Cornelias 'Bulldog Blog' ...
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English Bulldog Netzwerk für Kenner und Freunde
Samstag, September 24, 2016

Grüße aus New Orleans


Gastbloggerin Evelyn Riesen (siehe auch HIER) reist z.Z. durch Nordamerika. In New Orleans sah sie herrlich Bulldoggiges und mailte uns Fotos davon.

"Mit lieben Grüßen aus New Orleans. Das Bild (unten) habe ich gerde im Restaurantbereich des Hotels entdeckt :-)"

Der Bulldog ist heutzutage in den USA einer der allerbeliebtesten Hunde überhaupt. Hier auf den Bildern aus New Orleans fällt auf, dass dies zumindest dort eine gewisse Tradition hat: diese schönen antiken Bulldogs und Bulldogspielzeuge in den Regalen und Schaufenstern zeugen davon. Dabei wurde New Orleans von Franzosen gegründet ;-) New Orleans scheint für sich selbst auch mit Hunden ganz allgemein zu werben :-)

Chicago entpuppte sich als das Kontrastprogram; Evelyn: "Chicago ist auffallend hundefeindlich.... Andererseits: wer in so einer Großstadt einen Hund hält, dem ist eh nicht mehr zu helfen... mir tun aber die armen Hunde leid, die hier leben müssen."


Dienstag, September 20, 2016

Herzbasistumor


Dieser Tumor ist kein eigentlicher Herztumor, sondern er ist ein gutartiger, langsam wachsender Tumor rund um die Hauptschlagader an ihrer Mündung ins Herz. Zellen, die dort so etwas wie "Blutdruckmesser" sind, können solche Tumore bilden.

Im Januar wurde bei Frieda ein Herzbasistumor als Zufallsbefund festgestellt. Er machte ihr keinerlei Beschwerden, und nur weil wir im Rahmen eines "Alters-Checks" Friedas Herz mit Ultraschall untersuchen ließen, wurde er überhaupt bemerkt. Er war mandarinengroß und sie hatte ihn vielleicht schon zwei Jahre, wie der Kardiologe D. Koch im TGZ Söhl & Koch meinte.

Herzbasistumore drücken ab einer gewissen Größe auf das Herz und behindern so seine Arbeit. Dies führt oft zu Wasser in der Lunge oder auch zu Ergüssen in den Herzbeutel; eine unverzügliche Punktion ist dann nötig. Es ist aber auch möglich, dass irgendwann die Arterie oder ein Gefäß im Tumor selbst reißt; der Hund verblutet dann innerlich, er wird schnell schwächer, aber hat keine Schmerzen. Dies wird oft ein "plötzlicher Herztod" genannt.

Je nachdem in welche Richtung sich solch ein Tumor primär ausbreitet, engt er die Bronchien ein und führt zu großer Atemnot. Dies ist eine sehr quälende Entwicklung. Da der Bulldog aber einen sehr breiten Brustkorb hat, also viel "Platz" da ist, glaube ich, dass uns dies erspart bleibt. Operiert werden kann solch ein Tumor nicht. Früher behandelte man ihn mit Kortison; Langzeitstudien ergaben, dass dies aber außer Nebenwirkungen nichts bringt.

Jetzt im September ließen wir eine Kontroll-Ultraschalluntersuchung machen. Der Tumor hatte sich in diesen 8 Monaten nur unwesentlich vergrößert: er zeigte sich etwas länger nach vorne hin gestreckt, aber auch ein klein wenig schmaler. Beschwerden hat Frieda nach wie vor nicht, wir schonen sie aber auch sehr. Ihr Kardiologe Dirk Koch meint, sie könne durchaus damit noch sehr alt werden. Aber sicher sei das natürlich nicht.

Friedas Herz selbst ist noch völlig gesund. Und ihr Blutbild zeigt keinen einzigen Wert außerhalb des grünen Bereiches: "wie bei einem jungen Hund", sagen ihre Ärzte. Alt sind allerdings ihre Gelenke; sie bekommt deshalb täglich "Canicox-GR". Diese Canicox-Variante "GR" enthält, gezielt für ältere Hunde, Herz und Immunsystem unterstützende natürliche Zusatzstoffe.

Als ich im Januar die Diagnose "Herzbasistumor" erfuhr, googelte ich und fand den Hinweis auf die Pflanze "Graviola" als Tumorhemmer. Von der Pharmaindustrie wird eher als "wirkungslos" von ihr abgeraten, aber Erfahrungswerte sagen etwas anderes, speziell über die Wurzel.

Jedenfalls bestellte ich Graviola-Kapseln, und Frieda bekam täglich eine im Butter :-) Ich fragte jetzt ihren Herzarzt Dirk Koch, ob ich es weitergeben solle. Er sagte "ja", wir wüßten schließlich nicht, ob ohne dieses Mittel der Tumor nicht stärker gewachsen wäre.

Wir sterben alle, es geht nur um das Wie und Wann. Frieda ist 11 Jahre alt, und wenn sie durch diesen Tumor einen plötzlichen Herztod erleidet, dann ist das ein sanfter Tod, wie ich ihn mir auch irgendwann für mich selbst wünsche.


Freitag, September 16, 2016

Kosmo liebt Wasser nur als Kühlung


Der heißeste September seit Beginn der Temperaturaufzeichnung.... Wasser ist die Rettung! Auf zur Furt durch die Altenau am Dorfrand!

Zu meinem Erstaunen stürzte er sich trotz der Hitze nicht wie in seine Bademuschel platsch hinein, sondern sondierte erst mal das Ufer. Dann kritisch den Untergrund prüfend ging er hinein, kühlte er sich kurz den Bauch - und wieder raus !

Die Altenau führt auch dieses Jahr kaum Wasser. Ich versuchte ihn trotzdem wieder rein zu locken - mit dem Erfolg, dass er durchrannte und am gegenüberliegenden Furtufer gleich wieder rauslief... Bäume und Wald findet er interessanter!

Ich warf dann Steinchen den Bachlauf runter, aber die lockten ihn nicht! Es ging ihm um Abkühlung, und die hatte er schon. Zum Spielen in der gerade noch Pfoten bedeckenden Altenau hatte er keine Lust...

Stu fotografierte uns dann von der Fußgängerbrücker aus, die neben der Furt angelegt wurde.

Als Stu wieder runter kam und Kosmo (richtigerweise) annahm, jetzt würde es zurück nach Hause zu seiner Muschelwanne gehen, da bewegte er sich schneller - raus aus diesem warmen Bach!

Zuhause hat er seine Bade-Ruhe :-)

Frieda war Zuhause geblieben. Sie ist als Hündin zierlicher als Kosmo und schon deshalb weniger hitzeempfindlich. Ein weniger hitziges Temperament hat sie auch ;-)


Mittwoch, September 14, 2016

Der Ton macht die Musik, Teil II


Kaum hatte ich den Beitrag unten über Friedas Empfindlichkeit dem Tonfall gegenüber, in dem ich etwas von ihr wünsche, geschrieben, da erschien in der "FAZ", die wir abonniert haben, in der Rubrik "Natur und Wissenschaft" ein Artikel zu diesem Thema.

Diese faszinierenden Forschungsergebnisse will ihn Euch nicht vorenthalten :-)


Montag, September 12, 2015

Heute schreibt Gastbloggerin Isabelle Borgert

"Der olle Dicki wird 11 !!!!!"


11. September 2016: Auch wenn Du es vielleicht nicht so genau weißt, aber heute ist Dein Geburtstag, lieber Dicki!

11 gemeinsame Jahre erscheinen wie Nichts- wie schnell sind die Jahre vergangen... uns ist immer noch so, als sei Dein Einzug bei uns erst gestern gewesen - nunmehr gab es schon den dritten Hundeeinzug in Deiner Ära...

Nach Emmys Tod haben wir uns viele Gedanken gemacht, was wir machen, und dann kam der Entschluss, es nochmal zu wagen - und zwar mit Dir! Wenn wir auch keinen Nachwuchs von Dir haben, so ist es uns wichtig, die "Dicki-Gene" weiterleben zu lassen.

Mit Amira ist es Dir gelungen, einen normalerweise recht wilden Drahthaar zu einem machmal stoischen Wesen zu erziehen, die nichts aus der Ruhe bringen kann.

Sie ist ein Abbild von Emmy und Dir, und das soll auch noch in einem neuen Hundebaby zu erkennen sein.

Ich kenne Dich, Du findest diesen Job toll, und so muten wir Dir als Geburtstagsgeschenk unsere "Lords Shelter Lotte" zu. Und Du wärest nicht Dicki, wenn wir damit nicht schon wieder einen Volltreffer gelandet haben.

Dein Stolz auf ein neues Rudelmitglied lässt Deine Augen blitzen, trotz Problemen mit der Schulter (Du bist 2 kg zu dick!!!) läufst Du Agility und zeigst Lotti, wo man Wasser findet, und dass man am Auto den besten Überblick über den Hof hat.

Wir alle wünschen Dir, dass Du Dein hohes Alter möglichst schmerzfrei genießen kannst, dass Du Freude an der kleinen Lotti hast, und dass wir noch viel Zeit für- und miteinander haben....!

Und nun noch ein paar Worte zu Lotti:

Lotti ist umwerfend - nicht nur als kleiner Hund, sondern als wirklich erstaunliches Wesen - Pferde waren von der ersten Minute an ihr Ding - und die Pferdchen erstaunen durch Umsicht, Vorsicht und Rücksichtnahme. Skallis und Perlas Schweif fanden heute großes Interesse im Nachjagen - kein Gedanke an Schlagen oder Beißen. Ganz im Gegenteil: Als Billy an den Zaun kam, wo Lotte bei den Pferden lag, legte Perli die Ohren drohend an. Was Amira bis heute nicht kann, nämlich von sich aus sich hinzulegen und zu ruhen, das macht Lotte. Den ganzen Tag war sie im Garten unterwegs und lag zwischendurch entweder bei den Pferden oder im Wohnzimmer auf dem Sofa. Ihre jagdliche Person ist schon deutlich zu erkennen - der Kampf mit Federn bringt auch Spaß, das Schaffell wurde gebeutelt und Äste werden schon apportiert. Das Gefühl sagt uns allen: Wir haben mit Lotte das Richtige getan!

Eine schöne Woche! Willi und Isabelle


Samstag, September 10, 2016

Der Ton macht die Musik, Teil I


Dass unsere Frieda freundlich gesagt sensibel reagiert, wenn sie früh aufstehen oder spät abends noch mal in den Garten gehen soll, darüber schrieb ich schon einige Male. Und in diesen Situationen amüsierte mich ihr knurrender Dickkopf auch nicht gerade.

Das muß auch anders gehen, dachte ich. Und mir fiel die Geschichte ein, die Martina Stolp uns über Kaskdes erzählt hatte: "Man muß "bitte" zu ihr sagen!" (Siehe Beitrag vom 11. Januar 2015) Kaskades ist Friedas Enkelin, und vielleicht hat Frieda die gleiche "delikate" Veranlagung.

Also säuselte ich vor einigen Wochen abends nach dem Spätkrimi "Meine allersüßeste feine Frieda, möchtest Du vielleicht noch einmal Pipi machen? Ich hetze Dich nicht, nein, ich bin ganz ganz lieb, weil Du es ja auch bist. Du bist so eine gute liebe Frieda,...."

Skeptisch ging ich mit Kosmo schon zur Terrassentür - ich glaubte es fast nicht, sie kam sofort schwänzchenwackelnd hinter uns her :-) Zufall? Nein. Sie steht seitdem jeden Abend und Morgen gut gelaunt und nahezu sofort auf, wenn ich oder Stu statt des früher üblichen kurzen Rufs "Aufstehen!" liebevoll und in sanftmütig singendem Tonfall ihr erzählen, dass es ein schöner Morgen ist und sie eine wunderbare Frieda. Mir fällt nur folgende Erklärung dazu ein:

Sie erlebt wohl eine kurz und knappe Ansprache als unverdient unfreundlich. Sie hat doch nichts getan, um solch eine "Unhöflichkeit" zu verdienen und knurrt entsprechend unhöflich zurück.... Der Ton macht die Musik, auch bei ihr :-) Kosmo ist da anders, eben ein Kerl ;-)


Donnerstag, August 11, 2016

Aua !


Manchmal tut auch einem Bulldog etwas weh, obwohl er das oft nicht zugibt ;-)

Alexandra´s Stanley hatte ein "Blutohr", eine große, blutgefüllte Blase im Ohrlappen, welche duch ein geplatztes Gefäß entsteht. Alex half ihm mit einem "Ohrwurm" der besonderen Art ;-)

Bulldogmädchen werden gelegentlich gerne gepflegt und gehegt :-)

"Zickenkrieg" gibt es gelegentlich auch unter Bulldog-Hündinnen. Muffin Nas versetzte im letzten Jahr Tiffy einmal einen Kinnschlag auf´s Auge. Das sah danach entsprechend blutig aus... man vertrug sich dann bald wieder :-)

In diesen Kopf passt Vieles hinein :-)

AUA kann man bekommen, aber auch geben ;-)


Dienstag, September 6, 2016

Verhaltensgenetik: Angst und Aggression

Quelle: ScienceDaily (Aug. 10, 2016)


In der Hunde-Verhaltensgenetik gibt es erste bestätigte Ergebnisse:

Es gibt neun Angst/Aggressions-Wesensmerkmale.

Während viel über die Biochemie von Angstzuständen verstanden wird, ist nur wenig über die damit verbundenen genetischen Variationen bekannt. Eine neue Studie berichtet, dass beim Hund die genetische Veranlagung für Aggression gegenüber seinem Eigentümer oder einem vertrauten Hund sich von der Angst und Aggression gegenüber unbekannten Menschen und Hunden unterscheidet. Die Forscher identifizierten etwa 12 Gene, die mit diesen Merkmalen in Verbindung stehen.

"Unser Hauptfokus lag auf spezifischen Genen, die mit für Aggressionen gegenüber fremden Menschen und Hunden relevanten Genen in zwei Genomregionen verbunden sind", sagte Carlos Alvarez, PhD, Principal Investigator in dem Zentrum für Molekulare und Humangenetik im Forschungsinstitut des Nationwide Children's Hospital. "Diese Gene gehören konsistent zur Kernangst und Aggression des Neuralweges, der als Amygdala-Hypothalamus-Hypophysen-Nebennieren Achse bekannt ist." "Die Ergebnisse werden sich nicht nur auf die wichtigsten Hundeverhaltensprobleme beziehen, sondern sind wahrscheinlich auch von großer Bedeutung für die menschliche Angststörungen."

Die unmittelbaren Auswirkungen dieser Ergebnisse betreffen die Tierverhaltensmedizin, wie Gentests zur Risikoabschätzung bestimmter Arten von Angst und Aggression. Langfristig sind sie ermutigend für Erwachsene und Kinder mit Angststörungen.

Da diese Risikovarianten alle Hunderassen betreffen, bietet sich eine ideale Testsituaton für Veterinäre neue biochemischen Therapien zu entwickeln. Sobald festgestellt wird, welche neuronalen Schaltkreise durch die (genetische) Risikoänderung betroffen sind, wird dies wahrscheinlich zu Medikamenten führen, welche emotionale Verhaltenseffekte verringern oder verstärken können. Diese könnten sofort mit der Zustimmung des Hundebesitzers getestet werden. Und wenn diese Therapien bei Hunden wirksam sind, dann können sie bei Menschen mit ähnlichen Verhaltensstörungen angewendet werden. Die Erkenntnisse über die Neuralwege wird auch zu der Entwicklung von Biomarkern führen, die verwendet werden können, um die Patienten herauszufinden, die am wahrscheinlichsten auf solche Behandlungen reagieren.

"Dieses Projekt hat gerade erst begonnen", sagte Dr. Alvarez. "Wir sind weiterhin dabei zu forschen und andere Gene zu identifizieren, die mit Angst/Aggression verbunden sind. Wir sind gespannt, was diese Forschungen weiterhin aufdecken werden."


Kommentar: Politik- und Zuchtkritik

Es gibt immer noch Bulldog-Zuchtlinien, in denen sich ein ängstliches Wesen dominant vererbt. Das liegt daran, dass Jahrzehnte lang körperliche Rassenmerkmale - bei Vernachlässigung von Wesensmerkmalen - entscheident für die Zuchtauswahl waren. Leider geschieht das in manchen Zuchtvereinen auch heute noch: es geht dabei um Pokale als Marketingvorteil!

Ein einzelner ängstlicher Welpe kann aber auch bei Paarungen ausgeglichener, nicht verwandter Bulldogs in jedem Wurf dabei sein. Irgendein ängstlicher Vorfahre hat sich dann nach den Zufallsprinzip genetisch durchgesetzt.

Einen männlichen ängstlichen Welpen sollte man später nicht kastrieren lassen, denn das Testosteron stärkt ihn mental; es gleicht die ererbte Ängstlichkeit etwas aus. Das Risiko, dass er ein Angstbeißer wird, verringert sich dadurch.

Die Erziehung eines ängstlichen Bulldogs sollte darauf abzielen ihm/ihr Vertrauen in die Außenwelt zu stärken: feste Regeln und stabile Führung sind dafür wichtig. Solch ein Hund fühlt sich überfordert und reagiert ängstlich bis aggressiv, wenn er Einschätzungen und Entscheidungen bezüglich Fremden und/oder fremden Situationen selbst treffen soll. Starke Führung durch den Menschen hilft ihm, denn er ist weniger ein Selbstentscheider als der Bulldog im Allgemeinen.

Die Studienergebnisse oben berühren die Frage der geerbten Wesenseigenschaften bestimmter als aggressiv eingestufter Rassen.

Bestimmte Rassen (einige der "Listenhunde" - der heutige Englische Bulldog gehört nicht dazu) wurden duch eine Zuchtauswahl geschaffen, die auf ausgeprägte Aggression angelegt war, und es in bestimmten Milieus auch noch ist.

Trotzdem gibt es in den Würfen von auf Aggression angelegten Zuchten auch immer wieder sanfte Welpen dabei. Was alle Fachleute sagen stimmt, man kann Aggression keinesfalls allgemein an einer Rasse festmachen.

Die Behörden zeigten durch ihre grob verallgemeinernde Rasselisten-Regelung der "gefährlichen Hunde" Unbelehrbarkeit zulasten der Hunde und ihrer Menschen. Und sie agierten populistisch - was sie bei Anderen stets und ständig lauthals verurteilen :-((! Die Rasselisten gehören in allen Bundesländern abgeschafft. Statt dessen wäre es zielführend jeden Hundehalter einem "Hundehalter-Eignungstest" zu unterziehen, auch und besonders im Interesse der Hunde.

Ich plädiere für stärkere gesetzliche Regelungen und Kontrollen in der Hundezucht allgemein: Qual- und Aggressionszucht gehören nicht mehr in unsere Welt!


Sonntag, September 4, 2015

Dies und Das ;-)


Als BulldoggerIn hat man die Freude immer wieder mal über Bulldoggiges zu stolpern - unsere Rasse ist eben sehr beliebt :-)

Die Schale oben bestellte ich bei Amazon. Das TShirt unten ist ein Urlaubs-Mitbringsel aus Spanien. Und diesen Schlüsselanhänger-Bulldog gestaltete Martina Stolp in Air-Brush Technik.

Wer den Schaden hat, braucht für den Spott nicht zu sorgen.

Stu erzählte mir diese Geschichte, die er irgendwo aus dem Netz hatte:

Ein Mann schenkte seiner Frau einen Welpen, und damit sie wegen diesem nicht mehr Putzarbeit hätte, einen kleinen Roboter-Teppichbürstensauger gleich dazu. Sie programmierten diesen so, dass er spät abends mit der Arbeit begann.

Der Welpe lernte gut draußen Pippi zu machen, sodass sie eines Abends meinten, ihn allein lassen zu können. Sie fuhren zu einer Feier in ein entfernteres Restaurant. Als sie nachts zurück kamen hatte der kleine Hund auch brav kein Pippi gamacht, aber einen Haufen. Und der Roboter-Teppichbürstensauger hatte seine Arbeit inzwischen gründlich und weiträumig erledigt.

Das Foto oben von unserer Alma fand ich beim Durchsehen alter Dateien - es gibt also nicht nur BULL-DOGS, sondern auch das Umgekehrte, schmunzelte ich in der Erinnerung.


Mittwoch, August 31, 2015

Heute sendet Gastblogger Peter Pongratz

Urlaubsgrüße von Linus


Hallo liebe Cornelia - jetzt wird Linus im September schon 1 Jahr alt (Wahnsinn wie die Zeit vergeht …).

Wir haben mittlerweile schon zwei Urlaube mit ihm erfolgreich über die Runden gebracht - einmal im Mai einen Wanderurlaub in den herrlich verregneten Wäldern der Weststeiermark ;-) - dafür wurden wir von einer wundervollen Gastwirtin in einem verträumten Örtchen namens Soboth herrlich kulinarisch verwöhnt!

Linus ist im Urlaub ein ganz ein problemloser Gefährte - absoluter Schmeichler der Bursche!

Jetzt im Sommer waren wir eine Woche am Klopeinersee in Kärnten - ein nettes einfaches Appartement, hinter dem es einen Wald gab - wo wir gemütlich unsere Runden drehen konnten - und vor uns der glasklare See mit Privatsteg - auf dem wir die lauen Sommerabende genießen konnten…

Ein zusätzliches Gimmick haben wir jetzt für unsere Kurztouren mit dem Rad - ich habe mir einen Anhänger besorgt - somit ist Linus nun mit auf Achse :-)

Mittlerweile waren wir schon auf einer Show des ÖKV - wo er von der Richterin als sehr vielversprechend bewertet wurde. Eine Frau, die ich auf der Show kennengelernt hatte - war schwer begeistert von Linus, da er so ein fitter nicht übertypisierter Bulldog ist (der keinem Ball eine lange Überlebenschance lässt …).

Das war es wieder mal von den Pongis! Liebe Grüße Peter

Anmerkung: Mehr über Linus und seinen Vorgänger Hektor finden Sie in seinem Archiv.


Montag, August 29, 2015

Hitzewelle...


Der August brachte auch dieses Jahr wieder eine Hitzwelle - für uns Vier wurde es entschieden zu heiß.

Stu oder ich standen in diesen Tagen um 6.00 Uhr auf und machten im ganzen Haus Durchzug zur Abkühlung durch die Morgenluft. Frieda und Kosmo fanden diese Stunde die beste vom ganzen Tag :-)

Kosmo verschwand im Laufe des Tages regelmäßig um die Ecke rum in seiner Muschel. Ich nutzte sie auch für die Beine und bespritzte ihn dann gerne ;-)

Frieda nutzt die Muschel nicht. Sie verzichtet bei solchem Wetter schon vormittags auf jede Bewegung, Kosmo entscheidet sich erst am späteren Nachmittag dazu - im Haus, weil es dort dann weniger heiß als draußen ist....

Die halbe Nacht blieben Kosmo und ich wieder draußen im Garten. Ein gutes Gefühl, meinen wachsamen Bodyguard neben mir zu haben :-) Es waren sternenklare Nächte. Stu und Frieda schliefen entspannt im kalten Keller, als Kosmo und ich dann vorm Morgentau zu ihnen runter kamen.



Archivierung:

Die Bulldog-Blog-Beiträge bleiben circa 4 Wochen auf DIESER Seite. Danach kommen die wichtigen, besonders lustigen und die Gastblogger-Beiträge ins jeweils entsprechende Archiv. Die Links zu den Archiven sind in der grauen Referenzspalte rechts.


Montag, Mai 11, 2015

Zehn Jahre Bulldog-Blog - und:

Die wichtigsten Schritte für das Überleben des Englischen Bulldogs sind getan.


Liebe Leserinnen und Leser, heute feiern wir ein Jubiläum: das zehnjährige Bestehen dieses Bulldog-Blogs. Der 1. Beitrag erschien am 11. Mai 2005.

Es wurde über diese 10 Jahre jeden zweiten Tag ein Beitrag veröffentlicht, das heißt 1815 Beiträge insgesamt - lustige, besinnliche, spannende, warnende, informative und, mir die wichtigsten, aufklärende Beiträge. Aufklärung über den besonderen Zauber des Bulldogwesens, Aufräumen mit Vorurteilen über ihn, das war und ist mir wichtig :-).

Im Blog wurde auch immer wieder über das Elend informiert, welches dem Englischen Bulldog Zucht, Mode und Geldgier antaten und auch noch antun. Die Aufklärung über rasseschädigende, den Genpool ausdünnende Züchtungs-Methoden tut Not, einmal im Sinne der gezüchteten Hunde selbst, aber auch für ihre Käufer ist sie wichtig. Züchter setzten oft wirtschaftliche Zucht-Prioritäten, deshalb ist der "Druck des Marktes" entscheidend.

Und Aufklärung über die sadistische Quälerei, die Massenzüchter ihren "Zuchthunden" antun, ist noch wichtiger. Nicht gerade wenige Menschen entscheiden über den Preis und ahnen nicht, was hinter "Billigwelpen" für ein grausames, verzweifeltes Elend steht.

Zu diesem Jahrestag möchte ich mich bei allen Gastbloggern von Herzen bedanken, denn sie trugen wesentlich dazu bei, dieses Bulldog-online-Magazin, das es der Sache nach ist, abwechslungsreich zu gestalten.

Insbesondere danke ich Isabelle Borgert für ihre spannenden, so informativen wie humorvollen Beiträge. Sie ist unsere aktivste Gastbloggerin: seit September 2007, also schon 7 1/2 Jahre lang, können wir regelmäßig circa zwei Beiträge pro Monat von ihr genießen :-)

Danken möchte ich auch allen Leserinnen und Lesern, die mit oft einzigartigen Fotos, Witzen oder auch Links diesen Blog wesentlich bereichern.

Danke auch an meinen lieben Stu, der mir immer technisch zur Seite steht, und ohne den dieser Blog gar nicht erst begonnen worden wäre.


Die wichtigsten Schritte

für das Überleben des Englischen Bulldogs sind inzwischen getan:

  1. Der Standard wurde (2009) geändert, um ihn wieder "fit for function" werden zu lassen. Der deutsche Zuchtverein ACEB, die hiesige Speerspitzen der Zucht des atmungsbehinderten Extrem-Bulldogs, wurde u.A. als eine Konsequenz dieser Änderungen aufgelöst.
  2. Über ein Dutzend bulldogartiger Rassen wurden neu gezüchtet, und diese erzeugen den nötigen Markt-Druck auf die Züchter des Originals.
  3. Welpenhändler und Welpen-Fabriken werden, auch dank der Medien, gesellschaftlich zunehmend geächtet. Der Gesetzgeber wird dem früher oder später folgen.

Auf diesem Hintergrund nehme ich dies 10-jährige Blog-Jubiläum zum Anlass, ihn in Zukunft nur noch in reduzierter Form weiterzuführen, es wird mittelfristig auf vielleicht 2 Beiträge pro Woche hinauslaufen.

Das Meiste über den Bulldog aktuell und über seine Vergangenheit ist gesagt - und in den Blog-Archiven zu finden :-)

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Cornelia Savory-Deermann Cornelia Savory-Deermann

Cornelia
Savory-Deermann
, geboren 1945 in Wuppertal, hat seit 1971 Englische Bulldoggen und ist Gründungs- und Ehrenmitglied des "Verein der Freunde Englischer Bulldogs e.V. (1980-2009)".

Seit Mai 2005 haben die Bulldogs hier ihr eigenes deutsches Weblog bekommen. Jeder Leser kann Blog-Beiträge an Cornelia schicken, Eure Bulldog-Anekdoten, -Fotos und -Tipps für's Blog sind willkommen. Der jeweilige Autor behält sein Copyright an Bildern und Text, gibt aber Cornelia ein unwiderrufbares Nutzungsrecht für Veröffentlichungen in diesem Blog.



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