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Mittwoch, Februar 22, 2012
Heute berichtet Gastbloggerin Alexandra Bombek
Sir Stanley on Ice
Hallo Bulldogfreunde, heute erzähle ich mal kurz von unserem Ausflugsspaziergang... oder war es ein Rutschgang ;-)
Da es ja schon seit längerem eisig kalt ist, was uns natürlich viel besser gefällt als der Dauerregen davor,
habe ich mir überlegt zu einem Baggersee zu fahren, wo ich schon als Kind immer Eislaufen war.
Am See angekommen war es, wie ich es mir gedachte hatte... der See war zugefroren und es waren auch einige Leute
zum Eislaufen und Hockeyspielen dort, somit war mir klar... das Eis
hält uns auch.
Ich und Stanley also ab auf Eis... ich wuste ja was mich erwartet...
Stanley dagegen war sehr überrascht, dass er so wenig Halt hatte und muste erst einmal austesten, wie es sich auf Eis am besten läuft.
Er hatte den Dreh schnell raus und mit kleinen Stippelschritten ging es dann doch recht gut, sah aber
lustig aus.
Und bloß nicht zu viel Schwung nehmen, das das bremsen im rutschen endete.
Ich machte Bilder, da die Landschaft dort einfach traumhaft schön ist,
und Stanley schaute interessiert zu, was die anderen Leute und vor allem Kinder da so trieben. Auch hat Stanley bei dem Spaß schnell
Freundschaft mit einer netten Hündin geschlossen.
Nach zwei Stunden Eisschliddern hatten wir genug und fuhren wieder heim. Bis zu nächstem mal... Eure Alex
Copyright © Alexandra Bombek
am 22ten Februar 2012; Email Adresse
Montag, Februar 20, 2012
Rosenmontag und Höschen :-)
Man kann inzwischen viele der auf den beliebten Humor-Postkarten mit "Zelda Wisdom" als Model gezeigten Verkleidungen als richtige -
auf Bulldog-Maße abgestimmte - Kostüme kaufen. Und sie sind nicht einmal teuer!
Toll. Link HIER!
Die Fotos (unten) dieses Beitrages passen (unfreiwillig ;-) zum heutigen Rosenmontag: lustige Höschen-(Be)Kleidung, denn
Bulldog-Hündinnen tragen während ihrer Läufigkeit fast immer Höschen, um Teppiche und Sofas zu schonen. Sie lieben diese nicht, erdulden sie aber
widerwillig unter den strengen Blicken ihrer Menschen :-)
Die handelsüblichen Höschen (so eine Art Tanga-Stil) halten meist nicht, da das Bulldog-Schwänzchen als "Halterung" für das Ganze zu klein ist.
Also ist die Phantasie und Findigkeit ihrer Besitzer gefragt. Auf den Bildern dieses Beitrags sehen Sie einige Vorschläge dazu ;-)
Spannend wird die Sache, wenn mehrere Hunde im Haushalt wohnen. Carsten Thierfelder, Sie kennen ihn
vielleicht schon als großen Bulldogfreund, Tierschützer und Fotograf, schickte ein paar lustige
Handy-Schnappschüsse seiner Drei :-)
Leben mehrere Hündinnen in einem Haushalt, so synchronisieren sie in aller Regel ihre Läufigkeiten. Vermutlich spielt der Geruch hier
die entscheidende Steuerungsrolle für die Hormone.
Also, Carsten Thierfelder
erzählte mir von seiner Erfindung einer echt lustigen "Alarmanlage" vor ungewolltem Decken.
Sein Rüde Spike wollte seiner natürlichen männlichen Pflicht und Freude nachgehen, als seine beiden Hausgenossinnen läufig waren...
Nun, wir kennen diese Geburtstagskarten, in denen ein Chip mit dem Liedchen "happy birthday to you" eingeklebt ist. Drückt man auf diesen Chip,
geht der Gesang los. Carsten Thierfelder nahm also so einen Chip und klebte ihn oben im Läufigkeitshöschen fest.
Stieg Spike auf eine seiner Heißbegehrten auf, so drückte er automatisch diesen Chip und laut ertönten die Geburtstagswünsche.
Alarm für Carsten und Heike: Spike muß wieder runtergezogen werden!
Carsten, Du machst mich herzlich lachen mit dieser so klugen wie witzigen Idee ;-))
Copyright © Cornelia Savory-Deermann
am 20ten Februar 2012; Email Adresse
Samstag, Februar 18, 2012
Bulldogs sind Tierfreunde :-)
Wie wir wissen, liebt Sammy
Zoobesuche sehr! (Siehe Beitrag vom 4. April 2011)
Bodo und Elke machen ihm deshalb die Freude von
Tierparkbesuchen und Pferdeweiden, siehe Fotos:
Bulldogs hoffen in jedem Tier (und Mensch :-) einen Spielgefährten zu finden, und sie sind deshalb
freundlich und animierend zu ihnen.
Pferde (und Esel) scheinen allerdings
(nach Vögeln und Katzen)
eine Favoritenrolle für unsere Bulldogs zu spielen,
wie es uns auch Caligula mit seinem besten Freund Willy zeigt...
Link zum Video oben: "Bulldog Potato" liebt ein Polizei-Pferd, und umgekehrt :-)
Und noch einmal "Potato": Video-Link
New York, Huffington Post, 1. 2. 2012:
"If you're an NYPD horse, you spend a lot of your day around people. And they may be cool or whatever,
but they're not exactly cute. So when you come across a dog -- a baby-sized one -- and he lets you give him kisses, you're gonna go to town.
That's exactly what happens in this video. And at first the dog seems like he might not be too into it,
but just watch his little face once it's time to go. Clearly he's made a new best friend. Who says New Yorkers aren't friendly?"
Bulldogs und Katzen sind meist dicke Freunde - und keine Feinde! Im Thematischen Inhaltsverzeichnis, Rubrik "Bulldogs mit anderen Tieren",
können Sie viel Erstaunliches, Lustiges und auch Bewegendes zu diesem Thema finden.
Nun noch ein Bildwitz, den vielleicht nicht alle von Ihnen kennen; und Käthchen Schuda mit "ihren" Katzen :-)
Noch ein toller YouTube-Fund: Link zum Papageien-Video, Bild unten.
Copyright © Cornelia Savory-Deermann
am 18ten Februar 2012; Email Adresse
Donnerstag, Februar 16, 2012
Heute erzählt Gastbloggerin Isabelle Borgert
"Ich habe sie doch lieb."
12.2.2012, Bulldog Caligula, genannt Dicki, mailt:
Hi Leute, schaut mal, wie kalt es bei uns ist... Konnten wir mit Frauchen letzte Woche noch Agility ohne Schnee machen,
ist es mittlerweile so hundekalt, dass sogar meine Oder zugefroren ist. Und Willy hat dauerhaft Eis unter seinen Hufen,
das Frauchen ihm morgens und abends "rauspopeln" muss. Und wir haben wunde Pfoten von der Kälte.
Ha, gestern hat unser Super-Herrchen den Autoschlüssel beim Spaziergang verloren...
natürlich kein Handy dabei und die Heimat 15km entfernt. Ein Glück, es hat ordentlich geschneit und da, wo wir im Wald sind,
läuft kein anderer, so dass wir alle schön die Spur von Herrchen zurückgefährtet haben -
Frauchen hat schließlich den Schlüssel gefunden - puh - Glück gehabt! Das wäre bei minus 20 Grad ekelig geworden....
Schaut mal unseren Willy an: Der legt sich einfach platt
in den Garten, wenn er müde ist.
Mittlerweile sind wir draußen eine echte Herde, oder Rudel geworden.
Gestern abend habe ich am Horizont irgendwas Ungewohntes gesehen und habe
einen Angriff gestartet, Pine hinterher und Willy hat einen typischen Pferdeangriff gestartet - mit Schnauben und Wiehern und so.
Der denkt echt, wir seien seine Herde,
auf die er aufpassen muss... komischer Typ - sehe ich aus, wie eine Stute?????
Apropos aussehen: Pine vor zwei Jahren und heute
beim Fährten im Wald - Herrchen hat heute festgestellt,
dass sich jeder Euro Investition bei ihr gelohnt hat - davon hat die Kuh auch einige gekostet...
Da Herrchen im März auch auf Dienstreise geht, darf ich mit den Weibern mit nach Lübeck... cool, die dachten zwar,
sie wären mich los - von wegen, dann kann ich Timmendorf aufmischen und mit meiner Freundin Patricia und den
Hundekumpels an den Strand... Juhu, Ostsee, ich komme!!!!!
Einen lieben Gruß zum Wochenanfang, Euer Caligula Borgert
12.2.2012, Bulldog Caligula, genannt Dicki, mailt:
Wenn ich so drüber nachdenke, dann bin ich doch ganz froh, dass Pine
bei uns ist...
Ich habe jemanden, der mir Frauchens Rumgekuschel abnimmt, und der das auffrisst, was ich nicht essen mag
- nebenbei kann man mit ihr ja auch ganz nett durchs Haus toben, wenn wir alleine sind...
und sie hat mich auch lieb - obwohl ich es
ekelig finde, wenn sie an mir
rumknutscht - ihihihihih!!!
Grüße zum Valentinstag, der Dicki
Copyright © Isabelle Borgert
am 16ten Februar 2012; Email Adresse
Dienstag, Februar 14, 2012
Heute schreibt Gastbloggerin Isabelle Borgert
Garderobenfragen,
oder: "Mann, ist das peinlich!"
21.1.2012, Bulldog Caligula, genannt Dicki, mailt:
Jetzt dreht sie durch.... Frauchen fängt an mit Partnerlook und so einem Krempel...
Sagt mal, bin ich etwa Pferd, oder wie????
Pine ist hin und weg von der neuen Jacke, und so wie es aussieht, wird es doch
noch Winter und wir müssen den Kram auch anziehen, wenn wir zusammen durch´s Dorf marschieren...
IST DAS PEINLICH - ICH GEHÖRE NICHT DAZU - in diesem Sinne ein schönes Wochenende,
Euer Dicki
4.2.2012, Bulldogge Agrippina, genannt Pine, mailt:
Ich bin eine echte Emmy, sagt Frauchen - und zu einem Mädchen gehört eben auch die hunderttausendste Leine in
rosa Farbe, der Albtraum eines jeden Hundemannes...
Aber Dicki soll ja auch seine Jagdleine behalten, obwohl ich es albern finde,
wenn man mit so einem Hirschhorn am Hals rum läuft!
Ab morgen Mittag bin ich mit den Männern alleine - oh je, mein liebes Frauchen lässt uns alleine, ein Glück nur für einen Tag.
Letzte Wochen war Herrchen 3 Tage weg - irgendwann muss das Rudel doch wieder mal zusammen sein?
Willy jedenfalls ist heute früh eingefroren. Bei Minus 20 Grad sah er aus wie
Gevatter Frost.
Nun denn: Jedenfalls von uns allen ein schönes Wochenende, Eure Pine,
Emmy, Alma, Lotta, Victualia Borgert
Copyright © Isabelle Borgert
am 14ten Februar 2012; Email Adresse
Sonntag, Februar 12, 2012
Ein Jubiläum :-)
Seit Samstag, dem 11. 2. 2012 leben Stu und ich genau 33 Jahre zusammen. Das ist jetzt die Hälfte meines Lebens,
und es ist die schönere Hälfte. Danke Stu :-)
Unser gemeinsames Leben war und ist mit Freude und Erfolg gesegnet, und unsere Bulldoggen -
mindestens einer begleitete uns immer - spiel(t)en eine wichtige Rolle dabei.
Sie gaben und geben uns viel Grund aus dem Herzen heraus zu lachen, und sie sorgen dafür, dass
wir oft und gerne mit ihnen in die Natur hinaus gehen; das hält gesund :-)
Da es in diesem Blog um Bulldoggen geht (anders als in Stu´s Blog), stehen sie hier
im Focus dieser wundervollen, liebes- und erlebnisreichen 33 Jahre.
Unsere Bulldoggen begleiteten uns auf all unseren Reisen (und 25 Jahre lang auf all unseren
Flügen) innerhalb von Europa. Weltweit kamen wir über
sie mit vielen freundlichen und tierlieben Menschen in Kontakt.
Nun, ein paar Neider gab und gibt es immer, aber die können wir getrost als bedeutungslos vergessen.
Meine erste Bulldogge Ziska
(1972-1977) lernte Stu noch kurz vor ihrem frühen Tod (Gebärmuttervereiterung) auf einer Party kennen. Das freut mich bis heute :-)
Dann kam Sarah ins Haus.
Auch sie starb leider früh (1977-1981), es war ein Nierenversagen. Der so frühe
Tod meiner zwei ersten Bulldoggen brachte mich aber nicht von
der Rasse ab. Ich liebte sie zu sehr...
Unsere Alma bekamen wir 1981. Sie lebte bis 1994.
Die Jahre mit ihr waren voller beruflicher und privater Highlights :-)
Unsere Wilma
lebte von 1994-2005. Alma war ein ins Abenteuer und ins Fliegen verliebter Bulldog gewesen, Wilma war ganz anders. Schmusig wie ein
Schoßhund und ein klein bißchen ängstlich vor Lastwagen (aber nicht vor Flugzeugen) und sehr ängstlich bei Gewittern.
In Wilmas Lebenszeit ließen Brittanien und die Skandinavischen Länder
die Quarantäne-Einreisebestimmungen für Hunde fallen. So nahmen wir sie mehrmals mit auf Reisen nach England, und den Nordpolarkreis in Norwegen
lernte sie auch kennen :-) Schweden und Norwegen sind wie für unsere Bulldoggen gemachte Reiseländer, kühl, viele Gewässer und
außerordentlich hundefreundliche Menschen.
Nach Wilmas Tod (2005) gab es nach unserer Einschätzung hier in Deutschland keine Bulldogs zu kaufen, die 'fit for function' waren,
und zugleich das typische Bulldgwesen besaßen. Deshalb beschlossen wir, unsere Frieda aus den USA zu holen. Das war DIE richtige Entscheidung,
denn Frieda verdanken wir ihren tollen Sohn Kosmo.
Und wundervolle Enkel hat sie inzwischen auch, siehe auch
Bulldogs v. Georgshof.
Stu und ich danken unseren Bulldoggen dafür, wie sehr sie unsere 33 gemeinsamen Jahre bereichert haben. Sie waren (und sind) unsere Entspannung,
unsere Freude und unsere Bewacher :-)
Copyright © Cornelia Savory-Deermann
am 12ten Februar 2012; Email Adresse
Freitag, Februar 10, 2012
Der "Käfer" und die passende Werbung ;-)
Der VW-Käfer, auch in seinen modernen Varianten, war und ist mein Lieblingsauto.
Zum einen wohl deshalb, weil der "Käfer" mein erstes Auto war;
zum anderen aber auch, weil mir seine runde, leicht gedrungene Form grundsätzlich gefällt. Klar: er hat Ähnlichkeit mit einem Bulldog. So gesehen ist die
Werbung (links) total gelungen ;-)
Unser gelber Beetle ("Frodo" genannt), die fahrende Werbung
für den Englischen Bulldog :-), ist nun wirklich alt geworden.
Er fährt mit schon 280 Tkm auf dem Buckel, und das bei einem auf Zusatzleistung getuntem Motor, immer noch phantastisch gut.
Wir haben beschlossen ihn neben dem neuen Beetle, der ENDLICH
geliefert wurde, als "Doggy Car" zu behalten. (Das hält den neuen Beetle zudem von Fellhaaren frei...
die bekommt nämlich nur eine professionelle Reinigungsfirma alle wieder weg ;-)
Unsere Freunde Frank und Ulrike brachten Rosen
und alkoholfreien Sekt zur Taufe mit: dieser Neue heißt jetzt 'Gimli' ;-)
Copyright © Cornelia Savory-Deermann
am 10ten Februar 2012; Email Adresse
Mittwoch, Februar 8, 2012
Winter extrem
und Geburtstagsglückwünsche
Dieser Winter ist in Deutschland sehr schneearm; nur ein paar Tage lang lag eine
Schnee- oder Raureifdecke, die nicht einmal geschlossen war.
Anders bei Doris in Alaska: dort liegt der meiste Schnee
seit Menschengedenken. Die Nationalgarde mußte helfen, Häuser auszugraben!
Doris mailte am 1. 2. 2012:
"Liebe Cornelia und Stu, hier ein paar Bilder vom Haus bis zur Strasse. Wie Ihr seht komme ich kaum noch aus der Garage.
Berta und Willie rennen bei diesen Minusgraden nur unter höchstem Druck raus zum Potty-Platz,
und nach Erledigung sofort zurück... Wir haben nun den "Road Service"
zum 2. mal hier gehabt, um uns "auszugraben". Nun kann
Klaus wieder unseren Weg mit unserem Schneepflug freihalten, wenn es nicht wieder so furchtbar schneit. Zum Glück
haben wir nun -20
und nicht mehr -38 bis -45 Grad Celsius. Es ist wie Frühjahr! Leider wird es ab Freitag wieder schneien. (lt. Wetterbericht.)
In meinen Choco shop komme ich nicht hinein. Der Schnee liegt 1.80 m hoch. Habe ja auch alles
abgestellt und keine Schokolade drin.... Liebe Grüße, Doris"
Geburtstagsglückwünsche an Doris und Berta :-))
Heute, dem 8. Februar, wird Berta 9 jahre alt. Am gleichen Tag feiert auch Doris ihren runden Geburtstag. Ganz herzliche Glückwünsche an
Euch beide!
Doris mailte am 5. 2. 2012:
"Liebe Cornelia, Willie wollte auch unbedingt aufs Bild.
Beide zusammen war nicht möglich. Berta schläft im Sitzen,
und Willie guckt
ob nicht doch ein Moose (Elch) kommt. Z.Zt. laufen die auf unserem Weg entlang, deshalb kann ich nicht raus mit Willie,
er will mit denen spielen, aber die treten nur sehr gefährlich.
Vögel beobachtet Willie immer noch gerne, aber ein Moose wäre doch attraktiver für ihn. Liebe Grüße, Doris"
In Brandenburg, bei Rafaela Schuda, lag wenigstens überhaupt mal Schnee;
verglichen mit dem letzten Winter ist der diesjährige Schneefall auch dort wirklich unbedeutend.
Rafaela ist aber damit zufrieden :-)
Man kann sagen, so viel Schnee wie Doris in Alaska hatte, soviel Regen hatten wir den ganzen Winter über...
Für Kosmo
und Frieda gab es bislang nicht einen einzigen Schneeball zu fangen... gerade mal zum
Markieren reichte der Schnee, und das auch nur einen Tag lang. Aber
Stu und ich freuten uns,
ihn überhaupt mal wieder strahlen und glitzern zu sehen.
Copyright © Cornelia Savory-Deermann
am 8ten Februar 2012; Email Adresse
Montag, Februar 6, 2012
Deck-Geschichten und Zucht-Anmerkungen
Nicht jeder Bulldog eignet sich als Deckrüde
Otti Heermann war Bulldogzüchterin und Richterin in der
Vorkriegszeit, sie rettete ihre Bulldogs unter großem persönlichen Einsatz über den Krieg, danach war sie die
die Vorsitzende des "Club für
Englische Bulldogs". Sie schrieb wunderbare Geschichten über ihre Bulldogs, wovon Sie einige über die bloginterne
Suchmaschine finden können. Heute bringe ich eine lustige kleine Episode, die sie über ihren "Ex" schrieb:
"Als Deckrüde war Ex nicht zu verwenden, er war viel zu bequem dazu. Gewiss - gern hat er die Frauen geküßt - aber damit war es auch genug.
Er legte sich auf seine Matte, rollte sich zusammen und schlief. Die Hündin, die zum Decken gekommen war, konnte machen was sie wollte; Ex hatte kein Interesse,
er wollte nur seine Ruhe haben."
Links sehen wir den Kopf von Otti Heermanns fleißigem:-) Deckrüden Bull. Solch eine Nase, wie er sie hat, ist heute wieder Zuchtziel.
Links sehen wir unseren Kosmo, und wir können sehen, dass seine Nase nicht extrem kurz ist. Manche Züchter sind eben
schon länger auf dem richtigen Weg, den Bulldog wieder so 'fit for function' zu züchten, wie er es vor 80 Jahren noch war;
und das ohne mit anderen Rassen zu kreuzen!
Ricky: "Es ist mal wieder an der Zeit!"
"Dewrie Drummerboy", genannt Ricky, war der Top-Bulldog der späten 60er und frühen 70er Jahre des vorigen Jahrhunderts. Er gehörte Kari Wolfsjäger,
der erfolgreichen Züchterin der "Cincinatti Bulldogs". Sie schrieb 1973 über Ricky:
"Hin und wieder besuchen uns Hündinnen, um sich mit Ricky zu vermählen. Ricky kennt den Zweck ihres Besuches genau und ist empört,
wenn fremde hündinnen zu uns kommen und dann nicht läufig sind.
Nun wird in Deutschland wenig gezüchtet,
daher gibt es auch nicht ständig Hündinnen, die zu decken sind. Meistens lassen wir in der Garage decken. Ein Stuhl, Wolldecken ect.
werden zu diesem zweck hinein getragen.
Vorige Woche beobachtete ich, wie Ricky wiederholt in der Garage verschwand. Was er vorhatte entdeckte ich erst,
als er sich weigerte wieder heraus zu kommen. In der üblichen Ecke hatte er zwei Wolldecken zurecht geschoben und dahinter
war auch schon der Stuhl gestellt! Auf seine Art wollte er mir sagen, dass es wieder an der Zeit sei..."
Früher war es üblich, die Bulldogs natürlich decken zu lassen. Ggf. wurde Hilfestellung geleistet, wie Kari Wolfsjäger
es andeutet. Der Stuhl war für den Züchter da, um ggf. die Hündin ruhig halten zu können.
Bald gibt es wieder Welpen "vom Georgshof" :-)
Im letzten Beitrag wird von der Qualzucht (auch des Bulldogs)
gesprochen. Statt von Qualzucht müßte man korrekterweise von QUALZÜCHTERN sprechen. Um keinem Qualzüchter "auf den Leim" zu gehen,
informieren Sie sich gründlich, und lassen Sie sich Zeit bei der Welpensuche. Von VDH-Bulldogwelpen rate ich z.Z. ab!
Mehr darüber HIER!
Rafaela Schuda, Besitzerin von Käthchen und
Beebob
(siehe Foto unten), gehört zweifellos zu den verantwortungsvollsten Bulldogzüchtern.
Link zu ihrer Home Page: HIER.
Heute wird sehr oft künstlich besamt. Ich selbst stehe dieser Praxis zwiespältig gegenüber. Der Vorteil ist zweifellos die Hygiene dieser Methode:
Oft haben Rüden leichte Entzündungen an der Vorhaut, und beim natürlichen Deckakt werden diese Bakterien auf die Hündin übertragen.
Die Folge ist dann sehr oft, dass die Föten resorbiert werden oder ohne Resorbtion absterben, was dann für die Hündin gefährlich werden kann.
Ich erinnere mich, dass in den 70ger Jahren aus diesen Gründen Hündinnen oft "leer" blieben. Oder die Welpen starben in den ersten Tagen.
Copyright © Cornelia Savory-Deermann
am 6ten Februar 2012; Email Adresse
Samstag, Februar 4, 2012
Änderungen des Tierschutzgesetzes,
auch bzg. der Hundezucht, sind vorgesehen
Am 25. 1. 2012 brachte die "Frankfurter Allgemeine" (FAZ) einen Bericht über den Leipziger Tierärztekongress (Januar 2012), der als einer der
wichtigsten Fortbildungs-Veranstaltungen für Tierärzte in Europa gilt.
Da dieser Kongress unter dem Motto "Wenn Menschen Tiere verformen" stand, ist er für uns Bulldogger besonders interessant,
da der Bulldog in den letzten Jahrzehnten, insbesondere von FCI-Züchtern, tatsächlich "verformt", das heißt qualgezüchtet wurde.
Wie in der FAZ berichtet wird, zeigte Prof. Öchtering (Uni Leipzig) eindrucksvolle endoskopische Aufnahmen von seinen kurzschädeligen Patienten.
Deren Schädelanatomie ist zugunsten eines "Kindchenschema-Kopfes" derartig verformt, dass das Atmen durch die Nase sehr behindert ist,
bei der Futteraufnahmen oft gewürgt werden muß, und diese Hunde sogar im Wachen schnarchen. Auch sind die Nasenmuscheln zu klein,
sodass die Wärmeregulierung über die Atemluft ausfällt. In Folge dieser Qualzuchten hat die operative HNO-Tierheilkunde rasante Fortschritte gemacht.
Desweiteren wurde darüber referiert, wie sehr die wirtschaftlichen Verhältnisse das medizinisch Machbare bestimmen. Inzwischen leben etwa 30 % der
Kunden von Kleintier-Praxen in Großstätten von Sozialhilfe. So fragen sich insbesondere die Onkologen unter den Tiermedizinern, welche Behandlungsmethoden
auch für den kleinen Geldbeutel machbar sind.
Desweiteren wurde über die Bemühungen um eine "Evidenzbasierte Tiermedizin" (auf Beweismaterial gestützte Medizin) referiert. Es wurde in diesem Zusammenhang
über den Mangel an Studien geklagt. Den evidenzbasierten Ansätzen kommt allerdings die technische Entwicklung zugute. Besonders in der
Tiermedizinischen Neurologie hat der Einsatz der MRT-Technologie zu einer revolutionsartigen Verbesserung der Evidenzbasierten Behandlungen geführt.
"30 bis 40 % der neurologischen Fälle sind Bandscheibenvorfälle.", sagt Tripold.
Frau K. Kluge vom Bundeslandwirtschftsministerium führte aus, dass im derzeit gültigen Tierschutzgesetzt die "Qualzucht" zwar schon seit 25 Jahren verboten (§ 11b) ist,
was aber bislang keine Wirkung zeigte. Als Grund nennt sie, die Behörden könnten selten beweisen, dass ein Merkmal tatsächlich signifikant häufiger
auftritt, als es zufällig vorkommen würde.
Es wird in diesem Zusammenhang auf eine mangelnde Kooperation der Züchter, Ausstellungsrichter und Halter hingewiesen.
Deshalb soll der § 11b nun umformuliert werden, um seine Durchsetztungs-Möglichkeiten zu erhöhen. Der momentan noch nicht veröffentlichte Entwurf soll in einigen
Wochen als Bundestags-Drucksache vorliegen.
Eine Anmerkung für Welpensucher: Es gab und gibt immer Züchter, die dem Wohl ihrer Tiere vorbildlich verpflichtet sind. Wer sie mit Geduld sucht, der findet sie auch!
Übrigens sieht man meistens den Welpen schon an, ob sie qualgezüchtet sind. (Und den Elterntieren sowieso.) Hier nur ein Beispiel dafür: -
Copyright © Cornelia Savory-Deermann
am 4ten Februar 2012; Email Adresse
Donnerstag, Februar 2, 2012
Heute ein Beitrag von Gastbloggerin Elke Bederke
Rosi und Sammy (fast) allein zu Haus
Jedes Jahr zur Urlaubszeit stellt sich ja regelmäßig die Frage "Wo können wir mit unseren Bulldoggen hinfahren - oder wer
passt auf unsere Lieben auf, wenn wir doch ohne sie verreisen?".
Im Mai diesen Jahres waren wir mit Sammy in Berlin im Hotel. Mit ihm ist das alles überhaupt kein Problem.
Er fährt für sein Leben gern mit dem Auto. Hauptsache immer dabei. Zwar verpennt er die meiste Zeit, aber genau so gern schaut
er aus dem Autofenster. Alles völlig relaxt.
Anders sieht das mit Rosi
- unserer kleinen französischen Bulldogge - aus. Seit einiger Zeit regt sie sich beim Autofahren und
in einer fremden Umgebung meist so sehr auf, dass wir sie nur ungern überall mitnehmen, ihr zuliebe.
Als wir im November ins Ausland
fliegen wollten, konnten wir die Beiden natürlich nicht mitnehmen. Was nun?
Sammy und Rosi verkaufen?
Aussetzen? Vermieten? Nein, das kam natürlich nicht in Frage.
Wir hatten uns zwar auch eine Hundepension in unserer Nähe angeschaut, die einen sehr guten Eindruck gemacht hatte.
Doch diese Variante hatten wir gleich wieder verworfen, da dort für Rosi der Stress zu hoch wäre durch die fremde
Umgebung mit fremden Menschen und Hunden.
Sammy fand, wie alles, auch die Hundepension toll, er dachte wahrscheinlich, er sei im Hundekindergarten.
Naja, für Rosi war es eben nichts, also kam die andere Variante zum Zuge. Unser Sohn musste für 14 Tage wieder nach Hause ziehen.
Als ordentliche Hundeeltern haben wir, also eigentlich ich, alles haarklein aufgeschrieben: wann wie oft spazieren, wann, was und wie oft
wer welches Futter bekommt. Ausgerechnet kurz vorher wurde Rosi auch noch läufig. Also auch noch aufgeschrieben:
welches homöopathische Mittel wegen der Hitze, wie beide auseinandersperren usw.
Ganz oben auf der Liste standen zum Glück Rafaelas
Telefonnummern. Denn Rafaela hatte sich bereit erklärt, unserem Sohn mit Rat und Tat
telefonisch bei jedem Problem zur Seite zu stehen, dass wir beruhigter unseren Urlaub genießen können.
Und dann schweren Herzens haben wir (ich) uns von "Kind", Rosi und Sammy getrennt.
Doch dann endlich war es so weit, vom Hamburger Flughafen ging es wieder nach Hause. Und wie groß war die Freude,
dass Sohn und Sammy und Rosi ohne uns alles bestens gemeistert hatten. Eigentlich hatten wir eher den Eindruck, dass die Drei es sich haben richtig gutgehen lassen.
So nun mal sehen, wo uns unser nächster Urlaub hinführt.
Copyright © Elke Bederke
am 2ten Februar 2012; Email Adresse
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