Cornelias 'Bulldog Blog' ...
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English Bulldog Netzwerk für Kenner und Freunde
Sonntag, April 30, 2017

Funde und Begegnungen :-)


Alex Schnabel findet immer wieder irre Bulldog-Sachen im Internet und auch im Leben. Bulldog-Magie eben :-)

Und beim Tierarzt begegnete Alex und Stan neulich eine Bulldoggin. Die Kleine fand Gefallen an ihr. Ein lustiges Foto mit den Beiden :-)

Im Kölner Stadtanzeiger kam dieses Bild zu einem Bericht über die Sparkasse dort. Meine Schwester Gunda schickte es mir.

Ostern wanderte Gunda in Spanien durch die blühende, oft noch wilde Extremadura. Am Flughafen Madrid begegnete ihr gleich diese durstige Gestalt :-)

An diesem Wochende findet in Dalheim (bei Paderborn) wieder das jährliche Sommerfest statt. Hunde sind willkommen.

Am Donnerstag kamen wir auf dem Weg zum Klosterrestaurant an Ausstellern vorbei, die alles dafür aufbauten, und Stu entdeckte diesen fein gemachten Kerl unten, der auf einem ihm unangemessenen Platz ausharrte :-)


Wir wünschen einen herrlichen 1. Mai :-)

Dicki Borgert bekommt zur Feier des Tages Eiscreme :-)


Mittwoch, April 26, 2017

Das "Überleben der Freundlichsten"

Quelle: ScienceDaily (Feb. 27, 2017)


Die meisten Hundebesitzer werden Ihnen sagen, dass sie ihre geliebten Haustiere als Mitglieder ihrer Familien betrachten. Jetzt deutet neue Forschung darauf hin, dass Hunde es vielleicht noch mehr sind, als bisher gedacht.

Evan MacLean, Direktor des Arizona Canine Cognition Centers an der University of Arizona, stellte fest, dass Hunde und 2-jährige Kinder ähnliche Muster in sozialer Intelligenz zeigen, viel mehr als menschliche Kinder sie mit ihren engsten Verwandten, Schimpansen, Bonobos und Gorillas, gemeinsam haben. Die Ergebnisse könnten Wissenschaftlern helfen, besser zu verstehen, wie sich Menschen sozial entwickelt haben. MacLean und seine Kollegen beobachteten, wie 2-Jährige, Hunde und Schimpansen vergleichbare Tests durchführten, um verschiedene Arten von Kognition zu messen. Während Schimpansen gut auf Tests in Bezug auf ihre physische Umgebung und räumlichen Situation reagierten, schnitten sie in Tests bezüglich kooperativer Kommunikationsfähigkeiter, wie z.B. einem Zeigefinger oder menschlichen Blick zu folgen, nicht so gut ab.

Hunde und Kinder übertrafen in ähnlicher Weise Schimpansen in kooperativen Kommunikationsaufgaben, und Forscher beobachteten ähnliche Muster der Leistungsvielfalt zwischen einzelnen Hunden und zwischen einzelnen Kindern.

In einer wachsenden Anzahl von Forschungen in den letzten zehn Jahren wurde untersucht, was das Besondere an der menschlichen Psyche ist. Die Wissenschaftler sagen, dass die grundlegenden sozialen Kommunikations-Fähigkeiten beim Menschen, anders als bei anderen Arten, sich erst im Alter um die 9 Monate zu entwickeln beginnen. "Viele Studien zeigen, dass man nicht wirklich die gleichen sozialen Fähigkeiten bei Schimpansen findet, aber wohl bei Hunden, so dass etwas oberflächlich betrachtet Ähnlichkeiten zwischen Hunden und Kindern angenommen wurden", sagte MacLean.

"Die größere, tiefere Frage, die wir erforschen wollten, ist aber, ob das wirklich nur eine oberflächliche Ähnlichkeit ist, oder ob es eine bestimmte Art von sozialer Intelligenz gibt, die wir bei beiden Arten sehen.

"Wir haben ein Muster gefunden, dass Hunde, die gut in einem dieser sozialen Verhalten sind, dazu neigen, bei vielen der damit verbundenen sozialen Verhalten ebenfalls gut zu sein, und das gleiche Muster finden wir bei Kindern, aber nicht bei Schimpansen", sagte er.

Eine Erklärung für die Ähnlichkeiten zwischen Hunden und Menschen ist, dass sich die beiden Arten unter ähnlichen Belastungen entwickelt haben, nämlich solchen, die das "Überleben der Freundlichsten" begünstigten durch Nutzen und Belohnungen für mehr kooperatives soziales Verhalten.

"Unsere Arbeitshypothese ist, dass Hunde und Menschen wahrscheinlich einige dieser Fähigkeiten als Ergebnis ähnlicher evolutionärer Prozesse entwickelt haben, so dass wahrscheinlich einige Dinge, die in der menschlichen Evolution passierten, sehr ähnlich den Prozessen waren, die in der Hunde-Domestikation passierten", sagte MacLean. "So können wir potenziell, durch das Studium von Hunden und deren Domestikation, etwas über die menschliche Evolution lernen." Die Forschung könnte sogar das Potenzial haben, Forschern zu helfen, menschliche Behinderungen besser zu verstehen, die Defizite in sozialen Fähigkeiten beinhalten können, wie z.B. Autismus" sagte MacLean.

Der Blick auf Hunde als Hilfe beim Verständnis der menschlichen Evolution ist eine relativ neue Idee, da die Wissenschaftler sich bislang am häufigsten an menschliche Verwandte wie Schimpansen hielten, um Antworten auf evolutionäre Fragen zu erhalten. Aber es scheint so, dass der beste Freund des Menschen ein wichtiges, wenn auch begrenztes Stück des Puzzles anbieten kann.

"Es gibt verschiedene Arten von Intelligenz, und die Art von Intelligenz, an die wir denken, ist sozialer Natur und sehr wichtig für den Menschen. Und Hunde haben sie in einem unglaublichen Ausmaß", sagte MacLean. "Aber es gibt noch andere Aspekte der Kognition, wie die Art, wie wir über physische Probleme streiten, Hunde sind uns hierbei völlig unähnlich. So würden wir niemals argumentieren, dass Hunde im Allgemeinen ein besseres Modell für den menschlichen Geist sind - es geht nur um diese eine besondere Art sozialer Fähigkeiten, der kooperativen Kommunikation."

Anmerkung zur Studie

Unter Anderen wird in der Uni Wien und im angeschlossenen Wolfsforschungszentrum Studien gemacht, die die soziale Intelligenz von Wölfen im Fokus haben. Dort steht die These im Fordergrund, dass der Mensch nur in einer dem Wolf ähnlichen Rudelsituation überlebte und überlebt. Wir nennen es Arbeitsteilung. Damit dies gelingt ist eine hohe soziale Kompetenz der einzelnen Gruppenmitglieder wichtig. (Verschiedene Artikel dazu können Sie im Archiv bei Scrolen finden.)

In der oben zitierten Studie wird nicht der Überlebensdruck eines Rudels, sondern der Anpassungsprozess des Wolfes zum Haushund, also seine Domestikation, in den Fokus zur Erklärung der Entwicklung sozialer Intelligenz gestellt. Ich sehe die Domestikation als weitergehende Stufe der Entwicklung dieses Talentes: nämlich über die eigene Art und Gruppe hinaus. Da ist der Hund den Menschen kollektiv gesehen voraus; spöttisch gesagt, der Mensch sollte sich selbst einmal domestizieren!


Sonntag, April 23, 2017

Bulldogs als Gartendeko - und Aprilwetter


Die Gartenfreuden beginnen wieder :-) In diesem Sinne ging ich neulich durch die Gartenabteilung des hiesigen Großhandels. Erstaunlich, wie viele Bulldogs es dort zu kaufen gab - er ist eben eine weltweit populäre Rasse :-)

Einen kleinen Bulldog von dort schenkten mir Frieda und Kosmo zum Geburtstag ;-) Riesige Figuren, so Format Bullmastiff, gab es auch - sogar in pink!

Grimmig dreinschauende Bulldogs gab es - und auch einfach häßlich gemachte...

Nun, das Wetter ist z.Z. sehr aprilhaft... da zieht sogar Kosmo den Garten auf Kissen vor. Sollen die Deko-Bulldogs doch die Machos spielen, haha !

Friedas Befinden ist wie dieses Wetter. Sie hat gute und eher miese Tage. Im Großen und Ganzen hält sie sich aber nicht schlecht - sie haushaltet mit ihren Kräften sehr vernünftig :-)


Donnerstag, April 20, 2017

Ostergrüße von Tiffy und von Paula


Tiffy Nas gestaltete wieder einen schönen Gruß von sich und ihrer Schwester Muffin ;-)

Berlin, 17.4.17, Silvia Haupt schreibt zu Ostern:

Hallo Ihr Lieben, ganz herzliche Ostergrüße schicke ich euch. Ich habe gerade geschmunzelt, als ich euren aktuellen Beitrag gelesen habe und Friedas Runzel-Schnute gesehen habe. Die ist so süß mit ihrer Mimik, dass ich die Schnute knutschen könnte. Das ist schön das es Ihr im moment einigermaßen geht.

Paula geht es dank des Cortisons auch ganz gut. Was mir Bauchschmerzen bereitet: sie hat an der Rute eine entzündliche Stelle, die mir überhaupt nicht gefällt. Nächste Woche laß ich das checken, hoffentlich ist es kein Mastzellen Tumor. Ein Knoten am Brustkorb, den sie schon ca drei Jahre hat, ist auch etwas größer geworden, und am Bauch spüre ich auch eine Stelle. Naja, ich habe totale Angst vor nächster Woche, aber eine OP lasse ich auf Grund ihrer 12,5 Jahre nicht mehr machen, das möchte ich ihr nicht mehr zumuten. Es gibt ein Tarantula-Gift, das bei einigen Tumoren sehr hilft. Ich bespreche das nächste Woche.

Ansonsten frißt sie mir die Haare vom Kopf und hält mich den ganzen Tag auf Trapp. Sie ist meine Stalkerin. Ich kann keinen Schritt machen, ohne dass sie sofort hinter mir her läuft und bettelt. Wenn ich sie nicht beachte, was mir sehr schwer fällt, reagiert sie mit Zittern oder ein paar Mal hat sie auch hin gepuscht.

Ich gehe wegen dem Cortison häufig mit ihr raus, wenn wir in die Wohnung zurück kommen, zeigt sie mir sofort den Napf und gibt auch keine Ruhe, bevor ich diesen mit Futter fülle. Meine Schwester sagt "Die stalkt dich, ich muß lachen". Egal, ich bin über jeden Tag dankbar, an dem ich sie noch habe und es ihr gut geht.

So Ihr Lieben, ein schönes Osterfest und dicke Kussi für die Kinder und seid gedrückt, alles Liebe Silvia und Paula


Sonntag, April 16, 2017

Frohe Ostern


Unsere Freundin Udalrike Hamelmann hatte uns letztes Jahr ein mit Blattgold überzogenes Ei, als Osterkücken gestaltet, geschenkt. Damit würden sich jetzt schöne Osterbilder machen lassen, dachte ich.

Frieda und Kosmo kontrollierten das "Ei im Blumentopf" auf Eßbares.... und wandten sich enttäuscht ab ;-) Also legte ich Leckerchen dazu, die Kosmo auch sofort verschlang.

Aber Frieda wird je älter, je verschnuppter. Um sie zu interessierten holte ich Fleischscheiben dazu - denen widerstand sie nicht, wie Ihr sehen könnt :-) Kosmo mußte ich derweil mit strengem Blick zurückhalten ;-)

Frieda geht es z.Z. trotz ihrer Schwäche ganz gut. Sie hört und reagiert nach wie vor auf jedes Geräusch, nur eben langsam und Kräfte sparend. Ihr Bauch wird z.Z. nicht weiter dicker durch diesen gutartigen Herzbasistumor, und inkontinent macht er sie auch nicht. Er liegt ganz außerhalb des Herzens und wächst gottseidank nicht in Richtung Lungen. Das ist ein herrliches Ostergeschenk für uns :-)

Euch allen wünschen wir auch glückliche Ostertage :-)


Donnerstag, April 13, 2017

Heute berichtet Gastbloggerin Alexandra Schnabel

Umzug ins neue Heim


Meine Mutter und ich haben uns irgendwie doch schon Gedanken gemacht, wie wohl Stanley in seinem hohen Alter von 10 Jahren einen Umzug und die Umstellung verkraften wird. Ich denke, ich habe es ganz clever gemacht, Stanley ist absolut unkompliziert gewesen.

Hunde denken da wohl anders als wir Menschen. Mein bester Freund Marcus sagt immer: Hauptsache, er ist bei dir! Und ja genauso ist es!!! Wo ich bin, da will auch er sein, und dann ist alles gut.

Schon während der Renovierungszeit, als ich jeden Tag ins Neue Zuhause gefahren bin, kam Stanley immer mit. Wir verbrachten viel Zeit zusammen im Haus. Auch hat er bemerkt, wie die alte Wohnung immer leerer wurde und die neue immer voller. Er beobachtete alles sehr sorgsam und musste überall mit dabei sein, war aber von Anfang an sehr entspannt.

Den Garten im neuen heim fand er sofort super und auf der Terrasse hat er sich gerne aufgehalten. Im alten Zuhause wollte er nie alleine draußen sitzen, jetzt scheint es so, als wäre er angekommen, vielleicht vermittelte ich ihm auch das Gefühl.

Nach der langen Zeit, die ich für die Renovierung frei hatte, musste sich Stanley nun wieder dran gewöhnen die Vormittage alleine zu Hause zu verbringen, wenn ich arbeiten bin. Was soll ich sagen, es war einfach okay für ihn! Mit seinen gewohnten Kissen, Decken und Spielsachen und derselben Position auf der neuen Couch war er absolut zufrieden.

Stanley und ich haben uns eingelebt und fühlen uns wohl. Auch die neue Gegend wurde nach und nach erkundet, neue Wege wurden ausprobiert und neue Rundstrecken gesucht. Auch die Nachbarshündin Mila ist sehr nett, aber Stanley interessiert sich nicht wirklich für sie.

Ich bin so glücklich darüber, dass es für Stanley so selbstverständlich ist, es ist so als ob wir immer hier gewohnt hätten. Wahrscheinlich macht man sich zu oft einfach Sorgen um nichts!


Montag, April 10, 2017

Heute grüßt Gastbloggerin Susanne Nas

Muffin - Endlich 7 :-)


Hallo Cornelia, unsere KLEINE Muffin hatte am 16.03.17 Geburtstag! 7 Jahre!!! Wie die Zeit vergeht. ...... mir kommt es so vor als wäre sie Vorgestern erst bei uns eingezogen.........

Die KLEINE hat nach wie vor den Schalk im Nacken, ihre große Schwester Tiffy wird ab und an noch geärgert wie zu Welpenzeiten. (Mehr darüber im Archiv der Beiden)

Trotz Allem oder gerade deshalb lieben die Beiden sich heiß und innig! Viele Grüße Susanne


Donnerstag, April 6, 2017

Wir gratulieren Chilli zum 10. Geburtstag :-)


Chilli, Kosmos schöne Schwester, feierte am Sonntag auch ihren 10. Geburtstag.

Es waren Kinder zu Besuch und ging hoch her, erzählte mir Anke Teloudis. Chilli hielt stundenlang mit - und humpelte später ein wenig. Naja, wir kennen der Bulldogge Leidenschaft, wenn sie sich freut :-)

Chilli hat Mutter Friedas beeindruckende Zunge geerbt. Ich finde solche Zungenbilder besonders lustig :-)

Liebe Chilli - dir noch ein langes gesundes und freudvolles Leben :-)


Montag, April 3, 2017

Kosmo ist jetzt 10 Jahre alt,

und immer noch ziemlich jungenhaft.


Am Sonntag, dem 2. April, wurde unser Kosmo 10 Jahre alt. Ein glücklicher Tag.

Morgens früh wurde er zu seinem Erstaunen als Erstes überschwenglich geherzt. Er verstand, irgendetwas besonders Schönes war los - und es stand mit ihm im Zusammenhang!

ER stand im Mittelpunkt, und nicht seine Mutter Frieda! Er war die letzte Zeit manchmal etwas trübsinnig gewesen, weil sich alles darum drehte, dass die kranke alte Frieda nur ja genug aß - dabei war er doch so ein uneingeschränkt braver, sich nie verweigernder Esser... wer soll das verstehen!

Zum Frühstück gab es dicke Fleischwurststücke... so kann der Tag weitergehen, das stand ihm ins Gesicht geschrieben! Und der Tag ging so weiter :-)

Am späten Nachmittag gingen wir in sein Lieblings-Gartenlokal. Die Sonne schien, und wir gingen alle vier ein wenig spazieren. Frieda langsam hinterher. Ihr dicker Wasserbauch macht ihr zu schaffen. Die Entwässerungspillen reichen nicht mehr, sie war gerade punktiert worden und ein halber Liter Wasser floß ab. Das brachte ihr etwas Erleichterung, wenn auch nicht für lange Zeit.

Kosmos ist nicht der Wanderer, er ist ein Kampfspieler.

Die höchste Freude für ihn ist es sich auf dem Boder mit ihm zu balgen, die Hände in sein Maul zu stecken, an den Eckzähnen zu ziehen - so zu tun als seien sie ein Gebiß ;-) Dabei bekomme ich nie einen Ratscher ab, denn er schließt beim Spiel seine Kiefer nicht, grollt aber gewaltig herum, das gehört eben lustvoll dazu.

Im Dalheimer Gasthaus zum Königsweg bekam er von allem ab: Fleisch, Röstis und Sahnekuchen. Das Haus ist sehr hundelieb und ihm wurde offiziell gratuliert :-)

Kosmo ist verspielt und neugierig wie ein Junghund geblieben. Das macht einen Teil seines Charmes aus :-) Wir lieben ihn sehr und sind dankbar, dass er noch kerngesund ist. Wir wissen, Frieda wird nicht mehr lange bei uns bleiben... in all diesem Schmerz ist er ein Trost für uns.

Silvia Haupt mailte uns:
Hallo ihr Lieben, gestern ist euer Sohn Kosmo nun 10 Jahre alt geworden, und wir wünschen ihm alles Gute zu seinem Geburtstag, ganz viel Gesundheit und noch viele schöne Jahre. Paula schickt ihm einen ganz dicken Bully-Schmatz. Ich hoffe, lieber Kosmo, dass ein riesen gefüllter Napf für dich bereit stand. Geht es euch gut? Was macht Friedakind? Ich drücke euch und ganz dicken Kuß für Kosmo und Frieda, alles liebe Silvia und Paula

Zsuzsa Feldenkirchen mailte uns:


Freitag, März 31, 2017

Hyperaktivität

Quelle: ScienceDaily (Okt. 4, 2016)


Professor Hannes Lohis Forschungsgruppe (Universität Helsinki) hat das Blutbild von hyperaktiven und impulsiven Hunden zusammen mit dem LC-MS Metabolomics Center von Biocentre Kuopio (Universität Ostfinnland) untersucht.

Die Ergebnisse zeigen, dass sich die Metaboliten von Phospholipiden, insbesondere Tryptophan, von den Blutgraden der Kontrollhunde unterscheiden. Diese Ergebnisse ähneln früheren Untersuchungen an ADHS-Patienten.

Anmerkung zum English Bulldog

Der Bulldog ist als Rasse, also genetisch bedingt, nicht hyperaktiv. Leider gibt es aber Züchter, die durch Vernachlässigung der Wesenseigenschaften der Zuchttiere doch hyperaktive, ängstliche Bulldogs hervorgebracht haben. Viele Züchter - und Käufer! - achten leider nur auf äußere Merkmale.

Allgemeine Angst, Lärmempfindlichkeit sowie Hyperaktivität und Impulsivität sind die häufigsten Verhaltensstörungen bei Hunden. Schlimmstenfalls können sie einen sehr negativen Einfluss auf das Wohlergehen des Hundes und des Eigentümers haben. "Verhalten und Verhaltensstörungen entwickeln sich oft als eine Kombination von Erb- und Umweltfaktoren...." erklärt Professor Lohi. Die Bestimmung der Blutmetaboliten bei hyperaktiven und normal verhaltenen deutschen Schäferhunden zeigte eine signifikante Verbindung zwischen Hyperaktivität und niedrigeren Blutphospholipidspiegeln.

"Wir wussten, dass diese Entdeckung erwartet wurde, da mehrere Studien niedrigere Blutlipid- und Fettsäure-Niveaus bei ADHS-Patienten aufgezeichnet haben. Allerdings ist die Kausalbeziehung nicht klar und erfordert weitere Studien: Unsere Entdeckung unterstützt den bestehenden Glauben, dass menschliche und Hundekrankheiten ähnlich sind, was darauf hindeutet, dass Hunde als hervorragende Modelle für menschliche Krankheiten dienen können", sagt Doktorandin Jenni Puurunen.

"Es ist bezeichnend, dass das Alter, das Geschlecht oder das Fasten des Hundes wenig Einfluss auf die Verbindung zwischen Verhalten und Metaboliten hatten. Wir kontrollierten auch bei diätetischen Veränderungen, indem wir alle Hunde das gleiche Futter für zwei Wochen vor dem Testen gaben", erklärt Puurunen.

Die Darmgesundheit kann das Hundeverhalten beeinflussen. Eine der interessantesten Entdeckungen in der Studie war die negative Korrelation zwischen hyperaktivem Verhalten und den Ebenen der Metaboliten von Tryptophan, einer lebenswichtigen Aminosäure. Dieser Metabolit wird nur produziert, wenn Darm-Bakterien das Tryptophan in Lebensmitteln verarbeiten. Die Entdeckung deutet auf Unterschiede bei den Darmbakterien von hyperaktiven und normal agierenden Hunden hin, die im Hinblick auf die Entdeckung, die vor ein paar Jahren über die Verbindung zwischen dem Gehirn und dem Darm gemacht wurde, sehr bedeutsam ist.

"Wir wissen, dass die Zusammensetzung der Darmmikrobiota die Entstehung von Neurotransmittern, z. B. diejenigen, die Stimmung und Verhalten regulieren, beeinflusst. Die Wirkung wirkt auch umgekehrt, so dass eine Stressreaktion im Gehirn eine nachteilige Wirkung auf die Darm-Mikrobiota dar. Folglich können wir nicht feststellen, ob unsere Entdeckung die Ursache der Hunde-Hyperaktivität oder ihrer Konsequenz ist", sagt Puurunen.

Die Studie ist Teil eines umfangreicheren Hundeverhaltensprojekts im Rahmen der Forschungsgruppe. Das Projekt zielt darauf ab, die ökologischen und erblichen Faktoren sowie metabolische Veränderungen in Bezug auf Verhalten- und Verhaltensstörungen zu bestimmen und ihre Ähnlichkeiten mit entsprechenden Erkrankungen beim Menschen abzubilden.


Montag, März 27, 2017

Tiffy und Muffin sind

oft und gerne an der Nordsee


Susanne Nas arbeitet im Außendienst, und Tiffy und Muffin haben das Glück, sie oft auf ihren Dienstreisen begleiten zu dürfen. Besonders gerne an die Nordsee :-)

Beliebt sind Deichwanderungen - wie der Sturmwind zu laufen ist einfach herrlich :-)

Vor ein paar Tagen wurde es noch besser: es ging nach Norderney an den Strand. Herrchen macht dort eine Kur.

Wenn ich diese Bilder so sehe, zieht es mich stark auf die Friesischen Inseln - mit Frieda wird das nur nichts mehr werden, sie ist zu sehr durch ihren Tumor im Bauch geschwächt. Ob sie wohl manchmal glücklich von früher träumt?


Freitag, März 24, 2017

Auch Hunde haben ein Episodengedächnis

Quelle: ScienceDaily (Nov. 23, 2016)


Menschen haben eine bemerkenswerte Fähigkeit, sich an Ereignisse aus der Vergangenheit zu erinnern, auch wenn diese Ereignisse keine besondere Bedeutung hatten, als sie auftraten. Forscher beweisen nun, dass Hunde diese Art von "episodischem Gedächtnis" auch haben.

Die Studie fand heraus, dass Hunde sich an komplexe Handlungen einer Person erinnern können. "Die Ergebnisse unserer Studie können als ein weiterer Schritt betrachtet werden, um künstlich errichtete Barrieren zwischen nichtmenschlichen Tieren und Menschen zu brechen", sagt Claudia Fugazza von der MTA-ELTE Ethologie-Forschungsgruppe in Budapest, Ungarn. "Hunde gehören zu den wenigen Arten, die die Leute für klug halten", und doch sind wir immer noch überrascht, wenn eine Studie zeigt, dass Hunde und ihre Besitzer trotz unserer fernen evolutionären Beziehungen einige geistige Fähigkeiten teilen können."

Der Nachweis, dass nicht-menschliche Tiere ein episodisch-artiges Gedächtnis verwenden, ist schwer zu bekommen, weil man nicht einfach einen Hund fragen kann, woran er sich erinnert. In der neuen Studie nutzten die Forscher einen Trick namens "Do as I Do".

Hunde, die auf "Do as I Do" trainiert werden, können eine Person sehen, die eine Aktion ausführt und dann die Aktion selbst machen. Zum Beispiel, wenn ihr Besitzer in die Luft springt und gibt dann den "Do it!" Befehl, würde der Hund würde in die Luft springen. Diese Tatsache reicht nicht aus, um das episodische Gedächtnis zu beweisen, weil es notwendig sein muss, dass Hunde sich erinnern, was sie gerade eine Person tun sahen, auch wenn sie nicht erwarten, gefragt oder belohnt werden. Um dieses Problem zu umgehen, haben die Forscher zuerst 17 Hunde trainiert, um menschliche Handlungen mit der "Do as I Do" Trainingsmethode nachzuahmen. Als nächstes machten sie eine weitere Trainingsrunde, in der Hunde geschult wurden, sich hinzusetzen, nachdem sie eine menschliche Handlung beobachtet hatten, egal was für eine. Nachdem die Hunde gelernt hatten, sich zuverlässig hinzusetzen, überraschten die Forscher sie mit "Do It". Mit anderen Worten, die Hunde erinnerten sich, was sie die Person tun gesehen hatten, obwohl sie keinen besonderen Grund hatten zu denken, dass sie sich daran erinnern müssten. Sie zeigten eine episodische Erinnerung.

Hunde wurden auf diese Weise nach einer Minute und nach einer Stunde getestet. Die Ergebnisse zeigen, dass sie sich nach kurzen und langen Zeitintervalle an die demonstrierten Aktionen erinnern konnten. Doch ihre Erinnerung verblaßte etwas über die Zeit.

"Aus einer breiten evolutionären Perspektive bedeutet dies, dass die episodische Erinnerung nicht einmalig ist und sich nicht nur in Primaten entwickelt hat, sondern eine weit verbreitete Fähigkeit im Tierreich ist", sagt Fugazza. "Wir schlagen vor, dass Hunde ein gutes Modell liefern können, um die Komplexität des episodischen Gedächtnisses in einer natürlichen Umgebung zu studieren, zumal diese Art den evolutionären und entwicklungspolitischen Vorteil hat, in menschlichen sozialen Gruppen zu leben."

Für alle Hundebesitzer da draußen: Deine Hunde sind aufmerksam und sie werden sich erinnern.



Archivierung:

Die Bulldog-Blog-Beiträge bleiben circa 4 Wochen auf DIESER Seite. Danach kommen die wichtigen, besonders lustigen und die Gastblogger-Beiträge ins jeweils entsprechende Archiv. Die Links zu den Archiven sind in der grauen Referenzspalte rechts.


Montag, Mai 11, 2015

Zehn Jahre Bulldog-Blog - und:

Die wichtigsten Schritte für das Überleben des Englischen Bulldogs sind getan.


Liebe Leserinnen und Leser, heute feiern wir ein Jubiläum: das zehnjährige Bestehen dieses Bulldog-Blogs. Der 1. Beitrag erschien am 11. Mai 2005.

Es wurde über diese 10 Jahre jeden zweiten Tag ein Beitrag veröffentlicht, das heißt 1815 Beiträge insgesamt - lustige, besinnliche, spannende, warnende, informative und, mir die wichtigsten, aufklärende Beiträge. Aufklärung über den besonderen Zauber des Bulldogwesens, Aufräumen mit Vorurteilen über ihn, das war und ist mir wichtig :-).

Im Blog wurde auch immer wieder über das Elend informiert, welches dem Englischen Bulldog Zucht, Mode und Geldgier antaten und auch noch antun. Die Aufklärung über rasseschädigende, den Genpool ausdünnende Züchtungs-Methoden tut Not, einmal im Sinne der gezüchteten Hunde selbst, aber auch für ihre Käufer ist sie wichtig. Züchter setzten oft wirtschaftliche Zucht-Prioritäten, deshalb ist der "Druck des Marktes" entscheidend.

Und Aufklärung über die sadistische Quälerei, die Massenzüchter ihren "Zuchthunden" antun, ist noch wichtiger. Nicht gerade wenige Menschen entscheiden über den Preis und ahnen nicht, was hinter "Billigwelpen" für ein grausames, verzweifeltes Elend steht.

Zu diesem Jahrestag möchte ich mich bei allen Gastbloggern von Herzen bedanken, denn sie trugen wesentlich dazu bei, dieses Bulldog-online-Magazin, das es der Sache nach ist, abwechslungsreich zu gestalten.

Insbesondere danke ich Isabelle Borgert für ihre spannenden, so informativen wie humorvollen Beiträge. Sie ist unsere aktivste Gastbloggerin: seit September 2007, also schon 7 1/2 Jahre lang, können wir regelmäßig circa zwei Beiträge pro Monat von ihr genießen :-)

Danken möchte ich auch allen Leserinnen und Lesern, die mit oft einzigartigen Fotos, Witzen oder auch Links diesen Blog wesentlich bereichern.

Danke auch an meinen lieben Stu, der mir immer technisch zur Seite steht, und ohne den dieser Blog gar nicht erst begonnen worden wäre.


Die wichtigsten Schritte

für das Überleben des Englischen Bulldogs sind inzwischen getan:

  1. Der Standard wurde (2009) geändert, um ihn wieder "fit for function" werden zu lassen. Der deutsche Zuchtverein ACEB, die hiesige Speerspitzen der Zucht des atmungsbehinderten Extrem-Bulldogs, wurde u.A. als eine Konsequenz dieser Änderungen aufgelöst.
  2. Über ein Dutzend bulldogartiger Rassen wurden neu gezüchtet, und diese erzeugen den nötigen Markt-Druck auf die Züchter des Originals.
  3. Welpenhändler und Welpen-Fabriken werden, auch dank der Medien, gesellschaftlich zunehmend geächtet. Der Gesetzgeber wird dem früher oder später folgen.

Auf diesem Hintergrund nehme ich dies 10-jährige Blog-Jubiläum zum Anlass, ihn in Zukunft nur noch in reduzierter Form weiterzuführen, es wird mittelfristig auf vielleicht 2 Beiträge pro Woche hinauslaufen.

Das Meiste über den Bulldog aktuell und über seine Vergangenheit ist gesagt - und in den Blog-Archiven zu finden :-)

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Cornelia Savory-Deermann Cornelia Savory-Deermann

Cornelia
Savory-Deermann
, geboren 1945 in Wuppertal, hat seit 1971 Englische Bulldoggen und ist Gründungs- und Ehrenmitglied des "Verein der Freunde Englischer Bulldogs e.V. (1980-2009)".

Seit Mai 2005 haben die Bulldogs hier ihr eigenes deutsches Weblog bekommen. Jeder Leser kann Blog-Beiträge an Cornelia schicken, Eure Bulldog-Anekdoten, -Fotos und -Tipps für's Blog sind willkommen. Der jeweilige Autor behält sein Copyright an Bildern und Text, gibt aber Cornelia ein unwiderrufbares Nutzungsrecht für Veröffentlichungen in diesem Blog.



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