Cornelias Bulldog Blog
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English Bulldog Netzwerk für Kenner und Freunde
Mai 2005 bis Mai 2015 jeden 2. Tag ein Beitrag
Ab Mai 2015 Beiträge in unregelmäßigen Abständen

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Sie finden dort (fast) alles, was Sie über den English Bulldog wissen wollen.


Mittwoch, November 25, 2020

Bemerkungen zur Forstindustrie

sowie Burg Eisenhardt und Burg Hanstein


Letzter Teil des Reiseberichts: Von Claras Züchterin Claudia Pagels aus fuhren wir Richtung Heimat bis ins westliche Brandenburg, nach Bad Belzig im Fläming.


Forstindustrie in Brandenburg

Das Land südlich an Berlin vorbei bis zum Fläming ist weitgehend mit Kiefernforsten bedeckt. Mit Wald hat das nichts mehr zu tun:

Die Kiefern stehen so dicht an dicht, dass es weder am Boden noch in Stammhöhe aus Lichtmangel noch Grün gibt. Grün sind nur die äußersten Spitzen dieser Kiefernholzstangen, die schon ihre Zukunft als Bretter zeigen. Die Borkenkäfer allerdings richteten hier keinen sichtbaren Schaden an, offensichtlich sind nur Fichten, aber keine Kiefern anfällig dafür. Diese Forste sehen gespenstisch tot aus wie Riesen-Streichhölzer, sie sind es wohl auch so ohne Lebensgrundlage für große und kleine Waldtiere. Der Anblick deprimierte mich, wir machten hier nirgendwo eine Fahrtpause. Holzherstellung, nur so kann man diese "Wälder" nennen.

Es gibt inzwischen Projekte, die ein Gegensteuern zu solchen widernatürlichen Monokulturen auf Druck des durch die Klimaerwärmung erzeugten finanziellen Verlustes in der Forstindustrie fördern.

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Wir hatten im Hotel der herrlichen Burg Eisenhardt, dem Wahrzeichen von Bad Belzig, ein Zimmer gebucht. Das Städtchen hat übrigens auch eine schöne historische Altstadt.

Wir kamen nachmittags bei herrlichem Wetter an und speisten gleich köstlich im Innenhof. Von dessen Umrandungsmauer hatten wir ein schönen Blick über die Altstadt.

Ich spazierte mit Clara um die bewaldete, wundervoll restaurierte Burganlage. Ein Besuch lohnt sich unbedingt.

Am nächsten Morgen ging es weiter nach Hause. Nah an der Autobahn, halbwegs nach Hause, liegt an der Grenze von Thüringen und Hessen die Burg Hanstein.

Wir machten dort am Fuß der Burg Mittagspausein in der mittelalterliche Herberge "Klausenhof". Die Küche ist dort ausgezeichnet, nahezu alles kommt aus der Region. Die Umgebung ist wild romantisch. Nach dem Essen gingen wir spazieren - Clara sollte auch ihre Freude haben!

Spätnachmittags waren wir zuhause. Wir überlegten, ob Clara - so wie Kosmo - wohl zuerst alle Zimmer kontrollieren würde. Nein, sie kontrollierte nur ihren Garten, und das sehr gründlich. Dann ab in ihre Lieblingsecke und schlafen!


Sonntag, November 22, 2020

Zum Totensonntag - und:

Borreliose kann Hunde töten


Wie jedes Jahr möchte ich am Totensonntag all unserer verstorbenen Hunde gedenken. Wir lieben sie, wir vermissen sie. Ich habe darüber nachgedacht, was man über die tiefere Grundlage dieser Liebesbeziehung Mensch-Hund sagen könnte. Vielleicht dieses: Unser Hund erdet uns, und im Gegenzug enterden wir ihn. Was heißt das?

Dass unser Hund uns erdet, uns der Natur in und um uns näher bringt, das scheint klar. Umgekehrt entfernen wir ihn durch unser gemeinsames Leben ein wenig von der Natur, allein schon dadurch, dass wir sein Verhalten nach unseren Normen kultivieren. Wir erziehen ihn weg von reinem Natur-Instinkt hin zu Kultur-Spielregeln. Und damit fördern und erweitern wir sein Empfinden für sich und seine Umwelt über sein angeborenes Naturverständnis hinaus. Ich muß schmunzeln, denn jetzt fällt mir das Wort "Bewußtseinserweiterung" ein. Nun, eine Horizonterweiterung ist es allemal. Und meiner Beobachtung nach genießen unsere Hunde das.

Vor Kurzem starb die 7jährige Rosie, die Bichon-Frise-Hündin unserer Freunde Frank und Ulrike, an Borrelose. Bald darauf hörte ich von einer ebenfalls noch relativ jungen Hündin, die auch daran starb. Ich nehme dies zum traurigen Anlass über diese offensichtlich im Allgemeinen unterschätzte Gefahr zu schreiben:

Unser Tierarzt Kim Söhl, der auch Rosie behandelte, erklärte mir die Gefahr an Borreliose zu sterben. Er meinte auch, es käme selten vor, aber manchmal eben doch:

Die meisten Hunde haben Antikörper (Titer) gegen Borrelien in sich, da sich ein Kontakt damit über Zeckenbisse kaum vermeiden läßt. Solange es nicht zuviele Borrelien sind, kommt der Hundekörper über seine Antikörper damit klar.

Geht es dem Hund schlecht (Rosie z.B. konnte nichts mehr fressen, da ihre Nieren bereits zerstört waren), dann sollte man auch an Borreliose denken. In solch einem Fall wird der Titer quantifiziert bestimmt. Wenn er sehr hoch ist, wie bei Rosie, kann es nämlich zu einem "Immunkomplex" kommen. Man kann sich das als Laie so vorstellen: Antikörper verklumpen sich zu so großen Gebilden, dass sie Löcher in das Filternetz der Nieren reißen. Die Niere verliert dann mit dem Urin kleine Proteine wie z.B. das lebensnotwenfige Albumin, das u.A. für den Wasserhaushalt zuständig ist. Dann kann nichts mehr helfen (außer einer neuen Niere). Wird ein kritisch hoher Titer rechtzeitig festgestellt, kann mit Antibiotika geholfen werden.

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Rosie hatte keinen Spot-on Zeckenschutz bekommen, da sie als Junghund allergisch darauf reagiert hatte. Es gibt aber auch Tabletten für Hunde, die Zecken abwehren. Hundertprozent sicher ist das aber alles nicht. Nach einem Spaziergang durch Zeckengebiete ist Durchbürsten mit dem Flohkamm eine zusätzliche Hilfe.

Die Trauer bleibt, aber unser Schmerz ließ nach.

Der Verlust bleibt, doch neue Liebe fand uns.


Donnerstag, November 19, 2020

Noch einmal "Schneeflocke Gwenny" :-)


Gwendolyn ist eine der sehr seltenen, reinweißen Bulldoggen. Als lustige Besonderheit zeigt sie eine schwarze Augenbraue, die den Eindruck macht, als würde sie über das Leben nachdenken. Weiß ist nicht Jedermanns Fall, wie Claudia feststellen mußte, aber ich weiß, dass manche Menschen diese kleinen weißen Engel besonders lieben. (Ich gehöre dazu :-)

Mir gefällt "Gwenny" (Gwendolyn, geb. 12.6.2020) außerordentlich, da sie auch so ein sehr liebes, schmusiges und sich angepassendes Wesen hat. Ich wünsche mir, dass sie bald ihre Menschen bekommt, die sie verdient. Sie liegt mir am Herzen, da ich selbst mich in sie verliebt habe :-)

Ihre Eltern Bumba (Bomber v. Urstromtal) und Dorie (Dorothy v. Urstromtal) leben beide bei ihrer Züchterin Claudia Pagels in Fürstenwalde bei Berlin.

Bumba ist zu Jedermann/Jederhund ein freundlicher Rüde, dagegen war unser geliebter Kosmo ein Rüpel ;-) Und Dorie ist eine liebe, lustig verspielte Hündin - und fürsorgliche Mutter, auch über die Stillzeit hinaus ;-)

Gwenny´s Schwester Gloria bleibt als Nachwuchs-Zuchthündin bei Claudia. Die Beiden spielen herrlich miteinander :-) Und Gwenny lernt gemeinsam mit Gloria die ersten Dinge wie an der Leine laufen und mehr.

Im letzten Beitrag ist Gwenny auch zu sehen :-) Und Hier und Hier ist sie als Reinweiße gut im Welpengewusel erkennbar :-)

Kontakt zu Claudia Pagels - Tel: +49 177 2483455 und
Email Adresse


Montag, November 16, 2020

Auf der Rückreise:

Besuch bei den "Bulldoggen vom Urstromtal"


Vom Oderbruch bis zu Clara´s Geburtsort Fürstenwalde/Spree, OT Trebus ist es nicht weit, deshalb machten wir auf unserer Rückreise nach Hause dort halt. Claudias und Reinhards altes Gehöft wird seit über zwei Jahren komplett grund- und kernsaniert. Das Wohnhaus mit Welpenzimmer und ein Nebengebäude sind inzwischen im Wesentlichen fertig. Aber insgesamt steht immer noch viel Arbeit bevor.

Wir waren sehr gespannt, ob Clara ihre Mutter und Schwester wiedererkennen würde. Dass sie ihre Züchterin Claudia Pagels wiedererkennen und freudig begrüßen würde, das war uns klar! Aber alle und alles Andere? Jedenfalls freuten wir uns auf das Wiedersehen.

Zuerst ließ Claudia Clara nur mit ihrer Mutter namens Baby und dem jungen Rüden Leo auf der Spielwiese im vorderen Hof zusammen. Claras Mutter ist jetzt 8 Jahre alt und gut drauf. Sie erkannte Clara wohl wieder, denn sie leckte sie ab und spielte mit ihr in Mama-Art herum.

Dann kam eine Rasselbande von meist jungen Bulldogs auf uns und Clara zu - eine tolle Reisepause, meinte Clara (und wir :-)) Nebenbei: Auf den Bildern erkennt man Clara an ihrem Halsband, denn nur sie trägt hier eines.

Die Bulldogs zeigten so viel Freude aneinander und auch an unserem Besuch! Und es war einfach ein herrliches Gefühl zu beobachten, wie sie auf und um Claudia herum spielten. Clara war gleich Teil des Rudels, überhaupt kein Stress bei irgendeinem, reine Lebensfreude :-)

Ihr wißt, dass Clara Zeugs aus Plastik NUR vermeidenswert findet. Mit Zuspruch von Claudia und durch Vorbild der kleinen Bulldogmeute relativiert sie ihre Einschätzung ein wenig ;-)

Clara erkannte ihr zur Zeit unbewohntes Welpengehege im vorderen Wiesengelände auch gleich wieder. Sie sprang über den kleinen Welpenzaun und rannte freudig erregt darin herum - dann wieder zurück zu den anderen. Ihrer dunklen Schwester Ella, (sie schimmert in der Sonne wie Schokolade), die zur Zucht bei Claudia geblieben war, traute sie aber zurecht nicht über den Weg - Ella ist ihr genaues Gegenteil: eine kleine Durchsatz-Kanone :-). Sie sprang aus dem Stand ihrem geduldigen Gehegegenossen Bumba (Vater der zwei 2020-Würfe) auf den Kopf, um vor ihm von uns gestreichelt zu werden :-)

Besonders gefiel mir die kleine Gwendolyn, "Gwenny", ich liebe die Weißen besonders, einfach weil meine erste Bulldogge - Ziska - eine Weiße war. Gwendolyn ist aus dem letzten der zwei Würfe, die Claudia dieses Jahr hatte. Die Süße ist noch zu haben.

Ich schätze Claudia als verantwortungsvolle Züchterin, sie paart grundsätzlich nur völlig unverwandte und zur Zucht zugelassene Elterntiere. Besonders eine etwas längere Nase ohne drückende Falten darüber ist ihr wichtig, denn das bedeutet eine bessere Atmung. Sie züchtet auch Rennpferde, die Bedeutung von Leistungsfähigkeit und guter Atmung ist ihr also völlig bewußt :-) Bei einer Jahrzehnte lang überzüchteten Rasse wie dem English Bulldog wird es dabei auf mittlere Sicht betrachtet immer wieder einmal einzelne Welpen geben, bei denen die jahrelang durch Linien-Inzucht hereingezüchteten Probleme z.B. mit Augen oder Gelenken auftreten. Eine Gesundheits-Garantie ist auch bei Auskreuzung, das heißt Verbreiterung des Genpools und gewissenhafter Auswahl der Zuchttiere nicht gegeben. (Mehr zu Zuchtfragen und Genetik siehe HIER)

Welpenfotos bezaubern immer besonders, deshalb eine kleine Auswahl davon aus diesem Sommer :-) Claudia gestaltet zur Zeit ihre Webseite. Sobald sie fertig ist, gebe ich einen Hinweis.

Wir 3 Savorys fuhren nach zwei wunderschönen Stunden bei Clara`s Bulldog-Familie weiter Richtung Westen nach Hause. Mehr über diesen letzten Teil unserer Reise in einem der nächsten Beiträge.


Freitag, November 13, 2020

Alles eine Frage der Perspektive !


Was bezaubert uns so am English Bulldog? Diese lustige Typenanalyse unten ließ mich mal wieder darüber nachdenken. Mein Ergebnis :-)

Einmal ganz praktisch betrachtet weiß Clara um die Alltagsbedeutung ihrer Perspektiven Bescheid ;-)

Übrigens ist auch das heutige Datum, "Freitag der 13te", eine Frage der Perspektive: Der Freitag und auch die Zahl 13 waren in vorchristlichen Zeiten der Liebesgöttin Freia heilig. Negativ gedeutet wurden sie erst vom patriarchal verstandenen Christentum der Römischen Kirche.


Dienstag, November 10, 2020

Die Fähigkeit des Menschen Hunde zu lesen

ist kulturabhängig

Quelle: ScienceDaily (Nov. 11, 2019)


Hunde waren die ersten domestizierten Tiere, mit denen Menschen seit mehr als 40.000 Jahre eine soziale Interaktion und ein gemeinsames Leben führten. Nach der Co-Domestizierungshypothese konnten Menschen und Hunde auf diese Weise spezielle emotionale Signale und kognitive Fähigkeiten entwickeln, die das gegenseitige Verständnis fördern.

Wir wissen zum Beispiel, dass Hunde im Laufe der Jahrtausende die Fähigkeit entwickelt haben, menschliche Wörter, ikonische Zeichen und andere Gesten zu verstehen, und Forschungen haben gezeigt, dass Hunde sogar Stimmlagen und Gesichtsausdrücke als Ausdruck spezifischer menschlicher Emotionen erkennen. Abgesehen von persönlichen Aussagen von Hundeliebhabern wurde jedoch wenig darauf geachtet, wie gut Menschen ihre Hunde verstehen können.

In der aktuellen Studie unter Federica Amici vom Max-Planck-Institut für evolutionäre Anthropologie und Juliane Bräuer vom Max-Planck-Institut für die Erforschung der Menschheitsgeschichte wollten die Forscher verstehen, wie gut der Mensch die emotionalen Erscheinungen von Hunden verstehen kann. Woher kommt dieses Verständnis? Wie gut verstehen wir den besten Freund unserer Spezies?

Um zu testen, wie gut Menschen die Emotionen hinter den Gesichtsausdrücken von Hunden verstehen können, sammelten die Forscher Fotografien von Hunden, Schimpansen und Menschen, die entweder fröhliche, traurige, wütende, neutrale oder ängstliche Emotionen zeigten. Anschließend rekrutierten sie 89 erwachsene Teilnehmer und 77 kindliche Teilnehmer und kategorisierten sie nach ihrem Alter, der Hundepositivität ihres kulturellen Kontexts und der persönlichen Geschichte der Teilnehmer in Bezug auf den Besitz von Hunden.

Jeder Teilnehmer erhielt Fotos von Hunden, Schimpansen und Menschen und wurden befragt, wie sehr der Mensch/Hund/Schimpanse auf dem Bild Glück, Trauer, Wut oder Angst zeigte. Erwachsene wurden auch gebeten, den Kontext zu bestimmen, in dem das Bild aufgenommen wurde (z. B. mit einem vertrauenswürdigen Partner zu spielen; direkt vor dem Angriff auf einen Artgenossen).

Die Ergebnisse der Studie zeigten, dass einige Hundegefühle zwar schon früh erkannt werden können. Die Fähigkeit, Hundegefühle zuverlässig zu erkennen, wird jedoch hauptsächlich durch Alter und Erfahrung erworben. Bei Erwachsenen war die Wahrscheinlichkeit, Hundemotionen zu erkennen, bei Teilnehmern höher, die in einem kulturellen Kontext mit einer positiven Einstellung zu Hunden aufgewachsen waren, unabhängig davon, ob sie selbst einen Hund besaßen.

Ein hundepostiver kultureller Hintergrund, in dem Hunde eng in das menschliche Leben integriert und als sehr wichtig angesehen werden, kann zu einer höheren passiven Exposition und zu einer erhöhten Neigung und einem höheren Interesse an Hunden führen, wodurch Menschen die Gefühle von Hunden auch ohne ein Tier besser erkennen können. "Diese Ergebnisse sind bemerkenswert", sagt Amici, "weil sie darauf hindeuten, dass es nicht unbedingt die direkte Erfahrung mit Hunden ist, die die Fähigkeit des Menschen beeinflusst, seine Emotionen zu erkennen, sondern vielmehr das kulturelle Umfeld, in dem sich der Mensch entwickelt."

Die Forscher stellten auch fest, dass unabhängig von Alter oder Erfahrung mit Hunden alle Teilnehmer in der Lage waren, Ärger und Glück zuverlässig zu identifizieren. Während diese Ergebnisse auf eine angeborene Fähigkeit hindeuten, die durch die Co-Domestizierungs-hypothese begünstigt wird, ist es auch möglich, dass Menschen lernen, diese Emotionen auch bei begrenzter Exposition schnell zu erkennen. Abgesehen von Wut und Glück waren die Kinder in der Studie nicht gut darin, Hundemotionen zu identifizieren. Sie erkannten Ärger und Glücksgefühle bei Hunden zuverlässiger als bei Schimpansen, identifizierten jedoch die Gefühle von Hunden ansonsten genauso schlecht wie die von Schimpansen.

"Wir halten es für sinnvoll, künftige Studien durchzuführen, in denen genau ermittelt werden soll, welche kulturellen Aspekte sich auf die Fähigkeit auswirken, die Emotionen des Hundes zu lesen, und die neben vorgegebenen Stimuli und Gesichtsausdrücken auch reale Stimuli und Körperausdrücke berücksichtigen", so Bräuer. "Auf diese Weise könnten wir ein besseres Verständnis der interkulturellen Unterschiede bei der Erkennung von Emotionen entwickeln.

Hoffentlich könnten diese Informationen verwendet werden, um das Auftreten von negativen Zwischenfällen zwischen Menschen und Hunden zu verringern, die durch die Unfähigkeit des Menschen verursacht werden, Hundesignale zu lesen."

ANMERKUNG: Ich erkläre mir die Kulturabhängigkeit der Fähigkeit Hunde-Emotionen zu erkennen oder zu erlernen so:

Gehören Menschen einer Kultur an, in der Hunde im negativen Wertebereich angesiedelt sind, dann sind sie kollektiv betrachtet nicht interessiert sich überhaupt näher mit ihnen zu befassen. Ihre Aufmerksamkeit Hunden gegenüber ist gering, Hunde fallen ihnen, wenn überhaupt, dann negativ als "Köter" auf.

Wo keine Lust oder keine Motivation zum Lernen herrscht, wird auch nur schlecht gelernt. Das ist ja bei Allem so, nicht nur beim Verstehenlernen der Körpersprache von Hunden.


Samstag, November 7, 2020

Fortsetzung Reisebericht: Die Oderauen


Vom Gasthaus "Zum alten Fritz" aus machten wir Ausflüge in die weiter flußabwärts liegenden Oderauen. Sie sind weitläufig eingedämmt, man kommt an manchen Stellen gut direkt ans sandige Oderufer heran.

Die Auen werden an manchen Stellen beiderseits der Grenze als Weideland für Rinderherden genutzt. Meist aber sind die Ufer einfach nur naturbelassen.

Wir wanderten und ruhten in der Sonne auf dem Deich beim Ort "Zollbrücke". Hier und in der Umgebung ist kulturell einiges los. Theater, Malerei, Töpfereien und mehr. Kleine "Berliner Künsterlerkolonien", könnte man sagen.

Brücken gibt es kaum; wir sahen nur eine noch nicht fertig gestellte - und die hat den anspruchsvollen Namen "Europabrücke"; naja, so sieht die Realität der EU an der langen Oder-Grenze zu Polen aus.... "Schmuggel und Diebstahl per Schlauchboot bei Nacht...", meinten resignierte oder ziemlich ärgerliche Brandenburger hier.

An einem Nachmittag fuhren wir etwas weiter zum "Nationalpark Unteres Odertal", Deutschlands einzigem Auen-Nationalpark.

Am besten ist es hier eine Kanufahrt mit Ranger zu buchen. oder auch mit einem Fahrrad die Wege um Tümpel, Fließe und Sümpfe zu erkunden, aber mit Hund dabei ist das so eine Sache.... Natürlich ist diese Auenlandschaft auch zu Fuß ein wundervolles und einzigartiges Erlebnis - aber wir sind keine richtigen Wanderer mehr, eher Spaziergänger. Also beließen wir es in etwas bedauernder Stimmung bei einem Spaziergang. Einen guten Gesamteindruck bekäme man hier am besten aus der Luft, meinten wir auch.

Am nächsten Tag starteten wir die Rückfahrt nach Hause. Darüber demnächst mehr.



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Archivierung: Die Bulldog-Blog-Beiträge bleiben circa 4 Wochen auf DIESER Seite. Danach kommen die wichtigen, informativen, besonders lustigen und die Gastblogger-Beiträge ins jeweils entsprechende Archiv.

Die Links zu den Archiven sind oben rechts in der grauen Referenzspalte.

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Montag, Oktober 1, 2018

Redaktionelles: Dieser Blog


Dieser Bulldog-Blog startete 2005 mit underer Hündin "Gombas Happy Miss Frieda" und ist unter Anderem ihr und ihres Sohnes "Kenai Kosmo Floral Garden" Tagebuch geworden.

Nachdem auch Kosmo gestorben ist, überlegte ich zunächst den Blog zu schließen, aber er ist mir selbst und vielen Anderen doch solch eine Freude, dass ich ihn etwas reduziert weiter führen werde.

Er ist nun neben Frieda und Kosmo auch unserer neuen Hündin Clara "Elisa Clara vom Urstromtal" gewidmet :-) Und - GastbloggerInnen sind nach wie vor herzlich willkommen.


Unser Kosmo (2007 - 2018)

Unsere Frieda (2005 - 2017)


Montag, Mai 11, 2015

Zehn Jahre Bulldog-Blog - und:

Die wichtigsten Schritte für das Überleben des Englischen Bulldogs sind getan.


Liebe Leserinnen und Leser, heute feiern wir ein Jubiläum: das zehnjährige Bestehen dieses Bulldog-Blogs. Der 1. Beitrag erschien am 11. Mai 2005.

Es wurde über diese 10 Jahre jeden zweiten Tag ein Beitrag veröffentlicht, das heißt 1815 Beiträge insgesamt - lustige, besinnliche, spannende, warnende, informative und, mir die wichtigsten, aufklärende Beiträge. Aufklärung über den besonderen Zauber des Bulldogwesens, Aufräumen mit Vorurteilen über ihn, das war und ist mir wichtig :-).

Im Blog wurde auch immer wieder über das Elend informiert, welches dem Englischen Bulldog Zucht, Mode und Geldgier antaten und auch noch antun. Die Aufklärung über rasseschädigende, den Genpool ausdünnende Züchtungs-Methoden tut Not, einmal im Sinne der gezüchteten Hunde selbst, aber auch für ihre Käufer ist sie wichtig. Züchter setzten oft wirtschaftliche Zucht-Prioritäten, deshalb ist der "Druck des Marktes" entscheidend.

Und Aufklärung über die sadistische Quälerei, die Massenzüchter ihren "Zuchthunden" antun, ist noch wichtiger. Nicht gerade wenige Menschen entscheiden über den Preis und ahnen nicht, was hinter "Billigwelpen" für ein grausames, verzweifeltes Elend steht.

Zu diesem Jahrestag möchte ich mich bei allen Gastbloggern von Herzen bedanken, denn sie trugen wesentlich dazu bei, dieses Bulldog-online-Magazin, das es der Sache nach ist, abwechslungsreich zu gestalten.

Insbesondere danke ich Isabelle Borgert für ihre spannenden, so informativen wie humorvollen Beiträge. Sie ist unsere aktivste Gastbloggerin: seit September 2007, also schon 7 1/2 Jahre lang, können wir regelmäßig circa zwei Beiträge pro Monat von ihr genießen :-)

Danken möchte ich auch allen Leserinnen und Lesern, die mit oft einzigartigen Fotos, Witzen oder auch Links diesen Blog wesentlich bereichern.

Danke auch an meinen lieben Stu, der mir immer technisch zur Seite steht, und ohne den dieser Blog gar nicht erst begonnen worden wäre.


Die wichtigsten Schritte

für das Überleben des Englischen Bulldogs sind inzwischen getan:

  1. Der Standard wurde (2009) geändert, um ihn wieder "fit for function" werden zu lassen. Der deutsche Zuchtverein ACEB, die hiesige Speerspitzen der Zucht des atmungsbehinderten Extrem-Bulldogs, wurde u.A. als eine Konsequenz dieser Änderungen aufgelöst.
  2. Über ein Dutzend bulldogartiger Rassen wurden neu gezüchtet, und diese erzeugen den nötigen Markt-Druck auf die Züchter des Originals.
  3. Welpenhändler und Welpen-Fabriken werden, auch dank der Medien, gesellschaftlich zunehmend geächtet. Der Gesetzgeber wird dem früher oder später folgen.

Auf diesem Hintergrund nehme ich dies 10-jährige Blog-Jubiläum zum Anlass, ihn in Zukunft nur noch in reduzierter Form weiterzuführen, es wird mittelfristig auf vielleicht 2 Beiträge pro Woche hinauslaufen.

Das Meiste über den Bulldog aktuell und über seine Vergangenheit ist gesagt - und in den Blog-Archiven zu finden :-)

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Cornelia´s Tierbuch:
'Tiere als Spiegel der Seele und Sinnbild der Kultur'


Cornelia Savory-Deermann

Cornelia
Savory-Deermann
, geboren 1945 in Wuppertal, hat seit 1971 Englische Bulldoggen und ist Gründungs- und Ehrenmitglied des "Verein der Freunde Englischer Bulldogs e.V. (1980-2009)".

Seit Mai 2005 haben die Bulldogs hier ihr eigenes deutsches Weblog bekommen. Jeder Leser kann Blog-Beiträge an Cornelia schicken, Eure Bulldog-Anekdoten, -Fotos und -Tipps für's Blog sind willkommen. Der jeweilige Autor behält sein Copyright an Bildern und Text, gibt aber Cornelia ein unwiderrufbares Nutzungsrecht für Veröffentlichungen in diesem Blog.



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