Cornelias Bulldog Blog
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Mai 2005 bis Mai 2015 jeden 2. Tag ein Beitrag
Ab Mai 2015 Beiträge in unregelmäßigen Abständen

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Montag, November 28, 2022

Wallburg Knickenhagen


Wie ich im letzten Beitrag schrieb, entdeckten Clara und ich im November einen uns noch unbekannten Almezufluß im Bürener Wald. Ich sah mir die interaktive Wanderkarte "Komoot" an: der Bach beginnt ganz in unserer Nähe als Regenwasserabfluß. Und als Highlight am dortigen Weg wird die ehemalige Wallburg Knickenhagen genannt.

Wir stiegen ein paar Tage später in der Nähe des Infoschildes über diese Fliehburg einen Seitenweg, besser gesagt eine von Laub überdeckte Schlammspur von schwerem Waldarbeitsgerät hoch, vielleicht war dort ja etwas von einem Erdwall zu sehen? Ein umgestürzter Baum lag oben quer über dem Weg in die Ebene dahinter.

Ich entschied lieber den Hauptweg unten weiterzugehen. Wir fanden dort aber weiterhin nichts, was einen Geländehinweis zu irgendwas Wallartigem gegeben hätte.

Der Weg führt entlang des Bachbettes durch ein breites, wenig steilwandiges Tal. Nur an einer Stelle zeigt sich ein klein wenig Felswand, aber diese hat nichts mit einem Schutzwall gemein.

Insgesamt war der Weg wegen des Brausens der Windräder hinter den Bäumen auf dem gegenüber aufsteigendem Talrand und des Rauschens von der nahen Autobahn her nervig. Der Lärm von "Flugzeuggeschwadern" links und das Dröhnen von Autokolonnen rundherum ließen in uns keine entspannte Stimmung aufkommen. Wir gingen enttäuscht zurück zum Auto!

Zuhause googelte ich, und erst als ich eine 3D-Geländekarte der Anlage bei Wikipedie sah, wurde mir klar, dass ich die wenigen Spuren des ehemaligen südlichen Eingangs in die Wallanlage leider verpasst hatte, weil wir den verschlammten seitlichen Weg dorthin nicht weit genug gegangen waren. Nun, ich gebe so schnell nicht auf und fuhr am nächsten Tag mit Clara wieder hin. Diesmal wußte ich dank Wikipedia, wo ich den Hang besser hochgehen konnte, um wenigstens zum Einschnitt im Erdwall am ehemaligen nördlichen Tor zu gelangen.

Das Areal der alten Fliehburg ist heute ein wild belassener Wald. Clara durchfurchte das Laub und ein gestürzter Baum animierte sie zu Luftsprüngen - immer wieder hin und her.

Vielleicht für historisch interessierte Leser/Leserinnen noch lesenswert:

Es gibt reichlich Theorien, wo die Römische Eroberungsarmee des Varus genau im Gebiet des Teutoburger Waldes von Hermann dem Cherusker (Arminius, * um 17 v. Chr.; † um 21 n. Chr.) vernichtend geschlagen wurde (9 n. Chr.) Google lieferte mir im Zusammenhang mit dieser Knickenhaager Wallburg eine mir noch neue Theorie: Genau hier bei uns im Paderborner Südosten!

Für sprachlich interessierte Leser/Leserinnen ist die Etymologie von "Knickenhagen" und der Bedeutungszusammenhang von Knick, Knie, knickerig sein...vielleicht spannend.


Freitag, November 25, 2022

Auf der Suche nach neuen Wegen


Die zwar schönen, aber allzu bekannten Wegen lockten mich Anfang November nicht wirklich raus. So spazierten Clara und ich zunächst auf Wegen, die wir Monate nicht mehr aufgesucht hatten, wie den Talweg entlang des Glasebachs bei Hardehausen.

Der Glasebach führte Wasser, und am Wasser wachsen meist Birken neben den in unserer Gegend vorherrschenden Buchen. Manch schöne Pilze wachsen nur unter Birken. Wie auch immer, ich freute mich über die Vielfalt dieser erdhaften Baum-Gesellen.

Trotzdem sehnte ich mich danach, wieder einmal neue Wege erkunden zu können. Ich nahm mir in Internet die Wanderkarten (komoot) vor und wurde fündig.

Einen Zufluß zur Alme kannten Clara und ich noch nicht. Der Bach war zwar trocken, aber der Weg auf halber Höhe des Steilufers gefiel uns sehr. Er hatten einen festen Grund und wilde, steile Felswände begrenzten ihn hangaufwärts.

Hangabwärts ins weite Tal ging es bestimmt an die 5 Meter genau so steil runter zum Bachbett. Aber der Weg war hier durch Brombeergebüsch und an den steilsten Stellen sogar durch Barrieren aus Baumstämmen wie durch Leitplanken begrenzt.

Ich beschloß demnächst noch weitere Wegabschnitte dieses Almezuflusses mit Clara zu erkunden :-)


Dienstag, November 22, 2022

Fäulnis und Ödnis in manchen Wäldern


Ab den letzten Oktobertagen wurden in unseren Buchenwäldern die Pilzmassen mehr und mehr von Schimmelpilzen überzogen. Clara ging von sich aus nicht mit der Nase daran. Ich erinnere mich nicht schon einmal so viel Fäulnis im Wald erlebt zu haben. Vermutlich lag das am ungewöhnlich warmen Herbstwetter um die 22 Grad. Der Klimawandel grüßt.

Einerseits sahen die Gespinste in ihrer Feinheit schön aus, andererseits ekelten sie mich als Zersetzungsprozess auch etwas an. Jeder noch so kleine Baumstumpf war ummantelt von diesen Pilzen und mit ihnen in Schimmellagen eingesponnen.

Ganz anders war die Stimmung auf der Eggehöhe, wo einige junge Eichen zwischen abgeschlagenen Fichtenstämmen standen. Die Fichten um sie herum hatten diese in ihrem Wachstum so behindert, dass sie schlank und dünn wie magere Pappeln aussahen. Das Unterholz, meist Brombeeren, war nur für Wildschweine zu durchdringen.

Das Fichtensterben als Folge von nur wirtschaftlich gedachten Forstmethoden bewies diese als traurige, kulturelle Fehlentwicklung. Ich dachte an die fortschreitende Abholzung des Amazonasgebietes, um das Land z.B. für Rinderhaltung, das heißt den Fleischexport zu nutzen! Clara übernahm meine Trauerstimmung, sie trottete durch diese verödete Landschaft wenig rumschnuppernd neben mir her.

Unsere Stimmung hob sich wieder als wir an einem schmalen Streifen Buchenwald anlangten. Das Laub verführte mich dazu, es mit den Füßen im Spiel hochzuschleudern und Clara jagte es dann - oder ließ sich davon jagen ;-)

Die Uhren waren gerade zurückgestellt worden, es dunkelte früh. Wir fuhren heim und machten es uns mit Stu bei Kerzen, Kuchen und einer Krimikomödie auf der großen Fernsehliege gemütlich :-)


Samstag, November 19, 2022

Zum Totensonntag


Wie jedes Jahr schreibe ich auch diesmal zum morgigen Totensonntag einige tröstende Gedanken in Erinnerung an unsere verstorbenen Hundebegleiter auf.

Durch die zum Teil sehr erstaunlichen, experimentellen Ergebnisse der Quantenphysik - wie z.B. die Entdeckung der "Quantenverschränkung", auch "spukhafte Fernwirkung" genannt - setzt sich zunehmend die Erkenntnis durch, dass die Raumzeit, also unsere körperlich erfahrbare Realität, nicht a priori als Grundprinzip gegeben ist, sondern wie die Gravitation eine Eigenschaft der Materie ist. Es gibt etwas darüber hinaus oder darum herum, in der Physik Potentialität genannt. Der Physiker Hans Peter Dürr (Schüler von Werner Heisenberg) beschreibt dies in einem Vortrag mit der Analogie: aus der Potentialität aller Möglichkeiten "gerinnt" Materie .

Dieses "Jenseits" von Materie erfahren wir in z.B. Träumen. Dort begegnen wir unseren Hunden immer wieder einmal und staunen vielleicht in dem Moment, dass sie ja leben.

Für diese Erfahrung ist der Regenbogen ein schönes Symbol. Ohne Regen gibt es keinen Regenbogen, und ohne Tränen keine Brücke in Welten jenseits unserer materiellen.


Mittwoch, November 16, 2022

Herbst - Pilze - Erde


Als wir Mitte Oktober nach Fehmarn reisten, waren die Buchenwälder bei uns zuhause noch weitgehend grün. Eine Woche später zurück Zuhause, und sie leuchteten in goldenen Herbstfarben. Es herrschte strahlendes Wetter.

Die seit einigen Wochen vorherrschenden Regentage hatten an den Hängen weiteres Erdreich abgeschwemmt und ich staunte wieder, wie stark und statisch klug die Wurzeln der dicken Buchen diese im aufrechten Stand hielten.

Ich sammelte und knabberte Bucheckern, sie sind eine delikate, nussige Gaumenfreude :-)

Wir fanden auf den Seitenpfaden Massen von Pilzen, schlicht bis schön ausgeformt, aber meines Wissens alle ungenießbar. Lustig auf mich - verwirrend auf Clara - wirkten einige "Wegweiserpilze". Und ein bepilzter Baumstumpf ließ mich schmunzeln.

In den nächsten Tagen fuhr ich mit Clara in der Hoffnung auf meine Lieblingspilze in die wenigen noch vorhandenen Mischwälder, denn im reinen Buchenwald hatte ich noch nie Steinpilze & Co gesehen. Und die wunderschönen Fliegenpilze wachsen eigentlich nur unter Fichten, Kiefern und Birken, eben den Bäumen des Borealen Waldes. Bulldoggerin Evelyn hatte bei Bingen schon mehrere dieser "Glückspilze" entdeckt. Das meiste Glück aber hatte meine Schwester Marcella in einem Wald bei Düsseldorf!

Nun, Clara und ich hatten auch Glück bei einigen Birken! Ob die direkt daneben wachsenden dicken Röhrenpilze Steinpilze waren, bezweifelte ich aber. Zuhause googelte ich: sie waren Gemeine Birkenpilze, das sind Speisepilze.

In diesen Tagen stieg mir der Zusammenhang zwischen Herbst, dem zu Erde werdendem Laub, den Pilzen als Erdgewächsen und dem Element Erde an sich deutlich in den Sinn.

Zur Erde gehören Schätze, die den Märchen und Mythen nach versteckt in ihr ruhen: und wer sie durch Selbstsucht mißbraucht, erleidet nur Schaden.... und ich dachte dann wehmütig an Erdgas, den herrschaftsgierigen Krieg Russlands und den Schmerz durch ihn.


Sonntag, November 13, 2022

Clara´s Lieblingsapfel "Ingrid-Marie"


Das diesjährige Frühlings- und Sommerwetter bescherte uns einen wahren Apfelsegen. Sie sind zwar klein, aber knackig und das Verhältnis von Süße und Säure ist perfekt.

Mit unserem Haus und Garten kauften wir vor über 30 Jahren einen besonderen, noch jungen Apfelbaum mit: "Ingrid-Marie". Diese Sorte wurde um 1910 in Dänemark als Zufallssämling gezogen. Er trägt die köstlichsten Äpfel, die Clara und ich kennen!

Wenn schon längst alles Laub vom Baum abgefallen ist, hängen immer noch einige seiner Äpfel - sogar über Weihnachten hinaus - an seinen Zweigen. Er ist dann in einen mit roten Kugeln geschmückten Weihnachtsbaum verwandelt. Erstaunlicherweise bleiben die Äpfel solange sie hängen frisch, trocknen nicht aus und werden nicht mehlig, können aber gefrieren.

Sie sind ein wundervolles Winterfutter für unsere Gartenvögel - und als spätes Fallobst gelegentlich auch für Ratten, wie ich aus Schneespuren weiß.

Clara ist verrückt nach diesen Äpfeln! Sie tut manchmal so, als müßte sie pinkeln, damit wir sie in den Garten lassen. Aber tatsächlich frißt sie nur einen auf, dann sieht sie sich nach weiteren um und bringt sie einzeln als ihren Vorrat ins Haus. Ich fand schon welche in unserem Bett!

Als ich wieder mal - mit Clara´s eifriger Unterstützung - die abgefallenen eingesammelt und die davon angefaulten im Kompost entsorgt hatte, stellte sie sich still unter den Baum, sah ab und zu hoch in seine Pracht, und wartete auf den nächsten, der sicher irgendwann neben ihr landen würde...

Ihre Geduld wurde oft belohnt! Sie sprang auf und schnappte sich den gefallenen Apfel mit erhobenem Schwänzchen. War er allerdings faul wie die, welche deshalb im August schon abfielen, dann verschmähte sie ihn mit enttäuschter, ja fast beleidigter Miene ;-)

In unseren Ostseeurlaub Mitte Oktober hatte ich eine große Einkaufstüte voller "Ingrid-Marie" mit genommen. Es reichte gerade: Clara und ich aßen zwischendurch gerne davon - während Stu vorzugsweise schon vom nächsten Fischessen träumte ;-)

Der Apfelbaum "Ingrid-Marie" steht hier in vielen Gärten und auch an manchen Wegen. Sie alle tragen dieses Jahr solch eine süße Fülle. Als ich mit Clara im Nachbardorf an der trocken gefallenen Altenau entlang spazierte, war der Grund an einer Stelle mit diesen Äpfeln übersät! Aber Clara stieg zu meinem Erstaunen nicht hianab um sich daran zu laben - den oft matschigen Bachgrund mag sie nicht - und zuhause hat sie ja schließlich ihren eigenen, perfekten Apfelbaum!

Das Wasser der Altenau verschwindet hin und wieder unterirdisch in Kalkhöhlen und Gängen, um dann spätestens als Teil der Paderquellen mitten in Paderborn wieder aufzutauchen. Früher muß die Altenau hier viel seltener trocken gefallen sein, denn hinter dem östlichen Dorfende sind noch die Reste einer alte Holzmühle erhalten - und gleich bei der Brücke in der Dorfmitte befindet noch sowas wie ein alter "Mini-Schienenbahnhof" für Holztransporte.

Nun, Clara interessiert sich nicht für die Dorf- und seine Handwerksgeschichte! Also hielten wir uns hier nicht weiter auf und wanderten weiter :-)


Donnerstag, November 10, 2022

Auf Fehmarn in der Ostsee, Teil II


Wir gehen immer gerne in Tiergärten. Im Schmetterlingspark auf Fehrman, der auch Leguane, Wasserschildkröten und Kois beherbergt, darf man seinen Hund mit hinein nehmen - also hin!

Wir wurden von diesen Schönheiten ohne Unterlass manchmal soger hautnah umflattert. Clara auch, sie nahm das stoisch hin. Das Flügelschmettern war so schnell, dass ich die strahlendblauen Oberseiten des phantastischen "Blauen Morpho", die sie leider nur beim Flattern zeigen, nicht fotografieren konnte. Im Sitzen - was sie selten taten - legten sie ihre Flügel zusammen, man sah dann nur die raffinierte Tarnung auf deren Unterseiten.

Den Leguan nahm Clara gar nicht wahr. Er saß bewegungslos oben hoch unter der Decke, sie hat ihn vielleicht für Deko gehalten. Und fremdartig riechen tat es in dieser tropisch klimatisierten Halle für sie sowieso :-)

Auf Fehmarn gibt es auch ein tropisches Aquarium mit einem Unterwassertunnel. Dort durfte Clara nicht mit hinein und Stu war wenig an Haien und Co interessiert: nachdem ich aus der Meereswelt wieder am Parkplatz auftauchte, besuchte er das Uboot-Museum in Burgstaaken, während ich mit Clara am Hafen spazierte :-)

Fehmarn hat sehr unterschiedliche Strände. Im Nordwesten liegt - zum Teil hinter Deichen - ein Vogelschutzgebiet mit Brackwasserbereichen. Hier konnte Stu ein wenig mit spazieren gehen. Clara fand das absolut toll zwischen uns hin und her zu rennen.

Im Südosten der Insel gibt es lange Sandstrände mit manch beeindruckenden Findlingen darin. Clara war weniger begeistert, als ich geglaubt hatte. Naja, man geht mehr IN Sand auf AUF ihm. Auch ich finde das bremsend.

Meine größte Freude war in dieser Woche der tägliche Weg mit Clara über den Steilhang und entlang des Strandes vor unserem Ferienhaus. Zuhause am Meer :-)

Die sanften Wellen über den von den Eiszeitgletschern hergebrachten Steinen in ihrer großen Vielfalt ließen die Zeit vergessen. Granite, Gneise, Migmatite, Sandsteine und Kalksteine in all ihren Farbschattierungen und in ihrem Formenreichtum lagen neben- und unter einander. Sie weckten in mir die Sammellust :-)

Ich glaube auch für Clara waren diese Wege eine neue Freude. Für Stu waren die täglichen Delikatessen von Fisch- und Meeresfrüchten in wirklich guten Restaurants das Highlight :-)


Montag, November 7, 2022

Auf Fehmarn in der Ostsee, Teil I


Mitte Oktober verbrachten wir eine Woche an der Ostsee auf der Insel Fehmarn. Wir kamen am späten Nachmittag im Marienleuchte an, eine stille Ecke im Nordosten der Insel gegenüber Dänemark. Wir hatten ein sehr hundefreundliches Ferienhaus mit komplett umzäuntem Garten gemietet. Das Meerufer war vielleicht 150 Meter entfernt. Wir konnten die Brandung im Garten noch hören :-)

Dorthin führte nun immer unser abendlicher und unser morgendlicher Spaziergang. Streckenweise war der Steinstrand unterhalb des Steilhanges mit Algen bedeckt, was besonders Clara das Rumlaufen erleichterte.

So wie ich im Wald bizarre Baumgestalten liebe, so hatten es mir hier mythenartige Steine angetan. Manche grinsten oder schmunzelten mich regelrecht an. Ich staunte voller Freude über diese phantastische Vielfalt :-)

Clara ging ans Wasser ran, trank kurz davon und betrachtete es irgendwie nachdenklich. Es schreckte sie nicht, lockte sie aber auch nicht. Ich glaube sie nahm es als fremdartig, aber doch natürlich gegeben hin.

Ich setzte mich manchmal auf einen der dicken Findlinge und wir beide träumten dann über die Wellen hinweg in den Horizont hinein :-)

Der Uferpfad am Rand des Steilhanges war ebenso friedlich. Es blühten noch blaue Wegwarten und die dicken, roten Hagebutten der Hundsrose und die lila-roten Früchte des Pfaffenhütchens leuchteten in der tiefstehenden Sonne.

Dieser Weg war die morgendliche Standardmeile für viele Urlauber mit Hund. Alle paar hundert Meter gab es eine Mülltonne für Kotbeutel, die auch offensichtlich von allen genutzt wurde, denn einen Haufen sahen wir kein einziges Mal am Wegrand :-)

Clara gefiel dieser Klippenweg weit mehr als der Steinstrand, aber als wir beim Erkunden des Inselinneren an einem Mini-Eichenwald anhielten, donnerte sie mit fliegenden Ohren richtig glücklich los. Eichen wachsen nicht dicht bei einander, sie sind beeindruckende Individuen und lassen sich Platz - und Clara Chancen zu Austoben :-)

Fehmarn ist eine Urlaubsinsel, wie die vielen Ferienhäuser, Campingplätze und verschiedensten Sportanlagen ausweisen. Sie ist aber auch immer noch stark landwirtschaftlich geprägt.

Es war ein zauberhafter Anblick, viele der abgemähten Maisfelder umrandet von zugesäten Wildblumen zu sehen. Hier bei uns in Ostwestfalen werden dagegen die Feldraine oft einfachheitshalber bei der Bespritzung der Felder mit Insekten- und Unkrautvertilgern mit bespritzt, sodass viele Wildblumen nicht überleben. Die Verarmung unserer Flora wird so verschärft.

Herrliche große, sehr gepflegte Höfe aus rotem Backstein bestimmen im Inselinneren das Bild der Dörfer. Mehrere Landwirte bieten in ausgebauten Scheunen und in Garten-Cafes üppige Torten und ähnliche Verführungen an. Clara bekam viel davon ab, sie liebt Sahne und Buttercreme!

In schön restaurierten Fischerhütten kann man besten, frisch geräucherten Fisch genießen, wovon Clara natürlich auch etwas abbekam. Mein Lieblingsessen waren warme, geräucherte Forellenfilets in einem Pfannenkuchen in der Altstadt von Burg. Aus der Norddeutschen Küche gab es auch Gutes, z.B. in Burgstaaken " Oldenburger Pinkel". Den Vogel schoß allerdings ein Restaurant an der nördlichen Inselspitze ab, dem "Huk": es gab "Portobello Mushrooms". Das sind Riesenpilze gefüllt mit Fleich oder Käse. Wir kennen dieses Gericht sonst nur aus England.

Dieser "Portobello Mushroom" gehört wie der Parasolpilz (siehe letzter Beitrag) zur Familie der Champignons. Wir sahen solche auf der Insel sogar in einigen Gärten!

Ein Highlight der Insel ist das kulinarische Angebot. Wir aßen jeden Tag in anderen Restaurants. Stu schlemmte in seinen Lieblingsgerichten: Heilbutt, Scholle und noch mehr Fisch, Muscheln, Krabben, Riesengarnelen... Und was sonst noch so los war erzähle ich im nächsten Beitrag.


Freitag, November 4, 2022

Auf einem vergessenen Pfad


Der Regen ließ den Waldboden Anfang Oktober feucht wie einen Schwamm werden. Nun, ein altes Wort für Pilze ist "Schwämme". Und endlich kamen sie aus der Erde hervor: und das an manchen versteckten Stellen so groß, wie ich sie hier noch nie erlebt hatte!

Wir entdeckten die ersten Riesenpilze nicht weit hinter dem Anfang des Waldweges zur Höhe des nördlichen Steilhangs hinter unserem Dorf. Ich war diesen Weg mit Clara bislang immer nur hinab gestiegen, aber mein Rücken war so gut dran, dass ich es mit Freude aufwärts schaffte. Zurück ins Tal wollte ich einen Pfad gehen, der unweit westlich schräg hinabführte und auf den Hauptweg treffen musste. Er führte zunächst nur an eingezäunten Weiden entang und endete dann plötzlich im Wald! Wir entdeckten auch hier viele dieser Riesenpilze, aber mangels weiterführendem Pfad wanderten wir wieder hoch und kehrten auf dem mit Treppenabschnitten angelegten Hauptweg zurück zum Auto.

Ich mußte grinsen, wie Clara die Treppen vor mir bedachtsam Stufe für Stufe hinauf schritt und später abwärts auf den anderen Wegetappen den bulldog-typischen, rollenden Hüftschwung zeigte :-)

Zuhause recherchierte ich, welche Pilzart das wohl gewesen war: wahrscheinlich Parasolpilze, die als Delikatesse gelten, möglicherweise aber waren es die diesen ähnlichen, aber tödlich-giftigen Knollenblätterpilze! Der Stielanfang sah bei einigen durchaus knollenartig aus. Gut, ich hatte die Finger und Clara die Schnute davon gelassen :-)

Am nächsten Tag wollte ich Freundin Gaby diese riesigen, so schönen wie möglicherweise gefährlichen Pilze zeigen. Gleich zu Beginn am Hauptaufstiegsweg lag meine erste Pilzfundstelle. Gaby bestaunte die Pracht, aber Clara ignorierte sie, da ihr diese ja seit einem Tag als irrelevant bekannt ;-)

Ich hatte in der Wanderkarte nachgesehen: der westliche Abstiegsweg vom Vortag hätte tatsächlich in einen Pfad auf halber Höhe einmünden müssen und dieser wiederum in den Hauptaufstiegsweg kurz oberhalb meiner ersten Fundstelle. Ich wollte wissen, warum das nicht mehr so war. Um das zu klären wählte ich diesmal den engen und stellenweise fast zugewachsen Pfad Richtung Westen auf halber Höhe des Hangs. Dort wäre vielleicht zu erkennen, wo der jetzt im Wald abrupt endende Abstiegsweg früher einmal auf diesen Weg in halber Höhe traf.

Wir kamen bald an einer bemoosten, uralten Picknickbank vorbei - nur stand die circa 2 Meter steil über uns am Hang mitten zwischen Bäumen! Klar kletterten wir hoch, sahen uns um und begriffen, dass dieser Picknickplatz vor der Einmündung des damals noch durchgehenden Abstiegsweges in den Weg auf halber Höhe plaziert worden war. Wir sahen von der Bank aus sein oberes Ende vor einem Weidezaun. Ohne diese so "sinnlos" hoch plazierte uralte, wackelige Picknickbank als Hinweis hätten wir das Wegerätsel nicht gelöst :-)

Als Gaby und ich uns an diesem verwunschenen Platz gegenseitig fotografierten, rannte Clara zwischen ihr und mir begeistert hin und her. Sie versuchte uns auch zum Weitergehen anzutreiben :-)) Auspowern muß sein!! Das Rudel zusammentreiben auch!

Dieser von allen vergessen wirkende Weg sollte der Karte nach irgendwann in seinem Verlauf am Standort der längst verfallenen "Rümkeburg" vorbei führen. Er stieg stetig an. Kurz bevor er den Kamm erreichte führte er zu einer Felswand hin, die wie ein weitgehend zugewachsener Steinbruch wirkte. Ein Pfad führte zu ihm hinauf, wo auf einer schmalen Plattform direkt auf der Felswand eine Bank mit Picknicktisch stand. Wir stiegen ihn hoch, Gaby voran, dann Clara und dann ich.

Oben sah ich, dass die Felskante nach unten einen Einbruch hatte, über den irgendwann zwei inzwischen angebrochene Bretter gelegt worden waren. Wegen dieser "Sollbruchstelle" bekam ich Angst um Clara, denn sie rannte fröhlich um Tisch, Bank und Gaby herum, ohne diese Absturzgefahr zu erkennen. Ich brüllte "Clara komm", aber sie sah keinen sie überzeugenden Grund, das zu tun: zu herrlich war das Rumjagen auf dieser Höhe mit der weiten Sicht. Sie meinte es sei an diesem schönen Platz mehr angesagt, dass ich dorthin zu ihr und Gaby komme.

Also lief ich den Pfad sofort wieder runter, rief energisch "Zurück" - und um mich nicht aus den Augen zu verlieren, das ist ein wichtiger Grund für sie - verließ sie diese kleine, aus meiner Sicht für sie gefährliche Plattform. Ab hier verlief der Pfad bergab.

Ich überlegte, dass diese steinbruchartige Felswand ein letzter Überrest der Rümkeburg sein mußte, zumal sie - so wie Burgen üblicherweise - an der höchsten Stelle über dem Tal steht. Und etwas anderes, das in Frage käme, gab es an diesem Weg einfach nicht. - Zurück gingen wir den Talweg.

Als ich zuhause diese Fotos sortierte, fiel mein Schleier des Vergessens: ich war schon einmal auf dieser Plattform gewesen! Die Abdeckbretter über der Hangkante lagen schon damals dort... und eines der Bretter war schon damals in der Mitte angeknackst... Ich hatte deshalb Wilma (oder Alma??) aus Sorge um sie an der kurzen Leine fest gehalten und auf der Bank den Ausblick genossen.... Das mußte um die 20 Jahre her sein, vielleicht sogar schon 30 ...

Erinnerungen verankern sich tiefer, wenn sie mit starken Emotionen verbunden sind.... So wie Angst und Liebe :-)


Dienstag, November 1, 2022

September 2022: Ein Straßenfest bei Lyon

mit Riesen-Marionette "BULL MACHIN"


Die Straßentheatertruppe "Royal de Luxe" ist seit 1979 bekannt für ihre Riesen-Marionetten-Stars wie Drachen, Elefanten und anderen Größen. Im September ließ sie zwei überdimensionale Marionetten-Hunde durch Villeurbanne (bei Lyon), der französischen Kulturhauptstadt 2022, flanieren. Den Videos nach war es ein Riesenspaß für die Bevölkerung, ja ein Volksfest. Auch ich bin beeindruckt!

Der "Bull Machin" ist die neue sensationelle Kreation von "Royal de Luxe". Er ist 4,40 Meter groß, wiegt 800 kg und ist immer mit wandelnder Straßenlaterne unterwegs. Er kostete rund 2 Millionen Euro.

Er beschäftigt etwa 100 Personen als sein "Personal": Marionettenspieler, Schauspieler, Akrobaten, Tänzer, Kommentatoren oder Requisiteure - sowie ebenso viele Freiwillige, die extra für das Spektakel in Villeurbanne angeworben wurden. (Quelle: Euronews)

Mich beeindruckt die Kunst der Marionettenspieler, wie sie die Bewegungen seiner Zunge, der Augen und Ohren, des Schwänzchen und der Beine sowieso völlig bulldogmäßig mit Kränen und Seilen steuern. Er sabbert sogar gelegentlich vor Hunger, stapft durch einen Scheesturm und mehr. Als Churchill raucht er eine Zigarre, aus der echter Rauch aufsteigt!

Die Fotos oben sind Screenshots der Videos. Links: Video1 - Video2 - Video3

Ansonsten: Allen ein überschaubar grausiges Halloween !



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Archivierung: Die Bulldog-Blog-Beiträge bleiben circa 4 Wochen auf DIESER Seite. Danach kommen die wichtigen, informativen, besonders lustigen und die Gastblogger-Beiträge ins jeweils entsprechende Archiv.

Die Links zu den Archiven sind oben rechts in der grauen Referenzspalte.

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Montag, Oktober 1, 2018

Redaktionelles: Dieser Blog


Dieser Bulldog-Blog startete 2005 mit underer Hündin "Gombas Happy Miss Frieda" und ist unter Anderem ihr und ihres Sohnes "Kenai Kosmo Floral Garden" Tagebuch geworden.

Nachdem auch Kosmo gestorben ist, überlegte ich zunächst den Blog zu schließen, aber er ist mir selbst und vielen Anderen doch solch eine Freude, dass ich ihn etwas reduziert weiter führen werde.

Er ist nun neben Frieda und Kosmo auch unserer neuen Hündin Clara "Elisa Clara vom Urstromtal" gewidmet :-) Und - GastbloggerInnen sind nach wie vor herzlich willkommen.


Unser Kosmo (2007 - 2018)

Unsere Frieda (2005 - 2017)


Montag, Mai 11, 2015

Zehn Jahre Bulldog-Blog - und:

Die wichtigsten Schritte für das Überleben des Englischen Bulldogs sind getan.


Liebe Leserinnen und Leser, heute feiern wir ein Jubiläum: das zehnjährige Bestehen dieses Bulldog-Blogs. Der 1. Beitrag erschien am 11. Mai 2005.

Es wurde über diese 10 Jahre jeden zweiten Tag ein Beitrag veröffentlicht, das heißt 1815 Beiträge insgesamt - lustige, besinnliche, spannende, warnende, informative und, mir die wichtigsten, aufklärende Beiträge. Aufklärung über den besonderen Zauber des Bulldogwesens, Aufräumen mit Vorurteilen über ihn, das war und ist mir wichtig :-).

Im Blog wurde auch immer wieder über das Elend informiert, welches dem Englischen Bulldog Zucht, Mode und Geldgier antaten und auch noch antun. Die Aufklärung über rasseschädigende, den Genpool ausdünnende Züchtungs-Methoden tut Not, einmal im Sinne der gezüchteten Hunde selbst, aber auch für ihre Käufer ist sie wichtig. Züchter setzten oft wirtschaftliche Zucht-Prioritäten, deshalb ist der "Druck des Marktes" entscheidend.

Und Aufklärung über die sadistische Quälerei, die Massenzüchter ihren "Zuchthunden" antun, ist noch wichtiger. Nicht gerade wenige Menschen entscheiden über den Preis und ahnen nicht, was hinter "Billigwelpen" für ein grausames, verzweifeltes Elend steht.

Zu diesem Jahrestag möchte ich mich bei allen Gastbloggern von Herzen bedanken, denn sie trugen wesentlich dazu bei, dieses Bulldog-online-Magazin, das es der Sache nach ist, abwechslungsreich zu gestalten.

Insbesondere danke ich Isabelle Borgert für ihre spannenden, so informativen wie humorvollen Beiträge. Sie ist unsere aktivste Gastbloggerin: seit September 2007, also schon 7 1/2 Jahre lang, können wir regelmäßig circa zwei Beiträge pro Monat von ihr genießen :-)

Danken möchte ich auch allen Leserinnen und Lesern, die mit oft einzigartigen Fotos, Witzen oder auch Links diesen Blog wesentlich bereichern.

Danke auch an meinen lieben Stu, der mir immer technisch zur Seite steht, und ohne den dieser Blog gar nicht erst begonnen worden wäre.


Die wichtigsten Schritte

für das Überleben des Englischen Bulldogs sind inzwischen getan:

  1. Der Standard wurde (2009) geändert, um ihn wieder "fit for function" werden zu lassen. Der deutsche Zuchtverein ACEB, die hiesige Speerspitzen der Zucht des atmungsbehinderten Extrem-Bulldogs, wurde u.A. als eine Konsequenz dieser Änderungen aufgelöst.
  2. Über ein Dutzend bulldogartiger Rassen wurden neu gezüchtet, und diese erzeugen den nötigen Markt-Druck auf die Züchter des Originals.
  3. Welpenhändler und Welpen-Fabriken werden, auch dank der Medien, gesellschaftlich zunehmend geächtet. Der Gesetzgeber wird dem früher oder später folgen.

Auf diesem Hintergrund nehme ich dies 10-jährige Blog-Jubiläum zum Anlass, ihn in Zukunft nur noch in reduzierter Form weiterzuführen, es wird mittelfristig auf vielleicht 2 Beiträge pro Woche hinauslaufen.

Das Meiste über den Bulldog aktuell und über seine Vergangenheit ist gesagt - und in den Blog-Archiven zu finden :-)

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Cornelia´s Tierbuch:
'Tiere als Spiegel der Seele und Sinnbild der Kultur'



Cornelia
Savory-Deermann
, geboren 1945 in Wuppertal, hat seit 1971 Englische Bulldoggen und ist Gründungs- und Ehrenmitglied des "Verein der Freunde Englischer Bulldogs e.V. (1980-2009)".

Seit Mai 2005 haben die Bulldogs hier ihr eigenes deutsches Weblog bekommen. Jeder Leser kann Blog-Beiträge an Cornelia schicken, Eure Bulldog-Anekdoten, -Fotos und -Tipps für's Blog sind willkommen. Der jeweilige Autor behält sein Copyright an Bildern und Text, gibt aber Cornelia ein unwiderrufbares Nutzungsrecht für Veröffentlichungen in diesem Blog.



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