Cornelias 'Bulldog Blog' ...
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English Bulldog Netzwerk für Kenner und Freunde
Samstag, August 30, 2014

Heute erzählt Gastbloggerin Isabelle Borgert

Viel Hitze und eine Party


9.8.2014, Bulldog Caligula, genannt Dicki, mailt:

Hi Leute, heute mit vielen lieben Grüßen von uns aus der Hitze. Viel ist nicht zu berichten, aber wenigstens hat Frauchen die Heu- und Strohernte abgeschlossen und unsere Vorräte sind aufgefüllt.

Mich plagt etwas mein Knie... Frauchen sagt, das kennt sie, und da muss man halt solche Pillen nehmen - ist normal, wenn man älter wird..???!!! Was soll diese Anspielung? Guckt mich an, im Revier sehe ich richtig knackig aus.

Nächste Woche ist das traditionelle Bulldogtreffen im Ort. Frauchen ist schon voll begeistert. Richtig schöne Party... Nun, immerhin ist das ja auch ein Tag für Emmy und mich. Herrchen sagt, die Traktoren der Marke "Lance Bulldog" hören sich so an wie ich, wenn ich belle... Jedenfalls ist dann richtig was los bei uns!

Wir werden berichten! Nun ist Frauchen tot von der vielen Hofarbeit, und ich persönlich warte darauf, dass Herrchen anruft und wir als das Nahsuche- und Aufbruchteam angefordert werden... Also, bis zum nächsten Wochenende! Euer Dicki

16.8.2014, Bulldog Caligula, genannt Dicki, mailt:

Darauf wartet Frauchen zwei Jahre, nun ist es wieder soweit! Bulldogtreffen im Dorf, und das bedeutet: Riesen Party!

Während Herrchen gestern zu einem Jagdausflug aufgebrochen ist, hat Frauchen sich mit Nachbarin Carmen und Püppi in das Party-Gewirr gestürzt... Wir Doggen haben in Ruhe die Woche ausklingen lassen - alleine auf dem XXL-Sofa. Püppi und Nachbars Billy sind gemeinsam über den Festplatz getobt und haben so die eine oder andere Bratwurst erbettelt. Hier im Dorf stört es Gott-sei-Dank noch keinen, wenn die beiden mitten durch die Leute rennen. Tja, bei mir sähe das anders aus - da wären alle weg!

Heute bin ich schon mit den Mädels in aller Früh die große Revierrunde gelaufen - mh, endlich wieder erträgliche Bulldoggentemperaturen. Aber zum Treckerumzug habe ich einfach keine Lust gehabt. Frauchen sagt, ich sei ein "oller Pröttel" - was sie damit meint, weiß ich nicht, aber Dicki findet mit zunehmendem Alter Menschen doof, und so habe ich die Weiber mit Herrchen losgeschickt, während ich in meinem Jagdzimmer dem Wildschwein Gesellschaft geleistet habe.

Emmy und Amira können vor Lärm, Menschen und Aufregung nicht genug bekommen - wie man an diesen Bildern sieht.

Schließlich muß ja einer von uns der Traktorenmarke "Lance Bulldog", mit ihrem Markenzeichen einer rassigen Englischen Bulldogge, ihren Namen begründen!

Ach so: Ein "Lance Bulldog" zeichnet sich durch Kraft, P.S., tollen Sound und echten Stil aus - ganz der Dicki, sagt Frauchen! Liebe Grüße aus der Party-Hochburg! Dicki


Donnerstag, August 28, 2014

Kurznachrichten aus der Wissenschaft


Menschen und Haustiere: gleiche Arten MRSA-Keime
Quelle: ScienceDaily (May 13, 2014)

Wie eine neue Studie der American Society for Microbiology belegt, teilen sich Menschen und Haustiere die gleiche Population von Methicillin-resistenten Staphylococcus aureus-Bakterien (MRSA).

"Unsere Studie zeigt, dass Stämme von MRSA-Bakterien zwischen Menschen und Haustieren leicht austauschbar sind", sagt Senior-Autor Mark Holmes, Dozent in der präventiven Tiermedizin an der Universität von Cambridge in England. MRSA-Keime leben auf der Haut und verursachen schwer zu behandelnde Infektionen bei Menschen und Tieren. Die Studie bestätigt den Forschungsvorteil, Infektionskrankheiten von Mensch und Haustier im Zusammenhang zu betrachten, da die Erreger beide infizieren. "Ständige Wachsamkeit und hohe Hygiene sind bei der Behandlung von Katzen und Hunden ebenso wichtig wie beim Menschen", sagt Holmes. Das Risiko der Besitzer, sich bei ihren Tieren mit solchen Keimen anzustecken, ist sehr gering, da diese sehr selten daran leiden. Und gesunde Haustiere stecken sich wahrscheinlich nicht bei ihren menschlichen Gefährten mit MRSA an. Aber wenn ein Haustier schon krank ist, oder seine Gesundheit schwer beeinträchtigt ist, sollten MRSA-Patienten die Tierärzte ihrer Haustiere informieren."


Nicht-chirurgische Hilfe bei Prostata-Vergrößerung
Quelle: ScienceDaily (June 23, 2014)

Wissenschaftler behandelten 20 betroffenen Hunde mit pulsierender elektromagnetischer Feld-Therapie (PEMF) für jeweils 5 Minuten, zweimal am Tag, für drei Wochen. Diese nichtinvasive Technik führte zu einer durchschnittlichen 57-prozentige Abnahme der Größe der Prostata. Die Forscher fanden keine Nebenwirkungen.

Ältere Rüden haben häufig eine vergrößerte Prostata. Die häufigste klinische Zeichen bei Hunden: (blutige) Flüssigkeit tropft aus dem Penis und ist nicht mit dem Wasserlassen verbunden. In schweren Fällen kann es den Darm behindern und zu Verstopfung führen. Der Wirkmechanismus von PEMF ist nicht genau bekannt und kann mehrere Modalitäten beinhalten. Es kann eine Wirkung auf Stickstoffmonoxid oder direkt auf Entzündungen geben. Jüngste Forschungen haben gezeigt, dass durch die Verringerung der Entzündung Komplikationen verhindert werden können. PEMF führt zu einer Steigerung der Durchblutung, was auch zu einer Besserung der Situation beiträgt.


Aufenthalt im Kennel kann auch spannend sein
Quelle: ScienceDaily (June 25, 2014)

Bisherige Forschungen sagten aus, dass der Aufenthalt in einem Zwinger (Hundepension) Hunde akut oder auch chronisch stresst. Neuere Forschungen (University of Lincoln, UK, University of Birmingham, Queens University Belfast und The Royal Veterinary College) legen dagen nahe, dass zumindest der Kurzaufenthalt in einem Kennel auch für den Hund eine spannende Abwechslung sein kann.

In dieser Studie wird gezeigt, dass Erregungs-/Stressparameter (Trockenheit der Haut, Nasentemperatur, Körperkerntemperatur, Menge der verzehrten Lebensmittel, Lippenlecken, Pfoteheben, Gähnen, Zittern, Unruhe) im Zwinger höher sind als zuhause. "Unsere Ergebnisse deuten stark darauf hin, dass Adrenalin, Nasentemperatur... eine psychischen Erregung bei Hunden signalisieren. Dies kann aber leicht fehlinterpretiert werden als psychische Belastung. Unsere Befunde lassen den Eindruck entstehen, dass die Hunde in diese Studie die Hundepension nicht als aversiven Stressor wahrnehmen, sondern stattdessen als spannenden Szenenwechsel, zumindest auf kurze Sicht."


Dienstag, August 26, 2014

Erfolgreiche Typen :-)


Leistungssport :-)

Durchsetzungskraft :-)

Meister der Überredungskunst ;-)


Sonntag, August 24, 2014

England contra EU

Schottland contra England


Zu Zeiten des 1. und 2. Weltkriegs hat Britanien den Bulldog als Nationalsymbol und Sinnbild seiner Widerstandskraft und seines Überlebenwillens gepflegt.

Heutzutage hat das politisch rechtsextreme Spektrum in England, insbesondere die "British National Party", den Bulldog zu ihrem Maskottchen, zum Symbol ihres Widerwillens und ihres Widerstandes gegen NichtEnglisches - insbesondere gegen die EU - gemacht.

Und die nationalistische, radikal islamfeindliche "English Defence League" hat sich auch des Bulldogs als Symbol bemächtigt. Dieser tiefe Image-Abstieg des Bulldogs in seinem Mutterland ist sehr traurig....

Aber auch immer mehr Engländer der Mittelschicht fühlen sich von der EU bevormundet und in ihrer Eigenständigkeit bedroht, was sie durch den Bulldog "sagen lassen" ....

Gegenwind bekommt England aus dem Norden:

Ich denke der Bulldog wird den Imageabstieg ins engliche Rechtsunten überleben! Zumal er in wichtigeren Teilen der Welt nach wie vor der Held und Familienliebling ist :-)


Freitag, August 22, 2014

So ein schöner Tag, "go walk"!


So einen schöner Tag, so einen schönen Tag wie heute .... , ... den nutzen wir zum Wandern - naja, ewig (siehe Werbeposter) muß es auch nicht sein !

Auch ein Bulldog wandert gerne, wenn auch nicht in der Mittagssonne. Das Rumlaufen hält ihn fit, schärft seine Sinne, belebt seinen Geist, hilft ihm alt zu werden :-)

Die überzüchteten Bulldogs - mit denen manche gewissen- oder ahnungslose Züchter und Hundehändler immer noch ihr Geld verdienen - können nicht viel laufen. Manchmal habe ich den Eindruck, dass es tatsächlich Menschen gibt, die ihn genau deswegen kaufen: sie wollen "Couchpotatoes", weil sie selbst welche sind :-(

Der Bulldog braucht kein regelrechtes und ausgiebiges Lauftraining wie viele andere Rassen; aber ein gesundes Maß davon unbedingt!

Und das Spazierengehen mit Hund macht auch einem Menschen Freude: zu sehen, wie er rumtrollt, alles anschnuppert, jedes auch kleinste Geräusch registriert, auf Wiesen vor Freude rumrennt und sich rumwälzt, Krähen verjagt und sich Stöcke packt - herrlich. Da möchte man manchmal vor Mitfreude laut singen :-)

Übrigens: auch alte - und sogar arthritische - Hunde brauchen maßvolle Bewegung. Wie jeder Arzt und Tierarzt sagt: um dann nicht ganz zu versteifen ist Bewegung notwendig, auch wenn es zunächst weh tut!


Stu begegnete einem Alpenwanderer

Anfang August auf Motorradtour unterwegs in Österreich, fuhren Stu und Frank auf der Mautstrasse über dem Gerlospass, um die Krimmler Wasserfälle zu sehen. Kaum auf dem Parkplatz angekommen, wurden sie von einer schönen Bulldogge begrüßt.

Stu hat sich leider den Namen nicht gemerkt, meint aber sie hiesst Isabella oder ähnlich. Er hat der Besitzern die Adresse dieses Blogs gegeben. Stu: "Wenn Sie dies lesen, können Sie ggf. den Namen korrigieren, bitte."

Und schon kam postwendend ein Email : "Hallo, Ich bin der Besitzer von der Bulldogge, die sie in Österreich gesehen haben. Die Bulldogge heißt Rza (=Riza) und ist Rüde. Hat mich sehr gefreut ihn auf ihrer Website gesehen zu haben :-)"


Mittwoch, August 20, 2014

Peewee entkam einer Puppy Mill

"Das Leiden hat den Sinn, es zu verhindern zu lernen." (Jane Roberts)


Durch Geschichten über Hunde, die einer Welpenfabrik -"Puppy Mill" - entkamen, möchte ich immer wieder daran erinnern, dass man keine Welpen bei Hundehändlern oder kommerziellen Massenzüchtern kaufen darf, wenn man sich nicht mitschuldig am fortgesetzten Elend dieser Tiere machen will.

Ich wünsche mir, dass jeder Leser mithilft weiter und weiter darüber aufzuklären.

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Die Geschichte von PeeWee
Quelle 22.Okt.11, "Georgia English Bulldog Rescue" :

PeeWee ist ein Gentleman, sehr süß, sieht auch ziemlich gut aus - und er zeigt, dass er kein gutes Leben hatte.

Ich denke, PeeWee ist es gewohnt ignoriert zu werden!

Die Zehen an den Vorderfüße sind gespreizt, er ist nicht kastriert, er lebte eingeschlossen in einem Käfig und wurde nicht regelmäßig gepflegt, denn er hat einen von Urin verätzten Hodensack. Er wurde im Käfig in seinem Kot sitzen gelassen, vermutlich zumindest einmal für Tage. All dies sind Hinweise darauf, dass er Deckrüde in einer Pppy Mill war.

PeeWee wurde als Streuner gefunden, er war entweder aus dem Gefängnis einer Puppy Mill ausgebrochen, oder er wurde rausgeworfen, weil seine Spermienzahl zu niedrig geworden war, um dort noch von Nutzen zu sein....

Er geht steif und muß orthopädisch untersucht werden. Seiner Zeit im Knast verdankt er die dort verbreiteten Atemwegs-Infektionen, er mußte deswegen während deren Behandlung für 2 Wochen unter Quarantäne gestellt werden. Er hat auch Augenprobleme (trockenes Auge, Infektion oder beides) und eine kleine Geschwulst am unteren linken Lid. Seine Vorderzähne sind vom typischen Kauen am Käfig ganz abgewetzt - das machen die allermeisten Hunde in den Puppy Mills aus Langeweile.

PeeWee hat jetzt alle nötigen Injektionen (Impfungen) bekommen und auch die Antibiotika, die er zur Bekämpfung seiner Atemwegsinfektion braucht. Wir werden wahrscheinlich warten müssen, bis die Haut an seinen Hodensack heilt, bevor wir ihn kastrieren lassen, aber es sollte nicht sehr lange dauern, da er jetzt sauber gehalten wird.

Uns wurde zunächst gesagt, er sei 10 Jahre alt, aber er scheint erst 5-6 Jahre alt zu sein, eventuell noch jünger. Er ist definitiv nicht 10, nicht ein graues Haar hat er im Gesicht, und er hat zu viel Energie. Er hat auch keine altersbedingte Atrophie.

Aktualisiert 11.Okt.11 : PeeWee hatte heute eine Doppelaugenchirurgie und wurde kastriert. Aktualisiert 21.Okt.11 : PeeWee kam zu seiner Pflegefamilie. Er erholt sich immer von der Operation, aber es geht ihm gut. Er spielt mit Bridgette, die auch aus der Georgia English Bulldog Rescue kommt.

Aktualisiert 5.Jan.12 : Peewee ist in seiner Pflegefamilie ein wenig schrullig und hatte Schwierigkeiten mit der Treppe. Dr. Ross untersuchte ihn und diagnostizierte Arthritis in den Ellenbogen, er hat auch weiter chronische Augenprobleme durch die Vernächlässigung in seiner Vergangenheit. Er bekommt jetzt Previcox und Augentropfen sind erforderlich. Er ist zu einer ruhigeren Pflegefamilie umgezogen.

Aktualisiert 20.Feb.12 : Peewee Augen sind in letzter Zeit mehr zugeschmiert, und er scheint zunehmende Seh-Schwierigkeiten zu haben. Auf zum Augenarzt! Er hat beide Augen zu trocken und bekommt jetzt Tacrolimus Tropfen 2mal täglich in jedes Auge.

Aktualisiert 19.Mar.12 : Pee Wee war jetzt schon zweimal beim Augenarzt, und jedes Mal sehen seine Augen ein wenig besser aus! Er braucht tägliche Dosen von Tacrolimus für den Rest seines Lebens. Er nimmt nun Joint, um seine Arthritis im Griff zu halten. Er liebt es zu spielen! Aktualisiert 25.Mar.12 : Einmal muß PeeWee noch zum Augenarzt. Er wird von seiner Pflegefamilie adoptiert werden.

Aktualisiert 11.Apr.12 : PeeWee wurde von seiner Pflegefamilie adoptiert! Gratulation an PeeWee und Familie Dudek!


Montag, August 18, 2014

Des Bulldogs Erziehungsmethoden :-)


Es scheint, der Bulldog hat ein ungeheuer großes, angeborenens und auch durch Erfahrung erlerntes Wissen über Erziehungs-Methoden in Bezug auf "den besten Freund des Hundes",

... oder sollte ich sagen: Erziehungs-Methoden, die Menschen zu seinem "Besten Freund" machen können?

Der Bulldog erreicht seine Erziehungserfolge durch:

  • ... die Freundlichkeit seiner bittenden, unschuldig-kindlichen Gesten.
  • ... die Kunst des Erweckens von Mitgefühl für seinen (angeblichen) Kummer oder Hunger.
  • ... die Kraft seines stillen Dauer-Anstarrens.
  • ... die Geduld seines ausdauernden Auf-die-Nerven-gehen-können.
  • ... die Einsicht in die Wirksamkeit des Gegenteils: einfach ignorieren.
  • ... die Sicherheit, die er seinen Menschen durch todesverachtende Schutzbereitschaft schenkt.
  • ... die Unwiderstehlichkeit seiner Schmusesignale und Liebesüberfälle.
  • ... die Bedeutung der "virtuellen Leine", an der ihm sein Mensch ggf. hinterherläuft.
  • ... die Größe menschliche Fehler gleich verzeihen und vergessen zu können.
  • ... die Erkenntnis, dass Humor zu zeigen und Lachen zu provozieren jede Erziehung erleichtert.
  • ... das Gabe, das jeweilige Hobby seiner Menschen zu erlernen und kumpelhaft mit ihnen zu teilen. Das macht diese schwach vor Begeisterung.
  • Wer von Euch ist mit noch weiteren Methoden von seinem Bulldog erzogen worden? Denn sein psychologisches Sensorium und sein Erfindungsreichtum sind riesengroß!


    Samstag, August 16, 2014

    Rechtsprechung: Hundeliebe ist ein Wert


    Heute zitiere ich zwei Fälle, einen älteren und einen ganz neuen, in denen jeweils ein Gericht in seiner Urteilsbegründung die Liebe zu einem Hund als hohen Wert für diesen Menschen anerkennt.

    Der Hund wird hier nicht gleichermaßen als "Sache" bewertet wie z.B. ein Möbelstück oder ein Auto. Zwar bleibt er formaljuristisch eine "Sache", aber die emotionale Bedeutung dieser "Sache Hund" für einen Menschen macht ihn über seinen "finanziellen Wert" hinaus schützens- und pflegenswert. Dies zeigt aber auch die völlige gesellschaftliche Abhängigkeit des Hundes vom Menschen... Die Menschheit hat noch einen weiten Weg vor sich bis zu respektvollerer Wertschätzung von Leben allgemein...

    Unterhaltsrecht für einen Hund

    Das Oberlandesgericht Düsseldorf (Quelle: Kostenlose Urteile) hielt das Familiengericht in einem Unterhaltsstreit für einen "ehelichen Hund" für zuständig.

    Zum Unterhalt gehöre der gesamte Lebensbedarf. Dies umfasse in angemessenem Umfang auch Aufwendungen zur Pflege geistiger Interessen und sonstiger Belange. Zu den sonstigen Belangen seien auch Zuwendungen zu einem Haustier zu zählen, wenn dieses die Lebensqualität und das Wohlbefinden steigert.

    Erstattung von Behandlungskosten

    Das Amtsgericht München (Quelle: Kostenlose Urteile) entschied: Wer einen Hund anfährt und verletzt, hat grundsätzlich die Behandlungskosten unabhängig vom Wert des Hundes zu erstatten. Aber der Hundehalter muss sich bei unsachgemäßem Anleinen des Hundes ein Mitverschulden zurechnen lassen.

    Auf die Frage, in wieweit der Hund sachgemäß festgebunden war oder nicht, gehe ich in diesem Zusammenhang nicht ein. Das kann bei Interesse in der angegebenen Quelle nachgelesen werden. Das Urteil jedenfalls legte fest, dass der Autofahrer von den 2200 Euro Behandlungs- und Operationskosten des angefahrenen Hundes Pauli 1650 Euro zu ersetzen habe. Den Rest muß die Hundebesitzerin wegen teilweisen Mitverschuldens selbst tragen.

    Zitat:

    Behandlungskosten bei einem Tier können auch bei erheblichem Übersteigen des materiellen Wert des Tieres ersatzfähig sein.

    Zur Schadenshöhe stellte das Gericht klar, dass durch das Gesetz zur Verbesserung der Rechtsstellung des Tieres im bürgerlichen Recht vom 20. August 1990 geregelt wurde, dass Behandlungskosten bei einem Tier auch dann ersatzfähig sein können, wenn diese den materiellen Wert des Tieres erheblich übersteigen.

    Das Gesetz berücksichtigt nunmehr auch den ideellen Wert. Folglich können Tiere nicht uneingeschränkt wie Sachen behandelt werden, deren Wert ausschließlich materieller Art ist.

    Aber anders als beim Menschen, bei dem Heilbehandlungskosten im Rahmen des medizinisch Gebotenen grundsätzlich unbeschränkt erstattungsfähig sind, gibt es bei Tieren eine Obergrenze, jenseits derer die Heilungskosten unverhältnismäßig sind und damit nicht ersetzt werden müssen.

    Kriterien, wann die Kosten unverhältnismäßig sind, enthält das Gesetz nicht. Dies hängt nach den Ausführungen des Gerichts von den Besonderheiten des einzelnen Falls ab. Grundsätzlich spielen dabei der Wert des Tieres und sein Alter lediglich eine untergeordnete Rolle. Die Höhe der Erfolgsaussicht der Behandlung spiele insoweit eine Rolle, als umso höhere Kosten aufgewendet werden dürfen, je höher die Erfolgschancen der Heilbehandlung sind.

    -

    Das Gericht hat daher bei dem Hund Pauli mit Blick auf den im Tierschutzgesetz niedergelegten Gedanken des Schutzes der lebenden Natur die angefallenen Heilbehandlungskosten für verhältnismäßig erachtet, obwohl der Hund 8 Jahre alt war und an anderen Krankheiten litt.


    Donnerstag, August 14, 2014

    Heute berichtet Gastbloggerin Andrea Paatsch

    Urlaub in Norwegen


    Hallo Cornelia, Hallo Stu, heute möchte ich Euch mal ein paar Bilder von unserem Norwegenurlaub senden. Wir waren mit einem großen Reisemobil in Norwegen und hatten unsere Hunde mit auf großer Tour.

    Norwegen ist mit seiner Natur ein traumhaftes Land. Helene, Bonny und Jonny haben die Ausflüge genossen und haben getobt bis zur Erschöpfung, Gott sei Dank war es nicht so warm.

    Eigentlich waren meine Männer zum Angeln dorthin gefahren, aber da es sehr stürmisch war, haben wir mehr die Berge und Wälder erkundet.

    Die Überfahrt auf der goßen Fähre war für die Hunde besonders aufregend, da wir sie im Wohnmobil zurücklassen mußten. Wir haben aber eine Speedfähre benutzt, so dass wir nicht länger als 2,5 Stunden getrennt waren.

    Hier ein paar Eindrücke von den Norwegischen Bergtrollen. Liebe Grüße, Andrea Paatsch


    Dienstag, August 12, 2014

    Besuch aus Ungarn: Bulldoggerin Zsuzsa


    Anfang Juli besuchte uns Zsuzsa Feldenkirchen für zwei Tage. Sie wollte Oma Frieda, Onkel Kosmo und deren Menschen einmal persönlich kennenzulernen. Sherlock und Csöpke waren bei Herrchen zuhause in Ungarn geblieben.

    Unsere Frieda war gerade frisch am Knie operiert worden (siehe Beitrag vom 11. Juli) und mußte sich beim Spielen mehr zurückhalten, als sie es sowieso schon tut. Zsuzsa nannte sie eine "feine Dame" und schloß sie ins Herz ;-)

    Und Kosmo, naja, er nutzte seine uneingeschränkte Hauptrolle schamlos aus! Auf Zsuzsas selbstgebackene Leckerli (Ei, Honig, Haferflocken...) stürzte er sich gleich so verlangend wie ein Süchtiger ;-) Zsuzsa lachte und verwöhnte ihn seinem Wunsch gemäß mit Aufmerksamkeit :-)

    Auf der Fahrt vom Bahnhof zu uns nach Hause hatte mir Zsuzsa unter Anderem erzählt, dass sie mit Sherlock Probleme wegen Wimpern in den Augenlidern hat. Ihr Tierazt zuhause meinte, es seien zu viele, um sie mit einem Laser zu entfernen; er wolle deshalb die entsprechenden Bindehautteile herausschneiden. Wir beide meinten, dann reibt statt der Wimpern die Narbe die Hornhaut wund :-(...!

    Spontan waren wir also zuerst zu unserem Bulldog-Spezialisten Peter Söhl gefahren und hatten Glück, dass er gerade einmal nicht operierte und gleich zu sprechen war. "Das geht nie gut", meinte er genau wie wir zu dieser Schneide-Methode. Mit speziellen Lasern kann man die Wimpernwurzeln narbenfrei veröden, auch wenn es viele sind. Zsuzsa wird also Ende August noch einmal herkommen - mit Sherlock zur Laser-OP! Ich freue mich auf sie und ihn!


    28. Juli 2014, Zsuzsa Feldenkirchen schreibt:

    Als ich erstmals die "Patenschaft", dann aber auch die "Frauchenrolle" einer Notbulldogge im Jahre 2005 übernehmen sollte/wollte, (siehe Beitrag vom 2. Oktober 2013) stand ich da ohne nennenswerte Kenntnisse über diese Knautschgesichtrasse.

    Einen Hund hatte ich schon früher (Kerry Blue Terrierdame Alberta, den wohlerzogersten Hund, den ich je hatte :-)) Aber eine Bulldogge, sogar ein Nothund? Kurz und gut: Frau googelte und wurde fündig: seitdem bin ich Leserin von Cornelias Bulldog Blog.

    Kennen gelernt und "verfallen" in diese Rasse, kam dann im Jahre 2011 Sherlock zu unserer Familie - und zwar auf Rat und Empfehlung Cornelias - was wir nie eine Sekunde bereut haben :-) Nochmals danke schön, Cornelia, für die guten und wertvollen Tipps beim Welpenkauf. (Die Laufbahn dieses Wonneprroppens konnten die Bloglesern verfolgen.)

    Im Juli war ich wieder in Deutschland, und ich schaffte es in Henglarn die Familie Savory zu besuchen. Frieda war noch gerade in ihrer Rekonvaleszenszeit nach ihrer ernsthaften Knie OP, nichts destotrotz war das überhaupt nicht an ihr zu erkennen. Kosmo war so naturburschig, wie man ihn über den Blog kennt, Cornelia und Stu liebe Gastgeber, zum es kurz zu fassen, ich danke für die schönen Tage bei Euch.

    Ende August sind wir wieder da: Friedas Enkel (mein Superbulldog) Sherlock hat zunehmende Problemen mit seinen eingewachsenen Augenwimpern, Doktor Söhl wird ihn operieren. Drückt uns die Daumen: von Nagykovácsi (Ungarn) bis Lichtenau (DE) sind es 1200 km, der Junge hat noch nicht so lange im Auto gesessen. (2011, von der Nähe Potsdam aus, wo er geboren wurde, waren es weniger als 1000 km.)

    Teil 2 also nach der OP Ende August. Zsuzsa und die Bulldogbande


    Sonntag, August 10, 2014

    Sommerhitze heißt nicht NUR Siesta :-)


    Susanne Nas mailt am 28. Juli: " Hallo Ihr Lieben, ... Wir haben an "dem heißen Wochenende" (36 Grad im Schatten) Siggi, Esmeralda, Bruno und Biene in Neuss besucht.

    Muffin und Bruno war es nicht zu heiß um zu toben und zu kämpfen ...... uns war einfach nur heiß vom Zuschauen.... Tiffy hatte die ganze Bande unter Kontrolle und Oma Bienchen hat sich nur in den Schatten verkrochen..... von ihr war nichts zu sehen.

    Muffin hat ein neues Hobby , auf Gartenhockern sitzen! Das feiert sie bei jeder Gelegenheit so richtg ab ..... und am liebsten noch von "OBEN" die Tiffy dabei ärgern. Liebe Grüße aus Herdecke, Susanne"

    Sam Raymer aus Michigan (USA) mailte uns ein schönes Panorama-Sommerbild mit seinen drei Rüden. Wenn sie sich nicht gerade im Teich der Ranch abkühlen, dann verlustieren sie sich gern im einem der Baumschatten :-) Sam schreibt dazu:

    29. Juli; "Das Foto könnte Euch gefallen: Die Jungen im Vorgarten. Der Kleine ist BIG B, unser neuer Junge. (Mehr über Big B im Beitrag vom 7. Juli 2014).

    Ich glaube er wird sich zu einem hübscher Rüden auswachsen. Wie Ihr seht hat er einen großartigen Körperbau, obwohl er vermutlich nicht so groß wie seine beiden Onkel werden wird. Beste Wünsche, SAM und die Jungs"


    Hitze - am besten verdösen, meint der Bulldog im Netz.

    Das süße Bild oben ist ein Screeshot aus einem Video, in dem die große, vertrauensvolle Liebe zwischen einem Bulldog und einem Kleinkind gezeigt wird :-) gezeigt wird.

    Ansonsten: Beachten Sie, dass ihr Bulldog im Schatten bleibt. Natürlich ihn im Sommer NIE im Auto lassen oder sonstwie überhitzen. Ein ruhiges Sonnenbad dagegen genießt der Bulldog - seit eh und je - erstaunlich gerne... wenn möglich mit einem Wasserbad zwischendurch :-)


    Freitag, August 8, 2014

    Besuch bei Eddie -

    oder Lebensfreude trotz Behinderung


    In den beiden vorigen Beiträgen konnten Sie über Eddies Leiden lesen, über die große Liebe seiner Mama Manu und mit welchem ungeheuren Einsatz und mit welcher Geduld, die trotz allem immer wieder zu Optimismus fand, sie dafür sorgte, dass er überlebte, sein Zustand sich besserte und die Schmerzen nachließen.

    Ende Juni, auf meiner Rückfahrt von Caligula und den Oderauen (siehe Beitrag vom 27. Juli 2014) machte ich im Erzgebirge Station, ja, ich wollte Manu und Eddie kennenlernen. Manus Mails hatten mich am Herzen berührt. Solch einen wunderbar liebesbegabten, einsatzbereiten und durchhaltefähigen Menschen wie sie findet man nicht oft.

    Als ich den schön gelegenen Hof von Manu und ihrer Familie gefunden hatte und den großen Vorplatz betrat, da begann Eddie von irgend woher zu bellen, das tiefe, "Hallo-ich-hab-hier-Dienst"-Bellen eines Bulldogs. Ich war sehr gespannt auf diesen forschen Wachhabenden!

    Und dann kam er freudig-neugierig und wild-entschlossen auf seinem Popo angerutscht, ich lief ihm entgegen, und wir begrüßten uns herzlich. Eddie war zweifellos schmerzfrei, so wie er sich benahm. Ich atmete erleichtert auf :-) Dann kam Manu auf den Hof heraus, auch sie begrüßte mich ganz herzlich.

    Sie lächelte, streichelte dann ihren Eddie und erzählte gleich stolz, er gäbe sich solche Mühe auf seine Hinterbeine zu kommen - und immer häufiger schaffe er das auch für einige Momente. Die Muskeln an Eddies Hüften und Oberschenkeln waren komplett zurückgebildet, nur Haut und Knochen. Aber sein Fell glänzte und seine Augen strahlten mich an.

    -*- Hallo liebe Manu,
    Du zeigst so viel Stärke, Integrität und Tatkraft, und dies auf eine sanfte und tief verantwortungsvolle Weise - das berührt uns alle. "Hut ab", wie Zsuzsa schreibt. So wie Du nicht resignierst, wird auch Eddie es nicht tun! Es tut gut, dass es Euch gibt :-) -*-

    Später, als Eddie vom Rumrobben müde geworden war, zog er sich auf seine Hof-Decke (Bild weiter unten) oder in seinen großen, weich ausgepolsterten Korb zurück.

    Mama Manu hat jetzt für Eddie bei einem "Hunde-Roller"-Hersteller solch ein Teil bestellt. Eddie wurde dafür genau vermessen, und jetzt wird auf die Fertigstellung gewartet. Bis es so weit ist, wollte Manu ihm mit Schuhen helfen, weil seine Hinterfüße vom Rumrutschen etwas aufgescheuert sind. Aber Eddie wollte die nicht:

    29. Juli 2014:" ... Die Schuhe mag er nicht, und die halten alle, egal welche, keine Minute am Fuß. Mit Flexbinde geht es aber: Hab Watte zwischen die Zehen getan, dass es schön polstert ist, und dann noch Babysocken drüber :) Er ist nur faul heut, war vorgestern mit ihm zur Bioresonaz, um ihn entgifften zu lassen, das schlaucht ihn!!!! Aber anders wird es ja nicht... die Ärzte haben ihn ja vollgepumpt :( Armes Hasi... Jetzt kuschelt er gerad unter meinen Beinen, böses Gewitter :-D, meine Maus. LG Manu"

    6. August 2014: Liebe Cornelia, Es rührt mich sehr, dass soviel positiver Zuspruch auf unsere Geschichte kommt... Ja, Eddie ist der tollste Hund der ganzen Welt <3 ... Bei der Tierärztin waren wir Montag, er hat gerad eine Bindehautentzündung :-( Aber sie war sehr erstaunt und meinte, Eddie hat gut an Muskeln hinten zugenommen, hab mich gefreut wie ein kleines Kind :-) so soooo toll... Sei lieb gegrüßt aus Sachsen ;-)

    (-: Weiter stetige Besserung für den Eddie-Schatz :-)

    Übrigens, in den USA gibt es ein Forum nur für Besitzer von Bulldogs mit großen und kleinen Behinderungen; Atemprobleme gehören auch dazu. LINK HIER.


    Mittwoch, August 6, 2014

    Heute weitere Mails von Gastbloggerin Manu Raue

    "Eddie - ich gebe dich nicht auf!"

    Fortsetzung der Mails vom vorigen Beitrag


    9.4.2014: Liebe Cornelia,... Am Freitag werde ich mit Eddie zur Kastrations-OP fahren: Die Ärzte in Berlin haben herausgefunden, dass Eddie eine enorm vergrößerte Prostata hat, und die wäre für den unkontrollieren Kot und Harnabsatz verantwortlich. Und aufgrund ihrer Größe drückt sie gegen die Ledenwirbel und verursacht Schmerzen. Dem soll nun abgeholfen werden :) Hoffe alles geht gut, der arme Matz schon wieder in Narkose :) Sei lieb gegrüßt, die Manu

    31.5.2014: Liebe Cornelia, ich hoffe du bist gut aus den USA zurück und allen geht es gut. Bei uns ist es eine Achterbahn der Gefühle :(

    Eddie seine Borrelien sind mit Doxi behandelt worden. Aufgrund seiner Anämie sollte ich ihm auch Eisen zuführen... naja soweit alles gut...

    Unterwasserlaufband kam nicht in Frage, da Eddie im Wasser Panik bekommt und die Hinterfüße nur hinterherschleifen, das heißt kein Effekt.

    Nach Plan B gesucht... Jetzt hatte er die letzten Wochen eine Hybrid Therapie 3x täglich, das hat alles in Schwung gebracht, und er schwenkt den Po von links nach rechts und andersrum. Er versucht bei Fressen zu stehen soweit dies möglich ist.

    Jetzt stand ein neuer Bluttest an, zum Glück!!!! Ich war bei einem anderen Doc, weil ich wegen einer Bluentnahme nicht 250km fahren wollte. Sie untersuchte Eddie komplett und erklärte mir Eddies Blutbild von April erst einmal richtig. Unser Hausarzt kann sich wirklich nicht mit Ruhm bekleckern, im Gegenteil. Dass Eddie noch lebt, da hab ich verdammt Glück, da die Anzahl seiner roten Blutkörperchen soooo niedrig war, dass er fast nicht lebensfähig war.

    Dazu hatte Eddie ein blutendes Magengeschwür, was sich jetzt vernarbt hat (Ursachen waren die vielen verschiedenen Schmerzmittel). Da haben sich Bakterien gebildet, die sich in seinem schwachen Muskelgewebe eingenistet haben, die wiederrum haben die Nieren belagert... Jetzt haben wir das alles in Behandlung, und Frau Doktor meinte, das sollte nächste Woche wieder überstanden sein.

    Das größere Problem ist immer noch, dass er nicht läuft. Lahm ist er nicht, aber er hat keine Muskeln, und Krafttraining kommt aufgrund der Schmerzen nicht in Frage... nur bissel gehen, aber das macht er von ganz allein. Also dafür, dass der andere Doc gesagt hatte, er hätte unerträgliche Schmerzen, macht er alles andere als diesen Eindruck!!!

    Frau Doktor meint, Eddie hat weder was mit den Nerven noch was anderes, es ist die HD. Laut dem Röntgenbild vom letzten Jahr, war es da schon anatomisch nicht mehr möglich damit zu laufen. Letztes Jahr hatte er aber noch Muskeln, und man hätte diese aufbauen können, auch das Schmerzbändchen durchtrennen können, wenn es uns der Arzt damals so gesagt hätte; hat er aber nicht. So hat Eddie sich geschont und immer mehr Muskeln verloren...

    Ihr Vorschlag ist, Eddie jetzt ein neues Schmerzmittel zu geben und dazu Anabolika, damit er schneller zu Muskelmasse kommt, die dann eventuell sein HD-Gelenk wieder stützen würde. Sie sagte, das dauert aber 2-3 Jahre, da wäre Eddie 9. Jetzt hat sie mir gesagt, ich solle 4-6 Wochen Muskeltraining mit ihm probieren, und wenn sich nichts ändert, ihn gehen lassen. Seine Inkontinez käme nur durch fehlende Muskeln.

    Ich bin tief traurig und hin und her gerissen. Sie meinte, ich sei soooo optimistisch, sie würde ihn auch sofort einschläfern... :( Ich weiß nicht, ob ich wirklich zu egoistisch bin, aber Eddie gibt mir null Anzeichen, dass die Tierärzte Recht hätten... eher gibt er mir das Gefühl, wie ich fühle, "Mama gib uns die Zeit, alles wird gut". Ich bin so hilflos, und es bricht mir das Herz.

    Er wurschtelt sich den ganzen Tag durch die Gegend, anstatt nur in der Ecke oder im Körbchen zu liegen. Er jagt dem Meerschwein meiner Nichte nach, knurrt, wenn er vor der Couch sitzt und nicht hoch kann, schwänzelt durch den Garten, sodass ich ihn suchen muss, kommt zum Fressen und nicht das Fressen zu ihm, er bemüht sich immer wieder zu stehen!!!

    Wenn er solch unerträgliche Schmerzen hätte, er würde doch nur rumliegen und sich schonen oder??? Er reagiert auf jeden kleinen Pups, ob´s an der Tür klopft und mer erstmal durchdrehen, oder wenn jemand ins Zimmer kommt, dann freun mer uns, wie sich ein Bully nur freut...

    Ich hab ihm waschbare Windeln gekauft, und damit kommt er spitze zurecht, die trägt er nachts oder wenn wir wo zu Besuch sind, damit dort kein Unfall passiert. Zu Hause ist er trocken und meldet sich, wenn er raus muss. Ich muss da nur verdammt schnell sein, weil er sich so gefühlte 20 Sekunden, bevor es los geht, meldet :) Auch das ist erst seit der Hyprid Therapie. Ich muss seine Signale erst wieder lernen, da ich mich an den "ich wisch es weg" Modus gewöhnt habe :(

    Ich find, Eddie ist voll da!!!! Dann überleg ich, er ist nicht der einzigste Hund, der nicht laufen kann, warum soll ich ihn über die Regenbogenbrücke schicken???

    Und warum soll ich nur 4 Wochen Sport machen, wenn es 2 Jahre dauert??? Es ist so unfair!!!! Ich liebe ihn soooooooooooooo sehr, und er ist glücklich, wenn wir zusammen sind, und das sind wir seit Februar 2008 immer, egal ob ich arbeiten bin oder nicht!!!

    Meinem Verstand versuche ich beizubringen, dass ich ihn gehen lassen muss. Mein Herz wehrt sich mit Händen und Füßen. Mein Gefühl sagt mir "Manu, es ist noch nicht so weit, es wäre JETZT falsch!!! Guck Eddie an!"

    Ich weiß, niemand kann mir diese Entscheidung abnehmen, aber es tut gut drüber zu reden, da man schon ganz schön schräg angeguckt wird mit einem Hund mit Handicap, aber so sind die Menschen. Erstmal blöd gucken, egal ob sie auf Mensch oder Tier treffen, und dann verurteilen... Freu mich von dir zu lesen, wenn du Zeit hast:) LG Manu

    18.6.2014: Hallo Cornelia, sitz gerad mit Eddie beim Arzt, er hat Blasen-Kristalle und nu müss mer no mal Urin abgeben.... Sonst geht's ihm gut :-) ... Freu mich auf Deinen Besuch. Die Manu


    Montag, August 4, 2014

    Eddies und Manus Leidensweg, 1. Teil


    Von meiner "Bulldog-Besuchstour 2014" berichtete ich schon in mehreren Beiträgen im Juli. Es fehlt nun nur noch mein Bericht über meinen Besuch bei Manu und ihrem Eddie im Erzgebirge. Warum mir dieser Besuch besonders am Herzen lag, das können Sie nachvollziehen, wenn Sie die Auszüge unten aus Manu´s Mails an mich lesen.

    13.3.2014: Hallo, da ich nicht mehr weiß, wo ich mich hinwenden kann und Ihre Seite gesehen habe, dachte ich, ich probier es hier. Letzes Jahr am 4. Juli, mein Dicker war gerad auf dem Grundstück unterwegs und ahlte sich in der Sonne, zog er plötzlich sein linkes Hinterbein ein und zitterte. Wir sind mit ihm zum Doc, weil wir dachten er hat sich eingeklemmt. Dieser röngte ihn und stellte fest, dass Eddie eine hochgradige HD links und eine schwere rechts hat, dazu Arthrose bis in die Lendenwirbel. Der Doc verschrieb Rimadyl und meinte, das nimmt er nun bis zu seinem Ende, und er könne schon 10 Jahre werden, Eddie ist jetzt 6 Jahre alt.

    ....Weihnachten verlor er plötzlich seinen Kot und auch sein Laufverhalten war von Monat zu Monat schlechter geworden. Er humpelte immer mehr und setzte sich immer öfter, auch robbte er dann schon mit den Vorderpfoten und zog den Po nach.... Er bekam weitere Schmerzmittel, die sehr gut halfen. Seit 4 Wochen verliert er nun täglich Kot, und seit einer Woche auch Urin. Er läuft so gut wie gar nicht mehr.

    .... Wieder Schmerzmittel und Cortison. Der behandelnde Tierarzt vermutet einen Bandscheibenvorfall, keinen "frischen", aber eine Behandlung ist ihm nicht eingefallen, er meinte erstmal abwarten, tja, wenn das nicht hilft, dann ist es kein Hundeleben mehr wert. Bei solchen Sätzen zieht es mir die Füße vom Boden weg, der Dicke ist mein Baby!!! Und noch so jung.

    Ich such nun nach jedem Strohhalm und hoffe auf eine Antwort von Ihnen. Ich will nicht glauben, dass ich ihm nicht helfen kann. Leider ist meine Wohngegend, Freiberg, nicht gut bestückt mit der mordernen Medizin. Fahr seit Jahren nach Berlin mit dem Dicken, 250 km von mir. Ich bin für jede Antwort dankbar!!! Viele liebe Grüße; Manu

    19.3.2014: Hallo Cornelia, ich fühl mich hin und hergerissen zwischen operieren lassen oder nicht. Ich möchte Eddie helfen, unbedingt. Hab aber auch immer im Kopf, dass unser Hausarzt sagt "Eddie nicht operieren". Ich hätte ihn fast schon mal verloren bei einer OP, die Angst ist rießig!!! Eddie hatte mit ´nem halben Jahr Schnupfen, darauf wurde er nicht richtig behandelt und musste zur Endoskopie in die Klinik nach Dresden, und dort hat man mir gesagt, dass es Glück gewesen sei, dass er noch lebt, weil es ihm bei der Narkose nicht gut ging, aber ich sei ja selbst schuld, wer holt sich schon ´ne überzüchtete Kurzschnauze?! :( Eddies Bruder starb schon mit 3 Jahren...

    Positiv gibt es zu sagen, dass er läuft, gestern Abend schon die ersten Anwandlungen, und seit heut morgen, sobald er aufsteht, geht er auf seinen Beinen. Hinten etwas lahm und steif, aber er rutscht nicht auf dem Po :) Das Schmerzmittel schlägt also an, inkontinent ist er trotzallem, klar wenn die Nerven klemmen.... LG, Manu

    22.3.2014: Liebe Cornelia, wir sind in Hamburg bei einem Neurochirurgen, er hat Eddie gecheckt und sagt: Eddie hat einen Tumor im Rückenmark und mehrere Bandscheibenvorfälle!!!

    Die Diagnose war niederschmetternd, ich bin so traurig, mein Herz ist zerbrochen. Er hat uns nach Hause geschickt... Wieviel Zeit uns jetzt bleibt weiß ich nicht, wusste der Arzt auch nicht. Eddie wird eine vollständige Lähmung erleiden, sagt er. Und dadurch eine Blasenentzündung bekommen, und das würde zu Nierenversagen führen.

    Ich soll jetzt drüber nachdenken, was ich tun will. Viel Auswahl ist da nicht, Hauptsache Eddie leidet nicht!!!! So ist es leider, und ich hatte solche Hoffnungen!!! Es fällt mir sooo schwer in seine Kulleraugen zu sehen und zu wissen, ihn über die Regenbogenbrücke zu schicken. Ich dachte immer mein Dicker würde mir ein Zeichen geben, wenn es soweit ist, aber das Gefühl hab ich gar nicht. Er spielt, macht Blödsinn, schmust... ich hab das Gefühl noch nicht alles versucht zu haben. Ich bin so fertig, mein Baby!!!!!...

    31.3.2014: Liebe Cornelia, der Spezialist-Kollege von Eddies Tierarzt versteht das Röntgenbild ebenso wie Peter Söhl, dem ich die Unterlagen auch geschickt hatte: kein Tumor auf den Bildern erkennbar! Aber über eine eventuelle Bandscheiben-OP will Peter Söhl erst entscheiden, wenn ein MRT gemacht wurde.... und das kostet allein schon 900 Euro. Ich bin so durcheinander, ich will alles versuchen, aber ich weiß gerad nicht, ob es richtig ist. Ich weiß, wenn ich es nicht tue, dann mach ich mir Vorwürfe nicht alles für ihn getan zu haben.

    Prednisolon schlägt nicht an, nicht mal die doppelte Dosis. Klar, es ist kein Schmerzmittel, aber es hätte Erleichterung bringen müssen?! ... mein Mann und ich sind allerdings verschiedener Ansichten, das aber nur aus finanzieller Sicht. Ich will mir das Geld borgen für das MRT, und er ist nicht damit einverstanden, es ist ja auch sehr viel Geld.

    Hab heute wieder mit Peter Söhl telefoniert. Er sagte in Bielefeld kostet ein MRT nur 500 Euro. Ich weiß nicht, das ist sehr weit, werde weiter suchen... Eddies Hausarzt hat jetzt ´nen Wirbelsäulen-Spezi in Berlin aufgetrieben, und der würde Eddie übermorgen ins CT stecken, um dann zu entscheiden, ob eine OP sinnvoll ist oder nicht.

    Ich bin so verzweifelt. Ich hab das Gefühl, dass es zu keiner OP kommen wird. Eddie geht es nicht gut, aber ihn einfach zu erlösen, dann denk ich, ich hätte ihm doch noch helfen müssen... Er liegt gerad vor mir, er atmet so schwer :-( ein Funken Hoffnung ist immer da, ich brauch auch die Gewissheit, mach ich es falsch? LG Manu

    4.4.2014: Huhu, bis Mittwoch läuft jetzt die Schmerztherapie, dann wird erstmal ausgewertet und der Bluttest auf Borreliose angesetzt, ja, und das dauert ja meist zwei Tage?! Sprich, Ende nächster Woche sollte ich mehr wissen. Ich wollte den Test auf jeden Fall machen lassen, sicher ist sicher!!! :) Gerad weil wir ein komplett grünes Grundstück haben, Eddie auch allergisch auf Wiesengräser ist (leider), ist es sicherer auf Borreliose zu testen, muss nur noch ein Labor ausfindig machen, damit ich Eddie nicht 250 km durchs Land wegen Blutziehen schleppen muss :( Aber das krieg mer auch hin :) LG

    Fortsetzung im nächsten Beitrag


    Samstag, August 2, 2014

    Heute erzählt Gastbloggerin Isabelle Borgert

    Der "alte Sack" ganz groß,...


    6.7.2014, Bulldog Caligula, genannt Dicki, mailt:

    Wieder mal geht ein schönes Wochenende zuende, und ich habe dafür gesorgt, dass der Jagdhund was lernt...

    Aber ehrlich? Einer muss diesem Tier doch beibringen, dass ein Jagdhund dafür da ist, z.B. erlegte Füchse aus Feldern zu apportieren - und meine Minnie-Maus ist genau so ein Jagdhund... aber wer hilft Frauchen und Herrchen, wenn es ernst wird? Der Dicki...

    Nun wollte ich Tante Cornelia schon letzte Woche zeigen (siehe Beitrag unten vom 23. Juli), was ich drauf habe: Herrchen wurde von mir zur Jagd geschickt, leider kein Waidmannsheil.

    Diese Woche war es soweit, und Frauchen, Püppi und ich wussten nur grob, wo der Anschuss war. Das ist der Ort, wo das Waid getroffen wurde und meistens Schweiß (Blut) zu finden ist. Dort setzt man dann den Hund an, der die Schweißfährte aufnehmen soll, die zum erlegten Tier dann hinführt. Dann gilt es selbstständig das Waid aufzunehmen und zum Führer zu bringen. Die Strecke zum Anschuß war heute ca 500m - bei 25 Grad früh schon eine echte Herausforderung für mich. Während Püppi munter durch die Wege rannte, habe ich schon die Nase in den Wind gehalten und zielsicher den Weg gesucht.

    Danke hier an Rafaela, die mit ihrer Zucht solche Bulldoggen wie mich gezogen hat! Meine Nase vollbringt Meisterleistungen!

    Den Anschuß habe ich direkt angezeigt, allerdings war meine Nase so überreizt, dass ich Frauchen quer durchs Maisfeld geführt habe - bis zu einem Waschbärtreffpunkt.

    Nun gut, wieder angesetzt und neu gestartet. Püppi immer noch querfeldein auf irgendwelchen Fährten - nun gut, Frauchen hatte ihr keinen Auftrag gegeben - so rannte sie irgendwelchen anderen Dingen hinterher. Und dann wurde es ernst - fast zeitgleich haben wir den Fuchs gefunden.

    Ich habe Püppi nur angeschaut und ihr gesagt: " Lass das mal den Papa machen - ist zu schwer für Dich!" Also hat Püppi sich aus der Verantwortung genommen, und der alte Dicki hat sich halb tot geschleppt. Nach gut 200m hat Frauchen mich dann aus dem Rennen genommen - man, war ich tot...

    Zuhause habe ich mich mit meinem Mädchen erstmal gesonnt, bevor wir Schwimmen gefahren sind... Frauchen war richtig gerührt von meinem Arbeitseifer: Es fielen so Worte wie "Goldstück", "Superjunge" - ih, kenne ich gar nicht. Von Herrchen kam nur ein Schlag auf den Hintern mit den Worten "Drecksköter". Das meint er wirklich herzlich!

    Anbei auch noch ein Foto von unseren Weihnachtsbraten, die wachsen und wachsen - obwohl, Frauchen macht schon Baupläne für einen Winterstall... ich glaube, die haben wir jetzt für ewig am Hals...

    In diesem Sinne eine schöne neue Woche... ich freue mich jetzt nur noch auf´s Körbchen!
    Der Dicki!

    1.8.2014, Frauchen Isabelle mailt:

    Da habe ich den Jungen genau mit dem Blick getroffen, wofür ich ihn so lieb habe....

    Emmy hat letztens Birgits Rottweiler (in Kita) vermöbelt, und in Frankfurt in der Diensthundeanlage hat Sie den Hundeausbilder gestellt und verbellt... Dicki läuft weiter früh die große Revierrunde mit, das sind 6km.... Willi eilt immer vor mir nach Hause, damit Dicki nicht so lange allein ist. Abends darf er dann mit zur Jagd, während Amira und ich tot auf dem Sofa liegen... nun bin ich in Berlin. Liebe Grüße, bis später...


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    , geboren 1945 in Wuppertal, hat seit inzwischen 41 Jahren Englische Bulldoggen und ist Gründungs- und Ehrenmitglied des "Verein der Freunde Englischer Bulldogs e.V. (1980-2009)".

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