|
Cornelias Bulldog Blog
| |
|
www.cornelias-bulldog-blog.de
English Bulldog Netzwerk für Kenner und Freunde Mai 2005 bis Mai 2015 jeden 2. Tag ein Beitrag Ab Mai 2015 Beiträge in unregelmäßigen Abständen
Die Links zu den thematisch sortierten Archiven sind in der Referenzspalte: |
|
Donnerstag, Januar 22, 2026
* SCHNEE * lag bis ins Tal hinein
Nachmittags fuhr ich mit ihr hoch auf den Nordhang. Der Weg war nicht mehr glatt und der Schnee nicht zu tief für das Auto.
Wir gingen dem Wind entgegen nach Norden. Am Himmel rauschten viele mächtige Schneewolken über uns hinweg. Clara hatte sich morgens im Garten nicht auffällig über den Schnee gefreut. Aber hier oben im freien Feld jubelte sie gleich begeistert vorrasend.
Besondere Freude machte mir der schmale Pfad direkt entlang des Steilhanges runter zum Dorf. Die kahlen Bäume ermöglichten den Blick auf die beschneiten Häuser und Höfe des Dorfkerns.
Dann begann es wieder zu schneien und wir fuhren zurück. Am nächsten Tag lag der Schnee sogar noch ein paar Zentimeter höher. Ich fuhr nachmittags mit Clara zum unteren Ende des Totengrundes, wo er neben dem Felssporn mit der Vienenburg auf der Spitze ins Altenautal mündet. Zunächst führt der Weg direkt am Talbach vorbei. Den entwurzelten Baum sah ich wegen des Schnees erst auf den zweiten Blick.
Ein Trecker hatte Spuren wie eine Skipiste hinterlassen; es war bequem in ihnen zu gehen. Meinte auch Clara! Der Weg stieg hier nur langsam an. Clara schnupperte intensiv an den Wegrändern herum. Jetzt im Schnee entdeckten auch ich Hasenspuren.
Das Bachbett reichte, je höher wir kamen, näher an den Weg heran. Es lag wie ein schwarzer Erdstreifen im Grund. Der Hang zum Bachbett runter war hier am unteren Talweg noch nicht richtig steil - nur, unter Schnee erkenne ich all die Stolperfallen von Brucholz und Baumstümpfen nicht immer. Ich ging deshalb nur zwei, drei Meter vom Weg ab, um die manchmal sehr imposanten, ausgewaschenen Wurzeln am Steilrand des trockenen Bachbettes in ihrer Funktionalität zu bestaunen.
Auf dem Rückweg blickte ich auf den gegenüber liegenden Nordhang des Altenautales oberhalb von Henglarn. Dort oben waren wir am Vortag gewesen. Er kam mir trotz der feuchten Luft sehr nah vor. Es begann zu schneien. Also zurück nach Hause. Ich erinnere mich nicht den Unteren Totengrund schon einmal so im Schnee gesehen zu haben.
Montag, Januar 19, 2026
Eine für uns unzugängliche :-( Bachschwinde der Sauer und zuhause die Altenau
Ich wollte mit Clara einmal wieder das Schauspiel genießen, wie die Erde den ganzen Bach wegschluckt. Wir fuhren zum einzigen Zugang zum Bachbett, um so wie früher im leeren Bachbett selbst dieses aufwärts bis zum "Schluckloch" zu gelangen.
Aber das Bachbett war bachaufwärts noch deutlich weiter als sonst völlig trocken. Es mußte eine neue Bachschwinde entstanden sein. Typischerweise sind das unterirdische Kalkhöhlen, deren Dach eingebrochen ist. Ich schlug mich gebückt durch tiefhänges Dornengestrüpp durch, das mir die Haare aus meinem Stirnband riß. Den Rahmen meines Höckerchens nutzte ich als Stütze auf den Felsklötzen im Bachgrund. Dies Bemühen bis ans Wasser vorwärts zu kommen brachte mich an meine körperliche Grenze. Als ich das Höckerchen auf einem Steinbrocken aufstellte um wieder zu Atem zu kommen, rutschte es ab und ich landete auf dem Po. Clara lief sogleich zu mir und stupste mich an um sicherzustellen, daß ich ok war. Was ich war :-). Sie selbst hatte keine Probleme in dieser dornigen Wildnis vorwärts zu kommen. Ich brach das Unternehmen ab. Ich hatte beim Hof mit den freundlichen Ziegen und den dicken, neugieren Schweinen geparkt. Glückliche Schweine, "Glücksschweine" dachte ich, als wir zurückfahren wollten. Ich fotografierte sie noch für einen humorvollen Neujahrsgruß :-).
Es ist reizvoll in einer Karstlandschaft zu leben ;-) ![]() Auch unser Heimatdorf Henglarn ist vom Karst geprägt: unsere Quellen füllten die Altenau, nachdem sie 1 km vorher in dem großen Attelner Schwalgloch verschwunden war. Am Neujahrstag spazierte ich mit Clara direkt unterhalb unseres Hauses - es liegt nur 200 Meter von der Altenau entfernt am Südhang - bis zur Dorfmitte. Zunächst kamen wir an zum Teil längeren Pfützen im Bachbett vorbei, die sich durch aus den Talhängen abfließendem Regenwasser gebildet hatten. Möglicherweise gibt es auch kleine Quellen im Bachbett. Für Clara jedenfalls gab es viel zu erschnuppern, denn hier laufen oft Dorfbewohner mit ihren Hunden vorbei.
Eine uralte Weide ist meine Augenweide: Einer ihrer Äste windet sich imposant über den Bach. Sie war markiert, gefällt zu werden. Traurig.
An der Stelle, wo die Pötte - der Ablaufbach unseres Quellteiches - in das Altenaubett mündet, lief Clara zum Ufer herunter.
Bei diesem kleinen Spaziergang beließ ich es. Ich wollte nicht autofahren, denn die Forst- und Landwirtschaftwege waren immer noch mehr oder weniger bedeckt mit Glatteis.
Freitag, Januar 16, 2026
Wetterwechsel bringt Glatteis
Nachmittags rang ich mich dazu durch, mit Clara auf den Querhang des Nordhangs vom Altenautal zu fahren. Wieder Nebel.
Erst einmal dort freute ich mich. Die Köpfe der Windräder waren im Nebel verschwunden. Clara rannte gut gelaunt herum. Sie ist unempfindlich gegenüber dem, was wir "Schlechtes Wetter" nennen. Eine vernünftige, ja weise Haltung :-) Wir spazierten bis zur Uraltweide. Seit über 30 Jahren, die wir hier wohnen. läßt sich Jahr für Jahr ihr weiteres Auseinanderbrechen beobachten. Und trotzdem lebt sie in manchen Ästen immer noch.
Zu meiner Überraschung lief Clara auf die Wiese unter der zerbrochenen Weide und warf sich auf den Rücken, um sich vor Freude auf den eisumrandeten Grasbüscheln zu räkeln :-)
![]() Das nebelig-nieselige Wetter zwischen -2 und +2 Grad brachte Glatteis. Die asphaltierten Forst- und Landwirtschaftswege waren nicht gesalzen und somit unbefahrbar. Ich war auf die wenigen Wanderwege angewiesen, die direkt an den Landstraßen begannen.
Der mittlere Grasstreifen des Weges war völlig rutschfest. Aber das Schottergestein am Miniparkplatz und in den Fahrspuren war leicht rutschig. Eine gespensterhafte Stimmung, nur das Moos strahlte in grüner Vitalität. Nach 10 Minuten gingen wir zum Auto zurück, ich befürchtete weitergehende Vereisung. ![]() In den letzten Tagen von 2025 herrschte bei uns in Ostwestfalen fast durchgehend Glatteis. An einem dieser Tage zeigte sich die Sonne für eine Weile. Sie taute und trocknete die Asphaltwege von Glatteis frei, so konnte ich zur Edeka in Lichtenau durch die Hegge fahren. Ich nahm Clara mit. An einem unserer Lieblingsquerwege, auf dessen Rändern noch der Belag aus geschreddertem Holz lag, der für die Messe der Forstwirtschaft im Herbst dort verteilt worden war, hielt ich für einen kleinen Spaziergang an.
Ich ging am Waldsaum entlang. Der frühmorgendliche Reif war in den Fichten zu Wassertropfen getaut, die am Ende der Nadelzweige hingen und das Sonnenlicht wundervoll als blitzende Strahlpünktchen reflektierten.
Clara wußte durch meinen Einkaufskorb im Auto, daß sie keinen Abenteuer-Spaziergang vor sich hatte. Sie stapfte leicht lustlos (oder enttäuscht?) über die trockenen und weichen Teppiche aus geschreddertem Holz. Wir gingen bald zum Auto zurück, Clara widersprach mir nicht. Sie zeigt sich nur selten eigen- bis widerwillig. Naja, das ist ja auch nicht nötig, wenn man wie sie verwöhnt wird ;-)
Dienstag, Januar 13, 2026
Kristalle aus Raureif, Clara spaziert im kalten Quellbach und ein Himmelsbesen :-)
Vom Steilhang waren erneut alte Bäumen abgerutscht. Sie hatten den Bach und den Weg daneben überlagert und waren säuberlich zerteilt und beiseite geschoben worden.
Die Gräser und Kräuter auf dem Boden waren mit feinen Eiskristallen umkränzt. Sie brachen immer wieder für Augenblicke das Licht wie Diamanten, bevor sie in der Sonne schmolzen. Zauberhaft und wunderschön.
![]() Am 2. Weihnachtstag fuhr ich mit Clara zum Quellbachtal der Altenau bei Blankenrode. Nach dem trockenen Bachbett der Sauer wollte sehen, wie ein ein kleiner, fließender Bach sich bei diesem sonnigen Frostwetter umformt. Bei der Buche mit ihrer schön ausgeprägten Feenbrücke kann man leicht in den Wiesengrund runtergehen. Je näher man dem Quellbach kommt, um so sumpfiger wird sie allerdings. Aber es herrschte Frost, also stapften wir zwischen Sumpfgras auf festem Boden voran. Aber schon nach vielleicht 5 Metern warf sich Clara auf den Rücken und rollte sich grunzend vor Freude auf den eisbedeckten Grasbüscheln herum. Sie war ganz ihr Jetzt. Ich schmunzelte.
Ich ging vorsichtig über Löcher und Huckel weiter zum Quellbach. Clara schnupperte noch herum. Und dann warf sie sich zu einer zweiten Roll- und Rutschenrunde auf ihren Rücken. Ich setzte mich auf mein Höckerchen und sah ihr voll Freude zu :-))
Am Ufer des schmalen Quellbachs mußte ich mich durch trockenes Schilf schlagen. Clara überholte mich, hatte einen Wildwechsel entdeckt und stand am munter fließenden Bächlein. Sie ging zu meinem Erstaunen rein! Ging wie selbstverständlich einige Meter darin bachaufwärts!
Dann beschloß sie zu mir auf meine Uferseite zurück zu kommen - suchte gar nicht erst eine schilffreie Stelle, sondern brach sich nach Bulldogart dadurch hoch :-) Ich weiß oft nicht, wann und warum sie manchmal Lust auf Wasser hat. Vielleicht einfach nur Abenteuertum oder gute Laune. Langsam wurde es dunkler und die Schatten noch länger. Ich beschloß nach Hause zu fahren. Über unserem Dorf bewegte sich eine seltsame Wolke: tatsächlich wie von einem Hexenbesen war der Himmel blank geputzt!
Nur im Licht der untergehenden Sonne leuchteten Wolken rotgold tief am Horizont.
Samstag, Januar 10, 2026
Ab Weihnachten wurden die Tage sonnig :-)
![]() Ab dem 24. Dezember wurden die Tage noch kälter und der Himmel zeigte sich blau, die Sonne tauchte das Land in strahlendes Licht. Welche Freude :-) Ich suchte mir meine alten Jagdhandschuhe im Keller heraus. Sie haben nicht nur ein Fäustlingsteil, das man über die Fingerlinge ziehen kann. Der rechte Zeigefingerling hat eine Schlitz am obersten Glied: für den Schießfinger, um sicher zu treffen! Um bei wirklich kaltem Wetter gut fotografieren zu können, kann man so mit dem "Schießfinger" das Handy mit seinem Fingerabdruck bequem und in Wärme einschalten - zum Fotoschießen :-)
Diese Handschuhe sind circa 55 Jahre alt und ich habe sie irgendwann mal an zwei Stellen gestopft; ich nutze sie bei deulichen Minusgraden. In diesem herrlich strahlendem Weihnachtswetter fuhr ich mit Clara am Nachmittag des Heiligabend zum nahe gelegenen Fercheltal.
Unsere Welt war nicht mehr naßdüster, sie war genau an Weihnachten wieder hell und trocken geworden. Das tat auch meinem geschädigten Rücken gut :-). Ich ging mit Clara den ganzen Weg bis auf die in der Sonne liegenden Höhe.
Oben stapften wir ein Stück über die in Büscheln überwinternden Weidengräser. Clara hüpfte gut gelaunt herum - und warf sich ins Gras, rollte und rutschte selig auf dem Rücken darin herum.
Die Sonnenschein auf dem Bauch schenkte ihr offensichtlich Freude :-)
Mittwoch, Januar 7, 2026
Nebel, Kälte, und ein amerikanischer Nikolaus für Clara
Von den drei Wegen nahmen wir den relativ festgrundigen durch einen Wald, der mit Fichten und Birken noch Reste der typischen borealen Vegetation zeigt.
Im Wald hob sich meine Stimmung. Wie immer faszinierten mich die so verschiedenen Ausprägungen auch kleinster Biotop-Flecken. Die Natur ist eine Künstlerin :-)
Wir blieben auf dem Weg, denn der Waldboden war ganz uneben. Ich wollte nicht stolpern. Clara zeigte auch kein Interesse sich wie ein Urhund zu fühlen :-)
![]() Das Wetter wurde trockener und kälter. Am kürzesten Tag des Jahres (21.12.) gelang mir ein düster-feuriges Foto des Sonnenuntergangs. Meine Freundin Udalrike Hamelmann war von einem Kurzbesuch aus den USA zum traditionellen Truthahn-Erntedankfest bei ihrer Tochter zurück. Sie hatte Clara einen amerikanischen Santa Claus als Hundespielzeug mitgebracht. Clara schleppte ihn gleich aufs Bett und ließ nicht mehr von ihm ab. Stu bemerkte spöttisch: man sieht an seiner Figur, daß er aus den USA ist ;-))
Am nächsten Tag herrschten Frost und scharfer Wind. Ich fuhr mit Clara nur die drei Kilometer bis zur Sauer in Atteln. Das Bachbett und das Wasserrückhaltebecken waren knochentrocken. Die kahle, kalte Natur lud uns nicht wirklich zu sich ein. Ich hoffte auf Schnee, am liebsten bei Sonne.
Mittwoch, Januar 7, 2026
Nebel, Kälte, und ein amerikanischer Nikolaus für Clara
Von den drei Wegen nahmen wir den relativ festgrundigen durch einen Wald, der mit Fichten und Birken noch Reste der typischen borealen Vegetation zeigt.
Im Wald hob sich meine Stimmung. Wie immer faszinierten mich die so verschiedenen Ausprägungen auch kleinster Biotop-Flecken. Die Natur ist eine Künstlerin :-)
Wir blieben auf dem Weg, denn der Waldboden war ganz uneben. Ich wollte nicht stolpern. Clara zeigte auch kein Interesse sich wie ein Urhund zu fühlen :-)
![]() Das Wetter wurde trockener und kälter. Am kürzesten Tag des Jahres (21.12.) gelang mir ein düster-feuriges Foto des Sonnenuntergangs. Meine Freundin Udalrike Hamelmann war von einem Kurzbesuch aus den USA zum traditionellen Truthahn-Erntedankfest bei ihrer Tochter zurück. Sie hatte Clara einen amerikanischen Santa Claus als Hundespielzeug mitgebracht. Clara schleppte ihn gleich aufs Bett und ließ nicht mehr von ihm ab. Stu bemerkte spöttisch: man sieht an seiner Figur, daß er aus den USA ist ;-))
Am nächsten Tag herrschten Frost und scharfer Wind. Ich fuhr mit Clara nur die drei Kilometer bis zur Sauer in Atteln. Das Bachbett und das Wasserrückhaltebecken waren knochentrocken. Die kahle, kalte Natur lud uns nicht wirklich zu sich ein. Ich hoffte auf Schnee, am liebsten bei Sonne.
Sonntag, Januar 4, 2026
Im Tal der Dicken Buche, auf dem Blissenberg und "Clara Sturkopf"
Die Nachmittagssonne stand so tief, daß man sie im Tal nicht mehr sah. Die Äste der Bäume auf der Steilkante wirkten wie riesige Scherenschnitte. Clara lief ein wenig rum, aber nicht so begeistert wie beim Einfangen eines zweiten Rudelmitgliedes. Als wir nach einer Stunde zurück über die Hochebene nach Hause fuhren, erlebten wir einen grandiosen Sonnenuntergang :-)
![]() Am nächsten Tag fuhren wir wieder zum Blissenberg, auf dessen weiten Wiesen sie vor einigen Tagen (Beitrag 22.12.25), vor Freude ausgerastet war. Diesmal nahmen wir Gaby mit und nahmen den kurzen Weg über die Weiden zum Steilhang. Dann gingen wir entlang des dortigen Waldrands weiter.
Clara rannte gut gelaunt zwischen Gaby und mir hin und her, aber im Laub rollte sie sich diesmal nicht rum. Im Gras auch nicht. Vielleicht lag es am Wetter :-)
![]() Am nächsten Tag, als wir sie mittags in den Garten gelassen hatte, weigerte sie sich wieder ins Haus zu kommen! Stu versuchte es in allen Tonlagen von freundlich bis autoritär - ohne Erfolg! Dann rief er mich um Hilfe. Ich versuchte es genauso erfolglos...
Sie stand bewegungslos frontal vor mir, mich ohne mit den Augen zu blinzeln fixierend. Als ich einen Schritt auf sie zuging sprang sie den Kopf hochwerfend im Halbkreis - zum Spiel lockend - beiseite. Klar, sie wollte nicht zu mir ins Haus, sondern ich sollte zu ihr in den Garten kommen! Action war angesagt! Ich gab auf und schloß die Terrassentür, weil es draßen ziemlich kalt war. Nach 10 Minuten ein erneuter Versuch, nach 30 Minuten wieder einer: Clara blieb mich stur anstarrend wie gemeißelt stehen! Ok, ich gab auf und rief "Clara kommt mit". Sie sprang ins Haus, Schwänzchen hoch erhoben und ging gleich zur Vordertür. Ich zog meinen Parka an, sie tanzte so glückselig um mich herum, daß ich kaum ihr kaum ihr Halsband umlegen konnte. Ich vermute Teil ihrer Freude war auch ihr Erfolg, sich durchgesetzt zu haben. Stu und ich lachten. Irgendwie bezauberte uns ihr Bulldog-Sturkopf - sie ist ihre eigene Persönlichkeit :-) Ich fuhr mit ihr zum flachen Wiesental bei Böddeken.
Sie lief über die Wiesen zum Bachbett an der hinteren Steilwand des Tals. In diesem Bach hatte ich noch nie Wasser gesehen. Abgerutschte Bäume und abgebrochenes Astwerk lagen kreuz und quer im breiten Grund. Ein Absteigen war nicht drin. Wir spazierten am Baumsaum des Bauchbettes weiter.
Clara lief zu meiner Überraschung nicht besonders ausgelassen auf der Wiese herum. Sie war zufrieden einfach nur unterwegs zu sein :-)
Donnerstag, Januar 1, 2026
Ein glückliches Neues Jahr - und ein leuchtender Wald
![]() Clara und ich nahmen Gaby an einem strahlenden Dezembertag mit in den Bürener Wald zu einer "Naturwaldzone". Wie starteten bei den "Drei Kreuzen", worum sich eine mittelalterliche Legende rankt.
Die tiefstehende Mittagssonne ließ das Braun des Laubs wie frisch geputzte Bronze leuchten und das nasse Moos strahlte sein Grün regelrecht aus. Die bemoosten Stämme vieler Alter Eichen bedeckten viel Waldboden. Nur wenige waren gestürzt und mit ihrem Wurzelteller verbunden. Die meisten waren gefällt und dann liegen gelassen worden, wahrscheinlich um die Entwicklungszeit hin zu einem Naturwald zu verkürzen.
Das Licht wirkte in dieser Mittagsstunde ganz besonders. Ein Wald kann düster und unheimlich wirken, aber in dieser Stunde erschienen manche seiner Gestalten als leuchteten sie still und friedlich aus sich selbst heraus.
Ich brauchte wie üblich meine Sitzpausen wegen meines Rückenschadens. Gaby ging weiter, Clara wartete bei mir bis Gaby sich umdrehte und ich sie aufforderte "Hol Gaby !" Dann rannte sie los, das zu tun :-)
Als der Weg schlammig wurde, kehrten wir um. Zu dieser weiträumigen "Naturwaldzone" werde ich noch häufiger fahren :-)
Sonntag, Dezember 28, 2025
Die stille Zeit "zwischen den Jahren"
Silvester wird für viele Hunde wegen der Knallerei wie jedes Jahr stressig werden. Ein Allheilmittel kenne ich nicht; jeder von Ihnen wird seine eigenen Erfahrungen haben. Ganz allgemein: Ablenkung hilft, und Ablenkung mit Leckerlis hilft besonders ;-)
Wir wünschen allen ein gutes Neues Jahr! . ![]() Das Wetter Mitte Dezember blieb feuchtwarm, unterbrochen von einer Kaltfront, die klaren Himmel und einige Sonnentage nach sich zog. Ich fuhr mit Clara auf die Höhe Zum schönen Mischwald zwischen Ebbinghausen und Lichtenau.. Am nächsten Tag fuhr ich in den Sonnenstunden mit ihr zum "Kosmoweg" auf der Hegge. Wir nennen diesen Weg so, weil Kosmo als Junghund es tatsächlich schaffte, die nahezu senkrechte Stiege zu einem Hochsitz gut dreiviertel zu mir hochzusteigen! Dann stieg ich ab: er balancierte mir im aufrechten Stand zu gefährlich auf den Stockstufen herum.
Inzwischen gehe ich diesen Weg kaum noch, da es zum einen dort sommertags nur so von Zecken wimmelt und zum anderen der Streifen alten Fichtenwaldes mit Walderdbeeren an seinem Rande vor einigen Jahren kahl geschlagen wurde.
Clara sah konzentriert auf die gelben Äpfel im Baum.... Wahrscheinlich hätte sie jetzt einen kleinen Sturmwind begrüßt - sie schätzt gefallene Äpfel als Delikatesse :-) Ich überlegte am nächsten Tag wegen des langsam durchkommenden Sonnenscheins auf eine der Höhen zu fahren: auf der Hegge am Ende des Kortentals hinter Husen waren wir lange nicht mehr gewesen. Einen der Seitenwege am Waldrand entlang waren wir bislang noch nie gegangen. Also los. Wir fanden von dort einen Trampelpfad zu einer Jagdkanzel hinter dem Waldstreifen.
Clara zeigte keine Lust rumzurennen, sie blieb neben mir stehen und sah sich nur schnuppernd um. Ich beschloß bald diesen trostlos wirkenden Waldstreifen wieder zu verlassen. Wir gingen zurück zum Hauptweg über die Höhe. Hier ragen immer wieder tote Fichtenstämme in den Himmel. Sie machten mich traurig: Zeugen gewinnorientierter Fehlanlage eines Forstes zu Lasten der Waldtiere und naturliebender Menschen.
Die Dunstschwaden nah über dem Boden lösten sich langsam auf und ein tiefblauer Himmel öffnete sich darüber. So hatten wir doch noch ein Erlebnis natürlicher Schönheit.
Donnerstag, Dezember 25, 2025
Wir wünschen allen schöne Feiertage
Stu, ich und Clara wünschen allen Leserinnen und Lesern ruhige und friedliche Weihnachtstage mit dem Tisch voller Köstlichkeiten. Ihren Hunden wünschen wir, daß auch besondere Leckerlis in ihren Schüsseln landen :-) Die Tage werden nun wieder länger, Wachstum bereitet sich vor. Wir wünschen dies Wachstum allen natürlichen, aber auch den wirtschaftlich nötigen Bereichen. Und wir wünschen den Menschen ganz allgemein seelisches und empathisches Wachstum, um zu lernen, wie man kollektives und persönliches Leiden vermindert. Denn das ist der Sinn des Leidens: es zu verhindern lernen. Dazu gehört auch, Grenzen vor jeder Form von Übergriffen setzten zu lernen. Wir möchten auch die Tiere einbeziehen: Letztendlich ist die Menschheit für ihr Leiden selbst verantwortlich; die Tiere sind es aber nicht! Sie sind uns ausgeliefert. Man kann beobachten: wo Tiere besonders leiden, da leiden, kollektiv betrachtet, auch die Menschen besonders stark. Beides hängt unmittelbar zusammen: die Achtung vor dem Leben an sich. ![]() Im Wald bei alten Eichen
In diesem Waldteil stehen noch viele alte Eichen zwichen den Buchen. Ihre so korrigen Kronen schon vom Weg aus auf. Wir gingen bei einer Gruppe freistehender Eichen in den Wald hinein. Hirsche leben hier, und Schwarzwild sowieso.
Eichen beanspruchen viel Platz. Clara nutzte dies, nachdem sie gründlich rumgeschnuppert hatte, für eine Rennrunde darunter her. Sie war glücklich :-)
Einigen der Eichen waren mächtige Hauptäste abgebrochen. Ein Eichenstamm war durch das Gewicht eines seiner Kronenteile tief gespalten worden. Vielleicht hatte bei seinem Abbruch ein Sturm noch mitgeholfen. Ich staunte darüber und verstand, warum so viele Märchen der alten europäischen Waldvölker von Ungeheuern, Riesen und Monstern erzählen. Der "Wald" war ihre "Welt". Das steckt auch noch in mir: ein wilder Wald fasziniert mich, und mein Traumhaus wäre ein Holzhaus an seinem Rande. Im Baltikum sah es solche Häuser, und das auch noch gleich am Meer :-) Es wurde langsam dunkel und wir fuhren nach Hause. Nach vielleicht drei Kilometern hielt ich auf der einspurigen Landstraße an, weil sich eine zauberhalte Abendsonnenlichtmagie am Horizont zeigte.
Montag, Dezember 22, 2025
Im Auwald an der Altenau und auf der Höhe am Blissenberg
Hier liegen in geringer Tiefe wasserundurchlässige Erdschichten; der Wald steht dadurch oft "mit den Füßen im Wasser".
Es begann wieder zu regnen, aber nach wenigen Minuten nieselte es nur noch schwach. Wir spazierten also weiter. Clara war beschäftigt und zufrieden, weil hier am Wegrand noch viel Süßgras wuchs, was sie so liebt :-)
![]() Am nächsten Tag schien nachmittags die Sonne. Clara und ich fuhren auf den Blissenberg bei Husen. Clara hatte auf der Wiese oben vor langer Zeit mal herrlich rumgetobt. Und sie war jetzt wiederum begeistert von dieser weiten Freiheit.
Wir streiften über die Wiese bis zum verwilderten, schmalen Waldstreifen, der den Abhang zur angrenzenden Schlucht bedeckt. Clara war immer noch in ihrem glücklich rennenden Eroberungs-Modus :-)
Die späte Nachmittagssonne leuchtete inzwischen golden durch die kahlen Bäume über die Schlucht hinweg. Clara warf sich am Wiesenrand ins belaubte Gras und rollte sich vor lauter Freude darin herum :-)
Wir gingen über die weite Wiese zurück zum Auto. Die Sonne würde bald verschwunden sein und das Abendessen mit Stu wartete auf uns.
Freitag, Dezember 19, 2025
Wetter und Stimmung bleiben verhangen
Das giftresistente, weißliche Moos auf dem bleihaltige Boden war zu Schwämmen mit Wasser vollgesogen. In der Regel erleben wir es hart und schwarz verkrustete. Es war diesmal so weich, daß Clara mit Freude ihre schnellen Runden darauf drehte. Ich war schließlich überhaupt nur rausgefahren, damit sie ihren Spaß hätte. Aber so groß, daß sie sich im Moos rumrollen würde, war ihr Spaß wiederum nicht.
Nach ein paar Rennrunden rief ich sie zum Auto zurück. Mir tat der Rücken beim Gehen mehr als gewöhnlich weh. Ich überlegte für Clara auf der Rückfahrt an der jungen Altenau hinter Blankenrode noch einen Stop zu machen. Und mich interessierte zu sehen, wieviel Wasser das häufige Regnen der letzten Tage dem Quellrinnsal der Altenau geschenkt hatte.
So ein plätscherndes Bächchen erfreut mich immer. Clara lief vorsichtig und breitbeinig auf den rutschigen Steg. Sie wartete, ob ich ihr nachkäme. Aber das bemooste Holz war mit zu rutschig. Mit meinen Rückenproblemen wäre es waghalsig gewesen, es zu versuchen.
Clara nimmt immer Rücksicht auf meine Tagesverfassung. Sie trottete vor mir her zurück zum Auto.
![]() Am nächsten Tag ging es mir besser, mein Rücken verhielt sich friedlich. Ich fuhr mit Clara zur Altenau bei Husen, wo ihre Warmwetter-Badezone ist.
In den paar Kilometern weiter bachabwärts von Blankenrode bis Husen hatte die Altenau reichlich an Wasser dazu gewonnen. Clara zeigte kein Interesse am Bach selbst. Sie setzt dem Wetter und der Situation angemessene Prioritäten :-)
Wir spazierten unsere Standardstrecke. Das Wetter schenkte uns seine Gunst: die Sonne schien ein wenig durch Wolkenrisse hindurch und es fielen keine noch so kleinen Regentropfen. Clara war zufrieden. Und ich auch :-)
Dienstag, Dezember 16, 2025
Die dunkle Vorweihnachtszeit
Ich entschied mich für die Asphaltwege auf der nördlichen Hochebene oberhalb unseres Dorfes. Dort würde Clara wenigstens nicht eingeschlammt werden. Die Felder rundum waren in den letzten Jahren zu Windradanlagen umfunktioniert worden.
Ich hoffte trotz der massiven Wolken auf einen roten Sonnentuntergang. Ja, der Streifen Horizont unterhalb der mächtigen Wolkendecke zeigte sich tatsächlich spektakulär! Wild und intensiv wie ein Weltenbrand!
![]() Am Ersten Adventsonntag besuchte ich mit Gaby schon morgens den kleinen Adventsmarkt unseres Dorfes Henglarn. Nur Dorfbewohnen boten ihre Handwerks- und Kochkünste bei Weihnachtsmusik an: Bratapfellikör, Burger von Galloway-Rindern, selbsgeschleuderten Honig, Laubsägefiguren, gestrickte Mützen und mehr. In der Scheune gab es eine Vorlese- Märchenhöhle, alte Bücher mehr. In einer zweiten Scheune dufteten von den Landfrauen gebackene Kuchen noch und noch. Wir aßen Spekulatiustorte und Bratapfelbaiseetorte. Das Dorf feierte bis in den Abend und lockte Besucher aus der ganzen Umgebung an.
Anschießend luden wir zuhause Clara in Auto fuhren in die Buchenwälder auf die Eggehöhen. Es war so warm geworden, daß ich auf einen Parka verzichtete. Gaby ist noch sehr gut zufuß. Sie marschierte flotten Schrittes den Waldweg weiter, als ich eine Rückenentspannungspause brauchte. Auf meinem Höckerchen spielte ich mit Clara in der Zeit, bis sie zurückkam, Anrempeln und Stöckchen werfen. Naja, Stöcke interessieren sie weniger, aber ein kleines Raufspiel begeistert sie. Sie weiß genau, wie fest sie mir in Arme oder Beine greifen darf. Wenn ich sie ziemich fest wegschubse, springt sie in einem Kreis zurück und erwartet begeistert den nächsten Schubser :-)
Als Gaby genug gelaufen und Clara genug gebalgt hatte, gingen wir den stillen, einsamen Waldweg zurück zum Auto.
![]() Viele Tage lang spannte sich Anfang Dezember eine dunkle Wolkendecke über den Horizont. Es würde darunter oder darüber gegen Sonnenuntergang vielleicht reizvolle Lichtspiele geben.
Ich fuhr deshalb mit Clara an einem Nachmittag in den verwilderten Mischwald auf der Vienenburghöhe.
Der Waldboden war naß. Und wo man in den Wald hinein gelangen konnte, war er zudem durchfurcht von Wildschweinrüsseln. Clara zeigte keinerlei Lust hier rumzurennen, nicht mal zum Rumstöbern. Ich auch nicht. Wir gingen wieder auf den Weg zurück.
Als die Sonne hinter der Wolkenbank verschwand, brachte sie deren Ränder zum Leuchten. Wir fuhren nach Hause.
Samstag, Dezember 13, 2025
Eiseskälte, dann nebeliges Tauwetter
Es war fast 4 Uhr nachmittags, die Sonne würde in Kürze untergehen. Aber es sah nicht nach Abendrot aus. Wir fuhren zurück: der Wind wirkte im Gesicht wie Spitzen aus Eis.
Die Straße nach Hause führt in Husen direkt an der Altenau vorbei. Ich sah, daß die Bachufer vereist waren und hielt dort an. Fließende Wasser vereisen nicht so schnell, es braucht dazu stabile Minusgrade.
Hier im Tal war der Wind weniger heftig. Wir spazierten also noch mal kurz am Ufer entlang. Es wurde schnell dunkel.
![]() Am nächsten Tag wurden die Temperaturen leicht positiv. Vielleicht würde der Ettelner Fischteich noch vereist sein - wir nahmen Gaby mit und hin! Die Altenau war hier knochentrocken leer. Nach Husen bachabwärts sind größere Schwalglöcher, die Altenau fließt ab dort im unterirdischen Höhlen- und Kanalsystem des Karstgrundes weiter. Der neben dem Bachbett liegende Fischteich wird der Fische wegen über Pumpen in diesen Untergrund auf einem Mindeswasserstand gehalten.
Am Wegrand rund um den Teich stehen viele Bänke. Die nutzte ich wegen meines kranken Rückens alle. Gaby wurde es dabei zu kalt. Sie lief flotten Schrittes um den Teich rum, sie überrundete uns sozusagen :-) Clara blieb wie immer bei mir stehen, lief ihr nicht nach, aber verfolgte Gaby mit den Augen. Genau an dem Punkt, an dem der Weg hinter Gaby länger wurde als der Weg vor ihr, drehte Clara sich in diese Richtung um. Als Gaby dann die Rundung hinter sich hatte, lief sie ihr entgegen.
Am Südufer des Teichs grasten ein geschecktes Pferd und drei Esel hoch über dem Bachbett. Ich liebe Esel; sie sind nämlich dem Bulldog ähnlich: Selbstentscheider, mutig und klug! Das Pferd ignorierte uns weiter grasend. Aber die Esel beobachteten uns, um sich eine Meinung über uns bilden zu können :-)
Der Fischteich war noch teilweise zugefroren. Langsam bildete sich Nebel. Tauwetter.
Mittwoch, Dezember 10, 2025
Immer noch Schnee
Es war halbvier Uhr, die Sonne würde bald untergehen. Wir stapften über den Schnee. Die Tannen - diesmal keine Fichten - hatten sich selbst vermehrt: die Zöglinge wuchsen gerade außerhalb des Schattens der Muttertanne. Das gleißende Sonnenlicht gab das Seine zum Zauber dieser Stunde.
Wir fuhren nach einer stillen Weile der untergehenden Sonne entgegen zurück.
![]() Der Schnee und die Kälte hielten auch am nächsten Tag noch an. Wir nahmen Gaby mit zu einem Waldstück hinter der Autobahnbrücke bei den Bleikuhlen.
Clara war glücklich: mit Gaby im Rudel verbindet sie Rennen, auspowern, ihre Kraft auszuleben. Und das erlebt sie als Glück, sie ist dann im Flow. Nach einer Weile kamen wir an einiger Zeit Infotafel über Fledermäuse vorbei. Gaby stieg zu einem im Baum hängenden Kasten an einem Baumstamm hinter der Infotafel hoch. Von Weiten sah er wie ein Vogelhäuschen aus. Von Nahem hatte es aber sowas wie eine Ausflugsklappe.
Wenn Gaby vorgeht bleibt Clara neben mir bei meinem Pausen-Höckerchen geduldig stehen. Auch wenn ich sagte "Lauf zu Gaby" bleibt sie bei mir. Sie rennt erst los, wenn ich aufstehe. Dann ist sie sicher mich nicht zurückzulassen. Ich stehe schließlich auf um wieder loszugehen. Wie wunderbar: sie würde mich nie zurücklassen.
Sonntag, Dezember 7, 2025
Der erste Schnee
Ich fuhr mit Clara nach Blankenrode, unseren höchst gelegenen Lichtenauer Dorf. Bei uns in Henglarn lag nur ein Hauch von Schnee.
Kaum aus dem Auto, rannte Clara zur ersten keinen, wenig bewachsenen Schneefläche am Waldrand und warf sich rücklings rollend rein! Vergnügen pur :-). Wir gingen dann den schmalen Pfad Richtung Wüstung weiter. Er ist so schmal, daß man dem Schnee wirklich nahe kommt :-)
Ich liebe sonders die Tage mit Neuschnee, wenn er noch auf jedem Ästchen liegt und so den Wald in eine glitzende, versponnene Welt verwandelt.
Durch die Tierspuren im Schnee kann ich sehen, daß Clara diesen mit der Nase folgt. Kein Großwild war hier unterwegs, ein Hase und andere Kleintiere.
Clara lief wie immer vor. Aber sie rannte nicht hin und her, ihr war zu meinem Erstaunen nicht kalt. Sie ist eine robuste Wildnisliebhaberin :-)
Nach einer Weile gingen wir zurück. Das Sonnenlicht und seine Reflektionen im Schnee, dieses Übermaß an Helligkeit hat eine wunderbar erhellende Wirkung auf das allgemeine Lebensgefühl.
Donnerstag, Dezember 4, 2025
Ein besonders schöner Waldweg und die versuchte Rettung einer Blaumeise
Ich staunte über die riesigen Fichten und Laubbäume. Ein Wald wie aus meiner Kindheit, seine Geheimnisse und seine Besucher schützend. Clara freute sich auch, sie trottete nicht, sondern lief vor mir her und immer wieder mal zu mir zurück, anstatt am Wegrand auf mich zu warten. Sie hatte sozusagen ein erhöhtes Mitteilungsbedürfnis :-)
Wir blieben auf dem Weg, obwohl mich die gelegentlichen Felsbrocken anlockten. Es ging mir zu steil bergab, mein kranker Rücken warnte mich.
Die nach Erde, Laub und Nadelbäumen duftende Waldluft tat gut. So tief wie unterwegs in einem alten Wald atme ich selten ein.
Diesen Waldweg würde ich bald wieder gehen. Ich werde dann Gaby mitbehmen; sie freut sich, wenn ich ihr neue Wege zeige.
![]() Clara liebt und schützt Vögel Ich erzählte im Beitrag vom 13. September 2020, daß Clara eine im Garten auf der Wiese liegende Taube vorsichtig ins Haus brachte und sie mir in den Schoß legte. Die Taube lebte, war aber schockstarr. Sie blutete nicht. Gut, wir legten sie geschützt neben eine Hecke in den Garten zurück. Nach einiger Zeit flog sie davon. Ich hatte das für ein einmaliges Erlebnis gehalten, das war falsch. Clara kam vor ein paar Tagen von ihrem "Pippi-Gang" mit einer Blaumeise im Maul aus dem Garten zurück. Sie sprang damit zu mir auf´s Sofa und legte sie neben mir ab.
Stu meinte, er habe, als er Clara in den Garten ließ, den Vogel vor unserem Wohnzimmerfenster auf der Terrasse liegen sehen. Sie sei vermutlich vor die Fensterscheibe geknallt und gestorben. Aber sie lebte! Aus ihrem etwas geöffnetem Schnäbelchen sah ich sie atmen. Stu legte sie auf das Hochbeet neben einen kleinen Strauch. Aber sie erholte sich nicht. Als wir später nachsahen war sie tot. Wir haben auf die Fenster zum Garten hin die Silhouetten großer Raubvögel auf´s Glas geklebt. Aber das hilft nicht immer. Jedes Jahr sterben vielleicht zwei oder drei Vögel an dem harten Aufprall auf´s Glas. Vermutlich unerfahrene Jungvögel. Traurig.
Montag, Dezember 1, 2025
Im Buchenwald und im Tuffquellgebiet
Die Buchen hatten alles Laub abgeworfen. Es bedeckte jetzt auch den ganzen Grund des leeren Bachbetts. Das gelbes Gebüschblattwerk schenkte noch einen schönen Kontrast dazu.
Das diesig-kalte Wetter erzeugte auch in Clara keine große Abenteuerlust. Sie hatte beobachtet, daß ich zuhause Leckerli in meine Gürteltasche gesteckt hatte. Und diese Tatsache lenkte ihre Erwartungen sowieso in die entsprechende Vorzugsrichtung ;-)
![]() Ein sonniger Tag im letzten November-Drittel! Ich fuhr mit Clara ins obere Riepental oberhalb von Koster Dalheim. Bestimmt zwei Jahre waren wir nicht mehr dort gewesen. Ich war überrascht ein neues Infoschild mit der Überschrift "Tuff - ein Lebensraum aus Wasser und Kalk" zu sehen.
Die Schlucht des Talgrunds ist sehr schmal. Der Abstieg ans Wasser ist verboten, aber auch schwierig zu bewältigen wegen Bruchholz, Gestrüpp und sattgrünem Sumpfgras.
Nach einer Weile gingen wir zurück zum Auto. Am Weg bei den früheren Fischteichen im Tal hielten wir noch mal an.
Ich freue mich sehr, daß dieses besondere "Tuffquellgebiet" renaturiert wird :-)
Freitag, November 28, 2025
Es ist schön in Ostwestfalen zu leben :-)
Ich staunte über die Absonderlichkeiten unter den Pilzen. Auf einem Baumstumpf wuchsen winzige weiße "Geweihförmige Holzkeulen" neben großen Totholzpilzen im den Stumpf bedeckenden Moos. Eine Welt für sich. Clara unterhielt ich mit dem Aufspüren von ganz kleinen Leckerli. Ich warf sie so weit ich konnte ins dichte Laub. Sie ging in immer engeren Kreisen schnuppernd herum, bis sie die Landestelle des Leckerli tatsächlich eingekreist hatte. Ich hätte manche nicht wiedergefunden in diesem Laub. Sie aber wohl!
Mit Geduld und geschickter Zunge gelang es ihr alle aus dem tiefen Laub heraus zu packen. An Rumspringen zeigte sie deulich weniger Lust bei dieser Alternative :-)
![]() Jeden Tag schien die Sonne für ein/zwei Stunden zwischen Morgennebel und Abendnieselregen. Diese nutzte ich dazu mit Clara raus zu fahren.
Ich wollte einmal wieder die freie, weite Sicht von den Höhen aus genießen. Unweit unseres Taldorfes Henglarn spazierten wir deshalb an einem der Waldrander entlang auf dem südlich angrenzenden Hochplateau. In den Feldern am Waldrand grünte Wintergemüse. Leider vergällen hier im Kreis Paderborn inzwischen jedes Jahr mehr Riesenwindräder die freie Sicht zum Horizont. Die Umweltprobleme treiben überall so manche zu Über- (und auch Unter-)treibungen in ihrem Lösungswillen. Wir gingen in den Wald hinein: Hier vergißt man, dass man deswegen plötzlich mitten in einem neuartigen Indusriegebiet wohnt.
Die Bäume hatten alle ihr Laub abgeworfen, aber die Büsche zeigten sich immer noch in herbstlichem Gold. Clara erfreute sich daran im Laub herumzuspringen.
![]() Die Stimmung in den hiesigen Resten der Fichtenwälder erleben wir als sehr anders als in unseren Buchenwäldern: dichter, dunkler, unzugänglicher. Am nächsten Tag nutzen wir die Sonnenstunden um wieder in der Hegge nördlich unseres Heimatdorfes Henglarn weiter die verwilderten Reste des dieses Jahr so glückspilzreichen Fichtenforstes zu erkunden.
Wir gingen am Rand von Lichtungen entlang, denn das auf dem Waldboden sehr dicht bei- und aufeinander liegende Fichten-Bruchholz sah gefährlich spitzkantig und splitterig aus. Den ganz wunderbaren und das Immunsystem stärkende Duft der Fichten atmete ich mit großer Lust tief ein. Das aus Japan stammende und auch bei uns inzwischen ziemlich populär gewordene "Waldbaden" war hier wirklich eine Sinnen- und Seelenfreude.
Clara, Stu und ich haben Glück, hier in Ostwestfalen zu leben: Immer wieder Reste ursprünglicher Natur und zugleich jeden Zivilisations-Komfort.
Dienstag, November 25, 2025
Dolinen am Sandwiesenweg und eine lustige Begegnung im Supermarkt
Zuerst führt der Weg an einer Doline vorbei. Wir hatten sie schon voll Wasser erlebt, aber jetzt war sie ein großes, kreisrundes, laubbedecktes, flaches Loch am Wegrand. Ich hatte das Gefühl, seit unserem letzen Besuch vor vielleicht einem Jahr hatte sich der Durchmesser etwas vergrößert und die Tiefe leicht vermindert. Eine Wirkung des Regenwassers, die es wie einen Trichter abfließen läßt. Der Trichter füllt sich nur von unten bei sehr hohem Wasserstand des Grundwassers.
Gaby und ich spazierten um die Doline herum, aber Clara jagte mit Vergnügen ein paar Mal runter und rauf durch sie hindurch. Am nahen und weiten Dolinenrand wuchsen viele Pilze. Die großen Mönchsköpfe beeindruckten mich besonders. Durch Google erfuhr ich, daß nur Unreife tatsächlich wie kahle Köpfe aussehen ;-)
Als nächstes kamen wir an den "Dreizehn Eichen" vorbei. Sie bilden eine schattengebende Bauminsel in einem sehr weitreichenden Wiesengelände. Diesmal sahen wir keine Rinderherde dort weit verstreut grasen. Gaby meinte; "Erstaunlich, daß noch niemand einen Golfplatz daraus gemacht hat. Sehr gut!"
Wenn man weiter geht kommt man zum "Hungerbrunnen", eine Quickspringe. Die Quelle springt zwischen den Wurzeln eines mächtigen, alten Baumes hervor, aber das nur selten nach sehr viel Regen. Vor Jahren rannte Clara einmal begeistert vom Weg aus runter in den Quellbach rein. (Beitrag 4.Juni 23)
Clara erinnerte sich an ihr Quellbad: sie lief zielsicher runter zum Grund unterhalb der Wurzeln. Sie blieb kurz enttäuscht stehen, aber solch ein Gefühl hält nie lang bei ihr vor. Es gibt für sie immer etwas Anderes zu finden, das ihr Freude macht - auch auf einem Rückweg :-)
![]() Vor Kurzem stand im Supermarkt ein Paar in Motorradanzügen an der Kasse vor mir. Das Rückenteil der Mannes zierte ein Bulldog! Ich fragte ihn, ob ich seinen Rücken fotografieren dürfe. Er fragte staunend zurück "Den Rücken?" "Ja, ich habe eine Bulldogge und finde Ihre Jacke toll." :-) "OK", er stellte seinen Rücken in Pose.Die Jacke seiner Frau zierte kein Bulldog. Ich fragte sie: "Warum haben Sie keinen Bulldog auf der Jacke?" "Das ist eine Vereinssache. Nur Männer dürfen das!" Sie lachte, als sie es sagte: also eher keine Diskriminierung von Frauen, dachte ich.
Zum Schriftzug "Army Vets" fiel mir spontan nur die amerikanische Bezeichnung von Tierärzten "Vets" ein. "Army", was daneben stand, war klar ein Bezug zur Armee. Ich fragte verwundert: "Haben Sie mit Tierärzten der Armee zu tun?" Er sah mich an, als wäre das eine nur absonderlich zu nennende Assoziation zu seiner Jackenaufschrift. Bei dieser Reaktion schaltete ich: "Klar, es meint "Veteranen!". "Bei "Vets" im Kontext mit Bulldogs dachte ich zuerst an Veterinäre", erklärte ich etwas beschämt über meine Begriffsstutzigkeit. Ich zeigte dem Paar im Handy ein Foto von Clara. "Wie süß, so lieb und so schön" freute sich die Frau. Auch er fand Clara toll. Beide erzählten kurz noch liebevoll von ihrem Hund, einer Hütehündin.
Ich lachte anschließend über mich selbst: spontan einen Zusammenhang zwischen Armee, Bulldoggen und Tierärzten zu sehen war einfach komisch.
Schließlich wird heute nicht mehr mit Pferden und Lanzen gekämpft. Und der Bulldog ist schon lange kein Kampfhund mehr :-))
Samstag, November 22, 2025
Goldener Wald, Wellness und Pilze
Die drei kleinen Tannenkümmerlinge, die ich mit Wasserflaschen über das trockene Frühjahr gerettet hatte, zeigten ihre festen grünen Spitzen. Jetzt im Herbst und Winter würden ihre Wurzeln wachsen, damit können sie im nächsten Frühjahr mehr Wasser aus dem Boden ziehen :-)
Clara trottete vor mir her. Abenteuerlust löste dieser Weg bei ihr nicht aus. Aber sie war zufrieden überhaupt draußen in der Natur zu sein :) Am nächsten Tag fuhr ich mit ihr zu den schönen Buchenwäldern am Hang des Sauertals hinter Ebbinghausen. Diesmal hatte ich kleine Lachsleckerli dabei. Mal sehen, wie sie die im dicht liegenden Laub findet ;-)
Clara hatte die Lachsleckerli im Gürtel gerochen. Sie schob mit ihrer Nase das Laub auseinander um mir zu signalisieren, daß ich sie endlich werfen sollte. Zuhause abends im Wohnzimmer verteile ich neuerdings schon mal Wurststückchen unter einem Sessel oder in irgendwelchen Ecken. Sie sucht jetzt jeden Abend den Wohnzimmerboden ab - mit der Wirkung, daß ich ihren Wünschen oft nachgebe und welche verteile. Ein dezenter aber sehr klarer Hinweis, was sie von mir wünscht ;-) Erfülle ich diesen Wunsche nicht, legt sie sich nach einer kurzen Weile zu mir aus Sofa und läßt sich kraulen. Sie sucht nicht weiter auf dem Teppich rum, hat verstanden, daß es nichts gibt.
Ich weiß nach dem Werfen manchmal selbst nicht genau, wo das Leckerli im Laub gelandet ist. Clara schiebt das Laub solange auseinander, bis sie es hat. Ihren Erfolg erkenne ich an ihrem Kauen. Pilze sah ich hier nicht. Der Abhänge rechts wie links waren mir aber auch zu steil, um dort zu suchen. Am späten Nachmittag des nächsten Tages fuhr ich mit Clara wieder zum Heggeweg. Wir entdeckten eine uns neue Waldbucht, die Clara und mir besonders gut gefiel. Die Luft duftete nach Fichtennadeln und Erde. Das Gras unter dem nassen Laub war mit Moos durchsetzt. Clara schnüffelte wie üblich herum, ja und dann warf sie sich auf den feuchten, weichen Boden und machte ihre geliebten Faßrollen! Ich hatte wegen der nassen Laubschicht nicht damit gerechnet. Aber diese Laubschicht schützte ihr Fell vor der nassen Erde darunter.
Ich entdeckte hier an den Waldkanten erstaunlich viele Pilze ganz unterschiedlicher Arten. Pilze haben oft lustige Namen, die ich mir von Google Lens habe sagen lassen. Es steht aber jedesmal "wahrscheinlich" bei der Identifizierung dabei. Hier Beispiel 1 und Beispiel 2 :-). Es wurde langsam kühl. Mit dem Sonnenuntergang fuhren wir zufrieden heim.
Unsere alten Mischwälder sind wunderschön und es ist gesund, ihren Duft einzuatmen.
Mittwoch, November 19, 2025
Rennen, Plantschen und Pfifferlinge im Schwarzen Bruch
Clara und ich nahmen an einem klaren, sonnigen Tag Anfang November Gaby mit dorthin. Für Clara ist das immer ein Highlight, denn Gaby und ich spielen mit mir "Hol mich", das bedeutet sie rennt dann mit Karacho zwischen uns hin und her. Mit mir alleine ist es vergleichsweise langweilig, zumal ich wegen Rückenproblemen Sitzpausen brauche.
Das Schwarze Bruch ist ein Teil des früheren, weiträumigen Hochmoores. Der befestigte Pfad führt entlang eines Moorbaches. Zwischen den alten Bäumen finden sich immer wieder moorige Senken, Rinnsale und Wasserlachen.
Der Pfad führt an einigen riesigen, ausgeschwemmten und hochgekippten Wurzeltellern vorbei. Ihr Wurzelwerk ist beeindruckend. An einer Stelle führt ein nur fußbreiter Steg über den Bach in echte Wildnis hinein. Genau hier hatte ich damals Steinpilze gesehen.
Die Fichten und Tannen an dieser Stelle sind unglaublich hoch gewachsen. Eine Besonderheit fällt auf: der Stamm einer mächtigen Mutterfichte ist gegabelt wie ein Laubbaum! Und ihr Nachwuchs rundherum auch. Und hier wuchsen reichlich zarte braune Lamellenpilze. Gaby pflückte einen. Google Lens klassifizierte ihn als echten Pfifferling!!! Der ist ja noch viel seltener als der Steinpilz! Ein kleiner Bach schlängelte sich Lachen und Inselchen bildend zum Moorbach. Es war abenteuerlich hier durchzu schlagen. Clara untersuchte die Wasserstellen.
Clara lief etwas tiefer ins Bruch hinein - und sprang ins Wasser. Sie rannte und sprang durch den kleinen Bach, die Tropfen flogen herum! Ganz sauber kam sie bei mir wieder an Land. Ich staunte und lachte. Ist schließlich kein Badewetter mehr. Sie rannte über den Waldboden zurück zu ihrer Einstiegsstelle bei Gaby - und wieder rein ins Wasser! Eine neue Runde Wasserrennen! Dreimal wiederholte sie diesen Riesenspaß! Danach rannte sie nicht mehr durch das Wasser zu mir, sondern von Gaby aus daran zurück. ich dachte jetzt hat sie geniug davon. Aber: ich lag völlig falsch! Zu meiner völligen Überraschung sprang sie direkt neben mir mit einem Kopfsprung wieder hinein!!!
Ich glaube sie wollte mir zeigen, wie glücklich sie ist :-) Obwohl der Bach durch Moor floß, war ihr Fell nach ihrer Wasserorgie ganz sauber. Nur abends, als sie Stu ihren Gutenachtkuß gab, meckerte er, daß sie nach Moder riechen würde. Ich wies ihn darauf hin, daß auch sein Whisky aus Moorbächen hergestellt wird. "Ich denke eine Dusche ist überflüssig!"
Wir spaziertem noch etwas weiter. Ich freute mich, dass am Moorteich ein Glückspilz stand. Gaby meinte, solch einen wunderbarer Tag in purer Natur erlebt man nicht oft. Stimmt, auch aus Claras Sicht :-)
Sonntag, November 16, 2025
Auf der Höhe zwischen Helmern und Henglarn
Ein schöner, nicht zu langer Rundweg führt zunächst nah an der steilen Kante zur Schlucht des Baches entlang, der (wenn es mal stark und ausdauernd geregnet hat) in der Menn bei Henglarn mündet.
Das Laub der Bäume und Büsche zeigte Variationen von Gelb, Orange, beige, rot, Braun und immer noch Grün. Der Goldene Oktober ist dieses Jahr ein Goldener November :-)
Je weiter wir kamen, um so schlammiger wurde der Weg. Schwarzwild liebt so etwas. Schließlich war der gesamte Weg eine mehr oder weniger aufgewühlte, matschige Wildschweinspur.
Halbwegs in der Mitte des Rundweges steht eine markante Baumruine. Ich wußte, daß ab dort im Weg oft ganze Wasserlachen stehen. Deshalb beschloß ich, lieber zurück zu gehen, als Clara schmutzig wie eine Sau werden zu lassen :-)
Kurz vor dem Hauptweg, wo unser Auto stand, kam uns ein Paar mit zwei unangeleinten Terrierartigen entgegen. Sie gehorchten null, liefern kläffend auf Clara zu. Sie liebt ja Hunde, aber diese ließ sie links liegen. Sie blieb, den Kopf von ihnen abgewand, einfach nur ruhig stehen. Die Beiden kamen ihr zähnefletschend bis auf zwei Meter nah. Dann stoppten sie, die sich nicht provozieren lassende Clara böse ankläffend. Claras Haltung "Ich hab keinerlei Interesse an euch!" wirkte deeskalierend. Das Herrchen war inzwischen bei seinen Terriern angekommen und leinte sie an. Er meinte: "Die wollen nur spielen". Naja, ein Glück, daß Clara eine kluge Bulldogge ist!
Donnerstag, November 13, 2025
Fliegenpilze, wo alte Fichten stehen
Am Rand eines großen Stapels von Fichtenstämme hatten sich Fliegenpilze durch die Erde geboxt.
Vor Kurzem hatte hier im Wald eine Messe der Forstwirtschaft stattgefunden. Dafür waren Abstellplätze für deren Riesengeräte mit Holzspähnen in den Buchten des Waldes abgedeckt worden. Für Uns war das durchaus komfortabel, um an die tieferen Stellen des ehemaligen Fichtenforstes heran zu kommen. Fliegenpilze brauchen das Wurzelwerk von Fichten oder Birken zum Leben. Er ist ein (Schamanen-)Pilz der borealen Wälder. Ein "Glückspilz" :-)
Die Fliegenpilze hatten allesammt so gut wie keinen Schneckenfraß erdulden müssen. Trotz der Feuchtigkeit des Wetters waren kaum Schnecken unterwegs :-)
Im Nadelwaldstreifen selbst war nichts von Pilzen zu sehen. Clara stakste ziemlich leidenschaftslos über die vielen Bruchäste am Boden. Sie jagte nicht rum, schnüffelte.
Es war schwierig sich mit meinem Höckerchen am Gürtel durch das spitze Gehölz durchzuschlagen. Nach einem kurzen Versuch ließen wir es; wir gingen am Rand der für die Messe geschaffenen Buchten entlang weiter.
In einer dieser Buchten ragte allein und mitten in den Holzspähnen ein prächtiger Fliegenpilz hoch hinaus. Er war ungewöhnich schön: Der Hut - noch ganz intakt und noch voll mit seinen typischen weißen Hautflocken besprenkelt - hatte sich zu einem flachen Kelch geformt. Darin hatten durch Wind und Regen einge fliegende Ahornsamen ein Nest gefunden.
Clara stöberte noch was herum, ich genoß die wunderbare Hebststimmung noch von meinem Höckerchen aus. Wunderschöne Tage, die der November brachte :-)
Montag, November 10, 2025
Fliegenpilze auf der Hegge
Ich war völlig überrascht, gleich beim Aussteigen aus dem Auto einen roten Fleck am Wegrand zu sehen: ein Fliegenpilz!
Dann wurde mir klar: wir waren in einem Buchenforst, aber an den Forsträndern war ein breiter Streifen alter Fichten des früheren Waldes stehen gelassen worden: Fichten- (und Birkenwurzeln) sind die biotopische Heimat des Fliegenpilzes. Also stapfte ich vorsichtig über das am Boden liegende Gehölz in den Wald hinein und hielt Ausschau nach roten Flecken auf dem Waldboden.
Ja, und dann sah ich einen einsamen Gesellen im Laub leuchten! Ich wollte gerne ein Foto mit Clara von ihm machen und lockte sie zu ihm hin. Man sieht den Erfolg auf den Fotos ;-)
Ich freute mich! Wir gingen weiter den Rand des Waldes im Auge behaltend. Ja, wir hatten noch mehr Glück: in einer Waldnische entdeckte ich einen wunderschönen noch jugendlichen Glückspilz :-)
Am nächsten Tag fuhr ich mit Clara wieder zu dieser Waldstelle. Es hatte über Nacht geregnet, also Pilzwachstumswetter :-) Mal sehen, wie sich diese winzige Glücks-Kolonie weiter entwickelt, dachte ich.
Es waren weitere kleine Fliegenpilze aus der Erde geschossen :-). Der Regen hatte an den Halberwachsenen die Weißen Flocken weiter abgewaschen und die Erwachsenen hatten ihren Hut zum Kelch hochgewölbt und ein wenig Wasser darin gesammelt. Nebenbei - ich hatte auch noch Augen für andere Pilze ;-). Ein strahlender Anis-Champignon sprang mir auch ins Auge. Ich mußte am nächsten Tag wieder zu diesem Waldstück fahren. Ich wollte sehen sehen, wie sich diese Gesellen Tag für Tag verändern.
Clara nahm es hin. Sie trödelte schnuppernd herum, ohne zum Weitergehen zu drängeln. Solch eine liebe Bulldogge :-)))
Freitag, November 7, 2025
Einmal wieder im wilden Bündeltalwald und "Hunde schlafen biologisch sinnvoll im Bett"
Damit Clara ihren Rennspaß haben würde, verließen wir den Weg und stapften wild (Clara) beziehungsweise vorsichtig (ich) bis an die Kanten des Steilhangs zum Bachbett, das mindestens drei Meter tiefer lag. Ich machte eine Pause auf meinem Höckerchen während Clara den Steilhang in Gedanken abschätzte und sich entschied entschied oben zu bleiben. Es gab dort genug für sie zu erkunden :-)
Weiter bachabwärts wurde die vom Wasser geschaffene Schlucht breiter und die Kanten weniger steil. Die unterschiedlich starken Hochwasser hatten sogar Uferterrassen gebildet. Das gefiel Clara besonders :-)
Die Steine des Bachgrundes lagen alle noch frei; der Laubfall stellte sich in diesem Jahr deutlich später ein als in den Vorjahren.
Clara liebte diesen Hang, sie lief ihn rein aus Spaß ein paarmal rauf und runter. Und das machte mir Spaß :-) ![]() Hunde schlafen „biologisch sinnvoll" im Bett Ich weiß, daß viele Bulldogs bei ihren Menschen auf dem Bett schlafen. Sie sind eben Familie. Viele Hundehalter lehnen das aber ab, meinem Gefühl nach die meisten. Ich war freudig überrascht dieser Tage den Artikel unten von einem Hundeprofi im Internet zu finden: Hundeprofi Martin Rütter begründet, warum Vierbeiner im Bett schlafen dürfen. Seine Ansicht könnte viele überraschen und gängige Vorbehalte auflösen. Quelle
Im Podcast „Mit den Waffeln einer Frau“ sprach Martin Rütter mit Moderatorin Barbara Schöneberger über das Thema. Schöneberger gab zu, dass sie gerne mit ihrem kleinen Hund im Bett kuschelt. Martin Rütter beruhigt sie: „Eines der meistverbreiteten Missverständnisse ist: Der Hund gehört nicht ins Bett. Aber es gibt überhaupt keinen Grund dafür.“ Er erklärt, dass es sogar „biologisch sinnvoll“ sei, den Hund im Bett schlafen zu lassen. „Wenn wir vom durchschnittlich getakteten Hund ausgehen, gibt es eigentlich nichts Natürlicheres, als nah an ihm zu übernachten. Das ist ja biologisch erstmal sinnvoll“, führte er aus. Hunde sind schließlich „soziale Rudeltiere“ und bevorzugen es, in der Nähe ihrer Menschen zu sein. Natürlich gibt es Ausnahmen, denn manche Hunde suchen mehr Nähe, während andere Distanz bevorzugen – „genau wie bei unterschiedlichen Menschen“.
Dienstag, November 4, 2025
Goldenes Laub und eine Kuh auf Abwegen
Wir kamen an friedlich grasenden Rinderherden vorbei und parkten dann bei einer Jagdkanzel, wo der Weg sich langsam der Altenau nähert. Nach einer Weile hörten wir die Altenau leise plätschern, ein heiter stimmendes Geräusch.
Nach einiger Zeit entdeckten wir zwischen all dem Gras- und Brennesselgestrüpp einen Wildwechsel zum Bach selbst. Clara lief nach einem kurz fragenden Blick auf mich vor. Gaby und ich stapften ihr vorsichtig nach. Das Wasser war ganz klar, einige Laubblätter schwammen wie Schiffchen darauf an uns vorbei.
Mein Rücken hatte genug und wir gingen mit Pausen das Sonnenwetter genießend zurück. Nach einer Weile sahen wir weit vor uns eine Kuh mitten auf dem Weg. Sie fraß gemächlich genießend etwas auf dem Weg, es mußten den Bäumen nach Kastanien sein. Ihre Herdengenossen beobachteten sie, zwischendurch sich mit einfachem Gras begnügend, von jenseits des Zauns. Irgendwie mußten wir die Kuh vom Weg bringen, um mit dem Auto an ihr vorbei zu kommen. Wir lachten und überlegten, sie mit Streicheln und sanftem Druck an den Weiderand zu schieben. Clara wurde dafür zunächst ins Auto gesetzt.
Gaby ging vor und ich folgte im Schritttempo mit dem Auto. Die Kuh blieb leider links auf der Waldhangseite, rechts die Weide mit ihren Herdenfreunden interessierte sie null. Da sie keine Ziege war, würde sie auf den Hang kaum ausweichen können. Dumme Sache. Ich sorgte mich langsam, daß sie weiter vor uns her bis zur Landstraße trotten würde, das wollte ich in keinem Fall, sie hätte dort angefahren werden können. Naja, wir hatten ja alle Zeit. Clara beobachtete das Ganze aufmerksam stillstehend von der Hinterbank aus. Gaby stieg ins Auto ein - Gutes Zureden hatte die Kuh nicht zur Einsicht gebracht. Aber sie trottete weiterhin, sich Futterpausen gönnend, vor uns her.
Ich fuhr nun langsam an die heran. Sie blieb nach einer Weile mit den Hinterbeinen so wie gewünscht am Wegrand stehen, mit den Vorderbeinen aber noch nicht. Ich hatte das Seitenfenster auf und klopfte sie freundlich auf die Schulter. Das half: sie ging einen Schritt mehr beiseite. Prima! Ich streichelte ihr den Hals und sie ließ uns vorbei :-)) Und Clara legte sich entspannt auf der Rückbank nieder! ![]() Am nächsten Tag erschien die Sonne gegen Mittag. Clara ins Auto gepackt, und auf in den Goldenen Wald. Ich entschied mich für den Weg bei der Wüstung Blankenrode.
Dieser Weg ist so schmal und von Ästen überhangen, daß er streckenweise wie ein Tunnel wirkt. Ich freute mich, wie die Sonne das Blätterdach über uns in grün und bronze leuchten ließ. Eine von Schwarzwild aufgerissene Erdspur zog sich neben dem Pfad entlang. Ich wunderte mich, daß uns bei dieser hohen Anzahl von Wildschweinen in unserer Gegend weder Eins allein, geschweige denn eine ganze Rotte über den Weg gelaufen war. Glück gehabt, denn die sind nicht ohne! Nach einer Weile begann es zu nieseln, Wolken zogen heran, und wir zogen ab nach Hause.
Samstag, November 1, 2025
Kurze Wege, ein Wildschweinschädel und Fliegenpilze
Der unter Naturschutz stehende Teil des Nordhangs reicht bis Ebbinghausen. Der verwilderte Pilgerweg führt dort entlang. Wir fuhren bis hin, aber von seiner süßen Brombeerpracht und dem blühenden Klee (Beitrag 16.8.25) war nichts übrig geblieben: nun dominierten dunkle Ranken - gelegentlich mit blutroten Hagebutten durchsetzt - vor düsterem Himmel. Auch faszinierend, aber nicht herzerwärmend.
An einem dieser trüben Tage mußte ich nach Lichtenau einkaufen fahren. Was soll´s, dachte ich, ich nehme Clara mit. Mit Glück erwischen wir eine Regenpause, wenn wir an dem so schönen Mischwald hinter Ebbinghausen vorbei kommen.
Endlich kam an einem dieser Tage Mitte Oktober nachmittags die Sonne heraus. Da es reichlich geregnet hatte hoffte ich, daß an den Eselsbettweiden hinter Lichtenau Fliegenpilze die weichen Erde durchbrochen hatten. Letztes Jahr waren an dem diese Weiden begrenzenden Birkenrain hunderte Fliegenpilze gewachsen!
Hinter dem Gatter zu den leeren Weiden stand hochgewachsen ein stolzer Fliegenpilz. Ich war begeistert und hielt an, um ihn zu fotografieren. Im Farn am Rand des Sträßchens entdeckte ich dann noch einige versteckte mehr. Ich liebe diese Genossen, sie verkörpern für mich die magische Welt der Kindheit. An der Weggabelung parkte ich bei der Sitzbank unter einer riesigen Buche und Eiche. Und dann sah ich es: ein Wildschweinschädel war über dieser Bank an der Buche angebracht worden! Mir fielen dazu gleich die Totempfähle der Nordwestlichen Indianer ein.
Zwei Wanderer kamen vorbei und bewunderten dieses Totem ebenso wie ich. Die Hauer im Kiefer waren, wie wir feststellten, eindeutig einem Wildschwein zuzuordnen. Für einen Eber waren sie zu klein. Wildschweine sind unsere letzten wehrhaften Wildtiere, sieht man von den wenigen wieder zugewanderten Wölfen ab.
Irgendwie paßte der Schädel zu dieser Ecke von verwildertem Wald mit seinen Baumgiganten und den Fliegenpilzen. Clara wollte endlich spazieren gehen. Sie hatte Recht! Ich packte mein Höckerchen und wir gingen los :-)
Dienstag, Oktober 28, 2025
Rumrennen im stillen Wiesental und die Freuden der Apfelzeit :-)
Gaby lief durch die Mitte des Tals und ich über den Seitenpfad jenseits des Bachbetts. Clara hatte so Gelegenheit sich im Hin-und-Her zwischen uns auszutoben. Sie genoß das :-)
Eine oder mehrere Wildschweinrotten hatten mit ihren Rüsseln eine große Wiesenfläche Boden aufgewühlt. Ich sah keine Jagdkanzel in der Nähe, also eine ziemlich sichere Futterstelle für sie.
Die Sonne schien ins Tal, unterbrochen von über den Himmel ziehenden dicken, dunklen Wolkenbänken. Das Tal zeigte sich dadurch oft längs geteilt in Licht- und Schattenseite.
Auf Höhe der Bauminsel im Tal hörte der Pfad auf: er war ab dort von Wald zugewuchert. Der Weg gegenüber auf halber Höhe der anderen Uferwand war unerreichbar: viel zu steil! Also gingen wir - manchmal über die Wiese und manchmal den - Talpfad zurück. Zuhause wollte Clara gut gelaunt gleich in den Garten. APFELZEIT! Das viele Rennen hatte sie wohl hungrig gemacht ;-)
Sie holt sich zur Zeit oft einen abgefallenen - aber nie einen verfaulten - Apfel ins Haus und verspeist ihn genüßlch auf dem Sofa :-)
Samstag, Oktober 25, 2025
Wieder im schönen Lichtenauer Sauertal
Gaby wünschte sich wieder auf dem Alten Postweg das schöne, stille Sauertal als Ziel. Wir spazierten hinter der ersten trockenen Furt entlang des trockenen Bachbetts. Es war überwuchert von Weiden, die manchmal sogar mitten aus dem Stamm einer gefallenen, eine Brücke bildenden Altweide wuchen. Faszinierend!
Am Ende des Weges überragte eine mächtige Weide Die Sitzbank und den Bach. Sie wuchs aus dem tief gelegenen Bachbett heraus.
Einer kreidenden Raubvögel hatte hier einen anderen Vogel gerissen. Clara schnupperte daran, aber Federn ohne jeden Fetzen Fleisch sind auch als Spielzeug nichts wert, entschied sie.
Gaby spazierte über die Weide weiter bis zum Wäldchen. Clara war zunächst unentschlossen, ob sie ihr nachlaufen sollte. Ich rief das Kommando aus dem Man-Trailing-Kurs: "Such!". Seit mein Rücken so schmerzhaft geworden ist, hatten wir deswegen nicht mehr daran teilgenommen. Clara hatte dies Trailing geliebt. Nun hat sie einen Ersatz dafür :-)
Wir wiederholten das Man Trailing noch ein paarmal. Clara war begeistert und schließlich glücklich ausgepowert :-) Auf der Rückfahrt des Weges entlang des Bachbettes kamen wir an einem ungewöhnlich großen Schaf vorbei, das von der letzten Regenschauer noch ziemlich naß war. Sein langhaariges Fell ringelte sich lustig - wie eine nassgewordene Dauerwelle!
Es kam neugierig und alleine auf uns zu. Google-lens informierte: "Alpines Steinschaf, eine alte und vom Aussterben bedrohte Schafrasse". Also eine Rasse, die sich noch gegen Wölfe verteidigen könnte. Clara signalisierte Respekt :-)
![]()
Archivierung: Die Bulldog-Blog-Beiträge bleiben circa 4 Wochen auf DIESER Seite. Danach kommen die wichtigen, informativen, besonders lustigen und die Gastblogger-Beiträge ins jeweils entsprechende Archiv. Die Links zu den Archiven sind oben rechts in der grauen Referenzspalte.
Montag, Oktober 1, 2018
Redaktionelles: Dieser Blog
Nachdem auch Kosmo gestorben ist, überlegte ich zunächst den Blog zu schließen, aber er ist mir selbst und vielen Anderen doch solch eine Freude, dass ich ihn etwas reduziert weiter führen werde. Er ist nun neben Frieda und Kosmo auch unserer neuen Hündin Clara "Elisa Clara vom Urstromtal" gewidmet :-) Und - GastbloggerInnen sind nach wie vor herzlich willkommen.
Montag, Mai 11, 2015
Zehn Jahre Bulldog-Blog - und: Die wichtigsten Schritte für das Überleben des Englischen Bulldogs sind getan.
Im Blog wurde auch immer wieder über das Elend informiert, welches dem Englischen Bulldog Zucht, Mode und Geldgier antaten und auch noch antun. Die Aufklärung über rasseschädigende, den Genpool ausdünnende Züchtungs-Methoden tut Not, einmal im Sinne der gezüchteten Hunde selbst, aber auch für ihre Käufer ist sie wichtig. Züchter setzten oft wirtschaftliche Zucht-Prioritäten, deshalb ist der "Druck des Marktes" entscheidend. Und Aufklärung über die sadistische Quälerei, die Massenzüchter ihren "Zuchthunden" antun, ist noch wichtiger. Nicht gerade wenige Menschen entscheiden über den Preis und ahnen nicht, was hinter "Billigwelpen" für ein grausames, verzweifeltes Elend steht.
Insbesondere danke ich Isabelle Borgert für ihre spannenden, so informativen wie humorvollen Beiträge. Sie ist unsere aktivste Gastbloggerin: seit September 2007, also schon 7 1/2 Jahre lang, können wir regelmäßig circa zwei Beiträge pro Monat von ihr genießen :-) Danken möchte ich auch allen Leserinnen und Lesern, die mit oft einzigartigen Fotos, Witzen oder auch Links diesen Blog wesentlich bereichern. Danke auch an meinen lieben Stu, der mir immer technisch zur Seite steht, und ohne den dieser Blog gar nicht erst begonnen worden wäre.
![]()
Die wichtigsten Schritte für das Überleben des Englischen Bulldogs sind inzwischen getan:
Auf diesem Hintergrund nehme ich dies 10-jährige Blog-Jubiläum zum Anlass, ihn in Zukunft nur noch in reduzierter Form weiterzuführen, es wird mittelfristig auf vielleicht 2 Beiträge pro Woche hinauslaufen. Das Meiste über den Bulldog aktuell und über seine Vergangenheit ist gesagt - und in den Blog-Archiven zu finden :-) ![]()
|
Blog-interne Suchmaschine
HIER![]()
English Bulldog
Impressum ![]() Tel.: 05292 1291
Cornelia´s Tierbuch:
Seit Mai 2005 haben die Bulldogs hier ihr eigenes deutsches Weblog bekommen. Jeder Leser kann Blog-Beiträge an
Cornelia schicken, Eure Bulldog-Anekdoten, -Fotos und -Tipps für's Blog sind willkommen.
Der jeweilige Autor behält sein Copyright an Bildern und Text, gibt aber Cornelia ein unwiderrufbares Nutzungsrecht für
Veröffentlichungen in diesem Blog.
BLOG GESAMT-
Neue Beiträge bleiben circa 4 Wochen auf DIESER Seite.
Wir und unser Engl. Bulldog: INHALTSVERZEICHNIS --> HIER !
Pflege und Nahrung:
Verschiedenes rund um den Engl. Bulldog: INHALTSVERZEICHNIS --> HIER !
Ina und Anke Teloudis Rafaela Schuda Isabelle Borgert Doris Ehrenstein Sabrina Schmidt Alexandra Bombek Zsuzsa Feldenkirchen Martina Stolp Xenja Buner Conny Ebert Evelyn Riesen Silvia Haupt Susanne Nas Silvia Wolf Johannes Stahl Anton Bellwald Alexander Esch Sascha Martin Sam Rymer Chrissi Probst Ilona Tetzlaff Eva Schuchardt Katharina Kaiser Constanze Güttler Elke Bederke Edgar v. Ganzki Christian Schmadtke Esmeralda Gotzes Murat Karakaja Weitere Gastblogger
Mit Skizze: HIER
"Clara Lee Savory"
Eine Auswahl aus unserer Bibliothek
Buchtipps Haltung, Zucht und Gesundheit Eine Auswahl aus unserer Bibliothek
![]()
Für alle Seiten, die auf dieser Website verlinkt sind, möchte ich betonen, daß ich keinerlei Einfluß auf deren Gestaltung und Inhalte habe. Deshalb distanziere ich mich ausdrücklich von allen Inhalten aller gelinkten Seiten und mache mir ihre Inhalte nicht zu eigen! Die Beiträge der Gastblogger müssen nicht immer meiner eigenen Meinung entsprechen; deshalb schreibt jeder Gastblogger unter seinem eigenen Copyright. Cornelia Savory-Deermann
|