Cornelias 'Bulldog Blog' ...
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English Bulldog Netzwerk für Kenner und Freunde
Dienstag, Dezember 6, 2016

"Bürger-Wissenschaftler"

tragen zur Hundeforschung bei

Quelle: ScienceDaily (Sep. 16, 2015)


Fünfhundert "Bürger-Wissenschaftler" auf der ganzen Welt haben Daten zu einer Studie zusammen getragen, die untersucht, was in den Köpfen ihrer Hunde vorgeht.

Dies Forschungsprojekt analysiert die gesammelten Daten von 500 Hundebesitzern, die die gleichen Spiele zu Hause spielten, welche die Forscher im Labor verwenden, um mehr über die kognitiven Fähigkeiten und Problemlösungen von Hunden herauszufinden. Bei fünf der sieben analysierten Tests entsprachen die Daten der Bürgerwissenschaftler denen, welche in den Labors der Duke University (Durham, UK) und anderswo produziert wurden.

Zum Beispiel: in einem der Spiele-ähnliche Tests wurden Hunde gefunden, um mehr ihrer Erinnerung als ihrem Geruchssinn folgten, um eine versteckte Belohnung zu finden. Die Hunde sahen zu, wie ihr Besitzer Essen unter einem von zwei Tassen versteckte. Dann, während die Sicht des Hundes verdeckt war, tat der Besitzer das Essen unter die andere Tasse. Wenn Hunde die Nahrung riechen konnten, sollten sie in der Lage gewesen sein, die korrekte Schale zu wählen, aber die Testteilnehmer stellten fest, daß die meisten Hunde dorthin gingen, wo sie zuletzt die Nahrung sahen.

"Das sind nur Spiele", sagte Projektleiter Hare: "Die Besitzer lieben es, sie zu spielen, und die Hunde lieben es, sie zu spielen. Ich erkannte, dass mehr Leute sie spielen könnten, wenn sie online (Dognition.com) waren ." Mehr als 17.000 Hundebesitzer aus von Durham bis Finnland haben sich angemeldet und teilen ihre Daten mit den Forschern. "Die Daten, die diese Hundebesitzer produzieren, sind Qualitätsdaten", sagt Evan MacLean, Senior Researcher bei Duke. "Sie stimmen mit den Ergebnissen aus den Spitzenforschungsgruppen auf der ganzen Welt überein."

Laut MacLean wurden die Ergebnisse "Erinnerung-über-Geruch" in sieben verschiedenen Forschungsgruppen und mehr als ein Dutzend verschiedener Studien repliziert. "Die meisten Leute denken, dass Hunde ihren Geruchssinn für alles nutzen", sagte MacLean. "Aber eigentlich nutzen Hunde bei der Lösung von Problemen eine ganze Reihe von Sinnen."

Die Analyse der ungewöhnlich großen Datensätze, erstellt von Dognition.com, hat auch ergeben, dass alle Hunde eine einzigartige Reihe von kognitiven Fähigkeiten haben, die sie verwenden, um durch Welt um sie herum zu navigieren. Einige Hunde wurden gefunden, um gute Kommunikatoren waren, einige hatten bessere Erinnerungen und andere waren besser darin, die Perspektive ihrer Besitzer einzunehmen.

"Die meisten Leute denken an Intelligenz als ein Glas, das mehr oder weniger voll ist", sagte Hare. "Aber Intelligenz ist eher Eiscreme, jeder hat unterschiedliche Geschmacksrichtungen." In einer Sache gut zu sein bedeutet nicht, es in allem Anderen auch zu sein."

Hare sagte, diese Art von Befunden sind nur möglich mit den großen Datensätzen, die Bürger-Wissenschaftler erzeugen können. "Sehr viel ist möglich, wenn du so viele Daten hast", sagte Hare. "Ich freue mich auf Hundebesitzer, die alle großen Fragen beantworten, die Wissenschaftler seit Jahrzehnten verwirrt haben."


Ergänzende Anmerkung zum Artikel

Es geht mir manchmal so, dass ich über die Ergebnisse von Hunde-Verhaltensforscher denke: das ist doch sowieso klar! Dies Datenmassen-Experiment zeigt besonders klar, dass die Wissenschaft unser Hundehalter-Erfahrungswissen bestätigt.

Das Vertrauen in den Menschen, wie z.B. die Überzeugung "mein Mensch betrügt mich nicht" bestimmen das Verhalten unseres Hundes ganz wesentlich. Im oben berichteten Beispiel vertrauen die Hunde darauf, dass die Futtertasse dort ist, wo ihr Mensch sie hingestellt hat - und dass dieser ihn nicht reinlegt, indem er die Tasse heimlich vertauscht. So geht man mit seinem besten Freund ja schließlich auch nicht um :-)

In Zusammenhang mit den Ergebnissen oben, finde ich die Studie "Was ist wichtiger: Futter oder Zuwendung?" (siehe Beitrag vom 26. November 16) besonders interessant. Deren Ergebnis "Hunde sind mit Menschen hypersocial" wird hier einmal mehr bestätgt.


Sonntag, Dezember 4, 2016

Tiffy´s und Muffin´s November


Das Wetter ist immer ein Thema - im November geht es meist um Regen, aber dieser November überraschte auch mit Sonne.

Susanne kaufte ihren Beiden Regencapes: "Habe sie bei Amazon für 15 Euro das Stück bestellt. Sie sind aus China gekommen, hat alles geklappt. Ich habe ein paar Abnäher genäht und jetzt passen sie ganz ok. Sie sollen 100% wasserfest/wasserabweisend sein."

Die Beiden erlebten neben Regen aber auch noch einen herrlichen Nachmittag im Emsland.

Dieser Schönwetterausflug begeisterte Tiffy so sehr, dass sie die Welt küßte ;-)) Irre, was eine langsame Kamera für Bilder produzieren kann!

Leider humpelte Muffin wieder leicht, wie Susanne schrieb. (Siehe mehr zu Muffin´s Kreuzband-Problem in ihrem Archiv.) Muffin macht regelmäßig auf einem Unterwasser-Laufband Reha-Training.

Sie bekommt zum weiteren Muskelaufbau ihrer "Bollen" jetzt dabei Gewichte an die Füße geschnallt. Die Muskeln müssen ihrem Knie Halt geben. Ihr macht das Ganze Spaß :-)

Ansonsten kann im November gut schlafen, es ist ja ewig dunkel :-)


Freitag, Dezember 2, 2016

Kinotipp und anderer Stoff


Es gibt einen neuen Film, "Paterson", in dem ein Bulldog eine Hauptrolle spielt.

Es ist eine Tragikomödie von Jim Jarmusch, die am 16. Mai 2016 im Rahmen der Filmfestspiele von Cannes ihre Premiere feierte und am 17. November 2016 in die deutschen Kinos kam.

Wikipedia: "Der Film zeigt sieben Tage aus dem Leben von Paterson, der Busfahrer in der Stadt Paterson in New Jersey ist. Er lebt gemeinsam mit seiner Frau Laura und der Englischen Bulldogge Marvin in einem kleinen Haus. Während Paterson ein allseits gutmütiger und ziemlich ruhiger Mann ist, wirkt Laura stets etwas rastlos. ... Während Laura ihre kreative Ader im Dekorieren der Wohnung auslebt, ist es bei Paterson die Poesie, für die er eine Begabung hat. Auch Laura hat sein Potenzial als Dichter erkannt und möchte ihren Mann dazu überreden, seine Gedichte zu veröffentlichen, doch dieser lehnt das völlig ab. Paterson muss die Poesie jedoch seinem durch Routine bestimmten Leben unterordnen. ... Nach der Arbeit geht Paterson immer mit dem Hund Gassi und kehrt dabei auf genau ein Bier in seine Stammkneipe ein. Für Laura ist Marvin ein wenig der Ersatz für ein Kind, für Paterson ist der Hund eher eine Belastung, aber das lässt er sich nicht anmerken...." Mehr Infos. Link zum Trailer und weiteren Bildinfos

Bei Amazon kann man z.Z. diesen "Bulldograusch" :-) bestellen. LINK HIER
Stoffe, auf denen AUCH ein Bulldog ist, gibt es häufiger. Aber ein NUR-BULLGOG Stoff ist selten zu bekommen.

Stoff mit Hunden, einschließlich Bulldog: Beispiel. Es lohnt sich gelegentlich bei Amazon nach "Bulldog" zu suchen. Es gibt immer wieder neue Artikel mit ihm als Motiv.


Mittwoch, November 30, 2016

Alexandra fotografierte Frieda und Kosmo


Alexandra Schnabel kam einen Nachmittag zu uns gereist, um unsere "beiden Alten" zu fotografieren. Sie beherrscht ihr Fotografier-Hobby perfekt! Toll! Wir möchten Sie unbedingt weiter empfehlen :-)

Sie machte circa 200 Bilder, wobei sie bei vielen auf dem Boden rumturnte: "Die schönsten Fotos macht man, wenn mal den Hund etwas von unten fotografiert."

Es sind so viele gelunge, ausdrucksstarke Fotos dabei, dass ich sie auf ein paar Beiträge verteile. Heute also eine Auswahl von den ersten Bildern des Tages, zunächst von Kosmo, und jetzt von Frieda :-)

Frieda schmuste auf ihre sanfte Art mit Alexandra. Sie besticht durch freundliche Gefälligkeit. Dabei kann sie ganz schön grimmig werden, wenn ihr was NICHT gefällt ;-)

Klein-Frieda behielt die ganze Zeit die Ruhe, Kosmo war zuerst aufgeregt und versuchte sich ständig in Szene zu setzen ;-)

Frieda hat im Alter wirklich riesige, schwarz-leuchtende Augen bekommen; oder sie fallen in ihrem schmal gewordenen Gesicht mehr auf.

Stu meinte respektvoll "Alex beherrscht die Tiefenschärfe perfekt!" Die nächsten ihrer Fotos underer beiden geliebten alten Bulldogs bringe ich im Dezember.

Wir empfehlen als Fotografin Alexandra Schnabel, Tel. 02196 - 709393
und ihre Email Adresse


Samstag, November 26, 2016

Was ist wichtiger: Futter oder Zuwendung?

Quelle: ScienceDaily (Aug. 16, 2016)


Haben sie die Wahl, stellen viele Hunde das Lob ihres Besitzers über das Futter. Dies legt eine neue Studie nahe, die in der Zeitschrift 'Social, Cognitive and Affective Neuroscience' veröffentlicht wurde. Die Studie ist eine der ersten, die Hirn-Imaging-Daten mit Verhaltens-Experimente kombiniert, um Hunde-Belohnungspräferenzen zu erforschen.

"Wir versuchen, die Grundlage der Hund-Mensch-Bindung zu verstehen, und ob es sich hauptsächlich um Futter oder um die Beziehung selbst handelt", sagt Gregory Berns, Neurowissenschaftler an der Emory University und führender Autor der Forschung. "Von den 13 Hunden, die die Studie abgeschlossen haben, fanden wir, dass die meisten von ihnen entweder Lob von ihren Besitzern gegenüber Nahrung bevorzugten, oder sie schienen beides gleichermaßen zu mögen; nur zwei der Hunde, echte Chowhounds, zeigten eine starke Vorliebe für das Futter.

Hunde standen im Zentrum der berühmtesten Experimente der klassischen Konditionierung, die Ivan Pavlow in den frühen 1900er Jahren durchführte. Pawlow zeigte, dass, wenn Hunde dazu ausgebildet sind, einen bestimmten Reiz mit Nahrung zu assoziieren, sie bei bloßer Anwesenheit des Reizes in Erwartung der Nahrung sabbern.

"Eine Theorie über Hunde sagt, dass sie vor allem Pavlow-Maschinen sind: Sie wollen nur Nahrung, und ihre Besitzer sind einfach die Mittel, um es zu bekommen", sagt Berns. "Ein weiterer, aktueller Blick auf ihr Verhalten ist, dass Hunde den menschlichen Kontakt an und für sich wertschätzen."

Berns leitet das Projekt in Emory's Department of Psychology, in dem evolutionäre Fragen rund um des Menschen besten und ältesten Freund erforscht werden.

Dies Projekt war das erste, in dem Hunde trainiert werden, freiwillig in einen Magnetresonanztomographen (MRI) zu steigen und ohne Sedierung oder Zwang während des Scannens bewegungslos zu bleiben. In früheren Forschungen wurde schon eine Hirnregion des Hundes als Belohnungszentrum identifiziert. Sie zeigten auch, wie diese Region des Gehirns eines Hundes stärker auf die Düfte von vertrauten Menschen reagiert als auf die Düfte anderer Menschen oder sogar auf die von bekannten Hunden. Für das aktuelle Experiment begannen die Forscher mit der Ausbildung der Hunde drei verschiedene Objekte mit unterschiedlichen Belohnungsergebnissen zu assoziieren. Ein rosafarbener Spielzeug-LKW signalisierte eine Nahrungsmittelbelohnung; Ein blauer Spielzeugritter signalisierte verbales Lob vom Besitzer; Und eine Haarbürste signalisierte keine Belohnung, um als Kontrolle zu dienen.

Alle Hunde zeigten eine stärkere neuronale Aktivierung durch die Belohnungs-Stimuli im Vergleich zu dem Reiz, der keine Belohnung signalisiert, und ihre Antworten umfasste eine breite Palette. Vier der Hunde zeigten eine besonders starke Aktivierung für den Reiz, der Lob von ihren Besitzern signalisierte. Neun der Hunde zeigten eine ähnliche neuronale Aktivierung für den Lobreiz und den Nahrungsreiz. Und zwei der Hunde zeigten konsequent mehr Aktivierung, wenn die Reiz für Lebensmittel gezeigt wurde.

Die Hunde unterzogen sich dann einem Verhaltensexperiment. Jeder Hund war mit einem Raum vertraut gemacht worden, der ein einfaches Y-förmiges Labyrinth aus Babypfosten enthielt: Ein Weg des Labyrinths führte zu einer Schüssel mit Essen und der andere Weg zum Hundebesitzer. Die Besitzer saßen mit dem Rücken zu ihren Hunden. Der Hund wurde dann wiederholt in dem Raum freigelassen und ihm erlaubt, einen der Wege zu wählen. Wenn sie zum Besitzer kamen, lobte der Besitzer sie.

"Wir haben festgestellt, dass die kaudatische Reaktion (im Endhirn) jedes Hundes im ersten Experiment mit ihren Entscheidungen im zweiten Experiment korrelierte", sagt Berns. "Hunde sind Einzelpersonen, und ihre neurologischen Profile passen zu den Verhaltensmöglichkeiten, die sie haben. Die meisten Hunde wechselten zwischen Nahrung und Besitzer, aber die Hunde mit der stärksten neuronalen Reaktion auf Lob wählten ihre Besitzer zu 80 bis 90 Prozent. Dies zeigt die Bedeutung der sozialen Belohnung und des Lobes für Hunde. Es kann analog sein, wie wir Menschen fühlen, wenn jemand uns lobt.

Die Experimente legen den Grundstein für kompliziertere Fragen über die Hundeerfahrung der Welt. Das Berns Labor untersucht derzeit die Fähigkeit von Hunden, menschliche Sprache zu verarbeiten und zu verstehen.

"Hunde sind mit Menschen hypersocial", sagt Berns, "und ihre Integration in die menschliche Ökologie macht Hunde zu einem einzigartigen Modell für das Studium der Kreuz-Spezies sozialen Bindung."


Ergänzende Anmerkung zum Artikel

Will man die Qualität einer Zweierbindung untersuchen, muß man beide Bindungspartner einbeziehen. Das heißt hier:

Auch die Art der Bindung des Besitzers an seinen Hund, die Art wie er seinen Hund hält, ist relevant für die Intensistät der Bindung des Hundes an ihn. Sie hängt nicht allein von der Veranlagung des Hundes ab, sondern auch von seiner Menschenprägung.

Hält ein Besitzer seinen Hund im Zwinger und arbeitet unregelmäßig mit ihm? Dann ist die Bindung des Hundes an seinen Besitzer sicherlich futterdominiert. Oder der andere Beziehungspol: Hält ein Besitzer seinen Hund als Familienmitglied und widmet sich ihm liebevoll persönlich? Dann ist die Bindung des Hundes an seinen Besitzer sicherlich beziehungsdominiert. Natürlich gibt es viele Zwischenstufen in der Bindungsintensität.

Wichtig erscheint mir die Feststellung von Berns: "Hunde sind Einzelpersonen". Menschen auch. Und so ist jede Hund-Mensch-Beziehung individuel. Es reicht vom "Dosenöffner" bis zum "besten Freund".

Zum Bulldog möchte ich noch sagen: Im "Stern" stand einmal geschrieben, der Bulldog neige als einzige Rasse dazu, den Menschen seinen Artgenossen vorzuziehen. Ich bestätige seine besonders ausgeprägte, generelle Menschenbezogenheit. Allen meinen Bulldogs war unsere liebevolle Aufmerksamkeit stets das Wichtigste. Selbst dem verfressenen Kosmo :-)


Donnerstag, November 24, 2016

Frieda machte uns große Sorgen,

jetzt ist sie wieder fitter :-)


Frieda verlor an Kraft, und sie war sehr kurzatmig geworden. Der Herzbasistumor zeigt langsam seine Wirkung, dachten wir. Sie litt aber nicht offensichtlich, sie war nach wie vor an allem um sich herum interessiert, sie war eben bloß sehr schwach und bewegte sich kaum. Stu und ich dachten, dass der Abschied naht.

Der letzte Herz-Ultraschall lag erst einige wenige Wochen zurück, das Herz selbst zeigte sich da noch in Ordnung. Wir also wieder zu Friedas Kardiologen Dierk Koch. Er stellte fest, dass sich ihre Herzleistung in der kurzen Zeit deutlich verschlechtert hatte und bestätigte meine Vermutung, dass sie etwas Wasser im Bauchraum hatte.

Frieda hatte auch weiter abgenommen: mit circa einem halben Liter Wasser im Bauch wog sie nur noch 19,5 kg. Also bekam sie Entwässerungspillen verordnet und Vetmedin für´s Herz. Beides half sofort!

Frieda atmet nicht mehr so stoßweise kurz, und sie hat plötzlich wieder riesigen Hunger und in kurzer Zeit 2 kg zugenommen. Wenn sie Leberwurst riecht, in die wir ihre Pillen packen, steht sie sofort von ihrem Lieblingssofa auf und kommt in die Küche. Hört sie erst nur die Kühlschranktür, setzt sie sich aufrecht, oder steht auf und wartet ab... ob die Leberwurst (hoffentlich) riechbar wird :-) ----- Sie will auch wieder mein Bein rubbeln, früher ungern gesehen, erfreut es uns heute, zeugt es doch von wiedererwachter Vitalität ;-)

Stu und ich dachten noch vor Kurzem, Frieda würde Weihnachten nicht mehr erleben. Jetzt sehen wir ihren Tod nicht mehr direkt vor der Tür stehend. Wir nehmen sie jetzt ganz besonders wahr, dieses Selbstverständliche, dass sie um uns ist, ist verschwunden. Jeder neue Tag mit ihr ist ihr Geschenk an uns. Dankbarkeit durchdringt unsere Wehmut.

Als ich Frieda aus den USA zu uns holte, ich sie im Flugzeug in ihrer kleinen Flugtasche auf dem Schoß hatte, da wußte ich intuitiv, sie würde in jedem Fall elf Jahre unser Leben teilen. Diese elf Jahre sind rum, vielleicht wird uns noch eine Zugabe geschenkt...

Jetzt gehe ich zu ihr und atme ihren ganz besonderen, wunderbaren Duft mit tiefer Dankbarkeit ein.


Dienstag, November 22, 2016

Das Laub fällt spät dieses Jahr


Für November hängt noch viel Laub an den Bäumen. Auch erste Nachtfröste haben es nicht abfallen lassen. Kosmo gefällt es, langsam fallendes Laub immer noch beobachten zu können, und es mit der Nase am Boden hochzustöbern.

Frieda ist nicht mehr auf weiteren Strecken so gut zu Fuß, deshalb laufe ich häufiger mit ihm alleine durch unsere Naturschutzgebiete in der Nähe.

Kosmo ist kein ausgemachter Wanderfreund - er läuft halt mit. Interessant macht man ihm den Spaß durch Leckerli-ins-Laub-werfen.

Spaß macht ihm auch, wenn ich mit den Füßen das Laub aufwirbele. Er versucht dann aber nicht das Laub zu fangen - sondern meine Füße! Menschen - und ihre Regungen - sind ihm das Liebste :-)


Sonntag, November 20, 2016

Besuch bei Caligula & Co


Von Chilli aus (siehe unten) ging meine Rundreise weiter in die Oderauen zu Caligula und seinen Hunde-, Pferde-, Schaf- und Hühnerkumpels. Über seine Hofgemeinschaft gibt es viel in seinem Archiv zu lesen.

Ich hatte Dicki ein Jahr nicht mehr gesehen - seinen langsameren Bewegungen sah man an, dass er inzwischen 11 jahre ist; seinem Blick aber nicht. Entschlossen wie immer hält er alles und jeden im Blick.

Den wilden Lauf durch die weiten Oderauen machten Amira und die kleine entzückende Lotte ohne ihn, er blieb im Auto. Aber das Spiel, als wir zurück kamen, genoß er sehr. Auch meinen kleinen Ausritt begleitete er nicht.

Sein Ding ist aber nach wie vor Agility. Diese Zusammenarbeit mit Isabelle liebt er!

Dicki ist bis auf seine Altersarthritis immer noch top gesund. Isabelle erzählt, dass er aber jetzt im Alter deutlich eigensinniger geworden sei. Na ja, man sagt das geht Menschen oft genau so ;-)

Inzwischen hatte ich Sehnsucht nach unseren eigenen Bulldogs bekommen. Ja, Stu sagte sie warteten auf mich. Also ging es zurück nach Hause.


Mittwoch, November 16, 2016

Chillis Zungensprache :-)


Ina Teloudis schickte mir nach meinem Besuch (siehe unten) noch ein paar schöne Fotos :-)

Des Bulldogs Zunge ist nicht nur ein langes Wasser-Schlürforgan - sie ist auch sehr breit zum Abdampfen im Sommer. Und sie läßt sich knautschen, falten, rollen...

So still wie Chilli beim Fotografieren hält, scheint sie aus Erfahrung zu wissen, dass sich das so gehört. Ihre Zunge spricht hier von freundlicher Geduld ;-)

Zeigt der Bulldog seine Zunge nicht, sondern beißt sozusagen seine Zähne zusammen, dann sieht das so aus:

Und bei einer Andage ist die Zunge zurückgezogen nach unten gedrückt ;-)

Des Bulldogs Zunge ist ein eigenes Mitteilungsorgan. Oder anders gesagt, der Bulldog sagt uns auch mit ihr seine Meinung :-))


Montag, November 14, 2016

Besuch bei Chilli


Nach meinem Besuch bei Joker und Keeper (siehe Beitrag weiter unten) ging es abends weiter zu Chilli nach Parchim in Mecklenburg.

Ich wußte, sie würde in der Nacht wieder auf mein Bett kommen, an meine Füße sich angeschmiegen und dort ruhig atmend schlafen. Ein gutes Gefühl für uns Beide.

Chilli lebt ja inzwischen mit "Mama Ina" in Rostock, war aber jetzt gerade mit Ina in ihrem alten Zuhause bei "Oma Anke". Dort hat sie ihr Gartenparadies und ihr Hunderudel, wie in ihrem Archiv nachzulesen ist :-) Ich freute mich sehr sie dort mit Ina zu treffen.

Zu Chilli, Friedas 1. Tochter, habe ich eine besondere Beziehung, denn sie kam aus Friedas Bauch gleich in meine sie wärmenden Hände, während Frieda sich um die Geburt ihrer 2. Tochter mühte, die tot war.

Mehr über Chilli und ihr Leben könnt Ihr in ihrem Archiv lesen.

Ich hatte Chilli 1 Jahr nicht mehr gesehen, deshalb fiel mir auf, dass sie alt geworden war. Diese tiefdunklen Feueraugen im weiß gewordenem Gesicht, sie sieht Frieda jetzt so ähnlich, ich nannte sie auch instinktiv einige Male so.

Chilli ist wie ihr Bruder Kosmo 9 1/2 Jahre alt. Genau wie er ist sie immer noch putzmunter und hellwach, wenn auch insgesamt ruhiger geworden.

Anke erzählte, dass man Chillis Alter mehr an ihrem "Altersstarrsinn" merke. "Wenn sie nicht will, dann will sie nicht." "Das war früher anders."

Der Gesichtsausdruck auf dem obigen Bild scheint das zu bestätigen. Man könnte ihr dort die Worte "Ihr könnt mich mal!" in den Mund legen :-)

Seit die alte Anna 15jährig verstarb, ist Chilli die Chefin von Ankes Rudel. Ihr Selbstbewußtsein ist so gewachsen, dass sie den großen Hunden ihres Rudels das Schmusen mit mir erlaubte, und diese das wußten. Null Problem :-) Es war ein schöner Tag!


Donnerstag, November 10, 2016

Heute schreibt Gastbloggerin Silvia Haupt

Paula feierte ihren 12. Geburtstag :-)


Hallo liebe Cornelia, ich habe ja ein Weile nichts von uns hören lassen, aber bei uns ist sehr viel los, und ich kann nur sagen ein ganz schlimmes Jahr. Ich habe sehr viel um die Ohren. Ich denke viel an euch, wollte mich auch schon längst bei Euch melden, aber irgendwie schiebe ich es vor mir her.

Aber mit großer Freude haben wir am 20.10. den 12. Geburtstag von meiner Bulldoggen Oma Paula verbringen dürfen. Ich habe ständig diesen Tag im Kopf gehabt, ob wir ihn mit Paula verbringen können, ich bin sehr glücklich darüber.

Allerdings muß ich sagen, dass meine Puppe sehr abbaut. Sie wird auch sehr knochig, und hören und sehen kann sie jetzt auch nicht mehr so gut. Ich genieße jede Minute mit ihr. Ich habe schon große Angst auf das, was kommt.

Das Laufen ist schlimm; nur schnell vor die Tür zum Gassi gehen, mehr schafft sie nicht mehr. Der Gedanke, dass ich sie nicht mehr lange habe, ist für mich unerträglich, aber ich muß auch dankbar sein. Zwölf Jahre sind für eine Bulldogge ein sehr stolzes Alter.

Ich drück Euch ganz doll und schicke Euch Fotos von Paula. Die meißten Fotos sind zwar, wo sie schläft, aber das ist ihre lieblings Beschäftigung. Seid erstmal ganz lieb gegrüßt und dicken Kuß für Kosmo und Frieda, Eure Silvia und Paula

Wir alle gratulieren Paula zu diesem besonderen Geburtstag von Herzen und mit großer Wertschätzung für Silia.

Liebe Silvia, Paula war viel krank (siehe Archiv Paula), und nur Deine hingebungsvolle Liebe und Fürsorge machten ihr - und Dir - diesen Geburtstag möglich. Ein wundervoller Tag, der immer mit Freude und Dank im Herzen weiterleben wird. Und das ist viel. Ich denke an Euch, Eure Cornelia


Sonntag, November 6, 2016

Aktuell: Bulldog samt Auto gestohlen


Das gestohlene Auto kann inzwischen sonst wo rumfahren.... Bitte haltet auch Ihr trotzdem die Augen auf.

Stu und ich vermuten, dass es dem Dieb um den Bulldog ging. Denn ausgerechnet auf einem Tierarztparkplatz ein Auto zu stehlen, läßt darauf schließen.

Hutch könnte in einer Tiermarktanzeige "Bulldogrüde zu kaufen" annonciert werden. Auch Hundediebe werden, wie man sieht, immer dreister. Es kann nicht oft genug wiederholt werden: nie einen Hunde billig aus unklaren Verhältnissen kaufen.

Gerade jetzt bei herbstlichen Temperaturen kann man seine Hunde schon mal gut im Auto warten lassen. Das dann für die Hunde leicht geöffnete Fenster erleichtert Diebstähle. Und wenn es Dieben um das Auto und nicht um den Hund geht, dann sieht dessen Schicksal vielleicht noch übler aus; ihn einfach umzubringen wäre für manche Diebe das Naheliegenste.

Wir hoffen sehr, dass Hutch gefunden wird - wer weiß, was ihm sonst für eine schlimme Zeit droht. Wir hoffen es auch für seine Familie. Es tut so weh und zermürbt extrem, seinen Hund ans Ungewisse zu verlieren....

Nachtrag, 8. November 16 - Alles ein Irrtum

Das darf nicht wahr sein: die ganze Diebstahl-Anzeige war ein Irrtum. Die Besitzerin hatte vergessen, wo sie geparkt hatte!!! Hund saß wohlbehalten im Auto: ganz in der Nähe.... Danke Silvia für diese Info!

Nichts destotrotz sollte man vorsichtig sein. Solch ein Diebstahl ist durchaus denkbar.

Wir gratulieren Tiffy heute zu ihrem 9. Geburtstag und wünschen ihr, Muffin, Susanne und Frank eine wunderschöne Feier :-)



Archivierung:

Die Bulldog-Blog-Beiträge bleiben circa 4 Wochen auf DIESER Seite. Danach kommen die wichtigen, besonders lustigen und die Gastblogger-Beiträge ins jeweils entsprechende Archiv. Die Links zu den Archiven sind in der grauen Referenzspalte rechts.


Montag, Mai 11, 2015

Zehn Jahre Bulldog-Blog - und:

Die wichtigsten Schritte für das Überleben des Englischen Bulldogs sind getan.


Liebe Leserinnen und Leser, heute feiern wir ein Jubiläum: das zehnjährige Bestehen dieses Bulldog-Blogs. Der 1. Beitrag erschien am 11. Mai 2005.

Es wurde über diese 10 Jahre jeden zweiten Tag ein Beitrag veröffentlicht, das heißt 1815 Beiträge insgesamt - lustige, besinnliche, spannende, warnende, informative und, mir die wichtigsten, aufklärende Beiträge. Aufklärung über den besonderen Zauber des Bulldogwesens, Aufräumen mit Vorurteilen über ihn, das war und ist mir wichtig :-).

Im Blog wurde auch immer wieder über das Elend informiert, welches dem Englischen Bulldog Zucht, Mode und Geldgier antaten und auch noch antun. Die Aufklärung über rasseschädigende, den Genpool ausdünnende Züchtungs-Methoden tut Not, einmal im Sinne der gezüchteten Hunde selbst, aber auch für ihre Käufer ist sie wichtig. Züchter setzten oft wirtschaftliche Zucht-Prioritäten, deshalb ist der "Druck des Marktes" entscheidend.

Und Aufklärung über die sadistische Quälerei, die Massenzüchter ihren "Zuchthunden" antun, ist noch wichtiger. Nicht gerade wenige Menschen entscheiden über den Preis und ahnen nicht, was hinter "Billigwelpen" für ein grausames, verzweifeltes Elend steht.

Zu diesem Jahrestag möchte ich mich bei allen Gastbloggern von Herzen bedanken, denn sie trugen wesentlich dazu bei, dieses Bulldog-online-Magazin, das es der Sache nach ist, abwechslungsreich zu gestalten.

Insbesondere danke ich Isabelle Borgert für ihre spannenden, so informativen wie humorvollen Beiträge. Sie ist unsere aktivste Gastbloggerin: seit September 2007, also schon 7 1/2 Jahre lang, können wir regelmäßig circa zwei Beiträge pro Monat von ihr genießen :-)

Danken möchte ich auch allen Leserinnen und Lesern, die mit oft einzigartigen Fotos, Witzen oder auch Links diesen Blog wesentlich bereichern.

Danke auch an meinen lieben Stu, der mir immer technisch zur Seite steht, und ohne den dieser Blog gar nicht erst begonnen worden wäre.


Die wichtigsten Schritte

für das Überleben des Englischen Bulldogs sind inzwischen getan:

  1. Der Standard wurde (2009) geändert, um ihn wieder "fit for function" werden zu lassen. Der deutsche Zuchtverein ACEB, die hiesige Speerspitzen der Zucht des atmungsbehinderten Extrem-Bulldogs, wurde u.A. als eine Konsequenz dieser Änderungen aufgelöst.
  2. Über ein Dutzend bulldogartiger Rassen wurden neu gezüchtet, und diese erzeugen den nötigen Markt-Druck auf die Züchter des Originals.
  3. Welpenhändler und Welpen-Fabriken werden, auch dank der Medien, gesellschaftlich zunehmend geächtet. Der Gesetzgeber wird dem früher oder später folgen.

Auf diesem Hintergrund nehme ich dies 10-jährige Blog-Jubiläum zum Anlass, ihn in Zukunft nur noch in reduzierter Form weiterzuführen, es wird mittelfristig auf vielleicht 2 Beiträge pro Woche hinauslaufen.

Das Meiste über den Bulldog aktuell und über seine Vergangenheit ist gesagt - und in den Blog-Archiven zu finden :-)

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Cornelia Savory-Deermann Cornelia Savory-Deermann

Cornelia
Savory-Deermann
, geboren 1945 in Wuppertal, hat seit 1971 Englische Bulldoggen und ist Gründungs- und Ehrenmitglied des "Verein der Freunde Englischer Bulldogs e.V. (1980-2009)".

Seit Mai 2005 haben die Bulldogs hier ihr eigenes deutsches Weblog bekommen. Jeder Leser kann Blog-Beiträge an Cornelia schicken, Eure Bulldog-Anekdoten, -Fotos und -Tipps für's Blog sind willkommen. Der jeweilige Autor behält sein Copyright an Bildern und Text, gibt aber Cornelia ein unwiderrufbares Nutzungsrecht für Veröffentlichungen in diesem Blog.



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