Cornelias Bulldog Blog
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English Bulldog Netzwerk für Kenner und Freunde
Mai 2005 bis Mai 2015 jeden 2. Tag ein Beitrag
Ab Mai 2015 Beiträge in unregelmäßigen Abständen

Die Links zu den thematisch sortierten Archiven sind in der Referenzspalte:
Sie finden dort (fast) alles, was Sie über den English Bulldog wissen wollen.


Sonntag, März 17, 2019

"Bist ein guter Junge"

Über die Bedeutung von "Dog Talk"

Quelle: ScienceDaily (Mar. 6, 2018)


Wissenschaftler der University of York haben gezeigt, dass "Dog Talk" (zu Hunden sprechen) für den Beziehungsaufbau zwischen Haustier und Besitzer wichtig ist, ähnlich wie "Baby Talk" die Bindung zwischen einem Baby und einem Erwachsenen fördert. Sprachinteraktionsexperimente zwischen erwachsenen Hunden und Menschen, die als "Dog Talk" bezeichnet werden, zeigten, dass dadurch die Aufmerksamkeit gestärkt wird und Menschen dabei helfen kann, sich sozial mit ihren Haustieren zu verbinden. Bei erwachsenen Hunden machte "Dog Talk" dagegen wenig aus.

Frühere Studien zur Kommunikation mit Hunden hatten nahegelegt, dass eine hohe Stimme mit übertriebener Emotion, genau wie Erwachsene mit Babys sprechen, die Bindung an Welpen verbessert. Die Wissenschaftler haben mit neuen Experimenten getestet, ob dieses "Dog Talk" die Hunde in irgendeiner Weise fördert, oder ob Menschen es einfach nur deshalb tun, weil sie dazu neigen diese wie ihre Babys zu behandeln.

Dr. Katie Slocombe von der Abteilung für Psychologie der Universität York sagte: "Es wird angenommen, dass ein spezielles Sprachregister, das als "infant-directed" (an Säugling gerichtet) bekannt ist, diesem das Erlernen der Sprache erleichtert und die Art und Weise verbessern soll, in der ein menschliches Baby mit einem Erwachsenen verbunden ist. Diese Form der Rede hat einige Ähnlichkeiten mit der Art und Weise, in der Menschen mit ihren Hunden sprechen, die als Hunde-gerichtete Sprache bekannt ist.

"Diese hohe rhythmische Sprache ist bei menschlichen Interaktionen mit Hunden in westlichen Kulturen üblich, aber es ist nicht viel darüber bekannt, ob sie Hunde ähnlich fördert wie Babys. "Wir wollten uns dieser Frage widmen und sehen, ob die Art und Weise dieses Sprechens die soziale Bindung zwischen Menschen und Hunden beeinflußt."

Im Gegensatz zu früheren Experimenten setzten die Forscher reale Menschen und keine Lautsprecher in den selben Raum mit den Hunden. Dies machte die Situation für die Hunde viel natürlicher und half dem Team zu erkennen, ob die Hunde nicht nur auf "Dog Talk" reagierten, sondern auch motiviert waren, mehr Zeit mit der Person zu verbringen, die auf diese Weise mit ihnen gesprochen hatte. Die Forscher führten eine Reihe von Experimenten in "Dog-directed" Sprache mit erwachsenen Hunden durch, zum Beispiel "du sind ein guter Hund" und "gehen wir spazieren?" und eine Reihe von Experimenten mit anderen Personen in "Adult-directed" (an Erwachsene gerichtet) Sprache, in der kein hunderelevantes Thema vorkam, beispielsweise "Ich bin gestern Abend ins Kino gegangen". Ebenso wurden Versuchsreihen gebildet, in denen in hoch emotionalem Tonfall nicht für Hunde relevante Satzinhalte gesagt und in nicht emotionalem Ton für Hunde relevante Inhalte.

Die Aufmerksamkeit während der Reden wurde gemessen und anschließend durften die Hunde wählen, mit welchen der Sprecher aus allen Versuchsreihen sie physikalisch interagieren wollten. So konnten die Forscher beurteilen, ob es der hohe emotionale Ton der Sprache war, zu dem sich die Hunde hingezogen fühlten oder die Worte selbst.

Alex Benjamin, Doktorand an der psychologischen Abteilung der Universität, sagte: "Wir haben festgestellt, dass sie häufiger mit den Sprechern interagieren, die in "Dog-directed" Sprache hunderelevante Inhalte gesagt hatten. "Als wir die beiden Arten von Sprache und Inhalt vermischten, zeigten die Hunde keine Präferenz für einen Sprecher gegenüber dem anderen.

Dies legt nahe, dass erwachsene Hunde hunderelevante Wörter hören müssen, die mit einer hohen emotionalen Stimme gesprochen werden, um sie relevant zu finden. "Wir hoffen, dass diese Forschung für Tierhalter, die mit ihren Hunden interagieren, sowie für Tierärzte und Rettungskräfte nützlich ist."


Eine Erfahrung von mir als Anmerkung

Als Berta noch jung war, klagte ihr Frauchen Doris, dass Berta überhaupt nicht an der Leine spazierengehen wolle. Sie würde nur bocken. Bei meinem Besuch dann bei ihr nahm ich Berta an die Leine und Doris ihren Willie. Berta bockte wie zu erwarten, und ich begann leise mit ihr zu sprechen, ununterbrochen erzählte ich ihr irgendwas Liebes - und sie ging brav neben mir her, solange sie meine Stimme hörte :-)

Auf diese Idee brachte mich die Erinnerung an ein Erlebnis Jahrzehnte zuvor in Arizona (1971):

Ich wollte einen Reitausflug ins Gelände mitmachen und schloß mich einer Gruppe anderer Touristen an. Ein Cowboy suchte für jeden ein passendes Pferd aus, nun, damals war ich jung und sportlich, ich bekam wohl deshalb "Winchester" zugeteilt, der, wie sich sehr schnell herausstellte, gelinde gesagt schwierig war. Schon nach Kurzem ging er mit mir durch, ich umklammerte seinen Hals um den tiefhängenden Ästen auszuweichen und um nicht runter zu fallen... Dieser Cowboy kam uns nach und peitschte Winchester auch noch von seinem Pferd aus. Er brüllte mich an: "Can´t you people ride in Germany?"... Ein Reiter aus der Gruppe galloppierte jetzt zu mir hin und blieb für den Rest des Ritts dicht hinter mir - ich zitternd immer noch auf Winchester - und flüstert ununterbrochen sanft und ruhig zu ihm hin. Ich fasste es nicht: Winchester brachte mich ruhig zur Ranch zurück.

Ich fragte den Pferdeflüsterer, er war ein alter, kleiner, bärtiger und wettergegerbter Mann, was er Winchester bloß erzählt habe. Er lächelte und meinte "nichts Besonderes... man muß einfach nur reden."


Mittwoch, März 13, 2019

Clara´s erste Läufigkeit und das Thema

Kastration als Krebsvorsorge


Clara zog ihre Kindheit etwas in die Länge, statt mit 6 oder 7 Monaten - wie meine früheren Bulldoginnen - wurde sie erst mit 9 Monaten läufig. Jetzt ist sie vorbei, Clara ist nun ein Teenie :-)

Ja, ihre "Klein-Mädchen-Schüchternheit" zeigt sich weniger; sie kämpft ganz schön ordentlich auf der Wiese um das Frisbee mit mir :-) Und ihr seltenes Bellen ist kei quieksiges "Schütz mich"-Rufen nach uns mehr, sondern ein tiefes "Wag es nicht"-Drohen nach draußen.

Zum Thema Höschen gibt es viele lustige Bilder "Marke Eigenbau", hier von Stiene und ein drohendes aus dem Internet ;-)

Clara ließ sich ihr Höschen widerstandslos und sogar geduldig an- und ausziehen, so wie sie in Allem brav ist. Der berühmte bulldoggige Eigensinn zeigt sich bei ihr (bislang ?) nur dann, wenn sie Neues lernen soll: "ich probiere das erst mal GANZ ALLEINE aus oder garnicht!". Jeder Bulldog ist fraglos anders, so wie jeder Mensch :-)


Kastration der Hündin als Krebsvorsorge ?

Grundsätzlich bin ich eine Befürworterin der Kastration der Hündin, wenn nicht vorgesehen ist mit ihr zu züchten. Die Frage ist das Wann.

In der Natur ist es vorgesehen, dass weibliche Tiere (auch der weibliche Mensch) regelmäßig Junge zur Welt bringen. Die für die jeweilige Population das Überleben sichernde Überlebensrate der Jungtiere wird in der Natur biologisch geregelt durch Gefressenwerden, Krankheit, Hungersnot, Kämpfe usw. Aber wir und auch unsere Haushunde leben nicht mehr in der Wildnis, das Wachstum unserer Gemeinschaften wird von uns kulturell durch Geburtenkontrolle erreicht, für die Hunde heißt das Kastration.

Es ist heute Alltagswissen, dass bei unkastrierten Hündinnen eine deutlich höhere Wahrscheinlichkeit besteht an Brustdrüsenkrebs zu sterben. Weniger bekannt ist, dass dies nicht für alle unkastrierten Hündinnen gilt, sondern nur für solche, die zu ausgeprägten Scheinschwangerschaften neigen.

Der Grund ist einsichtig: Die aktivierten, angeschwollenen Milchdrüsen werden hormonell zur Milchproduktion getrieben - aber sie finden keine Abnehmer. Dies führt zu mehr oder weniger schweren Entzündungen des Brustgewebes. Wiederholt sich das nach jeder Läufigkeit, besteht eine nicht zu unterschätzende Wahrscheinlichkeit, dass dieser Reizzustand der Drüsen irgendwann in Krebs umschlägt. Die Kastration der Hündin ist deshalb durchaus auch als medizinische Prophylaxe zu verstehen.

Aus den USA kommt die Empfehlung schon vor der 1. Läufigkeit zu kastrieren, Rüden entsprechend früh. Die Gründe dafür hängen mit den Haftungs-Versicherungen für Hunde zusammen: die zu zahlenden Prämien sind dann für den Halter niedriger, weil statistisch belegt ganz früh kastrierte Hunde - also mental nicht "voll erwachsene" Hunde - weniger zu Aggressionen neigen und damit weniger Haftungskosten erzeugen.

Im Umkehrschluß heißt das, unsichere Hunde oder gar Angsthunde (wenn nicht Traumata die Angstursache sind) sollten erst etwas später kastriert werden, weil sonst die Persönlichkeits-Stärkung wegfällt, welche die Geschlechtshormone in der frühen Jugend bewirken.

Im Sinne einer vollen Persönlichkeitsentwicklung des Bulldogs empfehle ich deshalb, bei der Hündin wenigstens die 1. Läufigkeit abzuwarten, denn dann ist sie kein vorpubertäres, welpig-verspieltes Wesen mehr, sondern immerhin schon ein "Teenie" ;-). Das gilt auch für die Jungrüden. Ich selbst lasse und ließ erst nach der 2. Läufigkeit kastrieren.


Sonntag, März 10, 2019

Die Sonne lockte schon ins Freie


Mitte Februar stiegen die Temperaturen bei uns in Ostwestfalen auf 17 Grad Celsius, die Sonne brannte die erste Bräune ins Gesicht. Die Spaziergänger freuten sich, nicht mehr wie noch kurz zuvor durch Matsch laufen zu müssen, sie lächelten und grüßten sich gut gelaunt.

Und wir freuten uns besonders, dass die Bäche und Teiche noch voller Wasser waren - im Frühsommer fallen sie hier seit ein paar Jahren für Monate trocken.

Der Kurpark von Bad Wünnenberg war an diesem ersten Sonnenwochende des Jahres so voller Menschen mit Kindern und Hunden, mit Rollstuhl- und Radfahrern, dass Clara keine Zeit blieb, den Rehen, Pferden und Ziegen Aufmerksamkeit zu schenken.

Stu war auf seiner ersten Motorradtour in diesem Jahr mit Freund Frank unterwegs, und so wanderten Clara und ich mit Freundin Gaby durch den weitläufigen Park.

Montag und Dienstag war immer noch Sonnenwetter, und Clara und ich gingen mit Stu gemeinsam in den Kurpark. Jetzt waren nur wenige Kurgäste dort unterwegs und die Sitzbänke leer.

Dass Clara in einen der kleinen Bäche hineingegangen wäre, dazu war es ihr aber noch längst nicht warm genug ;-)


Mittwoch, März 6, 2019

Heute ein Fotobeitrag von Gastbloggerin Susanne Nas

Tiffy und Muffin: Es wird umgezogen


Susanne und Frank Nas haben jetzt ein Haus gefunden, indem sie endlich viel Platz für sich und ihre beiden Bulldog-Mädchen haben. Es braucht in der Regel Zeit, bis alles im neuen Zuhause unter Dach und Fach ist. Tiffy und Muffin nahmen das mit Gelassenheit hin :-)

Muffin und Tiffy besuchten ihre neue Heimat - Borken im Münsterland - zum ersten Mal Anfang des Jahres bei Schnee und hatten ihren Spaß in ihrem neuen Revier. Bei Tauwetter dann erkundeten sie die Wald- und Wiesengegebenheiten :-)

Tiffy´s und Muffin´s Gelassenheit mitten im Ein- und Auspacktrubel äußerte sich in Tiefschlaf :-)

Susanne hatte - um genau das zu erreichen - die Kissen und Betten der Beiden jedesmal zur Einräumarbeit mitgenommen. "Wo ihr Bett ist, da sind sie Zuhause", meinte sie aus Erfahrung mit Ferienwohnungen :-)

Am Hauptumzugstag allerdings wurden die Beiden zu ihrer Dackel-Freundin Ivi (Bild oben) ausquartiert, und die Beiden genossen das :-)

Ihr Lieben, wir wünschen Euch alles Glück im neuen Heim!


Sonntag, März 3, 2019

Humor


Stu und ich zeigen Euch einige unserer Lieblings-Schmunzelbilder aus dem Netz ;-)

Weiter viel Spaß an Karneval !


Donnerstag, Februar 28, 2019

Gänse... und Karnevalkostümtipps


Im Paderborner Paderquellgebiet :-)

Es herrscht Karneval ! Ein heiteres, ausgelassenes Wochenende allen Rheinländern und auch allen Anderen ;-)

Übrigens, ihr Bulldogger und Bulldoggerinnen könnt euch passend zu Eurem Bulldog für Rosenmontag noch Verkleidung besorgen ! Oder auch so ;-)


Montag, Februar 25, 2019

Auch Hunde können Zeitspannen messen

Quelle: ScienceDaily (Okt. 23, 2018)


Eine neue Studie der Northwestern University hat einige der bisher klarsten Beweise dafür gefunden, dass Tiere die Länge von Zeitspannen beurteilen können. Bei der Untersuchung des medialen entorhinalen Kortex des Gehirns entdeckten die Forscher eine zuvor unbekannte Gruppe von Neuronen, die sich wie eine Uhr einschalten, wenn ein Tier wartet.

"Weiß Ihr Hund, dass Sie doppelt so lange gebraucht haben, bis er sein Futter bekommt, als gestern? Dafür gab es keine befriedigende Antwort", sagte Daniel Dombeck, der die Studie leitete. "Dies ist eines der überzeugendsten Experimente, um zu zeigen, dass Tiere tatsächlich eine explizite Darstellung der Zeit im Gehirn haben, wenn sie aufgefordert werden, ein Zeitintervall zu messen."

Bei der Planung der Studie konzentrierte sich Dombecks Team auf den medialen entorhinalen Kortex, einen Bereich im Temporallappen des Gehirns, der mit Gedächtnis und Navigation in Verbindung steht. Da dieser Teil des Gehirns räumliche Informationen in episodischen Erinnerungen kodiert, vermutete Dombeck, dass der Bereich auch für die Kodierungsder Zeit verantwortlich sein könnte. "Jede Erinnerung ist ein bisschen anders", sagte James Heys, ein Postdoktorand in Dombecks Labor. "Es gibt jedoch zwei zentrale Merkmale in allen episodischen Erinnerungen: Raum und Zeit. Sie passieren immer in einer bestimmten Umgebung und sind immer zeitlich strukturiert."

Um ihre Hypothese zu testen, richteten Dombeck und Heys ein Experiment ein, das als virtuelle Türstop-Aufgabe bezeichnet wurde. Im Experiment läuft eine Maus auf einem physischen Laufband in einer Virtual-Reality-Umgebung. Die Maus lernt, durch einen Flur zu einer Tür zu laufen, die sich etwa auf halber Strecke befindet. Nach sechs Sekunden öffnet sich die Tür, und die Maus kann den Flur entlang weitergehen, um ihre Belohnung zu erhalten. Nach mehreren Schulungen machten die Forscher die Tür in der Virtual-Reality-Szene unsichtbar. In dem neuen Szenario wusste die Maus immer noch, wo sich die jetzt unsichtbare "Tür" befand, basierend auf den sich ändernden Texturen des Bodens. Und sie wartete immer noch sechs Sekunden vor der "Tür", bevor sie abrupt die Strecke herunterrannte, um ihre Belohnung zu erhalten. "Der wichtige Punkt hier ist, dass die Maus nicht weiß, wann die Tür geöffnet oder geschlossen ist, weil sie unsichtbar ist", sagte Heys, der erste Autor der Zeitung. "Die einzige Möglichkeit, diese Aufgabe effizient zu lösen, besteht darin, das innere Zeitgefühl seines Gehirns zu nutzen."

Durch die Verwendung der virtuellen Realität können Dombeck und sein Team potenziell beeinflussende Faktoren, wie beispielsweise das Geräusch der Türöffnung, problemlos steuern. "Wir könnten die Tür in einer realen Umgebung nicht völlig unsichtbar machen", sagte Dombeck. "Das Tier könnte sie berühren, hören, riechen oder irgendwie spüren. Sie müssten die Zeit nicht beurteilen; sie würden nur spüren, wenn sich die Tür öffnete. In der virtuellen Realität können wir alle Sinnesreize wegnehmen."

Aber Dombeck und sein Team haben mehr als nur zugesehen, wie die Mäuse die Türstoppaufgabe immer und immer wieder erledigt haben. Sie erweiterten das Experiment noch um einen Schritt, indem sie die Gehirnaktivität der Mäuse abbildeten. Mit der Zwei-Photonen-Mikroskopie, die eine hochauflösende Bildgebung des Gehirns ermöglicht, beobachteten Dombeck und Heys, wie die Neuronen der Mäuse feuerten. "Wenn die Tiere entlang der Spur laufen und zur unsichtbaren Tür kommen, sehen wir die Zellen, die die räumliche Kodierung steuern", sagte Dombeck. "Dann, wenn das Tier an der Tür stehen bleibt, sehen wir, wie diese Zellen ausgeschaltet und ein neuer Satz von Zellen eingeschaltet wird. Dies war eine große Überraschung und eine neue Entdeckung."

Dombeck stellte fest, dass diese 'Zeitmesszellen' während des aktiven Betriebs nicht ausgelöst wurden - nur während der Ruhezeit. "Nicht nur, dass die Zellen in der Ruhe aktiv sind", sagte er, "sie kodieren tatsächlich, wie viel Zeit das Tier ruht."

Die Implikation dieser Arbeit reicht weit über Ihr ungeduldiges Hündchen hinaus. Nun, da Forscher diese neuen zeitkodierenden Neuronen gefunden haben, können sie untersuchen, wie neurodegenerative Erkrankungen diese Gruppe von Zellen beeinflussen können. "Patienten mit Alzheimer-Krankheit vergessen vor allem, wenn etwas rechtzeitig passiert ist", sagte Heys. "Vielleicht liegt dies daran, dass sie einige der grundlegenden Funktionen des entorhinalen Kortex verlieren, einer der ersten Hirnregionen, die von der Krankheit betroffen sind." "Dies könnte zu neuen Früherkennungstests für Alzheimer führen", fügte Dombeck hinzu. "Wir könnten anfangen, die Leute zu fragen, wie viel Zeit vergangen ist, oder sie zu bitten, sich in einer Umgebung der virtuellen Realität zu bewegen - das heißt eine 'Türstoppfunktion' auszuführen."


Donnerstag, Februar 21, 2019

Heute ein Fotobeitrag von Gastblogger Johannes Stahl

Little - ein Abend so in der Woche ;-)


Unsere Bulldogfreunde aus Oberbayern, Roswitha und Johannes Stahl, schicken uns zu unserer Freude immer wieder Fotos ihres Little.

Roswitha und Johannes sind beide Ärzte, und wenn Little nicht mit in Frauchens Praxis kann, dann heißt es Zuhause warten... bis es dann in ein Restaurant geht :-)

Nach dem Speisen liebt er Yogaübungen zur inneren und äußeren Entspannung, so wie passenderweise in diesem Indischen Restaurant :-)

Zuhause ist dann verdauungs- und schlaffördernd, dem Bauch Platz zu verschaffen :-)

Mehr über Little in seinem Archiv :-)



Archivierung: Die Bulldog-Blog-Beiträge bleiben circa 4 Wochen auf DIESER Seite. Danach kommen die wichtigen, informativen, besonders lustigen und die Gastblogger-Beiträge ins jeweils entsprechende Archiv.

Die Links zu den Archiven sind oben rechts in der grauen Referenzspalte.

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Montag, Oktober 1, 2018

Redaktionelles: Dieser Blog


Dieser Bulldog-Blog startete 2005 mit underer Hündin "Gombas Happy Miss Frieda" und ist unter Anderem ihr und ihres Sohnes "Kenai Kosmo Floral Garden" Tagebuch geworden.

Nachdem auch Kosmo gestorben ist, überlegte ich zunächst den Blog zu schließen, aber er ist mir selbst und vielen Anderen doch solch eine Freude, dass ich ihn etwas reduziert weiter führen werde.

Er ist nun neben Frieda und Kosmo auch unserer neuen Hündin Clara "Elisa Clara vom Urstromtal" gewidmet :-) Und - GastbloggerInnen sind nach wie vor herzlich willkommen.


Unser Kosmo (2007 - 2018)

Unsere Frieda (2005 - 2017)


Montag, Mai 11, 2015

Zehn Jahre Bulldog-Blog - und:

Die wichtigsten Schritte für das Überleben des Englischen Bulldogs sind getan.


Liebe Leserinnen und Leser, heute feiern wir ein Jubiläum: das zehnjährige Bestehen dieses Bulldog-Blogs. Der 1. Beitrag erschien am 11. Mai 2005.

Es wurde über diese 10 Jahre jeden zweiten Tag ein Beitrag veröffentlicht, das heißt 1815 Beiträge insgesamt - lustige, besinnliche, spannende, warnende, informative und, mir die wichtigsten, aufklärende Beiträge. Aufklärung über den besonderen Zauber des Bulldogwesens, Aufräumen mit Vorurteilen über ihn, das war und ist mir wichtig :-).

Im Blog wurde auch immer wieder über das Elend informiert, welches dem Englischen Bulldog Zucht, Mode und Geldgier antaten und auch noch antun. Die Aufklärung über rasseschädigende, den Genpool ausdünnende Züchtungs-Methoden tut Not, einmal im Sinne der gezüchteten Hunde selbst, aber auch für ihre Käufer ist sie wichtig. Züchter setzten oft wirtschaftliche Zucht-Prioritäten, deshalb ist der "Druck des Marktes" entscheidend.

Und Aufklärung über die sadistische Quälerei, die Massenzüchter ihren "Zuchthunden" antun, ist noch wichtiger. Nicht gerade wenige Menschen entscheiden über den Preis und ahnen nicht, was hinter "Billigwelpen" für ein grausames, verzweifeltes Elend steht.

Zu diesem Jahrestag möchte ich mich bei allen Gastbloggern von Herzen bedanken, denn sie trugen wesentlich dazu bei, dieses Bulldog-online-Magazin, das es der Sache nach ist, abwechslungsreich zu gestalten.

Insbesondere danke ich Isabelle Borgert für ihre spannenden, so informativen wie humorvollen Beiträge. Sie ist unsere aktivste Gastbloggerin: seit September 2007, also schon 7 1/2 Jahre lang, können wir regelmäßig circa zwei Beiträge pro Monat von ihr genießen :-)

Danken möchte ich auch allen Leserinnen und Lesern, die mit oft einzigartigen Fotos, Witzen oder auch Links diesen Blog wesentlich bereichern.

Danke auch an meinen lieben Stu, der mir immer technisch zur Seite steht, und ohne den dieser Blog gar nicht erst begonnen worden wäre.


Die wichtigsten Schritte

für das Überleben des Englischen Bulldogs sind inzwischen getan:

  1. Der Standard wurde (2009) geändert, um ihn wieder "fit for function" werden zu lassen. Der deutsche Zuchtverein ACEB, die hiesige Speerspitzen der Zucht des atmungsbehinderten Extrem-Bulldogs, wurde u.A. als eine Konsequenz dieser Änderungen aufgelöst.
  2. Über ein Dutzend bulldogartiger Rassen wurden neu gezüchtet, und diese erzeugen den nötigen Markt-Druck auf die Züchter des Originals.
  3. Welpenhändler und Welpen-Fabriken werden, auch dank der Medien, gesellschaftlich zunehmend geächtet. Der Gesetzgeber wird dem früher oder später folgen.

Auf diesem Hintergrund nehme ich dies 10-jährige Blog-Jubiläum zum Anlass, ihn in Zukunft nur noch in reduzierter Form weiterzuführen, es wird mittelfristig auf vielleicht 2 Beiträge pro Woche hinauslaufen.

Das Meiste über den Bulldog aktuell und über seine Vergangenheit ist gesagt - und in den Blog-Archiven zu finden :-)

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Cornelia´s Tierbuch:
'Tiere als Spiegel der Seele und Sinnbild der Kultur'


Cornelia Savory-Deermann

Cornelia
Savory-Deermann
, geboren 1945 in Wuppertal, hat seit 1971 Englische Bulldoggen und ist Gründungs- und Ehrenmitglied des "Verein der Freunde Englischer Bulldogs e.V. (1980-2009)".

Seit Mai 2005 haben die Bulldogs hier ihr eigenes deutsches Weblog bekommen. Jeder Leser kann Blog-Beiträge an Cornelia schicken, Eure Bulldog-Anekdoten, -Fotos und -Tipps für's Blog sind willkommen. Der jeweilige Autor behält sein Copyright an Bildern und Text, gibt aber Cornelia ein unwiderrufbares Nutzungsrecht für Veröffentlichungen in diesem Blog.



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Cornelia Savory-Deermann


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