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Archiv: Beiträge 2018

Kosmo


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Sonntag, Februar 4, 2018

Kosmo ist gewieft ;-)


Neulich brachte ich Kosmo´s häusliche Rituale durcheinander - und das mißfiel ihm! Aber der Kerl wurde kreativ und erreichte was er wolte :-)

Hier einiges zu seinen Gewohnheiten - und damit auch zu seinen Erwartungen:

Zum Beispiel Fernsehen: Das Gerät steht in einem eigenen Zimmer, dort liegen Kosmo und ich dann gemütlich auf der großen Bettliege, er meist in seine Ecke eingekuschelt. Zwischendurch kommt er immer wieder mal an und drückt sich an meine Beine. Bei Tierfilmen bleibt er auch häufiger dort liegen und sieht mit zu, bei Bären ist er sogar kurz aufgeregt.

Stu sieht wenig fern, aber wenn, dann drückt sich Kosmo oft mit dem Po an mein Bein und legt seine Pfote auf Stus´s Bein, der am anderen Liegenende sitzt. So liebt er es: das Rudel ist beisammen - das ist Kosmo´s Kosmos :-).....

(Und sind wir im Bad, so drückt er sich, bis wir fertig sind, an die Dusche oder die Wanne :-)

Ist Lesen statt Fernsehen angesagt, dann geht es ins Wohnzimmer. Stu oder ich sitzen dann auf dem Sofa, und der jeweils andere auf dem Chaiselongue, ein altes Familienerbstück, neben dem Kamin. Kosmo liegt seit eh und je entweder mit auf dem Sofa, dem Chaiselongue oder auf dem Teppich dazwischen; das Letztere hat den Vorteil, er kann auch den Garten beobachten.

Nun, neulich wollte ich mir einen Film auf meinem neuen Tablet ansehen und setzte mich dazu ausnahmsweise auf den bequemen, weil verstellbaren "Lümmelsessel" im hinteren, abgelegenen Wohnzimmerteil. (Dieser Sessel war Almas Lieblingsplatz im hohen Alter gewesen. Dort hatte sie - abseits vom häuslichem Geschehen - ihre Ruhe.)

Kosmo mag nicht besonders, wenn ich auf diesem Sessel sitze, denn er passt nicht mit drauf! Als Frieda noch lebte, legte er sich in dieser Situation mit ihr eine Weile daneben auf den Teppich, dann wurde es ihnen langweilig und sie gingen zu Stu. Aber jetzt war ihm anders zumute: "das wollen wir doch mal sehen..."

Er sprang nach vielleicht 10 Minuten, die er mich auf dem Teppich sitzend bewegungslos angestarrt hatte, auf mich drauf, das Tablet konnte ich gerade noch vor ihm retten. Er startete sein Kuss-Ritual, aber das war diesmal kein Schmusen, dazu war es zu wild; ein unterer Eckzahl zog mir ein Nasenloch lang, und seine krallenbewehrte Pfote hielt mich am Ohr fest - er wollte was! Mir war klar, ich sollte aus diesem Sessel, aus dieser "abgelegenen" Zimmerecke raus! Das war nicht im Sinne "anständigen Rudelverhaltens", meinte er :-) Aber ich rührte mich nicht weg!

Was nun? Er legte sich erst einmal auf den Teppich zwischen mir und dem Sofa, auf dem Stu saß - stand aber kurz darauf wieder auf: strategisch ungünstiger Platz: weder Stu noch mich in direktem Augenkontakt! Also erneut: was nun? Kreativität war gefragt ;-)

Er kam wieder zu mir und betrachtete meine Füße, die etwas über den Fußteil des Sessels hingen. Vorsichtig nahm er zu meiner Überraschung einen meiner Füße sanft zwischen seine Zähne und knabberte dann völlig zart an meinen Zehen herum, oh Gott - er kitzelte mir die Füße!!!!

Ich mußte lachen und lachen, und das ermunterte ihn natürlich erst recht! Er ist selbst an den Zehen kitzelig, streichel ich von unten über die Härchenenden zwischen seinen Zehen, dann zieht er genervt seinen Fuß weg. Er hatte sehr richtig von sich auf mich geschlossen! Ich zog auch meinen Fuß weg - meine Socke blieb dabei zwischen seinen Zähnen - und er machte sich gleich an die andere ran. Ich stand auf - er hatte mich überzeugt den Sessel zu verlassen ;-)

Vor Freude über meine Einsicht tanzte er glücklich um mich herum - und ich balgte mit ihm ein wenig auf dem Teppich. Nun war er zufrieden, und er störte mich nicht mehr beim Filmsehen auf dem Tablet. Allerdings hatte ich den Platz gewechselt und saß jetzt auf dem Sofa neben ihm ;-)

Körperliche Nähe ist Wölfen und Hunden wichtig. Und uns? Neulich las ich, dass das Kuscheln mit Hunden für Menschen gesundheitsförderlich und lebensverlängernd ist: unter Anderem sinkt sofort der Blutdruck!

Also verlasse ich jetzt den Rechner und schmuse mit dem gewieftem Kerl :-)


Dienstag, Januar 2, 2018

Zum Jahreswechsel


Jahreswechsel lassen uns Menschen meist das Vergangene reflektieren und das Kommende bedenken. Unsere Frieda starb im letzten Juni, und neulich konnte ich erstmalig nicht ausschließlich in Trauer, sondern auch wieder mit Freude an sie denken. So viel Respekt, Lachen, Staunen und Schmunzeln, so viel Liebe verbindet sich für uns mit ihr.

Wir sind sehr froh, mit ihr 2007 einen Wurf gemacht zu haben. Es war eine zwar anstrengende, aber zuerst einmal tief beglückende Erfahrung. (Mehr im Archiv über diese Zeit.) Und ihr Sohn, unser Kosmo, dankt es uns täglich durch Schmuseüberfälle :-)

Weihnachten bescherten uns die Erinnerungen an sie stille Gefühle voller Liebe. Ohne diesen Schatz an Erinnerungen wäre unser Leben ärmer und kälter.

Wir feierten mit Kosmo. Er zerriß wieder erregt das Papier, um an die traditionelle Weihnachtswurst darin zu kommen, und dann tobte er herum. Zu den Weihnachtsliedern wollte er tanzen! Er hat das Zeug 14 Jahre alt zu werden :-)

In früheren Jahren ging ich zum Jahreswechsel auch auf die Situation der Bulldogzucht ein. Dieses Mal nur so viel dazu:

Ausbeuterische, einem die Tränen in die Augen treibende Massenvermehrung gibt es nach wie vor; aber der aktive Tier- und Naturschutz breitet sich, wie uns berichtet wird, auch in den traditionell Tieren (und Frauen) gegenüber gefühlsärmeren Kulturen weiter aus. Solche Wandlungsprozesse entwickeln sich eben langsam.

Insgesamt hat sich die Wertschätzung der Tiere und damit einhergehend die Ächtung solcher ausbeuterischen Lebensmißachtung verstärkt. Die stetigt wachsende Anzahl der Vegetarier allein ist schon ein Indiz dafür.

Mitgefühl, Hilfsbereitschaft auch Tieren gegenüber sowie Naturbezogenheit erfährt eine wachsende Bedeutung, kurzzeitige Rückschläge gehören eben zu jeder Entwicklung dazu. Ich bin überzeugt, dieser Prozess wird sich weiter fortsetzten - aller Gier und allen Egoismen zum Trotz.

Die Bulldogzucht unterliegt auch diesem Wandlungsprozess, Tiere als fühlende Wesen zu respektieren, sie nicht mehr bloß "als Sache" zu nutzen, ja zu quälen. Ein Merkmal dieser Entwicklung ist unserer Einschätzung nach der Bedeutungsverlust der Zuchtvereine, die Zucht wird immer mehr individuell verantwortet.

Nach den Erfahrungen speziell mit dem markt- und gewinnorientiertem Großverband VDH werte ich das als gute Entwicklung. Die vereinstypische Fixierung auf "Linieninzucht" und die damit verbundene "Championzucht" werden längst nicht mehr von jedem Hundefreund als Qualitätsmerkmal verstanden, sondern oft sogar richtigerweise gegenteilig bewertet, nämlich als die Rasse genetisch schädigend und den einzelnen Hund krankmachend.

Liest man die Anzeigen im Internet, so erscheint der Bulldog keine Rasse mehr zu sein, sondern eine Rassengruppe.

Viele Züchter bemühen sich durch unterschiedlichste Kreuzungen mit anderen Rassen ihre Welpen wieder lebenstüchtiger, ja lebenstauglicher werden zu lassen. Sie verkaufen diese Kreuzungen unter den unterschiedlichsten "Bulldog"-Bezeichnungen. Dadurch werden die Züchter des FCI-Standard-Bulldogs weiterhin unter Druck gesetzt, die Gesundheit ihrer "Produkte" zu beachten und endlich genetische Erkenntnisse über die langfristigen Folgen ihrer tradtionell zu schmal gewählten Zuchtbasis zu akzeptieren und massiv innerhalb der Rasse selbst auszukreuzen.

Dieser Trend zu vielen verschiedenen Bulldogartigen verlangt vom Käufer sich intensiv über den Englischen Bulldog zu informieren, um sich so eine gute Entscheidungsbasis zu verschaffen - und nicht auf Werbung herein zu fallen.

Der Welpensucher sollte sich ein breites Bild über die Züchter des Standard-Bulldogs machen und nicht blind "FCI-Papieren" vertrauen. Zudem werden viele Welpen (meist aus Osteuropa) als Standard-Bulldogs angeboten, ohne es zu sein. Große Enttäuschung ist damit vorprogrammiert. Wenn man nicht unglücklich werden will, muß man sich weiträumig umsehen und sich Zeit lassen.

Ich schließe noch die Bitte an, sich auch immer zu überlegen, ob man durch "Adoption" einen Notbulldog glücklich machen will. Er/Sie dankt es unendlich!


Fortsetzung HIER!

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Cornelia Savory-Deermann Cornelia Savory-Deermann

Cornelia
Savory-Deermann
, geboren 1945 in Wuppertal, hat seit inzwischen 37 Jahren Englische Bulldoggen und ist Gründungs- und Ehrenmitglied des "Verein der Freunde Englischer Bulldogs e.V.".

Jetzt sollen die Bulldogs zusätzlich hier ihr eigenes deutsches Weblog bekommen. Jeder Leser kann Blog-Beiträge an Cornelia schicken, Eure Bulldog-Anekdoten, -Fotos und -Tipps für's Blog sind willkommen. Der jeweilige Autor behielt sein Copyright an Bildern und Text, gab aber Cornelia ein einmaliges, unwiderrufbares Nutzungsrecht für eine Veröffentlichung in diesem Blog.


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Update: 21. 3. 2008

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