Cornelias 'Bulldog Blog' ...
www.cornelias-bulldog-blog.de
English Bulldog Netzwerk für Kenner und Freunde
Mai 2005 bis Mai 2015 jeden 2. Tag ein Beitrag
Ab Mai 2015 Beiträge in unregelmäßigen Abständen

Die Links zu den thematisch sortierten Archiven sind in der Referenzspalte:
Sie finden dort (fast) alles, was Sie über den English Bulldog wissen wollen.


Montag, Juli 6, 2015

Theater und andere Spiele ;-)


Der Bulldog spielt gerne den Clown, den Kämpfer, den Deppressiven, den Gutmütigen, den Melodramatischen... Ich fand es also durchaus angemessen, dass er - neben einem Mephistoartigem - das Schild eines Theaters in Durango, Colorado USA, zierte :-)

Vielleicht geschieht es ja häufiger, dass der Bulldog als Sinnbild des Melodramatischen gewählt wird - in den USA ist das bei der Beliebtheit des Bulldogs gut möglich, dachte ich und googelte.

Tatsächlich, Google linkt zu Theatern, die sich manchmal sogar Bulldog-Theater oder Bulldog-Drama-Club nennen ;-) LINK

Vom Theaterspielen zu anderen Spielen: Alexandra Schnabel schickte und diese Werbung für ein Kleinkinderspiel: "Schlafende Hunde weckt man nicht". (Das trifft besonders auf unsere Frieda zu ;-) HIER noch mehr Kinderspiele aus dem englischen Sprachraum.


Samstag, Juli 4, 2015

Heute erzählt Gastbloggerin Silvia Haupt

Paulas neue Behandlungen - und

"Es war einmal ein Ledersofa"


Berlin, 3.4.2015: Hallo liebe Cornelia und lieber Stu, ... Ich wollte schnell berichten, also Paula bekommt für die Leber Hepa-loges Spritzen und eine Kapsel Hepa-loges täglich ins Futter. Mittwoch wurde Blut abgenommen jetzt warten wir auf den Labor Befund. Cartrophen ist jetzt erstmal abgeschlossen. Ich gebe Ihr 1,5 Tabletten Canosan täglich, bekommt ihr gut. Mit dem Laufen ist es viel besser.

Das Zittern ist zur Zeit weg, toi toi toi. Bin überglücklich Paula ohne diese großen Schmerzen zu sehen... Alles liebe für Euch, und drücke die Kinder von mir - und von Paula einen fettes Bulldog Kussi, Eure Silvia und Frl. Merkel

Berlin, 7.4.2015: Hallo liebe Cornelia,... Wir haben heute unsere erste kleine Waldrunde gemacht. Paula war ganz hin und weg; richtig aufmerksam wurde wieder jedes Blatt inhaliert, und ich glaube sie hat ca 40 mal ein Puschtropfen darauf gesetzt. Die dicke Nase ganz tief ins Laub gesteckt und geschnüffelt wie ein kleiner Staubsauger. Die kleine Runde hat gereicht, zurück war sie ganz schön kaputt, aber ich bin so glücklich, dieser krasse Unterschied innerhalb von vier Wochen.

Ich habe gerade vorhin mit meiner Schwester darüber gesprochen und ihr auch gesagt, dass dieses furchtbare Zittern weg ist. Wir können es kaum glauben. Ich schätze es so ein, dass ich meine Puppe ohne diesen Arztwechsel und dem Weglassen der vielen Medikamenten in kurzer Zeit verloren hätte! ... Ich bin so gespannt auf den Laborbefund, ob Leber und Niere sich erhohlen und keinen bleibenden Schaden davon tragen. Ich bin so emotional geladen, dass ich die neue Tierärztin vor lauter Freude umarmen könnte. Ich bin ihr so dankbar.

Natürlich habe ich ein altes Mädchen (10 Jahre), aber sie bekommt wieder mehr Lebens-Qualität und vor allem schmerzfreies Laufen. Garnicht auszudenken, wenn sie mir durch die Medikamente an Leberversagen gegangen wäre. Ich darf mir das garnicht vorstellen. So ihr Lieben, ist es inzwischen gleich 2 Uhr nachts, und ich muß jetzt mit meiner kleinen Traum Prinzessin in unser Kuschelbett gehen. Ganz liebe Grüße und dicke Umarmung Silvia und Paulinchen

Berlin, 7.4.2015: Hallo liebe Cornelia, schnell eine kleine Geschichte. Als unser kleines Monsterchen bei uns einzog gehörte zu unserer Wohnungs-Einrichtung eine schwarze Leder Couch. Als unser Mädchen ca. vier fünf Monate war, fand sie wohl, dass eine schwarze Ledercouch irgendwie langweilig aussieht. Also überlegte sie, wie man etwas Farbe reinbringen könnte. Für sie war klar, sie dekoriert das Wohnzimmer um. Als wir in der Phase waren, dass sie lernen muß auch einige Zeit alleine zu bleiben, war das für sie ihr Termin das Wohnzimmer zu dekorieren.

Sie muß sich wohl gedacht haben eine Couch braucht nicht unbedingt eine Lehne, und es wurde geprüft, ob das Innenleben der Couch auch hochwertig sei. Sie wollte uns bestimmt überraschen, dass ist ihr auch 100 % gelungen. Als wir unsere neue Designercouch sahen bekam ich erstmal Schnappatmung, es fehlte ein Riesenstück Leder, und das Wohnzimmer war mit dem Innenleben der Couch Dekoriert. Ich habe sie ausgeschimpft und in die Küche geschickt.

Sie wußte auch sofort, dass uns die neue Designercouch nicht gefällt, aber dass ich sie in die Küche schickte, das gefiehl ihr wiederrum nicht, also überlegte sie sich ob man nicht in der Küche auch etwas ändern könnte. Als sie dann den Teppich in Angriff nahm, da gab´s ein Donnerwetter, und Frauchen schimpfte so laut, dass sie beschloß von nun an uns die Dekoration zu überlassen. Das war, außer ihrem Spielzeug der einzigste Schaden, den sie angerichtet hat.

Was sie bis heute zu gerne macht ist: Sie hat ihre eigenen Handtücher, mit denen ich sie abtrockne oder die Pfötchen sauber mache. Also holt sie sich heimlich ihre Tücher, schleicht in Zeitlupe in ihren Korb, als ob man sie nicht bemerkt. Ich weiß nicht, wie sie es macht, aber sie trennt ganz sauber, ohne das Handtuch zu beschädigen, die Aufhänger aus jedem Tuch raus. Es ist wie Kino, zu schön sie zu beobachten. So jetzt muß ich in mein Bettchen, es ist gleich drei Uhr ohje. Anbei ein Foto von Couch im Original zustand Paula beim träumen vom Umdekorieren

Berlin, 5.5.2015: Hallo liebe Cornelia, ... Ja mit Paula waren wir heute wieder beim Arzt, sie bekam ja wieder ihre Spritzen. Die Ärztin war ein paar Tage in Urlaub, morgen ist sie selber wieder in der Praxis, und morgen muß Paula wieder hin. Die Haut sieht schlimm aus, sie häutet sich wie eine Schlange und verliert viel Fell. Hinzu kommt, dass die Augen schlimm sind, und Samstag und Sonntag hat sie morgens Kotzerchen gemacht. Ich kann noch nicht feststellen, ob das mit der Futter Umstellung zusammen hängt.

Laufen geht wieder garnicht, und weil das ja alles noch nicht reicht, habe ich am Sonntag auch noch einen kleinen Knoten ertastet. Dieser ist kaum aufzuspüren, aber ich muß das wieder finden!!!!!! Habe die Stelle heute mit einem Stift markiert, und die haben das in der Praxis bestätigt. Also morgen werde ich von der Ärztin mehr erfahren. Aber es ist wieder diese große Angst da. Die Sorgen wollen keine Pause machen. Ich gebe Bescheid. Ich hoffe bei Euch ist alles in Ordnung, freue mich schon wieder auf neue Beiträge. Ganz liebe Grüße an Dich und Stu und fette Knutscher für Eure Schnarch Monster Eure Silvia und Paula

Berlin, 6.5.2015: Hallo ihr Lieben, gebe nur schnell eine kleine Info, waren heute wieder beim Arzt, Augen und Ohren werden mit Salbe und Tropfen versorgt. Muß Paula mit Spezial Shampoo morgen und Freitag Baden. Sie hat eine Spritze heute bekommen. Den Knoten erstmal nur beobachten, und ich soll das Dosenfutter wieder geben, weil wir nicht wissen, warum sie so eine Reaktion hat. Samstag möchte sie Paula wieder sehen.

Ja ich habe meinen Schritt zu dieser Tierärztin nicht bereut. Sie tut alles, dass es den Tieren gut geht. Sie ist zu 1000% mit ganzem Herzen am Wohlergehen der Tiere im Einsatz und nicht weil die Kasse klingeln soll. Drück die Kinder ganz doll. Bis bald Eure Silvia und Paulinchen


Donnerstag, Juli 2, 2015

Dogsitting: ein Tag mit Stan


Ende Juni hütete ich einen Tag lang Stan bei sich zuhause, weil Ina und Stephan beide beruflich unterwegs waren.

Bevor ich die Haustüre öffnete, Stan ist nämlich ein richtig Wachsamer, sprach ich ihn an. Er kennt meine Stimme, und so hoffte ich auf einen freundlichen Empfang. Nun, er hatte eine Bürste, aber mein Leckerli nahm er an - offensichtlich zu seiner eigenen überraschung, denn gleich nach dem Runterschlucken bekam er pflichtbewußt wieder seine Bürste :-)

Er wußte nicht so recht, ob es in Ordnung war, dass ich das Haus betrat, ohne dass Ina oder Stephan duch eine freundliche Umarmung dies ausdrücklich signalisierten. IHM diese Entscheidung zu überlassen, das behagte ihm gar nicht: Er saß unsicher für eine längere Zeit, möglichst weit von mir entfernt, auf einer Matte, aber ohne mich dabei aus den Augen zu lassen.

Ich sprach ihn immer wieder einmal ruhig an, und schließlich ließ er sich schon entspannter auf einem Polster neben mir nieder.... Dann Zeit zum Spazierengehen: Unweit von Stans Haus ist ein herrlicher See, ich ging mit ihm zu seiner großen Freude ganz rundherum spazieren. Und zurück wieder vor seiner Haustür: ich schloss auf, ging hinein, er hinterher, alles war ok für ihn.

Mir wurde klar, dass der entscheidende Unterschied zu meiner Ankunft morgens war, dass er jetzt nicht IM Haus mich als "WACH-Hund" empfangen mußte oder sollte... Diesen Konflikt, mich als "Eindringling zu vertreiben" oder als "Freund zu gegrüßen", gab es nun nicht, weil er ja draußen mit mir VOR der Haustür war, und nicht - wie morgens - drinnen allein HINTER der Haustür. Also kein Entscheidungs-Dilemma!

Den Rest des Tages schmuste, küßte, tobte er gut gelaunt herum. Als Ina abends zurück kam, überfiel er sie glücklich und ausgiebig, aber zwischendurch "begrüßte" er auch mich begeistert, sozusagen verspätet ;-)

Am folgenden Tag feierte Stan seinen 2. Geburtstag. Lieber Stan: HAPPY BIRTHDAY !


Sonntag, Juni 28, 2015

Neurobiologische Grundlagenforschung

der Mensch-Hund Bindung

Quelle: ScienceDaily (Oct. 3, 2014)


Es ist üblich geworden, dass sich Menschen in Bezug auf ihre Haustiere "Eltern" nennen. Aber wie weit spiegelt die Mensch-Haustier Beziehung die Eltern-Kind Beziehung? Eine kleine Studie einer Forschergruppe des Massachusetts General Hospital (MGH) liefert einen Beitrag zur Beantwortung dieser komplexen Frage. Sie untersuchten die Aktivitätsunterschiede in wichtigen Hirnstrukturen, wenn Frauen Bilder von ihren Kindern und Bilder ihrer eigenen Hunde ansahen. Der Bericht ist in der Open-Access-Zeitschrift PLoS ONE veröffentlicht.

"Tiere haben einen besonderen Platz in den Herzen und im Leben vieler Menschen, und es gibt überzeugende Beweise aus klinischen- und Laborstudien, dass die Interaktion mit Haustieren von Vorteil für das physische, soziale und emotionale Wohlbefinden des Menschen sein kann", sagt Lori Palley, DVM, MGH Zentrum für Vergleichende Medizin, Co-Lead-Autor des Berichts.

"Mehrere frühere Studien haben gezeigt, dass das Niveau der Neurohormone, wie Oxytocin, die in Paarbindung und mütterlicher Bindung beteiligt sind, nach der Interaktion mit Haustieren anstieg. Und die neuen bildgebenden Technologien helfen uns die neurobiologischen Grundlagen der Beziehungen zu verstehen, das ist spannend."

Um Muster der Hirnaktivierung der Mensch-Tier Bindung mit der Mutter-Kind Bindung zu vergleichen, wurden Frauen mit mindestens einem Kind im Alter von 2 bis 10 Jahre, und einem Hund, der für mindestens zwei Jahre im Haushalt gelebt hat, ausgewählt. Die Teilnahme bestand aus zwei Sitzungen.
Die erste war ein Hausbesuch bei denen die Teilnehmer mehrere Fragebögen beantworten mußten, darunter auch solche in Bezug auf ihre Beziehungen zu ihrem Kind und Hund. Kind und Hund der Teilnehmerinnen wurden fotografiert. Die zweite Sitzung fand im Athinoula A. Martinos Center for Biomedical Imaging am MGH, wo mit einer funktionelle Magnetresonanztomographie (fMRI) das Niveau der Aktivierung in bestimmten Hirnstrukturen gezeigt wird - durch Erfassen von Änderungen der Durchblutung und des Sauerstoffgehalt - gezeigt wurde, als die Teilnehmerinnen in einem Scanner lagen und eine Reihe von Fotografien betrachteten. Die Bilder zeigten ein eigenes Kind und einen eigenen Hund im Wechsel mit denen von einem fremden Kind und Hund, das einer anderen Studienteilnehmerin gehört. Nach dem Scan-Vorgang mußte jede Teilnehmerin zusätzliche in einem Bilderkennungstest zeigen, dass sie die Fotos beim Scannen aufmerksam betrachtet hatte und bewertete die während des Scans gesehenen Bilder aller Kategorien in Bezug auf Freundlichkeit und Begeisterung.

Die bildgebenden Studien zeigten sowohl Ähnlichkeiten als auch Unterschiede in den Aktivitäten wichtiger Gehirnregionen bei der Reaktion auf ein eigenes Kind oder einen eigenen Hund. Hirnbereiche, die als wichtig bei Emotionen, Belohnung, Institution, die visuelle Verarbeitung und soziale Interaktion anerkannt sind, zeigten erhöhte Aktivität, wenn die Teilnehmerinnen entweder ihr eigenes Kind oder ihren eigenen Hund auf einem Bild sahen. Der Gyrus fusiformis, beteiligt bei der Gesichtserkennung und anderen visuellen Verarbeitungsfunktionen, zeigte tatsächlich eine größere Reaktion auf Bilder des eigenen Hundes als auf die des eigenen Kindes.

"Obwohl es sich um eine kleine Studie handelt, die nicht für andere Personen gilt, legen die Ergebnisse nahe, dass es ein gemeinsames Netzwerk im Gehirn gibt, das wichtig für die Paar-Bindungsbildung und Paar-Pflege ist, und das aktiviert wird, wenn Mütter Bilder ihres Kindes oder ihres Hundes sahen", sagt Luke Stoeckel, PhD, MGH Abteilung für Psychiatrie, Co-Lead Autor des PLoS ONE Bericht.

"Wir beobachteten auch Unterschiede in der Aktivierung von bestimmten Regionen, welche die Varianz in der Entwicklung und in der Funktion dieser Beziehungen reflektieren kann, z. B. die SNi/ VTA, der Nucleus accumbens, von dem aus Studien sowohl bei Menschen als auch bei Tieren bekannt ist, dass er eine wichtige Rolle bei der Paarbildung spielt.

Aber dieses Hirngebiet zeigte - anders als man erwarten könnte - eine größere Deaktivierung, wenn die Mütter Bilder ihres Hundes sahen, anstelle einer größeren Aktivierung, wenn sie Bilder ihres Kindes sahen. Wir glauben, dass die stärkere Reaktion des Gyrus fusiformis auf Bilder der eigenen Hunde den verstärkten Rückgriff auf die visuellen Signale - und nicht die verbalen - in der Mensch-Tier-Kommunikation Rechnung zu trägt."

Co-Autor Randy Gollub, MD, PhD, der MGH Psychiatrie, fügt hinzu: "Seit fMRI als indirektes Maß für neuronale Aktivität eingesetzt wird, und es nur zur Hirnaktivität bei einer individuellen Erfahrung korreliert, wird es interessant sein zu sehen, ob in weiteren Studien direkt getestet werden kann, ob diese Gehirnaktivitäts-Muster durch die spezifischen kognitiven und emotionalen Funktionen in der Mensch-Tier-Beziehung erklärt werden können.

Ferner können die Ähnlichkeiten und Unterschiede in der Hirnaktivität, wie sie die funktionelle Bildgebung zeigt, dazu beitragen Hypothesen zu generieren, die schließlich eine Erklärung für die Komplexitäten liefern, welche der Mensch-Tier Beziehungen zu Grunde liegen."


Freitag, Juni 26, 2015

HUNDEREGELN und die ...


BULLDOG-ZUSATZREGELN

Eat much. Sleep much.

Train much:

Nach viel Schlafen und viel Essen ist der
Bulldog fit für die unterschiedlichsten Aufgaben. Er beherrscht deren Regeln großartig:

* Skateboarding

Bilder und eine Geschichte: Lil´Moe trainiert, sich selbst anfeuernd, bis seine Pfoten bluten. Sein Herrchen muß ihn heute oft bremsen. So begann es: Zuerst legte sein Herrchen, ein Kriegsveteran, ihm Leckerli auf das Brett. Dann merkte er, dass er das Brett bewegen konnte, und das wurde ein großes Spiel für ihn :-) In den USA gibt es viele skatende Bulldogs, sie lieben diesen Sport.

* Apportieren und Schwimmen

* Geländeüberwachung

* Durchhalte-Training

* Gesellschaftliche Herausforderungen

* aber: Militärdienst nur bedingt ;-)


Mittwoch, Juni 24, 2015

Heute ein Beitrag von Evelyn Riesen

"Notbulldoggen - eine Entscheidungsfrage"

oder "Von der Not-Bulldogge zur Glücks-Bulldogge"


Anlass dieses Beitrags ist, dass wir mit meiner lieben Lady - die auch zu ihnen gehörte - am Freitag, den 12.06.2015 ihren (geschätzten) 9. Geburtstag feierten, und sie nun schon 3 Jahre und 2 Monate bei mir ist. Damals gaben ihr die Ärzte noch 2-3 Monate ...

Als Puppy-Mill-Mam in Ungarn ausgenutzt, vernachlässigt - JA: missbraucht ... und nun aber glücklicherweise stabil und mit einer großen Portion Lebensfreude, die mich tagtäglich mit Freude, Glück und (ja, jetzt werde ich pathetisch) Demut erfüllt. Ich habe ja auch den Vergleich, wie es ist, eine Baby-Bulldogge (meine Kama, die mit 10 Wochen zu mir kam) zu haben, sie aufwachsen zu sehen, mit ihr zu leben, genau zu wissen, warum sie in welchen Situationen nun so reagiert.

Der Aufbau des Vertrauens und des gegenseitigen Verstehens dauert bei einer Not-Bulldogge SEHR, SEHR VIEL länger. Lady war bei mir gar nicht geplant, ich sah sie, sie berührte mich, und ich entschied mich sie zu mir zu nehmen. Und was da auf mich zukam, das hätte ich nicht erwartet, weil ich nicht so weit gedacht hatte.

Ein ängstliches, misstrauisches Mädchen, das alles Gute, was ihr widerfuhr, niemals mehr aufgeben wollte und mit Zähnen verteidigte. Sie verstand nicht, was Spielen ist, interpretierte die ruppigen Ziehspiele zwischen Kama und mir als Angriff seitens Kama, und so griff sie sie an, um mich zu verteidigen. Dann ihre Angst um´s Futter - ich musste beide Hunde lange Zeit isoliert füttern ... Ganz zu schweigen von allen Krankheiten, die sie mitbrachte (Herzwürmer, Herzinsuffizienz, chronische Niereninsuffizienz, schwere Arthrose im ganzen Körper, die ganze Wirbelsäule ist eine durchgängige Spondylose, luxierende Schultern und Anämie, Keratitis links, Räudemilben, Giardien, Streptokokken und Staphylokokken in den Augen, Pilze in den Ohren, Pilze und Bakterien auf der Haut), die ich langwierig und kostenintesiv ABER mit großem Erfolg (Stolz !!!) und einer erstaunlichen Duldsamkeit seitens Lady behandelte.

Nach rund vier Monaten war Lady nun frei von allen Parasiten, ihre Nierenwerte wurden (bis heute) im Normbereich stabil, ihr Auge verbesserte sich geringgradig, die Keratitis ist gestoppt. Da sie in all ihren bisherigen Jahren unter der Spondylose und Arthrose litt, hatte sich wohl eine Schmerzgewöhnung eingestellt, sodass unser Tierorthopäde und ich entschieden, hier keinerlei Behandlung anzugehen, was sie nur erneut belastet hätte, sondern nur einzugreifen, wenn eine Verschlechterung erkennbar ist. Damit bin ich bislang sehr gut gefahren.

Lady zeigte schon immer immense Angst bei Schuss- oder schussähnlichen Geräuschen und zwar stärker, als ich es von Hunden bislang kannte. Zufällig zeigte uns dann vor Kurzem eine Röntgenaufnahme des Kopfes, dass der armen Maus ein Geschoss eines Luftgewehres in der Stirn über dem linken Auge steckt. Ja, in "solchen Ländern" (wo sie her kommt), ist es völlig "normal", dass auf die Tiere "einfach mal so" geschossen wird ... was das mit mir macht, kann ich nicht in Worte fassen, und es entsetzt mich, dass "das", das so etwas macht, noch als "Mensch" bezeichnet wird!

Es dauerte dann von dem Moment, als Lady zu mir kam, rund 1,5 Jahre, bis Lady ein Gefühl der Sicherheit entwickelte, vertraute, dass sie bei mir bleibt, dass es ihr weiter gut geht, dass sie gepflegt und geliebt wird, ja respektiert und ernst genommen wird in all ihren Befindlichkeiten. Und seitdem "schubbert" sie sich täglich im Garten den Rücken und gibt verzückte Laute von sich - ich denke, das sind die Momente, in denen sie ihre Vergangenheit vollkommen vergessen kann und das Leben für sie "einfach nur schön" ist. Sie ist absolut verträglich mit anderen Hunden, ein ruhiges, sanftes Mädchen geworden.

Ganz aktuell wurde noch eine versteckte Leishmaniose (zeigt sich weder im regulären noch im E.L.I.S.A.-Test) bei ihr entdeckt, und zwar zuerst vermutet durch eine verschobene Eiweißelektrophorese im Blutbild. Erst eine Lymphknoten-Punktion brachte den eindeutigen Befund. Die Therapie läuft gerade noch und ich bin ganz zuversichtlich.

Es gibt ja nun viele Argumente für und gegen Nothunde aus dem Ausland. Die deutschen Tierheime und Vermittlungs-Institutionen sind voll genug, um eine reiche Auswahl zu haben (allerdings zugegebenermaßen nicht unbedingt bei Englischen Bulldoggen). Man ändert die Einstellung des "Auslandes", wo Hunde völlig anders betrachtet werden, als bei uns, nicht - darüber sollte man sich im Klaren sein ... egal, ob man das "Ausland" auf den "überschüssigen" Hunden sitzen lässt oder sie nach Deutschland holt. Durch den "Import" von Auslandshunden holen wir uns auch wieder Krankheiten ins Land, die eigentlich besiegt waren, dennoch denke ich, diese Krankheiten finden auch auf anderen Wegen zu uns (Globalisierung im Ganzen betrachtet).

Aber auch bei einem Welpen vom Züchter kann es böse Überraschungen geben (s. meine Kama: HD, ED, Patella-Luxationen ... sie hatte so viele orthopädische Probleme und musste mit 5 3/4 wegen eines Hirntumors erlöst werden). Da eine Entscheidung zu treffen, kann nur Jeder für sich alleine!

HAUPTSACHE, man kauft KEINEN Billig-Welpen vom Welpenvermehrer !!! Hier bekommt man kranke, traumatisierte Welpen von kranken, ausgebeuteten Muttertieren - so etwas will doch keiner unterstützen, der über ausreichend gesunden Menschenverstand verfügt - nicht wahr!? Und wenn die Welpenvermehrer keine Welpen mehr verkaufen können, legt man ihnen auf diesem Weg elegant und effektiv das Handwerk.

Es gibt einen Verein, die Plattnasenhilfe e.V., die ich nach meinen bisherigen Erfahrungen sehr lobe. (Lady bekam ich über eine andere Tierrettung, die deutlich "sorgloser" vermittelt). Ich schreibe gelegentlich mit Nina e-Mails und sie wirkt wirklich sehr engagiert und seriös. Schaut man sich auf deren Website um, wird zwar auch das Schicksal der Hunde dargestellt, aber weit weniger reißerisch, als so einige Tierrettungen es mit tränentreibenden Stories praktizieren. Und sie weisen vor allem ausdrücklich darauf hin, welche Punkte man ernst nehmen MUSS: LINK HIER.(BITTE UNBEDINGT ernst nehmen!!!). Das machen sonst die wenigsten Vereine.

Sich für eine Not-Bulldogge zu entscheiden, ist auf jeden Fall eine Herausforderung. Man muss genau abwägen, ob man der Typ Mensch ist, der das "Schrullige", das man meistens nicht erklären kann, akzeptieren will und kann. Zumal eine Bulldogge ja schon per se schrulliger ist als andere Rassen.

Wer eine schnelle Bindung und gemeinsames Aneinanderwachsen sucht, ist gewiss mit einem Welpen besser bedient (bitte gründlich über die jeweiligen Züchter informieren und ruhig hier bei Cornelia oder anderen erfahrenen Bulldoggern Beratung und Tipps erfragen!). Wer aber einem geschundenen Wesen noch Lebensqualität unter Berücksichtigung sämtlicher Einschränkungen der eigenen Bedürfnisse und Optionen (Investition von Zeit, Geld und Nerven) geben will, sollte es meiner Meinung nach wagen ... Wie heißt es so schön beim Menschen: "Es ist nie zu spät, eine schöne Kindheit zu haben!", und es könnte auch heißen: "Es ist nie zu spät, ein glücklicher Bulldog zu sein!".

Ich kann für meinen Teil nur sagen: es hat seine Zeit gedauert, aber seitdem ist Lady ganz tief in meinem Herzen und ich möchte die Erfahrungen und das, was ich mit ihr erlebe, um nichts in der Welt missen oder tauschen!

Und wenn sie eines Tages zu Kama über die Regenbogenbrücke geht, muss ich wirklich ernsthaft überlegen, ob ich mir dann einen Welpen oder eine Not-Bulldogge zulege. Das entscheide ich, wenn es soweit ist. Das Bauchgefühl ist dann sicher ein guter Berater!

In diesem Sinne: alle(s) Liebe für alle Bulldoggen (und natürlich auch andere Hunde) !!! Und für Alle, die überlegen: "Woher kommt meine nächste Bulldogge?": einfach mal offen sein für die möglichen Optionen und schauen, wie es sich anfühlt! Viel Freude dabei!


Samstag, Juni 20, 2015

Mit Frieda und Kosmo im Mai auf Amrum


Amrum war die einzige der friesischen Inseln, die wir noch nicht kannten: und sie ist eine ganz besonders schöne! Sie hat nicht nur den größten, das Meer entrückenden Sandstrand, sie hat auch endlos weite Wanderwege über Deiche, durch Dünenwelten, Wälder und sogar kleine Moore.

Zauberhafte Friesendörfer laden zu guten Fischmahlzeiten und zu Kaffee und Kuchen ein. (Das beste Restaurant ist unserer Erfahrung nach das "Ual Öömrang Wiartshüs" in Norddorf.)

Steinzeit-Hügelgräber finden sich mitten in Pferdeweiden. Eine Windmühle und ein Leuchtturm laden zum Besuch ein.

Besonders beeindruckt hat uns die Vogelwelt auf Amrum. Die Wildgänse führten ihre Gössel durch die Weiden - ganz angstfrei vor unseren Bulldogs.

Es gibt auf Amrum ein herrliches Meerwasser-Wellenbad und alle Kuranwendungen, die man sich denken kann - sogar Schlick-Bäder. Und schöne Ferienhäuser im Friesenstil gibt es auch. Unseres lag direkt am Deich, herrlich für Frieda und Kosmo! Amrum ist einen Urlaub mehr als wert :-)


Dienstag, Juni 16, 2015

Sehr hundefreundliche Kinder (und Eltern :-)


Im Mai reisten wir mit Frieda und Kosmo an die Nordsee auf die Insel nach Amrum. Wir wählten eine schöne Strecke durch´s Land: die Lüneburger Heide und die holsteinische Seenplatte. Bei Mölln übernachteten wir auch in einem hundefreudlichen Hotel, direkt an einem stillen, nur von Wanderwegen umgebenen See gelegen.

Aber zunächst machten wir Mittags Pause in der Lüneburger Altstadt. Im Restaurant kam gleich ein 8jähriger Junge, so begeistert vertrauensvoll wie selbstsicher auf unsere Hunde zu;
Marlon, wir grüßen Dich und Deine Mutter ganz herzlich :-).

Marlon ist ein Hundeflüsterer! Kosmo, wenn er seine Pfote gibt, macht das meist so heftig, als wolle er damit hauen - er ist ein Grobmotoriker ;-) Aber Marlon hielt er sie nur rücksichtsvoll hin, so dass dieser sie in aller Ruhe ergreifen konnte. Er ließ sich auch von Marlon still umarmen, ohne gleich rumbalgen zu wollen.

Marlon übte mit seiner hingebungsvollen, aber auch aufmerksamen und unaufdringlichen Zuwendung einen Zauber auf Kosmo aus. Frieda wurde sogar eifersüchtig, was sehr selten ist. Marlon setzte sich dann auf die Bank neben mich, und Kosmo wollte ihn hochspringend küssen. Mit sanfter, fast leiser Stimme sagte Marlon "sitz", und Kosmo setzte sich sofort, ihn anhimmelnd, vor ihn hin! Lieber Marlon, mit Deiner wunderbaren Hundeliebe hast Du Kosmo und uns eine große Freude gemacht!

Abends dann auf der Terrasse des oben genannten Hotels bei Mölln: ein kleines Mädchen sah unsere Beiden und kam gleich begeistert angerannt und warf sich zu ihnen auf die Knie. Sogleich kam auch der Vater hinterher, ich dachte schon, der reißt jetzt sein Kind zurück - aber NEIN, er wollte es mit Kosmo fotografieren! :-)

Die Kleine kam immer wieder an unseren Tisch, mochte sich nicht von Kosmo trennen .-) Später am Abend gingen wir Vier an diesem verzauberten See spazieren.

Am nächsten Mittag erlebten wir noch eine uns erstaunende, lustige Episode - diesmal mit Jugendlichen.

Dagebüll, wir hatten noch Zeit, bis die Fähre nach Amrum loslegte und tranken Kakao im Fähren-Bistro. Eine Schulklasse von Teenies wartete ebenso dort. Zwei Jungen sahen Kosmo untern Tisch sitzen, der Eine zum Anderen: "Fotografiere mich mal mit Dem." Und zu Kosmo, auf ihn zukommend: "Hab keine Angst, ich tue dir nichts!" Kosmo erlaubte das gemeinsame Foto ;-)


Freitag, Juni 12, 2015

Heute erzählt Gastbloggerin Isabelle Borgert

Eier, Reh, Waschbär und die Oder


8.5.2015, Bulldog Caligula, genannt Dicki, mailt:

Ich glaube, ich sterbe... seit zwei Tagen schiebt man mein Elend auf Arthrose, klar, man hat Besuch und keine Zeit für Dicki...

Heute morgen hat Frauchen mich untersucht und siehe da: Dicki hat sich am Pfötchen wohl an einer Muschel geschnitten. Zunächst habe ich mich über diesen albernen Verband geärgert aber: damit tut es nicht mehr weh, und Dicki kann laufen..... juhu

8.5.2015, Bulldog Caligula, genannt Dicki, mailt:

Hallo zum Wochenende, also wirklich, da muß ich erst fast 10 Jahre werden, und da erlebe ich, wie Ponies Eier klauen, Hühner im Hundekorb Eier legen und diese rote Ziege, genannt Hedi-Schatz, eigentlich alles auf den Kopf stellt. Ich bin sicher, die wird demnächst auch im Wohnzimmer stehen und auf das Sofa wollen. Zumindest rekelt sie sich im Schlaf schon so wie Emmy.

Aber Anerkennung: Die ist noch fast so rüstig wie ich; na gut: Noch etwas rüstiger! Ich habe mir beim Schwimmen das Pfötchen an einer Muschel aufgeschnitten - statt Fürsorge kriege ich von Herrchen doofe Sprüche, in etwa wie, ich würde meinem Namen nicht gerecht werden, und ich sei ein Weichei! Gemein ist sowas, aber ich stehe da drüber - schlauer als die anderen bin ich sowieso!

Da klauen die Ponies - besser gesagt in Tatvollendung zusammen mit Amira (die hat den Eimer von der Regentonne gezogen) - die frisch gesammelten Eier. Hetja frisst die Schale, Püppi macht sich gerade an ein Eigelb ran, da bin ich dazwischen... Und alle Drei gucken doof! Mir haben die 10 Eier geschmeckt...

Ansonsten sitze ich auf meiner Terrasse in der Sonne und beobachte das Volk: Da schnarcht Emmy neben mir, die neuen Hühner springen in Frauchen's frisch eingesätem Acker rum, die Ponies plündern den Dreckseimer und Püppi ist lieb wie immer... die hat mit Herrchen und Frauchen und uns Doggen natürlich alle Hochsitze zum neuen Jagdjahr fertig gemacht. Ihr seht also, der Urlaub ist turbulent und wir haben alle Pfoten und Hände gut zu tun...

Nun muss Popi schlafen gehen und wünscht Euch ein schönes Wochenende, Euer Caligula-Dicki-Sack ("Sack" heiße ich bei Herrchen, wenn ich Leute anpöbel)-Purzel (peinlich, so nennt Frauchen mich, seitdem ich etwas älter bin) Borgert

6./ 14. / 16. und 25.5.2015, Frauchen Isabelle mailt:

Morgendliche Grüße von der Oder: Unken-Konzert

Kauzige beobachtet mich beim Füttern... das Nest, welches du ja auch kennst, ist wieder belegt....

Willi hatte Waidmanns Heil. Dicki "roch den Braten" Minuten bevor Willis Anruf kam und heulte los vor Freude und Ungeduld dort hin zu kommen...

Hallo ihr Lieben, hier mal der original Hetzlaut einer Bulldogge ... ich denke, Dicki hört man die Begeisterung an, nicht wahr? Liebe Grüße

6.6.2015, Bulldog Caligula, genannt Dicki, mailt:

Halli, hallo, Dicki hier... also irgendwie überschlagen sich die Dinge und Frauchen kommt bei dem schönen Wetter und der ganzen Arbeit um Haus und Hof gar nicht mehr zum Schreiben!

Also werde ich das mal wieder in die Hand nehmen: Stellt Euch vor - Frauchen reitet mit Hetja und Amira aus und Püppi stellt einen Waschbären. Herrchen angerufen, der sich aufgemacht hat, in der Zeit haben die Mädels schön den Waschbären gehalten, wie es in der Jägersprache heißt. Herrchen kam dann raus und hat ihn erlegt. Hetja ist schußfest, Amira hat ihn toll final abgetan und entsprechend apportiert.

Tja, so mit Pferd hat man jägertechnisch sicher Vorteile... Dann war ich mit Frauchen im Büro und habe mir mal erlaubt, Frauchens Uniform anzuziehen - steht mir gut, oder?

Letztes Wochenende haben wir endlich Herrchens selbstgebauten Hochsitz aufgestellt. Mit Trecker vorweg und Werkzeug beladen - durften wir alle sogar mit helfen - einschließlich Hedi-Maus. Nun ist Herrchen stolz und gibt damit an, den besten Hochsitz im Umkreis zu haben, na hoffentlich bringt er mir beizeiten wieder etwas Leckeres mit...

Ansonsten ist es wahnsinnig heiß, und da wir alle etwas schwitzen, fahren wir jetzt jeden Tag raus zu unserem Strand. Da wird der Dicki richtig munter und versucht die größten Baumstämme aus der Oder zu ziehen...

Dementsprechend müde bin ich nun, nicht ganz so müde wie Hedi-Maus, die heute lieber den Tag liegend verbracht hat und zwar so, dass die Nachbarn dachten, sie sei krank... Ich weiß nicht, ob das für Pferde so normal sind: Unsere liegen immer so da, als wenn sie stumpf umgefallen sind...

Jetzt noch ein schönes Wochenende - ich muss mit den Mädchen noch sprechen, denn Montag und Dienstag ist Frauchen auf Dienstreise und Herrchen hat frei, um auf uns alle aufzupassen. Wir müssen uns benehmen, denn Herrchen hat Sorge, dass Miechen nicht auf ihn hört und Blödsinn macht... aber da ist ja noch Dicki, der darauf achtet, dass das Prinzesschen keinen Mist baut... Euer Dicki


Mittwoch, Juni 10, 2015

Ein guter Kumpel ;-)


Stu feierte am 8. Juni seinen 71. Geburtstag. Evelyn und Lady Riesen schickten ihm eine wirklich fantastische Geburtstagskarte. Stu ergänzte mit einem Foto von sich und einem passenden Spruch ;-)

Lady gratulierte auch noch mündlich; unten im Bild der Versuch, das 'Bir-TH-day' korrekt auszusprechen ;-)


Montag, Juni 8, 2015

Heute Fotos von Gastbloggerin Alexandra Schnabel

Stanley im Blumenmeer


Hallo Cornelia, anbei schicke ich dir ein paar Bilder die ich den Frühling über gemacht habe.

Wenn der Frühling kommt fängt es an zu blühen, diese Zeit habe ich genutzt und war mit Stanley auf der Jagd nach den schönsten Blumenwiesen.

Dieses Mal gibt es keine Aktion-Bilder, sonder Stanley als Model in verschiedenen Blumenwiesen und Blumenbeeten in vielen bunten Farben!

Man beachte auch die unterschiedlichen Gesichtsmimiken, die Stanley drauf hat... wie ein richtiges Top-Model ;-) Liebe Grüße, Alex


Samstag, Juni 6, 2015

Andy ist tief beleidigt. Oder verstört?

Quelle: "Der Bulldog, 1973", Autor unbekannt.


Diese Episode hat sich 1973 zugetragen, als wir mit

unserem kleinen Bulldog in Berlin eingetroffen sind:


Der unumstrittene König in unserem Haus ist Andy, eine neun Jahre alte Bulldogge. Es dreht sich so ziemlich alles um ihn; wir haben auch Schildkröten, einen Papagei, Vögel, Meerschweinchen etc., aber das sind Lebewesen zweiter Klasse für ihn. Ab und zu kippt er mal eine Schildkröte um, ansonsten kümmert er sich nicht um das Getier.

Hundebesuch hatten wir nie, und auf der Straße kümmert er sich nicht um andere Hunde. Als wir nun unseren neuen Mitbewohner brachten, war das für ihn auch nur ein Gegenstand, der sich bewegte. Hundegeruch haftete ihm scheinbar noch nicht an, und der neue Bulldog tollte munter in der Gegend herum.

Am zweiten Tag bellte Oskar zum ersten Mal - wir haben ihn Oskar getauft, weil er so frech ist, daß ein anderer Name überhaupt nicht zu ihm passen würde. Das Bellen ließ unseren alten Andy wie elektrisiert herumfahren, er glotzte den kleinen Oskar an und fiel in sich zusammen wie ein Hefekuchen.

Oskar wurde daraufhin in eine Stube verbannt, und der alte Andy lag quer in der Diele und rührte sich nicht und auch nichts mehr an. Jeder, der kam, mußte über ihn hinwegsteigen. Er ließ sich nicht erweichen auch nur einen Zentimeter von der Stelle zu rÜcken.

Ich verbrachte die ganze Nacht bei ihm, um ihm alle möglichen Entschuldigungen ins Ohr zu flüstern. Am nächsten Tag von der Arbeit zurück, lag er immer noch an der gleichen Stelle, und meine Frau sagte mir, daß er immer noch nichts angerührt hätte. Ich ließ mich also wieder auf dem Teppich nieder, redete beschwörend auf ihn ein und versuchte mit schmatzenden Lauten ihm irgendwelche mundgerechten Fleischstücke schmackhaft zu machen.

Nach einiger Zeit ließ er sich dann doch dazu herab (nach zwei Fastentagen) mit ekelerregter Miene einige Stücke in sich hineinfallen zu lassen. Nun war der Bann gebrochen, am nächsten Tag ging alles wieder seinen gewohnten Gang. Andy schaute Oskar zwar immer noch etwas verwundert an, aber gewöhnlich dröhnt sein zufriedenes Schnarchen wieder durch das Haus, und alle Wogen sind geglättet.


Donnerstag, Juni 4, 2015

Frieda feierte ihren 10. Geburtstag


Am 30. Mai feierten wir mit unserer Frieda ihren 10. Geburtstag. Dass irgendetwas los war, merkte sie schon beim morgendlichen Träumen - sie wurde noch mehr als sonst geherzt und wach geküßt :-)

Um 6 Uhr früh backte ich ihr schon einen Fleischkuchen - ihr Tag sollte mit einem wunderbaren Frühstück beginnen :-) Sie und Kosmo erinnerten sich an diesen Duft vom Muttertag her... Frieda stand lippenleckend und schwänzchenwackelnd vor dem Herd - und Kosmo zog mich am Bademantel in die Küche. "Hol´s endlich raus aus dem Ofen!!!".

Als der Kuchen knusprig und etwas abgehühlt war, wollten Stu und ich ihn auf einen Teller stürzen, das mißlang aber etwas - wie sich später heraus stellte zur Erleichterung der Zeremonie. Denn mit den guten Resten im Gugelhupf ließ sich Kosmo von Frieda und ihrem Kuchen abenken ;-) Nun, die blanken Stellen am Kuchen übertünschten wir mit Quark, was Frieda anschließend sehr zu schätzen wußte :-)

Dann entspannte Frieda mit dickem Bäuchlein auf dem Sofa, und Kosmo vergügte sich als Trost ganz anders, aber maximal ;-)



Archivierung:

Die Bulldog-Blog-Beiträge bleiben circa 4 Wochen auf DIESER Seite. Danach kommen die wichtigen, besonders lustigen und die Gastblogger-Beiträge ins jeweils entsprechende Archiv. Die Links zu den Archiven sind in der grauen Referenzspalte rechts.


Montag, Mai 11, 2015

Zehn Jahre Bulldog-Blog - und:

Die wichtigsten Schritte für das Überleben des Englischen Bulldogs sind getan.


Liebe Leserinnen und Leser, heute feiern wir ein Jubiläum: das zehnjährige Bestehen dieses Bulldog-Blogs. Der 1. Beitrag erschien am 11. Mai 2005.

Es wurde über diese 10 Jahre jeden zweiten Tag ein Beitrag veröffentlicht, das heißt 1815 Beiträge insgesamt - lustige, besinnliche, spannende, warnende, informative und, mir die wichtigsten, aufklärende Beiträge. Aufklärung über den besonderen Zauber des Bulldogwesens, Aufräumen mit Vorurteilen über ihn, das war und ist mir wichtig :-).

Im Blog wurde auch immer wieder über das Elend informiert, welches dem Englischen Bulldog Zucht, Mode und Geldgier antaten und auch noch antun. Die Aufklärung über rasseschädigende, den Genpool ausdünnende Züchtungs-Methoden tut Not, einmal im Sinne der gezüchteten Hunde selbst, aber auch für ihre Käufer ist sie wichtig. Züchter setzten oft wirtschaftliche Zucht-Prioritäten, deshalb ist der "Druck des Marktes" entscheidend.

Und Aufklärung über die sadistische Quälerei, die Massenzüchter ihren "Zuchthunden" antun, ist noch wichtiger. Nicht gerade wenige Menschen entscheiden über den Preis und ahnen nicht, was hinter "Billigwelpen" für ein grausames, verzweifeltes Elend steht.

Zu diesem Jahrestag möchte ich mich bei allen Gastbloggern von Herzen bedanken, denn sie trugen wesentlich dazu bei, dieses Bulldog-online-Magazin, das es der Sache nach ist, abwechslungsreich zu gestalten.

Insbesondere danke ich Isabelle Borgert für ihre spannenden, so informativen wie humorvollen Beiträge. Sie ist unsere aktivste Gastbloggerin: seit September 2007, also schon 7 1/2 Jahre lang, können wir regelmäßig circa zwei Beiträge pro Monat von ihr genießen :-)

Danken möchte ich auch allen Leserinnen und Lesern, die mit oft einzigartigen Fotos, Witzen oder auch Links diesen Blog wesentlich bereichern.

Danke auch an meinen lieben Stu, der mir immer technisch zur Seite steht, und ohne den dieser Blog gar nicht erst begonnen worden wäre.


Die wichtigsten Schritte

für das Überleben des Englischen Bulldogs sind inzwischen getan:

  1. Der Standard wurde (2009) geändert, um ihn wieder "fit for function" werden zu lassen. Der deutsche Zuchtverein ACEB, die hiesige Speerspitzen der Zucht des atmungsbehinderten Extrem-Bulldogs, wurde u.A. als eine Konsequenz dieser Änderungen aufgelöst.
  2. Über ein Dutzend bulldogartiger Rassen wurden neu gezüchtet, und diese erzeugen den nötigen Markt-Druck auf die Züchter des Originals.
  3. Welpenhändler und Welpen-Fabriken werden, auch dank der Medien, gesellschaftlich zunehmend geächtet. Der Gesetzgeber wird dem früher oder später folgen.

Auf diesem Hintergrund nehme ich dies 10-jährige Blog-Jubiläum zum Anlass, ihn in Zukunft nur noch in reduzierter Form weiterzuführen, es wird mittelfristig auf vielleicht 2 Beiträge pro Woche hinauslaufen.

Das Meiste über den Bulldog aktuell und über seine Vergangenheit ist gesagt - und in den Blog-Archiven zu finden :-)

-

LINK HIER! --- Auch in diesem Blog finden Sie wundervolle English Bulldogs fit for function :-)


Blog-interne Suchmaschine : HIER




Netzwerker, Links: HIER




English Bulldog
Treffen NRW

Infos + Berichte




English



FAQ/Bedienungshilfe



Impressum

Tel.: 05292 1291
Stus Blog
Wohnort Cornelia Savory-Deermann Cornelia Savory-Deermann

Cornelia
Savory-Deermann
, geboren 1945 in Wuppertal, hat seit 1971 Englische Bulldoggen und ist Gründungs- und Ehrenmitglied des "Verein der Freunde Englischer Bulldogs e.V. (1980-2009)".

Seit Mai 2005 haben die Bulldogs hier ihr eigenes deutsches Weblog bekommen. Jeder Leser kann Blog-Beiträge an Cornelia schicken, Eure Bulldog-Anekdoten, -Fotos und -Tipps für's Blog sind willkommen. Der jeweilige Autor behält sein Copyright an Bildern und Text, gibt aber Cornelia ein unwiderrufbares Nutzungsrecht für Veröffentlichungen in diesem Blog.




Blog Leser-Spiegel

Herkunft der Blog Leser
Herkunft der Blog Leser




Blog Index

BLOG GESAMT-
INHALTSVERZEICHNIS
chronologisch und mit Vorschau: HIER

Neue Beiträge bleiben circa 4 Wochen auf DIESER Seite.
Danach kommen die wichtigen, besonders lustigen und die Gastblogger-Beiträge ins jeweils entsprechende Archiv:

Wir und unser Engl. Bulldog: INHALTSVERZEICHNIS --> HIER !

Pflege und Nahrung:
INHALTSVERZEICHNIS
--> HIER !

Krankheiten:
INHALTSVERZEICHNIS
--> HIER !
Zuchtfragen, Vereine und Welpen:
INHALTSVERZEICHNIS
--> HIER !

Verschiedenes rund um den Engl. Bulldog: INHALTSVERZEICHNIS --> HIER !

Zuchtgeschichte(n):
INHALTSVERZEICHNIS
--> HIER !


GESCHICHTEN (VON UND) ÜBER UNSERE BLOG-STARS:



Unser Tierarzt und
Bulldog Spezialist

Tier-Gesundheitszentrum Peter Söhl
Lichtenau/Paderborn




Engl. Bulldog
Standard


Standard des English Bulldog, gültig seit Oktober 2009

Mit Skizze: HIER




Engl. Bulldog
Welpen

Wichtige Hinweise zur Welpensuche
und von Zeit zu Zeit Vorstellung guter Würfe:

Update: 10. 3. 2013

Allgemeiner Hinweis:
Betrugswarnung

Rechtsberatung Tierrecht
Kanzlei Fries




Cornelias Engl. Bulldogs

"Frieda Fay Happy Day"

















"Kosmo Key Feeling Free"














Aus Künstler-Sicht:






Lese-Stoff

Tasso Newsletter
Kostenloses Online-Abo, alles für Hunde und den Tierschutz allgemein Wichtige erfahren Sie hier sofort!




Buchtipps
Unterhaltung, Gefühl, Kultur und Kunst

Eine Auswahl aus unserer Bibliothek


Buchtipps
Haltung, Zucht und Gesundheit

Eine Auswahl aus unserer Bibliothek



Leder-Arbeiten


Bestellen Sie schöne Lederhandarbeiten, auch nach Ihren eigenen Vorstellungen gearbeitet:
"Barbaras Dog Appeal"




Für alle Seiten, die auf dieser Website verlinkt sind, möchte ich betonen, daß ich keinerlei Einfluß auf deren Gestaltung und Inhalte habe. Deshalb distanziere ich mich ausdrücklich von allen Inhalten aller gelinkten Seiten und mache mir ihre Inhalte nicht zu eigen!

Die Beiträge der Gastblogger müssen nicht immer meiner eigenen Meinung entsprechen; deshalb schreibt jeder Gastblogger unter seinem eigenen Copyright.

Cornelia Savory-Deermann


Site Meter