Cornelias 'Bulldog Blog' ...
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English Bulldog Netzwerk für Kenner und Freunde
Seit 2005 jeden 2. Tag ein Beitrag

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Sie finden (fast) alles, was Sie über den English Bulldog wissen wollen.


Samstag, Dezember 20, 2014

Der English Bulldog und der Zeiten Geist

im ewigen Wandel, Teil I


Wie die meisten von Ihnen sicher wissen, wurden 1835 in England Hundekämpfe verboten. Dies zeigte eine grundsätzliche kulturelle Entwicklung an und löste eine Wende in der Bulldogzucht aus.

Wikipedia: "1875 wurde der „Bulldog Club Incorporated“ gegründet, der von da ab die Zuchtregie übernahm. Ab sofort wurde auf Verträglichkeit Wert gelegt. Ein Kampfhund war nicht mehr gefragt, sondern der friedliche Familienhund."

Am Beispiel des Bulldogs kann man diese kulturelle Entwicklung - weg von Kampf und Krieg als primärem Überlebensgebot - gut nachvollziehen.

Im 2. Weltkrieg trat der Bulldog symbolisch noch einmal als Super-Kämpfer auf, und zwar als Retter Englands vor Hitler. Danach wurde der Bulldog zum friedlichen bis phlegmatischer Sympathie- und Werbeträger, wie hier schon in vielen Beiträgen gezeigt wurde.

Heute symbolisiert der Bulldog - als gnadenloser Krieger - noch die US-Marines (siehe Beitrag vom 8. Feb. 2013), nun, Militärs sind in der Regel Traditionen verhaftet (siehe Beitrag vom 15. Mai 2013). Als "Kämpfer" tritt er sonst nur noch als Symbol für Baseball-Spieler oder andere harte Sportarten auf.

Aber es gibt auch Schattenseiten. In diesen letzten 120 Jahren entwickelte sich ein gegenpoliger Mißbrauch des Bulldogs: er fungierte nicht mehr als auch selbst leidender Kämpfer, sondern als dessen genaues Gegenteil: er wurde zum leidenden, weil bewegungseingeschränkten "Couch-Potato".

In der Bullgogzucht der letzten Jahrzehnte wurde einseitigen Wert auf Körperlichkeit gelegt, und das bis hin zur Qualzucht: Zu großer Kopf, zu breite Brust, zu kurze Beine usw. Sein Kraftaspekt, das heißt besonders seine Bemuskelung, wurde modebestimmt duch Fettwamme ersetzt. Und seine Wendigkeit ging durch angezüchtete Gelenkprobleme vielfach verloren. Der Bulldog spiegelt auch damit den Mainstream des Zeitgeistes: viel und fett essen bei wenig Bewegung. Dieser krankmachende Lebens- und Zuchtstil ist dabei, wie man sagen könnte, sich selbst zu erledigen - Fettsucht ist out!


Der Zeitgeist steht nie still - Individualität ist angesagt

Mehr dazu in der Fortsetzung am 30. Dezember.


Donnerstag, Dezember 18, 2014

Schnee-Videos :-)


Einen Heidenspaß macht es, mit Bulldogs im Schnee zu spielen, oder ihre Spiele einfach nur zu beobachten. Also hoffen wir auf Schnee, zunächst aber einmal diesen Spaß in Videos :-)


Wir wissen ja, dass Bulldogs stark sind - sie können sogar einen Schlitten ziehen:



Statt eines Balls, den man selber werfen müßte, kann man einen Bulldog auch einen Lichtzeiger jagen lassen. Dieser Bulldog entwickelt richtige Leidenschaft dabei.
---> LINK HIER ! <---

Noch das Bild einer schönen Eisprinzessin aus dem Netz:


Dienstag, Dezember 16, 2014

Traumdeutung Bulldog


Man kann im Internet viel Erstaunliches im Zusammenhang mit dem Bulldog finden; so neulich eine Traumdeutung:

"Lebhafte Träume wecken unsere Neugier, und realistische Träume scheinen manchmal Informationen über die Zukunft oder Warnungen zu vermitteln. Dies sind die wichtigsten Gründe, warum wir etwas über Traumdeutung, Traumanalyse und die Bedeutung von Träumen wissen wollen. Die Bedeutung von einem Traum mit einem Bulldog ist nachführend aufgeführt, und zwar basierend auf einem alten Buch über Träume und auf 10.000 von Gustavus Hindman Miller interpretierten Traümen." Und weiter:

"Der Traum, einen fremden Raum zu betreten und von einem Bulldog attackiert zu werden, mag bedeuten, dass Du in Gefahr bist, Gesetze zu übertreten. Insbesondere bist Du in Gefahr einen Meineid zu schwören, um Dir Deine Wünsche zu erfüllen."

"Wenn der Bulldog im Traum freundlich zu Dir ist, wirst Du im Leben wachsen und erfolgreich sein, und zwar unabhängig von negativer Kritik und Störmanövern von Feinden."

-
Zu diesen Traumdeutungen fand ich in unserer Kunst- und Bildertsammlung zwei passende Zeichnungen von Rudi Kuhfeld (1992); der attackierende Traumbulldog links, der freundliche Traumbulldog rechts :-)

Erstaunlich an dieser Deutung finde ich, dass im Fall des angreifenden Traumbulldogs als drohende Verfehlung des Träumers explizit MEINEID aus GIER genannt wird.

Daraus läßt sich ableiten, dass der kulturelle und ethische Kontext zum Bulldog insbesondere auch Wahrheit und Wahrhaftigkeit umfasst :-) Deshalb greift der Bulldog insbesondere einen zum Meineid neigenden Menschen im Traum an ...

Im Fall des freundlichen Traumbulldogs zeigt dieser dem Träumer Glück an, und dass seine Feinde dies nicht zu verhindern vermögen :-))

Daraus läßt sich ableiten, dass der kulturelle und ethische Kontext zum Bulldog nicht nur Wahrheit und Wahrhaftigkeit umfasst, sondern auch Mut und unbezwingbare Stärke Feinden gegenüber :-)


Sonntag, Dezember 14, 2014

Tiffy und Muffin:

Winterzeit, Kuscheln und Yoga :-)


Susanne Nas schickte uns schöne - und lustige - Fotos ihrer Hündinnen Tiffy und Muffin:

Winterzeitliche Spätnachmittage im Wald machen Leucht-Halsbänder ratsam. Erinnern an runter gerutschte Heiligenscheine :-)

Dann beginnt zuhause das große Kuscheln.

Positionswechsel im Sinne von: "Ich mag dich so gern riechen" :-)

Diese Art des "Löffelchen-Liegens" gefiel den Beiden über eine längere Zeit als angemessen und richtig gut :-) Hunde brauchen viel Körperkontakt. Er bestätigt immer wieder die Rudel-Zusammengehörigkeit und entspannt das Gemüt....

Gelegentlich aber will der Bulldog - wie der Mensch - auch mal mit sich und der Welt alleine sein. Muffin und Tiffy zeigen es uns:


Freitag, Dezember 12, 2014

"Bulldogge" und welcher Wirrwarr

sich dahinter versteckt


Es ärgert mich sehr, wenn in der Presse einfach von einer "Bulldogge" gesprochen wird, wenn ein Bulldogartiger einen Menschen gebissen hat. Der "English Bulldog" wird im englischen Sprachraum verkürzt der "Bulldog" genannt. In Deutschland war das auch lange so, aber inzwischen hat das zu Wirrwarr geführt.

Seit einigen Jahren gibt es außen den zwei alten anderen Bulldograssen "Französcher Bulldog" und "American Bulldog" noch viele ganz neue Bulldog-Mixzüchtungen, die sich oft Rückzüchtungen nennen, aber von der FCI nicht als eigene Rasse anerkannt sind:

Beispiele davon, was alles unter dem Oberbegriff "Bulldogge" gemeint sein kann:

"Old English Bulldog", "Continental Bulldog", "Modern Bulldog", "Original Bulldog", "Alternativ Bulldog", "Leavitt Bulldog", "Renascence Bulldog", "Canneo Bulldog", "Pocket Bulldog", "Alapaha Bulldog" und noch mehr.

Diese neuen Bulldogartigen werden oft unter der Flagge der alten Rasse des allseits bekannten und beliebten "English Bulldog" verkauft - oder als dessen "Verbesserung". Dahinter stehen dann Bulldogartige verschiedensten Temperaments und Aussehens. Auch naturscharfe Bulldogartige befinden sich darunter. Eigentlich kein Wunder, dass sich Presseleute da nicht mehr auskennen:

So geschah es der Rheinischen Post, als sie den "English Bulldog" einen Hund der NRW-Liste 1 nannte. Das stimmt nicht für den "English Bulldog", aber für einige andere "Bulldoggen" schon. In der Ausgabe vom 12.11.14 entschuldigte sich die Rheinische Post für ihren Fehler, weil Leser - mit den Fotos eigener Bulldoggen - dagegen protestiert hatten.

Am Rande: Auch Andrea Paatsch mailte uns dieses Zeitungsbild, danke Andrea. Sie weist darauf hin, dass der Welpe Charlie, oben rechs, ein Urenkel unserer Frieda ist. Grüße an ihn und seine Menschen :-)

Sehen Sie sich diese Fotos noch einmal genauer an: mindestens zwei der abgebildeten Bulldoggen haben Köpfe und Nasen, die auch Zeugnis von andersrassigen Vorfahren ablegen. Vermutlich gehören sie einer der oben genannten anderen Bulldograssen an.

Leider wird speziell der "Olde English Bulldog" oft irreführend als "English Bulldog" verkauft. Man erkennt einen "Oldie" an seinem längeren und etwas schmaleren Kopf und an seiner hochbeinigeren und schmaleren Gestalt - er ist mehr Langläufer als Sprinter. Seine Rute ist lang und nach oben geschwungen. Typischerweise ist er auch von etwas anderem Wesen als unser so sturköpfiger wie charmanter "Engländer".

Diese Entwicklung zur Vielfalt des "Bulldog", also weg vom ausgedünnten Genpool der Englischen Bulldoggen aus jahrhundertenlanger (FCI)-Linieninzucht, hat auch ihr Gutes! Diese neuen Bulldogartigen sind durch Einkreuzungen andersrassiger Genpools oft wiederstandsfähiger und beweglicher als die meisten armen FCI-Champions sammt Nachkommen. Wenn also ein echter "English Bulldog" gewünscht ist, dann achten Sie darauf, dass mindestens 3, besser 5 Generationen zurück kein Ahne zweimal auftaucht.

Die Genetik ist ein hochkomplexes Feld, und ich kann deshalb verstehen, dass sich kaum Züchter tiefer darin einlesen. Nun, nach Forschungen der letzten Jahre steht fest, dass sich bei Linieninzucht der Phänotyp, also das äußere Erscheinungsbild, ziemlich genau vorhersagen läßt. Damit begründen immer noch viele Züchter ihr Beharren darauf. Aber diese Züchter kennen die Materie nur oberflächlich:

Bei zunehmender Reinerbigkeit - durch Linieninzucht - geht nämlich ebenso zunehmend den Zellen "Wissen" verloren, welche Proteine sie in bestimmten Situationen produzieren sollen. Sie haben deren "Produktionsanleitung" aus ihren Genen verloren; die "Produktionsanleitung" für anderer Proteine dafür sinnloser Weise aber doppelt gespeichert.

Bemerkbar macht sich das in erster Linie in systemischen Schwächen: Schwäche des Immunsystems, des Verdauungssystems, des Hormonsystems, des Nervensystems usw...

12. Dezember 2014, Kommentar von Alexandra Schnabel:
Hallo Cornelia, der Bericht von heute hat mir sehr gut gefallen... mich regt es auch immer auf, dass unsere Hunde als Kampfhunde dagestellt werden. So eine Aufklärung wie heute im Blog ist einfach mal nötig. Es ist aber auch sehr anstrengend immer dagegen anzukämpfen, aber vielleicht lohnt es sich ja!!! ... Liebe Grüße, Alex
-


Mittwoch, Dezember 10, 2014

Geschenkideen:

Handgearbeitete Bulldoggen und mehr


Im Inhaltsverzeichnis "Bulldog-Kunst und Fan-Artikel" finden Sie viele viele Links zu Bulldoggen aus Metall, Holz, Keramik, Papier, Textilien, Leder.... Schön, dass der Phantasie keine Grenzen gesetzt sind, denn es gibt immer wieder etwas Neues:

Oben:
Solche Bilder aus Holzröllchen - und Bausätze mit Anleitung - kann man aus den USA bestellen. LINK HIER

Links: Die gefilzte Bulldogge stammt aus Deutschland. Eine nette Idee, solche wolligen Hundekamerden zu gestalten :-) Link zum Shop HIER !

Unten:
eine Folie als Autoaufkleber, wie sie heute schnell und günstig in Kopieranstalten usw. hergestellt werden. Das Motiv kann man auf Stick selbst mitbringen.

Einiges Bulldoggige, gefunden bei Amazon:

Link für Spardose: HIER --- Link für Metallschild: HIER

Link für linkes Kissen: HIER --- Link für rechtes Kissen: HIER --- Es werden noch mehr Kissenbezüge angeboten, z.B. DIESE.

Das linke Kissen erfreut uns schon in unserem Arbeitszimmer.

Link für Pantoffel links: HIER --- Link für Pantoffel rechts: HIER ---

Die linken Pantoffel hatte ich vor Längerem schon gekauft, Kosmo und Frieda untersuchten sie aber erst, nachdem ich Leckerli reingetan habe...

Weiter mit dem Angebot von Bulldog-Haushaltssachen ;-)

Link für Bettwäsche links: HIER --- Link für Bettwäsche rechts: HIER

Link für Marmorblock: HIER --- Link für Feuerzeug: HIER


Montag, Dezember 8, 2014

Nachtrag zum Beitrag am 1. Oktober 2014: "Bulldogs: Sprache, Gespräche und Gesang"
Stephan Lindig mailte uns am 6. Dezember 2014:

Hi Ihr, ... Diesmal habe ich ihn " erwischt" - 1. Akt von Nabucco: Abigaille und Fenena schmettern ihre ersten Arien und Stan singt mit ?? Viel Spaß! Stephan u. Ina

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Kurznachrichten aus der Wissenschaft


Hunde helfen Menschen in der Schmerztherapie
Quelle: ScienceDaily (Aug. 7, 2014)

Patienten, die sich von der Einsetzung einer Gelenkprothese erholten und dabei eine tiergestützte Therapie (AAT) erhielten, benötigen weniger Schmerzmittel als diejenigen ohne AAT.

Tiergestützte Therapie (AAT) wird in einer Vielzahl von Gesundheitseinrichtungen angewendet, um die Lebensqualität und die körperliche, soziale, emotionale und/oder kognitive Gesundheit der Patienten zu verbessern. "Die Tier-Mensch-Verbindung hat eine mächtige, stressreduzierende Wirkung, und sie erzeugt ein Gefühl des Wohlbefindens", sagte Julia Havey, MSN, RN, CCM, Hauptautor, Loyola University Health System. "Diese Studie zeigt weiter den positiven Einfluss, den Tiere auf die menschliche Erholung haben können."

Diese Studie maß die orale Schmerzmedikation bei Patienten, die die tiergestützte Therapie genossen, im Vergleich zu denen ohne diese Therapie. Die Gruppen waren ähnlich in Bezug auf Alter, Geschlecht, ethnischer Zugehörigkeit, Aufenthaltsdauer und Art des totalen Gelenkersatz gebildet worden. Die tiergestützte Therapie bestand aus täglichen Besuchen von speziell ausgebildeten Hunden für eine Durchschnittszeit von fünf bis 15 Minuten. Der nötige Bedarf an oralen Schmerzmittel war deutlich weniger (28 % weniger) in der tiergestützten Therapie-Gruppe (15,32 mg im Vergleich zu 21,16 mg).


Popularität von Hunderassen
Quelle: ScienceDaily (Sep. 10, 2014)

Die Wirkung von Filmen mit Hunden auf die Popularität der jeweiligen Hunderassen kann bis zu zehn Jahre dauern. Sie wird, entsprechend der neuen Forschung von der University of Bristol, der City University of New York und der Western Carolina University, mit dem allgemeinen Erfolg der Filme korreliert.

Die Studie zeigt auch, dass der Einfluss von Filmen 'am stärksten im frühen 20sten Jahrhundert war und seitdem rückläufig ist. Dies könnte aufgrund eines erhöhten Wettbewerbs mit dem Fernsehen und dem Internet liegen. Die Forscher verwendeten Daten des American Kennel Club (AKC), der das weltweit größte Hunderegister in Höhe von über 65 Millionen Hunde unterhält, und analysierte insgesamt 87 Filme mit Hunden. Sie fanden heraus, dass deren Einfluß - über 1 bis 10 Jahre seit deren Erscheinen - oft zu einem Anstieg der Popularität von Haustieren führt.

Zusätzlich fanden sie heraus, dass diese Tendenz signifikant hoch während des Eröffnungswochenendes des Films ist und mit mit der Anzahl der Zuschauer korreliert. Die Ergebnisse deuten darauf hin, dass das Ansehen eines Films eine lang anhaltende Präferenz für eine Rasse entwickeln kann, die Jahre später, wenn die Zeit für einen neuen Hundkauf gekommen ist, zum Tragen kommt.

Die Auswirkungen der Filme war groß. Die zehn Filme mit der stärkste 10-Jahres Wirkung zeigten Trend-Veränderungen bei der AKC-Registrierung: mehr als 800.000 weitere Hunde der jeweiligen Rasse wurden in den zehn Jahren nach dem Kinostart registriert, als aus nach dem Trend des Vor-Filmstartes zu erwarten gewesen wäre. Beispiele sind die Collie-Popularität seit Beginn der Lassie-Serien und die 100-fache Steigerung der Old English Sheepdog Registrierungen nach dem Disney-Film The Shaggy Dog.

Außerdem zeigten die Autoren, dass die Popularität von Rassen unabhängig von deren Temperament und Gesundheit ist. Hal Herzog, Co-Autor der Studie, sagte: "Im Großen und Ganzen wurden Rassen mit wünschenswerten Verhaltensweisen, größerer Langlebigkeit und weniger vererbten genetischen Erkrankungen nicht beliebter als andere Rassen. Kurz gesagt, es scheinen kulturelle Veränderungen die Auswahl von Haustieren weitgehend zu reflektieren. Kurzlebige Modeveränderungen bestimmen die Auswahl statt funktionaler Merkmale." Studien wie diese zeigen, dass Einflüsse der Popkultur erkannt und quantifiziert werden können.

Aber was sind die Konsequenzen für die Hunde? Dr. Alberto Acerbi, Forscher der Archäologie und Anthropologie an der Universität von Bristol und Co-Autor des Papiers, sagte: "Wenn die Leute en masse Hunde kaufen, nur weil diese in Filmen erscheinen, können die Folgen negativ für die Hunde selbst zu sein. Wie in unseren früheren Studien festgestellten, haben die beliebtesten Rassen die größte Anzahl von Erbkrankheiten."


Schweine-Pheromone mindern schlechtes Hundeverhalten
Quelle: ScienceDaily (Aug. 24, 2014)

Per Zufall entdeckte John McGlone, Professor an der Texas Tech University und spezialisiert auf Verhaltens- und Tierschutzfragen, die Wirkung des Eber-Pheromons Androstenon auf schlechtes Hundeverhalten. Er wollte einfach seinen Cairn Terrier vom unaufhörlichen Bellen abhalten. 'Boar Mate', ein Geruchsgebräu, das Landwirten bei der Schweinezucht hilft, stand zufällig in seiner Nähe, und er bespritzte seinen Hund mit ein paar Tropfen. Auf der Stelle hörte dieser auf zu bellen.

So war plötzlich eine Idee geboren. Nach umfangreichen Tests und Veröffentlichung der Ergebnisse, und mit finanzieller Hilfe der 'Sergeant' Tierpflege-Produkte, wurde 'Stop That' entwickelt und ist seit einem Jahr bei 'Sentry Haustierprodukte' zu erwerben. Es wurde mit großem Erfolg von Tierhaltern angenommen, die in den letzten Zügen bei dem Versuch lagen, ihren Hunden Dauerbellen und Hochspringen abzugewöhnen. 'Boar-Mate' enthält das im Fett produzierte Eber-Pheromon Androstenon, welches Sauen sexuell stimuliert. McGlone testete das Pheromon in verschiedenen Konzentrationen und unterschiedlichen Versuchsanordnungen an 100 zum Teil ständig bellenden Hunden. Die Erfolgsrate lag über 90 %. "Das ganze Verhalten wurde angehalten. Fast konnte man sehen, wie sie denken, 'Was war das?'" sagte McGlone.

Organische Nebenwirkungen wurden nicht festgestellt. Aber McGlone warnt, dass der Effekt nur etwa eine Minute dauert. Erneutes Sprayen stoppt ihn jedoch sofort wieder. Später reicht es, dem Hund nur die Spraydose zu zeigen, um sein Bellen zu stoppen.


Samstag, Dezember 6, 2014

Humor ist manchmal göttlich,

aber meist menschlich ;-)


"Bulldog praying" ist der Titel dieses schönen Fotos, das ich im Netz fand. Witziger Titel!

Ein amerikanischer Blogger (Quelle) schreibt: "Bei einem Botengang kam ich an dieser Szene (Bild unten) vorbei:

GOTT hat definitiv Sinn für Humor, der sich eindeutig in diesem vierfüßigen Wesen zeigt. Man kann sich nicht helfen, man lacht bei diesem Gesicht. Nachdem er und ich uns gegenseitig für einige Momente beobachteten, das Leben und den sonnigen Tag betrachtend, wurde Mr./Ms.? Bulldog von mir ehrlich gestreichelt, als unsere Wege sich trennten."

Nicht nur an Gott denkt mancher beim Anblick eines Bulldogs, sondern an seinen kirchlichen "Stellvertreter" auf Erden, wie dieser Aufkleber belegt. Und HIER: im Himmel wird alles verziehen :-)

Ansonsten: alles Gute vom Nikolaus


Donnerstag, Dezember 4, 2014

Treffen mit Isabelle & Co in der Heide


Nach meinem Besuch bei Chilli (siehe unten) fuhr ich zur idyllischen Heidefarm Kamerun um dort Isabelle und ihre 3 Hunde zu treffen. Isa hatte in dieser Farm ein Reiterwochenende gebucht, und ich hatte mich für ein Wellness-Programm entschieden. Dicki, Emmy und Amira hatten vor allem Spaß ;-)

Besonders war ich auf Emmy gespannt; Isabelle hatte ja begeistert von deren "Runderneuerung" geschrieben. (Siehe Beitrag vom 6. November 14.) Ich muß das bestätigen! Emmy war kaum wiederzuerkennen.

Klare Augen blickten mich selbstbewußt an, und sie war im Vergleich zu früher nahezu mager zu nennen. Ihr Benehmen war alles andere als phlegmatisch: Andrücken, Betteln, Wachen, Laufen, sogar Springen... alles machte sie mit Bestimmtheit und ziemlich schnell! Wunderbar, was aus diesem ehemaligen Nothund für eine an Allem anteilnehmende Bulldogge geworden ist!

Und Dicki? Er ist ja inzwischen 9 Jahre alt, aber man sieht ihm das nicht an: seine Nase ist immer noch jugendlich glatt und feucht, und er rennt leichtfüßig herum wie ein junger Kerl. Abends aber wollte er dann seine Ruhe haben, beobachtete das Geschehen im Wohnraum der Ferienwohnung noch ein wenig, und dann zog sich ins Schlafzimmer zurück ;-)

Auch Isabelle sagte, Dicki sei hier erstaunlich entstresst, was er auf Reisen eher selten sei - und ich genoß es mit ihm zu mini-schmusen, denn der Kuscheligste ist er nicht gerade :-)

Besonders für Hundebesitzer empfehen Isabelle und ich diese Heidefarm in Niedersachsen. Hunde sind herzlich willkommen und kosten keinen Zuschlag.

Alles geht auf dieser Heidefarm ganz locker familiär zu. Die Gegend ist hügelig mit Weiden und viel altem Wald rundherum. Isa hatte ihr Klappfahrrad mit, jeden Morgen ganz früh machte sie schon eine Stunde Radtour, damit Amira zu ihrem Auslauf kam.

Noch zu Amira: Ich kam kurz nach Isabelle an der Heidefarm an und ging winkend auf sie zu. Amira lief sofort "Achtung" bellend zu mir hin (man weiß ja nie...) Dicki dagegen kam freudig schwänzchenwackelnd zu mir gelaufen und begrüßte mich richtig herzlich - Amiras Verhalten schlug nun sogleich in eine ebenfalls herzliche Begrüßung um. "Papa Dicki" hatte entschieden: Cornelia ist Freund und nicht Feind :-)


Dienstag, Dezember 2, 2014

Besuch bei Chilli - und Frieda´s 6. Sinn...


13. Oktober 2014, Ina Teloudis mailt: "... ich habe hier ein paar Bilder, die ich Dir schicken muss... Drück Euch :-*" -

... natürlich auch im Garten beschüzt sie Nicki 'folg'- und wachsam :-)

Unterwegs muß Chilli aber auch selbst 'bewacht' werden - nicht an der Leine liebt sie es nämlich das ganze Land nach potentiellen Bedrohern zu erkunden ;-)

Anke Teloudis erzählte mir, seit Nicki etwas 'standfester' und robuster ist, behandelt Chilli ihn nicht mehr wie ein 'rohes Ei'. Sie passt sich seinen wachsenden Kräften genau an, übertreibt - oder untertreibt - in ihrer Spielweise in und ihrem Pfoteneinsatz nie! Das perfekte Kindermädchen eben :-)


Ende November war ich zu Besuch bei Chilli :-)

Es war wie bei meinem letzten Besuch (siehe Beitrag vom 13. Juli 14), Chilli und ich freuten uns verrückt aneinander, sie wich nicht von meiner Seite, und sie schlief in der einen Nacht, in der ich dort übernachtete, zu unserer gemeinsamen riesen Freude fest und glücklich an mich gedrückt.... Ich muß gestehen, ich dachte abends nicht mehr an Frieda und Kosmo.

Wer es noch nicht weiß, aus Mutter Friedas Schoß fiel mir vor 7 Jahren Chilli - als Frieda´s erster Welpe - sozusagen "direkt in die Hände". So etwas verbindet ewig :-))


Frieda´s 6. Sinn...

Dass Frieda sowas wie einen 6. Sinn hat (zumindest in Bezug auf mich), bewies sie schon einmal ziemlich drastisch: nachzulesen in Stu´s Beitrag vom 20. Oktober 2005. Und jetzt wieder:

... Stu rief mich am nächsten Morgen bei Anke an: "Frieda wußte, dass Du gestern besonders toll mit Chilli geschmust hat! Das hat sie Dir stinkig übel genommen!!" Er berichtete:

Frieda hatte gerade abends im Garten noch Pipi gemacht. Sie ging dann mit Stu nach oben ins Schlafzimmer, hockte sich auf meine Bettseite und pinkelte noch mal! "Der Luder hat das geplant!", sagte Stu in einem Tonfall, der irgendwo zwischen Wut und faszinierter Fassungslosigkeit lag...

In den folgenden zwei Nächten, in denen ich anderswo übernachtete (mehr darüber im nächsten Beitrag), verhielt sich Frieda anständig - und ich kuschelte nachts mit keinem anderen Bulldog auf dem Bett :-)

Und Stu? Erst einen langen Tag später vertrug er sich wieder mit Frieda. Kosmo hatte vermittelt :-)

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, geboren 1945 in Wuppertal, hat seit inzwischen 41 Jahren Englische Bulldoggen und ist Gründungs- und Ehrenmitglied des "Verein der Freunde Englischer Bulldogs e.V. (1980-2009)".

Seit Mai 2005 haben die Bulldogs hier ihr eigenes deutsches Weblog bekommen. Jeder Leser kann Blog-Beiträge an Cornelia schicken, Eure Bulldog-Anekdoten, -Fotos und -Tipps für's Blog sind willkommen.




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