Cornelias 'Bulldog Blog' ...
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English Bulldog Netzwerk für Kenner und Freunde
Mittwoch, Dezember 13, 2017

Es braucht schon Tigerliches,

um Kosmo aus der Ruhe zu bringen!


Weil ich mir eine üble Erkältung eingefangen hatte, fuhr Stu mit Kosmo allein raus in die Felder. Zurück, erzählte er:

"Kosmo ist wirklich ein Buddha! Es kamen zwei äsende Rehe vom Acker ziemlich nah auf uns zu. Plötzlich blieben sie stehen, sahen Kosmo an, und Kosmo blieb stehen, starrte sie auch an. Ich war zu weit weg von ihm, um ihn gleich am Halsband fassen zu können..."

Kosmo rennt, wenn er frei von der Leine mit uns spazieren geht, gleich auf alle Tiere zu. In letzter Zeit hatte er allerdings, so ganz allgemein wie in den letzten Beiträgen zu lesen, eine "buddhistische" Ruhe Ereignissen gegenüber entwickelt. Einem "Härtetest" wie dieser Situation, war er in seiner neuen Gelassenheit aber noch nicht ausgesetzt gewesen.

Nun, um die Rehe nicht zu verschrecken rief Stu Kosmo (auf die Macht der Suggestion hoffend, statt "Zurück" oder "Hierher") "BUDDHA !" zu. Kosmo sah ihn an - und setzte sich entspannt hin! Und die Rehe zogen - gleichermaßen entspannt - äsend weiter.

Kosmo gibt Stu und mir, bevor er sich zum Schlafen am Fußende unseres Bettes ausstreckt, einen "Gutenachtkuss". Diese Zärtlichkeit hatte er früh von seiner Mutter Frieda übernommen :-)

Wegen meiner Erkältung hatte ich mir abends "Tigerbalsam" unter der Nase eingerieben, eine höllisch scharfe Salbe, die gut den Atem freizuhalten hilft. Ich stieg ins Bett, und Kosmo auf mich drauf zum "Gute-Nacht-Naseablecken". Ein Schrei, Spucken, Aufbäumen, Zittern, Wegrennen... das Wasser lief ihm nur so aus dem Maul. Er keuchte entsetzlich und trank ständig. Ich begriff, der Tigerbalsam auf seinen Mundschleimhäuten muß ganz entsetzlich gebrannt haben. Der Arme! Es dauerte fast 20 Minuten, bevor er wieder zur Ruhe fand und zurück aufs Bett kam. An Stu´s Gesicht traute er sich jetzt sicherheitshalber erst garnicht ran.

Ich verzichtete sofort auf die abendliche Tiger-Hilfe, aber erst nach drei Tagen nahm er sein Gute-Nacht-Kussritual wieder auf :-)


Samstag, Dezember 9, 2017

Kurznachrichten aus der Genetik


Oxytocin und soziale Fähigkeiten
Quelle: ScienceDaily (Sep. 18, 2017)

Die Tendenz von Hunden, Kontakt zu ihren Besitzern zu suchen, ist mit genetischen Variationen in der Empfindlichkeit für das Hormon Oxytocin verbunden, so eine neue Studie der Universität Linköping, Schweden. Die Erforschung dieser Prozesse erweitern unser Wissen um ihre Entwicklung vom Wolf zum Haustier.

Während ihrer Domestizierung von Wolf zum heutigen Haustier haben Hunde eine einzigartige Fähigkeit entwickelt, mit Menschen zusammenzuarbeiten. Ein Aspekt ist ihre Bereitschaft, "um Hilfe zu bitten", wenn sie mit einem Problem konfrontiert sind, das zu schwierig für sie ist. Es gibt jedoch große Unterschiede zwischen den Rassen und zwischen Hunden derselben Rasse. Eine Forschergruppe in Linköping unter der Leitung von Professor Per Jensen hat eine mögliche Erklärung dafür gefunden, warum Hunde sich in ihrer Bereitschaft zur Zusammenarbeit mit Menschen unterscheiden.

Die Forscher vermuteten, dass das Hormon Oxytocin an der Domestikation beteiligt war. Es ist bekannt, dass Oxytocin eine Rolle in den sozialen Beziehungen zwischen Individuen sowohl bei Menschen als auch bei Tieren spielt. Die Wirkung von Oxytocin hängt vom Rezeptors ab, der es in der Zelle bindet. Frühere Studien haben unter anderem gezeigt, dass Unterschiede in der Kommunikationsfähigkeit von Hunden zusammenhängen mit Variationen des genetischen Materials in der Nähe des Gens, das für den Oxytocin-Rezeptor verantwortlich ist.

"Der erste Schritt der Studie bestand darin, den Hunden beizubringen, einen Deckel zu öffnen und auf diese Weise ein Leckerli zu ergattern. Danach erhielten sie die gleiche Aufgabe mit einem fest fixierten Deckel. Wir maßen wie lange sie versuchten diese für sie unlösbare Aufgabe zu lösen, bevor sie sich mit der Bitte um Hilfe an ihren Besitzer wandten", sagt Mia Persson, Doktorandin am Institut für Physik, Chemie und Biologie und Hauptautorin des Artikels. Vor dem Verhaltenstest erhöhten die Forscher das Oxytocin im Blut der Hunde, indem sie das Hormon in ihre Nase sprühten. Als Kontrolle führten die Hunde denselben Test durch, nachdem auf die gleiche Weise ein Spray aus neutralem Salzwasser verwendet wurde. Die Forscher sammelten auch DNA mit einem Wattestäbchen in der Wange der Hunde und bestimmten, welche Variante des Gens für den Oxytocinrezeptor jeder einzelne Hund hatte.

Die Tendenz ihren Besitzer um Hilfe zu bitten nahm zu, wenn sie Oxytocin in der Nase erhielten. Die Ergebnisse zeigten weiter, dass Hunde mit einer ganz bestimmten genetischen Variante des Rezeptors stärker als andere auf das Oxytocin-Spray reagierten. Diese Ergebnisse helfen zu verstehen, wie sich Hunde während des Domesationsprozesses veränderten. Die Forscher analysierten auch die DNA von 21 Wölfen und fanden die gleiche genetische Variation unter ihnen. Dies legt nahe, dass die genetische Variation bereits vorhanden war, als die Domestikation der Hunde vor 15.000 Jahren begann. "Die Ergebnisse legen nahe, dass die für Domestikation (Zucht) ausgewählten Wölfe eine besonders ausgeprägte Fähigkeit zur Zusammenarbeit hatten und entsprechenden Nachwuchs hervorbrachten", sagt Mia Persson.

Per Jensen weist darauf hin, dass soziales Verhalten zu einem großen Teil von denselben genetischen Faktoren in verschiedenen Arten kontrolliert wird. "Oxytocin ist extrem wichtig in den sozialen Interaktionen zwischen Menschen. Und wir haben auch ähnliche Variationen von Genen in diesem Hormonsystem. Deshalb kann das Studieren von Hundeverhalten uns helfen, uns selbst zu verstehen, und auf lange Sicht dazu beitragen, Wissen über verschiedene Störungen in sozialen Funktionen zu erlangen", sagt er.

Siehe zu diesem Thema auch Beitrag vom 11. März 2017. Bis zu diesem Datum herunter scrolen.

Geographischer Ursprung heutiger Hunde
Quelle: ScienceDaily (Juli 18, 2017)

Durch die Analyse der DNA von zwei prähistorischen Hunden (rund 15.000 Jahren alt) aus Deutschland hat ein internationales Forschungsteam unter der Leitung von Krishna R. Veeramah, PhD, festgestellt, dass ihre Genome wahrscheinlich die Vorfahren der modernen europäischen Hunde sind. Der Befund deutet auf ein einzelnes Domestizierungsereignis von modernen Hunden aus einer Population grauer Wölfe hin, das vor 20.000 bis 40.000 Jahren stattfand.

Die rein archäologischen Aufzeichnungen sind jedoch zweideutig, es gibt alte domestizierte Hundeknochen weiter im Osten bis nach Sibirien. Jüngste Analysen genetischer Daten von modernen Hunden tragen zum Mysterium bei, wobei einige Wissenschaftler viele Gebiete in Europa, Zentralasien, Südasien und dem Nahen Osten als mögliche Ursprünge der Hundedomestization vermuten. Im Jahr 2016 erwies sich die Forschung von Wissenschaftlern, die neu aufkommende Paläogenomik-Techniken einsetzten, als wirksam für die Sequenzierung des Genoms eines 5000 Jahre alten uralten Hundes aus Irland. Die Ergebnisse der Studie veranlassten das Forscherteam zu der Annahme, dass Hunde nicht ein, sondern zweimal domestiziert wurden. Das Team der Oxford University stellte auch die Hypothese auf, dass eine in Europa domestizierte indigene Hundepopulation irgendwann in der Jungsteinzeit durch neu ankommende, selbständig in Ostasien domestizierte Migranten ersetzt wurde.

"Im Gegensatz zu den Ergebnissen dieser früheren Analyse fanden wir heraus, dass unsere alten Hunde aus der gleichen Zeit modernen europäischen Hunden sehr ähnlich waren, einschließlich der Mehrheit der Rassen, die heute als Haustiere gehalten werden", erklärte Dr. Veeramah. "Dies deutet darauf hin, dass es auf dem Kontinent keine massenhafte neolithische Einwanderung gab, und dass es wahrscheinlich nur ein einziges Domestizierungsereignis vom Wolf zum Hund gab, was im Fossilienbestand aus der Steinzeit festzustellen ist, und wie wir es heute noch in unseren Hunden sehen und erleben."

In dem Artikel "Ancient European dog genomes reveal continuity since the Early Neolithic," beziehen sich Veeramah und Kollegen auf den älteren, 7000 Jahre alten Hund, um sich zeitlich der Domestikation vor 20.000 bis 40.000 Jahre mehr anzunähern. Bei dem jüngeren, 5.000 Jahre altem Hund fanden sie auch Hinweise darauf, dass er eine Mischung aus europäischen Hunden und Hunden war, die den heutigen zentralasiatisch / indischen Hunden ähneln. Dieser Befund könnte darauf hinweisen, dass Menschen, die zu Beginn der Bronzezeit aus den asiatischen Steppen nach Europa kamen, ihre eigenen Hunde mitbrachten.

"Wir haben das alte irische Hunde-Genom neben unseren deutschen Hunde-Genomen erneut analysiert und glauben, dass wir in der vorherigen Analyse eine Reihe technischer Fehler gefunden haben, die wahrscheinlich dazu führten, dass diese Wissenschaftler fälschlicherweise die Schlussfolgerung einer zweifachen Domestikation zogen", fügte Veeramah hinzu. Insgesamt betonte er, dass ihre neue Genomanalyse antiker Hunde den Wissenschaftlern helfen wird, den Prozess der Hundeentwicklung besser zu verstehen, auch wenn der genaue geographische Ursprung der Domestikation ein Rätsel bleibt. Er erwartet, dass eine weitere Sequenzierung der alten Genome aus Eurasien dazu beitragen wird, das Problem zu lösen.


Mittwoch, Dezember 6, 2017

Nur Regen oder auch Schnee im Gepäck ?


Im Zuge der Klimaerwärmung werden die Winter immer nasser: Regenzeit! Susanne Nas schickte Fotos von Tiffy und Muffin in ihren neuen Regenmänteln. Prima mit dem Kragen :-)

Und Kosmo? Den erfreut der Regen zwar nicht, aber er macht ihm auch nicht wirklich was aus - anders als allen meinen Hündinnen vor ihm. Die wollten ihr wertvolles Plüschfell - und ihre gute Laune - schonen ;-)

Der Regen beeinträchtigt Kosmos Stimmung nicht, da er zur Zeit gar kein anderes Wetter erwartet! Sage ich ihm "Raus, Pipi machen", dann schüttelt er sich im Wissen um die Wetterlage schon auf dem Weg zur Tür - und zieht draußen, sich gelegentlich weiterschüttelnd, in Ruhe seine Runden.

Frieda tobte so gerne im Schnee, wie sie Regen verabscheute. Schneebälle zu fangen war ihr ein Höchstvergnügen. Komo spielte dann mit, er ließ sich von seiner "Indianermutter Frieda" dazu verführen :-) Frieda war überhaupt mehr ein Outdoor-Fan als er. Sie wanderte wie ein Wolf, er trottete meist nur treu hinterher :-)

Am 1. Dezember kam der erste Schnee! Aber Kosmo hatte überhaupt keinen Spaß daran! Ich mußte ihn locken, ja ihm befehlen den schneefreien Weg zu verlassen! Meine Schneebälle fand er des Beachtens unwürdig, naja, sie waren auch mehr Wassermatschbälle bei den kaum kalten +0,5 Grad. ... Sein Gesicht sagte demonstrativ:

Vielleicht liegt seine abnehmende Verführbarkeit "Unsinn" zu machen aber auch an seinen 10 1/2 Jahren, er ist inzwischen mehr Kissen-Fan als Naturfreund.... Wild, und das bis hin zur Selbstvergessenheit, wird er nur noch bei Kämpfen mit uns um sein verknotetes Spiel-Hosenbein. Dann muß ich ihn bremsen!

Heute ist ja Nikolaus - Kosmo bekam eine Bulldog-Nikolaussocke mit Kausticks :-)

Seine neue Buddha-Gelassenheit zeigte er auch hier. Kein gieriges Zugreifen, er untersuchte erst mal ob die Gabe wirklich interessant ist - und warum diese ungewöhnliche Darreichungsform??

Ansonsten: Ich hoffe der Nikolaus hat noch richtig festen Schneeball-Schnee für uns im Rucksack :-)


Samstag, Dezember 2, 2017

Heute schreibt Gastbloggerin Silvia Wolf

Reisen mit Tyson: Seefeld in Österreich


Tyson berichtet: Meine Lieblingsmenschen haben es gerade wieder getan. Ich beobachtete, wie gepackt wurde, auch meine große Hundetasche war dabei, und ich machte mich breit, - bereit, meine ich.

Wie immer saß ich in einer solchen Situation im Flur und allen vor den Füßen. Aber damit vergaß man mich auch nicht. Ist auch noch nie passiert, aber sicher ist sicher, meine ich.

Im Herbst sagt Frauchen meist, es wird wieder Zeit, dass wir ein paar Tage ins Kloster gehen. Das meint sie nicht wirklich so. Aber das Hotel, das wir dann beziehen, steht wirklich auf alten Klostermauern. Es hätte etwas einmalig Mystisches, vor allem, wenn am Abend unendlich viele Kerzen in den Gängen brennen, meint Frauchen. Mich beeindruckt das ja weniger.

Ich finde vor allem, dass sie hier alle sehr hundefreundlich sind. Ich darf mit zum Frühstück und zum Essen (anders ginge es mit meinen Lieblingsmenschen auch nicht), und es gibt "Moritz, den Hotelmanager". Manchmal hat der Typ sogar ein Geschirr an auf dem "Moritz - Hotelmanager" steht. - Angeber. -

Aber er ist ein ganz cooler Hundekumpel, distanziert, aber mit jedem Hund verträglich. Der läuft hier überall einfach so rum.

Ein Ober meinte übrigens zu meinen Lieblingsmenschen: "An Sie erinnere ich mich nicht mehr, aber an den Hund. Das ist doch der Tyson!"

Mein Frauchen strahlte nur so vor Begeisterung und vor Stolz. Fast hätte sie den Mann umarmt, - ts, ts, ts wie peinlich. Sie ist doch mein größter Fan, - ich ihrer aber auch.

Wenn wir hier unser Gartenzimmer verlassen, sind wir in der freien Natur, - viele Wiesen, herrliche Wege, eine beeindruckende Berglandschaft und der kleine Wildsee, der sich in einer Stunde gut umrunden lässt.

Morgens geht es immer hinauf auf den Klosterberg, ein Ort der viel Energie ausstrahlen soll. Nunja, die habe ich morgens nach dem Frühstück sowieso immer. Gehe da aber trotzdem sehr willig mit.

Seefeld liegt auf einem Sonnenplateau. Hier scheint tatsächlich oft die Sonne. Wir kennen es fast nicht anders und so wird viel gewandert.

Meine Lieblingsmenschen meinen, dass man sich einfach viel in dieser herrlichen Bergluft bewegen sollte. Und ich trabe bereitwillig mit, - meistens wenigstens. Manchmal wäre ich meinungsresistent, sagt mein Frauchen. Ich weiß wirklich nicht, was sie damit meint.

Wir fahren auch gerne nach Mittenwald. Das ist eine kleine, nette Stadt in der Nähe, in der fast alle Häuser bemalt sind, und die bekannt für den Geigenbau ist.

Hier traf ich dieses Jahr Edgar, einen lieben Bulli. Wir hatten echt viel Spaß.

Alles in allem waren es schöne Tage. Ich glaube meine Lieblingsmenschen haben für das kommende Jahr schon wieder reserviert. Es grüßt euch euer erholter und tiefenentspannter Tyson.


Mittwoch, November 29, 2017

Tod, Geburt - und Schlafen


Am Totensonntag fand Stu ein sehr lustiges Foto im Netz: eine trächtige Bulldogge, die nur noch im Sitzen schlafen kann :-)

Ja, über den Tod eines Hundes tröstet ein Welpe besser als alles Andere. Geburt und Tod: die zwei Seiten des Lebens - und damit auch der Freude.


Samstag, November 25, 2017

Heute eine Nachricht von Gastbloggerin Xenja Brune

Trauer: Harley ist gegangen


Zürich, 10. 11. 2017:

Hallo liebe Savorys, da staunt Ihr was? Ich bin letzthin eher zufällig auf den Bulldogblog gestossen und wurde mir bewusst, wie lange wir keinen Kontakt mehr zueinander hatten. Ca. 7 Jahre muss das her sein.... und bei uns ist viel passiert - ich habe gesehen, bei Euch auch…

Unserer fast 10jähriger Harley hat sich vor 4 Wochen dazu entschlossen, zu meinem verstorbenen Ex zu gehen. Er hing sehr an ihm und kam wohl mit dem Verlust nicht zurecht :o( Aber im Grossen Ganzen geht es uns gut. Die Mädchen sind gross geworden: Carol 18 und Sarah 11. Unser Kater Timmi (11) lebt immerhin noch bei uns.... und vor 3.5 Jahren bekam Harley eine kleine Schwester: unsere kleine Möpsin "Abby". Sie ist unser Sonnenschein und tröstet uns etwas über den Verlust unseres Bärli hinweg. Liebe Grüsslis, Xenja

Liebe Xenia, wir fühlen mit Dir, wir wissen wie schwer es auf dem Herzen liegt, seinen Hund zu verlieren. Ich erinnere mich noch an den tragischen Tod Deiner noch jungen Yacuma vor 10 Jahren. (Viel über Yacuma und den jungen Harley ist in ihrem Archiv zu finden.) Wenigstens ist Dir ein erneuter Tod weit vor der Zeit erspart geblieben.... Obwohl, es ist immer zu früh ! Ich weiß das, wir alle wissen das... Cornelia


Mittwoch, November 22, 2017

Unter Wölfen


Unweit unseres Hotels in Niederhaverbeck liegt das Wolfcenter Dörveden. Ich wollte schon länger dort einmal hin und mit Wölfen schmusen - dort ist das mit zwei handaufgezogenen Polarwölfen (Hudson Bay Wölfe) möglich! Ich hatte mich für diesen Vormittag fest angemeldet, und das Wetter spielte weiterhin mit.

Kosmo blieb im Auto und Stu ging zum Fotografieren mit. Die europäischen Wolfsrudel empfingen uns mit lautem, langtönigem Geheul, abgestimmt wie ein Chor - ein melodischer Sound voller Inbrunst. Ich heulte mit, wunderbar bewegend dieser Einklang...

Auf dem Weg zum Gehege der zwei menschenfreundlichen, weißen kanadischen Wölfe, vorbei an einem der Baumhäuser direkt über einem Wolfsgehege, sah ich auf der Infotafel über die Caniden-Familie, als Vertreter unserer Hunde - einen BULLDOG !! Welche Freude :-)

Dann kam die Biologin des Center, Imke, um mit mir und einer weiteren Frau ins Gehege zu Kimo und Dana hineinzugehen.

Brille und Haarspange mußten wir zur Schadensvorbeugung abgelegen, was sich schon nach drei Minuten als berechtigt erwies :-) Auch die Jacke aus kratzfestem Material, die das Center stellte, war sehr sinnvoll.

Doch bevor es ins Gehege ging wurden wir eingewiesen: "Der Wolf entscheidet, ob und wieviel Kontakt es geben wird." Um ihn zu ermuntern mit uns zu spielen oder zu schmusen sollten wir uns kleinmachen, hinhocken oder setzen. Und sollte er sich sogar vor uns hinlegen und den Bauch zeigen, dann sollten wir uns auf den Boden hocken. "Nie ihm 'von oben kommen', nicht oben auf dem Kopf streicheln, nur seitlich, am liebsten die Ohren. Auch am Brustbein kraulen oder die Schenkel-Innenseite, das liebt er." Sie ermahnte uns, dass wir in seinem Gehege seine 'Gäste' sind, und ob willkommen oder nicht, dass sei seine Entscheidung. "Er ist kein Hund, der Befehle befolgt, er ist ein wildes Tier."

Wir sollten auch unter keinen Umständen in den hinteren Abschnitt des Geheges gehen, das sei ihr Privatbereich und tabu. Wie menschlich, mußte ich schmunzeln :-) Dann wollte sie noch wissen, ob wir Angst hätten. Das hatte weder ich noch die andere Frau. (Eher unsere Männer, die wollten 'kein Risiko' und bleiben draußen ;-)

"Angst ist schlecht, Respekt ist gut" meinte Imke dazu.

Ich setzte mich auf die Bank, um den Wölfen auf Augenhöhe zu begegnen. Mir ging durch den Kopf, dass Wölfe da wohl ähnlich wie Menschen empfinden: Kleine Parteien wollen immer unbedingt 'auf Augenhöhe' von den großen behandelt werden; das scheint Vertrauen-bildend zu sein, man kann auch sagen Angst- und damit Aggressions-mindernd. Will man Verhandlungserfolge (oder mit einem Wolf schmusen), ist es als Größerer klug darauf einzugehen. Und übrigens: begegnet einem ein Wolf im Wald ist es auch ratsam sich klein zu machen: dann wirkt man harmlos auf ihn.

Kimo war gegeistert, als ich mich auf die Bank setzte. Er überfiel mich geradezu - und er war tatsächlich sanfter als Kosmo! Als ich das später zu Stu sagte, meinte er nur: "Was erwartest Du von einem BULLDOG?"

Erst nachden Kimo und Dana mich sozusagen grundsätzlich zu ihrem 'Freund' erklärt hatten, wollten sie mehr über mein Umfeld erfahren: sie schnupperten an meinen Schuhen herum. Kosmos Duft war für sie nicht weiter von Bedeutung - übrigens ihr Duft für Kosmo später auch nicht. Er war deutlich mehr an den Kochgerüchen im Wolfscenter-Bistro interessiert, in das er mit hinein durfte.

Nach vielleicht 20 Minuten jagten Kimo und Dana sich in Hochstimmung tollend und spielend durch ihr Gehege. Ihre so geschmeidigen Bewegungen, ihr gleitender Lauf, sie sind so schöne Tiere. Zurück wollten sie wieder mit mir schmusen, spielen, ... Kimo kam von vorne an, Dana von hinten. Und ausgerechnet zwischen meinen Beinen zankten sie sich angiftend - genau wie Frieda und Kosmo - um den '1. Zugriff' auf mich. Kimo setzte sich schnell durch - genau wie Kosmo gegenüber Frieda es als der stärkere tat. Nach dem ersten Schrecken mußte ich lachen.

Auf der Basis von Respekt: Die Wölfe vertrauten mir - und ich ihnen :-)

Kimo legte sich dann noch vor uns hin. Er zeigt längst nicht immer so großes Vertrauen. Manchen Besucher lassen die beiden Wölfe auch einfach nach kurzem Beschnuppern links liegen... Gefährlich waren sie aber noch nie für diese, es wurde jedoch auch noch kein Besucher übergriffig dominant ihnen gegenüber. Wegen unangemessenen Verhaltens mußte Imke nur einmal aus Sicherheitsgründen einen Mann aus dem Gehege rauswerfen. (Die Fotos im Gehege machte Imke mit meinem Handy.)

Imke, die uns begleitende Biologin, begann schließlich zu heulen.

Kimo und Dana unterbrachen sofort alles Spiel, standen still, hoben ihre Köpfe und heulten, ja sangen mit; wir zwei Frauen auch, sogar unsere Männer draußen vorm Zaun ließen sich dazu verführen... Dann heulten auch alle anderen Wölfe mit... Es ist ein schwer zu beschreibendes Gefühl, diese Urlaute von Einklang in der Natur. Ich war tief im Herzen glücklich. Und die Wölfe in ihrer hingebungsvollen Konzentration auf diesen Augenblick sicher auch. Gemeinsam mit ihnen voll im Flow - wunderbar...

Bevor wir Kosmo aus dem Auto holten, gingen wir noch einmal zu den Europäischen Wölfen.

Es hatte einen Wildunfall gegeben: ein Damhirsch war vor ein Auto gekommen und sein Körper (ohne das Haupt) war als Futter ins Wolfcenter gebracht worden. So konnten wir von einer Plattform aus das Reißen beobachten. Es ging streitlos, sozusagen 'geordnet' dabei zu.

Mir ist unter diesen Wölfen sehr bewußt geworden, worin sie sich von Hunden unterscheiden.

Hunde ordnen sich dem Menschen unter; ja sie wollen und brauchen unsere Führung. Wölfe dagegen verhalten sich - und entscheiden - selbstverantwortlich über alles, was ihnen begegnet. (So gesehen hat der Bulldog mit seinem Dickkopf noch so einiges Wölfische an sich :-) Bekommen Hunde nicht die benötigte Führung durch den Menschen, so regredieren sie meist notgedrungen zu einem überforderten "Wolf", tanzen ihrem Besitzer auf dem Kopf rum und können gefährlich werden.

Mir ist aber auch die große Ähnlichkeit im Verhalten zwischen Hund und Wolf sehr aufgefallen: Hunde mögen es zum Beispiel ebenso wenig, wenn sie oben auf den Kopf getätschelt werden. Auch Hunde springen Menschen an, um mit ihnen mehr 'auf Augenhöhe' zu kommen. Sie schmusen und spielen wie diese, kennen Eifersucht und Wettbewerb. Und sie lieben ihr (menschliches) Rudel wie ein Wolf das seine.

Mir wurde auch eine besondere Gemeinsamkeit von Wölfen und Menschen klar: Ihr Heulen ist unser Chorgesang. Archaische rituelle Chorgesänge, Nationalhymnen... bis hin zu Kirchenchören, Gesangsvereinen und dem Mitgrölen auf Rockkonzerten - es macht glücklich im Gefühl des Zusammenstehens.


Samstag, November 18, 2017

Eine Kutschenfahrt in der Heide


Zurück von Eckernförde ging es östlich an Hamburg vorbei durch´s Land bis in die LÜneburger Heide. Wir hatten uns einen alten Heidehof als Hotel augesucht, das von der 'Naturpark GmbH' mit Gourmet-Restaurant geführt wird.

Ich hatte von einer Kutschenfahrt durch die Heide geträumt - und direkt vor dem Hotel stand (auf uns ;-) wartend eine schöne, richtig alte Kutsche. Die Pferde hießen Peter und Nele, wie amüsant, da meine Familie mich immer Neli nennt. Es war früher Nachmittag, und so ging es gleich nach dem Einschecken los.

Unser Kutscher war ein hoch gebildeter Unterhaltungskönner, der sich sein Rentnerdasein mit diesen Touristenausfahrten kurzweiliger gestaltete.

Er erzählte uns viel über die alte einheimische, so wunderbar freundliche und sehr starke Kaltblutpferderasse (ermahnte die verspielte Nele zwischendurch sich zu benehmen) und über ihre Zucht heutzutage.

Die ganze Besiedlungs- und Kulturgeschichte der Heide, die botanischen, zoologischen und ökologischen Gegebenheiten - komplexe Zusammenhänge konnte er höchst amüsant erklären. Den Tourismus nahm er ein wenig hoch: "Der Wilseder Berg, der ist der höchste hier. Glaubt man der Werbung, dann ist er oben kahl, weil er so hoch ist, dass er die Baumgrenze durchbricht ;-)" Noch ein Reisetipp von ihm.

Stu war zu Fotografieren ausgestiegen, als wir eine Heidschnuckenherde am Horizont sahen. Sechs Herden hält die 'Naturpark GmbH Lüneburger Heide' dort. Es war ein Glück eine unterwegs zu erspähen. Die Heidschnucken sind eine alte Kreuzung zwischen Hausschafen und den Alpen-Mufflons. Hier nur als Stichwort: Sie kommen mit den Ernährungs- und Landschaftsbedingungen der Heide zurecht.

Mit der Dunkelheit kamen wir dann zum Hotel zurück. Es übernachteten auch einige Jagdhunde hier - zwei davon unserem Zimmer gegenüber. Sie bellten los als wir zu unserem Zimmer gingen, Kosmo bekam kurz eine Bürste, sah uns an, und blieb still, weil wir es blieben. Als ich spät abends mit Kosmo noch mal rausging, wir waren mucksmäuschen still, bellten die Jagdhunde wieder los. Kosmo bekam jetzt nicht mal mehr eine Bürste.

Kosmo ist wirklich ein wunderbarer Reisebegleiter geworden: kontaktfreudig aber nicht (mehr) aufdringlich und (meist) gelassen wie ein Buddha die Welt betrachtend.


Mittwoch, November 15, 2017

Wunderschöne Tage in Eckernförde


Eckernförde war uns verschiedentlich empfohlen worden: als ausnehmend schöne und interessante Shopping- Kur- und Urlaubsstadt ganz allgemein. Für Segler gilt das im Besonderen, aber wir meinen nach einer Woche dort auch für Wanderer, Fahradfahrer, Reiter, Hundehalter - einfach für Jedermann.

Unser bezauberndes, romantisches Ferienhäuschen lag im Waldgarten einer Vorstadtvilla direkt am Förde-Strand gegenüber der Altstadt. Und nur ein paar 100 Meter in die andere Richtung war ein schöner, leicht verwilderter Eichenwald - dorthin ging es täglich zum Morgenspaziergang.

Eckernförde hat die höchste Hundedichte, die Stu und ich je in einer Innenstadt erlebten. Überall Hunde an der Leine - und nirgendwo ein Haufen zu sehen! Die Stadt bekam vor ein paar Jahren auch eine Auszeichnung als besonders hundefreundlich :-)

Kosmo gefiel vielen, er hatte Fans von 4 bis 80 Jahren. Besondere Freude machte unser Buddha einer Gruppe von Frauen, als er - still wie dieser - vor uns in einem Straßencafe saß. Sie lachten und lachten vor ihm los - bis eine verschnaufend meinte: "Der Hund ist herrlich, HERRLICH!"

In der Altstadt gibt es noch viel individuelles Kunsthandwerk, Goldschmiede, Bonbonkocher, Schokoladenkünstler, Maler, Kaffeebrenner, .... und sie verkauften ihre Produkte zu überraschend moderaten Preisen. Die Eckernförder pflegen zudem einen freundlichen Humor, wie dies Dachengel auch hinausposaunen ;-) Und all die vielen Schlemmerrestaurants verschiedenster Art kann man in einer Woche leider nicht alle ausprobieren.

Natürlich waren besonders Fischgerichte angesagt - und wir begleiteten einen Fischer einen Vormittag lang mit raus in die Förde zum Einziehen seines Netzes, das er am Abend vorher ausgelegt hatte.

Die kleineren Schollen wurden alle wieder zurück ins Wasser geworfen. Ekelige Quallenklumpen landeten auch dort, ebenso unzählige Seesterne, die diese Glitschmatsche mit Freude fressen. Auch Krebse waren im Netz, und als besonders glücklichen Fang sah unser Fischer den Steinbutt an, der auch im Netz war. Die Schollen landeten an Bord dann manchmal nicht in der Bütt, sondern flatternd auf dem Boden. Wir alle waren erstaunt, dass dies Kosmo überhaupt nicht irritierte, er blieb der gelassene Buddha :-).

Wir erfuhren auch viel über Meeresökologie, Fangquoten und die EU-Politik zugunsten großer Fangflotten... Unser Fischer war ein humorvoller Typ, trotz des letzten Themas.

Wieder an Land und auf der dem Hafen gegenüberliegenden Seite der Förde (Fjord meint übrigens im Prinzip das Gleiche) erlebten wir dann, wie ein Boot explodierte... Auch das regte unseren "Buddha" nicht auf. War ja schließlich nicht sehr nah.

Stu bot später seine drei Feuer-Fotos der örtlichen Tageszeitung an. Sie freuten sich, denn von ihrer Hafenseite aus war nur der Rauch zu sehen gewesen. Am nächsten Tag war eines seiner Fotos auf der Titelseite - Stu als Pressefotograf. Er hatte sogar 30 Euro dafür bekommen ;-))

Wir machten aus Ausflüge ins Land - Seen, Hügel, Wiesen, Eichenwälder, einsame Dörfer. Eine idyllische, fruchtbare Landschaft.

Unsere Rückfahrt über die Lüneburger Heide wurde auch noch abenteuerlich. Darüber schreibe ich im nächsten Beitrag.


Sonntag, November 12, 2017

Bulldog sucht neues Zuhause !


Ich unterbreche hier unseren Reisebericht, weil mich ein Notruf erreichte:

Ja hallo Frau Savory.
Habe auf Face Book von dem armen Mac gehört, Besitzerin muss ihn abgeben aus Krankheitsgründen. Können Sie das evtl. in ihrem Blog posten ??? Er ist kastriert und neun Jahre alt. Ich habe 5 Bulldoggen, sonst würde ich ihn nehmen Vielen Dank für die Mühe.
Viele liebe Grüße, Corinna Muchau

Da ich selbst nicht bei Facebook bin, bat ich Corinna um die Kontaktdaten; HIER die Telefonnummer der Ansprechpartnerin. Und hier auch noch die Email-Adresse von Corinna Muchau.

Der Bulldog sieht ganz fit und gut gepflegt aus. Scheint ein gutmütiger Kerl zu sein :-) Ich hoffe, dass er schnell ein liebevolles Zuhause findet !



Archivierung:

Die Bulldog-Blog-Beiträge bleiben circa 4 Wochen auf DIESER Seite. Danach kommen die wichtigen, besonders lustigen und die Gastblogger-Beiträge ins jeweils entsprechende Archiv. Die Links zu den Archiven sind in der grauen Referenzspalte rechts.


Montag, Mai 11, 2015

Zehn Jahre Bulldog-Blog - und:

Die wichtigsten Schritte für das Überleben des Englischen Bulldogs sind getan.


Liebe Leserinnen und Leser, heute feiern wir ein Jubiläum: das zehnjährige Bestehen dieses Bulldog-Blogs. Der 1. Beitrag erschien am 11. Mai 2005.

Es wurde über diese 10 Jahre jeden zweiten Tag ein Beitrag veröffentlicht, das heißt 1815 Beiträge insgesamt - lustige, besinnliche, spannende, warnende, informative und, mir die wichtigsten, aufklärende Beiträge. Aufklärung über den besonderen Zauber des Bulldogwesens, Aufräumen mit Vorurteilen über ihn, das war und ist mir wichtig :-).

Im Blog wurde auch immer wieder über das Elend informiert, welches dem Englischen Bulldog Zucht, Mode und Geldgier antaten und auch noch antun. Die Aufklärung über rasseschädigende, den Genpool ausdünnende Züchtungs-Methoden tut Not, einmal im Sinne der gezüchteten Hunde selbst, aber auch für ihre Käufer ist sie wichtig. Züchter setzten oft wirtschaftliche Zucht-Prioritäten, deshalb ist der "Druck des Marktes" entscheidend.

Und Aufklärung über die sadistische Quälerei, die Massenzüchter ihren "Zuchthunden" antun, ist noch wichtiger. Nicht gerade wenige Menschen entscheiden über den Preis und ahnen nicht, was hinter "Billigwelpen" für ein grausames, verzweifeltes Elend steht.

Zu diesem Jahrestag möchte ich mich bei allen Gastbloggern von Herzen bedanken, denn sie trugen wesentlich dazu bei, dieses Bulldog-online-Magazin, das es der Sache nach ist, abwechslungsreich zu gestalten.

Insbesondere danke ich Isabelle Borgert für ihre spannenden, so informativen wie humorvollen Beiträge. Sie ist unsere aktivste Gastbloggerin: seit September 2007, also schon 7 1/2 Jahre lang, können wir regelmäßig circa zwei Beiträge pro Monat von ihr genießen :-)

Danken möchte ich auch allen Leserinnen und Lesern, die mit oft einzigartigen Fotos, Witzen oder auch Links diesen Blog wesentlich bereichern.

Danke auch an meinen lieben Stu, der mir immer technisch zur Seite steht, und ohne den dieser Blog gar nicht erst begonnen worden wäre.


Die wichtigsten Schritte

für das Überleben des Englischen Bulldogs sind inzwischen getan:

  1. Der Standard wurde (2009) geändert, um ihn wieder "fit for function" werden zu lassen. Der deutsche Zuchtverein ACEB, die hiesige Speerspitzen der Zucht des atmungsbehinderten Extrem-Bulldogs, wurde u.A. als eine Konsequenz dieser Änderungen aufgelöst.
  2. Über ein Dutzend bulldogartiger Rassen wurden neu gezüchtet, und diese erzeugen den nötigen Markt-Druck auf die Züchter des Originals.
  3. Welpenhändler und Welpen-Fabriken werden, auch dank der Medien, gesellschaftlich zunehmend geächtet. Der Gesetzgeber wird dem früher oder später folgen.

Auf diesem Hintergrund nehme ich dies 10-jährige Blog-Jubiläum zum Anlass, ihn in Zukunft nur noch in reduzierter Form weiterzuführen, es wird mittelfristig auf vielleicht 2 Beiträge pro Woche hinauslaufen.

Das Meiste über den Bulldog aktuell und über seine Vergangenheit ist gesagt - und in den Blog-Archiven zu finden :-)

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Cornelia Savory-Deermann Cornelia Savory-Deermann

Cornelia
Savory-Deermann
, geboren 1945 in Wuppertal, hat seit 1971 Englische Bulldoggen und ist Gründungs- und Ehrenmitglied des "Verein der Freunde Englischer Bulldogs e.V. (1980-2009)".

Seit Mai 2005 haben die Bulldogs hier ihr eigenes deutsches Weblog bekommen. Jeder Leser kann Blog-Beiträge an Cornelia schicken, Eure Bulldog-Anekdoten, -Fotos und -Tipps für's Blog sind willkommen. Der jeweilige Autor behält sein Copyright an Bildern und Text, gibt aber Cornelia ein unwiderrufbares Nutzungsrecht für Veröffentlichungen in diesem Blog.



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Cornelia Savory-Deermann


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