Cornelias Bulldog Blog
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English Bulldog Netzwerk für Kenner und Freunde
Mai 2005 bis Mai 2015 jeden 2. Tag ein Beitrag
Ab Mai 2015 Beiträge in unregelmäßigen Abständen

Die Links zu den thematisch sortierten Archiven sind in der Referenzspalte:
Sie finden dort (fast) alles, was Sie über den English Bulldog wissen wollen.


Donnerstag, Oktober 17, 2019

"Cherry Eye" und "Verirrte Wimpern"


"Cherry Eye" ist ein typisches Problem beim Bulldog - und "Verirrte Wimpern" sind ein häufiges Problem bei allen Hunderassen und deren Mischlingen. Heute mehr dazu:

Vorfall der Nickhautdrüse

Hunde haben (wie z.B. auch Vögel) ein drittes Augenlid, die Nickhaut, welche im Innenwinkel des Auges sitzt. Um diese und das Auge insgesamt feucht zu halten hat sie an ihrem unteren Ende eine entsprechende Drüse, eben die Nickhautdrüse. Beim unserem Bulldog ist sie in etwa erbsengroß und blaß rosa.

Da die Bulldogartigen einen vergleichsweise flachen Gesichtsschädel und ein relativ lockeres Gesichtsfell und Bindegewebe haben, kann diese Drüse nach oben herausrutschen und sitzt dann vor dem Auge im inneren Augenwinkel. In der Regel passiert das nur bei heranwachsenden Hunden, mit dem Schädelwachstum verschwindet dies Phänomen oft - aber nicht immer.

Bei unserer Clara erschien diese Drüse zu etwa einem Drittel ihrer Größe gelegentlich im Augenwinkel, wenn die Kleine wild herumgetobt hatte. Wir schoben dann einfach das Unterlid darüber und drückten sie damit sanft ein wenig nach unten - das war alles.

Bei manchen Hunden kommt die Drüse aber komplett heraus und läßt sich nicht mehr so einfach zurück drücken. Dazu kommt, bleibt sie der Luft länger ausgesetzt, dann entzündet sich die sie umhüllende Schleimhaut und dann die ganze Drüse sehr schnell. Sie wird so zum "Cherry Eye", das heißt Kirsch-Auge, weil die Entzündung sie anschwellen und rot werden läßt. In diesen Fällen ist der Tierarzt gefragt.

Früher entfernten Tierärzte diese Drüse oft, aber das hatte immer schlimme Langzeitfolgen: Hornhaut, Nickhaut und Bindehäute trockneten immer wieder ein und schmerzhafte, chronische Entzündungen waren die Folge. Heute nähen die Tierärzte die Nickhautdrüse an ihrem richtigen Platz kurz fest. Ein Mini-Eingriff!


Distichien und Ektopische Zilien

Distichien treten anders als das "Cherry Eye" bei allen Rassen auf und die Veranlagung dazu scheint vererbbar. Sie sind Wimpern, die aus den Talgdrüsen am inneren Lidrand sowohl des Ober- wie des Unterlides heraus wachsen. Je nach Wachstumsrichtung können sie die Hornhaut wund scheuern; im besten Fall gleiten sie bei jedem Wimpernschlag weich über sie drüber, dann sind sie harmlos (Diagramm unten: Fall b).

Je nach Schwere- oder Behinderungsgrad können sie gezupft, mit Laser oder durch Vereisung verödet werden, oder wenn es sehr viele sind, die Richtung Hornhaut wachsen, dann kann es sinnvoll sein einen kleinen Hautstreifen mit diesen Drüsen zu entfernen. Diese "Verirrten Wimpern" wachsen nach diesen Behandlungen nicht nach, aber es können sich Millimeter weiter speziell beim jungen Hund noch neue bilden. Eine zweite Behandlung kann ggf. nötig werden.

Ektopische Zilien treten ebenfalls bei allen Rassen auf, allerdings seltener als Distichien. Sie sind kleinste, meist einzeln angelegte Borstenhaare, die nicht wie die Distichien aus dem Talgdrüsenausgang am Wimpernrand heraus wachsen, sondern zufällig versprengt direkt stachelartig durch die Bindehaut Richtung Auge (Diagramm unten: Fall c).

Clara hatte eine solche Zilie mitten im rechten Oberlid. Diese war so klein, dass sie nur unter dem Mikroskop erkennbar war. Aber da sie sehr hart und schmerzhaft über das Auge rieb, entzündete sich ihr Auge sehr, sie öffnete zu der Zeit ihre Augen nie ganz. Auf Rat unseres Haustierarztes Kim Söhl gingen wir mit ihr in die Bielefelder Anicura Tierklinik. F. Zanetti, Oberarzt für Augenheilkunde, entdeckte dort unter dem Chirurgischen Mikroskop dieses winzige Zilien-Ungeheuer und entfernte es ebenso wie an beiden Augen einige Distichien. Ein Hornhautschaden lag noch nicht vor, wir hatten sie rechtzeitig operieren lassen :-)

Wenn Augenentzündungen trotz Distichienentfernungen nicht zurückgehen, sollten unbedingt bei einem Augenspezialisten die ganzen Augenbindehäute unter starker Vergößerung nach einer Ektopische Zilie abgesucht werden. Denn der Hund leidet Schmerzen!


Ektopische Zilien allgemein

Ektopische Zilien treten nicht nur in der Bindehaut auf, sie können grundsätzlich überall hin versprengt sein. Unsere Wilma (1994 - 2004) hatte zu unserem Erstaunem tatsächlich Ektopische Zilien als "Haare auf den Zähnen" - und dabei war sie so eine sanfte Person :-)

Link für für medizinisch/biologisch interessierte LeserInnen: HIER !


Montag, Oktober 13, 2019

Ein Trecker, Ziegen und ein Reh


Anfang September schon wurden die Morgen kühler und die Natur begann blaß zu werden. Erste Herbstfarben zeigten sich.

Die Felder sind abgeerntet und umgepflügt.

Auf Claras und meinem Weg über die nördliche Höhe hinter unserem Dorf kam uns an einem solchen Morgen auf einem engen Hohlwegteil ein Trecker entgegen. Clara hält Trecker für so gefährlich wie abartig in ihrer Natur, und sie brachte sich gleich hinter mir und an meine Waden gedrückt aus der Schusslinie. Der Trecker hielt, der Bauer reparierte kurz was an seinem Zaun - und fuhr hohlwegbedingt rückwärts wieder weg.

Clara staunte! Der Trecker floh rückwärts! Sofort kam sie vorsichtig wieder nach vorne, faßte Zuversicht in was auch immer und trieb den Trecker mit stolz erhobenem Kopf weiter weg! Das war mal ein Erfolgserlebnis! Und auf ging es munter weiter zu der Ziegenweide am unteren Wegesrand.

Gelegentlich laufen Clara und ich ein wenig weiter durch den Wald hinter unserem Dorf. Das letzte Mal begegneten uns zwei Rehe. Das erste sah Clara nicht, es war zu weit weg, um aus ihrer erdnahen Sicht erkennbar zu sein. Das zweite aber lief nur 10 Meter von uns entfernt in einer Lichtung. Sie sah es, machte große Augen und einen langen Hals, ihre Nasenlöcher vibrierten vor Interesse, aber sie blieb wo sie war, ich mußte garnichts sagen.

Statt zum Jäger würde sie sich zum Heger eignen. Oder anders gesagt, sie ist klar Hütehund und kein Jagdhund. Naja, sie leidet ja auch nie Hunger ;-)


Donnerstag, Oktober 10, 2019

Müssen Hunde mit jedem Hund

"sozialisiert" sein?


Alexandra Bombek schickte uns den Artikel unten für den Blog, weil sie ihn gut und wichtig findet. Er ist in Sozialen Medien verbreitet worden, der Autor wurde dabei nicht genannt.

Sie suchte für diesen Beitrag wunderschöne Fotos ihres verstorbenen Sir Stanley heraus, auf denen er mit anderen Hunden spielte. Er war nicht kastriert, und er verstand es sehr instinktsicher mit anderen Rüden umzugehen. Und Hündinnen machte er freundlich den Hof :-)


Der Artikel:

Hundehalter bekommen oft, wenn sie für ihren Hund Kontakt mit fremden Hunden ablehnen, zu hören, dass ihr Hund "schlecht sozialisiert" wäre. Es fallen Sätze wie: "ach ist er unverträglich"? oder "was haben Sie für einen aggressiven Hund"? Diese Sätze werden dann von tiefsinnigen, vielsagenden und immer vorwurfsvollen Blicken begleitet.

Solche Sätze sind gemein, denn sie sollen dem Gegenüber suggerieren, in der Erziehung des eigenen Hundes versagt zu haben. Das erzeugte Gefühl: man erfüllt nicht die Erwartung einen uneingeschränkt und in jeder Situation freundlichen Hund zu haben.

Manche Hundehalter fühlen sich dadurch so unter Druck gesetzt, dass sie lieber lügen. Sie schummeln dann indem sie sagen ihr Hund hätte Flöhe oder eine schlimme ansteckende Krankheit. Andere Hundehalter stürmen Hundeschulen in der Hoffnung einen mit jedem Hund verträglichen Hund zu bekommen. Durch diese Forderung nach dem ultimativ verträglichen Hund unterliegen sie anscheinend dem Druck, ihren Hund zwanghaft dahin erziehen zu müssen, dass er sich sofort freundlich und spielbereit gegenüber jeden anderen Hund verhalten und aggressives Verhalten anderer Hunde einfach ignorieren soll.

Das allgemeine "Totschlagargument" bei der Forderung zum "ich spiele mit allen Hunden" ist, dass der Hund doch ein Rudeltier sei. DAS STIMMT SO NICHT.

Hunde sind zwar Rudeltiere aber auf Hundewiesen trifft sich kein "Rudel", sondern fremde Hunde. Sind es mehrere Hunde die sich kennen, spricht man von einer Meute, nur bei Hunden die aus einem Familienverband stammen ist der Begriff "Rudel" zulässig.

Wenn das Gegenüber mit diesem Argument kommt, dann empfiehlt sich ein mitleidiger, vielsagender, tiefer Blick und die kurze Anmerkung: "Sie verstehen aber nicht viel von Hunden"?

MENSCHEN DIE MEINEN JEDER HUND "SPIELT" MIT ANDEREN HUNDEN HABEN UNRECHT. Hunde wissen nichts um die menschliche Definition von Sozialverträglichkeit. Sie sehen auch keinen Sinn dahinter mit fremden Hunden "spielen" zu müssen. Ganz unter uns - ist das bei Menschen anders? Welcher Mensch mag schon jedem anderen Menschen etwas zu tun haben? Hier haben wir also einen höheren moralischen Anspruch an unsere Hunde als an uns selbst. Unsere Hunde sollen das tun, was wir selbst niemals tun würden - mit jedem fremden Menschen, ganz ohne Kennenlernphase gut Freund sein.

HUNDEBEGEGNUGEN BRAUCHEN MANAGEMENT.
Ein Hundehalter, der darauf hofft, dass der eigene Hund ohne jegliches Management und Führung durch seinen Menschen immer freundlich bleibt, nie in einen Konflikt gerät und uneingeschränkt hundespielwiesentauglich ist, hat eine realitätsfremde Erwartungshaltung an seinen Hund. Ausgeprägt ist dieses Verhalten meist bei Einzelhundehaltern. Sie meinen es gut aber die Folgen sind fatal.

Hundebegegnungen sind nur dann eine Bereicherung wenn die Vierbeiner Zeit haben einander kennen zu lernen und auch entscheiden dürfen welchen Hund sie mögen und welchen nicht. Bevor man sich in Hundebegegnungen stürzt sollte man 2 Dinge tun: Ein sicheres Abbruchkommando trainieren und sich einen realistischen Blick für die Bedürfnisse und Vorlieben des eigenen Hund aneignen.

DER TUTNIX
Wenn ein Hund in Lauerhaltung flach am Boden liegt und einen anderen Hund fixiert, dann ist das keine Spielaufforderung. Wenn ein Vierbeiner wie ein D-Zug in eine Gruppe von Hunden kracht ist das keine freundliche Handlung und jeder vernünftige Hund wird das umgehend sanktionieren. Wenn ein Rüde eine Hündin bedrängt, ist das nicht "lieb" und jede anständige Hundedame wird dem Hundemann zeigen wo der Bartl den Most holt.

Hundehalter die ihre Hunde so agieren lassen sind ausgesprochen unbeliebt. Sie zeigen, dass ihr Hundewissen bei Null liegt und sie gefährden andere Hunde, möglicherweise auch fremde Menschen. Es soll schon Schlägereien deswegen gegeben haben, nicht zwischen den Hunden sondern zwischen Zweibeinern.

Dem Tutnix tut es ebenfalls selten gut. Entweder wird er von einem größeren Hund verhauen oder er macht eine unliebsame Begegnung mit einem Zweibeiner der seinen Hund beschützen will. In jedem Fall wird es eine unerfreuliche Erfahrung sein, die das Verhalten des Hundes negativ prägen kann.

SOZIALVERTRÄGLICHKEIT
Sozialverträgliche Hunde nähern sich langsam und respektvoll, sie laufen Bögen, sie geben anderen Hunden Raum und ziehen sich zurück wenn sie merken, dass der andere Vierbeiner keinen Kontakt wünscht.

Sie sind weder aufdringlich noch überdreht. Wer solches Verhalten seines Hundes zulässt, ist auch als Hundebesitzer alles andere als "sozialverträglich". Die Sozialverträglichkeit des eigenen Hundes beginnt beim Besitzer und zwar mit der Einstellung niemanden belästigen zu wollen, sie bedeutet Neutralität des Hundes gegenüber seiner Umwelt und sie bedeutet Kommunikation unter Hundehaltern.

VERTRÄGLICHKEIT KANN MAN NICHT ANERZIEHEN
Man kann die Einstellung seines Hundes zu anderen Hunden nicht mit Erziehung verändern. Man kann ihm nicht anerziehen jeden fremden Hund zu mögen. Man kann niemals Charakter durch Ausbildung verändern.

Was man kann, das ist einen Hund zum Gehorsam zu erziehen, so dass man Hundebegegnungen moderieren und eventuell auch abbrechen oder ganz vermeiden kann. Ein sozialverträglicher Hund ist ein Hund der Konflikten aus dem Weg geht, sie vermeiden kann. Keinesfalls aber ein Hund der mit allen anderen Hunden Kontakt sucht. Auch ein Hund hat das Recht andere Hunde nicht zu mögen. Er hat das Recht auf seine Individualdistanz. Das macht ihn nicht zu einem "schlechten Hund", ganz im Gegenteil.

ALLE HUNDE SPIELEN: Das ist ein menschliches Konzept, eine Vorstellung die vorwiegend bei wenig hundeerfahrenen Menschen zu finden ist.

Hunde "spielen" selten, meist "trainieren" sie. Wenn eine Meute einen kleinen Hund hetzt, dann ist das nicht ein Fitlauf sondern Jagdverhalten. Was Hunde gerne tun ist, dass sie mit anderen Hunden kooperieren, das impliziert aber dass der Mensch dabei mitmacht. Hundehalter die tief in ihrem mobilen Telefon versunken sind oder tratschen, die sind keine Kooperationspartner sondern Menschen die ihren Hund "abgeben", ihn sich selbst überlassen. Wenn es dann kracht, dann fallen diese Menschen aus allen Wolken und machen meist alle anderen aber nie sich selbst dafür verantwortlich.

Anmerkung Cornelia:

Es gibt Hunde, die undifferenziert freundlich auf jeden anderen Hund oder Hundegruppe zulaufen und nicht verstehen, dass sie auf manchen Hund damit nur dreist bis aufdringlich wirken und deshalb mehr oder weniger deutlich abgewiesen werden. Solche Hunde sind nicht "supersozialisiert", sondern meiner Beobachtung nach sind dies so gut wie immer Hunde, die schon vor der Pubertät, also bevor sie auch nur ein halbes Jahr alt waren, kastriert wurden.

Solche "Ewigen Welpen" zeigen seltener das angemessene Instinktverhalten Artgenossen gegenüber: ERSTMAL DEN ANDEREN LESEN, DANN ENTSPRECHEND REAGIEREN.
Sie hatten als Frühkastrierte keine Chance dies hinreichend zu entwickeln und somit Erfahrungen zu sammeln.

Manche Hundebesitzer wünschen genau solche infantilen Hunde, da es aus Haltersicht einfacher ist einen mental "naiven" Hund zu führen als eine erwachsene Hundepersönlichkeit.

Aber Vorsicht, es gibt auch immer die Ausnahmen: infantile Unkastrierte und instinktsichere Frühkastrierte.

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Montag, Oktober 6, 2019

Sich Trockentoben


Nach den sommerlich heißen Badetagen in der Altenau (siehe Beitrag unten) gingen wir mit Clara zu dem versteckt liegenden "Indianer-Ratsplatz" im Wald unweit der Altenau. Bei unserem ersten Besuch dort inspizierte sie das Gelände zunächst gründlich.

Die Rundbank aus Naturzweigen: naja, es ist kein Plastik, also wohl von Natur aus schon vertrauenswürdig!

Sie schätzte die Höhe und Breite ab - und begann mit Anlauf genau wie ein Pferdchen hin und zurück immer wieder darüber zu springen. Leider war sie für meine Handycamera viel zu schnell unterwegs :-(-
Zwischendurch sprang sie auch an Stu und mir hoch, so teilte sie uns ihre Begeisterung mit.

Klitschnaß wie sie nach ihren Altenau-Bädern war, pflegte sie hier am "Indianer-Ratsplatz" begeisterte Runden zu rennen, ja sie gestaltete es sich zu einem Hürdenlauf. Das Wasser spritzte dabei aus ihrem Fell und sie war schnell wieder trocken. Wir sprechen seitdem von ihrem "Sich trockentoben".


Donnerstag, Oktober 3, 2019

Wasserspringen und Wasserwandern


An den heißen Tagen dieses Sommers gingen wir oft zur alten Furt durch die Altenau am Dorfende. Clara kühlte sich an diesen Tagen nicht nur die Pfoten ab, sondern sie tobte durch´s Wasser, am liebsten immer wieder von Ufer zu Ufer zwischen Stu und mir oder Freundin Gaby und mir hin und her.

Geschwommen ist sie dort noch nicht: Wasserspringen findet sie, das passt und macht Spaß! Außerdem kann man es mit Füßepacken und Schuheklauen verbinden ;-)

Irgendwann suchte sie bei etwas weniger heißem Wetter als kluge Bulldogge nach einer weniger nassen Art ans andere Ufer zu kommen - sie explorierte den Ufersaum entlang - und fand eine schmale Wandererfurt aus dicken Steinen :-)

Die Brücke dort über die Altenau benutzt sie übrigens entschlossen vorauslaufend bei ihrer Meinung nach Nicht-Badewetter. Erst ab so ungefähr 25 Grad findet sie Wasserspiele erfrischend - darunter einfach nur NASS ;-)

Clara und ich liebten die Wasserfreuden an und in der Altenau den ganzen heißen Sommer über. Es gibt am anderen Dorfende unterhalb unseres Hauses noch eine Furt, allerdings in Straßennähe. Deshalb waren wir dort seltener im Wasser.

Nach diesen Wasserspielen gingen wir mit Clara immer in den angrenzenden Wald. Dort gibt es einen versteckten Pfadfinder-Lagerplatz, der sie zum Rundenrennen und damit zum Trockentoben animiert. Darüber im nächsten Beitrag.


Montag, September 30, 2019

Mädchenaugen :-)


Clara und ich wanderten in diesem Sommer oft zur Wolfsquelle (offizieller Name: "Eggequelle"). Ich erzählte schon davon. Neulich gelang mir ein besonders lustiges Foto dort, als sie sich schon beim Rausspringen trockenschüttelte.

Sie war diesmal, es war ein warmer Augusttag, ausnahmsweise etwas tiefer als fußtief im Wasser gewesen und ihr Rücken war etwas naß geworden. Das mußte nicht sein ;-)

Unser Weg zur Quelle führt am Wildschweingehege vorbei. Jetzt im August waren die 7 Frischlinge schon so größer, neugierig, frech und echte Quiekhälse geworden. Clara erlebt sie diesmal als ziemlich laut und aufdringlich ihre Aufmerksamkeit einfordernd. Das fand sie jedenfalls doof und zeigte ihnen die kalte Schulter ;-)

Einschub: Als wir drei Wochen später im September wieder dort im Wildpark spazierten, da hatten die kleinen Schweine die weißen Frischlings-Streifen in ihrem Bürstenfell verloren und waren aus dem Quiekalter raus. Clara fand ihr Schnauzehalten sehr angenehm :-))

Zurück zu diesem schönen Augusttag: Da es schon früher Abend war, gingen wir anschließend ins nahe gelegene Wellness-Hotel zum Abendessen dort auf der Terrasse. Fast alle Gäste des Hotels waren urlaubende Niederländer, sie sahen Clara freudlich an, und eine Dame meinte von Clara bezaubert:

"Die hat richtige Mädchenaugen!" Das finden Stu und ich auch :-)



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Archivierung: Die Bulldog-Blog-Beiträge bleiben circa 4 Wochen auf DIESER Seite. Danach kommen die wichtigen, informativen, besonders lustigen und die Gastblogger-Beiträge ins jeweils entsprechende Archiv.

Die Links zu den Archiven sind oben rechts in der grauen Referenzspalte.

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Montag, Oktober 1, 2018

Redaktionelles: Dieser Blog


Dieser Bulldog-Blog startete 2005 mit underer Hündin "Gombas Happy Miss Frieda" und ist unter Anderem ihr und ihres Sohnes "Kenai Kosmo Floral Garden" Tagebuch geworden.

Nachdem auch Kosmo gestorben ist, überlegte ich zunächst den Blog zu schließen, aber er ist mir selbst und vielen Anderen doch solch eine Freude, dass ich ihn etwas reduziert weiter führen werde.

Er ist nun neben Frieda und Kosmo auch unserer neuen Hündin Clara "Elisa Clara vom Urstromtal" gewidmet :-) Und - GastbloggerInnen sind nach wie vor herzlich willkommen.


Unser Kosmo (2007 - 2018)

Unsere Frieda (2005 - 2017)


Montag, Mai 11, 2015

Zehn Jahre Bulldog-Blog - und:

Die wichtigsten Schritte für das Überleben des Englischen Bulldogs sind getan.


Liebe Leserinnen und Leser, heute feiern wir ein Jubiläum: das zehnjährige Bestehen dieses Bulldog-Blogs. Der 1. Beitrag erschien am 11. Mai 2005.

Es wurde über diese 10 Jahre jeden zweiten Tag ein Beitrag veröffentlicht, das heißt 1815 Beiträge insgesamt - lustige, besinnliche, spannende, warnende, informative und, mir die wichtigsten, aufklärende Beiträge. Aufklärung über den besonderen Zauber des Bulldogwesens, Aufräumen mit Vorurteilen über ihn, das war und ist mir wichtig :-).

Im Blog wurde auch immer wieder über das Elend informiert, welches dem Englischen Bulldog Zucht, Mode und Geldgier antaten und auch noch antun. Die Aufklärung über rasseschädigende, den Genpool ausdünnende Züchtungs-Methoden tut Not, einmal im Sinne der gezüchteten Hunde selbst, aber auch für ihre Käufer ist sie wichtig. Züchter setzten oft wirtschaftliche Zucht-Prioritäten, deshalb ist der "Druck des Marktes" entscheidend.

Und Aufklärung über die sadistische Quälerei, die Massenzüchter ihren "Zuchthunden" antun, ist noch wichtiger. Nicht gerade wenige Menschen entscheiden über den Preis und ahnen nicht, was hinter "Billigwelpen" für ein grausames, verzweifeltes Elend steht.

Zu diesem Jahrestag möchte ich mich bei allen Gastbloggern von Herzen bedanken, denn sie trugen wesentlich dazu bei, dieses Bulldog-online-Magazin, das es der Sache nach ist, abwechslungsreich zu gestalten.

Insbesondere danke ich Isabelle Borgert für ihre spannenden, so informativen wie humorvollen Beiträge. Sie ist unsere aktivste Gastbloggerin: seit September 2007, also schon 7 1/2 Jahre lang, können wir regelmäßig circa zwei Beiträge pro Monat von ihr genießen :-)

Danken möchte ich auch allen Leserinnen und Lesern, die mit oft einzigartigen Fotos, Witzen oder auch Links diesen Blog wesentlich bereichern.

Danke auch an meinen lieben Stu, der mir immer technisch zur Seite steht, und ohne den dieser Blog gar nicht erst begonnen worden wäre.


Die wichtigsten Schritte

für das Überleben des Englischen Bulldogs sind inzwischen getan:

  1. Der Standard wurde (2009) geändert, um ihn wieder "fit for function" werden zu lassen. Der deutsche Zuchtverein ACEB, die hiesige Speerspitzen der Zucht des atmungsbehinderten Extrem-Bulldogs, wurde u.A. als eine Konsequenz dieser Änderungen aufgelöst.
  2. Über ein Dutzend bulldogartiger Rassen wurden neu gezüchtet, und diese erzeugen den nötigen Markt-Druck auf die Züchter des Originals.
  3. Welpenhändler und Welpen-Fabriken werden, auch dank der Medien, gesellschaftlich zunehmend geächtet. Der Gesetzgeber wird dem früher oder später folgen.

Auf diesem Hintergrund nehme ich dies 10-jährige Blog-Jubiläum zum Anlass, ihn in Zukunft nur noch in reduzierter Form weiterzuführen, es wird mittelfristig auf vielleicht 2 Beiträge pro Woche hinauslaufen.

Das Meiste über den Bulldog aktuell und über seine Vergangenheit ist gesagt - und in den Blog-Archiven zu finden :-)

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Cornelia´s Tierbuch:
'Tiere als Spiegel der Seele und Sinnbild der Kultur'


Cornelia Savory-Deermann

Cornelia
Savory-Deermann
, geboren 1945 in Wuppertal, hat seit 1971 Englische Bulldoggen und ist Gründungs- und Ehrenmitglied des "Verein der Freunde Englischer Bulldogs e.V. (1980-2009)".

Seit Mai 2005 haben die Bulldogs hier ihr eigenes deutsches Weblog bekommen. Jeder Leser kann Blog-Beiträge an Cornelia schicken, Eure Bulldog-Anekdoten, -Fotos und -Tipps für's Blog sind willkommen. Der jeweilige Autor behält sein Copyright an Bildern und Text, gibt aber Cornelia ein unwiderrufbares Nutzungsrecht für Veröffentlichungen in diesem Blog.



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