Cornelias Bulldog Blog
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English Bulldog Netzwerk für Kenner und Freunde
Mai 2005 bis Mai 2015 jeden 2. Tag ein Beitrag
Ab Mai 2015 Beiträge in unregelmäßigen Abständen

Die Links zu den thematisch sortierten Archiven sind in der Referenzspalte:
Sie finden dort (fast) alles, was Sie über den English Bulldog wissen wollen.


Montag, September 16, 2019

"Die verrückte Clara :-)"


Clara und ich gehen jeden Donnerstag morgens in die Hundeschule. Aber zu lernen, wie man gut führt und folgt, das ist Nebenthema. Das geschieht als Kollateralnutzen :-) Es geht ihr und mir um Freude und um Hunde!

Spiel und Kommunikation sind ihr Absicht und Sinn des Ganzen. Besonders zu Beginn und zum Schluß des Treffens darf sie dies genießen. Gelegentlich läßt sich Trainerin Sabine von ihr sogar zu einer schmusigen Interaktion zwischendurch verführen, wie Clara weiß :-)

Ich lerne in diesen Stunden auch einiges mehr über Clara. Vor Monaten in den ersten Unterrichtsstunden hielt Clara von diesen unnatürlich auffallenden Dingern, den Pylonen (unten), deutlich und bestimmt Abstand. Nach einigen Schulstunden fand sie diese und andere Plastikteile dann hinnehmbar und schließlich nur noch harmlos bis doof.

Das änderte sich zugunsten von interessant bis untersuchenswert, als Trainerin Sabine neulich Leckerli auf deren Rand legte und Hund lernen sollte, diese nur nach Erlaubnis zu nehmen. Solches zu lernen ist sinnvoll, da Manches draußen unterwegs zu vergammelt oder zum Beispiel zu spitzknochig oder einfach ungeeignet ist. Es könnte sich schlimmstenfalls ja sogar um einen Giftköder handeln.

Nun, am folgenden Donnerstag legte Sabine nicht Leckerli, sondern weiße Zettel mit jeweils einer Zahl beschrieben an jede Pylone. Die Aufgabe war, mit Hund eine Telefonnummer abzulaufen, also für den Hund einen ihm willkürlich erscheinenden Weg mitzugehen. Das ist auch wichtig für ihn zu lernen, da er ja (in der Regel ;-) nicht der Weg-Entscheider ist. Clara wußte noch vom letzten Mal, dass Leckerli am Pylonenrand zu finden gewesen waren; also beschnupperte sie als Einzige jedes dieser Zahlenblätter ausgiebig in der Hoffnung, dass es wieder so sein könne, diesmal nur eben auf sowas wie einer weißen Papierserviette ;-). Sie merkt sich offensichtlich jede Erfahrung genau. Die anderen Hunde reagierten auf die Pylonen eher wie erwartet: Neues Treffen, neues Spiel :-)

Sabine Schnapp gestaltet unsere Stunden sehr kreativ, sie machen auch uns Menschen Freude. Neulich galt es in einem ungewohnten Rahmen dem Kommando "Such" zu folgen: im Wind baumelnde Tassen, aufgebauschte Plastikplanen, Röhren, Mini- und Maxibälle, Eimer, Flaschen, Eier- und Unzugskartons (und und....) ein einzelnes Leckerli zu finden.

Alles dies sind in Wald und Flur nicht vorkommende Dinge, die Clara deshalb für vermeidenswert hält! Naja, langsam verliert sie ihr Mißtrauen gegenüber solchem "Kulturzeugs", zumal ihren Mitschülern auch diesmal weder der Karton noch die Röhre auf den Leib gerückt sind. Das schafft Vertrauen! Gemeinsame Erlebnisse mit anderen Hunden sind wichtig für sie. Sie flippt jedesmal vor Freude richtig aus, wenn sie ihre Mitschüler donnerstags wiedersieht. Letztes Mal war sie in ihrer Begeisterung wortwörtlich kaum zu bremsen. Sabine fragte sie lachend: "Hast du heute Morgen schon "Red Bull" getrunken?" ;-)

Ich staune immer wieder, wie sicher und wie angemessen sie sich im Wald, bei Gewittern oder gegenübern den verschiedensten Tieren verhält - und wie unsicher und unwohl sie sich dagegen in der Stadt und "Geräten" gegenüber fühlt. Sie muß in ihrem letztem Leben noch ein Wolf gewesen sein ;-))

Der Deutsch-Kurzhaar Leo, (Bild oben) erst 5 Monate alt, ist Claras Liebling. Ted schätzt sie auch sehr; er spielt schön mit ihr, läßt sich auch souverän etwas bulldoggig "anrempeln".

Mina (Bild unten) dagegen mag unsere Clara nicht, einerseits hat sie Angst vor ihr, andererseits findet sie Clara irgendwie faszinierend. Clara wiederum fühlt sich von ihr angezickt - Hunde sind eben auch nur Menschen ;-)

Trainerin Sabine Schnapp nennt Clara liebevoll "die verrückte Clara", und sagt "Cornelia, sie passt zu Dir". Ich grinse dann, denn ich finde das ja auch :-)

Clara lernt nicht einfach brav durch Wiederholung, wie sich das so für einen Hund gehört, nein, sie macht sich grundsätzlich erstmal ein eigenes Bild von den Dingen, einer Situation oder von Leuten und entscheidet dann - je nach Lage - sehr differenziert:
Abhauen - Rückzug - Vorsicht ist sicherer - Was meinen Cornelia und Stu? - besser doch noch abwarten - die Meinung sagen - uninteressant, ignorieren - näher beschnuppern - Schwanzwackeln - Ungeduld - mal animieren - Rumtanzen - Füßebeißen - Händeküssen - Liebesüberfall :-)

Zuverlässigkeit und Stabilität (auch der Umwelt und des Rahmens) sind ihr wichtig. Überraschungen müssen nicht sein, da springt sie lieber erst mal weg, um über mögliche Konsequenzen nachzudenken ;-)


Donnerstag, September 12, 2019

Rund um die Blankenroder Wüstung


Nicht nur in Henglarn wurde in diesem Jahr etwas für den Naturschutz und damit zugleich für die Menschen getan (siehe Beitrag unten), sondern auch in Blankenrode, ebenfalls ein OT von Lichtenau und unweit von unserem Zuhause.

Um die alte, völlig verfallene Wüstung Blankenrode mitten im Walde wurde ein "Kinderlehrpfad" angelegt, der z.Z. sogar auf 6,5 km erweitert wird. Er führt wörtlich über Stock und Stein, am alten, noch immer in der Tiefe Wasser schenkendem (und deshalb abgesichertem) Dorfbrunnen vorbei - ein Vergnügen also auch für Clara, mit Begeisterung läuft sie immer vor :-) - An die wuchernden Brombeerranken wagt sie sich klugerweise nie näher heran; ich habe mir beim Pfücken schon blutende Kratzer geholt.

Eine Knabenstimme erzählt den Wanderern (aus solar betriebenen Lautsprechern mit Bewegungsmeldern in den Bäumen) kindgerecht vom mittelalterliche Leben in der kleinen Waldsiedlung an der Burg und von deren Verwüstung im 14. Jahrhundert. INFO HIER.

Clara reagierte auf diese Stimme "aus dem Nichts" leicht irritiert, sie suchte den Sprecher am Wegesrand im Gebüsch, sah aber auch immer wieder hoch, da die Simme ja immer von oben kaum. Nach einer Weile dann dahm sie dieses Rätsel als unlösbar hin, die Stimme klang ja nicht böse, also, was soll´s :-)

Auf unseren kleinen Wanderungen begleitet uns gelegentlich Freundin Gaby. Clara schätzt sie sehr, denn Gaby hat sich in ihren Augen durch unaufdringliche Zuneigung "bewährt". Clara schließt Freundschaften erst nach einiger Zeit. Wie alles Andere wägt sie auch ihre Beziehungen vorsichtig abwartend ab :-)

Hat sie dann jemanden ins Herz geschlossen, ist der/die ihr Rudelmitglied. Sie sorgt wie im Bild oben zu sehen dafür, dass ihr Rudel beim Wandern zusammenbleibt!


Montag, September 9, 2019

Unser renaturierter Henglarner Paddelteich


Der Altenau wird in unserem Dorf Henglarn (siehe Beitrag unten) durch den Abfluß des nahen Paddelteiches nach der nun abgeschlossenen Renaturierung des Gebietes endlich wieder Wasser zugeführt.

Der Name "Paddel"teich hat mit "Paddeln" nichts zu tun. Er leitet sich vom alten norddeutschen Wort "Pad"=Kröte ab. Wahrscheinlich ist, dass für "das Paddel" auch die Kröte Vorbild war, denn sie "paddelt" tatsächlich mit ihren Füßen im Wasser. Der "Pfad" hat auch den gleichen Wortursprung, denn im Frühsommer legen die Kröten durch ihre Massenwanderung einen deutlich sichtbaren Fußpfad an.
Am Rande: "Paderborn" hat sprachlich nichts mit "Vater/Padre" zu tun, sonder mit den früheren "Pader", die an den cira 200 Einzelquellen (Quelle=Born) lebten. Diese Quellen bilden noch heute das Stadtzentrum. "Pader" ist die alte germanische Pluralbildung von "Pad", so wie "Kind" und "Kinder".

Seit vielleicht 7 Jahren versumpfte und verdreckte unser Henglarner Paddelteich mehr und mehr, weil die ihn speisende Dorfquelle versiegt war, und die Kneippanlage unweit dieser früheren Quelle stand nur noch sinnlos im Gelände.

Die "Rentner-Band" des Heimatvereins hatte in Eigenleistung vor Jahren und mit Materialspenden diese Kneippanlage selbst gebaut; traurig, dass dieser Einsatz durch das kontinuierlich gesunkene Grundwasser, welches die Quelle schließlich nicht mehr speisen konnte, sinnlos geworden war...
Die zuständigen Behörden ließen sich im letzten Jahr glücklicherweise überzeugen, das ganze Gebiet zu einem kleinem Natur- und Erholungspark zu sanieren. Eine Tiefenpumpe füllt jetzt während des Sommers das Kneippbecken und damit ebenso den Paddelteich mit tieferliegendem Grundwasser. Auch die Altenau profitiert durch den Paddelteich-Abfluß davon: sie lebt nun nicht mehr nur von frischem Regen, und das auch nur im Herbst und Winter...

Für uns Anwohner sowie Fische, Vögel und hoffentlich bald auch wieder Kröten ist das jetzt ein kleines Paradies :-) Aber ich vermisse die Quelle trotz Allem, denn eine Tiefenpumpe schenkt nicht die Freude einer sprudelnden Quelle.

Im August blüht das feuchte Böden liebende Springkraut im ganzen Park. Stu und ich sind ganz besonders von den Blumenwiesen am Rande des Parks fasziniert, sie werden Bienen und andere Insekten zur Rückkehr ermuntern.

Wir freuen uns auch über die Bänke im Park, um in dieser Naturpracht unter uralten Weiden Muße und die Musen zu finden.

Clara läuft lieber in der freien und einsamen Natur herum, aber diesen Park findet sie auch ganz gut - bis auf den Troll, der aus Litauen eingewandert zu sein scheint ;-)

Die Altenau liegt nur circa 300 Meter von unserem Haus entfernt, und der Paddelteich ist dann nur noch mal circa 200 Meter weiter. Ein herrliches Morgen- oder Abendvergnügen, finden Stu und ich. Nur den Troll werden wir bis auf Weiteres meiden :-)


Donnerstag, September 5, 2019

Heute ein Beitrag von Gastbloggerin Constanze Güttler

Ein Jahr...


"Hallo, allen geneigten Lesern, bekanntlich sagen Bilder mehr als tausend Worte.

Ein Jahr lebe ich nun in diesem Haushalt...

... & schon haben sie mir ein Denkmal gebaut.

Lebt lang & in Frieden, euer Percy"


Montag, September 2, 2019

In der Altenau


Im Mai führte die Altenau bei uns im Dorf noch Wasser. Auch die Quelle am Dorfrand sprudelte kühl und munter über das Gestein zu ihr hin. Clara und ich gingen gerne zum Füßebaden hinein, Stu lachte und winkte uns dabei von einer Bank aus zu.

Er lachte besonders dieses Mal:

Die Steine im Bachbett waren bemoost - und obwohl ich vorsichtig darauf balancierend langsam Schritt für Schritt vorwärts ging, rutschte ich darauf aus und saß im Wasser! Nur der Hosenboden war durchnäßt, denn das Bachbett ist hier flach. Aber beide Kniee und ein Handgelenk hatten was abgekriegt :-(.

Clara stand naßgespritzt neben mir im Bachbett und war sich nicht ganz sicher, ob dies als Spiel von mir gedacht gewesen war. Als sie mein Gesicht sah entschied sie "Nichtspiel" und meinte, ich solle ihr besser zurück ans feste Ufer folgen :-)


Freitag, August 30, 2019

"Mit mir verirrst du dich NICHT im Wald"


In unserer Nähe gibt es einen sehr urtümlich-wild gehaltenen Wald, Clara und ich lieben ihn und durchstreifen ihn oft.

Seine vielen turmhohen Bäume spenden auch an warmen Tagen wohltuende Kühlung; allerdings waren seine kleinen Wasserläufe und Suhlen in diesen Sommer weitgehend trocken.

In einigen Waldteilen dort denkt man unwillkürlich an die Grimm´schen Märchen, ja und neulich fand ich hier sogar einen alten Fliegenpilz.

Wir erleben Totholz als Standort für Gras und Kräuter, Pilze und Jungholz. Spuren der Stürme und Dickicht, immer wieder undurchdringlich von Brombeersträuchern geschützt.

Der Weg führt an einem Quellteich vorbei, an dem vor 200 Jahren die Dorffrauen noch ihre Wäsche wuschen.

Neulich ging ich diesen schönen Weg mit ihr anders herum - und dann sieht bekanntlich alles anders aus - aber es riecht nicht anders: Clara läuft ja immer vorweg, und an einer Abzweigung vom Schotterweg auf einen kleinen Trampelpfad blieb sie quer mit Blickrichtung in diesen vom Unterholz leicht verstecktem Pfad stehen.

Dann sah sie zu mir zurück, bis sie durch Augenkontakt sicher war, dass ich verstanden hatte (und einverstanden war): "Hier müssen wir den Hauptweg verlassen!". Herrlich :-))


Dienstag, August 27, 2019

Kühles Quellwasser ist herrlich


Clara und ich lieben die Wolfsquelle bei Willebadessen - es sprudelt anerkanntes Mineralwasser daraus hervor, und das schmeckt auch gut. Meistens sind wir alleine, es verschlägt selten Wanderer dorthin.

Ich setze mich dann gerne für eine Weile auf die von Bäumen beschattete Bank. Clara stöbert derweil um die Quelle herum, aber bleibt immer in Rufnähe. Es ist dort viel schöner als im Garten mit Wasser nur in der blöden blauen Plastikmuschel, signalisiert sie mir fröhlich :-)


Samstag, August 24, 2019

So eine Hitze!


In den Juli-Hitzetagen versteckte Clara sich tagsüber gerne im Gartengebüsch vor der Sonne, kühlte sich den Bauch dabei an der Erde und schlief. In die Wassermuschel ging sie zur Abkühlung nie: "muß nicht sein, strenge mich ja erst gar nicht an", meinte sie lapidar ;-)

Besuchten wir Freunde, legte sie sich gleich am Gartenrand unter schattenspendende Büsche und rührte sich nicht mehr weg... selbst wenn es auf dem Gartentisch nach lecker Essbarem roch. Sie ist wegen ihrer zurückhaltenden Art bei all unseren Freunden gern gesehen :-)

Manchmal war ihr aber auch unser Garten zu warm, wir fanden sie dann stets im Keller auf unseren Sommer-Betten... dort wurde es nie wärmer als maximal 20 Grad. Erst im September ziehen wir alle Drei wieder in unser eigentliches Schlafzimmer nach oben um.

Munter wurde sie stets spätabends unterm Sternenhimmel, und ich spielte dann mit ihr das Bulldog-Lieblingsspiel: sie der Bulldog und ich der Bulle, den es zu beeindrucken gilt ;-)

Sie schafft es dann meine Füße zu packen, ohne dass ich auch nur einen blauen Fleck dabei abbekomme; Kosmo war da etwas weniger sensibel ;-) Sie untanzt mich und führt mich über ihre "Attacken" durch Kreis- und Hakensprünge in die Irre, bis sie wieder stolz mein Hosenbein gepackt hat. Wir beide lieben das :-)

Ja, alle unsere Bulldoggen liebten Vollkörpereinsatz - und fielen in volle mentale Begeisterung dabei :-). Das ist ihr liebenswertes Kampfhunderbe.



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Archivierung: Die Bulldog-Blog-Beiträge bleiben circa 4 Wochen auf DIESER Seite. Danach kommen die wichtigen, informativen, besonders lustigen und die Gastblogger-Beiträge ins jeweils entsprechende Archiv.

Die Links zu den Archiven sind oben rechts in der grauen Referenzspalte.

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Montag, Oktober 1, 2018

Redaktionelles: Dieser Blog


Dieser Bulldog-Blog startete 2005 mit underer Hündin "Gombas Happy Miss Frieda" und ist unter Anderem ihr und ihres Sohnes "Kenai Kosmo Floral Garden" Tagebuch geworden.

Nachdem auch Kosmo gestorben ist, überlegte ich zunächst den Blog zu schließen, aber er ist mir selbst und vielen Anderen doch solch eine Freude, dass ich ihn etwas reduziert weiter führen werde.

Er ist nun neben Frieda und Kosmo auch unserer neuen Hündin Clara "Elisa Clara vom Urstromtal" gewidmet :-) Und - GastbloggerInnen sind nach wie vor herzlich willkommen.


Unser Kosmo (2007 - 2018)

Unsere Frieda (2005 - 2017)


Montag, Mai 11, 2015

Zehn Jahre Bulldog-Blog - und:

Die wichtigsten Schritte für das Überleben des Englischen Bulldogs sind getan.


Liebe Leserinnen und Leser, heute feiern wir ein Jubiläum: das zehnjährige Bestehen dieses Bulldog-Blogs. Der 1. Beitrag erschien am 11. Mai 2005.

Es wurde über diese 10 Jahre jeden zweiten Tag ein Beitrag veröffentlicht, das heißt 1815 Beiträge insgesamt - lustige, besinnliche, spannende, warnende, informative und, mir die wichtigsten, aufklärende Beiträge. Aufklärung über den besonderen Zauber des Bulldogwesens, Aufräumen mit Vorurteilen über ihn, das war und ist mir wichtig :-).

Im Blog wurde auch immer wieder über das Elend informiert, welches dem Englischen Bulldog Zucht, Mode und Geldgier antaten und auch noch antun. Die Aufklärung über rasseschädigende, den Genpool ausdünnende Züchtungs-Methoden tut Not, einmal im Sinne der gezüchteten Hunde selbst, aber auch für ihre Käufer ist sie wichtig. Züchter setzten oft wirtschaftliche Zucht-Prioritäten, deshalb ist der "Druck des Marktes" entscheidend.

Und Aufklärung über die sadistische Quälerei, die Massenzüchter ihren "Zuchthunden" antun, ist noch wichtiger. Nicht gerade wenige Menschen entscheiden über den Preis und ahnen nicht, was hinter "Billigwelpen" für ein grausames, verzweifeltes Elend steht.

Zu diesem Jahrestag möchte ich mich bei allen Gastbloggern von Herzen bedanken, denn sie trugen wesentlich dazu bei, dieses Bulldog-online-Magazin, das es der Sache nach ist, abwechslungsreich zu gestalten.

Insbesondere danke ich Isabelle Borgert für ihre spannenden, so informativen wie humorvollen Beiträge. Sie ist unsere aktivste Gastbloggerin: seit September 2007, also schon 7 1/2 Jahre lang, können wir regelmäßig circa zwei Beiträge pro Monat von ihr genießen :-)

Danken möchte ich auch allen Leserinnen und Lesern, die mit oft einzigartigen Fotos, Witzen oder auch Links diesen Blog wesentlich bereichern.

Danke auch an meinen lieben Stu, der mir immer technisch zur Seite steht, und ohne den dieser Blog gar nicht erst begonnen worden wäre.


Die wichtigsten Schritte

für das Überleben des Englischen Bulldogs sind inzwischen getan:

  1. Der Standard wurde (2009) geändert, um ihn wieder "fit for function" werden zu lassen. Der deutsche Zuchtverein ACEB, die hiesige Speerspitzen der Zucht des atmungsbehinderten Extrem-Bulldogs, wurde u.A. als eine Konsequenz dieser Änderungen aufgelöst.
  2. Über ein Dutzend bulldogartiger Rassen wurden neu gezüchtet, und diese erzeugen den nötigen Markt-Druck auf die Züchter des Originals.
  3. Welpenhändler und Welpen-Fabriken werden, auch dank der Medien, gesellschaftlich zunehmend geächtet. Der Gesetzgeber wird dem früher oder später folgen.

Auf diesem Hintergrund nehme ich dies 10-jährige Blog-Jubiläum zum Anlass, ihn in Zukunft nur noch in reduzierter Form weiterzuführen, es wird mittelfristig auf vielleicht 2 Beiträge pro Woche hinauslaufen.

Das Meiste über den Bulldog aktuell und über seine Vergangenheit ist gesagt - und in den Blog-Archiven zu finden :-)

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Cornelia´s Tierbuch:
'Tiere als Spiegel der Seele und Sinnbild der Kultur'


Cornelia Savory-Deermann

Cornelia
Savory-Deermann
, geboren 1945 in Wuppertal, hat seit 1971 Englische Bulldoggen und ist Gründungs- und Ehrenmitglied des "Verein der Freunde Englischer Bulldogs e.V. (1980-2009)".

Seit Mai 2005 haben die Bulldogs hier ihr eigenes deutsches Weblog bekommen. Jeder Leser kann Blog-Beiträge an Cornelia schicken, Eure Bulldog-Anekdoten, -Fotos und -Tipps für's Blog sind willkommen. Der jeweilige Autor behält sein Copyright an Bildern und Text, gibt aber Cornelia ein unwiderrufbares Nutzungsrecht für Veröffentlichungen in diesem Blog.



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Neue Beiträge bleiben circa 4 Wochen auf DIESER Seite.
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Cornelia Savory-Deermann


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