Cornelias 'Bulldog Blog' ...
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English Bulldog Netzwerk für Kenner und Freunde
Mai 2005 bis Mai 2015 jeden 2. Tag ein Beitrag
Ab Mai 2015 Beiträge in unregelmäßigen Abständen

Die Links zu den thematisch sortierten Archiven sind in der Referenzspalte:
Sie finden dort (fast) alles, was Sie über den English Bulldog wissen wollen.


Sonntag, Mai 17, 2015

Wieder Mails von und an Evelyn Riesen

Austausch, Glück und Wehmut


Lichtenau, 22.3.15: Liebe Evelyn, ich muß Dir Stu´s "Satz des Tages" mailen:

Frieda schläft oberhalb meines Kopfes und Kosmo am Fußende. Frieda möchte manchmal auch am Fußende mitschlafen, aber dann haben wir keinen Platz mehr für die eigenen Beine ;-) Also, ich war schon im Bett, beide lagen unten am Fußende ausgestreckt. Stu kam und sagte mit THE VOICE (Terry Pratchett) und in Richtung Kopfende getrecktem Finger: "Frieda, hoch!" Sie tat es gleich, aber mit hängendem Kopf. Stu wollte sie streicheln, weil sie so brav war - da knurrte sie ihn nur unwillig an.

Stu: "Die ist sauer auf sich selbst, weil sie gehorcht hat."...

Mainz, 23.3.15: Liebe Cornelia, ... Friedas Gesichtsausdruck, als sie sich über sich selbst "ärgerte" kann ich mir lebhaft vorstellen (lach!).

Lady schläft nicht bei mir im Bett, aber aus verschiedenen Gründen: zum Einen geht sie eher zögerlich ins Obergeschoss... da ist ja auch die "böse Badewanne", in der es das gruselige Wasser gibt. Wobei Lady beim letzten Waschen schon merklich entspannter war. Ich füttere ihr dabei ohnehin immer Obst, um sie bei Laune zu halten, und der Apfel beim letzten Mal war wohl besonders gut!

So etwa vier Mal pro Jahr muss ich sie schon baden, weil sie (eben durch die Nieren) dann schon einen etwas "strengen" Fellgeruch entwickelt. Danach strahlt ihr weißes Fell wieder ganz hell (bis auf die verfärbten Stellen am Auge und den Vorderpfoten, die sie nach jeder Mahlzeit ausgiebig beleckt, als habe sie mir den Pfoten gegessen und müsse alles sauber machen ;-)

Und in mein Bett käme sie allein (wegen der Arthrose) gar nicht mehr hinein. Was ich aber auf jeden Fall machen werde (wie auch bei Kama damals), immer bei ihr im Erdgeschoss auf einer Matratze neben ihr schlafen, wenn sie mich braucht, es nötig ist...

So, jetzt bekommt Lady ihre Mittagsmahlzeit (wegen der Niere bekommt sie drei Mahlzeiten pro Tag), und dann machen wir Beide ein kleines Mittagsschläfchen im Wohnzimmer... ich ein kleines, Lady ein etwas größeres ... Liebe Grüße Evelyn

Lichtenau, 26.3.15: ... Ja liebe Evelyn, unsere Kurznasen haben mehr menschliche Kommunikationsformen angenommen als die anderen Rassen, jedenfalls ist das meine Beobachtung. Durch Mimik (bei so vielen Falten sehr differenziert möglich) und so völlig unterschiedliche Töne, die sie bei Bedarf von sich geben können. In einem Leserbrief beschrieb ich einmal, wie Wilma - auf meinem Bauch liegend - mir meine Mundbewegungen beim Sprechen genau nachmachte - sie versuchte mit mir zu reden!!

Natürlich kommunizieren sie auch gut mit anderen Hunden - sie sind einfach so klug. In der Verhaltensforschung (habe ich neulich gelesen) spricht man heutzutage über "Instinkt-Intelligenz" (Jagdhunde usw.) "Gehorsamsintelligenz" (Schutzhunde usw.) und über "Adaptive Intelligenz". Hier schneiden unsere Bulldogs SEHR hoch ab. Sie wollen oft (besser als manche Menschen ;-) Lösungen selbst kreieren. Damit hängt auch ihre "Sturheit" zusammen: Sie sind Selbstentscheider - in ihrer Vergangenheit als Kampfhunde konnten sie schließlich nicht auf Kommandos warten, dann hätten sie nicht überlebt. Sie mußten jede Kampfsituation selbst in Bruchteilen von Sekunden erfassen und entscheiden. Diese Klugheit und Selbstbewußheit - bei bedingungsloser Loyalität - macht sie für mich ganz und gar unwiderstehlich. Sieh Dir Deine Lady an: sie überlebte im Kern unbeschadet ihre schlimmen Jahre. Anpassen, aber nie aufgeben, so kam sie durch!

Mainz, 27.3.15: Liebe Cornelia, ich stimme Dir vorbehaltlos zu. Die "andere" Kommunikation erfuhr ich ja schon als Kind, wo wir ein Boxermädchen hatten.

Ich selbst hatte ja viel später eine Flat-Coated-Retriever-Hündin (die ausgesprochen leichtführig und sehr lieb war, aber es "fehlte irgendwas") und eine Labradorhündin (die zu mir und ich zu ihr nicht wirklich kompatibel war, sie ist ja jetzt bei Freunden von mir bestens untergebracht), bevor ich wieder zu einer Kurznase kam ... und nur im Bauch war mir von der ersten Sekunde klar: hier ist MEIN Hund, die Sorte Hund, mit der ich wirklich kommuniziere, wo ein bedingungsloses Nehmen und Geben einfach so da ist, die Bindung so viel tiefer ist als mit den Langnasen. Nichts gegen Langnasen, aber der Charme und das Charisma unserer Bulldoggen u.ä. wird meiner Meinung nach von keiner anderen Hunderasse erreicht. Und sie besitzen eine überdurchschnittliche emotionale Intelligenz.

Bei keiner anderen Hundeart habe ich so viel Empathie erlebt wie mit Bulldoggen, Boxern etc. Es mag selektive Wahrnehmung sein, aber es ist meine Überzeugung, die ich nie wieder austesten oder anzweifeln werde, weil es sich auch ganz genau so anfühlt, dass da ein "Mehr" ist. ... Und der Gedanke an die eigene(n) Bulldogge(n)... die, wenn die Welt um einen herum auseinander bricht wie ein stoischer Fels in der Brandung sind ... und der Hoffnung und dem Mut wieder ganz viel Gewicht verleihen. Liebe Grüße, Evelyn

Lichtenau, 6.4.15: Liebe Evelyn,... Die Arbeit am Blogarchiv macht mich wehmütig-glücklich, weil ich all meinen alten Bulldogs dort begegne. Und der so süßen Welpenzeit. Es ist ein wenig wie ein Tagebuch, das ich rückwärts blättere… Es soll heute noch sonnig werden… dann warten wir mal ab. Liebe Grüße Cornelia

Mainz, 6.4.15: ... Ja, die Wehmut kann ich gut verstehen. So geht es mir immer wieder, wenn ich Fotos von Kama betrachte oder in einer Liste lese, der ich die Überschrift "Weißt Du noch, als Kama ..." gab und alles aufschrieb, was an ihr so besonders war.

Für Lady werde ich eines Tages auch solch eine Liste machen, aber erst, wenn sie über die Regenbogenbrücke gegangen ist. Geht es Dir da auch so, wenn Du an die "Gegangenen" denkst, dass Du bezüglich Deiner Beiden noch Lebenden manchmal Angst bekommst? Mir geht es so und dann sage ich immer "ganz streng" mit einem Augenzwinkern: "Also Lady, Du bleibst bitte noch ganz lange hier!"

Ich musste vorhin mal wieder grinsen und an Deine "Po-Reigungs-Aktionen" bei Kosmo denken. Lady hat eigentlich auch immer einen sauberen Po, es sei denn, sie hat mal wieder am Vortag gegrast wie eine Kuh!

Dann muss ich eben "Seilziehen", und das mag sie so gar nicht, fast so, als wäre es ihr peinlich! Sie schaut dann immer so bedröppelt aus der Wäsche ... na und vorhin war eben mal wieder "Seilziehen" angesagt. Das Frühlingsgras ist ja wohl besonders schmackhaft... So, dann Euch einen hoffentlich bald sonnigen Ostermontag und liebe Grüße Evelyn

Mainz, 13.4.15: Liebe Cornelia, so. jetzt bin ich mit "Wanja und den wilden Hunden" fertig. Das ist für mich auch ein sehr schönes, ergreifendes und ausgesprochen authentisch wirkendes Buch.

Frau Nowak beschreibt ja auch ihre Verzweiflung über die vorhersehbaren "Abschiede" und stellt es so dar, wie ich es auch empfinde. Zum Glück bleiben einem ja so viele schöne Erinnerungen und manchmal glaubt man, dass der "neue" Hund eine Bewegung, ein Geräusch, ein was auch immer gemacht hat, genau so, wie es einer der Vorgänger gemacht hat ... selektive Wahrnehmung, ja klar, aber etwas Bleibendes ist trotzdem immer da, meine ich.

Ihre Erziehungstipps finde ich sehr einleuchtend (nur die Sache mit dem Futter im Garten verteilen ist etwas, womit ich mich nicht anfreunden könnte (zumindest bei Lady nicht) - bei Lady brauche ich sie zwar nicht, aber eines Tages, wenn eine neue Bulldogge meinen Weg kreuzt und dann begleitet, vielleicht doch und sei es nur zur klärenden Kommunikation. Wobei ich meine, Bulldoggen (und die meisten Kurznasen im Allgemeinen) brauchen keine "Erziehung" ... bzw. eine "etwas andere" als "andere Hunde".

Durch dieses Buch und das von Shaun Ellis habe ich meinen Fokus mal auf "Rudelverhalten" bzw. Vertrauen in das Alpha-Tier gelegt. Wobei ich mich selbst gar nicht als Alpha-Tier empfinde. Und da fiel mir bei einem Spaziergang vor Kurzem etwas ganz Interessantes auf:

Ein Stück von etwa 25-30m dieses speziellen Spazierweges, von dem ich jetzt berichte, ist - aus welchen Gründen auch immer - mit richtig großen Natursteinen höchst unregelmäßig gepflastert. Er lässt sich auch nur schlecht gehen, man muss auf jeden Schritt achten. Und ich mal wieder (schmunzel) - ach wie deutsch - laufe diese "Wackermänner" entlang. Lady hatte aber direkt einen schmalen, betonierten Seitenstreifen entdeckt und sich auf ihn begeben. Als sie aber sah, das ich die "Holperstrecke" ging, kam sie auch direkt da hin und quälte sich (ob ihres eingeschränkten Sehvermögens wie auch ihrer Arthrose) ein, zwei Meter.

Ich schaltete zum Glück sofort ... nahm auch dann erst richtig den ebenen Betonstreifen wahr und ging sofort da hin. Und Lady - sichtlich erleichtert - folgte mir.

Aber wie auffällig: nur weil ich etwas vor mache, macht sie es nach, obwohl es zu ihrem Nachteil ist ... auch, ich war ja ganz gerührt. Jetzt passe ich von vornherein besser auf, wo ich gehe. Gerade heute in einem kleinen Wäldchen war der Weg auf einer Seite sehr steil geneigt und ich ging kurz dahin: Lady folgte mir. Kaum, dass ich auf den ebenen Streifen wechselte, folgte sie mir da hin ....

Lichtenau, 13.4.15: ...Liebe Evelyn, mich hat beim Buch "Wanja und die wilden Hunde" so riesenstark beeindruckt, wie Frau Nowak ihre einzelnen und so ganz unterschiedlichen Hunde im praktischen Alltag so ganz nach ihren Talenten und Schwächen einsetzt bzgw. schont. Richtige Teamarbeit, wunderbare Kooperation zum Vorteil aller - aus Respekt und Klugheit geboren. ...

Ja, Lady flogt Dir, da Du ihr ja auch in jeder Hinsicht zeigst, wie schön und sicher das Leben sein kann.

Als Frieda klein war, lief sie hinter uns her. Heute laufen wir in Wiesen oder im Wald hinter ihr her - sie findet immer die trockensten Wegstrecken - und Kosmo die nässesten ;-) "Alpha-Sein" ist oft situativ - aber dazu gibt es auch ein gutes Buch, muß es mal raussuchen.

Da ich rückenoperiert bin, umgehe ich Schranken (an Forstwegen) immer, bücke mich nicht zum Drunterhergehen. Neulich war lustig: die Schranke war auf, also ging ich nicht um die Halterung außen herum, Kosmo und Frieda aus Gewohnheit aber ja. Nun, Kosmo war ziemlich erstaunt über meinen Bruch der "Konvention" - und beim nächsten Mal - die Schranke war zu - ging ER gerade aus und war bass erstaunt, dass ich jetzt wieder drum herum ging ;-) Unsere Lieben lassen uns doch immer wieder schmunzeln, ist das nicht herrlich? Liebe Grüße Cornelia


Freitag, Mai 15, 2015

Frieda, Waltraud und Wortspiele ;-)


Frieda in jugendlichem Übermut :-)

Dieses lustige Foto machte Elke Ehrler von ihrer Waltraud.


Mittwoch, Mai 13, 2015

Muttertagsherzen


Lichtenau, 9. Mai: Liebe Evelyn, ... Stu war gerade einkaufen und hat Rinderhack mitgebracht, ich werde für Frieda ein Muttertagsherz daraus backen. Wir überlegen - immer noch ergebnislos, und das wird so bleiben - wie wir es bewerkstelligen könnten, dass Kosmo, als ihr Sohn, es ihr dann gibt…... LG, Cornelia

Kosmo verließ die Küche nicht, solange der Herzbraten im Backofen steckte. Er behielt ihn voller Konzentration - als den Seinen - aufmerksam im Blick - denn er hatte mich sehr wohl verstanden, als ich ihm sagte, dieser Braten sei exklusiv für FRIEDA und IHN. Kurz vor Ende der Backzeit kam Stu von einer kleinen Motorradtour zurück; er wurde nicht am Gartentörchen wie sonst empfangen, sondern die Beiden schauten nur kurz zur Haustür raus, und als er da ankam drängten sie ihn aufgeregt in die Küche vor den Herd um ihm zu zeigen, was für ein herrlich duftendes Futter dort vorbereitet wurde :-)

Dann brachten wir den Herzbraten in den Garten. Sie fraßen friedlich und gemeinsam - solange noch viel auf dem Teller war. Futterneid setzte erst um das letzte Stück ein. In dem Gerangel sahen Stu und ich nicht, wer es nun am Ende ergattert hatte; vermutlich er!

Evelyn Riesen hatte auf die obige Mail geantwortet: Mainz, 10. Mai: Liebe Cornelia, ... Ein Muttertagsherz für Frieda! Was für eine schöne Idee!

Muttertag an sich praktizieren wir nicht - weder meine Kinder mit mir, noch ich mit Lady ... wobei es, jetzt, wo Du es zum Thema gemacht hast, in mir den Wunsch auslöst, ihr auch solch eine Form der Ehre oder schon fast "Entschädigung" für all das Leid (man hat ihr ihre Babys ja sicher viel zu früh weg genommen, es war sicher nie der Zeitpunkt, dass sie sich von sich aus von ihnen gelöst hätte) zukommen zu lassen.

Entsprechend Deinem heutigen Beitrag im Blog ... ach, da habe ich gar kein "dickes Fell", noch nicht mal eine "dünne Haut", es ist mir so unbegreiflich, dass Profitgier Emotionen so komplett ausschalten kann ...

Bin aber noch am Rätseln, denn ein Hack-Herz geht nicht wegen des Eiweiß´, ein Küchlein nicht wegen ihrer Getreideunverträglichkeit, also irgendetwas aus Obst und Gemüse ... (Mehr zu Lady: HIER)

Mainz, 10. Mai, abends: Liebe Cornelia, ach, wie schön die "Muttertagsherzen"!

Wir sind gerade vom Grillen zurück, es war so ein schönes Beisammensein und Lady war hin und weg von einem einjährigen Springerspaniel (erst Amira, jetzt er hier ... ob sie sich etwa für einen Jagdhund hält? ... ;-), hat sich so verausgabt und schläft jetzt neben mir im Arbeitszimmer. Sie hatte so viel Spaß und war so voller Lebensfreude und - energie ... ! Ihre Hirse- und Kartoffelflocken für die (verspätete) Abendmahlzeit quellen gerade noch und ich rechne damit, dass Lady gleich am Napf einschläft ... ;-) Also ein rundum schöner Sonntag! Herzlichst Evelyn


Montag, Mai 11, 2015

Zehn Jahre Bulldog-Blog


Liebe Leserinnen und Leser, heute feiern wir ein Jubiläum: das zehnjährige Bestehen dieses Bulldog-Blogs. Der 1. Beitrag erschien am 11. Mai 2005.

Es wurde über diese 10 Jahre jeden zweiten Tag ein Beitrag veröffentlicht, das heißt 1815 Beiträge insgesamt - lustige, besinnliche, spannende, warnende, informative und, mir die wichtigsten, aufklärende Beiträge. Aufklärung über den besonderen Zauber des Bulldogwesens, Aufräumen mit Vorurteilen über ihn, das war und ist mir wichtig :-).

Im Blog wurde auch immer wieder über das Elend informiert, welches dem Englischen Bulldog Zucht, Mode und Geldgier antaten und auch noch antun. Die Aufklärung über rasseschädigende, den Genpool ausdünnende Züchtungs-Methoden tut Not, einmal im Sinne der gezüchteten Hunde selbst, aber auch für ihre Käufer ist sie wichtig. Züchter setzten oft wirtschaftliche Zucht-Prioritäten, deshalb ist der "Druck des Marktes" entscheidend.

Und Aufklärung über die sadistische Quälerei, die Massenzüchter ihren "Zuchthunden" antun, ist noch wichtiger. Nicht gerade wenige Menschen entscheiden über den Preis und ahnen nicht, was hinter "Billigwelpen" für ein grausames, verzweifeltes Elend steht.

Zu diesem Jahrestag möchte ich mich bei allen Gastbloggern von Herzen bedanken, denn sie trugen wesentlich dazu bei, dieses Bulldog-online-Magazin, das es der Sache nach ist, abwechslungsreich zu gestalten.

Insbesondere danke ich Isabelle Borgert für ihre spannenden, so informativen wie humorvollen Beiträge. Sie ist unsere aktivste Gastbloggerin: seit September 2007, also schon 7 1/2 Jahre lang, können wir regelmäßig circa zwei Beiträge pro Monat von ihr genießen :-)

Danken möchte ich auch allen Leserinnen und Lesern, die mit oft einzigartigen Fotos, Witzen oder auch Links diesen Blog wesentlich bereichern.

Danke auch an meinen lieben Stu, der mir immer technisch zur Seite steht, und ohne den dieser Blog gar nicht erst begonnen worden wäre.


Die wichtigsten Schritte

für das Überleben des Englischen Bulldogs sind inzwischen getan:

  1. Der Standard wurde (2009) geändert, um ihn wieder "fit for function" werden zu lassen. Der deutsche Zuchtverein ACEB, die hiesige Speerspitzen der Zucht des atmungsbehinderten Extrem-Bulldogs, wurde u.A. als eine Konsequenz dieser Änderungen aufgelöst.
  2. Über ein Dutzend bulldogartiger Rassen wurden neu gezüchtet, und diese erzeugen den nötigen Markt-Druck auf die Züchter des Originals.
  3. Welpenhändler und Welpen-Fabriken werden, auch dank der Medien, gesellschaftlich zunehmend geächtet. Der Gesetzgeber wird dem früher oder später folgen.

Auf diesem Hintergrund nehme ich dies 10-jährige Blog-Jubiläum zum Anlass, ihn in Zukunft nur noch in reduzierter Form weiterzuführen, es wird mittelfristig auf vielleicht 2 Beiträge pro Woche hinauslaufen.

Das Meiste über den Bulldog aktuell und über seine Vergangenheit ist gesagt - und in den Blog-Archiven zu finden :-)

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LINK HIER! --- Auch in diesem Blog finden Sie wundervolle English Bulldogs fit for function :-)


Samstag, Mai 9, 2015

Zum Muttertag ein Appell: keinen Welpen

aus zweifelhafter Herkunft kaufen!

"Das Leiden hat den Sinn, es zu verhindern zu lernen." (Jane Roberts)


In Puppy Mills selbst kommt in keinem Land der Welt jemand so schnell hinein - und heimliches Eindringen mit einer Kamera dürfte, in (Ost)Europa wie in den USA, lebensgefährlich sein.

In den USA gibt es hochengagierte Menschen in Tierschutz-Organisationen, die kleinere Dokumentationen darüber machten und im Internet veröffentlichten. Ein Beispiel : Die "National Mill Dog Rescue", und sie hat sich auf die Rettung von Hunden aus Puppy Mills spezialisiert.

Ein konkretes Bild der Qualen der Zuchthunde in Welpenfabriken machen von dort gerettete Hunde möglich. (Quelle 27.Jan.13: National Mill Dog Rescue) Übersetzung :

Treffen Sie Roseann, eine 7-jährige englische Bulldogge und eine unserer neuesten Schützlinge. Rosy, wie wir sie nennen, kam am Freitag und wurde sofort zum Tierarzt getragen, weil sie nicht in der Lage war selbst zu gehen.

Sie wurde mit unbehandeltem, schmerzhaftem Ohr, Auge, Schwanz und infizierter Kaiserschnitt-Wunde und schwerer Spondylose, einer schmerzhaften Fehlstellung der Wirbel, sowie mit 12 kg Übergewicht eingeliefert. In diesem Zustand gebar Rosy vor etwa 8 Wochen Welpen. Diese Welpen sind wohl z.Z. zum Verkauf bei Händlern oder online.

Neben der Bereitstellung der medizinischen Versorgung, die Rosy so dringend brauchte, haben unsere Freiwilligen sich um sie gekümmert, sie von Hand gefüttert, und sie verwenden Spritzen um sicherzustellen, dass sie genug Wasser bekommt.

Rosy fängt an, munter zu werden und hat an ihrem Essen Interesse. Und nach 7 Jahren Käfigleben und dem Schlafen auf dem Drahtboden darin, liebt Rosy ihren große, flauschige Bettdecke wirklich sehr! Bitte behalten Sie Rosy während ihrer Reise, ein glückliches und gesundes Mädchen zu werden, so wie sie es verdient, in Ihren Gedanken.

Gefangene der Gier

(Quelle) "Hunderttausende Hunde leiden in Welpenfabriken (Puppy Mills) in diesem Land. Die Hunde sind Gefangene der Gier.

Sie werden in kleine Käfige gesperrt. Sie frieren im Winter und erleiden Schwüle im Sommer. Die Hunde kommen nie aus ihren Gefängnissen heraus. Sie werden immer und immer wieder zur Zucht eingesetzt, bis sie sterben. Der einzige Weg, um sie aus dem Elend dieser schrecklichen Puppy Mills zu befreien, ist die Nachfrage nach Welpen durch die Weigerung zu stoppen, einen Welpen von Tierhandlungen/Händlern zu kaufen....

Wenn die Menschen keine Händlerwelpen mehr kaufen, werden die Welpenfabriken ihr Geschäft verlieren und das Elend wird enden. Die Landes-und Bundesregierungen setzten keine Gesetze durch, um die Hunde zu schützen. Die kommerziellen Züchter und Vermittler machen riesige, gut finanzierte Lobbyarbeit.

Bitte schließen Sie sich diesem Kampf an, um die 'Gefangenen der Gier' zu befreien. Die einzige Person, die das Leiden der Hunde in Welpenfabriken ändern kann, sind Sie. Sie, die Menschen, können sie aus ihren Welpenfabriken-Gefängnissen befreien.

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Donnerstag, Mai 7, 2015

Willie Witzbold ;-)


Früher ging es nur per Schiff, z.B. in der Titanic (siehe Beitrag 15. April) über den Atlantik. Heute geht es per Flugzeug.

Im letzten Herbst überquerten Paula und Willie, in einem klimatisiertem Frachtraum einer Condor-Maschine, nonstop in 11 Stunden von Alaska aus ganz Kanada und den Atlantik. Sie waren wohl versorgt und stiegen, wie Doris Ehrenstein erzählte, "gut gelaunt" in Frankfurt aus. Doris selbst war im selben Flieger mitgeflogen.

Willie ist jetzt gerade 2 Jahre alt, und seine Abenteuer und Späße hier in Old Germany lassen mich oft lachen! Einige seiner Streiche:

Bulldog - Bulldog Light

Lustig finde ich dieses Ereignis: Wieder in Deutschland, besuchte Doris mit Willie eine Hundeschule. In der Gruppe war auch ein öfters angriffslustiger mittelgroßer Terriermix.

Als der mal wieder rumzugiften begann, stellte sich ihm Willie - so breit und viereckig wie möglich - schweigend mit starrem Blick entgegen. Der Angreifer verstummte wie vom Blitz getroffen und rannte mit eingezogenem Schwanz weg. Wohin? Zu dem einzigen anderen Bulldog in der Gruppe: zum Kummer seines Frauchens ist der ganz schmal, hat Stehohren und ist mit Schubladen-Vorbiss belastet - und ausgerechnet den griff der Frechling nun an.... Er hielt ihn offensichtlich für einen "Bulldog light" ...

Eine Fundsache

Doris ging mit Willie und Paula im Stadtpark spazieren. Üblicherweise schnuppert Willie herum, um Stöckchen zu sammeln. Aber diesmal kam er mit etwas ganz anderem aus dem Gebüsch zurück: einen wohlduftenden Leder-Portemonnaie.

Doris wollte es ihm abnehmen - nein, er wollte sich partout seinen Fund nicht rauben lassen ;-) "Dann bringt er ihn eben persönlich zum Fundbüro", beschloss Doris und sie wanderten dorthin. Den ganzen Weg über hielt Willie seinen Fund entschlossen fest. Dann im Fundbüro wurde Doris als Erstes erstaunt gefragt, ob sie den Hund gefunden hätte. "Nein, der Hund hat ein Portemonnaie gefunden und möchte es abliefern!" Die Dame kam zu ihm und sagte freundlich: "Dann gib es mir einmal." Vor Schreck über diese fremde Ansprache ließ Willie es fallen und wurde lachend und begeistert gelobt!

Einkaufen gehen

Neulich ging Willie mal wieder mit einer gefundenen leeren Flasche im Maul durch den Stadtpark. Als Doris darauf hin von Leuten lachend angesprochen wurde, meinte sie nur: "Das ist sein Job, er hilft der Stadtverwaltung beim Müll einsammeln."

Doris gibt ihm jetzt oft ein altes Portemonnai zum Stadtbummel mit. Oh, er verliert es nicht! Passanten staunen und fragen Doris, was er damit will. Sie antwortet dann cool: "Er geht einkaufen".

"Ente machen"

Willie lernte in der Hundeschule brav das "Sitz"(-en bleiben), auch wenn Doris weitergeht. Aber es gibt Situationen, in denen er einersitz lieb sitzen bleiben will - andererseits aber auch nicht: wenn er das Leckerli in Doris´ Hand haben will. Geschickt (und lustig) löste er sein Dilemma.

Er "geht" in Sitzhaltung weiter! Das heißt er "hüpft-rutscht" in Sitzhaltung hinter Doris her. Das kann man sich nicht vorstellen, das muß man sehen - deshalb bat Doris eine Bekannte ein kleines Video davon zu machen. LINK HIER! (Das Laden dauert etwa 10 sec.) Sein Entengang wurde zum "Publikums-Erfolg", und inzwischen legt er ihn auf das Kommando "Ente machen" ein. Er ist ein kluger Junge und liebt es Neues auszuprobieren.

Pferdesprünge

2.4.2015. Doris mailt: "Hallo Cornelia, hier ein paar Bilder von Willi im Garten. Leider ist es mir nicht gelungen, wenn er mitten über dem Zaun ist. Er springt wie ein Pferd, denn er zieht die Vorderbeine ganz unter den Bauch, das sieht so lustig aus. LG Doris"

Paula hat ein ganz anderes Wesen: sie ist ruhig, beschäftigt sich gern mit sich selbst, kurz gesagt ist sie "pflegeleicht". Willie dagegen braucht seine Herausforderungen :-) Doris meint, er sei ein klein wenig wie Caligula.


Dienstag, Mai 5, 2015

Der Bulldog(besitzer) damals und heute :-)


Der typische Bulldogbesitzer damals, ironisch betrachtet:

Die typische Bulldogbesitzerin heute, ironisch gefragt:

Holz-Bulldogs damals und heute


Sonntag, Mai 3, 2015

Therapie-Bulldog Humphrey hat ein

wundervolles Blog


Bulldogs sind - wie ich glaube - besonders gut als Therapiehunde einzusetzen, da sie so leicht ein Lächeln in Menschengesichter zaubern können. Hier im Blog berichtete Ina Teloudis schon über die Ausbildung ihre Chilli zum Therapiehund - und über den Anklang, den sie in ihrem Job fand, siehe 2. Sep. 2010, 18. Okt. 2010, 9. Juni 2011, 21. Jan. 2013.

Therapiehunde sind wichtig, denn sie können alten oder kranken Menschen helfen, sich einmal wieder von Herzen zu freuen. Schön, dass Bulldog-Therapiehundes Humphrey, der in Schottland lebt, die Bedeutung solcher Therapie-Arbeit ;-) weit bekannt machte. Übersetzung:

Therapie-Hund Humphrey ist eine "Offenbarung"
Quelle: BBC Scotland News

Bulldog Humphrey ist Star eines Blogs und wirkt als "Therapie Haustier" für die Bewohner einer Aberdeenshire Senioren-Gemeinschaft. Er wurde nach seinem 1. Jahr dort als eine "Offenbarung" gefeiert.

Humphrey war drei Monate alt, als er in die Care Retirement Community Inchmarlo in der Nähe von Banchory, einzog. Seine Rolle wird in einem Blog, "Diary of a Bulldog" erzählt. Ein Mitarbeiter sagte, Humphrey wurde der feste Favorit der Bewohner, und er half bei der Therapie. Charles Skene, der Vorsitzende der Skene-Gruppe, die die Anlage betreibt, sagte: "Humphrey hat ganz einfach eine Offenbarung." "Er war ein großer Hit für viele unserer Bewohner, die nicht warten können, um ihn wieder und wieder zu sehen.

"Humphrey bietet Tröstung, Kameradschaft und Freundschaft zu denen, die sich manchmal nicht selbst ausdrücken können aufgrund von Kommunikations-Schwierigkeiten oder wegen Krankheit. "Er hat eine fantastische Fähigkeit, die Menschen zum Lächeln zu bringen, und das kann eine sehr wirksame Behandlung sein."

Humphrey´s Blog auf der BBC Scotland News-Website hat Anhänger bis nach Amerika, Hongkong und Thailand. Im Blog wird nicht hauptsächlich über sein Arbeitsleben erzählt, sondern mehr noch über sein Privatleben. Wer von Euch Englisch versteht, wird auch seine Freude daran haben :-) Als Beispiel habe ich einen zufällig ausgewählten Monatsbeitrag übersetzt:

Eine fischige Schleckerei

November 2013: Papa und ich gingen über das Wochenende nach Inchmarlo, leider hat es geregnet, so dass ich furchtbar nass wurde, aber ich genoß meinen Spaziergang trotzdem. Danach gingen wir in das Pflegeheim und unmittelbar - wegen meines weit überlegen Geruchssinns - merkte ich, die Bewohner hatten eine Mahlzeit mit gelben Fisch. Das Rezept war von Paul Bocuse, der seit vielen Jahren der erste Koch in Frankreich ist. Papa sagte, er würde für mich ein paar übrig gelassene Stücke vom gelben Fisch mit nach Hause nehmen.

Eine ganze Reihe der Bewohner saßen im Rezeptionsbereich, ich ging zu ihnen und sprach mit ihnen. Nachdem ich mit jedem gesprochen hatte ging Papa ging in die Küche, um den gelben Fisch zu bekommen, ich konnte ihn sogar in dem verschlossenen Behälter riechen. Er nahm ein kleines Stück heraus, und er gab es mir vor den Bewohnern. Die konnten sehen wie schrecklich aufgeregt ich war, das war absolut lecker, und ich genoß den Rest davon zu meinen normalen - langweiligen - Essen am nächste Tag.

Gerade als wir gehen wollten, trafen wir einen Hausbesitzerin, die wie üblich von einem Mitarbeiter abgeholt und in die Bar gebracht worden war, um dort Mittag zu essen. Jetzt war sie im Begriff wieder zu sich nach Hause gebracht zu werden. Als sie mich sah, sagte sie, "Oh, du hast meinen Tag gerettet!" - war das nicht schön ?


Freitag, Mai 1, 2015

BBC America: Bulldog Rodeo


Rodeo ist ein uramerikanischer Cowboy-Spaß (und Sport). Die Idee der "BBC America" (HIER Link zu einer BBC-Bulldogfotosammlung; herrlich), einen mechnischen Bulldog als Rodeo-Bull anzubieten, ist ein gelungener Gag ;-)

Dieser Spaß ist eine lustige Werbung für die "BBC America", für den Bulldog und auch noch für Brittanien!

Der mechnischen Rodeo-Bulldog steht in Texas (wo auch sonst ;-) Man kann ihn dort auch stundenweise mieten!

Heute kam mit der Gelben Post noch eine wunderschöne Geburtstagskarte von Elke Ehrler mit Friedemann, Waltraud und Maiky. Danke liebe Elke! Und wir sehen uns am 31. Mai in der Silbermühle wieder :-)


Mittwoch, April 29, 2015

Verführung zum Lachen :-)


Bulldogs verführen einfach dazu Witze, Bildwitze und Spottsprüche zu kreieren und uns zum Lachen zu bringen.

Machen sich so ihre Gedanken: Frieda und Kosmo

Und Kaskades in der Tradition des "Punch";-)


Montag, April 27, 2015

Heute erzählt Gastbloggerin Silvia Haupt

Zu viele Medikamente können

krank machen...


Berlin, 9.3.2015: Hallo Cornelia, ... als ich am Freitag mit Paula die Tierarzt-Praxis betrat, ging wie immer unser erster Weg auf die Waage. Da vernahm ich hinter mir die Stimmen von zwei Frauen, die sich leise sagten, "Ist die süß, ist die putzig, schau mal ist die niedlich."

Da Paula Ihre Physiotherapeutin über alles liebt, wollte sie nach dem gemütlchen Waagengang rein ins Behandlungszimmer. Also begann sie "Geräusche" von sich zu geben. Ich kenne das ja von ihr, und sie ist immer der Allein-Unterhalter, weil sie im Gegensatz zu den meisten Tieren, die immer aus der Praxis flüchten wollen, genau das Gegenteil will: und das bringt sie auch mit ihrem Gesang lautstark zum Ausdruck. Ich kann es nicht erklären, was das für Töne sind, ich muß das mal versuchen aufzunehmen. Die meisten, die selbst keine Bulldogfreunde sind, müssen schmunzeln.

Also wir die Physio gemacht, weil sie aber doch immer noch nicht ganz trocken ist, zieh ich ihr dann einen Pullover an: dann siehst Du richtig Kopfkino bei einigen Leuten, aber da steh ich drüber. Hauptsache der Bulldog-Bauch ist warm.

Die beiden Frauen saßen immer noch in der Praxis, und ich hörte wieder wie sie ganz begeistert schwärmten ist die süüüüüß, nun die jüngere Frau fragte "darf ich sie mal streicheln?" Als sie dies tat, und Paulas Schwänzchen wie eine Nähmaschiene ratterte, war sie auch im Bulldog-Fieber. Jrzt wollte die andere Frau, es waren Mutter und Tochter, auch Paula liebkosen, denn es war um beide geschehen. Sie waren so begeistert und wunderten sich, dass Paula so seidenweiches Fell hat. Die Tochter meinte, dass Sie Paula am liebsten mitnehmen würde, und dass ihr Mann schon immer eine Englische Bulldogge möchte, sie aber lieber einen sportlichen Hund haben wollte, wenn aber ein zweiter Hund ins Haus kommt, es auf alle Fälle ein Englische Bulldogge wird.

Ich wackelte also ganz stolz mit meinem Kleinen Seiden Püppchen aus der Praxis. Alles Liebe, bis bald Silvia und mein Schnarchbärchen.

Berlin, 10.3.2015: Hallo liebe Cornelia, danke für Deine Mail, ja, eine zweite Tierarztmeinung sollte man einholen, ich werde das machen, denn das ist auch mein Bauchgefühl. Ich denke es ist einen Versuch wert, ich habe ja nichts zu verlieren, denn im Moment gehen wir Schritte zurück und nicht mehr nach vorne. Ich möchte nichts unversucht lassen.

So, also mal etwas anderes, ich habe Deinen Beitrag gelesen und mußte doch lachen. Eure Kinder sind zum Knutschen. Wo sie beide ihr Hinterteil in die Kamera zeigen, da könnte man doch in den Bulldoggen-Hintern beißen, auch die Landschaft einfach herrlich. So, nun heißt es Daumen drücken, und Eure Kinder müßen Krallchen drücken, bis bald liebe Grüße von Eurer Silvia und Paula

Berlin, 11.3.2015: Hallo liebe Cornelia, ich bin heute mit Paula bei dieser neuen Tierärztin gewesen. Sie wollte von mir die letzten Blutuntersuchungen haben, sie hat sich kurz Paulas Zustand schildern lassen. Nachdem sie sich die Medikamentenliste angeschaut hat, also Paula rauf auf den Tisch. Sie begutachtete Paula und sagte zu mir, dass Paula total am Ende sei, und es könnte auch sein, dass sie durch die Medikamente in solch einer schlechter Verfassung ist. Sie müßte auf alle Fälle entgiftet werden.

Sie sagte, sie würde erstmal Paula keine Physio machen lassen, weil das für sie im Moment viel zu anstrengend im Moment sei. Für die Augenentzündung empfiel sie mir Fischöl Kapseln zu geben. Und was soll ich sagen, liebe Cornelia, ich hatte gestern bei ihr am Telefon erwähnt, dass ich immer wieder versucht habe Cartrophen eingesetz zu bekommen, weil ich so viel Gutes darüber gehört habe, aber immer wieder auf taube Ohren gestoßen bin. Also Paula hat heute eine Cartrophen Spritze bekommen und auch etwas für die Leber. Morgen will sie Paula wieder sehen. Ich bin meiner Schwester und Schwager so dankbar, weil die beiden uns immer fahren.

Alle Medikamente soll ich ab sofort nicht mehr geben. Sie hält es sogar für möglich, dass Paula von dem ganzen Zeug vergiftet ist, und sie daher nicht mehr laufen kann. Sie hat auch sofort gesehen, dass Paula kraftlos auf den Beinen ist, und sie auch eien wanckenden Schritt hat. Jetzt heißt es Daumen drücken, ich bin froh das ich diesen Schritt getan habe, ich weiß noch nicht wie es ausgehen wird, aber die andere Schiene hat mich, außer dass ich viel Geld verloren habe, überhaupt nicht weiter gebracht, und es wurde mir auch keine andere Behandlung angeraten. Im Gegenteil, man hätte versucht die Medikamente noch weiter zu erhöhen.

Ich weiß nicht, ob wir das noch in den Griff bekommen, aber ich gebe die Hoffnung nicht auf. Ich bin mir aber sicher, dass dies der Richtige Weg ist. Ich trau mich nicht zu erfreut zu sein, mal schauen, wie wir bis morgen erstmal ganz ohne Schmerzmittel hinkommen. Ich drücke Euch, und für die Kinder dicken Kuß, und sage ihnen, wenn sie keine Krallchen drücken, dann sagt Tante Silvia sind Leckerlies gestrichen. Alles Liebe bis bald.

Berlin, 12.3.2015: Hallo liebe Cornelia, ich möchte Euch schnell mal Bericht erstatten. Ich war heute mit Paula wieder in der Praxis, die Entgiftung läuft, und wir haben Hoffnung, dass die Leber sich erholt. Sie läuft nicht gut ist auch Kraftlos in den Beinen, aber wir haben ja gestern komplett alle Medikamente weg gelassen, und dafür läuft sie nicht schlechter. Meine Angst war, dass ich sie heute garnicht auf die Beine bekommen würde.

Die Ärztin möchte sie Samstag wiedersehen. Cartrophen bekommt sie über vier Wochen alle sieben Tage gespritzt . Habe mit der Praxis ein sehr gutes Gefühl. Wäre ich doch schon früher dorthin gegangen. Einiges war auch vollkommen in Ordnung, wie zum Beispiel die Tumor-OP. Ich habe ja letzte Woche noch gesagt das ich noch nicht so recht an Cushing Verdacht glaube sondern das ich denke ob die schlechten Werte von den vielen Ich finde aber das Paula vom Kopf aufmerksamer ist, und das fanden die in der Praxis auch - und das von gestern auf heute.

Aber Jetzt etwas Schönes, Paula ist schon wieder so ein Praxis-Liebling, sie kennt ja die Leutchen erst seit gestern, aber ihr Schwänzchen geht wie eine Nähmaschine, und sie will von allen beschmust werden. Das Praxis-Team hat heute schon gemeint, sie nehmen Paula mit nach Hause, habe gesagt "für Nichts auf der Welt." So ihr Lieben, bitte bitte weiter Daumen drücken. Ich berichte wieder, bis bald alles Liebe, Silvia und Paula - und fetten Kuß an die beiden Schmusemonsterchen

Berlin, 15.3.2015: Hallo liebe Cornelia,... Es ist immer wieder schön in Eurem Blog rum zu schmöckern. Ich möchte Euch ein ganz großes Dankeschön sagen, dass Ihr diesen Blog ins Leben gerufen habt, Ihr setzt ja viel Zeit und Mühe ein, aber es ist so schön, dass es Euch und den Blog gibt, und dafür herzlichen Dank.

So jetzt berichte ich kurz über mein Mädchen, ich war gestern wieder beim Tierarzt, und Paula hat wieder ihre drei Spritzen bekommen, ich muß ihr jetzt täglich eine Kapsel für die Leber geben. Die Spritzen sind für die Leber und Niere, und am Mittwoch ist Cartrophen wieder dran. Samstag muß ich auch wieder hin.

Wir finden, Paula ist im Allgemeinen besser drauf, natürlich kann es in vier Tagen noch nicht gut sein, aber die Ärztin ist sehr zuversichtlich. Das Wichtigste ist erstmal die Leber und Niere hinzubekommen. Ihre Äuglein waren nach dem zweiten Tag schon klarer. Mit dem Laufen ist es noch nicht so toll, ich hoffe dass wir das auch in den Griff bekommen. Ihr Urin nimmt wieder eine normale Farbe an.

Ich soll ihr Agility-Pellets täglich ins Futter geben, und dann müssen wir schauen, ob sie das verträgt. Sie muß wieder mehr Kraft in den Beinen bekommen, aber erstmal braucht sie noch viel Ruhe. Ich bin jeden Tag aufs Neue gespannt, ob ich eine positive Veränderung sehe. Ich kann nicht zuviel erwarten, sie hatte ja auch viele Monate Ihre Beschwerden, also mit langsamen Schritten voran. So Ihr lieben ich wünsche Euch noch einen schönen Sonntag Abend und ganz liebe Grüße aus Berlin und den Kinder Knutschi auf Schnauzi, Eure Silvia und Paula

Berlin, 24.3.2015: Hallo liebe Cornelia,... Paula bekommt jetzt als Nahrungsergänzung Canosan Tabletten, diese sind jetzt frei von Weizen und Soja, also gut für Hunde mit Allergien. Vom Laufen her ist es viel besser - und erst das Aufstehen, garnicht zu vergleichen. Sie kommt wieder viel besser auf die Beine. Natürlich wird sie nicht mehr so laufen können, wie es mal war, dafür ist sie ja auch schon im Senioren-Alter. Aber Hauptsache sie wird dabei wieder schmerzfrei, dann ist es schon wunderbar.

Die Entgiftung wird auch bald abgeschlossen sein, und dann schaun wir mal wie es weiter geht. Ich bin glücklich, es ist die richtige Entscheidung gewesen. Es hat auch sehr gut getan von Dir Zuspruch und Bestätigung bekommen zu haben, dass ich es richtig gemacht habe. Paula zeigt mir jeden Morgen, wenn sie austeht, das es richtig war....nPaula kann immer so schön eine Fluppe ziehen, ich versuche mal ein Foto davon zu machen, dann wißt ihr was ich meine. Deshalb nenne ich sie oft mein Frl. Merkelchen, ich sage, die schaut wie die Merkel.

Als ich mit Paula beim Tierarzt war, und sie sich gerade in der Blutabnahme befand, rutschte mir auch raus "Frl.Merkel". Die Ärztin fragte, "Was haben sie gesagt?" Ich daraufhin "na die schaut doch wie die Merkel, ist mein Frl. Merkelchen." Nun rutschte die Ärztin vor Lachen fast vom Stuhl, und ich meinte nur, sie soll Haltung bewahren und auf die Blutröhrchen acht geben, dass die nicht auf den Boden fallen. Ihr könnt euch ja das Gelächter am Behandlungstisch vorstellen. Ich möchte mal Mäuschen spielen, wenn wir aus dem Zimmer sind, was die sich unterhalten... Euch erstmal noch einen schönen Tag und ganz liebe Grüße, dickes Bussi für die Kinder, Eure Silvia und Frl. Merkel

Berlin, 24.3.2015: Hallo liebe Cornelia, das Zittern hat sie momentan nur noch selten, ich kann es selber kaum glauben, aber ich hoffe das es so bleibt. Also schließe ich daraus, das es mit den Medikamenten zu tun hatte.

Paula hat ja so ihre festen Gewohnheiten, wenn wir ins Bett gehen. Zuerst fordert sie ja ihr Betthupferl ein, dann wartet sie, ob nochwas kommt und sie mich doch noch weich klopfen kann. Sie gibt Pfötchen, verändert ihre Gesichtszüge, und wenn ich frage, was sie will, dann läßt sie auch sehr kommische Laute von sich, sie versucht wirklich alles um noch Nachschub zu bekommen. Erst wenn ich die Leckerlies auf den Nachtschrank stelle gibt sie auf.

Dann macht sie es sich an meinen Beinen bequem, und ich bekomme ihr Hinterteil zur Ansicht. Irgendwann wechselt sie und legt sich quer aufs Bett, und in der Nacht kommt sie zwischen uns in die Mitte. Zwischen den Kopfkissen hat sie auch ihr weiches Kuschelplätzchen mit Microflausch Decke, und da liegt sie dann wie ein Baby, meistens auf dem Rücken oder entspannt in Seitenlage. Die Zeit, wo sie sich kaum bewegen konnte, ist vorbei. Sie bleibt nicht mehr genau so liegen, wie sie sich abends hingelegt hat.

Ich habe auf Grund einiger gesundheitlichen Probleme keinen guten und festen Schlaf, so kann ich das Nacht für Nacht gut beobachten, und mein Ruhepol ist dann meine Puppe. Wenn ich sehe, dass sie entspannt schläft und es ihr gut geht, dann fühle ich mich auch besser. Es ist zu schön wie sie es genießt, wenn sie sich ihr Bäuchlein krabbeln läßt und dann voll entspannt ist. Ich hatte ja schon mal berichtet wie sehr ich ihr Schnarchen liebe.

Dein Beitrag über Lady ist wieder zu schön (siehe Archiv Lady), ich bin so froh das sie so ein schönes Zuhause bekommen hat und ohne Stress bei Evelyn leben kann, auch wenn ihr ein Mißgeschick passiert, dass keiner mit ihr schimpft oder sie bestraft. Das macht mich total glücklich, und ich wünsche der Maus noch ganz viele schöne Jahre. Dir und Deinem Mann immer wieder ein ganz großes Dankeschön für Eure Arbeit am Blog, seid ganz doll gedrückt von mir und von Paula ein Extra Kussi und dicke Umarmung für die Fellrobben, Eure Silvia und Paula


Samstag, April 25, 2015

Mein 70. Geburtstag :-)


Am letzten Sonntag, am 19. April, wurde ich 70 Jahre alt - und unter den persönlichen Gratulanten waren zu meiner großen Freude auch drei Bulldoggen :-)

Bulldog Willie schickte schöne Fotos, die dokumentierten, wie er Blumen für mich pflückt; danke mein lieber Junge ;-)

Ich bedanke mich von Herzen bei allen Bulldogfreunden für ihre so lieben Wünsche. Mögen sie alle in Erfüllung gehen :-) Die lustige Karte oben schickte Susanne Nas ;-)

Am nächsten Tag gab es dann einen schönen Spaziergang zu der wohl schon 700jährigen "Dicken Buche". Respekt!

Unweit der Buche graste eine kleine Schafherde - Frieda wollte wohl dorthin, in sichtbar freundlichem Sinne. Aber Schafe bocken! Also hielt Frieda an der Leine fest. Kosmo bekam ein Leckerli - und schon waren die Schafe vergessen ;-)

Nachtrag 30. April: Heute kam mit der Gelben Post noch eine wunderschöne Geburtstgakarte von Elke mit Friedemann, waltraud und Maiky. Danke liebe Elke! Und wir sehen uns am 31. Mai in der Silbermühle wieder :-)


Donnerstag, April 23, 2015

Heute erzählt Gastbloggerin Silvia Haupt

Paulas seltsames Zittern und

allgemeine Ratlosigkeit

VORBEMERKUNG: Über Paula und ihrer bisherigen Krankengeschichte kann im Archiv nachgelesen werden.


Berlin, 20.2.2015: Liebe Cornelia, ... wir haben großen Kummer mit Paula. Ich komme gar nicht mehr aus der Tierarzt-Schiene raus. Um wegen der Schilddrüse auf Nr. Sicher zu gehen, habe ich einen Labortermin vereinbart. Ich sagte, sie sollen gleich eine große Blutuntersuchung machen, damit Paula nicht wieder neu gepiekst werden muß.

Als ich beim Tierarzt im Wartezimmer saß, bemerkte ich an der neuen Narbe - von der Tumor-OP im Dezember - eine harte Beule, die am Tag zuvor noch nicht da war. Ich bat die Ärztin danach zu schauen, und sie holte gleich einen Kollegen, der eine Probe entnahm. Liebe Cornelia, in dem Moment stand ich mit der Tierärztin, Helferin und Paulas Physiotherapeutin am Tisch, und ich glaube wir haben alle das gleiche gedacht "Sch....... laß es keine Tumorzellen sein." Gottseidank, der Arzt kam mit den Worten "Entwarnung, Paula stößt das Fadenmaterial ab, es war Flüssigkeit darin, entweder reift es oder es geht zurück." Es ist zurück gegangen. Puh

Aber: die Ärztin rief mich am Samstag an und teilte mir mit, dass die Schilddrüsen-Werte OK seien, aber die Leberwerte nicht. Also haben wir Sonntagmorgen Urin in die Praxis gebracht. Der Befund ist schlecht, so dass wir am Mittwoch einen ACTH Test machen, es besteht der Verdacht auf Cushing.

Ich weiß gar nicht was ich denken soll, es ist schon verrückt, wenn sich das bestätigen sollte. Du weißt ja, das alles habe ich schon ein mal mit meiner Shirley durchgemacht. Ich habe riesig Angst und weiß noch nicht, wie es weitergeht... Seid ganz lieb gegrüßt und dicke fette Bussi für Eure Fellnasen, Eure Silvia und Paula

Berlin, 23.2.2015: Hallo liebe Cornelia, ihre Narbe sieht ganz gut aus, die Beule geht zurück, aber vor Mittwoch graut es mir, weil ich große Angst habe was bei der Untersuchung rauskommt. Ihr Zittern ist an einigen Tagen und Nächte schon sehr heftig, jetzt heißt es erstmal Daumen drücken... Euch ein gutes Nächtle und für die Kinder einen ganz dicken Kuß von Silvia und Paula

Berlin, 24.2.2015: Hallo liebe Cornelia, ich wollte Euch mal schnell ein paar witzige Fotos schicken, Paulinchen findet große Freude am Verstecken spielen.

Als sie noch ganz klein war rannte sie total übermütig mit Schwung unter die Couch, die Hälfte von ihr steckte drunter und der Bulldog-Popo schaute raus. Sie fing an zu knurren und zu bellen und hatte einen heiden Spaß, wir brauchten keinen TV, das war Kino live. Die Freude am Verstecken hat sie heute noch, sie buddelt sich unter ihre Decken im Korb, wie Du auf den Bildern siehst, und wenn ich dann sage "Kuckuck, Mama sieht dich, dann fängt sie an zu knurren und zu bellen. Ich tipp dann auf ihren unter der Decke versteckten Kopf, und sie schnappt in der Luft rum und ist voll übermütig. Es ist immer ein riesen Spaß. So, erstmal alles Liebe und Euch einen schönen Abend. Dicken Kuß für die Kinder Silvia und Paula

Berlin, 3.3.2015: Hallo liebe Cornelia, der Schilddrüsenbefund war in Ordnung. Da aber der Urin und der Leberwert schlecht waren, haben wir einen ACTH machen lassen, weil der Verdacht sich auf Cushing (Nebennieren-Problem) erhärtet hat. Ich bin mit Paula am Freitag beim Tierarzt und Physio, dann erfahre ich hoffentlich mehr. Da die Ärztin nicht in der Praxis war habe ich erstmal nur von der Tierarzt-Helferin telefonisch erfahren, dass der Cushing Test negativ war. Ich hatte schon die Idee, ob die schlechten Laborwerte von den Medikamenten kommen könnten. Ich versuche seit Samstag die Tabletten zu reduzieren um zu sehen, ob das vom Laufen her geht. Dann könnte man in ein paar Wochen nochmal die Blutwerte kontrollieren.

Ich weiß so langsam nicht mehr weiter, ich bin jede Woche beim Tierarzt, jedesmal ist irgend etwas anderes. Paula bekommt so viele Medikamente, und sie kann trotzdem nicht gut laufen. Naja und die Kosten explodieren, ich bin nur seit dem letzten Jahr schon bei ca. 7000 Euro Tierarzt und ich weiß immer noch nicht so Recht was Paula wirklich fehlt. Aber liebe Cornelia, wenn ich meine Puppe beim Fressen beobachte, und wie sie nach Banane bettelt, und dass ihr kleines Schwänzchen vor Freude bald abbricht, dann weiß ich, dass ein Aufgeben nicht in Frage kommt. Ich weiß, dass meine Puppe alt ist (10), aber denoch habe ich die Hoffnung, dass ich sie noch eine Weile habe. Natürlich nur zum Wohle von Paula. Aber liebe Cornelia, ich möchte mich erstmal wieder ganz doll bei Euch für die schönen Beiträge bedanken, und ich freue mich jedesmal riesig, wenn ich über die lieben Sabberbacken lese - aber natürlich ganz besonders, wenn ich meine Püppi sehe. Vielen lieben Dank, und ich drücke Euch ganz doll und für eure Kinder dicken Knutscher, Eure silvia und Paula

Berlin, 5.3.2015: Hallo liebe Cornelia, ich informiere mich gerade über Nahrungsergänzungsmittel, es wird viel Gutes berichtet. Ich weiß zwar noch nicht, ob das für Paula in Frage kommt wegen ihrer Allergien. Ich hatte das auch schon mal beim Tierarzt angesprochen und mir wurde davon abgeraten, aber wenn ich die vielen positiven Berichte lese bin ich hin und her gerissen, dann denke ich an die vielen Tabletten, die Paula täglich bekommt, die ja auf Dauer auch nicht gut sind.

Ich würde es so gerne ausprobieren, habe aber auch Angst, dass das nach hinten los geht. Morgen sind wir ja wieder zur Physio ich werde es nochmal ansprechen. Naja, ich habe in der Tierarzt Praxis schon rumgeulkt, ob sie uns ein Schlaflager aufstellen und ob sie noch eine Putzfee brauchen, da die Praxis ja schon unser zweites Zuhause ist. Sag mal Cornelia, was füttert Ihr den euren Kindern und bekommen sie noch irgendwelche Zusätze? So, jetzt muß ich mal schauen wo meine Tochter hingewackelt ist, ah sie ist in der Küche und hofft wohl, dass eine Banane noch von der Arbeitsplatte schwebt. Aber ihr Soll an Banane ist für heute erfüllt. Ich wünsche Euch ein gutes Nächtle und dicke Umarmung für Eure Kinder, Eure Silvia und Paula

Berlin, 8.3.2015: Hallo liebe Cornelia, wollte Euch über den aktuellen Stand berichten. Ich war gestern mit meiner Sofarolle wieder in der Tierarzt-Praxis. Paula hat ihr Unterwasserlaufband bekommen. Danach ist sie immer fix und fertig.

Wir haben erstmal Entwarnung wegen Cushing, bin darüber auch sehr glücklich, aber denoch weiß ich immer noch nicht, was mit ihr los ist. Habe mit der Dermatologin gesprochen, und sie ist jetzt genau so ratlos und würde wieder die Internisten hinzu ziehen. Ich bin mit ihr jetzt erstmal so verblieben, dass wir in ca. drei Monaten nochmal den ACTH Test wiederholen, weil sie meinte bei 10% der Hunde kann es trotz negativen Befund vorkommen, dass Cushing im Anfangsstadion ist.

Ich werde mit Paula, wenn etwas Akutes ist, sofort wieder zum Arzt fahren, aber ansonsten mache ich erstmal keine Internistischen Untersuchungen, weil wir uns immer im Kreis drehen. Die Internisten würden wieder Sono-Labor und alles von vorne untersuchen. Paula hat im vergangenem Jahr sieben Sono bekommen, wir sind nur noch am Zahlen ohne einen konkreten Befund zu haben. Die Werte können auch durch die Tabletten schlecht sein. Dann können wir Untersuchungen machen lassen bis wir schwarz werden. Wir machen wöchentliche Physio und Unterwasserlaufband weiter und beobachten die Sache mal.

Ich habe wegen der Nahrungsergänzungen mit der Physiotherapeutin gesprochen, das Problem ist, dass Paula ja ein Allergie-Hund ist die, mit heftigen Magen- Darmreaktionen. Ich habe heute Nacht bis zwei Uhr im Internet gesucht und gelesen, und vom meinen Bauch-Gefühl her möchte ich es trotzdem mal mit einigen Sachen probieren, denn die starken Medikamente haben ja auch alle Nebenwirkungen. Und trotzdem muß ich sie ihr geben, da haben wir ja auch keine Wahl. Was mich etwas iritiert, ist dass man es nicht mal vom Orthopädischen her gesehen mit Spritzen versucht, so kennt man es ja von sich selbst, dass man Spritzen bekommt.

Zu dem Thema Catrophen Spritzen glaube ich, ist da immer wieder ein Mißverständniss bei den Ärzten, weil mir immer wieder gesagt wird, es ist das selbe wie Canosan und diese ganzen Sachen. Wenn ich das aber richtig verstanden habe, sind das doch zwei ganz unterschiedliche Dinge, aber das Mittel scheinen die Ärzte nicht zu kennen. Im Internet hat eine Hundebesitzerin, die selber in einer Tierarzt-Praxis arbeitet darüber berichtet, wie es ihrem Hund geholfen hat, und dass es bei ihr auf Arbeit mit Erfolg eingesetzt wird, als Kur mit einer wöchtenlichen Injektion, und teuer ist es auch nicht.

Heute ist meine Puppe wieder total unruhig und hat wieder ihr Zittern, gerade hat sie mal wieder etwas Kotzerchen gemacht. Ich denke mal, ob es die Tabletten sind. Ich gebe ihr wieder Pantoprazol für den Magen und denke, das ist nicht verkehrt. So meine Lieben, ich halte Euch auf dem Laufenden und suche schon mal die nächsten Fotos. Seid ganz doll gedrückt und ein ganz dickes Bussi auf die Bullyschnauzen von Silvia und Paula. *** Fortsetzung folgt ***


Dienstag, April 21, 2015

Muffin und ihr sanfter Riese


Im Beitrag vom 7. Januar 15 erzählte Susanne Nas in Bildern, wie ihre Tiffy und Muffin mit ihrem neuen Riesenfreund Jaap, einem Landser, spielten. Man traf sich öfter :-)

Wie Susanne erzählt, hat besonders Muffin Spaß daran mit ihm rumzutoben. Oh ja, sie mag ihn sehr; und er ist ihr offensichtlich sehr ergeben :-)

Hunde hören (und sehen) nicht nur uns - siehe Beitrag unten - sondern sich auch untereinander immer gut zu. Und diese beiden verstehen sich perfekt, wie diese Fotos zeigen!


Sonntag, April 19, 2015

Ein Hund hört uns immer zu!

Quelle: ScienceDaily (Nov. 26, 2014)


Wenn ein Menschen einander zuhören, reagieren sie nicht nur auf das, was gesagt wird - Konsonanten und Vokale zu Wörtern und Sätzen zusammengesetzt und aufgereiht - sondern auch auf andere Merkmale: z. B. auf die emotionale Färbung und das Geschlecht des Sprechers. Jetzt wird in der Zeitschrift Current Biology über einem ersten Beweis dafür berichtet, dass auch Hunde diese verschiedenen Komponenten der menschlichen Sprache differenzieren und verarbeiten.

ANMERKUNG:

Es ist in meinen Augen ein großer gesellschaftlicher Fortschritt, erzielt durch die Neuro-Wissenschaften, dass mehr und mehr all das, was früher als "Vermenschlichung" diskreditiert wurde, jetzt als tatsächlich menschenähnlicher Prozess, speziell im Gehirn, erkannt wird!

"Wir können in unserer Studie zwar nicht sagen, wie viel oder in welcher Weise Hunde Sprachinformationen verstehen, wohl aber dass sie sowohl auf verbale als auch auf Sprecher-bezogene Informationen reagieren, und és scheint, dass diese Komponenten in verschiedenen Bereichen ihres Gehirns verarbeitet werden, ", sagt Victoria Ratcliffe von der School of Psychology an der University of Sussex.

Frühere Studien haben gezeigt, dass Hunde eine hemisphärische Verarbeitungsneigung haben - linke Gehirnhälfte gegen rechte - wenn sie die Laute anderer Hunde verarbeiten. Ratcliffe und ihr Vorgesetzten David Reby sagen, dass es ein logischer Schritt sei zu untersuchen, ob Hunde eine ähnliche Verarbeitungsneigung bei in der menschlichen Sprache übermittelten Informationen zeigen.

Sie spielten den Hunden Sprachinformationen auf beiden Seiten des Kopfes vor, so daß jedes ihrer Ohren die Worte gleichzeitig und mit der gleichen Amplitude aufnahm. "Die Toneingänge werden von jedem Ohr vor allem auf die gegenüberliegende Hemisphäre des Gehirns übertragen" erklärt Ratcliffe. "Wenn eine Hemisphäre auf die Verarbeitung bestimmter Informationen im Klang spezialisiert ist, wird diese Informationen als vom gegenüberliegenden Ohr wahrgenommen." Wenn der Hund sich zu seiner Linken drehte, zeigte das, dass die Informationen in den Tönen votzugsweise durch das linke Ohr gehört wurde. das deutet darauf hin, dass die rechte Hemisphäre spezialisiert auf die Verarbeitung dieser Art von Informationen ist.

Die Forscher haben allgemeine Neigungen (biases) bei Hunden festgestellt, "Antworten auf bestimmte Aspekte der menschlichen Sprache zu beobachten. Bei vertrauten Befehlen, in denen die sinnvollen Komponenten deutlicher gesprochen werden, zeigten die Hunde eine Verarbeitungsneigung in der linken Hemisphäre, was sie durch Drehen nach rechts anzeigten. Wenn die Intonation oder die sprecherbedingten Stimm-Hinweise übertrieben waren, zeigten die Hunde eine signifikante Bevorzugung der rechten Hemisphäre.

"Dies ist besonders interessant, weil unsere Ergebnisse nahelegen, dass die Verarbeitung von Sprachkomponenten im Gehirn des Hundes zwischen den beiden Hemisphären in einer sehr ähnlichen Weise wie im menschlichen Gehirn aufgeteilt sind", so Reby.

Natürlich bedeutet dies bei weitem nicht, dass Hunde tatsächlich alles, was wir Menschen sagen verstehen, oder dass sie eine menschenähnliche Fähigkeit des Sprachverständnisses hätten - ganz im Gegenteil. Aber, sagt Ratcliffe, "diese Ergebnisse unterstützen die Idee, dass unsere vierbeinigen Begleiter aufmerksam sind", nicht nur, wer wir sind und wie wir etwas sagen, sondern auch was wir sagen."

All dies sollte als eine gute Nachricht zu vielen von uns hundliebenden Menschen kommen, die wir viel Zeit im Gespräch bereits mit unseren Welpen verbringen. Sie mögen Dich nicht immer verstehen, aber sie höhren Dir wirklich zu.

Unten: Danke Anke, für diesen "Baby diskutiert mit Bulldog" Video-Link :-)


Freitag, April 17, 2015

Heute erzählt Gastbloggerin Isabelle Borgert

Ostern - und wie Hetja alle erfreut :-)


5.4.2015, Deutsch Drahthaar Amira, genannt Püppi, mailt:

Hi, Amira heute mal hier... also, ich kann nicht mehr! Seitdem Hetja bei uns ist - nun schon eine Woche - hat sich unsere Welt deutlich verändert.

Man kann sagen, Hedi-Maus bringt allen einfach nur Freude. Mit ihr und Frauchen durchs Revier zu streifen ist was ganz Besonderes! Allerdings bringt das Laufen und Rennen mich ganz schön in Wallung. Und Willy-Boy erst: Er ist heute nach 1,5 Jahren wieder mit ins Gelände gegangen. Ohne Hufprobleme - ganz im Gegenteil.

Hetja zieht natürlich die kleinen Weiber im Dorf an, und so gab es gestern eine Siegerehrung zum schönsten Pony für Hetja. Und Bilder werden gemalt von uns allen. Dann gab es von Frauchen heute eine weitere Einheit in Pferdekunde mit anschließendem Reitunterricht. Und die beiden Pferde finden es toll, betüttelt zu werden - unter dem strengen Blick natürlich von Frauchen.

Und damit wir nicht zu kurz kommen, sind wir heute in den Wald gefahren, wo Dicki groß geworden ist. Und siehe da: Beide Doggen haben - wie früher - geschafft mitzulaufen. Und was toll ist? Der alte Dicki wollte wie eh und jeh auf den Holzscheiten balancieren.

Frauchen hat sich so gefreut, dass es ihm mit dem neuen Präparat "Phen-Pred" so gut geht, war er doch plötzlich körperlich sehr alt geworden. Oder liegt es vielleicht doch an der neuen Mitbewohnerin?

Ich weiß es nicht - Hetja jedenfalls hat uns allen viel Osterfreude beschert - und wie hat Herrchen neulich so trocken festgehalten? "Ein tolles Pferd habe ich da aus Niedersachsen geholt - wirklich ein tolles Pferd!" Dass Hetja ihn aber voll und ganz für die Bananen-Leckerlies um den Huf wickelt, das hat er heute gemerkt, als sie vor unserem Wohnzimmerfenster in Herrchens Jagdzimmer stand und gebettelt hat, indem sie die ganze Scheibe abgeleckt hat...

So, nun sagt Frauchen "jetzt hat die Seele und das Frauchen Ruh" - in diesem Sinne einen schönen Ostermontag! Die Borgert-Bande

12.4.2015, Bulldog Caligula, genannt Dicki, mailt:

Hallo, Dicki hier... Freitag hatte Frauchen Dienst in Frankfurt (Oder), und da wir uns die lange Fahrzeit dann sparen, bleibt Zeit, um an die Oder zu fahren... und Dicki kann - Dank seiner Tablette - ordentlich mitlaufen...

Samstag sind Herrchen und Nachbar Manni plötzlich losgefahren und kamen wieder mit einer richtig schönen und großen Krippe, die Manni Hetja zum Einzug geschenkt hat. Nun sieht es bei uns aus, wie in einem Tierpark. Und dann plötzlich waren unsere Küken da... niedlich sind sie ja, die Kleinen. Amira hat kurz überlegt, ob es sich lohnt, so einen kleinen Braten zu futtern. Aber Frauchen hat ihr die Kleinen vorgestellt, und dann hat Püppi begriffen, dass sie nun zu unserem Rudel gehören.

Nun wollen wir uns vom heutigen Tag erholen - wir haben das Revier "Jagdjahr-fähig" gemacht... aber davon später! Liebe Grüße, Caligula

Ich habe ja versprochen, dass ich mich heute nochmal melde: Also heute der Tag stand im Zeichen des neuen Jagdjahres, und so sind wir alle los und haben einen nach dem anderen Hochsitz wieder überarbeitet.

Das war vielleicht anstrengend, und als erstes wurde es Amira langweilig, die plötzlich weg war... Amira wieder eingesammelt, bin ich in die Jauchewiese gelaufen - dann haben wir uns um einen Stock geprügelt - genaugenommen hat Emmy sich bei Püppi und mir eingemischt... blöde Ziege! Dann hatte Emmy Durst und ist fast ins Fließ gefallen, und dann hatte Herrchen von uns allen genug: Wie kleine nervige Gören seien wir - unerträglich und anstrengend !

Aber eigentlich hat Frauchen den Ärger mit uns, aber die hat mehr Geduld, während Herrchen immer nur Panik um uns hat. Aber geschafft ist geschafft, und Frauchen war mit Püppi und Hedi-Maus sogar noch unterwegs, Hasen und Füchse jagen... Danach hat sich Hedi erstmal durch den Garten gewälzt. Hat ja auch nur ihre neue schöne Indianer-Sportjacke angehabt... Nun noch einen schönen Abend noch - wir sind müde! Dicki


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Savory-Deermann
, geboren 1945 in Wuppertal, hat seit 1971 Englische Bulldoggen und ist Gründungs- und Ehrenmitglied des "Verein der Freunde Englischer Bulldogs e.V. (1980-2009)".

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