Cornelias Bulldog Blog
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English Bulldog Netzwerk für Kenner und Freunde
Mai 2005 bis Mai 2015 jeden 2. Tag ein Beitrag
Ab Mai 2015 Beiträge in unregelmäßigen Abständen

Die Links zu den thematisch sortierten Archiven sind in der Referenzspalte:
Sie finden dort (fast) alles, was Sie über den English Bulldog wissen wollen.


Mittwoch, November 20, 2019

Realistisch betrachtet: ... ;-)


Ein Rundbrief, der auch bei mir landete:
"Alle sagen, die Bulldogge ist komplett anders und alle haben komplett Recht.

Stell eine Mülltonne an die Straße und deine Bulldogge tut so als ob das mindestens ein Kampfraumschiff aus Independence Day ist. Wirf eine Thunfischdose in die Mülltonne und deine Bulldogge springt kopfüber hinterher. Scheiss auf die Aliens Hauptsache Thunfisch.

Eine Bulldogge kann mit einem 1,5l Wassernapf eine 24qm Küche komplett fluten, bei drei Regentropfen löst sich eine Bulldogge aber sofort auf und zerfällt zu Staub.

Bulldoggen haben keine Haare, sie haben winzige Harpunen die sie aus jeder Entfernung, zielsicher in jede Hose schießen können und die dann nie wieder abfallen.

Bulldoggen sitzen Nachts neben dir und starren dich solange an, bis Du davon wach wirst. Nur um dann direkt nach hinten hin weg zu kippen und noch vor dem Einschlag, fest zu schlafen.

Bulldoggen hauen dir stundenlang ihr Spielzeug vor das Knie, sobald Du aber darauf reagierst, drehen sie sich brummelnd um damit Du bloss nicht an das verdammte Qietschtierdingsbumms kommst.

Bulldoggen sind realistisch betrachtet nicht ganz dicht, wahrscheinlich passen sie genau deshalb so gut zu uns.

Gelesen, für gut und passend befunden und kopiert."


Sonntag, November 17, 2019

Bedeutung der Gene für rassetypisches

Verhalten

Quelle: ScienceDaily (Okt. 8, 2019)


Angesichts der schillernden Vielfalt an Hunderassen, von Dackeln bis Mastiffs, von Pudeln bis Bluthunden, ist es leicht zu vergessen, dass der größte Teil dieser Vielfalt erst in den letzten Jahrhunderten durch menschliches Experimentieren entstanden ist. Menschen haben Hunde für ihr Aussehen gezüchtet, aber der Löwenanteil der Zuchtbemühungen war laut James A. Serpell von der University of Pennsylvania darauf ausgerichtet, bestimmte Verhaltensweisen hervorzurufen: Jagdverhalten, Schutzverhalten oder Begleitung des Menschen.

In einer neuen Studie liefern Serpell und seine Kollegen Evan L. MacLean von der Universität von Arizona, Noah Snyder-Mackler von der Universität von Washington und Bridgett M. vonHoldt von der Princeton University starke Beweise, dass zum Beispiel Jagdtrieb oder Aggression gegenüber Fremden mit deutlichen genetischen Unterschieden zwischen ihnen verbunden sind. "Hunde sind ein gutes Modell, um zu verstehen, welcher Teil der Variation in ihrem Verhalten auf genetische Unterschiede zurückzuführen ist und wie viel auf ihre Umwelt und ihre Erfahrungen", sagt Snyder-Mackler.

Was offensichtlich erscheint - dass Gene das Verhalten eines Individuums beeinflussen können - war nicht immer einfach mit Beweisen zu belegen, da Tendenzen wie Aggression, Angst oder der Zwang, irgendetwas zu verfolgen, das sich bewegt, von vielen Genen bestimmt wird. Aufgrund der hohen Inzucht der Hunderassen konnten die Forscher jedoch Fortschritte auf diesem Gebiet erzielen. Serpell und seine Kollegen erkannten, dass, wenn eine Hunderasse mit einem bestimmten Verhalten in Verbindung gebracht wird, das sie von anderen Rassen unterscheidet, es möglicherweise einfacher ist, die genetischen Varianten zu erkennen, die zu diesem Verhalten beitragen, wenn Sie das Genom dieser Rasse mit einer Vielzahl anderer Rassen vergleichen.

Es hat geholfen, dass Serpell einen Schatz an Verhaltensdaten von C-BARQ besaß, kurz für Canine Behavioral Assessment und Research Questionnaire, eine Umfrage, die mehr als 50.000 Hundebesitzer über ihre Haustiere ausgefüllt haben. C-BARQ gibt ein Ergebnis zu 14 Verhaltensfaktoren für jeden befragten Hund zurück und gibt ein Maß für Merkmale wie fremdgesteuerte Aggression, Erregbarkeit, Energieniveau und räuberische Verfolgungsjagd. Für diese Studie nutzten die Forscher 14.020 Einträge, die Informationen über reinrassige Hunde enthielten. Um nach Assoziationen mit der Genetik zu suchen, liehen sie Daten aus zwei früheren Studien aus, die zusammen 5.697 Hunde repräsentierten, für die 172.000 Punkte im Genom sequenziert worden waren. Sie stellten fest, dass ungefähr die Hälfte der Variation der 14 gemessenen Verhaltensweisen zwischen Rassen auf die Genetik zurückzuführen ist - ein größerer Anteil als in früheren Studien.

Den Forschern fiel auf, dass die Merkmale mit den höchsten Erblichkeitsraten - d.h. diejenigen, die eher von genetischen als von umweltbedingten Faktoren beeinflusst zu werden schienen - Verhaltensweisen wie Trainierbarkeit, räuberische Jagd, Aggression gegen Fremde und Aufmerksamkeitsuchen waren. Für diese Merkmale erklärt die Genetik 60 bis 70 Prozent der Variationen zwischen den Rassen.

Die Forscher nutzten ihren riesigen Pool an Genomdaten und suchten nach genetischen Varianten, die mit Rassenunterschieden bei den 14 C-BARQ-Merkmalen zusammenhängen. Sie fanden 131 Varianten, die eng mit diesen Verhaltensweisen verbunden sind. Einige befanden sich in Genen, die einen Einfluss auf das Verhalten hatten, auch beim Menschen. Aber viele waren unbekannt und bieten Stoff für zukünftige Studien. Wenn diese genetischen Unterschiede das Verhalten beeinflussen, könnte man davon ausgehen, dass sie das Gehirn irgendwie beeinflussen. Ihr letzter Schritt der Analyse ergab, dass diese Gene viel wahrscheinlicher im Gehirn als in anderen Geweben des Körpers ihren Ausdruck finden. (*)

Bemerkenswert ist jedoch, dass die Ergebnisse der Forscher auch viel Raum für individuelle Unterschiede und für ein Tierumfeld bei der Beeinflussung des Verhaltens lassen. "Es ist wichtig zu bedenken, dass wir die Durchschnittswerte der Rassen auf Verhalten untersucht haben", sagt Snyder-Mackler. "Wir sind noch nicht an einem Punkt angelangt, an dem wir das Genom eines Individuums untersuchen und dessen Verhalten vorhersagen können. Umwelt und Training haben immer noch einen sehr, sehr starken Effekt."


(*) Signifikante neuroanatomische Variation bei einheimischen Hunderassen
Quelle: Journal of Neuroscience (Sep. 25, 2019)

Die Menschen haben verschiedene Abstammungslinien von Haushunden für verschiedene Aufgaben wie Jagd, Hüten, Bewachen oder Kameradschaft gezüchtet. Diese Verhaltensunterschiede müssen das Ergebnis zugrunde liegender neuronaler Unterschiede sein, aber überraschenderweise ist dieses Thema weitgehend unerforscht geblieben. Die aktuelle Studie untersuchte, ob und wie selektive Zucht durch Menschen die grobe Organisation des Gehirns bei Hunden verändert hat. In MRT-Untersuchungen an 62 männlichen und weiblichen Hunden von 33 Rassen wurden regionale volumetrische Unterschiede untersucht. Die neuroanatomische Variation ist bei allen Rassen deutlich sichtbar. Diese Variation ist nicht zufällig im Gehirn verteilt. Eine datengesteuerte Analyse unabhängiger Komponenten im gesamten Gehirn ergab, dass bestimmte regionale Teilnetze erheblich miteinander in Wechselbeziehung stehen. Variationen in diesen Netzwerken sind nicht einfach das Ergebnis von Variationen in der gesamten Gehirngröße, der gesamten Körpergröße oder der Schädelform. Darüber hinaus korreliert die Anatomie dieser Netzwerke erheblich mit verschiedenen Verhaltensspezialisierungen wie der Visierjagd, der Geruchssuche, der Bewachung und der Kameradschaft. Wichtig ist, dass eine phylogenetische Analyse ergab, dass die meisten Veränderungen in den Endästen des phylogenetischen Hundebaums aufgetreten sind, was auf eine starke Selektion in jüngster Zeit bei einzelnen Rassen hinweist. Zusammen stellen diese Ergebnisse fest, dass die Gehirnanatomie bei Hunden signifikant variiert, was wahrscheinlich auf die vom Menschen angewandte Auswahl des Verhaltens zurückzuführen ist.
Erin E. Hecht, Jeroen B. Smaers, William D. Dunn, Marc Kent, Todd M. Preuss and David A. Gutman


Mittwoch, November 13, 2019

Reise ins Elsass, Teil III:

Zurück durch den Odenwald


Zurück aus dem Elsass fuhren wir (nach Überquerung des Römischen Limes ;-) durch den (nicht mehr wilden) Odenwald. Wir besuchten wieder einmal die romantisch-schönen, mittelalterlichen Fachwerkstädchen Michelstadt und das nahe Amorbach sowie Miltenberg am Main.

Clara geht nicht wirklich gerne durch Städte, aber sie schreckte auch nicht mehr wie als Junghund vor Krach und Gedränge zurück. Kinder wollten sie einmal streicheln, das war ihr aber dann doch zuviel, sie stellte sich weg von ihnen hinter unsere Beine. Die Kinder verstanden das sogar, sie waren nicht aufdringlich :-)

Clara gefiel vielen Leuten unterwegs, sie ist ja auch wirklich hübsch und immer zurückhaltend :-) Oft wurden wir gefragt, wie alt sie sei. Dann staunten die Menschen, denn für 16 Monate sei sie sehr kräftig, wurde uns geantwortet. "Bulldog eben", schmunzelten wir dann zurück.

In Miltenberg machten wir Mittagspause in Deutschlands ältestem Gasthof (Photo oben), dem altehrwürdigem "Riesen". Kaiser Barbarossa gastierte dort schon und Elvis Presley auch, wie wir erfuhren :-) Toll urig, das Ganze! (Link zu Stu´s Bericht daüber)

Am nächsten Tag kam Clara mehr auf ihre Kosten: An unser sehr hundefreundliches und sich überhaupt durch große Gastfreundschaft auszeichnendes Mühlenhotel grenzte ein Naturschutzgebiet, wunderschön diese Naturinsel entlang des plätschernden Ohrnbaches im ansonsten stark von kaputten Fichten-Monokulturen geprägtem Wald dort...

Durch unser in diesem Sommer fast ausgetrocknetes Sauerland ging es dann nach Hause.

Das Laub war jetzt Ende September noch kein Herbstlaub, es waren einfach vertrocknete Blätter. Aber Clara hatte ihre Freude darunter rumzuschnüffeln und es zu markieren :-)


Sonntag, November 10, 2019

Reise ins Elsass, Teil II:

Wälder und Felsen in den Nordvogesen


Der rote Bundsandstein der Nordvogesen bildet in seinen Verwittungszonen bizarre Felsentürme und Bögen, Steilwände und Höhlen, die neben den aus dichten Wäldern hochragenden, einsamen Burgruinen den Zauber dieser Landschaft verstärken. Uhus, Kolkraben und Turmfalken brüten dort oben.

In den Tälern fanden wir immer wieder mitten im Wald einsame, stille Weiher und sanft fließende Bächlein, da wir die gut befestigten, für den Verkehr offenen Forststraßen zum Erkunden der Wälder nutzten. Clara genoß unsere Wanderpausen dort sehr.

Ein Dorf bestaunten wir hier besonders: Häuser waren früher direkt in die steile Felswand hineingebaut worden.

Ein Besuch des Elsass bringt jedem die kriegerische Geschichte von Deutschland und Frankreich zu Bewußtsein. Allein zwischen 1850 und 1950 wechselte vier Male die politische Zugehörigkeit des Elsass. Als riesige Museums-Gedenkstätte des noch vor Kurzem kriegsbesessenen Europas wurde ein Teil der "Ligne Maginot" hergerichtet. Stu besuchte sie, hier der Link zu seinem Blog-Bericht darüber.

Clara und ich durchstöberten alldieweil den umliegenden Wald. Nur ein alter Pilzsammler begegnete uns, der Clara "so lieb" nannte.


Mittwoch, November 6, 2019

Reise ins Elsass, Teil I:

Dörfer und Menschen in den Nordvogesen


Es zog Stu und mich Ende September einmal wieder für einen Kurzurlaub ins Elsass: freundliche Menschen, wilde Wälder, gutes Essen und feine Weine :-)

Die Vogesen sind viel dünner besiedelt als ihr Zwilling jenseits des Rheins, der Schwarzwald, und der Naturpark "Nordvogesen" umfasst ein riesiges natürliches Waldgebiet. Anders als im benachbarten Pfälzer Wald sahen wir keine toten Fichtenkulturen, sondern gesunden Mischwald.

Unser erstes Ziel war das Städtchen Bitsch mit seinem alten Fort. Stu besuchte dieses Fort, während Clara und ich lieber den Wald durchstreiften.

Stus Bericht über diese riesige Anlage und das an seinem Fuße liegende Städtchen: LINK HIER. Jetzt noch ein paar Ergänzungsfotos, die den Charme von Bitsch zeigen.

Unser erstes Hotel auf dieser Tour bot uns eine wunderschöne Überraschung: gleich im Eingang empfing uns ein stattlicher Bronze-Bulldog - wir waren bei Bulldogfans gelandet - ich sage Euch, Bulldogen und Bulldogger reagieren magnetisch miteinander :-) !

Unser nächstes Ziel war Betschdorf, ein Töpferdorf. Die Verkehrsinsel an der Dorfeinfahrt zierte schon ein mehr als zimmerhoher Weinkrug aus dem klassischem grauen Steingut.

In einer Töpferei, seit 7 Generationen Familienbetrieb, kaufte ich schon eine traditionelle Schapsflasche und Weinkrüge als Weihnachtsgeschenke ein.

Ich weiß aus Reisen durch die Normandie, dass in Frankreich immer noch von Obstbauern privat Obstbrände destilliert werden. Als ich den Töpfermeister nach solchen fragte, telefonierte er gleich einen Freund an, und 5 Minuten später bekam ich eine Flasche duftenden Birnenbrands für wenig Geld gebracht. Mein Zahnarzt bekam sie, da er mir einen maroden Zahn vor der Abreise noch morgens früh reisefähig gemacht hatte :-)

Die Leute sprechen hier deutsch, es ist so etwas wie ein gesteigertes Saarländisch; Stu hatte seine Probleme damit, dann wechselten sie verständnidvoll ins Hochdeutsche ;-)

Wir treffen nicht nur immer Bulldogen oder Bulldoggiges unterwegs auf Reisen, sondern oft auch Kurioses mit Motorrädern. (Die zieht Stu magnetisch an ;-) Das Schaufenster eines dörflichen, kleinen Friseur-Geschäftes ließ Stu diesmal sofort vor Freude bremsen: ein Motorrad stand darin! "Wer wird hier frisiert?" meinte er, "das Motorrad oder Leute?" :-)

In den Gebirgsdörfen gibt es (anders als bei uns) noch Mittagstisch in alten Gasthöfen. Das Konzept ist einfach und wirtschaftlich: es wird nur ein Menü mit Suppe und Hauptgang angeboten.

In einem der Dorfgasthöfe wurde die köstliche Suppe wie in Großmutters Zeiten von der Wirtin aus einer großen Porzellanterrine mit einer Suppenkelle von Teller zu Teller, von Tisch zu Tisch verteilt. Alles sehr familiär liebenswürdig; und Clara, das "liebe Hundele", war herzlich willkommen! Der Schornsteinfeger am Nebentisch streichelte ihr lächelnd das Glück auf die Ohren :-)

Wunderschöne alte Fachwerkhäuser und Blumen über Blumen schmückten die Hauptstrassen eigentlich aller Dörfer, sogar zwischen den Parkslots standen Blumenkübel. Aber die Bordsteinkanten hatten ihre häßlichen Tücken: sie waren überall hoch und scharfkantig; Stu ratschte uns gegen Abend in einer Kurve einen Hinterreifen daran auf.

Im Haus gegenüber (Bild unten) kam kurz darauf der Mann nach Hause, Stu fragte ihn nach einem örtlichen Abschleppdienst, denn unser Doggy-Car hat keinen Ersatzreifen an Bord vorgesehen... So viel Hilfe fanden wir bei ihm und seiner Frau, es ist fast nicht zu glauben! Die beiden hießen auch noch zufälligerweise Merkel!

Frau Merkel brachte uns sogleich Apfelsaft und eine Flasche Wasser, und ob das Hundele etwas brauche, fragte sie besorgt.

Dann telefonierte sie mit dem Abschleppdienst, aber der war schon von der Polizei zum Abschleppen eines schwereren Unfallwagens gerufen worden. Taxi gab es da nicht, also rief sie unser circa 15 km entferntes Hotel an und regelte, dass wir vom Hotelbesitzer abgeholt wurden. Für die Wartezeit bat sie uns mit Clara in ihr Haus zu kommen. Herr Merkel bot an, das ganze Rad am nächsten Morgen bei Tageslicht abzumontieren, es zu einer guten Werkstatt zu bringen, einen passenden Reifen zu organisieren und aufziehen zu lassen, das Rad anschließend wieder anzumontieren und uns im Hotel dann vorraussichtlich gegen Mittag anzurufen. Und der Hotelbesitzer würde uns zurück zu ihm und damit zu unserem Auto bringen.

Der Hotelbesitzer wollte nicht mal Geld für die Fahrerei, nahm aber dann doch welches an. Und Herr Merkel nahm schließlich auch mehr Geld als nur für den gekauften Ersatzreifen an; schließlich wollten wir ihm seinen so helfenden Einsatz angemessen und von Herzen gutmachen. Nach französischer Art verabschiedeten wir uns herzlich mit Wangenküßchen. Welch liebevollen Menschen waren diese Elsässer!


Sonntag, November 3, 2019

Halloween - und der Hund als

Jenseitsführer und Jenseitswächter


Dieses Wochenende feiert die europäisch/amerikanisch geprägte Welt Holloween (wörtlich: der Heiligen Abend) als den kurzzeitigen Zugang der Toten und anderer Geister in unsere Welt. Grauen und Gruseln sind angesagt.

Ganz anders als bei uns gibt es in manchen Kulturen keine gruseligen, sondern sehr fröhliche, glückliche Totenfeste. Es sind Wiedersehensfeiern mit diesen. Ich nenne als Beispiel Mexiko:

Zurück nach Europa:
Als Gedenktag an die Christlichen Heiligen wurde der 1. November von Papst Gregor IV. erst 835 festgelegt. Die Nacht auf den 1. November wurde im Keltischen Kulurraum allerdings schon seit Vorzeiten als das Fest der Toten, Feen und anderer Geister als einer der vier großen Jahreszeitfeste gefeiert. Sein Name ist "Samhain" und es ist den Sterbensprozessen der Natur im Herbst und darüber hinaus den Toten und der Anderswelt gewidmet. Die oft als gefährlich erlebten Toten und andere Wesenheiten hatten in dieser einen Nacht Zugang zur Welt der Lebenden. Unser heutiges Halloween hat den Bezug zur Christlichen Bedeutung verloren, weil die viel älteren, numinosen Vorstellungen und Gefühle sich wieder durchgesetzt haben.

Gehen wir weiter in der Zeit zurück: im Alten Ägypten galt Anubis, ein etwas schakalartiger Hund, als Seelenführer der Verstorbenen ins Land der Toten. Dieses Land lag für sie (und auch für die Alteuropäer) im Westen, dort wo die Sonne untergeht. Der Hund war ihr Seelengeleiter in diese unbekannte Welt.

So wie er als Spür- und Schutzhund den Menschen im Diesseits begleitet, so dachte man ihn auch im Jenseits an seiner Seite. "Diese Funktion des Jenseitsführers und Jenseitswächters läßt sich in allen Mythologien wiederfinden, in denen es zur Zeit ihrer Entstehung bereits Hunde gab." (Harry Eilenstein)

Im Antiken Griechenland ranken sich Mythologien um Kerberus, den meist dreiköpfig gedachten Wächter des Totenreichs. Er wachte an dessen Eingang, dass kein Lebender hinein und kein Toter dort hinaus kommen konnte. So schützte er die Lebenden vor einem vorzeitigen Einzug ins Land der Toten. Das läßt mich an unsere Alma denken:
Im damaligen Jugoslawien lief sie vor mir ins flachufrige, steinige Meer hinaus, stellte sich 5 Meter vor mich hin und bellte mich dann tatsächlich grollend hin- und herlaufend als unüberwindbare Sperre an. Sie hinderte mich erfolgreich daran, weiter hinaus zu gehen, denn sie hielt es in den Wellen dort draußen für tödlich gefährlich. Sie wurde zu meinem Kerberus! (Siehe auch Beitrag vom 30. Juni 2017)

Bei den alten Germanen bewacht der Hund Garm am Totenfluß den Eingang zur Unterwelt. Auffallend ist, dass ansonsten nur Wölfe in den germanischen Mythologien eine Rolle spielen. Als Hund hat er anders als der Wolf eine den Menschen schützende statt eine ihm drohende Funktion. Der Name Garm: Die Silbe "gar" bedeutet "bereit sein", speziell im Sinne von Kühnheit.

In unserer heutigen Welt begegnen wir dem Hund auch am Eingang zur Totenwelt: Der moderne Mythos erzählt, am anderen Ende der Regenbogenbrücke empfängt uns unser Hund im Jenseits, wenn wir selbst sterben. Wie angemessen ist dies der uralten Bindung und Liebe zwischen Mensch und Hund :-)


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Halloween is not cool. (For Bulldogs). Euch Menschen ein fröhliches Halloween ;-)


Donnerstag, Oktober 31, 2019

Pilze - oder der Wald zu Halloween


Gestern machte ich mit Clara wieder einmal eine über 2 Stunden lange Waldwanderung. Der Frühnebel brannte nur langsam ab.

Das trockene Laub verführte zu verspieltem Aufwirbeln, die Laune war fröhlich, aber.... als wir in den nicht beforsteten Waldteil kamen, wurde es gruselig. Intensiver Erd- und Modergeruch...

Ich dachte einen toten, schwarzen Vogel vor uns liegen zu sehen und hielt Clara fest... aber es war ein verwesender Pilz. Grauweißer Schleim in und über schwarzen Beulen und Gespinsten: es waren verwesende Pilze, die an die Beulenpest denken ließ!

Dieser Wald war jetzt zum Halloween-Vorbild geworden!

Die Modergerüche machten Clara neugierig; klar, Wölfe und Hunde fressen ja Aas. Aber die Ekelpilze ließ sie mit gerümpfter Nase stehen! Und die noch guten Pilze ließ sie links liegen, der riesige angefressene Steinpilz (Bild oben), der an einen toten Haifischkopf denken läßt, beeinfruckte sie auch nicht weiter...

Spaß hatte sie aber an den toten Bäumen: über manchen ihrer Drachenarme sprang sie aus reiner Lebensfreude drüber.

Später zuhause legte sie sich in ihre Lieblingskissenecke und sah irgendwie in diesen an Halloween anklingenden Kissenmustern angemessen nachsinnend aus :-)


Montag, Oktober 27, 2019

Des Menschen Stress-Spiegel Hund

Quelle: ScienceDaily (Juni 6, 2019)


Anmerkung

Vom English Bulldog wird häufig gesagt, er liebe die Menschen mehr als seine Artgenossen. Ich sehe ihn auch so, denn der Bulldog ist weder auf Jagd noch auf sonst ein Hundetalent spezialisiert, sondern auf Anpassungsfähigkeit seinen Menschen gegenüber :-).

Alle Rudeltiere, der Mensch gehört dazu, haben sehr aktive Spiegelneuronen im Gehirn - ja, sie sind eine Vorraussetzung für ein überlebensförderndes Miteinander.

Die Frage ist: wer wird gespiegelt? Für wen empfinden Menschen, Hunde oder auch z.B. Kühe Mitgefühl, mit wem kooperieren sie?

Biologisch betrachtet spiegeln sie, das heißt erleben sie Mitgefühl sicherlich für Individuen und Spezies, die für ihre Überlebens-Strategien wichtig sind. Wölfe z.B. fangen und fressen Hühnervögel, aber Raben lassen sie an ihrem Riss teilhaben, denn Raben führen sie zu Aas. Menschen füttern ihre Hunde, also werden ihre Gefühle und Absichten nicht nur vom Hund beobachtet, sondern durch Spiegelneuronen mitgefühlt. Und Hunde spiegeln ihre Menschen emotional um so mehr oder um so weniger, je mehr oder je weniger sich der Mensch seinem Hund über das Füttern hinaus widmet. Und umgekehrt genau so. Je mehr ein Mensch seinen Hund liebt, um so empfindsamer ist er für dessen Befinden.

In diesem biologischem Zusammenhang kann man auch die zunehmende Tierliebe der Menschen sehen (z.B. zu den Bienen), denn wir verstehen, dass unsere Umwelt ohne Tiere mehr und mehr abzusterben droht. Und damit die Menschheit auch.

Diese Studie belegt etwas, was für Hundemenschen jeden Tag erfahrbar ist. Deshalb trainieren gute Hundetrainer die bei ihnen Hilfe suchende Hundebesitzer ja auch, bei Problemen mit ihrem Hund in erster Linie selbst ruhig und geduldig zu werden oder zu bleiben.

Wichtig erscheint mir der letzte Absatz der Studie: nicht jede Rasse passt zu jedem Menschen und seinen Lebensumständen - egal wie sehr er deren Aussehen liebt!

Das Stressniveau bei Hunden und ihren Besitzern wird in einer neuen Studie der Universität Linköping (Schweden) untersucht. Die Wissenschaftler glauben, dass Hunde den Stresslevel ihres Besitzers widerspiegeln und nicht umgekehrt.

Forscher der Universität Linköping haben untersucht, wie der Stresspegel von Hunden durch Lebensstilfaktoren und die Menschen, mit denen die Hunde leben, beeinflusst wird. Frühere Arbeiten haben gezeigt, dass Individuen derselben Spezies die emotionalen Zustände der anderen widerspiegeln können. Beispielsweise besteht ein Zusammenhang zwischen Langzeitstress bei Kindern und ihren Müttern. Die kürzlich veröffentlichte Studie wurde von Wissenschaftlern erstellt, die darüber spekulierten, ob eine ähnliche Spiegelung des Stressniveaus über lange Zeiträume auch zwischen Arten auftreten kann, beispielsweise zwischen domestizierten Hunden und Menschen.

Die Forscher bestimmten das Stresslevel über mehrere Monate, indem sie die Konzentration des Stresshormons Cortisol in einigen Zentimetern Haar vom Hund und seinem Besitzer bestimmten. "Wir haben festgestellt, dass der Cortisolspiegel im Hund und in seinem Besitzer über einen längeren Zeitraum synchronisiert war, sodass Besitzer mit hohem Cortisolspiegel Hunde mit hohem Cortisolspiegel haben, während Besitzer mit niedrigem Cortisolspiegel Hunde mit niedrigem Cortisolspiegel haben", sagt Ann-Sofie Sundman vom Institut für Physik, Chemie und Biologie (IFM) am LiU, Hauptautorin der Studie und neu beförderte Ärztin für Ethologie.

Die Studie untersuchte 25 Border Collies und 33 Shetland-Schäferhunde, die sich alle im Besitz von Frauen befanden. Die Besitzerinnen und die Hunde stellten bei zwei Gelegenheiten Haarproben zur Verfügung, die durch einige Monate getrennt waren. Da körperliche Aktivität den Cortisolspiegel erhöhen kann, wurden diese entsprechend den Ergebnissen von weiteren Vergleichshunden berücksichtigt.

Frühere Forschungen haben gezeigt, dass der Spiegel des kurzfristigen Cortisols im Speichel sowohl beim Hund als auch beim Besitzer synchron ansteigt, wenn sie miteinander konkurrieren. Die hier vorgestellte Studie ergab im Gegensatz dazu, dass körperliche Aktivität bei Hunden das langfristige Cortisol in ihren Haaren nicht beeinflusst. Auf der anderen Seite scheint der Stresslevel der konkurrierenden Hunde stärker mit dem des Besitzers verbunden zu sein. Die Wissenschaftler spekulieren, dass dies mit einem höheren Grad an aktiver Interaktion zwischen dem Besitzer und dem Hund verbunden sein könnte, wenn sie gemeinsam trainieren und gegeneinander antreten.

Die Hundebesitzer wurden auch gebeten, zwei validierte Fragebögen auszufüllen, die sich auf ihre eigene Persönlichkeit und die ihres Hundes beziehen. Die Forscher untersuchten, ob Stress mit Persönlichkeitsmerkmalen korreliert. "Überraschenderweise haben wir keinen wesentlichen Einfluss der Persönlichkeit des Hundes auf den Langzeitstress festgestellt. Die Persönlichkeit des Besitzers hatte andererseits einen starken Einfluss. Dies hat uns zu dem Schluss geführt, dass der Hund den Stress seines Besitzers widerspiegelt." sagt Senior-Lektorin Lina Roth, ebenfalls am IFM, und Principal Investigator für die Studie.

Das Ergebnis legt nahe, dass die Übereinstimmung zwischen einem Besitzer und einem Hund den Stresslevel des Hundes beeinflusst. Weitere Studien sind jedoch erforderlich, bevor wir Rückschlüsse auf die Ursache der Korrelation ziehen können. Die Forscher planen nun, andere Rassen zu untersuchen. Sowohl der Border Collie als auch der Shetland-Schäferhund sind Hütehunde, die gezüchtet wurden, um gut mit Menschen zusammenzuarbeiten und präzise und schnell auf Signale zu reagieren. Die Forschergruppe plant zu untersuchen, ob eine ähnliche Synchronisation zwischen Hunden und Menschen beispielsweise bei Jagdhunden stattfindet, die als unabhängig ausgebildet wurden. In einer anderen Forschungsrichtung wird untersucht, ob das Geschlecht des Inhabers eine Rolle spielt.

"Wenn wir mehr darüber erfahren, wie verschiedene Hundetypen vom Menschen beeinflusst werden, ist es möglich, Hund und Besitzer in einer Weise zusammenzubringen, die unter dem Gesichtspunkt des Stressmanagements für beide besser ist. Es kann sein, dass dies bei bestimmten Rassen der Fall ist, die nicht so tief betroffen sind, wenn der Besitzer einen hohen Stresslevel hat ", sagt Lina Roth.


Donnerstag, Oktober 24, 2019

Rocco geht es nicht gut


Vor ein paar Tagen traf ich in der Tierklinik (Clara hatte noch eine Zilie im Lid) nach Jahren Rocco mit Frauchen Ela Esch einmal wieder. Er ist ein Enkel von Frieda und anders als seine mit ihm zusammenlebende Wurfschwester Luna von klein an nicht so gut dran wie diese und die anderen Geschwister.

Rocco war ein von Anfang an schwacher Welpe gewesen und ein Langsamentwickler - aber immer nur lieb und sanft. Seine Züchterin hatte ihn als Welpe aus Fürsorge für ihn nicht alleine verkaufen wollen, da er ohne ein munteres Geschwister, das ihn zu Spiel und Spaß animiert - wie sie richtig einschätzte und es Alex und Ela auch sagte - wohl am Leben weniger teilnehmen würde. Und das war gut so: über die jungen Beiden könnt Ihr HIER im Archiv lesen.

Die Lausbübin war und ist Roccos Wurfschwester Luna - naja, und sie holte sich beim Rumtoben vor Jahren mal einen Kreuzbandriss. Ansonsten hatte und hat sie null gesundheitliche Probleme - aber er entwickelte leider eine Epilepsie. Ela und Alex Esch lieben ihn sehr und kümmern sich aufopferungsvoll um ihn. Rocco hat es wirklich gut bei ihnen.

Rocco ist jetzt 8 1/2 Jahre alt, und man sieht ihm sein Alter an. Er wurde gerade an einem gutartigen Milztumor operiert, die Wunde heilt aber nicht ordentlich. Und er hat seit einiger Zeit auch deutliche Probleme mit der Lendenwirbelsäule. Vermutlich ist dies die Ursache, dass er etwas inkontinent geworden ist. Ich habe ihn mit großer Wiedersehensfreude, aber auch mit Wehmut gestreichelt und geknubbelt. Ela war traurig über seine Probleme und in Sorge. Ja, ein alter kranker Hund, wir kennen das. Ich wurde mittraurig....

Ich glaube wir alle wünschen Rocco noch für eine Weile eine gute Zeit zusammen mit Ela, Alex und Luna.


Nachtrag 3. November 2019:

Alex Esch schreibt, dass es Rocco wieder besser geht. Wunderbar :-)

Danke Alex für die Fotos vom Sommer mit Rocco und der noch immer so herrlich quicklebendigen Luna am Meer!


Montag, Oktober 20, 2019

Heute schreibt Gastbloggerin Evelyn Riesen

Happy End für Hope


Vor 5 Monaten schreib Evelyn Riesen schon einmal über Hope "Hoffnung für Hope - Warnung vor Vermehrern" (Siehe Beitrag vom 24. Mai 2019). Sie war eine ausgebeutete Mutterhündin. Heute nun die Fortsetzung: -

Schneller und besser als sich wohl alle hätten träumen lassen, hat Hope ihr Für-immer-Zuhause gefunden.

Schon Ende Mai zog sie versuchsweise in eine "Erst-mal-Pflegestelle". Mit der bereits vorhandenen Hündin 'Ruby' wurde sie ein Herz und eine Seele, denn sie bietet Hope Orientierung, bulldoggige Geborgenheit und natürlich auch Bulldog-Power ... aber nicht nur ...

Denn das Schönste überhaupt: 'Ruby' ist eine von Hopes Töchtern aus dem Wurf vom November 2018 !!!

Ein Bemerkung am Rande: auch Ruby und - wie inzwischen bekannt wurde - einige der Wurfgeschwister haben die Veranlagung zu Cherry-Eyes von Hope geerbt und müssen entsprechend operiert werden ... traurig, doch es scheint, dass all diesen Welpenbesitzern mehr Verantwortungsbewusstsein zu eigen ist als den "Vermehrern" dieser Welpen - immerhin !

Zu lustig ist auch, was Hope und Ruby dank einer eigenen, selbstgebauten Futter-Bar an dieser machen: es ist eine Halterung für 3 Näpfe - mittig der Wassernapf, rechts und links die Futternäpfe - und dann bei der Fütterung ( ... Trommelwirbel ... tataaa !!! ... ) tauschen die Zwei exakt zur "Halbzeit" die Futternäpfe: fast zirkusreif !!!

Und obwohl Hope, als sie vom Tierschutzverein aufgenommen wurde, mit den seinerzeit dort anwesenden Katzen gar nicht klar kam, respektiert sie den Familienkater, der auch in der neuen Familie lebt, als Chef. Ist halt auch bei den Tieren immer eine Frage der "Chemie" ... wenn's passt, dann passt's !

Eine Woche Frankreich-Urlaub hat ihr auch sehr gut gefallen. Das Meer war einfach toll ... ob sie jetzt noch das heimische Planschbecken mag ;-) ... ? Als Ball-Verrückte dreht sie auch gelegentlich mal den einen oder anderen Salto ;-) und lässt vermutlich mit ihrer geballten Bulldog-Energie keine Langeweile aufkommen.

Die Augen sind - für ihre Verhältnisse - gut geworden, die erforderlichen Impfungen wurden durchgeführt, die Kastration hat sie auch bestens überstanden. Ihre Taubheit schränkt sie kaum ein und sie hat schon gut gelernt, auf Sichtzeichen zu reagieren.

Nun aber gehört 'Hope' offiziell zu ihrer Für-immer-Familie und das ist einfach nur traumhaft schön ... Wir Alle freuen uns für Dich, liebe Hope und wünschen Dir ein tolles, langes und fröhliches Bulldog-Leben



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Archivierung: Die Bulldog-Blog-Beiträge bleiben circa 4 Wochen auf DIESER Seite. Danach kommen die wichtigen, informativen, besonders lustigen und die Gastblogger-Beiträge ins jeweils entsprechende Archiv.

Die Links zu den Archiven sind oben rechts in der grauen Referenzspalte.

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Montag, Oktober 1, 2018

Redaktionelles: Dieser Blog


Dieser Bulldog-Blog startete 2005 mit underer Hündin "Gombas Happy Miss Frieda" und ist unter Anderem ihr und ihres Sohnes "Kenai Kosmo Floral Garden" Tagebuch geworden.

Nachdem auch Kosmo gestorben ist, überlegte ich zunächst den Blog zu schließen, aber er ist mir selbst und vielen Anderen doch solch eine Freude, dass ich ihn etwas reduziert weiter führen werde.

Er ist nun neben Frieda und Kosmo auch unserer neuen Hündin Clara "Elisa Clara vom Urstromtal" gewidmet :-) Und - GastbloggerInnen sind nach wie vor herzlich willkommen.


Unser Kosmo (2007 - 2018)

Unsere Frieda (2005 - 2017)


Montag, Mai 11, 2015

Zehn Jahre Bulldog-Blog - und:

Die wichtigsten Schritte für das Überleben des Englischen Bulldogs sind getan.


Liebe Leserinnen und Leser, heute feiern wir ein Jubiläum: das zehnjährige Bestehen dieses Bulldog-Blogs. Der 1. Beitrag erschien am 11. Mai 2005.

Es wurde über diese 10 Jahre jeden zweiten Tag ein Beitrag veröffentlicht, das heißt 1815 Beiträge insgesamt - lustige, besinnliche, spannende, warnende, informative und, mir die wichtigsten, aufklärende Beiträge. Aufklärung über den besonderen Zauber des Bulldogwesens, Aufräumen mit Vorurteilen über ihn, das war und ist mir wichtig :-).

Im Blog wurde auch immer wieder über das Elend informiert, welches dem Englischen Bulldog Zucht, Mode und Geldgier antaten und auch noch antun. Die Aufklärung über rasseschädigende, den Genpool ausdünnende Züchtungs-Methoden tut Not, einmal im Sinne der gezüchteten Hunde selbst, aber auch für ihre Käufer ist sie wichtig. Züchter setzten oft wirtschaftliche Zucht-Prioritäten, deshalb ist der "Druck des Marktes" entscheidend.

Und Aufklärung über die sadistische Quälerei, die Massenzüchter ihren "Zuchthunden" antun, ist noch wichtiger. Nicht gerade wenige Menschen entscheiden über den Preis und ahnen nicht, was hinter "Billigwelpen" für ein grausames, verzweifeltes Elend steht.

Zu diesem Jahrestag möchte ich mich bei allen Gastbloggern von Herzen bedanken, denn sie trugen wesentlich dazu bei, dieses Bulldog-online-Magazin, das es der Sache nach ist, abwechslungsreich zu gestalten.

Insbesondere danke ich Isabelle Borgert für ihre spannenden, so informativen wie humorvollen Beiträge. Sie ist unsere aktivste Gastbloggerin: seit September 2007, also schon 7 1/2 Jahre lang, können wir regelmäßig circa zwei Beiträge pro Monat von ihr genießen :-)

Danken möchte ich auch allen Leserinnen und Lesern, die mit oft einzigartigen Fotos, Witzen oder auch Links diesen Blog wesentlich bereichern.

Danke auch an meinen lieben Stu, der mir immer technisch zur Seite steht, und ohne den dieser Blog gar nicht erst begonnen worden wäre.


Die wichtigsten Schritte

für das Überleben des Englischen Bulldogs sind inzwischen getan:

  1. Der Standard wurde (2009) geändert, um ihn wieder "fit for function" werden zu lassen. Der deutsche Zuchtverein ACEB, die hiesige Speerspitzen der Zucht des atmungsbehinderten Extrem-Bulldogs, wurde u.A. als eine Konsequenz dieser Änderungen aufgelöst.
  2. Über ein Dutzend bulldogartiger Rassen wurden neu gezüchtet, und diese erzeugen den nötigen Markt-Druck auf die Züchter des Originals.
  3. Welpenhändler und Welpen-Fabriken werden, auch dank der Medien, gesellschaftlich zunehmend geächtet. Der Gesetzgeber wird dem früher oder später folgen.

Auf diesem Hintergrund nehme ich dies 10-jährige Blog-Jubiläum zum Anlass, ihn in Zukunft nur noch in reduzierter Form weiterzuführen, es wird mittelfristig auf vielleicht 2 Beiträge pro Woche hinauslaufen.

Das Meiste über den Bulldog aktuell und über seine Vergangenheit ist gesagt - und in den Blog-Archiven zu finden :-)

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LINK HIER! --- Auch in diesem Blog finden Sie wundervolle English Bulldogs fit for function :-)


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Cornelia Savory-Deermann

Cornelia
Savory-Deermann
, geboren 1945 in Wuppertal, hat seit 1971 Englische Bulldoggen und ist Gründungs- und Ehrenmitglied des "Verein der Freunde Englischer Bulldogs e.V. (1980-2009)".

Seit Mai 2005 haben die Bulldogs hier ihr eigenes deutsches Weblog bekommen. Jeder Leser kann Blog-Beiträge an Cornelia schicken, Eure Bulldog-Anekdoten, -Fotos und -Tipps für's Blog sind willkommen. Der jeweilige Autor behält sein Copyright an Bildern und Text, gibt aber Cornelia ein unwiderrufbares Nutzungsrecht für Veröffentlichungen in diesem Blog.



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