Cornelias Bulldog Blog
www.cornelias-bulldog-blog.de
English Bulldog Netzwerk für Kenner und Freunde
Mai 2005 bis Mai 2015 jeden 2. Tag ein Beitrag
Ab Mai 2015 Beiträge in unregelmäßigen Abständen

Die Links zu den thematisch sortierten Archiven sind in der Referenzspalte:
Sie finden dort (fast) alles, was Sie über den English Bulldog wissen wollen.


Donnerstag, Januar 23, 2020

Lernen durch Imitation


Wie im letzten Beitrag beschrieben, schloss Clara Freundschaft zu den Wisenten, indem sie diese imitierte. Dieses Verhalten interessierte mich ganz allgemein, ich fand im Internet auch einiges dazu.

Ludwig Huber, Veterinär-Universität Wien, 2018, Quelle hier.

"Begleithunde lernen leicht von Menschen, einschließlich menschlichem Verhalten, menschlicher Kommunikation und einigen Aspekten der vom Menschen geschaffenen Umwelt. Sie profitieren von der Möglichkeit, von Menschen zu lernen, und können ihr Verhalten spontan mit dem ihrer Bezugsperson synchronisieren.

Hier haben wir getestet, ob Hunde eine besondere Form des beobachtenden Lernens aufweisen, die als einzigartig menschlich gilt. In der Tat zeigen Menschen Überimitation, das getreue Kopieren von kausal irrelevanten Handlungen, aber Menschenaffen tun dies nicht. Da diese besondere Form der Nachahmung beim Menschen stark durch soziale Faktoren wie Zugehörigkeit oder Konformität motiviert ist, stellten wir die Hypothese auf, dass domestizierte und kultivierte Hunde mit größerer Wahrscheinlichkeit solche Handlungen nachahmen als Affen, insbesondere wenn dies von ihrer angegliederten Pflegeperson gezeigt wird.

In der Tat wiederholte die Hälfte der Hunde eine kausal irrelevante Handlung, die von ihrer Bezugsperson nachgewiesen wurde, und etwa die gleiche Anzahl tat dies, unabhängig davon, ob sie sahen, dass nur diese Handlung vor oder nach einer kausal relevanten funktionellen Handlung nachgewiesen wurde.

Der Nachweis einer kausal relevanten Handlung, der unmittelbar der Zugang zu Nahrungsmitteln folgt, behindert somit nicht das Kopieren einer räumlich getrennten und funktionell undurchsichtigen Handlung. Angesichts der Tatsache, dass die Kopierhäufigkeit in dieser Studie insgesamt niedrig war, legen diese Ergebnisse Hinweise auf eine Überimitation bei Hunden nahe, die die menschliche Einzigartigkeit dieser Art des sozialen Lernens in Frage stellen könnte."

Und als Schlussatz: "Ähnlich wie bei Kindern scheint es ein zutiefst sozialer Prozess zu sein, dass der Hund von seiner Bezugsperson lernt und diese kopiert. Das Kopieren von sichtbar kausal irrelevanten Handlungen kann somit nicht mehr als eine rein menschliche Handlung angesehen werden, sondern wird mit ihren Hundebegleitern geteilt."

-
Meine Kritik dazu:
Die Forschergruppe setzt eine monokausale Situation voraus, und die ist grundsätzlich bei Verhaltensfragen nur selten gegeben. In diesem Fall: sind die Hunde nicht gerade ausgehungert, dann ist für sie als Rudeltiere die jeweilige soziale Situation auch kausal, das heißt Verhalten "begründend" und ist nicht etwa "irrelevant" und damit sinnlos, so wie z.B. HIER und HIER kolportiert. Es ging um Beziehung UND Fressen !

"Imitationslernen und die soziale Lerntheorie"

Bei meiner Suche nach Literatur, die Clara´s Imitation des Fressverhaltens der Wisente in einen größeren Zusammenhang stellt, fand ich einen hervorragenden Artikel in "Planet Hund" von Nina Dany. "Imitationslernen und die soziale Lerntheorie: Lerntheorien für Hundehalter (Teil 3)" LINK HIER. Im Kasten unten ein Auszug:

Aneignung
Um ein neues Verhalten sich anzueignen, muss der Hund zuerst die Aufmerksamkeit auf das zu imitierende Verhalten richten. Aufmerksamkeitsprozesse sind somit die ersten nicht direkt beobachtbaren kognitiven Prozesse. Das beobachtete Verhalten muss natürlich nun auch behalten werden, was man als Gedächtnisprozesse bezeichnet.

Ausführung
Das beobachtete Verhalten muss nun in koordinierte Muskelprozesse umgesetzt werden. Man spricht demnach von motorischen Reproduktionsprozessen. Ob das Verhalten nun überhaupt auch gezeigt wird und wann, hängt von den Anreiz- und Motivationsprozessen ab. Das neu gelernte Verhalten wird erst dann gezeigt, wenn der Hund sich davon eine positive Konsequenz verspricht oder eine Negative vermeiden möchte.

Wahrscheinlichkeit der Imitation
Die Wahrscheinlichkeit der Imitation hängt allerdings nicht nur davon ab, ob das Modell belohnt oder bestraft wurde oder ob das neue Verhalten einen Nutzen in bestimmten Situationen bringen könnte – es hängt auch von den Eigenschaften des Modells selber ab.
So wird ein Modell eher imitiert, wenn es

  • besonders sympathisch ist.
  • respektiert wird.
  • als kompetent wahrgenommen wird.

Auch die Vorbildsituation spielt bei der Wahrscheinlichkeit der Imitation eine Rolle. Die Bekräftigung muss für das eigene Verhalten relevant erscheinen und Vorbilder, die sich offenbar wohl fühlen, werden eher imitiert. Das beobachtete Verhalten muss sich auch genügend von dem Hintergrund konkurrierender Modelle abheben.

Eine weitere wichtige Komponente ist die Beziehung zwischen dem Beobachter und dem Vorbild. Eine warme und innige Beziehung erhöht die Wahrscheinlichkeit, dass das Verhalten nachgeahmt wird. Hinzu kommt, dass die Nachahmung selbst das Vorbild attraktiver macht.

-
Imitation fördert eine allgemeine prosoziale Orientierung nach innen zur eigenen Gruppe hin und ebenso nach außen, Fremden gegenüber.

Soziale Verhaltensregeln sind entscheidend wichtig für den Zusammenhalt von Gruppen. Dazu entwickeln Menschen gruppenspezifische Begrüßungs-, Speise-, Hochzeits- und Beerdigungsrituale - auch das "Schwarze Schaf" erzählt davon. Walgruppen kreiren eigene Gesänge, und Vogelarten haben ihre eigenen Tänze. Hunde und Wölfe pflegen ebenso ihre Rituale und Gewohnheiten.

Clara und meine früheren Bulldogs imitierten Stu und mich in so manchem, sie hatten unser Verhalten, unsere Gewohnheiten verinnerlicht. Dass Clara die Wisente imitierte, um sie freundlich zu stimmen im Sinne von "ich bin wie ihr, wir können uns trauen, ich beiße dich nicht, ich fresse auch Gras", zeigt ihre so liebenswürdige, überaus friedliche Natur :-)


Montag, Januar 20, 2020

Clara weiß, wie man Freunde gewinnt :-)


Mitte Dezember spazierten Clara und ich einmal wieder in Hardehause den langen Zugangsweg zum weitläufigem Weidegehege der Flachland-Wisente. Und diesmal hatten wir Glück - die Herde graste in Zaunnähe! Erstaunlich war, denn sie hatten uns sicherlich wahrgenommen, dass keiner von ihnen den Kopf auch nur für einen Augenblick anhob, sie grasten und grasten, während wir den Zaun entlang gingen...

Eine Wisentkuh bewegte sich dann behäbig weitergrasend auf uns zu. Und sah Clara an!

Clara machte nun etwas für mich völlig Überraschendes: sie begann ohne Unterbrechung direkt vor der Wisentin Gras zu fressen. Irre, vielleicht die Nasen 30 cm voneinander enntfernt fraßen die Beiden konzentriert Gras :

Ich überlegte, warum Clara die Wisente nachmachte. Sie hatte diese offensichtlich den Weg am Zaun lang beobachtet. Dann hatte sie beschlossen, dass es die beste Methode der Kontaktaufnahme sei, deren Verhalten zu kopieren und so zu signalisieren, dass sie irgendwie zu ihnen "dazugehört". Beachtlich kluges Sozialverhalten!

Die besonders kontaktfreudige Wisentin beeindruckte mich auch ziemlich durch Klugheit und Erfahrung: sie berührte und schob den Elektrozaun beiseite - um Clara nahe zu kommen - exakt nur mit ihrem Horn: Horn ist ein Strom-Isolator!

Auf dem langen Rückweg zum Parkplatz war Clara auffallend selbstbewußt, ja stolz, sie markierte alle paar Meter: "Das ist MEINE Herde :-)"


Donnerstag, Januar 16, 2020

Heute trauert Gastblogger Christian Schmadtke

Abschied von Spike


10. Januar 2020: Hallo, es ist heute eine traurige Nacht….. Spike ist am Dienstag, 07.01.2020 nach kurzer schwerer Krankheit über die Regenbogenbrücke gegangen.

Am 10.Juni feierten wir noch seinen 10ten Geburtstag….er war zu diesem Zeitpunkt noch topfit. Im Anfang Dezember begann er plötzlich nachts zu husten, zuerst nur einmal…..die nächsten Tage dann immer öfter. Wir sind dann zur Tierklinik nach Duisburg gefahren, worauf beim Herzultraschall ein Herzfehler (Aussetzer) festgestellt wurde. Er bekam darauf hin Medikamente und 14 Tage bei der Nachuntersuchung war dann alles okay.

Über die Weihnachtstage und Silvester war er sehr entspannt und auch der Husten wurde weniger. Doch im neuen Jahr hörte der Husten nicht auf, verstärkte sich sogar….. Beim Spaziergehen draussen hatte er nach Anstrengungen richtige Aussetzer….ist teilweise umgekippt und war kaum noch belastbar.

Wir sind dann am 6. Januar abends in die Klinik, es wurde eine Röntgenaufnahme von der Lunge und den Atmungswegen gemacht. Das Ergebnis war niederschmetternd: der rechte Lungenflügel war schwarz eingefärbt (alles in Ordnung). Der linke dagegen war fast komplett weiss (so wie ein Spinnennetz komplett überzogen). Der Arzt erklärte: entweder eine Lungenentzündung oder ein Tumor. Genaue Abklärung kann es nur durch eine CT-Aufnahme geben.

Wir haben dann den Termin am nächsten Morgen zur CT-Untersuchung bekommen. Als die Ergebnisse da waren, waren wir geschockt: In der Lunge, in Höhe der Wirbelsäule war ein Tumor und die Krebszellen hatten schon die gesamte Lunge eingenommen. Scheisse Scheisse Scheisse

Da unser, über alles geliebter Spike noch in der Narkose war, haben wir uns dann entschlossen, ihn über die Regenbogenbrücke gehen zu lassen. Es war nur noch 50% Lunge vorhanden, und dass bei einer Englischen Bulldogge. Eine Heilung war nicht in Sicht und auch eine Kortison-Behandlung wollten wir ihm nicht zumuten.

Es waren wunderschöne 10einhalb Jahre und wir sind unserem Spike sehr sehr dankbar dafür. Er muss starke Schmerzen, gerade beim Husten, gehabt haben, hat sie uns aber nie gezeigt. Er war auch nie agressiv zu uns oder den anderen Tieren in dieser Zeit. Ein Engel auf Erden

Jetzt ist die kleine Lucy (13J.) alleine und trauert um ihren Ziehsohn und Beschützer Spike. Wir sind mit Beiden sehr viel in Deutschland rumgereist, und es waren tolle Zeiten….

Wir haben uns in diese Rasse verliebt und das ist alleine Spikes Schuld ;) Ein neuer Bulldog kommt uns erstmal nicht mehr ins Haus………. Keiner kann unseren Spike ersetzen, aber wer weiss, was die Zeit bringt….

Anbei ein paar Fotos….es sind nur einige wenige, aber es erfüllt uns mit Wehmut und auch Freude, sie nochmal anzuschauen. Wir waren damals eine Klasse Truppe mit Frieda, Kosmos, Stan, Butch, Tiffy und wie sie alle hießen. Die Treffen waren einmalig, die Spaziergänge an den Alme Quellen haben Spaß gemacht und auch die menschlichen Untertanen waren immer sehr sehr nett.

LG, Tanja und Christian Schmadtke mit Lucy

7. Januar 2020: ... Du bist jetzt auf dem Tierfriedhof in unserer Nähe, wo auch unser Alfred begraben liegt. Danke Spike für die wundervollen Jahre, die du uns mit deinen Spässen erfreut hast. Wir werden dich immer lieben und dich nie wieder vergessen. Es tut so weh, Christian und Tanja

Ihr Lieben, es tut mir so leid. Wir lieben sie so sehr, unsere Hunde, es ist schwer. Ich drücke euch, auch mit Tränen..., Cornelia

Geschichten aus Spike´s Leben könnt Ihr in seinem Archiv lesen.


Montag, Januar 13, 2020

Was Bäume so machen !


Einer unserer Lieblingswege führt über den Hang an Quellbach der Altenau entlang. Ich sah mir neulich die Bäume an der Hangkante - warum auch immer - einmal genauer an, und staunte! Mehrere stützten sich "umarmend" gegenseitig ab.

Im Bild oben, aus drei unterschiedlichen Blickrichtungen aufgenommen, halten sich gegenseitig gleich drei Buchen fest! Sie bezauberten mich besonders, denn zwei von ihnen bildeten eine sogenannte "Feenbrücke": Es heißt, wer sich darauf setzt, dem werden Wünsche erfüllt. Nun, ich traute mir den Aufstieg nicht zu, kletterte aber auf die Astgabel darunter - von hier aus wirkte sie wie ein Torbogen in den Himmel :-)

Aber nicht nur das: mehrere andere Buchen hatten Äste IN den Stamm ihres direkt auf der Abhangkante stehenden Nachbarbuche hineinwachsen lassen, oder andersherum dieser hatte sie hineinwachsen lassen, als zusätzlichen Halt sozusagen.

Die Eiche im Bild oben hilft sich anders; sieht so aus als stöhne der zerbrochene Zweitstamm "Ist verdammt schwer, dich hochzuhalten."

Ich hatte das 2015 erschienene Buch von Peter Wohlleben "Das geheime Leben der Bäume: Was sie fühlen, wie sie kommunizieren - die Entdeckung einer verborgenen Welt" zwar gelesen, aber solch Hilfs- und Notverhalten selbst an ihnen zu beobachten, das ist noch einmal ganz etwas Anderes! Ich beachte Bäume jetzt mehr!

Ein weiterer Lieblingsweg führt durch das Altenautaltal etwas weiter bachabwärts.

Im Bild oben sehen wir - dem gefallenem Laub nach - eine Weide. Gelegentlich ist diese Wiese auch etwas sumpfig, also ein passender Standort für sie. ODER :

Diese Weide scheint in ihrer Jugend gewandert zu sein ! Clara liebt dieses weitläufige Tal sehr. Gelegentlich grast hier eine Schafherde: interessanter Geruch der Hinterlassenschaften, findet sie ;-)

Sind wir erst einmal über die alte Steinbrücke zu diesem renaturiertem Weide-Hochwasserüberlaufgebiet drüber,....

... dann steht ihrem freien Rennen hier so gut wie nichts mehr im Weg, und wenn, dann nur Beißholz :-)


Donnerstag, Januar 9, 2020

Heute schickt Gastbloggerin Zsuzsa Feldenkirchen

Neujahrsgrüße aus Budapest


Liebe Cornelia: .... Und jetzt die absolut guten Nachrichten: Sherlock geht´s blendend. Er hat inzwischen eine absolute graue Schnauze (2020 wird er 9!!! Jahre alt, ich glaube es nicht), aber er ist ein genauso liebenswertes Schlitzohr wir früher.

Ich bin Dir so dankbar, liebe Cornelia, dass Du über Frieda (er ist ihr Enkel) uns diesen Glückspilz gegeben hast!

Er hat - mindenstens bis jetzt - keine nennenswerte Gesundheitsprobleme, dass er inzwischen nicht mehr stundenlang mit mir grosse Bergwanderungen macht, das ist zu akzeptieren. Er geht nach wie vor gerne wandern, bloss nicht mehr in die Berge. Ein Rentner eben :-)

Die Csöpke ist 10 Jahre alt geworden, sie hat immer grössere Probleme mit ihren Hinterbeinen und den Hüften. Sie bekommt einmel in der Woche Physiotherapie und ansonsten Medikamente.

Lebenslustig ist sie auf ihre Dampfwalzen-Art immer noch und freut sich über jeden Tag.

Ja, ich lese mit grossem Interesse Deinen Blog, und verfolge mit Freude was mit Clara passiert. Sie ist eine praechtige Hündin geworden, schön ist es sie zu sehen und ihren Abenteuern zu folgen.

Ich wünsche Euch alles Gute, vor allem aber gute Gesundheit, für 2020.
Liebe Grüsse Zsuzsa

Mehr über Sherlock in seinem Archiv.


Montag, Januar 6, 2020

Heute berichtet Gastbloggerin Silvia Wolf

Tyson fand Hilfe: Sein zerstörtes

Ellenbogengelenk hat sich regeneriert!


Mail vom 23.12.2019: Liebe Cornelia, ja es gibt uns noch. Tyson (und damit auch ich) hatten kein gutes Jahr.

Über Tyson schrieb ich dir, dass er im November 1918 eine Arthroskopie im rechten Ellbogen über sich ergehen lassen musste. Da viel Knorpel zerstört war, war die Prognose wirklich schlecht. Der Operateur erklärte uns das gleich nach dem Eingriff. Aber mit der Bemerkung, dass es noch weitere chirurgische Möglichkeiten gäbe. Tyson wurde im August 9 Jahre alt. Operationen, Narkosen und die damit verbundenen Belastungen wollten wir möglichst vermeiden.

Unser sportlicher Tyson humpelte traurig durch die Gegend. Wir befolgten alle Richtlinien (Medikamente, Physiotherapie..), die die Tierklinik vorgab, gewissenhaft. Die Erfolge waren nur sehr mäßig. Aber Aufgeben gehörte nicht zu unserer Philosophie. Irgendetwas musste es doch geben, was unseren Hund wieder ein lebenswertes Hundeleben führen ließ.

Ein liebe Freundin unseres Sohnes gab uns die Adresse einer Tierarztpraxis im Raum München, in der auch eine Tierärztin, die gleichzeitig Tierheilpraktikerin ist, arbeitet. Sie hatten selbst Erfahrung mit dieser Praxis, da die Familie Pferde züchtet und immer Hunde hat. Also stellten wir Tyson dort vor.

Er wurde höchst genau untersucht und ihm wurde eine zytoplasmatische Kur verordnet. Wir konnten es selbst nicht glauben. Tyson ging/geht es zusehens besser. Heute läuft er wieder seine 3km und ist ein fröhlicher Hund. Sicher rennt er nicht mehr wie früher, aber es ist kein Sofa vor ihm sicher, auf das er nicht springt. Gerne lasse ich ihn in einem Beitrag von seiner Kur erzählen. Vielleicht hilft das auch anderen "hoffnungslosen Patienten" weiter.

Wir verbrachten den kompletten September im geliebten Südfrankreich. Ich las aber mit Begeisterung von eurer Reise ins Elsass und in unsere Heimat. Alle Odenwaldorte sind von unserem Wohnort Eberbach nur einen Katzensprung entfernt. Ich las/lese auch mit Begeisterung alle deine Beiträge. Vor allem die Entwicklung von Clara und deine Unternehmungen mit ihr begeistern mich und kommen mir doch so bekannt vor. Manches erlebte ich mit Tyson in ähnlicher Form.

Im Augenblick sind wir wieder in Südfrankreich. Auch Tyson tut die Sonne und die Wärme gut. Er wird nach wie vor viel fremdgestreichelt und hält wie immer genussvoll still. Wir wünschen euch ein frohes Weihnachtsfest und dann ein glückliches und vor allem gesundes neues Jahr 2020. Seid ganz lieb gegrüßt und knuddelt die Hundlady Clara, Silvia und Karlheinz mit dem inzwischen wieder fröhlichenTyson

In meiner Antwort bat ich Silvia um den Namen der Praxis für den Blog, denn es ist immer gut im Notfall solche Hinweise und Erfahrungsberichte zu haben. Hier Auszüge aus der Antwort:

Mail vom 25.12.2019: Hallo liebe Cornelia, Wenn ich in die lieben braunen Augen schaute, wenn er angehumpelt kam, hätte ich losheulen können. (Habe ich auch oft gemacht.) Der Knorpel in seinem Ellbogen ging durch ein Knochenstückchen kaputt. Der Name für diese Verletzung fällt mir gerade nicht ein, sorry.

Unser Tierarzt erklärte mir lange, dass sich Tyson wohl versprungen hätte und stand einer CT unter Vollnarkose kritisch gegenüber, obwohl unser Tyson freiatmend ist. Also bekam der arme Kerl Schmerzmittel bis ich den Tierarzt wechselte. In der Tierklinik machte man dann das CT und dann war die Arthroskopie angesagt. Wie schon erwähnt war die Diagnose niederschmetternd. Wir versuchten alles, aber auch nach einem halben Jahr war sein Humpeln nicht weniger geworden, dazu war aber ein Problem mit seiner linken Hüfte aufgetreten. Dies war Folge seiner Fehlhaltung.

Auch die Cartrophen Spritzenkur hatte er erhalten und Spritzen mit einem Gemisch aus Hyalaron und Kortison ins kranke Gelenk. Nichts hat angeschlagen. Im Frühsommer stellten wir Tyson dann bei der Tierärztin Heidede Holdschuer vor. Es sind wohl Medikamente der Firma Vitorgan, die halfen. Ich will keine Werbung machen, aber ich weiß, dass die Medikation daher stammte. Was Frau Holdschuer genau zusammenmixte, weiß ich nicht. Allerdings ist jeder, der Tyson kennt und ihn in seinem Elend gesehen hat, sehr erstaunt, wie es ihm heute geht.

Für uns ist ein Wunder geschehen. Während die Schulmedizin ihn mit Schmerzmitteln behandelte, worauf er oft Durchfall bekam oder weitere chirurgische Eingriffe in Aussicht stellte, bekam er etwa vierwöchig Spritzen und ich gab ihm Medis ins Fressen. Frau Holdschuer schrieb mir genau auf, was ich wann zu geben hatte. Wir gehen davon aus, dass sich der Knorpel wieder aufbaute, ansonsten könnte er so nicht laufen.

Durch Physiotherapie 2mal in der Woche wurde der Muskelaufbau gefördert. Ich werde die Physiotherapie noch lange beibehalten. Tyson liebt sie und sie tut ihm gut. Die Physiotherapeutin heißt übrigens Cornelia und alle nennen sie Nellie!!!! Höchst selten bekommt Tyson eine niederdosierte Schmerztablette, vor allem, wenn das Wetter neblig und nasskalt ist. Dann steht er schwerer auf. Auch bekam er durchgehend Nahrungsergänzungsmittel von Nutri Labs:Canidex bzw. Canicox-HD!

In der Praxis traf ich übrigens noch etliche Hundebesitzer, deren vierbeinige Freunde wirklich Hilfe erfahren haben und Frau H. in den höchsten Tönen lobten. Der Name der Tierarztpraxis, in der die Tierärztin und Tierheilpraktikerin H. Holdschuer praktiziert: Dr. med.vet. Wolfgang Appel, Bergstraße 42, 82069Schäftlarn

Seid ganz lieb gegrüßt und knuddelt die liebe Clara, Silvia und der Tyson

Mehr über Tyson in seinem Archiv.


Donnerstag, Januar 2, 2020

Gedanken zu Clara´s vorigem Schuljahr


Clara liebt Hunde, sie braucht sie auch gelegentlich um sich herum zum Glücklichsein. Deshalb gehen wir Donnerstags in die Hundeschule.

Trainerin Sabine Schnapp ist für Clara und mich die klügste und einfühlsamste Lehrerin, die wir uns denken können! Kein Hund muß bei ihr mehr lernen, als er tatsächlich für sein persönliches Leben soll oder muß, es geht nicht um Gehorsam aus Selbstzweck - was für unsere Clara genau so auch Sinn macht.

"Verhalten in der Stadt" muß aber wohl jeder Hund beherrschen, deshalb macht Sabine gelegentlich solche Schulausflüge mit uns. Und: sogar ein Schulausflug in einen Zoo ist für 2020 geplant :-).

Die Fotos zeigen einen Ausflug nach Bad Lippspringe, eine freundliche Kleinstadt mit viel Park auch mittendrin.

Clara muß in der Schule nicht lernen abgelegt zu bleiben (was sie ablehnt !) oder Achten zu laufen (was sie sinnlos findet !), denn das braucht sie in ihrem Leben nicht zu können. Während die anderen Hunde solche Sachen üben, bringe ich sie dazu nicht NUR mit diesen rumspielen zu wollen, sondern z.B. von obendrauf auf einem neuem Ball ein Leckerli zu nehmen und sich vom dadurch bedingten Weiterrollen des Balles nicht irritieren zu lassen ;-)

Bei Clara liegt unser und Sabines Augenmerk auf ihrer ausgeprägten Vorsicht gegenüber Neuem, besonders gegenüber unnatürlichen Dingen wie Plastikeimern und Ähnlichem.

In der Psychologie und in der Vergleichenden Verhaltensforschung (Ethologie) gibt es die Begriffe
  • hochreaktiv (introvertiert)
  • niedrigreaktiv (extrovertiert)

Dieser Grundtypus macht beim Menschen jeweils circa 20 % der Bevölkerung aus. Die übrigen circa 60 % sind Mischformen. Bei Hunden gibt es ebenfalls diese zwei Grundtypen. Eine prozentuale Verteilung bei ihnen ist mir nicht bekannt.

Sehr verkürzt definiert:

Der hochreaktive Typus reagiert auf alles Neue und Unerwartete stark. Er fasst deshalb nur langsam Vertrauen zu Mensch und Umwelt, dafür dann aber besonders tief verankert.

Der niedrigreaktive Typus reagiert auf alles Neue und Unerwartete schwach. Er fasst sehr schnell Vertrauen in Menschen und Umwelt, dafür aber weniger tief verankert.

Sabine stellt immer mal wieder andere Plastikteile, oft mit Leckerli, in den jeweiligen Übungsweg: für die Anderen, um das Leckerli NICHT zu nehmen - und für Clara, um es zu nehmen! Sie ist schon deutlich lockerer im Umgang mit fremdem Plastikzeugs geworden, ihr Sicherheitsabstand ist von anfäglich 4 Metern auf wenige Zentimeter Riechweite geschrumpft, jedenfalls solange sich diese Sachen nicht scheinbar von sich aus bewegen ;-)

Zu unserem Erstaunen erschrecken sie dagegen Silvesterraketen und Knallkörper gar nicht: auch dieses Jahr lag sie auf dem Bett und schaute interessiert durch das große Fenster mit hoch gestrecktem Kopf den unter Geknalle bunt exolodierenden Lichtern am Himmel zu. Sie war fasziniert davon, ja sogar angetan! Naja, die kamen ja hinreichend von ihr entfernt aus den Nachbarhäusern, warum sich also aufregen statt sich daran zu erfreuen?

Clara gehört zum Typus der Hochreaktiven (siehe Kasten oben). Sie reagiert instinktiv auf alles in ihrer direkten Nähe stark und zuerst vorsichtig, will es sich erst einmal vertraut machen, bevor sie sich ein Urteil darüber bildet. Und ihr Vertrauen, ihre Bindung an Stu und mich ist entsprechend ein unbedingtes Basisgefühl in ihr. Und ihre Trainerin Sabine hat sie sehr schnell fest in ihr Herz geschlossen.


Dienstag, Dezember 31, 2019


* Prost Neujahr *


Wir wünschen allen Hunden und Menschen ein gutes, gesundes und glückliches 2020 !

Man sagt ja: "Wir bekommen nicht das, was wir wünschen, sondern das, was wir brauchen"
Also geht es uns am besten, wenn wir uns auch wünschen, was wir brauchen. Ich gebe zu, das ist nicht immer leicht zu unterscheiden - aber das Nachsinnen darüber lohnt sich :-)

Clara "rutscht" nicht ins Neue Jahr, sie fängt es ein ;-)

Am Rande: wie Stu mir gerade erklärte, leitet sich "'Rutsch' ins Neue Jahr" ab vom jüdischen "'Rosch' ha-Schana", dem Geburtstag der Welt. Man lernt nie aus ;-)

Clara´s Empfehlung für das Neue Jahr ist so einfach wie weise: "Hört auf euren Bauch. Haut ab wenn es euch stinkt. Packt zu wenn es gut riecht. Spielt mit eurem Hund."


Freitag, Dezember 27, 2019

Hunde verarbeiten numerische Größen

Quelle: ScienceDaily (Dez. 18, 2019)


Hunde verarbeiten spontan numerische Grundgrößen und verwenden dabei einen bestimmten Teil ihres Gehirns, der den auf Zahlen ansprechenden neuronalen Regionen des Menschen genau entspricht. Dies ergab eine Studie an der Emory University. Biology Letters veröffentlichte die Ergebnisse, die darauf hindeuten, dass ein gemeinsamer neuronaler Mechanismus in der Säugetierentwicklung tief erhalten geblieben ist.

"Unsere Arbeit zeigt nicht nur, dass Hunde einen ähnlichen Teil ihres Gehirns für die Verarbeitung von Objekten wie Menschen verwenden - sie müssen auch nicht dafür geschult werden", sagt Gregory Berns, Professor für Psychologie bei Emory leitender Autor der Studie.

Die Studie verwendete funktionelle Magnetresonanztomographie (fMRT), um das Gehirn von Hunden zu scannen, während sie eine unterschiedliche Anzahl von auf einem Bildschirm blitzenden Punkten betrachteten. Die Ergebnisse zeigten, dass der parietotemporale Kortex der Hunde auf Unterschiede bei der Anzahl der Punkte reagierte. Die Forscher hielten die Gesamtfläche der Punkte konstant und zeigten, dass es die Anzahl der Punkte und nicht die Größe war, die die Reaktion hervorrief.

ANMERKUNG:

Das anzahlmäßig genaue Abschätzen von Mengen ist ein Teil der Numerosität, und das genaue Zählen ein weiterer.

Kosmo war perfekt darin genau zu zählen, wie viele Leckerli ihm seiner Meinung nach zustehen: nämlich genau die maximale Anzahl, die es vorher gab:
Wir testeten ihn und gaben ihm schon mal weniger - großer Protest - und manchmal mehr. Das Mehr wurde jedesmal von ihm zum neuen Standard erklärt. So steigerte sich seine Erwartung im Laufe der Zeit, wenn ich mich richtig erinnere, von ursprünglich 3 Leckerli auf 7.

Clara erwartet von Stu exakt 5 Stück, wenn er abends noch mal mit ihr im Garten war und es rauf ins Bett geht. Soviele hatte er zu Beginn dieses Rituals mit hoch genommen, und wehe er hat einmal nur 4 dabei, dann stubst sie ihn solange an, bis er eines nachholt :-)
Jedenfalls machen wir nicht den Fehler, ihr auch einmal mehr als 5 anzubieten, denn sie ist genau so schlau wie Kosmo. Sie soll ja so schön schlank bleiben :-)

Das ungefähre Zahlensystem unterstützt die Fähigkeit, eine Menge von Objekten in einer Szene schnell abzuschätzen, wie beispielsweise die Anzahl von sich nähernden Raubtieren oder die Menge von Nahrungsmitteln, die zur Nahrungssuche verfügbar sind. Diese grundlegende Sensibilität für numerische Informationen, die als Numerosität bezeichnet wird, beruht nicht auf symbolischem Denken oder Training und scheint im gesamten Tierreich verbreitet zu sein. Die Emory-Forscher wollten die neuronalen Grundlagen der Zahlen-Wahrnehmung von Hunden mithilfe von fMRT genauer untersuchen. Berns ist Gründer des Hundeprojekts, das evolutionäre Fragen nach dem besten und ältesten Freund des Menschen untersucht. Das Projekt war das erste, bei dem Hunde geschult wurden, freiwillig in einen fMRT-Scanner einzusteigen und während des Scannens bewegungslos zu bleiben. Lourenco erforscht hauptsächlich die visuelle Wahrnehmung, das Erkennen und die Entwicklung des Menschen.

Elf Hunde unterschiedlicher Rassen waren an den aktuellen fMRI-Experimenten beteiligt. Die Hunde erhielten keine Vorschulung in Numerosität. Nachdem sie im fMRT waren, betrachteten sie passiv Punktarrays, die sich im numerischen Wert unterschieden. Acht dieser 11 Hunde zeigten eine stärkere Aktivierung im parietotemporalen Kortex, wenn das Verhältnis zwischen alternierenden Punktarrays ungleicher war als bei konstanten Zahlenwerten. "Wir gingen direkt zur Quelle und beobachteten das Gehirn der Hunde, um direkt zu verstehen, was ihre Neuronen taten, wenn die Hunde verschiedene Mengen von Punkten betrachteten", sagt Aulet. "Dadurch konnten wir die Schwächen früherer Verhaltensstudien an Hunden und einigen anderen Arten umgehen."

Menschen und Hunde sind durch 80 Millionen Jahre Evolution getrennt, stellt Berns fest. "Unsere Ergebnisse liefern einige der stärksten Beweise dafür, dass Numerosität ein gemeinsamer neuronaler Mechanismus ist, der mindestens so weit zurückreicht", sagt er.

Im Gegensatz zu Hunden und anderen Tieren kann der Mensch auf der Basis der Numerosität aufbauen, um komplexere Berechnungen durchführen zu können, wobei er sich hauptsächlich auf die präfrontale Kortikalis stützt. "Ein Grund dafür, dass wir in der Lage sind, Kalkül und Algebra zu schreiben, ist, dass wir diese grundlegende Fähigkeit zur Numerosität haben, die wir mit anderen Tieren teilen", sagt Aulet.



-


Archivierung: Die Bulldog-Blog-Beiträge bleiben circa 4 Wochen auf DIESER Seite. Danach kommen die wichtigen, informativen, besonders lustigen und die Gastblogger-Beiträge ins jeweils entsprechende Archiv.

Die Links zu den Archiven sind oben rechts in der grauen Referenzspalte.

-


Montag, Oktober 1, 2018

Redaktionelles: Dieser Blog


Dieser Bulldog-Blog startete 2005 mit underer Hündin "Gombas Happy Miss Frieda" und ist unter Anderem ihr und ihres Sohnes "Kenai Kosmo Floral Garden" Tagebuch geworden.

Nachdem auch Kosmo gestorben ist, überlegte ich zunächst den Blog zu schließen, aber er ist mir selbst und vielen Anderen doch solch eine Freude, dass ich ihn etwas reduziert weiter führen werde.

Er ist nun neben Frieda und Kosmo auch unserer neuen Hündin Clara "Elisa Clara vom Urstromtal" gewidmet :-) Und - GastbloggerInnen sind nach wie vor herzlich willkommen.


Unser Kosmo (2007 - 2018)

Unsere Frieda (2005 - 2017)


Montag, Mai 11, 2015

Zehn Jahre Bulldog-Blog - und:

Die wichtigsten Schritte für das Überleben des Englischen Bulldogs sind getan.


Liebe Leserinnen und Leser, heute feiern wir ein Jubiläum: das zehnjährige Bestehen dieses Bulldog-Blogs. Der 1. Beitrag erschien am 11. Mai 2005.

Es wurde über diese 10 Jahre jeden zweiten Tag ein Beitrag veröffentlicht, das heißt 1815 Beiträge insgesamt - lustige, besinnliche, spannende, warnende, informative und, mir die wichtigsten, aufklärende Beiträge. Aufklärung über den besonderen Zauber des Bulldogwesens, Aufräumen mit Vorurteilen über ihn, das war und ist mir wichtig :-).

Im Blog wurde auch immer wieder über das Elend informiert, welches dem Englischen Bulldog Zucht, Mode und Geldgier antaten und auch noch antun. Die Aufklärung über rasseschädigende, den Genpool ausdünnende Züchtungs-Methoden tut Not, einmal im Sinne der gezüchteten Hunde selbst, aber auch für ihre Käufer ist sie wichtig. Züchter setzten oft wirtschaftliche Zucht-Prioritäten, deshalb ist der "Druck des Marktes" entscheidend.

Und Aufklärung über die sadistische Quälerei, die Massenzüchter ihren "Zuchthunden" antun, ist noch wichtiger. Nicht gerade wenige Menschen entscheiden über den Preis und ahnen nicht, was hinter "Billigwelpen" für ein grausames, verzweifeltes Elend steht.

Zu diesem Jahrestag möchte ich mich bei allen Gastbloggern von Herzen bedanken, denn sie trugen wesentlich dazu bei, dieses Bulldog-online-Magazin, das es der Sache nach ist, abwechslungsreich zu gestalten.

Insbesondere danke ich Isabelle Borgert für ihre spannenden, so informativen wie humorvollen Beiträge. Sie ist unsere aktivste Gastbloggerin: seit September 2007, also schon 7 1/2 Jahre lang, können wir regelmäßig circa zwei Beiträge pro Monat von ihr genießen :-)

Danken möchte ich auch allen Leserinnen und Lesern, die mit oft einzigartigen Fotos, Witzen oder auch Links diesen Blog wesentlich bereichern.

Danke auch an meinen lieben Stu, der mir immer technisch zur Seite steht, und ohne den dieser Blog gar nicht erst begonnen worden wäre.


Die wichtigsten Schritte

für das Überleben des Englischen Bulldogs sind inzwischen getan:

  1. Der Standard wurde (2009) geändert, um ihn wieder "fit for function" werden zu lassen. Der deutsche Zuchtverein ACEB, die hiesige Speerspitzen der Zucht des atmungsbehinderten Extrem-Bulldogs, wurde u.A. als eine Konsequenz dieser Änderungen aufgelöst.
  2. Über ein Dutzend bulldogartiger Rassen wurden neu gezüchtet, und diese erzeugen den nötigen Markt-Druck auf die Züchter des Originals.
  3. Welpenhändler und Welpen-Fabriken werden, auch dank der Medien, gesellschaftlich zunehmend geächtet. Der Gesetzgeber wird dem früher oder später folgen.

Auf diesem Hintergrund nehme ich dies 10-jährige Blog-Jubiläum zum Anlass, ihn in Zukunft nur noch in reduzierter Form weiterzuführen, es wird mittelfristig auf vielleicht 2 Beiträge pro Woche hinauslaufen.

Das Meiste über den Bulldog aktuell und über seine Vergangenheit ist gesagt - und in den Blog-Archiven zu finden :-)

-

LINK HIER! --- Auch in diesem Blog finden Sie wundervolle English Bulldogs fit for function :-)


Blog-interne Suchmaschine HIER




English Bulldog
Treffen
NRW
Infos + Berichte



Impressum

Tel.: 05292 1291

Stus Blog

Cornelia´s Tierbuch:
'Tiere als Spiegel der Seele und Sinnbild der Kultur'


Cornelia Savory-Deermann

Cornelia
Savory-Deermann
, geboren 1945 in Wuppertal, hat seit 1971 Englische Bulldoggen und ist Gründungs- und Ehrenmitglied des "Verein der Freunde Englischer Bulldogs e.V. (1980-2009)".

Seit Mai 2005 haben die Bulldogs hier ihr eigenes deutsches Weblog bekommen. Jeder Leser kann Blog-Beiträge an Cornelia schicken, Eure Bulldog-Anekdoten, -Fotos und -Tipps für's Blog sind willkommen. Der jeweilige Autor behält sein Copyright an Bildern und Text, gibt aber Cornelia ein unwiderrufbares Nutzungsrecht für Veröffentlichungen in diesem Blog.



Blog Leser-Spiegel

Herkunft der Blog Leser
Herkunft der Blog Leser




Blog Index

BLOG GESAMT-
INHALTSVERZEICHNIS
chronologisch und mit Vorschau: HIER

Neue Beiträge bleiben circa 4 Wochen auf DIESER Seite.
Danach kommen die wichtigen, besonders lustigen und die Gastblogger-Beiträge ins jeweils entsprechende Archiv:

Wir und unser Engl. Bulldog: INHALTSVERZEICHNIS --> HIER !

Pflege und Nahrung:
INHALTSVERZEICHNIS
--> HIER !

Krankheiten:
INHALTSVERZEICHNIS
--> HIER !
Zuchtfragen, Vereine und Welpen:
INHALTSVERZEICHNIS
--> HIER !

Verschiedenes rund um den Engl. Bulldog: INHALTSVERZEICHNIS --> HIER !

Zuchtgeschichte(n):
INHALTSVERZEICHNIS
--> HIER !




GESCHICHTEN über Cornelia´s Bulldogs:




Geschichten von GastbloggerInnen




Über Wölfe




Engl. Bulldog
Standard


Standard des English Bulldog, gültig seit Oktober 2009

Mit Skizze: HIER




Cornelias heutiger Engl. Bulldog

"Clara Lee Savory"













Alle Engl. Bulldogs von Cornelia aus Künstler-Sicht:






Lese-Stoff


Buchtipps
Unterhaltung, Gefühl, Kultur und Kunst

Eine Auswahl aus unserer Bibliothek

LINK: Zelda Wisdoms "Tag für Tag Dogma"


Buchtipps
Haltung, Zucht und Gesundheit

Eine Auswahl aus unserer Bibliothek




Für alle Seiten, die auf dieser Website verlinkt sind, möchte ich betonen, daß ich keinerlei Einfluß auf deren Gestaltung und Inhalte habe. Deshalb distanziere ich mich ausdrücklich von allen Inhalten aller gelinkten Seiten und mache mir ihre Inhalte nicht zu eigen!

Die Beiträge der Gastblogger müssen nicht immer meiner eigenen Meinung entsprechen; deshalb schreibt jeder Gastblogger unter seinem eigenen Copyright.

Cornelia Savory-Deermann


Site Meter