Cornelias Bulldog Blog
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English Bulldog Netzwerk für Kenner und Freunde
Mai 2005 bis Mai 2015 jeden 2. Tag ein Beitrag
Ab Mai 2015 Beiträge in unregelmäßigen Abständen

Die Links zu den thematisch sortierten Archiven sind in der Referenzspalte:
Sie finden dort (fast) alles, was Sie über den English Bulldog wissen wollen.


Donnerstag, Mai 13, 2021

Immer wieder am Glasebach


Immer wieder zieht es mich mit Clara zum Glasebach - noch ist der Hang runter zu seinem Ufer nicht mit Brombbeeren und Co. zugedornt; aber deren stachelige Triebe ranken sich schon hier und da hoch. Und die Brennesseln sprießen auch schon wieder.

Zu meiner größten Freude hielten sich die Prachtbecherlinge wegen des kühlen Wetters sehr lange bis in den Mai hinein. Ich mußte sie ob ihrer Pracht einfach immer wieder fotografieren :-)

Für Clara ist dieser Weg ihre Wassersport- und Wasserspielstrecke. Inzwischen hat sie sich die einzelnen Uferabschnitte vertraut gemacht. Geländekenntnis bedeutet für sie einen Freiheitsgrad mehr :-).

Clara liebt diesen Glasebach besonders, aber auch den Hang dort "rauf und runter" findet sie ein Vergnügen. Auspowern eben! Einmal nahmen wir Freundin Gaby mit, und Clara spielte begeistert ihr "Hin und Her", sogar über den Bach hinüber :-)

Im Bachtal sind kleine Sumpf- und Moorflächen; wir sahen Kröten- und Froschlaich darin. Die Feuchtigkeit begünstigt auch Pilze; selten sah ich solch bunte am Totholz wachsen.

Ich bin gespannt, welche Pilze wir im Laufe des Jahres dort noch finden werden. Und Clara hofft, dass dieser Bach im Sommer nicht trockenfällt!


Montag, Mai 10, 2021

Im Meerhofer "Naturerlebnis-Wald"


Clara und ich nutzten nach langer Zeit Mitte April einmal wieder den Hauptweg in den "Naturerlebnis-Wald" in Meerhof, da unser bislang bevorzugter Nebenweg - wie so viele andere - durch den winterlichen Kahlschlag der Fichtenbestände schwermütig stimmt.

Dieser Weg führt vorbei an gut gemachten Info-Ständen und Ruheplätzen. Zunächst geht es durch einen alten Buchenwald. Gesäumt ist der Weg immer wieder von einzeln stehenden alten, riesengroßen und duftenden Fichten.

Immer wieder kommt man vorbei an durch Sturm entwurzelte altersschwache und bemooste, vermoderte Baumgerippe mit beeindruckend großen, durch den Fall ausgehebelten Wurzeltellern. Clara umrundete sie und inspizierte diese genau; sie sind wohl zur Heimstatt so mancher Insekten und Kleintiere geworden.

Die meisten der Wurzelteller waren noch voller Erde, viele Jahre Wind und Wetter hatten sie noch nicht völlig vermodert oder wie die hartholzigen Eichenwurzeln skelletiert.

Tiefer im Wald beeindruckte mich ein besonders großer und alter Eichen-Wurzelteller sehr: ein Kunstwerk an mehrstrahliger Symetrie in scheinbarer Regellosigkeit. Ich dachte, das ist ein biologisches Beispiel für die philosophische Dialektik zwischen Schicksal und Freiheit.

Auf dem Rückweg zum Parkplatz kam uns ein Bulldog mit Frauchen an der Leine entgegen. Juhu! Beide erkannten sich als von gleicher Art und freuten sich darüber. Sie liefen mit gespannten Leinen aufeinander zu.

Er war ein mächtiger Rüde vom alten Ausstellungs-Typus, und er regte sich gewaltig auf, wollte gleich auf Clara drauf und zur Sache kommen. Das erledigte Clara´s Freude erst mal, sie wich ihm geschmeidig immer wieder auf, was ihn nur noch mehr erregte. Wir hedderten die Leinen auseinander und Anton, wie er heißt, wurde von Frauchen energisch zur Ordnung gerufen. Das wirkte eine Weile, jedenfalls konnte ich so ein paar Fotos machen.

Anton´s Frauchen erzählte, er sei 5 Jahre alt, gut drauf und lauffreudig. Vorher habe sie einen Olde Engl. Bulldog gehabt, der sei stets und an Allem erkrankt gewesen, und das auch noch schlimm. Da wäre sie doch lieber mit Anton wieder zum Original-Bulldog zurück gekehrt.

Klar, nur andere Rassen einzukreuzen bringt gar nichts. Es kommt immer ganz spezifisch auf den Geno- und Phänotyp des einzelnen Zuchttieres an.


Freitag, Mai 7, 2021

Mit beeindruckender Genauigkeit können

Hunde das Coronavirus erschnüffeln

Quelle: ScienceDaily (Apr. 16, 2021)


Viele sehnen sich nach einer Rückkehr zu einer "Normalität" nach der Pandemie, die Konzerte, Reisen und große Versammlungen wieder möglich machen kann. Aber wie kann man angesichts dieser potenziellen Risiken für die öffentliche Gesundheit sicher sein?

Eine Möglichkeit sind laut einer neuen Studie Hunde. Eine heute (16. April) in der Zeitschrift PLOS ONE veröffentlichte Proof-of-Concept-Untersuchung legt nahe, dass speziell ausgebildete Detektionshunde COVID-19-positive Proben mit einer Genauigkeit von 96% ausspähen können. "Dies ist keine einfache Sache, die wir von den Hunden verlangen", sagt Cynthia Otto, Professorin für Arbeitshundewissenschaften und Sportmedizin und leitende Autorin der Arbeit und Direktorin des Working Dog Center der Veterinärmedizinischen Fakultät der Universität von Pennsylvania. "Hunde müssen spezifisch riechen, um den Geruch der Infektion zu erkennen, aber sie müssen auch die Hintergrundgerüche verschiedener Menschen verallgemeinern: Männer und Frauen, Erwachsene und Kinder, Menschen unterschiedlicher Ethnien und Regionen."

In dieser ersten Studie stellten die Forscher fest, dass die Hunde dies können, aber das Training muss mit großer Sorgfalt und im Idealfall mit vielen Proben durchgeführt werden. Die Ergebnisse fließen in eine weitere Untersuchung ein, die Otto und Kollegen als "T-Shirt-Studie" bezeichnet haben, in der Hunde darauf trainiert werden, anhand der flüchtigen organischen Verbindungen zwischen den Gerüchen von COVID-positiven, -negativen und -geimpften Personen zu unterscheiden. Sie gehen auf einem T-Shirt, das über Nacht getragen wird. "Wir sammeln in dieser Studie viel mehr Proben - Hunderte oder mehr - als in einer ersten und hoffen, dass die Hunde näher an das heranrücken, was ihnen in der Allgemeinheit begegnen könnte", sagt Otto. Über das Working Dog Center haben sie und ihre Kollegen jahrelange Erfahrung in der Ausbildung von Hunden mit medizinischer Erkennung, einschließlich solcher, die Eierstockkrebs-Identifikation. Als die Pandemie eintraf, nutzten sie dieses Fachwissen, um eine Coronavirus-Erkennungsstudie zu entwerfen.

Die Mitarbeiter Ian Frank von der Perelman School of Medicine und Audrey Odom John vom Kinderkrankenhaus in Philadelphia stellten SARS-CoV-2-positive Proben von erwachsenen und pädiatrischen Patienten sowie Proben von Patienten zur Verfügung, die negativ getestet wurden, um als experimentelle Kontrollen zu dienen. Otto arbeitete eng mit der Coronavirus-Expertin Susan Weiss von Penn Medicine zusammen, um einige der Proben in Penn's Biosafety Level 2+ -Labor zu verarbeiten, um das Virus zu inaktivieren, damit die Hunde sicher schnüffeln können. Aufgrund von Arbeitsplatzstillständen aufgrund der Pandemie arbeiteten die Forscher nicht mit Hunden bei Penn Vet, sondern mit Pat Nolan, einem Trainer mit einer Einrichtung in Maryland.

In der Studie wurden acht Labrador-Retriever und ein belgischer Malinois verwendet, die zuvor noch keine medizinischen Erkennungsarbeiten durchgeführt hatten. Zuerst trainierten die Forscher sie, um einen charakteristischen Duft zu erkennen, eine synthetische Substanz, die als Universal Detection Compound (UDC) bekannt ist. Sie verwendeten ein "Duftrad", in dem jeder der 12 Ports mit einer anderen Probe beladen ist, und belohnten den Hund, als er auf den Port mit UDC reagierte. Als die Hunde konsequent auf den UDC-Geruch reagierten, begann das Team, sie zu trainieren, um auf Urinproben von SARS-CoV-2-positiven Patienten zu reagieren und positive von negativen Proben zu unterscheiden. Die negativen Proben wurden der gleichen Inaktivierungsbehandlung unterzogen - entweder Hitzeinaktivierung oder Inaktivierung des Waschmittels - wie die positiven Proben.

Das Team verarbeitete die Ergebnisse mit Unterstützung des Penn-Kriminologen und Statistikers Richard Berk und stellte fest, dass alle beteiligten Hunde nach dreiwöchigem Training SARS-CoV-2-positive Proben mit einer durchschnittlichen Genauigkeit von 96% leicht identifizieren konnten.

Ihre Empfindlichkeit oder Fähigkeit, falsch negative Ergebnisse zu vermeiden, war jedoch teilweise geringer, glauben die Forscher aufgrund der strengen Kriterien der Studie: Wenn die Hunde auch nur einmal ohne Antwort an einem Hafen mit einer positiven Probe vorbeigingen, wurde dies gekennzeichnet ein "Fräulein". Die Forscher stießen in ihrer Studie auf viele komplizierende Faktoren, wie die Tendenz der Hunde, zwischen den tatsächlichen Patienten und nicht zwischen ihrem SARS-CoV-2-Infektionsstatus zu unterscheiden. Die Hunde wurden auch von einer Probe eines Patienten abgeworfen, der negativ auf SARS-CoV-2 getestet wurde, sich aber kürzlich von COVID-19 erholt hatte. "Die Hunde reagierten immer wieder auf diese Probe und wir sagten ihnen immer wieder nein", sagt Otto. "Aber offensichtlich war noch etwas in der Probe des Patienten, auf das die Hunde eingetippt haben."

Die wichtigsten Lehren aus der Studie waren neben der Bestätigung, dass es einen SARS-CoV-2-Geruch gibt, den Hunde erkennen können, dass zukünftiges Training eine große Anzahl verschiedener Proben beinhalten sollte und dass Hunde nicht wiederholt an den Proben einer einzelnen Person trainiert werden sollten .

"Das können wir nicht nur in unserem COVID-Training, sondern auch in unserer Krebsarbeit und allen anderen medizinischen Erkennungsbemühungen, die wir unternehmen, vorantreiben", sagt Otto. "Wir möchten sicherstellen, dass alle Schritte vorhanden sind, um Qualität, Reproduzierbarkeit, Gültigkeit und Sicherheit für die Operationalisierung unserer Hunde zu gewährleisten und sie in Community-Umgebungen mit dem Screening zu beginnen."

Apropos "Schnüffler" ;-)

Ich sah mir neulich in der ZDF Mediathek einen Krimi an: "Der Alte".

Zu meiner großen Freude sah ich auf dem Schreibtisch des Kommissars die Skulptur eine Bulldogkopfes! Habe gleich ein Screenshot davon gemacht. :-)


Dienstag, Mai 4, 2021

Unser neuer Lieblingsweg führt am

Glasebach entlang


Wie ich schon schrieb, war der Reiz unserer alten Lieblingswege dem Baumtod zum Opfer gefallen. Alle Fichten und manche Buchen lagern im Abraumgestrüpp an den Wegrändern. Einfach nur öde und traurig.

Wir suchten also neue, weitgehend unbeschadete Waldflecken. In unserer Gegend findet man sie in kleinen Naturschutzgebieten mit Buchenwäldern. Ich vermisse die Nadelwälder auch aus einem besonderen Grund: Moos statt Unterholz bedeutet kaum Zecken!

Wir wiederentdeckten nach Jahren Ende März den besonders schönen Weg an Sumpfwiesen vorbei durch solch einen Wald hindurch bei Asseln, einem weiter von uns abgelegenen Dorf des Dorfverbundes "Stadt Lichtenau". Er liegt im NSG Glasebruch.

Zu meiner großen Überraschung sah ich plötzlich im Gehölz knallrote Pilze!

Nein, Fliegenpilze konnten es jetzt Ende März noch nicht sein. Es waren, wie ich später zuhause nachlas, rote Prachtbecherlinge, und die sind SEHR selten nur noch zu finden!

Ich lachte vor Freude, dass solch seltene Pilze überhaupt noch bei uns in der Gegend gediehen. Und sie zufällig zu entdecken war ein herrliches Überraschungsgeschenk des Waldes an uns :-))

Diese kleinen knallrot leuchtenden Schönheiten faszinierten mich so, dass ich sie immer weiter fotografierte. Übrigens sollen sie essbar sein. Aber solche Seltenheiten hätte ich nie angeknabbert, was ich es ansonsten schon mal tue.

Clara kennt meine Vorliebe für Nahaufnahmen von Schönem. Aber hier hier juchste ich noch dabei - also wollte sie wissen, was das ist, vielleicht lecker wie Beeren??? Sie ging neugierig dazwischen, wie unten zu sehen ;-)

Wir gingen irgendwann weiter, aber eine weitere Stelle mit diesen Prachtbechern fanden wir nicht, obwohl wir gezielt nach ihnen Ausschau hielten.

Clara und ich waren inzwischen oft auf diesem Weg unterwegs, und wir begegneten dort Wanderern und auch Radfahren. Keiner von diesen sah auf den Waldboden rechts und links von sich, und ich wies auch niemanden darauf hin. Diese Pracht überlebt besser im Verborgenen...

Die Pilze waren meine, dafür war (und ist) der Bach in der Nähe des Pilzfundortes Clara`s große Freude :-) !

Im Sommer werden hier rundherum Brombeerbüsche wuchern. Ich blieb schon jetzt mit den Hosenbeinen an ihren Stacheln hängen; aber Clara hatte noch nie einen Dorn im Fuß. Sie ist geländegängig ;-)

Hier direkt am Weg und neben der Holzbrücke über den Bach war der Abstieg ins Wasser leichter. Weiter oben hätte sie hinab- und hineinspringen müssen. Vernünftiges Mädchen :-)

Vor dieser Brücke zögerte sie nicht rüber zu gehen. Im Gegensatz zu anderen, die tatsächlich etwas wackelig sind, wie z.B. in Bad Wünnenberg. Sie weiß solche Wanderbrücken auf den Grad ihrer Trittfestigkeit einzuschätzen!

Ich verweile auf der Bank dort immer um dem Wind in den hohen Bäumen und dem Plätschern des Baches zu lauschen.

Clara durchstöbert dann Ufer und Bach. Wir lieben diese einsame Idylle beide.


Samstag, Mai 1, 2021

Das war richtiges Aprilwetter!


Am Ostermontag, 5. April, endete das Frühlingswetter - es schneite wieder. Da ich Schnee sehr liebe, freute ich mich noch einmal über seine kristallene, weiße Schönheit.

Clara wartete das weitere Geschehen im Garten gelassen ab, als ich morgens die beschneiten Blumen in ihrer Widerstandskraft bewunderte. Die zeigten keinen Frostschaden.

Clara und ich fuhren zum Blankenroder Wald, denn wenn schon Schnee, dann bitte richtig und nicht nur Schneematsch! Aber der ließ sich nicht ganz vermeiden.

Der annahende Frühling hielt dem tagelangem Kaltwettereinbruch Stand. Die Weidenkätzchen ließen sich nicht hängen und das Grün nicht verdrängen.

Jedenfalls, dies ist den Statistiken nach der kälteste April seit 44 Jahren gewesen. Das liegt mit am durch die Erderwärmung versiegenden Golfstrom.


Mittwoch, April 28, 2021

Im Menthal ist der Wald noch gesund


Der Wald hier bei uns ist ein Trauerfall geworden: Kahlschlag der Fichtenbestände rund herum. Die intensive Plantagenhaltung der Fichten hat zu ihrem Untergang durch den Borkenkäfer geführt. Nur dort, wo man sie in kleinen Flecken in angemessenem Abstand voneinander im Buchenwald hat wachsen lassen, überlebten sie.

Für Clara und mich heißt das: viele Waldwege meiden wir nun, weil diese nur traurig über so viel menschliche Dummheit und Gier stimmen.... Wir sind auf der Suche nach neuen....

Auch die Kolkraben haben einige "Wald"-Gebiete verlassen. Sie sind umgezogen. Clara kennt ihren Ruf inzwischen auch, denn ich krächze ihn mit, sobald ich ihn höre. Die Raben antworten manchmal und drehen dann Kreise über uns. Ich liebe diese klugen, kommunikativen Vögel :-)

Das Menthal direkt bei unserem Dorf ist ein Flecken, der nicht forstwirtschaftlich ausgebeutet wurde und deshalb schenken dort alte, große Bäume immer noch Freude durch ihrer Ursprünglichkeit. Mitte März erlebten wir hier den ersten Frühlingshauch; die Welt ergrünte um uns herum.

Am Wald- und Wiesenrand fanden wir Ende März die weißen Anemonen. Zu meiner Freude entdeckte ich das seltene, wilde Lungenkraut mit seinen rosa-blauen Blüten.

Clara ist wie alle Hunde jetzt im Frühjahr verrückt nach Quecke, einem breitblättrigen Gras. Es dienst der natürlichen Darmreinigung von Parasiten. Und hier im Menthal findet sie es reichlich in der alten Pferdeweide.

Sie ist die erste meiner Bulldoggen, die es nicht wieder erbricht, deshalb lasse ich sie davon fressen, soviel sie will. Hinter einem früheren Pferdestall versteckt steht eine alte, halb verrottete Bank, hier mache ich gerne eine Wanderpause und beobachte jedes Mal eine Bachstelze, die sich an mir und der grasenden Clara nicht stört.

Nach 2/3 km verengt sich das Menthal zu einer Schlucht. Bevor es dann steil hoch geht, steht eine bemooste, zum Träumen verführende einsame Bank unten am Bachbett.

Es fließt nur selten Wasser durch den früher wilden Menbach, es bleiben in seinem Bett nur an gelegentlichen, vertieften Stellen Pfützen und Tümpel. Aber es ist zu wenig für Kröten und Salamander - die lebten hier noch, als wir vor über 30 Jahren herzogen. Auch Eisvögel hatten ihre Brutröhren in den steilen Uferwänden angelegt. Traurig, Trockenheit und steigender Wasserverbrauch lassen den Grundwasserspiegel immer weiter sinken.

Kinder bauen an dieser einen, breiteren Wasserstelle gerne Furte und Türme. Und Clara erfreut sich einfach am Wasser :-)


Sonntag, April 25, 2021

Kröten und Salamander


In der zweiten Märzhälfte war das Wetter feucht und vorsichtig frühlingshaft. Die Schutzzäune für die zu ihren Laichplätzen wandernden Kröten säumten wieder die Straßen entlang von Tümpeln und Bächen.

In den letzten Jahren hatten wir sie nicht beobachten können; wir waren erst zu früh und dann zu spät unterwegs. Aber diesmal sahen wir ihre Massenwanderung! Sie trugen ihre kleinen Männchen im Huckepack zum Wasser.

Faszinierend - außer für Clara, die wunderte sich über meine Begeisterung, blieb aber ganz geduldig in meiner Nähe!

Hinter den Schutzzäunen an Straßen, unter denen Drainagerohre zu den Feucht- und Teichgebieten auf der anderen Straßenseite führen, fanden wir nur einige Kröten. Aber überall dort, wo die Kröten die Straßen zu ihren Laichgebieten überqueren müssen, da waren alle paar Meter hinter dem Schutzzaun Eimerfallen für sie angelegt, damit sie eingesammelt und registriert werden können.

Und in jedem der Eimer saßen richtig viele auf und übereinander!

Zu meiner ganz großen Freude fand ich sogar zweimal einen Salamander unter ihnen.

In meiner Kindheit sah ich diese und auch Frösche noch häufig frei am Rand von kleinen Gewässern lebend... und jetzt erstmalig seit Jahren wieder einmal, wenn auch bei einer Rettungsaktion im Eimer :-)

Wir trafen auf Schülerinnen, die zweimal täglich aus den Eimerfallen Kröten und gelegentlich auch Salamander einsammelten und sie sicher auf die andere Straßenseite trugen.

Der Salamander war verglichen mit den Kröten sehr bemüht, sich selbst aus dem Eimer zu befreien. Ich machte ein kleines Video davon. Man hört darauf auch kurz den feinen, metallisch klingenden Sound der Kröten.

Dann spazierten Clara und ich um den Krötenteich herum. Ich sah im Wasser am Ufer unter einer Weide auch noch ein laichendes Krötenpärchen: zwei schwarze perlengleiche Augenpaare schauten übereinander aus dem Wasser hervor. Das Ufer war an einigen Stellen voller Laich.

Clara fand dort eine tote Forelle, schnupperte kurz und wandte sich ab, ohne dass ich etwas sagen mußte. Die war auch nicht ihr Ding!


Donnerstag, April 22, 2021

Forderung nach einem biozentrischerem

Verständnis der kognitiven Evolution

Quelle: ScienceDaily (Juli 14, 2020)


Nach 40 Jahren Forschung stellt ein neues Papier Hypothesen in Frage und fordert ein biozentrischeres Verständnis der kognitiven Evolution. Die Forscher argumentieren, dass kognitive Studien in der vergleichenden Psychologie häufig fälschlicherweise einen anthropozentrischen Ansatz verfolgen, was zu einer Überbewertung menschlicher Fähigkeiten und der Annahme führt, dass sich kognitive Fähigkeiten bei Tieren wie beim Menschen häufen. Die Autoren befürworten philosophische und prozedurale Änderungen der Disziplin, die zu einem besseren Verständnis des tierischen Geistes und der Entwicklung mehrerer Erkenntnisformen führen würden.

Was macht eine Art "schlau" und wie entwickeln sich Strategien zur Informationsverarbeitung? Was geht in den Köpfen nichtmenschlicher Tiere vor und welche kognitiven Fähigkeiten können wir als Kennzeichen unserer Spezies bezeichnen? Dies sind einige der Fragen, mit denen sich die vergleichende Psychologie befasst, aber eine kürzlich im Journal of Intelligence veröffentlichte Übersicht ergänzt eine wachsende Zahl von Literaturstellen, in denen argumentiert wird, dass Erkenntnisstudien durch Anthropozentrismus behindert werden und das Gesamtbild der kognitiven Evolution fehlt.

Basierend auf 40 Jahren wissenschaftlicher Literatur und Fallstudien von drei nichtmenschlichen Tieren identifiziert das vorliegende Papier zwei Hauptprobleme, die die Forschung in der vergleichenden Psychologie behindern:

Zuallererst ist die Entscheidung zu nennen, dass die menschliche Wahrnehmung der Maßstab ist, an dem die tierische Wahrnehmung gemessen werden sollte. Es wird allgemein angenommen, dass die menschliche Kognition die flexibelste und anpassungsfähigste Form der Intelligenz ist, wobei die Fähigkeiten anderer Arten in dem Maße bewertet werden, in dem sie mit den kognitiven Fähigkeiten des Menschen übereinstimmen. Ein solcher Ansatz neigt dazu, menschenähnliche kognitive Fähigkeiten zu überschätzen und kognitive Fähigkeiten zu übersehen, die in der menschlichen Psychologie nur eine geringe oder gar keine Rolle spielen. "Dieser implizite oder explizite Ansatz kann nur zu einer restriktiven, anthropozentrischen Sichtweise der kognitiven Evolution führen, die die unglaubliche Vielfalt der in der Welt vorhandenen kognitiven Fähigkeiten ignoriert", sagt Juliane Bräuer, Leiterin des DogLab am Max-Planck-Institut für Wissenschaft der Menschheitsgeschichte. Stattdessen sollte die Erforschung der Evolution der Kognition einen biozentrischen Ansatz verfolgen, wobei jede untersuchte Art für sich betrachtet wird.

"Die Anwendung des darwinistischen Denkens auf die vergleichende Psychologie und das Entfernen des 'Benchmarks' der menschlichen Intelligenz ermöglicht es uns, die evolutionären, Entwicklungs- und Umweltbedingungen aufzudecken, die das Wachstum bestimmter einzigartiger Fähigkeiten und die Konvergenz der Fähigkeiten fördern, die zwischen einer Spezies geteilt werden", fügt Natalie Uomini hinzu, die Hauptmitautor des Papiers.

Um diese anthropozentrische Sichtweise weiter anzusprechen, plädieren die Autoren auch für einen verstärkten Fokus auf kognitive Fähigkeiten, bei denen Tiere den Menschen übertreffen, und diskutieren Fälle, in denen verschiedene Arten in verzögerter Belohnung, Navigation, Kommunikation, Mustererkennung und statistischem Denken bessere Fähigkeiten als Menschen zeigen.

Das zweite angesprochene Problem ist die Annahme, dass sich die Erkenntnis als ein Paket von Fähigkeiten entwickelt, die denen des Menschen ähneln. Fähigkeiten, die zusammengenommen "eine Erkenntnis" bilden. Die Autoren untersuchen verschiedene wichtige Hypothesen aus der Psychologie, einschließlich der Hypothese der sozialen Intelligenz, der Domestikationshypothese und der kooperativen Zuchthypothese, und argumentieren, dass zwar jeder Beweise für seine Behauptungen hat, aber nicht das gesamte Bild der Erkenntnis berücksichtigt.

Anstelle einer Gruppe miteinander verbundener Fähigkeiten, die aus einem einzigen Evolutionsdruck hervorgehen, bietet das Papier einen Rahmen für das Verständnis kognitiver Muster als Ergebnis arttypischer Anpassungen an das gesamte ökologische und soziale Umfeld.

"Wenn wir die faszinierende Vielfalt der geistigen Fähigkeiten der Tiere erklären wollen, sollten sich vergleichende Wissenschaftler auf Fähigkeiten konzentrieren, die für eine bestimmte Art ökologisch relevant sind", sagen Bräuer und Uomini.

Das Papier diskutiert drei entfernt verwandte Arten - Schimpansen, Hunde und neukaledonische Krähen -, die in einem kognitiven Bereich hochentwickelt sind, in anderen, von denen allgemein angenommen wird, dass sie miteinander verbunden sind, eine schlechte Leistung erbringen.

Das Papier enthält auch Empfehlungen, um zukünftige Experimente in der vergleichenden Psychologie für die Zielart ökologisch relevant zu machen, einschließlich der Unterscheidung der Aufgaben für jede Art und der Berücksichtigung unterschiedlicher Wahrnehmungssinne, wie z. B. des Geruchs bei Hunden.

In Deutschland, wo die Autoren der Arbeit ihren Sitz haben, ist die vergleichende Psychologie ein relativ unbekanntes Gebiet. Die Autoren hoffen, das Interesse und das Wachstum des Themas durch zukünftige Forschungen zu fördern, die sich der Untersuchung der kognitiven Fähigkeiten jeder Art für sich selbst widmen, was zu einer relevanteren und ganzheitlicheren Perspektive auf die kognitiven Fähigkeiten der Tiere und der Erkenntnis führt, dass es nicht nur "eine Erkenntnis" gibt.

Eine Anmerkung, besser gesagt ein Tipp:

Ein ganz spannendes und sehr bewegendes Buch möchte ich allen Lesern im Zusammenhang mit dem obigen Artikel empfehlen. Die Intelligenz der Tiere: Wie Tiere fühlen und denken, 2017, Autor Carl Safina.

Der Autor ist Biologe/Ökologe und er geht genau den oben empfohlenen Weg der Annäherung an Elefanten, Wölfe und Wale. Er vergleicht und bewertet ihre Intelligenz nicht mit der menschlichen, sondern mißt sie an der Meisterung der jeweiligen Lebensbedingungen auf Grund der Daten, welche die verschiedensten Sinnesorgane liefern. Denken und Fühlen sind untrennbar miteinander verwoben. Intelligentes Denken verarbeitet nicht nur die empfangenen Sinnesdaten, es folgt bei Tier und Mensch in erster Linie den Gefühlen und den Zielen, welche diese vorgeben.

Die Frage "wie klug ist ein Tier verglichen mit Menschen" ist nicht zielführend im Sinne des Überlebens der Menschheit. Wir sollten fragen "wie dumm ist ein Mensch verglichen mit Tieren". Diese graben sich nämlich nicht ihre eigene Lebensgrundlage ab, das machen Menschen.

Eine manchen Menschen vielleicht überraschende Erkenntnis leitet sich aus Safin´s wirklich genauer Beobachtung der einzelnen Elefanten, Wölfe und Wale ab, die alle Indiviuen in durchaus menschlichem Verständnis sind: sie haben verschiedene Begabungen, Temperamente und Wesenszüge. Gefühle und Bedürfnisse sowie Verantwortung für die Gruppe, die immer Familie ist, motivieren ihr Handeln, sind Basis ihrer Entscheidungen in klugem Abgleich mit den realen Möglichkeiten einer Situation. Sie haben verschiedene intelligente Konflikt- und Überlebensstrategien entwickelt und einen starken Willen, Entschlußkraft und großen Mut - nur deshalb können sie in der Wildnis überleben.

Manche Kapitel machten mich sehr traurig: Wie furchtbar zerreißend ist das Gefühl, die Erfahrung, einer der letzten Freilebenden seiner Art zu sein... Eines der wichtigsten Bücher, die ich seit langer Zeit hörte; (gibt es auch als Hörbuch).

Info des Verlages:

"Manche Passagen tuen weh, man fühlt mit der Not der Tiere, die wir ihnen speziell durch Vernichtung ihres Lebensraumes zufügen. Was geht im Inneren von Tieren vor? Können wir wissen, wie sie fühlen und denken?

Carl Safina nimmt uns mit auf abenteuerliche Entdeckungsreisen in die unbekannte Welt der Elefanten, Wölfe und Orcas. Sein spannend zu lesendes Buch erzählt außergewöhnliche Geschichten von Freude, Trauer, Eifersucht, Angst und Liebe und ist voll von erstaunlichen Einsichten in die Persönlichkeiten der Tiere.

Der vielfach ausgezeichnete Naturschriftsteller und Ökologe Carl Safina begegnet den von ihm beobachteten wilden Tieren mit Liebe, Respekt und umfassenden Kenntnissen. Sein Wissen ist genauso groß wie sein Einfühlungsvermögen; er versteht es meisterhaft, neueste wissenschaftliche Erkenntnisse mit wundervollen Erzählungen zu verweben. Die verblüffende Ähnlichkeit von menschlichem und nichtmenschlichem Bewusstsein, Selbstbewusstsein und Mitgefühl fordert uns dazu auf, unser Verhältnis zu anderen Arten zu überdenken - und auch das Verhältnis zu uns selbst."

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Montag, April 19, 2021

Bulldog Cake:

"Ich hab dich zum Fressen gern!"


Ein im ersten Augenblick Mensch und Hund erschreckendes Video ging neulich durch die Netzwerke. Bei jedem Ansehen doch noch immer irgendwie gruselig, oder? HIER DER LINK

Jedenfalls googelte ich "Bulldog Cake" und fand ein Video, indem eine junge Frau diesen Bulldog Kuchen herstellt. Solch ein Modelliertalent! Ich bin schwer beeindruckt!
HIER DER LINK

Da oft Videos nach einiger Zeit in Youtube wieder gelöscht werden, habe ich von diesem einige Screenshots gemacht.

Die Kuchen-Modelliererin sagt, der English Bulldog sei ihr Lieblingshund. Wie talentiert und auch noch sympathisch sie ist ;-))


Freitag, April 16, 2021

Wisente und Wildschweine


Nach längerer Zeit fuhr ich mit Clara einmal wieder zum Wisentgehege Hardehausen. Der Winter war vorbei, es war ein schöner Montag-Vormittag im März.

Wie erhofft waren so früh an einem Wochentag noch kaum andere Besucher dort. Das ist in diesen Coronazeiten nur noch selten so. Jedenfalls konnte ich Clara deshalb unbeanstandet frei laufen lassen, was sie genießt, aber nie ausnutzt :-)

Der Weg führt an einem kleinen See vorbei; ich hatte Angst sie würde hineingehen, nachdem sie die Freuden des Wasserplantschens in den letzten Wochen für sich entdeckt hatte. Sie überlegte dies auch so am Ufer stehend, entschied sich aber dann dagegen: "dies Wasser ist schwerer einzuschätzen als ein kleiner Bach", das war ihre offensichtliche Schlußfolgerung. Ich war erleichtert :-)

Die Wildpferde waren nicht auf ihren Weiden zu sehen, wohl aber die Wildschweine in ihrem aufgewühlten Erdreich.

Ein Junges war in Zaunnähe, aber ließ sich von Clara nicht einmal dazu verlocken, sie auch nur anzusehen. Erdarbeit, DIE ist wichtig, das war seine augenblickliche Devise! Und die großen Wildschweine dösten nur faul im Schatten unter ihrem Wetterdach. Schade, meinten Clara und ich! Wildschweine sind nämlich im Allgemeinen neugierig und verspielt.

Weiter führt der Weg zu den Wisenten. Wir hatten Glück: die Herde hielt sich in der Nähe des Zaunes auf! Ihr Gehege ist ein riesiges Gelände, oft sind sie vom Weg aus nämlich gar nicht zu sehen.

Die Wisente interessierten sich - aus unserer beider Sicht - leider wie schon früher überhaupt nicht für Clara, was wiederum deren Interesse klein hielt! Sie wollte bald weiter gehen. Wir genossen das warme Wetter, die Sonne und die ersten aufsteigenden Düfte des Frühlings :-)

Unser Rückweg zum Parkplatz führte ein langes Stück am auf unserer Seite steilen Ufer des Hammerbaches entlang. Im Gegensatz zum See interessierte sie der Bach sehr! Sie ging immer wieder durchs Gehölz runter bis an die Steilkante - und überlegte... Bäche und ihr sanftes Plätschern gefallen ihr, wie wir wissen, inzwischen sehr.

Wäre sie in diesen reingesprungen, dann wäre sie kaum über eine längere Strecke hin alleine auf unserer Seite wieder raus gekommen...

Sie schätzte die Lage nach längerem Abschätzen verschiedener Uferabschnitte gottseidank auch so ein und kam auf mein Rufen, ihre weitere Inspektion des jeweils Uferstückes abbrechend, wieder hoch.

Clara ist so unanstrengend in der Haltung, sie ist einfach nur lieb (und als Zugabe sogar schön :-). Sie ist eine große Freude für uns, eine Bereicherung unseres Lebens. Danke Clara.



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Archivierung: Die Bulldog-Blog-Beiträge bleiben circa 4 Wochen auf DIESER Seite. Danach kommen die wichtigen, informativen, besonders lustigen und die Gastblogger-Beiträge ins jeweils entsprechende Archiv.

Die Links zu den Archiven sind oben rechts in der grauen Referenzspalte.

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Montag, Oktober 1, 2018

Redaktionelles: Dieser Blog


Dieser Bulldog-Blog startete 2005 mit underer Hündin "Gombas Happy Miss Frieda" und ist unter Anderem ihr und ihres Sohnes "Kenai Kosmo Floral Garden" Tagebuch geworden.

Nachdem auch Kosmo gestorben ist, überlegte ich zunächst den Blog zu schließen, aber er ist mir selbst und vielen Anderen doch solch eine Freude, dass ich ihn etwas reduziert weiter führen werde.

Er ist nun neben Frieda und Kosmo auch unserer neuen Hündin Clara "Elisa Clara vom Urstromtal" gewidmet :-) Und - GastbloggerInnen sind nach wie vor herzlich willkommen.


Unser Kosmo (2007 - 2018)

Unsere Frieda (2005 - 2017)


Montag, Mai 11, 2015

Zehn Jahre Bulldog-Blog - und:

Die wichtigsten Schritte für das Überleben des Englischen Bulldogs sind getan.


Liebe Leserinnen und Leser, heute feiern wir ein Jubiläum: das zehnjährige Bestehen dieses Bulldog-Blogs. Der 1. Beitrag erschien am 11. Mai 2005.

Es wurde über diese 10 Jahre jeden zweiten Tag ein Beitrag veröffentlicht, das heißt 1815 Beiträge insgesamt - lustige, besinnliche, spannende, warnende, informative und, mir die wichtigsten, aufklärende Beiträge. Aufklärung über den besonderen Zauber des Bulldogwesens, Aufräumen mit Vorurteilen über ihn, das war und ist mir wichtig :-).

Im Blog wurde auch immer wieder über das Elend informiert, welches dem Englischen Bulldog Zucht, Mode und Geldgier antaten und auch noch antun. Die Aufklärung über rasseschädigende, den Genpool ausdünnende Züchtungs-Methoden tut Not, einmal im Sinne der gezüchteten Hunde selbst, aber auch für ihre Käufer ist sie wichtig. Züchter setzten oft wirtschaftliche Zucht-Prioritäten, deshalb ist der "Druck des Marktes" entscheidend.

Und Aufklärung über die sadistische Quälerei, die Massenzüchter ihren "Zuchthunden" antun, ist noch wichtiger. Nicht gerade wenige Menschen entscheiden über den Preis und ahnen nicht, was hinter "Billigwelpen" für ein grausames, verzweifeltes Elend steht.

Zu diesem Jahrestag möchte ich mich bei allen Gastbloggern von Herzen bedanken, denn sie trugen wesentlich dazu bei, dieses Bulldog-online-Magazin, das es der Sache nach ist, abwechslungsreich zu gestalten.

Insbesondere danke ich Isabelle Borgert für ihre spannenden, so informativen wie humorvollen Beiträge. Sie ist unsere aktivste Gastbloggerin: seit September 2007, also schon 7 1/2 Jahre lang, können wir regelmäßig circa zwei Beiträge pro Monat von ihr genießen :-)

Danken möchte ich auch allen Leserinnen und Lesern, die mit oft einzigartigen Fotos, Witzen oder auch Links diesen Blog wesentlich bereichern.

Danke auch an meinen lieben Stu, der mir immer technisch zur Seite steht, und ohne den dieser Blog gar nicht erst begonnen worden wäre.


Die wichtigsten Schritte

für das Überleben des Englischen Bulldogs sind inzwischen getan:

  1. Der Standard wurde (2009) geändert, um ihn wieder "fit for function" werden zu lassen. Der deutsche Zuchtverein ACEB, die hiesige Speerspitzen der Zucht des atmungsbehinderten Extrem-Bulldogs, wurde u.A. als eine Konsequenz dieser Änderungen aufgelöst.
  2. Über ein Dutzend bulldogartiger Rassen wurden neu gezüchtet, und diese erzeugen den nötigen Markt-Druck auf die Züchter des Originals.
  3. Welpenhändler und Welpen-Fabriken werden, auch dank der Medien, gesellschaftlich zunehmend geächtet. Der Gesetzgeber wird dem früher oder später folgen.

Auf diesem Hintergrund nehme ich dies 10-jährige Blog-Jubiläum zum Anlass, ihn in Zukunft nur noch in reduzierter Form weiterzuführen, es wird mittelfristig auf vielleicht 2 Beiträge pro Woche hinauslaufen.

Das Meiste über den Bulldog aktuell und über seine Vergangenheit ist gesagt - und in den Blog-Archiven zu finden :-)

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Cornelia´s Tierbuch:
'Tiere als Spiegel der Seele und Sinnbild der Kultur'


Cornelia Savory-Deermann

Cornelia
Savory-Deermann
, geboren 1945 in Wuppertal, hat seit 1971 Englische Bulldoggen und ist Gründungs- und Ehrenmitglied des "Verein der Freunde Englischer Bulldogs e.V. (1980-2009)".

Seit Mai 2005 haben die Bulldogs hier ihr eigenes deutsches Weblog bekommen. Jeder Leser kann Blog-Beiträge an Cornelia schicken, Eure Bulldog-Anekdoten, -Fotos und -Tipps für's Blog sind willkommen. Der jeweilige Autor behält sein Copyright an Bildern und Text, gibt aber Cornelia ein unwiderrufbares Nutzungsrecht für Veröffentlichungen in diesem Blog.



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