Cornelias 'Bulldog Blog' ...
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English Bulldog Netzwerk für Kenner und Freunde
Mai 2005 bis Mai 2015 jeden 2. Tag ein Beitrag
Ab Mai 2015 Beiträge in unregelmäßigen Abständen

Die Links zu den thematisch sortierten Archiven sind in der Referenzspalte:
Sie finden dort (fast) alles, was Sie über den English Bulldog wissen wollen.


Samstag, August 29, 2015

Auch im Tierschutz fließt viel Geld...

"Das Leiden hat den Sinn, es zu verhindern zu lernen." (Jane Roberts)


Wie überall gibt es schwarze Schafe, so auch unter Tierschützern. Geld fließt auch da, und es ist des Teufels Lockmittel....

Einen Nothund zu übernehmen ist eine wundervolle, oft mit Hingabe und Geduld verbundene Aufgabe. Der Dank des Hundes ist dann unsagbar groß. Vorsicht sehe ich aber da geboten, wo es um NOT-WELPEN geht. Allermeistens steckt dann nur GELD-GIER dahinter... :-((

Ich kenne einen bezeichnenden Fall, da wurde ein Wurf Bulldogwelpen aus der Ukraine zum Verkauf nach Deutschland gebracht. Sie wurden über das Internet angeboten - jeden zu einem Preis von 1200 Euro - für ukrainische Verhältnisse ein Halbjahresverdienst! Das Argument der Vermehrer, sie hier und nicht zuhause zu verkaufen, war: Sie hätten hier ein "Besseres Leben". In jedem Fall ein besseres Leben hatte durch den Verkauf hier in Deutschland der Verkäufer! Diese Bulldogwelpen waren zudem alle so schwer atmungsbehindert, dass nur ein völlig verantwortungsloser Mensch sie "gezüchtet" haben konnte...

Viele Welpenfabriken (Puppy Mills) in Osteuropa sind aber auch schon mit einem deutlich kleineren Gewinn zufrieden: mit der gesicherten Einnahme von circa 250 Euro als Schutzgebühr über den Tierschutz.

Mehrere glaubwürdige Tierschützer versicherten mir, dass in Osteuropa Welpen in Welpenfabriken NUR für den westeuropäischen Tierschutz produziert werden!

Die gutgemeinte Abnahme eines solchen Welpen hat die bittere Konsequenz, dass wegen des florierenden Geschäftes viele neue Welpen - auf Kosten und zum Elend vieler neuer Mutterhündinnen - für den Tierschutzmarkt produziert werden.

Also BITTE NICHT von Tierschutzvereinen, die häufiger Rassehundewelpen aus Osteuropa anbieten, einen Welpen "übernehmen"=kaufen - gleich welche traurige "Geschichte" dazu erzählt wird.

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Donnerstag, August 27, 2015

Stu und sein "Alter Ego" Frieda :-)


Stu bereitet z.Z. seine diesjährige große Motorradreise vor, diesmal wird es mit seinem Freund Frank durch die Hohe und Niedere Tatra gehen. Ein wunderbares Abenteuer!

Stu träumte, nachdem er abends noch intensiv Karten und andere Infos zur Routenplanung studiert hatte:

"Ich sah Frieda etwa 10 Meter über unserem Haus schweben, sie saß dort mit ihrem typischen Wachsamkeitsgesicht. Im Garten waren Neli und Kosmo, Frieda bewachte die Beiden und ihr Haus. Das beruhigte mich sehr und machte mich stolz auf sie."

Stu meinte noch, so wie ich mir Gedanken machen würde, wie es IHM unterwegs ergeht, so hätte er Verantwortungsgefühle UNS gegenüber, wenn er auf Tour sei. "Aber Frieda bewacht Euch ja, das ist toll!" Ich meinte lächelnd: "Sie ist Dein 'Alter Ego' :-)"

Frieda ist eine sehr urtypische Bulldogge, immer wachsam, wehrhaft und sich ihrer "Waffen" spielerisch bewußt. Und ihre Verantwortungen uns gegenüber nimmt sie todernst!!


Dienstag, August 25, 2015

Heute erzählt Gastbloggerin Isabelle Borgert

Training - und eine Dienstreise nach Bonn


8.8.2015, Bulldog Caligula, genannt Dicki, mailt:

Ich sei wahnsinnig - sagen Herrchen und Frauchen! Ich glaub langsam selber dran, denn obwohl ich fast 10 Jahre bin, werde ich immer besser.

Und Frauchen und Herrchen tun alles, damit ich meiner Passion nachgehen kann. Da werden Fährten gelegt, Wild, wie letztens der Fuchs ausgelegt, Nachsuchen organisiert, alles, damit ich fit bleibe.

Und danach geht's natürlich an die Oder - Schwimmen und Wassergymnastik mit Frauchen lindern bei uns Alten die Artrose. Mittlerweile brauchen wir nur noch eine ganz geringe Dosis. Ha, und letztens habe ich sogar Amira geschafft - die lag tot auf dem Sofa, während ich vor der Haustür gewartet habe, damit der berühmte Anruf von Herrchen kommt.

Und Hedi-Maus? Tja, was soll ich sagen: Wenn ich jemals so viel Mist bauen würde, hätte ich schon einen kaputten PoPo. Die Nachbarn haben auch berichtet, dass es bei uns auf dem Hof tagsüber laut hergeht: Da werden Eimer durch die Gegend getreten, Schuppen und Zwinger zu öffnen versucht, und heute hat sie ihre neue Fliegendecke kaputt gemacht. Ach so, letztens hat sie eine Heurolle auseinander genommen, nachdem sie den Schafzaun zerstört hat... tja, nun hat Frauchen einen Stromzaun gezogen - und man sah plötzlich den roten Blitz durch den Garten fliegen... hihi!

Aber nun sind wir wirklich müde. Nächste Woche ist wieder "Männerwirtschaft" angesagt. Die Mädels fahren nach Bonn und sind dort tagsüber in einer Hundekita. Und ich HABE HERRCHEN EINE WOCHE FÜR MICH!!!!!!!!! Euer Dicki

St. Augustin/Bonn, 11.8.2015 morgens, Frauchen Isabelle mailt:

Guten Morgen Cornelia, stell Dir vor, Amira musste jeden Hotelgast anzeigen, der über den Flur lief, Emmy meinte um 4Uhr Pipi-Runde drehen zu müssen, wir also in den Park und kamen nicht mehr ins Hotel, da ich offensichtlich den Pin Code nicht kannte.

So haben wir eine Stunde auf der regennassen Terrasse verbracht... toll.... endlich kam dann um halb 6uhr das erste Personal... Ich will wieder nach Hause.... Ansonsten ist das Hotel hier toll, für die Mädels optimal, direkt am Waldrand.

Willi hat zuhause einen Bock geschossen, allerdings wollte Dicki lieber im Flur liegen und auf uns warten....

St. Augustin/Bonn, 11.8.2015 abends, Frauchen Isabelle mailt:

Liebe Grüße aus Bonn. Nach einer Minute Kita war ich bei Emmy abgemeldet, Amira hatte kurzen Heulanfall, dann kam ein Hunde-Kumpel und da war auch sie weg.

Alles in dieser Kita "Yapa Hundeclub" nach Feng Shui ausgerichtet... unfassbar luxuriös und mit viel Liebe. Ein riesen Schlafraum, Naturpool, Liege-Inseln und stellt Euch vor: ein Personel-Trainer für die Weiber. Such-Spiele für Amira, leichte Bewegungs-Übungen für Emmy....

Danach mit den Kollegen essen, viele Leute, dazwischen die Beiden. Uns geht's also gut. Liebe Grüße von uns

St. Augustin/Bonn, 12.8.2015, Frauchen Isabelle mailt:

... Die Emmy hat schön Pipi ins Zimmer gemacht. Ich denke, bei der Wärme ist sie wirklich körperlich am Limit. Sie wird halt alt. Aber heute früh sind sie freudig in die Kita gerannt. Die Betreuer sagen, sie sind beide aussergewöhnlich unkompliziert und lieb. Das höre ich überall, wo die beiden auftauchen und freue mich über meine Erziehung... nun LG...


Sonntag, August 23, 2015

Heute erzählt Gastbloggerin Isabelle Borgert

Nasenarbeit ist Höchstleistung


1.8.2015, Bulldog Caligula, genannt Dicki, mailt:

Frauchen war enttäuscht, dass sie und ich Freitagabend den Anruf von Herrchen verpasst haben, dass wir bei einer Nachsuche helfen sollen, denn man hatte MICH angefordert: "Den Wahnsinnigen - bzw. den "Kleinen Freund"!

Aber nach einer Jogging-Einheit zum Dienstschluß in Berlin und einer üblich schlafarmen Woche, hatte keiner von uns das Telefon gehört.

Na ja, wenigstens ist Hetja auf ihre Kosten gekommen und ist mit Amira und Frauchen schonmal ins Revier geritten und hat nachgeschaut, wann die Raps-Ernte beginnt. Freitagmorgen gab es aber noch einen Einsatz für Frauchen... Herrchen hatte in der Nacht zuvor ein Reh geschossen und Frauchen hat Früh um 5 Uhr beschlossen, mich den Anschuß suchen zu lassen.

Und das ist mein Ding... Nase in den Wind und los... Anschuß gefunden, Lob von Frauchen, und als Frauchen so zum Auto zurückschlendert, dreht sie sich um und ich bin weg... total weg, verschollen, nicht zu finden.

Nach 45 Minuten hat sie Herrchen angerufen, den Tränen nah, denn so eine Nasenarbeit ist Höchstleistung und ich bin alt. So hat sie sich vorgestellt, dass ich mit Kreislaufproblemen im Mais liege, orientierungslos. Herrchen fluchte fürchterlich.

Nach gut einer Stunde kam ich am Horizont aus dem Mais und habe auch noch den Aufbruch gefunden, den ich total verputzt habe.

Nun aber zu heute: Es klingelte das Telefon kurz nachdem Herrchen zur Jagd aufgebrochen war und Frauchen endlich alle Arbeit erledigt hatte. Ein Jagdkumpel hatte bei der Raps-Ernte ein Wildschwein angeschossen und nun sollten wir nachsuchen. Ich habe konsequent die Fährte angezeigt, allerdings war das Dickicht so dicht, dass Frauchen mich nach 10 Minuten ins Auto setzen musste, weil ich total fertig war.

Dann hat Püppi übernommen und ein Schwein angezeigt. Zum Schluß durfte ich wieder ran. Leider ist das Schwein über die Strasse rüber in das benachbarte Rapsfeld, aber wir haben das alles angezeigt. Und nun sind Püppi und ich total am Ende und schlafen in einen weiteren Erntetag mit - hoffentlich - jagdlichem Einsatz... Liebe Grüße, Euer Dicki

2.8.2015, Bulldog Caligula, genannt Dicki, mailt:

Ein paar Bilder von uns vom schönsten Badeort der Welt: Unser Oderstrand... Liebe Grüße, die schwimmende Borgert-Bande


Freitag, August 21, 2015

Heute ein Beitrag von Evelyn Riesen

Das Wunder von Mainz, oder:

am Rheinstrand von Heidenfahrt


Hallo all Ihr lieben Bulldogs und Bulldog-Fans!!! Hier ich mal wieder … Lady! Ich habe etwas gaaanz Tolles kennengelernt und etwas gaaanz Neues über mich erfahren.

Ein kurzes Video:
Lady läuft, trotz Arthrose, einen kleinen Ufersandhang hoch!
Fange ich mal mit dem Neuen an: ich bin doch nicht aus Zuckerguss! Klasse, was? Woher ich das weiß? Na ganz einfach: als es im Juli sooo schlimm heiß war, hatte Jennifer Besuch von einem Mädchen aus China. Diesem Mädchen wollte meine Mama den „wohl kleinsten Rheinstrand der Welt“ zeigen. Und stellt Euch vor: ich sollte mit.

Hmmm … naja … Strand … das ist doch so was mit Wasser, und wenn das Zeug an meine Pfoten kommt, bekomme ich die Krise, denn das war schon immer meine größte Angst, dass ich mich in Wasser auflöse, weil ich vermutlich aus Zuckerguss bin – schließlich sagt meine Mama doch immer „Meine SÜßE“ zu mir“

Na gut, gutmütig und großherzig wie ich nun mal in aller Bescheidenheit bin, bin ich mit Mama, Jennifer und Yichen da hin gelaufen. Da waren auch ganz viele andere Hunde, die sogar IN DIESEM WASSER drin waren!!!

Und dann – stellt Euch nur vor: zog meine Mama die Schuhe aus und stiefelte (halt ohne Stiefel, nur, damit ihr mich richtig versteht) da doch tatsächlich auch rein. OH, NEIN, nicht schon wieder Mama retten … wenn die sich da in dem Wasser auflöst!!! Falls sie nämlich auch aus Zuckerguss ist … denn im Regen läuft sie immer mit Schirm oder einer Regenjacke, das muss ja seinen Grund haben.

Also blieb mir nichts anderes übrig, als mich auf eine erneute Rettungsaktion einzustellen und todesmutig meiner Mama hinterher zu gehen. Und dann? Ganz ehrlich? Da war vielleicht ein Ding: das Wasser lief zwischen meine Fußzehen und kitzelte mich an den Beinen uuund: es war ja so schön kühl … uuund es löste meine strammen Beinchen ja gar nicht auf … uuund meine Mama löste es auch nicht auf – sie rief sogar ständig: „Ja, super meine Süße, fein, das machst Du toll!“ … uuund das Wasser schmeckte auch noch herrlich !!

Warum meine Mama aber ständig „Nein! Nicht trinken!“ rief und dann resigniert meinte: „Naja, dann weiß ich morgen wenigstens, woher es kommt, wenn es 'durchschlagenden Erfolg' hat …!“, habe ich nicht so ganz kapiert. Macht aber auch nix. Und geschlagen hat mich am nächsten Tag auch nichts und niemand!

Und jetzt sagt Mama immer „Arielle“ und „Königin der Wellen“ zu mir! Das finde ich lustig! Ich freue mich schon ganz doll, wenn wir bald wieder da hin gehen, denn das will ich ab jetzt noch ganz oft genießen! In diesem Sinne „ahoi“ Eure Lady

Einige Zeit später schreibt Evelyn: Mit Lady war ich nun zum dritten Mal am Rhein, mit Leckerli traute sie sich schon viel weiter ins Wasser. Ein kleines Video zeigt es :-)


Montag, August 17, 2015

"Nimm dir einen Therapeuten

oder einen Hund."


Carol Gardner, die Erfinderin von "Zelda Wisdom", erzält auf ihrer Webseite auch Persönliches über die seelische Hilfe eines Hundes, speziell in einer Lebenskrise: Wer es lesen will, HIER DER LINK.

In einem Video erzählt Carol ihre Geschichte ebenfalls mit der lustigen Zusammenfassung: sie tauschte den Ehemann gegen einen Bulldog und wurde glücklich und reich. LINK HIER !
(Nur die ersten 2 Minuten des Videos handeln von Carol und Zelda)

Die Amerikaner gehen im Allgemeinen sehr viel ungezwungener und offener mit ihrer Lebensgeschichte um als wir Deutsche. (Auch deshalb mag ich sie gerne :-) Ich fasse Carols Geschichte kurz in deutsch zusammen:

Nach einer traumatischen Scheidung, die sie mittellos und deprimiert zurückließ, sagte ihr Scheidungsanwalt: "Nimm dir einen Therapeuten oder einen Hund." Sie entschied sich für den Hund und kaufte sich eine 4monatige Bulldogge, die sie Zelda nannte. So begann für Beide ein neues, gemeinsames Leben und eine gemeinsame Arbeit: den Anfang machte ein Foto mit Zelda als Weihnachtsmann, mit dem sie den Weihnachtsfoto-Wettbewerbspreis eines lokalen Tiermarktes gewann.

"Im Kern der Zelda-Weisheit liegt Humor und Heilung", sagt Carol Gardner. "Sie bringt mich immer zum Lachen. Zelda und ich begannen als Außenseiter, aber wir sind der Beweis, dass man nicht dünn, reich, jung oder faltenfrei sein muß, um erfolgreich zu sein. Noch wichtiger ist, Sie müssen nicht perfekt sein."

"Charles Gibson von Good Morning America sagt "Zelda ist der Platzhirsch der Branche! Ein Supermodel, das es in sich hat!" Hart aber zart, süß aber stark, zeigt Zelda Haltung. Zelda Weisheit ermöglicht es uns, über uns selbst zu lachen, und sie hilft uns zu erkennen, dass es im Leben Höhen und Tiefen gibt, aber wir sind nie allein. Es gibt eine Zelda in uns allen!"

Zelda ist der offizielle "spokesdog" der Delta Society Pet Partner®, ein internationales Programm, das sich der Mensch-Tier Heil-Bindung widmet. Sie ist ein zertifizierter Therapiehund und arbeitet mit Kindern, die Lernschwierigkeiten haben. Zeldas Einzeiler lassen sie lachen, während sie Lesen und Schreiben lernen.

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Eine tägliche Prise Humor ist gesünder als viele andere Traurigkeitsvertreiber. Zelda Wisdoms "Tag für Tag Dogma" ist solch eine tägliche Prise :-)

Manche Ärzte verordnen einen Hund, wenn es um seelische Probleme geht. So auch der Arzt meiner Mutter, als sie sich sehr traurig fühlte, nachdem auch ihr jüngstes Kind als Studentin das Haus verlassen hatte.

Der erste Bulldog meines Lebens, Bully, kam so auf Grund einer "ärztliche Verordnung" als Traumhund meiner Eltern auch in mein Leben.

Meiner Mutter half es sehr, wieder für ein Kind, wenn es auch ein Fellkind war, sorgen zu können. Und sie erzog ihn vorbildlich :-) Der Rat des Arztes war sehr richtig gewesen. Und die Rassewahl auch: Meine Mutter meinte, er habe mehr Humor als manche Menschen. Er brachte uns alle zum Staunen und Lachen, wenn er demonstrierte, wieviel er von unseren Gesprächen verstand. Naja, Ihr Bulldogger kennt das ja alle :-)

Sein offizieller Name war "Guardsman Casa Canis", "Wächter des Hundehauses". Und das war er auch! Er prägte meine Eltern und mich auf seine Rasse. Geschichten über ihn und meine 1. Bulldogge Ziska, die seine 1 Jahr jüngere Halbschwester war (und von der Kosmo über x-Generationen abstammt :-) finden Sie in früheren Beiträgen von mir, eingestreut im Archiv "Frieda+Kosmo".


Donnerstag, August 13, 2015

YouTube: Rutschen(lernen) macht Spaß


Eine Rutschbahn ist für Kinder wie Bulldogs ein großer Spaß. Es gibt davon einige lustige Beispiele in YouTube :-)

In diesem Video (Screenschot oben) können wir beobachten, wie unterschiedlich Welpen eines Wurfes ein Risiko einschätzen. Einer stürmt mutig voran, zwei folgen mit Spaß und zwei wagen es gar nicht.

In diesem Video (Screenschot oben) sehen wir, wie zwei Welpen lernen, die Rutschbahn und die Aufstiegsrampe jeweils funktionsgerecht zu nutzen. Ein Mädchen kommt deutlich schneller mit dieser Aufgabe klar. Aber Beiden macht das Lernen Spaß, das zeigen sie ganz deutlich :-)

In diesem Video (Screenschot oben) erleben wir ein Gähnen als deutliche Übersprungshandlung: nachdem der Junge sich die Rutsche hochgehieft hat, braucht er nämlich erst mal Bedenkzeit ;-)

In diesem Video (Screenschot oben) sehen wir, wie sehr sich der Bulldog von unserer menschlichen Begeisterung anstecken läßt :-)


Dienstag, August 11, 2015

Mit Kosmo und Frieda in der Eifel


Mitte Juli fuhren Stu und ich für ein paar Tage mit unseren Beiden in die Vulkaneifel, die wir - besonders wegen ihre vulkanischen Maare und der vielen Burgen - sehr lieben.

Als wir die Koffer packten standen unsere Beiden mit riesigen fragenden Augen daneben, ich antwortete mit "jaaah" - und sofort rannten sie völlig begeistert zur Haustür. Dass sie noch warten mußten, bis alles fertig gepackt war, gefiel ihnen nicht; sie sprangen immer wieder an uns hoch mit der Aufforderung: "Beeilt euch endlich!!"

Im Auto dann Entspannung: Koffer dabei bedeutet längeres Autofahren, das wissen sie.

Einige Maare haben sehr steile und wild bewachsene Uferabhänge, aber die meisten Maare sind von Wanderwegen umrundet. Auch Waldbäche gibt es reichlich, das war was für Kosmo! Frieda zog es vor in Burgen, Mühlen und sonstigen Gasthöfen Wasser gereicht zu bekommen - was auch immer geschah ;-)

Wir streiften durch einen Märchenwald und besuchten mit den Beiden wunderschöne Tierparks, nur in den Wolfspark bei Kommern dürften sie nicht mit hienein - also verzichteten wir darauf, zumal ich ihn schon kannte. Im Wildgehege Hellental erlebte ich dann etwas ganz Besonderes: ein Anden-Adler schaute mir direkt in Augen - wir vertrauten uns :-)

Eine besondere Überraschung war ein Sprudel-Geysir, der "Wallende Born". Für Frieda und Kosmo war aber nicht dieser halbstündig hochschießende Sprudelborn die Attraktion, sondern die so freundlichen Kinder dort.

Bei dem Wasserreichtum der Eifel erstaunt es nicht, dass es herrliche Forellen zu essen gibt; Gänse und Enten erfreuen sich dort eines guten Lebens. Zu unserer Überraschung sahen wir unterwegs auch häufig Ziegen. Dazu eine kuriose Geschchte:

Am Rand eines Maares sah ich unter mir eine Frau mit Kind, die einen Hund streichelten. Hund??? Irgendwie doch nicht... Ich sprach sie an und sie erzählte mir, das sei eine freilaufende Ziege, die gekommen sei um geschmust zu werden! Es war eine Ziege mit Ohren wie bei einem Bloodhound.

Es gibt in der Vulkaneifel sehr schöne geologische Museen; besonders hatte es mir eine Privatsammlung - mit Privatführung - in Manderscheid angetan. Der Clou: ein zu Achat transformierter Dinosaurier-Haufen!

Leider begann Frieda auf dieser Tour wieder zu humpeln: sie hat eine altersbedingte Arthrose und auch eine verkalkte Bizepssehne. Wir waren wahrscheinlich etwas zu viel zu Fuß unterwegs mit ihr. Sie bekam Metacam, das half.

Zuhause gab es von ihren Ärzten wieder einer Kur Cartrophen, eine Stoßwellenbehandlung, und sie sollte nur wenig laufen. Das hat geholfen, jetzt braucht sie keine Schmerzmittel mehr, und wir trainieren sie wieder auf dem Unterwasser-Laufband :-)


Sonntag, August 9, 2015

Heute ein Beitrag von Evelyn Riesen

Mit Lady auf der Märchenstraße unterwegs


Anfang Juli lud Cornelia Lady und mich ein, unter ihrer Leitung, einige Stationen der Deutschen Märchenstraße zu besuchen. Das war eine aufgrund ihrer Fülle sehr anstrengende, aber eindeutig grandiose Tour! Cornelia hatte ein unfassbar umfangreiches und spannendes Programm zusammengestellt.

Ergänzung von Cornelia: All die vielen genannten landschaftlichen, märchenhaften, kulturellen und kulinarischen Attraktionen liegen in diesem mittleren Teil der Märchenstraße sehr nah beieinander. Wir mussten pro Tag nicht mehr als insgesamt 120 km fahren.
So starteten wir mit den Externsteinen im Teutoburger Wald. Ich war zutiefst beeindruckt, zumal ich kurz vorher erst bei Stonehenge war und die dortigen Steine nicht annähernd so beeindruckend fand wie die Externsteine !!

Natürlich besuchten wir auch den „guten,
alten Hermann“ und dann ging es weiter zum Burghotel Blomberg, in dem wir ein köstliches Mittagessen genossen! Von da aus fuhren wir zum Aschenputtel-Schloss in Polle. In dieser Schlossruine konnte man sich gut vorstellen, dass hier ein Aschenputtel gelebt haben mag!

Danach ging es nach Bodenwerder, DER Münchhausenstadt. Diesen Ort fand ich besonders entzückend mit seinen liebevollen Fachwerkhäusern und dem allgegenwärtigen Stolz auf seinen „Geschichten-Sohn“, der ja interessanterweise weitestgehend falsch gesehen wird als so genannter „Lügenbaron“, der er gar nicht war (den Titel „Lügen-Baron“ erhielt er mehr oder minder durch Verleumdung seiner zweiten Ehefrau!)

Ergänzung von Cornelia: Lady und ich warteten brav während Evelyn im Museum war. Lady zeigte sich so geduldig! Sie vertraute darauf, dass 'Mama' bald wieder bei ihr sein würde.
Cornelia schaffte es sogar, für mich eine Exklusiv-Führung im Münchhausen-Museum zu erbitten – obwohl es eigentlich gerade geschlossen werden sollte. Das war großartig: der Gästeführer erzählte mit solcher Freude und solchem Enthusiasmus vom Sohn der Stadt! Münchhausen selbst hat nie auch nur eine einzige seiner (ihm zugeschriebenen) Geschichten aufgeschrieben! Und viele der Geschichten hat er noch nicht einmal selbst erzählt, sie wurden dazu gedichtet.

Ergänzung von Cornelia: Lady lief brav, wenn auch langsam wegen ihrer Arthrose überall hin mit. Nur Treppen scheute sie, und Evelyn trug sie dann immer rauf und runter :-)
Am nächsten Tag machten wir uns auf nach Fürstenberg zur Porzellanmanufaktur. Es war so heiß, dass wir zuerst einen Zwischenstopp am Biker-Ausflugslokal Tonenburg machten, bei dem eine weiße Katze Lady intensivst anstierte und Lady – ganz ungewohnt – ihr deutlich bellend klar machte, ja bloß weg zu bleiben.

Vor Bad Karlshafen gönnten wir uns eine Fähr-Fahrt mit einer Gierseil-Fähre über die Weser. Dort dann ein Mittags-Snack, und anschließend begaben uns nach einem Abstecher in die Ölmühle Solling in Boffzen, sagenhafte Öle ! Dann zur herrlich romantischen Trendelburg (Rapunzel-Burg). Ein kleines Gewitter am Abend brachte auch eine willkommene Abkühlung.

Ergänzung von Cornelia: Lady benahm sie sich in Restaurants und in den Gartenlokalen vorbildlich - richtig wohlerzogen! Klein und Groß von den Nachbartischen waren bezaubert und streichelten sie sanft; Lady ließ es freundlich geschehen :-)
Am nächsten Tag führte uns unser Weg nach Hannoversch Münden, wo wir Dr. Eisenbart die Ehre erwiesen und eine herzige Begegnung mit einer zierlichen Mopsdame namens Mary Poppins hatten … ganz entzückend! Sie war ein Wirbelwind und die gemütliche Lady - sichtlich angenervt - ließ es aber zu, dass das „junge Gemüse“ halt so ist, wie es ist!

Über Sababurg, wo wir das Dornröschenschloss, den Tierpark - in dem Lady eine völlig unbedarfte Begegnung mit einem fauchenden Luchs hatte - und den Urwald uns berühren ließen, wandten wir uns gen Thüringen, dem Örtchen Bornhagen zu. Cornelia hatte Zimmer in dem historischen Gasthaus „Klausenhof“ sowie ein Tischlein-deck-dich-Menü geordert – ein tolles Erlebnis!

Am nächsten Tag hieß es: nun wieder Richtung Heimat. Zunächst zu Cornelia´s Heimat, wo uns in Paderborn Lothar eine wundervolle Stadtführung bescherte und ich vieles über die Quellen und die Stadtgeschichte, humorvoll und informativ vorgetragen bekam - einfach großartig.

Und danach fuhren Lady und ich wieder zurück nach Mainz. Viele Eindrücke und Erlebnisse im Gepäck und auch das Gefühl großer Dankbarkeit, von Cornelia so viel geboten bekommen zu haben.

Ergänzung von Cornelia: Lady schnupperte beim Spazierengehen immer richtig viel herum, alle paar Meter interessierte - oder fesselte - sie ein neuer Geruch. Ich freute mich für sie :-)
Überall wurden wir freundlichst behandelt, für Lady gab es stets unaufgefordert einen Wassernapf … ich muss sagen: die Menschen entlang der Märchenstraße gehören einem äußerst liebenswürdigem Menschenschlag an! Überall fühlte man sich willkommen! Danke dafür!

Ich hoffe, mich Cornelia gegenüber revanchieren zu können und ihr „mein Rheinhessen“ annähernd vergleichbar erlebbar zu machen!


Freitag, August 7, 2015

Lefzen....


Der Netzfund unten verführte stark zu solch einem Kommentar ;-)

Noch ein tolles Lefzenspiel eines Renn-Läufers LINK HIER !


Montag, Juli 3, 2015

Heute erzählt Gastbloggerin Isabelle Borgert

Stroh... und Oder-Tiefststand


3.7.2015, Bulldog Caligula, genannt Dicki, mailt:

Hi, der Dicki hier! Der Sonntag endete in einer üblen Ackerei, ich allerdings habe mich dezent im Hintergrund gehalten und die Gartenharke entführt. 100 Bunde Stroh haben wir bekommen... ich verstehe nicht ganz wofür, denn es ist doch noch kein Winter! Aber die lieben Kleinen sollen ja gerade dieses Super-Bio-Lecker Stroh bekommen... nun denn...

Heute haben die Jäger die Mitglieder der Jagdgenossenschaft eingeladen zu einem schönen Ausflug durchs Revier. Ich musste zuhause bleiben, denn diese Kinder habe ich zum Fressen gerne. Anders die Mädels... die hockten auf dem Wagen und waren nur mit den Kindern beschäftigt - ich bewundere diese Nervenstärke!

Hedi-Maus hatte die Woche übrigens Geburtstag und hat ordentlich Banane und eine Tüte von ihren Lieblingskräuter-Drops bekommen. 23 Jahre ist sie geworden, benimmt sich aber wie eine junge Ziege.

Neulich hat sie Frauchens Kofferraum ausgeräumt und sich aus den Tüten Möhren, Bananen und Brötchen geklaut. Ärger bekommt die nie, was ich persönlich nicht in Ordnung finde - ich hätte den PoPo vermöbelt bekommen.

Anbei ein Foto von unserem schönen Alexander - hat er sich nicht toll entwickelt? Herrchens ganzer Stolz... das Tierheim hatte Frauchen wieder um Hilfe gebeten: Laurel und Hardy! Die beiden sind aus schlechter Haltung beschlagnahmt worden und sehen auch so aus - nun schreien sie bei uns rum - naja, fallen nun auch nicht mehr ins Gewicht.

Ich musste letzte Woche mit nach Berlin zum Dienst. Artig habe ich auf meinem Schlumpfinen-Handtuch gelegen... allerdings konnte keiner ins Büro von Frauchen, da werde ich sauer - habe mich aber ansonsten gut benommen, sagt Frauchen. Nun wünschen wir Euch eine schöne Woche, Euer Dicki

18.7.2015, Bulldog Caligula, genannt Dicki, mailt:

Wochenende... Oh, die Woche war stressig - Frauchen hatte dienstlichen Besuch aus Lübeck, und so waren wir abends lange unterwegs somit spät zuhause und todmüde!

Da muss man sich am Wochenende erholen - allerdings weiß ich nicht, ob Frauchen bald zu Hedi auf die Wiese umzieht. Unsere Hetja-Hedi ist ein richtiges Kuschelmädchen und kann sich stundenlang mit Frauchen auf der Wiese lümmeln. Letztens hat sie sich auf den Rücken gelegt und Frauchen hat ihr, wie uns Hunden, den Bauch gekrault - also sowas finde ich komisch.

Ich musste sogar einen Tag mit nach Berlin, und während Frauchen sich mit dem Besuch das Schloß Bellevue angesehen hat, kurz mal den Schreibtisch unseres Bundespräsidenten übernommen hat, habe ich in Frauchens eigenem Büro die Stellung gehalten. Wieder zurück mussten wir alle in der Dienststelle "Fress-chen" einnehmen. Aber wir sind den ganzen Stress ja gewohnt.

Vor allem unsere Emmy fand es toll durch die Stadt zu laufen, und während Amira richtig genervt war von all dem Verkehrslärm und allen Menschen, ist sie eben ein echtes Stadtkind.

Tja, und meine Entspannung sieht folgendermaßen aus: Ich bin zwar ein alter Sack (so Herrchen), aber ein echter Jagdhund. Trotz Hitze liebe ich e, am Schweiß zu arbeiten (Blutfährte zu verfolgen), und neulich war ich wieder im Mais verschollen. Heraus kam ich mit einem Rehbock-Skelett.

Nachdem Frauchen den ersten Schrecker verkraftet hat, hat sie mich gedrückt und gelobt. Ich sei der Beste, die Mädchen seien blöd, dusselig u.ä. Herrchen brachte es auf den Punkt: "Alter, Du bringst es ja doch noch... so oll bist Du ja noch garnicht!"

Tja, und damit lege ich mich jetzt auf´s Ohr! Ein schönes Wochenende, Dicki, der Super-Jäger

19.7.2015, Bulldog Caligula, genannt Dicki, mailt:

Geradezu historisch ist der Wasserstand der Oder, und Dicki könnte theoretisch bis nach Polen laufen - na gut, nicht ganz, aber fast.

Und das war für uns natürlich Grund genug, um unserer Lieblingsbeschäftigung nachzugehen - Plantschen und Schwimmen. Aber unsere Püppi kam nicht dazu, weil ihre Beine einfach immer Grund unter den Pfoten hatten.

Anschließend war Frauchen mit den großen Mädels noch Reiten... endlich kann Hetja wieder Laufen, Dank der Hufschuhe!

Nun gehts wieder in eine neue Woche und wir alle brauchen den Montag, um uns von all den Erlebnissen zu erholen. Euer Dicki

PS: Eben auf unserer Dorf Strasse... Mit dem Nachbarn...


Donnerstag, Juli 30, 2015

Heute ein Beitrag von Evelyn Riesen

Lady presst Mama frei


Hallo Ihr lieben Bulldogs, Bulldoggerinnen und Bulldogger, Ihr habt ja schon Einiges über mich gelesen, was meine Mama Euch bislang schon erzählen wollte, aber jetzt muss ich mich persönlich mal zu Wort melden. Ihr glaubt ja nicht, was ich hinter mir habe …...

Vor Kurzem fing meine Mama an, von „8 Tage Studienreise nach Großbritannien“ zu reden und dass sie da gar nicht wirklich Lust dazu hätte. Dann besuchte uns Lisa (die Dogsitterin von meinem Mops-Freund Olli) den ich ja, wie Ihr wisst, sehr mag … er schaut immer so niedlich und ist so schön weich mit seinen Kuschelröllchen … und Mama zeigte Lisa alle Küchenschränke, meine Bettchen, meine Medikamente und ich verstand nicht, was das alles sollte. Aber Mama hat mich lieb und Lisa ist auch immer so lieb zu mir, da dachte ich mir ja noch nichts.

Einige Tage später erklärte mir Mama, dass sie jetzt mal „für ein paar Tage“ da hin ginge, wo ich „eigentlich“ her komme und sie wirkte ganz traurig auf mich. Hmmm, irgendwie war ich immer noch frei von jeder Sorge, denn bevor ich zu Mama kam, war ich ja bei ein paar Frauen, die sich um mich kümmerten, mir gutes Essen gaben, den Schmutz (wenn auch mit Wasser: bäh, aber immerhin) von mir ab machten und lieb mit mir redeten, das wäre sicher auch für Mama in Ordnung.

Am nächsten Tag kam Lisa abends zu uns und schlief sogar im Gästezimmer. Am nächsten Morgen schleppte Mama eine große Kiste mit zwei Griffen, die sie 'Koffer' nannte, zur Haustüre raus und stieg in in ein fremdes Auto, das MIT Mama und OHNE mich weg fuhr. Oh-oh ... Naja, das hatten wir auch schon mal, wenn auch ohne Kiste und Mama war dann bald wieder da. Der Tag begann also langsam, irgendwann kam Lisa zu mir und auch Jennifer (die auch 'Mama' zu Mama sagt. Warum auch immer, denn sie hat schließlich ganz anderes Fell als ich, viel, viel länger, dafür aber nur am Kopf ...sonderbar … und es gibt noch einen Philipp, der auch 'Mama' zu Mama sagt, aber der hat noch ganz viel Fell im Gesicht, der ist - glaube ich – enger mit mir verwandt). Der Tag verlief wie gewohnt …

Tja, doch in der Nacht hatte ich auf einmal eine Erinnerung, an das, wo ich „eigentlich“ herkomme: das war doch der scheußliche, enge Käfig in dem kalten, stinkenden, großen Raum mit viel zu wenig und ganz ekligem Essen und den bösen Männern, die mir immer weh taten. Nein, das kann doch nicht wahr sein … meine Mama ist da hin? Oh, jetzt verstand ich plötzlich, warum sie so traurig war und da nicht hin wollte. Aber wer hatte das veranlasst?

Nun gut, am nächsten Tag machte Lisa mir mein gewohntes Frühstück, war aber schon etwas angestrengt … Als sie dann mit mir spazieren gehen wollte, hob sie mich in ein Auto, das ich nicht kannte, das machte ganz fremde Geräusche und auf einmal hatte ich sooo entsetzliche Angst. Lisa redete auf mich ein … ohne Ende … dann war sie ratlos, ganz anders, als ich sie bis dahin kannte. Aber immerhin stiegen wir wieder aus und ich versteckte mich in meiner Security-Box in Mama´s Arbeitszimmer und zitterte noch ein wenig …

Und dann wurde es mir klar: Lisa und Jennifer haben gemeinsame Sache gemacht und Mama in so einen Käfig bringen lassen.
Meine M-A-M-A …................ ich habe ganz still ganz viel geweint, denn ich wollte meine Mama wieder haben und ich wollte auch, dass es meiner Mama gut geht … und was sollte ich denn machen mit meinen arthritischen Knochen, mit 40 cm Schulterhöhe und so ganz ohne brauchbaren Daumen konnte ich ja noch nicht mal die Tür aufmachen und meine Mama suchen. Aber die scheinheiligen Mädels wollten mich mit Leckerchen, wie Banane und kleinen Käsestückchen (die ich ja soo mag) umgarnen, aber nicht mit mir !!! Wer so drauf ist wie die, muss die Konsequenzen tragen!

Einmal redete Jennifer mit dem kleinen Kästchen, auf dem sie immer so oft herumtippt und hielt es mir plötzlich ans Ohr … und da hörte ich meine Mama !!! Sie sagte, dass sie mich vermisst und sie mich lieb hat und bald wieder kommt, aber ich konnte dazu keinen Geruch ausmachen, ob das alles so stimmte und so kam ich zu der einzigen Schlussfolgerung, dass Mama mir die Wahrheit nicht sagen DURFTE, weil es ihr dann vielleicht noch schlechter ergangen wäre. Was also konnte ich tun?

Und dann wusste ich es: ich konnte Lisa und Jennifer erpressen, meine Mama wieder frei zu lassen !!! Und das war mein Plan, den ich dann auch direkt in die Tat umsetzte: ich verweigerte das Essen, das sie mir hin stellten .. ich kann Euch sagen: solchen Hunger hatte ich schon lange nicht mehr! Wenn sie natürlich gerade nicht hinschauten, ging ich schnell in die Küche zu meinem Napf und gönnte mir ein paar Happen.

Ich bockte bei jedem Spaziergang, selbst, wenn ich dringend „musste“, aber das hatte einen guten Grund, doch dazu komme ich gleich. Ich würdigte die Beiden keines Blickes. Und mein Triumph kam, dass ich fast alle „Geschäfte“ im Haus erledigte, OBWOHL die Terrassentür zum Garten auf stand. Ha ! Besonderen Spaß hatte ich, als ich mich ins Obergeschoss schlich und dort (dem Himmel sei Dank, dass ich das trotz des wenigen Essens noch hin bekam) auf den Teppich (!!!) gleich zwei „Tretminen“ legte! Ha – die haben vielleicht lange geputzt … und oft … haha!

Und das musste ich sooo viele Tage – oder waren es gar Jahre ? – durchhalten. Aber dann habe ich sie damit mürbe bekommen – juhuuu ! - und endlich, endlich ging auf einmal die Haustür auf und Mama war wieder da! Wobei ich sagen muss, dass sie zwar etwas erschöpft wirkte, aber nicht so, als habe sie so lange in einem Käfig mit schlechtem Essen sitzen müssen. Aber meine Mama hat ja auch eine bulldoggische Ausdauer - das kann ich bezeugen, so wie sie mich damals, als ich zu ihr kam, pflegte!

…... und ich bin ja so froh, dass ich als Bulldog-Lady per se dazu prädestiniert bin, hartnäckig zu sein und so meine Mama nun retten konnte! Was habe ich an diesem Tag, als Mama zurück kam, das Essen und die Spaziergänge mit „Outdoor-Toilette“ genossen und so gut geschlafen wie lange nicht! Jetzt ist alles wieder gut!

Und nun sage ich „tschüß“, denn jetzt muss ich dringend in den Garten und mich mit fröhlichen Lauten des Wohlbefindens erst mal ausgiebig im Rasen „schubbern“ !



Archivierung:

Die Bulldog-Blog-Beiträge bleiben circa 4 Wochen auf DIESER Seite. Danach kommen die wichtigen, besonders lustigen und die Gastblogger-Beiträge ins jeweils entsprechende Archiv. Die Links zu den Archiven sind in der grauen Referenzspalte rechts.


Montag, Mai 11, 2015

Zehn Jahre Bulldog-Blog - und:

Die wichtigsten Schritte für das Überleben des Englischen Bulldogs sind getan.


Liebe Leserinnen und Leser, heute feiern wir ein Jubiläum: das zehnjährige Bestehen dieses Bulldog-Blogs. Der 1. Beitrag erschien am 11. Mai 2005.

Es wurde über diese 10 Jahre jeden zweiten Tag ein Beitrag veröffentlicht, das heißt 1815 Beiträge insgesamt - lustige, besinnliche, spannende, warnende, informative und, mir die wichtigsten, aufklärende Beiträge. Aufklärung über den besonderen Zauber des Bulldogwesens, Aufräumen mit Vorurteilen über ihn, das war und ist mir wichtig :-).

Im Blog wurde auch immer wieder über das Elend informiert, welches dem Englischen Bulldog Zucht, Mode und Geldgier antaten und auch noch antun. Die Aufklärung über rasseschädigende, den Genpool ausdünnende Züchtungs-Methoden tut Not, einmal im Sinne der gezüchteten Hunde selbst, aber auch für ihre Käufer ist sie wichtig. Züchter setzten oft wirtschaftliche Zucht-Prioritäten, deshalb ist der "Druck des Marktes" entscheidend.

Und Aufklärung über die sadistische Quälerei, die Massenzüchter ihren "Zuchthunden" antun, ist noch wichtiger. Nicht gerade wenige Menschen entscheiden über den Preis und ahnen nicht, was hinter "Billigwelpen" für ein grausames, verzweifeltes Elend steht.

Zu diesem Jahrestag möchte ich mich bei allen Gastbloggern von Herzen bedanken, denn sie trugen wesentlich dazu bei, dieses Bulldog-online-Magazin, das es der Sache nach ist, abwechslungsreich zu gestalten.

Insbesondere danke ich Isabelle Borgert für ihre spannenden, so informativen wie humorvollen Beiträge. Sie ist unsere aktivste Gastbloggerin: seit September 2007, also schon 7 1/2 Jahre lang, können wir regelmäßig circa zwei Beiträge pro Monat von ihr genießen :-)

Danken möchte ich auch allen Leserinnen und Lesern, die mit oft einzigartigen Fotos, Witzen oder auch Links diesen Blog wesentlich bereichern.

Danke auch an meinen lieben Stu, der mir immer technisch zur Seite steht, und ohne den dieser Blog gar nicht erst begonnen worden wäre.


Die wichtigsten Schritte

für das Überleben des Englischen Bulldogs sind inzwischen getan:

  1. Der Standard wurde (2009) geändert, um ihn wieder "fit for function" werden zu lassen. Der deutsche Zuchtverein ACEB, die hiesige Speerspitzen der Zucht des atmungsbehinderten Extrem-Bulldogs, wurde u.A. als eine Konsequenz dieser Änderungen aufgelöst.
  2. Über ein Dutzend bulldogartiger Rassen wurden neu gezüchtet, und diese erzeugen den nötigen Markt-Druck auf die Züchter des Originals.
  3. Welpenhändler und Welpen-Fabriken werden, auch dank der Medien, gesellschaftlich zunehmend geächtet. Der Gesetzgeber wird dem früher oder später folgen.

Auf diesem Hintergrund nehme ich dies 10-jährige Blog-Jubiläum zum Anlass, ihn in Zukunft nur noch in reduzierter Form weiterzuführen, es wird mittelfristig auf vielleicht 2 Beiträge pro Woche hinauslaufen.

Das Meiste über den Bulldog aktuell und über seine Vergangenheit ist gesagt - und in den Blog-Archiven zu finden :-)

-

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Cornelia
Savory-Deermann
, geboren 1945 in Wuppertal, hat seit 1971 Englische Bulldoggen und ist Gründungs- und Ehrenmitglied des "Verein der Freunde Englischer Bulldogs e.V. (1980-2009)".

Seit Mai 2005 haben die Bulldogs hier ihr eigenes deutsches Weblog bekommen. Jeder Leser kann Blog-Beiträge an Cornelia schicken, Eure Bulldog-Anekdoten, -Fotos und -Tipps für's Blog sind willkommen. Der jeweilige Autor behält sein Copyright an Bildern und Text, gibt aber Cornelia ein unwiderrufbares Nutzungsrecht für Veröffentlichungen in diesem Blog.




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Update: 10. 3. 2013

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