Cornelias Bulldog Blog
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English Bulldog Netzwerk für Kenner und Freunde
Mai 2005 bis Mai 2015 jeden 2. Tag ein Beitrag
Ab Mai 2015 Beiträge in unregelmäßigen Abständen

Die Links zu den thematisch sortierten Archiven sind in der Referenzspalte:
Sie finden dort (fast) alles, was Sie über den English Bulldog wissen wollen.


Dienstag, Mai 28, 2019

Heute eine Mail von Gastbloggerin Constanze Güttler

Percy stellt sich vor :-)


Liebe Cornelia, ... ja, "Herr von Boedefeld", ein 12jähriges italienisches Windspiel - allerdings noch "neu" wie am ersten Tag- gehört ebenfalls zu mir. Was Percy selbst nicht herausfindet, das lehrt ihn HvB bspw. wie man eine angelehnte Tür öffnet. Faszinierend zu beobachten, wie Hunde untereinander interagieren und sie verstehen sehr viel mehr Worte, als es angenommen wird.

Die Geschichte mit der Tür war so: Die Glastür zwischen Wohn- & Esszimmer war angelehnt. Percy auf der anderen Seite, Hvb auf der meinen und ich auf der Leiter, um im Aquarium zu gärtnern. Da stand nun Master Percy, mit diesem wirklich herzzerreißenden Blick, den er mittlerweile zu einer Kunstform erhoben hat. Wie erwähnt, ich stand auf der Leiter und fast bis zur Schulter im Wasser, also sagte ich zu HvB: "Boedefeld, zeig mal Percy wie man eine Tür öffnet." Tatsächlich ging er los, schob sein kleines Schnäuzchen durch den Türspalt und befreite Percy aus seiner wahrlich misslichen Lage.

Hallo, allen geneigten Lesern

möchte ich mich erst einmal vorstellen. Mein Name ist Percy (geb.: Egon vom Urstromtal)

Mit meinen inzwischen 46cm Schulterhöhe bin ich der große Bruder von Clara und lebe am Stadtrand von Berlin im wunderschönen Schöneiche. Zukünftig werde ich euch hin und wieder Geschichten aus meinem Alltag berichten. Cornelia bin ich wirklich dankbar, dass sie uns Englischen Bulldoggen eine Plattform bietet, auf der wir auch mal über unsere Probleme schreiben können. Mein heutiges Anliegen:


Die Sitzplatzzuweisung im Auto

Bisher lief es "immer" so ab: Mein Mensch Conny (bewusst meide ich die Formulierung Zweibeiner, aber dazu werdet ihr in einem anderen Beitrag mehr lesen), holt beim Verlassen des Hauses den Autoschlüssel aus der Hosentasche. Sie geht zum Auto und ich tanze neben ihr - ich liebe es umherkutschiert zu werden.

Da draußen gibt es so viel zu sehen und zu erleben. Euch kann ich es ja anvertrauen: ich habe lange experimentiert, bis ich den perfekten, mega-coolen Autofahrblick gefunden hatte. Hoffentlich gelingt es Conny - die einige Talente besitzt, Umgang mit Technik gehört leider nicht dazu - eines Tages meine Cruiser-Coolness in einem Foto einzufangen.

Zurück zum Thema. Conny öffnet die Heckklappe, hockt sich herunter, ich halte die Luft an um mich extra leicht zu machen, damit sie es nicht ganz so schwer hat mein 26,4 kg hochzuhieven. Bis sich mir heute eine gänzlich neue Welt eröffnete, sprang ich in das kuschlige Körbchen, tobte da ein wenig herum und schaute - selbstverständlich mit meinem x-tra coolen Blick - aus dem Fenster auf die Welt hinunter.

Heute musste ich nun erfahren, dass es Plätze gibt, von denen man eine sehr viel bessere Sicht auf die Welt hat. Versteht mich nicht falsch. Ja, es tut mir sehr leid, dass dem Auto von Conny´s Mom der Kühler geplatzt ist. Und ich habe auch nichts dagegen, sie zum Einkauf zu fahren.

ABER! Wenn es neben Conny Plätze in der ersten Reihe gibt. Warum wurden die mir nicht zuerst angeboten!? Inakzeptabel! Wie ihr auf dem Foto unten seht, habe ich das Problem auf Bulldoggen-Art gelöst.

Auf dem nächsten Foto seht ihr, wie ich ihren lächerlichen Versuch, mich in die 2te Reihe zu verbannen, gemeistert habe. An der Stelle konnten sie mich schlicht und ergreifend nicht erreichen. Ohne meine freiwillige Kooperation, läuft hier gar nix.

Drittes Foto: ... aber dann lief da eine Tütte Milch aus, tja, ich bin halt auch nur ein Gourmet, dies allerdings mit Stil, denn keine Pfütze der Welt kann mich verleiten meine bewundernswert, einzigartig schönen Pfoten zu benetzen...

Das war es von mir für heute... Lebt lang und in Frieden, Euer Percy


Freitag, Mai 24, 2019

Heute schreibt Gastbloggerin Evelyn Riesen

Hoffnung für Hope -

Warnung vor Vermehrern


Zurzeit begleite ich am Rande den Vermittlungsweg einer englischen Bulldogge, deren Geschichte ich hier erzähle. Rein zufällig fand ich bei Facebook einen Post als Vermittlungshilfe für eine ca. 3 Jahre alte Englische Bulldogge aus der nächstgelegenen Stadt. Es hieß, sie sei mit 5 Monaten in eine Hundepension gekommen, dann sei der Besitzer der Hündin gestorben und Hope sei seitdem in der Hundepension geblieben. Ungewöhnlich, aber nun gut ...

Die besagte Hundepension würde geschlossen und Hope sollte deshalb vermittelt werden. Auch das irgendwie ungewöhnlich, denn: wieso konnte sie rund 2,5 Jahre bleiben und muss jetzt weg? Parallel wurde Hope in "Wühltischanzeigen" zweier Kleinanzeigen-Plattformen des www für gerade mal 150,-- € VHB angeboten ... Hopes Geburtsland wird dort mit "Deutschland" angegeben, sie ist taub, hat(te bis vor Kurzem) beidseitig heftige Cherry Eyes (angeblich schon mal operiert und wieder aufgetreten), auf den Fotos der Wühltischannoncen sieht man eindeutig am Gesäuge, dass sie Welpen hatte und auf Facebook-Fotos, dass sie die Cherry Eyes schon sehr lange hat und die Hope deutlich untergewichtig war (sämtliche Posts und Fotos auf dieser Facebook-Seite zu Hope, ihrer Trächtigkeit und den Welpen sind inzwischen "ganz plötzlich" gelöscht).

Sie wurde unmittelbar von einem kleinen, ländlichen Tierschutzverein aufgenommen. Bei der Übergabe an die Tierschützer traten schon erste Zweifel auf:

Wie mir berichtet wurde, hieß es, der Impfpass sei nicht mehr auffindbar, obwohl Hope laut den Ramsch-Annoncen geimpft sei ... denn: selbst, wenn er verloren gegangen wäre, lässt man sich doch vom Tierarzt, der ja alles dokumentiert haben muss, eine Zweitschrift ausstellen. Doch dann - man mag es kaum glauben - ging er, wenige Tage nachdem der Tierschutzverein alle ihm bekannt gewordenen Tatsachen über Hope veröffentlichte, per Post beim Tierschutzverein ein, was inzwischen auch auf der Facebook-Seite des Tierschutzvereins erwähnt ist. Laut diesem Impfpass ist Hope zwar 2016, aber mitnichten in Deutschland, sondern in Ungarn geboren.

Erster Besitzer war wohl ein bekannter Hundehändler, zweite Besitzerin ein Familienmitglied der ehemaligen Tierpensionsbetreiberin. Weiterhin wurde den Tierschützern gesagt, sie habe zwei Mal Welpen gehabt. An anderer Stelle in der Facebook-Präsenz der ehemaligen Tierpensionsbetreiber wurde vehement betont, sie hätten grundsätzlich keine unkastrierten Hündinnen aufgenommen ... jaja ...

Ich durfte Hope dann Mitte April persönlich kennenlernen und war auch in der zweiten Maiwoche bei der Nachkontrolle der Augen-OP in der Klinik dabei. Nach einiger Recherche der Tierschützer und mir (auf Anregung einer Bekannten hin) sowie im Rahmen der bereits in einer renommierten Tierklinik begonnen Behandlung stellte sich Folgendes heraus:

Hope ist zwar - wie in den Annoncen angegeben - gechipt, aber: dieser Chip hat keinerlei Länderkennung, was kein seriöser deutscher Tierarzt machen würde. Das passt also zu ihrer ungarischen Herkunft. Ihre Augen sind laut der operierenden Tierärztin niemals operiert gewesen - inzwischen hat Hope diese OP gut überstanden, der Heilungsverlauf ist prima. Ihre Zähne und das Blutbild sind erfreulicherweise in Ordnung. Das Röntgen ergab schwerste HD, Keilwirbel, an zwei Stellen zu erwartende Spondylose und zwei verwachsene Wirbel - die Röntgenaufnahmen habe ich selbst gesehen und sie wurden uns vom Klinikleiter ausführlich erläutert. Immerhin ist Hope diesbezüglich beschwerdefrei und bleibt es hoffentlich auch noch sehr lange.

Hope hatte ganz sicher am 05.11.2018 einen sechs Welpen starken Wurf, von denen 5 über eine Kleinanzeigen-Plattform für sage und schreibe 1.100,-- € pro Welpe angeboten wurde. Unfassbar ... Hobby-"Zucht" mit völlig zucht-untauglicher Hündin (Zustand des "Zucht"-Rüden ist leider nicht bekannt). Auf jeden Fall haben Welpenkäufer für gutes Geld derart krankheits-vorbelastete Welpen erworben. Doch selbst für wenig oder kein Geld wäre es unentschuldbar, was die Tierpensions-Leute gemacht haben. Ich habe großes Mitleid mit den Welpen. Denn wenn sie erst einmal Krankheitsanzeichen aufweisen: werden sie womöglich dann früher oder später ebenso billig abgeschoben ?

Ob solche verantwortungslosen Welpenkäufer dann endlich mal kapieren, wie wichtig es ist, sich ausreichend über die Rasse an sich, die Gesundheit der Elterntiere und die Kompetenz des Züchters zu informieren ? Und dass "Kleinanzeigen-Portale" die ungeeignetste Informationsquelle sind ?

Hoffen darf man ja. Wenn wenigstens der eine oder andere Welpeninteressent angeregt wird, sich umfassend zu informieren! Dazu gehört auch Rat von z.B. verantwortungsvollen Rassekennern, Hundetrainern oder auch eines Tiermediziners! Dann kann man mit etwas Glück und viel Verstand auch bei Kleinanzeigen den einen oder anderen verantwortungsvoll gezüchteten Welpen finden - selten ... aber es kommt vor. Selbstverständlich ist auch noch lange nicht jeder hauptberufliche Züchter seriös ... hier - wie bei Kleinanzeigen - gilt einfach: "Wer nichts weiß, muss alles glauben!" Am Ende ist ein gesunder Welpe schließlich auch immer der preis-wertere Hund !!!

Wobei: "Züchter" waren es im vorliegenden Fall ja weniger. Diese Leute (und ihre "Artgenossen") sind im meinen Augen unseriöseste Vermehrer, Betrüger, Tierquäler und sie sollten zur Rechenschaft gezogen werden.

Zum Glück verdingen sich Hopes ehemalige Halter ja offensichtlich nicht mehr als Tierpensionsbetreiber - immerhin das! Hoffentlich stellen Sie ihre Vermehrer-Machenschaften ebenfalls ein. Der "eigene" Rüde (der auch der Vater von Hopes Welpen ist) darf selbstverständlich in der Tierpensions-Familie bleiben ... Ein zwölfjähriger Dackel in schlechtem Gesundheitszustand aus der gleichen Hundepension wurde auch nicht behalten und wartet bei einem anderen Tierschutzverein auf neue Besitzer ... Und sogar die Facebook-Nutzerin, bei der ich den Vermittlungshilfe-Aufruf ursprünglich fand, distanziert sich inzwischen öffentlich von den ehemaligen Tierpensionsbetreibern!

Doch all dieser Unbill zum Trotz strotzt dieses kleine Mädchen Hope (sie ist wirklich eine Kleine) vor Lebensfreude und Übermut. Sie hat einen gesegneten Appetit, der sie auch vor "Diebstählen" bei jeder sich bietenden Gelegenheit nicht zurückschrecken lässt. Das Untergewicht ist auch kein Thema mehr, wobei wirklich erstaunlich ist, welch echte Muskelpakete sie hat ... wie ein Bodybuilder :-) Und das ist ja bestens für ihre Gelenke.

Ein paar Tage nach der Augen-OP wurde sie läufig und lässt sogar das Höschen brav an. Selbstverständlich wird sie nur vermittelt, wenn sie auch kastriert ist bzw. wird, das ist eine absolute Auflage. Ansonsten braucht sie auf jeden Fall noch eine gute Portion Erziehung, aber das sollte machbar sein, zumal sie für Essbares alles tun würde ;-) Es ist schön, zu sehen, dass die Tierschützer ihr solch eine umfassende Pflege und Fürsorge zuteil werden lassen.

Kleine Hope, wir hoffen für Dich, dass Dich die richtigen Menschen finden, die die nötige Geduld und bedingungslose Liebe für Dich haben und Dich so Wert schätzen, wie Du es verdienst.

Wer die liebe, durchhaltestarke Hope mag und ihr ihre Hoffnung auf Respekt und Liebe erfüllen möchte, hier die Kontaktadresse:
Hund-Katze-Boxer e.V. Tierschutz mit Herz und Verstand
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Dienstag, Mai 21, 2019

Clara´s erste Gänsebegegnung


Nachdem ich den Bericht über Claras Zoobesuch geschrieben hatte (siehe unten), staunte ich noch einmal, dass sie so vertrauensvoll und freudig auf die Gänse zugestürmt war - und mir fiel ein: sie hatte ja schon einmal deren Bekanntschaft gemacht. Und den kleinen Bericht darüber hatte ich schon fertig in der "Juni-Pipeline", ich ziehe ihn jetzt vor:

Ein weiterer Lieblingsweg von uns führt um die Fischteiche in Willebadessen, sie wurden in einem ehemaligen Sumpfgebiet durch schmale Fußwegdämme angelegt. Dort brüten jetzt Enten und Gänse. Ein Elterngänsepaar zeigte Clara und mir diskret, aber deutlich, wie wir uns zu verhalten hätten: Abstand halten!

Später sahen wir sie vom gegenüberliegendem Ufer aus mit ihren 5 Gösseln aus einer kleinen Bucht heraus vor uns wegschwimmen. Sicher ist sicher :-)

Clara läuft nie weit weg von mir, sucht auch immer wieder Blickkontakt, es ist ein entspanntes Wandern mit ihr. An die Leine nehme ich sie nur, wenn das vorgeschrieben ist, oder wenn einfach um uns herum viel los ist :-)

Zurück zu meiner Überlegung, warum Clara im Zoo so arglos vertrauensvoll auf die Gänse zugestürmt war:

Vermutlich, jedenfalls ist das nicht unwahrscheinlich, freute sie sich diese Gänse im Zoo nicht "unerreichbar" weit im Wasser vor sich zu haben, sondern "vor der Nase". Auf den Fischteichen hatte sie diese Vögel nur als still und aufmerksam ihre Kreise ziehend erlebt - eben weil diese sich und ihre Kleinen auf dem Wasser ziemlich sicher vor den Wesen "Hund" und "Mensch" fühlten.

Diesen Zusammenhang von Distanz und Sicherheit lernte Clara beim Geburtstags-Zoobesuch: Zwei Tage danach wanderten sie und ich wieder um die Teiche herum, an denen diesmal übrigens ein wunderbarer Waldmeisterduft das Ufer verzauberte. Die Gössel, es waren nur noch 4, waren nun schon größer und saßen bei, unter und auf den Eltern am oberen Ende des Teichufers. Clara, wenn auch an der Leine, hielt von sich aus Abstand. Die Gänse blieben ruhig und spazierten nach einer Weile gemächlich weiter. Wir nahmen Rücksicht auf die kleine Familie und wählten einen anderen Weg als sie. Am nächsten Tag dort entschied ein anderer Spaziergänger leider genau ihren Weg zu nehmen, deshalb zogen sie sich diesmal auf das Wasser zurück. (Mit meinem Handy konnte ich leider keine besseren Aufnahmen machen.)

Es ist immer wieder spannend zu beobachten, wie sich ein junger Hund die Welt und ihre "Spielregeln" vertraut macht. Und diese auch aus gutem Grund einhält - denn nicht alles ist Spiel :-)


Freitag, Mai 17, 2019

Stu: "Clara Lee turns one" :-)


Am Dienstag, dem 14. Mai, feierte Clara ihren 1. Geburtstag. Stu meinte morgens fröhlich als Erstes: "Clara Lee turns one"!

Und ich dachte - mit Clara schmusend - auch mit Dank an meine Ziska, meine 1. Bulldogge, ja mein 1. Hund, die am 14. Mai 1972 geboren wurde. Welch herzerfreuende Koinzidenz :-)

Als Geburtstagsabenteuer fuhren wir mit ihr in einen Tierpark, in dem gerne Kindergeburtstage gefeiert werden ;-)) Nun, dort gibt es neben großen und kleinen Pflanzenfressern auch Tiger und andere Raubtiere, und die wollten wir Tierfreundin Clara einmal zeigen!

Zunächst kamen wir bei einem Gepardem vorbei - und kaum zu fassen, der hatte Angst vor Clara. Solange sie am Zaun stand, verzog er sich in den Hintergrund seines Geheges. Erst als sie ging, da kam er wieder nach vorne. Anders beim Tiger: Clara scheute allein den intensiven Raubtiergeruch so sehr, dass sie nicht auch nur in die Nähe seines Gegehezaunes ging! Vernünftig !

An den Gänsen dagegen fand Clara zunächst Gefallen, und dann Respekt. Deren Zischen nahm sie nicht ernst, im Zweifel hätte sie die ja an ihrem langen Hals packen können, dachte ich. Aber als die Gänse dann mit drohend ausgebreiteten Flügeln sich auf fast zwei Meter verbreiterten, da sprang Clara schnell von deren Zaun hinweg :-)

Dann kamen wir bei den Kamelen und Lamas vorbei, die Kamele kauten nur vor sich hin, und die Lamas wirkten auf Abstand bedacht. Clara fand sie langweilig bis blöde ;-)

Weiter ging es an Storchennestern vorbei zu den Ziegen und Eseln, Clara kennt sich mit denen aus, wie Ihr aus früheren Beiträgen wißt.

Es war ein schöner Nachmittag, meint auch Clara :-)

Claras Züchterin Claudia Pagels hatte uns Fotos von ihren sechs Wurfgeschwistern 'vom Urstromtal' geschickt. Danke Claudia :-) Zu unserer großen Freude, es war eine echte Überraschung, kam eine eigene Geburtstagsmail von ihrem Bruder Percy aus Berlin:

Liebe Clara,
zu unserem ersten Geburtstag wünsche ich Dir, mir und unseren Geschwistern, ein traumhaftes Leben in bester Gesundheit. Leben wir lang & in Frieden, Dein Bruder Percy (Egon)

Liebe Familie Savory,
mit großer Begeisterung verfolge ich Ihren Blog. Vielen Dank dafür und machen Sie weiter so. Herzliche Grüße in die Ferne, Constanze Güttler

Percy und Clara sind sich sehr ähnlich, besonders die Schnuten :-) Gut erkennbar ist auch die unterschiedliche Ausprägung des Kopfes zwischen Rüde und Hündin.


Dienstag, Mai 14, 2019

Clara in der Wolfsquelle


Unsere Clara ist kein Wasser-Fan. Schon als kleine Welpin tobte sie im letzten Sonner nicht wie ihre draufgängerische Schwester Ella im Muschelbecken oder sonstwo herum, sondern hielt sich zurück. Auch bei Spaziergängen hier bei uns übersprang sie Bächlein und ließ sich auch nicht verlocken von sanften Ufern aus auch nur die Pfote hinein zu tun.

Um so mehr freue ich mich, dass sie vor circa 4 Wochen bei der kleinen, eingefaßten Wolfsquelle zum Quellbach hin und dann mit einer und dann mit allen Pfoten hineinging!

Wir waren den Quelllauf entlang zur Quelle spaziert, noch da ging sie nicht direkt ans Wasser heran.

Die Quelle liegt im Naturschutzgebiet bei Willebadessen. Weite Wiesen gibt es auch dort, auf denen habe ich Clara zu ihrer Begeisterung frei herumschnuppern und laufen, besser gesagt rennen und springen gelassen.

Die Fotos stammen von ihrem ersten Besuch der Wolfsquelle Anfang April. Hier Fotos von einem Besuch vor einer Woche; mal sehen, ob sie im Hochsommer ganz hineingeht :-)


Freitag, Mai 10, 2019

Empathische Hunde geben die helfende Pfote

Quelle: ScienceDaily (Juli 24, 2018)


Laut Emily M. Sanford, früher am Macalester College und jetzt an der Johns Hopkins University in den USA, zeigen viele Hunde Empathie, wenn ihr Besitzer in Not ist, und versuchen auch ihn zu retten. Sie ist die Hauptautorin einer Studie in der Springer-Zeitschrift "Learning & Behavior", in der geprüft wurde, ob die Vorstellung, dass Hunde einen prosozialen und einfühlsamen Charakter haben, wahr ist. Interessanterweise stellte die Studie fest, dass Hunde, die speziell für Besuche als Therapiehunde ausgebildet wurden, ebenso wahrscheinlich helfen wie andere Hunde.

In einem ihrer Experimente wiesen Sanford und ihre Kollegen die Besitzer von 34 Hunden an, entweder verzweifelte Schreie auszustoßen oder hinter einer durchsichtigen geschlossenen Tür zu summen. 16 dieser Hunde waren registrierte Therapiehunde. Die Forscher beobachteten, was die Hunde machten, und maßen ihre Herzfrequenzvariabilität, um zu sehen, wie sie physisch auf die Situation reagierten. In einem anderen Teil des Experiments untersuchten die Forscher, wie dieselben Hunde ihre Besitzer anstarrten, um die Stärke ihrer Beziehung zu messen.

Hunde, die Notrufe hörten, öffneten wahrscheinlich nicht häufiger eine Tür als Hunde, bei denen jemand dahinter summte. Sie öffneten jedoch die Tür viel schneller, wenn ihr Besitzer weinte. Aufgrund ihrer physiologischen und Verhaltensreaktionen waren Hunde, die die Tür öffneten, tatsächlich weniger gestresst als während der Ausgangsmessungen, was darauf hinweist, dass diejenigen, die ihren eigenen Stress unterdrücken konnten, diejenigen waren, die in Aktion treten konnten.

Die Studie liefert somit den Nachweis, dass Hunde nicht nur Empathie gegenüber Menschen empfinden, sondern in einigen Fällen auch aufgrund dieser Empathie handeln. Dies ist vor allem dann der Fall, wenn sie ihre eigenen Stressgefühle unterdrücken und sich auf die der betroffenen Menschen konzentrieren können. Laut Sanford ähnelt dies dem, was geschieht, wenn Kinder anderen helfen müssen. Sie können dies nur, wenn sie ihre eigenen Gefühle von persönlichem Stress unterdrücken können.

"Es scheint, dass es nicht ausreicht, die emotionale Verfassung eines anderen durch emotionale Ansteckung nur zu übernehmen, um eine einfühlsame helfende Reaktion auszulösen. Andernfalls hätten auch die am meisten gestressten Hunde die Tür öffnen können", erklärt Mitautorin Julia Meyers-Manor vom Ripon College in den USA . "Das Ausmaß dieser einfühlsamen Reaktion und unter welchen Bedingungen sie hervorgerufen werden kann, bedarf weiterer Untersuchungen, zumal sie unser Verständnis der gemeinsamen Entwicklungsgeschichte von Mensch und Hund verbessern kann."

Entgegen der Erwartung reagierten die sechzehn Therapiehunde in der Studie gleichermaßen wie die anderen Hunde mit Öffnen der Tür. Meyers-Manor zufolge könnte dies darauf zurückzuführen sein, dass registrierte Therapiehunde, ungeachtet der Menschen, nicht über mehr Eigenschaften verfügen, die sie auf menschliche emotionale Zustände aufmerksamer machen würden oder darauf reagieren ließen. Sie sagt, dass die Zertifizierungsprüfungen von Therapiehunden eher auf Gehorsam als auf der Bindung von Mensch und Tier basieren. "Es kann für Therapieorganisationen von Vorteil sein, bei ihren Testprotokollen mehr Merkmale zu berücksichtigen, die für die therapeutische Verbesserung wie Empathie wichtig sind", fügt Meyers-Manor hinzu. "Es wäre auch interessant zu bestimmen, ob die Therapiehunde aufgrund ihrer umfassenden Schulung in der Aufmerksamkeit gegenüber ihren menschlichen Begleitern ein anderes Ergebnismuster zeigen."

ANMERKUNG:

Meiner Beobachtung nach ist das Pfotegeben auch Ausdruck allgemeiner Zuwendung oder des Vertrauens und des Vertrautseins, ähnlich unserem Händchenhalten. Empathie als Mit(einander)fühlen :-)


Dienstag, Mai 7, 2019

Heute ein Nachruf von Gastbloggerin Susanne Nas

Tiffy *06.11.2007 +25.03.2019


Nach kurzer schwerer Krankheit mussten wir unsere geliebte Tiffy gehen lassen.

Du wirst immer in unseren Herzen sein…... wir werden dich nie vergessen…… geliebte Prinzessin ...... Frank, Susanne und Muffin

Liebe Susanne, lieber Frank,
wir Leser und Leserinnen trauern mit Euch. Wir kennen Tiffy persönlich oder auch nur aus dem Blog als eine besonders freundliche, unerschrockene und lebensfrohe Bulldogge. Wir werden sie als Freude in Erinnerung behalten.
Etwas Trost kann Euch, Susanne und Frank, vielleicht dieser sensible, erfahrungsgeprägte Text schenken, Eure Cornelia

HINWEIS: Mehr über Tiffy findet ihr Leser und Leserinnen in ihrem Archiv.


Freitag, Mai 3, 2019

Ziegen bocken - aber nicht immer


Neulich waren wir einmal wieder im Bad Wünnenberger Tierpark, es war am frühen Vormittag und noch kaum Spaziergänger unterwegs, das heißt sowohl Clara als auch die Ziegen hatten Muße, sich miteinander zu beschäftigen - dachten wir ;-)

Die Ziege - oder war es ein Bock ? - donnerte mit gesenkten Hörnern gegen den Clara´s Kopf! Damit hatte unsere Liebe nicht gerechnet, denn bislang waren Ziegen stets friedlich ihr gegenüber gewesen; siehe auch den lustigen Beitrag vom 16. November 2018.

Stu und ich ermutigten sie einen Kontakt mit dieser Ziege noch einmal unverändert freundlich zu versuchen. Sie tat es :-). So verhalf ihre friedfertige Geduld ihr zu einer neuen Ziegenfreundschaft :-)



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Archivierung: Die Bulldog-Blog-Beiträge bleiben circa 4 Wochen auf DIESER Seite. Danach kommen die wichtigen, informativen, besonders lustigen und die Gastblogger-Beiträge ins jeweils entsprechende Archiv.

Die Links zu den Archiven sind oben rechts in der grauen Referenzspalte.

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Montag, Oktober 1, 2018

Redaktionelles: Dieser Blog


Dieser Bulldog-Blog startete 2005 mit underer Hündin "Gombas Happy Miss Frieda" und ist unter Anderem ihr und ihres Sohnes "Kenai Kosmo Floral Garden" Tagebuch geworden.

Nachdem auch Kosmo gestorben ist, überlegte ich zunächst den Blog zu schließen, aber er ist mir selbst und vielen Anderen doch solch eine Freude, dass ich ihn etwas reduziert weiter führen werde.

Er ist nun neben Frieda und Kosmo auch unserer neuen Hündin Clara "Elisa Clara vom Urstromtal" gewidmet :-) Und - GastbloggerInnen sind nach wie vor herzlich willkommen.


Unser Kosmo (2007 - 2018)

Unsere Frieda (2005 - 2017)


Montag, Mai 11, 2015

Zehn Jahre Bulldog-Blog - und:

Die wichtigsten Schritte für das Überleben des Englischen Bulldogs sind getan.


Liebe Leserinnen und Leser, heute feiern wir ein Jubiläum: das zehnjährige Bestehen dieses Bulldog-Blogs. Der 1. Beitrag erschien am 11. Mai 2005.

Es wurde über diese 10 Jahre jeden zweiten Tag ein Beitrag veröffentlicht, das heißt 1815 Beiträge insgesamt - lustige, besinnliche, spannende, warnende, informative und, mir die wichtigsten, aufklärende Beiträge. Aufklärung über den besonderen Zauber des Bulldogwesens, Aufräumen mit Vorurteilen über ihn, das war und ist mir wichtig :-).

Im Blog wurde auch immer wieder über das Elend informiert, welches dem Englischen Bulldog Zucht, Mode und Geldgier antaten und auch noch antun. Die Aufklärung über rasseschädigende, den Genpool ausdünnende Züchtungs-Methoden tut Not, einmal im Sinne der gezüchteten Hunde selbst, aber auch für ihre Käufer ist sie wichtig. Züchter setzten oft wirtschaftliche Zucht-Prioritäten, deshalb ist der "Druck des Marktes" entscheidend.

Und Aufklärung über die sadistische Quälerei, die Massenzüchter ihren "Zuchthunden" antun, ist noch wichtiger. Nicht gerade wenige Menschen entscheiden über den Preis und ahnen nicht, was hinter "Billigwelpen" für ein grausames, verzweifeltes Elend steht.

Zu diesem Jahrestag möchte ich mich bei allen Gastbloggern von Herzen bedanken, denn sie trugen wesentlich dazu bei, dieses Bulldog-online-Magazin, das es der Sache nach ist, abwechslungsreich zu gestalten.

Insbesondere danke ich Isabelle Borgert für ihre spannenden, so informativen wie humorvollen Beiträge. Sie ist unsere aktivste Gastbloggerin: seit September 2007, also schon 7 1/2 Jahre lang, können wir regelmäßig circa zwei Beiträge pro Monat von ihr genießen :-)

Danken möchte ich auch allen Leserinnen und Lesern, die mit oft einzigartigen Fotos, Witzen oder auch Links diesen Blog wesentlich bereichern.

Danke auch an meinen lieben Stu, der mir immer technisch zur Seite steht, und ohne den dieser Blog gar nicht erst begonnen worden wäre.


Die wichtigsten Schritte

für das Überleben des Englischen Bulldogs sind inzwischen getan:

  1. Der Standard wurde (2009) geändert, um ihn wieder "fit for function" werden zu lassen. Der deutsche Zuchtverein ACEB, die hiesige Speerspitzen der Zucht des atmungsbehinderten Extrem-Bulldogs, wurde u.A. als eine Konsequenz dieser Änderungen aufgelöst.
  2. Über ein Dutzend bulldogartiger Rassen wurden neu gezüchtet, und diese erzeugen den nötigen Markt-Druck auf die Züchter des Originals.
  3. Welpenhändler und Welpen-Fabriken werden, auch dank der Medien, gesellschaftlich zunehmend geächtet. Der Gesetzgeber wird dem früher oder später folgen.

Auf diesem Hintergrund nehme ich dies 10-jährige Blog-Jubiläum zum Anlass, ihn in Zukunft nur noch in reduzierter Form weiterzuführen, es wird mittelfristig auf vielleicht 2 Beiträge pro Woche hinauslaufen.

Das Meiste über den Bulldog aktuell und über seine Vergangenheit ist gesagt - und in den Blog-Archiven zu finden :-)

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Cornelia´s Tierbuch:
'Tiere als Spiegel der Seele und Sinnbild der Kultur'


Cornelia Savory-Deermann

Cornelia
Savory-Deermann
, geboren 1945 in Wuppertal, hat seit 1971 Englische Bulldoggen und ist Gründungs- und Ehrenmitglied des "Verein der Freunde Englischer Bulldogs e.V. (1980-2009)".

Seit Mai 2005 haben die Bulldogs hier ihr eigenes deutsches Weblog bekommen. Jeder Leser kann Blog-Beiträge an Cornelia schicken, Eure Bulldog-Anekdoten, -Fotos und -Tipps für's Blog sind willkommen. Der jeweilige Autor behält sein Copyright an Bildern und Text, gibt aber Cornelia ein unwiderrufbares Nutzungsrecht für Veröffentlichungen in diesem Blog.



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Neue Beiträge bleiben circa 4 Wochen auf DIESER Seite.
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