ererbt ist.

Das Erkennen von Ungleichheit ist eine wichtige soziale Fähigkeit des Menschen, die besondere Bedeutung bei der Zusammenarbeit hat. Verschiedene Arten von Primaten zeigen diese Empfindlichkeit gegenüber ungleicher Behandlung auch. Mehrere Studien mit Hunden gaben einen Hinweis auf ihre Abneigung gegenüber irgendeiner Form von Behandlungsungleichheit, zum Beispiel bei der Belohnung für die gleiche Aktion. Bisher wurde diese Fähigkeit auf ihre Anpassung an den Menschen durch die Domestikation zurückgeführt. Ihre engsten Verwandten, die Wölfe, zeigen jedoch die gleiche Abneigung dagegen, wie eine neue Studie des Messerli Forschungsinstituts (Wien) bestätigt. Sie weigerten sich weiter Testaufgaben zu erledigen, wenn nur ihre Testpartner mit Leckerli belohnt wurden, oder mit wertvolleren Leckerli als sie selbst. Das Verhalten war bei Wölfen und Hunden mit vergleichbarer Aufzucht und Lebenserfahrung ähnlich, dies deutet auf eine geerbte Fertigkeit hin. Somit ist die Domestikation nicht der einzige Grund, warum Hunde auf Behandlungsungleichheit frustriert reagieren.

"Interessanterweise setzten die Tiere die Arbeit aber fort, wenn es keinen Partner dabei gab. Dies zeigte die Tatsache, dass sie selbst keine Belohnung erhalten hatten, nicht der einzige Grund war, warum sie die Weiterarbeit verweigerten" sagte der Testleiter. "Sie weigern sich zu kooperieren, weil der andere etwas bekam, aber sie selbst nicht." "Wölfe waren jedoch wesentlich empfindlicher als Hunde und erforderten mehr Befehle vom Trainer, um weiter zu arbeiten. Domestikation scheint das Gefühl der Ungleichheit zu reduzieren."

Der Rang der Hunde und Wölfe im Rudel war ein zusätzlicher Faktor, durch den die Tiere an der Kooperation gestoppt wurden. "Hochrangige Tiere werden durch Behandlungsungleichheit schneller frustriert, weil sie nicht an diese Situation gewöhnt sind. So ist die Hierarchie im Rudel direkt mit der Reaktion auf ungleiche Behandlung verbunden."

Nach den Experimenten haben die Forscher auch ausgewertet, ob und wie die Tiere mit ihren menschlichen Testpartnern oder dem Experimentator in einer neutralen Situation interagierten. Wölfe, die Ungerechtigkeit erlebt hatten, hielten sich von den Menschen fern. Hunde nicht. "Auch wenn Hunde nicht direkt mit Menschen leben, so sind sie uns besser zugänglich, denn die Domestizierung scheint ihr Verhalten beeinflusst zu haben. Als Haustiere könnte ihr enger Kontakt zu Menschen in solchen Situationen eher ihr Ablehnungsverhalten reduzieren als es auszulösen. "


Dienstag, Oktober 3, 2017

Besuch bei Chilli :-)


Wie jedes Jahr besuchte ich Friedas Tochter Chilli und ihre "Oma" Anke Teloudis im September zu deren Geburtstag.

Zu Chilli, Friedas Erstgeborene ihres Wurfes (2007), habe ich eine besondere Beziehung - und sie zu mir auch: sie fiel mir sozusagen aus Friedas Bauch in die Hände.

Für neue BlogleserInnen: Zuerts wurde Chilli geboren, nach längerer Zeit eine tote Schwester, und die 5 weiteren holten wir mit Kaiserschnitt, weil diese inzwischen schwache Herzschläge zeigten. Winzling Chilli lag während dieser ganzen Zeit in meinen Händen. Sie lag da so völlig ruhig und geborgen, dass ihr stilles Vertrauen ins Dasein sich auf mich übertrug. Irgendwo in ihr hat sich dieses geschützte Ruhen in meinen Händen tief eingeprägt. Wenn sie mich wiedersieht, vergißt erst einmal alles um sich herum. Mehr über Chillis Leben in ihrem Archiv.

Chilli sprang nach der ersten kurzen Überraschung im Hof schon an meinem Auto hoch, dann an mir, und sie zitterte vor übergroßer Freude. Mir schlug auch das Herz im Halse, denn sie sah mich aus Friedas seelenvollen, großen schwarzen Augen an. Wie schön, wieder in diese Augen zu schauen. Etwas von Frieda lebt in Chilli weiter - deutlicher als in Kosmo.

Am Abend allerdings benahm sie sich einmal, wie ihr Bruder Kosmo, entschlossen bis rabiat "zärtlich" ;-)

Anke erzählte, sie würde nicht mehr wie noch im letzten Jahr auf einen Stuhl am Tisch springen, auch Treppen meide sie wegen ihrer leichten Arthrose. Nun, trotzdem sprang sie später plötzlich auf den Stuhl neben mir, dann auf mich drauf, die Pfoten um meinen Hals und die feuchte, leidenschaftlich gründliche Gesichtsmassage begann :-) Das hatte Frieda nie so gemacht - diese Anwendung bekam nur Kosmo von ihr, und der genoß sie nicht ;-)

Chilli durfte - und wollte - wie immer bei mir schlafen. Kein Bulldogentzug also ;-) Ich empfand es als herrlich vertraut ihrem Atem zu lauschen. Und das Aufwachen morgens war ein Highlight :-)

Am nächsten Tag machten Anke und ich einen Bummel durch die reizvolle und schöne Altstadt von Wismar. Als wir zurück nach Hause kamen, erzählte "Opa" Angelis, als er von einer Erledigung kurz zuvor zurückkam, habe Chilli nur enttäuscht geguckt. Sie habe definitiv gewartet, dass auch ich noch einmal zurück kommen würde. Solche Treue und Liebe bewegt das Herz, nicht wahr?

Dann spielten Chilli und ich wieder miteinander. Ein bißchen wild, wie das so Bulldogart ist, die wir ja lieben :-)

Chilli genießt meine Besuche auch deshalb so, weil sie dann in ihrem Hunderudel eine Sonderrolle spielt, die Rolle der absolut Bevorzugten, die einen eigenen Menschen hat. Ihre zwei großen Rudelgenossen Koko und Kim respektieren das. Anke sagt, Chilli wäre eh die Chefin, sie sei sehr souverän im Umgang mit den beiden.

Es waren schöne Herzenstage für mich, danke liebe Teloudis-Familie, und danke besonders Dir, liebe Anke.


Freitag, September 29, 2017

Sprichwörtlich "Bunte Hunde" ;-)


"Bekannt wie ein bunter Hund".

Diese Redensart fand ich so erklärt: "umgangssprachlich; Ein "bunter" Hund ist der gescheckte Hund, der gegenüber dem einfarbigen Hund gut sichtbar und wiedererkennbar ist. Als Redensart ist die Wendung seit dem 17. Jahrhundert überliefert".

Als Frieda mit 9 Wochen bei uns einzog und von allen Nachbarn bewundert wurde, meinte eines der Kinder: "Die Frieda ist ja bunt." Nun ja, mit weißer Blesse und zudem gestromt scheint die Beschreibung "bunt" nahe zu liegen. Ihre Stromung wird ja schließlich auch "rot" genannt :-)

Im Sinne von bunt= auffallend und gut erkennbar betonen Markierungen die Individualität. Das macht sie für mich attraktiv ;-) Nun zu knallbunten Hunden, die nur auf Aufmerksamkeit angelegt sind. Mit Erfolg :-)


Dienstag, September 26, 2017

Heute schreibt Gastbloggerin Silvia Haupt

Paula spürte die Not ...


Hallo liebe Cornelia, ich möchte Dir schnell mal schreiben, was mir letzte Woche passiert ist.

Am Freitag war ich mit meiner Schwester und Schwager unterwegs. In dieser Zeit bekam ich eine Paketsendung, die bei einer Familie im Haus abgegeben wurde. Wärend mein Schwager an meinem Laptop beschäftigt war und meine Schwester sich die Tierklinik im Fernsehen anschaute, wollte ich mein Paket im Haus abholen. Ich wollte mit dem Fahrstuhl in die dritte Etage fahren, als dieser stecken blieb!

Ich war ziemlich nervös, leide unter Klaustrophobie, drückte alle Knöpfe, die sich auf der Schalttafel befanden. Beim Alarmknopf meldete sich eine Frau, die mir mitteilte, dass sie sich gleich wieder zurück melden würde. Als einige Zeit vergangen war, und ich immer mehr Probleme bekam meine Angst unter Kontrolle zu halten, drückte ich wieder Alarm. Mir wurde mitgeteilt, dass der Notdienst verständigt sei. Und wieder die Aussage der Frauenstimme, sie würde sich gleich melden. Sie verstand unter "gleich" eine etwas andere Zeitspanne als ich, denn es passierte erstmal wieder garnichts.

Inzwischen versuchte ich zitternd und mit Herzrasen einige Atemübungen zu machen, damit ich nicht total abdrehe. Ich kann gar nicht sagen, was für Gedanken sich mir im Kopf drehten. Ich glaube es dauerte so ca 1,5 Stunden bis der Notdienst mich aus diesem blöden Fahrstuhl raus holte.

Da ich immer mit irgend welchen Mietern im Haus oder der Nachbarschaft ins Quasseln komme, hatten meine Schwester und Schwager sich gar keine Sorgen um mich gemacht. Als ich gerade zur Wohnung reinkam stand meine Schwester in der Tür und wollte mich suchen.

Sie erzählte mir, dass Paula mit einem Mal an die Wohnungstür lief und richtig zu schreien anfing! Dass sie dadurch so erschrocken wurden, und sie mich deshalb jetzt gesucht hätte. Obwohl bei Paula ja das Hören nicht mehr so funktioniert, muß sie instinktiv gemerkt haben, dass etwas nicht stimmte. Sie war so aufgeregt! Nun konnte ich nicht anders und heulte los. Meine Olle Omi (Paula wird am 20. Oktober 13 Jahre alt) ist schon der Burner.

So jetzt müssen wir eine Puschrunde machen. Einen schönen Abend und ganz liebe Grüße Kuß an Kosmo, eure Silvia und Paula


Donnerstag, September 21, 2017

Der Bulldog als Sympathieträger


Es freut mich immer sehr, wenn ich irgendwo den Bulldog als Sympathieträger abgebildet finde, so wie neulich beim Friseur in einer Zeitschrift:

In letzter Zeit sieht man den Bulldog auf Deko-Artikeln häufiger mit Motorradhelm - starker Kerl eben. Susanne entdeckte ihn neulich so auf Feuerzeugen. Heißer Kerl eben :-)

Noch ein süßes Bild - der Bulldog als menschliches Spiegelbild :-)))


Montag, September 18, 2017

Hunde können die Perspektive des Menschen

übernehmen

Quelle: ScienceDaily (Apr. 7, 2017)


Menschen sind in der Lage, das Verhalten anderer zu interpretieren, indem sie ihnen mentale Zustände (und sich selbst) zuordnen. Durch die Übernahme der Perspektiven anderer Personen können sie deren Emotionen, Bedürfnisse und Absichten erkennen und entsprechend reagieren. Im Tierreich ist diese "Theory of Mind" ein sehr umstrittenes Thema.

Kognitionsbiologen des Messerli Forschungsinstituts (Uni Wien) konnten mit einem neuen Testverfahren nachweisen, dass Hunde nicht nur feststellen können, ob ein Mensch eine Nahrungsquelle im Auge hat und deshalb weiß, wo das Essen verborgen ist. Sie können dieses Wissen auch anwenden, um entsprechende Hinweise von Menschen richtig zu interpretieren. Diese Perspektive ist ein wichtiger Bestandteil der sozialen Intelligenz. Es hilft Hunden, mit der menschlichen Umwelt fertig zu werden.

Die so genannte "Theory of Mind" beschreibt die Fähigkeit des Menschen, mentale Zustände wie Emotionen, Intentionen, Wissen, Glauben und Wünschen zu verstehen. Diese Fähigkeit entwickelt sich bei Menschen innerhalb der ersten vier oder fünf Jahre des Lebens, während sie in der Regel bei Tieren nicht angenommen wird. Indikationen, dass Tiere mentale Zustände oder sogar Erkenntnisse von anderen verstehen können, wurden bisher nur bei Affen und Raben gefunden. Hunde wurden mehrmals getestet, aber die Ergebnisse waren widersprüchlich.

Mit einem neuen experimentellen Ansatz konnten Kognitionsbiologen aus dem Messerli Forschungsinstitut nun einen soliden Beweis finden, dass Hunde unsere Perspektive, unseren Gesichtspunkt einnehmen können. Durch Einnahme der Position eines Menschen und durch Folgen seines Blickes verstehen die Hunde, was der Mensch sehen konnte und folglich auch wissen. Diese Fähigkeit, Wissen zuzuschreiben, ist nur ein Bestandteil der Theory of Mind, aber einewichtiger.

Den richtigen Informanten identifizieren

Das sogenannte Guesser-Knower-Paradigma ist ein Standardtest in der Erforschung der Zuordnung von Wissen von anderen. Bei diesem Experiment handelt es sich um zwei Personen: ein "Wisser", der das Essen, unsichtbar für den Hund, in einem von mehreren Lebensmittelcontainern versteckt oder weiß, wo jemand anderes ihn versteckt hat, und ein "Rater". Der Ratende war entweder nicht im Zimmer gewesen oder bedeckte seine Augen während des Essenversteckens. Eine nicht transparente Wand blockiert die Sicht der Tiere auf das Essen. Danach werden die beiden Menschen Informanten, indem sie auf verschiedene Lebensmittelbehälter hinweisen.

Der Wisser weist immer auf den Essensbehälter und den Rater auf einen anderen hin. Alle Behälter riechen nach Nahrung. "Um das Essen zu bekommen, müssen die Hunde erkennen, wer das Versteck kennt, und wer nicht. Sie müssen den Informanten identifizieren, auf den sie sich verlassen können, wenn sie sich für Lebensmittel-Container entscheiden", sagte Hauptforscher Ludwig Huber. In etwa 70 Prozent der Fälle wählten die Hunde den vom Wissenden angezeigten Container. Dieses Ergebnis war unabhängig von der Position des Nahrungsmittelcontainers, der Person, die als der Wisser fungierte und wer als Rater.

Hunde können menschliche Perspektiven übernehmen

ANMERKUNG:

Wenn Hunde den Unterschied erkennen können, ob jemand "etwas weiß" und nur "etwas rät", dann müssen sie ein sehr feines Gespür für Sicherheit und auch Ehrlichkeit des Anderen besitzen. Man sagt ja auch, sie würden "schlechte Menschen" erkennen und uns vor ihnen warnen.

Ich wage zu bezweifeln, dass Menschen bei einem solchen Test gleich gut wie sie abschneiden würden...

Das einzige Ziel dieser Testreihe war es jedoch, eine in Neuseeland durchgeführte Studie selbstständig zu bestätigen. Ein deutlicher Beweis dafür, dass Hunde in der Lage sind unsere Perspektive zu übernehmen und zu nutzen, wurde in einem neuen, vom Team entwickelten Test, dem sogenannten "Rater Wegschauen" Test, entwickelt:

In diesem neuen Experiment verbirgt eine dritte Person in der Mitte das Essen. Diese Person gibt später den Hunden keine Hinweise. Die potenziellen Informanten knieten links und rechts vom Verstecker und sahen auf die gleiche Seite und leicht nach unten. So sah einer der Beiden zum Essen hin, und der andere sah von ihm weg. "Das bedeutet, dass die getesteten Hunde, um das Essen zu bekommen, beurteilen mussten, wer der Wisser ist, indem er die Perspektiven der Informanten annimmt und ihren Blicken folgt", erklärte Huber. Auch bei diesem Test, der für die Tiere sehr schwierig ist, wurden etwa 70 Prozent der Versuche beherrscht.

Die Annahme der menschlichen Perspektive führt zu unsichtbaren Speisen

In der Lage zu sein, die Perspektive eines Menschen zu übernehmen, erfordert jedoch nicht die Fähigkeit, Intentionen oder Wünsche zu verstehen. "Aber die Studie zeigte, dass Hunde herausfinden können, was Menschen oder Artgenossen sehen oder nicht sehen können", erklärte Huber. "Indem sie die Positionen der Menschen annehmen, finden sie heraus, was die Menschen sehen und deshalb wissen - und folglich, wem sie vertrauen können oder nicht."

In ähnlichen Experimenten konnten Schimpansen und wenige Vogelarten wie Raben den Wissensstand und auch die Absichten der Menschen verstehen und ihr eigenes Verhalten entsprechend ändern. Für Hunde gibt es bisher nur vorgegebene und vage Anzeichen. Aber Hunde verstehen unser Verhalten sehr gut, zum Beispiel unsere Aufmerksamkeit. Sie können von direkt sichtbaren Hinweisen wie Gesten oder Blicken lernen.


Donnerstag, September 14, 2017

Heute schreibt Gastbloggerin Silvia Wolf

Tyson erzählt von seinen Reisen: 1. München


Ich spürte mal wieder die aufkommende Unruhe im Haus und positionierte mich schon mal im Flur. Obwohl es noch nie passierte, habe ich doch im tiefsten Innern immer die Angst, meine beiden Lieblingsmenschen könnten mich vergessen oder zurücklassen.

Öfters vernahm ich das Wort MÜNCHEN und damit wusste ich, wo es hingeht. Da war ich nämlich schon oft. Hier wohnt jemand, den meine Lieblingsmenschen auch sehr lieben, - ihren Sohn. Aber da bin ich nicht eifersüchtig, bin ich eigentlich sowieso nicht. MAX, so heißt er, ist auch immer lieb zu mir, weiß genau, wo er mich streicheln muss, damit es mir super gefällt, und ich liege ihm ja auch zu Füßen - und lecke sie ihm ab - und er lässt es immer lachend geschehen. Er ist echt auch mein Freund.

Und München mag ich auch sehr. Das hat seine Gründe:
1. Hier gibt es in der Stadt und am Stadtrand viele Parks und Hundewiesen mit einer Menge Hundekumpels.
2. Es gibt in und um diese Stadt Gewässer, in denen ich problemlos meine Füße tauchen, oder sogar schwimmen kann. Von Oktober bis Mai kann ich das problemlos fast überall.
3. Die Menschen sind meistens nett und nennen mich auch schon mal "liabes Zamperl". Eigentlich soll das der Münchner Ausdruck für einen Dackel sein, weil das früher die häufigste Hunderasse in München war. Zu mir hat man es auch schon häufig gesagt und mich gestreichelt. Dabei sehe ich ja nicht wie so ein krummbeiniges Hundchen aus. Ich bin ja eine stolze, souveräne Englische Bulldogge. "Der beste Hund der Welt", sagt mein Frauchen, "Teufelskerl" sagt mein Herrchen. Übrigens ist es hier fast eine Selbstverständlichkeit, dass ich in einem Gasthaus oder Biergarten Wasser bereitgestellt bekomme.
4. Außerdem gibt es hier besondere Spezialitäten: ein gutes Bier fürs Herrchen und Weißwürste für mich, und die habe ich zum Fressen gern.

Am Mittwoch (23. August) bekam ich gleich 2 Stück zum Frühstück, weil ich meinen 7. Geburtstag feierte. Da gab`s den ganzen Tag meine Lieblingsdinge zu fressen, sogar das geliebte Vanilleeis mit Schlagsahne. So ein Geburtstag ist einfach ein toller Tag!!

Ich verspreche euch in die Pfote: Mein Frauchen schreibt bestimmt bald den nächsten Beitrag. Es soll über mich und mein Verhältnis zum Wasser gehen!!

Lieber Tyson, zu deinem 7. Geburtstag gratulieren wir alle dir von Herzen. Mögen die Weißwürstchen mit Eis und Sahne nie für dich augehen :-) Deine begeisterten Blog-LeserInnen


Montag, September 11, 2017

Heute schreibt Gastbloggerin Isabelle Borgert

Heute ist Dicki´s 12. Geburtstag


Lieber Dicki, was wünscht man eigentlich einem so alten Kerl wie Dir?

Sicher nicht ein langes Leben... Was wir Dir wünschen, ist ganz einfach: Noch eine schöne Zeit bei und mit Deiner Familie, dem Herrchen, Frauchen, den Hundeweibern, Deinen lieben Pferdchen, vor allem Skalli und all den anderen, auf die Du immer so sehr aufpasst.

Jeder Hundebesitzer sagt von seinem Hund, er sei der Beste, der Tollste, das A und O aller Hunde... Das sagen wir gar nicht! Wir sagen ja gar nicht, dass Du ein richtiger Hund bist... Du bist irgendwie menschlich...

Schon als kleiner Kerl warst Du für das Extreme... Mit 10 Wochen hattest Du eine Anpassungsfähigkeit, die uns alle erstaunen ließ.

Und schon als sehr junger Kerl war unser Zuhause für Dich das Schönste auf der Welt... Du bliebst gerne zuhause, wo andere Hunde ihrem Herrchen und Frauchen hinterher geweint hätten.

Sehr schnell entwickeltest Du eine gewisse Jagdleidenschaft, die sich vor allem in einer fantastischen Nase auszeichnete. Du zeigtest uns jeden Wildeinstand über hunderte Meter an und Sauensuche hat Dich bis noch zuletzt von anderen Jägern anfordern lassen, wenn mal wieder nachgesucht werden musste.

Agility war für Dich ebenfalls eine große Leidenschaft, und so warst Du auch im Hundeverein stehts eine Ausnahme, wenn Du mit Deinen kleinen Bulldoggenbeinchen galant über die Hindernisse sprangst. Selbst die A-Wand hast Du bezwungen.

Aber Deine extreme Leidenschaft und der bedingungslose Willen, etwas zu meistern, haben uns auch das Leben oft schwer gemacht. Was Du doof fandest, hatte keine Chance! Weder Mensch, noch Tier, noch bestimmte Aufenthaltsorte, z.B. Hotels etc, die Dir nicht in den Kram passten, wurden gnadenlos angegriffen.

So war jeder Besuch, den wir bekamen, der reinste Stress, wenn er Dir nicht passte. Da half nur die Box, bzw. das konsequente Wegsperren. Leider wurde dadurch der Besuch seltener....

Wen Du aber mochtest, der hatte gewonnen, dieses galt übrigens für alle Angehörigen der Familie. Noch nach Jahren erkanntest Du alle wieder... nie hat es Probleme gegeben.

Du hast uns alle stark geprägt mit Deinem Verhalten, und im Nachhinein steht Dein Name für absolute Geradlinigkeit, unheimliche Liebe zu uns und einem extremen Verantwortungsbewusstsein.

Ja, Du bist für uns eher ein kleiner Mensch gewesen... hündisch sieht anders aus.

Tja, und nun haben wir die 12 gemeinsam geknackt. Die Knochen sind alt, aber der Geist ist wach wie eh und jeh. Kein Zahn fehlt, kein Auge ist trüb und die Organe sind topp fit.

Sauer bist Du regelmäßig, wenn wir Dir helfen wollen: Ein Dicki kann das alleine - und so riskiert vor allem Herrchen oftmals ein Knurren, wenn er dem alten Kerl ins Auto helfen will.

Frauchen dagegen wird tyrannisiert - das war schon immer so! Da ist doch der arme alte Junge, dem man helfen muss, was der arme alte Junge auch schamlos ausnutzt.

In unserem Tierrudel ist Dein Status gesetzt. Du bist die Nummer 1! Und so vergeht kein Wiedersehen, ohne dass Amira ihrem Papi das Gesicht putzt, oder die Ohren abschleckt.

Wenngleich wir nunmehr kein Agility machen können, oder Sauen jagen, so genießen wir jeden Tag mit Dir! Gemeinsam haben wir eine turbulente Zeit gehabt, gemeinsam werden wir älter. Wir wünschen Dir weiter die Würde, die Du ausstrahlst und danken Dir für Dein Dasein, so wie Du bist.

Einen dicken Geburtstagskuss von uns allen... Wir haben Dich ganz doll lieb!

Und noch etwas: Cornelia hat dich auch ganz doll lieb :-) Und alle Deine Fans gratulienen dir von Herzen und mit Respekt :-)



Archivierung:

Die Bulldog-Blog-Beiträge bleiben circa 4 Wochen auf DIESER Seite. Danach kommen die wichtigen, besonders lustigen und die Gastblogger-Beiträge ins jeweils entsprechende Archiv. Die Links zu den Archiven sind in der grauen Referenzspalte rechts.


Montag, Mai 11, 2015

Zehn Jahre Bulldog-Blog - und:

Die wichtigsten Schritte für das Überleben des Englischen Bulldogs sind getan.


Liebe Leserinnen und Leser, heute feiern wir ein Jubiläum: das zehnjährige Bestehen dieses Bulldog-Blogs. Der 1. Beitrag erschien am 11. Mai 2005.

Es wurde über diese 10 Jahre jeden zweiten Tag ein Beitrag veröffentlicht, das heißt 1815 Beiträge insgesamt - lustige, besinnliche, spannende, warnende, informative und, mir die wichtigsten, aufklärende Beiträge. Aufklärung über den besonderen Zauber des Bulldogwesens, Aufräumen mit Vorurteilen über ihn, das war und ist mir wichtig :-).

Im Blog wurde auch immer wieder über das Elend informiert, welches dem Englischen Bulldog Zucht, Mode und Geldgier antaten und auch noch antun. Die Aufklärung über rasseschädigende, den Genpool ausdünnende Züchtungs-Methoden tut Not, einmal im Sinne der gezüchteten Hunde selbst, aber auch für ihre Käufer ist sie wichtig. Züchter setzten oft wirtschaftliche Zucht-Prioritäten, deshalb ist der "Druck des Marktes" entscheidend.

Und Aufklärung über die sadistische Quälerei, die Massenzüchter ihren "Zuchthunden" antun, ist noch wichtiger. Nicht gerade wenige Menschen entscheiden über den Preis und ahnen nicht, was hinter "Billigwelpen" für ein grausames, verzweifeltes Elend steht.

Zu diesem Jahrestag möchte ich mich bei allen Gastbloggern von Herzen bedanken, denn sie trugen wesentlich dazu bei, dieses Bulldog-online-Magazin, das es der Sache nach ist, abwechslungsreich zu gestalten.

Insbesondere danke ich Isabelle Borgert für ihre spannenden, so informativen wie humorvollen Beiträge. Sie ist unsere aktivste Gastbloggerin: seit September 2007, also schon 7 1/2 Jahre lang, können wir regelmäßig circa zwei Beiträge pro Monat von ihr genießen :-)

Danken möchte ich auch allen Leserinnen und Lesern, die mit oft einzigartigen Fotos, Witzen oder auch Links diesen Blog wesentlich bereichern.

Danke auch an meinen lieben Stu, der mir immer technisch zur Seite steht, und ohne den dieser Blog gar nicht erst begonnen worden wäre.


Die wichtigsten Schritte

für das Überleben des Englischen Bulldogs sind inzwischen getan:

  1. Der Standard wurde (2009) geändert, um ihn wieder "fit for function" werden zu lassen. Der deutsche Zuchtverein ACEB, die hiesige Speerspitzen der Zucht des atmungsbehinderten Extrem-Bulldogs, wurde u.A. als eine Konsequenz dieser Änderungen aufgelöst.
  2. Über ein Dutzend bulldogartiger Rassen wurden neu gezüchtet, und diese erzeugen den nötigen Markt-Druck auf die Züchter des Originals.
  3. Welpenhändler und Welpen-Fabriken werden, auch dank der Medien, gesellschaftlich zunehmend geächtet. Der Gesetzgeber wird dem früher oder später folgen.

Auf diesem Hintergrund nehme ich dies 10-jährige Blog-Jubiläum zum Anlass, ihn in Zukunft nur noch in reduzierter Form weiterzuführen, es wird mittelfristig auf vielleicht 2 Beiträge pro Woche hinauslaufen.

Das Meiste über den Bulldog aktuell und über seine Vergangenheit ist gesagt - und in den Blog-Archiven zu finden :-)

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LINK HIER! --- Auch in diesem Blog finden Sie wundervolle English Bulldogs fit for function :-)


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Cornelia Savory-Deermann Cornelia Savory-Deermann

Cornelia
Savory-Deermann
, geboren 1945 in Wuppertal, hat seit 1971 Englische Bulldoggen und ist Gründungs- und Ehrenmitglied des "Verein der Freunde Englischer Bulldogs e.V. (1980-2009)".

Seit Mai 2005 haben die Bulldogs hier ihr eigenes deutsches Weblog bekommen. Jeder Leser kann Blog-Beiträge an Cornelia schicken, Eure Bulldog-Anekdoten, -Fotos und -Tipps für's Blog sind willkommen. Der jeweilige Autor behält sein Copyright an Bildern und Text, gibt aber Cornelia ein unwiderrufbares Nutzungsrecht für Veröffentlichungen in diesem Blog.



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Standard des English Bulldog, gültig seit Oktober 2009

Mit Skizze: HIER




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Cornelia Savory-Deermann


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