Cornelias 'Bulldog Blog' ...
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English Bulldog Netzwerk für Kenner und Freunde
Montag, August 29, 2015

Hitzewelle...


Der August brachte auch dieses Jahr wieder eine Hitzwelle - für uns Vier wurde es entschieden zu heiß.

Stu oder ich standen in diesen Tagen um 6.00 Uhr auf und machten im ganzen Haus Durchzug zur Abkühlung durch die Morgenluft. Frieda und Kosmo fanden diese Stunde die beste vom ganzen Tag :-)

Kosmo verschwand im Laufe des Tages regelmäßig um die Ecke rum in seiner Muschel. Ich nutzte sie auch für die Beine und bespritzte ihn dann gerne ;-)

Frieda nutzt die Muschel nicht. Sie verzichtet bei solchem Wetter schon vormittags auf jede Bewegung, Kosmo entscheidet sich erst am späteren Nachmittag dazu - im Haus, weil es dort dann weniger heiß als draußen ist....

Die halbe Nacht blieben Kosmo und ich wieder draußen im Garten. Ein gutes Gefühl, meinen wachsamen Bodyguard neben mir zu haben :-) Es waren sternenklare Nächte. Stu und Frieda schliefen entspannt im kalten Keller, als Kosmo und ich dann vorm Morgentau zu ihnen runter kamen.


Samstag, August 27, 2015

Gunda war zu Besuch -

Kosmo zeigt geduldige Rücksichtnahme :-)


Meine Schwester Gunda besuchte uns einmal wieder für ein paar Tage - für Frieda und Kosmo ist sie allerliebster Besuch, denn im letzten Jahr hütete sie die Beiden eine Woche hier im Haus, als Stu und ich auf Teneriffa waren. Sowas verbindet!

Gunda wandert für ihr Leben gern, tagelang; Kosmo und ich gingen einen Teilweg mit. Der Junge wurde nach zwei Stunden etwas steifbeinig und Gunda meinte, als wir wieder beim Auto waren: "Du MUSST nicht weiter!". Er verstand und sprang erleichtert auf den Sitz :-). Frieda hatten wir nicht mitgenommen, wegen ihrer Altersarthrose gehen wir nur kurze Strecken mit ihr.

Wir erfreuten uns auch wieder am Durchstreifen des so weitläufigen Willebadessener Tierparks. Nur: Die Hirsche ruhten, sie geruhten leider nicht näher zu Kosmo zu kommen, also legte er sich, aufmerksam bleibend, ebenfalls hin.

Enttäuscht waren wir zunächst, dass am Wildschweingehege keine Sau zu sehen war. Es mußten aber welche da sein, wie wir aus den frischen, angefressenen Salatblättern rückschlossen. Gunda und ich "oinkten" und grunzten so laut wir konnten, um sie heran zu locken. Mit Erfolg! Eine dicke Jungesau kam träge angetrottet.

Kosmo blieb zurückhaltend. Er weiß aus Erfahrung, dass er durch den Trennzaun nicht durchkommt... dabei hätten ihn die trockenen Brötchen direkt dahinter gereizt, wie er mir mit Blicken mitteilte (Bild oben).

Gunda schlief bei uns unten im Gästebereich, durch eine Kindersicherungstür vom unteren Flur getrennt. Kosmo schlief wie immer oben im Schlafzimmer bei uns ein, war aber morgens dort verschwunden. Frieda dagegen blieb liegen, allerdings nicht "bis in die Puppen" wie sonst, was zweifellos an Gunda lag ;-)

Gunda erzählte, sie hörte Kosmo morgens in aller Frühe tapp tapp herunter kommen, aber er blieb völlig ruhig eine Stunde und mehr vor dem Gittertürchen zu ihrem Zimmerbereich liegen. Kein Schnaufen, kein Jammern, einfach nur geduldig und geräuschlos wartend, bis sie aufstand und ihn herein ließ. Dann allerdings war seine Freude gewaltig (und laut :-) Seine geduldige "Rücksichnahme" auf ihren Schlaf beeindruckte sie (und uns ;-)


Donnerstag, August 25, 2015

Heute schreibt Gastbloggerin Isabelle Borgert

Caligula´s Wagen und mehr


Hallo Leute, Bulldogtreffen bei uns im Dorf und ich mittendrin... Nein, nicht meine Sorte traf sich da, sondern die super Trecker, von denen Frauchen so gerne einen haben möchte...

Und Dicki kam natürlich in seinem Wagen ganz groß raus. Erstaunlicherweise haben Herrchen und Frauchen festgestellt, dass ich bei dieser Veranstaltung sehr friedlich bin, all die Jahre schon. Liegt es dann doch daran, dass ich als Bulldogge da eben reinpasse? Wie auch immer.

Am Freitag Abend ging es los. Ich war tagsüber mit in Berlin und war hundemüde, während Herrchen, Frauchen und Püppi sich in das Party-Getümmel gestürzt haben. Püppi mag sowas ja, und am besten findet sie es, von tausend Kinderhänden gestreichelt zu werden und die eine oder andere Pommes abzubekommen.

Aber gestern zur großen Parade durfte ich mit. Frauchen hat mir mit meinem tollen Anhänger, den man zum Jogger umbauen kann, eine riesige Freude gemacht.

So kann ich nicht nur mit Frauen und Billy und Amira durchs Revier per Mountain-Bike fahren, sondern ich kann jetzt auch zu Fuß dahin, wenn meine Knochen Schwierigkeiten machen. Frauchen schiebt mich dann eben im Jogger durch die Gegend.

Eine neue, bzw. wieder gewonnene Leidenschaft ist Joggen mit mir. Das machen wir sogar vor dem Dienst in Berlin um 05:00 Uhr. Wißt Ihr, wie herrlich das so früh draußen ist? Allerdings schnauft Frauchen ganz schön, denn ich bin schwer, und mit Wagen zusammen hat sie einige Kilogramm über die Feldwege zu schieben.

Letztens war sogar unsere Perla mit zum Joggen.

Ich habe letztens gelauscht: Ich glaube, ich bekomme ein großes Geburtstagsgeschenk. Soll was Nettes für den alten Mann sein, und dass ich einen guten Job machen soll, und dass sie mich brauchen...

Komisch, ich ahne schon etwas, denn im Schlafzimmer habe ich neulich eine Hello-Kitty-Leine gefunden - und ein Körbchen, wo gerade mein viertel Körper reinpasst...

Ich bin mal gespannt, was mir da blüht, aber egal, was es ist: Der Anhänger gehört mir! In diesem Sinne liebe Grüße, der Dicki


Sonntag, August 21, 2015

Ist des Bulldogs Genpool vielfältig genug,

um ihm als Rasse gesundheitlich zu helfen ?

Quelle: ScienceDaily (July 29, 2016)


Der Englische Bulldog ist eine der ungesündesten Hunderassen der Welt. Laut einer aktuellen Studie könnte es schwierig sein, seine Gesundheit aus dem bestehenden Genpool heraus zu verbessern, den Züchter zu spezieller merkmalausprägung kreiert haben. Die begrenzte genetische Vielfalt der Rasse könnte die Möglichkeit von Züchtern minimieren, einen gesunden Phänotypen aus dem noch vorhandenen genetischen Material neu zu generieren.

Viele große Regionen des Bulldog-Genoms wurden, um extreme Änderungen in ihrer äußeren Erscheinung zu erreichen, verändert. Dies schließt einen signifikanten Verlust der genetischen Vielfalt in der Region des Genoms ein, die viele der Gene enthält, die die normalen Immunfunktionen regulieren. Trotzdem ist der Englische Bulldog eine der beliebtesten Hunderassen, vor allem in den USA, wo er die viert-beliebteste Rasse in 2015 war.

Der Hauptautor Niels Pedersen vom Center for Companion Animal Health, University of California, US, sagte: "Die Englische Bulldogge hat den Punkt erreicht, wo Popularität nicht mehr die gesundheitlichen Probleme entschuldigen könne, welche die durchschnittliche Bulldogge in ihrer oft kurzen Lebensdauer erträgt. Mehr Menschen scheinen weniger um ihre Gesundheit besorgt zu sein, als sie in ihr Aussehen verliebt sind."

Die Verbesserung der Gesundheit durch genetische (Zucht-)Manipulationen setzt voraus, dass noch genügend genetische Vielfalt vorhanden ist, aus der von innen heraus die Rasse gesundheitlich zu verbessern ist... Wir fanden, dass noch ein kleiner genetischer Spielraum beim Bulldog existiert, um in der Zucht genetische Veränderungen zu erreichen."
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Pedersen fügt hinzu: "Diese Veränderungen sind seit hunderten von Jahren aufgetreten, aber besonders rasant in den letzten Jahrzehnten. Züchter nutzen die bestenfalls in der Rasse noch existierende kleine genetische Vielfalt, aber es gibt leider immer noch Welpen von hochgradig (linien-)ingezüchteten Eltern. Leider kann die Beseitigung aller schädigenden Mutationen nicht allein das Problem lösen, da dies eine weitere genetische Vielfaltreduzierung bedeuten würde.

Wir stellen auch in Frage, ob weitere Modifikationen, wie etwa die schnelle Züchtung auf seltene Fellfarben, oder den Körper kleiner und kompakter bei höherer Faltenbildung der Haut zu züchten, die ohnehin fragile genetische Vielfalt des Bulldogs verbessern kann." (Video-Bilder zuchtbedingter gesundheitlicher Beeinträchtigungen: LINK)

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Dies ist die erste breit angelegte Beurteilung der genetischen Vielfalt in der englischen Bulldogge durch DNA-Analysen statt durch Stammtafeln. DNA-Analyse ist notwendig um die genetische Vielfalt zu messen, zu überwachen und zu erhalten.
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Dies ist schon bei einigen anderen Rassen einschließlich Standard- und Miniatur-Pudel, amerikanischem Golden Retrievers und amerikanischen sowie italienischem Windhund geschehen. Die Forscher versuchten zu erkennen, ob noch genügend genetische Vielfalt innerhalb der Rasse besteht, um erhebliche Verbesserungen innerhalb des bestehenden Genpools erreichen zu können.

Sie untersuchten 102 englische Bulldoggen, 87 aus den USA und 15 aus anderen Ländern. Diese wurden genetisch verglichen mit zusätzlichen 37 englischen Bulldoggen, die vom 'US-Davis-Veterinary Clinical Services für gesundheitliche Probleme' kamen, um festzustellen, ob deren genetische Probleme die Schuld von kommerziellen (Massen-)Züchtern waren. Viele Schweizer Züchter haben die Rasse mit der Olde English Bulldog (einer amerikanische Rasse) gekreuzt in der Hoffnung, dadurch die Gesundheit zu verbessern. Obwohl Auskreuzungen die Gesundheit verbessern könnte, meinen viele Züchter, dass es durch die Abweichungen vom Standard des Englischen Bulldogs eben nicht mehr der Englische Bulldog ist.

Die Rasse English Bulldog begann nach 1835 aus einer relativ kleinen genetischen Basis mit einer Gründerpopulation von 68 Individuen hervor zu gehen, und hat eine Reihe von durch Menschen geschaffe Engpässe (eine drastische Verringerung der Populationsgröße) durchgemacht. Dies könnten auch schon stark die genetische Vielfalt verringert haben.


Kommentar

In den letzten Jahren konzentrierten sich Forscher immer mehr auf die Populationsgenetik, besonders im Interesse gefährdeter Arten. Dabei geht es, verkürzt gesagt, um statistische Aussagen über den Zusammenhang von genetisch bedingten Gesundheitsschäden und der Größe der jeweiligen Population.

Ist die Population sehr klein, d. h. ist z.B. die Anzahl der Zucht-Bulldogs, auf die ein Züchter vereins- oder finanzbedingt typischerweise zugreift, sehr klein, so kommt es zur Ausdünnung des Genpools (Flaschenhals) und dadurch zu Schäden bei den Nachkommen. (Worin die Schädigung genauer liegt, habe ich im Beitrag vom 15. August 2015 etwas genauer ausgeführt. Bitte zum Datum herunter scrolen.)

Wird wie beim Bulldog diese Verwandschafts- und Linieninzucht über Jahrzehnte immer weiter praktiziert, so kommt es irgendwann zu einem Punkt von "No Return" - eine Umkehr ist nicht mehr möglich. Eine Rückanreicherung des Genpools ist aus der Rasse selbst heraus nicht mehr möglich, weil zu viele Genvariationen einfach verloren gegangen sind. Dann ist der Rasse ohne Einkreuzen anderer Rassen nicht mehr zu helfen. Wie oben beschrieben, ist es beim Bulldog heute nur fast soweit.

Die oben zitierten Studie bestätigt meine Beobachtung, dass es für den Bulldog noch nicht endgültig zu spät ist. Nötig ist es in der Breite nur mit Bulldogs zu züchten, die bis zu mindestens 5 Generationen zurück keine gemeinsamen Ahnen haben.
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Ich sehe ein Problem darin, dass im Allgemeinen weder Züchter noch Käufer ein Verständnis für genetische Zusammenhänge mitbringen. Leider fallen deshalb Käufer oft auf das pseudo-professionelle Gerede von Züchtern über die Vorteile der Linieninzucht herein. Man muß Welpen aus Nicht-Verwandtenzucht suchen, um das Risiko von sich entwickelnder Atemnot, Allergien usw. zu minimieren. Zu finden sind solche Welpen am ehesten abseits des VDH und anderer Zuchtvereine - denn dort geht es in der Regel immer noch um Pokalzuchten mit linien-ingezüchteten "Champions".

Es hat sich herausgestellt, dass diesem Zuchtvereins-Geschäftsmodell der Merkmalbetonung duch Linieninzucht - bei Vernachlässigung der dadurch bedingten Gesundheitsminderung - durch Einsicht von innen heraus leider kaum beizukommen ist. Deshalb haben z.B. der amerikanische und der britische Zucht-Dachverband sowie einige Nordeuropäische Zuchtverbände - auf gesetzlichen und/oder öffentlichen Druck hin - begonnen mit Veterinärkontrollen bei Ausstellungen dagegen vorzugehen, wie z.B. HIER zu lesen ist.

Die BBC beschäftigt sich auch mit dem durch jahrzehntelange Verwandtenzucht und von Vereinen diktierten "Schönheitsidealen" erzeugten genetischen Flaschenhalses beim Bulldog: LINK


Mittwoch, August 17, 2015

Treppen-Lifter


Alexandra Schnabel mailte uns neben dem Link im vorgigen Beitrag - sozusagen als Kontrastprogramm - auch diese drei Links.

Screenshot oben: LINK zum VIDEO.

Der heute leider meist verbreitete Bulldog ist durch Zuchtversagen - insbesondere der letzten Jahrzehnte, dazu mehr im nächsten Beitrag - häufig gelenkschwach. Ein Treppenlifter kann vorbeugen, dass sich beim jungen Bulldog nicht schon früh Arthrose entwickelt.

Für einen Bulldog, der schließlich kein Feld- und Wiesen Arbeitshund ist, sind allerdings mehrere Treppen, z.B. hoch in einen 3. Stock, eine ihm grundsätzlich unangemessene Belastung. Glatte Treppenstufen sind wegen der Rutsch- und Zerrungsgefahr ungeeignet. Wir haben zwei Treppen im Haus, deren Holzstufen haben wir deshalb mit Kokos-"Bremsmatten" beklebt.

Glatter Fußboden, gleich welchen Materials, ist grundsätzlich ungeeignet für alle Hunde, da sie darauf leicht ausrutschen können. Teppiche und/oder Läufer helfen hier.

Screenshot oben: LINK zum VIDEO. Der niedliche Lift ist sicherlich selbstgebaut. Die sichere Benutzung hat der Kerl gut gelernt :-)

Screenshot unten: LINK zum VIDEO. Dieser Bulldog sieht überzüchtet aus; zu schwer und kurzatmig scheint er in jedem Fall zu sein.

Für alte Bulldogs, für alte Hunde überhaupt, sind Treppen oft schwer zu bewältigen.

Als unsere Alma Joy 12 Jahre alt war, schaffte sie irgendwann keine Stufen mehr, und auf Sofas konnte sie nicht mehr springen. Taub war sie auch geworden. Ich schlief das letzte halbe Jahr bei ihr unten im Erdgeschoß auf einer Bodenmatratze. Es war eine sehr innige Zeit... Ich lernte dabei von ihr, ihren Tod zu akzeptieren...


Montag, August 15, 2015

Etwas Bulldog-Historie auf Video


Alexandra Schnabel mailte uns diesen Link. Erstaunlich und toll, dass es aus diesen alten Bulldogzeiten Filme über sie gibt.

So sah der Bulldog in den 30er Jahren aus. Und so ist auch in etwa das heutige Zuchtziel:

Wieder größere Nasenlöcher, längere Nasenrücken, weniger Befaltelung, schmalerer Rahmen, längerer Hals, gerade kurze Rute.


Donnerstag, August 11, 2016

Treffen an der Silberbachmühle


Neulich hatten Janet und Antje angeregt, dass wir Eggegebirgs-BulldoggerInnen uns, Ina und Stephan gehören auch dazu, zum Sonntags-Brunch an der Silberbachtalmühle mal wieder treffen sollten. Am 31. Juli spielte das Wetter bulldog-artig mit: es war leicht bedeckt und nur um die 18/19 Grad warm :-)

Stu, ich und unsere Beiden waren als Erste da, man sieht auf den Fotos gut, wie erwartungsvoll Frieda und Kosmo auf die weiteren Ereigneisse warteten :-)

Es gab Leckerli zu erbetteln ;-) und Bade-Spazieren den wilden Bach entlang.

Besonderen Spaß hatten alle als Stan die kleine Stiene zu umwerben begann - und dann Spike und Pia mitmischen wollten :-)

Wir lachten und schmunzelten viel, genossen Landschaft und Leben, und wollen uns im Herbst als die lokalen Ostwestfalen-BulldoggerInnen wieder dort treffen. Die "Westwestfalen" Christian und Tanja wollen dann auch dazukommen :-)


Sonntag, August 7, 2016

Heute berichtet Gastbloggerin Susanne Nas

Konservative Behandlung

des Kreuzbandrisses


Herdecke, 22.7.2016: Hallo Cornelia, ich hatte dir ja schon am Telefon erzählt, das unsere Muffin einen Kreuzbandriss am Hinterbein hat. Wir sind mir ihr nach Holland zu Dr. Patrick Nicolai gefahren, von ihm habe ich dir ja auch schon mehrfach berichtet.

Muffin hat stark gehumpelt und immer wieder eine Schonhaltung eingenommen, um ihr Bein zu entlasten, sei hatte große Schmerzen. Dr. Nicolai hat die Diagnose "Kreuzbandriss" erstellt. Das hatte ich eigentlich schon vermutet, trozdem war im ersten Moment ein bisschen geschockt. Es kann ja durchaus mal was passieren, wenn die beiden Damen wie verrückt durch den Wald flitzen, aber diese Lebensfreue möchte wir ihnen nicht nehmen.

Aufgrund der Guten allgemeinen Verfassung von Muffin (körperlich fit und nicht zu dick), sind wir um eine Operation herumgekommen. Stattdessen bekommt sie 3 mal, in Abständen von ein paar Wochen, ein Anabolika Medikament zum Muskelaufbau, gespritzt. Gleichzeitig nimmt sie noch Cimalgex 80mg, das ist ein Mittel gegen die Schmerzen und um die Entzündung einzudämmen.

Seit unserem letzten Besuch in Holland ist noch ein natürliches Collagen-Präparat (Flexadin Advanced) daszugekommen, das kommt aus dem Pferderennsport und sorgt dafür, dass sich Knorpel und Kniescheibe wieder regenerieren. Das Flexadin Advanced wird dann in ein paar Wochen kommplett das Schmerzmittel ersetzten und als Langzeit-Therapie eingesetzt.

Das Ganze wird durch eine Bewegungs-Therapie auf dem Unterwasserlaufband unterstützt. Muffin macht das richtig gut, und sie ist auch gerne in der Physiotherapie-Praxis, sie fühlt sich wohl da! Wir machen gute Fortschritte.

Ziel ist es, dass die Musklen auf Dauer das kaputte Kreuzband ersetzten, indem sie das Kniegelenk stabilisieren und halten. Muffin wird sich dann ohne Beschwerden bewegen können. Aber es wird noch ein paar Wochen dauern, bis sie wieder ganz die Alte ist und ohne Leine durch den Wald rennen darf. Bis Bald mal, Susanne.


Freitag, August 5, 2016

Besuch bei Stan und Grashalm-Nießen


Stan ist jetzt knapp 3 Jahre alt, das Halbstarkenalter mit seinen Unsicherheiten hinter gelegentlichen Kraftmeiereien ist vorbei. Er ist ein gehorsamer und gelassener, aber durchaus temperamentvoller Erwachsener geworden. Ich besuchte ihn in Frauchen Inas Optikergeschäft.

Mit Elan und Hartnäckigkeit versuchte er mir auf den Schoß zu springen, aber auf dem schmalen Stuhl klappte das nicht. Also befaßte er sich mit meinen Schuhen - die rochen schließlich interessant nach Frieda und Kosmo :-)

Aber warum ich von diesem Besuch erzähle: Stan nießte mich zur Begrüßung - und auch zwischendurch - gewaltig an. Es hatte so viel Druck dahinter, dass es mich an das Fontänen-Ausstoßen eines Wales erinnerte.

Seine Nasenlöcher und Augen waren dabei trocken wie eh und je, deshalb hielt ich eine allergische Kontaktreizung für nicht wahrscheinlich. Für mich klang es so, als wolle er mit viel Kraft etwas Festes aus der Nase rauspusten.

Ich dachte gleich an die Grashalme, die sowohl Rocco als auch Vegas vor Jahren einmal eingeatmet hatten und zeigte Ina den Beitrag darüber (siehe Beitrag vom 5. Oktober 2012. Zum Datum bitte herunter scrolen.) Sie beschloß zum Arzt zu gehen.

Nun, die Ärztin hielt einen Grashalm für sehr unwahrscheinlich, meinte eher, dass eine Allergie dahinterstecke; Stan nießte ihr aber auch leider kein einziges Mal etwas vor. Sie riet erst einmal abzuwarten, und wenn es sich nicht bald von alleine bessere, Allergietests zu machen.

Ein paar Tage später traf ich Ina und sie erzählte aufgeregt, Stan hätte in einem Kraftakt einen 4 cm langen Grashalm aus einem Nasenloch herausgenießt! Danach war Schluß mit diesem Nießen!! Gottseidank, das hätte sonst eine heftige Entzündung geben können!


Mittwoch, August 3, 2016

Liebe strengt an, Milch beruhigt


Klein Louise ist Jokers Schwarm; ihre Läufigkeit kostete ihn 3 Kilo und zeitweise den Verstand.... Inzwischen ist Louise kastriert.

Sein kastrierter Bruder Keeper nahm die Sache lockerer; es gibt schließlich Wichtigeres :-)

Dann wurde Louise scheinträchtig, schmuste nur noch mit Frauchen Christine, verließ ihr Kuscheltier nicht mehr - und produzierte Milch!

Wenn Christine arbeitet, bleibt Louise bei Joker und Keeper. Keeper nahm die Scheinschwangerschaft nicht sonderlich wahr. Aber Joker wollte jetzt nicht mehr an Louises "Schnalle", sondern unbedingt an ihre duftende Milch. Er nuckelte - und wurde davon sanft und ruhig fast wie in Trance!

Wir wissen, dass das Hormon Oxytocin für die Milchproduktion eine wichtige Rolle spielt. Es wird auch das "Kuschelhormon" genannt, weil es zudem bindungsverstärkend wirkt. Kein Wunder also, dass Louise nur noch kuschelte. Wir wissen auch, dass Oxytocin besänftigt und beruhigt. Jokers ruhige Sanftmut also auch kein Wunder :-))

Mehr zur Wirkung von "Oxytocin" steht im Beitrag vom 3. Dezember 2015. Zum Datum herunter scrolen. Einen sehr interessanten Artikel über dies "Kuschelhormon" können Sie auch in diesem Artikel AUS DER "ZEIT" lesen.


Samstag, Juli 30, 2016

Stu zurück aus Irland


Nachdem ich aus der Arktis (Swalbard, siehe Beitrag weiter unten) zurück war, brach Stu zu seiner jährlichen Motorradtour mit Frank auf, diesmal ging es durch Wales zu einer Rundreise durch Irland.

Stu wird über die Tour in seinem Blog (in Englisch) berichten.

Ankunft Zuhause

Frieda und Kosmo hatten gerade ihre Ruhe nach Sabrinas und Christines Besuch (siehe Beitrag weiter unten) wiedergefunden, da hörten sie Stu´s Motorrad noch vor mir. Sie rannten zur Vordertür, warteten dann hochkant an der Gartentür aufgerichtet bis Stu von der Maschine gestiegen war, und gingen vor Begrüßungsbegeisterung gar nicht zur Seite, um Stu dies Türchen öffnen zu lassen :-)

Frieda war so gelaunt wie lange nicht mehr - auch ich bekam Pfötchen, Bauchliegen, Küsse, Hochspringen - und wieder Pfötchen - gereicht. Dann war Schmusen (Frieda) und Überfallen (Kosmo) angesagt.

Als Stu ihnen dann auch noch Leckerli gab, war die Welt vollkommen :-) Kosmo kühlte sich dann später noch im Plantschbecken ab, und Frieda trocknete ihn.

Uns wurde einmal mehr bewußt, wie wichtig es für Frieda ist, dass wir alle vier als Rudel (Familie aus Wolfs- wie Menschensicht) zusammen sind. Das ist ihr Lebens- und Liebesverständnis :-)))


Donnerstag, Juli 28, 2016

Stu besucht Willie und Paula


Auf der Rückreise von ihrer Irlandtour machten Stu und Frank auf dem Weg von Rotterdam nach Hause eine Pause am Niederrhein bei Doris Ehrenstein.

Stu erzählte, Paula sei sehr still gewesen, und Willie habe ihn in seiner witzigen, lebhaften und dauerhungrigen Art sehr an Kosmo erinnert. Nur wäre Willie viel besser erzogen - allerdings verstünde er nur Englisch. (Vielleicht liegt es daran ? (:-))

Doris stärkte die beiden Motorradreisenden mit viel Kuchen und Kaffee für die Weiterfahrt. Es war ein schönes, lustiges Wiedersehen, meinten alle Drei.

Ein paar Tage später schickte Doris noch diese Hochsommerfotos :-)) Paula mag Wasser; Willie eher nicht!



Archivierung:

Die Bulldog-Blog-Beiträge bleiben circa 4 Wochen auf DIESER Seite. Danach kommen die wichtigen, besonders lustigen und die Gastblogger-Beiträge ins jeweils entsprechende Archiv. Die Links zu den Archiven sind in der grauen Referenzspalte rechts.


Montag, Mai 11, 2015

Zehn Jahre Bulldog-Blog - und:

Die wichtigsten Schritte für das Überleben des Englischen Bulldogs sind getan.


Liebe Leserinnen und Leser, heute feiern wir ein Jubiläum: das zehnjährige Bestehen dieses Bulldog-Blogs. Der 1. Beitrag erschien am 11. Mai 2005.

Es wurde über diese 10 Jahre jeden zweiten Tag ein Beitrag veröffentlicht, das heißt 1815 Beiträge insgesamt - lustige, besinnliche, spannende, warnende, informative und, mir die wichtigsten, aufklärende Beiträge. Aufklärung über den besonderen Zauber des Bulldogwesens, Aufräumen mit Vorurteilen über ihn, das war und ist mir wichtig :-).

Im Blog wurde auch immer wieder über das Elend informiert, welches dem Englischen Bulldog Zucht, Mode und Geldgier antaten und auch noch antun. Die Aufklärung über rasseschädigende, den Genpool ausdünnende Züchtungs-Methoden tut Not, einmal im Sinne der gezüchteten Hunde selbst, aber auch für ihre Käufer ist sie wichtig. Züchter setzten oft wirtschaftliche Zucht-Prioritäten, deshalb ist der "Druck des Marktes" entscheidend.

Und Aufklärung über die sadistische Quälerei, die Massenzüchter ihren "Zuchthunden" antun, ist noch wichtiger. Nicht gerade wenige Menschen entscheiden über den Preis und ahnen nicht, was hinter "Billigwelpen" für ein grausames, verzweifeltes Elend steht.

Zu diesem Jahrestag möchte ich mich bei allen Gastbloggern von Herzen bedanken, denn sie trugen wesentlich dazu bei, dieses Bulldog-online-Magazin, das es der Sache nach ist, abwechslungsreich zu gestalten.

Insbesondere danke ich Isabelle Borgert für ihre spannenden, so informativen wie humorvollen Beiträge. Sie ist unsere aktivste Gastbloggerin: seit September 2007, also schon 7 1/2 Jahre lang, können wir regelmäßig circa zwei Beiträge pro Monat von ihr genießen :-)

Danken möchte ich auch allen Leserinnen und Lesern, die mit oft einzigartigen Fotos, Witzen oder auch Links diesen Blog wesentlich bereichern.

Danke auch an meinen lieben Stu, der mir immer technisch zur Seite steht, und ohne den dieser Blog gar nicht erst begonnen worden wäre.


Die wichtigsten Schritte

für das Überleben des Englischen Bulldogs sind inzwischen getan:

  1. Der Standard wurde (2009) geändert, um ihn wieder "fit for function" werden zu lassen. Der deutsche Zuchtverein ACEB, die hiesige Speerspitzen der Zucht des atmungsbehinderten Extrem-Bulldogs, wurde u.A. als eine Konsequenz dieser Änderungen aufgelöst.
  2. Über ein Dutzend bulldogartiger Rassen wurden neu gezüchtet, und diese erzeugen den nötigen Markt-Druck auf die Züchter des Originals.
  3. Welpenhändler und Welpen-Fabriken werden, auch dank der Medien, gesellschaftlich zunehmend geächtet. Der Gesetzgeber wird dem früher oder später folgen.

Auf diesem Hintergrund nehme ich dies 10-jährige Blog-Jubiläum zum Anlass, ihn in Zukunft nur noch in reduzierter Form weiterzuführen, es wird mittelfristig auf vielleicht 2 Beiträge pro Woche hinauslaufen.

Das Meiste über den Bulldog aktuell und über seine Vergangenheit ist gesagt - und in den Blog-Archiven zu finden :-)

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Cornelia Savory-Deermann Cornelia Savory-Deermann

Cornelia
Savory-Deermann
, geboren 1945 in Wuppertal, hat seit 1971 Englische Bulldoggen und ist Gründungs- und Ehrenmitglied des "Verein der Freunde Englischer Bulldogs e.V. (1980-2009)".

Seit Mai 2005 haben die Bulldogs hier ihr eigenes deutsches Weblog bekommen. Jeder Leser kann Blog-Beiträge an Cornelia schicken, Eure Bulldog-Anekdoten, -Fotos und -Tipps für's Blog sind willkommen. Der jeweilige Autor behält sein Copyright an Bildern und Text, gibt aber Cornelia ein unwiderrufbares Nutzungsrecht für Veröffentlichungen in diesem Blog.



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