Cornelias 'Bulldog Blog' ...
www.cornelias-bulldog-blog.de
English Bulldog Netzwerk für Kenner und Freunde

Archiv: Beiträge 2010

Frieda und Kosmo


ACHTUNG: Bitte bis zum im INHALTSVERZEICHNIS angegebenen Datum des Beitrags scrollen.

Beiträge "Clara" von 2019 Link HIER
Beiträge "Kosmo" / "Clara" von 2018 Link HIER
Beiträge "Frieda und Kosmo" von 2017 Link HIER
Beiträge "Frieda und Kosmo" von 2016 Link HIER
Beiträge "Frieda und Kosmo" von 2015 Link HIER
Beiträge "Frieda und Kosmo" von 2014 Link HIER
Beiträge "Frieda und Kosmo" von 2013 Link HIER
Beiträge "Frieda und Kosmo" von 2012 Link HIER
Beiträge "Frieda und Kosmo" von 2011 Link HIER
Beiträge "Frieda und Kosmo" von 2010 siehe unten
Beiträge "Frieda und Kosmo" von 2009 Link HIER
Beiträge "Frieda und Kosmo" von 2008 Link HIER
Beiträge "Frieda und Kosmo" von 2007 Link HIER
Beiträge "Frieda" von 2006 Link HIER
Beiträge "Frieda" von 2005 Link HIER

Zur Hauptseite LINK HIER !

Freitag, Dezember 17, 2010

Im 1. Schnee, oder: Wüstung Blankenrode


Der 1. Schnee fiel schon Ende November. Kein "grau und trüb" mehr draußen, sondern strahlendes Weiß. Also raus in den Wald!

Besonders Frieda flippt vor Freude und Lust bei diesem Wetter aus: sie jagt Kosmo füßebeißend und züngelnd (;-) auf Tempo, oder rammt ihn - ihm frontal entgegendonnend - sodaß er längs über sie springen muß, um keinen Kopfstoß abzubekommen. Er kann auch manchmal nicht in Ruhe sein Geschäft erledigen: dann wirft sie ihn von der Seite um.... er versteht das alles als mütterliches Raufspiel und duldet es :-)

Stu und ich beschlossen bei diesem schönen Schnee einmal wieder zur Wüstung Blankenrode zu fahren. Auf dem Wanderweg zur Wüstung selbst "pass"-iert man die Weser/Rhein-Wasserscheide. Das Regen- und Schmelzwasser fließt von dort aus einmal mit dem Weg und einmal zurück des Weges. Der Wald ist hier besonders natürlich-schön; und durch die alten, nun bewachsenen Festungswälle und die (im Sommer oft sumpfigen) Festungsgräben wirkt die Landschaft sogar etwas wild.

Außer diesen Erd-Festungsresten ist vom frühmittelalterlichen Blankenrode nur der Brunnen übriggeblieben....

Etwas weiter die kleine Zufahrtsstraße entlang kommt man nach Hardehausen mit seinem Wisent-Gehege. Auch ein empfehlenswerter Wanderausflug!


Sonntag, November 7, 2010

Nationalpark Kellerwald -

und der neue Baumwipfelpfad :-)


Es gibt seit kurzem einen Baumwipfelpfad im Nationalpark Kellerwald (Nordhessen). Ein toller Grund dorthin zu fahren!

Die leichte und transparente Architektur dieses Hochpfades faszinierte mich. Die Konstruktion wirkte nicht wie ein Fremdkörper im Wald, sondern wie eine harmonische Ergänzung zu seiner natürlichen Schönheit.

Die Aussicht auf den See von hier oben genossen wir als wundervolle Vogelperspektive :-). Den Pfad entlang waren Infoschilder über Bäume, Vögel, Insekten und das Waldleben ganz allgemein angebracht; ein gut gemachter Lehrpfad!

Das "Hochgefühl" oben auf dem Pfad ließ die Besucher lächeln und kontaktfreudig werden: drei Familien baten Frieda und Kosmo fotografieren zu dürfen. Die meisten hielten die Beiden zunächst für Möpse, aber wir klärten (gründlich ;-) auf!! Frieda und Kosmo waren erfreut über all die Aufmerksamkeit, die sie auf sich zogen. Sie schienen ganz offensichtlich stolz auf sich selbst zu sein ;-)

Öffnungszeiten und weitere Infos zum Baumwipfelpfad: HIER!

Stu und ich möchten Anfang des nächsten Jahres ein Bulldog-Treffen hier organisieren. Die Ankündigung wird auf der NRW-Seite erscheinen. Es gibt umweit des Parkplatzes zum Baumwipfelpfad ein sehr schönes Gasthaus. Dort könnte dann, wer möchte, übernachten.


Freitag, November 5, 2010

Nationalpark Kellerwald - und ein Stargate ;-)


Der Nationalpark Kellerwald (Nordhessen) liegt nur 60 km von uns entfernt am Edersee. Er ist 2004 rund um uralte Buchen-Hütewälder gegründet worden, und der Rückführungsprozess früher beforster Waldteile in einen sich selbst überlassenen Urwald ist spannend zu beobachten. Ein kleiner Urlaub hier lohnt sich unbedingt!

Aus der HP des Nationalparkes:
"Urige Wälder auf Bergkuppen und in Schluchten, Felsen und Blockhalden, naturnahe Quellen und Bäche sowie ruhige Wiesentäler und Waldwiesen bilden den Naturschatz des Nationalparks. Hier, auf einer Fläche von 57 km2, ist einer der größten zusammenhängenden Buchenwälder Europas geschützt. Natur darf Natur sein. Die Laubwälder werden nicht mehr genutzt. Hier entsteht „Wildnis von morgen“."
-

Auch im Hochsommer kann man durch diesen Wald mit seinen Bulldogs laufen: wenn draußen auf den Feldern die Hitze brütet, so ist es im Wald deutlich kühler und eben noch schattig dazu.

Wenn Kosmo sich freut, springt er über alles und jedes, und sei es ein Schlammloch oder seine Mutter :-) Im Nationalpark gibt es nicht nur Pfützen nach Regenwetter, sondern über 500 Quellen !!

Es war ein wunderschöner, anregender Sommertag im Nationalpark und am See. Ich liebe Wälder über alles, und dieser urtümliche Wald mit seinen Baumriesen und Wurzelhöhlen ließ mich sogar an Hänsel und Gretel denken; schließlich sammelten die Gebüder Grimm ihre Märchen ja in dieser Gegend :-))

Ende September machten wir erneut einen Ausflug zum Nationalpark Kellerwald. Man kann mit einer Standseilbahn auf den höchsten Berg dort herauffahren, genauer gesagt: dort oben ist das Wasserspeicherbecken, das EON zur Energiegewinnung nutzt. Der Ausblick ist herrlich, und es führen von dort wunderschöne Höhenwege in den Kellerwald hinein..... Und Stu hatte auch Spaß an den technischen Aspekten der Energiegewinnungs-Anlage :-)


Donnerstag, Oktober 28, 2010

Meine drei Lieben ;-)


Stu erzählte, dass Frieda und Kosmo genau so, wie auf dem Bild zu sehen, das Bett mit ihm "geteilt" hätten, als ich in Alaska war. (Siehe September-Blog). Und während ich - so wie heute - morgens früh manchmal blogge, ja dann legen sie sich wieder genau so hin!


Mittwoch, Oktober 6, 2010

Vorsicht: Jagdsaison


Wir hatten vor Kurzem ein vorsichtig stimmendes Erlebnis bei einem Waldspaziergang, das außerden noch ein ungeheurer Glücksfall war:

Wie üblich liefen unsere Beiden auf unserem einsamen Lieblings-Waldweg ohne Leine. Plötzlich stand völlig unbeweglich circa 10 Meter vor uns ein großes Schaf! Frieda und Kosmo gehorchten auch diesmal auf das Kommando "zurück" wie auf Knopfdruck: ich nahm sie sicherheitshalber (im Interesse des Schafes :-) an die Leine.

An den schon leicht verwaschenen Spuren auf unserem Weg sah ich, dass hier eine Schafherde gelaufen war. Dies Schaf war wohl verloren gegangen... Aber es stand so still, dass ich auch überlegte, ob es überhaupt echt sei... es war überhaupt sehr sehr groß... Endlich bewegte es wenigstens eines seiner hochstehenden Ohren... und dann ging es vor uns her... nicht rechts den Hang rauf und nicht links den Hang runter, nein, es blieb einfach auf dem Weg... also blieben unsere Beiden an der Leine! Irgendwann dann bog dieses Schaf vor einer Wegkurve auf eine Waldwiese ab.

Und jetzt - hinter der scharfen Wegbiegung vor uns, in die wir keine Sicht hatten - eine laute Männerstimme: "Komm hierher!" Ich rief "Hallo, haben Sie einen Hund dabei?" Keine Antwort - aber zwei Schüsse! Welch ein Glück, dass Frieda und Kosmo wegen dieses Schafes an der Leine waren. Dann noch mal Schüsse! Wir machten uns schnell - und weiter angeleint - auf den Rückweg...

Dieser Vorfall veranlaßt mich zu der Warnung: Es ist Jagdsaison. Haltet Eure Hunde im Wald z.Z. besser an der Leine... es sind schon Menschen für Wildschweine gehalten und beschossen worden...

Auch für die Jäger ist es störend und ärgerlich, wenn Hunde frei im Jagdgebiet herumlaufen. Bei der Gelegenheit: Glückwünsche und Waidmannsheil für Willi Borgert (Herrchen von Caligula und Agrippina) zur bestandenen Jägerprüfung!

Dieses seltsame Schaf beschäftigte mich jedenfalls weiter, da es irgendwie "falsch" gewirkt hatte. Ich stand nachts noch mal auf und sah mir im Internet Schafrassen an... und dann begriff ich: das war gar kein Schaf gewesen, sondern ein weißes Lama! Klar, ich kannte sie ja aus Peru. Da sieht man mal wieder, man glaubt nichts, was man für extrem unwahrscheinlich hält: in diesem fall ein wildes Lama im heimischen Wald...

Da ich mir aber immer noch unsicher war, ob ich mir dieses Lama nicht nur halluziniert hatte, fuhr ich am nächsten Morgen, es war ein Sonntag, noch mal hin und wollte bis ans weit entfernte Talende laufen um zu sehen, ob da vielleicht eine Lamaherde weidete. Nach ein paar 100 Metern kam mir ein Auto der Forstverwaltung entgegen, ich hielt es an und fragte den Fahrer: "Habten Sie mich bitte nicht für verrückt, aber ich glaube ich habe gestern hier ein weißes Lama gesehn. gibt es hier irgendwo eine Herde?"

Antwort: "Also lebt er noch und ist er jetzt hier! Ja, in diesen Wäldern lebt ein einzelnes Lama, aber es wurde schon 3 Jahre nicht mehr gesichtet. Es ist wohl irgendwann mal irgendwo entflohen. Wir versuchten es vor ein paar Jahren einzufangen, aber kein Trick gelang. Also lassen wir es hier leben, es schadet ja niemanden."...


Mittwoch, September 8, 2010

Sascha und "Frieda", Leonie und "Kosmo" ;-)


Zwei Kleinkindern prägten sich Frieda und Kosmo, als etwas absolut Liebes und Schmusiges, tief ins Herz ein.

Als Sascha noch ziemlich klein war, begegnete er (bei einem Motoradtreffen) Frieda (Kosmo war noch nicht geboren), er juchzte glücklich los und wollte nicht mehr von ihr lassen. Als Trost kauften seine Eltern ihm einen großen Stoffbulldog. Den hat Sascha heute noch. Er nennt ihn Frieda und nimmt ihm (fast) überall mit hin :-)

Kosmo machte als Welpe nachhaltigen Eindruck auf Leonie, die jüngere Tochter unserer Freude Marion und Matthias Sander. Als diese im letzten Jahr London besuchten kauften sie einen Stoffbulldog, so in Kosmos Welpengröße, für Leonie. Und Leonie liebte ihn sofort. Sie nannte ihn natürlich Kosmo!

Pfingsten besuchten uns alle Sanders einmal wieder. Der nun große und ungestüme Kosmo
beängstigte Leonie zunächst. Sie hob die Arme
hoch und quietschte, was Kosmo erst richtig
von ihr begeisterte, und das wiederum dämpfte ihre Begeisterung entschieden ;-)

Ich erklärte ihr dann, sie müsse sich ihm gegenüber wie eine Autoritätsperson
verhalten, etwa wie ihre Lehrerin, und mit fester Stimme "sitz!" sagen. Ihre Mutter
Marion ergänzte lachend: "Sprich mit ihm im
gleichen Ton, in dem Du mit Deiner großen Schwester sprichst!" Wir lachten, und
Leonie versuchte es.

Sie war fassungslos, als Kosmo sich tatsächlich hinsetzte! Das war nun ein wundervolles neues Spiel für sie: als Familienjüngste genoß sie plötzlich unangezweifelten Respekt - ähnlich dem Respekt, den ein Familienältester erhält ;-))

Leonies große Schwester Janina lernte als Kleinkind unsere Wilma lieben. Und heute, als inzwischen großem Mädchen :-), hat es ihr die hingebungsvolle Frieda angetan :-)
Euer Pfingstbesuch war richtig schön, lieber Matthias, liebe Marion, Janina und Leonie :-))


Dienstag, August 31, 2010

Visitenkarten


Alexandra Bombek gestaltete wunderschöne Visitenkarten für Stu und mich. Die Fotos stammen aus der Serie, die sie im Mai von Frieda und Kosmo schoß. (Siehe auch Beitrag vom 30. Juli) Danke Alex!!!


Sonntag, August 15, 2010

Lupenreine Pokerrunde ;-)


Gelunges Ergebnis: Stu experimentierte mit seinem Fotoapparat :-))

Beim Stichwort "Pokern" denkt man heute gleich an die Banker, die uns in die Finanzkrise hineingepokert haben, an die gutmütigen tricksenden "Kneipengänger Bulldogs" denkt man in der Regel weniger ;-)....

Beim Stichwort "Pokern" denken Hunde-Erfahrene auch an viele "etablierte" Züchter, die mit Gesundheits-Sprüchen und Champion-Titeln pokern, um ihre meist durch stetige Verwandeten-Paarung (="Linienzucht") geschädigten (und zudem aus meiner Sicht lächerlich überteuerten) Welpen naiven und/oder eitlen Interessenten anzudrehen....


Freitag, Juli 30, 2010

Alexandra Bombeck fotografierte

Frieda und Kosmo


Häuptling Seattle im Jahr 1855: "Was ist der Mensch ohne die Tiere? Wären alle Tiere fort, so stürbe der Mensch an großer Einsamkeit des Geistes. Was immer den Tieren geschieht, geschieht bald auch den Menschen. Alle Dinge sind miteinander verbunden ...."


Unsere Gastbloggerin Alexandra Bombek ist eine großartige Fotografin ! Besonders ihre Aufnahmen von "English Bulldogs in action" haben mich - und Euch LeserInnen - immer wieder begeistert.

Alex machte im Mai eine wundervolle Aufnahmenserie von Frieda und Kosmo, aus der ich hier leider nur eine kleine Auswahl meiner Lieblingsbilder zeigen kann.

Danke vielmals, Alex! Auch unsere Beiden hatten viel Spaß am Rumtoben dabei :-)


Mittwoch, Juli 28, 2010

Bilderkennung


Wir alle haben es sicherlich erlebt, dass unsere Bulldoggen im Fernsehen Tiere erkennen und interessant finden. Frieda und Kosmo sowie Käthchen zeigten uns jetzt, dass sie nicht nur die bewegten Bilder im TV als Tiere begreifen, sondern auch auf unbewegte Bulldog-Bilder erkennend reagieren.

Anke, Angelis und Ina schenkten mir zum Geburtstag diese schöne Kreidezeichnung (links :-) Das Bild stellte ich, bevor ich einen Platz an der Wand dafür fand, an den Kamin gelehnt in Augenhöhe von Frieda und Kosmo ab. Frieda lief gleich darauf zu, betrachtete es und begann dann entschlossen Kosmos Gesicht abzulecken. Als Kosmo dies bemerkte rannte er dazu, schob seine Mutter beiseite und beleckte auch seinen Kopf :-)))

Während Ankes, Inas und meinem gemeinsamen Besuch bei Rafaela, Käthchen und den Welpen (siehe Beitrag vom 2. Juni 2010) trug ich ein Bulldog-Tshirt, das Doris mir einmal schenkte. Der Bulldogkopf darauf ist realistisch in Form, Farbe und Größe dargestellt.

Als ich mich zu Käthchen hinhockte sah sie diesen Kopf direkt in Augenhöhe vor sich länger an, ging einen Schritt zurück und fixierte ihn noch einmal intensiv. Sie machte jetzt einen genau erkennenden Eindruck auf uns. Dann sah sie mir nachdenklich in die Augen und dann erst küßte sie mich freudig bewegt. Ich glaube sie hat auf irgendeiner Ebene erfaßt, dass ich auch eine "Bulldogartige" bin :-))


Montag, Juli 26, 2010

Frieda und Kosmo demonstrierten mit...


Auszug aus einem Bericht der "NW": LICHTENAU-ATTELN/HENGLARN,
Demonstration an der Biogasanlage, Unterschriftenaktion in Henglarn und Atteln

"Lichtenau-Atteln/Henglarn (sf). Der Protest gegen die Biogasanlage zwischen Atteln und Henglarn formiert sich. Der Ärger richtet sich gegen den Standort im Einzugsbereich des Quellgebietes am ehemaligen Paddelteich. Für Freitag, 18. Juni, rufen die Heimatvereine aus Henglarn und Atteln zu einer Demonstration an der Anlage zwischen den beiden Dörfern auf...

Gegen den Standort läuft zudem eine Unterschriftenaktion....

Das Thema Neuantrag auf Betrieb der nach zwei Havarien stillgelegten Anlage, der auch die Genehmigung entzogen wurde, steht auch in der Sitzung des Bau- und Planungsausschusses Lichtenau.... auf der Tagesordnung. Dabei geht es um die Erteilung des gemeindlichen Einvernehmens...."

Viele Teilnehmer brachten ihre Hunde mit, und Kinder kamen auf ihren Fahrrädern an; es wurde auch auf diese Weise deutlich gemacht, dass hier unser wunderschönes Naherholungsgebiet rund um das ganz urspünglich gebliebene Quellgebiet an der Altenau gefährdet ist, ausschließlich gewinnorientierten "Heuschrecken" zum Opfer zu fallen.... dabei gibt es für eine Biogasanlage geeignete Industriegebiete in der Nähe!

Der Heimatverein hatte Protestschilder vorbereitet, und ich bekam zufällig das mit dem Aufruf "Abriss". Auf den anderen Schildern stand z.B. "Rettet das Quellgebiet" und andere weniger martialische Sprüche. Hm, irgendwie paßte aber mein "Abriss"-Schild zu meinen starken Bulldoggen, fand ich ;-)) Auch die anwesende Polizei schmunzelte uns zu :-)

Die Entscheidung, ob eine Biogasanlge unser Quellgebiet und damit unser Naherholungszentrum am Dorfrand (zer)stören darf, wird erst im Herbst fallen. Es stehen noch Gutachten über Naturschutz usw. aus.


Sonntag, Juli 4, 2010

Affen und das Selbstbewußtsein ;-)


Im letzten Beitrag erzählte ich vom Besuch der Affeninsel im Stukenbrocker Safari-Park mit Frieda und Kosmo. Ende der 90er besuchten wir die Affen dieser Insel mit unserer Wilma - ihre Wirkung auf Wilma war ungeheuer ...

Die Vorgeschichte des Affeninselbesuches:

Als Wilma (1994 - 2005) noch eine Junghündin war, nahmen wir sie einmal mit in irgend einen Streichelzoo. Unter all den kleinen Ziegen dort gefiel ihr ein junger Bock besonders, mit dem wollte sie spielen!

Wie es so Hundesprache ist: sie ging vorne runter und streckte ihr Hinterteil mit ihrem Dreh- und Wackelschwanz hoch, um den Bock zum Spiel zu animieren. Doch was hieß dies in Ziegensprache??

Kopf runter bedeutet dort die Hörner zu zeigen, es ist eine Drohgebärde! Der kleine Bock fühlte sich von Wilma unmittelbar bedroht und rammte ihr unvermittelt seinen Schädel nach Ziegebbockart brutal gegen ihren Kopf. Wilmachen schüttelte sich verwirrt und senkte ihren Kopf erneut, offensichtlich hielt sie seinen Stoß für ein Mißverständnis, oder vielleicht auch für eine neue, allerdings heftige Spielvariante....

Jetzt wurde der Bock deutlich: er rammte seine gehörnte Stirn ein zweites Mal gegen Wilmas freundlich gesenkten Kopf, und zwar so heftig, dass sie Sterne sah... Sie strauchelte ein wenig, schüttelte sich wieder und suchte sich zu sammeln. Dann, mit stolz erhobenem Haupt, drehte sie sich wortlos ab und ging.

Seit diesem Erlebnis gab es keine Ziegen mehr für Wilma, sie existierten einfach nicht für sie, selbst wenn sie einen Meter neben ihr standen... sie waren wegen ihrer groben "Unhöflichkeit" zu "Unpersonen" für sie geworden!

Der Affeninselbesuch:

Jahre später dann unser Besuch auf der Affeninsel: vielleicht 100 Meter vor der Affeninsel kamen wir direkt am Ziegengehege vorbei, und wie immer ignorierte Wilma diese.

Im Waggon (dem gleichen wie auf den Fotos im letzten Beitrag zu sehen) saß Wilma brav auf der Sitzbank neben mir. Ein Affenjunges kletterte direkt vor Wilma am Gitter außen hoch... und sah plötzlich Wilmas Gesicht hautnah vor sich... es schrie, ließ vor Entsetzen das Gitter los und stürzte heulend ab auf die Wiese.

Jetzt begann die ganze Affengesellschaft gellend zu schreien und zu krakelen, während sie alle das jammernde Affenkind umringten. Langsam beruhigte sich die Runde dann, es wurde nur noch gedämpft "beraten".

Nach vielleicht zwei Minuten löste sich der große Oberaffe aus der Gruppe und kletterte ein paar Meter von Wilma entfernt das Waggongitter hoch - Wilma dabei fest im Blick behaltend. Er wartete ab, was dieses "dämonische Menschengesicht" nun tat: Wilma blieb ruhig interessiert sitzen. Da faßte der Oberaffe Mut und näherte sich ihr langsam vorsichtig... Wilma schaute ihn weiter bewegungslos freundlich an...

Als der Oberaffe noch vielleicht einen halben Meter von ihr entfernt war, verlor er die Nerven, schrie ebenfalls laut auf und sprang ab um rennend die Flucht zu ergreifen ... Stu und ich lachten und küßten Wilma.

Zurück ging es wieder am Ziegengehege vorbei, die Ziegen standen am Zaun und warteten auf Kinder, die sie füttern würden. Wilma sah die Ziegen kurz mit groß geöffneten Augen an, schmiß sich dann blitzschnell so heftig gegen sie, dass der Zaun sich ausbeulte und die Ziegen in Panik meckernd nach hinten flohen. Jetzt hob Wilma stolz ihren Kopf und ging freudig entspannt mit uns weiter!

Dass der große Oberaffe solch grandiosen Respekt vor ihr zeigte, das hatte ihr Mut gemacht, es den Ziegen nun endlich mal ihrerseits zu zeigen!! Die Beleidigung damals durch den lächerlich unfreundlichen Ziegenbock hatte sich damit für sie erledigt. Selbstbewußtsein wieder OK! ... Erkennen wir uns in ihr wieder? :-)


Freitag, Juli 2, 2010

Ein Ausflug in den Safari-Park


Am 19. April hatte ich Geburtstag. Es war ein wunderschöner Frühlingstag und Stu schlug einen Ausflug in den Stukenbrocker Safari-Park vor. Viele Raubkatzen laufen dort frei herum - deshalb darf der Mensch sein Auto nicht verlassen. Auf den Weiden stehen Kamele und Lamas, es gibt dort Elefanten, Nashörner und sogar einen ziemlich zahmen Gepard. Das Ganze ist auch als Ziegen-Streichelzoo und Kirmespark angelegt.

Das Highlight für uns ist bei jedem Besuch die Affeninsel. Man fährt in einer kleinen Eisenbahn - die als Käfig für uns Besucher konstruiert ist (Bild oben) - um die kleine Insel herum... und die Affen begucken uns Besucher und versuchen uns durch das Gitter zu begrappschen - ziemlich menschlich von ihnen ;-)

Der größte Affe war von Kosmo fasziniert. Er rangelte sich am Gitter zu ihm hin, hielt aber Sicherheitsabstand ;-) Kosmo hätte sichtlich gerne mit ihm gespielt, aber WIR hielten IHN auf Sicherheitsabstand! Obwohl es nicht so einfach war Kosmo überhaupt zu halten: Der Affe rannte auf dem Dach über uns immer wieder den Waggon entlang und dann zur Plattform zurück - und Kosmo unter den Sitzbänken (an seiner Laufleine) hinterher.... und ich über die Bänke hinter IHM her... gottseidank waren wir an diesem Morgen allein im ganzen Zug...

Frieda war weniger auf diesen Affen gestimmt, er und die ganze Situation gefiel ihr nicht wirklich, das war deutlich zu erkennen :-) Sie war genervt durch das schrecklich laute, quietschige Gerumpel und Gepumpel dieser alten und engen Bummelbahn. Sie wollte nicht mal auf die Sitzbank sondern lieber so schnell wie möglich wieder raus aus diesem unkomfortablen Ding! Den Rest hatte ihr gegeben, als dieser Affe auf dem Blechdach des Zuges - direkt über uns - einmal zwischendurch mit seinen Fäusten und Füßen wild, ausdauernd und schrecklich dröhnend herumtrommelte...

Nachdem wir uns an der "Djungelbar" erfrischt hatten, ging der Geburtstagsausflug weiter zur Emsquelle... eine anschließende, wunderschöne und lange Wanderung durch den erwachenden Frühlingswald erfreute besonders Frieda nach diesem Affen-Stress :-))


Montag, Mai 31, 2010

Friedas 5. Geburtstag :-)))))


Der Memorial-Day 2005 war der 30. Mai. Unsere "Happy Miss Frieda" wurde an diesem Gedenktag in den USA geboren. Wir hatten einige Wochen vorher unsere Wilma verloren und trauerten sehr. Nach Friedas Geburt sang ich dann lächend: "Happy days are here again!" Und so war es auch :-)

Wir machten zu ihrem nun schon 5. Geburtstag mit ihr und ihrem Sohn Kosmo einen wunderschönen Ausflug auf der Weser. Eigentlich wollten wir eine Schiffsfahrt machen - aber als wir morgens auf´s Einsteigen in das Schiff warteten, kamen mehrere Busladungen voller Ausflüglern und wir verzichteten auf diese Tour. Menschenmassen sind nicht unser Fall...

Stattdessen wanderten wir durch einen märchenartigen Urwald - an circa 100 Meter tiefen Uferklippen entlang - zu einer Aussichtsplattform. Normalerweise laufen unsere Beiden frei im Wald, aber auf diesem wirklich gefährlichen Klippenpfad hielten wir sie an der Leine... ... Wunderschöne Wald-Vegetation; unsere Bulldogs schnupperten, markierten und fraßen genußvoll Gras... Und dann gingen wir in die romantische Trendelburg zum Mittagessen.

Das ganze Wochenende wurde Frieda von uns besonders verwöhnt und geherzt :-)


Samstag, Mai 29, 2010

Paula - oder Doris war zu Besuch bei uns :-)


Doris besuchte zunächst ihre Cousine in Leverkusen, bevor sie dann eine Woche zu uns kam. Und in Leverkusen fand sie in einem Trödelladen "Paula".... für 1en Euro!

Auf dem Foto links mit Stu sieht man, wie groß diese Paula ist.... wie sie also nach Hause in die USA mitnehmen?? Im Trödelladen fand Doris dann noch - auch für 1en Euro - diese leichte Plastiktasche (rechts im Bild), in die Paula gerade reinpaßt. Darin kann sie nun als "2. Gepäckstück" im Flieger mitgenommen werden!

Wir waren gespannt, wie Frieda und Kosmo auf die Super-Paula reagieren würden :
Kosmo versuchte sie zu küssen....
Frieda blieb dagegen erst einmal abwartend...

Dann wollten beide Super-Paula haben! Doris lenkte sie mit Möhren (und Erziehungsübungen :-) erfolgreich davon ab!

Dann zeigte Doris ihnen ihre leeren Hände; diese Geste kennen die Beiden gut: sie reagierten mit "OK" und freuten sich, dass diese dicke Paula leer augegangen war.... jedenfalls standen SIE wieder im Zentrum der Aufmerksamkeit ;-)

Was gab es sonst noch? (Außer dem Bulldog-Treffen an den Almequellen, siehe Beitrag vom 19. Mai 2010.) Nun, Kosmo ist Doris´ neuer Freund !

Frieda begrüßte Doris mit Freuden-Tropfen. (Schließlich war Doris aus Alaska an die Ostküste der USA angereist um sie und mich zu treffen, als ich dort Frieda vor fast 5 Jahren von ihrer Züchterin abholte und sie dann mit mir (in der Kabine) nach Deutschland flog. Welpen vergessen ihre ersten Menschen nie :-)

Aber dann drängte sich Kosmo vor, und Frieda ließ ihn gewähren... Ständig folgte er Doris; und ihre morgendliche Fön- und Schminkstunde faszinierte ihn... er ließ keinen Blick von ihr. Frieda war da diskreter ;-))


Freitag, Mai 21, 2010

Ein eigenes Wildschwein - und noch mehr !


Der 1. Mai war dieses Jahr ein ganz besonders glückliches Fest für uns: wir feierten im kleinen Freundes- und Familienkreis -- mit Life-Musik (Paul Joses) in einer Künstlerscheune (Harald Corr) -- meinen 65. Geburtstag und meine wundervolle Wiederherstellung durch eine Wirbelsäulen-Operation.

Mein geliebter Stu schenkte mir einen - aus einem einzelnen dicken Eichenblock gesägten - Keiler. Schweine bringen bekanntlich Glück, und so ein Obelix ganz besonders ;-). Anke und Angelis hatten den 60 kg schweren Kerl aus Mecklenburg mitgebracht. Zum Aufstellen im Garten brauchten wir aber dann noch zwei Helfer mehr!

Frieda und Kosmo zeigten zunächst höchstes Interesse an diesem Tier; es gleicht ja irgendwie einem Bulldog. Aber weil der Keiler nur so tat, als sei er echt, erlosch das Interesse sehr schnell. Über Kosmo lachten wir herzlich: er kam mit Bürste auf den Keiler zugelaufen, drückte Kopf und Tatze auf dessen Nacken, steckte dann seine Nase unter dessen Bauch - fand dort nichts und zog triumphierend bis gelangweilt ab...

Geladen waren natürlich nur Hundefreunde ;-) Und ich bekam unter anderem so manches Bulldog- und Tiergeschenk: Wild- und Hausschwein, Rabe, Wal, Froschkönig..... Zeigen möchte ich hier nur noch die so schön gelungene Kreidezeichnung von meinen beiden Lieblingen, die Anke in Auftrag gegeben hatte. Und die wundervolle Puppentheater-Figur der "Frau Holle", die Udalrike Hamelmann für mich modellierte und bekleidete, steht nun zuhause - natürlich ;-) neben einem Bulldog! (Udalrike fragte mich lächelnd, ob die Gestalt mich an jemanden denken ließe... :-))))

Ich möchte meinen wunderbaren Gästen für diesen so herrlichen Abend gleichermaßen danken, wie sie mir dankten :-)

PS: Wir werden Herrn Mario Gurtler fragen, ob er auch einmal in dieser Art einen Bulldog ersägen kann.


Dienstag, April 13, 2010

Urlaub an der holländischen Nordsee


Ende März machten wir eine Woche Urlaub an der Niederländischen Nordsee, genauer gesagt in Domburg, Halbinsel Walcheren, Provinz Zeeland.

Wir hatten ein schönes Ferienhäuschen mit kleinem Innenhof mitten in Domburg gemietet: 10 Meter zur Marktkirche mit der Dorf-Restaurantmeile, 100 Meter zur Düne und zum Strand und zum Meerblick. Es hatte - ganz im holländischen Dorfhaus-Stil - große und unverhangene Fenster zur Straße hin, und das war DER Urlaubshit für unsere beiden! Viele Touristen fotografierten sie von der Sraße aus durchs Fenster.

Besonders Kosmo genoß es ganz ungeheuer - vom Sofa aus - die Straße zu überwachen :-) Vor allem große Autos galt es zu verwarnen oder besser noch zu vertreiben; sie stellten eine hoch geschätzte Herausforderung für ihn und Frieda dar ;-) Frieda und Stu liebten das Sofa auch sehr zum Spielen und Schmusen :-)

Domburg ist wegen seiner Lage direkt am Wasser sehr beliebt - und damit (aus unserer Sicht leider) auch immer touristisch be- bis übervölkert. Nach Köln sind es nur zwei Stunden Fahrt, und den "Kölner Standtanzeiger" gab es folgerichtig an jedem Kiosk zu kaufen. Wir hatten das Gefühl, "halb NRW" traf sich hier zum Osterurlaub....

Und Hunde, Hunde, Hunde, wir schätzen jede 3. Familie war mit Hund unterwegs. Vom 15. September bis zum 15. Mai sind Hunde nämlich freilaufend an allen Badestränden dort erlaubt. Sand und sanfte Dünung so weit man schaut - und viel Wald direkt hinter den Dünen. In Anbetracht der großen Anzahl von Urlaubshunden war Domburg selbst und auch der Strandweg ziemlich sauber :-)) Bulldogs sahen wir allerdings nicht, aber wir erfuhren "Es leben hier 3 Bulldogs, in der Nähe der Windmühle." Auch Bulldogpostkarten fanden wir nicht, nicht mal in Middelburg oder in Veere. Sie scheinen nicht mehr so in Mode zu sein. Erst auf der Rückfahrt, kurz vor Paderborn, begegnete uns Bulldoggiges: ein Auto mit einen Riesenaufkleber auf der Hinterscheibe :-)

Wir hätten uns Domburg wegen seiner touristischen Bedeutung nicht als Urlaubsstandort ausgesucht, da wir es lieber einsamer mögen. Aber meine Schwester Gunda feierte ihren 60. Geburtstag dort, und das war ein schönes Treffen. Danke Gunda für diese Einladung :-))

Stu und ich fuhren viel herum um zu geo-cachen (da schreibt er in seinem Blog drüber). Neben einer noch Mehl mahlenden Windmühle, kleinen Vogelschutzgebieten und bewundernswürdigen Deich- und Dammbauten fanden wir auch reizvolle Lädchen, gute Restaurants und schön angelegte, windgeschützte Strandpavillions !

Am 1. April wird jedes Jahr die Hummer-Saison eröffnet, und so feierten wir mit solch einem Festmahl - nachmittags am 1. April - Kosmos Geburtstag vom 2. April ein :-)) Dem Kerl schmeckte Hummerfleisch sehr gut, und seiner Mutter Frieda auch; naja, etwas bekommen die Beiden eben immer von uns ab :-) .... In den Schleden werden Hummer gezüchtet, und deshalb landen nur die Männchen auf den Tellern. Wir ließen uns alles rund um den Hummer und seine Zucht dort erklären.


Donnerstag, April 1, 2010

Kein Aprilscherz!


Kosmo: "Ein Glück, dass ich kein solcher Aprilscherz geworden bin, sondern erst morgen Geburtstag habe!"

Frieda: "Ein Scherzbold und Feiermeier bist Du zweifellos geworden, sieh dir nur dein Gesicht unten an :-)"

Wir wünschen Chilli sowie Käthchen und allen anderen Geschwistern von Kosmo einen wundervollen 3. Geburtstag!


Montag, März 22, 2010

Abschied vom Winter


Dieser Winter war ein Traumwinter besonders für Frieda, Kosmo und auch mich! (Allerdings weniger zum Autofahren...)

Viele wunderbare Fotos zeugen von dieser Winterfreude, immerhin bis Mitte März: heute die (wahrscheinlich ;-) letzten Bilder dieser Saison von schneebegeisterten Bulldogs .

Ina und Anke Teloudis (Bild unten) besuchten uns Anfang Februar, weil ihre Chilli wegen eines Kreuzbandanrisses von Peter Söhl operiert werden mußte. Mehr darüber - und ihre Heilung - in einem späteren Beitrag :-))

Anke, Ina und auch Stu hatten genug vom Schnee - nur ich freute und freute mich weiter darüber. Und: schließlich hat solch ein Winter nicht nur kalte Außenseiten, sondern auch gemütliche Innenaspekte ;-)

Elisaeth Dolinskas süßer Bacon ;-) nutze die Saison zu einem Tierparkbesuch, aber sogar die Wildschweine ließen ihn - im wahrsten Sinne des Wortes - kalt :-)

*** Allen LeserInnen wünschen wir nun einen ***

*** zauberhaften Frühling! ***

A propos Wild im Winter:
Füchse hatten wir im Feld hinter unserem Garten schon verschiedentlich bei der Mäusejagd beobachten können. Aber vor drei Wochen kamen sogar in der Frühe fünf Rehe aus dem Wald heran, auf der Futtersuche, so wie Willies Elch :-)

16. März 2010:
Kosmo genoß sein 1. Bad im Freien - im Tauwasser des Menbaches... :-)) Und die Stöckchen waren nicht mehr schneeversteckt ;-) Frieda war das Wasser noch zu kalt, sie schnupperte im Wind nach dem Frühling ...


Samstag, März 20, 2010

Rock´n Roll Fan: woher hat er das bloß…….?


Die große Freude über meine - durch eine Operation wiedergewonnene - Beweglichkeit machte mich diesen Winter übermütig: ich legte mir Elvis Presley Rock ´n Roll Platten auf und tanzte fast so wild dazu, wie ich es mit 20 tat ;-) Stu staunte, Frieda war verwirrt, und Kosmo machte mit!

Den 1.Tanzabend legten Kosmo und ich im Dezember hin; der Junge war begeistert und fand kein Ende, mich mit seinem Hosenbein-Knoten oder Ring immer wieder aufzufordern ;-)

Im Januar hatte ich einmal wieder Laune auf ein Austoben nach Rock´n Roll Music. Ich legte Elvis auf, und beim 1. Ton jagte Komo mit seinem Hosenbein an und sprang an mir hoch. Aus einem "Pawlow-Effekt" war sozusagen ein "Presley-Effekt" geworden. Das zeigte mir, von welch heftigen Glücksgefühlen unser 1. Tanzabend für ihn begleitet gewesen war: denn je mehr Emotionen mit einem Ereignis verbunden sind, um so ausdrücklicher prägt es sich ein.

Kürzlich hatte ich die gleiche Rock´n Roll Laune drauf. Also ging ich zum CD-Spieler... ich hatte dessen Tür noch nicht ganz auf, und schon rannte Kosmo mich halb um, das Hosenbein im Maul und konnte den ersten Ton nicht abwarten! Der "Presley-Effekt" trat jetzt bei ihm also schon beim bloßen Berühren der Music-Box ein....

Zwischendurch warf er sich, der leidenschaftliche Tänzer, an jedem Elvis-Abend einmal zum Abkühlen und Verschnaufen ins kalte Draußen :-) Und dann weiter "rock around the clock"...

Der Junge tanztobt gerne.... Von wem er das nur hat? Sicher NICHT von Mutter Frieda, denn die schaute uns wildgewordenen Affen nur fassungslos - und wachsam - zu ;-))))


Sonntag, Februar 28, 2010

Heute informiert Gastblogger Stu Savory mit Freude

Erster! (und ein Zeitungsbericht :-)


Daß die LeserInnen dieses Blogs Bulldoggen lieben ist doch klar, und eben deshalb kommen sie regelmäßig her um zu lesen und die Bilder zu betrachten. Dies bestätigt auch Google.

Denn wenn man nach 'Bulldog Blog' googelt, so ist Cornelias Bulldog Blog - seit inzwischen knapp 5 Jahren - weltweit die Nummer Eins!

Dafür danken wir allen treuen LeserInnen und allen GastbloggerInnen, deren Beiträge die Vielfalt dieses Bulldog Blogs erweitern. Auch durch ihr Engagement wird dieser Blog jeden übernächsten Tag aktualisiert, im Gegensatz zu manch anderem Bulldog-Blog, deren Betreiber - nach einer Anfangsanstrengung - seit langem nichts mehr zu bieten haben.

Danke an alle BulldogliebhaberInnen, die regelmäßig hier lesen (weltweit täglich um die 200); wir werden uns anstrengen, um die Nummer Eins zu bleiben :-)

Einige Blog-Leser trafen sich am Valentinstag :-)

Wir konnten leider nicht teilnehmen, da ich tags zuvor unseren vorderen Autospoiler in einer Schneewehe geschreddert hatte :-((

Esmeralda Gotzes (mit Bruno ;-) hatte dieses schöne Treffen organisiert. Danke Esmeralda :-) Mehr dazu kann im Beitrag von Alexandra Bombek (vom 18. Februar 2010: HIER) gelesen werden. Außerdem kann man sich dort an vielen der herrlichen Fotos vom Treffen erfreuen.


Montag, Februar 22, 2010

Wände! Wände?


In diesem Raum schlafen wir im Sommer, da er herrlich kühl ist. Unsere Sauna darin bildet eine Eckwand. Kosmo hielt bis vor kurzem den Raum nur für ein angenehmes Schlafzimmer. Die Saunatür war für ihn eine massive Wand, da sie immer geschlossen ist, und ich die Sauna zudem im letzten Winter auch nicht nutzte.

In diesem Winter allerdings gehe ich 2 bis 3mal in der Woche in die Sauna hinein, (habe deshalb auch noch keine Erkältung, geschweige denn die Schweinegrippe, bekommen :-)

Frieda kennt von den Vorwintern her das Geheimnis der Sauna. Sie weiß, ich lasse mich nicht von ihr aus der Hitze retten, wie sie es als Junghündin versuchte. Sie glaubt jetzt fest, daß ich erstaunlicherweise irgendwann unversehrt daraus wieder hervor komme :-) Sie hat sich damit abgefunden und schenkt der Sauna deshalb nicht mehr viel Beachtung - sondern geht nach oben zu Stu. Anders Kosmo:

Als ich zum Winteranfang das erste mal wieder hinein ging, da suchte Kosmo mich im ganzen Haus.... schließlich hatte er mich nicht das Haus verlassen gesehen! Durch die Glastür der Sauna konnte ich beobachten, wie er nachdenklich auf die leeren Betten im Zimmer schaute und offensichtlich überlegte, wo er mich sonst noch suchen sollte. Ich gehe davon aus, er hatte im Erd- und im Dachgeschoß schon alles abgesucht...

Also rief ich seinen Namen, und sofort öffnete er freudig erregt sein Maul und blickte herum. Da er mich nicht im Zimmer sah, legte er sein Gesicht in noch mehr Denkerfalten und lief Richtung Waschküche, wo auch eine Dusche usw. ist. Keine Neli dort... ich rief erneut "Kosmo", und er kam und dachte wieder mit suchenden Blicken - mit dem Rücken direkt vor der Saunatür stehend - konzentriert nach.

Dann plötzlich rannte er nach oben und suchte heulend im Erdgeschoß oberhalb der Sauna weiter. Er mußte gehört haben, woher meine Stimme kam, aber sein rationaler Verstand verbot ihm offensichtlich mich IN DER SAUNA zu suchen, denn in Wände kann man schließlich nicht rein! Deshalb suchte er mich im Erdgeschoß ÜBER DER SAUNA...

Ich rief ihn erneut, er kam sofort wieder die Treppe runter - und ich öffnete die Saunatür.... Der Kleine schnappte fast über vor Erleichterung, dass ich doch nicht mit körperloser Stimme nach ihm gerufen hatte... aber in die Sauna kam er nach kurzem Schnuppern nicht rein - es war ihm wohl zu heiß darin ;-)

Es hat mich beeindruckt, dass Kosmo - genau wie wir Menschen - nicht für möglich hielt, dass etwas sein kann, was "nicht sein darf": Wände haben undurchlässig zu sein! Da mißtraut er eher seinen Sinnen als seiner Erfahrung!

Naja, dann ging ihm ein Licht auf, oder besser eine Tür ;-), als ich vor seinen Augen aus der Saunawand herauskam.... Gehe ich jetzt in die Sauna, dann bleibt er wie ein stolzer Wachlöwe vor dieser spät erkannten Tür sitzen! (Oder balgt, wenn es ihm langweilig wird - wie auf dem Foto oben - mit Frieda rum ;-)


Montag, Februar 8, 2010

Kein Schneemann für Kosmo...


Mit Ina Tansley als Schneemannbauer-Vorbild versuchten Stu und ich auch einen zu bauen.... es wurde nur ein Schneehaufen, denn wir fanden es ziemlich anstrengend und den Schnee auch schwer, zumal Kosmo uns gewaltig ablenkte und ständig zum Lachen brachte. Er trieb sein "(Zerstörungs-)Werk" noch rüdenhaft-toller als seine Schwester Chilli, wie es Anke Teloudis unten beschreibt :-) .... Oder glaubte er, wir verstecken schon Ostereier ? ;-))

Frieda dagegen wollte unser Treiben nur durch die Terrassentür aus dem warmen Wohnzimmer heraus beobachten... Sie hat ja auch mehr Lebenserfahrung - und Gelassenheit - als ihr "kleiner" Sohn :-)


Mittwoch, Januar 27, 2010

Kosmo ist Friedas Lümmel-Sohn ;-)


Im letzten Beitrag erzählte ich, wie Kosmo die Schwerkraft zu seinen Gunsten nutzt; manchmal bedient er sich allerdings auch seiner eigenen Kraft - so wie auf dem Foto unten - und neuerdings überraschte er uns mit seinem diplomatischen Geschick der Tarnung wahrer Absichten ;-)

Wir entspannten uns alle Vier im Fernsehzimmer auf dem Riesenliegebett, Frieda den Kopf auf Stu´s Beinen, und Kosmo lag irgendwo unbeachtet in der Mitte. Das mißfiel ihm!

Er drehte sich also Aufmerksamkeit erheischend auf den Rücken, streckte "alle Fünfe" in der Luft und rollte sich behaglich grunzend hin und her. Natürlich krabbelten Stu und ich gleich seinen Bauch, was er ja gewollt hatte.

Und auf einmal merkten wir, dass er sich gar nicht ziellos genüßlich auf seinem Rücken hin und her rollte, nein : zielsicher hatte er sich rückenliegend an Frieda herangerobbt, und bevor sie und wir schalteten, hatte er sie schon, "rein zufällig" vom Liegebett auf den Boden geschubst, sich sofort anschließend auf den Bauch zurück geschwungen und ihre Position auf Stu´s Beinen, sozusagen grinsend, eingenommen!


Montag, Januar 25, 2010

Wie Kosmo die Schwerkraft nutzt :-)


Kosmos Trauma ist, dass Frieda schon vor ihm bei uns war - er meint, diesen ihren "Liebes-Vorsprung" unbedingt und bei jeder Gelegenheit aufholen zu müssen!

Wie das machen, und dabei doch der "brave Junge" bleiben ??
Er hat eine Antwort darauf gefunden: er setzt die Schwerkraft ein!

Wie im Foto links legt er sich einfach harmlos auf Frieda drauf, um so dank seines Gewichtes langsam aber sicher zwischen sie und einem von uns Menschen zu rutschen. Manchmal versucht er das Dazwischenrutschen auf beiden Seiten von Frieda, er macht die Lage so für sie zumindest ungemütlich... und da er ihr, wenn nötig, bei seinem Manöver besänftigend die Ohren küßt, läßt sie ihn machen....

Stu und ich beobachten ihn dabei immer mit Vergnügen; er ist ein schlauer Kerl! Und Frieda ist immer noch seine geduldige Mama!


Samstag, Januar 23, 2010

Fundstücke: Bulldog-Pantoffel


Neulich, im Geschäftsteil eines Paderborner Parkhauses, sah ich vor einem Schuhladen einen Stand voller Bulldog-Pantoffel - Pantoffel, wie Kinder sie gerne tragen - aber in Erwachsenengrößen. Natürlich ließ ich gleich die 10 Euro dafür springen. Zuhause war Kosmo begeistert von diesem Erwerb :-)))

Kosmo ist immer noch verspielt wie ein Welpe. Frieda ist (als Mutter ;-) erwachsener.... Also wartete sie auch diesmal erst mal ab, aber dann schob sie sich von unten unter ihren großen Sohn und hatte die Pantoffel-Leftze gepackt.

Solches Verhalten läßt Kosmo sich nur gefallen, wenn es Frieda sichtlich ernst ist - dann gibt er der Autorität seiner Mutter nach. Aber diese Pantoffel waren nicht wichtig für die abgeklärte Frieda :-) Dafür aber für mich! Und meine Autorität respektiert Kosmo im Ernstfall auch :-))) Kurz gesagt, diese Pantoffel existieren noch unbeschädigt!

Und noch ein Accessoire für Bulldogs:


Donnerstag, Januar 21, 2010

(Vogel-)Futter... und neue Freunde


Der wunderbare Schnee brachte den Winter-Urlaub zu uns... wir mußten nicht zu ihm hinfahren :-) Vogelfüttern war bei dieser dicken Schneedecke angesagt...

Kosmo und Frieda allerdings waren der Meinung, nur SIE dürfen von mir gefüttert werden :

Kosmo fraß die - für die Amseln gedachten - Sonnenblumenkerne vom Terrassenboden huschhusch auf.... und Frieda versuchte auf dem Hochbeet am Terrassenrand die Meisenkugel runterzuholen .... da habe ich geschimpft mit den Beiden und sie schnell wieder mit ins Haus genommen...

Ich versuchte dann die Vögel durchs Fenster zu beobachten. Ein dicker Amselmann war vom "Typ Kosmo":

Dieser Amselmann fraß gelegentlich, machte sonst aber nichts anderes als alle 4 ebenerdigen Futterplätze eifersüchtig zu bewachen und das futtersuchende Rotkehlchen und ein paar Finken ständig wegzujagen. Also legte ich dann im Vordergarten auch 4 Futterstellen an - und nun konnte das Rotkehlchen den Amselmann austricksen! Saß der Amselmann bei den Futterplätzen vorm Haus, so versteckte es sich still im Gebüsch dort. Der Amselmann sah es nicht und flog nach einiger Zeit zu den Futterplätzen hinterm Haus, da er das Rotkehlchen offensichtlich dort vermutete... und schwups war er vorne weg, da hüpfte das Rotkehlchen aus seinem Versteck und fraß sich zwar wachsam, aber ungestört erst mal satt...

Frieda und Kosmo waren irritiert, dass ich so ständig zwischen Küchenfenster vorne und Wohnzimmerfenster hinten hin und her lief.... Sie stellten sich vor die Terrassentür und bellten den Amselmann draußen ärgerlich an ;-))) aber das nütze ihnen nichts, und so gaben sie irgendwann Ruhe :-)))


Neue Bulldog-Freunde: Nadine und Julian

Frieda und Kosmo haben zwei neue, ganz liebe Freunde in der Nachbarschaft, die Geschwister Nadine und Julian. Die Besuche der Beiden sind für Frieda und Kosmo Highlights :-))

Kosmo fährt total auf "Kumpel Julian" ab - und umgekehrt. Das beste Spiel für Beide ist das Zanken um Stus abgeschnittenes und verknotetes Jeansbein. Sagt man zu Kosmo "hol das Hosenbein!", dann läuft er von Zimmer zu Zimmer, bis er es gefunden hat, und bringt es Julian, nur um es ihm dann immer wieder abjagen zu wollen..... und hinterher wird abgekühlt :-) Frieda läßt sich dagegen lieber von Nadine schmusen. Die Beiden sind eben Mädchen ;-)))


Fortsetzung HIER!

English Bulldog
Treffen
NRW
Infos + Berichte



Impressum

Tel.: 05292 1291
Stus Blog
Wohnort

Cornelia Savory-Deermann Cornelia Savory-Deermann

Cornelia
Savory-Deermann
, geboren 1945 in Wuppertal, hat seit inzwischen 37 Jahren Englische Bulldoggen und ist Gründungs- und Ehrenmitglied des "Verein der Freunde Englischer Bulldogs e.V.".

Jetzt sollen die Bulldogs zusätzlich hier ihr eigenes deutsches Weblog bekommen. Jeder Leser kann Blog-Beiträge an Cornelia schicken, Eure Bulldog-Anekdoten, -Fotos und -Tipps für's Blog sind willkommen. Der jeweilige Autor behielt sein Copyright an Bildern und Text, gab aber Cornelia ein einmaliges, unwiderrufbares Nutzungsrecht für eine Veröffentlichung in diesem Blog.


Blog Leser-Spiegel

Herkunft der Blog Leser
Herkunft der Blog Leser



Unser Tierarzt und
Bulldog Spezialist

Tier-Gesundheitszentrum Peter Söhl
Lichtenau/Paderborn




Standard des English Bulldog, gültig seit Oktober 2009



Cornelia´s Bulldogs

"Frieda Fay Happy Day"










"Kosmo Key Feeling Free"











Cornelia´s Bulldogs aus Künstler-Sicht




English Bulldog
Welpen

Wichtige Hinweise zur Welpensuche
und von Zeit zu Zeit Vorstellung guter Würfe:

Update: 21. 3. 2008

Allgemeiner Hinweis:
Betrugswarnung



Rechtsberatung Tierrecht

Kanzlei Fries



Zum Abonnieren empfohlen :

Tasso Newsletter
Kostenloses Online-Abo, alles für Hunde und den Tierschutz allgemein Wichtige erfahren Sie hier sofort!




Buchtipps
Unterhaltung, Gefühl, Kultur und Kunst

Eine Auswahl aus unserer Bibliothek


Buchtipps
Haltung, Zucht und Gesundheit

Eine Auswahl aus unserer Bibliothek



Für alle Seiten, die auf dieser Website verlinkt sind, möchte ich betonen, daß ich keinerlei Einfluß auf deren Gestaltung und Inhalte habe. Deshalb distanziere ich mich ausdrücklich von allen Inhalten aller gelinkten Seiten und mache mir ihre Inhalte nicht zu eigen!

Die Beiträge der Gastblogger müssen nicht immer meiner eigenen Meinung entsprechen; deshalb schreibt jeder Gastblogger unter seinem eigenen Copyright.

Cornelia Savory-Deermann


Site Meter