Cornelias 'Bulldog Blog' ...
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Archiv: Beiträge ab 2005 zum Thema

Pflege und Vorsorge


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Sonntag, Dezember 15, 2013

Heute berichtet Gastbloggerin Isabelle Borgert

Erfahrungen mit dem Kastrations-Chip


Nachdem unsere Amira zu einer jungen Dame herangewachsen war, tat sich langsam die Frage für mich auf, was mache ich, wenn sie das erste Mal läufig wird?

Eins war klar: Eine Lösung musste her, denn mein beruflicher Tagesablauf lässt kaum Spielraum zu - schon gar nicht für eine heiße Hündin und einen womöglich wahnsinnig werdenden Dicki... Viel gelesen, mit den Tierärzten gesprochen, eigentlich gab es nur die eine unkomplizierteste Lösung: Dicki sollte einmalig einen sogenannten Kastrationschip bekommen.

Birgit, unsere Tiertrainerin hatte in der Hunde-Tageststätte auch nur positive Erfahrungen gemacht - keiner der Rüden zeigte irgendein Verhalten, was mich hätte stutzig werden lassen. Nur Cornelia und Willi machten ihre Bedenken kundt... bei Cornelia war es eher der Anblick der mickrig werdenden Hoden, bei Willi der Gedanke, dass sein starker Dicki, der Caligula, zu einem "Mädchen" mutieren sollte.

Nur, der liebe Gatte hat die Bälger ja auch nicht den ganzen Tag um sich rum und muss sich um die "Alltagslogistik" kümmern. Ich gebe allerdings zu, wohl habe ich mich auch nicht gefühlt, als mein Junge dieses Ding dann eingeschossen bekam...

Minnie-Mouse wurde läufig, und so wie sie im normalen Leben auch ist, verlief die Läufigkeit vollkommen unkompliziert. Die "gefährlichen Tage" waren bei ihr klar zu definieren, nur in dieser Zeit konnte sie nicht in die Hundekita. Hätte ich dieses so unkompliziert erwartet, wäre ich auch mit Dicki fertig geworden, nun denn, der Chip war drin!

Im Januar hat Dicki den Chip bekommen, im Februar konnten wir feststellen, dass Dicki mental stark abbaute. Sein Knie machte nicht mehr mit, er war unausstehlich, griff seine anderen Tierfreunde an, war zu nichts mehr zu motivieren und lag plötzlich nahezu dauerhaft unbeweglich in seinem Korb. Was auffiel war, dass Dicki auch zu Menschen unberechenbar wurde, zu uns nicht, aber auch alte Bekannte wurden angegriffen. Jeder deutete Dickis Verhalten damit, dass er nun alt sei - immerhin ging er auf 8 Jahre zu...

Nein, ich wusste von Anfang an, am Alter konnte es nicht liegen - ein Hund wird nicht innerhalb von wenigen Wochen alt. Dickis Lebensfreude war definitiv nicht mehr da. Sollte es daran liegen, dass unsere Püppi nun erwachsen war? Oft setzen sich alte Hunde ja dann ab, und unsere Drei praktizieren eine gesunde Rudelstruktur.

Das Einzige, was Dicki nicht aufgegeben hat, war seine Jagdleidenschaft. Und so stellte ich bei einer Sauennachsuche fest, dass weder Knie, noch körperlich sonst irgend etwas nicht in Ordnung war, so wie er gearbeitet hat. Agility gab es für Dicki nicht mehr, ich wollte den alten Jungen ja schonen, kein Spaziergang brachte uns mehr Spaß, denn Dicki wollte nicht Laufen, diese Bockigkeit kannte ich so nicht.

Tja, und neulich - plötzlich fing Dicki an, wieder zu markieren - Willis Sauenfell im Wohnzimmer wurde angegriffen, durchs Haus gezerrt und angepinkelt. Innerhalb von genau drei Tagen wurde aus dem Jungen wieder der, den ich seit 8 Jahren kenne. Wir gingen Spazieren und Dicki rannte uns voraus - das gab es fast ein Jahr nicht mehr. Und es war möglich, ihn wieder zu kontrollieren... ein Menschenfreund war er noch nie, aber er ließ sich immer beherrschen. So auch jetzt.

Dann fing er an, mit seiner Kleinen durchs Haus zu rennen und das Sofa fast umzuschmeißen. Und..... Seine "Eierchen" sind wieder da.

Er rauft wieder mit Willi, so dass man aufpassen muss, dass keiner Schaden nimmt. Da wird gestoßen, gerüpelt, gebellt und sich angeknurrt. Und Dicki macht wieder Agility - klar, etwas muss wieder auftrainiert werden, aber sein Wille ist ungebrochen, Amira die leckeren Frolic aus dem Versteck zu klauen.

Kurzum, die Spaziergänge sind anstrengender, denn ich habe zwei wilde Hummeln zu kontrollieren und 60 kg, die gemeinsam zu allen Schandtaten an der Leine hängen, muss man halten können. Aber sie bringen wieder Spaß!!

Dass die Hormone so wirken können, hätte keiner von uns gedacht.

Es liegt sicher auch an dem Charakter "Caligula", der immer schon dazu neigte, Dinge, die er an sich nicht einordnen konnte, "überzubewerten". Als er einmal eine harmlose Verstopfung hatte, schrie er beim "Geschäftmachen" das halbe Dorf zusammen, ebenso brachte eine Ohrenentzündung Dicki so in Rage, dass er unseren Duggy angegriffen hat und ein vertretenes Beinchen im Welpenalter bringt ihn heute noch dazu, bei Unwohlsein heftig zu humpeln.

Ich denke, der Hund konnte die körperlichen Veränderungen nicht einordnen und hat dementsprechend fehlreagiert. Auch Caligulas Körper hatte sich innerhalb von ein paar Tagen verändert: Cornelia stellte ja bei ihrem letzten Besuch fest, dass Dicki zu dick sei.

Da ich immer sehr auf die Figur meiner Hunde achte, merkte ich aber jetzt erst, dass Dicki - trotz recht wenig Futter - ein dicker Schwabbel-Hund geworden ist: Sieht man die Bilder von heute, kann man erkennen, wie maskulin er wieder ist...

Anbei habe ich einen guten Beitrag im Internet gefunden, leider nur in Auszügen. Ich denke, man muß abwägen, welche Form und ob überhaupt, eine Kastration nötig ist.

Amira lasse ich "die Hundepille" spritzen. Trotz aller kritischen Stimmen, habe ich mit der Methode die beste Erfahrung gemacht - und Miechen zeigt keinerlei Probleme damit. Eine regelmäßige Kontrolle und Aufsicht, z.B. über das Trinkverhalten, Temperatur etc lassen auch das Risiko einer Gebärmutterentzündung nicht höher einschätzen, als bei einer komplett unbehandelten Hündin.

So wie Dicki sich benimmt, haben wir jedenfalls noch ein paar Jahre gemeinsam vor uns. Endlich leuchten seine Augen wieder und er hat seinen kindlichen Dicki-Blick drauf!


Samstag, Juni 8, 2013

"Vermiculite D6" gegen Zahnstein


Auf unserem NRW-Treffen vom 26. Mai wurde wegen Dauer-Starkregen nur eine knappe Stunde gewandert, dafür aber ausgiebig und mit Freude im Trockenen erzählt und Erfahrungen ausgetauscht.

Martina Schmidt berichtete über Erfahrungen befreundeter Hundehalter, dass die Gabe von "Vermiculite D6" eine tolle Nebenwirkung hat: Sie vermindert bis verhindert die Bildung von Zahnstein!

"Vermiculite D6" ist ein ganz wundervolles Mittel gegen leichtere Gelenkprobleme, da es die Produktion der Gelenkschmiere fördert: diese wird 1. wieder reichlicher und 2. in ihrer Konsistenz gleitfreundlicher in den Gelenken wirksam. Man kann sagen, alles läuft dadurch "wie geschmiert". Bewegung schmerzt (Hund wie Mensch) nicht mehr, das Humpeln endet.

Als Martina über die "Neben-Wirkung" von Zahnstein-Minderung/Verhinderung berichtete, fiel mir ein, dass vor vielen Jahren Bulldoggerin Gertrud C. nach wenigen Tagen die Gabe von "Vermiculite D6" eingestellt hatte, da ihr humpelnder Ben danach mehr speichelte. Ich wunderte mich damals nur über diese Nebenwirkung. Jetzt wurde mir aber der Zusammenhang klar:

Die wasserbindende Wirkung von "Vermiculite D6" wirkt nicht nur bei der Produktion von Gelenkschmiere, sondern offensichtlich auch bei der Speichelproduktion. Je weniger stark der einzelne Speicheltropfen mit den Ablagerungen bildenden Substanzen angereichert ist, um so weniger kann sich Zahnstein bilden! Dann fiel mir auch ein, dass ich mich neulich über Friedas zahnsteinfreies Gebiss wunderte, denn früher hatte sie immer welchen.... Aha, Frieda bekommt seit längerer Zeit, genauer gesagt seit sie ihre Kniezerrung hatte, täglich "Vermiculite D6". Knie seitdem ok - und zahnsteinfreies Gebiss! Der Zusammenhang ist mir jetzt sonnenklar :-)


Sonntag, Oktober 7, 2012

Bulldog-Frischluft ;-)


Bei "Browntrout" fand ich den unten abgebildeten Geschenkartikel: Pads als Lufterfrischer, in Bulldogform! Ich mußte über die - wohl ungewollte - Ironie dieses Geschenkartikels lachen: ausgerechnet unser Bulldog, der Meister der Pupserei, als Luft-Erfrischer!

Ok, was kann man (vielleicht?) gegen diese Duft-Verbreitungen unserer Lieblinge tun?

Blähungen sind Fäulnisgase, die sich beim Verdauungsprozess übermäßig bilden können. Das bedeutet, als erste Maßnahme sollte ein Futterwechsel überlegt werden. Hier heißt es: "probieren geht über studieren". Denn man kann nicht sagen, dass grundsätzlich mehr Frischfutter, Dosenfutter oder Trockenfutter zu extremen Blähungen führen.

Eine geschädigte Darmflora, z.B. nach Antibiotikagaben, könnte auch Ursache sein. Beim Tierarzt gibt es Pasten, die sehr schnell eine gesunde Darmflora regenerieren.

Der gegenteilige, oft unterschätzte Grund für exzessive Blähungen kann auch das überschießende Wachstum von Darmbakterien sein. Das ist häfig bei entzündlichen Darmkrankheiten der Fall. Dieses Problem kann mit Atemtests erkannt und mit Antibiotika behandelt werden.

Längerfristig kann die Einnahme sogenannter Probiotika, etwa Joghurt oder Kefir, die Lage entschärfen: sie können geruchsproduzierende Bakterien durch weniger geruchsintensive Bakterien ersetzen. Ich gebe Kosmo und Frieda schon lange Zeit in jede Futterportion Kefir dazu. Sie lieben den Geschmack sehr - und seitdem pupst Frieda so gut wie nie, und Kosmo sehr viel seltener als früher.

Kefir wird sehr viel im Kaukasus gegessen - und wird dort die Mahlzeit der 100-Jährigen genannt. Diese Hoffnung auf Langlebigkeit war mit ein Grund, warum unsere beiden Lieblinge jeden Tag Kefir bekommen :-)

Hier ein lustiges Video zum Thema: der Bulldog versteckt sich am Ende vor seiner eigenen "Knallerei" unterm Schrank!


Mittwoch, Juli 25, 2012

Was man einem Bulldog nicht geben sollte


Besonders Bulldogs neigen dazu, ihr Futter - oder auch manchmal Nichtessbares - einfach komplett zu verschlingen. Sie sind dann der sprichwörtliche "Gierwolf". Und das kann ggf. tödlich enden. Deshalb ein paar Warnungen:

  • Schweineohren sollten ihnen nicht gegeben werden, denn durch die Knorpel darin kann ihnen das Ohr - oder Stücke davon - im Hals stecken bleiben.
  • Knochen bitte überhaupt nicht geben, denn sie verursachen Verstopfungen.
  • Es sollten nur große Kauknochen gegeben werden, denn die kleineren können einfach hereingewürgt werden und auch im Hals stecken bleiben.
  • Keine kleinen Bälle zum Spielen geben, sondern nur große, die sie nicht verschlucken können. Bitte keine Tennisbälle zum Spielen anbieten, denn der Filz ist giftig und kann sich in der Lunge festsetzen.
  • Stofftiere sind als Spielzeug nur dann geeignet, wenn man den Bulldog dabei im Auge hat und das "geschlachtete" Spielzeug entsorgt, sobald der Kunstfaser-Füllung herauskommt. Wird diese verschlungen, kann es zu so schweren Verstopfungen kommen, dass operiert werden muß. Am besten geeignet sind Taue, Jeans-Hosenbeine oder Vollgummi-Spielzeug, wie z.B. ein Kong.
  • Holzstöcke sind auch nicht so ohne, denn sie können splittern und dann üble Verletzungen erzeugen.

Dies alles sind Kleinigkeiten, die Sie leicht beachten können, um Ihren Bulldog zu schützen.


Freitag, Januar 27, 2012

"Bullig, bulliger - Bulldogge"


22. 1. 2012, "BILD" thematisierte das Übergewicht vieler Haustiere wieder einmal: "Rund die Hälfte aller in Deutschland lebenden Hunde und Katzen sind zu dick." Das ist eine erschreckend hohe Zahl.

Es ist so traurig wie wahr: der Bulldog ist so oft überfettet, dass er sich als "Model" für dieses Thema anbietet. Schuld ist "das andere Ende der Leine"... der Halter.

Einen Grund der Überfettung so vieler Hunde sehe ich in der Faulheit ihrer Besitzer. Sie bewegen ihren Hund - und sich selbst - einfach zu wenig, nach dem Motto: Lieber den Hund durch ewige Leckerli ruhigstellen, als ihm genug Bewegung zu verschaffen.

Ein anderer Grund der Überfütterung könnte sein, dass der Bulldog wie ein Baby "überbemuttert" wird, das heißt seine Besitzer können nicht in seine bettelnden Augen sehen, ohne ihm nachzugeben... Häufiger scheint diese spezielle Kategorie der Hundehalter auch selbst eine Eß-Problematik zu haben.... und deshalb fällt es ihnen so schwer, ihre Hunde auf Schmalkost zu setzen...

Abnehmen läßt sich nur durch Kalorien-Reduktion. Und damit statt Fett nicht nur Muskelmaske abgebaut wird, muß gleichzeitig für mehr Bewegung gesorgt werden.


Dienstag, Juli 19, 2011

Homöopatische Therapie-Erfolge gegen

Würmer


Meine Schwester Marcella Deermann mailte uns:

Wurmkur:

"Abrotanum D2"

3mal täglich 5 Globuli auf die Mundschleimhaut (hinter die Lefzen) geben; mindestens 14 Tage lang.

"Wir hatten neulich einen Vortragsabend im Dackelclub über Homöopathie für Hunde. Der vortragende Tierarzt nannte Abrotanum D2 auch für eine Wurmbehandlung:

Drei mal täglich, mindestens 14 Tage lang, 5 Globuli hinter die Lefze ins Maul geben. Das Milieu des Darm wird durch das Mittel so verändert, dass sich Parasiten nicht mehr wohl fühlen. Falls Würmer da sind, kann man sie deshalb nach ca. 2 Wochen im Kot sehen. In diesem Fall sollte man die Kur um einige Tage verlängern.

In "Unsere Hunde gesund durch Homöpathie" von H.G.Wolff (siehe Referenzspalte rechts) wird dieses Mittel gegen Darmparasiten auch genannt.

Empfehlung:

"Unsere Hunde gesund durch Homöpathie" von H.G.Wolff,

Man sollte es als Nachschlagewerk im Haus haben.

Ich habe das Mittel getestet. Zwei mal nach einer Behandlung habe ich eine 3-Tages Kotprobe einschicken lassen. Es war nix drin. Auch in unserem Club hat es sich wirklich bewährt. Meine Heipraktikerin bestätigte mir die gute Wirksamkeit dieser homöopatischen Wurmkur. Die chemischen Wurmmittel seien nicht ohne Nebenwirkungen. Sie könnten u.U. sogar zu dauerhaften Schäden führen. Sie behandelt alle ihre Hunde ganz natürlich. Geht noch nicht einmal impfen - nur die 1. Impfung lässt sie machen. Danach nix mehr. Ihre Hunde sind alle alt geworden. Sie füttert aber auch kein Fertigfutter...."

Immer mehr Menschen bevorzugen für sich und für ihre Hunde homöopatische Medikamente; auch ich. Natürlich ist diese Behandlungsform nicht in jedem Fall indiziert. Bei manchen funktionalen System-Störungen aber ist sie sogar oft als einzige wirksam.

Link zu "Abrotanum" in der Homöopathie: HIER


Samstag, Juli 9, 2011

Renato besuchte Tahila - und ein Appell zum Schlanksein


Renato wurde vor gut einem Jahr auf dem "Georgshof" geboren; und jetzt besuchte er seine 1. Menscheneltern Rafaela und Bernd Schuda erstmals. Seine Adoptiv-Schwester Caress brachte er gleich mit. Welche Freude!

Sonia und Andre hatten Rafaela als Gastgeschenk ein riesengroßes, schönes Foto von Renato und Joker mitgebracht. (Siehe Beitrag vom 19. Juni 2011)

Rafaela erzählte mir noch am Besuchsabend am Telefon, wie sehr sie sich über das Wiedersehen mit ihren "Dicken" (Renato) freue.

A propos "dick":
Sonia erkannte, dass ihr Renato wirklich zu dick geworden ist. Dies fiel besonders im Vergleich mit seiner Schwester Tahila und seinen Eltern Käthchen und Beebob auf. Sie versprach ihn "abzuspecken" :-)

Liebe Leser und Leserinnen,

bitte haltet Eure Bulldoggen schlank. Der Rippenbogen sollte deutlich zu sehen sein! Übergewicht belastet nicht nur die Gelenke übermäßig, sondern die inneren Fettablagerungen beengen auch Herz, Hals und Lunge.....

Es gibt genügend "Light"-Produkte für Hunde auf dem Markt.
Ich selbst mußte meine Beiden gerade auch wieder etwas diäten; sie bekamen 3 Tage lang einfach nur eine halbe Portion. Sie jammerten nicht darüber; das Problem bei zu dicken Hunden sind nicht die Hunde, sondern es ist der Mensch...

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Renato und Tahila waren - nach einer eher verhaltenen Begrüßung - sehr von einander angetan. Sie spielten das "Bulldog-RampaZampa" miteinander. Renato kümmerte sich deshalb weniger um Rafaela, als diese es sich gewünscht hätte ;-)

Dafür schmuste Sherlock (früher Jamiroquai) um so mehr mit ihr :-)) Sherlock ist ein ganz toller Name für einen Bulldog, meinen wir. Kompliment Zsuzsa für diese Namensidee!


Dienstag, April 26, 2011

Heute empfiehlt uns Gastbloggerin Anke Teloudis

Zecken-Vorsorge !


Alle Jahre wieder... ... ... Zecken !

Auch wenn wir es Alle längst wissen, im Alltag geht das Bewusstsein für die Gefahren, die durch Zeckenbisse drohen, leicht unter. Deshalb "alle Jahre wieder" unsere Bitte, die Vorsorge gegen Zeckenbisse Rot im Kalender zu markieren.

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In den letzten Jahren verbreitet sich in Deutschland die Auwaldzecke, sie ist im Vergleich zum einfachen Holzbock recht einfach an ihrem "Muster" zu erkennen. Ein großer Teil dieser Zecken überträgt die sogenannte Hundemalaria, die BABESIOSE. Eine ernste Erkrankung, die unbehandelt oft tödlich verläuft.

Das Verbreitungsgebiet dieser Zecke war bereits 2005 erschreckend groß... ... heute muss man von einer Verdoppelung ihres Vorkommens ausgehen.

Sicherheit, weil man nicht in den dargestellten Bereichen wohnt, gibt es nicht! Einzig Vorbeugung kann unsere Hunde - und uns - wirksam schützen. Hat sich doch einmal eine Auwaldzecke festgebissen: bitte Datum notieren, falls es in der Folge zu Krankheitszeichen /Unwohlsein des Hundes kommt, erleichtert das die Diagnosefindung sehr.

Mehr über Diagnose und Behandlung der Babesiose: HIER! und HIER!

C.S.D.: Eine ergänzende Anmerkung:
Das beliebte und bekannte Mittel zur Floh- und Zeckenvorsorge "Frontline" ist nach Aussage unseres Tiergesundheitszentrums Söhl gegen Zecken so gut wie nicht mehr wirksam, da diese weitgehend immun dagegen geworden sind. Als das z.Z. wirksamstes "Spot on Mittel" wird "Advantix" genannt.
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Freitag, Januar 28, 2011

Heute eine Empfehlung von Gastbloggerin Doris Ehrenstein

Zähneputzen


Guten Morgen Cornelia und Stu. Hier die Bilder von Willie, als ich gestern seine Zähne geputzt habe.

Ich rubbel die Zahnpasta an seine Eckzähne und an seinem Zahnfleisch. Er findet das himmlisch und hält ganz still, denn das schmeckt und riecht nach Hühnchen! Ich mache das 2 x die Woche, es wirkt fantastisch. Nichts Braunes ist mehr am Zahn, und auch das Zahnfleisch ist wieder ok.

Die Inhaltsstoffe (Ingredients):
Sorbitol, Purified Water, Dicalcium Phosphate, Hydrated Silica, Glycerin, Poultry Digest, Dextrose, Xanthan Gum, Sodium Benzoate, Glucose Oxidase (Aspergillus niger).

Vielleicht ein guter Praxis-Hinweis, damit man nicht deswegen direkt zum Tierarzt muss. Nachdem unser Tierarzt hier neulich gestorben ist, bedeutet eine Fahrt zum nächsten Tierarzt (hin und zurück) insgesamt 5 Stunden Fahrt für mich, und wir haben Eis und Schnee...
Liebe Grüße, Doris


Sonntag, Januar 16, 2011

Heute ein Bericht von Gastbloggerin Doris Ehrenstein

Berta und das Nägelschneiden


Lange habt Ihr nichts von mir gehört. Nun will ich über mein letztes Abenteuer berichten.

Um es kurz zu erklären, ich lasse mir meine Pfotennägel nicht schneiden. Es ist immer äußerst aufregend für alle; ich beisse um mich (ich bin sehr schnell) und meistens treffe ich Doris, sie geht dann mit Pflaster nach Hause.

Nun kam Doris endlich auf die Idee: ich brauche einen "Fussnägel-Schneidetisch", d.h. 2 Holzböcke und ein gehobeltes Brett, 4 Löcher (gepolstert) für meine Beine und 2 montierte Gurte, um mich festzuschnallen. 1 Gurt über meinen Po, der andere über meine Brust (mein Hals muss frei sein).

Gestern wurde ich nun auf den Tisch gehoben, die Beine kamen durch die Löcher - ich lag da platt wie eine Flunder - und festgeschnallt. Marlene, die mir die Nägel sonst auch immer schneidet, saß wohl unter mir, ich konnte sie und das fürchterliche Nagelschneidegerät nicht sehen. Das war Marlenes Glück. Sie meint, es wäre auch mein Glück, denn im Nu waren meine Nägel an den Hinterbeinen geschnitten, ohne dass ich das bemerkt habe!

Jetzt kamen die Vorderfüße an die Reihe. Es hat wieder geklappt, bevor ich mich aufregen konnte! Ich bin nämlich an den Vorderfüßen sehr empfindlich! Geklappt hat es aber erst nach erneutem Festschnallen, denn wo meine Vorderfüße waren, da war eine Strebe, darauf konnte ich mich abdrücken und schon saß ich auf dem Brett. (Die Strebe kommt weg, sagt Marlene.)

Diese Geschichte ist für alle Bulldogs, die das gleiche Problem haben wie ich. Berta

PS. Willie war auch mit und hat bei der Prozedur zugeschaut. Er setzte sich hin, gab Pfötchen und ließ seine Nägel problemlos kürzen. Ich bin eben eine besondere Bulldog-Dame!

PPS. Doris hat (für mich!) einen Luxus-Nagelschneider gekauft; die zeigt - wie eine Ampel - an, ob sie meinen Nerv beim Schneiden treffen würde: "Rot" blinkt dann auf! Und "Gelb" blinkt, wenn mein Nerv noch ziemlich nah an dem grausigen Ding dran ist. "Grün" erscheint, wenn ich mit Sicherheit nichts merken würde.... Aber wer weiß das gewiss? !!
Doris meint, wenn sie Euch Bilder von diesem Werkzeug mit Nerv-Sensor schickt, dann findet ihr so eines vielleicht auch in Deutschland. Eure leidgeprüfte Berta...

PPPS. HIER! kann dieser Nagelklipper in Europa bestellt werden.


Dienstag, November 9, 2010

Was Hunde so alles schlucken...


Junge Hunde stecken, wie Kinder, alles in den Mund. Ich erinnere nur daran, wie unser kleiner Kosmo Stus Brille zerbiss und dann verschluckte - zur Bergung derselben reichte damals eine "Kotz-Spritze" und dann Puzzlearbeit... (Siehe Beitrag 6. Juni 2008) Oder denken wir an die dramatische Bergung des Stiels - vom Eis am Stiel - aus Bacons Magen (Siehe Beitrag 1. September 2009) Jetzt setzte uns alle Renato in Angst und Schrecken....

Der Kleine hatte ein Stück Kunststoff-Tapete abgerissen und möglicherweise saß das nun in seinem Darm fest .... Jedenfalls bekam er riesige Bauchschmerzen. Sonia und Andre brachten ihn zu Peter Söhl.