Cornelias Bulldog Blog
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English Bulldog Netzwerk für Kenner und Freunde
Mai 2005 bis Mai 2015 jeden 2. Tag ein Beitrag
Ab Mai 2015 Beiträge in unregelmäßigen Abständen

Die Links zu den thematisch sortierten Archiven sind in der Referenzspalte:
Sie finden dort (fast) alles, was Sie über den English Bulldog wissen wollen.


Freitag, Januar 28, 2022

Das warme Wetter zum Jahreswechsel

füllte die Bäche


Das warme Wetter der letzten Raunächte brachte uns fast Dauerregen. Gelegentlich gab es morgens Raureif auf den Wiesen und ein paar Sonnenstunden. Matsch jedoch war, anders als die Sonne, fast allgegenwärtig.

Wir sind hier in Henglarn im Altenautal am Rande des Hochsauerlandes zuhause, und unsere Altenau schwoll für ihre Verhältnisse ziemlich an.

Ein paar Kilometer bachaufwärts vor Henglarn verschwindet sie im Sommer oft ganz in unterirdischen Löchern. Aber deren Fassungsvermögen reichte jetzt bei Weitem nicht aus: aus einem Rinnsal war ein richtiger Bach geworden!

Unsere vielen Dorfquellen und ihre Quelltöpfe, wie sie genannt werden, waren randgefüllt.

Und die Wassermassen an der Altenaufurt direkt hinter Henglarn nach dem Zufluß der Dorfquellen wirkten erschreckend gewälttätig!

Clara ging an keiner Stelle auch nur mit einer Pfote ins Wasser hinein. Zu viel davon, kein Grund zu sehen, starke Strömung, steile Ufer - und bis auf die Haut nass zu werden ist nur im Hochsommer eine Überlegung wert! Ich finde, sie bewertete die Lage vernünftig!

Wir spazierten an einem Tag am Quellbach der Altenau (circa 20 km bachaufwärts), er war munterer als sonst - Clara überlegte kurz, aber entschied sich auch hier für trockene Pfoten!

Ein der Altenau vergleichbar großer Bach ist der Hammerbach, der durch das weite Gebiet des Wildparkes Hardehausen führt. Dort entdeckte ich in der Weihnachtswoche einen Seitenpfad direkt entlang des oft steilen, rutschigen und deshalb abgesicherten Bachufers. Alle paar Meter floß Regenwasser in einer Rinne den Hang herunter in den Bach ab.

Auf diesem sehr nassen, matschigen Weg lief außer Clara und mir niemand der Weihnachtsurlaubwanderer - es war schön so den wilden Bach ganz ungestört zu erleben.

Zurück zum Parkplatz gingen Clara und ich auf dem befestigten, bequemen Weg. Viele der Wanderer, denen wir dort begegneten, trugen brandneue Profi-Outdoorkleidung; ich vermute das waren Weihnachtsgeschenke. Man grüßte sich freundlich und entstresst.

Clara wurde angelächelt, weil sie so brav neben mir blieb - und im Fall von Walkingstöcken oder Regenschirmen einen Bogen um deren Benutzer machte :-)


Dienstag, Januar 25, 2022

Die ersten Raunächte brachten

Eis, Schnee und strahlenden Sonnenschein


Zur Wintersonnenwende, dem astronomischen Winterbeginn, verzauberte das Wetter die Natur für drei Tage in das Kristallreich der Eiskönigin. Welche Freude für Clara und mich :-)

Im Garten war die Eisdecke dünn, deshalb fuhr ich mit ihr zum etwas höher gelegenen Blankenroder Wald in der Nähe. Ich war das Fahren auf Eismatsch nicht mehr gewohnt, aber fand nach einmal Rutschen wieder schnell zu Sicherheit im Fahrstil :-)

Ein klarer, kalter Wintertag, gleißendes Sonnenlicht, was konnten wir uns mehr wünschen ?!

Der Steinweg war hart gefroren, Pfützen bildeten fast grimmassige Spiralmuster, am Wegrand trotzten Flechten dem Eis, lange Grasähren und Moose trugen Eisgirlanden und Krönchen. Baumpilze und Blätter waren mit kristallenem Spitzengewebe besetzt.

Schönheit, Kunst und Zauber wohin ich auch sah...

Clara und ich stapften über harte und weiche Waldwege. Ich glaube sie staunte auch über diese Metamorphose ihrer Umwelt. So ausgelassen war sie jedenfalls seit Wochen nicht mehr rumgerannt :-)

Evelyn Riesen fand - unterwegs mit ihrer Alice - im Wald bei Bingen am Rhein auch ganz wunderschön Eisgeschmücktes :-)

Dann taute die Pracht bei erneutem Nieselwetter auf - aber genau zu Heiligabend fiel wieder etwas Schnee - und blieb ebenfalls für drei Tage liegen :-)

Wir fuhren am zweiten Weihnachtstag mittags ins Nachbardorf Kleinenberg - an einem diesen Namen verdienenden ;-) "Weihnachtshaus" vorbei - zum Weihnachts Menu in unserem Stamm-Gasthaus.

Bei den hohen Buchen im Altenautal machten wir auf der Fahrt dorthin zunächst eine kleine Spazierunterbrechung für Clara. Und ich bestaunte dort die frischen Moose und den jungen Klee (!) auf einem alten Baumstumpf. Clara wußte es geht gleich weiter ins Gasthaus und rannte nach ihren schnellen "Big Buisiness" gleich zum Auto mit dem darin wartenden Stu zurück ;-)

Die Tochter des sehr lieben, hundefreudlichen und naturverliebten Wirtspaares freute sich besonders, Clara endlich mal wiederzusehen :-)... Wegen Corona waren wir lange nicht mehr ausgegangen - aber Selbstgekochtes ist ja auch gut.

Zurück zuhause bemerkte ich überrascht, dass im Vordergarten die Christrose ganz kurzfristig Knospen getrieben hatte. Wie schön (und wie pünktlich ;-)!

Clara zog sich, kaum im Haus, unverzüglich zum Mittagsschlaf zurück; sie hatte vom Weihnachtsbraten gut abbekommen ;-)


Samstag, Januar 22, 2022

Bei Nässe und leichtem Nachtfrost

bilden sich Feenhaare auf Totholz


Der Dezember schenkte uns hier, wie schon gesagt, nur wenige sonnige Tage. Einen solchen nutzten Clara und ich zu einer Wanderung im etwas höher gelegenen, nicht völlig kommerziell durchforsteten Meerhofer Wald.

Im Schatten lagen vereinzelt noch geeiste Schneekristalle des Novemberschnees auf Moos und Blättern! Es war Mittagszeit und die Sonne stand tief über dem noch morgendlich dampfenden Wald.

Wir beide lieben diesen Wald, weil seine Bäume auf weiteren Strecken noch frei leben und sterben dürfen. Er wird als "Walderlebnis" von der Gemeinde und lokalen Förderern finanziert und gepflegt. Es gibt Picknickplätze und viele gute Infostände, nicht nur für Kinder ;-)

Und dann sah ich einen Flecken blendendes Weiß auf einem kleinen Totholzast am Wegrand. Ich wagte es kaum zu hoffen: Feenhaar? Kein anderes Eis strahlt solch ein gleißendes Weiß aus! Es war Feenhaar! Ich war begeistert, denn es bildet sich nur selten :-)

Wikipedia: Haareis (auch Feen- oder Engelshaar genannt) wird durch das Myzel winteraktiver Pilze (u. a. Schlauch- und Ständerpilze) ausgelöst, deren aerober Stoffwechsel (Dissimilation) Gase produziert, die das im Holz vorhandene leicht unterkühlte Wasser an die Oberfläche verdrängen. Dort gefriert es und wird durch nachdrängende, beim Austritt aus dem Holz ebenfalls gefrierende Flüssigkeit weitergeschoben. Dies geschieht ausschließlich bei Temperaturen knapp unter dem Gefrierpunkt, wenn das Wasser im Holz noch nicht gefroren ist, es an der geringfügig kälteren Umgebungsluft jedoch gefriert. Eine Randbedingung für die Haareisbildung ist außerdem hohe Luftfeuchtigkeit: Wenn die Luft nicht mit Wasserdampf gesättigt ist, sublimieren die feinen Eiskristalle kurz nach ihrer Bildung an der Holzoberfläche, so dass keine langen Haareiskristalle entstehen können. Eine Reproduktion von Haareis ist in Versuchen solange möglich, wie das Pilzmyzel im Holzkörper nicht abgetötet wird.
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Wir wanderten so wie meist weiter zum schönen Talgrund mit dem Quellteich, Alter Brunnen genannt. Das Teichwasser ist spiegelglatt und reflektiert das Licht und die Bäume herum verwirrend scharf.

Wir erlebten zwei herrliche Wintersonnenstunden hier im Wald. Da ich langsam gehe, drehte Clara gelegentlich lustvoll schnelle Runden durch´s Laub, vielleicht auch um nicht kalt zu werden.

Unweit dieses Waldes gibt es weitere Naturschutzinseln in den Wäldern bei Blankenrode und Lichtenau. Ich hatte Hoffnung bei diesem speziellen Wetter noch weitere Feenhaarbüschel zu finden. Und ich fand fast jeden Tag neu gewachsene!

Das Wetter war ideal für ihre Bildung - sie zu suchen war eine Freude ähnlich dem Pilzesammeln. Nun ja, Pilze erzeugen schließlich dies Eishaar! Der trübe, nasse Dezember zeigte uns seine verborgenen Schönheiten :-)

Zum ersten Mal fand ich dieses Haareis vor einem Jahr in unseren Wäldern. Meine Schwester Gunda fand es dieses Jahr bei Aachen auch, nachdem sie wußte, wonach genau sie Ausschau halten muß: Laubwald mit nassen Totholzästen auf dem Boden und am besten vormittags, wenn es nach leichtem Nachtfrost noch um die 0 bis circa 3 Grad kalt ist. Sie fand außerordentlich lange, wunderschöne Eishaare. Diese bilden sich nur im Frühwinter, denn später sind die Totholzrinden gefriergetrocknet und die sie erzeugenden Pilze haben kein Wasser mehr zum "Ausschwitzen".

Seit ich ab Mitte Dezember auf Feenhaarsuche mit Clara um die Wege herum den Wald durchstreifte, machte mir das nasse Wetter auch weniger aus; Motivation ist wichtig ;-)

Clara findet die Feenhaarbüschel inzwischen auch, manchmal leider bevor ich sie von nah fotogrfieren kann. Sie leckt gerne daran. Dann sehen die restlichen Haare von ihrer Zunge etwas klumpig angetaut aus... :-)


Mittwoch, Januar 19, 2022

Forscher legen den Grundstein für einen

möglichen Impfstoff gegen Hundeallergie

Quelle: ScienceDaily (Dez. 22, 2021)


Es gab viele Forschungsanstrengungen, die die Natur und das Fortschreiten von Hundeallergien beschreiben, aber es gab nur sehr wenige angewandte Studien, die diese Informationen verwenden, um zu versuchen, Menschen von Hundeallergien vollständig durch künstliche Herbeiführung einer Immuntoleranz zu heilen. Doch Forscher haben nun erstmals Kandidaten für jene Molekülteile identifiziert, aus denen Hundeallergene bestehen, die uns genau das liefern könnten: einen "Hundeallergie-Impfstoff". Ihre Ergebnisse wurden am 26. Oktober im Journal der Federation of European Biochemical Societies veröffentlicht.

ANMERKUNG

Ich kenne einige Hundefans, die wegen einer Hundeallergie auf einen eigenen Hund verzichten müssen. Aber noch tauriger sind Fälle, in denen Hunde von ihren Menschen abgegeben werden, weil entweder ein Kind diese Allergie entwickelt hat oder ein neuer Lebenspartner darunter leidet.

Es ist bekannt, wie wohltuend Hunde in psychologischer, sozialer und in körperlich-bewegungsfördernder Hinsicht auf Menschen wirken. Deshalb begrüße ich diese Forschungen sehr :-)

Die Allergie gegen Hunde ist eine weit verbreitete Krankheit, die weltweit zunimmt. Im Laufe der Jahre konnten Wissenschaftler sieben verschiedene Hundeallergene identifizieren – Moleküle oder molekulare Strukturen, die an einen Antikörper binden und eine ungewöhnlich starke Immunantwort hervorrufen, die normalerweise harmlos wäre. Diese sieben werden Canis-familiaris-Allergene 1 bis 7 (Can f 1-7) genannt. Aber obwohl es sieben gibt, ist nur eine, Can f 1, für die Mehrheit (50-75 Prozent) der Reaktionen bei Menschen mit einer Hundeallergie verantwortlich. Es kommt im Zungengewebe, in den Speicheldrüsen und der Haut von Hunden vor.

Forscher müssen noch die IgE-Epitope von Can f 1 identifizieren – jene spezifischen Teile der Antigene, die vom Immunsystem erkannt werden und eine Immunantwort stimulieren oder „bestimmen“ (weshalb Epitope auch als Antigendeterminanten bezeichnet werden). Genauer gesagt sind Epitope kurze Aminosäuresequenzen, die einen Teil eines Proteins bilden, das die Immunantwort induziert.

Epitope binden sich an einen spezifischen Antigenrezeptor auf der Oberfläche von Antikörpern des Immunsystems, B-Zellen oder T-Zellen, ähnlich wie die Form eines Puzzleteils zu der spezifischen Form eines anderen Puzzleteils passt. (Der Teil des Rezeptors, der an das Epitop bindet, wird wiederum als Paratop bezeichnet). Antikörper, auch als Immunglobulin bekannt, gibt es in fünf verschiedenen Klassen oder Isotypen: IgA (für Immunglobulin A), IgD, IgE, IgG oder IgM. Der IgE-Isotyp (nur bei Säugetieren zu finden) spielt eine Schlüsselrolle bei Allergien und allergischen Erkrankungen. Es gibt auch ein IgE-Epitop, das das Puzzlestück ist, das zum Paratop des IgE-Isotyps passt.

In den letzten Jahren wurden umfangreiche Anstrengungen unternommen, um Epitop-fokussierte Impfstoffe zu entwickeln – in diesem Fall einen Impfstoff gegen Hundeallergien. "Wir möchten dem Immunsystem kleine Dosen dieser Epitope präsentieren, um es darauf zu trainieren, damit umzugehen, ähnlich dem Prinzip hinter jedem Impfstoff", sagte Takashi Inui, Spezialist für Allergieforschung, Professor an der Universität der Präfektur Osaka und ein Hauptautor der Studie. "Aber wir können dies nicht tun, ohne zuerst das IgE-Epitop von Can f 1 zu identifizieren."

Also verwendeten die Forscher Röntgenkristallographie (bei der die Beugung von Röntgenstrahlen durch ein Material analysiert wird, um seine „Kristall“-Struktur zu identifizieren), um die Struktur des Can f 1-Proteins als Ganzes zu bestimmen – das erste Mal, dass dies überhaupt gemacht wurde. Sie fanden heraus, dass das Faltungsmuster des Proteins auf den ersten Blick dem von drei anderen Can f-Allergenen sehr ähnlich ist. Allerdings waren die Orte der elektrischen Oberflächenladungen recht unterschiedlich, was wiederum auf eine Reihe von „Rückständen“ schließen lässt, die gute Kandidaten für das IgE-Epitop sind.

Anhand dieser Basisdaten müssen weitere experimentelle Arbeiten durchgeführt werden, um die Kandidaten einzugrenzen, aber die Ergebnisse deuten darauf hin, dass die Entwicklung eines hypoallergenen Impfstoffs gegen Can f 1 – ein Hundeallergie-Impfstoff – in Reichweite ist.

Die Herstellung eines „hypoallergenen Impfstoffs“ unter Verwendung solcher Epitope wäre nicht nur eine Weltneuheit in Bezug auf Hundeallergien, sondern ist in Bezug auf allergische Reaktionen selten. Wenn die Arbeit der Forscher tatsächlich genutzt wird, um einen Hundeallergie-Impfstoff zu entwickeln, könnten die Prinzipien dahinter viel breiter gegen verschiedene Allergien eingesetzt werden.


Noch eine Anmerkung: Wer will von uns diese Herausforderung missen ? Schmunzel...


Sonntag, Januar 16, 2022

Der Hund - oder

zwei Perspektiven auf unser Altwerden


WENN ICH ALT BIN...

werde ich türkis tragen und hellgraue Sweatshirts und ein Tuch in meinem silbergrauen Haar. Ich werde meine Gesundheitsvorsorge mit süßem Wein und meinen Hunden verbringen, in meinem Haus auf abgenutzten Sesseln sitzen und dem Atem meiner Hunde lauschen.

Ich werde mich in lauen Sommernächten aus dem Haus schleichen und meine Hunde zu einem Spaziergang einladen, falls es meine alten Knochen erlauben. Und wenn ich Leute treffe, werde ich lächeln und nicken und ihnen meine Hunde zeigen, von ihnen sprechen, von denen, die ich in der Vergangenheit liebte, von denen, die ich heute liebe. Ich werde immer noch hart arbeiten, indem ich hinter ihnen aufwische, sie füttere und ihre Namen rufe, in einer leisen flüsternden Weise.

Ich werde den Schweiß an meiner Kehle wie Juwelen tragen, vielleicht auch peinlich für einige sein, für meine Familie, welche noch nicht den Frieden gefunden hat, so frei zu sein, um Hunde als beste Freunde zu haben.

Diese Freunde, die immer warten, zu jeder Stunde, dass du dich zu ihnen hinabbeugst, und sie aus tiefem Schlaf erwachen, leichtfüßig auf die Beine springen, um dich zu begrüßen, als wärst du ihr Gott. Mit warmen Augen voller bewundernder Liebe, hoffend, dass du bleibst und ihren festen Hals streichelst, ihre lieben süßen Köpfe küsst und leise in ihrer so speziellen Gesellschaft sprichst.

Ich sehe in den Spiegel und sehe, dass auch ich älter werde. Ich sehe den Menschen, der ich bin und immer gewesen bin. Hunde zu lieben ist einfach, sie sind ein Teil von mir, akzeptieren mich so, wie ich bin, meine Hunde begrüßen meine Anwesenheit in ihrem Leben.

Wenn ich alt bin, wird das sehr wichtig für mich sein; du wirst es verstehen, wenn du selbst einmal alt bist, und wenn du Hunde hast, die du liebst! (unbekannter Autor)

Evelyn Riesen schickte mir das Gedicht, und ich mailte es gerührt gleich an meine (50+) Hundehalter- Freunde und -Bekannten weiter. Alle reagierten bewegt, nachdenklich, den Hunden dankbar und auch getröstet.

Als Stu es las, sah er gleich den Zusammenhang mit dem Gedicht “Warning” der preisgekrönten englischen Dichterin Jenny Joseph (1932-2018).

WARNUNG, WENN ICH ALT BIN, WERDE ICH LILA TRAGEN

Wenn ich eine alte Frau bin, werde ich Lila tragen, mit einem roten Hut, der unmöglich ist und mir nicht steht. Und ich werde meine Rente für Schnaps und Sommerhandschuhe ausgeben und Satinsandalen und sagen, dass wir kein Geld für Butter haben.

Ich setze mich auf den Bürgersteig, wenn ich müde bin, und in Geschäften Proben verschlingen und die Alarmglocken drücken, und mit meinem Stock über das öffentliche Geländer fahren als Entschädigung für die Nüchternheit meiner Jugend.

Ich werde in meinen Pantoffeln in die Regen hinausgehen und Blumen pflücken in den Gärten anderer Leute und spucken lernen.

Du kannst schreckliche Hemden tragen und dicker werden und isst drei Pfund Würstchen am Stück, oder nur Brot und Gurke für eine Woche, und hortest Kugelschreiber und Bleistifte und Bierdeckel und andere Sachen in Kisten.

Aber jetzt müssen wir Kleider haben, die uns trocken halten, und unsere Miete zahlen und nicht auf der Straße fluchen, und den Kindern ein gutes Beispiel geben. Wir müssen Freunde zum Essen einladen und die Zeitungen lesen.

Also vielleicht sollte ich jetzt ein bisschen üben? Dann sind Leute, die mich kennen, nicht zu schockiert und überrascht, Wenn ich plötzlich alt bin und lila trage.

Die ursprüngliche engliche Fassung begegnet den Beschwernissen des Altwerdens mit Selbsironie, mit Trotz, mit Bitternis in Humor verpackt.

Die deutsche Fassung (ich weiß nicht, ob sie eine Übersetzung möglicherweise auch aus dem Englichen ist) gibt Trost: unser Schicksalsbegleiter Hund überläßt uns nie der Einsamkeit und der Verlorenheit in Todesangst.

UND: Ihr vergleichsweise kurzes Leben läßt uns immer wieder dem Tod begegnen. So können sie uns einen weisen Umgang mit ihm lehren: Liebe stirbt nicht. Sie ist immer da.


Donnerstag, Januar 13, 2022

Trüber Frühwinter:

Schwarze Wolken, Regen, Nässe überall


Wie ich erzählte, hatte der letzte Novembertag Schnee gebracht, leider versanken die nächsten drei Wochen dann zunehmend im Matsch. Der schmale Pfad am Hainberges war durch das nasse Laub auf dem Matsch zudem sehr rutschig geworden. Ich emfand ihn dadurch dort, wo er direkt am Abhang entlang führte, auch etwas gefährlich.

Jedenfalls bevorzugte ich (nicht Clara) nun Asphaltwege durch Feld und Wald, auf denen auch keine schweren Treckerreifen dicke Matsch- und Schlammschichten hinterließen.

Es nieselte mehr oder weniger ständig, viele Wasserlaachen mit Ablaufrinnen hatten sich seitlich der befestigten Wege gebildet, ein Paradies für manche Pilzarten. Immer wieder bedeckten mächtige, dunkle Regenwolken den Himmel fast den Himmel fast vollständig. Winter = Regenzeit, so wie auch schon die letzten Jahre, befürchtete ich.

Ohne Clara hätte ich an manchen Tagen das Haus nicht verlassen... sie hält mich fit :-)

An nur ganz wenigen Tagen konnten Clara und ich unter einem stundenweise blauen Himmel spazieren gehen, gelegentlich auch im diffusem Sonnenlicht bei Nebel. An manchen Tagen zeigte die Sonne ihre Strahlkraft immer wieder einmal kurz durch Löcher in dunkler Wolkendecke; wir freuten uns und bestaunten ihre blendende Macht :-)

Ein beeindruckendes Foto einer ungewöhnlich bedrohlich wirkenden Regenwolke bei Sonnenuntergang schickte Evelyn Riesen vom Rheintal bei Bingen.

Die Altenau führte in unseren Dörfern wieder reichlich Wasser und die Weiden an ihren Talhängen waren - zu Clara´s Freude - immer noch saftig!

An der bachaufwärts abseits und einsam in einer Talsenke an der Altenau gelegenen Husener Annenkappelle beherrschten auch tagelang Wasser und Regennässe die Stimmung. Ich traf keine Menschenseele dort, obwohl dieser alte Pilgerweg sehr schön durch das romantische Tal direkt am Bach entlang führt.

Von der Annenkappelle aus läft ein Altarm der Altenau zum Piepengrund, der im Sommer fast ganz austrocknet. Jetzt im Frühwinter ist er durch den Regen wenigstens bis zu halber Höhe wieder gefüllt: die Enten sind zu ihm zurück gekehrt.

Auf den Höhen entlang des Altenautales ist es Sommer wie Winter einige Grade kühler.

Deshalb fanden Clara und ich auf den bewaldeten Höhen der Hegge noch vereiste Schneerestchen des letzten Novembertages: meist auf den keine Eigenwärme erzeugenden, ein wenig über das Laub in die kalte Luft hinaus ragenden Pilzköpfen. Manche sahen mit dieser Kopfbedeckung lustig aus :-)

Clara mag keinen Regen, wenn er nur nieselt nimmt sie ihn aber hin. Sie geht bei solchem Wetter weniger forsch voran, sucht aber doch den Wegrand nach verlockenden oder interessanten Gerüchen ab. Und ich suchte nach schönen, winter- oder wasserspezifischen Naturbildungen.

Mir wurde bewußt, wir sind beide "Ausschau" haltend unterwegs, beide auf "Jagd", der Hund-Mensch Urbindung. Wie schön, ich schmunzelte. Wir nehmen auch gegenseitig Anteil an unseren "Beuten": ich an ihren, um sie ggf. von Aas oder Kot zu vertreiben; sie an meinen, um ggf. Beeren oder Stöckchen zu ergattern ;-)

Ich kann sie so frei laufen lassen, denn sie hat einen "Nicht-vorhandenen-Jagdtrieb" auf Tiere jeder Art, einschließlich Menschen. Statt diese zu jagen beobachtet sie sie, um dann zu entscheiden, ob Weitergehen oder Weglaufen angesagt ist :-)

Im etwas höher gelegenen Willebadessener Wald suchte ich vergeblich nach Resten des Schnees vom letzten Novembertag.... dafür gab es jetzt Wasser dort im Überfluss einer sich vorübergehend gebildeten Bruchlandschaft.

Touristen waren keine mehr zu sehen, dafür aber Arbeiter mit Treckern, die Zäune und Wege reparierten. Clara fand das doof!

Eine botanische Überraschung gab es übrigens Zuhause: Nachbars wunderschöne Rose erblüte tatsächlich noch einmal Anfang Dezember zu unserer Garageneinfahrt herüber!

Das relativ warme, feuchte Wetter und ihr windgeschützter Standort hatte sie zum späten Blühen gebracht. Sie hielt auch über mehrere Tage dem gefrorenen Morgentau Stand :-)


Montag, Januar 10, 2022

Neue Wege und kluge Schafe


Weil ich eines Nachmittags Ende November durch Unachtsamkeit gleich im Nachbardorf den Weg zur Heggehöhe verpasst hatte, versuchte ich auf einem mir noch unbekanntem Weg dorthin zu gelangen. Eine freudige Überraschung, fand ich: wieder mal ein mir neuer Weg durch Wald und Weiden.

Der Weg verlief auf halber Höhe des Hanges, der Horizont wirkte wie Wolken- auf Landschichten. Es wehte uns ein starker, kalter Wind entgegen. Nun, ich liebe Wind und Clara trotzt ihm ungerührt :-)

Von diesem Weg aus sahen wir eine große Schafherde weit unten im Tal friedlich grasen. Clara beobachtete sie hin und wieder abwartend. Uninteressant, war ihr Resumee.... Wir entdeckten am Waldrand auch noch eine renovierte Köhlerhütte mit Picknickplatz - schön für den Sommer!

Mir unbekannte Wege gibt es noch reichlich - in entgegengesetzter Richtung - um das ehemalige Kloster Böddeken (siehe Beitrag vom 19. 12. 21) herum: also fuhren wir an einem der nächsten regenfreien Tage dorthin.

Auf der Höhe staunte ich zunächst über wundervolle Baumpersönlichkeiten - ja, und dann kam uns eine kleine Schafherde entgegen gerannt, starrte uns an und...

... formierte sich zu einer geschlossenen Frontlinie! Ein Hund war nicht bei ihnen, sie übernahmen dessen Job selbst!

Ich war überrascht! Diese Schafe reagierten wie eine wilde Herde... Sie wirkten auch vom Aussehen her so, denn sie waren länger nicht geschoren worden.

Die Schafe verharrten starr in in dieser Position und Clara beschloß einfach den Weg weiter zu gehen. Die Schafe folgten ihr mit ihren Blicken allesammt wie auf Kommando. Also war es Clara gewesen (und nicht ich :-), die sie beunruhigt hatte. Nunja, dabei sieht die echt nicht wie ein Wolf aus! Aber schaf ist besser vorsichtig ;-)...

Diese Herde gefiel mir, das waren keine "dummen Schafe"! Sie bildeten sich eine Meinung statt nur wie alle anderen hier im Umland nichts als das Gras wahrzunehmen.

Ein paar Tage später fuhr ich mit Clara bei trockenem Wetter wieder hin. Diesmal benahmen sich die Schafe anders: Sie unterbrachen ihr Grasen, nahmen Clara in den Fokus - aber bildeten keine Front. Einige zeigten Gleichgültigkeit, andere sogar vorsichtiges Interesse!

Offensichtlich erkannten sie Clara wieder und hatten verinnerlicht, dass sie eine freundliche Person ist! Einige kamen sogar bedachtsam etwas näher :-)

Clara ging weiter, behielt die Schafe aber im Auge. Als sie schon etwas weiter weg war, während ich noch fotografierte, ging ein Ruck durch die Herde (21 Tiere, ich hatte sie inzwiscchen gezählt) - und im Schafsgalopp folgten sie ihr! Clara brachte Abwechslung in ihren Tag :-)

Clara hielt Abstand, sie erinnerte sich genau an die überraschende Frontbildung der gesamten Herde vor ein paar Tagen. Einige der Schafe warteten auch erst einmal, ich würde sagen respektvoll, ab. Andere grasten in größerem Abstand weiter. Vertrauen ist schließlich selten eine Hau-Ruck-Sache!

(Schließlich gibt es auch Teufelchen im Schafsfell, so wie meine Schwester Gunda eines bei Aachen entdeckte ;-)


Freitag, Januar 7, 2022

Heute eine Mail von Gastbloggerin Katharina Kaiser

Abschied von Tahila


Falkenrehde bei Berlin, 24. Dezember 2021: Liebe Cornelia,
oft hab ich es mir vorgenommen zu schreiben, es aber immer aufgeschoben...

Ich wollte mich bedanken, dass du mir mit Rat zur Seite standest, als es meiner Tahila so schlecht ging. Du konntest mir meine Angst etwas nehmen.. Mitte November musste ich meine liebe Tahila leider schweren Herzen gehen lassen. Obwohl ich mich lange mit dem Gedanken beschäftigt habe und dachte ich sei darauf vorbereitet, war ich es am Ende natürlich nicht!

Ich weiß, sie hatte das schönste Hundeleben bei mir.

Ich dachte, ich werde nie wieder einen neuen Hund haben... ertappe mich aber dabei, wie ich mich doch langsam umsehe. Tahila war mein erster ganz eigener Hund und wird nie ersetzt werden!!! Aber einem anderen Hund ein schönes zu Hause schenken, ist doch auch ein schöner Gedanke.

Ich wünsche dir und deiner Familie (und Bulldog) ein schönes Weihnachtsfest und einen guten Rutsch ins neue Jahr. Liebe Grüße Katharina

Liebe Katharina, Tahila war eine wundervolle Bulldogge und Du warst ihr ein wundervoller Mensch. Da sie eine Enkelin unserer Frieda war, lernte ich sie ja schon als Welpen kennen. Sie wurde 11 1/2 Jahre alt. Ja, sie hatte ein langes und glückliches Leben bei Dir :-)

Ich wünsche Dir von Herzen ein gutes Neues Jahr - und das mit wieder einem Bulldog im Haus und im Herzen :-) - Deine Cornelia mit Clara

Etwas mehr über Tahila können Sie, liebe Leserinnen und Leser, in ihrem Archiv lesen.


Dienstag, Januar 4, 2022

Alexandra Bombek: "Ein Märchenwald" -

Neue Fotos von Clara, Teil III


Heute der letzte Teil der schönen Fotoserie, welche Alexandra Ende Oktober von Clara machte. Die beiden anderen Teile sind unter diesem LINK, Monat Dezember, zu finden.

Die Bilder zeigen uns auf dem ursprünglichsten Wegteil des Blankenroder Waldes weit rundum die alten Wüstung. Clara fand es herrlich anregend, hier wieder unterwegs zu sein!

Es lagen einige Baumstämme quer über dem schmalen Pfad.

Clara sprang vorne vor uns drüber, und dann aus Lust und Laune wieder zurück und noch mal der gleiche Spaß :-)

Es war ein glücklicher Tag, und an Alex´ Fotos kann ich mich heute gar nicht satt sehen! Claras Gesichtsausdruck zeigt stets, was sie gerade fühlt oder denkt oder so meint. Sie ist ein Vorbild an Achtsamkeit - und Alex macht das auf ihren Bildern wunderbar sichtbar :-)

Wer Interesse hat, seinen Bulldog auch einmal von Alex fotografieren zu lassen, hier ihre Email Adresse. Sie wohnt im Raum Köln.


Samstag, Januar 1, 2022

Wir wünschen


Cornelia, Stuart und Clara Lee Savory

Zum Jahreswechsel ein paar Anmerkungen zur Zucht des

English Bulldog in Deutschland


Mir stellt es sich so dar, dass die meisten der Menschen, welche einen "Echten English Bulldog" wollen, den übertypiserten, qualzuchtrelevanten Typus bevorzugen. Auf der anderen Seite weichen leider die Menschen, die einen "English Bulldog fit for function" wünschen, aus Mißtrauen genüber dem VDH und anderen Zuchtverbänden oft auf den Olde English Bulldog und weitere Bulldogartige aus. Ich verstehe das sogar, weil viele Züchter und die von ihnen getragenen Zuchtverbände sich mit der Umstellung schwer tun. Dabei höre ich immer wieder, dass die üblichen Bulldog-Gesundheitsprobleme bei diesen neuen Bulldograssen fast ebenso weit verbreitet sind wie beim Original.

Es gibt aber auch Züchter, die den modifizierten Standard des English Bulldog von 2009 wirklich ernst nehmen und Zuchtererfolge vorweisen können!

Die Hauptverantwortung für die Revitalisierung des English Bulldog liegt aus meiner Sicht bei den Ausstellungsrichtern. Viele Richter benoten die übertypisierten, zum Beispiel röchelnden Bulldogs nur schlecht, anstatt diese ganz aus dem Wettbewerb auszuschließen. Dieses strengere Benotungsverhalten reicht nicht, um ein grundsätzliches Ausstellungsverbot unserer Rasse auf Dauer zu vermeiden. Hier ist Mut angesagt! Hier muß durchgegriffen werden - so wie der Bulldog selbst es tun würde!

Der English Bulldog hat ein einzigartiges Wesen: liebenswürdig, klug, humorvoll, loyal, tapfer, durchhaltestark und mitfühlend. Alleine schon deswegen wird er uns erhalten bleiben - und das in von extremen Merkmalen befreiter Gestalt - da bin ich zuversichtlich :-)



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Archivierung: Die Bulldog-Blog-Beiträge bleiben circa 4 Wochen auf DIESER Seite. Danach kommen die wichtigen, informativen, besonders lustigen und die Gastblogger-Beiträge ins jeweils entsprechende Archiv.

Die Links zu den Archiven sind oben rechts in der grauen Referenzspalte.

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Montag, Oktober 1, 2018

Redaktionelles: Dieser Blog


Dieser Bulldog-Blog startete 2005 mit underer Hündin "Gombas Happy Miss Frieda" und ist unter Anderem ihr und ihres Sohnes "Kenai Kosmo Floral Garden" Tagebuch geworden.

Nachdem auch Kosmo gestorben ist, überlegte ich zunächst den Blog zu schließen, aber er ist mir selbst und vielen Anderen doch solch eine Freude, dass ich ihn etwas reduziert weiter führen werde.

Er ist nun neben Frieda und Kosmo auch unserer neuen Hündin Clara "Elisa Clara vom Urstromtal" gewidmet :-) Und - GastbloggerInnen sind nach wie vor herzlich willkommen.


Unser Kosmo (2007 - 2018)

Unsere Frieda (2005 - 2017)


Montag, Mai 11, 2015

Zehn Jahre Bulldog-Blog - und:

Die wichtigsten Schritte für das Überleben des Englischen Bulldogs sind getan.


Liebe Leserinnen und Leser, heute feiern wir ein Jubiläum: das zehnjährige Bestehen dieses Bulldog-Blogs. Der 1. Beitrag erschien am 11. Mai 2005.

Es wurde über diese 10 Jahre jeden zweiten Tag ein Beitrag veröffentlicht, das heißt 1815 Beiträge insgesamt - lustige, besinnliche, spannende, warnende, informative und, mir die wichtigsten, aufklärende Beiträge. Aufklärung über den besonderen Zauber des Bulldogwesens, Aufräumen mit Vorurteilen über ihn, das war und ist mir wichtig :-).

Im Blog wurde auch immer wieder über das Elend informiert, welches dem Englischen Bulldog Zucht, Mode und Geldgier antaten und auch noch antun. Die Aufklärung über rasseschädigende, den Genpool ausdünnende Züchtungs-Methoden tut Not, einmal im Sinne der gezüchteten Hunde selbst, aber auch für ihre Käufer ist sie wichtig. Züchter setzten oft wirtschaftliche Zucht-Prioritäten, deshalb ist der "Druck des Marktes" entscheidend.

Und Aufklärung über die sadistische Quälerei, die Massenzüchter ihren "Zuchthunden" antun, ist noch wichtiger. Nicht gerade wenige Menschen entscheiden über den Preis und ahnen nicht, was hinter "Billigwelpen" für ein grausames, verzweifeltes Elend steht.

Zu diesem Jahrestag möchte ich mich bei allen Gastbloggern von Herzen bedanken, denn sie trugen wesentlich dazu bei, dieses Bulldog-online-Magazin, das es der Sache nach ist, abwechslungsreich zu gestalten.

Insbesondere danke ich Isabelle Borgert für ihre spannenden, so informativen wie humorvollen Beiträge. Sie ist unsere aktivste Gastbloggerin: seit September 2007, also schon 7 1/2 Jahre lang, können wir regelmäßig circa zwei Beiträge pro Monat von ihr genießen :-)

Danken möchte ich auch allen Leserinnen und Lesern, die mit oft einzigartigen Fotos, Witzen oder auch Links diesen Blog wesentlich bereichern.

Danke auch an meinen lieben Stu, der mir immer technisch zur Seite steht, und ohne den dieser Blog gar nicht erst begonnen worden wäre.


Die wichtigsten Schritte

für das Überleben des Englischen Bulldogs sind inzwischen getan:

  1. Der Standard wurde (2009) geändert, um ihn wieder "fit for function" werden zu lassen. Der deutsche Zuchtverein ACEB, die hiesige Speerspitzen der Zucht des atmungsbehinderten Extrem-Bulldogs, wurde u.A. als eine Konsequenz dieser Änderungen aufgelöst.
  2. Über ein Dutzend bulldogartiger Rassen wurden neu gezüchtet, und diese erzeugen den nötigen Markt-Druck auf die Züchter des Originals.
  3. Welpenhändler und Welpen-Fabriken werden, auch dank der Medien, gesellschaftlich zunehmend geächtet. Der Gesetzgeber wird dem früher oder später folgen.

Auf diesem Hintergrund nehme ich dies 10-jährige Blog-Jubiläum zum Anlass, ihn in Zukunft nur noch in reduzierter Form weiterzuführen, es wird mittelfristig auf vielleicht 2 Beiträge pro Woche hinauslaufen.

Das Meiste über den Bulldog aktuell und über seine Vergangenheit ist gesagt - und in den Blog-Archiven zu finden :-)

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Cornelia´s Tierbuch:
'Tiere als Spiegel der Seele und Sinnbild der Kultur'



Cornelia
Savory-Deermann
, geboren 1945 in Wuppertal, hat seit 1971 Englische Bulldoggen und ist Gründungs- und Ehrenmitglied des "Verein der Freunde Englischer Bulldogs e.V. (1980-2009)".

Seit Mai 2005 haben die Bulldogs hier ihr eigenes deutsches Weblog bekommen. Jeder Leser kann Blog-Beiträge an Cornelia schicken, Eure Bulldog-Anekdoten, -Fotos und -Tipps für's Blog sind willkommen. Der jeweilige Autor behält sein Copyright an Bildern und Text, gibt aber Cornelia ein unwiderrufbares Nutzungsrecht für Veröffentlichungen in diesem Blog.



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