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Archiv: Beiträge 2008

Frieda und Kosmo


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Montag, Dezember 29, 2008

Frau Holle


Unsere Freundin Udalrike Hamelmann ist eine Magierin der Farben, der Klarheit und des Lichts. Wunderschöne Kunstwerke von ihr schmücken schon seit Jahren unser Haus. Hier ein Blick auf ihre Bilder und auf sie selbst.

In letzter Zeit beschäftigte sich Udalrike intensiv mit "Frau Holle", auch wegen und durch ihrer Gestaltung von lebensgroßen Theaterpuppen der Märchengestalten nach einer alten und sehr umfangreichen englischen Fassung des Holle-Märchens. Ich lieh ihr das (für an Mythologie Interessierte sehr faszinierende) Buch von Gardenstone "Göttin Holle - auf der Suche nach einer alten Göttin", erschienen im Arun-Verlag.

Frau Holle (die Helle) ist ursprunglich eine Sonnengöttin (vergl. z.B. altgr. Helios).

Eugen Drewermann weist in seinem Buch über Grimms Märchen "Frau Holle" ausdrücklich auf diesen Aspekt hin, da sie als Wintersonne den Schnee aus dem
Himmel schüttelt. In Nordeuropa tritt sie mehr als Erdgöttin auf, die um Liebe und Fruchtbarkeit gebeten wird. Sie hütet auch die Toten bis zu ihrer Wiedergeburt. Wie ihr uralter Name verrät, ist sie für "Heiliges" und "Heilung" (vergl. auch "Holunder") zuständig. Die frühen christlichen Missionare betrachteten sie als Todfeindin ihrer neuen Religion und deuteten ihr mütterliches Reich "Hel" zur "Hölle" um :-(( Die Holle hat viele Namen in Alteuropa, unter denen sie verehrt wurde. Als Sonnengöttin stand sie zudem dem Feuer nahe: in diesem Aspekt heißt sie meist "Hertha" (vergl. "Herd", "herrschen" und auch "Erde"), oder auch "Perchta" (vergl. "Pracht" und daraus abgeleitet z.B. "Berta").

Im Bild rechts sehen wir die Göttin mit Hunden
auf ihren Schultern und mit Hundepfoten, die unter ihrem Gewand hervorsehen. Frau Holle stand als Erd- und Sonnengöttin den Hunden - als Mittlern zur Menschenwelt - sehr nahe :-))

Diese alte Zeichnung von Vulpius brachte Udalrike auf den Gedanken, mich mit Frieda und Kosmo als "Holle" zu malen. Ich liebe dieses Bild! Es zeigt die Polarität und zugleich den Kreislauf des Lebens und der Jahre so wunderschön: Winter, Rückzug, Dunkel und Hingabe - Sommer, Wachstum, Leuchten und Drängen. Das Gesicht der "Cornelia - Holle" wirkt fast transparent, visionär, es bedeutet Balance; es ist Geheimnis. Danke, Udalrike :-)))


Freitag, Dezember 19, 2008

Frieda: "Keine Sorge, mein Sohn :-)"


Frieda schläft am liebsten mittig gegen das Kopfende des Bettes angelehnt. Kosmo bevorzugt das Fußende, da er sich dort besser ausbreiten kann. Neuerdings rennt Kosmo immer als erster los, wenn wir abends die Treppe zum Schlafzimmer hochgehen. Und schwupps, sitzt er triumpierend auf Friedas Platz! Friedas Reaktion auf diese "Provokation" beeindruckt uns sehr:

Sie schimpft ihn dann nicht weg, sondern sie leckt und pflegt sein Gesicht, bis er - sich wichtig und hoch geschätzt fühlend - ihr ihren Platz von alleine überläßt. Es geht ihm ja auch gar nicht um den Platz, wie gesagt bevorzugt er das Fußende. Es geht ihm darum "gleiche Rechte" wie Frieda zu haben. Und Frieda vertreibt ihm liebevoll und geduldig seine Sorge "nachrangig" zu sein. Sie ist eine wunderbare Hündin!


Donnerstag, Dezember 11, 2008

"Greenies"


Diese Greenie-Werbung - mit Bulldog :-) - sah ich im Paderborner "Fressnapf". Ich nehme sie zum Anlaß kurz etwas zu den "Greenies" zu sagen.

Unsere Bulldogs lieben die Greenies. Eine gute Beschreibung, warum und wodurch diese grünen Kauknochen so gut für Hunde sind, findet Ihr HIER.

Neben der Zahnpflege mindern die Greenies übrigens durch ihren Chlorophyl-Anteil die "Duftintensität" der Pupse. Und der Atem riecht gut, da nicht nur die Zahnsteinbildung gebremst, sondern die ganze Mundschleimhaut durch das Chlorophyl gepflegt wird.

Auch wichtig: Die grüne Farbe, also das Chlorophyl in den Greenies, kommt von ihrem Algen-Anteil. Und Algen sind wunderbare Gesundheitsbringer! Insbesondere bauen sie Schlackstoffe im Körper ab. HIER ist das Wichtigste über Algen als Nahrungsergänzung nachzulesen. Ich empfehle Greenies als ein kleines Zusatz-Weihnachtsgeschenk für Eure Hunde!


Freitag, Dezember 5, 2008

Ein Wildschwein ?


Kosmo überlegt, was er sich vom Nikolaus wünschen soll! Solch ein Wildschwein ???


Samstag, November 29, 2008

SCHNEE :-)))) SCHNEE :-))))


Letzte Woche fiel bei uns zuhause der erste Schnee dieses Winters. Frieda und Kosmo drehten durch vor Freude! Sie waren nicht mehr zu bändigen.... SCHNEEEEE.........

Frieda bevorzugte den Tiefschnee im hinteren Graben am Wegesrand. Immer wieder rein- und raus zu springen ins weiche Weiß, sie jubelte!

Kosmo rannte wie ein Verrückter ins weite Feld hinaus. Er wußte nicht mehr wohin mit sich : dies stürmische Wetter, das war wie er! Er jagte mit und gegen den Wind, schlug Haken und drehte Wirbel. Stu dagegen meinte eher gedämpft und seine Augen bedeckend: "Hier braucht man eine Schutzbrille; der Sturm treibt Eisnadeln !" Das stimmte leider.

Nichts desto trotz, wir wissen: Glück steckt an. Friedas und Kosmos Schnee-Glück steckte uns dann voll und ganz an!

Welche Freude, dass es die folgende Nacht durch weiter schneite! Circa 20 cm hoher Schnee, das ist bei uns sehr selten! Und jetzt war es auch windstill.

Frieda und Kosmo eroberten die stille Schneewelt mit stürmischer Lebenslust und Neugier.

Einen weiteren Tag - und der Schnee verschwand - die gute Laune aber blieb... :-))


Freitag, Oktober 24, 2008

Liebe ist sich ein Kopfkissen zu teilen.



Mittwoch, Oktober 8, 2008

"Frieda ist soooo lieb!"


Lilian Mara lernte Frieda kennen, als sie 3 Jahre (und Frieda 3 Monate) alt war. Beide liebten sich auf den 1. Touch :-) ... Nun sind beide 3 Jahre älter, und sie hatten sich länger nicht mehr gesehen, als Lilian Mara ihre Tante Ulrike Düchting und mich mit Frieda zu einem Frühstück bei sich und ihrer Mutter Claudia Müting einlud.

Unseren Kosmo nahm ich diesmal nicht mit : Frieda und Kosmo sind zwar ein miteinander sehr liebevolles Duo, aber wenn es darum geht, Zuwendung von Menschen zu erlangen, dann wetteifern sie! Jeder von beiden will mehr Streicheleinheiten als der andere "erobern". Und Kosmo ist sowieso ein ungestümer Kerl, dessen leidenschaftliche Freudenausbrüche ein kleines Mädchen erschrecken könnten. Friedas rücksichtsvolles und einfühlsames Wesen hat von ihren Kindern besonders Chilli geerbt - Kosmo etwas weniger ;-)))

So sehr Frieda und Kosmo sich auch lieben, es tut ihnen gut, wenn ich gelegentlich mit jedem von ihnen alleine etwas unternehme, da sind sie wie Kinder : dann müssen sie sich nämlich keine Aufmerksamkeiten teilen ;-)

Frieda geht gerne alleine mit mir "auf Besuch", dann ist sie der konkurrenzlose Liebling aller und Schmusekönigin ;-) Sie liebt es eher ruhig mit Freunden zu "tafeln" und auf dem Sofa "Andrücki" zu genießen, ohne dass ihr Sohn sich ständig dazwischen drängen will!

Kosmo liebt es dagegen sehr mit mir in der Stadt zu flanieren. Er findet sich offensichtlich schön und genießt in stolzer Haltung die Bewunderung des Publikums in den Straßen ;-)

Kosmo´s Lust an Aufmerksamkeit und Zuwendung ist ziemlich gleich ausgeprägt wie bei Willie von Doris Ehrenstein. Willies größte Freude ist es in der "Historical Area" von Talkeetna (Alaska) in der Touristensaison "people gucken" zu gehen. Er ist - wie Kosmo - richtig fassungslos und enttäuscht, wenn ihn einmal jemand NICHT beachtet.... :-)))

Zurück zum Besuch bei Lilian Mara.

Frieda fand es wohl langweilig, als wir nicht mehr am reichgedeckten Frühstückstisch saßen, sondern im Wohnzimmer. Sie verdrückte sich nach einiger Zeit leise die Treppe hoch zu den Schlafzimmern. Dabei beobachtete sie uns nach jeder Stufe einen Moment, ob jemand von uns ihre Absicht bemerken und protestieren würde. Wir ließen sie mal machen... Lilian folgte ihr nach einer Weile und lachte: Frieda lag selig in ihrem dicken Federbett. Lilian meinte dazu nur fasziniert, wir sollten bald wiederkommen, denn "Frieda ist sooo lieb!"


Sonntag, September 28, 2008

3. Folge: - pragmatisch - praktisch - klug -


Heute erzähle ich zwei weitere erstaunliche Geschicklichkeits- Intelligenz- und Wissens-Taten von Bulldogs :-)

Kosmo´s "Sesam öffne Dich !"

Kosmo liebt Essen! Er meint zudem, bei Tisch NIE genug zu bekommen! Was also tun?

Neulich hatten wir in der Stadt zu tun und ließen Frieda und Kosmo ausnahmsweise zuhause. Der übliche Sicherheits-Check : alle Türen zu? alle Geräte ausgeschaltet? OK....

Als wir zurückkamen waren weiterhin alle Geräte ausgeschaltet, aber die Spülmaschinen-Klapptür stand auf, die untere Schiebe war rausgezogen, und alle Teller, ja sogar die Messer dort waren blitze sauber! Kosmo hatte gespült! Mit seiner Zunge! Vielleicht hat Frieda ihm assistiert, wir können es nur vermuten, aber initiativ war sie bestimmt nicht gewesen. Essen ist für sie nicht so wichtig wie für Kosmo, und die Spülmaschine hatte immer nur ihn interessiert :-). Bloß, wie hatte er die Türklappe auf bekommen?

Kosmo stand stolz vor seinem Werk, ich glaube er wollte gelobt werden.... Naja, ich streichelte ihn - unschlüssig, wie ich reagieren sollte. Beeindruckt war ich schon von seiner Konsequenz, Beharrlichkeit und zweifelloser Gründlichkeit! Geschnitten hatte er sich an den Messern nicht, und der "Elefant im Porzellanladen" war er auch nicht gewesen; kein Teil war kaputt gegangen!

Stu und ich vermuten, dass die Spülmaschinentür nicht fest eingerastet gewesen war. Mit Engelsgeduld, Pfoten- und Zahnarbeit hatte er vermutlich einen schmalen offenen Türspalt vergrößert, und dann die Schiebe rausgezogen, um auch an die hinteren Teller zu kommen...

Frieda´s "Sesam öffne Dich !"

Frieda liebt die Freiheit! Sie meint, davon könne man NIE genug bekommen! Was also tun?

Das Gartentor im Zaun ist Friedas Haupt-Herausforderung! In Vorschulalter von knapp einem Jahr schaffte sie es schon, es zu öffnen:

Sie drückte den Hebelgriff herunter und, da sich die Zauntür nur nach innen öffnen läßt, gelang es ihr diese mit ihren Pfoten zu sich hinzuziehen, indem sie dabei auf ihren Hinterbeinen rückwärts ging. Dann ab, um Nachbarn zu besuchen... Wir klemmen seitdem den Riegel mit einer Schraube fest, die an einer Schnur befestigt ist. Neulich beobachtete ich sie dabei, wie sie mit den Zähnen an dieser Schnur hin und her zog, um die Schraube so aus der Verriegelung heraus zu bekommen... Noch gelang es ihr nicht...


Nachtrag vom
9. Oktober 2008:

Wieder ein Kartoffel-Herz!

Oben im Beitrag ist ein Foto verlinkt, in dem ich Kosmo ein Kartoffelherz zeige. Rafaela Schuda meinte, das sei sehr selten, im Kartoffelsack solch ein Herz zu finden und gratulierte mir zu diesem Fund!

Heute kam eine Foto-Mail von Rafaela, in der sie ihrem Käthchen (Kosmos Schwester) AUCH ein gerade im Sack gefundenes Kartoffelherz gibt! Wir sehen, das Leben ist zwar nicht "gerecht", aber .... : es zeigt oft Herz für unsere Herzchen ;-)))


Montag, September 22, 2008

Alma wußte, sie kann fliegen ;-)


Ina Tansley Geschichte über Chillis Schwimm-Leidenschaft hat mich sehr lachen lassen :-) Und sie erinnerte mich an Almas Flieg-Leidenschaft.

Stu und ich dachten Alma würde ihre "Foxi" (eine PA 28) so wie ein Auto erleben: die Maschine bringt sie irgendwo hin, vorzugsweise "zum Pipimachen" nach Juist. Weit gefehlt!

Einmal gingen wir am Endteil des Flugplatzes PB-Ahden (wo unsere Foxi ihren Hangar-Platz hatte) spazieren. Ein Kleinflugzeug, auch eine Piper, näherte sich - schon ziemlich tief - im Landeanflug.

Alma hörte die Maschine, blickte sofort hoch und sah sie ein paar Meter über sich: vor Begeisterung aufheulend sprang sie so hoch sie konnte in die Luft, immer wieder, versuchte sozusagen in die Maschine schräg oben über sich einzusteigen... Dann rannte sie los in Richtung Hangar... Sie wollte fliegen! SOFORT!

Stu und ich waren baff - Alma wußte demnach, dass ihre Foxi sie durch die Lüfte trug - und sie fand das überhaupt nicht erstaunlich!! "Enten können auch fliegen - ist doch normal sowas!" schien sie uns zu sagen...

Über einen ganz besonders aufregenden AusFLUG (und nicht ungefährlichen) mit Alma - in die Alpen - könnt Ihr im Beitrag vom 21. Juni 2005 lesen!


Alma fand heraus, daß das Fliegen und Schwimmen etwas gemeinsam haben!

Einmal drückte Stu während des Fluges "negativ g", so daß Alma vom Hintersitz - in Schwerelosigkeit - abhob. Sie schwebte mit riesigen Augen, fassungslos, plötzlich vollkommen frei in der Luft.

Dann versuchte sie sich "schwer" zu machen. Das nützte natürlich nichts, sie verblieb freischwebend über ihrem Sitz. Ihre nächste Maßnahme: sie begann in der Luft zu paddeln! Sie wußte, im Wasser ist sie ja auch leichter (wenn auch nicht sooo leicht) also mußte Schwimmen die Welt und die Natur wieder "in Ordnung" bringen!

Stu legte sie dann durch seine weiteren Flugmanöver sanft auf ihrem Hintersitz wieder ab. Er hatte dies alles nur gemacht, um Almas Reaktion zu erfahren; er "spielte" sozusagen mit ihr auf diese Weise.

Mit großem Erstaunen hatten wir bei Alma gerechnet, aber diese Ableitung: "Gewichtsverlust ist wie im-Wasser-sein, also kann man dem mit Schwimmen begegnen."... das ließ uns sehr staunen!

Alma Joy war eine sehr kluge, vitale, abenteuerlustige, beherzte und überaus wesensstarke Bulldogge. Sie starb 1994 mit 12 Jahren und 10 Monaten. Wir lieben sie immer noch so wie damals....


Montag, September 8, 2008

Libori setzt Signale


Während Kosmo bei Peter Söhl seine Erkrankung durch menschliche Hinterlassenschaften (siehe Beitrag 29. August 08) auskurierte, wurde er besonders von einem Praktikanten (18jährig) immer wieder begeistert beachtet. Ich sprach diesen jungen Mann daraufhin an.

Manuel Risse, wie er heißt, möchte Tierarzthelfer werden. Zuhause hat er Meerschweinchen, Fische, Katzen - aber noch keinen Hund. Bulldoggen seien immer seine Lieblingshunde gewesen, erzählte er. "Als ich kleiner war, spielte ich immer mit zwei Bulldoggen auf dem Friedhof im Dorf herum, da durften die frei laufen."

Ich fragte ihn, was ihn an Bulldogs so fasziniert. Seine überzeugte Antwort:
"Das fast schon menschliche Wesen, das sie besitzen. Diese verschmuste, freundliche und doch auch ein wenig eigensinnige Art macht die Bulldoggen zu einem perfekten Partner auf vier Pfoten!"

Manuel schrieb dann für diesen Blog folgendes erstaunliche Ereignis auf, das er eine Woche zuvor auf dem großen Paderborner Volksfest "Libori" erlebte:

"Ein Zufall? Wohl eher nicht!"

"Ich wünsche mir schon lange eine Bulldogge. Auf dem Liborifest in Paderborn ist dieser Wunsch zumindest als Plüschtier erfüllt worden. An einer Losbude habe ich, mit nur einem Los, diesen Bulldog gewonnen. Ist das ein Zeichen gewesen, dass es einmal solch ein lebender Bulldog sein soll...? Auf jeden Fall finde ich es eine interessante Geschichte, dass mich mein Lieblingstier so begleitet. Und vielleicht wird dieser Bulldog, und damit ein großer Traum von mir, ja Wirklichkeit..."



Freitag, August 29, 2008

Scheiße ...


An einem dieser heißen Tage Anfang August erkundeten wir mit Frieda und Kosmo einen ganz neuen Waldweg. Schon nach vielleicht 50 Metern sprang Kosmo den kleinen Seitenhang am Wegesrand hoch; dort war die einzige brombeerfreien Stelle, und er vergnügte sich eine Weile dort. Ich dachte noch, hoffentlich liegt da kein Aas...

Auf dem Rückweg rannte Kosmo kurz vor dieser interessanten Stelle los und wieder genau dorthin. Jetzt schwante uns Böses. Stu rannte hinterher und verscheuchte ihn von zweien - in verräterischer Art und Weise geknüllten - Stücken der BILD. "Die wurde ihrer wahren Bestimmung zugeführt", grinste Stu.... Kosmo leckte sich die Lippen...

Zwei Tage später setzte das Elend ein: Kosmo hatte schlimmsten Durchfall und erbrach sich die halbe Nacht. Am frühen Morgen erbrach er auch frisches Blut. Wir riefen voller Not um 6.30 Uhr Peter Söhl an und fuhren dann zu ihm nach Hause, weil das näher für uns ist als seine Praxis. Kosmo war inzwischen apathisch und bewegte sich kaum. Er hatte auch starke Bauchschmerzen, wie sein Katzenbuckel zeigte...

Diagnose nach Blutuntersuchung und Röntgen: Entzündung der Magen- und Darmschleimhaut, hervorgerufen durch das Fressen von etwas, das er nicht vertrug...

Da Kosmo auch kein Wasser bei sich behielt, mußte er den Tag über bei Peter in der Klinik bleiben und Infusionen bekommen, damit er nicht austrocknete. Diverse Spritzen bekam er auch : Antibiotika, Schmerzmittel, Antiübelkeitsmittel und ein Kontrastmittel - für Röntgenaufnahmen des ganzen Magen-Darmbereiches am nächsten Morgen - wurde ihm "eingetrichtert". Am nächsten Morgen bekam er eine weitere Infusion, da er nichts essen und nichts trinken durfte, solange die Magen- und Darmschleimhäute so hoch entzündet waren.

Am zweiten Tag durfte er wieder trinken, und am dritten Tag Diätfutter fressen. Seine inneren Schleimhäute heilten gut.
Stu: "das hätte Kosmo nie gedacht, dass ihm zwei Tage NICHTfressen helfen können ;-)"

Und die Moral von der Geschicht: "Befass dich mit menschlicher Scheiße nicht!"


Mittwoch, August 27, 2008

Sinn für Seele


Heute noch einmal eine kleine Episode, die einen Blick in Friedas Seele erlaubt :-)

Meistens schlafen Frieda und Kosmo irgendwo auf unserer unteren Betthälfte, zunehmend auch in Körperkontakt miteinander. Jeder von ihnen hat jedoch seine individuellen Einschlaf- und Aufwach-Rituale:

Kosmo kommt abends und morgens kurz hoch zu unseren Köpfen gedonnert, um uns von Herzen begeistert und wild küssend "Gute Nacht" oder "Guten Morgen" zu verkünden. Frieda ist sanfter, sie verteilt abends einen kurzen, aber zärtlichen Gute-Nacht-Kuß, bevor sie sich zum Schlafen zusammenrollt. Morgens ist sie eher eine muffelige Langsamwachwerderin.... es sei denn der Müllwagen kommt : dann ist sie in 0,1 sec von 0 auf 100...:-)

Vor ein paar Nächten nun, es war schon im Morgengrauen, stand Frieda plötzlich vom Fußende auf und begann sich hinter und unter meinem Kopfkissen ein Nest zu graben. Dann steckte sie ihre Nase in meine Haare, atmete tief durch und schlief wieder ein.

Stu war wach geworden und sagte traurig zu mir: "Ich bekomme nichts ab von der Friedaliebe :-("

Da stand Frieda unvermittelt auf, drehte sich zu Stu um und verließ mein Kopfkissen; an seiner Schulter grub sie sich ein neues Nest, steckte ihre Nase unter sein Ohr, atmete tief durch und schlief wieder ein....

Ich meinte zu Stu: "Sie hat Dich tatsächlich verstanden! Sie zeigt Dir, Du bekommst ganz klar auch alle ihre Liebe!"


Montag, August 25, 2008

Heute erzählt Gastblogger Stu Savory Lustiges ;-)

"Ich auch! Ich auch!"


Neulich mußte Kosmo wiederholt zum Tierarzt wegen Laserbehandlungen eines entzündeten Mückenstichs. Da Cornelia weg war, legte ich nur ihm sein Halsband an und nahm ihn dorthin. Frieda wirkte sehr traurig, daß sie nicht mitdurfte.

Am nächsten Tag ging es los zur nächsten Behandlung; Frieda drängelte sich bei der Haustür schnell an mir vorbei und lief zur Gartentür, als ob zu sagen, daß sie unbedingt mit zum Tierarzt wollte. Ich trug sie aber wieder ins Haus, ein Bild des Elends, weil sie sich benachteiligt fühlte :-(

Am dritten Tag, Cornelia war wieder da, bestand Frieda wieder darauf mit zum Tierarzt zu kommen und war höchst zufrieden, als sie ein Halsband anbekam und mit durfte. Als sie dort im Warteraum den Peter persönlich (ihren Lieblings-TA) sah, jaulte sie vor Freude laut los und bestand darauf den Kosmo zu seiner Behandlung zu begleiten. Dort wartete sie ungeduldig am Behandlungstisch.

Kaum war der Kosmo behandelt und betätschelt worden, versuchte Frieda auf den Behandlungstisch zu springen, laut bellend "Ich auch! Ich auch!" :-) Also hievte ich sie hoch, Peter steckte ihr seine Hand ins Maul und kraulte ihre Ohren, es fehlte ihr ja nichts, außer daß sie sich nur gegenüber ihrem Sohnemann benachteiligt fühle -
und Peter krabbelte sie wohlwissend auf dem Behandlungstisch wie auf der Psychocouch ;-)

Freudestrahlend und höchst zufrieden verließ unsere Frieda dann die Praxis, glücklich daß nicht nur der Sohnemann wieder bevorzugt "behandelt" wurde. Sind Bulldogpaare nicht niedlich :-) ?


Dienstag, August 19, 2008

Erdschatten und Schattenspiele


Es gibt Tage, da wirft die Erde Schatten - Schatten, die sogar den Mond verfinstern... am letzten Samstagabend, 16. August 2008 um 23.00, war solch ein finsteres Spektakel bei wolkenfreien Himmel über Ostwestfalen perfekt zu beobachten. Wer feierte hier eine schwarze Messe ? ;-)

Frieda und Kosmo waren von dem schnell schwindenden Vollmondlicht nicht beindruckt, sie wunderten sich nur über Stu und mich, was wir "da oben" bloß so aufregend fanden ;-) Das Unbehagen, welches solche Finsternisse bei manchen Menschen auslösen können, erreichte sie ganz und gar nicht. Stu und meine Faszination an der Beobachtung dieses Schattenspiels verstanden sie aber auch nicht! Sie sprangen an uns hoch und Kosmo brachte Stöckchen :-)

Überhaupt Stöckchen... es war ein herrlicher Tag gewesen, und wir waren das Silberbachtal durchwandert.

Kosmo entdeckte wieder einmal den Biber in sich... Er arbeitete richtig schwer!

Glückliche Seelen lassen sich nicht von Schatten verstören, das dachte ich abends, als ich Kosmo und Frieda - unter dem vom irdischem Schatten versteckten "Mann im Mond" - so unbeeindruckt herumspringen sah :-)))

Frieda und Kosmo haben Recht:
aus der Sonne und aus glücklicher Seelen Sicht sind auch Schattenspiele Spiele. :))


Mittwoch, Juli 30, 2008

Kühe am Gartenzaun


Frieda weiß, wie das nächste Bild zeigt: sie sieht diesen Besuch nur von weiter weg, da der Zaun über ihre Augenhöhe hinausreicht.... Und Kosmo entwickelt vorsichtigerweise zuerst mal eine Droh-Bürste und bellt ganz gewaltig!

Dieser Zaun hat eine Geschichte!

Der Zaun vor vielen Jahren:

So (oben) sah der Zaun aus, als wir das Henglarner Haus kauften : etwas Stacheldraht. Unsere Alma (1981-1994) damals wollte immer und unbedingt mit den Kühen hintern Garten schmusen, und auch die Kühe rannten zu ihr hin, sobald sie sie sahen - ich glaube sie hielten Alma für ein geschecktes Kälbchen :-). Wir ließen jedenfalls zur Sicherheit sofort einen zusätzlichen Maschendrahtzaun zur Weide ziehen... Die Kühe verschwanden irgendwann nach Almas Tod, und zwei Pferde bezogen die Weide.

Unsere Wilma (1994-2005) schmuste viel mit "Blümchen", wie dieses eine so freundliche Pferd hieß. Sie ließ sich auch gerne von ihm den Rücken massieren :-) Als Blümchen verkauft wurde, ließen wir einen dichten Zaun (siehe ganz oben) gegen die Weidesaat errichten. Solange Blümchen noch da war, brachte ich es nicht übers Herz, mit solch einem dichten Zaun diese Liebe zwischen Wilma und Blümchen zu behindern .-) Dann lieber ständig Unkraut jäten.....


Nachtrag Mai 2009: Jetzt haben wir auch einen Bullen hinterm Zaun!


Sonntag, Juli 6, 2008

Heute ein älterer Text von Gastblogger Stu Savory

Wesen des English Bulldog


Der Englische Bulldog (eigentlich und offiziell nur "Bulldog") ist ein ruhiger, zurückhaltender, aber durchaus spielerischer Hund, der an der Leine zieht wie eine Dampfmaschine.

Der Bulldog ist kein Hund für jedermann - manche sagen, er sei gar kein "richtiger" Hund.

Der Bulldog besticht durch seinen unkomplizierten, freundlichen (meist :-) und festen Charakter. Der Bulldog ist sehr intelligent, lernwillig und traut sich (fast) alles zu ;-).

Diese imposanten Vierbeiner sind sehr kinderlieb, familienfreundlich, sehr tierlieb und daher ein idealer Begleiter für Sie und ihre Familie. Allerdings haben sie öfter Adelsallüren, bis hin zum Tragen von Juwelen.

Sie sind reisefest aber lieben besonders kühlere Regionen. Kennenlernen anderer Hunde ist problemlos; sie haben (meist) gute Tischmanieren :-), sie wissen auch, daß ihr Futter im Kühlschrank aufbewahrt ist, und sie zeigen auch im hohen Alter von 11 Jahren noch ungebremsten Appetit, ungeachtet des Standard-Gewichts ;-) Die meisten sind sehr freundlich, aber manch andere sind echte, tatowierte, 'Hell`s Angels', eben 'Bad to the Bone' , oder mögen mal ein Bier! Insofern werden sie Herrchen immer ähnlicher :-)

Es gelten, wie immer, einige Sicherheitsregeln für den Umgang mit Hunden, auch mit (bewaffneten) Bulldoggen!


Freitag, Juli 4, 2008

Die Dame am Tisch :-)


Zur folgenden Geschichte über unsere Wilma (1994-2005) inspirierte mich vor Jahren der Bericht "Der Herrn am Tich", siehe letzter Beitrag :-)

Madame kennt unsere morgendlichen Rituale sehr gut. Sie weiß, alles strebt diesem wundervollen Höhepunkt "Frühstück" zu.

Wenn wir uns nur etwas länger, als ihrer Meinung nach unbedingt notwendig, zunächst zu diesen absurden Wasser- und Naßmachquälereien im Badezimmer aufhalten, dann beschleunigt sie das Geschehen zielstrebig:

Sie schließt sich selbst (per Schnappschloß) in der Gästetoilette ein - damit wir sie unverzüglich befreien müssen, oder sie rennt bellend und grollend zur Terrassentür - damit wir sie eiligst im Abwehrkampf gegen Räuber unterstützen müssen, oder, genügen diese Maßnahmen immer noch nicht, dann schleppt sie ihren Kauknochen an und plaziert ihn inmitten unserer Hosen und Hemden, legt sich darauf und beginnt an diesem Kauknochen in für unsere Sachen bestandsbedrohender Art und Weise herumzureißen. Wir beeilen uns dann.....

Jetzt gehen wir in die Küche - und Wilma legt sich geduldig wartend auf ihre Decke am Eßzimmertisch, die zwischen unseren Stühlen (als ihre "Serviette") ausgebreitet ist. Jetzt treibt sie nicht mehr. Vielmehr scheint sie diese Küchengeschehnisse als Vorspiel, als Vorfreude durchaus zu genießen. Soviel plötzliche Geduld ist einfach nicht anders zu erklären.

Am Tisch. Ein drittes Brettchen liegt zwischen Stu und mir auf dem Tisch. Wilmas Augen werden naß. Sie kann weinen vor Lust in diesen Momenten. Sabbern tut sie nicht, aber weinen, das liegt wohl daran, daß ihre Tränenkanäle zu eng sind, um alles Wasser über die Nase abfließen zu lassen. Diese in Wasser schwimmenden Augen, groß und dunkel und intensiv, rühren uns an.

Zuerst, sogar vor dem ersten Schluck Kaffee, mache ich ihr ein "Bütterchen", wie wir im Rheinland sagen. Kleingeschnittene Stückchen Brot mit Wurst, manchmal auch mit Roastbeef oder anderen Schleckereien darauf. Sie soll doch nicht "leben wie ein Hund", unser Herzensliebling, nicht wahr? Solange sie das Messer in meiner Hand in Bewegung sieht, solange wartet sie selbst bewegungslos, ruhig, voller Vertrauen alles zu bekommen, was sie sich so sehr wünscht. Sie springt nicht hoch, sie nervt nicht, sie grapscht nicht, gesittet und sattsam nimmt sie jedes Stückchen aus meiner Hand. Dann darf ich essen. Eine halbes Brötchen läßt sie mich nun ungestört genießen, denn nun ist Stu an der Reihe, ihr Liebe und Nahrung zu erweisen.....

Ist der Tisch leer von allem Essen, dann ist sie zufrieden. Sie räkelt sich ein bißchen, wackelt mit dem Schwänzchen als sei es ein Propeller und schläft leicht und entspannt ein. Das Ritual ist vorbei. Jetzt können wir Zeitung lesen oder sonstwie unsere eigenen Wege gehen, ohne weiter angetrieben oder "angeweint" zu werden. Wir lieben dieses morgentliche Ritual mit Wilma. Nie haben wir so gerne gefrühstückt wie seit der Zeit, daß sie daran teilnimmt.......

Wird im Sommer der Tisch auf der Terrasse gedeckt, dann springt Wilma auf die Sitzbank und wartet geduldig, bis alles aufgetragen ist. Sie geht an keine Fleischplatte, an garnichts geht sie ran, während wir immer mal wieder in der Küche sind. Sie wartet brav bis wir sitzen und ihr ihre Portion nach und nach in kleinen Stückchen reichen.

Doris meinte bei einem Ihrer Besuche bei uns : "So etwas gab es nie und wird es nie wieder geben: ein Bulldog, der völlig brav und still auf seinem Sitz bei gedecktem Tisch wartet, bis alle anderen auch sitzen!" Wir haben ihr das nicht etwa beigebracht - es ist ihre Art mit allem auf uns zu warten.

Gehen wir ins Restaurant, dann benimmt sich Wilma wie eine Lady. Sie bettelt nicht und weint nicht. Andere Hunde, die dann auch noch meistens bellen, wenn sie sie sehen, werden souverain ignoriert. Viele Kellner lieben sie ob ihres wunderbar wohlerzogenen Verhaltens. Wir staunen dann immer - denn wir haben sie nicht erzogen - sie ist einfach von sich aus so anständig in der Öffentlichkeit. Insgeheim - mehr oder weniger insgeheim - halten wir sie für außerordentlich klug: gelegentlich reicht ihr nämlich ein Kellner, weil sie so schön und sanft und unaufdringlich ist, einen ganzen Teller mit Fleischresten herunter auf den Boden. Haben diese Kellner sie also vielleicht „erzogen"??? Denn schließlich: der Erfolg zählt, mit Essen verwöhnt zu werden, und das heißt: geliebt zu werden ;-)


Freitag, Juni 6, 2008

Kosmo liebt Brillen ;-)


In seinem (englischen) Blogbeitrag vom 18. September 07 beschreibt mein lieber Mann Stu sehr lebensnah ;-), wie Kosmo seine Brille knirschend zermalmte und verspeiste....

Freund und TA Peter verhalf in einer sofortigen Notmaßnahme allen Einzelteilen wieder rückwärts ans Tageslicht, und eine Puzzle-Runde ergab die zerbrochene Vollständigkeit des Objektes! Und Kosmo, so glaubten wir, hat die "Nase voll" von diesem einem, übel-machendem Brillen-Erlebnis ;-))

Dachten wir auch nur! Einige Wochen später vermißte Stu eine Lesebrille. Wir suchten den Teppich ab und fanden das einseitig entglaste Gestellt. Jetzt ging die rote Alarmlampe in unserem Gehirn an: wir suchten sofort in Kosmos Maul weiter - und fanden das Glas in den Lefzen, liebevoll wie ein Bonbon umleckt!

Vorige Woche nun fand ich meine Fernsehbrille nicht mehr. So im Spaß meinte ich:
"Kosmo wird sie finden!"
Am nächsten Morgen, ich lag in der Badewanne, kam Kosmo stolz mit der entbügelten Brille im Maul ins Bad gestürmt und grinste mich an! Er hatte sie gefunden! Er hatte sich kurz damit amüsiert! Er hatte getan, was ich so locker meinte...


Samstag, Mai 31, 2008

Drei Jahre Frieda


Gestern, am 30. Mai, feierte Frieda ihren 3. Geburtstag: Sie wurde am Memorial Day 2005, an der Ostküste der USA, geboren.

Frieda lernte in ihrem Leben schon die Alpen (Beitrag 8. Juni 06) und die Nordsee (Beitrag 27. April 08) kennen; aber das Hauptereignis ihres Lebens war die Geburt von 6 wunderschönen Welpen!

Frieda war eine souveräne Mutter, ihre Fürsorge war nie hektisch und nie ungeschickt. Wir danken ihr für ihren Sohn Kosmo, den sie heute noch als ihr "Riesenbaby" umsorgt und sich überall vordrängeln läßt ;-))

Unsere Bulldogs leben meist an die 10 Jahre. Das ist aus Menschensicht sehr kurz. Umso wichtiger ist es, sich immer wieder bewußt zu machen, welch großes, geschenktes Glück es ist, mit ihnen leben zu dürfen. Ein Geburtstag ist ein guter Anlaß, dieses Glück zu feiern. Stu schrieb für Frieda einen Geburtstags-Limerick:

Es gibt was zu feiern im Mai.
Unsere Hündin, die Frieda, wird drei.
Und Kosmo, ihr Junge,
hat ebenso Hunger
auf die Torte aus Hackfleisch und Ei.

Kosmo hat verstanden, dass er diesmal nicht das Geburtstagskind ist. Er überläßt Frieda hungerleidend, aber respektvoll ihren Schmaus!

Hier bittet Kosmo mich mit einem Blick um Erlaubnis, losstürmen zu dürfen, bevor alles aufgefressen ist :-) Diese Erlaubnis gebe ich ihm aber nicht. Also wagt er sich nur vorsichtig an die Bröckchen, die Frieda vom Teller fielen :-))

Drei Jahre Bulldog-Blog

Im Mai 2005 wurde auch dieser Bulldog-Blog geboren. Nach 3 Jahren haben wir zwischen 150 (Wochenende) und 200 (wochentags) Besuchern täglich! Ein Danke an Euch Gastblogger, denn Ihr habt wesentlich zu diesem Erfolg beigetragen :-)))


Sonntag, Mai 11, 2008

Frühling, Pfingsten, Muttertag :-)


Endlich ist es Frühling! Elsa schickte sogleich einen Blumengruß aus Luxemburg. Danke Elsa und Emmanuel!
Chilli grüßte ihre Mutter Frieda auch mit Blumenbildern. Danke Chilli und Ina!

Löwenzahn für Mama Frieda auch vom löwenzahnigen Kosmo!

Soweit zum Frühling... und heute ist ja auch Pfingsten...

Im Freilichtmuseum Kloster Dahlheim gibt es ein Frühlings- und Gartenfest. Kosmo schreibt über seinen Besuch dort:

"Der Nachmittag war sehr schön: Ich bekam beim Essen sogar Garnelen und Salami ab; hmmm. Viele Leute waren da, und einige wollten mich streicheln und sogar mit mir und Frieda fotografiert werden. Frieda war das unverständlicher weise lästig! Ich finde es dagegen immer schön, wenn ich schön gefunden werde!! Stu hat dann mal mit uns Mauerblümchen gespielt, das war eher Friedas Ding!

Neli hat Leckerli gekauft, so französichen Käse und Bio-Sachen.... das duftete vielleicht gut! Und einen Hut hat sie sich gekauft, der ist wirklich besser zu ertragen als der schreckliche Motorradhelm, meint Frieda. Leider hat Neli von den glänzenden und so schön tönenden Futtertöpfen keinen mitgenommen; das wäre die richtige Portionsgröße für mich, habe ich ihr gesagt. Aber sie war in diesem Punkt stur. Sie nennt mich "Nimmersatt", als wäre das was Besonderes für einen Bulldog! Naja, meine Mutter Frieda denkt weniger ans Essen, das stimmt.... Also, ein toller Nachmittag, der mir neue Fans gebracht hat!"

Soweit zu Pfingsten... und heute ist ja auch Muttertag !


Donnerstag, Mai 1, 2008

Wunderbar:

die Haltung eines Bulldog-Pärchens


Das Leben als Paar ist eine menschliche Erfolgsgeschichte; dieser Lebensform war der 1. Mai schon in ganz alten Kulturen gewidmet. Die Tradition des Maibaumaufstellens zeugt bei uns bis heute davon.

Deshalb nehme ich den heutigen 1. Mai zum Anlass einmal über die Freuden zu sprechen, welche die Haltung eines Bulldog-Pärchens schenkt.

Alles, was Doris Ehrenstein mir über ihre Berta und ihren Willie erzählte - und was ich bei meinen Besuchen bei ihr selbst erlebte - das alles verfestigte meinen Wunsch nach einem eigenen Pärchen; einem kastrierten Pärchen, da ich ja nicht züchten will.

Geboren wurde dieser Wunsch nach einem Pärchen schon zu Anbeginn meiner "Bulldog-Zeit", denn meine Ziska und Bully, der Rüde meiner Eltern, liebten sich abgöttisch und jedes ihrer Spiele, jede ihrer "Attacken" (sei es gegen den Donner oder gegen wilde Katzen) wurde in verblüffend kluger Einvernehmlichkeit erledigt!

Berta/Willie und Frieda/Kosmo haben viele Verhaltensweisen ganz gleich entwickelt:

  • Willie und Kosmo sind in der Öffentlichkeit immer die Stars ;-). Sie drängen sich vor, machen sich groß und platzen vor Charme um den Menschen zu zeigen, wie liebenswert und überhaupt großartig sie sind.

    Und Berta und Frieda? Ja, die Hündinnen lassen sich einfach ohne Widerspruch in den Hintergrund drängen.... Das hat besonders bei Klaus und Stu (den Herrchen) zur Folge, daß sie sich ganz speziell und rührend um die "armen Mädchen" bemühen und ihnen "hinterherlaufen", da diese immer so von den "Kerlen" abgedrängt werden! Naja, damit bekommen die Mädchen viel intensive Zuwendung so "von allein", ganz ohne Anstrengung und Aufwand :-))

  • Berta und Frieda sind die Bettlerinnen bei Tisch. Willie und Kosmo dagegen sind die "braven Jungen", die schön geduldig sitzen bleiben und abwarten, denn sie wissen ja, ihre "frechen Mädchen" sorgen für Fleischbrocken für sie mit.... :-))

    Dies Verhalten erinnert mich an die Herren Löwen, die ihre Löwinnen für sich jagen lassen...

  • Berta und Frieda sind die wachsameren. Sie passen auf und warnen zuerst über ungewöhnliche Geräusche oder fremde Besucher. Willie und Kosmo donnern dann mit lautem Getöse heran und schwenken die Kriegsfahne, wenn es ihnen wichtig erscheint. Sie drohen gewaltig und zeigen sich als die Super-Helden ;-)

    Dabei sind Rüden, wie ich in einem kynologischen Fachbuch einmal las, eher bereit einen Kampf zu beenden oder überhaupt zu vermeiden, sobald sie ihre Rangordnung (oft durch Rituale) geklärt haben. Hündinnen dagegen würden, wenn sie einmal zu kämpfen beginnen, oft wirklich todernst kämpfen, da ihr Kampfinstinkt grundsätzlich dem Lebenserhalt ihrer Nachkommen gelte.

Der Zauber des Zusammen-Spiels:

Ein Pärchen hat (in der Regel) kein Dominanzproblem miteinander, hier ist Ergänzung, Respekt, Fürsorge und Kooperation angesagt.
Dazu eine Fotofolge: "Was mein ist ist auch dein!":

Annäherung: Frieda nähert sich interessiert Kosmo und seinem Schatz.
Teilnahme: Frieda möchte auch an diesem Schatz teilhaben.


Sonntag, April 27, 2008

www.hundeparadies.net


"Das hier IST ein Hundeparadies!" sagte Stu strahlend lachend über unsere morgendlichen Strandspaziergänge bei unserem Nordsee-Ferienhaus.

Für Frieda und Kosmo war es allerdings selten ein Spaziergang, sondern meistens ein Glück aus Staunen, ausgelassenster Begeisterung, Rennen, Beutemachen und Muschelsuchen, Springen, Balgen und Spielen - am in der Nebensaison herrlich einsamen - wüstenweiten Sandstrand von St. Peter Ording.

Wir hatten diese 200 Jahre alte, reetgedeckte Fischerkate im Internet als 'Hundeparadies' entdeckt - und dies war kein Werbespruch, sondern Realität! Die Erbin und Vermieterin dieser alten Fischerkate, Andrea Elischer, liebt Hunde wirklich sehr! Der riesige Garten, komplett fest eingezäunt, und die ganze so praktisch-hundegerechte Einrichtung des Häuschens zeugten davon. Wir möchten Euch Bulldoggern dieses kleine Paradies unbedingt weiterempfehlen!

Zu unserer Überraschung erzählte uns Frau Elischer, dass im Herbst oft eine Familie aus Frankfurt - auch mit zwei Bulldoggen - hier Gast wäre! Wir baten um sie Kontakt-Vermittlung :-) Liebe Familie Beacham mit Lucy und Sally, dieser Zufall hat uns begeistert; wir werden uns bestimmt für eines der nächsten Bulldogtreffen verabreden können :-) Zunächst von hier die herzlichsten Grüße!

Dort am Ordinger Deich, 20 Meter vom Ferienhaus entfernt, beginnt unmittelbar der 'Nationalpark Wattenmeer' mit seinen vielen Vögeln. Besonders die Wildgänse, die auf den Salzwiesen hinter unserem Garten noch in ihrem Winterquartier grasten und schliefen, beeindruckten und alle 4!

Die Fotos bislang zeigten unsere vormittäglichen Strandwanderungen. Nachmittags sonnten Stu und ich im windgeschützten Garten; nur Frieda und ganz besonders Kosmo platzten weiter vor Energie. Stundenlang tobten sie dann noch im Garten rum:

Ihr neuestes Spiel war "Abfangjäger". Dabei drehte einer von beiden Runden durch den Riesengarten, als hätte er bei Schumi gelernt; und der Andere stand in der Mitte des Gartens - versuchend den optimalen Zeitpunkt und Rennwinkel zu erwischen - um dem Anderen in die Seite zu donnern und ihn umzuwerfen. Und wer jeweils dieser "Abfangjäger" war, da wechselten sie sich doch tatsächlich einvernehmlich ab!

Irgendwann gegen Abend wollte Frieda gewöhnlich Ruhe haben - aber Kosmo immer noch nicht. Er nervte sie dann sichtlich - und sie zeigte ihm dann endlich, dass sie immer noch seine erziehungsberchtigte Mutter ist!
Hier eine Fotofolge dazu:
Frieda: 'Gib endlich Ruhe!'
Kosmo: 'Meinst du das wirklich ernst, dass du nicht mehr balgen willst?'
Kosmo: 'OK, OK, ich hab verstanden!'
Frieda: 'Sauberlecken hat dich als Baby schon schläfrig gemacht...'
Kosmo: 'Vielleicht doch noch einmal Abfangjäger... nur noch 1 mal?!'
Kosmo: 'Bitte entschuldige Mama! Klar, keinmal mehr heute...'


Ausflüge...

Man kann wundervolle Ausflüge in die Umgebung machen. Aber darüber könnt Ihr lieben Leser im Internet lesen. Heute hier nur ein Tipp von Frieda und Kosmo: Der Tierpark im westlichen St. Peter Ording ist ein kleiner Hundetraum, denn die dürfen mit hinein!

Frieda war hin- und hergerissen von ihren Wasser-Verwandten.

Kosmo bewunderte dagegen mehr einen Pfau, der leider sofort voll Schreck vor ihm wegrannte, um seine Schleppe zu retten ;-)

Dann versuchte Kosmo eine Gans zu küssen, die aber als Erwiderung scharf nach seiner Nase schnappte! Er glaubte es nicht - und versuchte erneut zu küssen - mit dem gleichen Ergebnis. Sein GesichtsausdrucK sprach Bände von Beleidigtsein, als er abzog. Und dann überflog ihn ein Storch in 1 Meter Höhe und begann bei seiner anschließenden Landung zu klappern! Kosmo dachte so was wie: 'alles Gänsepack!' und bellte zurück. Mit Erfolg, der Storch hielt seine Klapper-Klappe und Kosmo stolzierte stolz weiter zu den Lamas...

An meinem Geburtstag fuhren wir ins Feinschmeckerlokal Godewind nach Tönning. Stu begeisterte sich an einem Steinbeißer - ja, und Frieda sowie Kosmo partizipierten hingerissen ;-)! Zuvor hatten wir das faszinierende Nationalpark-Zentrum Multimar besucht und dort alle Lebewesen der Nordsee fast hautnah bestaunen dürfen. Nie hätte ich zuvor bei einem Fisch solch einen Kußmund vermutet. Jedenfalls bekamen Frieda und Kosmo meinen Steinbeißer später im "Godewind" nahezu komplett ab .... ich war nicht mehr in Fischesserlaune nachdem ich die Fische zuvor so quicklebendig in ihrer eigenartigen Schönheit bewundert hatte....


Abends...

Abends dann waren unsere beiden Urlauber rechtschaffen müde - auch Kosmo fielen irgendwann die Augen zu :-) Hier eine Fotofolge dazu:
Kosmo: 'Wenn alle anderen schlafen...'
Kosmo: '... dann schlaf ich am besten auch!'
Kosmo: '... bei Mama Frieda angedrückt ist das ja sehr schön!'

Und wieder morgens...


Montag, März 24, 2008

...wie Weihnachten und Ostern zusammen...


Hi Freunde, da habe ich, Kosmo, Euch vorgestern Frühlings-Ostern gewünscht - und gekommen ist ein Weihnachten-Ostern! IRRE!!! Mein erster Schnee!!!

Zunächst war nur Schnee unter meinen Pfoten, das war lustig. Aber dann war Schnee überall, und das war einfach aufregend toll : Schnee tief untersuchen und darin rumtoben!

Frieda kannte ja schon Schnee. Sie meinte, der sei trinkbar!!! Naja, ich weiß nicht, eher eßbar, würde ich sagen! Und Neli freute sich auch wie verrückt über den Schnee; sie lachte laut und sang tatsächlich: "...north to Alaska..." Da wären Frieda und ich auch mal gerne: da gibt es nämlich ein halbes Jahr lang Schnee! ...

Natürlich habe ich auch heute wieder versucht, Frieda auszuziehen. Aber diese Pferdedecke war noch schwieriger über ihren Körper wegzukriegen als ein Geschirr. Halb ist es mir gelungen - aber ein Vorderbein von Frieda klemmte dann im Halsloch fest und sie kam deshalb nicht mehr aus einer Schneewehe raus... Stu mußte ihr helfen.... er rutsche aus und kam auch nicht mehr hoch! Bei mir klemmte nichts, ich konnte aus dem Schneeloch rausklettern und begann sofort alles zu regeln, damit Neli nicht auch noch bei Hilfeversuchen hinfliegt.

Ich stupste Stu ganz heftig von allen Seiten an, damit er aufsteht und nicht erfriert. Ich schaffte es endlich, nachdem er (ungeschickt!) bei meinen Rettungsversuchen - über mich - noch mal ausgerutscht war!

Um Neli konnte ich mich in der Zeit natürlich nicht kümmern. So fiel die Arme auch auf dem Po! Sie wollte Stu und Frieda ebenfalls helfen, dabei schaffe ich sowas doch alleine! Also mußte ich jetzt auch noch Neli auf die Beine helfen. Und damit sie nicht auch über mich - wie Stu - stolpert, habe ich sie nur ermutigend geküßt und nicht angestupst. Das war toll, sagte sie mir dann :-)))

Neli zog Frieda wieder die Pferdedecke richtig an, und gleich stapfte Frieda zurück in den Tiefschnee... meine Mutter ist eine tolle Bulldogge!!!

Nach einer Stunde Schneespaß für uns alleine kamen mehr und mehr Leute hierhin auf den "Kahlen Asten". Frieda und ich sprangen einige Wanderer vor lauter Freude an. Niemand schimpfte, alle fanden uns "süß... lieb... herrlich". Stu meinte: "Hunde, die so angezogen sind, die hält niemand für gefährlich!" Ich habe den Verdacht, Frieda und ich sahen wie bunte Ostereier aus. Und das in Weihnachtsschnee!

Das war noch nicht alles, der Schnee-Spaß ging gestern, am Ostersonntag, noch weiter:

Agility im wilden Wald - bei uns ganz nah zuhause! Besonders hat mir die Mutprobe gefallen, über eine verrottete Brücke zu laufen. Frieda war stolz auf mich, ihren Indianer-Sohn!

Also, ich wünsche Euch - nach diesen außergewöhnlichen Oster-Erfahrungen - jetzt schon ein schönes weißes Weihnachtsfest! Euer glücklicher Kosmo Savory


Dienstag, Februar 5, 2008

Drei schöne Stadt-Erlebnisse


Nachmittags in der Stadt : 3 schöne Erlebnisse!

  • Wir gingen zunächst in den Schuhladen und Stu meinte zur Verkäuferin - die gevierteilten Straßenschuhe vorzeigend und auf Komo weisend: "Wir haben den Schuldigen gleich mitgebracht!"

    Kosmo hatte aber nur Augen und Nase für die Schuhregale. Sein Blick wurde feucht vor Glück: er war im Paradies gelandet! Solch eine Auswahl der verführerichsten Schuhe - dafür läßt man jeden Metzgerladen links liegen! Er strich mit der Nase an den Schuhenregalen entlang, probierte diesen und jenen Schuh mal kurz mit einem Zahn-Tasten aus.... Stu und ich lachten, die Verkäuferin lachte, zwei Kundinnen lachten.... Und Kosmo lachte erst recht :-))

  • Dann ging es ins Cafe Central, und hier hatte Frieda ihren Auftritt:

    Während Stu seinen Mantel auszog stellte sich Frieda, hinter Stu´s Rücken, hoch an den Nachbartisch, an dem zwei Damen saßen, und versuchte blitzschnell mit ihrer langen Zunge das Plätzchen aus einer Kaffee-Untertasse dort zu ergattern! Die ältere der Damen lachte auf und kommentierte diesem Überfall von Frieda mit der unerwarteten Bemerkung: "Was für einen entzückenden Vorbiß hat Ihr Hund!" Und sie gab Frieda das von dieser so begehrte Plätzchen! Wir bedankten uns und lachten mit...

  • Unser Rückweg zum Parkhaus führte durch eine Fußgängerpassage. Ich gab Stu Kosmos Leine (Friedas Leine hatte er schon in der Hand), da ich nur schnell für eine Kleinigkeit in einen der Läden dort wollte.

    Als ich wieder aus dem Lädchen heraus kam sah ich, wie Kosmo an die rechte, und Frieda an die linke Straßenseite gelaufen waren. Dabei hatten sich ihre langen Laufleinen umeinander - und um Stu herum - verwickelt. Jetzt kam eine Dame mit drei dicken Paketen an - und sie sah diese "Straßensperre" nicht. Stu wollte sie warnen und rief (als Freud´sche Fehlleistung;-): "Ich bin verwirrt!" Darauf stoppte die Dame erstaunt, erkannte die Situation und begann laut zu lachen... Was sollten Stu und ich machen? Wir lachten auch ....

Gestern war der 4. Februar, Rosen-Montag 2008!

Ein Karnevalsgruß an Euch alle und ein 'Prost!' von Isabelle und Caligula Borgert :-))


Sonntag, Januar 20, 2008

2. Folge: - pragmatisch - praktisch - klug -

Heute erzähle ich weitere erstaunliche Geschicklichkeits- Intelligenz- und Wissens-Taten von Bulldogs :-)


Chilli weiß was!

Ina Tansley mailte:

"... Chili geht's hervorragend! Sie ist unheimlich agil und liebt es auch bei der Kälte durch den Garten zu flitzen und rumzurennen wie eine Irre- Sie hat Ihre Leidenschaft für Fußball entdeckt ;o) Und- noch eine ganz interessante Sache muss ich Dir erzählen:

Wir haben seit 5 Wochen eine neue Freundin, Dani. Chilli liebte Dani von Anfang an heiß und innig und flippte aus, wenn sie uns besuchen kam. Chilli freut sich immer tierisch über Besuch, aber mit Dani ist sie verrückt!

Nun stellte sich heraus - Dani ist jetzt in der 10ten Woche schwanger... Es ist wirklich irre - Ist Dani in der Nähe gibt es für Chilli kein Halten mehr - sie wirft sich ständig vor ihr auf den Rücken - sehr sehr extrem - und schmilzt förmlich dahin. Ich bin ganz sicher, sie riecht oder weiß - da ist ein Baby...."


Frieda ist sich sicher ...

Neulich kam Friedas 9jährige Patentante Jana zu Besuch. Frieda warf sich gleich strahlend auf den Rücken vor Jana hin.
Und Kosmo: der halbstarke Sohn sprang auf Mutter-Friedas Bauch um von dort aus besser und konkurrenzlos ;-) zu Jana hochzureichen....
Und Frieda: die ließ Kosmo gewähren, denn sie wußte ja, Jana würde sich zu ihr runterbeugen und sie küssen.
Und Jana: sie beugte sich runter um Frieda zu küssen.
Und Kosmo: der stand abseits des Geschehens verblüfft immer noch auf Friedas Bauch .-)))

Kosmo hat Ehrgeiz!

In der 1. Folge von "- pragmatisch - praktisch - klug -" (siehe Beitrag vom 21. 11. 07) schrieb ich über Kosmos´ Geschicklichkeit, Frieda ihr Halsband auszuziehen. Ich glaubte damals noch, ihr Geschirr sei sicher vor´m Ausgezogenwerden durch ihn :-). Weit gefehlt!

Wir spazierten durch das Naturschutzgebiet "Flußaue Altenau". Hier können die Beiden frei und weit laufen, da dort nie was los ist. Das nutzte Kosmo aus!

Uns auf die Schnelle unerreichbar weit voraus machte er sich am Schulterteil von Friedas Geschirr zu schaffen. Wir sahen nur, dass Frieda plötzlich mit einem Vorderbein darin festklemmte, sich humpelnd schüttelte, das ganze Teil ihr dann über den Rücken nach hinten runter fiel - und sie ohne dastand.

Kosmo beachtete das ausgezogene Geschirr gar nicht - es war keine Beute, sondern offensichtlich Abfall für ihn! Statt dessen nahm er sich einen Stock und rannte mit diesem stolz auf uns zu. Frieda blieb wo sie war - möglichst weit entfernt von uns "Geschirr-Anziehern" :-)

Stu, nicht minder klug als Kosmo ;-), meinte: "ob er Frieda zeigen will, daß sie ihm sein Geschirr losmachen soll ???"
Übrigens ließ Kosmo diesen seinen Stock nicht mehr los, sogar beim Haufenmachen nicht!


Doris Ehrenstein: ein Satz so knapp wie witzig :-)

"Willie hat Berta's Sessel erfolgreich erobert, anschliessend ist er mit seiner neuen Ziege in sein Bett gegangen."


Fortsetzung HIER!

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Cornelia
Savory-Deermann
, geboren 1945 in Wuppertal, hat seit inzwischen 37 Jahren Englische Bulldoggen und ist Gründungs- und Ehrenmitglied des "Verein der Freunde Englischer Bulldogs e.V.".

Jetzt sollen die Bulldogs zusätzlich hier ihr eigenes deutsches Weblog bekommen. Jeder Leser kann Blog-Beiträge an Cornelia schicken, Eure Bulldog-Anekdoten, -Fotos und -Tipps für's Blog sind willkommen. Der jeweilige Autor behielt sein Copyright an Bildern und Text, gab aber Cornelia ein einmaliges, unwiderrufbares Nutzungsrecht für eine Veröffentlichung in diesem Blog.


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Update: 21. 3. 2008

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