Cornelias Bulldog Blog
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English Bulldog Netzwerk für Kenner und Freunde
Mai 2005 bis Mai 2015 jeden 2. Tag ein Beitrag
Ab Mai 2015 Beiträge in unregelmäßigen Abständen

Die Links zu den thematisch sortierten Archiven sind in der Referenzspalte:
Sie finden dort (fast) alles, was Sie über den English Bulldog wissen wollen.


Sonntag, Juni 19, 2022

An Wattenmeer und Strand


Im Laufe der Woche besuchten wir die kleinen Kutterhäfen der "Wurster Nordseeküste", in deren Mitte unser Ferienhau liegt. Kleine Badestrände gab es auch. Alles ging hier gemächlich vor sich, die Einheimischen strahlten Geduld und Humor aus.

Schiffe, Motorräder, alles Maschinengetriebene ist für Clara ein Misstrauen verdienendes "Gerät". Ein "Ding" ist für sie ein nicht aus der Natur stammender Gegenstand, so wie Plastikeimer oder Mülltonnen. Ein "Ding" ist für sie zwar weniger abartig als ein Gerät, aber man solllte besser ein wenig Abstand dazu halten. --- ABER: Autos sind ok; deren Nutzen hatte sie schnell verinnerlicht ;-)

Wenn Clara und ich zur Wasserkante zwischen den Dünen oder zur Wattkante an den Kutterhäfen spazierten, wartete Stu in einem Strand- oder Hafen-Cafe bei Latte Macchiato auf uns. Er genoß die Ruhe, denn es waren zu dieser Zeit noch nicht viele Touristen dort.

Clara mochte es nicht Stu im Cafe oder auf einer Bank sitzend zurück zu lassen. Nachdem sie ein paar Mal zu ihm zurück gerannt war, ihn anstupste und ermunterte mitzukommen, nahm ich sie an die Leine. Er kann sandige Wege wegen seines Gehstocks nicht mehr mitmachen, und das versteht Clara nicht. An der Leine akzeptierte sie es aber.

Die Weite des Meeres war ihr befremdlich und an der Leine ist es eh doof! Aber was ihr der Wind alles an Infos zutrug, das interessierte sie und gefiel ihr offensichtlich :-)

Der Dünenstrand und das Meer bei Sahlenburg waren so, wie man sich die Nordsee träumt. Und an der endlos langen Strandpromenade gab es einige gute Resaturants.

Gegenüber liegt die Hallig Neuwerk, mann kann bei Ebbe mit der Pferdekutsche rüber fahren. Wir verzichteten wegen Clara darauf, denn die Kutsche (fährt im Mai nur einmal in der Woche) war voll ausgebucht, Clara hätte sich die 2 Stunden Fahrtzeit unter die Sitzbank quetschen müssen - wobei gelegentlich Wasser zwischen den Bodenplanken durchschwappt. Es wäre für sie reiner Stress gewesen :-(

In Sahlenburg spaziert man zwischen oder entlang von Dünen, Hundsrosen verströmen ihren betörenden Duft und im dortigen Nationalparkhaus gibt es eine den Besuch lohnende Austellung über das Watt und das Leben in ihm.

Nach einiger Zeit des Sandwandern ließ ich sie von von der Leine, denn Stu war am Rande des Dünengeländes so weit hinter uns, dass sie nicht mehr zu ihm zurücklaufen würde. Sie freute sich und widmete sich den Gerüchen (und Gewächsen ;-)

Auf den Wegen zu den Highlights der "Wurster Nordseeküste" gingen wir auch immer in Wäldern und auf Wiesen spazieren. Darüber im nächsten Beitrag.


Donnerstag, Juni 16, 2022

Clara´s Erlebnis an ihrem 4. Geburtstag


Am 14. Mai feierten wir Claras 4. Geburtstag: wir fuhren mit ihr an die Nordsee. Sie sah zum ersten Mal das Meer, allerdings zunächst nur vom Deich aus :-)

Sie verstand schon beim Kofferpacken, dass es um mehr als eine Waldwanderung ging; sie ließ uns nicht aus den Augen. Und dann im Auto legte sie sich gleich zum Schlafen hin: Entspannung, sie war dabei ! Die übervolle A1 regte nur Stu und mich auf, aber als es 3 Stunden später auf eine Fähre über das Mündungsdelta der Weser ging, ja da war es umgekehrt! Ein lautes Schaukelding, ein Riesen-Gerät; sie war froh im Auto bleiben zu dürfen ;-)

In unserem Ferienhaus hatten wir viel Platz, das gefiel Clara, sie mag es nicht beengt.

Besonders gefiel ihr, dass sie direkt aus der Haustür heraus auf den Deich laufen konnte. Nach der langen Autofahrt genoß sie es in dieser Weite ganz frei herumrennen zu können - nachdem sie sich, wie es ihre Art ist, erst einmal ein Bild von der Lage gemacht hatte :-)

Dann suchten wir uns ein gutes Fischrestaurant, Clara bekam von allem ab. Fisch liebt sie und Krabben, naja, wenn es ein muß - genau wie ich :-) Stu aß in diese Woche an der Nordsee jeden Tag mit ungebrochener Begeisterung Fisch, Muscheln und Krabben.

Ihren Geburtstag beendete ich mit einer Wanderung mit ihr - bei einem unvergleichlich schönen Sonnenuntergang - jenseits des Deichs entlang am 'Nationalpark Wattermeer'.

Von der Deichhöhe aus versank ich in den Anblick des Abendrotes über dem weiten Meereshorizont, aber Clara meinte es sei wichtiger das Sträßchen vorm Deich und die paar Häuser daran im Auge zu behalten. Sie ist eben mehr praktisch als poetisch veranlagt ;-)

Am nächsten Morgen wurden die Deiche von riesigen Traktoren gemäht und das Heu am folgenden Tag eingefahren. Clara genoß es, nicht mehr im freien Lauf durch hohes Gras abgebremst zu werden :-). Und ich war so erstaunt wie froh, dass aus diesem Gras keine einzige Zecke auf sie gesprungen war!

Clara Lee ist mit 4 Jahren nun eine richtig erwachsene Hündin. Irgendwie meinte ich, sie ist nachdenklicher geworden, so wie sie oft still die Welt beobachtet :-)

Wir erkundeten jeden Tag das Umland. Darüber erzähle ich in den nächsten Beiträgen. Und jeden Abend machte ich mit Clara eine Deichwandeung direkt vom Ferienhaus aus. Wir erlebten einen immer wieder ganz anders gearteten Sonnenuntergang.

Am ersten Tag in Clara´s neuem Lebensjahr herrschte zudem Vollmond. Die Sonne über dem Meer und der Mond über dem Land standen sich frontal gegenüber. Hier auf Meeresniveau sah man diese Konstellation herrlich klar.


Montag, Juni 13, 2022

Blüten überall :-)


Im Mai blüten nicht nur Wiesen und Garten, an fast allen Waldwegen hier strahlten die Blütenbüschel der Weißdornbäume wie filigrane Windspiele in rosa gesprenkelten Weißtönen. Am Boden spiegelten immer wieder Butterblumen die glänzende Sonne.

Clara und ich gehen jetzt an warmen Tagen vormittags oder am späteren Nachmittag in den Wald. Die Waldpfade sind immer noch feucht und führen durch kniehohes Gras. Die ersten zehn Minuten frißt sich Clara mehr durch als dass sie durchgeht. Dann hat sie genug davon und widmet sich ihren anderen Interessen ;-)

Die Luft duftet - für mich - wunderbar nach Waldmeister und süßen Blüten. Clara ist dagegen angetan von den tierischen Gerüchen, die mir entgehen :-)

Ich wandere am liebsten alleine mit Clara durch die Natur. Dann sind wir im Flow, fühlen uns mit allen Sinnen als Teil der Erde. Aber gelegentlich gehe ich auch gerne in Begleitung, so wie Clara auch: "Rudelaspekte" pflegen, nenne ich das schmunzelnd.

Clara und ich fanden jetzt eine weitere Wanderfreundin, sie ist direkt aus unserem Dorf: Hannelore. Ich lernte sie beim Forellenschmaus zum 1. Mai kennen. Sie is so alt wie ich und geht so langsam wie ich :-) Clara war nur durch ihren roten Stütz-Schirm etwas irritiert. Dann hat sie verstanden, dass der nichts anderes ist als der schwarze Gehstock von Stu. Also befremdlich, bedrohlich wenn er laut umfällt, aber ansonsten hinnehmbar !

Ich zeigte Hannelore die Galmaiveilchen bei den Bleikuhlen. Sie hatte von diesen besonderen Blumen gehört, sie aber noch nicht gesehen. Sie staunte begeistert über ihr intensiv leuchtendes Lila-Blau, und auch dass sie sich hier so üppig auf den bleihaltigen Böden wohlfühlen.

Dann zeigten Clara und ich ihr noch in der Nähe die zwei durch eine "Feenbrücke" verbundenen Buchen.

Als Feenbrücken werden natürliche Brückenbildungen bezeichnet. Sie können aus Felsen bebildet sein oder auch aus einem Ast, der an zwei Baumstämmen an-/ oder eingewachsen ist. Sie sind Elfenwerke, wie es heißt :-)

Clara verbrachte auch viel Zeit im Garten, besonders wenn Stu und ich es auch taten. Einmal hatte ich mich unter den Goldregen in den Halbschatten gelegt und hörte einen Hörbuchkrimi. Clara war unschlüssig, wo sie sich hinlegen sollte...

Auf die Terrasse zu Stu, irgendwie nicht wirklich gemütlich sagte ihre Miene, als sie zu mir trottete. Zu mir unter den Goldregenbaum voller summenden Hummeln, hm, das begeisterte sie auch nicht!

Sie ging in den Buschschatten daneben, grub etwas herum und hielt dann ihren Bauch auf der blanken Erde kühl. So waren wir alle zufrieden :-)


Freitag, Juni 10, 2022

Sonnenuntergänge, Honigbienen und

ein Kotelett


An manchen Abenden spazieren Clara und ich spät noch einmal über die Höhe hinter unserem Hause, einfach weil wir von dort einen so herrlichen Blick auf die untergehende Sonne haben. Nur wenige Windräder unterbrechen von dort die Sicht auf den Horizont.

Kein Sonnenuntergang ist wie der andere, jeder führt in seine einzigartige Stimmungswelt. Clara hat dafür leider wenig Sinn, sie ist mehr an der Erde als am Himmel interessiert ;-). Sie wackelt aber, wenn ich juchze. Das ist Spiel!

Da es jetzt Mitte Mai mittags schon richtig warm ist, gehen Clara und ich gerne schon früh los. Zu dieser Tageszeit bevorzugen wir einen Höhenweg auf der südlichen Talseite, der vormittags im Schatten einer hohen Wildhecke liegt. Seit Anfang Mai sind hier die Kühe wieder auf der Weide.

Clara geht nicht mehr - so wie in jungen Jahren - auf jedes Tier neugierig und erwartungsvoll zu. Sie wartet ab, ob es überhaupt an Kontakt interessiert ist. Ganz vernünftig, finde ich :-)

Auf dem Nordhang kamen wir abends an einer einzelnen pechschwarzen Mutterkuh mit ihrem gleichermaßen schwarzen Kalb vorbei. Die Kuh kam bedächtig auf uns zu. Das Kalb kam ihr zögerlich nach, aber dann versteckte es sich vor unseren Blicken hinter seiner Mutter. Clara respektierte das, jedenfalls hielt sie ihren Abstand bei. Sie ist jetzt eine erfahrene Hündin ;-)

Sonntag nachmittags Mitte Mai surrte, schnarrte es gartenseitig so laut, dass ich rausging um zu sehen, was für eine Maschine irgendein Nachbar da in Gang gesetzt hatte. Ja, und dann stand ich mitten im Garten vor einem Schwarm tausender brausender, schwirrenden Wespen! Ich schrak zurück und sah ein Riesengebilde um die Astgabel einer Eibe herum hängen, ich hielt dies für ihr Nest. Tausende irrlichtende Wespen bildeten knapp oberhalb des Rasens eine mindestens zwei Meter hohe, breite Spindel. Sie war die Quelle des lauten "Motorgeräusches".

Clara, die mir gefolgt war, trieb ich sofort ins Haus zurück. Sie war über meine Hektik erstaunt; das monotone, so laute Gebrumm-Gesumm alamierte SIE nicht...... Dann telefonierte ich mich - über die Feuerwehr bis zu einem bundesweiten Kammerjäger-Notdienst - durch. Trotz Zusage kam aber (wegen Überlastung) keiner. Montags wendete ich mich an einen örtlichen Betrieb, die wollten nachmittags kommen. Clara ließ ich nicht mehr in den Garten, ich ging mit ihr auf die Felder. Mittags sah ich wieder nach diesem monströsen Gebilde - es war weg! Spurlos weg!

Ich sagte dem Kammerjägerbetrieb ab und schickte ein Foto hin, sozusagen um zu beweisen, dass ich nicht phantasiert hatte. Der Mirarbeiter, mit dem ich Kontakt hatte, antwortete mir sehr freundlich: "... wir hatten uns das Bild noch einmal angeschaut. Es sieht tatsächlich nach einer Art Wildbiene aus. Wahrscheinlich hat das Volk dort einen Nistplatz gesucht, daher waren die Tiere in dieser großen Menge zu sehen. Wildbienen sind allerdings völlig ungefährlich, richten keinen Schaden an und interessieren sich nicht für den Menschen oder dessen Nahrung (wie z. B. süße Getränke, Kuchen etc.) Außerdem stehen (wild)Bienen unter Naturschutz, eine Bekämpfung ist hier also nicht möglich. Die Tiere dürften Sie nicht weiter stören..."

Ich war in meine eigene Falle negativer Erwartung gerannt: Ein Wespennest hatten wir schon mal im Garten, was sollte es also sonst sein? Die inzwischen seltenen und gefährdeten Wildbienen hatte ich als absolut unwahrscheinlich erst gar nicht in Erwägung gezogen. Habe mir also wieder mal bewiesen, wie wir Menschen uns vielfach unseren Stress selbst bescheren: durch negative, angstgeladene, nur eingebildete Erwartungen.

Der Besuch von Honigbienen gilt seit Menschengedenken als Glück, als Hinweis auf die Süße des Lebens. Sie hatten meinen Garten als Übernachtungsquartier auf der Suche nach einem neuen Heim ausgesucht. Danke für Euren Besuch, Ihr Freudensammlerinnen :-)

Ich gehe gerne am späten Nachmittag auf die dann sonnenbeschiene Kahle Platte auf dem Hainberg. Ein sehr schmaler Pfad führt an ihrem steil abfallendem Rand vorbei.

Clara bleibt ja, wie Ihr LeserInnen wißt, immer in meiner Nähe. Neulich aber war sie dort verschwunden, reagierte auf kein Rufen, ich sorgte mich langsam und ging den Weg zurück. Ein Hund hatte sie nicht abgelenkt, denn dann hätte ich irgend etwas hören müssen... Aas? Jetzt hörte ich leises Geraschel plattenseitig von mir - gottseidank nicht von der Steilkante her. Ich schob das Gebüsch beiseite:

Clara stand vor mir mit einem kompletten Grillkotelett im Maul! Sie ließ es sich brav abnehmen. Es war nicht angebissen weg geworfen worden; roch nach Grillgewürz, war auch noch frisch. Ich nahm sie an die Leine und warf es weit fort hinter sie ins Gebüsch. Nach einer Weile ließ ich sie wieder von der Leine in der Hoffnung, das Kotelett sei vergessen.

Zurück gingen wir später einen Parallellweg zum Waldpfad an der Feldkante entlang. Ich hätte Hund besser kennen müssen: plötzlich rannte sie vor und verschwand im Gebüsch. Ihre feine Nase fand das Kotelett erneut... ich sie aber auch sehr schnell mit dem Ding vor sich. Das war´s, wir fuhren heim. Sie soll grundsätzlich nichts unterwegs gefundenes fressen!

Ich hielt das Kotelett nicht für vergiftet, denn warum sollte ein Hundehasser es erst auf dem Grill zubereiten? Das waren picknickende Wanderer gewesen; die gibt es hier gelegentlich... Also sollte sich ruhig ein Fuchs daran vergnügen.


Dienstag, Juni 7, 2022

Glückliche Stunden am Wiesenbach und

im Bärlauch :-)


Bei weiterhin strahlendem Maiwetter fuhr ich mit Clara nach Blankenrode. Die Wiesen und Wälder dort sind wirklich eine Freude - mit (und ohne ;-) Hund.

Wir lieben hier besonders ein verschwiegenes Tal mit einem kleinen Nebenbach der Altenau, um den herum der Waldboden mit Bärlauch stellenweise ganz zugewuchert ist. Dorthin mußten wir zunächst am Waldrand entlang des Quellbaches der Altenau wandern. Das Gras war hier stellenweise schon sehr hoch gewachsen.

Gras zu fressen oder auch nur zu durchschnüffeln ist ihr wichtig, wogegen die noch sehr schmale Altenau sie nicht weiter lockte. Und mich bezauberten die Sumpfdotterblumen in ihrem wie gelackt scheinendem Gelb am Wasserrand :-)

Als wir den Bärlauchbach in einem Seitental erreichten, war Clara sogleich im Wasser, denn der fließt nicht besinnlich still durch Wiesen, sondern animiert hund zu neuen Spielen :-)

Clara stürmte durch all das Bärlauch voran, ich folgte vorsichtiger, denn darunter liegt viel Baumbruch als natürliche Stolperfalle für Füße - weniger für Pfoten - versteckt. Am Ufer stieg sie ohne zu überlegen gleich ins Wasser. Nach einiger Zeit ließen wir die Bärlauchflächen hinter uns.

Es machte Clara solche Freude, rein in das Wasser, raus aus dem Wasser, rumrennen, neue Uferstelle, alte Uferstelle, immer wieder :-)

Wir gingen den Bach entlang über Stock und Bärlauch langsam weiter. Die Winterstürme hatten viel Holz zu Bruch gebracht und der Bach hatte viele davon in seinen Windungen eingefangen. Und genau das war Clara´s Spezialvergnügen ;-)

Dieser Seitenbach mündet zwischen Feldern in die Altenau. Vergleichsweise langweiliger Weg. Dort machten wir deshalb kehrt und nahmen wieder das Wiesental als Rückweg. Clara war noch völlig aufgekratzt von ihren Wasserabenteuern.

Des Rest des Nachmittags verschlief Clara, aber sie träumte noch von Laufen und Wasser schnaufen, wie ihre Bewegungen und ihr Atem verrieten ;-)


Samstag, Juni 4, 2022

Heute eine Mail von Gastbloggerin Silvia Wolf

Tyson würde vielleicht so erzählen:


Tyson schreibt uns am 27. Mai 2022: "Liebe Cornelia, liebe Bullyfreunde, ich bin es mal wieder, der Tyson.

In dieser Woche feierte ich meinen 11. Geburtstag plus 9 Monate. Das wäre ganz schön alt für eine Bulldogge, meint meine beste Freundin. Zugegeben zwicken mich manchmal schon meine Gelenke und Knochen, was ich mir natürlich nicht anmerken lassen, weil Bullys wie ich ja ganze Kerle sind.

Ihr glaubt ja nicht, was meine Untertanen mir so zu meinen Mahlzeiten geben, damit ich fit und gesund bleibe, ein unglaubliches Sortiment. Da meine beste Freundin nicht so auf Chemie steht, gibt es viele Kräuter und Tröpfchen, die allesamt aber recht gut schmecken. Wenn dann unsere liebe Tierärztin ihr sagt, dass ich für mein Alter noch richtig gut dastehen würde, freut sie sich wie Bolle oder als ob sie im Lotto gewonnen hätte. Aber das hat sie ja mit mir eigentlich auch. (Nein, eingebildet bin ich ja nicht, wie ihr wisst!)

Wir führen meist ein sehr relaxtes Leben,- vor allem, wenn es regnet. Nässe von oben mag ich nämlich nicht und dann bin ich stur. Bei gutem Wetter ist an jedem Tag Bewegung angesagt, gemäß dem Motto: Wer rastet, der rostet. Ich bin der Chef, des hiesigen Forstes und lese mit meiner Nase intensiv die Hundezeitung der Waldwege. Ich laufe ja nicht mehr so weit und so lange wie früher. Aber das ist gut so. Fast habe ich das Gefühl, dass meine lieben Untertanen darüber nicht gar zu traurig sind ..........

Noch immer bin ich Assistent im Garten und in der Küche. Allerdings grabe ich nicht mehr selbst, ich beobachte sehr gechillt das Tun meiner Freunde. In der Küche bin ich engagierter und ausdauernder. Hier teste ich regelmäßig Lebensmittel, manchmal ersetze ich auch den Staubsauger. Ich ruhe jetzt länger und öfters. Aber glaubt mir, ich habe dennoch immer alles im Blick.

Vor allem beobachte ich genau, wenn sich meine Lieben der Leckerlischublade nähern. Das entgeht mir nie. Da kann ich beschleunigen wie ein junger Hund. Ich wäre wohl auch absolut käuflich, meinen meine Freunde. Auf jeden Fall bin ich ein Gourmethund, einfach ein Genießer. Übrigens nicht nur was das Essen anbelangt, auch meine Streicheleinheiten hole ich mir ganz regelmäßig ab.

Fast so sehr wie Futter liebe ich Südfrankreich. Oder hängt das zusammen ? Meine zwei Lieblingsmenschen philosophieren oft über ihre eigene Liebe zu dieser Landschaft, für mich ist die Antwort sehr einfach: alle lieben mich, ich bin in jedem Restaurant herzlich willkommen, das Wetter ist stets freundlich, meine Beiden sind unbeschwert!

Jetzt hoffe ich doch, dass es euch allen so gut wie mir geht und grüße euch alle ganz herzlich, fühlt euch geknuddelt!! Euer Oldboy Tyson (Oldboy nennt mich meine beste Freundin oft!)"

Silvia ergänzt Tyson´s Mail noch:

Ja, liebe Cornelia, so ist das Leben mit unserem "Oldboy" Tyson und ich bete täglich, dass uns noch viel Zeit bleibt! Clara ist wirklich eine ganz feine Hundedame. Ihr seid ein tolles Team. Euch weiterhin viel Spaß in der Natur.

Ganz liebe Grüße aus dem schönen Odenwald mit einem Extraknuddel für Clara,
Silvia & Tyson


Mittwoch, Juni 1, 2022

Heute schreibt Gastbloggerin Susanne Nas

Lilo und Toffee in Zeeland...


Zeeland ...... Endlich wieder am Meer! Das Ferienhaus hat uns bei strahlendem Sonnenschein erwartet.

Ich habe mich sehr auf den Urlaub gefreut …. das Meer .... den Strand …. unser Ausflüge und das leckere Essen…. im Ferienhaus war alles so vertraut , aber es fehlte was .… Muffin .… sie war oft mit uns hier…. Erinnerungen an schöne Zeiten….

Im Hier und Jetzt, haben wir haben das sonnige Wetter für ausgiebige Strandspaziergänge und Ausflüge in die Umgebung genossen.

Lilo und Toffee haben den Strände und das Meer erkundet, es wurde gerannt und getobt bis zum Umfallen. Das Leben kann so schön sein…….


Samstag, Mai 28, 2022

Bäche fließen, Bäume sprießen und

Vögel brüten :-)


Der Mai begann mit schönstem Wetter, der Wonnemonat hielt seine Versprechen. Freude und Lebenslust erfüllten auch unsere Clara. In den Schwarzbach bei Hardehausen stieg sie gleich hinab. Aufspritzendes Wasser ließ sie kalt; dann wurde ihr Plüschfell eben etwas nass: Hauptsache nicht durchnässt ;-)

Wir wanderten weiter an so selten zu sehenden, herrlichen Mutterfichten vorbei. Der Bachlauf war hier schmal und somit etwas tiefer.

Zu meiner Überraschung sprang sie an einer gut zugänglichen Uferstelle munter - ohne sich erst den Bachgrund genauer anzusehen - gleich mit einem Satz ins Wasser rein. Letzten Sommer war sie hier viel vorsichtiger in den Bach hinab gestiegen. Ich vermute sie erinnert sich und denkt "ich kenne mich aus!".

Bis zur Körpermitte war sie klatschnaß, und auf ihrem Rücken perlten die Tropfen, als sie wieder zu mir hochstieg. Sie strahlte und schüttelte sich kraftvoll.

An weiteren Wasserstellen zeigte sie danach kein Interesse mehr, auch nicht zum Trinken. Auf dem Rückweg wanderte sie an ihren zwei Badestellen einfach vorbei. Sie war aus ihrer Sicht immer noch nass genug. Jetzt war erst einmal Weiterwandern und Rumschnuppern angesagt :-)

Claras Wasserfreudensprüngen hatten mich so miterfreut, dass ich tags darauf mit ihr zu einem anderen vom Wanderweg aus gut zugänglichen Waldbach fuhr, dem Asselner Glasebach. Hier machte der Bach sie aber weniger happy, und ich machte eine mich ganz anders beglückende Entdeckung.

Die vom Wintersturm umgerissenen Bäume waren in transportablen Stücke gesägt und an unserer Lieblings-Wasserstelle beiseite ins Bachbett geräumt worden. Clara fand das aus praktischen und ich aus optischen Gründen nicht so toll. Mal sehen, ich denke sie werden weg geschafft, wenn die Brücke und Sitzbank repariert werden.

Durch die vielen rumliegenden Bäume war dieser Waldpfad im Frühjahr kaum von Wanderern und Fahrradfahrens genutzt worden. Das hatte den Waldtieren Ruhe verschafft. Ich konnte es kaum glauben, aber in einem schon lange verrotteten Baumrest direkt an diesem Pfad schaute ich in ein Vogelnest, und der brütenden Mutter direkt in die Augen.

Ich staunte über diesen Nestplatz, denn diese natürliche Höhle hatte sich kaum einen halben Meter hoch durch Vermoderungsprozesse gebildet. Sie nistete also in ziemlicher Bodennähe. Sie rührte sich nicht in ihrer dunklen Bruthöhle. Ich rührte mich auch nicht, Clara blieb neben mir stehen, auch sie rührte sich nicht! Langsam nahm ich mein Handy und bückte mich behutsam zu ihr hin, um diese so schöne Szene zu fotografieren.

Es war in der Bruthöhle zu dunkel um zu erkennen, was für ein Vogel sie ist. (Auch eine Fotobearbeitung hilft mir nicht wirklich.) Ich war erstaunt, sie überhaupt so im Vorbeigehen wahrgenommen zu haben. Welch ein wundervolles Geschenk, der Vogelmutter von so nah in ihre glänzenden Augen sehen zu können.

Clara und ich gingen still weiter und die Vogelmutter brütete still weiter :-)


Mittwoch, Mai 25, 2022

Grün, Gelb, Lila, ein Skarabäus und der

1. Mai


Seit Ende April strahlten die Rapsfelder und die Löwenzahnblüten in den Weiden weiträumig in Gelb. Das Knabenkraut, eine Orchidee, wuchs am Hainberg hoch wie tieflila Kerzen. Zu meiner Freude reihte es sich auch oberhalb unseres Zuhauses am Wegrand bis in die Hecken hinein auf.

Und allenthalben begann Grün Dörfer und Land zu beherrschen.

An einem Tag wanderten Clara und ich durch den einsamen Schwarzen Bruch. Wir kamen an einem der Eingänge eines bewohnten Fuchsbaus vorbei. Sie reagierte nicht darauf. Eigentlich ist das ja gut, weil "zivilisiert" ;-). Mit Füchsen hatte ich in diesem Sumpfgebiet weniger gerechnet, ich hatte gehofft Kröten und Lurche beobachten zu können. Leider nein... ich sah auch keinen Laich im Wasser. Vielleicht kommen sie dieses Jahr später aus ihren winterlichen, feuchten Erdverstecken heraus. Der Matsch in den Senken sah noch immer wie übler Moder aus. Aber an höheren Stellen blühte der Klee :-) Die riesigen Wuzelteller rundherum waren vom Winterregen weiter ausgewaschen worden. Wenn man sie betrachtet versteht man, warum solche Landschaften "Bruch" heißen. All die Ortsnamen mit der Endsilbe "...bruch/ ...broich, ...broch" verraten, wie die Landschaft dort vor der Besiedlung aussah.

Mein derzeitiger Lieblingsweg ist der Rundweg im Bündelner Wald.

Ende April erlebte ich dort etwas Ungewöhnliches: Clara lief mir auf einem breiten Weg voraus, als sie plötzlich stehen blieb um etwas einem Häufchen ähnlichem zu schnuppern. Ich rief "Pfui" und sie ging gleich beiseite. Ich sah mir die Kotwürstchen an, ja, ganz klar: Fuchskot. Die gefährlichen Fuchsbandwurmer verbreiten sich über den Kot... Plötzlich bewegte sich ein Würstchen! Ich war fassunslos... Ja, es rollte sich langsam vor!

Wer/was bewegte dieses Kotwürstchen? Ich hockte mich hin und sah einen Daumenglied großen, schwarz glänzenden Käfer arbeiten, ja er schuftete sich ab, um diesen seinen Schatz fort zu bewegen. Er stemmte dabei sich mit seinem Vorderkörper halbwegs unter das Würstchen. Leider arbeitete er so in dessen Schatten: kaum fotografierbar. Ich stand auf und überlegte; stören wollte ich ihn nicht. Zu meiner Überraschung ließ er plötzlich von diesem Würstchen ab und ging vielleicht 2 cm zu einem anderen Teilstück der ganzen Angelegenheit - und damit aus dem Schatten heraus. Danke, jetzt konnte ich ihn fotografieren :-)

Ich dachte an den Scarabäus, den heiligen Käfer im Alten Ägypten, der zu den Mistkäfern gehört. Dort symbolosierte er das Leben. Der Zusammenhang ist nicht überraschend: Mistkäfer, (richtig: *in ;-) legt ihre Eier in Dungkugeln. So entsteht aus "Mist" Leben. Heute würden wir den Scarabäus vielleicht in die Kategorie "Arschengel" einordnen ;-)

Zum 1. Mai veranstaltete unser Dorf ein Fest mit dem zu diesem Tag seit alten Zeiten üblichen Forellenessen. Sie wurden direkt warm aus dem Räucherofen angeboten - das ist eine selten zu bekommende Delikatesse!

Ich wanderte deshalb schon vormittags mit Clara über den beliebten Liebespad zum Dorfplatz. Dieser Pfad führt lauschig versteckt an vielen Bänken vorbei - daher der Name ;-)

Ich plauderte mit einigen Dorfbewohnern über die Weltlage im Allgemeinen und das Dorfgeschehen im Besonderen, Clara nahm das geduldig unterm Gartentisch sitzend hin. Wir tauschten uns auch über Wanderwege aus. Die zauberhafte alte Dame mir gegenüber meinte dazu: "Um loszugehen muß man nur erst mal seinen Inneren Schweinehund überwinden." Ich nickte zustimmend und antwortete: "Mein Innerer Schweinehund wird ständig von Clara überwunden. Sie ist stärker!" Wir lachten alle :-)

Bald liefen Clara und ich über den Talweg zurück nach Hause. Sie war diesmal NICHT hauptsächlich am Queckengras interessiert :-)

Abends ging ich mit ihr über unseren "Standard-Weg" oberhalb unseres Hauses Richtung Sonnenuntergang. Ein Schatten lag über ihr... wie passend zur Zeit...

Noch zwei faszinierende Fotos von Sonnenuntergängen im April, die für mich in diese chaotische Wendezeit passen...


Sonntag, Mai 22, 2022

Clara´s und mein Lieblingstal


Da Clara die Waldbäche so liebt, ging ich mit ihr am nächsten Tag wieder durch das Mental an unserem Dorfende. Sein unterer Teil ist sanft und still, der obere hart und wild.

Am Anstieg zum oberen Tal treffen sich zwei kleine Bäche, und dies ist unsere Lieblingsstelle. Der Weg bis dahin war immer wieder von in berauschender Fülle blühendem Schwarzdorn gesäumt.

Wir stiegen einen Pfad zum Ufer mit der alten Bank an der Gabelung des Baches runter - und Clara nach kurzem Rundblick gleich gegenüber wieder hoch :-) Sie fand von dort schnell einen nicht den Absturz garantierende Abhang. Klar, dachte ich, also wieder runterstürmen !

Sie hatte sich für den südlicheren Bach entschieden, wohl weil der noch etwas Wasser führte. Nachdem sie dort Wasser, Steine und Hölzer begutachtet hatte, hopps, rannte sie wieder zu höchsten Stelle hoch um einen neuen Abhang zu probieren.

Herrlich, wie sie es liebt sich ihre Umgebung immer wieder erneut vertraut zu machen. Man weiß ja nie, so in der Wildnis ;-)

Sie bleibt immer bedacht. Ich vertraue ihr nichts Tollkühnes (ohne Not) zu versuchen.

Aber Blödes schon: Sie schnupperte am Ufer verdächtig an etwas herum.... Fuchskot befürchtete ich schon, brüllte "Pfui" und rannte hin. Ein großer Haufen, zuerst dachte ich spontan an einen Bär! Kein Fuchs jedenfalls, vermutlich ein Mensch :-(

Ich ging ein Stück mit durchs Wasser. Die Steine waren noch nicht glitschig wie im Sommer, also keine Ausrutschgefahr! Ich kam sogar trockenen Fußes voran. Es machte uns beiden Spaß.

Als Nächstes wollte ich ein wenig im zur Zeit zwar wasserleeren, aber wilderem nördlichen Bachbett hochsteigen, das hier abzweigt.

Wir kamen nicht weit, vom Sturm gebrochene Fichten hinderten uns daran. Clara entschied zurück zum wasserführenden Bachbett zu gehen. Sie wählte diesmal den kurzen Uferweg :-)

Am und im Wasser wuchs die Pestwurz, am Ufer ganz viele Veilchen. Lurche oder Kröten auf dem Weg zum Laichen sah ich aber nicht. Ich glaube es gibt sie hier nicht mehr, da es über die Sommermonate kaum noch regnet und hier dann meist alles trocken liegt. Da haben Kaulquappen keine Chancen mehr zu überleben...

Die Veilchen regten mich an tags darauf nach Blankenrode ins NSG der Bleikuhlen zu fahren. Ich wollte wissen, ob die so prächtigen Galmeiveilchen dort auch schon blühen.

Erst ganz wenige Blüten waren geöffnet, und eines sah aus wie ein Osterhasenveilchen ;-)



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Archivierung: Die Bulldog-Blog-Beiträge bleiben circa 4 Wochen auf DIESER Seite. Danach kommen die wichtigen, informativen, besonders lustigen und die Gastblogger-Beiträge ins jeweils entsprechende Archiv.

Die Links zu den Archiven sind oben rechts in der grauen Referenzspalte.

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Montag, Oktober 1, 2018

Redaktionelles: Dieser Blog


Dieser Bulldog-Blog startete 2005 mit underer Hündin "Gombas Happy Miss Frieda" und ist unter Anderem ihr und ihres Sohnes "Kenai Kosmo Floral Garden" Tagebuch geworden.

Nachdem auch Kosmo gestorben ist, überlegte ich zunächst den Blog zu schließen, aber er ist mir selbst und vielen Anderen doch solch eine Freude, dass ich ihn etwas reduziert weiter führen werde.

Er ist nun neben Frieda und Kosmo auch unserer neuen Hündin Clara "Elisa Clara vom Urstromtal" gewidmet :-) Und - GastbloggerInnen sind nach wie vor herzlich willkommen.


Unser Kosmo (2007 - 2018)

Unsere Frieda (2005 - 2017)


Montag, Mai 11, 2015

Zehn Jahre Bulldog-Blog - und:

Die wichtigsten Schritte für das Überleben des Englischen Bulldogs sind getan.


Liebe Leserinnen und Leser, heute feiern wir ein Jubiläum: das zehnjährige Bestehen dieses Bulldog-Blogs. Der 1. Beitrag erschien am 11. Mai 2005.

Es wurde über diese 10 Jahre jeden zweiten Tag ein Beitrag veröffentlicht, das heißt 1815 Beiträge insgesamt - lustige, besinnliche, spannende, warnende, informative und, mir die wichtigsten, aufklärende Beiträge. Aufklärung über den besonderen Zauber des Bulldogwesens, Aufräumen mit Vorurteilen über ihn, das war und ist mir wichtig :-).

Im Blog wurde auch immer wieder über das Elend informiert, welches dem Englischen Bulldog Zucht, Mode und Geldgier antaten und auch noch antun. Die Aufklärung über rasseschädigende, den Genpool ausdünnende Züchtungs-Methoden tut Not, einmal im Sinne der gezüchteten Hunde selbst, aber auch für ihre Käufer ist sie wichtig. Züchter setzten oft wirtschaftliche Zucht-Prioritäten, deshalb ist der "Druck des Marktes" entscheidend.

Und Aufklärung über die sadistische Quälerei, die Massenzüchter ihren "Zuchthunden" antun, ist noch wichtiger. Nicht gerade wenige Menschen entscheiden über den Preis und ahnen nicht, was hinter "Billigwelpen" für ein grausames, verzweifeltes Elend steht.

Zu diesem Jahrestag möchte ich mich bei allen Gastbloggern von Herzen bedanken, denn sie trugen wesentlich dazu bei, dieses Bulldog-online-Magazin, das es der Sache nach ist, abwechslungsreich zu gestalten.

Insbesondere danke ich Isabelle Borgert für ihre spannenden, so informativen wie humorvollen Beiträge. Sie ist unsere aktivste Gastbloggerin: seit September 2007, also schon 7 1/2 Jahre lang, können wir regelmäßig circa zwei Beiträge pro Monat von ihr genießen :-)

Danken möchte ich auch allen Leserinnen und Lesern, die mit oft einzigartigen Fotos, Witzen oder auch Links diesen Blog wesentlich bereichern.

Danke auch an meinen lieben Stu, der mir immer technisch zur Seite steht, und ohne den dieser Blog gar nicht erst begonnen worden wäre.


Die wichtigsten Schritte

für das Überleben des Englischen Bulldogs sind inzwischen getan:

  1. Der Standard wurde (2009) geändert, um ihn wieder "fit for function" werden zu lassen. Der deutsche Zuchtverein ACEB, die hiesige Speerspitzen der Zucht des atmungsbehinderten Extrem-Bulldogs, wurde u.A. als eine Konsequenz dieser Änderungen aufgelöst.
  2. Über ein Dutzend bulldogartiger Rassen wurden neu gezüchtet, und diese erzeugen den nötigen Markt-Druck auf die Züchter des Originals.
  3. Welpenhändler und Welpen-Fabriken werden, auch dank der Medien, gesellschaftlich zunehmend geächtet. Der Gesetzgeber wird dem früher oder später folgen.

Auf diesem Hintergrund nehme ich dies 10-jährige Blog-Jubiläum zum Anlass, ihn in Zukunft nur noch in reduzierter Form weiterzuführen, es wird mittelfristig auf vielleicht 2 Beiträge pro Woche hinauslaufen.

Das Meiste über den Bulldog aktuell und über seine Vergangenheit ist gesagt - und in den Blog-Archiven zu finden :-)

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Cornelia
Savory-Deermann
, geboren 1945 in Wuppertal, hat seit 1971 Englische Bulldoggen und ist Gründungs- und Ehrenmitglied des "Verein der Freunde Englischer Bulldogs e.V. (1980-2009)".

Seit Mai 2005 haben die Bulldogs hier ihr eigenes deutsches Weblog bekommen. Jeder Leser kann Blog-Beiträge an Cornelia schicken, Eure Bulldog-Anekdoten, -Fotos und -Tipps für's Blog sind willkommen. Der jeweilige Autor behält sein Copyright an Bildern und Text, gibt aber Cornelia ein unwiderrufbares Nutzungsrecht für Veröffentlichungen in diesem Blog.



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