Cornelias Bulldog Blog
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English Bulldog Netzwerk für Kenner und Freunde
Mai 2005 bis Mai 2015 jeden 2. Tag ein Beitrag
Ab Mai 2015 Beiträge in unregelmäßigen Abständen

Die Links zu den thematisch sortierten Archiven sind in der Referenzspalte:
Sie finden dort (fast) alles, was Sie über den English Bulldog wissen wollen.


Samstag, Februar 15, 2020

Hundemißachtung... aber nicht überall :-)


Anfang des Jahres wollten wir Drei zum Motorradstammtisch fahren - und Stu schloß uns aus Versehen aus. Wir hatten also weder Haustür- noch Autoschlüssel! Was tun?

Unseren Reserveschlüssel hatten unsere Freunde Frank und Ulrike, die auch schon zum Stammtisch unterwegs waren. Also riefen wir das einzige Taxi-Unternehmen in der Nähe an, das aber auch noch 30 Autominuten entfernt sitzt.

Es regnete in Strömen und es war kalt. Wir setzten uns auf die etwas überdachte Bank neben der Haustür. Clara begann leicht zu zittern so stillsitzend in der nassen Kälte. Ich legte meinen Parka über sie. Mir selbst war ziemlich warm vor Wut über soviel Schusseligkeit meines ebenfalls frierenden Stus.

Endlich kam das Taxi. Als der Fahrer, ein Orientale mit starkem Akzent, unsere Clara sah, zog er eine Grimasse und verweigerte uns mit ihr den Einstieg. Ein Hund käme unter keinen Umständen herein! Ok, ich sagte, "dann nicht!" und schlug die Autotür zu.

Stu und ich begannen nun beide zu lachen - einmal aus Galgenhumor und zum Anderen, weil die Hundefeindlichkeit dieses Mannes ihm keinen Gewinn, sondern im Gegenteil nur Unkosten eingebracht hatte. Etwas Schadenfreude war im Lachen dabei. Das hat man davon, Hunde derart abzulehnen und als nicht zum Menschen zugehörig abzuwerten!

Bislang war mir die Zurückweisung meines Hundes durch einen Taxifahrer nur einmal früher passiert: vor vielleicht 35 oder 40 Jahren in Spanien. Aber der Fahrer dort nahm uns und unsere Sahra dann gegen ein gutes "Reinigungs-Zusatzgeld" doch gerne mit. Seine erste Ablehnung war nicht kulturbedingt wie wohl in diesem Fall.

Je weiter man von Nordwest Europa aus nach Südosten kommt, um so schlechter werden, statistisch gesehen, Tiere behandelt.

Mich hat es schon in Polen aufgeregt, dass sogar dort auf dem Land immer noch Pferde oder Esel am kurzem Strick am Pfahl mitten in brennender Sonne festgezurrt ausharren müssen. Einen einzelnen Pfahl in die Erde zu schlagen ist ja bequemer als einen Zaun zu ziehen :-(

Man kann auch sagen, je patriarchaler eine Kultur, um so schlechter geht es, kollektiv betrachtet, Tieren, Mädchen und Frauen... So gesehen bin ich eine Feministin.

Noch etwas, weil gestern Valentinstag war:

Heute morgen kam von unserem Freund Klaus Steigler aus Alaska eine Mail mit einem besonderem Link: ein süßer Bulldogwelpe als Modell für einen Valentinsgruß :-). Danke Klaus ! In den USA werden Hunde sehr geschätzt, sie gehören zu einem guten Familienleben sozusagen dazu. Die Welpenfabriken sind die Schattenseite davon.

Ach ja: wie kamen wir aus unserer mieslichen, ausgesperrten Lage heraus?

Wir erreichten schließlich Freundin Ulrike telefonisch in der Kneippe, sie fuhr zurück nach Hause, holte dort unseren Schlüssel und brachte ihn uns dann. DANKE Ulrike. Und: es wurde noch ein sehr vergnüglicher Abend :-)


Mittwoch, Februar 12, 2020

Mutig, übermütig

(und mutwillig passt manchmal auch ;-)


Im letzten Winter ging Clara als schüchterner Welpe mit keiner Pfote in einen Bach hinein. Ihr Blick fragte dann nur erstaunt: "warum???". In diesem Winter ist das anders. Vom Sommer her weiß sie Wasserspaß zu schätzen, und kalt ist es in diesem Winter nicht - jedenfalls nicht für eine Bulldogge.

Die Altenau in unserem Dorf fließt zu unserer Freude seit Wochen. Als Stu und ich vor gut 30 Jahren hierhin zogen, nisteten noch Eisvögel in ihren Uferbänken. Aber das ist seit Jahren schon vorbei, denn ihre Nahrung, Fische, brauchen einen ganzjährigen Wasserlauf.

Clara tobt im Wasser aber nicht so rum wie an Land. Da schaltet sie drei Gänge runter. Die Erde scheint ihr sicherer zu sein als das bewegte Nass. Geht mir auch so ;-)

Übermut, dem Austoben bis zum Umfallen und der Rempel-Rüpellust verfällt sie vorzugsweise in Waldlichtungen und auf Wiesen.

Freundin Gaby meinte neulich sogar, dort gebärde sie sich ja schon mutwillig. Naja, eine Bulldogge eben. Auspowern ist Glücklichsein, meinte Clara als Antwort und rempelte Gaby so freundlich wie gezielt: "Rauf mit mir!" fast um!

Diese so typische "verrückte halbe Stunde" wartet man am besten ab, bis die Bulldogge meint, sie muß mal wieder in Ruhe Luft schnappen ;-)


Samstag, Februar 8, 2020

Sonne und klares Wasser !


Mitte Januar wurde das Wetter für ein paar Tage plötzlich warm, für mich zu warm für Parka oder auch nur Jacke, zumal die Sonne den Himmel nach langer Zeit wieder einmal in Blau erstrahlen ließ und die Weidenkätzchen schon blühten.

Clara geht längs nicht in jedes Wasser, bislang eigentlich nur in Bäche. Teiche interessierten sie auch im Sommer nicht, weder zum Trinken noch zum Baden. Ich glaube dort beobachtet sie lieber die Enten und Wasserhühner.

Ich glaube auch, sie betritt einfach klares Wasser (Clara: nomen est omen ;-) lieber als einen eher trüben Entenpfuhl so wie oben. Klares Wasser wie aus der "Wolfsquelle" (Eggequelle), die geprüftes Mineralwasser zu Tage fördert, liebt sie dagegen:

Frisches Regenwasser ist für Clara auch ok, aber nie moderiges. Pfützen meidet sie so gut wie immer... zu trübe, zu schlammig! Man könnte sagen, sie ist reinlich :-)

Clara trinkt ganz allgemein wenig, zumindest wenn ich sie mit unserem Kosmo vergleiche; obwohl er das gleiche Naßfutter bekam. Das liegt an ihrer eher zarten Mädchen-Gestalt ;-)

Wasserwandern durch einen frischen Regenwasserbach, sie liebt das auch !


Mittwoch, Februar 5, 2020

Jahresanfang 2020:

zwei Tage Frost und Sonne


Die ersten zwei Januartage bescherten uns hier in Ostwestfalen Sonne und nächtliche Fröste. Der Morgendunst gefror zu Eisblumen und Raureif, ganz wunderschön. Ich packte Clara ins Auto und ab in den nächsten Wald.

Clara lernte, dass Eis auch ganz dünn sein kann: sie krachte mit den Vorderpfoten ein und wunderte sich sehr ;-)

Der Weg durch den Totengrund an unserem Dorfende lang noch im Schatten, sodaß sich die ganze kristallene Eispracht noch bis Mittag hielt.

Clara war entzückt, sie leckte das Eis von den hartgeforenen Gräsern und tolle herum :-)

Am 3. Januar setzte sich dann der Regen bei tiefen grauen Wolken wieder durch, für Tage... Gut, nach der Sommer-Trockenzeit brauchen wir ihn...


Sonntag, Februar 2, 2020

Jahresende 2019: Regenzeit statt Winter


Es macht Spaß an Bächlein entlang zu spazieren - und im November/Dezember hatten sich durch viel Regenwetter kleine Gewässer im Wald gebildet, zu denen wir Anfang Dezember hinabstiegen von einem aufgegebenem Forstweg aus, der nun ein Wildschweinwechsel geworden ist. Aufgebrochener Boden und Spuren zeugen davon.

Dem kleinen Waldbach, der für Clara erstmalig Wasser führte, näherte sie sich kritisch... "erst mal testen wie tief der ist" :-)

Ende Dezember, nach weiterem tagelangem Regenwetter, gingen wir beide wieder zu diesem nur um diese Jahreszeit existierendem Wasserlauf. Er hatte sich sehr verbreitert und war an einigen Stellen sogar etwas wild geworden.

Clara erkannte das Gelände aber sofort wieder: nichts mehr mit vorsichtig die Waasertiefe schätzen! Gleich rein ins Vergnügen! Egal, dass alles drum herum sumpfig geworden war.

Ich hatte meine wasserdichten Geländeschuhe an und so auch meinen Spaß :-)


Donnerstag, Januar 30, 2020

Paradies Nadelwald


In unseren gelichteten Nadelwäldern, eingesprengselt zwischen Buchenhainen, verfällt Clara regelmäßig in einen Freudentaumel: begeistertes Rundenrennen, massenhaft Zapfen zum Fangen und Zerbeißen und weiches Moos unter den Pfoten.

Was will man als Bulldogge mehr, was will ich als Bulldoggerin mehr, und das jeden Tag ? Jedenfalls wenn es nicht dauerregnet.

Langes Wandern kann ich wegen meines Rückens nicht mehr so gut, und davon profitiert Clara: sie ist kein Laufhund, sondern eher ein Stöber- und Spielhund. Ich setzte mich dann auf einen bemoosten Baumstumpf und überlasse sie ihrem Vergnügen.

Es ist mir eine große Freude, ihr in ihrer konzentrierten Selbstvergessenheit zuzusehen :-) Sie bleibt immer in meiner Nähe und haut mir gelegentlich ihre Pfote aufs Knie, was heißt: "Wirf wieder Zapfen!"

Bei aller Spiel- und Stöberlust bleiben ihre Ohren immer wachsam. Sie schätzt dabei die Entfernungen und Art der Geräusche ziemlich gut als "relevant" oder "irrelevant" ein. Im ersten Fall sucht sie meinen Blick und ihr Blick fragt, ob ich das genau so sehe. Das kommt nicht oft vor, aber wenn ja, dann läßt sie sich sogleich brav an die Leine nehmen.

Sie ist eine reine Freude, unsere kleine Clara :-)



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Archivierung: Die Bulldog-Blog-Beiträge bleiben circa 4 Wochen auf DIESER Seite. Danach kommen die wichtigen, informativen, besonders lustigen und die Gastblogger-Beiträge ins jeweils entsprechende Archiv.

Die Links zu den Archiven sind oben rechts in der grauen Referenzspalte.

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Montag, Oktober 1, 2018

Redaktionelles: Dieser Blog


Dieser Bulldog-Blog startete 2005 mit underer Hündin "Gombas Happy Miss Frieda" und ist unter Anderem ihr und ihres Sohnes "Kenai Kosmo Floral Garden" Tagebuch geworden.

Nachdem auch Kosmo gestorben ist, überlegte ich zunächst den Blog zu schließen, aber er ist mir selbst und vielen Anderen doch solch eine Freude, dass ich ihn etwas reduziert weiter führen werde.

Er ist nun neben Frieda und Kosmo auch unserer neuen Hündin Clara "Elisa Clara vom Urstromtal" gewidmet :-) Und - GastbloggerInnen sind nach wie vor herzlich willkommen.


Unser Kosmo (2007 - 2018)

Unsere Frieda (2005 - 2017)


Montag, Mai 11, 2015

Zehn Jahre Bulldog-Blog - und:

Die wichtigsten Schritte für das Überleben des Englischen Bulldogs sind getan.


Liebe Leserinnen und Leser, heute feiern wir ein Jubiläum: das zehnjährige Bestehen dieses Bulldog-Blogs. Der 1. Beitrag erschien am 11. Mai 2005.

Es wurde über diese 10 Jahre jeden zweiten Tag ein Beitrag veröffentlicht, das heißt 1815 Beiträge insgesamt - lustige, besinnliche, spannende, warnende, informative und, mir die wichtigsten, aufklärende Beiträge. Aufklärung über den besonderen Zauber des Bulldogwesens, Aufräumen mit Vorurteilen über ihn, das war und ist mir wichtig :-).

Im Blog wurde auch immer wieder über das Elend informiert, welches dem Englischen Bulldog Zucht, Mode und Geldgier antaten und auch noch antun. Die Aufklärung über rasseschädigende, den Genpool ausdünnende Züchtungs-Methoden tut Not, einmal im Sinne der gezüchteten Hunde selbst, aber auch für ihre Käufer ist sie wichtig. Züchter setzten oft wirtschaftliche Zucht-Prioritäten, deshalb ist der "Druck des Marktes" entscheidend.

Und Aufklärung über die sadistische Quälerei, die Massenzüchter ihren "Zuchthunden" antun, ist noch wichtiger. Nicht gerade wenige Menschen entscheiden über den Preis und ahnen nicht, was hinter "Billigwelpen" für ein grausames, verzweifeltes Elend steht.

Zu diesem Jahrestag möchte ich mich bei allen Gastbloggern von Herzen bedanken, denn sie trugen wesentlich dazu bei, dieses Bulldog-online-Magazin, das es der Sache nach ist, abwechslungsreich zu gestalten.

Insbesondere danke ich Isabelle Borgert für ihre spannenden, so informativen wie humorvollen Beiträge. Sie ist unsere aktivste Gastbloggerin: seit September 2007, also schon 7 1/2 Jahre lang, können wir regelmäßig circa zwei Beiträge pro Monat von ihr genießen :-)

Danken möchte ich auch allen Leserinnen und Lesern, die mit oft einzigartigen Fotos, Witzen oder auch Links diesen Blog wesentlich bereichern.

Danke auch an meinen lieben Stu, der mir immer technisch zur Seite steht, und ohne den dieser Blog gar nicht erst begonnen worden wäre.


Die wichtigsten Schritte

für das Überleben des Englischen Bulldogs sind inzwischen getan:

  1. Der Standard wurde (2009) geändert, um ihn wieder "fit for function" werden zu lassen. Der deutsche Zuchtverein ACEB, die hiesige Speerspitzen der Zucht des atmungsbehinderten Extrem-Bulldogs, wurde u.A. als eine Konsequenz dieser Änderungen aufgelöst.
  2. Über ein Dutzend bulldogartiger Rassen wurden neu gezüchtet, und diese erzeugen den nötigen Markt-Druck auf die Züchter des Originals.
  3. Welpenhändler und Welpen-Fabriken werden, auch dank der Medien, gesellschaftlich zunehmend geächtet. Der Gesetzgeber wird dem früher oder später folgen.

Auf diesem Hintergrund nehme ich dies 10-jährige Blog-Jubiläum zum Anlass, ihn in Zukunft nur noch in reduzierter Form weiterzuführen, es wird mittelfristig auf vielleicht 2 Beiträge pro Woche hinauslaufen.

Das Meiste über den Bulldog aktuell und über seine Vergangenheit ist gesagt - und in den Blog-Archiven zu finden :-)

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Cornelia Savory-Deermann

Cornelia
Savory-Deermann
, geboren 1945 in Wuppertal, hat seit 1971 Englische Bulldoggen und ist Gründungs- und Ehrenmitglied des "Verein der Freunde Englischer Bulldogs e.V. (1980-2009)".

Seit Mai 2005 haben die Bulldogs hier ihr eigenes deutsches Weblog bekommen. Jeder Leser kann Blog-Beiträge an Cornelia schicken, Eure Bulldog-Anekdoten, -Fotos und -Tipps für's Blog sind willkommen. Der jeweilige Autor behält sein Copyright an Bildern und Text, gibt aber Cornelia ein unwiderrufbares Nutzungsrecht für Veröffentlichungen in diesem Blog.



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Cornelia Savory-Deermann


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