Cornelias Bulldog Blog
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English Bulldog Netzwerk für Kenner und Freunde
Mai 2005 bis Mai 2015 jeden 2. Tag ein Beitrag
Ab Mai 2015 Beiträge in unregelmäßigen Abständen

Die Links zu den thematisch sortierten Archiven sind in der Referenzspalte:
Sie finden dort (fast) alles, was Sie über den English Bulldog wissen wollen.


Freitag, Dezember 13, 2019

Wege sind gut - Gelände ist besser :-)


Clara verhält sich auf Wald- und Wiesenwegen von sich aus immer gebremst, auch ohne Leine geht oft sogar direkt neben mir her und und schüffelt zwischendurch nur an den Wegesrändern... sie benimmt sich gesittet könnte man sagen, folgt einfach dem Pfad, so wie das in der in der Zivilisation eben üblich ist ;-)

Und wenn ich am Wegesrand zum Fotografieren stehen bleibe, wie bei diesen November-Fotos, sucht sie dort sogleich, was mich aufmerksam werden ließ :-)

Ganz anders verhält sie sich auf wegelosen Wiesen oder mitten im Wald:

Im Gelände fühlt sie sich frei, sicher und weit mehr selbstverantwortlich. Sie dreht auf, tobt sich rundenrennend aus, springt und tänzelt, genießt ihre Kraft und ihr Tempo. Es ist solch eine Freude, ihr dabei zuzusehen! Auf vorgegebenen Wegen rennt sie nie von sich aus los.

Sie unterscheidet in erstaunlichem Maße zwischen Zivilisation und Natur. Die Natur ist ihr Zuhause, an alles Andere passt sie sich - mehr (sehr) oder weniger glücklich - an.

Im dichterem und dunklerem Wald sichtet sie rundherum, schnuppert in großem Radius intensiv alles ab. Ich denke auch, dass hier mehr Heimliches zu entdecken ist als an Wegrändern.

In solchen Waldlichtungen wie im Bild unten begegnen uns fast nie andere Wanderer. Und wenn an Sonntagen doch einmal, dann macht sie einen kleinen Bogen darum. Ein älteres Paar meinte darauf hin neulich respektvoll lächelnd nicht zu mir, sondern völlig korrekt zu ihr: "Dankeschön".

An ihren alten Sommer-Rennplatz lief sie neulich erstmalig so weit im Unterholz rum, dass ich sie nur noch hörte. Nun ja, Luftlinie war das nicht weiter als sonst, aber sie hatte mich nicht mehr im Blick. Und in der Regel vermeidet sie es sich nicht immer schnell mit mir rückkoppeln zu können. Umgekehrt gilt das auch :-)


Dienstag, Dezember 10, 2019

Clara ist ein neugieriger Outdoor-Fan


Clara gerät immer aus dem Häuschen, wenn ich vom Sofa aufstehe und vorhabe mit ihr spazierenzugehen. Irgendwie merkt sie es mir an, dass ich gerade diesen Entschluß fasste.

Sie springt dann wie ein Geschoß vom Sofa hoch und rennt vor Freude zitternd zum Flur... und beginnt mit ihren Vorderpfoten auf den Fußboden zu trommeln, rasend schnell, sie kann ihr Glück kaum abwarten.

Sie weiß auch, wenn vorhabe ohne sie das Haus zu verlassen. Zuerst dachte ich, mein Haarebürsten sei der Auslöser für sie, nein, es ist das Wimperntuschen! Dann geht sie mit resignativem Bettelblick zu ihren Halsbändern an der Flurwand - oder gleich mit hängendem Kopf und hängendem Schwänzchen zurück zum Sofa :-(...

Bürste ich mir morgens dagegen nur die Haare, dann sieht sie noch Chancen mitgenommen zu werden; sie stellt sich dann mit hochgestrecktem Hals und ausgestrecktem Schwänzchen unter ihre Halsbänder. Sie weiß, so überzeugt sie mich oft, "spontan" mit ihr gleich jetzt in den Wald zu gehen :-)

Sobald sie das Halsband an hat und sie schon im Vorgarten ist, sie also sicher ist, dass der Aufbruch unmittelbar bevorsteht, wird sie etwas geduldiger :-) Vor der Haustür wartet sie dann rücksichtsvoll, bis auch ich endlich fertig bin :-)

Nur bei Regen hat sie keine Wanderlust. Sie schüttelt sich dann unlustig im Flur stehend, als sei sie schon naß :-) Klare Aussage!

Wir gehen gerne in den Hardehausener Wildtierpark, so wie an diesem Novembertag. Es geht an großen Teichen und den Wildpferdeweiden vorbei zu den Gehegen der Waldwisente.

Eine dieser Wisente ist so neugierig wie Clara. Sie verläßt ihre Herde um Clara von nah zu sehen, nur noch um eine Haaresbreite vom Elektrozaun getrennt bleibt sie erst stehen! Naja, ein Bulldog ist ähnlich wie sie selbst: quadratisch, praktisch, gut ;-) Sowas verbindet :-)

Auf dem Rückweg dann kommen wir an den Flachlandwisenten vorbei; diese sind aber leider selten zu sehen, sie grasen und rollen sich in ihren Sandkuhlen meist irgendwo weit weg vom Weg in ihrem weiträumigem Gelände.

Zurück zum Parkplatz geht es wieder ein Wegstück durch Wald.

In diesem Zusammenhang möchte ich sehr das neue Buch von Wolf Dieter Storl empfehlen: "Wir sind Geschöpfe des Waldes". Aspekte meiner eigenen Liebe zum Wald, ihre evolutionären Hintergründe und die biologisch-physilogischen Ursachen meines mich dort so Wohlfühlens wurden mir mit Freude und Staunen beim Lesen viel verständlicher.


Freitag, Dezember 6, 2019

Spaß zum Nikolaus - und Neues zum

Domestikationssyndroms

Quelle: ScienceDaily (Juni 7, 2019)


Wissenschaftler waren seit Darwin fasziniert von der gleichzeitigen Veränderung mehrerer morphologischer, physiologischer und Verhaltensmerkmale bei einer Vielzahl domestizierter Tiere wie Pferden, Schweinen und Hunden. Beispielsweise sind bei domestizierten Tieren häufig eine verringerte Gehirngröße, schlaffe Ohren, eine erhöhte Fügsamkeit und hormonelle Veränderungen zu beobachten, nicht jedoch bei ihren wilden Vorfahren. Dieses Phänomen ist als Domestikationssyndrom bekannt, und es wird angenommen, dass sich die Merkmale dieses Syndroms während der Domestikation korreliert ändern. Überraschenderweise wurde jedoch nie offiziell geprüft, ob eines dieser Merkmale tatsächlich korreliert ist oder nicht.

Dieser Typ Bulldog zeigt das jüngste Domestikationssymtom, genannt "Santa". Es korreliert mit bedingungsloser Menschenfreundlichkeit :-)

In einer neuen Studie, die von einem Forscherteam der Universität Stockholm in Nature Communications veröffentlicht wurde, wurden Verhaltensdaten von mehr als 76.000 Hunden verwendet, um die Hypothese zu testen, dass wichtige Verhaltensweisen beim Domestikationssyndrom korrelieren. Haustiere sind sozialer und verspielter und weniger aggressiv und ängstlich als wilde Tiere. Da Domestikation zu Verhaltensänderungen führt, bei denen Aggression und Angstgefühl abnehmen, während Geselligkeit und Verspieltheit zunehmen, besteht die Erwartung, dass Verhaltensänderungen während der Domestikation richtungsspezifisch zusammenhängen. Zum Beispiel sollten wir erwarten, dass Geselligkeit positiv mit Verspieltheit korreliert, aber negativ mit Aggression und so weiter. Diese angenommenen Korrelationsmuster waren genau das, was die Forscher an Hunden testeten.

Dieser Typ Bulldog zeigt das Domestikationssymtom "Santa" auf andere Art. Seine Menschenfreundlichkeit korreliert mit Aggression gegenüber Fakes ;-)

Der Datensatz von 76.158 Hunden stammte aus der schwedischen Kennel Clubs-Datenbank und bestand aus Hunden, die die Hundepsychologische Bewertung abgeschlossen hatten, einen Verhaltenstest, den jedes Jahr Tausende von schwedischen Hunden durchlaufen. In diesem Test werden Verhaltensreaktionen auf verschiedene Arten von Reizen unter standardisierten Bedingungen bewertet, und unter diesen Reaktionen sind die Verhaltensweisen des Domestikationssyndrom: Aggression, Angst, Geselligkeit und Verspieltheit. Mit diesem Datensatz hatten die Forscher die einmalige Gelegenheit, die Hypothese des Domestikationssyndroms an einer außergewöhnlich großen Stichprobe von Hunden zu testen.

Die 78 Hunderassen in der Studie, die von Akitas über Chihuahua bis zu Mastiffs reichten, wurden in alte und moderne Rassen unterteilt. Alte Rassen gehören zu einer kleinen Gruppe von Hunden, in denen noch Wolfsgene nachgewiesen werden können, und es wird angenommen, dass diese Rassengruppe vor etwa 500 Jahren ihren Ursprung hat. Moderne Rassen, die die Mehrheit der heutigen Hunderassen ausmachen, haben keine nachweisbare Wolfskomponente und haben einen Ursprung vor weniger als 200 Jahren. Diese Aufteilung der Rassen in frühe und späte Stadien der Domestikation von Hunden ermöglichte es den Forschern, die Hypothese des Domestikationssyndroms auf einer zeitlichen Evolutionsskala zu testen.

"Überraschenderweise stellten wir fest, dass die Korrelationen zwischen den Verhaltensweisen zwischen Hunderassen, die frühe und späte Stadien der Domestikation repräsentieren, unterschiedlich waren. Die erwarteten Korrelationen zwischen unseren gemessenen Verhaltensweisen sind in alten Rassen, wie Siberian Huskies und Alaskan Malamutes, im Allgemeinen stark, aber einige dieser Korrelationen sind in den modernen Rassen wie Golden Retriever und Dalmatiner schwach oder ganz weg", sagt Christina Hansen Wheat von der Universität Stockholm. Dieser Unterschied zwischen alten und modernen Rassen deutet darauf hin, dass sich das Verhalten des Domestikationssyndroms während der Domestikation von Hunden entkoppelt hat.

Diese Entkopplung könnte durch eine kürzliche Verschiebung des Selektionsdrucks in modernen Hunderassen für hochrassespezifische Merkmale wie Farbe, Fellstruktur oder spezifisches Verhalten verursacht werden. Dies bedeutet, dass domestikationsbezogene Verhaltensweisen in modernen Hunderassen unabhängig voneinander ausgewählt werden können. Angesichts der Tatsache, dass der Schwerpunkt in letzter Zeit auf der Domestikation von Tieren und insbesondere auf dem Domestikationssyndrom liegt, bietet diese Studie neue Erkenntnisse, die eine Neubewertung unserer Erwartungen hinsichtlich der Auswirkungen der Domestikation auf das Verhalten erforderlich machen.


Dienstag, Dezember 3, 2019

Clara, Zäune, Pferd und Pferdchen :-)


Bis vor Kurzem kannte Clara Pferde nur auf Weiden hinter Zäunen. Und sie weiß aus Erfahrung, dass Zäune diese und andere Tiere wie Ziegen und Esel, Wisente und Wildschweine... Abstand von ihr halten. Sogar ein dünner, einfacher Draht hinter Holzlatten hat - auf für sie magische Art - diese Wirkung ;-)

Sie liebt Tiere, und wartet deshalb in der Regel geduldig, bis diese sich ihr von sich aus bis zu diesen Zäunen nähern.

Im Herbst fotografierte ich dann einmal im Hardehausener Wildtierpark, wie Clara die scheuen Wildpferde (Tarpane) beobachtete, während wir an ihrer Herde vorbeigingen:

Sie bedauerte offensichtlich, dass diese nicht zu ihr zum Zaun kamen, sondern tatsächlich kein Interesse an ihr hatten, auch nicht einmal dann, als sie versucht hatte unterm Zaun her auf ihre Weide zu gelangen! Das mißfiel ihr! Aber sie nahm es hin ;-)

Und dann gab es neulich am heimischen Paddelteich eine große Überraschung für sie und mich: Kinder führten ein Mini-Pferd an der Leine spazieren! Wir kamen uns entgegen - Clara war sichtlich verwirrt, in welche Kategorie war das bloß zu stecken??? Und ein Zaun war auch nicht dazwischen ;-)

Aber dann wollte sie gleich weitergehen. Nähere Bekanntschaft mit diesem Pferdchen wünschte nur ich ;-)

Die Kinder erzählten mir, er sei das Paulchen vom Pferdezahnarzt Fritz, und er sei das erste Mal an der Leine unterwegs. Ich überredete Clara, sich Paulchen doch auch noch näher anzusehen. Der sei lieb. Und hin und her, sie machte es :-)

Ich freute mich riesig über diese Begegnung, und Clara lief hohen Hauptes und flotten Schrittes mit mir nach Hause zurück :-)


Samstag, November 30, 2019

Herbstlich: Paddelteich und Almequellen


Unser kleiner Lieblingsweg geht durch den ebenso kleinen Naturpark unseres Dorfes, um den sogenannten "Paddelteich", was wörtlich Krötenteich heißt. Heutzutage ist er aber mehr ein Ententeich. Er ist in jedem Fall ein kleines Paradies, auch im Herbst!

Clara erscheint mir oft ein Spürhund zu sein. Ihre Nase behält sie auf ihr bekannten Wald- und Wiesenwegen oft schnüffelnd wandernd direkt über der Erde und folgt so manchmal ein paar Meter weit einer Spur. Gottseidank bleibt sie aber immer in meiner Nähe.

Auf ihr fremden Wegen hält sie ihre Nase meist - statt auf den Boden gesenkt - hoch neben meinem Knie, aus eigenem Antrieb geht sie dann "bei Fuß". Sie ist wirklich einfach zu führen, geeignet für alte Leute, schmunzel ich manchmal ;-)

Zwischendurch bleibt immer wieder mal wieder mit hoch gestrecktem Kopf stehen, äugt, lauscht und wittert in der Luft nach Ereignissen um sich herum. Sie geht dann ganz und gar im Hier und Jetzt auf - und das ist erholsam ansteckend :-)

Neulich fuhren wir auch wieder einmal zu den eine halbe Stunde entfernten, zaubervoll schönen Almequellen und umrundeten ihren Quelllauf. Das Ufer ist an einigen Stellen gut zugängig:

Clara trank aus der Quelle, obwohl das Wetter keine Abkühlung erforderte. Muß ihr einfach geschmeckt haben! Und wer aus Quellen trinkt, naja, wie alte Lieder erzählen, der "bleibt jung, wird nimmer alt".

Neben solch einem Jungbrunnen gibt es noch mehr Glück in unseren Wäldern zu finden ;-)


Mittwoch, November 27, 2019

Der Besitz von Hunden ist mit einem

längeren Leben verbunden, insbesondere bei

Herzinfarkt- und Schlaganfall-Überlebenden

Quelle: ScienceDaily (Okt. 8, 2019)


Anmerkung

Im vorigen Beitrag ging es im 2. Teil um Studienergebnisse, die zeigten, dass wissenschaftlich betrachtet alles Lebendige biologisch engst mit allem anderem Lebendigem um sich herum verwoben ist.

Dieses evolutionäre, miteinander immer In-Wechselwirkung-Leben, ist für Lebensqualität und Gesundheit wesentlich. Alles Leben ist biophil, das heißt Lebendiges liebt Lebendiges. Der Mensch ist davon nicht ausgenommen, er ist biologisch und seelisch biophil veranlagt, es liegt im Zusammenspiel seiner Gene.

In diesem heutigem Beitrag werden Studienergebnisse zitiert, die statistisch belegen, dass speziell Hunde eine entstressende und damit gesundheitsfördernde Wirkung auf Herz und Kreislauf haben, wenn der Mensch sich auf sie einläßt.

Hunde haben eine grundsätzlich gelassenere, eine kreatürlichere Haltung dem Leben gegenüber als wir Menschen. Sie leben weitgehend im "Jetzt", vergangenheitsbezogenes Grübeln und zukunftsbezogenes Sorgenmachen kennen sie nicht so wie wir Menschen. Wandern oder spielen wir mit unserem Hund, dann zieht er uns fröhlich und liebevoll in ein gemeinsames "Jetzt" hinein. Und das sprengt selbstschädigende Denkschleifen und zieht aus Depressionen und Einsamkeit heraus.

So gesehen ist er tatsächlich des Menschen bester Freund! Und in manchen Situationen, wie zum Beispiel Krankheit oder Einsamkeit, ist er auch sein Therapeut :-)

Laut einer neuen Studie und einer separaten Metaanalyse ("Circulation": Cardiovascular Quality and Outcomes, Herausgeber American Heart Association.) kann Hundebesitz mit einer längeren Lebensdauer und besseren kardiovaskulären Ergebnissen in Verbindung gebracht werden, insbesondere für Herzinfarkt- und Schlaganfall-Überlebende, die alleine leben.

"Die Ergebnisse dieser beiden gut durchgeführten Studien und Analysen stützen sich auf frühere Studien und die Schlussfolgerungen der 2013 von der AHA herausgegebenen wissenschaftlichen Erklärung "Haustierbesitz und kardiovaskuläres Risiko", wonach der Besitz von Hunden mit einer Verringerung der Faktoren verbunden ist, die zum Herzrisiko und zu kardiovaskulären Ereignissen beitragen ", sagte Dr. Glenn N. Levine, Vorsitzender der Schreibgruppe des wissenschaftlichen Statements der American Heart Association über den Besitz von Haustieren. "Darüber hinaus liefern diese beiden Studien gute, qualitative Daten, die darauf hinweisen, dass der Besitz von Hunden mit einer verringerten Herz- und Gesamtmortalität verbunden ist. Diese nicht randomisierten Studien können zwar nicht nachweisen, dass die Adoption oder der Besitz eines Hundes direkt zu einer verringerten Mortalität führt, aber diese robusten Ergebnisse sind sicherlich zumindest darauf hindeutend."

Hundebesitz und Überleben nach einem großen kardiovaskulären Ereignis

Die Forscher verglichen die Gesundheitsergebnisse von Hundebesitzern und Nichtbesitzern nach einem Herzinfarkt oder Schlaganfall anhand von Gesundheitsdaten aus dem schwedischen Patientenregister. Die untersuchten Patienten waren schwedische Einwohner im Alter von 40 bis 85 Jahren, die von 2001 bis 2012 einen Herzinfarkt oder einen ischämischen Schlaganfall hatten. Im Vergleich zu Menschen, die keinen Hund besaßen, stellten die Forscher fest, dass für Hundebesitzer: Das Sterberisiko für allein lebende Herzinfarktpatienten nach einem Krankenhausaufenthalt war um 33% niedriger und für Patienten, die mit einem Partner oder einem Kind zusammenleben, um 15% niedriger. Das Sterberisiko für allein lebende Schlaganfallpatienten nach einem Krankenhausaufenthalt war 27% niedriger und 12% niedriger für diejenigen, die mit einem Partner oder einem Kind leben.

Das geringere Sterberisiko im Zusammenhang mit dem Besitz von Hunden könnte durch eine Zunahme der körperlichen Aktivität und die Abnahme von Depressionen und Einsamkeit erklärt werden, die beide in früheren Studien mit dem Besitz von Hunden in Verbindung gebracht wurden. "Wir wissen, dass soziale Isolation ein starker Risikofaktor für schlechtere gesundheitliche Ergebnisse und vorzeitigen Tod ist. Frühere Studien haben gezeigt, dass Hundebesitzer weniger soziale Isolation und mehr Interaktion mit anderen Menschen erleben", sagte Tove Fall, DVM, Professor an der Universität Uppsala in Schweden. "Darüber hinaus ist das Halten eines Hundes eine gute Motivation für körperliche Aktivitäten, was ein wichtiger Faktor für die Rehabilitation und die geistige Gesundheit ist."

Hundebesitz und Überleben: Eine systematische Überprüfung und Metaanalyse

Die Forscher überprüften die Patientendaten von über 3,8 Millionen Menschen aus 10 verschiedenen Studien für eine zusammengesetzte Metaanalyse. Von den 10 untersuchten Studien umfassten neun einen Vergleich der Gesamtmortalitätsergebnisse für Hundebesitzer und Nichtbesitzer und vier verglichen die kardiovaskulären Ergebnisse für Hundebesitzer und Nichtbesitzer. Die Forscher stellten folgende Mortalitätsrisiken für Hundebesitzer im Vergleich zu Nichtbesitzern fest:

24% reduziertes Risiko für Gesamtmortalität;
65% reduziertes Sterberisiko nach Herzinfarkt; und
31% reduziertes Mortalitätsrisiko durch kardiovaskuläre Probleme


Samstag, November 23, 2019

Zum Totensonntag und über

das Buch "Heilungscode der Natur"


Wie jedes Jahr widme ich den Beitrag zum Totensonntag den geliebten, verstorbenen Hunden. Ich denke jetzt besonders an unseren Kosmo, die Liebe zu ihm ist nach knapp anderthalb Jahren noch nicht Teil der Geschichte meines Lebens, sondern noch Teil meiner Gegenwart.

Liebe Leserinnen und Leser, Ihnen allen wird es so oder so ähnlich mit ihren verstorbenen Hunden gehen. Unser Band zu ihnen ist elementar, in unserer Existenz durch unsere Koevolution mit ihnen angelegt und nicht verschüttet.

Das Leben stirbt nicht, es erneuert sich im Wachstum aus sich selbst heraus. Deshalb holen wir uns früher oder später wieder einen Hund ins Leben, solange die Umstände es uns erlauben.

Ich möchte in diesem Zusammenhang ein Buch empfehlen: "Der Heilungscode der Natur: Die verborgenen Kräfte von Pflanzen und Tieren entdecken" des Biologen Clemens G. Arvay.

Text Buchrückseite: "Unser Körper endet nicht an der Hautoberfläche: Mensch und Natur sind tiefgreifend miteinander verbunden. Clemens G. Arvay tritt den wissenschaftlichen Beweis für die Heilkraft der Natur an: Auf welche Weise stärken Pflanzenstoffe im Wald unser Immunsystem? Welche Anti-Krebs-Wirkstoffe aus der Natur könnten auch in Medikamenten eingesetzt werden? Welche Rolle spielen Tiere in dem großen Organismus Erde, zu dem auch wir gehören?
Und was tragen Begegnungen mit Tieren zur Herzgesundheit bei?
Arvay schildert seine Erkenntnisse als Biologe und zieht weltweit führende Forscher zurate. So entwickelt er die neue Wissenschaft der Ökopsychosomatik, die unser Verständnis von uns selbst und unserer Verbindung mit der Umwelt revolutioniert."

Es hat mich überrascht zu lesen, wie viele Studien es weltweit inzwischen gibt, die unsere biologisch-medizinische und psychische Abhängigkeit von einer natürlichen Umgebung wissenschaftlich belegen. Denn der Mensch ist wie jedes andere Lebewesen biophil angelegt, das heißt er liebt alles Lebendige, weil es ihm gut tut, weil er außerhalb dieses Netzwerkes gar nicht lebensfähig wäre.

Bald ist Weihnachten: dieses Buch wäre ein gutes Geschenk, gerade auch für Stadtbewohner, die alle mehr oder weniger in einer ihre Gesundheit belastenden Umgebung leben und zusätzlich auch noch Mangel erleiden an ihre Gesundheit sichernden Hormonen und anderen Proteinen, wie sie sich besonders unter Einfluß von Waldluft in unserem Körper bilden.

Dies möchte ich auch noch mit Euch teilen:

Meine Freundin Gaby ist z.Z. in den USA, Nähe New York. Sie besuchte dort am vorigen Sonntag ein Kürbis-Toten-Spektakel, sehr beeindruckend, mailte sie. "An den Ufern des Flusses im Hudson Valley waren Tausende von ausgehöhlten und kunstvoll geschnitzten Kürbissen ausgestellt, von innen beleuchtet in wechselnden Farben."

Die Bedeutung der Hunde für unser Leben wird dort auch hervorgehoben:
Gevatter Tod führt sie aus und hütet sie.

Ein Bulldog ist auch dabei :-)



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Archivierung: Die Bulldog-Blog-Beiträge bleiben circa 4 Wochen auf DIESER Seite. Danach kommen die wichtigen, informativen, besonders lustigen und die Gastblogger-Beiträge ins jeweils entsprechende Archiv.

Die Links zu den Archiven sind oben rechts in der grauen Referenzspalte.

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Montag, Oktober 1, 2018

Redaktionelles: Dieser Blog


Dieser Bulldog-Blog startete 2005 mit underer Hündin "Gombas Happy Miss Frieda" und ist unter Anderem ihr und ihres Sohnes "Kenai Kosmo Floral Garden" Tagebuch geworden.

Nachdem auch Kosmo gestorben ist, überlegte ich zunächst den Blog zu schließen, aber er ist mir selbst und vielen Anderen doch solch eine Freude, dass ich ihn etwas reduziert weiter führen werde.

Er ist nun neben Frieda und Kosmo auch unserer neuen Hündin Clara "Elisa Clara vom Urstromtal" gewidmet :-) Und - GastbloggerInnen sind nach wie vor herzlich willkommen.


Unser Kosmo (2007 - 2018)

Unsere Frieda (2005 - 2017)


Montag, Mai 11, 2015

Zehn Jahre Bulldog-Blog - und:

Die wichtigsten Schritte für das Überleben des Englischen Bulldogs sind getan.


Liebe Leserinnen und Leser, heute feiern wir ein Jubiläum: das zehnjährige Bestehen dieses Bulldog-Blogs. Der 1. Beitrag erschien am 11. Mai 2005.

Es wurde über diese 10 Jahre jeden zweiten Tag ein Beitrag veröffentlicht, das heißt 1815 Beiträge insgesamt - lustige, besinnliche, spannende, warnende, informative und, mir die wichtigsten, aufklärende Beiträge. Aufklärung über den besonderen Zauber des Bulldogwesens, Aufräumen mit Vorurteilen über ihn, das war und ist mir wichtig :-).

Im Blog wurde auch immer wieder über das Elend informiert, welches dem Englischen Bulldog Zucht, Mode und Geldgier antaten und auch noch antun. Die Aufklärung über rasseschädigende, den Genpool ausdünnende Züchtungs-Methoden tut Not, einmal im Sinne der gezüchteten Hunde selbst, aber auch für ihre Käufer ist sie wichtig. Züchter setzten oft wirtschaftliche Zucht-Prioritäten, deshalb ist der "Druck des Marktes" entscheidend.

Und Aufklärung über die sadistische Quälerei, die Massenzüchter ihren "Zuchthunden" antun, ist noch wichtiger. Nicht gerade wenige Menschen entscheiden über den Preis und ahnen nicht, was hinter "Billigwelpen" für ein grausames, verzweifeltes Elend steht.

Zu diesem Jahrestag möchte ich mich bei allen Gastbloggern von Herzen bedanken, denn sie trugen wesentlich dazu bei, dieses Bulldog-online-Magazin, das es der Sache nach ist, abwechslungsreich zu gestalten.

Insbesondere danke ich Isabelle Borgert für ihre spannenden, so informativen wie humorvollen Beiträge. Sie ist unsere aktivste Gastbloggerin: seit September 2007, also schon 7 1/2 Jahre lang, können wir regelmäßig circa zwei Beiträge pro Monat von ihr genießen :-)

Danken möchte ich auch allen Leserinnen und Lesern, die mit oft einzigartigen Fotos, Witzen oder auch Links diesen Blog wesentlich bereichern.

Danke auch an meinen lieben Stu, der mir immer technisch zur Seite steht, und ohne den dieser Blog gar nicht erst begonnen worden wäre.


Die wichtigsten Schritte

für das Überleben des Englischen Bulldogs sind inzwischen getan:

  1. Der Standard wurde (2009) geändert, um ihn wieder "fit for function" werden zu lassen. Der deutsche Zuchtverein ACEB, die hiesige Speerspitzen der Zucht des atmungsbehinderten Extrem-Bulldogs, wurde u.A. als eine Konsequenz dieser Änderungen aufgelöst.
  2. Über ein Dutzend bulldogartiger Rassen wurden neu gezüchtet, und diese erzeugen den nötigen Markt-Druck auf die Züchter des Originals.
  3. Welpenhändler und Welpen-Fabriken werden, auch dank der Medien, gesellschaftlich zunehmend geächtet. Der Gesetzgeber wird dem früher oder später folgen.

Auf diesem Hintergrund nehme ich dies 10-jährige Blog-Jubiläum zum Anlass, ihn in Zukunft nur noch in reduzierter Form weiterzuführen, es wird mittelfristig auf vielleicht 2 Beiträge pro Woche hinauslaufen.

Das Meiste über den Bulldog aktuell und über seine Vergangenheit ist gesagt - und in den Blog-Archiven zu finden :-)

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Cornelia´s Tierbuch:
'Tiere als Spiegel der Seele und Sinnbild der Kultur'


Cornelia Savory-Deermann

Cornelia
Savory-Deermann
, geboren 1945 in Wuppertal, hat seit 1971 Englische Bulldoggen und ist Gründungs- und Ehrenmitglied des "Verein der Freunde Englischer Bulldogs e.V. (1980-2009)".

Seit Mai 2005 haben die Bulldogs hier ihr eigenes deutsches Weblog bekommen. Jeder Leser kann Blog-Beiträge an Cornelia schicken, Eure Bulldog-Anekdoten, -Fotos und -Tipps für's Blog sind willkommen. Der jeweilige Autor behält sein Copyright an Bildern und Text, gibt aber Cornelia ein unwiderrufbares Nutzungsrecht für Veröffentlichungen in diesem Blog.



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